„The Air Force wants a suite of hacker tools, to give it „access“ to — and „full control“ of — any kind of computer there is. And once the info warriors are in, the Air Force wants them to keep tabs on their „adversaries‘ information infrastructure completely undetected.“
The government is growing increasingly interested in waging war online. The Air Force recently put together a „Cyberspace Command,“ with a charter to rule networks the way its fighter jets rule the skies. The Department of Homeland Security, Darpa, and other agencies are teaming up for a five-year, $30 billion „national cybersecurity initiative.“ That includes an electronic test range, where federally-funded hackers can test out the latest electronic attacks. „You used to need an army to wage a war,“ a recent Air Force commercial notes. „Now, all you need is an Internet connection.“
Now let’s go back for a minute to the war games of Cyberstorm:
„The U.S. Department of Homeland Security’s (DHS) National Cyber Security Division (NCSD) successfully executed Cyber Storm, the first national cyber exercise Feb. 6 thru Feb. 10, 2006. The exercise was the first government-led, full-scale cyber security exercise of its kind. NCSD, a division within the department’s Preparedness Directorate, provides the federal government with a centralized cyber security coordination and preparedness function called for in the National Strategy for Homeland Security, the National Strategy to Secure Cyberspace and Homeland Security Presidential Directive 7. NCSD is the focal point for the federal government’s interaction with state and local government, the private sector and the international community concerning cyberspace vulnerability reduction efforts.“
So if I am looking at this whole picture correctly, the the DHS operations of this are going to be defensive and the DOD is going to offensive. But it gets worse (back to Wired):
„On Monday, the Air Force Research Laboratory introduced a two-year, $11 million effort to put together hardware and software tools for „Dominant Cyber Offensive Engagement.“ „Of interest are any and all techniques to enable user and/or root level access,“ a request for proposals notes, „to both fixed (PC) or mobile computing platforms… any and all operating systems, patch levels, applications and hardware.“ This isn’t just some computer science study, mind you; „research efforts under this program are expected to result in complete functional capabilities.“
Unlike an Air Force colonel’s proposal, to knock down enemy websites with military botnets, the Research Lab is encouraging a sneaky, „low and slow“ approach. The preferred attack consists of lying quiet, and then „stealthily exfiltrat[ing] information“ from adversaries‘ networks. Read all at At Largely
onlineredaktion – This summer, hackers from around the world will track the movements of thousands of visitors to New York City. As part of a social experiment, attendees at a hacker conference in July will be issued badges with electronic tracking devices. Large displays will show in real-time where people go, with whom they associate, for how long and how often.
The tracking technology, known as RFID, is fast becoming an unseen part of everyday life. This July, for the very first time, the general public will be able to participate in the transparent operation of a major RFID tracking program.
Conference attendees will participate in games built around the tracking system. Players will seek ways to protect their privacy, find vulnerabilities in the tracking system, employ data mining techniques to learn more about other participants, and choose how much personal information they will disclose in order to play.
This demonstration will be open to the public at The Last HOPE conference from July 18-20 at the Hotel Pennsylvania in New York City. The first 1500 preregistrants will be guaranteed an RFID badge enabling them to participate in the game. More information and preregistration is available at THE LAST HOPE.
Dr. Alexander von Paleske – Simbabwes Präsident Robert Mugabe hat die Präsidentschaftsstichwahlen um drei Monate verschieben lassen. Das Wahlgesetz sieht eine Stichwahl spätestens drei Wochen nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse vor.
Ohnehin hat die Wahlkommission die Bekanntgabe der Wahlergebnisse um 4 Wochen verzögert, sodass der Wahltermin jetzt in Wirklichkeit um bereits vier Monate verschoben wurde. In der Zwischenzeit haben Armee, Polizei, Jugendbrigaden und sogenannte Kriegsveteranen eine unbeschreibliche Terrorkampagne gestartet.
Gestern kehrte eine vom südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki nach Simbabwe entsandte Beobachterdelegation zurück, die von schockierenden Gewalttätigkeiten seitens der Staatsorgane sprach. Die Beobachterdelegation sprach mit Opfern der Gewalttätigkeiten und sah die Toten, wie die südafrikanische Zeitung “Business Day” gestern berichtet. Diese Gewalttätigkeiten würden eine ordnungsgemäße Stichwahl unmöglich machen.
Der schwerste von der Delegation berichtete Vorfall ereignete sich in dem Dorf Chaona am Montag letzter Woche. Ein Parlamentarier der Regierungspartei ZANU kam mit einer 45 Mann starken Gang und tötete 4 Menschen. Angeblich sollen sie der Opposition angehört haben. Drei weitere starben wenig später an den ihnen zugefügten Verletzungen. 50 weitere Dorfbewohner wurden zum Teil schwer verletzt. Die Gewalt hat kein Ende, der Terror wird weitergeführt.
Michael Schulze von Glaßer– Am Samstag hielt die Militärregierung des durch den Zyklon Nargis verwüsteten Landes ein Verfassungsreferendum ab. Die Militärjunta ignorierte zahllose Appelle aus aller Welt, das Referendum angesichts von zehntausenden Toten und mehr als einer Million weiterer Opfer zu verschieben. Nur in einigen am stärksten von der Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogenen Landesteilen wurde das Referendum ausgesetzt. Das Militär spricht von einer hohen Wahlbeteiligung und einer überwältigenden Zustimmung von 90 – 100 Prozent.
Die Opposition in dem armen Land spricht wohl zu Recht von Wahlfälschung. Die Leute sollen massiv eingeschüchtert worden sein und die Auszählungen hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben. Politiker in aller Welt kritisieren die Politik der Militärjunta: internationale Hilfe wird nur zaghaft ins Land gelassen und das Verfassungsreferendum ist undemokratisch. Dabei haben gerade die EU-Staaten – mit Ausnahme Irlands – kein Recht das Verfassungs-Referendum in Burma zu kritisieren.
Natürlich waren der Zeitpunkt, der Ablauf und das ganze Referendum undemokratisch – was hätte man auch anderes von einer hierarchischen Militärregierung erwarten? Kritik an diesem Vorgang zu üben ist ebenfalls richtig. Doch auch in der EU herrscht ein strukturelles Demokratiedefizit, dass bei aller Kritik an die burmesische Regierung nicht vergessen werden darf- Nur die Einwohner von Spanien, Belgien, Frankreich und den Niederlanden durften 2005 über ihre Verfassung – die EU-Verfassung – abstimmen. In Italien, Luxemburg, Griechenland, Finnland, Österreich, Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, der Republik Zypern und auch Deutschland wurde die Bevölkerung nicht gefragt und auch kein Referendum geplant.
Die EU-Undemokratie
Doch es kommt noch undemokratischer. Der EU-Vertrag von Lissabon – einige mögen schon mal davon gehört haben – entspricht beinahe exakt dem Wortlaut der in Frankreich und den Niederlanden gescheiterten EU-Verfassung. Der Vertrag, der eigentlich eine Verfassung ist, wird nur in Irland zur Abstimmung gestellt. Lehnen die Iren den Vertrag ab, scheitert das Projekt erneut – dies wäre abgesehen vom Inhalt des Lissabon-Papiers schon allein aus Protest gegen die fehlende Demokratie in der EU wünschenswert. Bevor also die EU-Regierungen das Verfassungsreferendum in Burma kritisieren, sollten Sie erstmal selber soweit sein die Bevölkerung über die eigene Verfassung abstimmen zu lassen: Schreit nicht nach Demokratie in anderen Ländern wenn ihr selbst keine seid.
Die Prallelen ziehen sich (leider) aber noch weiter. Der Militärjunta wird vorgeworfen ihre Macht durch das Referendum zementieren zu wollen. So wird für die Militärs ein Stimmanteil von 25 Prozent festgeschrieben – egal wie gewählt wird. Zwar werden in der EU-Verfassung – dem Vertrag von Lissabon – keine Stimmanteile für Militärs festgeschrieben, aber Militarismus wird zementiert:
„Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern.“ (Artikel 27, 3)
Auch in der EU gewinnt das Militär immer mehr Macht – die Bevölkerung hingegen wird immer weniger gefragt. Eine Entwicklung die wohl nur durch ein „Nein!“ In Irland gebremst werden kann. Doch auch Irland ist kein Demokratie-Paradies: das Referendum war für Oktober 2008 geplant, weil die Franzosen in ihrer EU-Präsidentschaft ab Juli 2008 jedoch die unpopuläre EU-Militarisierung vorantreiben wollen, versucht die irische Regierung das Referendum in den Sommer zu verlegen. Tricksen und täuschen um jede Stimme eben.
World Content NewsDer australische Medienzar und Kasinobesitzer James Packer (40) ist laut eigenen Angaben aus Scientology ausgestiegen und will die Sekte finanziell nicht mehr unterstützen. Grund ist offenbar die Furcht vor Angriffen durch die Protestbewegung „Anonymous„, die sich mittlerweile weltweit manifestiert und sich vorgenommen hat, die Organisation restlos zu zerschlagen. Aber auch der Jetset scheint ihn inzwischen zu meiden: Angesichts der großen Konkurrenz brummt sein Spielkasinogeschäft längst nicht mehr so wie früher. Und mit einem Gefangenenflieger der CIA durch die Gegend zu düsen, kratzt möglicherweise auch an seinem Ruf.
Milliardär James Packer: Der „Mr. Moneybags“ von Scientology hat offenbar die Nase voll
Mit Videobotschaften und Hackerangriffen auf die Website von Scientology erregte das Bündnis unter dem Namen „Projekt Chanology“ Anfang Februar erstmals Aufsehen. Mittlerweile hat sich der Protest vom Netz auf die Straße verlagert: Mehrere tausend Menschen weltweit treffen sich regelmäßig zu friedlichen Demonstrationen. Sie wollen die Menschen vor den Scientologen warnen und auf ihre kriminellen Machenschaften aufmerksam machen. In zahlreichen Internetforen und Chats organisieren die Scientology-Gegner ihren Protest. Alle Teilnehmer bleiben anonym, eine Führungsspitze gibt es nicht.
Hello, Scientology. We are Anonymous. You cannot hide – we are everywhere.
Laut eigener Verlautbarung „braucht“ der Erbmilliardär Packer, der schwer übergewichtig und depressiv ist, die Sekte plötzlich nicht mehr länger, die enge Freundschaft mit dem größenwahnsinnigen Scientology-Jünger Tom Cruise soll aber dadurch nicht in die Brüche gehen.
Seit Dezember 2006 ist James Packer der reichste (andere Quellen: der zweitreichste) Mann Australiens. Auf der Weltrangliste liegt er laut Forbes auf Platz 173. Sein Vater Kerry Packer vererbte ihm unter anderem 9 TV-Sender und 60 Magazine, sein Vermögen wird zwischen 5 und 7 Milliarden Dollar geschätzt. Er gilt als einer der größten Geldgeber der Sekte, vor kurzem erst soll er den Neubau des australischen Hauptquartiers von Scientology in Melbourne mit 7,5 Millionen Dollar finanziert haben.
Packer ist der Eigentümer des größten Spielkasinos in Australien, das Crown Casino in Melbourne. Nachdem er sich 2007 von einem Teil seines Medienimperiums kurzerhand trennte, weil die australische Regierung ein Gesetz erließ, das die Monopolstellung im Medienmarkt deutlich einschränkte, steckte er den milliardenschweren Erlös fast ausschließlich ins weltweite Gambling-Geschäft. In Macau eröffnete er zusammen mit Lawrence Ho das wohl modernste Casino aller Zeiten, daneben ist eine unter Wasser gelegene Hotelanlage („City of Dreams“, Einkaufen und Spielen inklusive) für 2,1 Milliarden Dollar geplant. In Las Vegas hatte er die Cannery Casino Resorts dagegen für schlappe 1,75 Milliarden Dollar erworben.
Neben seinem Scientology-Faible und dem Gambling-Geschäft, das bekanntlich auch Anziehungspunkt für die internationalen Geldwäscher ist, hat James Packer noch ein anderes kleines schmutziges Geheimnis: In seinem „Flugpark“ findet man seit Mai 2007 einen Folterflieger des US-Geheimdienstes, der unter der Registrierung N379P dafür bekannt wurde, mit Spezialkommandos der CIA an Bord insgesamt mindestens 49 Terrorverdächtige gekidnappt zu haben.
Folterjet von Packer: einmal CIA, immer CIA
Die Gulfstream V, jetzt in Australien registriert unter VH-CCC mit der Seriennummer 581, benutzt er aber keineswegs nur für Geschäfts- oder Vergnügungsreisen, sie ist auch weiterhin für die CIA unterwegs, wie aufgefangene Funksignale beweisen: Am 01.08.2007 flog die Maschine unter der Flugnummer AHBG1734 (Operator: Air Algérie) nach Tokio, Auftrag war der erstmalige Austausch von Geheimdokumenten zwischen der USA und der japanischen Regierung. Mit dabei: die Gulf V mit der Reg.Nr. N500GV, geflogen von der CIA Front-Firma Presidential Aviation (PRD500), die erst vor zwei Wochen auch auf dem Flughafen von Baden-Baden zu Gast war (Vermutlich ohne Jetons – schlaf gut, BND !) Wenige Tage später kam in Japan auch noch die N720CH dazu, ein Flugzeug des vorherigen Besitzers der ex-N379P namens Bruce Menin. Na sowas.
Jetzt bitte bloß keine Verschwörungstheorien: Was ist eigentlich aus der zweiten prominenten Entführungsmaschine N313P geworden (die auch Khaled el Masri entführte)? Die fliegt jetzt, ganz zufällig – wieder gemakelt von Bruce Menin – für einen weiteren Spielkasino-Giganten namens Kirk Kerkorian (Firma MGM Mirage).
Milliardär Kerkorian: Dem Krümelmonster um Nasenlängen voraus
Der Multimilliardär, der in Kürze seinen 90. Geburtstag feiert und dem sozusagen halb Las Vegas gehört, lässt die Boeing unter der neuen Registriernummer N720MM für gewöhnlich zwischen Las Vegas und Los Angeles pendeln. Nur einmal, da hat er seine prunkvolle MGM-Niederlassung in Macau (50-prozentige Teilhaberin: Pansy Ho) besucht. Und wahrscheinlich auch seinen etwa gleichaltrigen Mentor, Stanley Ho, der wiederum der Erzeuger von Lawrence und Pansy ist. Sowohl Kerry Packer, der Papa von unserem aufgeweckten Scientology-Krümelmonster als auch Kirk Kerkorian sollen in den 60er Jahren von Ho mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet worden sein, um ihr Zocker-Imperium aufzubauen. Die Therorie des Geldkreislaufs lernt man im BWL-Studium kennen, die Praxis offenbar hier: Geld fließt immer bergauf.
Ach ja – als Kerkorian aus Macau zurückkam, verlautbarte er der Presse gegenüber, die Finanz- und Immobilienkrise wäre jetzt vorbei. Die Bankenchefs haben es sofort munter nachgeplappert. Noch Fragen?
Gestern hat er übrigens noch offiziell ein Gebot für den Kauf von bis zu 20 Mio. Ford-Aktien zu 8,50 Dollar pro Stück abgegeben. Die kämen dann noch zu den 100 Mio. Aktien dazu, die er im April gekauft hat. Willkommener Mäusespeck für die arme Autoindustrie.
Fazit: Milliardäre retten die Welt, so oder so. Also fit bleiben und nicht wieder das Gleichgewicht verlieren, James. James??? Jaaaames ! (frei nach „Dinner for all“)
Dr. Alexander von Paleske – Am vergangenen Freitag war Südafrikas Präsident Thabo Mbeki zu Besuch bei Simbabwes Diktator Robert Mugabe. Händchen haltend wurden sie den Medien auf dem Flughafen in Harare präsentiert. Unvergessen ist Mbekis Bemerkung vor drei Wochen, dass es keine Krise in Simbabwe gebe.
Aber jetzt scheint, dass die beiden noch mehr gemeinsam haben: Ihre Zeit als Staatspräsidenten geht zu Ende. Damit ist im Falle Mbekis nicht etwa der Ablauf seiner regulären Amtszeit nächstes Jahr gemeint, vielmehr werden die Rufe nach einem vorzeitigen Rücktritt lauter. „Genug ist genug“, so könnte man die Stimmung in Südafrika zusammenfassen. Die Wochenzeitung City Press, die mit ihrem Chefredakteur Mathatha Tsedu zu den treuesten Unterstützern Mbekis gehörte, hat ihn jetzt offenbar fallengelassen. Die Schlagzeile lautet heute: „ Knives out for Mbeki“.
In der Sunday Times, der größten Sonntags-Wochenzeitung Südafrikas fragt der Kolumnist Mondli Makhanya unter der Überschrift „This President has made many good people to do bad things“: „Welche Sünde haben wir in Südafrika begangen, dass wir einen solchen Präsidenten bekommen haben“? Gemeint ist natürlich Mbeki. Und er fährt in gleichem Ton fort: „Die Nation kann es gar nicht erwarten, ihn gehen zu sehen“. Was sich in Südafrika zur Zeit abspielt, das schwankt zwischen Tragödie, Farce und Kasperletheater mit dem immergleichen Intendaten: Thabo Mbeki.
Die Ginwala Kommission
Hier geht es um die Absetzung des Generalstaatsanwalts Vusi Pikoli durch Mbeki im Jahre 2007. Pikoli wollte den mittlerweile abgesetzten Polizeichef und Chef der Interpol, Jackie Selebi, wegen krimineller Machenschaften verhaften lassen. Mbeki setzte daraufhin Pikoli ab. Ein schwerer Eingriff, wir berichteten darüber. Die Kommisssion, geleitet von der ehemaligen Parlamentspräsidentin Frene Ginwala, soll Licht in diese Affäre bringen. In der vergangenen Woche stellte sich nun heraus, dass der Präsident seine Mitarbeiter aufgefordert hatte, Lügen zu verbreiten.
Staatsrundfunk SABC: Kasperletheater und Farce
Auch hier gibt es eine Daueraffäre, nachdem der Präsident Mbeki 2007 ihm genehme Rundfunkratsmitglieder kurzerhand auf eine Liste gesetzt hatte und dann die ANC Parlamentarier dazu nötigte, diese Liste zu akzeptieren. Auf dieser Liste befindet sich auch die Anwältin Christine Qunta, die nicht nur eine Mbeki-Bewunderin ist, sondern auch in einer Firma fest verwurzelt ist, die wirkungslose anti-Aids-Pillen vertreibt. Der Chef des SABC, Dali Mpofu, hatte nun einen Mbeki freundlichen Nachrichtenchef gefeuert, worauf Mpofu auf Veranlassung Mbekis über den Rundfunkrat gefeuert wurde. Die gute Leistung? Dies alles innerhalb einer Woche.
Hinzu kommen noch die klassischen Mbeki-Versagensbereiche wie die HIV-Aids-Krise (Tragödie), die Elektrizitäts-Unterversorgungskrise (Tragödie/Farce) und die massive Zunahme der Kriminalität (Tragoedie).
Am Wochenende ist aus dem Lager der Regierungspartei ANC zum ersten Mal, neben einer massiven Kritik an der Regierung Robert Mugabes, der Ruf nach einem vorzeitigen Rücktritt des Präsidenten Mbeki laut geworden. Diese Rufe dürften sicherlich in der nächsten Zeit eher noch lauter und stärker werden.
Harald Haack – Wollte Bundespräsident Köhler gegenüber dem TV-Journalisten Franz Alt seine Macht ausspielen, so könnte er dies mutmaßlich nun tun, denn Franz Alt, der als „Vertrauter des Dalai Lama“ gilt, warf Köhler jetzt „Feigheit“ vor, der Bundespräsident ginge „vor den Chinesen in die Knie“.
Henrik C. Sassen – Ein Sprecher des Bundesfinanzministerium soll erklärt haben: „Wenn weniger verbraucht wird, sinken auch die Einnahmen des Staates aus der Energiesteuer.“
Das ist richtig, aber sollte das nicht zu denken geben, denn je niedriger der Preis einer Ware, desto eher wird sie auch gekauft. Also müsste besonders das Ministerium mit gutem Beispiel vorangehen und die Steuer senken. Aber nein, die Schreibtischtäter dort sehen es anders. Diese Steuer sei ein fester Betrag, der seit 2003 nicht mehr erhöht wurde.
Oh, klingt das nicht nach einer bevorstehenden Anhebung der Steuer?
onlineredaktion – An independent investigator criticized the German government for its woeful probe of the US Central Intelligence Agency (CIA) flights, the online site of the weekly stern news magazine reported Tuesday.
A rapporteur for the German BND secret service commission of enquiry into German collusion into the American extraordinary renditions program, Joachim Jacob lashed out at the Berlin government in a secret report, accusing German officials of being responsible for major mishaps, sloppiness and false testimony in probing the CIA scandal.
Jacob who released a 130-page secret report on the case on March 31, also slammed the government for adhering to a legally doubtful position which allows the CIA to illegally transit prisoners through German airspace. According to Jacobs, CIA prisoner flights should be dealt with like police or military flights and hence also needed to have a permit.
The German Government had reportedly a list of at least 437 flights operated by the US Central Intelligence Agency in German airspace, according to the news magazine Der Spiegel. The number includes both movements by planes of the CIA spy agency in German airspace and landings at German airports, it claimed.
„Such planes could be used to transfer presumed terrorists and place them in secret locations,“ Der Spiegel said. Berlin has maintained it only knew about any CIA flights from the end of 2004 or the start of 2005, and that it found out through media reports. Germany has the largest number of US military bases in Europe.
Dr. Alexander von Paleske – Der von Mugabe inszenierte Terror fordert immer weitere Opfer. Wer auch nur im Verdacht steht, mit der Opposition zu symphathisieren, muss mit dem Schlimmsten rechnen. In Bulawayo wurde am Montag eine Gruppe von Demonstranten, angefürt von der Frauengruppe „WOZA-Women of Zimbabwe arise“, von der Polizei angegriffen. Ein Polizeifahrzeug fuhr in die Gruppe von Demonstranten.
Mehrere Frauen wurden verletzt. Mindestens zwanzig Menschen wurden seit dem Ende der Wahlen von Mugabes Kriegsveteranen und Jugendbrigaden getötet. Hunderte wurden verletzt, Tausende befinden sich auf der Flucht. Die Verletzten werden oftmals daran gehindert, zu den nächstgelegenen Kliniken zu gehen bzw. gebracht zu werden, um sich behandeln zu lassen.
Will Mugabe Stichwahl?
Mugabe kann sich, trotz all des Terrors, den er insbesondere in den ländlichen Gebieten entfaltet, keineswegs sicher sein, gegen den Oppositionsführer Tsvangirai zu gewinnen. Deshalb stellt sich die Frage, ob Mugabe wirklich zu einer Stichwahl antreten will. Es verdichten sich die Anzeichen, dass Mugabe genau das Gegenteil anstrebt. Durch den unbeschreiblichen Terror will er offenbar die Opposition, die am heutigen Samstag bekanntgeben will ob und unter welchen Bedingungen sie an der Stichwahl teilnimmt, zur Aufgabe nötigen.
Der Terror käme ja erst mit der Stichwahl zu einem Ende. Vorsorglich hat die Regierung schon einmal verkünden lassen, dass die Stichwahl erst Ende diesen Jahres stattfinden könnte, statt, wie gesetzlich vorgesehen, innerhalb von drei Wochen nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Die Bevölkerung noch weitere 7 Monate diesem Terror auszusetzen erscheint wohl der Opposition nahezu ausgeschlossen.
Darauf setzt Mugabe. Er beabsichtigt dann wohl, als Staatspräsident ohne Gegenkandidaten ernannt zu werden und eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden, wobei der Oppostion mehrere Ministerposten angeboten werden sollen, natürlich nicht die für Inneres, Verteidigung, Landwirtschaft, oder den Minen.
Wird sich die Opposition auf einen Kuhhandel einlassen?
Das erscheint keineswegs ausgeschlossen, wenn man berücksichtigt, welchen Schlingerkurs der Oppositionsfuehrer Tsvangirai bisher gefahren ist. Es ist vor allem diese “kenianische“ Lösung, welche Südafrikas Staatspräsident und Freund Mugabes, Thabo Mbeki, der gestern drei Stunden in Harare mit Mugabe konferierte, offenbar vorschwebt. Ihm ist es völlig gleichgültig, dass damit das Wahlergebnis auf den Kopf gestellt wird. Aber auch die katholische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CCJP) hält die Abhaltung von einer Stichwahl zum gegenwaertigen Zeitpunkt für unmöglich. Die Bevölkerung sei zu traumatisiert nach den Gewaltaktionen der letzten Wochen.
Botswanas Ian Khama verbietet Treibstoffexport
Botswana hat nun, unter seinem neuen Präsidenten Ian Khama den Treibstoffexport von Botswana nach Simbabwe unterbunden. Bisher fand ein schwunghafter Handel mit Treibstoffen statt, die allerdings von Botswana mit eigener Fremdwährung selbst importiert wurden. Im Westen und Süden Simbabwes wird sich nun die Treibstoffkrise dramatisch verschärfen. Gleichwohl ist der Schritt Botswanas nur allzu verständlich. Es hat keinen Grund, Simbabwe mit eigener Fremdwährung zu subventionieren.