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Prozess in Südafrika und Banditen im Nuklearbereich

3Dr. Alexander von Paleske – 22.5. 2008 — Anfang Februar 2008 fand vor dem High Court in Pretoria ein wenig beachteter Prozess statt, der gleichwohl eine Menge Sprengstoff enthielt: atomaren Sprengstoff.

Die Wurzeln dieses Prozesses reichen in die Zeit zurück, als Südafrika unter der Apartheidsregierung im Verein mit Israel danach strebte, eine Atommacht zu werden und auch eine Atombombe zündete. Gedacht als Abschreckung gegen afrikanische Staaten und die dort erstarkenden Befreiungsbewegungen.


Gaddafi bekam kalte Füsse und liess damit das ganze Netz Hochgehen

Nelson Mandela setzte diesem Spuk mit seinem Amtsantritt ein Ende. Gleichzeitig ging, unbemerkt von den Staatsorganen, die vornehmlich mit dem Aufbau einer „Rainbow Nation“ beschäftigt waren, ein anderer Spuk weiter: Die Produktion von Komponenten für den Bau von Atombomben, vor allem Zentrifugen zur Urananreicherung und Vakuumpumpen und zwar für das internationale Atomschmuggel-Netzwerks, als dessen Chef der „Vater der pakistanischen Atombombe“ Abdul Qadeer Khan galt. Die Kunden: Nordkorea, Libyen und der Iran.

Zu der Vorstandscrew dieses Netzwerks gehörte angeblich auch der in Deutschland geborene schweizer Ingenieur Gotthard Lerch, ehemals leitender Angestellter der Firma Heraeus-Leybold in Hanau am Main. Er war angeblich der Produktionsdirektor im Vorstandsrang des Atomschmuggel- Netzwerks.

Für die Firma Heraeus/Leybold, Anlagenbauer und Zulieferer für die Atomindustrie war er zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs „Große Metallurgie und chemische Verfahrenstechnik“ zuständig. Im Jahre 1985 stieg er bei Heraeus aus und gründete in Buchs/Schweiz seine eigene Firma die „Apparate Verfahren und Engineering AG“, angeblich dem Khan-Netzwerk zu Diensten .

Die Südafrika- Schiene
Angeklagt war nun in Südafrika Daniel Geiges, ein aus der Schweiz stammender mittlerweile südafrikanischer Staatsbürger. Er wurde beschuldigt, gegen das Verbot der Nichtweitergabe von Atomwaffen verstoßen zu haben. Der Prozess sollte schätzungsweise drei Jahre dauern. Dutzende von Sachverständigen und Zeugen waren vorgesehen.

Der Prozess sollte im Geheimen stattfinden. Zu viele Peinlichkeiten würden offenbar werden, die auch außenpolitische Belastungen, zum Beispiel mit dem Iran, hätten nach sich ziehen können.

Es kam jedoch alles ganz anders
Die politische Wochenzeitung Mail and Guardian, vergleichbar dem SPIEGEL in Deutschland, klagte gegen den Ausschluss der Öffentlichkeit und gewann. Damit stand einem spannenden Verfahren nichts mehr im Wege. Es sollte aber anders laufen.
Daniel Geiges ist krebskrank. Er hatte nicht vor, die kurze Lebenszeit, die ihm noch blieb, in südafrikanischen Gefängnissen zu verbringen. Also ließ er sich auf einen Kuhhandel mit der Strafverfolgungsbehörde National Prosecuting Authority (NPA) ein, die selbst großes Interesse daran hatte, dass keinerlei Details bekannt würden. Welche Komponenten, Baupläne, Ultrazentrifugen Vakuumpumpen etc. an wen gesandt wurden, die zum Bau einer Atombombe wichtig sind, das sollte unter dem Schleier des Geheimen verborgen bleiben.


In Untersuchungshaft: Tinner. Im Bild der Pass

Damit folgte die NPA der Strategie, die sie schon gegen Geiges Chef, Gerhard Wisser und Johan Meyer eingeschlagen hatte: für die Akzeptanz des Schuldvorwurfs und volle Mitarbeit bei der weiteren Aufklärung gab es eine 12-jährige Haftstrafe, die für 5 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Gerhard Wisser war der angebliche Produktionschef von Lerch in der südafrikanischen Filiale des Netzwerks. Geiges packte aus, eine Pandora-Büchse öffnete sich. Er belastete die anderen angeblichen Netzwerker, vor allem Gotthard Lerch.

Es wird sich alsbald herausstellen, wie weit es mit dieser „vollständigen Mitarbeit bei der Aufklärung“ her ist und was seine Aussagen wert sind, denn im Juni findet vor dem Oberlandesgericht Stuttgart der Prozess gegen das angebliche Vorstandsmitglied Gotthard Lerch statt, der es bisher immer schaffte, der Justiz ein Schnippchen zu schlagen.

Aber diesmal fährt, anders als bei dem Vorprozess der vor dem Landgericht Mannheim vor zwei Jahren stattfand und platzte, die bundesdeutsche Justiz schweres Geschütz auf. Diesmal vertritt die Bundesanwaltschaft höchst persönlich die Anklage und sie hat offenbar seitenweise Geständnisse von Wisser, Geiges und Meyer.

Was wussten die Geheimdienste und wie lange?
Uns interessiert aber hier weniger, was im nächsten Monat vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart verhandelt wird. Dort geht es einzig um die Lieferungen an Libyens Präsident Gaddafi, der als Kunde des Netzwerks nach dem Einmarsch der US im Irak absprang, weil er auch einen Einmarsch nach Libyen befürchtete und mit diesem Absprung gleichzeitig das ganze Netzwerk hochgehen ließ.

Uns interessiert viel mehr die iranische Schiene, die auf das Jahr 1987 zurückdatieren ist, und die strafrechtlich irrelevant geworden ist, weil mögliche Straftaten nach deutschem Recht verjährt sind.

Was uns besonders interessiert ist: Was haben die Geheimdienste CIA, MI6 und BND von dem Aufbau des pakistanischen bzw. iranischen Atomprogramms gewusst und was wurde nach Erkenntnisgewinnen unternommen?

Diese Frage drängt sich auf, weil bei der Lieferung von chemischen Massenvernichtungswaffen in den Iran, in diesem Falle Sarin und Senfgas in den 90er Jahren, sowohl der britische Geheimdienst MI6, wie der israelische Geheimdienst Shin Bet, als auch offenbar der Bundesnachrichtendienst BND ihre Finger mit drinnen hatten, wie wir bereits in mehreren investigativen Artikeln berichtet haben.

Gilt dies ebenso für das iranische Atomprogramm? Wurde nichts unternommen, weil man Gründe für einen Angriff auf den Iran suchte? Immerhin kaufte Israel bereits im Jahre1996 Langstreckenbomber, weil die Reichweite der vorhandenen Luftflotte für einen Angriff gegen den Iran nicht ausreichte. Mit anderen Worten: Wurde auf einen Angriff gegen den Iran hin gearbeitet unter dem Vorwand des Besitzes von chemischen und atomaren Massenvernichtungswaffen?

Ein Blick zurück
Im Jahre 1987 traf offenbar Gotthard Lerch erstmalig mit dem Iraner Masud Naraghi zusammen. Naraghi, der in den USA Laser-und Plasmaphysik studiert und dann bei der NASA gearbeitet hatte kehrte schließlich noch zu Schah-Zeiten in den Iran zurueck und wurde dort Chef der nationalen iranischen Atomenergiekommission.

Naraghi interessierte sich bei seinen Besuchen in der Schweiz für Komponenten zu konventionellen Waffen, aber natürlich auch für die Komponenten zur Herstellung von Atomwaffen und hier konnte Lerch angeblich gegen viel Bares behilflich sein.

Wie Yossi Melman und Meir Javedanfar in ihrem Buch „The Nuclar Sphinx Of Tehran“ schreiben, hatte der Ayatollah Khomeini das von den USA unterstützte Atomprogramm des Schah zunächst eingestellt, Atomwaffen wurden als Teufelszeug des Westens gebrandmarkt.

Diese Haltung änderte sich im Laufe der Zeit, nachdem der Irak 1980 den Iran angegriffen hatte und dabei auch chemische Massenvernichtungswaffen zum Einsatz brachte, ohne dass dies größere Proteste in der westlichen Welt ausgelöst hätte, wir berichteten darüber.

1992 lief Naraghi zu den USA über, die Mullahs misstrauten ihm wegen seiner früheren Tätigkeit für die NASA und später den Schah und er befürchtete das gleiche Schicksal zu erleiden, wie z.B. die in den USA ausgebildeten Piloten der iranischen Kampfflugzeuge, von denen viele als angebliche „Spione des Großen Satans“umgebracht wurden. Und Naraghi packte aus.

Damit waren die USA bestens und genauestens über den Stand des iranischen Atomprogramms informiert. Eine Weitergabe der Informationen an die internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien unterblieb jedoch. Diese Behörde hätte, gestützt auf diese Informationen gezielt tätig werden und zu diesem Zeitpunkt das Programm zur Entwicklung von Atomwaffen stoppen können, wie IAEA Vize-Direktor Olli Heikonen erklärte.

Die USA waren natürlich auch bestens informiert, ob und welche Rolle Lerch und Khan in diesem Netzwerk spielten und dass Pakistan nicht nur an einem Atombombenprogramm bastelte, sonder auch gebrauchte Zentrifugen P1 samt Blaupausen gegen Bares an den Iran weiterreichte.

Man hätte wohl erwarten können, dass nun Lerchs Laden zugemacht würde, so er denn die Komponenten lieferte oder aber die Lieferung über andere Firmen organisierte, aber es passierte nichts.

Es sollte jedoch noch schlimmer kommen. Der CIA in Zusammenarbeit mit dem MI6 und dem BND überwachte zwei weitere prominente Helfer in diesem Netzwerk, den Niederländer Henk Slebos und den Deutschen Heinz Mebus, sozusagen auf Schritt und Tritt. Der Mossad ließ schon mal 1980 eine Bombe im Vorgarten von Mebus Grundstück hochgehen. Unternommen wurde aber von den beteiligten Regierungen, für welche die Geheimdienste tätig waren, ansonsten nichts.

Slebos, Khan, und die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft
Khan, der Vater der Pakistanischen Atombombe und Chef des internationalen Atomwaffentechnologie-Weiterverbreitungsnetzwerks und Henk Slebos verbindet eine Freundschaft seit über 40 Jahren.

Khan, der zunächst sein Physikstudium 1961 in Westberlin begonnen hatte, wechselte dann an die Universität von Delft und traf dort auf Slebos. Der Beginn einer Freundschaft. Beide lebten in Rijswijk und fuhren jeden Tag zusammen zur Universität in Delft.

Nach Studienabschluss und fünfjähriger Tätigkeit für die holländische Marine, startete Slebos seine Karriere bei der Firma Metal Works Holland EMWH, ein Subunternehmer der Urananreicherungsfirma URENCO. Zu Henk Slebos Aufgabenbereich gehörten auch Arbeiten am Schnellen Brüter in Kalkar/Deutschland.

Im Jahre 1975 fuhren Khan und Slebos zur Fachmesse der Atomindustrie in Basel. Beide forschten danach zusammen an der super geheimen 4-M Ultrazentrifuge und bereits damals geriet Slebos durch einen Bericht des Chefs der EMWH, Nico Zondag auf den Radarschirm der Zollbehörden und der Geheimdienste. Unternommen wurde nichts. Aber auch über Khan gab es mehrere Beschwerden über verdächtiges Verhalten. Khan kehrte 1976 nach Pakistan zurück, aber mit ordentlichem Gepäck, wie Blaupausen von Hochleistungszentrifugen und ausgestattet mit dem bei URENCO erworbenem Wissen über die Urananreicherung.

Im Jahre 1976 wurde Slebos von EMWH gefeuert, nachdem die URENCO, bzw. deren holländischer Ableger UCN sich über dessen verdächtiges Verhalten bei Besuchen in ihrer Firma dreimal beschwert hatte. Er tauchte in Bereichen der UCN auf, in denen er nichts zu suchen hatte.

Nun startete Slebos seine eigene Firma, „Slebos Research“, die fester Bestandteil des Khan-Netzwerks wurde. Im Jahre 1977 flog er erstmalig nach Pakistan und lieferte Komponenten die für die Urananreicherung essentiell waren. Für diesen illegalen Export wurde er im Jahre 1985 von einem holländischen Gericht zu 6 Monaten Haft verurteilt.

Bereits vorher hatte er versucht seinen vormaligen Chef Zondag für die Mitarbeit an dem Atomwaffenprojekt Pakistans zu gewinnen und stellte ihm riesige Gewinne in Aussicht. Zondag lehnte dankend ab und berichtete stattdessen URENCO/UCN diese wiederum dem holländischen Geheimdienst BVD, der jedoch das offenbar eher gähnend zur Kenntnis nahm. Dies berichtet Frank Slijper in seinem investigativen Bericht „Project Butter Factory“

Wir wollen alles wissen, aber wir unternehmen nichts
Wie sich herausstellte, hatte die US Administration bereits 1975, als Verdachtsmomente gegen Khan, sich häuften, die holländischen Behörden gebeten, nicht tätig zu werden, enthüllte der ehemalige holländische Premier Ruud Lubbers. Das gleiche wiederholte sich im Jahre 1986, als klar wurde, dass Slebos der Zulieferer für das pakistanische Atombombenprogramm war.

Auch hier kam wieder die Bitte der US-Administration, keine Verhaftungen vorzunehmen. Die holländischen Behörden verlegten sich dann darauf Slebos bürokratische Knüppel zwischen die Beine zu werfen, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Es wurden immer Exportlizenzen für Lieferungen von Slebos verlangt, die nach Antragsstellung dann selbstredend abgelehnt wurden. Slebos kaufte daraufhin im Ausland ein. Drehscheibe: Dubai.

Hilfe vom Schweizer Trio
Gotthard Lerch konnte angeblich über seine Dependance in Südafrika „Hilfestellung“ leisten. Ebenfalls als „atomare Samariter“ mit dabei ein Schweizer Trio: Friedrich, Urs und Marco Tinner, der Vater mit seinen zwei Söhnen und ihrer Firma Traco. Die soll die von Khan an den Iran abgegebenen P1 Zentrifugen Ersatzteilmässig auf Vordermann gebracht haben. Beide Söhne Tinners sitzen zur Zeit im Untersuchungshaft in der Schweiz ein. Allen dreien soll noch dieses Jahr der Prozess gemacht werden. Aber auch Urs Tinner arbeitete, zumindest in seiner letzten Phase mit dem CIA zusammen ebenso wie der srilankische Geschäftsmann Buhary Tahir. Er war einstmals rechte Hand Khans und Finanzverwalter des Netzwerks.

Aber es wurde geheimdienstlich nicht besser, ein ausländischer Geheimdienst soll praktisch die Überwachung von Henk Slebos in den Niederlanden seinerzeit übernommen haben – vermutlich der CIA -, der holländische Geheimdienst BVD zog sich angeblich zurück.

Auch der britische Geheimdienst MI6 war über den mit ihm verbundenen Geschäftsmann Peter Griffin und seine Firma „Gulf Technical Industries“, die ebenfalls Khan belieferte, bestens informiert – die britische Regierung unternahm nichts. Griffin lebt heute in Südfrankreich, unbehelligt versteht sich.

Fazit:
Mindestens drei Geheimdienste, die über fast 30 Jahre das Treiben des Handels mit nuklearer Waffentechnologie beobachtet haben, wenn man einmal von der kriminellen Aktion des Mossad absieht, die jeweiligen Regierungen, die bestens informiert waren, aber nichts unternahmen, eine internationale Behörde, hier die IAEA, die nicht die nötigen Informationen erhielt, eine Justiz, die keine ordentlichen Prozesse durchführen konnte weil Beweismaterial, wie in den Strafprozessen gegen Lerch in Mannheim und Köln zurückgehalten wurde, was ist das anderes als ein handfester Skandal?

Fasst man das alles zusammen, dann drängt sich, wie auch im Falle der Giftwaffentransporte der Eindruck auf, „man nimmt aktiv daran teil, bzw. bei dem Nukleartechnologieexport „man lässt es geschehen“. Ein Skandal.
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vermischtes

Frühzeitige Erdbebenwarnung in China: Das Rätsel von Ma’erkang

World Content News – Mehrere Tage vor dem verheerenden Erdbeben in China gab es im späteren Epizentrum offenbar gezielte Warnungen vor der sich anbahnenden Katastrophe. Selbst auf der offiziellen Webseite der Provinzregierung von Sichuan war am 9. Mai, also drei Tage vorher, zu lesen: „Die Behörde des Kreises Aba hat die falschen Gerüchte über ein bevorstehendes Erdbeben erfolgreich zerstreut.“ Kuriose Zufälle oder gab es tatsächlich Anhaltspunkte oder wurde das Beben gar durch menschliche Einflußnahme ausgelöst?



Karte der Erdbebenherde: Mehr als 130 Nachbeben

Am 12. Mai 2008 um 14.28 Uhr Ortszeit war in der Region Sichuan der erste Erdstoß mit einer Stärke von 7.9 zu verzeichnen. Kleinere Vorausbeben, die die Katastrophe ankündigen hätten können, gab es nicht. Bis heute wurden über 130 Nachbeben gemessen, alle hatten bisher eine Stärke >4 auf der Richterskala. Noch am Tag des Unglücks berichtete das Internet-Magazin Epoch-Times, dass es bereits Tage vorher Hinweise auf einer Internet-Seite gab, die nach dem Beben vom Netz genommen wurde.

Inzwischen haben zahlreiche chinesische Internet-User auf diese ungewöhnliche Seite aufmerksam gemacht, wohl nicht ohne Konsequenzen. Seit dem Erdbeben wurden mindestens 17 Menschen festgenommen, verwarnt oder dazu gezwungen, Entschuldigungen zu schreiben, weil sie «falsche Informationen und reißerische Erklärungen verbreitet oder das öffentliche Vertrauen untergraben haben», berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Ein Blogger schrieb:

The former blog … was banned by G…F…W from last Sunday, probably because of the news I copied about moonquake …

Auf der Regierungswebseite stand:

„Am 3. Mai bekam die Behörde des Kreises Aba gegen 20 Uhr einen Anruf. Der Anrufer wollte wissen, ob es stimme, dass in einem Dorf der Kreisstadt Ma’erkang (Barkam) ein großes Erdbeben bevorstehe und die Kader den Bewohnern raten würden, sich in freies Gelände zu begeben. Nach diesem Anruf rief die Behörde von Abei sofort die zuständige Behörde der Kreisstadt Maerkang an und forderte sie auf, die Quelle dieses falschen Gerüchtes zu ermitteln, das Gerücht zu zerstreuen und die weitere Verbreitung zu unterbinden.“ (Quelle: Epoch Times; maschinelle Google-Übersetzung des Originaltextes hier)

Welchen Beobachtungen diesen Warnungen zugrunde lagen ist bisher unbekannt. Auch ein Erdbebenforscher der Provinz Sichuan will laut einem Leserbrief offenbar Anzeichen bemerkt haben, die Behörden hätten ihm eine Veröffentlichung nicht erlaubt.


Skurril: Kündigten leuchtende Wolken Erdbeben-Katastrophe an?
(mehr bei United Mutations)

Normalerweise sind Erdbeben nicht vorauszusehen. Manche Beobachter befürchten deshalb einen Unfall in geheimen militärischen Forschungseinrichtungen. In der Region befinden sich bei Mianyang und Guanghan mehrere Atomanlagen, ein Forschungsreaktor, zwei Brennstofffabriken und zwei Anlagen zum Bau von Atomwaffen, sie liegen zwischen 70 und 150 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt. Die Regierung versicherte, es habe nur kleinere Schäden in einigen Gebäuden der Anlagen gegeben, doch es sei keine Radioaktivität entwichen.

Ein weiterer merkwürdiger Umstand ist, dass Stunden vor dem Erdbeben fluoreszierende Wolken am Himmel beobachtet wurden. Die Echtheit der Aufnahmen ist zwar derzeit nicht zu belegen, auch können banale natürliche Phänomene nicht ausgeschlossen werden. Kritiker glauben jedoch, dies könnte auf Folgen von Experimenten mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen hindeuten.

In Alaska gibt es z.B. Versuche mit gebündelten Kurzwellensendern, mit denen die USA neue Technologien für die Kriegführung erprobt. Das Projekt mit der Bezeichnung HAARP (High-frequency Active Auroral Research Project) heizt bei den Versuchen künstlich die oberen Luftschichten der Erde (Ionosphäre) auf, um Radiosignale zusätzlich zu verstärken. Laut einer SPIEGEL-Meldung aus dem Jahr 2005 ist es Forschern der US-Luftwaffe sogar gelungen, mit energiereichen Radiowellen künstliche Polarlichter zu erzeugen.


HAARP-Versuchsanlage in Gakona, Alaska

Es ist davon auszugehen, dass auch russische und chinesische Militärs entsprechende Versuchsreihen durchführen, wovon auch zivile Firmen davon profitieren sollen. Die Firma Chengdu Newstar Electronics etwa, mit Sitz im Erdbebengebiet, hat einen neuartigen Prototypen eines Digitalradios (DRM) gebaut, das den weltweiten Digitalrundfunk als UKW-Ersatz hoffähig machen könnte. Sie verspricht einen glasklaren Empfang über weite Strecken hinweg, was zumindest bei Laien den Verdacht einer Entwicklung unter besonderen Umständen nahelegt.

HAARP, dessen Einsatzmöglichkeiten und Auswirkungen auf die Umwelt (wird in Verschwörerkreisen unter anderem auch für Klimaänderungen und Erdbeben verantwortlich gemacht) noch gar nicht abzusehen sind, hat es mit viel viel Energie kürzlich immerhin geschafft, erstmals langwellige Radiopulse durch die Ionosphäre hindurch zum Mond zu senden, in Texas ließen sich die Radarechos dieser Signale beobachten. (Video: hier)

Ob das Erdbeben von Sichuan und die erwähnten Leuchterscheinungen nun auf rein natürliche Phänomene zurückzuführen sind oder nicht, die Öffentlichkeit sollte sich nicht mit verschwommenen Erklärungen der Behörden abspeisen lassen und Aufklärung über die Vorwarnungen und über die geheimen Experimente der Atommächte einfordern. So wie es das Europaparlament bereits im Jahr 1999 tat:

Das Europäische Parlament hält HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) wegen der weitreichenden
Umweltauswirkungen für eine globale Angelegenheit und fordert, die rechtlichen, ökologischen und ethischen Auswirkungen von einem unabhängigen internationalen Organ untersuchen zu lassen, bevor weitere Forschungsarbeiten und Versuche stattfinden; bedauert die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten, einen Vertreter zu der öffentlichen Anhörung oder den folgenden Sitzungen seines zuständigen Ausschusses über die Auswirkungen des Forschungsprogramms über hochfrequente Strahlen (High Frequency Active Auroral Research Project – HAARP), das gegenwärtig in Alaska durchgeführt wird, zu entsenden.
(Quelle)

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

kriminalitaet

Tonnenweise Kokain & Waffen bei kolumbianischen Paramilitärs

onlineredaktion – In Kolumbien sind 3,4 Tonnen Kokain und ein Waffenarsenal beschlagnahmt worden. Die Waffen – darunter gegen 300 Gewehre – stammen nach Angaben der Behörden aus dem Besitz einer rechtsgerichteten paramilitärischen Bande, den „Schwarzen Adlern“.


Kolumbianische Paramilitärs „Aguilas-Negras“ finanzieren sich über Kokain

Sichergestellt wurden 293 Gewehre, fast 65’000 Schuss Munition sowie Granatwerfer, Maschinengewehre, Raketen und Pistolen. Das Arsenal habe der meistgesuchte Drogenboss des Landes, Daniel Rendón Herrera alias „Don Mario“, den „Adlern“ überlassen, hiess es.

Die „Schwarzen Adler“ sind Paramilitärs, die sich nicht an dem 2004 begonnenen Friedensprozess der Paramilitär-Führung mit der Regierung beteiligen. Stattdessen verbündeten sie sich mit den Drogenbanden und mischen selbst im Drogenschmuggel mit. Dabei fließen Milliardengewinne in den Bürgerkrieg.

Kolumbien ist der weltweit größte Kokainproduzent
Schätzungen zufolge werden von dem Land aus jährlich etwa sechshundert Tonnen der Droge in die USA, nach Europa und in andere Weltregionen geschmuggelt: in den Seiten von Bibeln, eingenäht in Hunden, und mit Bodypackers; Reisende die mit Kondomen gefüllten Kokainwürsten im Bauch nach Europa reisen.

Die Milliardengewinne sind Treibstoff für den seit über vier Jahrzehnten andauernden, bürgerkriegsähnlichen Konflikt in Kolumbien. Seit Anfang der 90er Jahre ist «Koks» nicht nur bei in der Party-Szene verbreitet, sondern in sämtlichen Gesellschaftsschichten. Das Gramm wird in der Schweiz stark gestreckt auf der Straße vor allem von so genannten „Chügelinegern“ zu etwa 80 Franken (47 Euro) verkauft.

afrika

Südafrika: Krieg in den Townships

Dr. Alexander von Paleske – — 19.5. 2008 — Wir haben bereits im Zusammenhang mit den simbabweschen Flüchtlingsschicksalen über die gewaltsamen Ausschreitungen gegen Ausländer in den südafrikanischen Townships, insbesondere Alexandra, berichtet. Am 18.05 08, strahlte nun der südafrikanische Fernsehkanal MNET im Rahmen seiner investigativen Serie “Carte Blanche” unter dem Titel “Township of Fear” eine Reportage der beiden investigativen Journalistinnen Michelle Lippert und Lindile Mpanza aus, die nur noch Entsetzen auslösen kann: Brutale Gewalt gegen Fremde und Plünderungen.


Die Polizei, die sich— ohnehin meist nur bei Tage— in die Townships traut, wird beschossen.

Mehr als 20 Menschen sind bei diesen Ausschreitungen bisher getötet worden. Die Polizei,die sich— ohnehin meist nur bei Tage— in die Townships traut, wird beschossen. Die Polizisten, die anfangs nur Gummigeschosse einsetzten, mussten, nachdem sie selbst beschossen wurden, selbst scharfe Munition einsetzen. Es ist der traurige Bankrott der Politik des Staatspräsidenten Thabo Mbeki, denn Anzeichen für zunehmende Fremdenfeindlichkeit, über die auch ausführlich in der Presse berichtet wurde, gab es genügend.

Zuma erreicht Aufschub
Mittlerweile konnte der designierte Nachfolger von Thabo Mbeki, Jacob Zuma, einen juristischen “Teilerfolg” verbuchen: Der Strafprozess gegen ihn wegen angeblicher Korruption im Zusammenhang mit Waffengeschäften wird, wenn überhaupt, erst im Jahre 2010 stattfinden. Der Gerichtspräsident der Provinz KwaZulu-Natal, Vuka Tshabalala, warf der Staatsanwaltschaft vor, die Anklageschrift samt Dokumenten einfach bei der Registratur “abgeladen” Zu haben, anstatt sie wie bei solchen Großverfahren zwecks Terminabsprachen üblich, ihm persönlich zu geben.

Statt des Strafverfahrens gegen Zuma im August, wird es erst einmal ein Vorverfahren geben. In diesem soll über das Vorbringen der Verteidigung, der damalige Generalstaatsanwalt Bulelani Ngcuka und der damalige Justizminister Penuell Maduna hätten Zuma und der Rüstungsfirma Thint versichert, letzterer schriftlich, es werde keine Anklage gegen sie erhoben, debattiert werden.

Damit steht der Präsidentschaft Zumas nichts mehr im Wege. Der Druck auf Thabo Mbeki dürfte damit noch erheblich zunehmen. Möglicherweise wird Thabo Mbeki bereits vor dem regulären Ablauf seiner Amtszeit nächstes Jahr entweder zurücktreten, oder per Misstrauensvotum im Parlament abgesetzt werden. Dies würde allerdings Neuwahlen zur Folge haben, auf welche die Regierungspartei ANC zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vorbereitet ist.

Es bleibt die Frage ob unter einer Präsidentschaft Jacob Zumas die Dinge sich zum Besseren wenden werden. Man möchte meinen, dass es schlimmer, als es zur Zeit ist, kaum noch kommen kann.

Simbabwe: Neuer Wahltermin und Flüchtlingsschicksale

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USA

Striking changes in Arizona as illegal immigrants flee the state

Rachel Alexander – Arizona is leading the nation in local enforcement of laws against illegal immigration. As illegal immigrants leave the state, the state’s most serious problems such as traffic congestion and the expense of teaching English Language Learner classes are dissipating.

Since Arizona’s local law enforcement began enforcing illegal immigration laws and an employer sanctions law went into effect, illegal immigrants have been fleeing the state in large numbers. The effects have been far-ranging. Commuters are reporting fewer vehicles on the freeways, shortening their rush-hour commutes. What had become a serious transportation problem in Arizona is losing its urgency. English Learner Language (ELL) students started dropping out of school. This helped end a confrontation between the state legislature and a liberal federal judge who had ordered the state to spend more money on ELL classes.

Fewer illegal immigrants are using hospital emergency rooms, so waiting times have decreased. Although the rest of the country is in an economic slump, unemployment is going down in Arizona, from 4.5% in January to 4.1% in March. Day laborers loitering outside of Home Depot and other stores have mostly disappeared, ending months of confrontation between illegal immigrant sympathizers and protesters. Desert lands near the border are returning to their pristine condition and the wildlife is coming back. Identity theft and car thefts are decreasing. No one showed up on May 1 to march in immigrant rallies.

With illegal immigrants leaving, the state will see huge savings as fewer illegal immigrants use social welfare programs and the cost of arresting, prosecuting, incarcerating and deporting them decreases. Arizona is facing one of the worst budget deficits ever, looming as high as $2 billion in 2009, but the situation may resolve itself.

Sheriff Joe Arpaio and Maricopa County Attorney Andrew Thomas are leading the local law enforcement efforts in Arizona against illegal immigration. Arizona is also home to State Representative Russell Pearce, who is responsible for spearheading possibly more laws against illegal immigration than any other state representative in the country. It is also home to Chris Simcox, President of the Minutemen Civil Defense Corps. Other counties around the state are beginning to follow the lead of Maricopa County, signing agreements with I.C.E. to permit their law enforcement agencies to arrest illegal immigrants. Cochise County Attorney Ed Rheinheimer intends to prosecute illegal immigrants for trespassing on public lands. Mesa mayor Keno Hawker recently wrote an op-ed in the East Valley Tribune praising Sheriff Joe Arpaio’s sweeps of illegal immigrants. Pima County Sheriff Clarence Dupnik bypassed the Pima County Supervisors when they refused to authorize him to add two Border Patrol agents to his border crime unit, and added them anyways.

Although Arizona’s Democrat Governor Janet Napolitano has vetoed most illegal immigration bills since 2002 when she entered office, Arizonans have bypassed her by sending initiatives directly to the ballot. In 2004, voters passed four illegal immigration measures with over 70% yes margins. A law targeting drophouses was signed into law earlier this month. An even stricter employer sanctions measure is currently underway to be on the ballot this fall.

Arizona’s illegal immigrants are fleeing to sanctuary cities like San Francisco and states with less enforcement and laws prohibiting illegal immigration like Nebraska, Iowa, and Maryland. Since one out of every 10 illegal immigrant is a felon, the result is felons are disproportionately moving to these places.

Granted there are benefits that immigrants bring to our country. But those benefits are outweighed by the negatives when the immigrants cross illegally. There are too many rules, laws, traditions, and practices in society that conflict with illegal immigrants trying to make a living. Arizona’s experiment may end up resolving the illegal immigration problem satisfactorily for all, because once the fiscal expense of illegal immigrants is brought down, revising the laws to permit more immigrants to enter the country legally will become more attractive and realistic.

rachel1
Rachel Alexander ist praktizierende Anwältin für die Regierung in Phönix im U.S. Staat Arizona. Als ehemaliges Redaktionsmitglied und Kolumnistin des Arizona Daily Wildcat, gewann sie für ihre journalistischen Arbeiten drei Auszeichnungen und schreibt Kolumnen für linkIntellectualConservative.com

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Kroatiens Rechts-Rocker Marko Perkovic – im Ausland unerwünscht

Dr. Alexander von Paleske – 17.5. 2008 — Der Kroat-Rocker Marko Perkovic stößt außerhalb seines Heimatlandes Kroatiens mittlerweile auf weitgehende Ablehnung. Perkovic, der in seiner Heimat und in der kroatischen Diaspora Kult-Status besitzt, hatte durch ausserordentlich rechtslastige Texte auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch das Absingen des faschistischen Songs der Ustascha „Jasenovac und Gradiska Stara, da sind die Schlächter von Maks zu Hause“.


Fans am Konzert von Rechtsrocker Marko Perkovic im Ustascha Look

Jasenovac war ein KZ zur Zeit der faschistischen Ustascha Herrschaft in Kroatien, in dem zwischen 1942-1945 mehr als 100.000 Serben, Juden, Roma und antifaschistische Widerstandskämpfer auf brutalste Weise ermordet wurden, wir berichteten darüber. „Maks“ Luburic war der Kommandant des KZ.

Auf den Konzerten des Rechtsrockers mit seiner Band Thompson, benannt nach einer Maschinenpistole, sind viele Besucher im Ustascha Outfit zu sehen und begrüßen ihn mit dem Ustascha Gruss, der dem Hitler Gruss ähnlich ist.

Konzert zur Fußball-Europameisterschaft
Am 7. Juni wollte er mit seiner Band einen Tag vor dem EM-Spiel zwischen Österreich und Kroatien in Österreich auftreten. Das Konzert wurde mittlerweile abgesagt. Das ließ nun den Kärnter Landeshauptmann, Rechtsaussen und Bewunderer Hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, Jörg Haider, nicht ruhen. Dessen Bank, die Hypo-Alpe-Adria, mittlerweile an die Bayerische Landesbank verkauft, war seinerzeit einer der Hauptsponsoren von Perkovic. Haider lud nun den Rechtsrocker nach Klagenfurt zum EM-Spiel der kroatischen Nationalmannschaft ein. Auf die Ehrentribüne versteht sich.

Serienweise Ausladungen und Proteste

Aber sonst hagelt es jetzt serienweise Ausladungen und Proteste. In der Schweiz wurden für diesen Monat geplante Kozerte in Wallisellen und Dietikon „aus Sicherheitsgründen“ abgesagt. Nach Stuttgart war er von der katholischen kroatischen Gemeinde zum Fronleichnam am 21. Mai eingeladen worden. Auf der Festwiese des Stadions wollte Perkovic in üblicher Manier seine kroatischen Fans mit dem Blut und Boden Slogan „Für die Heimat“ begrüßen, der dann üblicherweise mit dem Ustascha Ruf „Spremmi“ was so viel wie „bereit“ bedeutet, beantwortet wird. Der katholische Stadtdekan lud ihn nun letzte Woche ganz offiziell wieder aus. Bereits bei seiner Tour nach Kanada und in die USA im November vergangenen Jahres hatte es scharfe Proteste seitens jüdischer Organisationen gegeben.

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Kroat-Rocker Marko Perkovic und die Hypo-Alpe-Adria Bank
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afrika

Simbabwe: Neuer Wahltermin und Flüchtlingsschicksale

Dr. Alexander von Paleske – Robert Mugabes Regierung hat einen neuen Wahltermin verkündet: der 27. Juni soll es sein. Es gibt nach wie vor erhebliche Zweifel, dass es dann auch tatsächlich zu den Wahlen kommt. Der von der Regierung inszenierte Terror geht unterdessen unvermindert weiter.

Viele Simbabwer warten diesen Termin erst gar nicht ab, sondern flüchten vor der Gewalt. Täglich versuchen Tausende nach Südafrika zu kommen. Im Limpopo-Grenzfluss, den sie dabei durchqueren müssen, warten allerdings die Krokodile auf sie. Auf der südafrikanischen Seite die Polizei und in den südafrikanischen Townships jetzt der Mob, dessen Brutalität dem der Mugabe-Schergen in nichts nachsteht.

Seit Beginn der Woche wütet der Mob in südafrikanischen Townships gegen Fremde, zerstört deren Wellblechhäuser und Geschäfte und jagt sie aus den Townships. In der weit überwiegender Zahl sind die Opfer Simbabwer, denn mittlerweile beträgt deren Zahl in Südafrika mehr als 3 Millionen, die sich dort größtenteils illegal aufhalten.

Arbeitslosigkeit und Kriminalität
In Südafrika herrscht Arbeitslosigkeit um annähernd 40 Prozent. Und während in Deutschland die „Wegnahme der Arbeitsplätze durch die Ausländer“ eine Propagandalüge der Neonazis ist, in Südafrika trifft es tatsächlich zu. Die verzweifelten Simbabwer, die grösstenteils erheblich besser ausgebildet sind als die Südafrikaner, sind bereit, zu Hungerlöhnen und zu praktisch jeglichen Bedingungen Arbeit anzunehmen, um zu überleben. Südafrikaner lehnen Bezahlung unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes berechtigterweise ab.

Die Armut und Perspektivlosigkeit verbunden mit einer exzessiven Kriminalität in den Townships Südafrikas waren das explosive Gemisch, das nun zu den gewalttätigen Ausschreitungen führte, die vom Johannesburger Township Alexandra Anfang dieser Woche ihren Ausgang nahmen. Mittlerweile sind die Ausschreitungen aber auf andere Townships wie Diepsloot uebergesprungen.

In der Polizeistation von Alexandra haben mittlerweile mehr als 1000 größtenteils illegale Einwanderer Zuflucht gefunden. Die Polizei traut sich allerdings nur tagsüber in die Townships. Die Regierung ist weitgehend hilflos.

Die Verantwortung für die Flüchtlingswelle und die exzessive Kriminalität in den Townships, fällt auf die Regierung Südafrikas unter Thabo Mbeki zurück. Er hatte 7 Jahre lang in Simbabwe erfolglos vermittelt, während dort die wirtschaftliche Talfahrt mit zunehmender Geschwindigkeit weiterging, verbunden mit politischer Oppression, was wiederum die Flüchtlingswelle auslöste. Und es war Thabo Mbeki, der die exzessive Kriminalität als „von Weissen aufgebauscht“ bezeichnet hatte.

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spionage

Ecuador: CIA controls part of intelligence

Alonso Soto – Ecuador’s leftist president on Saturday accused the CIA of controlling many of his country’s spy agencies and said it had shared Ecuadorean intelligence with U.S. ally Colombia during last month’s regional crisis.

„Many of our intelligence agencies have been taken over by the CIA,“ Rafael Correa said during his weekly radio show. „Through the CIA, information found here was passed to Colombia to improve their position“ in the dispute.

Ecuador broke off diplomatic ties with Bogota after Colombian forces attacked a rebel camp inside Ecuadorean territory, killing a top guerrilla leader and more than 20 other people.

The bombing raid raised the specter of war after Ecuador and Venezuela briefly sent troops to their borders with Colombia. Nerves quickly calmed during a regional meeting.

But the recent confirmation that an Ecuadorean died in the March 1 raid has renewed tensions between the neighbors. Correa charged the United States with financing some officers in the Ecuadorean spy agencies and said reforms to the Andean country’s intelligence were needed.

A close ally of U.S. foe Venezuelan President Hugo Chavez, Correa said he hoped the diplomatic spat would be over soon, but warned of legal actions against Colombia for the killing of the Ecuadorean citizen who was in the rebel camp.

Correa added that Ecuador’s decision on to sue Colombia in international court over Colombia’s anti-drug spraying along its border was in retaliation for the raid. The suit filed on Monday has again strained relations between the neighbors who share a 400-mile border often crossed by rebels fighting a four-decade war against the Colombian government. Correa, whose popularity has rebounded for his handling of the dispute, is a critic of U.S. foreign policy in Latin America.

He has said President George W. Bush was worse than Satan and once vowed to cut off his arm before renewing a lease that allows U.S. troops to use a key anti-drug air base.

terror

Belgium: Fundamentalists infiltrated integration business

onlineredaktion – A former social worker from Boom (Antwerp) is sounding the alarm. „The integration sector is infiltrated by Muslim fundamentalists.“ he says. Minister Marino Keulen is shocked and announces regulations.

The story of Peter Calluy started off in 2004. He then convinced his party, SP.A, to appoint him as social worker on the streets. He would build bridges between the ethnic Belgians and the immigrants, Muslims and people of other faiths. At the same time SP.A municipal counsellor Saïd Touhafi started a youth project El Islaah at De Dijk youth center. It went wrong quickly. Calluy: I got statement like ‚all homos against the wall‘. The administration of El Islaah in the youth center said: „You Belgians protect the homos so that our youth run the risk of becoming homo.“ In the end all other youth associations left the youth center, including the homo association Eksit.

Touhafi and the chairman of El Islaah, Fouad Belkacem, incited the youth. „They thought the attack in Madrid succeeded well and after the death of (Hamas leader) Sheikh Yassin they demonstrated with the Arab-European League (AEL) of Dyab Abou Jahjah.“ Touhafi, then still SP. A counsellor said himself: Oh, it’s a question of time, Sharia will be implemented here.

After a confrontation in the SP.A party office Saïd Touhafi resigned. He moved to the Democratic Muslim Party of Abou Jahjah, the successor of the AEL. Calluy: In the end the youth center was closed after the counselors were cursed as „dirty whore“ during a visit.
A request by the Mechelen youth center Rzoezie to open a new youth center for immigrants in Boom was refused. Minister of Welfare Inge Vervotte nevertheless already put aside 70,000 euro.

In the municipal elections of 2006, Vlaams Belang became the largest party in Boom, with 29.7%. The mosaic municipal counsel now has a hard, repressive policy of zero tolerance. The chasm between the different communities is even greater.

Flemish minister of integration Marino Keulen (VLD) was shocked at Calluy’s report. He announced that personnel of non profits who are active in the integration sector will get a „norms and values“ course.

vermischtes

Tratschundlaber

Sonja Wenger – «Miese Deals gibt’s schon genug», ist seit Wochen auf Plakatwänden zu lesen. Weshalb ausgerechnet die Dauerschwafeltarife von «Tele2» die Ausnahme der Regel sein sollen, bleibt aber rätselhaft. Genauso wie übrigens die Frage, ob man statt dessen nicht doch besser den Ausverkauf der eigenen Seele in Erwägung ziehen sollte – ist doch inzwischen guter Schweizer Standard. Ops!

Apropos Schweiz: Wir haben als Nation nun eine neue Identifikationsfigur, und die Pressefuzzis etwas zum Schreiben. Schliesslich kann man die immer gleichen Schnarchnasen nicht ewig durchkauen, und selbst Udo Lindenberg ist der Meinung, dass «die Tagespolitik ausser Völkermord und Krieg nicht mehr so viel hergibt».


Herzig: Thomas Beatie habe eine «sehr stabile männliche Identität» und – er sei schwanger.

Der neue Mister Schweiz heisst Stephan Weiler und braucht nach eigenen Angaben «viel Anerkennung von anderen». Das sei wichtig für ihn, um sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Beruhigend ist, dass er sich trotzdem «männlich genug» fühlt. Lustig, genau das Gleiche sagte Thomas Beatie kürzlich bei Oprah Winfrey, der US-Meisterin der Tränendrüse: Er habe eine «sehr stabile männliche Identität» und – er sei schwanger. Beatie war noch vor zehn Jahren eine Frau und gar eine hawaiianische Schönheitskönigin. Nach einer Geschlechtsumwandlung hatte er geheiratet und wurde nun auf eigenen Wunsch künstlich befruchtet.

Nun ist es ja bekannt, dass unsere gekrönten Schönheiten nicht von der Medienbühne abtreten, es werden einfach jedes Jahr zwei mehr. Aber dass es Leute gibt, die diese Deals gleich so mies finden…! Doch überhaupt: Wenn tatsächlich mal einer abgeht, dann rauscht es im Blätterwald. So sang die «SonntagsZeitung» von den zehn kleinen «Managerlein», und die letzten zwei, die «mussten einfach unersetzlich sein; Marcel Ospel machte die UBS zum Hedge Fund – und liess Daniel Vasella allein».

Dagegen springt die «Schweizer Illustrierte» seit Wochen in die Ospel-Bresche und faselt etwas von harter Jugend. Er esse «am liebsten Fleischkäse mit Spiegelei» und habe von seinem Vater Werte wie «Leistung und Demut» gelernt. Aber ja, das stand da so! Laut Wirtschaftsanwalt Roland Rasi sei Ospel aber nun einer, der am Morgen nicht mehr wisse, weshalb er aufstehe: «Der Chauffeur kommt nicht. Der Learjet wartet nicht. Man hat keine Sekretärin mehr.»

Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch hat sich übrigens beim Mephisto-Angebot das Kleingedruckte unter die Lupe genommen: «Tele2» behält sich vor, den Vertrag bei Kunden, die lange telefonieren, zu kündigen. Aber eben, fragen sich die neun Managerlein: Was ist denn an dem Deal mies? Macht doch heute jeder!