SATIRE

Botschaft des nordkoreanischen Herrschers Kim Jong Un nach dem neuesten Raketenstart

Dr. Alexander von Paleske —- 5.7. 2017 ——
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Kim Jong Un
Dynastischer Herrscher Nordkoreas
Kim Il Sung Platz 1
Pyonyang
Demokraturische Volksrepublik Korea

Guten Tag ihr Völker der Welt,

ich bin Kim Jong Un, der dynastische Herrscher über Millionen koreanische Untertanen, die mich innig lieben, bin Besitzer von Atombomben, und habe gestern eine Interkontinentalrakete losgeschickt, die nahe Japan plamässig ins Wasser geplumpst ist.

Geschenk zum Unabhängigkeitstag
Es war mein Geschenk an die USA zu deren gestrigen Unabhängigkeitstag.


Unser Geschenk an die USA

Ich war ausser mir vor Freude über diesen wunderbar geglückten Raketenflug. Als nächstes folgt sehr bald ein weiterer Atombombentest, und dann wieder ein Raketenstart mit einer noch weiterreichenden Interkontinental-Rakete.(ICBM).


Grosse Freude über den gelungenen Abschuss

Kein Grund zur Beunruhigung
Ich bekam viele Anfragen von besorgten Bürgern aus dem Westen, die einen Atomkrieg befürchten, mit der Frage, warum ich das alles mache. Und selbst der US-Präsident Trump fragte mich über Twitter, ob ich nichts Besseren zu tun hätte, und forderte gleichzeitig China auf, mir die Leviten zu lesen.

Darüber kann ich nur lachen. Dieser trumpische Politclown und sein Beraterstab verstehen offenbar überhaupt nicht, worum es mir bei dieser atomaren Aufrüstung geht:

Über-Lebensversicherung
Es ist meine Überlebensversicherung gegen Entwicklungen, wie sie seinerzeit 1989 in Europa mit dem Fall des Eisernen Vorhangs sich abspielten, wo schliesslich die ehemaligen – SED- Spitzenpolitiker, auf den Anklagebänken der westdeutschen Siegerjustiz landeten.

Das kommt für mich und meine Mitstreiter, die so viele Staatsfeindschaft-Verdächtige ins Jenseits bzw. in Straflager beförderten, überhaupt nicht in Frage.

Ich werde deshalb an der zügigen Entwicklung eines atomaren Gleichgewicht des Schreckens festhalten, komme, was da wolle, sodass die USA und Südkorea sich hüten werden, das Wort Wiedervereinigung auch nur in den Mund zu nehmen, und unsere Landsleute im Süden gegen uns aufzuhetzen.

Keine Angriffsabsichten
Meine Abschreckungs-Aufrüstung bedeutet auch, dass ich an einem Ersteinsatz dieser Waffen gegen Südkorea, Japan oder die USA nicht interessiert bin.

Aber mit dem „Gleichgewicht des Schreckens“ kann ich auch meine Untertanen noch fester an mich binden, denn sie wissen, dass eine „Rettung“ nur von mir, dem geliebten und weisen Führer Nordkoreas, kommen kann, nicht aber von den Samsung-Twitter-Google-Kapitalisten.

Werde zurückschlagen.
Obgleich mir an einem Angriff auf die USA, Japan oder Südkorea nichts liegt, werde ich allerdings im Falle eines Angriffs der USA auf uns Tausende, nein, Zehntausende von Granaten und Raketen auf Südkorea abschiessen, und die USA mit Atomwaffen bestrafen.

Wiedervereinigung wird kommen
Natürlich will auch ich lieber heute als morgen der Herrscher eines wiedervereinigten Korea werden,
Und wir haben keineswegs vergessen, dass es die USA mit ihrem militärischen Eingreifen seinerzeit in den Koreakrieg waren, die unseren schon zum Greifen nahen Sieg, und damit die Wiedervereinigung Koreas unter meinem Grossvater Kim Il Sung, zunichte machten.
Aber die Zeit, unsere südkoreanischen Landsleute aus den Fängen der Kapitalisten-Imperialisten zu befreien, ist noch nicht reif, sie wird aber kommen.
.
Unser Nachbar China, der uns im Koreakrieg von 1950 bis 1953 mit 1 Million Kriegsfreiwilligen zur Seite stand, hat kein Interesse daran, uns zu sehr unter Druck zu setzen. Die merken selbst, dass die USA nicht ihre Freunde sein können, wie sich das in den Auseinandersetzungen um die chinesischen Inseln im südchinesischen Meer nur allzu deutlich widerspiegelt.

Ich nenne unsere Politik auch die Drei-Fliegen-eine Klatsche-Politik, weil ich drei Fliegen mit einer Klatsche schlagen kann.

Hoch lebe der koreanische Volksdemokraturismus!

Hoch lebe die atomare Aufrüstung der DPRK (Volksdemokratie Koreas)!.

Nieder mit den USA und ihren südkoreanischen Lakaien!

Kim Jong Un

Beherrscher Nordkoreas

SATIRE

Wladimir Putin im Interview zum G20-Gipfel in Hamburg

Dr. Alexander von Paleske —- 30.6. 2017 — Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:

Interviewer
Dobroje utro Gospodin Präsident

Wladimir Putin
Sdravstvuitje

Interviewer
Herr Präsident, welche Erwartungen verbinden Sie mit dem G20-Gipfel nächste Woche in Hamburg?

Wladimir Putin
Eigentlich fast keine. Der Gipfel wird vermutlich keinerlei positive Ergebnisse bringen können, weil die USA mittlerweile weltweit die Konflikte zu verschärfen suchen, und im Falle Irans auf einen Krieg zusteuern: Im Verein mit Israel und den sunnitisch-arabischen Länder soll es dem Iran an den Kragen gehen. Zunächst sollen die im Zuge des Atomabkommens gelockerten Sanktionen wieder verschärft werden, bevor dann durch Luftschläge die Atomanlagen zerstört werden sollen. Diese Auseinandersetzung hat das Potential für einen globalen Krieg.

Weitere Konflikherde, in denen die USA auf Konfrontation setzen, sind die Ukraine, Korea und die zu China gehörenden südchinesischen Inseln im Pazifik.

Den Vorwand zu einem Krieg mit dem Iran werden die USA und ihre arabisch- israelischen Freunde erfinden, so wie damals vor dem Einmarsch in den Irak 2003, wo sie wider besseres Wissen behaupteten, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen.

Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits in dieser Woche, als Trump und seine Minister behaupteten, Syriens Regierung bereite einen Giftgasangriff gegen die Rebellen vor – alles Quatsch. Nichts als ein Vorwand zu weiteren Angriffen auf die syrische Armee, die mit unserer Hilfe die von den USA und den arabischen Ländern unterstützten sunnitischen Rebellen weiter und weiter zurückdrängt.

Das Pariser Klimaabkommen hat Trump gekündigt, und unter Globalisierung versteht Trump Mauerbau und Schutzzölle.

Sind sie enttäuscht über den US Präsidenten?

Enttäuscht ist viel zu milde ausgedrückt, ich bin empört. All unsere Unterstützung für seine Wahl zum US-Präsidenten, insbesondere der Einbruch unserer hocheffizienten Hacker in die Server der Demokratischen Partei und Hillary Clintons, wurde nicht honoriert. Trump setzt vielmehr die Politik Obamas fort – allerdings um mehrere Noten aggressiver.

Wie schätzen sie den US-Präsidenten denn heute ein?

Ich halte ihn für einen hochneurotischen und völlig unberechenbaren Psychopathen, dessen exzessiver Narzissmus ihn dazu treibt seine Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, und dann über Twitter bekanntzugeben.

Diese elende Twitterei. Sehen Sie sich nur einmal an, wie er gestern auf die Kritik
der MSNBC-Moderatoren Mika Brzezinski und Joe Scarborough in der Sendung „Morning Joe“ reagierte – über Twitter versteht sich. Das ist Teenagergehabe der primitivsten Sorte, und wird selbst von einigen Leuten aus der eigenen Partei als völlig inakzeptabel kritisiert.


Mika Brzezinski und Joe Scarborough

Musste man nicht damit rechnen?

Ja, ich muss eingestehen, damit hätten wir rechnen müssen, wenn wir uns die Vita dieses Herrn zusammen mit Psychologen und Psychiatern genauer angeschaut und analysiert hätten. Wir sind auf ihn hereingefallen, haben seine lobenden Worte über mich und Russland für bare Münze genommen.

Wie wird das Verhältnis zur EU in der Zukunft aussehen?

Ich habe mich entschlossen, die Beziehungen zur EU neu zu gestalten. Die Sanktionen müssen verschwinden, wir werden unseren Beitrag dazu leisten. Mittlerweile stellen auch EU Länder wie Deutschland fest, dass diese Sanktionen keineswegs nur uns getroffen haben, sondern auch deren Wirtschaft.

Mehr noch, dass die EU sich nicht mehr auf die USA verlassen kann, und einen eigenen Weg suchen muss, nicht nur in Sachen Klimawandel. Mein erster Schritt war mein Besuch bei dem neugewählten Präsidenten Frankreichs, Macron. Den Sender Russia Today (RT) habe ich angewiesen, die negative Berichterstattung über die EU einzustellen. Wir sind nicht mehr an einem Auseinanderfallen der EU interessiert sondern streben längerfristig eine enge Partnerschaft an. Auch weisen wir mittlerweile auf die negativen Folgen des Austritts Grossbritanniens aus der EU hin.

Spassibo, Vielen Dank für dieses Interview

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Grüne Tatjana Bussner, MdB: Was für ein grossartiger Parteitag, was für eine aus Mut gemachte grüne Zukunft

Dr. Alexander von Paleske —- 25.6. 2017 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tatjana Bussner, MdB
Grüner Arbeitskreis „Zurück
an die Regierungs-Futtertröge“
Reichstagsgebäude
Berlin

Glückauf grünes Völkchen,
Guten Tag Deutschland,

ich bin gerade von einem Kurzurlaub auf Mallorca nach unserem Grossen Parteitag am vergangenen Wochenende zurückgekehrt.
Ich fliege gerne in den Urlaub, auch zu den Bundestagssitzungen in Berlin benutze ich lieber das Flugzeug als die Bahn.

Irrsinnig erfolgreich
Das war ein irrsinnig erfolgreicher Parteitag, der das von der Parteiführung längst beschlossene Wahlprogramm, das „10 Punkte Programm zur erfolgreichen Rückkehr an die Regierungs-Futtertröge“ abgenickt, und Änderungsanträge abgeschmettert hatte, dank der geschickten Strategie des Flugmeilen-Bonusspezialisten und Hanfwässerers Cem Özdemir und unserer berufslosen Katrin Göring-Eckardt.

Gut drauf nach Partnerwechsel
Katrin war unglaublich gut drauf. Sie ist nach ihrem Partnerwechsel zu einem jüngeren Lover, über den sie in der BILD-Zeitung ausführlich berichtet hatte, in den vergangenen Wochen richtig aufgeblüht: voller Energie und voller Einfälle.

Besonders gut hat mir die musikalische Untermalung gefallen, diese wummenden Rhythmen von Black Eyed Peas vor dem Auftritt des Niederländers Jesse Klaver, und der fantastische Song von Katy Perry, als Cem die grünen Bundestagskandidaten vor seiner unglaublichen Rede auf die Bühne holte.

Alleine diese mitreissende Musik dürfte viele Wähler überzeugt haben: die können es – so ähnlich lief es ja auch bei Donald Trump, der hatte die Musik von Adele laufen lassen und damit gewonnen.

Tanzen mit Katrin und Nena
Und zum Schluss der Tanz auf der Bühne zu Nenas Musik, ich war völlig weg. Da merkte man ja gleich: die Katrin kommt aus einem Tanzlehrer-Elternhaus, und kann, wie sie selbst sagt, keinen Beat ungetanzt lassen.
Die Musik von Nena bot sich schon deshalb an, weil diese Popkünstlerin auf Einladung bei der 100-Jahrfeier der Rüstungsfirma MTU gegen Bezahlung auftrat, und neben einem dort ausgestellten Leopard 2 Panzer ihr 99 Luftballon-Lied schmetterte.

Mut mit Zukunft
Apropos Nena, von der stammte ja auch der inhaltsschwere Parteitagsspruch:

„Zukunft wird aus Mut gemacht“

im Original:

„Liebe wird aus Mut gemacht“

abgekupfert von ihrem Lied aus den 80oer Jahren

„irgendwie, irgendwo, irgendwann“

Das trifft ja fast auch auf unsere Neue Grüne Welle zu, zur angepeilten Regierungsmitbeteiligung nach den Wahlen:

Irgendwie, mit irgendwem, mit irgendwas

Direkte Ansprache

Mit unserem „irgendwas“-10-Punkte-Programm sprechen wir die deutschen Bürger direkt in ihren gemütlichen Wohnzimmern an.

Auch Oma Kirchgang aus Langgöns soll das gut finden, deshalb steht auch nichts über die Grün-Pläne im Gesundheitswesen drinnen, insbesondere zu der von der Regierung geplanten massenhaften Schliessung bürgernaher Krankenhäuser, und zur Fallpauschale, die dazu zwingt, gerade alte Kranke vorzeitig zu entlassen.

Nichts zu den Krisenherden in der Welt
Die internationale Politik, insbesondere die katastrophale Umwelt- und Konfliktpolitik durch den neuen US-Präsidenten Donald Trump , die explosive Lage im Nahen und mittleren Osten, der koreanischen Halbinsel, und im südchinesischen Meer, der Krieg in Syrien: mit alledem wollen wir unsere potentiellen Wähler nicht unnötig belästigen, zumal wir selbst darauf keine zündenden Antworten haben. Da finden wir schon irgendwie, irgendwo, irgendwann Lösungen, wenn wir erst einmal an der Regierung sind.


US-Präsident Donald Trump

Nichts mit Frieden
Auch mit dem Frieden haben wir nichts mehr am Hut. Das hat unsere Katrin schon seinerzeit in den Auseinandersetzungen mit Russland klargemacht, als sie das Ostmemorandum verurteilte, und frech behauptete, die Grünen seien noch nie eine Friedenspartei gewesen. Das haben wir ja durch das wiederholte Abnicken des Afghanistanfeldzugs auch bewiesen.

Natürlich wissen wir in unserem Führungszirkel längst, dass der Afghanistanfeldzug nicht nur 1 Billion US Dollar bisher insgesamt verschlungen hat, und trotzdem verloren ist, aber das können wir nicht öffentlich eingestehen, weil wir uns damit in Widerspruch zu unserer Politik stellen. Das kommt nicht in Frage.

Störenfried Ströbele weg
Zum Glück hat der Störenfried Ströbele, der immer gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr, die wir offensiv-patriotisch abgesegnet haben, aufgetreten ist, jetzt seinen Abschied genommen.

Leider hat seine Nachfolgerin Canan Bayram unsere hochkompetenten Grossen Vorsitzendenden mit Ortsvereinsvorsitzenden der CDU verglichen. Eine Unverschämtheit.

Die hätte mal besser die Klappe halten sollen, statt dies unserem Boris Palmer zu empfehlen.

Sehr positiv

Ja, insgesamt alles sehr positiv.
Nicht irgendwie irgendwann, sondern bald, werden wir wieder an den Regierungsfuttertrögen sitzen mit mindestens 12% der Wählerstimmen im Rücken. Mindestens. Wie Cem sagte: An uns Grünen kommt in Zukunft keiner mehr vorbei.

Die Zukunft ist und bleibt grün, und wird aus Mut gemacht.

Eure

Tatjana Bussner , MdB

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Wladimir Putin – Mein neuer Slogan: Don’t worry, be happy!

Dr. Alexander von Paleske ——- 3.6. 2017 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Wladimir Putin
Präsident Russlands
Im Kreml
Moskau
Russland

Guten Morgen ihr Völker der Welt,

vorgestern hat der US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündet. Dafür hat er sich harsche Kritik eingehandelt, rund um die Welt, einschliesslich meinen Freunden aus der Volksrepublik China.

Etwas andere Reaktion
Meine etwas andere Reaktion auf diesen Austritt war:

Don’t worry, be happy.


Gestern, ich in St. Petersburg ……don’t worry, be happy

Das rief allenthalben Erstaunen hervor, zumal ich – anders als dieser Klimawandel-Leugner Donald, vertrauend den Einflüsterungen seines rechtsradikalen Beraters Stephen Bannon – kaum zu diesen Herrschaften gezählt werden kann.

Aber eine Verurteilung der Trump-Regierung für diese Klimawandel-Leugnereien und Kohle-Produktionssteigerungs-Dummheiten kam für mich, wie ich nachfolgend begründen werde, nicht in Frage.

Zu viel investiert
Ich habe so viel in die Beeinflussung des US-Präsidentschafts-Wahlkampf zugunsten Donald Trump investiert, das konnte ich nicht einfach alles mir nichts dir nicht über Bord werfen, und mit Donald auf Konfrontationskurs gehen.

Keine Alternative

Für mich war im US-Präsidentschaftswahlkampf die Alternative Hillary Clinton mit ihrer Konfrontationspolitik uns gegenüber, ein politischer „Kotzbrocken“. Wir hatten mit den von der EU und den USA gegen uns verhängten Sanktionen schon genug zu schaffen.

Der Clinton wäre im Verein mit den expansionslüsternen Europäern nichts Besseres eingefallen, als diese noch zu verschärfen.

Meine eigennützige Hilfe
Als Donald mich während des Wahlkampfes als Grossen Staatsmann preiste, mit dem man zu guten Vereinbarungen kommen könne, da entschied ich: der Trump ist ein Freund Russlands, der muss Präsident werden.

Das lief auch alles prima ganz in unserem Sinne. Unsere hochkompetenten Regierungshacker brachen in den E-Mail Server der Hillary Clinton und der Demokratischen Partei ein, und stellten das kompromittierende Material den Wikileaks-Leuten zur Verfügung, die es erwartungsgemäss sofort online setzten.

Parallel dazu standen wir in engem Kontakt mit Trumps Leuten, insbesondere seinem Schwiegersohn Jared Kushner, der uns mehrfach besuchte, und mit unserem Botschafter in den USA einen trumpigen Backchannel aufbauen wollte…


Jared Kushner …trumpiger Backchannel geplant

Unsere Aktionen haben enorm bei der Demontierung dieser Clinton-Dame geholfen, und so signifikant zum Wahlsieg Donalds beigetragen.

Längst besucht
Donald und ich hätten uns schon längst uns gegenseitig besuchen können, noch früher als der japanische und chinesische Regierungschef es machten, wenn, ja wenn diese Idioten von US-Senatoren und Abgeordneten der Demokratischen Partei und das FBI mit seinen „Enthüllungen“ uns nicht in die Quere gekommen wären.
Die wollten einfach nicht akzeptieren dass wir mit unseren Hackereien den Wählern der USA nur geholfen haben, den richtigen, den besseren Präsidenten zu wählen.

Leider verhielt sich der Donald total unvorsichtig. Den FBI-Direktor James Comey forderte er barsch auf, die Untersuchung über die Kontakte des Sicherheitsberaters Flynn zu uns sofort einzustellen, was dem Ego dieses eitlen Herrn Comey total zuwiderlief. Der Donald entliess ihn sofort, als er merkte: Der spurt nicht. Damit hätte er besser noch etwas warten sollen.


James Comey ….spurte nicht

Will auspacken
Dieser Comey will jetzt auch noch richtig auspacken, was den Donald in grosse Bedrängnis bringen könnte. Ich hoffe, dass Donald mit einer Executive Order diesen eingebildeten Lümmel zum Schweigen bringen kann.
In der Zwischenzeit werden wir mit den Europäern wieder in Verhandlungen treten, nachdem diese ihre Osteuropa-Expansionspläne deutlich zurückgefahren haben. Der erste Schritt dahin war mein Besuch beim neuen französischen Staatspräsidenten Macron

Hoffen weiter
Wir hoffen nach wie vor, mit dem Donald doch noch dealen zu können, auch unter den sich verschlechterten Rahmenbedingungen in den USA. Daher meine milde Stellungnahme zu seiner Klima-Wandel-Leugner-Entscheidung

Sollte Donald allerdings sich entschliessen, uns fallen zu lassen, stellen wir das für ihn ausserordentlich peinliche Video ins Internet, das ihn bei seinen Eskapaden in einem Moskauer Hotel zeigt. Damit wäre sein Schicksal als US-Präsident besiegelt.

Do swidanja

Wladimir Putin
Präsident Russlands

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Donald Trump: ich bin der politische Butch Cassidy

Dr. Alexander von Paleske 15.5. 2017
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Donald Trump
US-Präsident
Weisses Haus
Washington D.C.
USA

Guten Tag Ihr Völker der Welt,
good morning America,

was war das für eine abgelaufene Woche, voller Trump, voller Trump-Schlagzeilen, voller Twitter vom Real Donald Trump.

Zwar habe ich mit dem Ausgang der Wahlen in Frankreich und Südkorea schwere Niederlagen einstecken müssen, aber ich werde diese Niederlagen in Siege verwandeln, so wahr ich Donald heisse.

Werde ich verfrühstücken

Dieser Emmanuel Macron, neuer Präsident Frankreichs, der die EU noch stärker machen will, steht meinen Plänen im Wege, die Wirtschaftsgemeinschaften, wie die EU, zu zerschlagen, und dann die ehemaligen Mitgliedsländer einzeln zu verfrühstücken, zu Befehlsempfängern und treuen Abnahmeländern für „America-First“- Produkte zu degradieren.

Dieser Franzosen-Lümmel Macron, und die BREXIT-Gegner bzw. Befürworter eines weichen BREXIT in Grossbritannien, werden kein Bein auf den Boden bekommen. Und in Sachen Nordkorea machen wir einfach das, was wir militärisch für richtig halten, ohne Rücksprache mit der neuen linken unappetitlichen Regierung in Seoul.

Finanzielle Demokratiehilfe
Mit Hilfe des CIA, und über meine finanzielle Sturmtruppe, die rechts angesiedelten „Finanzhaie“ Robert Mercer /USA und Jeremy Hosking /Grossbritannien werden die richtigen Resultate Frankreich und dem Vereinigten Königreich hinbekommen. Finanzielle Demokratiehilfe, wie ich das auch nenne.

Robert Mercer hat schon im Präsidentschaftswahlkampf in den USA eine für mich, und damit den Fortbestand der US-Demokratie, sehr segensreiche Rolle gespielt, ebenso bei der Brexit-Volksabstimmung in Grossbritannien, wie auch Hosking, der die Propagandamaschine für den Austrritt Grossbritanniens aus der EU mit Millionenbeträgen geölt hatte – It’s true.


Robert Mercer ……..telefoniert er gerade mit Donald Trump oder Theresa May??


Untersuchung des britischen „Observer“ (14.5. 2017) über die Einmischung Robert Mercers in die Brexit Volksabtimmung

Beide werden ihre segensreiche Arbeit entsprechend meinen Vorgaben fortsetzen. Great!

Hosking ist gerade dabei, dafür zu sorgen, dass in den im Juni in anstehenden Wahlen zum britischen Unterhaus die letzten 140 „Mohikaner“ der Konservativen, die für ein Verbleiben in der EU sind, bzw. gegen einen harten Brexit, aus dem Parlament vertrieben werden.


Jeremy Hoskings Einmischung in den Wahlkampf zur Unterhauswahl – Observer 14.5. 2017

Auch in Frankreich
Der CIA und meine „Finanzhaie“ werden ausserdem dafür sorgen, dass auch in Frankreich diesem Macron eine Niederlage in den anstehenden Parlamentswahlen bereitet wird, er keine Mehrheit bekommt, und er so ein „König ohne politisches Land“ wird, politisch gesehen also von Beginn an eine lahme Ente.

Hier alles bestens

Bei mir in den USA hier lief alles bestens. Den Russen-Schnüffler und FBI Chef James Comey, habe ich wie einen Hund vom Hof gejagt, da er nicht bereit war, mir 100%ige Loyalität und Niederschlagung der Untersuchung in meine guten Kontakte zu Wladimir Putin vor und während des Wahlkampfes, zuzusagen.

Wladimir bin ich sehr dankbar dafür, dass er mir seinerzeit mit der Veröffentlichung von Hillary Clintons E-Mails geholfen hat, die Wahl in den USA zu gewinnen. Das geht das FBI aber überhaupt nichts an, die sollen Verbrecher und Terroristen jagen, aber nicht bei mir herumschnüffeln.

Dieser Comey versprach mir während eines Dinners nur bedingte Loyalität. Solche Figuren kann ich in meiner hochloyalen Mannschaft nicht gebrauchen. Comey wird aber den Mund über die mit mir geführten Gespräche halten, die ich auf Tonband ausgenommen habe, wie seinerzeit Präsident Richard Nixon. Comey war nämlich dumm genug, sich abfällig über bestimmte Politiker, einschliesslich Hillary Clinton, zu äussern, und prahlte damit, welch hochbrisantes Material er noch in seinen FBI-Giftschränken habe.

Seine leichtsinnigen Äusserungen werden ihn davon abhalten, zu den Fake-Medien zu laufen, und dort gegen mich zu stänkern. It’s true.


Wie Butch Cassidy

Wie Butch Cassidy, der gesetzlose Kerl aus dem Wilden Westen, werde ich die Demokratie um das berauben, was bisher als ungeschriebenes Gesetz galt, wie z.B. die täglichen Pressebriefings. Die schaffe ich einfach ab, wenn mir das Treiben der Fake-News-Tintenkulis zu bunt wird.

Warum sollte ich über meinen Pressesprecher Spicer diesen Schreiberlingen Rede und Antwort stehen? Ich schliesse die einfach aus. Ich bin nicht bereit, mir auch noch Beihilfe zum Faken vorwerfen zu lassen.
So habe ich es bereits gemacht, als der russische Aussenminister Sergej Lawrov bei mir war. Da wurden die US-Fake-News-Medienvertreter einfach ausgesperrt. Das war auch erforderlich, weil ich dem Lawrov ein paar hochgeheime Staatsgeheimnisse gesteckt habe, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Great!

Mein mir selbst gegebenes Versprechen, tagtäglich Schlagzeilen über mich zu machen, habe ich bisher eingehalten. So wird es auch weiterlaufen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, auch an den Wochenenden, und zwei Tweets vom Real Donald Trump pro Tag – mindestens.

Dadurch werden meine Zustimmungsraten in die Höhe gehen. Die Lüge der Fake-Medien, dass mit meinem Namen vor allem Betrug, Lügen und Inkompetenz assoziiert werden, werde ich schnell widerlegen.

Donald Trump
US-Präsident

SATIRE

Nordkoreas Kim Jong Uns Friedensbotschaft an die Völker Amerikas

Dr. Alexander von Paleske ——- 30.4. 2017 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Kim Jong Un
Dynasticher Herrscher Nordkoreas
Kim Il Sung Platz 1
Pyongyang
Demokraturische Volksrepublik Nordkorea

An die Völker Amerikas
USA

Good morning America,

ich bin Kim Jong Un, der dynastische Herrscher über Millionen Untertanen, die mich innig lieben.

Ich bin Besitzer von Atombomben, und bald auch weitreichenden Interkontinentalraketen, die bis auf den Golfplatz des US-Päsidenten Donald Trump in Florida reichen..

Weil ich auch von den USA-Völkern geliebt werden möchte, wende ich mich heute mit einer Friedensbotschaft direkt an Sie.

Völlig sinnlos

Donald Trump persönlich zu schreiben ist völlig sinnlos, weil er Schriftstücke, die länger als 10 Zeilen sind, sofort weglegt – er leidet offenbar an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, auch ADHS genannt – und stattdessen den Fernseher einschaltet, um seine letzten Umfragewerte zu sehen..


Hier zeigt Trump den 100 mit Bussen angereisten US-Senatoren, wo Korea liegt

So etwas brauche ich nicht, weil meine Zustimmungsraten immer bei 99,99% liegen. Ich schaue lieber bei unseren Raketentests zu, und freue mich diebisch, wenn diese glücken. Wenn nicht, dann lasse ich meine Wut an den Ingenieuren aus und mache einige davon gleich einen Kopf kürzer, direkt am Ort ihres Versagens.

Beneidet mich
Ich könnte mir vorstellen, dass Donald Trump mich dafür beneidet. Wir haben ja beide etwas gemeinsam: wir sind ausgekochte Narzissten, denn am meisten lieben wir uns ja selbst. Und Kritik können wir überhaupt nicht vertragen.

Während ich meine Kritiker einfach beseitigen lasse, wie zuletzt meinen Halbbruder Kim Jong Nam in Malaysia, muss der Trump denen ausweichen, wie gestern abend beim White House-Korrespondenten-Dinner.


Hier grüsse ich mein angetretenes Volk – neben mir meine schärfsten Kritiker

Mit diesen Tintenkulis , den Verbreitern von Fake News gemeinsam zu dinieren, darauf hatte er keinen Appetit, suchte stattdessen das Bad in der Menge seiner Anhänger in Pennsylvania. Das konnte ich gut verstehen.

Ich habe es einfacher: kritische Korrespondenten gibt es hier sowieso nicht, und was meine Korrespondenten an Nachrichten verbreiten, sind eigentlich immer alternative Wahrheiten, deren Inhalt ich auswähle.

Wie Trump bade ich gerne in der Menge, die aber ordentlich aufgestellt sein muss, und zusammen die vorgegebenen Parolen brüllt.


Mein angetretenes Volk

Viele falsche Nachrichten
Über mich werden im kapitalistischen Ausland viele falsche Nachrichten verbreitet, z.B. ich wolle die USA mir Atomwaffen angreifen.Das ist alles grober Unfug.

Ich hatte mich riesig gefreut, als der neue US Präsident Donald Trump im Wahlkampf ankündigte, nach seiner Wahl sich mit mir zu treffen, und zusammen mit mir einen mitgebrachten Big Mäc zu verspeisen.

Bei diesem leckeren Essen hätten wir gleich besprechen können, wie Mc Donalds auch hier in Nordkorea seine Feinschmeckerlokale landesweit eröffnen kann.
In Wirklichkeit bin ich nämlich ein grosser Freund und Bewunderer der amerikamischen Lebensart. Ich habe ja auch einige Jahre in der Schweiz verbracht, und konnte dort westlich-kapitalistische Luft schnuppern, sowie edle Uhren und feine Anzüge einkaufen.

Flotte statt Hamburger
Nun schickt mir dieser Trump-Kerl statt einem Hamburger die US-Flotte. Offenbar glaubt er jetzt, mit Waffengewalt die Ausbreitung der McDonalds-Buden vorantreiben zu können. Wir sind bereit, den USA eine sehr, sehr schmerzhafte Lektion zu erteilen.

Nur geträumt
Letzte Nacht hatte ich einen Traum, wie ich mit dem Trump zusammen meine Raketen inspizierte. Dabei machte Trump den Vorschlag, doch das Logo von McDonald auf den Raketen anzubringen, und den Sprengkopf mit Hamburgern zu füllen. Dann hatte er auch nichts dagegen, wenn diese Raketen auf die USA abgeschossen würden. Für die Hamburger ein „coming home“.


Nur ein Traum …..Inspektion meiner Raketen zusammen mit Donald Trump

Ich machte auch viele gute Vorschläge, z.B. ein nordkoreanisch-volksdemokratisches Disneyland zu eröffnen.
Als ich aufwachte und den US Sender CNN einschaltete, hörte ich leider wieder diese Donald-Drohungen. Schrecklich. Ich hoffe, dass meine chinesischen Freunde ihn zur Vernunft bringen, jedenfalls so lange, bis meine Interkontinentalraketen einsatzbereit sind.

Lang lebe die Freundschaft zwischen den US-Völkern und meinem Nordkorea

Kim Jong Un

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US-Präsident Donald Trump: Es läuft grossartig

Dr. Alexander von Paleske —- 16.3. 3. 2017 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Donald Trump
US-Präsident
Weisses Haus
Washington D.C
USA

Good morning America,

die grossen US-Fake-News-Medien wie CNN, die ums Überleben kämpfende New York Times und auch die britische BBC, kommen einfach nicht gegen mich an: Ich bin immer einen Schritt voraus mit meinen Lügengeschichten.

Simples Konzept
Das Konzept, mit meinem Chefberater Steve Bannon ausgeheckt, ist dabei denkbar einfach:
Ich produziere Lügen und publiziere sie sofort zu nächtlicher Stunde auf Twitter– alternative Fakten wie sie nach einem Vorschlag meiner hochattraktiven Beraterin Kellyanne Conway nennen.

Oder aber ich greife die Lügen-Stories von der rechtsradikalen Ideologie- und Lügen-Produktionsmaschine Breitbart-News ab , die mein Chefberater Steve Bannon sein Eigen nennt.

Versuchsmodell Geburtsurkunde
Das Versuchsmodell war die angeblich gefälschte Geburtsurkunde meines Amtsvorgängers Barack Obama. Diese offensichtlich Lüge, äh, ich meine alternative Fakt, hat jahrelang für Schlagzeilen und Auseinandersetzungen gesorgt. Immer wieder musste in der Presse, und schliesslich durch meinen Vorgänger selbst, der Gegenbeweis angetreten werden, den ich dann sofort wieder in Frage stellte.

Angeblicher Abhörskandal
Zu Zeit ist die Presse noch mit meinem alternativ gefakten Abhörskandal beschäftigt.
Aus Staubsaugern und Mikrowellenherden lugten im Trump Tower angeblich Obama-Kameras hervor, ausserdem waren versteckte Mikrophone installiert.

Die Veröffentlichung derartig gefakten Krams ist jetzt besonders wichtig, um die Medien von meinen radikalen sozialen Einschnitten abzulenken: Nach der Entkernung der Krankenversicherungsreform, auch Obama-Care genannt, werden sofort 14 Millionen bisher versicherte US Bürger ohne Krankenversicherung dastehen. Diese Zahl soll in den nächsten Jahren auf 24 Millionen ansteigen. Das bringt Einsparungen in Höhe von 850 Milliarden Dollar, die wir sofort in den Militäretat umleiten. It´s true.

Diese überparteiliche Kommission, genannt Haushaltsbüro
welche diese Zahlen herausgearbeitet hat, muss deshalb sofort diskreditiert, die Zahlen in Zweifel gezogen werden. „Alles Fake“ behaupten wir. Eine faustdicke Lüge also kein „alternativer Fakt..

Millionen nicht mehr versichert
Natürlich weiss ich, dass die Zahlen korrekt sind, und schon heute die Lebenserwartung bei uns, im Vergleich zu in anderen industrialisierten Ländern, nicht mehr ansteigt, Aber wir sind angetreten, um das Rad der Geschichte zurückzudrehen: ob Krankenversicherung, ob Umweltschutz, ob nukleare oder nichtnukleare Aufrüstung.
Nur so machen wir Amerika great, nicht jedoch dadurch, dass wir mildtätige Almosen verteilen, oder die schädlichen Emissionen senken. Wer nicht genug Geld hat, um sich eine Krankenversicherung zu leisten, der soll gefälligst zwei oder drei Jobs annehmen – oder betteln gehen.

Mein Budget-Plan
Der Budget-Plan, den ich heute dem Kongress übermittelt habe, zeigt noch einmal, wie ich beim Umweltschutz (Environment) und bei der Auslandshilfe (State Department) kürzen und den Militärhaushalt aufblähen will. Versprochen – gehalten.


Non Fake Steuererklärung

Als weiteres Ablenkungsmanöver habe ich meine Steuerklärung von 2005 über einen Journalisten an die Öffentlichkeit gelangen lassen.
2005 war eines der wenigen Jahre, in denen ich Steuern bezahlt habe. Gleichzeitig habe ich mich künstlich darüber empört, dass die Fake-Medien diese „Fake News“ veröffentlicht haben. Ein wunderbares Durcheinander, so dass selbst meine Gegner, die Demokraten, nicht mehr wissen, wen oder was sie sich zuerst vorknöpfen sollen. Great.

Ich werde mein Einreiseverbot für Moslems aus bestimmten Ländern durchsetzen, da kann mich auch dieser „so called“ Richter in Hawaii nicht aufhalten. Dafür sorgt schon die Zusammensetzung des Richterkollegiums am Obersten Gericht. In der Zwischenzeit werde ich gegen diese Blockaderichter in Hawaii und anderswo twittern.

Offensive geplant
In den nächsten Tagen und Wochen geht es aussenpolitisch in die Offensive: militärisch natürlich, aber nicht nur:
In Syrien haben wird bereits 500 US-Elite-Soldaten am Boden – und das ist nur der Anfang.
Unsere gepanzerten Fahrzeuge hissen selbstverständlich die US Flagge Stars and Stripes. Motto: Die Fahne hoch, die US-Armee marschiert.


Die Fahne hoch – US Armee in Syrien

Da wir die syrische Regierung einfach nicht anerkennen, ist Syrien für uns regierungslos. Wir brauchen daher keine Einwilligung für unseren Einmarsch einholen. Das machen wir so wie seinerzeit 2003 im Irak.
Und anders als im Irakkrieg, im Vietnamkrieg und im Afghanistankrieg, wird es diesmal einen Sieger geben: Donald und die USA.

Kein Konzept
Natürlich haben wir, wie auch im Irakkrieg, kein Konzept, wie es nach der Eroberung von Raqqa und der Vertreibung des IS in Syrien weitergehen soll, aber irgendwas wird uns schon einfallen. Notfalls ziehen wir uns, wie im Irak, einfach zurück, und lassen den Krieg als Bürgerkrieg weiterlaufen, damit haben wir schon in Afghanistan gute Erfahrungen gemacht.

Treffen mit Xi
Ich werde alsbald diesen chinesischen Präsidenten Xi treffen. Der kann zwar sein Formosa, auch genannt Taiwan, als Teil Chinas ansehen, als Gegenleistung verlangen wir aber freie Hand gegen Nordkorea.

Verhandlungen, wie China sie vorschlägt, lehnen wir rundweg ab. Auch ,kommt eine Einstellung unserer Militärmanöver in Südkorea nicht in Frage.

Dem nordkoreanischen Drachen muss demnächst der Kopf abgeschlagen werden, notfalls durch einen grossen Militärschlag, der die gesamte Elite Nordkoreas einschliesslich dieses mörderischen Clowns Kim Jong Un ins Jenseits befördert.

Beileidsadresse abgesandt
Eine Beileidsadresse an den niederländischen Wahlverlierer Geert Wilders habe ich bereits abgeschickt, und ihn ermutigt seinen Kampf gegen die moslemische Überfremdung nicht aufzugeben.

Am Freitag kommt diese Merkel zu mir, die werde ich abbürsten, dass es sich gewaschen hat. Die wird wie in begossener Pudel das Weisse Haus verlassen.

So viel erst einmal für heute.

Donald Trump
Präsident der USA

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Russlands Präsident Wladimir Putin an US Präsident Donald Trump: „Sind Sie verrückt geworden?“

Dr. Alexander von Paleske — 15.2. 2017 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Wladimir Putin
Präsident Russlands
Kreml
Moskau
Russland

An
Seine Exzellenz
Donald Trump
Präsident der USA
Weisses Haus
Washington DC
USA

PERSÖNLICH, durch Botschafter zu überbringen

Sehr geehrter Herr Präsident Trump,

ich wende mich heute mit einer hochdringlichen Demarche an Sie.

Sie sind dabei, die Kriegsgefahr drastisch zu erhöhen. Wir fordern Sie deshalb auf: Kehren Sie um, bevor es zu spät ist.

Hacker eingesetzt

Wir hatten im US-Präsidentschaftswahlkampf über unsere Regierungs-Hacker dafür gesorgt, dass peinliche E-Mails der Demokratischen Kandidatin Hillary Clinton erbeutet, und an Wikileaks weitergeleitet wurden, die diese dann auch prompt veröffentlichten. Wir haben so, Sie unterstützend, in den Wahlkampf eingegriffen

Über unsere Spione und Agenten, sowie direkt über unseren Botschafter in den USA, hielten wir Kontakt mit ihrem Sicherheitsberater Michael Flynn, mit dem wir das jeweilige weitere Vorgehen besprachen .

Nach Ihrer Wahl zum Präsidenten, aber noch vor Ihrer Amtseinführung vereinbarten wir im Detail, welche Gegenleistungen wir von Ihnen erwarten:

– Gemeinsames militärisches Vorgehen geugen den Islamischen Staat (IS) in Syrien

– Anerkennung der Einverleibung der Krim

– Fallenlassen der Unterstützung für die Klepto-Oligarchen in der Ukraine, an der Spitze dieser Petro Poroschenko.

Hielten still
So haben wir dann auch stillgehalten, als dieser Obama gleich ein Dutzend unserer Agenten auswies, und verzichteten auf Gegenmassnahmen, da Flynn uns versicherte, wir könnten mit einem radikalen Kurschwenk durch die neue Trump Administration rechnen..

Videobesitz abgestritten
Ebenfalls stritten wir ab, irgendwelche Sie belastende Videos zu besitzen, die Sie urinierend im Bett und in einigen perversen Sex-Szenen mit russischen Prostituierten zeigen, obwohl sich dieses belastende Material natürlich in unserem Besitz befindet.

Nun ist Russlands Freund Flynn rausgeflogen, und dieser erzkonservative, nein, rechtsradikale und Russlandhasser Steve Bannon, den wir hier in Russland nur als Spinner, als Idioten betrachten, hat jetzt offenbar Ihr Ohr.

Und schwupps fordern Sie die Rückgabe der Krim an die Ukraine, stärken die rechtsradikalen und faschistischen Freunde Bannons in der Ukraine, und setzen so die verheerende, auf Spannung mit uns gerichtete Politik ihres Vorgängers Obama fort.

Als Warnung haben wir ein Spionageschiff vor die US Küste entsandt, machen Manöverübungen mit Marschflugkörpern, und intensivieren die Kämpfe in der Ostukraine.

Noch deutlicher
Ich muss aber offenbar noch deutlicher werden:
Sollten Sie nicht in den nächsten Tagen zur Vernunft kommen, dann werden wir nach Abflauen der Flynn-Affäre den Video-Sprengsatz unter Ihrem Stuhl zünden. Ganz Amerika wird vor Empörung schäumen, und Ihnen droht ein Absetzungs- (Impeachment-) Verfahren im US-Senat, vor Ablauf von 100 Tagen im Amt..

Sie werden sehr bald erfahren, was es heisst, den russischen Bären zu reizen.

Genau beobachten
Auch ihr heutiges Treffen mit dem aggressiven israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu werden wir genau beobachten.

Wie unsere Agenten in Ihrem Aussenministerium uns melden, wollen Sie den Angriff auf den Iran mit dem israelischen Premier besprechen, und in der Westbank den Israelis freie Hand durch ungehinderte Siedlungspolitik lassen, damit die „Endlösung der Palästinafrage“ einleiten.

Das wird Ihnen beiden jedoch schlecht bekommen.

Ein Angriff auf den Iran würden wir als einen Angriff auf Russland ansehen, der Atomkrieg wäre damit eröffnet.

Ich kann Sie nur warnen: Spielen Sie nicht mit dem Feuer..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Wladimir Putin
Präsident Russlands.

Mehr zu Trump
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SATIRE

Danke BILD für das grossartige Donald Trump-Interview: Endlich Klarheit

Dr. Alerxander von Paleske —- 17.1. 2017 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Alfons Himmelstürz
-Mitglied des pseudodemokratischen
BILD-Leserbeirats (MdBLB) –
Brandenburg

Chefredaktion der BILD
Nachrichtlich an (Noch-)Herausgeber Kai Diekmann
Axel Springer Strasse 1
Berlin

Hochverehrte BILD-Macher,

ganz, ganz herzlichen Dank für das grossartige, gestern veröffentlichte BILD-Interview mit dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump, das eigentlich eine Regierungserklärung des Donald in Sachen Europa und der transatlantischen Partnerschaft überflüssig macht.


Interview mit BILD diese Woche: Donald Trump (li), Kai Diekmann (m), BILD-Schreiber (re)

Zusammengefasst:

1. Trump wird alles daransetzen, die EU zu zerschmettern . Das Endresultat wird dann das Wahlkampfversprechen sein, US-Amerika wieder Gross (Great) zu machen – durch Verhäckselung der Konkurrenten.

2. Trump wird der NATO den Abmarschbefehl geben. Überflüssig nannte er das Bündnis.

3. Trump wird Grossbritannien zu seinem europäischen Juniorpartner machen, und ein wenig an der neuen Grösse der USA teilhaben lassen. Das neue Grosse Grossbritannien soll offenbar so zum Vorzeigestaat werden, der als leuchtendes Beispiel für einen erfolgreichen Austritt aus dieser EU dienen soll. Mit weiteren Austritten in kurzer Zeit sei dann zu rechnen.

Die britische Premierministerin Theresa May hat heute in einer Ansprache, gespickt mit Drohungen und Nikolaus-Wunschzettel-Forderungen erklärt, (mit Donald im Rücken) dass die EU bei den Austrittsverhandlungen nach ihrer Pfeife zu tanzen habe. Ein brettharter Brexit stehe an.

4. Ausserdem hat Trump klargestellt: Diese Angela Merkel habe mit ihrer Einladung an Flüchtlinge – illegale Immigranten, wie er sie nannte – einen Riesenbock geschossen.


Angela Merkel und Donald Trump …..Riesenbock geschossen

Unsere Deutsche Antwort
Wir, die Deutsche Volks- und Bild-Lesergemeinschaft müssen jetzt zusammenstehen gegen diesen Donald und seine Pläne. BILD muss ein Trommelfeuer entfachen gegen diesen Herrn, der auch noch an einem Zappelphilipp -Syndrom (ADH Syndrom) leidet, deshalb nicht zuhören kann und zu unüberlegten Entschlüssen neigt. Jeden Tag muss mindestens eine Schlagzeile kommen in der Art:

– Müssen wir uns das gefallen lassen?

– Leben wir jetzt in Entenhausen?

– Diesem Donald muss die rote Karte gezeigt werden

– Kein Nachgeben gegenüber Theresa May

Russlands Reaktion
Auch gegen Russland muss es schlagzeilenmässig weitergehen.

Wladimir Putin hat bereits erkennen lassen, dass diese neue Donald-Politik seine volle Unterstützung findet. Er sieht den Zerfall der EU mit Wohlwollen, nachdem diese mit ihrer Politik gegenüber der Ukraine, dem Plan der NATO und EU-Ausdehnung sowie den Sanktionen gegen Russland ihn angeblich bis aufs Blut gereizt hat. Er hätte das alles vermeiden können, wenn er nach unserer Pfeife getanzt hätte.

Als erstes wird der neue US-Präsident Trump wohl die Truppen abziehen, die der scheidende Präsident Obama gerade nach Polen verlegt hat .

Das sollte schlagzeilenmässig verarbeitet werden etwa:

– Werden die Russen bald bei uns einmarschieren?

– Müssen wir jetzt unsere Frauen in Sicherheit bringen?

– Die Abschaffung der NATO ist eine Gefahr für die Zivilisation.

Unterstützung für Merkel
Ja, auf unsere treusorgende Mutti Merkel kommen enorme Belastungen zu, und da muss BILD ihr, wie so oft schon in der Vergangenheit, den Rücken stärken.

Marie Le Pen darf die Wahlen in Frankreich nicht gewinnen. Sie
wäre der Totengräber der EU. Keine Überraschung, dass Donald sie eingeladen hat.

Feuer unterm Dach
Ja, in der EU ist jetzt Feuer unterm Dach.
Als einziger starker Partner bietet sich nur noch China an, das bereits im Beginn eines Handelskrieges mit den USA steht.

China hat kein Interesse, die EU zu zerstören. Ganz im Gegenteil. Allerdings hat das Frau Merkel noch nicht begriffen sonst wäre sie zum Welt Economic Forum nach Davos gereist, wo der Chinesische Präsident Xi gerade dabei ist, die neue Führungsrolle in der Welt zu übernehmen.

Trump nehmen die Chinesen bestenfalls taktisch, nicht aber strategisch ernst mit seinem Anhang aus Ewiggestrigen und Rassisten wie diesen Breitbart-Betreiber Bannon. Taktisch jedoch äussert ernst weil er die Spannungen in der Welt verschärft und die Vergangenheit der USA zum Zukunftsmodell machen will.

Da muss BILD aufklären, etwa:

– Warum ist Merkel nicht in Davos?

– Angela, Schau nach Osten,

Mit freundlichen Grüssen

Alfons Himmelstürz

SATIRE

Russlands Präsident Putin zum Donald-Dossier

Dr. Alexander von Paleske —- 13.1. 2017 ——-
Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:

Interviewer
Dobroje utro Gospodin President

Präsident Putin
Zdarastvuitje

Interviewer
Herr Präsident, in den USA gehen die Wellen hoch. Angeblich soll der russische Geheimdienst nicht nur durch Hackerei den Wahlkampf zugunsten Donald Trumps beeinflusst haben, sondern auch noch im Besitz eines ausserordentlich peinlichen Videos sein, das Donald Trump in trautem Beisammensein mit Prostituierten, und bei etwas abartigen Sex-Szenen zeigt.
Ausserdem soll er in ein Bett uriniert haben, nachdem er erfuhr, der scheidende US-Präsident Obama habe vor ihm darin übernachtet.
Ist das zutreffend?

Natürlich machen unsere Geheimdienste – wie auch alle Geheimdienste dieser Welt einschliesslich des US-Geheimdienstes CIA – Aufnahmen von Prominenten und Politikern, wenn diese ihre Selbstkontrolle verlieren.
Die speichern das dann, so dass das kompromittierende Material auf Abruf verfügbar ist. Man weiss ja nie, wann er derartige Aufnahmen noch einmal nützlich sein können.

Direkt möchte ich ihre Frage nach dem Video nicht beantworten, sondern nur ganz allgemein dazu Stellung nehmen: Donald Trump ist prinzipiell für Geheimdienste ein relativ einfacher Fall, weil dieser Herr, um es salopp zu sagen, herzlich gerne die „Wutz rauslässt“, und es ihm erheblich an Selbstkontrolle mangelt.
Skrupel sind für ihn ein Fremdwort, was sich aber ausserordentlich positiv für uns auswirkte: Wir standen über Mittelsmänner mit ihm während des US-Präsidentschaftswahlkampfes in ständigem Kontakt, und konnten ihn so über unsere Hackerfunde auf dem laufenden halten, insbesondere diese Clinton E-Mails.

Haben Sie denn Interesse daran, Trump jetzt zu kompromittieren?

Nein, wir haben – und hatten – (noch) kein Interesse daran, Donald Trump zu kompromittieren, Donald Trump will die Beziehungen zu uns verbessern, die Sanktionen gegen uns beseitigen, die EU per Twitter anweisen, das Gleiche zu tun. Das ist gut so.
Ausserdem will er mit allen notwendigen Mitteln die Terrortruppe IS in Syrien ausräuchern – zusammen mit uns. Forderungen nach der Beseitigung des syrischen Präsidenten Assad wie sie der scheidende Präsident Obama dauernd von sich gab, sind von ihm nicht zu hören. Das zeugt von einem gesunden Mass an staatspolitischem Realismus.

Können wir also von jetzt an einer langdauernden Freundschaft zwischen Russland und den USA entgegensehen?

Nein, das setzt eine Interessenkonkordanz zwischen uns und den USA voraus, und die wird es , aller Voraussicht nach, schon mittelfristig nicht mehr geben. Vielmehr sind die Konflikte bereits jetzt vorprogrammiert.

An welche Konflikte denken Sie?

Da ist zum einen der Konflikt im südchinesischen Meer zwischen China, unserem wahren Freund, und den USA. Da ist andererseits die vorbehaltlose Unterstützung der aggressiven Politik Israels gegenüber den Palästinensern mit weiterer Landewegnahme und militärisch gegenüber Syrien und dem Iran. Gerade gestern haben die Israelis – unprovoziert – Raketen auf einen Militärflughafen nahe Damaskus abgefeuert, und einen Grossbrand verursacht.
Die Zerstörung der iranischen Atomanlagen steht weiter auf der Prioritätenliste des israelischen Premiers Netanyahu ganz oben. Wir
werden also mittelfristig eine erhebliche Zunahme der Spannungen zwischen uns und den USA sehen, zumal die Interessenkonflikte unter Trump nicht mehr auf diplomatischen Wege augeräumt werden – anders als noch das Atomabkommen mit dem Iran. Der zukünftige Präsident Trump hält nichts von Diplomatie, seine Un-Diplomatie besteht darin, Verlautbarungen über Twitter rauszulassen, die an Deutlichkeit und Unverschämtheit nichts zu wünschen lassen. Seine Politik ist „Knüppel aus dem Sack“, im Innern wie nach aussen.
Seine Pressekonferenz vorgestern hat einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie er mit Leuten umspringt, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollen.

Würden Sie dann zu dem explosiven Material greifen?

Wenn Trump ankündigen sollte, dass er Israel bei einem Angriff auf die Atomanlagen des Iran unterstützen wird, dann werden wir über Backchannels dem Präsidenten der USA mitteilen, dass wir kompromittierendes Material mit Trump-Bettgeflüster, und die Details unserer einvernehmlichen Wahlkampfunterstützung notfalls veröffentlichen könnten. Donald Trump wir sich dann genau überlegen, ob er diese Blosstellung will, und damit ein Amtsenthebungsverfahren riskiert.

Spassibo, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview.

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