Krieg

650 000 Iraker durch Kriegsfolgen gestorben

SDA – Durch die Folgen des Irak-Kriegs sind laut einer Untersuchung fast 655 000 Menschen ums Leben gekommen. Die Studie amerikanischer und irakischer Ärzte wurde vom britischen Medizin-Journal „The Lancet“ online veröffentlicht.

Damit sind seit Beginn der US-Invasion 2003 und der folgenden Gewalteskalation zweieinhalb Prozent der irakischen Bevölkerung ausgelöscht worden. Der US-Forscher Gilbert Burnham sprach vom bislang „tödlichsten internationalen Konflikt des 21. Jahrhunderts“.

US-Präsident George W. Bush bestritt die Zahlen. Er halte die Untersuchung für nicht glaubwürdig, sagte Bush, der in der Vergangenheit wiederholt von etwa 30 000 toten Zivilisten gesprochen hatte, auf einer Medienkonferenz im Weissen Haus.

Den Erkenntnissen der Forscher zufolge kamen die meisten Menschen, die Kriegsfolgen zum Opfer fielen, gewaltsam um. Als häufigste Todesursache führten die Experten Schussverletzungen an. Auch die Todesfälle durch Herzkrankheiten, Krebs und chronische Erkrankungen seien seit Kriegsbeginn gestiegen.

Die Zahlen beruhen auf einer gemeinsamen, regierungsunabhängigen Umfrage der Johns Hopkins Bloomberg School für Gesundheitswesen mit Forschern der Bagdader Al-Mustansirija-Universität, die zwischen Mai und Juni rund 13 000 zufällig ausgewählte Personen im ganzen Land befragt hatten.

Dort fragten sie nach Todesfällen zwischen Januar 2002 und Juni 2006, mit dem Ergebnis, dass rund 87 Prozent der 629 Registrierten nach Kriegsausbruch ums Leben gekommen waren.

Das entspricht mehr als einer Verdoppelung der jährlichen Sterberate seit Beginn der US-Invasion von 55 auf 133 Todesfälle unter 10 000 Menschen. Hochgerechnet kommen die Forscher auf landesweit 392 979 bis 942 636 zusätzliche Todesfälle im Irak durch Kriegsfolgen mit einem Mittelwert von 654 965 Toten

Auch die Angaben des UNO-Hilfskoordinators Jan Egeland sind ernüchternd. Die Gewalt sei völlig ausser Kontrolle geraten. In einem dringenden Appell forderte er die Verantwortlichen von Politik und Religion auf, dieser Spirale sofort ein Ende zu bereiten.

It’s worth it Baby!
The Lancet

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Klein-Flugzeug fliegt in New Yorker Gebäude

CNN / Meldung – In Manhattan ist ein Klein-Flugzeug in ein Hochhaus geflogen. Teile des Gebäudes stehen in Flammen – die Ursache des Absturzes ist noch völlig unklar, ein Terrorakt wird aber ausgeschlossen. Kampfflugzeuge wurden über mehrere US-Städte beordert.

Das Flugzeug sei auf der Höhe der 72. Straße in ein Wohnhaus gestürzt, berichtete der Fernsehsender CNN. Das Haus an der Upper East Side von Manhattan in der Nähe des East Rivers hat 50 Stockwerke und liegt nur rund eineinhalb Meilen vom Sitz der Vereinten Nationen entfernt.

Auf den Fernsehbildern ist zu sehen, wie zwei Stockwerke in der Mitte des Gebäudes in Flammen stehen. Zeugen berichten, dass brennende Trümmer auf die Straße herabfallen. „Es ist richtig schlimm“, sagte eine Augenzeugin. Die New Yorker Polizei bestätigte inzwischen, dass ein Kleinflugzeug in das Gebäude gerast sei.

Die Adresse des Appartment-Komplexes lautet: 524 East 72 Street, in der Nähe der York Avenue. Der Komplex soll über 183 Appartments verfügen. Fernsehbilder zeigen, wie Dutzende von Rettungsfahrzeuge zum Unfallort geeilt sind.

Die Ursache des Absturzes war zunächst völlig unklar, es gab auch keine Informationen über mögliche Tote oder Verletzte.

CNN berichtet, dass es nach Angaben der US-Bundespolizei FBI bisher keine Hinweise auf einen Anschlag gebe. Ähnlich äußerte sich Michael Collins, Chef der New Yorker Polizei. Es gebe derzeit „keinen Grund“, einen terroristischen Hintergrund zu vermuten, sagte Collins.

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Nordkorea: Forderungen der USA ist Kriegserklärung

SDA New York – In einer Debatte der UNO-Generalversammlung über Atomwaffen hat die Schweiz den Atomtest Nordkoreas aufs Schärfste verurteilt. Die Schweiz befürchtet einen neuen Rüstungswettlauf.

Der Test bedrohe nicht nur die Sicherheit der Region, sagte UNO-Botschafter Peter Maurer in einer Rede am Nachmittag (Ortszeit) im Hauptquartier der UNO in New York. Durch Nordkoreas Handlung könnte gar eine Aufrüstung ausgelöst werden, deren Konsequenzen sich dem Einfluss der Staaten entziehen würden.

Der Test missachte zudem die Weisungen des Sicherheitsrates und widerspreche völlig der Idee des Atomsperrvertrages, der von 176 Ländern unterschrieben worden ist.

Zuvor hatte Nordkorea hat ihre Drohgebärden verschärft. Das Land bezeichnete die Bemühungen der USA um UNO-Sanktionen als Kriegserklärung.

„Wenn die USA uns weiter schikanieren und den Druck auf uns erhöhen, werden wir dies als eine Kriegserklärung betrachten und hierauf handfeste Massnahmen ergreifen“, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zufolge.

Nordkorea sei sowohl auf einen Dialog als auch auf eine Konfrontation vorbereitet. Der Sprecher drohte mit neuen Atomtests. Erstmals äusserte sich auch ein Spitzenvertreter des kommunistischen Regimes zum am Montag vermeldeten Test.

Die Nummer zwei Nordkoreas, Kim Yong Nam, sagte der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, sollten sich die USA weiter feindlich verhalten, „dann haben wir keine andere Wahl als darauf mit handfesten Schritten zu reagieren“. Er machte auch eine Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche von den USA abhängig.

Nordkorea hatte erklärt, der unterirdische Atomwaffentest sei erfolgreich gewesen. Im Westen wuchsen indes die Zweifel, ob ein solcher tatsächlich stattgefunden hat.

So geht Frankreichs Regierung davon aus, dass dieser entweder fehlgeschlagen ist oder gar keine Atombombe gezündet wurde. „Wenn es eine Atomexplosion war, dann ist sie misslungen“, sagte Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie. Die Lage sei dennoch ernst.

Weltweiter Zweifel am Atomtest
Nordkoreas großer Bluff?
Nordkoreanischer Atomtest verursachte mutmaßlich eine Reihe von Erdbeben
Ein unterernährter Atomtest – Nordkorea hat in einem Bergwerk seinen ersten A-Versuch gezündet
Atomtest in Tiefe Null

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Flugzeugabsturz Brasilien: Fast unglaubliche Ansammlung von Fehlern

Karl Weiss – Am Anfang war der Flugzeugabsturz einer Boeing 737 mit 155 Menschen an Bord über dem Amazonasurwald in Brasilien vor allem von der Vielzahl der ungeklärten Fragen charakterisiert. Jetzt geht das mehr und mehr in eine Polemik über die Ursachen über. Anscheinend hat sich, wie bei Unglücken häufig, ein tragisches Zusammenspiel von mehreren Irrtümern, Fehlern bzw. Fehlleistungen ereignet.

Das erste größere Mißverständnis kam auf, als am Morgen des 4. Oktober die europäischen Medien (so unter anderem auch AFP) übereinstimmend meldeten, die beiden Piloten der Legacy seien festgenommen worden. Sie wurden bis heute nicht festgenommen. Man hat ihnen lediglich die Pässe abgenommen, damit sie sich während der Zeit der Untersuchungen nicht aus dem Land absetzen können. Dies ist internationale Norm. Wer unter dem Anfangsverdacht eines Verbrechen steht, darf als Ausländer das Land solange nicht verlassen, bis er vom Verdacht befreit wurde oder er wird eben wirklich festgenommen.

Es wurde versucht, dies als Besonderheit Brasiliens darzustellen.Das ist aber nicht der Fall. Brasilien folgt in diesem Fall lediglich internationalen Regeln.

Die in einem früheren Artikel geäußerte Vermutung, es könne sich bei „Excel Aire“, dem Käufer der Legacy, um eine CIA-Tarnfirma handeln, konnte nicht bestätigt werden. Es gibt dafür keinen Anhaltspunkt.

Die hauptsächliche Polemik wurde von dem Journalisten der New York Times, Joey Sharkey, eingeleitet, der als Gast in der Embraer 600 „Legacy“ mitgereist war, die mit der Boeing zusammenstieß. Er hatte von Brasilien aus noch einen einfühlsamen Artikel an seine Zeitung geschickt, über den Journalismus Nachrichten von heute schon berichtet hat. Kaum war er aber in den USA angekommen, begann er in Interviews am Fernsehen, am Telephon und mit Zeitschriften und Zeitungen in unerhörter Weise die brasilianischen Behörden anzugreifen, obwohl der Inhalt seiner Berichte aus Brasilien nicht den geringsten Anhaltspunkt für irgendeine sachliche Begründung hierfür ergibt.

So erklärte er u.a. in der Sendung „Today Show“ des TV-Senders NBC am Abend des 4.Oktobers, die brasilianische Flugkontrolle sei extrem schlecht und fehlerhaft. Woher er diese Weisheit hat, bleibt sein Geheimnis. Es gibt keinerlei Anzeichen, daß die brasilianische Flugkontrolle schlechter wäre als die in den USA oder in Europa. So hat sich zum Beispiel in Brasilien – zumindest in den letzten 20 Jahren – kein einziger Flugzeugabsturz ereignet, der eindeutig auf Fehler der Fluglotsen zurückzuführen gewesen wäre, wie etwa der Absturz vor einigen Jahren im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet bei Überlingen am Bodense.

Eine andere Bemerkung Sharkeys, die auf Unverständnis stieß, war, der ‚Transponder’ der fabrikneuen „Legacy“ des brasilianischen Herstellers Embraer müsse wohl einen Defekt gehabt haben. Ein wichtiger Umstand des Unglücks ist: Der Transponder des Exekutiv-Jets gab zum Zeitpunkt der Annäherung an den Punkt des Zusammenstoßes keine Signale ab (vorher und hinterher funktionierte er einwandfrei). Diese Signale hätten dazu geführt, daß der Pilot der Boeing noch rechtzeitig auf die sich auf gleicher Flughöhe annähernde Legacy aufmerksam geworden wäre. Die brasilianische Luftfahrtbehörde gab hierzu am 5. Oktober folgende Information heraus: Man habe den Transponder untersucht und keinerlei Fehler gefunden. Da er nach übereinstimmenden Aussagen keine Signale abgab, müsse er ausgeschaltet gewesen sein.

Es gibt nicht den geringsten Hinweis, daß brasilianische Embraer-Flugzeuge in irgendeiner Art weniger zuverlässig seien als solche aus Industriestaaten. Der letzte große Absturz eines Passagierflugzeugs vor diesem war der einer Fokker 100 der Gesellschaft TAM, die mitten in der Großstadt São Paulo unmittelbar nach dem Start niederging und unter Insassen und getroffenen Anwohnern 99 Tote forderte. Es stellte sich heraus, daß die Hauptursache des Absturzes ein Konstruktionsfehler der Fokker war, zusammen mit einem technischen Versagen im Flugzeug. Zu diesem Zeitpunkt stand die inzwischen bereits Pleite gegangene Fokker-Gruppe unter deutscher Verwaltung: Die damalige Daimler-Benz AG, heute Daimler-Chrysler, hatte sie gekauft.

In Brasilien gehen Zivilpolizei, Bundespolizei und Staatsanwaltschaft davon aus, daß der US-Pilot der Legacy den Transponder abgeschaltet hatte – eventuell, um in einer anderen Höhe als vorgesehen fliegen zu können (was aber nicht viel Sinn ergibt).

Die dritte und nun in Brasilien mit besonderem Befremden aufgenommene Aussage von Sharkey ist, die beiden US-Piloten der Legacy würden in Brasilien „Gefahr laufen“. Man müsse speziell auf die von brasilianischen Behörden gesammelten Beweise des Zusammenstoßes achten. Hierzu bemühte sich sogar der brasilianische Verteidigungsminister an die Mikrophone der TV-Anstalten und erklärte, diese Aussage sei „bedauerlich“.

Soweit Sharkey damit andeuten wollte, in Brasilien würden eventuell ausländischen Piloten Beweise untergeschoben, um eine Schuld zu konstruieren, so ist da Vorsicht mit einer solchen Ausage geboten. Sie könnte als Vergehen aufgefaßt werden. Falls das „Gefahr laufen“ auf mögliche Verhörmethoden abzielte, so muß man sich wirklich fragen, was in diesen Journalisten gefahren sein könnte.

Tatsächlich gab es in Brasilien eine Epoche, als Beweise unterschlagen oder verfälscht wurden und als Folter von Verdächtigen an der Tagesordnung waren. Das war während der Militärdiktatur von 1964 bis 1985. Allerdings war diese Militärdiktatur auf „Einflüsterungen“ genau jenes Landes zustande gekommen, aus dem Sharkey kommt. Genau dort, in den Vereinigten Staaten, waren den Militärs die Methoden des Putsches beigebracht worden und genau dort lernten sie foltern.

Wenn du mit einem Finger auf den anderen zeigst, zeigen immer die anderen Finger der gleichen Hand auf dich zurück. Die nächste Unklarheit tauchte auf, als der Polizist an die Öffentlichkeit ging, der alle 7 Insassen der Legacy bereits am Samstag, dem Tag nach nach dem Unglück, zum Ablauf vernommen hatte. Er sagte aus, daß der Journalist Sharkey ihm gegenüber nicht erwähnt hatte,was er in seinem Artikel schrieb: Er sei kurz vor dem Zusammenstoß im Cockpit gewesen und habe gesehen, daß der Höhenmesser der Legacy 37 000 Fuß angezeigt hätte. Sollte der Journalist eventuell versucht haben, den Landsleuten mit einer scheinbar entlastetenden Aussage zu helfen?

Nun, wie auch immer, es hat nicht geklappt, denn diese Aussage entlastet nicht mehr.

Von wem man die ganze Zeit bis heute nichts mehr hörte, ist der Fluglotse, der für die Luftraumüberwachung des zivilen Passagierverkehrs zuständigen brasilianischen Behörde „Agência Nacional de Aviação Civil“ (Anac). Es war gemeldet worden, er sei vom Dienst suspendiert und in psychologische Behandlung gebracht woden. Dann verschwand er aus den Meldungen. Er hätte auf seinem Bildschirm ja sehen müssen, daß da ein unidentifiziertes Objekt genau auf „seine“ Boeing zukam und warnen müssen, oder? Aus Kreisen der Luftüberwachung kommt folgende Erklärung: Da der Transponder ausgeschaltet war, erschien die Legacy auf einer anderen Höhe als die Boeing. Der Lotse konnte nicht erkennen, daß beide auf gleicher Höhe unterwegs waren.

Ein Fachmann weist auch noch daraufhin, daß die Stelle des Zusammenstoßes genau in der Zone liegt, in der sich die Zuständigkeiten der Luftüberwachungsstelle in Brasilia und jener in Manaus überlappen. In dieser Zone kann es schon mal vorkommen, daß sich für eine kurze Zeit beide Fluglotsen als nicht (noch nicht bzw. nicht mehr) zuständig für ein Flugzeug
ansehen.

Die wichtigste Meldung vom 5. Oktober in Brasilien war aber, daß eine gemeinsame US-/Brasilianische Kommission zur Aufklärung der Ursache(n) des Desasters eingesetzt wurde. In ihr sind nicht nur die Luftüberwachungsbehörde Brasiliens ANAC und die Luftwaffe Brasiliens (zuständig für die Exekutiv-Jets) sowie die Vereinigung der brasilianischen Luftfahrtgesellschaften vertreten, sondern auch die Gewerkschaft der brasilianischen Luftfahrtbeschäftigten, die Boeing, die Embraer sowie ein Beauftragter der US-Regierung.

Das ist ungewöhnlich. Es ist keineswegs normal, daß bei Untersuchungen über Flugzeugabstürze Vertreter ausländischer Regierungen einbezogen werden. Aber die USA als Herrscher der Welt haben eben Sonderrechte.

Ebenso wurde gemeldet, daß die beiden „Black Box“ bereits an die international zuständige Untersuchungsstelle in Kanada weitergegeben wurde. Für eine endgültige Beurteilung wird man auf jeden Fall die Ergebnisse dieser Auswertung abwarten müssen.

In den darauffolgenden Tagen kamen nur noch Berichte über Meinungen.

Nun aber, am 9.Oktober, traf endlich eine konkrete Tatsachenmeldung in den Nachrichten ein: Der Flugplan der „Legacy“ wurde als Kopie in den Fernsehnachrichten gezeigt. Er sieht für den Flug von São Paulo nach Brasilia die 37.000 Fuß vor, die als Höhe des Zusammenstoßes jetzt endgültig feststeht. Doch dann, als sie in den Korridor von Brasilia nach Manaus einbog, so steht da geschrieben, hätte die Legacy für etwa 400 km auf 36.000 Fuß fliegen müssen, um dann, beim Funksignal Terez, auf 38.000 Fuß zu steigen. Von Terez bis zum Ort des Zusammenstoßes sind es noch einmal 600 km, so daß der Flughöhenwechsel als Unglücksursache ausfällt.

Sie blieb aber die ganze Zeit auf 37.000 Fuß. Der Korridor zwischen Brasilia und Manaus ist aufgeteilt in geradzahlige Höhen (in Tausend Fuß) für den Verkehr von Brasilia nach Manaus und in ungeradzahlige Höhen für den Gegenverkehr.

Nach Aussagen eines Fachmannes ist das internationaler Standard: Eine Höhenschichtung von 1000 Fuß (etwa 330 Meter) für Hin- und Gegenverkehr wird allgemein als ausreichend angesehen.

Damit haben wir nun folgende Fehlhandlungen bzw. Fehlfunktionen:

1. Die Legacy hielt sich nicht an die Höhen des Flugplans. Grund: ungeklärt
2. Die Legacy war über Funk nicht zu erreichen. Grund: ungeklärt
3. Der Transponder der Legacy gab keine Signale ab. Grund: ungeklärt
4. Die Passagierluftverkehr-Flugkontrolle erkannte nicht, daß die Legacy auf der gleichen Höhe mit der Boeing unterwegs war oder war nicht aufmerksam. Grund: ungeklärt
5. Die Piloten beider Flugzeuge sahen sich nicht auf dem Radar. Grund: ungeklärt
6. Die automatischen Annäherungswarnungen haben nicht funktioniert. Grund: ungeklärt

Hätte auch nur eine dieser Fehlfunktionen oder Fehlhandlungen nicht stattgefunden, wäre das Desaster wahrscheinlich verhindert worden.

Man kann gespannt sein, zu welchen Schlüssen die internationale Untersuchungs-Kommission kommt.

Neues zum Flugzeugabsturz in Brasilien
Mysterium um den Flugzeugabsturz in Brasilien – Mehr offene Fragen als Passagiere in einer Boeing

terror

„Deutscher“ Al-Qaida-Blogger festgenommen?

Harald Haack – Als ein deutsches Nachrichtenmagazin kürzlich über einen Islam-Blog berichtete, ohne den Link dazu direkt zu nennen, war das Wissen über die Existenz dieses Blogs, auf denen die „Helden-Elegien“ der Terrororganisation Al Qaida in deutscher Übersetzung zu finden ist, keineswegs neu. Doch das Nachrichtenmagazin hat damit maßgeblich die Möglichkeit zum Auffinden der terroristischen „Nachrichtenquelle“ erleichtert. So wurden letztendlich auch deutsche Fahnder mutmaßlich darauf aufmerksam. Ein Blogger, der einen kannte, der den Terror-Link kennt, frotzelte, jetzt könne sich das BKA aufwendige und kostspielige Übersetzungen der Terror-Texte sparen.

Nun publiziert die Bundesanwaltschaft aufgrund eines Haftbefehls 28. September 2006 des Ermittlungsrichters vom Bundesgerichtshof, sei nunmehr am 10. Oktober 2006 in der Nähe von Osnabrück der 36 Jahre alten irakischen Staatsangehörigen Ibrahim R. festgenommen und seine Wohnung sei durchsucht worden.

Der weitere Wortlaut der Pressemitteilung der deutschen Generalbundesanwaltschaft:
“Die Maßnahmen wurden unter der Leitung eines Staatsanwaltes der Bundesanwaltschaft durch Beamte des Landeskriminalamtes Niedersachsen durchgeführt. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, seit dem 24. September 2005 von seinem Wohnsitz aus in zahlreichen Fällen Audio und Videobotschaften der Rädelsführer der ausländischen terroristischen Vereinigungen Al Qaeda und Al Qaeda im Zweistromland, nämlich von Usama Bin Laden, Ayman Al Zawahiri und Abu Musab Al Zarqawi, über das Internet weltweit weiterverbreitet und dadurch diese Vereinigungen in ihren terroristischen Aktivitäten und Zielsetzungen unterstützt zu haben.

Zur Aufklärung dieses Sachverhalts haben das Niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz, das Landeskriminalamt Niedersachsen und das Bundeskriminalamt maßgeblich beigetragen. Mit den Ermittlungen ist weiterhin das Landeskriminalamt Niedersachsen beauftragt. Der Beschuldigte wird morgen dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.

Weitere Einzelheiten zu den Tatvorwürfen können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt werden.“

Fast schon triumphierend schreibt das Nachrichtenmagazin falls die Fahnder des Landeskriminalamtes vor Gericht beweisen könnten, dass „man“ (womit praktisch alle Blogger gemeint sind) durch Publikationen im Internet Al Qaida unterstützt, so würde die „neuen Verfahren“ den Weg ebnen. Bundesinnenminister Schäuble könnte sich auf diese Weise ihm lästige, ehrenamtliche Kritiker vom Hals schaffen. Und das Nachrichtenmagazin weiß: „Viele Cyber-Dschihadisten allerdings, die sich im Internet tummeln, sind Freelancer. Sie agieren unabhängig und ohne belastbare Verbindungen zum Kern der Qaida – sind aber gleichzeitig Teil des globalen Phänomens der virtuellen Ein-Mann-Zellen. Sie sind gewissermaßen Lautsprecher des Terrors, und Ibrahim R. scheint ein solcher publizistischer Knoten im immer diffuser und verzweigter werdenden Netzwerk des globalen Dschihads gewesen zu sein. Er war einer, der offenbar dafür sorgte, dass man jede Bin-Laden-Rede auch wirklich fand.“

Und er ist wahrscheinlich einer derjenigen, die maßgeblich mithelfen die Pressefreiheit zu vernichten und damit auch die private Blogger-Konkurrenz des Presse-Mainstreams vor die Bluthunde hetzen. Es ist schon enorm interessant, dieses harmonische Zusammenspiel von Presse-Mainstream und Kriminalisten, das Wechselspiel von „Werbetrommel für Al Qaida-Propaganda“ und „Denunziantentum“.

terror

Saddam’s WMDs and Russia / Part II

The Russian scenario for the Iraqi WMD withdrawal in 2003
Just five days after the beginning of the 2nd war in Iraq (after March 19-20,2003), the Russia’s Foreign Minister, Igor Ivanov, declared that Washington could fabricate evidence of Iraq allegedly hiding WMDs (…) to justify the US-led attack on Baghdad. Speaking before the Federation Council (Russian Upper House), Ivanov said: „Even if the American-British forces report that they have found weapons of mass destruction in Iraq, the final assessment may be given only by international inspectors“. [Times of India, Wednesday, March 26, 2006].

It seems like Mr. Ivanov knew that the Coalition forces could not find any WMDs in Iraq, during or after the military operations. However, this is no proof.

Almost to the „last minute“, before the Coalition invaded Saddam’s Iraq, the Russian Government tried to prevent the war and to stop the US-led attack on the Iraqi regime. The Russians could have blocked the United States, if the USG would put the final decision about the war into the hands of the members of the UN Security Council. But the USG decided to bypass the UN and strike first. President Vladimir Putin and the Russian military leaders decided to take preventive measures to avoid the blame in case the Coalition forces run into big depos of Russian-produced WMDs or components for their production, stored in Iraq. At the same time, saving their own face, they could accuse the Americans of „fabricating“ WMD evidence as a „casus bellum“.

The carefully planned Russian „cleaning up“ operation was confided to the GRU (Military Intelligence), Spetsnaz (Special Troops) and Russian military and civilian logistic personnel in Iraq, under the command of two experienced ex-Soviet generals, Col.Gen. Vladislav Achalov and Col.Gen. Igor Maltsev, both retired and posing as civilian commercial consultants (see the bios of the generals and the pictures in the Appendix ).

From the original Russian report (Gazeta.ru, April 2,2003):
„The photos show Achalov and Maltsev receiving awards from Iraqi Defence Minister Sultan Hashim Akhmed. Another photo commemorating the event features the Russian generals in the company of the head of the General Staff of the Iraqi Army Izzat Ibragim and his deputies. On the photo published above the Iraqi official is standing between Achalov and Maltsev.“

The ceremony was held “less than 10 days before the beginning of the war“ in a building that was destroyed by US cruise missiles in the first few hours of air raids on Baghdad. What exactly the Soviet generals received their awards for, our source would not say.

(…) As to why the two Soviet generals received the top military awards of the Iraqi Republic on the eve of war, Vladislav Achalov would not say. He did remark, however, that he “didn’t fly to Baghdad to drink coffee“.

Thus, one can only conjecture what role the Soviet generals have played in preparing the Iraqi army for the war. That their role was important is proved at least by the fact that both Achalov and Maltsev, as Gazeta.Ru has learnt, have visited Iraq no less than 20 times in the past 5-6 years.

(… ) Perhaps it is mere coincidence, but namely Igor Maltsev is rated as one of the best Russian experts in the sphere of operating air-defence systems, while Vladislav Achalov has extensive experience in the field of using rapid-reaction forces.

(…) Yet, Russia’s indirect participation in the training of the Iraqi army to repulse the US-led invasion (in effect, Iraq is using the unique experience of Russia’s top, albeit retired officers) is likely to significantly complicate relations between Moscow and Washington.“

Several experts doubted whether the mission of the two Russian generals was to „prepare the Iraqi Army for the upcoming war“. Saddam’s army was still shattered after the 1991 First Gulf War, and the Russians were selling to Iraq their routine military equipment, which proved inferior to the U.S. military gear.

They could offer a more modern anti-aircraft radar, which played its role during the 2nd war. But perhaps the only way to defeat the Coalition forces in 2003 would be to use WMDs against them (chemical, biological, nuclear). No such weapons have been used during the 2003 Spring campaign and after. Russia wouldn’t risk her reputation by providing Saddam’s regime with the weapons of mass destruction. Therefore, it is very likely that the Russian generals and their military and civilian personnel were engaged in „cleaning operations“, rather than in the „defense-building“ military planning. When President Bush decided to go to war against Saddam Hussein, President Putin and his Government and Military Establishment must have realized that the war was to be lost for Saddam and for Russia, as his ally. A logical step to be taken was to deprive Saddam’s military forces of the WMD potential, which was truly useless as a part of the war machine.

But at the time of the 2nd Gulf War (2003), most of the WMDs and materials for their production have been already removed from Iraq to Syria and Lebanon (and earlier to Sudan, Libya and Algeria), either by the Iraqis themselves (with the help of Syria) or by the Russians.

The Russians probably did not participate in the evacuation of a greater part of the Iraqi WMD arsenal to Sudan, Libya and Algeria (via Jordan, by sea), as these evacuations were made by secret decisions of Saddam in the 1990s. But certainly they carried out the final cleaning, just weeks before the outbreak of the 2nd war against the Iraqi regime. The windfall from this Russian operation was mainly political (to undercut the U.S. Government’s rationale for going to the war to remove the Iraqi WMD threat).

But the Russians also secured gains for themselves: loosing their grip over Iraq, they moved their influence to Syria, a state hostile to Israel and a regime supporting armed guerilla in Iraq, after the war. In view of many military and intelligence experts, the Russian WMD-cleaning operation in Iraq was a „masterpiece“ of the military camouflage and political deception.

The Russian-led rivalry by proxies
Some high-ranking former Communist spymasters and/or spy defectors, like the former Romanian Intelligence chief, General Ion Pacepa, a Russian spy, Colonel Stanislav Lunev, and the former chief of the KGB bio-war program, Dr. Alexander Kouzminov, warned that the dismantling of the communist USSR in the early 1990s did not remove the military and political threats, which present-day Russia poses to the national security and to the global policy of the United States.

Not able to discuss this matter in full now, let me focus on the Russian WMD-cleaning operations in Iraq and its consequences:
Russia lost ground in Iraq, after the collapse of the Saddam Hussain regime, caused by the 2nd Gulf War, but it gained new strongholds in Syria and Iran.

Russia is able to destabilize the situation in Iraq by secretly supporting and arming post-Saddam guerillas and terrorist groups, to oppose the American policy and the American interests in Iraq and in the Middle East Region.

Russia can exert political and military pressure on Israel by supporting the Syrian regime, the Hezbollah in Lebanon and the Hamas in the Palestinian Autonomy.

Russia is helping the regime in Iran to become a regional political and military power (with an ever stronger influence in Iraq, too), and eventually a nuclear power threatening Israel, a large part of Europe and the American military bases in the entire Middle East Region and in Central Asia.

Most of the fighting is done by proxies. Russia has learned from its Afghanistan war not to engage her military forces abroad, apart from the sphere of her close neighborhood (called „near foreign lands“).

The United States should not seek their motives for invading the Iraqi regime in the WMD question alone. The Iraqi WMD secrets are to be found in Russia, in the first place. But it is not substantial for the Government of the United States to prove its true intentions for the past, victorious war in Iraq. It’s very important to observe the development of Russia’s new „imperial“ policy, which is threatening the U.S.A. and its world-wide interests.

Saddam’s WMDs and Russia / Part I
This Article was first published at Canada Free Press in February 28, 2006

We didn’t fly to Baghdad to drink coffee
Achalov Vladislav Alekseevich
Maltsev Igor Mikhailovich

Author’s Credentials
The author of this paper is a veteran international journalist and a former intelligence operative (of the Polish Intelligence and the CIA). In the 1970’s and 1980’s, he had frequent contacts with Palestinian terrorist groups, with the Saddam Hussein regime’s diplomatic, intelligence and commercial personnel, as well as with Soviet officials, diplomats and intelligence operatives(some of them serving in Iraq and other Arab countries). Arrested by the then Polish Communist Security Service (SB) in 1987, condemned by a secret Communist Military Court to 8 years in special prison wards for allegedly working for the CIA, Japanese Prime Minister’s Intelligence Service and for conspiring against the Warsaw Pact, he was released by virtue of general amnesty on February 28, 1990, after the regime change in Poland. Soon after the release, he resumed his journalist and business activity, cooperating with American diplomacy and intelligence and with Israeli diplomats and nuclear experts. Traveling extensively under the cover of businessman and tour-operator, he collected ample evidence of the illegal trade in nuclear materials, weapon parts and technology between Russia and other post-USSR states and Arab and Muslim countries, through a variety of intelligence, military and mafia channels. His activity covered Central and Eastern Europe, Western Europe, Russia, China, Israel and several Middle East countries.

vermischtes

Weltweiter Zweifel am Atomtest

Harald Haack – Hat Nordkorea nun eine Atombombe testweise gezündet oder nicht? Weltweit gibt es Zweifel darüber, ob die Atombombe echt war oder nur eine solche Bombe vorgetäuscht wurde. Besonders in den USA ist der Zweifel groß. Noch immer gingen die US-Geheimdienste davon aus, es habe keinen wirklichen nuklearen Test gegeben, berichtet die „Washington Times“ unter „Berufung auf namentlich nicht genannte Geheimdienstexperten“.

Die seismographischen Messungen aber sind zweifellos eindeutig. Der Ort der Explosion und auch deren Tiefe – kurioserweise befand sich das Epizentrum des von dem angeblichen unterirdischen Atomtest ausgelösten Erdbebens in einer Tiefe von Null – sind bekannt. Auch über den Verlauf der Explosion gibt es grafische Aufzeichnungen. Aus ihnen lässt sich ablesen, dass es nicht eine Explosion, sondern drei aufeinander folgende Explosionen gab, von denen zwischen den beiden ersten ca. 9 Sekunden lagen. Diese 9 Sekunden sind eine verdammt lange Zeit für einen solchen Explosionsverlauf.

Gestern publizierte“>mp3-Datei, die nach den aufgezeichneten Amplituden vom National Earthquake Information Center (USGS) erstellt wurde. Deutlich sind drei Explosion zu hören, gefolgt von den Echos der von diesen drei Explosionen durch den Erdball gelaufenen seismischen Wellen; vermutlich entstanden die Echo aber schon in der Nähe des nordkoreanischen Testgebiets an unterirdischen Gesteinsschichten, denn das Testgebiet, in dem der Atomtest stattfand, ist ein rund 1.236 Meter (über NN) hoher abgeflachter Berg.

Alles Fakten, die auf die Sprengung konventionellen Sprengstoffs hin deuten.

Das Pentagon soll, wie der Nachrichtensender CNN weiß, nicht ausschließen, dass Nordkorea den Atomtest nur aus Propagandagründen vorgetäuscht habe; Zweifel an der nordkoreanischen Darstellung würden durch die „ungewöhnlich schwachen Auswirkungen“ geschürt.

Der südkoreanische Wiedervereinigungsminister Lee Jong Seok unterrichtete einem Parlamentsausschuss, nach Angaben des Präsidialamts in Seoul werde es etwa zwei Wochen dauern, um alle Zweifel über den erfolgreichen Atomtest im stalinistischen Nachbarland zu zerstreuen. Bis dahin gehe die Regierung davon aus, dass Nordkorea tatsächlich einen atomaren Sprengsatz gezündet habe.

Doch schon am Wochenende könnte das Ergebnis einer Radionukleid-Untersuchung der Atmosphäre von der Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty (CTBT), die ihren Sitz in Wien hat, vorliegen, wie die Sendung 3Sat-Sendung „nano“ am Dienstag berichtete. Dann könnte erwiesen sein, dass alles nur ein fetter Bluff war, der Hysterie und Angst verbreitete.

Aber man weiß schließlich nie, ob nicht doch…

Und wahrscheinlich deshalb verlegten die USA inzwischen ein Raketenabwehrsystem vom Festland auf eine Hawaii-Insel und damit in größere Nähe zu Nordkorea. Aber nach etlichen Stunden der Besinnung, nachdem sich unter den führenden Köpfen die Hysterie wieder legte und ihre Angst sich löste, hielten die USA es für angebracht ihre „Haltung“ zu bekräftigen, keine Militäraktionen gegen das Nordkorea zu planen. Doch US-Außenministerin Condoleezza Rice Pjöngjang konnte es allerdings nicht lassen, das kommunistische Land vor einem Atom-Angriff auf ein anderes Land zu warnen.

Ein anderes Land wäre Japan. Es ist, neben China und Südkorea, das nächstliegende Angriffsziel Nordkoreas.

So kam Japan nun auf den Geschmack und signalisierte, sich trotz der unter Japanern allgemeinen Ächtung gegenüber Nuklearwaffen mit solchen Waffen bewaffnen zu wollen. Die ersten Atombomben, abgeworfen von US-Bombern, einst auf Hiroshima und Nagasaki und töteten viele der dort lebenden Menschen. Doch auch hier: Nach etlichen Stunden der Besinnung ruderte die japanische Führung zurück und dementierte sein Interesse auch die Atombombe besitzen zu wollen, wie Kay Möller von der Stiftung Wissenschaft und Politik in der Berliner Runde („Nordkorea und die Atombombe – Gefahr für den Weltfrieden?“) von PHOENIX erwähnte.

Aber: Gleich nach dem angeblichen Atomtest verhängte China eine Urlaubssperre für seine Soldaten entlang der Grenze zum Nachbarland Nordkorea. Davon betroffen sollen die nordöstliche Provinz Jilin sein, wo 80 Prozent der 1.300 Kilometer langen Grenze zu Nordkorea verlaufen, schreibt die regierungstreue Zeitung „Wen Wei Po““ in Hongkong. Einige chinesische Truppenteile sollen auch, wie die Zeitung weiß, gegenwärtig das Verhalten bei Angriffen mit chemischen Waffen trainieren. Einzelheiten oder Gründe für die Maßnahme aber nannte man nicht. Wozu denn auch! Die chinesische Machtdemonstration ist deutlich genug.

Atomtests führen zu genetischen Veränderungen.
Falls Nordkorea allen Zweifeln zum Trotz dennoch eine nukleare Bombe am Montag gezündet hatte, so wird es seine Bevölkerung damit besonders genetisch belasten. Nordkorea müsste mit einer hohen Anzahl missgebildeter Kinder rechnen.

Die radioaktiven Niederschläge der Atomtests in der ehemaligen Sowjetunion lassen sich noch im Erbgut von Kindern damals bestrahlter Eltern nachweisen, wie ein internationales Forscherteam im US-Wissenschaftsjournal „Science“ (Bd. 295, S. 1037) berichtete. Atomtests führen also zu genetischen Veränderungen. So stieg bei der ersten Generation von Anwohnern des Atomtestgeländes Semipalatinsk in der Beskaragai-Region von Kasachstan die Zahl genetischer Veränderungen an bestimmten DNA-Abschnitten um rund 80 Prozent und die Generation ihrer Kinder weisen noch eine um 50 Prozent erhöhte Mutationsrate auf. Einschränkend wies das Forschungsteam darauf hin, die genetischen Veränderungen könnten auch nur „Biomarker“ sein, die auf das Befinden der Menschen keinen Einfluss hätten. Die Häufung der missgebildeten Kinder der betreffenden Regionen in der Sowjetunion lässt allerdings einen anderen Schluss zu.

Nordkoreas großer Bluff?
Nordkoreanischer Atomtest verursachte mutmaßlich eine Reihe von Erdbeben
Ein unterernährter Atomtest – Nordkorea hat in einem Bergwerk seinen ersten A-Versuch gezündet
Atomtest in Tiefe Null
Nordkorea hat erfolgreich Atombombe getestet

vermischtes

Ein unterernährter Atomtest – Nordkorea hat in einem Bergwerk seinen ersten A-Versuch gezündet

Malte Olschewski – Es sei eher ein „Zischen“ als ein Knall gewesen, sagen amerikanische Militärexperten, die den ersten Atomtest Nordkoreas belauscht hatten. Am 9.10. um 01: 35: 27 habe es im Nordosten des Landes eine Erschütterung mit Stärke 4,2 gegeben. Gleichzeitig verkündete die nordkoreanische Agentur KCNA: Der Test nahe der Stadt Kilju habe eine Stärke von 550 Tonnen TNT (Hiroshima: 12 500 Tonnen TNT) gehabt.

Er sei ein „Ereignis gewesen, das unser Volk glücklich macht.“ Das unterernährte Volk wäre wohl über etwas mehr Reis und Fisch glücklicher gewesen als über diesen schwach zischenden Test. Auch der Rest der Welt zeigte sich mit einem Hagel von Protesten alarmiert, besorgt und unglücklich über die Tatsache, dass sich der bizarre Diktator Kim Chong Il über langwierige Verhandlungen hinwegsetzt und nach Atomwaffen greift.

Das atomare Zischen in nicht sehr grosser Tiefe eines aufgelassenen Bergwerks im Nordosten geschah zur Feier eines neunten Jahrestags. Am 9.10.1997 war Kim Chong Il nach dem schon drei Jahre zuvor erfolgten Tod seines Vaters Kim Il Sung zum Chef der Arbeiterpartei gewählt worden. Die Explosion geschah aber auch vor einem historischen Hintergrund, von dem nur wenige wissen und der gern verschwiegen wird. (Siehe dazu: Kiyoshi,Inoue: „Geschichte Japans“ Parkland, Köln, 2002) Das seit der Meji-Restauration dem Westen und hier vor allem Deutschland nacheifernde Japan hatte mindestens seit 1940 ein eigenes Atomprogramm laufen. Informa-tionen mit dem verbündeten Deutschland wurden ausgetauscht.

Japan hatte 1910 nach einer militärischen Invasion das in sich zer-rissene Korea annektiert und ausgebeutet. Im Norden des Landes wurde grosse Vorkommen an Uran entdeckt, die Japan mit Heran-nahen des Krieges auszubeuten begann. Japan begann wie die USA, die UdSSR und Deutschland an der Bombe zu basteln. Die USA hatten im April 1945 im Atlantik das deutsche Unterseeboot „U 234“ abgefangen, das Waffentechniker samt einer Ladung Uran an Bord hatte und mit Endziel Tokio ausgelaufen war. Die USA hatten die finanziellen Mittel und auch die nötige Entschlusskraft, um als erste die Atombombe zu realisieren.

Obwohl Japan bereits die Kapitulation beschlossen hatte, warfen die USA zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Nach der Kapitulation Japans besetzten die USA den Süden und die Sowjets den Norden Koreas. Es war die sowjetische Militärmacht, die den brutalsten Partisanenführer Kim Il Sung als Machthaber im Norden installierte. Die Sowjets wussten von der Bedeutung des Urans für den Bau von Atombomben und haben alle ehemals japanischen Bergwerke übernommen. Kim Ir Sen, wie er aus russisch hiess, bekam dafür von den Sowjets riesige Mengen konven-tioneller Waffen. Die USA hatten ihren Statt-halter im Süden, Syngman Rhee, zu einer Reform des Erziehungs- und Universi-tätswesens gedrängt, um linksorientierte Wissenschafter auszuschalten. Kim Il Sung begann eine erfolgreiche Abwerbung, worauf über hundert erstrangige Chemiker und Physiker nach Nordkorea gingen, um dort in der Rüstung zu arbeiten.

Die Grenzen zwischen dem Norden und den Süden waren damals noch sehr leicht zu passieren. So aufgerüstet und von Stalin unterstützt, riskierte Kim Il Sung 1950 die Invasion des Südens und den Koreakrieg. Der Sowjetgesandte in der UNO verschlief die Vetomöglichkeit. Die USA konnten den Kriegseinsatz gegen den Norden als UNO-Aktion durchbringen. Kims über-raschender Angriff drängte die schwache Armee Südkoreas und die im Land stehenden US-Truppen bis auf die südliche Hafenstadt Pusan zurück. Oberbefehlshaber Douglas MacArthur gelang der Ausbruch aus dem Kessel von Pusan bei gleichzeitiger, amphibischer Landung bei Inchon. Die US/UN-Truppen trieben nordkoreanische Armee bis nach China zurück, worauf dann Peking eingriff.

MacArthur verlangte damals von US-Präsident Truman den Einsatz von Atombomben gegen Nordkorea. Obwohl Truman das ausschloss, spielte die amerikanische Delegation bei den Friedensverhandlungen von Panmunjon immer wieder mit dieser Möglichkeit. 1956 wurden erste Kooperationsverträg mit der UdSSR über Erschliessung nordkoreanischer Uranvor-kommen und gemeinsame Forschung unter-zeichnet. Seitdem strebt Nordkorea die Atombombe an. Über Jahre hindurch suchten die USA, die UNO und die IAEA in zahllosen Manövern eine Atommacht Nordkorea zu verhindern.

Das Regime in Pyöngyang hat vom Vater der pakistanischen Atombombe,Abdul Qader Khan, Technologie nachgekauft. Das Nuklearzentrum von Yongbon wurde ausgebaut und teilweise unter die Erde in Felshöhlen verlegt. Mit anfänglicher Hilfe Chinas hat Nordkorea auch Raketenträgersysteme weiter-entwickelt und im letzten Sommer über dem Pazifik getestet.

Strategisch gesehen ist eine atomare Aufrüstung Nordkoreas unnötig. Schon nach dem Krieg wurde ab 1953 entlang der „Demilitarisierten Zone“ (DMZ) eine feuerstarrende Abschusslinie errichtet. Mit einem Knopfdruck können hier etwa tausend mit einander verbundene Geschütze auf die nur 30 Kilometer entfernte Zehnmillionenstadt Seoul zu feuern beginnen. Allein diese Drohung genügt, um Nordkorea vor einem Angriff der USA, Japans oder Südkoreas zu bewahren.

Nordkoreanischer Atomtest verursachte mutmaßlich eine Reihe von Erdbeben
Ein unterernährter Atomtest – Nordkorea hat in einem Bergwerk seinen ersten A-Versuch gezündet
Atomtest in Tiefe Null
Nordkorea hat erfolgreich Atombombe getestet

Krieg

Saddam’s WMDs and Russia / Part I

David Dastych – In the 1970s and 1980s there were several indications about Saddam Hussein’s development of the WMD programs (biological, chemical and nuclear). The Israeli attack on the Iraqi French-made Osirak nuclear reactor in 1981 slowed down the progress of the Iraq’s nuclear weapons program but the biological and chemical WMDs were highly developed, due to the Soviet assistance, Iraqi scientists and a sophisticated system of procurement, organized by the Iraqi Intelligence in Western Europe and in other parts of the World.

The nuclear weapons program was never abandoned by the regime, and before the first Gulf War (1991) Iraq was very close to producing its own nuclear weapons. (There is some evidence that Saddam could have purchased nuclear technology from Pakistan, through Dr. Khan’s network, and that he has tried to buy nuclear weapons or components from China). The war destroyed the technical base for the production. But the highly skilled scientific and technical personnel (over 200) remained in place, dispersed. The regime managed to save their nuclear fuel, many technical means of production and the blueprints of the nuclear weaponization.


Russian-made SCUD missiles, launched against the Coalition forces and/or against Israel, proved inaccurate in aim and ineffective.

The after-war international (UN) control proved ineffective. Iraq also saved an essential part of its biological and chemical warfare technology, materials and personnel. Some of the WMDs, materials, specialists from Iraq have been transferred abroad to continue research and to organize the production abroad: mainly to Sudan, Libya and Algeria but also to the neighboring Syria (with a purpose to strengthen Syrian regime’s offensive capabilities against Israel).

Saddam regime’s WMD policy after the 1st Gulf War
The efforts of the Saddam’s regime to preserve and develop its biological, chemical and even nuclear weapons capabilities have been well documented in a report, submitted to the U.S. House of Representatives by Yossef Bodansky on February 10, 1998 (See: Task Force on Terrorism & Unconventional Warfare, „The Iraqi WMD Challenge — Myths and Reality“). From the very beginning, Saddam Hussein embarked on a policy of concealment and cheating of the UN inspection. Thus the elimination of the Iraqi strategic military programs and the destruction of their technical means have never been completed and fully effective. „Despite Baghdad’s protestations, Iraq does have a small but very lethal operational arsenal of WMD and platforms capable of delivering them throughout the Middle East and beyond.“ — summarized Yossef Bodansky in 1998 [page 2 of the report].

This capability was possible due to the following actions:
1: dispersing and hiding of WMD materials, technical means, blueprints for the production and personnel in Iraq proper;

2: transfer of a large part of the Iraqi WMD arsenal, technical means, materials for the production and scientific-technological personnel to other countries, mainly to Sudan, Libya and Algeria, and partly to Yemen and Syria;

3: reviving of the sophisticated system of illegal procurement of WMD technology, sub-systems and strategic materials in Western Europe (mainly Germany, Austria and Switzerland), via other countries (Bulgaria, Belarus, the Ukraine, Poland) and in Asia (Pakistan, Iran, North Korea, China).

Iraq was also capable to develop new types of offensive weapons, capable of carrying and dispersing bio and chemical WMDs (like a plastic-plywood drone, range 700 km, GPS navigation system, carrying 30-40 kilograms of bio or chemical warfare agents, launched from the ground, aircraft or from a ship).

The Bodansky report also concludes that the Saddam regime has signed agreements with Sudan, Libya, Algeria about common ventures in the developing of biological, chemical and nuclear weapons. These were Saddam’s investments into the future, though his decisions were reluctant and taken under the pressure of the UN inspections and American bombing of Iraq’s „no fly“ zones.

The role of the Russians
The first Gulf War (1991) proved a complete failure of the Soviet conventional weapons systems on the Iraqi battlefields. The Iraqi Army and Air Force had been crushed before they could make use of their WMDs (chemical, biological). The Russian-made SCUD missiles, launched against the Coalition forces and/or against Israel, proved inaccurate in aim and ineffective.

In spite of the huge indebtedness of the Iraqi regime to Russia (over US$ 8.0 billion), the Russian Government decided to invest a new service into the rebuilding of the Iraqi military forces by supplying large quantities of spare parts, components, air-defenses equipment, worth at least US$ 1.0 billion. Secret agreements, signed between the Iraqi Intelligence and the Russian GRU, provided for a „clean up“ operation, conducted by Russian and Iraqi military personnel, to remove some WMDs, materials for production, technical documentation etc. from Iraq, so that the Saddam regime could announce that Iraq was „WMD free“. This operation began after the 1991 Gulf War and lasted until weeks before the outbreak of the 2nd war (March 19-20, 2003).

Author’s own experience with the Iraqi procurement of WMDs
In the early 1990s, the author witnessed a massive illegal „export“ of previously top secret nuclear materials, components and weapon parts from Russia and other ex-USSR countries to intermediaries and „end users“ in Europe, Asia and America. But no sooner than in Winter of 1992, he became involved in an international monitoring operation of these illegal deals.

His decision to take part in it, was the result of a meeting in Jerusalem, in February 1992, with a longtime friend, an Israeli nuclear expert, the late Mr. Shalheveth Freier. One of the main routes of the illegal nuclear trade went through Poland to Germany, Austria, Britain, Switzerland, France and other countries of Western Europe. A number of nuclear (radioactive) materials was offered from the former USSR countries (including weapons-grade uranium and plutonium).

It was a very lucrative business for Russian and other military and intelligence people and for the mafia organizations.

At least two times, the author (posing as an international trader) has been approached by members of the Abu Nidal Organization (Palestinian terrorist group), who were looking for weapons-grade uranium and plutonium, as well as for a special Soviet explosive, named RM 20/20 (a product of the high pressure technology, used in nuclear warheads).

These materials were available from Russia through intelligence and military connections, but the Russian contacts always demanded information on the potential „end users“ of these products. The first contact was in 1993, and the Palestinian intermediaries were working for Iraq and Libya. The deal required a sophisticated logistic support and security arrangement. The Iraqi customer was ready to receive and purchase the Russian nuclear products in Western Europe (Austria, Switzerland) and the Libyan customer demanded that the stuff be shipped by air from Russia, directly to Libya. The Russians (GRU) were capable to carry out such an operation. Iraqi intelligence operatives would also use Jordanian intermediaries (Palestinians) and point to a false-flag „end user“, like „the King of Saudi Arabia“.

When a Polish security service began to trace the Abu Nidal’s envoys in Poland, they moved to Kiev in the Ukraine and continued their procurement of nuclear materials from Russia. A new transaction was scheduled for Spring of 1994, with a place of delivery in Switzerland. The author „coordinated“ it from Paris, in France. Details about the Abu Nidal’s group were filed to Israel and to the CIA Station in Paris.

Another Palestinian (from al-Fatah) approached the author in 1996, looking for nuclear materials under „the King of Saudi Arabia“ false flag. The source of the material was in Moscow, in a special military plant and laboratory. This time, the Russians could not easily organize the secret transport of goods abroad, due to the enhanced security measures in Russia and Poland. The author learned, later on, that the Palestinian intermediaries in Amman dealt with members of the Iraqi Intelligence. The connection was reported to a U.S. diplomatic contact.

It was interesting, however, that the al-Fatah member was sent to the author by a former head of the Polish National Security Council (name withheld but known), who owned a joint venture company with an Iraqi national residing in Poland. Later on, his company got a squeeze from the Polish security and counter-intelligence agency (UOP) but nothing had been found, apart from evidence of the company’s efforts to obtain a license for military exports (which has been refused to it). The Russian side of the deal was the GRU, as previously. Was it a Polish or an Israeli „sting operation“?

There is no doubt, however, that (in accordance with the Yossef Bodansky report to the House, in 1998), the Saddam regime never resigned from searching for nuclear materials, in spite of the ever tighter controls imposed on Iraq by the UN inspectors.

But it is even more interesting that the author received a report (from Israel), after the 2d Gulf War, stating that the Iraqi regime had purchased a large quantity of RM 20/20 and some Russian ADM’s (Atomic Demolition Munitions). As to the RM 20/20, it might be transferred to Libya or to Syria. But the ADMs were under Spetsnaz control, and certainly were withdrawn by Russians from Iraq before March 19-20, 2003.

This Article was first published at Canada Free Press

Saddam’s WMDs and Russia / Part II

vermischtes

Nordkoreas großer Bluff?

Harald Haack – War Nordkoreas Atomtest nichts als ein großer Bluff? Falls dies zuträfe, so wäre es eine große „dank der Weisheit und einer zu hundert Prozent einheimischen Technik“ verursachte Peinlichkeit für Nordkorea.

Einige Seismologen äußerten sich inzwischen skeptisch zum angeblichen Atomtest. Angesichts der geringen Sprengkraft von ca. 550 Megatonnen TNT hätte ein solches Beben, das durch das Beben verursacht wurde, auch mit konventionellen chemischen Sprengstoff ausgelöst werden können.

Künstlich verursachte Erdbeben unterscheiden sich nach Seismologen-Ansicht deutlich von natürlich verursachten. Besonderes Merkmal von künstlich mit konventionellem Sprengstoff erzeugten Beben sollen mehrere kurz aufeinander fallende Detonationen sein. Bei einer Nuklear-Detonation hätte es eine einzige heftige Detonation geben müssen, doch das ist beim nordkoreanischen Atomtest nicht der Fall. Es gab zuerst eine Detonation, die gefolgt wurde von zwei dicht aufeinander folgenden. Nach ca. 28 Sekunden erfolgte eine Reflektion der drei Ereignisse innerhalb des Planeten Erde – ein Echo.


Das Seismogramm des angeblichen Atomtest von Nord-Korea: Innerhalb von ca. 9 Sekunden drei Detonation, gefolgt von ihrem Echo.

Dieses Erdbeben akustisch, eine nach den Amplituden des Seismogramms erstellte mp3-Datei: Ca. 1 MB, Mono.

Bekannt ist, dass sich natürlich ausgelöste Erdbeben entweder mit einem einmaligen Krachen entladen oder sich einschwingen und zu einem anhaltenden Höhepunkt steigern und dann wieder abschwingen, wie die nachfolgenden Seismogramme zeigen.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es etliche Variationen, die ständig erforscht werden. Vergleicht man diese zwei Beispiele mit dem Seismogramm des vom Atomtest verursachten Erdbebens, so ist augenfällig, dass dieses Beben sehr dem Typ des mittels konventionellen Sprengstoffs erzeugten Bebens entspricht.

Dafür könnte auch die Tiefe Null sprechen, die für dieses Beben vom USGS ermittelt wurde – ebenso die Boden-Anomalie des Satellitenbildes von DigitalGlobe, das unter Google Earth zur Verfügung steht: Eine Anhäufung von Sand, Zement und konventionellem Sprengstoff? Da gibt es keine Radioaktivität – es sei denn, man jagt radioaktiven Dreck in die Luft.


Nach dem großen Knallen reinigten die von den Wetterdiensten vorhergesagten Regenschauer wahrscheinlich für eine Reinigung vom Staub der Explosionen.

Nach dem Wortlaut der Meldung aus Pjöngjang über den angeblichen Atomtest stellte der große Knall des heutigen Staatschefs Kim Jong Il nicht nur „ein historisches Ereignis dar, denn er ermutigt und befriedigt die koreanische Volksarmee und das Volk zutiefst.“

Also reine Selbstbefriedigung und Zeichen für Nordkoreas Schwäche?

Nordkoreanischer Atomtest verursachte mutmaßlich eine Reihe von Erdbeben
Ein unterernährter Atomtest – Nordkorea hat in einem Bergwerk seinen ersten A-Versuch gezündet
Atomtest in Tiefe Null
Nordkorea hat erfolgreich Atombombe getestet