Krieg

UNO verlängert Truppeneinsatz im Irak

SDA – Der UNO-Sicherheitsrat hat das Mandat für die von den USA geführte multinationale Truppe im Irak um ein weiteres Jahr verlängert. Alle 15 Mitgliedsstaaten des höchsten UNO-Gremiums stimmten der von Washington eingebrachten Resolution 1723 zu.

Damit haben die 160 000 Mann starken Kräfte auch nach dem 31. Dezember 2006 ein Mandat der UNO. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hatte schriftlich um Fortsetzung der militärischen Unterstützung gebeten.

Dem Vorschlag Al-Malikis entsprechend heisst es in der Resolution, das verlängerte Mandat solle zur Jahresmitte nochmals überprüft und gegebenenfalls auf Wunsch der Regierung in Bagdad früher beendet werden. Auch der Entwicklungsfonds für den Irak soll voraussichtlich ein Jahr länger laufen.

Al-Maliki hatte in einem bei den Vereinten Nationen kursierenden Brief an den Präsidenten des Sicherheitsrats erklärt, das irakische Volk wolle weiterhin selbst eine stabile und friedliche Demokratie aufbauen und die Grundlage für eine gesunde Wirtschaft schaffen.

„Diese Vision für die Zukunft des Iraks kann aber nur mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft Wirklichkeit werden.“ Dem stimmte UNO-Generalsekretär Kofi Annan gegenüber Journalisten zu. „Ich meine, dass der Irak es bei dem gegenwärtigen Ausmass von Gewalt nicht mehr allein schafft.“

Annan erwägt, die Führer aller irakischen Parteien ausserhalb des Landes zusammenzubringen. Zudem spricht er sich dafür aus, auch Syrien und den Iran als Nachbarländer in die Suche nach einer Irak-Lösung mit hinzuzuziehen.

vermischtes

DoS Attacke gegen Today Server

Gestern 27.11 kam zu einem mehrstündigen Ausfall des genialen österreichischen Webloganbieters twoday.net. Der Ausfall dauerte in der Nacht bis sieben Uhr früh und am Abend von etwa 20 bis 22 Uhr. Auch Journalismus Nachrichten von Heute war davon betroffen und bekam dafür eine E-mail Lawine von LeserInnen.

Ursache war, so twoday.net eine gezielte DoS-Attacke, ausgehend von zwei bestimmten IP-Adressen, welche tausende von IP-Verbindungen zum Server öffneten. Dadurch konnte der Server keine Anfragen anderer User mehr entgegennehmen, und war somit nicht erreichbar.

Twoday.net konnte die Attacke zunächst einmal soweit abwehren, wird aber die nächsten Tage dazu nützen um noch mehr Informationen einzuholen um die Server künftig gegen derlei Attacken besser schützen zu können.

In folge dessen kann es eventuell zu neuer Downtime kommen. Da hilft nur eins: Lesen Sie ein Buch.

Krieg

Soldier Pleads Guilty – First Sentencing Expected

Marie“>Abeer Al-Janabi and her family in Mahmoudiya, Iraq, last year. He is to be sentenced today, Army officials and his civilian defense attorney said.

“Spec. Barker is deeply remorseful about what happened, and at the sentencing he will apologize to his command, to the Al-Janabi family, and to Iraq for his actions,” said David Sheldon, Barker’s Washington-based civilian defense attorney, speaking from Fort Campbell, Kentucky.


Identification cards show Abeer Qasim Hamza al-Janabi (C) with a date of birth of August 19, 1991, her mother Fakhriya Taha Muheisin al-Janabi (L) and her father Qasim Hamza Rasheed al-Janabi.
REUTERS/Handout

With his plea, Barker avoids a possible death penalty had the case gone to court-martial. It’s also possible that 23-year-old from California could become eligible for parole in 20 years, rather than face a mandatory minimum of life in prison, attorney Sheldon says.

Barker is the first of five men involved in the March 2006 attack to plead guilty, and his attorneys say he will cooperate with the prosecution. Sgt. Paul E. Cortez, Pfc. Jesse V. Spielman and Pfc. Bryan L. Howard are charged with rape and murder and await court-martial. In an unusual arrangement, none entered a plea at the time of their arraignments in recent weeks, according to Fort Campbell officials.

A fifth man, former Army Pfc. Steven D. Green, has been charged in federal court in Kentucky on rape and murder charges. He was honorably discharged from the Army because of a personality disorder about two months after the March 2006 attack, according to military officials.

Sgt. Anthony W. Yribe, is charged with dereliction of duty for failing to report the crime.
Spec. Barker will serve his sentence at Fort Leavenworth, Kansas, Sheldon says. He will not draw a salary during that time. His wife and children “will have to move on with their lives,” said the attorney.

Barker’s plea included four counts of premeditated murder, four counts of felony murder, one charge of rape, two charges of obstructing justice, two counts of conspiracy, one charge of arson, one count of housebreaking, and one count of drinking alcohol, which is illegal in Iraq.

“Spec. Barker doesn’t feel he’ll be at peace because of this. It’s disturbing,” Sheldon says. “Anyone would be and should be tormented by these events.”

Marie Tessier, an independent journalist and commentator, writes frequently about violence against women.

See also: Rape, Murder, and the American GI
This article was first published @ womensmediacenter
Action for Abeer

spionage

Entführungshelfer Deutschland

World Content News – Ein an die Öffentlichkeit gelangter geheimer Lagebericht des US-Militärs belegt, dass Deutschland eine wichtige Schaltzentrale für die Koordination von Verschleppungen gewesen ist und legt nahe, dass zumindest die vorherige Bundesregierung mit den CIA-Entführern gemeinsame Sache bei den menschen- und völkerrechtswidrigen Verbrechen gemacht haben könnte. Dies berichtet das ARD Magazin „Report Mainz“ in seiner Sendung vom 27.11.06. Demnach sind Gefangenentransporte in der EUCOM-Zentrale in Stuttgart-Vaihingen geplant und koordiniert worden. Dort sind auch zwei deutsche Verbindungsoffiziere im Einsatz.

Konkret geht es um die Verschleppung der sog. „Algerian Six“. Mitte Januar 2002, sechs Männer, die zuvor vom Obersten Gerichtshof Bosnien-Herzegowinas aus Mangel an Beweisen von dem Vorwurf freigesprochen worden waren, Anschlagspläne auf westliche Botschaften vorbereitet zu haben. Die Entführung der Männer sei in der EUCOM-Zentrale offenbar von langer Hand geplant worden. Die Männer wurden damals in Sarajevo unmittelbar nach ihrer Freilassung in Autos gezerrt, zur US-Basis „Eagle Base“ in Tuzla gefahren, gefoltert (Gesichtslähmung, Fingerbrüche) und von dort auf den US-Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei geflogen. Auf dem Flugplatz mussten weitere 28 Gefangene zusteigen, die aus Afghanistan verlegt wurden, die letzte Reise ging nach Guantanamo, wo sie heute noch festgehalten werden.

Weiterhin steht fest: Auch der Luftwaffenstützpunkt Ramstein war involviert. Von dort aus startete mindestens eine Transportmaschine, die für den Flug der Sechs vorgesehen war.

Und: Es gab wohl mehrere Aktionen dieser Art, bei der Incirlik eine wichtige Rolle beim Umsteigen von Gefangenen spielte, die nach Guantanamo verbracht wurden.

Nun geht es in nächster Zeit darum, aufzuklären, wie tief welche deutsche Stellen in die Entführungen mit eingebunden wurden. Das Europaparlament hat schon seit längerem entsprechende Verdachtsmomente geäußert, bisher aber keine eindeutigen Belege dafür gehabt.

Darüber hinaus gibt es auch Hinweise, dass Flugzeuge bei folgenden Gefangenentransporten in Deutschland zwischengelandet sind:
Es handelt sich hierbei um die Verschleppten Abu Omar, Waleed Bin Attash, Khaled Sheikh Mohammed (je 1 Flug, alle 2003) und Shaker Aamer mit weiteren 30 Gefangenen an Bord (12.02.02).

Quelle: Report: Evidence of the use of German Territorry …
(Autor: Menschenrechtsorganisation Reprieve, pdf-Datei, 248 KB, 06.10.06)

Und last but not least: Die Berichte über ein Geheimgefängnis in Mannheim, in dem diverse arabischsprechende Gefangene nach einem Augenzeugenbericht für mehrere Wochen festgehalten wurden

Ausgehend von der Annahme, dass die in der Sendung vorgestellten Dokumente sich als echt erweisen, könnte einer weiteren Untersuchung durch das Europaparlament nichts mehr im Wege stehen. Es bleibt zu hoffen, dass es dazu kommt und es eine Mandatsverlängerung geben wird, denn eigentlich sollte der Europa-Untersuchungsausschuss seine Arbeit bis Ende dieses Jahres einstellen.

Jetzt wird sich Außenminister Steinmeier kaum mehr herausreden können und das wochenlange Schweigen dürfte auch endlich ein Ende haben: Erstmals wird ein europäisches Land klar zugeben müssen, dass es sich an gesetzeswidrigen Entführungen direkt beteiligt hat.

An dieser Stelle sei auch nochmals an den „verschwundenen“ Geheim-Bericht im Verteidigungsministerium erinnert, den Soldaten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD, Abteilung „Field Humint Team“) im Sommer 2003 anfertigten, indem sie sich fälschlicherweise als Reporter der „Süddeutschen Zeitung“ ausgaben, um sich bei Familienangehörigen der „Algerian Six“ Informationen zu erschleichen. Sie fanden nur Entlastendes, und es ist davon auszugehen, dass sie auch die deutsche Botschaft in Sarajevo über ihre Recherchen informierten.

Aber wie das so ist: Was nicht sein darf, darf nicht sein – niemand kann sich an diesen Bericht erinnern. Dies hätte nämlich bedeutet, dass die Bundesregierung verpflichtet gewesen wäre, in dieser Angelegenheit bei den Amerikanern vorzusprechen und auch den Europarat bei seinen Untersuchungen hätte unterstützen müssen. Aber nicht mal in dem umfassenden Bericht der Regierung an das Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) vom Februar 2006 gibt es einen Hinweis auf die Vorkommnisse im bosnischen Tuzla.

Politiker verschiedener Fraktionen und Menschenrechtsorganisationen haben jetzt – bereits vor der Ausstrahlung der Sendung – eine genaue Prüfung und mögliche weitreichende Konsequenzen gefordert

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News
Algerian Six: Geheimbericht verschwunden

deutschland

Polizei-Psychologin ohne Skrupel

Harald Haack – In den USA wurden kürzlich einige Schwarze, die eine Junggesellabschiedsparty feierten, von Polizisten mit Schüssen durchsiebt. Ein Versehen, weil die Polizisten überreagiert hatten. Bei den Schwarzen wurden keine Waffen gefunden, aber wie ein Polizist sagte, sie hätten welche haben können. Und um zu verhindern, dass sie damit schießen, hätten die Polizisten das Feuer auf sie eröffnet und sie getötet. Aber die Opfer der Polizei-Attacke waren unbewaffnet; doch Schwarze gelten in den USA immer als verdächtig.

Wer denkt, das gebe es nur in den USA und es könnte nicht schlimmer werden, der irrt.

In London will nun eine britische Polizeipsychologin das durchsetzen, was im Nazi-Deutschland unter Hitler deutsche Psychologen ausgedacht und angestrebt hatten: Die „Prävention“ möglicher Straftaten von potentiellen Mördern und Vergewaltigern. Die Prävention als Vorwand zur Durchsetzung der Nazi-Ideologie. Damals zählten vor allem Juden, Schwule und politisch Andersdenkende zu den potentiellen Straftätern. Das Mittel, um sie zu stellen, waren besonders Denunziationen ehemaliger Beziehungspartner wie Nachbarn, Arbeitskollegen und Ex-Ehefrauen. Nun will Scotland Yard an die tragischen Erfolge der Nazis anknüpfen und nach Mördern und Vergewaltigern fahnden, ehe sie überhaupt straffällig geworden sind.

Es ist Laura Richards, die das durchsetzen will. Sie ist Psychologin der Abteilung zur „Verhinderung von Mord“ bei der Londoner Metropolitan Police. Als Polizei-Psychologin wird ihr niemand Erfahrung mit häuslicher Gewalt leugnen wollen, und darum geht es ihrem Team. Es will das Kriminalitätsrisiko bei Menschen mit häuslicher Gewalterfahrung senken. Nehmen wir also einmal an, Laura Richards selbst stünde deshalb auf der Liste potentieller Mörder, die ihr Team mit Hilfe der Informationen des psychologischen Gesundheitsdienstes, früherer Fälle und natürlich mit den Aussagen ehemaliger Beziehungspartner erarbeitet hatte.

Da sie nun erfasst wurde, könnten ihre Kollegen entscheiden, ob sie als potentielle Straftäterin verhaftet wird oder nicht. Wahrscheinlich wird sie festgenommen. Sonst hätte die Prävention nämlich keinen Sinn. Aber wozu nimmt die Polizei Menschen fest? In den meisten Fällen geht es darum, sie zu verurteilen und um sie in Gefängnisse zu stecken. Nach den Vorstellungen des Präventions-Teams gebe es aber auch die Möglichkeit die zuständigen Sozialbehörden zu alarmieren, damit diese „Laura Richards“ dann als „Patientin“ in ein „verhaltenstherapeutisches Projekt“ vermittelt.

Wie lange die Festgenommene dort therapiert wird, werden ihre neuen Beziehungspartner entscheiden müssen, die wie sie selbst in der Regel Psychologen sein werden und deren Namen genauso leicht und schnell auf die Liste der potentielle Mörder und Vergewaltiger der Londoner Metropolitan Police gelangen könnten.

Die Psychologin Laura Richards: „Wir müssen herausfinden, mit wem wir es zu tun haben.“ Ihre Vision sei es, für London heraus zu finden, wer jene hundert Menschen auf dieser Liste sind.

Es sei unfassbar, dass eine solche Liste erstellt wird, kritisierte Simon Davies, Direktor der Menschenrechtsorganisation Privacy International das Projekt. Die Polizei stecke die Grenzen ihres Machtbereiches immer weiter. Unschuldige könnten damit durch falsche Verdächtigungen diskreditiert werden.

Mehr noch: „Laura Richards“, einmal festgenommen, könnte für immer weggesperrt werden. Dies täte den Briten sicherlich gut. Denn käme sie jemals wieder frei, so hätten die überfüllten Gefängnisse und die nicht minder überlasteten psychiatrischen Kliniken sie gründlich verändert und sie wäre dann tatsächlich eine potentielle Mörderin.

Was aber dann? Um die Prävention erfolgreich durchzuführen, müsste man die Festgenomme wahrscheinlich der „präventiven Liquidierung“ zuführen. Nur so könnte die Vision der Psychologin von der Londoner Metropolitan Police wirklich funktionieren. Wer aber gegen die Ermordung von Menschen durch staatliche Organe ist, sollte sich gegen diesen Irrsinn wenden und alles unternehmen, damit das krankhafte und auf tragische Weise politisch vorbelastete britische Denkmodell der Prävention nicht verbreitet wird und zu Opfern führt. Einen Holocaust darf es nie wieder geben.

spionage

Radioaktive Spuren auch in Beresowski-Büro

Bei den Ermittlungen zum Tod des Kreml-Kritikers Alexander Litwinenko sind auch in einem Londoner Büro des russischen Milliardärs Boris Beresowski Spuren einer radioaktiven Substanz entdeckt worden.

Die Räume wurden von der Polizei versiegelt, wie Scotland Yard gestern Abend mitteilte. In den Büros wurden Spuren der Substanz Polonium 210 gefunden, mit der Litwinenko vergiftet worden war.


Boris Beresowski: auch er gehört zum Kreis der Putin Gegener

Nach Angaben von Scotland Yard wurden auch in einer Sicherheitsfirma, in der sich Litwinenko aufgehalten hatte, Spuren von Polonium 210 entdeckt. Auch diese Räume wurden versiegelt. Aus dem gleichen Grund sind bereits ein japanisches Sushi Restaurant und eine Hotelbar in London seit vergangener Woche geschlossen.

«Kein Anlass für Panik»
Zugleich wurden drei Menschen, die sich dort aufgehalten hatten, auf eine mögliche Verseuchung getestet. Die Regierung bezeichnete dies als «Vorsichtsmassnahme». Für Panik gebe es keinen Anlass, sagte Innenminister John Reid im Parlament.

Litwinenko war am Donnerstag – drei Wochen nach einem mutmasslichen Giftanschlag – an einer Polonium-Vergiftung gestorben. Der Ex-Geheimagent gehörte ebenso wie Beresowski zum Kreis der Gegner von Präsident Wladimir Putin, die in London leben.

Zu den anhaltenden Spekulationen über eine mögliche russische Verwicklung in den mutmasslichen Giftanschlag erklärte der Sprecher des britischen Regierungschefs Tony Blair: «Es wäre verfrüht, zum jetzigen Zeitpunkt irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen.»

Die offizielle gerichtliche Untersuchung zur Todesursache Litwinenkos soll am Donnerstag beginnen. Bislang ermittelt Scotland Yard nur wegen eines «verdächtigen Todesfalls», nicht aber wegen Mordes.

Litwinenko selbst hatte in einer kurz vor seinem Tod abgefassten Erklärung den russischen Präsidenten Wladimir Putin beschuldigt, seine Ermordung befohlen zu haben. Der Kreml weist alle Vorwürfe zurück.

Innenminister Reid äusserte sich am gestern Nachmittag zuversichtlich, dass Russland an der Aufklärung des Todesfalles mitwirken werde. Die britische Polizei schliesse zum gegenwärtigen Zeitpunkt «nichts aus».

Yukos-Ermittlungen
In britischen Medien wurde auch spekuliert, dass russische Oligarchen hinter dem mutmasslichen Anschlag stecken könnten. Die «Times» berichtete, dass Litwinenko auch ein Dossier über Machenschaften des Kremls gegen einstige Manager des Ölkonzerns Yukos zusammengestellt habe.

Angeblich war Litwinenko auch mit Recherchen zum Tod des russischen Journalistin Anna Politkowskaja im vergangenen Monat befasst.

Siehe alle Artikel zum Fall des russischen Agenten Litvinienko

vermischtes

Militärmaschine im Iran abgestürzt

SDA – Bei einem Flugzeugabsturz im Iran sind 38 Angehörige der Revolutionsgarde ums Leben gekommen. Unter ihnen auch mehrere hohe Offiziere der Elite-Einheit. Der Flughafendirektor sagte im Fernsehen, es gebe keine Überlebenden.

Die Maschine vom Typ Antonow 74 sei wenige Minuten nach dem Start gegen 7.10 Uhr Ortszeit abgestürzt. Das berichtet das staatliche Fernsehen des Iran. Bei den Toten handelt es sich um Mitglieder der ideologisch gedrillten Regierungsgarde der Revolutionswächter. Den Angaben zufolge befanden sie sich auf dem Weg nach Schiras im Süden des Landes.

kriminalitaet

Rettung für Rumsfeld?

Harald Haack – Auf Donald Rumsfeld haben es viele abgesehen: Rumsfeld, der „Kriegsverbrecher“, der „Massenmörder“, der „Foltertyrann“. Viele schlimme Attribute für einen Kaltschnäuzigen. Ja, sogar: Rumsfeld, das „kriegslüsterne Monster der USA“. US-Anwälte wollen ihn zur Rechenschaft ziehen und wollten ihn in Deutschland wegen seiner Missetaten als Chef des Pentagons anzeigen. Anderswo existieren fadenscheinige Gründe, die ihn schützen. In Deutschland aber nicht.

Doch nun, nachdem Iraks Ex-Diktator Saddam Hussein zum Tode verurteilt wurde und das offenbart wurde, was längst die ganze Welt wusste – demnach es keinen triftigen Grund für den Krieg der USA gegen den Irak gab, dort, wo nun deshalb das Chaos herrscht und alles hoffnungslos scheint -, und etliche einflussreiche Personen in den USA befürchten müssen, Donald Rumsfeld werde ebenfalls zum Tode verurteilt (nicht alle Amerikaner sind gebildet und darüber informiert, dass die Todesstrafe in Deutschland längst abgeschafft ist) scheint es eine Rettung für ihn, für diesen Rumsfeld zu geben: Jonathan Chait, Kolumnist der angesehenen „Los Angeles Times“, fordert keck den zum Tode verurteilten Diktator Saddam Hussein im Irak wieder an die Macht zu setzen. Selbstverständlich hält er jenen für einen „blutigen Tyrann“ und einen „psychotischen Massenmörder“, doch er denkt, dies sei für die beste Option, um den Irak zu befrieden. Was er in seinem schockierenden Kommentar verschweigt: Genau diese Attribute sind es auch mit denen Donald Rumsfeld in den USA und auch international beschimpft wird. Folglich muss es wohl logisch sein: Wer es schafft den irakischen Diktator vor der Todesstrafe zu retten, wird auch ihn, den Rumsfeld, retten. Wohlmöglich wird er mit einem Mal sogar der nächste US-Präsident sein. Glauben wir an Wunder? Die US-Amerikaner taten es und ließen Bush und Rumsfeld gewähren.

Rettung nun also für Rumsfeld? Doch zuvor müsste Saddam Hussein gerettet werden. Angeblich könnte dies nicht einmal der gegenwärtige irakische Staatspräsident. Auch nicht die USA, die doch bislang seinen Tod forderten. Aber um ihn, Saddam Hussein, zu retten, könnten die USA schließlich noch einmal Krieg gegen die von ihnen geschaffene „demokratische Regierung“ führen und ihn befreien.

Der Zeitpunkt dazu wäre jetzt gerade günstig, denn immerhin hat die heimtückische Propaganda der G-8-Staaten erreicht, dass deren Wahlvolk die Demokratie längst nicht mehr als ideale Staatsform versteht und einen „starken Mann“ fordert, der sie wieder führt. Das ist angeblich in Deutschland so, das soll es auch in anderen Ländern geben. Und auf dem konservativen Sender „Fox News“ durfte „ein ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter“ schon sein Rezept für den Irak verkünden. Nötig sei „ein starker Mann“, die Demokratie sei gescheitert. Angeblich herrscht in den US-Medien jetzt die Überzeugung, die „Demokratie“ könne man nicht von den USA in andere Länder exportieren.

„Amerika kann keiner Nation Demokratie verordnen““, resümiert der republikanische Senator Chuck Hagel. „Das ist die bittere Lektion“.

Wie sollte es anders auch möglich sein, wenn gewisse Personen wie Donald Rumsfeld für die Verwandlung der US-Demokratie in ein neo-faschistisches Gebilde längst gesorgt haben? Faschismus hinterlässt – gemessen am Schicksal von Italien, Spanien und besonders Deutschland nur Chaos, verursacht viel Leid und Tote. In diesen Ländern ist man mittlerweile vielfach schlauer, obwohl es natürlich auch dort noch viele Betonköpfe gibt. Die wird es wohl immer geben. Faschismus ist aber destruktiv. Hat dies jemals einer dem George W. Bush klar gemacht?

Mehr Artikel über Donald Rumsfeld

spionage

Heinrich Böll – sponsored by CIA

World Content News – Am kommenden Mittwoch, 29.11. strahlt der Kulturkanal „Arte“ eine Dokumentation der unheimlichen Art aus: „Benutzt und gesteuert – Künstler im Netz der CIA“ (Sendetermin: 20:40 Uhr). Erstmals wird nachgewiesen, dass der amerikanische Geheimdienst seine Finger auch tief in der linken Kunst- und Kulturszene stecken hatte, Autoren wie Heinrich Böll die Reisekosten bezahlte und nebenbei auch noch Informationen zu Reisen Bölls im ehemaligen Ostblock abschöpfte.


Nicht nur Böll, ach Sartre am Busen der CIA

Insgesamt sollen mehrere hundert Millionen Dollar geflossen sein, die die Kulturbanausen von der CIA in die europäische Künstleravantgarde der Nachkriegszeit investiert hatten, um die Welt vor dem bösen Marxismus zu bewahren. In der Programmvorschau heißt es:

„Die erste Riege deutscher Literaten, bildender Künstler, Musiker und Kunstkritiker stand im Fadenkreuz der CIA und stellte sich, meist unwissentlich, zur Verfügung“.

Besonders in der linken und sozialdemokratischen Kulturszene suchte die CIA mögliche Zuträger. „Böll war ein Diamant in der Sammlung der CIA“, so der Autor der Dokumentation. Mit einer Umwegfinanzierung über Dritte, wie z.B. über den PEN-Club oder dem Kölner Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ flossen seit Anfang der 60er Jahre mindestens 10 Jahre lang Gelder, die den Einflussbereich der CIA in der medialen Öffentlichkeit sichern sollten. Ein großer Teil des linken Diskurses über Politik und Kultur war somit in Wahrheit fremdbestimmt und wurde staatlich gesteuert.

Aber nicht nur Böll und andere deutschsprachige Autoren hatte es erwischt. Auch Jean-Paul Sartre musste CIA-Spionageattacken durch vermeintliche Kollegen wie z.B. durch den französischen Philosophen Raymond Aron über sich ergehen lassen. Auch über den italienischen Schriftsteller Ignazio Silone, der ähnlich wie Böll in Italien als moralische Institution gilt, werden Belege für eine unfreiwillige geheimdienstliche Tätigkeit aus US-Archiven präsentiert.

Gesteuert wurden die Aktionen durch den CIA-dominierten „Kongress für kulturelle Freiheit“ mit Sitz in Paris und Zweigstellen in allen westeuropäischen Ländern. Ziel der Organisation war die Verbreitung der entsprechenden (konservativen) amerikanischen Werte in Bildender Kunst, Literatur und Musik und die Kontrolle der Künstlerszene durch Herausgabe und Mitfinanzierung entsprechender Zeitschriften, in Deutschland war dies z.B. „Der Monat“.

„Wir alle haben für die CIA gearbeitet“, bekennt im Film die ehemalige Geschäftsführerin des Kölner Kulturstützpunktes, die Böll für europaweite Aktionen der CIA heranzog. Man habe aber diese Hintergründe nicht gekannt, sondern an eine Finanzierung durch die amerikanische Ford-Stiftung geglaubt.

Dass die CIA bis auf den heutigen Tag ihre Geschäftchen in Nichtregierungs- und Hilfsorganisationen sowie in Stiftungen verrichtet, ist an sich nichts Neues. Das Ausmaß aber, das in dieser Dokumentation zutage gefördert wird, das stinkt zum Himmel.

Einer wusste offenbar schon früh, dass wir nicht nur unter der Fress- sondern auch unter der Gedankenkontrolle des amerikanischen Imperialismus stehen und hat es dementsprechend verklausuliert – Wolfgang Neuss:


Man muß sich dazu bekennen,
irgendwie,
weil:
die Industrie hat uns so gemacht,
und da gibt es auch kein Vishnu mehr
und kein Shivadas
und kein Zappa
oder auch kein Böll
oder auch kein Leary –
da gibts nur dich,
DU BIST ES.
Ja,
der das machen muß,
der das auflösen muß.

Die,
die wissen:
„Hallo! Es gibt keine Geheimnisse mehr!“ –
„Wo sind wir?“ –
„Alle beim CIA.
Aber:
ehrenamtlich!“

zitiert (und aus dem „All-einigen“ Zusammenhang gerissen) aus:
„Alle beim CIA – Aber ehrenamtlich“

Vom Kulturkomplex zum Politkomplex

Es wäre jetzt natürlich töricht zu glauben, die Aktionen der CIA hätten sich allein auf den Kulturkomplex beschränkt. Richten wir den Blick doch mal, zugegebenermaßen spekulativ, unter diesem Eindruck in die jüngere politische Vergangenheit der Parteienlandschaft: Wer hätte sich denn wohl diebisch gefreut, als Ende der achtziger bis Anfang der neunziger Jahre die Grünen im Richtungsstreit auseinanderbrachen? In dieser Zeit – und das ist Fakt – gab es wiederholt (oft vor Parteitagen) Abhörattacken auf die Telefonleitungen in der damals noch in der Bonner Colmantstraße residierenden Bundesgeschäftsstelle.

Praktisch über Nacht standen bei der Autogegner-Partei plötzlich dicke Limousinen der „Realo“-Fraktion auf den Parkplätzen vor den Tagungshallen. Es stiegen piekfeine Personen mit Aktenkoffern aus, die kaum jemand zuvor auf den Mitgliederversammlungen gesehen hatte. Und auch der mysteriöse Tod der politisch resoluten Petra Kelly und ihres Partners Gerd Bastian, dem noch immer hinter vorgehaltener Hand eine Zuträgerschaft zur ostdeutschen Stasi nachgesagt wird, erscheint möglicherweise jetzt in einem neuen Licht. Hatte auch hier die CIA ihre Hand mit im Spiel? Oder ist das alles schier unvorstellbar wie bis eben noch … – siehe oben.

Marionetten der CIA
Jedenfalls kommt man angesichts der schweren Vorwürfe in letzter Zeit gewaltig ins Grübeln. Der seit kurzem tief verschwiegene Steinmeier, ein mutmaßlicher heimlicher Folterhelfer in der Zusammenarbeit mit der US-Regierung? Böll & Co. nichts ahnende CIA-Marionetten? – was also tun, um sich künftig den amerikanischen ‚Fänger im Roggen‘ vom Leib zu halten?

Entweder ist dies die letzte Tankstelle für den Anstoß zu einer neuen europaweiten Kulturrevolution von unten – oder der letzte Intellektuelle auf diesem Planeten macht halt irgendwann das Licht aus. Schlafen Sie gut und lassen Sie sich nicht kontaminieren. Egal ob durch Putin, Beresowski, Bin Laden oder durch westliche unter dem Banner von Freiheit und Demokratie agierende Schurken – es ist stets dieselbe Bude mit ihren ähnlich unfeinen Methoden. Aber schalten Sie unbedingt am nächsten Mittwoch vorher ausnahmsweise mal den Fernseher an 🙂

Dieser Artikel wurde erstmals bei World Content News publiziert
Kultur garantiert, aber garantiert ohne CIA: Das Berner Kult – und Kulturmagazin ensuite.

spionage

The Nuclear Assassins

David“>Polonium 210, which killed former Russian spy Alexander Litvinenko, could have come from China. MI6 agents in Moscow believe a minute quantity of Polonium 210 was given to Russia’s Federal Intelligence Service, FSB, by the Chinese Secret Intelligence Service. The FSB has a specialist unit, Department “S” (Special Operations), that is now thought to have carried out the murder of Litvinenko.“


Litvinenko had committed suicide to cause trouble for President Putin. What a nonsense.

Warsaw-Poland: The case of Alexander Litvinenko is probably not the first of its kind. A former KGB and FSB covert agent, specially sent to Britain to kill a Russian billionaire and Putin’s opponent, Boris Berezovsky, did not carry out his secret mission and defected six years ago. Just a month ago, he became a British subject. Protected by MI5 and the Police, he became known as a fervent opponent of President Vladimir Putin and of his KGB-derived establishment, presently ruling over Russia. A price for granting him political asylum in Britain must have been his voluntarily sharing of FSB secrets with the British counter-intelligence and intelligence services. Just enough to be rewarded by a death-sentence in Russia, according to a new bill passed in 2006 and allowing the Russian secret services to execute their “traitors” abroad. But also to scare some of his former colleagues, ex-KGB agents, now living in the West and afraid to be exposed.

Oleg Gordievski, a former KGB “station-chief” in Britain, who defected in 1985, and a well-known critic of the Soviet’s and Russia’s ruthless methods, told the Polish Radio in Warsaw that his good friend, “Sasha” Litvinenko, had some trouble with the KGB and the FSB before. He was even put into prison twice and, when released, fled to Britain via Turkey. Before falling ill, about three weeks ago in London, Litvinenko met with two former KGB agents and drank a cup of tea with them in a hotel bar (he was a rare brand of a Russian, abstaining from alcohol). This cup of tea – claimed Gordievski – was “treated” with Po-210, causing devastating effects in Sasha’s body and his ultimate death a few weeks later. One of these Russian ex-spies, Andrei Lugovoy, came forward in Moscow and “said they had met to discuss a business project at Mr. Litvinenko’s request and that he had nothing to do with the former spy’s death” (Peter Graff, Reuters). But Mr. Gordievski was sure not telling that these “businessmen” effectively planted the deadly radio-isotope into Litvinenko’s cup of tea.

No proof has been established so far, of who in fact caused the poisoning of the Russian defector, and in whose interest his assassination could have been. Soon emerged several “conspiracy theories”, like the one mentioned by many British and American newspapers on Sunday: Litvinenko had committed suicide to cause trouble for President Putin. What a nonsense. A relatively young (43), fit and full of life-energy man, actively working against the Putin’s regime certainly had no reason to sacrifice himself, and with the use of a deadly nuclear poison. If seems that some leftist British papers perpetuate this false story to appease President Putin. The fact that before his end Litvinenko dictated a farewell letter, claiming that Putin was guilty of his death is no proof at all. British investigators, who are already working on this case, did not put forward any accusations against the Russian President.

One thing is perfectly sure: the FSB had plenty of reasons to kill their “black sheep” in Britain, or anywhere in the world. I have heard stories from former Russian spies about dispatching Spetsnaz killers even to Australia and South Africa to carry out their mission. And Gordon Thomas, in his bestseller Gideon’s Spies, described similar actions of Mossad’s kidon squads, one being the assassination of Robert Maxwell, the late British billionaire and Israeli spy then a “traitor”, put to death by a shot of poison and dumped into the sea from his own luxury yacht Ghislaine near the Canary Islands.

Yet, as the use of poison by spy-services can be traced to ancient Egypt and China, more than 5,000 years ago, not much has surfaced so far about the application of nuclear materials for individual assassinations. The nuclear devices, from heavy warheads and bombs to small “suitcase” demolition charges, have been identified always with mass homicide and total destruction. This time, perhaps the first, Alex Litvinenko’s father, Walter, emotionally revealed: “My son died yesterday. He was killed by a little, tiny nuclear bomb.” Has the epoch of “nuclear assassins” begun?

A “Polish” trail to Po-210
In 1898, a Polish-born chemist Maria Sklodowska-Curie (then a Nobel Prize Laureate, together with her husband Pierre Curie) discovered a new chemical element and named it “Polonium” (a derivative of “Poland”). This natural isotope was discovered in uraninite (pitchblende) from Jakimov in Bohemia. Polonium was later proven to be a product of disintegration of Radium – so called Radium F.


Polonium 210 is highly dangerous to life, if it is taken into the body – by breathing it, drinking or eating, or if it gets into a wound.

The natural isotopes, Polonium 208 and 209, occur in trace quantities in some minerals – they are the “daughter products of the decay of uranium” (Dr. Andrea Sella). Polonium 210 is a synthetic and small amounts of it (no more than 100g/year) are made every year in specialist laboratories by bombarding bismuth with neutrons in a nuclear reactor.

Polonium 210 is highly dangerous to life, if it is taken into the body – by breathing it, drinking or eating, or if it gets into a wound. But it is not a radiological hazard as long as it remains outside the human or animal body. This isotope, however, is the only component of cigarette smoke that has produced cancers by itself. A really killing agent, indeed. See the description of handling of Po-210 on the Web page of Los Alamos National Laboratory:

Its practical applications are also just a few: as a single gram of Polonium-210 generates 140 watts of heat energy, it is used as a heat source for satellite power supplies, and as an alpha particle source. It can act as a portable source of neutrons, which normally only access to a nuclear reactor can provide.

Being very rare, Polonium-210 is very expensive and hard to get. Dr. Andrea Sella, a lecturer of chemistry at University College London, told Peter Graff of Reuters: “This is not a random killing. This is not a tool chosen by a group of amateurs. These people had some serious resources behind them.” What people? We still don’t know. Po-210 is produced in nuclear reactors and particle accelerators in very few countries of the world: primarily in the United States, but also in Russia and China. The “Polish” trail leads only to the origins of this deadly isotope, a Chinese (or Russian) trail might lead to the producer of a dose, which killed Alexander Litvinenko. But the minute amount of Polonium-210 that killed the Russian ex-spy might also come from a nuclear waste and it had been used by criminal, who had a contract on Litvinenko’s life.

From Russia, via the KGB
The discovery of Polonium-210 used as a killing tool against the ex-FSB spy, Alexander Litvinenko, reminded me of some events I observed or took part in during the early 1990s. Following a meeting with my long-time friend, a nuclear physicist and a former head of the Atomic Energy Commission of Israel – Mr. Shalheveth Freier – I volunteered to monitor the illegal trade of nuclear materials, technology and weapons between the states of the former USSR and the outside world. This meeting, arranged at the historical King David Hotel in Jerusalem, in February 1992, had started my “private investigation”, which lasted several years and covered about 20 countries. Shalheveth Freier died in 1994. Earlier in the same year, I obtained from a London-based intelligence source a full commercial offer for the sale of Polonium-210 and a number of other rare isotopes. This offer had the original markings and stamps of a Russian military nuclear laboratory, affiliated to a commercial enterprise “Promekologia”, singled out by a decree of the then President of the Russian Federation, Boris Yeltsin, as a channel for exports of nuclear materials.

If I remember well, the price of one gram of Polonium-210 exceeded 2,000,000 US dollars, and the prices of other rare isotopes reached even $4,000, 0000. I was asked to try to sell these products. The copy of the Russian offer and contract was faxed to Rehovot in Israel for examination. The result was positive, showing that the documents and technical descriptions were authentic. Then, I offered these products to a president of a U.S. corporation, Aerospas, based in Atlanta, Georgia. The President of this corporation, mainly dealing in aircraft parts, Dr. Amin Ghanem, was well known to me through a number of previous phone and fax contacts on nuclear materials from Russia. He made frequent trips to Europe on his executive jet, looking for “special products”.

His answer to my offer was positive. He told me these isotopes were hard to sell but very valuable. The Russian offer and the technical specifications were sent to Los Alamos National Laboratory and to nuclear labs in California. But there was no deal, as – in the words of Dr. Ghanem – these labs could not obtain bank credit to purchase the wanted isotopes. Some readers wrote to me, asking about the Atlanta-based company, because they couldn’t locate it or find anything about Dr. Amin Ghanem on the Web. I have exact information about this one and about a number of other U.S. business companies, which engaged into the nuclear trade with Russia, both legally and illegally. Two companies owned by Dr. Amin Ghanem were listed in the Atlanta Business Directory still in the last year, and the Dr. Ghanem’s office was located on a map.

In that case, the Russian offer was at least legitimate, backed by the government and handled by a Russian secret service. The “end users” of the isotopes were also legal and government-sponsored American laboratories. But a lot of the trade in nuclear materials, weapon parts and even in people (nuclear specialists) were “black market deals”, often handled by Russian, Chechen or other mafias. And the End User Certificates, demanded for legal trade in nukes, were often made under a false flag.

In the 1990s, I was also in China, a number of times. I learned about the Chinese military intelligence handling Russian nuclear products and selling them to unknown customers via Hong Kong companies, often owned by the Chinese Intelligence. China was aggressively trading in nuclear materials, weapon parts and designs, for its own sake and also providing them to such foreign countries as North Korea, Pakistan, Libya, Indonesia, Iraq and Iran. In some cases, the original source of these materials was Russia, the Ukraine and Kazakhstan. In most of the cases, which I could examine, the handlers were intelligence services on the seller’s and buyer’s side.

The world of nuclear assassins
In spite of my long, over 40-year-long connection with the particular world of the nuclear weapons policy, I have never run into a proven case of using nuclear materials for deliberate assassination. But the intelligence underworld develops according to its own rules. From the early 1940s, when Polonium-210 was used in the Manhattan Project as an initiator of a chain reaction in the atomic bombs, this rare product of the nuclear reactor technology might have found new applications. One of them has been just proven by the recent killing of Alexander Litvinenko in London. A defector from the GRU told me some time ago: “David, mind you, they never forget”. They, the intelligence services of major world or regional power probably don’t mind spending two or three million dollars on a tiny sample of Polonium-210 to get sure that their “target” has been properly killed.

A few days ago, a liberal writer from Berkeley, California, reacted to the Litvinenko assassination with an outburst of an apocalyptic vision: “What the heck is Polonium? It is extremely dangerous, about 200 billion times as toxic as cyanide. A piece so small it can’t be seen with the naked eye could kill many people. Anyone who had contact with the unfortunate ex-spy may also have been exposed. Dozens, maybe hundreds of people may be doomed to die of cancer if the Polonium contaminated any location this man frequented before his death, though authorities are downplaying any possible danger. I hope they are right.” (Doug Stych, writer, Berkeley, California).

True or not, somebody, or rather an organization who can serve itself with a deadly nuclear isotope to kill a single victim, can also use it against more people. Is Po-210 one of the future terrorist weapons? Will it be used by al-Qaeda in Britain or in the United States to kill more men, women and children and create panic? The high price of this unique nuclear product is not a hindrance to such acts of terror. They can afford it.

International journalist David M. Dastych writes for Poland’s acclaimed weekly, WPROST, the CFP and The Polish Panorama (Canada), Ocnus Net (Britain), FrontPageMagazine and The New Media Journal (USA), AIA (Israel), Agentura.ru (Russia), and runs his own David’s Media Agency. He can be reached at: davids (at) aster.pl

What is polonium-210?
Profile: Russia’s secret police
Litvinenko statement