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Dunkelmänner der Desinformation

Stephan Fuchs – Am 13. Mai 1981 verübte der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Ağca auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat auf Johannes Paul II. Sofort zeigten alle Finger auf den bulgarischen Geheimdienst und auf den KGB. Der Anfang vom Untergang der Sowjetunion und eine Desinformationskampagne die in vielen Punkten Übereinstimmungen mit den gefälschten Uran Dokumenten aus dem Niger beinhaltet. Die Niger- Dokumente waren Grund genug Irak anzugreifen.


Der KGB liess auf den Mann des Friedens schiessen!

Die Fährte, die nach dem Attentat auf den Papst zum bulgarischen Geheimdienst und den KGB führte, wurde kurz nach den Attentaten gelegt. Damals meldete das nachweislich vom amerikanischen Geheimdienst CIA manipulierte italienische Magazin Il Giornale Nouvo, dass der KGB für das Attentat verantwortlich sei. Wenig später, im Juli 1981, folgte das rechtskatholische Blatt Deutsche Tagespost aus Würzburg. Auch sie übernahmen das KGB Komplott. Interessant ist, wer zum damaligen Zeitpunkt an der KGB Story mitwirkte: zum einen der Il Giornale Reporter Michael Ledeen. Er gehörte, wie Robert Moss oder Claire Sterling, die eineinhalb Jahre nach dem Papst Attentat die Hauptpropagandisten der KGB Geschichte waren, zur ehemaligen Mediengruppe von James Jesus Angelton.

Angelton war anfangs der 60er und 70er Jahre Direktor der Counter Intelligence des CIA. Ledden wurde später bekannt durch seine innigen Beziehungen zur kriminellen italienischen Freimaurer Loge Propaganda Due, P2, über ihn soll weiter unten noch die Rede sein, denn er kommt mit den Niger Dokumenten wieder aus der Versenkung. Claire Sterling, war eine enge Bekannte des ehemaligen CIA Geheimdienstchefs William Colby. Claire Sterling publizierte im September 1982 die bekannt gewordene publizistische Bombe im amerikanischen Magazin Readers Digest unter dem Titel: The Plot to Murder the Pope.

Dies war der Artikel der den Hunden den Knochen vorwarf und sich Enthüllungsstorys über die brutalen Methoden des KGB übertrafen und als Initiator des internationalen Terrors identifizierten. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sind zwei Ereignisse: Am 8. Juni 1982 hielt der amerikanische Präsident Ronald Reagan vor dem Unterhaus in London eine Rede. Seine Botschaft lautete, „eine globale Kampagne für Demokratie, die den Marxismus- Leninismus auf den Aschenhaufen der Geschichte werfen wird.“ Dazu wurde das Projekt „Demokratie“ mit 85 Millionen Dollar zur Beeinflussung der Medien ins Leben gerufen. Das zweite Ereignis: dr verschärfte Konflikt zwischen den USA und der UDSSR hinsichtlich der Aufstellung neuer Atomraketen in Europa und die scharfe Auseinandersetzung der US-römisch-katholischen Kirche mit der Rüstungspolitik der Vereinigten Staaten. Genau in diesem Zeitpunkt fiel die Medienoffensive zur KGB Steuerung des Papst Attentäters Agca.

Sterlings Logik ist Reagans Wahrheit
Die an sich schon ausserordentlich abgekühlten Ost-West Beziehungen wurden schlechter, die kalten Krieger triumphierten, die Fortführung einer Politik der Entspannung war mit Erfolg bekämpft worden. Für Ronald Reagan war Sterlings Enthüllungsgeschichte im Readers Digest die Argumentationshilfe im Krieg gegen den kommunistischen Satan. Sterlings Logik wird zu Reagans Wahrheit. Ihre Analyse des sowjetischen Terrornetzwerkes liest sich folgendermassen:


Krieg gegen den Satan

Wenn die Terroristen rot sind, also kommunistisch, dann werden sie sowieso von Moskau kontrolliert.
Wenn die Terroristen Rechtsradikale sind, sind sie natürlich in Wirklichkeit Kommunisten und werden ebenfalls von Moskau kontrolliert
Ist eine sowjetische Waffe im Spiel, so ist das der eindeutige Beweis für die aktive Rolle Moskaus im internationalen Terror.
Stammt die Waffe aber aus NATO-, oder aus US Beständen, dann weist das nach, dass diese von den Kommunisten gestohlen wurden.

Den Teufel lostreten
Wo in den amerikanischen Presse nun soviel über den von Moskau gesteuerten Internationalen Terror geschrieben und enthüllt wurde, konnten die europäischen Zeitungen und Medienhäuser nicht hinten anstehen. Im November 1982 war es dann soweit: Alle Newsticker meldeten, dass in Rom der Vertreter der bulgarischen Luftfahrtgesellschaft, Sergej Iwanoff Antanoff verhaftet worden sei. Die italienische Polizei meldete, dass er an der Verschwörung gegen den Papst beteiligt gewesen sei, indem er Agca logistisch und finanziell unterstützt habe. Und damit schloss sich der Kreis, die russischen Barbaren wollten den friedliebenden Papst töten, die filigrane, vom Westen so hart erarbeitete weltpolitische Lage destabilisieren und schlussendlich einen Weltkrieg vom Zaun fegen.

Das französische Magazin Paris Match lieferte auch gleich den Beweis: „Paris Match hat den Beweis! Dieses Foto ist eine Tatsache!“ Es zeigt in der Menge am 13. Mai 1981, den Moment, als der verletzte Papst auf den Boden fällt, einen Mann mit Bart, der eine Brille trägt: Sergej Iwanoff Antanoff. Das Bild ging um die Welt, es war der Beweis des sowjetischen Terrors. Der Mann auf dem Foto, so stellte sich einiges später heraus, war ein amerikanischer Tourist.

Mit journalistischer Kriegsführung gipfelte CNN. CNN berichtete, dass am 14. Dezember während eines Besuches von US Aussenminister George Shultz in Rom, der Papst berichtet habe, dass er davon überzeugt sei, dass hinter dem Anschlag die bulgarischen und sowjetischen Geheimdienste stünden. Und Shultz, so CNN weiter, hätte sofort den Präsidenten über die Aussage informiert. In derselben Nacht meldeten alle grossen Nachrichtenagenturen diese Geschichte, bis die Zeitungen mit der Schlagzeile „Der Papst beschuldigt den KGB“ auf Titelseiten klotzten. Il Massagero, ein italienisches Blatt und andere Zeitungen streuten, dass der Entführte US General James L. Dozier in der bulgarischen Botschaft gefangen gehalten würde.

Die französische Zeitung Figaro meldete darauf am 23. Dezember 1982: „Die bulgarische Sache wird in der NATO diskutiert!“ Die Weltkrise war geschaffen, der Teufel losgetreten, das reich des Satans konnte seiner Vernichtung entgegentreten.

Die Wiedergeburt von Ledeen
Wie weiter oben bereits erwähnt, war Michael Ledeen einer der Vortreter in der Papst- KGB Affäre. Ledeen hetzt seit Jahren mit dem Fürst der Finsternis, Richard Perle aus ihrem Heimathafen, dem American Enterprise Institute für den Krieg gegen Irak, gegen Iran und Syrien. Am 3. April 2005 sendete KPFK aus Los Angeles ein Radio Interview mit dem CIA Agenten Vincent Cannistraro. Es ging um die besagten Niger Dokumente, die Anlass gaben im Irak einzumarschieren.

Cannistraro: It was SISME (der italienische Geheimdienst), yeah…
Interviewer: Do we know who produced these documents? Because ther’s some suspicion…
Cannistraro: I think I do, but I’d rather not speak about it right now, because I don’t think it’s a proven case…
Interviewer: If I said Michael Ledeen?
Cannsitraro: You’d be very close…

Kann also sein, kann aber auch nicht sein, dass Ledeen seine Finger im Spiel hatte. Was wir im Moment wissen ist, dass Ledeen in seiner Italien Zeit in den 70er Jahren enge Verbindungen zum italienischen Geheimdienst SISMI unterhielt. Die Kontakte gingen über Francesco Pazienza und seine Verbindungen zur Propaganda Due P2 und die Gladio Operation. In dieser Zeit arbeitete Ledeen für Il Giornale und The Daily American, ebenfalls eine Zeitung die in den Interessen amerikanischer Geheimdienste in Italien stand. Ledeen lehrte an der John Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) in Bologna. Ledeens alter Freund Paul Wolfowitz war Dekan im SAIS Hauptquartier in Washington, bevor er Donald Rumsfeld Gehilfe im Pentagon wurde. Als Jimmy Carter Präsident der USA war, stellte sich heraus, dass Ledeen als Quelle für den Carter Skandal „Billygate“ verantwortlich war. Der Skandal in dem es um den Vorwurf geschäftlicher Beziehungen des Bruders von Jimmy Carter zu Libyens Diktator Ghaddafi ging und Carter die Präsidentschaft gegen den Republikaner Reagan kostete, wurde im Zirkel der P2 angezettelt.

Nach der Invasion der Amerikaner in Grenada war es Ledeens Job für die Dokumente zu sorgen, welche die Invasion rechtfertigen sollten. Und… jetzt kommt die Geschichte natürlich auch mit hoch, erstaunt aber nicht, der Iran-Contra Skandal. In Reagans Amtszeit war Ledeen, zusammen mit John Negroponte tief in der Waffengeschichte verwickelt. Er war die Schlüsselverbindung zwischen Manucher Ghorbanifar und Adnan Kashoggi, einem der grössten Waffenhändler für Waffen aus Israel. Lesen ist eine Waffe, nicht wahr?

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New claims emerge over Menezes death

► Brazilian was held before being shot
► Police failed to identify him
► He made no attempt to run away

Rosie Cowan, Duncan Campbell and Vikram Dodd – The young Brazilian shot dead by police on a London tube train in mistake for a suicide bomber had already been overpowered by a surveillance officer before he was killed, according to secret documents revealed last night.

It also emerged in the leaked documents that early allegations that he was running away from police at the time of the shooting were untrue and that he appeared unaware that he was being followed.

Relatives and the dead man’s legal team expressed shock and outrage at the revelations. Scotland Yard has continued to justify a shoot-to-kill policy.


Had already been overpowered by a surveillance officer before he was killed

Jean Charles de Menezes died after being shot on a tube train at Stockwell station in south London on July 22, the morning after the failed bomb attacks in London.

But the evidence given to the Independent Police Complaints Commission (IPCC) by police officers and eyewitnesses and leaked to ITV News shows that far from leaping a ticket barrier and fleeing from police, as was initially reported, he was filmed on CCTV calmly entering the station and picking up a free newspaper before boarding the train.

It has now emerged that Mr de Menezes:

► was never properly identified because a police officer was relieving himself at the very moment he was leaving his home;

► was unaware he was being followed;

► was not wearing a heavy padded jacket or belt as reports at the time suggested;

► never ran from the police;

► and did not jump the ticket barrier.

But the revelation that will prove most uncomfortable for Scotland Yard was that the 27-year-old electrician had already been restrained by a surveillance officer before being shot seven times in the head and once in the shoulder.

The documents reveal that a member of the surveillance team, who sat nearby, grabbed Mr de Menezes before he was shot: „I heard shouting which included the word ‚police‘ and turned to face the male in the denim jacket.

„He immediately stood up and advanced towards me and the CO19 [firearms squad] officers … I grabbed the male in the denim jacket by wrapping both my arms around his torso, pinning his arms to his side. I then pushed him back on to the seat where he had been previously sitting … I then heard a gun shot very close to my left ear and was dragged away on to the floor of the carriage.“

The leaked documents and pictures showed the failures in the police operation from the time Mr de Menezes left home.

A surveillance officer admitted in a witness statement that he was unable to positively identify Mr de Menezes as a suspect because the officer had been relieving himself when the Brazilian left the block of flats where he lived.

The police were on a high state of alert because of the July 7 and July 21 bombings, and had been briefed that they may be called upon to carry out new tactics – shooting dead suspected suicide bombers in order to avoid another atrocity.

The IPCC investigation report states that the firearms unit had been told that „unusual tactics“ might be required and if they „were deployed to intercept a subject and there was an opportunity to challenge, but if the subject was non-compliant, a critical shot may be taken“.

But it now appears, that contrary to earlier claims, Mr de Menezes was oblivious to the stakeout operation. On the morning of July 22, police officers were in Scotia Road, Tulse Hill, watching a property they believed contained one or more of the would-be bombers who had tried to detonate four bombs on London transport less than 24 hours before.

One firearms officer is quoted as saying: „The current strategy around the address was as follows: no subject coming out of the address would be allowed to run and that an interception should take place as soon as possible away from the address trying not to compromise it.“

But the report shows that there was a failure in the surveillance operation and officers wrongly believed Mr de Menezes could have been one of two suspects.

The leaked papers state: „De Menezes was observed walking to a bus stop and then boarded a bus, travelling to Stockwell tube station.

„During the course of this, his description and demeanour was assessed and it was believed he matched the identity of one of the suspected wanted for terrorist offences … the information was passed through the operations centre and gold command made the decision and gave appropriate instructions that de Menezes was to be prevented from entering the tube system. At this stage the operation moved to code red tactic, responsibility was handed over to CO19.“

CCTV footage shows Mr de Menezes was not wearing a padded jacket, as originally claimed, and that he walked calmly through the barriers at Stockwell station, collecting a free newspaper before going down the escalator. Only then did he run to catch the train.

A man sitting opposite him is quoted as saying: „Within a few seconds I saw a man coming into the double doors to my left. He was pointing a small black handgun towards a person sitting opposite me. He pointed the gun at the right hand side of the man’s head. The gun was within 12 inches of the man’s head when the first shot was fired.“

A senior police source last night told the Guardian that the leaked documents and statements gave an accurate picture of what was known so far about the shooting. But the IPCC refused to confirm the documents were genuine adding: „Our priority is to disclose any findings direct to the family, who will clearly be distressed that they have received information on television concerning his death.“

The home secretary, Charles Clarke, said: „It is critically important for the integrity of the independent police investigating process that no pressure is put upon the IPCC before their full report is published and that no comment is made until that time.“

Harriet Wistrich, lawyer for the family, said: „There is incompetence on the part of those watching the suspect and a serious breakdown of communication.“

Asad Rehman, spokesman for the family’s campaign, called for a public inquiry. „This was not an accident,“ he said. „It was serious neglect. Clearly, there was a failure both in police intelligence and on an operational level.“

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Paramilitärische Skorpione: Graffiti malen und Zungen lockern

Stephan Fuchs – Noch vor der amerikanischen Invasion im Irak begann die CIA eine paramilitärische irakische Truppe zu rekrutieren und auszubilden. Die Truppe bekam den Code-Namen Scorpions. Aufgabe der Scorpions war es, im Vorfeld der Invasion Sabotageakte auszuführen, die Rebellion anzuheizen und amerikanischen paramilitärischen CIA Einheiten die Einsickerung nach Bagdad zu erleichtern, Installationen sowie menschliche Ziele zu markieren.


Graffiti an die Häuser malen um amerikanische Stellungen zu identifizieren.

Der Geheimdienst investierte Millionen Dollars in die Scorpions, inklusive sowjetische Helikopter. Die meisten Missionen konnten nicht zur Befriedigung der CIA ausgeführt werden, denn die Scorpions kamen zu spät, oder überhaupt nicht. Sie sollten Graffiti an die Häuser malen, die Elektrizitätskabel durchschneiden. Die meisten der Geheimtruppe verstanden kein Englisch.

Nachdem Bagdad gefallen war, brauchten die Amerikaner die Scorpions, um aufständische zu infiltrieren und bei verhören auszuhelfen. Mindestens ein Fall wurde bekannt, der auch vom Journalisten Josh White dokumentiert worden ist. Es ging um die Folterung und Ermordung des Irakers Mowhoush, General der Republikanischen Garden im November 2003. Das US-Militär hielt Mowhoush für eine zentrale Figur im bewaffneten Widerstand gegen die amerikanische Besatzung im nordwestlichen Irak. Im Verlauf seiner Befragung wurde er von den Scorpions, die mit den Verhörspezialisten der CIA und der Armee zusammenarbeiteten, immer wieder brutal mit Fäusten, einem Knüppel und einem Gummischlauch bewusstlos geprügelt, wie Geheimdokumenten zu entnehmen ist. Am 26. November 2003 wurde er von einem Vernehmungsoffizier und einem Wachsoldaten in einen Schlafsack gesteckt und mit einem Elektrokabel verschnürt. Der 56-jährige Gefangene starb in diesem Schlafsack auf dem Boden des Verhörraum Nr. 6 in der Wüste des irakischen Westens während ein amerikanischer Soldat auf ihm stand.

Manchmal drohten Soldaten oder Geheimdienstler nur mit der Existenz der paramilitärischen Truppe um Gefangene zum reden zu bringen. Die Sorpions machten die Drecksarbeit, waren maskiert. Kein Wunder, sie würden gejagt wie die Hunde. Keiner spricht gerne über die Scorpions, vor allem nicht in Amerika. Die CIA ist sehr bemüht darum, die Existenz der Scorpions zu verschleiern. Der Sprecher des Defense Department verweist Fragende Senatoren und Journalisten an die CIA. Jennifer Millerwise, Sprecherin der CIA, weigerte sich die Geheimtruppe zu kommentieren.

Durch einen Präsidialbeschluss durch George Bush im Februar 2002 waren die Scorpions im Rahmen der „Regime Change policy“ autorisiert worden. Die Mitglieder der Countergang Truppe wurden aus kurdischen Exil Männern rekrutiert und in Zielidentifikation, Explosivstoffe und Klein-Waffen auf zwei geheimen Basen in Jordanien ausgebildet. Nachher wurden sie in Bagdad, Fallujah und Qaim eingeschleust, um eine Rebellion gegen das Regime vorzutäuschen. Ihre Arbeit bestand vor allem darin Graffiti an Hauswände zu schmieren, um die Bevölkerung zu irritieren. Nachdem die amerikanische Invasion mehr oder weniger glückte, wurden die Scorpions zu gefährlich. Nicht als Einheit, sondern weil sie vielfach von amerikanischen Soldaten verhaftet wurden. Jene waren der Meinung Aufständische vor sich zu haben, die Graffiti an die Häuser malten, um amerikanische Stellungen zu identifizieren. Die Scorpions wurden aus dem Schussfeld genommen und in die Verhörzentralen verlegt.

vermischtes

Egal ob die Panzerdivision oder die Polizei mit Panzern fährt

Auch egal ob es Saudi Arabien oder der Irak ist. 180 ausrangierte Schützenpanzer des Typs M113 aus Schweizer Beständen sollen an Saudi Arabien verkauft werden. Von da gehen die Blechkonserven in den Irak und niemand weiss so recht wofür. Die Schweiz darf laut Gesetz keine Waffen in ein Kriegs- oder Spannungs-Gebiet liefern. Saudi Arabien hat sich verpflichtet, die Panzer selber zu gebrauchen und nicht weiter zu liefern. „Jane’s Defence Weekly“ weiss jedoch anderes: Die „M113“ werden weiter in den Irak geliefert.


Mal als militärischer Panzer…

Mitglieder der sicherheitspolitischen Kommission des Schweizer Parlaments haben dann herausgefunden, dass die Lieferung der M113-Schützenpanzer nicht, wie von der Schweizer Regierung behauptet, dem Aufbau der irakischen Polizei und Grenzwache diene, wie die „Basler Zeitung“ berichtete. Vielmehr sei das Kriegsgerät für die Ausrüstung einer Panzerdivision der neuen irakischen Armee vorgesehen, die vom US-Militär aufgebaut und geführt wird, erfuhren die Abgeordneten nach Recherchen bei der US-Rüstungsagentur Defense Industry Daily DID. Das Geschäft mit den gebrauchten Schweizer Panzern sei auf US- Druck zu Stande gekommen, schrieb die „Basler Zeitung“ weiter. Die Mannschaftstransporter sollen zusammen mit 77 überholten Kampfpanzern des sowjetischen Typs T-72 aus Ungarn das Rückgrat der neuen irakischen Panzerdivision bilden. Das US-Militär im Irak will die regierungsloyalen irakischen Verbände für die Aufstandsbekämpfung so weit ausbilden und ausrüsten, dass es seine eigene Präsenz reduzieren kann.


…oder als SWAT. Irak bleibt Irak

Dies ist in der neutralen Schweiz und den Politikern aus dem linken und rechten Lager sauer aufgestossen. Nun, so berichten die NZZ am Sonntag, ist alles nur ein Missverständnis. Der Chefredaktor von Defense Industry Daily, Joe Katzman erklärt, dass er das Wort „join“ nicht so meinte wie man es verstanden hatte.

“Join” heisst, laut English Dictionary:

  • to bring, come or put together.
  • to become a member of; to join the club.
  • we all joined in the celebration = took part.
  • join up, to enlist in the armed forces.

“Join” heist laut Katzman:

  • …“Nicht dass die Schützenpanzer für die gleiche Panzerdivision wie jene des Types T-72 bestimmt seien.
  • …“In Tat und Wahrheit weiss ich nicht wo die M113 eingesetzt wird.“

Somit ist jetzt alles gut. Das Missverständnis ist ausgeräumt und die M113 Panzer werden also vielleicht nicht bei der irakischen Panzerdivision eingesetzt. Vielleicht werden sie in Saudi Arabien eingesetzt, oder bei der irakischen Polizei, oder sonst wo. Laut Othmar Wyss vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) liegt die so genannte End-User-Erklärung der Iraker noch nicht vor. „Wir werden neu verlangen, dass in dieser Erklärung Bezug genommen wird auf die UNO Resolution 1546. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Schützenpanzer für keine anderen Zwecke eingesetzt werden, als in der Resolution vorgesehen.“ In der Resolution 1546 hatte die UNO die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, den Aufbau irakischer Polizeikräfte mit Material zu versorgen. Muss man erwähnen aus welchen alten Einheiten die irakischen Polizeikräfte zusammengesetzt sind?

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Karl Rove, Michael Ledeen, Spies procured forged Niger Documents

Clayton Hallmark – Karl Rove’s only full-time foreign-policy advisor is Michael Ledeen, a rabid anti-Arab, pro-Israel activist. The FBI is investigating Ledeen for procuring forged documents on nonexistent WMD, which George Bush used to justify his war on Iraq. When Joseph Wilson exposed the farce, Rove helped „out“ Wilson’s CIA wife. Did Ledeen procure the documents for Rove, and how might he have done that? The story includes multinational stool pigeon Rocco Martino, Italian spy Francesco Pazienza, wanted CIA spy Robert Seldon Lady, and Pentagon analyst Larry Franklin, who’s under charges of giving US secrets to Israel.


Michael Ledeen, proclaimed „the rightness of the fascist cause“ in 1972

Karl Rove’s foreign-policy advisor, Michael Ledeen, proclaimed „the rightness of the fascist cause“ in 1972. In 1984 he got George Bush Sr to appoint Iranian arms merchant and Iranian/Israeli double-agent Manucher Ghorbanifar as a middleman in the scandalous Iran-Contra affair. Ledeen has been a fixture in Washington and Israel ever since, advocating a modern version of the Crusades against Islamic nations. Based on what he has said and written, I believe Ledeen is insane.

Michael Ledeen, Rove’s „brain,“ is one of the leading advocates for a US attack on Iran. The Washington Post quoted Ledeen as saying that Rove told him, „Anytime you have a good idea, tell me.“ I guess that means we can look forward to the Bush team drumming up a war with Iran. [For more, see articles by Dan Froomkin of the Washington Post — the main man of the mainstream media pursuing the Rove Scandal.]

George Bush Jr., when he assumed the presidency in 2000, already knew that he was going to settle the family score with Saddam Hussein. His „brain,“ Rove, quickly enlisted Ledeen to trump up a causus belli.

EARLY 2000: ROCCO MARTINO AND THE FRENCH CONNECTION
Rocco Martino is a 66-year-old Italian gentleman who worked on and off for the Italian SISMI (analogous to the CIA) for many years and who also peddled the same information to various spy organizations and publications — a convicted felon and international stool pigeon, just the kind of person Ledeen’s associates needed.


Fired by SISMI for receiving stolen checks, among other things

After being fired by SISMI (for receiving stolen checks, among other things), he convinced the French intelligence in 2000 that he knew all about Africa and the trafficking of conventional and nonconventional arms. To avoid stepping on the toes of Italian intelligence, the French gave him a contact, or handler, in Brussels. Martino’s handler in Brussels asked him to obtain every type of news or reference to contraband uranium from Niger („NYE-jer) — a former French colony in the Sahara desert (not to be confused with ex-British Nigeria in W. Africa), where mining was under the jurisdiction of two companies controlled by the gigantic French mining company Cogema.

Martino soon was knocking at the door of the embassy of Niger in Rome, where he met an Italian functionary (a „lady,“ by most reports — but this was no lady, as we shall see). Martino provided the French with documents showing that Iraq may have been planning to expand trade with Niger. In fact, the first set of documents did not refer to uranium, and the trade plans were probably the typical sort of relationship Arab oil states had with a whole range of third-world countries.

Martino was surprised when he saw that the French immediately jumped to the wrong conclusion and thought that the documents indicated an Iraqi interest in uranium. (We now know that Iraq had no nuclear program.) „We need additional confirmation and more detailed information,“ said the French secret service. Martino set out to satisfy his French patrons with additional documents.

JANUARY 2001 BREAK-IN AT NIGER EMBASSY
At night, between the first and second of the January 2001, a mysterious thief came to the embassy of Niger in Rome and into the residence of the counselor in charge. It turned out that some letterhead and seals (see photocopy) were missing. A second dossier on Niger-Iraq trade soon came into Martino’s hands, one that included references to uranium trafficking. Martino claims he got it from embassy personnel and that he thought it was authentic.

Martino passed it on to the French secret service, who had paid for it, and also to Panorama [a magazine owned by Bush ally and Italian president Silvio Berlusconi], which assessed it by dispatching a female reporter to Niger. Panorama also turned the file over to the US Embassy in Rome for cross-checking in the US.

The female journalist soon told Martino that the trip to Niger had not produced any real confirmation, and also the French confirmed to Martino that the reports he had passed on to them were groundless. In other words, Bush’s war rationale was debunked way back in 2001 by amateur and professional sleuths.

Furthermore, it was a very amateurish forgery, not likely produced through official channels by any state intelligence agency with their vast resources. However, it was soon resuscitated as the Bush administration, in its first year, ramped up its public relations campaign for war.

ROME MEETING IN DECEMBER 2001
Michael Ledeen organized a meeting in Rome to gather evidence to support the planned war. Present were:

► Michael Ledeen, Karl Rove’s foreign policy advisor and organizer of the meeting

► Nicolo Pollari, head of the the Italian equivalent of the CIA, the SISMI

► Italy’s Minister of Defense, Antonio Martino (no relation apparently to the spy Rocco Martino), Pollari’s boss

► Larry Franklin, an American who presently is being prosecuted in the US for giving classified information to an Israeli front group, AIPC (American Israel Public Affairs Committee) — which some would call „spying,“ even though he has not been charged with espionage

5. Harold Rhode: member of Dick Cheney’s Office of Special Plans, protege of Ledeen, go-between with Iraqi exile and CIA asset (at the time) Ahmed Chalabi.

Ledeen already had a longstanding friendship with Francesco Pazienza, an Italian felon and forger who had been kicked out of the official Italian intelligence organization SISMI but who had found a new home in the renegade intelligence agency P-2 (Propaganda Due). Pazienza apparently was not present but definitely was known to Italian intelligence agents, including Rocco Martino, as well as to Ledeen.

Ledeen also was a personal friend of Pollari, who, like Ledeen, is a master of the card game bridge (Ledeen writes columns on it). There are close ties between Pollari’s official intelligence organization, SISMI, and Pazienza’s unnofficial one, P-2. In fact, P-2 recruits from SISMI.

This little group dusted off Martino’s discredited second dossier on Iraq-Niger trade, with the uranium references. The Bush administration now had its causus belli.

CAUSUS BELLI: A PIECE OF CRAP
The accompanying figure shows a bit of the cobbled-up intelligence report on stolen letterheads, forged by amateurs — most likely Ledeen’s friend, Francesco Panzienza. This document, which can be viewed at the Israeli site 4LAW, is the „evidence“ on which George Bush sent almost two thousand young Americans and untold thousands of Iraqi civilians to their deaths.


Homemade Crap

SPRING 2002: JOE WILSON TO NIGER
Former US Ambassador (to Gabon) Joseph Wilson made the trip, apparently at the behest of the CIA, to determine the authenticity of the charges in Martino’s documents, even though the CIA already could see they were forgeries. Even the Panorama reporter could have saved him the trouble. Wilson reported back to the CIA that there was no proof that Iraq had sought uranium in Niger. The US government knew there was no proof.

FALL 2002: USING THE CRAP
In London, Tony Blair spoke on September 24, 2002, for the first time on the attempts of Saddam Hussein to obtain uranium from Africa. Bush soon began to drive in the nail using the same argument. Remember, Martino had delivered the phony dossier this was based on to the US embassy in Rome over a year before. The US State Department and CIA rejected it and even Panorama had debunked it. The Pentagon, too, knew it was false, of course, but the Wolfowitz-Feith-Perle Defense Policy Board axis plus Bush and Cheney and their respective aides, Karl Rove and I. Lewis Libby (both now subjects of interest to US Attorney Patrick Fitzgerald and his grand jury in Washington, DC), went with it anyway.

THE REST IS HISTORY: „The British Government has learned that Saddam Hussein…
…recently sought significant quantities of uranium from Africa.“ Sixteen little words in Bush’s January 2003 State of the Union message that will be remembered in history with more honorable presidential words like, „The only thing we have to fear is fear itself“ (FDR). Bush was going on the forged documents procured by Rocco Martino, debunked by all pertinent experts, and debunked by Joseph Wilson. The US overcame Iraqi opposition — temporarily (resistance became „suicide,“ now wonders, for whom?) — mainly by bombing civilian structures rather than fighting, beginning on March 19, 2003

Wilson’s outraged response to using, for murder, evidence he had debunked got his family, or at least his wife, targeted by that amoral husk of a man, Karl Rove, who, along with I. Lewis (Scooter) Libby (Cheney’s chief aide) outed Valerie Wilson to Robert Novak, Judith Miller (the jailed New York Times reporter and pro-war hawk), Matthew Cooper (Time’s reporter who has jeopardized Rove in a criminal investigation), and numerous other journalists. Most, like Miller and Cooper, wisely resisted Rove’s bait.

IMP OF IMPS: MICHAEL LEDEEN’S DAUGHTER SMILES IMPISHLY IN IRAQ
The war is not just about oil, Israel’s fears/ambitions, or US hegemony. There are contracts and contractors in Iraq. Modern-day carpetbaggers with briefcases descended like a plague of scorpions on the poor, bloodied, bombed-out, grieving people of Iraq. They included the daughter of the war’s chief banshee — Simone Ledeen, Michael’s young daughter — shown in the photo, greeting with an impish smile another occupier at the Baghdad airport — getting ready to lord it over the Iraqis as she tries out her new MBA in working for the CPA. Caption: „The creatures step out of the tripods.“ Maybe it’ll help to pay off those student loans — huh, Michael?

LEDEEN FELLOW-TRAVELER FRANKLIN FACES A COURT TRIAL
At Ledeen’s (Rove’s brain) meeting with Italian intelligence in December 2001 was one Larry Franklin.

The FBI caught Franklin, 58 — a Pentagon analyst on Iran and an Air Force Reserve colonel — meeting two agents of AIPAC, Israel’s US „lobby,“ in an Alexandria, VA, restaurant in June 2003. AIPAC employees — including AIPAC agents at the meeting, Steven Rosen and Keith Weissman — had been under FBI surveillance for a couple of years. The FBI was surprised by Franklin showing up and began investigating him, too. The FBI arrested Franklin, on May 4, 2005, for illegally disclosing highly classified information to AIPAC — spying for AIPAC, in other words. He is free on bond and is expected to plead innocent at his trial.

Why hasn’t the FBI arrested anyone at the AIPAC? Who in the Bush administration is blocking justice in this case?

For that matter, why hasn’t the FBI interviewed Rocco Martino, the acknowledged and admitted procurer of the phony Niger uranium documents? They are known to be investigating the phony documents.

The United States has had no qualms about getting audacious in Italy by having the CIA abduct an Egyptian cleric, Abu Omar, off the streets of Milan in February 2003, for „exceptional rendering,“ aka „torture,“ in Egypt. This open violation of Italian sovereignty was supervised by the CIA’s station chief in Milan, Robert Seldon Lady, formerly of the New Orleans area.

Lady Is No „lady“: ROBERT SELDON LADY
It is my belief that the „Italian functionary,“ or „a lady,“ that Martino referred to was actually a Lady, Robert Seldon Lady Sr, the same man who headed up the torture abduction of Abu Omar.

Italian prosecutor Armando Spataro has just obtained arrrest warrants for 6 more CIA spies in addition to the original 13 that included Robert Lady, in connection with the abduction.

Robert Seldon Lady, 51, lived in Abita Springs, Lousiana, until 2001, when he left for the Milan post. He still has an address in New Orleans, according to Cryptome. He and his wife Martha own a villa in the Italian countryside near Penango (Asti) and Turin, where they hoped to retire before he went on the lam. Born in Honduras, he was an affable New York City cop in the 80s who infiltrated leftist groups. He is something of an electronics hacker (at least of cell phones). And now he is a wanted felon in Europe.

During the operation, Lady apparently worked directly with the commander of the 31st Security Police Squadron, Lt. Col. Joseph Romano, USAF, at the Aviano Air Base in Italy. Lt. Col. Romano, who currently works at the Pentagon, also is sought for interviewing by Italian prosecutors. At the time, Romano worked under Brig Gen R. Michael Worden, commander of the 31st Fighter Wing, who also should have to answer some questions.

The Italian prosecutor could release the photographs of the American kidnap-torture perps at any time. This case — Robert Lady’s kidnapping of Abu Omar — could become a very big story because of its possible effects on relations between nations.

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terror

Anruf aus der Hölle: 9/11 Audio Files veröffentlicht

Die Stadt New York hat Aufzeichnungen der Telefonate Hilfe suchender Menschen im World Trade Center mit der Notruf-Zentrale vom 11. September 2001 zur Veröffentlichung freigegeben. Der Freigabe ging ein Rechtsstreit voraus.

Es sei nun besser möglich, Mängel bei der «grössten Rettungsaktion in der amerikanischen Geschichte» aufzudecken, berichtete der Sender CNN. Die Zeitung «New York Times» hatte unter Berufung auf die gesetzlich verbürgte Informationsfreiheit gegen eine Geheimhaltungsorder von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg geklagt.

«Hilferufe aus der Hölle»
Die mitgeschnittenen Notrufe von Menschen, die im World Trade Center in der Falle sassen und wenig später in den Trümmern der einstürzenden Gebäude umkamen, wurden seinerzeit als «Hilferufe aus der Hölle» bekannt. Einige der Anrufprotokolle hatten sich amerikanische Medien auf inoffiziellem Wege besorgt und veröffentlicht. Dadurch wurde nicht nur das Grauen nach den Terroranschlägen auf die World Trade Center-Zwillingstürme dokumentiert, sondern auch ein grosses Chaos bei den Rettungskräften.

Berichte von Feuerwehrleuten und Sanitätern
Ebenfalls am Freitag wurden in New York mündliche Berichte von 503 Feuerwehrleuten, Sanitätern und anderen Nothelfern veröffentlicht. Die Tonbandaufzeichnungen, mit denen die Feuerwehr zwei Wochen nach dem 11. September begonnen hatte, seien ausserordentlich bewegend, berichtete die «New York Times». Sie könnten nun von den Medien und Historikern gründlich ausgewertet werden.

9/11 Audio Files

Fotos: Oliver Dähler

kriminalitaet

Pizza aus dem Hindukusch gefällig?

Stephan Fuchs – 1971 hatten französische und amerikanische Drogenfahnder in Südfrankreich und auf Korsika mehrere Heroinküchen ausgehoben und damit die Monopolstellung der French Connection gebrochen. Mit dessen Zusammenbruch witterte Nunzio La Mattina die grosse Chance der sizilianischen „Familien“. Die „Cosa Nostra“ zog sich aus dem Zigarettenschmuggel zurück und stieg im grossen Stil in die Heroinproduktion ein. Ein Milliarden Markt, der vor allem von der Corleonesi- Familie beherrscht wurde.

In der Umgebung von Palermo richtete die „Cosa Nostra“ vier Labors ein, in denen zwischen 1975 und 1982 jedes Jahr rund 5 Tonnen Heroin hergestellt wurden. Die Tonnagen gelangten fast ausschliesslich über die Pizza Connection in New York in den Strassenhandel. Der Heroinhandel brachte den Familien astronomische Gewinne, sie deckten einen drittel des amerikanischen Heroinbedarfs. Anfangs der 80er Jahre kostete ein Kilo Morphinbase in Afghanistan rund $2000, in der Türkei $3500 und in Mailand bereits $12’000.

Nunzio La Mattina und Tommaso Spadaro beschafften enormen Mengen an Morphinbase, aus der in Palermo das Heroin gefertigt wurde. Die Herkunft der Morphinbase und deren Finanzierung gehörte lange Zeit zu einem der bestgehüteten Geheimnisse der Mafia. Die Lösung des Rätsels, wen wundert’s, lag in Zürich beim türkischen Drogenhändler Yasar Avni Musullulu in dessen Büro am Bahnofplatz, in dem Nunzio La Mattina regelmässig verkehrte. Die Pizza Prozesse in New York, Florenz und Lugano enthüllten Mussululu später als Morphin – Hoflieferant der sizilianischen Mafia. Alleine La Mattina bezog über Musullulu innerhalb von zwei Jahren 52 Tonnen Morphinbase und bezahlte dafür rund 100 Millionen Schweizer Franken. La Mattina und Tommaso Spadora gehörten zusammen mit ihrem Boss Michele „der papst“ Greco zur Familie der Corleonesi um Salvatore „Totò“ Riina und Provenzano.

Türkischer Honig und italienische Pizza
Als die Sizilianer in der Umgebung von Palermo ihre Labors einrichteten, begann eine intensive Zusammenarbeit zwischen der italienschen Cosa Nostra und ihren türkischen Waffenbrüdern. Die türkischen Mafiosi hatten den Rohstoff und die Italiener den Vertrieb. Die Lieferanten der Morphinbase nutzen die enorme Nachfrage nach Waffen zu einem verhängnisvollen Tauschgeschäft. Die Base wurde zum Teil nicht mit Geld, sondern mit Waffen bezahlt. Plötzlich traten Mafia Familien und Geheimdienste nebeneinander auf: Erstere hatten ihre Finger im Drogengeschäft, letztere im Schwarzhandel mit Waffen. Ein Bandwurm an Abenteuern und halbstarken Waffenschiebern mischte plötzlich im grossen Geschäft mit. Nicht wenige davon blieben auf der Strecke im eigenen Blut liegen. Schnitt- und Angelpunkt war immer wieder die Schweiz… des Geldes und der guten Luft im Justiz- und Geheimdienstwesen wegen. Musullulu wäscht seine Profite auch über Mohammed Shakarchi, der auch für die CIA Gelder wäscht, und Hans Kopp, der Ehemann der Schweizer Justizministerin.

Maulwurf oder nur Löcher in der Schweiz?
Erster Geldwäscher der Pizza Connection in der Sonnenstube Tessin war der mit Merkwürdigkeiten nicht zurückhaltende Salvatore Amendolito. Noch 1979 war er ein verschuldeter Fischhändler aus Mailand, als ihn zwei gutbetuchte Sizilianer aus der Misere hievten. Die beiden brachten ihn in Kontakt mit Salvatore Miniati, dem Mailänder Filialmanager der Schweizer Finanzgesellschaft Finagest. Miniati bot ihm einen lukrativen Hob als Finagest Geldbote an. Er soll Bargeld von den USA in die Schweiz bringen, welches Oliviero Tognoli gehörte. Tognoli ist die Zentralfigur der Schweizer Geldwaschoperationen. Amendolito stieg kurzerhand auf das Angebot ein. Von da an klapperte er die Pizzerias von New York und New Jersey ab und brachte die Banknoten in den sicheren Hafen in die Schweiz, bis er von der Mafia vorsichtshalber aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Stelle von Amendolito nahm Franco Della Torre ein, der mit Vito Palazzola den Geldtransfer von Amerika in die Schweiz übernahm. Am Karfreitag 1982 sollen Tognoli, Della Torre und Plazzola dem türkischen Morphinbaselifernaten Paul Waridel und Mussululu in Bellinzona fünf Millionen Dollar in bar übergeben haben.

Bis 1990 blieb es verhältnismässig ruhig um Amendolito. Dann zündete er eine Bombe, die bis dato nicht bestätigt, aber auch nicht verworfen werden konnte. In einem Brief an den italienischen Staatsanwalt Giovanni Falcone (er starb bei einem Bombenattentat) behauptet, bei der Staatsanwaltschaft in Lugano sitze ein Maulwurf der Mafia. Er sei als V-Mann für die US Regierung in einer Operation unterwegs gewesen und plötzlich enttarnt worden. Die Analyse dieses Vorfalls habe ihn zur Auffassung gebracht, Carla del Ponte müsse Verbindungen zur Mafia haben. Amendolito schickte meterlange Faxe an die Bundesanwaltschaft, anderen Behörden und an die Presse, in denen er del Ponte denunzierte. Im Pizza Prozess von New York fungierte Amandolito als Hauptbelastungszeuge und beförderte sich später zum International Corporate Finance Consultant mit Büro in Washington. Dazu muss man wissen, dass Amendolito in Washington die richtigen Leute kannte, hatten doch drei der Ankläger im Pizza Prozess nach den Verhandlungen eine grosse Karriere gemacht: Louis Freeh wurde oberster Chef des FBI, Robert Bucknam wurde Vizeunterstaatssekretär für Justiz in der Bush Administration und Rudi Giuliani Stadtpräsident von New York.

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terror

Krausköpfe mit Stinger-Raketen

Stephan Fuchs – Bei drei der vier Londoner Selbstmordbomber nimmt man an, dass sie sich letztes Jahr im Süden Pakistans, in Karachi aufgehalten haben. Hasib Hussain, Sidique Khan und Shahzad Tanweer gehören zu ihnen. Tanweer, so wurde von Sicherheitskräften erklärt und von den Medien zitiert, hielt sich einige Tage in einer Koranschule, einem Madrassas auf. In ihnen, vor allem an der Grenze zu Afghanistan wird die Ausbildung zu klandestinen Operationen vermutet.

Die Meinung geht hier auseinander. Javed Ashraf Qazi, der pakistanische Bildungsminister zweifelt daran, dass Tanweer und, laut westlichen Medien Sidique Khan, zu Besuch in einem der radikalen Madrassas war. Gerne unterstreicht er, dass die Regierung unter Musharraf, die militärische Ausbildung für Studenten in den Koranschulen verboten hatte. Dass er und der korrupte Geheimdienst Apparat dieses Gesetz nicht kontrollieren können ist wohl ausser Diskussion. Zu verwoben sind die Interessen im filigranen Pakistan. Beweise gibt es freilich für beide Theorien nicht. Und… die Geheimdienste schiessen sich ein Eigentor mit der Madrassas Idee, denn sie sind die Mutti der Terrorbrutstädten.


Wir haben die Russen nicht zur Intervention gezwungen, aber wir haben bewusst die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht.

Radikale Koranschulen an denen nebst dem Dienst für Mohamed auch der Dienst an der Waffe vermittelt wurde, finden ihre Wurzeln 1979 und erlebten in den 1980er Jahren eine Blütezeit, als sie von der CIA hochgepäppelt, finanziert und ermuntert wurden, die Mudschaheddin für deren Einsatz gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan ideologisch und militärisch zu rüsten. Millionen an Dollars flossen vom Westen und aus Saudi Arabien nach Pakistan in die Madrassas, wo tausende junger Männer als Kämpfer ausgebildet und den Russen entgegengestellt wurden.

Neben den drei Milliarden offizieller US-Hilfe erhielt der pakistanische Geheimdienst ISI die Kontrolle über die Verteilung von zwei Milliarden US Dollar verdeckter Hilfe an die afghanischen Widerstandskämpfer. Allein von der CIA sprudelten über 280 Millionen um islamische Gruppen und Exponenten, unter ihnen die Herzbi-i-Islami des Warlords und Drogenbarons Nukleus – sprich Hekmatyar und General Zia-ul-Haq zu unterstützen. Unter ihm, General Zia-ul-Haq, schossen die Madrassas genau so aus dem Boden wie die Heroinlabors entlang der pakistanisch – afghanischen Grenze. Inzwischen gehört es zum allgemeingut dass CIA, ISI und Istakhbarat, der saudische Geheimdienst, damals inszenierten was heute als islamischer Terrorismus bekannt ist.

Krausköpfe mit Stinger-Raketen
Lassen sie sich die folgenden Fragen über die Lippen fliessen: „Was war wohl in weltgeschichtlicher Hinsicht wichtiger? Die Taliban oder der Fall des Sowjetreiches? Ein paar krausköpfige Muslime oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges?“ Der fragende war Zbigniew Brzezinski war Sicherheitsberater des Weissen Hauses, Vorsitzender des Sonderkoordinationsrates für verdeckte Aktionen und mitverantwortliche dafür, dass die Sowjets in die Afghanische Falle tappten. Brzezinski erhielt 500 Millionen Dollar für die CIA Operation „Cyclone“, einem Provokationsversuch zur Destabilisierung der Sowjetunion durch die Verbreitung des militanten Islams. „Wir haben die Russen nicht zur Intervention gezwungen, aber wir haben bewusst die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht.“ Meinte der Stratege 1998 gegenüber einem Journalisten. Bald darauf kamen die ersten Stinger Raketen und schon am ersten Tag, am 25. September 1986, zerstörten die „Krausköpfe“ mit ihren neuen tödlichen Boden- Luft Raketen drei sowjetische MI-25 Helikopter, die ersten von insgesamt 270 Flugzeugen, welche die Mudschaheddin abschossen.

CIA in der Vorhölle
Die CIA, das muss hier festgehalten werden, war nicht sonderlich begeistert von ihrem Geheimkrieg. Die Agency wurde gedrängt, wen wundert’s, von den Neocon Hardlinern des Weissen Hauses. Kriminellen Schreibtischtätern wie Zbigniew Brzezinski und William Casey. Nachdem konservative Aktivisten die Zurückhaltung der CIA unter Beschuss genommen hatte und den Vizedirektor John McMahon zum Rücktritt zwang, ging der Tanz am Hindukusch erst richtig los. In Islamabad betrieb die CIA ihre grösste Auslandstation zur Steuerung des verdeckten Krieges. Auf operativer Ebene kontrollierten Genral Zias loyale Anhänger die verteilung der verdeckten Waffenlieferung der CIA, sobald sie in den Häfen gelöscht wurden. Von da transportierte die Logistikeinheit der pakistanischen Armee unter dem Kommando des ISI die Waffen per LKW nach Norden in die Ausbildungslager und zu den Camps der Mudschaheddin. Die hälfte der Waffen ging an den Kriegsfürsten Hekmatyar und seine Herzbi-i-Islami. Auf der gleichen Route zurück, ging Hekmatyars Opium und überschwemmte den europäischen und amerikanischen Markt über die italienischen Pizzerien. Die Pizza- Connection kam zur Blüte und mit ihr ein korruptes schatten Netzwerk welches die Politik und Wirtschaft infiltrierte und noch heute, auch in der Schweiz, hochaktiv ist.

Hunde des Krieges
Man rechnet mit 100’000 Männer, die durch die Ausbildungslager geschleust wurden und mit dem Jihad gegen die Sowjets in Berührung kamen. Sie kamen aus Saudi Arabien, Jemen, Pakistan, Ägypten, Sudan, Indonesien und selbst einige Neonazis aus Deutschland. Sie alle wollten kämpfen und sie alle bekamen eine „ihren Fähigkeiten entsprechende“ Ausbildung. In Amerika freute man sich über die „Krausköpfe“ die für die Schreibtischtäter ihr Leben liessen. Die Hunde des Krieges sind im Prinzip nichts weiter als das Produkt kaputter, korrupter, paranoider und menschenverachtender Schreibtischpolitiker. In Amerika wird von der Kriegerkaste der Katalysator CIA und die Machiavellische Straussianische Neocon Peitsche, welches zum heutigen Fiasko mithalf nicht gerne aus dem Sack gelassen und lieber totgeschwiegen. Nicht aber vom gross der amerikanischen Zivilgesellschaft. Darauf muss man bauen.

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Shuttle sicher gelandet – TV-Journalisten enttäuscht

Harald Haack – Anwohner der Edwards Air Force Base in Kalifornien wurden durch einen Doppelknall aus dem Schlaf gerissen. Der Lärm rührte vom Space-Shuttle „Discovery“ her. Aber zur Enttäuschung vieler TV-Journalisten, die zum Kennedy-Space-Center in Florida gekommen waren, um lukrative Bilder der Landung oder eines erneuten Absturzes zu erhaschen, war die NASA-Raumfähre in die äußeren Schichten der Erdatmosphäre eingetreten, hatte die „Schallmauer“ durchbrochen – was den Knall verursacht hatte – und kam unversehrt am Erdboden an; auf der 11 Kilometer langen Landebahn in Kalifornien.

In Deutschland berichteten die TV-Kanäle „N24“ und „Phönix“ live über die Discovery-Landung. Kollegial schaukelte man sich vor der Landung hoch, interviewte sich im Studio gegenseitig und versuchte für die Zuschauer so etwas wie Spannung aufzubauen. Obwohl beide Sender live sendeten, bewegten sich die Gespräche wie in einer Endlosschleife: Die Erinnerungen an die Katastrophen der Raumfahrt und ganz besonders an den Absturz des ältesten Shuttles, der Columbia, im Februar 2003, bei dem alle Astronauten und eine Astronautin in den Tod gerissen wurden.

Bereitwillig hatte der altgediente TV-Journalist Dieter Kronzucker vor der Landung der Discovery noch die teils banalen Fragen seiner N24-Kollegen beantwortet und immer wieder auf die Gefahr einer erneuten Katastrophe hingewiesen. Doch unmittelbar nach der glücklichen Landung verschränkte er seine Arme. Für Psychologen ein Zeichen innerer Abneigung und des Verschließens vor der Wirklichkeit.

Hatte er sich auf einen Absturz eingerichtet und die entsprechenden Worte darüber zurechtgelegt? Die Enttäuschung war ihm deutlich anzumerken, ebenso den Kommentatoren im Phönix-Studio. Ihre Gesichter sagten anderes als ihre Worte. Aus, vorbei! Keine Sensation.


Dicke Backen nach der NASA-Pressekonferenz.

Dicke Backen und lange Gesichter gab es auch unter den zur NASA-Pressekonferenz erschienenden amerikanischen Journalisten. Trotz beharrlicher Fragerei gaben die übernächtigt aussehenden führenden NASA-Leute nichts Neues bekannt. Und so drehte sich auch hier alles um die ausgebliebene Katastrophe bei Start und Landung des Raumschiffes.

Doch niemanden kam in den Sinn, nach der Sicherheit der Astronauten während ihrer erfolgreich verlaufenden „Weltall-Spaziergänge“ zu fragen. Erstmalig hatten die Astronauten auf analoge Fototechnik verzichtet und digitale Kameras verwendet. Somit konnten die Fotos vom Bord der Discovery aus zur Bodenstation in Houston gesendet und im Internet zum Download angeboten werden. Sie überraschen durch ihre farbliche Frische. Aber sie zeigen auch ein erschreckendes Detail. Die NASA nahm dazu bislang nicht Stellung.


Astronaut Stephen K. Robinson am langen Arm der ISS über Sur, im nordöstlichen Oman. Am Horizont im blauen Dunst der Atmosphäre verborgen: Der Iran.


Weltraumschrott, Reflexion eines Flugzeuges oder Geschoss aus dem Iran?
Für alle Fälle ein – ein unbekanntes Flugobjekt.


„Dropouts“ digitaler Kameras sind kleiner und zeigen sich eigentlich nur bei Überhitzung des CCD mittels langer Belichtung, was aber bei diesem Foto auszuschließen ist. Über ca. 6 bis 8 Pixel erstreckt sich die Abbildung des UFOs.


Ein Laptop im All? Bei einer früheren Mission der Discovery zog eine rechteckige Platte am Fenster des Kommandanten vorbei. Vom Sonnenlicht und vom Sonnenwind getroffen, begann das Teil heftig um sich selbst zu rotieren. Hatte Discovery damals eine ganze Hitzschutzkachel verloren und war anschließend trotzdem heil gelandet?


Weiße „Mäuse“ in großer Höhe über Hamburg am Montag, den 8.8.2005 gegen 14.30 Uhr. Zu Eisbrocken gefrorene Fäkalien, abgeworfen von einem Passagier-Jet? Oder geheime Chemtrail-Flugzeuge?

Quellen
http://spaceflight.nasa.gov/gallery/images/shuttle/sts-114/flightday09/ndxpage3.html

Weltweite TV-Übertragung der NASA-Pressekonferenz vom 9. August 2005

medien

Quasseln mit dem Chip in der Schulter

Vergessen sie die Mobiltelefone als die heisseste Errungenschaft der Medientechnologie. Für den Futuristen Wolfgang Grulke, beginnt die Zukunft bereits in zehn Jahren. Implantierte Mikrochips sollen dann das Mobiltelefon ersetzen. Der Chip wird sie durchstellen.

Letztes Jahr begann der holländische Baja Beach Club seine VIP Nachtschwärmer zu implantieren, damit sie sich in den exklusiven Ecken des Tanztempels aufhalten und ihre Drinks und Snacks gleich über den von Verichip implantierten Geldbeutel auf dem Konto abbuchen können. In dem Club sind durch die Implantation bereits 40 Spanier zu ihrer eigenen Kreditkarte geworden. Jeden zweiten Donnerstag im Monat trommelt der Baja Beach Club zur „Implantation Night“. Will ein Gast zum „Very Important Person“ VIP werden, lässt er sich einen Chip in den linken Oberarm spritzen. Ähnliches auch in Schottland, in der Bar Soba: Auch dort kann man schwofen bis der Chip qualmt.

In der nächsten Dekade soll der implantierbare Chip Standard werden meint der Londoner Nuklearphysiker Grulke. Bereits jetzt haben sich an der englischen Warwick Universität zwei Forscher einen Chip implantiert, mit dem sie aus purer Gedankenkraft Emails verschicken können. „Das ist der Beginn zum Interface zwischen Chip und Nervensystem“ frohlockt Grulke. „In zwanzig Jahren werden wir, die alte Generation, den Gedanken an einen implantierten Chip noch immer hassen… die Jungen allerdings werden eine Welt ohne, nie kennen gelernt haben.“

Die neue Generation junger microchippern ist der Beginn eines Trends der die Industrie frappant verändern wird. Grulke ist der Mitgründer des Technologie Think Tanks FutureWorld und lernt an der London Business School. „Selbstverständlich werden wir immer noch Filme, Nachrichten und TV-Shows haben, aber sie werden durch andere Kanäle geliefert. Traditionelle Medien wie Zeitungen und Magazine wird es noch immer geben, aber sie werden zu einem Luxusgut für alte Menschen. Sie werden für diesen Luxus fünfmal mehr bezahlen müssen, als sie es heute tun.“

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Buchtip
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