afrika

Treffen in Tansania – Zeitgewinn für Mugabe?

Dr. Alexander von Paleske – Das Dringlichkeitstreffen der Regierungschefs der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) ist nach einer ganztägigen Sitzung hinter verschlossenen Türen gerade zu Ende gegangen. Das Resultat: Der Staatspräsident von Südafrika, Thabo Mbeki, wurde offiziell beauftragt, als Vermittler im Simbabwe-Konflikt tätig zu werden. Damit ist Mugabe als scheinbarer Sieger aus diesem Treffen hervorgegangen. Denn diese Vermittlerfunktion übt Mbeki bereits inoffiziell seit 5 Jahren aus, ohne irgendein greifbares Ergebnis.

Zeitgewinn für Mugabe
Für Mugabe bedeutet dies erst einmal Zeitgewinn. Die Konferenz hat sich nicht dazu durchringen können Mugabes Terrorakte zu kritisieren, geschweige denn zu verurteilen. Wenn die Opposition die Konfrontation wie mit dem für Anfang nächster Woche geplanten unbefristeten Generalstreik weiterführt, dann steht sie als Störenfried da, der keine friedliche Verhandlungslösung will.

Wenn sie sich aber auf Verhandlungen einlässt, die nach Mugabes Plan zu nichts führen sollen, dann wird dies zu nichts anderem führen, als Wahlen im nächsten Jahr unter den gegenwärtigen Bedingungen – also Wahlbetrug und Terror.

Heute hat das Politbüro seiner ZANU-Partei beschlossen, Mugabe solle im nächsten Jahr wieder antreten – das wird dann morgen vom Zentralkomitee, Mugabes Gesangverein, ebenso beschlossen werden. Begründung: Es gibt noch so viel zu erledigen, was nur er erledigen kann. Wohl wahr, was den Terror gegen sein eigenes Volk angeht; das macht ihm keiner so schnell nach.

Mittlerweile haben die katholischen Bischöfe, angeführt von Bischof Pius Ncube, einen Hirtenbrief verfasst, der am Palmsonntag verlesen werden soll und in welchem Mugabes Terror in scharfer Form angegriffen wird. Die Vorwürfe lauten, die Taten der Regierung seien gesetzlos, gewalttätig, ungerecht, rassistisch, hasserfüllt und voller Verachtung und dienten einzig und allein dem Ziel, mit aller Gewalt an der Macht zu bleiben.

imbabwe – Streiks im Öffentlichen Dienst
Söldner für das letzte Gefecht – Angolanische Crack-Unit kommt nach Simbabwe“
Erzbischof greift Südafrikas Haltung im Simbabwe-Konflikt an
Simbabwe – Regierungsterror ohne Ende
Simbabwe vor Bürgerkrieg
Präsident der Afrikanischen Union distanziert sich von Mugabe
Simbabwe: Oppositionspolitiker schwer gefoltert
Mugabes Ende naht, Polizei schiesst mit scharfer Munition.
Zimbabwes Diktator Mugabe feiert seinen 83. Geburtstag – und sein Volk hungert
Ob die Israelis noch zuhören? Seht euch Zimbabwe an!
Zimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies

spionage

Großes CIA-Zentrum für Ostafrika soll im Sudan gebaut werden

Stephan Fuchs – Der amerikanische Geheimdienst CIA baut im Sudan das größte Operationszentrum für Ostafrika. Die sudanesische Regierung gab für die Einfuhr von 400 Containern, die der amerikanischen Botschaft in Khartum gehören, grünes Licht. Die in London domizilierte Zeitung al-Hayat berichtet, beim Inhalt soll es sich um spezial Equipment und Baumaterial für die neue amerikanische Botschaft in Khartum handeln. Dort soll das neue Spionagezentrum untergebracht werden.

Seit längerem herrscht zwischen dem sudanesischen und dem amerikanischen Geheimdienst ein gutes Verhältnis. Im April 2005 flog der sudanesische Geheimdienstchef Salah Gosh mit einem Privatjet nach Amerika, um seine Partner in der Geheimdienstzentrale in Langley zu treffen und um den Krieg gegen den Terror zu besprechen. Vom amerikanischen Geheimdienst wurden Gefangene in den Sudan zum foltern geflogen.

Krieg

Erhöhte Aktivitäten des US-Militärs an Grenzen von Iran

RIA – Die russische Militäraufklärung hat erhöhte Aktivitäten der US-Streitkräfte an den Grenzen von Iran registriert.

„In letzter Zeit erhält die Militäraufklärung Daten, die von einer aktiveren Vorbereitung der US-Kräfte auf eine Luft- und eine Bodenoperation gegen Iran zeugen“, sagte ein ranghoher Vertreter der russischen Militär- und Sicherheitsstrukturen am Dienstag in Moskau, der anonym bleiben wollte. Die endgültigen Termine der Operation gegen Teheran habe das Pentagon aber noch nicht festgesetzt, weil die Amerikaner einen solchen Schlag konzipierten, der ihre eigenen Verluste minimieren würde, äußerte er.

Der Vizepräsident der Akademie der geopolitischen Wissenschaften Russlands, Generaloberst Leonid Iwaschow, hatte in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Novosti am 21. März die Überzeugung geäußert, dass das Pentagon „bereits in nächster Zeit“ einen massiven Schlag gegen die militärische Infrastruktur in Iran führen werde. „Daran habe ich keine Zweifel“, sagte der Militär.

Laut Iwaschow wird Washington von einer Bodenoperation gegen den Iran eher absehen. „Nach allem zu urteilen wird es groß angelegte zermürbende Luftangriffe geben. Das Ziel besteht darin, das Widerstandspotenzial zu zerstören, Verwaltungszentren und wichtige Industrieobjekte, aber auch einen Teil der Landesführung zu vernichten“, sagte Iwaschow.

Gegenwärtig hält sich nach Angaben des Kommandos der 5. US-Flotte eine Angriffsgruppe der US-Navy mit dem Flugzeugträger „Dwight D. Eisenhower“, CVN 69 an der Spitze im Persischen Golf auf. Zudem seien in der Region auch drei operative Gruppen stationiert. Insgesamt handele es sich um 45 Schiffe, darunter 15 Schiffe der US-Partner.

Das Iran Dossier

umwelt

Klimahetzer? – Klimaketzer?

Dokumentation von Karl WeissEine Auseinandersetzung über die Gefahr der kommenden Klimakatstrophe

Auf den Artikel „Ein deutscher Global Warming Sceptic“, der zuerst in Journalismus“>Karl Weiss – Journalismus, antwortete ein Leser anonym, dessen Meinung hier dokumentiert wird. Karl Weiss schrieb eine Antwort, ebenfalls hier dokumentiert.

MW11235813 – 22. MRZ, 22:16
„KLIMAHETZER“ UND „KLIMAKETZER“

Viele Ihrer Artikel haben mir bisher gefallen, aber bei allem Respekt, Herr Weiss, dieser Artikel von Ihnen enttäuscht.

Ich lasse mich ja gerne eines besseren belehren, aber auf diesem Niveau überzeugen Sie mich nicht. Erstens versuchen Sie eine Meinung schon von vorneherein deswegen zu negieren, weil irgendjemand diese Meinung auf eine Seite hochgeladen hat, die das Wort „internettrash“ enthält. Und Beleidigungen wie Großmaul sind völlig daneben. Oder halten Sie sich denn für den Herrgott ?

Ich möchte aber gerne trotzdem bei paar Dingen kurz nachhaken, da mich momentan beide Seiten nicht richtig überzeugen können:

„…dass eben wirklich mehr Wärme von einer Luft gespeichert wird, die mehr CO2 enthält, wie jeder Physiker an einem einfachen Versuch nachweisen kann.“

Können Sie das bitte näher erläutern? Ich möchte gerne sehen, wie der einfache Versuch aufgebaut ist.

„…, die heute bereits beginnen, in die Umweltkatastrophe überzugehen.“

Können Sie diesen Übergang belegen? Laut NASA habe z.B. die Stärke der Hurricans sogar abgenommen. Und wie siehts mit anderen Wettererscheinungen aus:

Bei treibhausbedingter Erwärmung erfolgt eine Abnahme der Temperaturdifferenzen zwischen den Polen und dem Äquator, was demzufolge extreme Wetterereignisse verringert.

„Hierzu benutzt er wieder seine semantischen Fähigkeiten. Er tauscht das Wort Klima durch das Wort Wetter aus und wettert: „…Leute, die mit ihren Computerprogrammen das Wetter nicht einmal richtig für wenige Tage vorausberechnen können, frech unwidersprochen behaupten dürfen, sie könnten (…) beweisen, wir Menschen könnten das Wetter beeinflussen.““

Ja, die Argumentation halte ich auch für gewagt.

Es ist aber auch kein Beweis mittels Trendberechnungen und kurzzeitigen CO2 Betrachtungen (auch Temp.-CO2 Diagramme beginnen meist 1850, also kurz nach dem Maunder- und Dalton-Minimum) auf eine anthropogene Erwärmung zu schließen. Zugleich wird auch von der Kritikerseite angebracht, dass man gegen thermodynamische Grundgesetze bei den Modellen verstößt: Stefan/Boltzman, Strahlungsgleichgewicht; Hauptsatz der Thermodynamik,…

Das findet offiziell kaum Beachtung und dann gibt es noch die Eigenart des IPCC, Forscher aufzulisten, die sich gar nicht zu der anthropogenen Erwärmung bekennen. Warum werden kritische Arbeiten von der IPCC zensiert?

Das Klima verändert sich ständig, sonst wäre was faul.
Wir hatten schon genügend Warmphasen, die auch heutige Temperaturen übersteigen. (beliebtes „Souvenir“-Beispiel ist auch Grönland („Grünland“)). Oder Ende der 60er bzw 70er prophezeiten Medien sogar eine neue Eiszeit!

Das hängt damit zusammen, weil von 1940 bis 1970 eine Abkühlung stattfand (trotz gestiegener CO2-Emissionen!).
Was mich besonders irritiert, wie die Medien auf der Welle des „ÖkoTerrors“ mitreiten und sich auch Politiker plötzlich als Wohltäter aufspielen.

Haben die sich plötzlich gegen die Öl-Lobby verschworen? Werde ich von Exxon finanziert, um von dem Klimawandel abzulenken, den man zugegebenermaßen eh schon nicht mehr aufhalten kann? Ist es eine Art Good-Cop-Bad-Cop Spiel?

Ein Katastrophenszenario nach dem anderen. Derweil ist das KyotoProtokoll nutzlos, die möglicherweise daraus resultierenden Temperaturänderung derart marginal, aber zig ÖkoAbgaben werden eingeführt und selbst die NewYorkTimes hatte ernsthaft neulich drüber debattiert, eine Steuer auf die Luft, die wir atmen, zu erheben.

Auf Neuseeland gibt es schon Abgaben auf die Pfürze von Tieren wie Schafe und Kühe. Wer bezahlt so was letztendlich? Was bringt das? Die politischen Handlungen basieren alleine auf den Vorgaben des IPCC, welche noch nicht mal selbst forsche, sondern nur „zusammenträgt“.

Gleichzeitig ist der Klimawandel eine ideale Ablenkung. Die Menschen finden sich zusammen, um gegen CO2 zu demonstrieren, während man dabei ist, einen Polizeistaat zu errichten, die Bürger zu entmündigen und ihrer Finanzen zu berauben.

Der Markt mit dem CO2 ist riesig und es passiert eine krasse Vermögensverteilung. Und wieder von unten nach oben. Das ist der einzige Wandel, und es ist nicht die globale Temperatur, die davon profitiert.

Einen überwiegenden Hauptteil(60%) am Treibhauseffekt habe aber Wasserstoff. Und Wasser selbst nimmt in der Atmosphäre verschiedene Aggregatzustände an, was eine Reflektion bewirken kann, im Gegensatz zu CO2. Die Betrachtung von Wolken spielt daher eine wesentliche Rolle, was aber bei den IPCC: Klimamodellen vernachlässigt wird.

Der eigentliche Energieaustrag findet bei dem Übergang von gas- zum vakuumähnlichen Zustand statt. Anstelle der Konvektion tritt die Strahlungsabgabe ins All, um uns auf CO2 zu beschränken. Ab diesem Grenzübergang lässt sich das Strahlungsgleichgewicht anstellen.

In tieferen Luftschichten wirken aber thermodynamische Prozesse und Gleichgewichte, die Zustandsänderungen der thermodynamischen Eigenschaften der Atmosphärenteilchen einschließt. Und mit zunehmendem Druck (durch darüberliegende Luftmassen), welches auf die Gase wirkt, steigt die Temperatur.

Ein Gemisch, welches am ehesten einer Treibhausdach-ähnlichen Reflexion nahe kommt, ist das Wasser. Wolken verhindern den vertikalen Luftaustausch dennoch nicht. Durch Kondensation und Erstarrung des Wassers in der Luft werden Wärmemengen abgegeben, was wesentlich das Temperaturgeschehen der Atmosphäre bestimmt.

Das CO2-Gas besitzt in der Atmosphäre keine Eigenschaften zur Reflektion. Innerhalb von Gasen und Gasgemischen treten keine Reflexionen auf (nur an Grenzschichten und Phasengrenzen).

Und die aufgenommene Energie gibt CO2 in Form von Stößen mit etwa 100.000 Nachbarmolekülen wie N2 und O2 ab. Die nun lokal erwärmte Luft steigt auf (Konvektion) und kühlt sich dabei ab.
(Adiabatische Kompression). In sehr hohen, dünnen Luftschichten regen sich Treibhausgase durch Strahlungsabgabe ins All ab. Wenn man nun doch annimmt, dass das erwärmte CO2 die Erde irgendwie wieder erwärmt, dann verstieße man gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik.

Selbst einer von der IPCC sagt, dass es keinen Beweis für anthropogener Erwärmung gibt: Yury Izrael, Director, Global Climate and Ecology Institute, Russian Academy of Sciences and IPCC Vice President, for RIA Novosti). …
“ As I see it, this problem is overshadowed by many fallacies and misconceptions that often form the basis for important political decisions. G8 leaders should pay attention to them. There is no proven link between human activity and global warming. „

Ich habe nun versucht, die Kritikerseite zu umreißen und hoffe, nichts verdreht zu haben. Jeder möge sich von beiden Seiten selber überzeugen und dann versuchen, den anthropogenen Treibhauseffekt durch CO2 zu beweisen, ohne die Thermodynamik und physikalische Grundgesetze außer Acht zu lassen.

Ein paar Links zum starten:
Schulphysik
Infokrieg
Freenet
TU Freiberg
Youtube

PS: Ich bin auch für Umweltschutz. Die Konzerne verpesten die Umwelt durch veraltete Pipelines, die brechen usw. Es müssen endlich auch unter Verschluss gehaltene Patente beachtet werden, die schon heute ausreichend Energieversorgung ermöglichen, und zwar umweltfreundlich.
Aber momentan erleben wir eine künstliche Verknappung von Ressourcen, die besonders hohe Preise rechtfertigen sollen.

Antwort:

Hallo, Herr Unbekannt,

danke zunächst für die Anerkennung. Ich stimme vollständig mit Ihnen überein, dass eine völlig ungefährliche, billige und ausreichende Energieversorgung, z.B. auf Basis Solarenergie, längst möglich wäre und schnellstens angegangen werden muss. Hierzu noch den Link zu einem Artikel:

In dieser Frage der drohenden Klimakatastrophe aber liegen Sie falsch, Sie haben sich offenbar von der Industrie der „Global Warming Sceptics“ (GWS) täuschen lassen. Das ist keinerlei Makel, denn diese Industrie ist wirklich extrem stark und mächtig, denn sie wird mit Millionen und Abermillionen von Gross-Konzernen unterhalten. Es geht darum, die immensen Profite dieser Konzerne, die auf der Basis der Verbrennung fossiler Rohstoffe beruhen, zu verteidigen und noch zu erhöhen.

Demgegenüber stehen die Wissenschaftler, die sich nicht haben kaufen lassen und auch nicht einen Maulkorb umhängen lassen. Diese machen weit über 90% der Wissenschaftler der einschlägigen Fachrichtungen aus – ganz anders als ein anderer Diskutant meint, der sogar eine Mehrheit auf der Seite der GWS sieht.

Insoweit trifft eines der Argumente, das Sie bei den GWS ausgemacht haben, schon offensichtlich nicht ins Schwarze. Da wird gesagt, einige der fundamentalsten Gesetze der Physik würden von der Erkenntnis über die Ursache der weltweiten Erwärmung im Anstieg des CO2-Gehaltes der Luft missachtet, wie Stefan-Boltzmann, Hauptsatz der Thermodynamik usw. Das ist schon ein wenig verwegen, 90% der Physiker zu unterstellen, sie würden die Grundlagen nicht kennen und sie nicht anwenden oder übersehen.

Nach meiner Ansicht zeigt dies Argument schon deutlich, wie abstrus die Theorien der Skeptiker sind, wenn sie dazu fast alle Physiker für gehirnamputiert erklären müssen.

Die Charakteristik der Argumente der GWS ist ihre Unredlichkeit.

Sie, Herr Unbekannt, sind offenbar dem Trick Nr. 1 dieser Leute aufgesessen, die einfach den Begriff „Treibhauseffekt“ nehmen, ihn im üblichen physikalischen Sinne interpretieren und dann von etwas völlig Anderem reden, von etwas, was nie behauptet wurde. Das ist es, was ich unredlich nenne.

Daher kommen dann solche Aussagen wie in Ihrem Beitrag zustande:

„Einen überwiegenden Hauptteil (60%) am Treibhauseffekt habe aber Wasserstoff.
Und Wasser selbst nimmt in der Atmosphäre verschiedene Aggregatzustände an, was eine Reflektion bewirken kann, im Gegensatz zu CO2. Die Betrachtung von Wolken spielt daher eine wesentliche Rolle, was aber bei den IPCC:Klimamodellen vernachlässigt wird.

Der eigentliche Energieaustrag findet bei dem Übergang von gas- zum vakuumähnlichen Zustand statt. Anstelle der Konvektion tritt die Strahlungsabgabe ins All, um uns auf CO2 zu beschränken. Ab diesem Grenzübergang lässt sich das Strahlungsgleichgewicht anstellen. In tieferen Luftschichten wirken aber thermodynamische Prozesse und Gleichgewichte, die Zustandsänderungen der thermodynamischen Eigenschaften der Atmosphärenteilchen einschließt. Und mit zunehmenden Druck (durch darüberliegende Luftmassen), welches auf die Gase wirkt, steigt die Temperatur.

Ein Gemisch, welches am ehesten einer Treibhausdach-ähnlichen Reflexion nahe kommt, ist das Wasser. Wolken verhindern den vertikalen Luftaustausch dennoch nicht. Durch Kondensation und Erstarrung des Wassers in der Luft werden Wärmemengen abgegeben, was wesentlich das Temperaturgeschehen der Atmosphäre bestimmt.

Das CO2-Gas besitzt in der Atmosphäre keine Eigenschaften zur Reflektion. Innerhalb von Gasen und Gasgemischen treten keine Reflexionen auf (nur an Grenzschichten und Phasengrenzen).

Und die aufgenommene Energie gibt CO2 in Form von Stößen mit etwa 100.000 Nachbarmolekülen wie N2 und O2 ab. Die nun lokal erwärmte Luft steigt auf (Konvektion) und kühlt sich dabei ab.
(Adiabatische Kompression). In sehr hohen, dünnen Luftschichten regen sich Treibhausgase durch Strahlungsabgabe ins All ab. Wenn man nun doch annimmt, dass das erwärmte CO2 die Erde irgendwie wieder erwärmt, dann verstieße man gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik.“

Diese ganzen Aussagen beziehe ich auf eine Theorie, die nie aufgestellt wurde, es handelt sich um einen semantischen Trick. Der Begriff „Treibhauseffekt“ wird verwendet, als der in der Physik bekannte interpretiert und dann den Wissenschaftlern unterstellt, sie hätte darüber eine Theorie aufgestellt.

Das ist die Methode: Man baut einen Buhmann auf, der dann leicht zu widerlegen ist.

Tatsächlich ist der Begriff „Treibhauseffekt“ nicht zutreffend im physikalischen Sinne. Er würde irgendeine grundlegende Verhinderung von Luftaustausch zugrunde legen, die es aber in der Athmosphäre nicht gibt. Nur ist der Begriff Treibhauseffekt ein Populär-Ausdruck, der von den Medien üblicherweise gebraucht wird. Die Skeptiker können ihn nicht den Wissenschaftlern anhängen. Auch hier wieder das, was ich unredlich nenne.

Um was geht es? Nicht um einen Treibhauseffekt, sondern um ein simples Phänomen: Alle Gase habe unterschiedliche Koeffizienten der Energie-Aufnahme und -Speicherung, weil sie atomar und molekular verschieden aufgebaut sind. CO2 (wie auch Methan) hat eine weit höhere Eenergie-Aufnahme- und Speicher-Fähigkeit als etwa die hauptsächlichen Bestanddteile der Luft, Stickstoff und Sauerstoff. Nimmt nun der Gehalt an CO2 in der Luft zu, kann die ganze Luft mehr Energie der Sonne aufnehmen und speichern, was zu erhöhten Lufttemperaturen als Ganzes führt.

Der einfache Test, mit dem man dies nachweisen kann, ist folgender: Man sperre ein Gas in eine Kammer mit einer genauen Temperaturmessung. Setzt man dies Gas jetzt Infrarot-Strahlung (Wärmestrahlug) aus, erhitzt es sich. Bei jedem Gas wird man eine verschiedene Temperatur finden, z.B. bei Sauerstoff und Stickstoff eine geringere als bei Kohlendioxid.

Das ist alles, das ist der Effekt. Man braucht absolut kein Physiker zu sein, um das zu verstehen.

Als zweite Tatsache nun war der Anstieg des CO2-Gelhaltes der Luft zu messen. Aufgrund der riesigen Mengen von Kohlendioxid, die durch das Verbrennen fossiler Energiequellen (Erdöl und Erdölprodukte wie Benzin, Diesel Kerosin, Heizöl, Schweröl usw., Erdgas, Kohle) entstehen, war leicht auszurechnen, dies würde einen Anstieg des Gehaltes an CO2 in der Athmosphäre verursachen und siehe da, tatsächlich, ein solcher Anstieg findet statt. Das Diagramm können Sie im Artikel sehen.

Als drittes war eine Erwärmung der Atmosphäre nachzuweisen. Dies war überhaupt der Punkt, an dem die GWS über viele Jahre angesetzt haben. Es gäbe überhaupt keine Erwärmung. Deshalb heissen sie ja auch „Global Warming Sceptics“ und nicht „Man made theorie sceptics“.

Sie hackten eine lange Zeit auf bestimmten Erscheinungen herum, wie z.B. jene: Man hatte an zwei Stellen im der Antarktis über Jahre hinweg ein geringfügiges Sinken der Temperaturen festgestellt. Es waren nicht nur in den 70er-Jahren und nicht nur einige Medien, es gab riesige Kampagnen, es stünde ganz im Gegenteil eine neue Eiszeit bevor. Der ganze Film „The day after tomorrow“ (ich weiss nicht, wie er auf deutsch hiess) basiert auf diesen Theorien.

Warum sie falsch sind, darauf wurde schon ausführlich im Artikel „Die Industrie der Global Warming Sceptics“ eingegangen.

Bis tief in die Neunziger Jahre hinein wurden alle Messergebnisse bezüglich der globalen Erwärmung in Frage gestellt, denn die Ergebnisse der Ballonsonden fanden keine Erwärmung. Schliesslich fand man heraus, die Ballonsonden wurden falsch ausgewertet. Nach der Berichtigung war plötzlich klar, bereits seit Ende der 80er Jahre ist eindeutig eine nachweisbare globale Erwärmung der Atmosphäre festzustellen. Diese Erwärmung beschleunigt sich in letzter Zeit beachtlich.

Man sehe sich nur die schwarze Kurve (Beobachtungen) auf dem Diagramm im Artikel an.

Nun änderten die GWS plötzlich ihre Theorie. Nachdem die globale Erwärmung der Athmosphäre nicht mehr zu leugnen war, begannen sie in Frage zu stellen, ob dies durch das Verbrennen der fossilen Energieträger verursacht sei.

Bis heute haben sie nicht geklärt, wo denn das CO2 aus diesen Verbrennungen hin verschwände. Es ist in Wirklichkeit klar, es geht in die Atmosphäre und dort findet man es ja auch, in erhöhten Gehalten in der Luft.

Diese Zusammenhänge sind einfach und leicht zu verstehen.

Die „Global Warming Sceptics“ behaupten nun, die Erwärmung sei von anderen Dingen verursacht, z.B. von der Sonne oder von einer vermehrten Wolkenbildung oder (– nach anderer Theorie) einer verminderten Wolkenbildung usw. usw.

Aber sie geben keine Antwort auf die wesentlichen Fragen:

– Wo geht das CO2 hin, wenn nicht in die Atmosphäre?
– Wenn CO2 vermehrt Energie von der Sonneneinstrahlung aufnimmt, wie solle es dann geschehen, dass sich die Erdatmosphäre nicht erwärmt bei erhöhten CO2-Gehalten?

Es ist charakteristisch für jemand, der zun täuschen versucht: Wenn eine seiner Theorien widerlegt ist, geht er einfach zu einer anderen über, ohne zu erklären, warum er jetzt mehr Recht haben sollte wie vorher. Das meine ich mit unredlich.

Ihr Link zu „Donnerwetter“ und was sie daraus zitieren, ist ein weiterer typischer Fall der unredlichen Argumentationsweise der GWS. In einigen der Argumente auf der verlinkten Seite wird tatsächlich auf bestehende Ungewissheiten hingewiesen. Es gibt wirklich keine klare Vorhersage, wie das Klima in Europa sich entwickeln wird. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, ob der Golfstrom seine Kraft vermindert oder sogar ganz versiegt oder ob er bestehen bleibt, je nachdem, ob die Tendenz heftiger Westtrömungen der Luft über dem Nordatlantik bleibt, sich verstärkt oder vermindert. Die bisherigen Voraussagen des Klimas in einzelnen Weltregionen sind noch nicht fein genug für Gewissheiten hierüber.

Dies macht sich die Seite aber in einer unredlichen Art zunutze. Diese Unsicherheit wird einerseits benutzt, um zu sagen, es sei noch keineswegs bewiesen, dass es stärkere Orkane in Europa geben wird. Damit wird versucht nahezulegen, die Klimakatastrophe könnte für Europa ohne schwerwiegende Folge sein. Das wiederum ist aber falsch.

Andererseits wird aber gesagt „Wenn die Klimaprognosen stimmen, sollten die Westwinde aber eher schwächer werden“. Das aber eben ist nicht bewiesen, genausowenig wie das Gegenteil. Wiederum die typische unredliche Argumentation.

Was Sie zitiert haben, die Aussage über die Veringerung der Temperaturunterschiede zwischen den Polar- und tropischen Regionen, ist ebenfalls eine von vielen Thesen, nicht im geringsten bewiesen.

Das, was die Site eben nicht sagt: Die Klimakatastrophe wird am Ende keinen Teil der Welt ungeschoren lassen, auch wenn am Anfang einzelne Regionen weniger betroffen sein können. Die Klimakatastrophe macht das Überleben der Menschheit als Ganzes, so wie wir sie kennen, unmöglich!

Was Ihr Argument mit Ausagen der NASA betrifft, so ist das wohl etwas naiv. Die NASA ist eine Agentur der Regierung der Vereinigten Staaten, die alles tut, um die Industrie vor einer Abkehr von ihren Profitprozess, dem Verbrennen fossiler Stoffe, zu schützen. Was haben Sie von der NASA erwartet?

Zur Frage der Hurricanes verweise ich auf den Artikel von Elmar Getto

Im übrigen darf ich noch erwähnen, ich habe Prof. Gehrlich nicht deshalb als Grossmaul bezeichnet und als jemand, der sich für den lieben Herrgott selbst hält, weil er eine offensichtlich falche Theorie vertritt. Ich habe dies getan, weil er alle Physiker, die nach ihm studiert haben, als Vollidioten („haben noch nicht einmal die Vordiplomkenntnisse“) bezeichnet und alle Umweltinstitute ebenfalls („sind nicht fähig zu einer wissenschaftlichen Aussage“). Bei aller Liebe, aber so etwas disqualifiziert jeden, der ernst genommen werden will.

Ich habe seine Meinung auch nicht deshalb negiert, weil ich sie auf einer Seite mit Namen „Internettrash“ gefunden habe, sondern habe sie sachlich zerpflückt. Der Name der Seite, so habe ich angemerkt, ist aber tatsächlich eine feine Ironie.

Was Sie da an Links eingestellt haben, ist zum einen eine Reflektion der Thesen der GWS, wie zum Beispiel die Meinungen im Forum, die dann wieder zu GWS verlinken, z.T direkte Links zu GWS. Nur werden falsche Argumente durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.

Worauf ich die These begründe, die globale Erwärmung beginnt bereits in die Klimakatastrophe umzuschlagen, habe ich ausführlich in diesem Artikel dargelegt:

Im übrigen zum Schluss noch eine beruhigende Meldung:

Nach den neuesten Theorien der GWS ist die globale Erwärmung nicht aufhaltbar. Das würde bedeuten, in höchstens drei Jahrhunderten gäbe es keine Menschheit mehr, wie wir sie kennen. Die absolute Katastrophe! Die GWS sind es, die das (indirekt) vorhersagen.

Die nicht gekauften Wissenschaftler dagegen sagen eindeutig: Wenn wir jetzt umstellen auf Energien, die nicht zusätzliches Kohlendioxid erzeugen, kann die Klimakatastrophe noch verhindert werden.

Also an die Arbeit. Hierzu bracht man jeden Mann (und Frau).

Im übrigen hier noch einmal alle Links zu einschlägigen Artikeln im Blog:

Lulas Brasilien, Teil 4 – Abholzen ud Abbrennen
Kofi Annan: Keine Gegenargumente mehr
Wie die Industrie der ‚Global Warming Sceptics’ funktioniert
Das Klima kann nicht warten – Offener Brief an ‚Rettet den Regenwald’
Der Alkohol-Boom hat begonnen, Teil 1 – Bill Gates und George Soros investieren in Alkohol
Der Alkohol-Boom, Teil 2 – Was spricht gegen Bio-Kraftstoffe?
Der Alkohol-Boom, Teil 3 – Der ‚Rush’ gewinnt an Tempo
Der Alkohol-Boom, Teil 4 – Endlich auch Bio-Alkohol in der Bundesrepublik
Regenwaldvernichtung und Trockenheit im Amazonasgebiet
Sprit aus nachwachsenden Rohstoffen
Klimakatastrophe: IPCC-Report klammert entscheidende Fragen aus
Stärkster Hurricane aller Zeiten
Briefwechsel mit ‚Rettet den Regenwald’
Frau Merkel hat eine Leiche im Keller
Wie wird der Verkehr der Zukunft angetrieben?

afrika

Simbabwe – Streiks im Öffentlichen Dienst

Dr. Alexander von Paleske – Eine neue Überraschung hatte die Regierung des Diktators Mugabe heute für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bereit: Halbes Gehalt.

Die Gehälter, die ohnehin nicht mehr die Kosten des täglichen Bedarfs decken, wurden für den laufenden Monat nur zur Hälfte ausgezahlt; mit zwei Ausnahmen: Polizei und Militär. Als Grund dafür wurde die mangelnde Verfügbarkeit von Banknoten angegeben. Offenbar kommt die Regierung mit dem Drucken von Geld nicht mehr nach. Die Inflationsrate, die gegenwärtig bei 1.700 Prozent liegt, soll nach Schätzungen in wenigen Monaten bei 5.000 Prozent liegen – wenn die jetzige Regierung überhaupt noch am Ruder sein sollte. Die Beschäftigten der Krankenhäuser in Bulawayo traten daraufhin heute Morgen in den Streik.

Mugabe will weiterregieren
Nachdem Südafrikas Präsident, Thabo Mbeki, Mugabe davon abbringen konnte, die Neuwahlen in das Jahr der Fussballweltmeisterschaft zu verlegen, sollen die nächsten Präsidentschaftswahlen, die üblicherweise mit Terror und Wahlbetrug verbunden sind, nun doch nächstes Jahr stattfinden. Und Mugabe will wieder antreten. Darüber soll in dieser Woche das Politbüro und Zentralkomitee seiner ZANU-Partei abstimmen. Er will bis zum 100. Lebensjahr weiterregieren, wie er verkündete. Das sind noch 17 Jahre. Niemand in Zimbabwe aber glaubt an diesen teuflischen Spuk. Jeder rechnet damit, dass Mugabe nur noch wenige Monate oder gar Wochen verbleiben. Nicht nur der Widerstand in Simbabwe selbst, auch innerhalb seiner eigenen Partei nimmt zu, ebenfalls der Druck afrikanischer Länder.

Ende dieser Woche soll eine Krisensitzung in Dar es Salaam stattfinden. Mugabe will dort erscheinen und ein positives Votum seiner Partei für ihn mitbringen. Die afrikanischen Länder wollen hingegen einen sogenannten Exit-Plan präsentieren. Straffreiheit für seine Genozide und eine anständige Pension im Austausch für alsbaldigen Rücktritt.

Südafrika hätte längst dem Spuk in Simbabwe ein Ende bereiten können, aber der Präsident Thabo Mbeki ist nur stark in Intrigen – hingegen schwach im Regieren. Sein Versagen in Sachen Simbabwe, AIDS und Kriminalität werden eines Tages vermutlich seine Regierungszeit als eine verlorene Zeit erscheinen lassen. Seine von ihm propagierte „stille Diplomatie“ konnte bei Mugabe nichts bewirken, weil Mugabe genau wusste, dass Mbeki keinerlei Entschlossenheit zeigen würde, notfalls das zu tun, was Tansania seinerzeit mit Ugandas Idi Amin gemacht hat: Ihn mit Gewalt davonzujagen.

Auch Nelson Mandela fackelte nicht lange, als in Lesotho 1998 das Chaos auszubrechen drohte. Südafrika und Botswana schickten Soldaten, die die Ordnung wiederherstellten. Für Anfang nächster Woche haben die Gewerkschaften einen unbefristeten Generalstreik angekündigt. Wenn der befolgt wird, könnte er das Ende der Regierung Mugabe einläuten.

Söldner für das letzte Gefecht – Angolanische Crack-Unit kommt nach Simbabwe“
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Ob die Israelis noch zuhören? Seht euch Zimbabwe an!
Zimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies

spionage

Achtung, alles wird erlaubt! – Unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit wird die Überwachung absolut

Karl Weiss – Die Europäische Union will auf Vorschlag der deutschen Bundesregierung in einem europäischen Rahmenbeschluss zur Datensicherheit den Datenschutz und die Rechte auf informationelle Selbstbestimmung und auf Privatsphäre vollständig abschaffen. Behörden, die mit der „nationalen Sicherheit“ betraut sind, also die Militärs, die Geheimdienste, die Polizei, die Staatsanwaltschaften und die Bundespolizeien, sollen generell ausgenommen sein von allen Schutzregelungen der Bürger.

Die Rechte von Verdächtigten würden vollständig aufgehoben, wenn man nur immer nationale Sicherheitsinteressen vorschiebt.

Außerdem soll diesen Behörden ausdrücklich der Datenaustausch mit Drittstaaten genehmigt werden. Die geht offenbar auf Druck der US-Regierung zurück, die ein Interesse hat, auf alle europäischen Datenerhebungen zugreifen zu können.

Der EU-Rat soll ein zentrales europäisches Datensystem unter sich haben, zu dem alle Behörden der Mitgliedstaaten Zugriff haben.

Dies meldete der Heise-News-Ticker am 19.März 2007. Er bezieht sich dabei auf ein von der Bürgerrechtsorganisation ‚Statewatch’ veröffentlichtes Papier. Dieses Papier steht unter zur Verfügung (in Englisch).

Scham über Bord geworfen
Bis heute gibt es kein Dementi der Bundesregierung. Man hat also längst alle Scham bezüglich der Überwachung der Bundesbürger über Bord geworfen.

Damit würden praktisch alle Regelungen des deutschen Datenschutzes bezüglich dieser Behörden (und andere hierfür gibt es ja nicht) flachfallen – soweit diese sich auf „Nationale Sicherheits-Interessen“ berufen. Das würde natürlich auch die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Regelungen zu Fall bringen, die ein informationelles Selbstbestimmungsrecht beinhalten und die den Bereich der Privatsphäre ausdrücklich schützen, ebenso alles, was die Einschränkungen von Ermittlungen betrifft, die auf einem Generalverdacht beruhen (Rasterfahndung).

Alles möglich: Nationale Sicherheit
Auch würde damit uneingeschränkt jegliche Abhör- und Beobachtungs-Massname freigegeben, man muss nur vorschützen, es ginge um nationale Sicherheit. Das gleiche gilt für den direkten Eingang in die Internetangeschlossenen Computer aller Bundesbürger ebenso wie die Beobachtung innerhalb ihrer Wohnungen (‚Großer Spähangriff’), das Abhören innerhalb der Wohnungen (‚Großer Lauschangriff’), die Überwachung des gesamten E-Mail-Verkehrs (das ist jetzt schon der Fall), aller Interneteinträge (ebenfalls), der Telefone (ohne richterliche Genehmigung), aller Handys nach Ort und Telefongesprächen, ganz zu schweigen von der Überwachung öffentlicher Orte usw.

Das gleiche gilt für Hausdurchsuchungen, die diesen Behörden dann jederzeit möglich sind ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl – sie müssen nur immer „Interessen der nationalen Sicherheit“ vorschützen.

Guten Morgen Stasi
Zwar sollen in der Regelung der europäischen Datenbank auch Rechte der Bürger aufgenommen werden, so z.B. eine Überwachungsstelle der Datenerhebung und ein Recht der Information der betroffenen Bürger, aber all dies wird im gleichem Moment auch schon wieder ausgehebelt, denn die Behörden können eine solche Überwachung oder Benachrichtigung verhindern, „wenn die Arbeit der Ermittler behindert sowie die öffentliche Ordnung oder nationale Interessen beeinträchtigt werden könnten oder dem Begehr Geheimhaltungs-Anforderungen entgegen stehen“.

Kurz, man muss immer nur nationale Interessen, nationale Sicherheit und notwendige Geheimhaltung vorgeben und alles ist erlaubt – die Stasi lässt grüssen.

Damit wird über den Umweg einer EU-Richtlinie natürlich auch das deutsche Grundgesetz ausser Kraft gesetzt, denn europäisches Recht schlägt immer nationales Recht und das Bundes-Verfassungsgericht kann nicht europäische Richtlinien überprüfen.

Im Vergleich hierzu sind die Regelungen in den Vereinigten Staaten noch vergleichsweise fast rechtsstaatlich.

Schöne neue Merkel-Beckstein-Welt!

spionage

Pour quelle raison, selon vous, les services secrets voulaient-ils piéger Hani Ramadan?

Claude Covassi / Al-jazeera – Pour plusieurs raisons. D’abord, les services secrets suisses veulent faire voter un projet de loi impopulaire qui vise à renforcer leurs pouvoirs. Il était donc nécessaire d’avoir un « méchant », une sorte de mini Ben Laden, de manière à orienter l’opinion publique afin qu’elle agrée ces lois restrictives en terme les libertés individuelles.

Également, Hani Ramadan avait été limogé arbitrairement de son poste d’instituteur en 2003, en raison de sa prise de position sur l’inanité d’un moratoire à propos de la lapidation. Il a ensuite gagné tous ses procès contre le gouvernement qui refuse pourtant de le réintégrer dans son emploi. Le pouvoir politique ne peut pas tolérer qu’il puisse incarner, par sa victoire contre l’Etat, un leadership de l’Islam en Suisse. Cela d’autant plus qu’étant le petit-fils d’Hassan el-Banna, il est constamment suspecté d’être un représentant des Frères Musulmans, ce qui est évidemment mensonger. Hani Ramadan est un homme honnête, le Centre Islamique qu’il dirige est autofinancé. Les autorités helvétiques sont bien sûr plus complaisantes avec les représentant de l’Islam dont les salaires sont payés par des pays étrangers.

Pour toutes ces raisons, Hani Ramadan devenait trop gênant.

Vous avez été entendu à deux reprises par une commission d’enquête. Qu’attendez-vous de leur travail ?

Lors de ma deuxième audition, un homme qui nous a été présenté comme un technicien était en réalité un représentant des services secrets. Le président de la Délégation, le Conseiller aux Etats Hans Hofmann, s’en est ensuite excusé une quinzaine de jours plus tard, en admettant que c’était une « erreur ». Pires encore, les procès-verbaux de mes auditions ont été falsifiés, de manière à compromettre l’ensemble de mes déclarations. Je vous donne un exemple parmi la trentaine qu’il nous a été impossible de faire rectifier. Alors que je dis: « quand on me connaît un peu, il est impossible de penser que je suis manipulé par Hani Ramadan », le document protocolé indique exactement le contraire : « Quand on me connaît un peu, il n’est pas impossible de penser que je suis manipulé par Hani Ramadan ».

Voyez-vous, entre la vérité et l’intérêt de l’Etat, le choix de cette commission a manifestement été vite fait. Je ne me fais aucune illusion sur les conclusions que ses membres formuleront, et, pour tout dire, cela m’importe peu. En temps utile, je rendrai publique l’intégralité des informations en ma possession ainsi que les différentes activités illégales que m’ont demandé d’accomplir les services secrets, comme par exemple le financement d’activistes. Cela même si ça doit me coûter une inculpation. Nous verrons bien qui a le plus à perdre dans ce grand déballage.

Quelle est votre opinion aujourd’hui sur les services de renseignements ?

Le problème, en Suisse, est que le renseignement intérieur est confié à un service de la police fédérale, un mélange des genres qui n’aboutit qu’à des catastrophes. Ces gens, par exemple, considèrent qu’un musulman qui effectue ses cinq prières obligatoires dans une mosquée est un terroriste potentiel. Ils n’ont absolument aucune considération pour les valeurs de l’Islam.

Quelle est, selon vous, la situation des musulmans en Suisse ?

Au-delà des déclarations d’intention opportunistes d’hommes politiques démagogues, comme le Ministre de l’Intérieur Christophe Blocher, les faits démontrent que la Suisse, comme la plupart des pays occidentaux, devient tous les jours plus clairement islamophobe. L’UDC, le parti d’extrême-droite dont Monsieur Blocher est issu, s’emploie à dresser les citoyens les uns contre les autres en maniant dangereusement les amalgames. Pour vous donner un exemple, une récente campagne d’affichage de ce parti assimilait explicitement les musulmans pratiquant avec Ben Laden. Cela se passe de commentaire.

Vous êtes devenu musulman. Cela a-t-il changé votre vie ?

Bien sûr, ma conversion m’a ouvert les yeux sur beaucoup de chose, notamment sur la manière dont je menais ma vie. Ça a été une remise en question longue, profonde et parfois douloureuse. Je ne prétends pas être un musulman parfait, mais je me rends compte combien je souffrais auparavant alors que je me prétendais libre. J’étais en fait surtout libre de faire n’importe quoi n’importe comment. Au départ, l’Islam n’était pas pour moi un choix, mais les musulmans que j’ai rencontrés, particulièrement en Egypte, m’ont permis d’intégrer une véritable spiritualité. Mon allégeance est irréversible.

Dossier de Claude Covassi
Concerne: Claude COVASSI / Son retour en Suisse
Claude Covassi: Menes
Communiqué ATS/SDA: ULTIMATUM
Claude COVASSI / Son audition par la Délégation des Commissions de Gestion
Covassi: lettre à la Delegation des Commissions de Gestion
Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Lettre à Monsieur Hofmann et La Délégation des Commissions de gestion
Claude Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Affäre Covassi: Wer trägt die Verantwortung?
Communique a l’ATS-SDA
Streng öffentlich: Ex-Spion droht Geheimdienst bloßzustellen
Schweiz: Covassi – der Spion, der in die Kälte kam …
Vereitelte Schweizer Geheimdienst Terroranschlag auf El-Al?

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Dokumentarfilm über Nazi-Netzwerke

Onlineredaktion – Peinlich für arte-tv ist, dass die Redaktion einen Dokumentarfilm groß ankündigen lässt aber nicht einmal den Namen des Regisseurs auf der WebSeite des deutsch-französischen Kulturkanals korrekt zu schreiben versteht. Daniel Schweizer (mit „r“) heißt der Mann, in Genf geboren.

Seit Dokumentarfilm „White Terror“, den arte-tv heute kurz vor Mitternacht senden will, ist der letzte Teil einer Trilogie über Skinheads, Hass und Rassismus. Angeblich mehr als zwei Jahre soll die Recherche über die aktivsten Extremistengruppen gedauert haben. Ausgelöst durch ein Neonazi-Video aus Skandinavien wurden die internationalen Verbindungen zwischen Rechtsextremisten von Stockholm über Moskau bis Dallas aufgedeckt.

Im Laufe der letzten fünf Jahre hat sich innerhalb der radikalen Gruppen der Rechtsextremisten eine bedeutende Wandlung vollzogen. Die Veteranen sind entweder zu alt geworden für den politischen Kampf oder inzwischen verstorben. Neue Ideologen tauchen überall in Europa, Nordamerika und Russland auf. Sie haben nicht immer einen kahl rasierten Schädel und sie haben Unternehmen, Vertriebsfirmen, Musikclubs, Zeitschriften, Verlage oder auch Internet-Seiten gegründet und alte Symbole durch neue ersetzt.

Als Ergebnis einer zunehmenden Globalisierung, der Auflösung klarer Grenzen und einer rasanten Verbreitung neuer Technologien mussten die USA und Schweden schockiert feststellen wie ihre Jugend zu rassistischer Gewalt anstachelt und diese zunehmend die ganze westliche Welt, aber auch Russland und seine Nachbarländer angesteckt hat. Die über das Internet und eine zunehmende Zahl von Büchern, Pamphleten, Zeitschriften, CDs, Audio- und Videokassetten verbreitete rassistische Propaganda gewinnt eine ständig wachsende Zuhörerschaft. In diesem Zusammenhang scheint die neonazistische Ideologie neue Territorien erobert und einen fruchtbaren Boden für ihre Propaganda gefunden zu haben.

Für ihre Jugend ist die Vergangenheit virtuelle Geschichte, in der das Reale nicht von seiner Nachahmung unterschieden werden kann. Ihre Vorstellungen von der Zukunft sind düster und bedrohlich. Nahezu 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die USA zur Hochburg des Nazismus geworden.

Montag, 26. März 2007 um 23.10 Uhr
VPS : 23.10
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen

White Terror
Dokumentarfilm, Schweiz 2005, ARTE / SSR
Regie: Daniel Schweizer

Der „film-dienst“ schreibt: „Ein informativer Dokumentarfilm über neue Verbreitungswege und Strukturen rechtsradikaler Organisationen, die als internationale Netzwerke operieren und sich neuester Kommunikationsformen bedienen. Der unkommentierte Film setzt auf das Selbstentlarvungspotenzial zahlreicher, teils schockierender Aussagen überzeugter Rassisten.“

Daniel Schweizer, Regisseur des mit Beifall überhäuften Dokumentarfilms „Skinhead Attitude“, geht in „White Terror“ den Kräften nach, die sich hinter den Slogans von „White Power“ und „New Racists“ verstecken. Im Jahr 2005 erhielt Schweizer für „White Terror“ den Zürcher Filmpreis.

Krieg

Seezwischenfall erhöht Kriegsgefahr

Malte Olschewski – Die USA und England haben bisher nicht die Koordinaten des Zwischenfalls im Schatt El Arab bekannt gegeben. Ebenso sind keine Satellitenfotos veröffentlicht worden. Der Iran hat 15 gefangene Marinesoldaten nach Teheran gebracht, wo sie von Offizieren verhört worden sind. London befürchtet, dass seine Soldaten in nächster Zeit als Schutzschilde auf iranische Atomanlagen verteilt werden, um so mögliche Angriffe zu verhindern. Es ist auch möglich, dass sie im Austausch gegen fünf iranische Geheimdienstoffiziere freigelassen werden, die im Jänner von US-Kommandos in Arbil festgenommen worden waren.


15 Mann haben sich mit Schlauchbooten von der HMS Cornwall losgemacht um einen Kutter zu inspizieren.

In der britischen Öffentlichkeit ist ein Sturm der Entrüstung gegen den Iran, aber auch gegen die eigene Führung losgebrochen. Am 24. März um 10 Uhr 30 Lokalzeit hatten an einer nicht genannten Stelle des Schatt El Arabs zwei Schlauchboote mit 15 Mann vom Kriegsschiff „Cornwall“ losgemacht, um einen in sechs Seemeilen liegenden Kutter zu inspizieren. Da über das verzweigte Flussdelta unter anderem auch Waffen aus dem Iran in den Irak geschmuggelt werden, gehören solche durch UNO-Resolutionen gedeckte Inspektionen zu den Aufgaben der im Südirak stationierten britischen Besatzung.

Verschiedene Verdachtsmomente weisen darauf hin, dass der Kutter als ein Köder an der Grenze der irakisch-iranischen Seehoheit ausgelegt worden war. Die Schlauchboote waren gerade bei der verdächtigen Barke angekommen, als sie von iranischen Kriegsschiffen umzingelt wurden. Die 15 Mann ergaben sich, ohne einen Schuss abzufeuern. Auch die in Sichtweite liegende „Cornwall“ hat nicht eingegriffen. Die Gefangenen wurden in einer stundenlangen Fahrt flussaufwärts in eine iranische Marineposition eskortiert, ohne dass es die USA oder England aus der Luft verhindert hätten.

In der folgenden, diplomatischen Krise behauptete London, dass sich die Schlauchboote in irakischen Gewässern befunden hätten, wobei aber die genauen Koordinaten des Zwischenfalles nicht mitgeteilt wurden. In jedem Fall aber wird das britische Verhalten von Militärexperten als unvorsichtig, tölpelhaft und feige beschrieben. Die Schlauchboote hätten nur unter dem Schutz von Hubschraubern ablegen dürfen, heisst es. Die „Cornwall“ hätte auf nähere Distanz gehen müssen. Das Auftauchen iranischer Boote hätte rechtzeitig bemerkt werden können. Bei der Fahrt flussaufwärts hätten sich weitere Eingriffsmöglichkeiten ergeben. Das Aussenministerium in Treheran teilte mit, dass die Schlauchboote in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen seien und dass damit ein „Aggressionsakt“ vorliege.

Im Internet vorhandene Satellitenbilder zeigen das Mündungsgebiet des Zusammenflusses von Euphrat und Tigris als ein Labyrinth aus Strömungen, Inseln und Halbinseln, in dem Hoheitsgebiete nur sehr schwer zu markieren und zu beachten sind. Bis 1975 bildete das Ostufer die Grenze zwischen beiden Ländern. Tanker, die mit persischem Öl von Abadan kamen, mussten früher für die Passage zahlen. Schah Reza Pahlevi hatte nach 1970 kurdische Aufstände im Nordirak unterstützt. Es kam zum Vertrag von Algier, in dem der Iran die Unterstützung der Rebellen einstellte und mit dem die Grenze zwischen beiden Staaten in die Flussmitte verlegt wurde. Mit ein Grund für den Angriff Saddams Husseins auf den Iran waren historische Bemühungen des Irak, am oberen Ende des Persischen Golf einen breiteren Landstreifen zu gewinnen.

Die Grenzen des Irak waren nach Ende des Osmanischen Reiches vom britischen Statthalter in Bagdad, Sir Percy Cox, in allen vier Richtungen mit grosser Nonchalance und Willkür festgelegt worden. Es galt die tükischen Verwaltungsbezirke der bisherigen Vilayets neu und im Sinne der britischen Hochfinanz zu ordnen. Sir Percy zog dabei allerlei Linien durch das Land und in den Sand. Als der urhafte Wüstenherrscher Ibn Saud bei einem Treffen in Uquair diese Linien sah, brach er in Tränen aus. Da nahm Sir Percy gerührt den Rotstift und verbesserte einige Grenzen.

Kuwait war plötzlich stark geschrumpft. Sir Percy zeichnete zwischen Saudiarabien und dem Irak „neutrale Zonen“ ein. Das waren menschenleere Wüsteneien, die theoretisch keiner Souveränität unterstanden. Aus den ehemaligen Vilayets Mossul, Bagdad und Basra wurde der Irak kompiliert, den Sir Percy mit surrealen Grenzen ausgestattet hat. Dem uralten Zwischenstromland mit seiner explosiven, aber fähigen Mischung von Schiiten und Sunniten wurde nur in einem schmalen Streifen unterhalb des Schatt El Arabs Zugang zum Meer gewährt, während Kuwait den grössten Anteil der Küste erhielt. Sir Percy hat den Irak benachteiligt, weil in der Zwischenzeit Öl entdeckt worden war.

Die Briten wollten den Irak möglichst lange in unmögliche Grenzen schwach halten, um sich das Erdöl besser aneignen zu können. Erdöl war auch der Grund für die unnatürlichen Nordgrenzen und die Aufteilung des kurdischen Volkes in drei Staaten. Damit hat England dem Irak künftige Konflikte mit seinen Nachbarn Iran, Kuwait und Saudiarabien aufoktroyiert. Im Mandatsgebiet des Irak wurden mit Zustimmung lokaler Würdenträger Haschemiten aus der Familie des Propheten als Könige eingesetzt. Lokale Aufstände gegen dieses Kolonialdiktat wurden von den Briten mehrmals niedergeschlagen.

Irak wurde 1932 formell ein unabhängiger Staat. Erst 1958 wurde das königliche Marionettenregime unter König Faisal gestürzt. Der neue Machthaber, General Kassem, kümmerte sich 1961 um die südliche Grenze zu Kuwait. Er mobilisierte Truppen. London verstärkte seine Positionen im Golf, worauf sich Kassem zurückzog. Erst Saddam Hussein sollte es 1990 wieder versuchen. Mit ein Grund für seinen Einmarsch nach Kuwait war die plötzliche Aggressivität Kuwaits, das dem gemeinsamen Erdölfeld Rumaila unerlaubte Mengen entnahm und nach Ermunterung durch die CIA seine Grenzposten verschob. (Pierre Salinger: „Krieg am Golf: Das Geheimdossier“).

Auch hier hatte Sir Percy Cox bei der Grenzziehung entscheidend mitgewirkt. In einem Brief an den britischen Agenten in Kuwait vom 19.4.1923 verfügte er eine Linie „südlich der Brunnen von Safwan und eine Meile südlich der südlichsten Palme von Safwan…“ Es sind die Völkerbund, die UNO und die Arabischer Liga mit dieser Brunnen-Palmen-Grenze befasst worden. Die deutschen Gelehrten Ulrich Kuhn und Gustav Gehrke haben ein Buch darüber verfasst. („Die Grenzen des Irak“ Kohlhammer, 1963). Daraus geht hervor, dass die von Saddam vorgebrachten Ansprüche des Irak auf Kuwait haltlos sind. Kuwait und Irak sind in getrennten, voneinander verschiedenen Entwicklungen aus der Erbmasse des Osmanischen Reiches hervorgegangen. Kuwait hat laufend Akte in Richtung eigener Souveränität gesetzt, die vom Irak auch anerkannt oder ohne Reaktion hingenommen worden sind.

Das heisst aber nicht, dass die Grenzen des irakischen Korridors zum Meer gerecht wären. Immer wieder ist es hier zu Zwischenfällen, Attentaten, Gefechten und Entführungen gekommen. Schon einmal, im Juni 2004, sind an der Mündung des Schatt el Arabs fünf britische Marinesoldaten von den Iranern festgenommen worden. Die Briten wurden damals nach zwei Wochen wieder freigelassen.

Das Iran Dossier

spionage

February 1991: Pakistan Supposedly Considers Funding Covert Operations through Drug Money

Pakistan’s army chief and the head of the ISI, its intelligence agency, propose to sell heroin to pay for the country’s covert operations, according to Nawaz Sharif, Pakistan’s prime minister at the time.

Sharif claims that shortly after becoming prime minister, army chief of staff Gen. Aslam Beg and ISI director Gen. Asad Durrani present him with a plan to sell heroin through third parties to pay for covert operations that are no longer funded by the CIA, now that the Afghan war is over. Sharif claims he does not approve the plan.

Sharif will make these accusations in 1994, one year after he lost an election and became leader of the opposition. Durrani and Beg will deny the allegations. Both will have retired from these jobs by the time the allegations are made. The Washington Post will comment in 1994, “It has been rumored for years that Pakistan’s military has been involved in the drug trade.

Pakistan’s army, and particularly its intelligence agency… is immensely powerful and is known for pursuing its own agenda.” The Post will further note that in 1992, “A consultant hired by the CIA warned that drug corruption had permeated virtually all segments of Pakistani society and that drug kingpins were closely connected to the country’s key institutions of power, including the president and military intelligence agencies.”