Krieg

Blauer Halbmond und kurdische Sonne

Beginnende Dreiteilung des Irak führt zu Flaggenstreit

Malte Olschewski – Ein blassblauer Halbmond auf weissem Grund wird von den Irakern schon deswegen abgelehnt, weil die Farbkombination an den verhassten Davidstern auf der Fahne Israels erinnert. Das blau-gelb-blaue Streifenband soll für die beiden grossen Flüsse Euphrat und Tigris, gleichzeitig aber auch für Sunniten und Schiiten stehen, womit der gelbe Streifen die Kurden symbolisieren würde. Es kommen auch die historischen, arabischen Farben Schwarz, Rot, Weiss und Grün in diesem Entwurf nicht vor, mit dem die Suche nach einer neuen irakischen Nationalfahne vorerst gescheitert ist.

Als Kurdenführer Barzani im September die öffentlichen Gebäude in Kirkuk mit der historischen Fahne seines Volkes beflaggte, kam es zu einer Serie von Bombenanschlägen mit Dutzenden Toten. Die Sunniten wehren sich mit allen Mitteln gegen die Staatswerdung Kurdistans, während die kurdische Autonomieregierung bereits vorsichtige Schritte in diese Richtung unternimmt. Man einigte sich vorläufig mit der Regierung in Bagdad auf Doppelbeflaggung: Neben der kurdischen kann nunmehr auch die irakische Fahne des Jahres 1958 gehisst werden.

Die Dreiteilung des Iraks in eine Konföderation aus einem kurdischen, sunnitischen und schiitischen Staat wird von Experten wie Vali Nasr („When the Shiites Rise“ in „Foreign Affairs“ von 7/8/2006 oder „The Shia Revival“ Norton, 2006) als einzige Möglichkeit angesehen, das Blutvergiessen zu beenden. Geheimdienste sehen in den derzeitigen Kämpfen zwischen verschiedenen Milizen Auseinandersetzungen zur Festlegung künftiger Grenzen in dieser Konföderation. Sinnvolle Aufgabe der amerikanischen Besatzungsmacht bis zum endgültigen Abzug läge daher in einer Entflechtung der gemischten Siedlungsgebiete. Das ist vor allem in Bagdad ungemein schwierig, sodass sogar eine Mauerbau zwischen schiitischen und sunnitischen Stadtvierteln vorstellbar wird. Die US-Armee könnte auch ihre Transportkapazität für notwendig werdende Umsiedlungen einsetzen.

Die Kurden machen 21 Prozent der gesamten Bevölkerung aus. Sie siedeln hauptsächlich im Nordosten, wo in kleineren Enklaven auch Assyrer, Chaldäer und Turkmenen anzutreffen sind. Sunnitische Araber mit 19 Prozent der Bevölkerung sind im mittleren Teil des Iraks entlang der Flüsse von Euphrat und Tigris etwa bis Bagdad anzutreffen. Schiiten sind mit 55 Prozent die Mehrheit und leben in relativ geschlossenen Gebieten des Südens. Bei der gegenwärtigen Siedlungsstruktur sind die Sunniten extrem benachteiligt, da sie von den Erdölfeldern im Norden wie im Süden ausgeschlossen bleiben. Die laufenden Kämpfe spiegeln sich auch in den verschiedenen Flaggen wieder, die oft unerwünscht im Wind flattern.

Der Irak war von den Briten 1921 aus der Masse des Osmanischen Reiches als haschemitisches Königreich begründet worden. Die Flagge zeigte die schwarz-weiss-grünen Streifen mit einem Trapez, in dem zwei siebenzackige Sterne glühten. Die sieben Zacken standen für die sieben Provinzen des Grossreiches, das von den Haschemiten als Abkommen des Propheten beansprucht wurde. Nach Sturz der Monarchie 1958 blieben in der Ersten Republik die drei Streifen, in deren Zentrum eine achtstrahlige Sonne leuchtete. 1963 ersetzte die Zweite Republik die Sonne durch drei grüne Sterne auf rot-weiss-schwarzen Längsstreifen. Die Sterne standen für die geplante Vereinigung von Irak, Syrien und Ägypten zu einer Arabischen Union. Unter Saddam Hussein wurde am 14.1.1991, kurz vor dem Angriff der USA, zwischen den Sternen der Schriftzug „Gott ist gross“ eingefügt. Damit wollte Saddam den islamischen Charakter des Irak betonen und auch um die Hilfe anderer, sunnitischer Staaten werben. Irakische Flaggenparade

Da im Irak wie viele andere Staaten politischer Umsturz seine Auswirkungen auf Fahnen und Wappen haben, suchte man auch in Bagdad seit 2004 nach neuen Staatsymbolen. Da der Entwurf mit dem blauen Halbmond auf wütende Ablehnung stiess, setzte die Regierung in Bagdad die Fahne von 1958 als Übergangslösung ein. Dieweil begannen in den drei Landesteilen immer öfter Konkurrenz-tücher im Wind zu flattern.

Die Kurden hatten aus den Schatztruhen der Familie Barzani die Flagge der Republik von Mahabad hervorgeholt und in abgeänderter Form neu flattern lassen. 1920 war den Kurden im Vertrag von Sevres ein eigener Staat versprochen worden. Man hatte schon eine eigene Fahne entworfen, als sich 1923 im Vertrag von Lausanne die Türkei durchsetzte und einen Kurdenstaat verhinderte. 1946 war den Kurden im Westen des Irans mit sowjetischer Hilfe die Gründung der Republik von Mahabad gelungen, die aber bald von den Truppen des Reza Khan niedergewalzt wurde. Auf rot-weiss-grünem Grund waren auf der Fahne von Mahabad eine Schreibfeder, eine Weizenähre und eine Sonne zu sehen. Die Fahne von Irakisch-Kurdistan behielt die Anordnung der Farben und die Sonne. Die Sonne hatte 21 Strahlen, da diese Zahl in der kurdischen Yazidenreligion für heilig gehalten wird.

In sunnitischen Regionen ist immer öfter die Fahne Saudiarabien zu sehen, da Riyad einen möglichst grossen Sunnitenstaat unter-stützt. Die Flagge der herrschenden Wahabiten trägt auf grünem Grund den weissen Schriftzug: „Es gibt keinen Gott ausser Allah, und Mohammed ist sein Prophet.“ Es ist dies die einzige Fahne der Welt, die aus Respekt vor ihrer Aussage nie auf halbmast gesetzt werden darf. Nachdem am 1.8.2005 König Fahd gestorben war, blieb in Saudiarabien die Fahne hoch am Flaggenmast.

In den vorwiegend von Schiiten besiedelten Gebieten ist immer öfter die Fahne des Irans zu entdecken. Sie besteht aus grün-weiss-roten Längsstreifen. Hierbei symbolisiert Grün den Islam und eine blühende Kultur. Weiss steht für Frieden und Freundschaft, während Blut und Mut durch die rote Farbe ausgedrückt werden. Bis zum Sturz des Schahs stand im Zentrum den Schwert tragende Pahlewi-Löwe. Die Ayatollahs haben ihn durch ein mehrdeutiges Symbol ersetzt, das als Lilie, als vier Halbmonde oder als eine Kalligraphie für das Wort „Allah“ interpretiert werden kann. Der weisse Mittelstreifen wurde nun mit zwei Mal elf Schriftzügen für „Allahu Akbar“ gerahmt. Das sollte bedeuten: Die islamische Revolution begann am 22. Tag im 11. Monat des iranischen Kalenders.

In den Bagdader Zeitungen erschienen in letzter Zeit mehrere Vorschläge für eine neue Fahne. Hierbei hat man eine neue Disziplin der „Persiflag(g)en“ entwickelt. Flaggen mit bitteren Anspielungen auf Saddam, die USA und Israel heizen den Streit weiter an. Man scheint aber einig zu sein, dass die neue Fahne in den arabischen Farben Schwarz, Rot, Weiss und Grün gehalten sein sollte. Diese Farben waren schon über den arabischen Aufständen gegen die Osmanen geflattert. Schwarz symbolisierte die fremde Unterdrückung, während Weiß eine strahlende Zukunft verhiess. Grün galt als die Farbe des Propheten, während Rot das vergossene Blut symbolisierte. Mit der späteren Unabhängigkeit haben fast alle arabischen Länder in Nahost ihre Fahne in diesen Farben gestaltet. Will der Irak eine neue Flagge in den arabischen Farben einführen, so muss er eine originelle Kombination dieser Farben mit einem kraftvollen Symbol seiner 7000 Jahre alten Geschichte verbinden.

Pentagons „Blutgrenzen“ in Nahost (Teil 1) – Proteste gegen US-Pläne für Neuordnung der Krisenregion
Pentagons „Blutgrenzen“ in Nahost (Teil 2)- Umstrittene US-Pläne

spionage

Secret Cabinet memo: Iraq situation fuels terror in UK

Sunday Telegraph reported.

The classified Cabinet document written by senior Cabinet officials has blown apart Prime Minister Tony Blair’s claim that there is no link between Britain’s foreign policy and terrorist attacks in Britain, the paper reported.

The memo, circulated in recent weeks to ministers and security chiefs, says that everything Britain does overseas for the next decade must have the ultimate aim of reducing „terror activity, especially that in or directed against the UK,“ the paper said.

The memo admits that, in an ideal world, „the Muslim would not perceive the UK and its foreign policies as hostile“ – effectively accepting the argument that Britain’s military action in Iraq has served as a recruiting sergeant for terrorist groups, it said.
Publicly, Blair has resisted this argument fiercely. During his final speech as leader to Labor’s annual conference last month, he described such claims as „enemy propaganda.“

But the memo leaves no doubt that all foreign policy must be driven by the goal of thwarting terrorism in Britain. It demands a „significant reduction in the number and intensity of the regional conflicts that fuel terror activity,“ the paper said.

terror

Größter UK-Sprengstoff-Fund aller Zeiten und keine Meldungen in den Massenmedien

Karl Weiss – In England hat man den größten Waffen- und Sprengstoff-Fund in einem Privathaus gemacht, den es je gegeben hat in diesem Land – und nirgends wird das gemeldet. Lediglich vier lokale nordwest-englisches Blätter, die „North-West Evening Mail“, der „Burnley Express“, der „Burnley Citizen“ und der „Lancashire Telegraph“ brachten die Nachricht.

Hätten eine Anzahl englischer Internet-Sites sie nicht bestätigt, man hätte sie für eine Ente halten können, so völlig war der Medienboykott gegen diese Meldung. Man stelle sich vor, es wäre ein Muslim gewesen, der eine solche Sprengstoff- und Waffensammlung, einschließlich eines Raketenwerfers, angehäuft hätte – aber es war – ein Faschist.

Der geneigte Leser mag sich die Mühe machen, „Grange dentist explosives“ zu googlen und er wird seitenweise Internetseiten mit dieser Meldung finden, aber nicht eine einzige eines bürgerlichen Massenmediums!

Explosiver Zahnarzt

Ein Zahnarzt im nordwestenglischen Städtchen Grange-over-Sands in der Provinz Lancashire hat riesige Mengen von Sprengstoffen und auch Waffen in seinem Haus bzw. seiner Praxis angehäuft. Es handele sich um einen Rekord für ganz England, meldet das Blatt. Der Sprengstoff-Freak heißt Jackson, ist 62 Jahre alt und lebte in der Trend Road im Städtchen Nelson, Nachbarstadt von Grange. Am Freitag, den 6. Oktober 2006 hob die Polizei sein Waffen- und Sprengstoff-Nest aus und verhaftete den Mann in seiner Praxis. Es wurde unter anderem auch ein Schutzanzug gegen atomare und biologische Waffen gefunden.

Er wurde angeklagt, einen Sprengstoff-Anschlag vorbereitet zu haben. Neben Raketenwerfern und Chemikalien zur Sprengstoffherstellung sowie anwendungsfertigen Sprengstoffen fand die Polizei in seinem Haus Literatur der „British National Party“, das ist das englische Gegenstück zur NPD.

Link zur British National Party
Man war auf die Spur des Zahnarzt-Terroristen gekommen, als man im Haus seines mutmaßlichen Komplizen, einem Subjekt mit Namen Cottage aus der Stadt Colne in der gleichen Region, 22 verschiedene Chemikalien gefunden hatte, die zur Sprengstoffherstellung dienen können. Cottage ist ein früherer Wahlkandidat der British National Party.

Eigentlich ist dies keine Überraschung. Man weiß auch in Deutschland: Die wirklich gefährlichen Terroristen sind die Faschisten, Tausende von Gewalttaten jährlich gehen auf ihr Konto. Aber die bürgerlichen Massenmedien wollen uns lieber weismachen, die Muslime seien die Gefahr.

So unterschlägt man eben einfach solche Meldungen, während jeder Muslim, der auch nur eine Waffe hat, zum Terroristen hochstilisiert wird. In München gab es letztlich einen Prozeß gegen eine Gruppe von Faschisten, die ebenfalls einen Sprengstoffanschlag vorbereitete. Auch dies wurde von den Medien „auf kleiner Flamme gekocht“.

Dagegen werden Festnahmen wie kürzlich in England und den USA, die Muslims betreffen, an die große Glocke gehängt und von der ständig steigenden Gefahr geredet. Es werden neue Gesetze, neue Videokameras beschlossen, bürgerliche Rechte abgebaut usw. Nur leider fand man in beiden Fällen gar nichts in den Wohnungen und mußte die angeblich gefährlichen Terroristen sang- und klanglos wieder freilassen.

Wo sind sie nun, die Herren Stoiber, Pofalla, Schönbohm, Beckstein und Konsorten, die immer sofort zur Stelle sind, wenn es um Muslime geht, wo ist Herr Broder vom Spiegel mit seinem Kommentar? „Na, es sind Faschisten, die sind auf „unserer“ Seite, gegen die werden wir nichts sagen?“ Ist dies das Schema?

Wo sind die Meldungen als Aufmacher in der „Tagesschau“ und „heute“? Wo die dicken Schlagzeilen der „Bild“? Wo der Spiegel, die Welt und die FAZ? Sie alle waren nicht in der Lage, die Meldung zu finden so wie der Berichterstatter?

spionage

Syna: Protestnote an amerikanische Botschaft in Bern

Rund 360 Delegierte der Gewerkschaft Syna haben in Baden Kurt Regotz zum neuen Präsidenten gewählt. Weiter beschlossen die Delegierten, der US – Botschaft eine Protestnote wegen der CIA-Affäre zu übergeben.

Der Spionageangriff durch die CIA sei inakzeptabel und müsse verurteilt werden, sagte ein Syna-Sekretär. Der Verdacht liegt nahe, dass der CIA – Agent Daten über arabischstämmige Mitglieder der Gewerkschaft habe ausspionieren wollen. „Wir werden die Ausweisung des Agenten mit diplomatischen Pass verlangen“,sagte Präsident Kurt Regotz in seiner Antrittsrede.

Blick: CIA spioniert Schweizer Gewerkschaft aus!
Syna verurteilt den CIA-Angriff aufs Schärfste!
Blick: Muss «Mister Tom» die Schweiz jetzt verlassen?

spionage

Syna verurteilt den CIA-Angriff aufs Schärfste!

Syna – Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass der amerikanische Geheimdienst (CIA) versuchte, die Gewerkschaft Syna auszuspionieren. Syna verurteilt solche Machenschaften mit aller Deutlichkeit und fordert die Bundesbehörden auf, diese Attacke restlos aufzuklären. Syna stellt fest, dass kein Datenmaterial von Mitgliedern in unbefugte Hände geraten ist.

Die CIA hat offenbar im Frühsommer erfolglos versucht, über ehemalige nebenamtliche Werber Adressmaterial von potenziellen Mitgliedern zu erhalten. Die Mitgliederdaten der Syna sind rigoros geschützt, so dass Unberechtigte keinen Zugriff auf diese haben.

Syna hält fest, dass diese freien Mitarbeiter nie in Kontakt mit bestehenden Mitgliederdaten gekommen sind. Den erfolglosen Spionageangriff können wir uns nur im Zusammenhang mit dem morgen statt findenden Syna-Kongress zum Thema Globalisierung vorstellen.

An diesem Kongress wird sich Syna eingehend mit allen Facetten der Globalisierung auseinandersetzen. Für Syna ist der CIA-Angriff ein Indiz dafür, dass mächtige Global-Players nervös auf kritische und differenzierte Hinterfragungen reagieren.

Syna verlangt vom Chef des Schweizerischen Nachrichtendienstes DAP (Dienst für Analyse und Prävention), Bundesrat Christoph Blocher, dass die Bevölkerung der Schweiz und ihre Institutionen umfassend von jeglichen ausländischen Spionage-Attacken geschützt werden.

Syna verurteilt jeglichen Missbrauch von geschützten Personendaten aufs Schärfste und fordert schonungslose Aufdeckung und Sanktionierung solcher illegaler Methoden.

Weitere Auskünfte:
Kurt Regotz, designierter Präsident der Syna, Natel 079 617 62 94
Werner Rindlisbacher, Mitglied der Geschäftsleitung, Natel 079 200 20 04

4stats Webseiten Statistik + Counter

terror

Outsourcing: The CIA’s Travel Agent

Jeppesen International Trip Planning, based in San Jose, California. The write-up mentions that the division „offers everything needed for efficient, hassle-free, international flight operations,“ spanning the globe „from Aachen to Zhengzhou.“ The paragraph concludes, „Jeppesen has done it all.“

Boeing does not mention, either on its Web site or in its annual report, that Jeppesen’s clients include the C.I.A., and that among the international trips that the company plans for the agency are secret „extraordinary rendition“ flights for terrorism suspects. Most of the planes used in rendition flights are owned and operated by tiny charter airlines that function as C.I.A. front companies, but it is not widely known that the agency has turned to a division of Boeing, the publicly traded blue-chip behemoth, to handle many of the logistical and navigational details for these trips, including flight plans, clearance to fly over other countries, hotel reservations, and ground-crew arrangements.

The Bush Administration has defended the clandestine rendition program, which began during the Clinton years, as an effective method of transporting terrorists to countries where they can be questioned or held. Human-rights activists and others have said the program’s primary intent is to send suspects to detention centers where they can be interrogated harshly, and have criticized it as an illegal means of „outsourcing torture.“

A former Jeppesen employee, who asked not to be identified, said recently that he had been startled to learn, during an internal corporate meeting, about the company’s involvement with the rendition flights. At the meeting, he recalled, Bob Overby, the managing director of Jeppesen International Trip Planning, said, „We do all of the extraordinary rendition flights-you know, the torture flights. Let’s face it, some of these flights end up that way.“

The former employee said that another executive told him, „We do the spook flights.“ He was told that two of the company’s trip planners were specially designated to handle renditions. He was deeply troubled by the rendition program, he said, and eventually quit his job. He recalled Overby saying, „It certainly pays well. They“ – the C.I.A. – „spare no expense. They have absolutely no worry about costs. What they have to get done, they get done.“

Overby, who was travelling last week, did not return several phone calls. Mike Pound, the head of corporate communications for Jeppesen, said that he would have no comment, and he added, „Bob Overby will have no comment as well.“ Tim Neale, the director of media relations for Boeing’s corporate office in Chicago, said, „The flight-planning services we provide our customers are confidential, and we do not comment publicly on any work done for any customer without their consent.“ The C.I.A. had no comment.

The British journalist „Ghost Plane,“„>Khaled el-Masri, a German car salesman who was apparently mistaken for an Al Qaeda suspect with a similar name, in January of 2004. (Although documents show that Jeppesen provided this support, Grey’s book does not mention the company.) Masri, who is a Muslim, was arrested at the border while crossing from Serbia into Macedonia by bus.

He has alleged in court papers that Macedonian authorities turned him over to a C.I.A. rendition team. Then, he said, masked figures stripped him naked, shackled him, and led him onto a Boeing 737 business jet. Flight plans prepared by Jeppesen show that from Skopje, Macedonia, the 737 flew to Baghdad, where it had military clearance to land, and then on to Kabul. On board, Masri has said, he was chained to the floor and injected with sedatives.

After landing, he was put in the trunk of a car and driven to a building where he was placed in a dank cell. He spent the next four months there, under interrogation. Masri was released in May, 2004, on the orders of Condoleezza Rice, then the national-security adviser, after she learned that he had mistakenly been identified as a terrorism suspect.

Ben Wizner, an A.C.L.U. attorney who is representing Masri in his lawsuit against the former C.I.A. director George Tenet and private aviation companies, says that if Boeing can be proved to have played a role in Masri’s rendition the A.C.L.U. may amend the lawsuit to name the company as a defendant.

The American flight crew fared better than their passenger. Documents show that after the 737 delivered Masri to the Afghan prison it flew to the resort island of Majorca, where, for two nights, crew members stayed at a luxury hotel, at taxpayers‘ expense.

Ghost Plane: The True Story of the CIA Torture Program

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vermischtes

Abschliessende Bemerkungen zu Herrn Engelbrechts et al.

Umwälzung der HIV Erkenntnisse.
Dr. Alexander von Paleske – Zunächst einmal zur Definition von AIDS. Das Center for Disease Control (CDC) hat 1993 eine Fassung herausgebracht, die zu einem zentralen Punkt die Anzahl der CD4-positiven Lymphozyten macht.

Hier handelt es sich keineswegs um Erbsenzählerei, wie die HIV-Leugner gerne behaupten. Wer sich etwas mit der Immunabwehr beschäftigt hat – und das mache ich nicht Herrn Engelbrecht, der ja kein Mediziner ist – sondern den Herren Koehnlein und Fiala zum Vorwurf, der weiss, dass die CD4-positiven Lymphozyten eine zentrale Rolle in der Immunregulierung und -abwehr spielen.

Bei praktisch allen Patienten, die HIV-positiv sind, kommt es bei unbehandelter Erkrankung von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, zu einer sukzessiven Abnahme der CD-4 Lymphozyten, bei dem einen schneller, bei anderen langsamer, das ist alles längst bekannt, offen ist die Frage, wie dieser Zerstörungsprozess im einzelnen ablauft, direkte Zerstörung durch das HIV-Virus oder setzt die HIV-Krankheit einen Selbstzerstörungsmechanismus der CD4 Zellen in Gang ? Auf diese Frage hoffen wir im Laufe der nächsten Zeit Antworten zu bekommen.

Opportunistische Infektionen treten praktisch nur auf, wenn diese Zellzahl unter ein bestimmtes Niveau abgesunken ist.

So sehen wir zum Beispiel Kryptokokkeninfektionen regelhaft nur bei einer CD4 Zahl von unter 150/ul. Gleiches gilt für die Pneumozystis- Pneumonie, die wir praktisch nie bei einer CD4-Zellzahl von über 200/ul beobachten. Kurzum, es handelt sich um eine schwere Beeinträchtigung des Immunsystems, wenn die CD-4 Lymphozyten-Zellzahl unter-200 abrutschen.

Deshalb hat sich die Regierung Botswanas entschlossen, ab diesem Punkt mit der Behandlung durch antiretrovirale Medikamente zu beginnen. Als Resultat ist es z.B zu einem deutlichen Absinken der Fälle von Zytomegalievirusbefall der Netzhaut des Auges mit sukzessiver Teil- oder Vollerblindung gekommen.

Sämtliche Krebserkrankungen die im Rahmen der HIV- Infektion auftreten, hat es vorher auch gegeben, aber sie spielten keine oder nur eine unwesentliche Rolle.

Zum Beispiel das Karzinom der Bindehaut des Auges, das wir nunmehr gehäuft beobachten oder das Vulva-Karzinom bei jüngeren Frauen. Die Patienten sind nahezu ausnahmslos HIV-positiv.

Gleiches gilt für das Kaposi-Sarkom, das ich in Zimbabwe bei insgesamt 10 Patienten, die HIV-negativ waren, sah, hier in Botswana bei dreien, gegenüber Hunderten von HIV-positiven in beiden Ländern.

Das HIV-negative Kaposi-Sarkom trat bis zum Beginn der HIV Epidemie vor 20 Jahren in unbedeutender Zahl und praktisch nur bei Männern auf und befiel ausschliesslich die Extremitäten (Arme und Beine). Was wir jetzt beobachten ist ein aggressives Kaposi-Sarkom in grosser Zahl, das gleichermassen Männer und Frauen aber auch Kinder befällt. Neben den Extremitäten werden auch innere Organe wie die Lunge befallen. Alle Patienten sind HIV-positiv und haben eine reduzierte Zahl von CD4-positiven Lymphozyten.

Das Kaposi-Sarkom war auch in Deutschland ausserhalb der HIV-Krankheit bekannt, und zwar bei Patienten, die immunsuppressive Medikamente nach Transplantationen erhielten. Dieser Krebs ist Folge einer Infektion mit einem Herpesvirus, aber bei normaler Immunabwehr kommt es nicht zum Ausbruch der Krebserkrankung.

Interessanterweise beobachten wir Rückbildungen dieses Krebses bei einer ganzen Reihe von Patienten, und zwar ohne die Gabe von Krebsmedikamenten, nach dem Beginn der Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten, parallel dazu einen Anstieg der CD4-Lymphozyten. Auch dieses Phänomen ist bekannt aus der Transplantationsbehandlung, wo die Rücknahme der immunsuppressiven Medikamente ebenfalls zu einer Rückbildung dieses Krebses führt.

Ebenfalls drastisch zugenommen haben hochgradig maligne Lymphdrüsenkrebse, die bei HIV-negativen Patienten, behandelt, eine Heilungsrate von 50% haben, bei HIV-positiven Patienten mit einer CD4-Zahl unter 100 aber mit Krebsmedikamenten praktisch nicht geheilt werden können.

Abschliessend möchte ich noch ein paar Zitate aus Herrn Engelbrechts Veröffentlichungen erwähnen.

In seinem Aufsatz im „Freitag“ vom 12.3. 2004 schreibt er unter Bezug auf seinen Freund Köhnlein:

„Die Kombitherapie (gemeint ist wohl HAART) kann kurzfristig helfen, weil sie die krankmachenden Keime tötet“

Welche Keime meint er denn , gar das HIV-Virus, das es nach seiner Auffassung doch gar nicht gibt?

„Doch AIDS ist eine das Immunsystem schädigende Intoxikationserkrankung, verursacht durch die Dauegabe immunsuppressiver Aids-Medikamente, Drogenkonsum oder Mangelernährung“

Dies alles trifft für Botswana, jedenfalls bis zum Start der antiretroviralen Behandlung, nicht zu. Es gibt sie hier nicht, diese angeblichen Alternativwege zu AIDS.

Weiter heisst es:„In Afrika gibt es so gut wie keine Aids-Tests.“

Nun ja, das ist absolut falsch, und Sie haben sich entweder nicht richtig informiert oder aber täuschen bewusst

Weiter heisst es: „Ähnliches gilt für Südafrika, wo die Todesfallstatistik ebenfalls nicht signifikant erhöht ist“

Auch das ist falsch, sie ist nicht nur signifikant, sondern drastisch erhöht. Gleichzeitig ist es in Ländern wie Namibia, Zimbabwe, Zambia Botswana, Swaziland und Lesotho zu einem deutlichen Absinken der Lebenserwartung gekommen.

Die Reihe liesse sich noch mit Zitaten aus seinem Büchlein „Virus-Wahn“ fortsetzen, ich belasse es dabei.

Es gibt guten Grund, diese Thesen von Engelbrecht, Koehnlein, Fiala und Co nicht unwidersprochen zu lassen, weil sie nicht nur Verwirrung stiften, sondern gefährlich sind.

Gefährlich, weil sie in Südafrika zu einer falschen Politik der Regierung Mbeki geführt haben, die vielen Menschen das Leben gekostet hat und kosten wird. Gefährlich aber auch in Deutschland durch die immanente Verharmlosung, jetzt, wo Neuinfektionen eben nicht mehr auf die klassischen Risikogruppen beschränkt sind.

Sehr geehrter Herr Engelbrecht
HIV kein Virus oder harmloses Virus?
Kampf gegen AIDS: Gesundheitsministerin bevorzugt Gemüse statt Kondome
Machtkampf am Kap

Dr. Alexander von Paleske ist Arzt für Innere Medizin, Hämatologie Head, Department of Oncology am Princess Marina Hospital in Gaborone/Botswana und Ex-Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt/M

Krieg

RAF man ‚witnessed abuse of Iraqis‘

A Royal Air Force serviceman has told how he witnessed British Army soldiers allegedly abusing Iraqi detainees.

Senior Aircraftsman (SAC) Scott Hughes said while visiting the holding facility in Basra, southern Iraq, he saw soldiers from the Queen’s Lancashire Regiment (QLR) kicking and shouting at hooded civilians being held as suspected insurgents.

He also described the sickening smell caused by the detainees soiling themselves.

Mr Hughes told how he saw one soldier, Corporal Donald Payne – who has admitted a charge of inhumanely ill-treating Iraqis but denies manslaughter – gauging the eyes of an elderly detainee. „He was trying to pick his head up by his eye sockets,“ Mr Hughes told the court martial at Bulford Camp, Wiltshire, where seven soldiers are standing trial.

SAC Hughes, the first English-speaking witness to tell of the alleged abuse, had driven to the QLR’s base in Basra in September 2003 to deliver a GMTV crew who were doing some filming.

In evidence, SAC Hughes said he heard shouts coming from a building at the base when he got out of his vehicle so he went to see what was happening.

He said an older detainee, later identified as Kifah Al-Matairi, had his eye sockets repeatedly grabbed and yanked upwards by Payne when his head dropped down from a braced position the soldiers wanted the prisoner to hold.

„He kicked him in the lower back region where I believe the kidneys are located,“ SAC Hughes said. „He then put his fingers into his eye sockets and yanked his head up, it was as if he was gauging his eyes.“

The senior aircraftsman said he saw a total of 11 Iraqi detainees and four soldiers at the holding facility. He described the prisoners groaning in pain and the soldiers, chiefly Payne, shouting at them to maintain their positions.

SAC Hughes said one soldier told him the detainees were thought to have been connected to a recent incident in which three Royal Military Policemen were killed.

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spionage

Neuer Job für alten Spion

Stephan Fuchs – George Tenet, ehemaliger Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA arbeitet nun für die Briten. Allerdings nicht für „her majesties secret service“ MI6, sondern für die britische recherche Firma QinetiQ. Das Q steht für die Fabelfigur des Quartiermeisters aus James Bond, Major Geoffrey Boothroyd. Als Fabelfigur und quasi Qaurtiermeister hat Tenet nun bei der Firma einen Job als non-executive director bekommen.

“I am especially interested in the capacity of the company’s technologies to meet a number of the challenges faced by our nations’ military and intelligence personnel,” sagte Tenet vor den Medien. Tenet ist einer der längstgedienten Spionagemeister der amerikanischen Geheimdienstgeschichte.

Bereits unter Bill Clinton diente George Tenet als CIA Direktor von 1997 bis zu seinem Rücktritt unter George W. Bush im Juni 2004.

Trotz seines Einstands in die britische Firma bleibt Tenet der amerikanischen Geheimdienst- und Kriegswelt wie es sich gehört, familiär treu ergeben. QinetiQ ist im Eigentum der mächtigen Carlyle Group. Die berüchtigte Powerplay- Firma mit dem unausgesprochenen Slogan: „Jeder Schuss klingelt uns die Kassen.“ QinetiQ, ehemalig eine geheime Frontfirma des britischen Verteidigungsministerium ist seit Februar an der Londoner Stock Exchange.

terror

‚Most Wanted Terrorists‘ confirmed dead

Henry Schuster – An al Qaeda operative wanted in connection with the 1998 U.S. Embassy bombings was killed in April in Pakistan, American officials have confirmed.

Pakistani officials had said that Muhsin Musa Matwalli Atwah was killed in North Waziristan during an airstrike by Pakistani forces near the border with Afghanistan.

DNA testing confirmed the Pakistani government’s claim, U.S. officials said, and Atwah’s name was removed from the FBI’s list of Most Wanted Terrorists.

Atwah, 42, was born in Egypt. He was indicted in connection with al Qaeda’s suicide bombings of U.S. embassies in Nairobi, Kenya, and Dar es Salaam, Tanzania. The attacks killed 224 people, including 12 Americans.

There was a $5 million reward for information leading to his capture.

Atwah, who also went by the alias Abdel Rahman al-Muhajer, had been a member of al Qaeda since at least 1990 and provided explosives training in Afghanistan, Pakistan and Sudan, according to his indictment.

The indictment also charged that Atwah had been part of an al Qaeda cell operating in Somalia in the early 1990s that provided training to Somali tribesmen who attacked U.S. forces in that country.

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