SATIRE

Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin

Dr. Alexander von Paleske — 26.4. 2012 – Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Politischer Schlachtermeister und
kaltduschender Profi- Aufmischer
Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich wende mich direkt an die Deutsche Volksgemeinschaft, nachdem die Presse sich erneut in einer Scheinempörung über mein gestriges „Schlachtfest“ aufgeregt hat.

So titelte der Berliner Kurier:

Saumäßiger Vergleich – Sarrazin: „DDR-Ende war eine Notschlachtung“

„DDR“ Verklärer erwartet
Ich hatte zutreffend erwartet, dass professionelle „DDR“-Verklärer wie die einstige „DDR“-Wirtschaftsministerin der damaligen Modrow-Regierung, Christa Luft, dort aufkreuzen, und die These von der angeblichen Zwangskolonisierung des Ostens durch den Westen wieder auf das Tapet bringen würden. Alles Quatsch.

Für solche Sozialismus-Nostalgiker aus dem ehemaligen Schweinestaat „DDR“, den wir notschlachten mussten, habe ich keinerlei Sympathien. Diese Personen müssen frontal angegriffen und mit drastischen Vergleichen einen aufs Haupt bekommen.


Das bin ich, der politische Metzger Deutschlands

Nicht an Einverleibung interessiert
Eigentlich waren wir Westdeutschen, äh, ich meine Bundesrepublikaner ja gar nicht so richtig an der Einverleibung der „DDR“ interessiert. Uns hätte es weit besser gepasst, wenn erst einmal sich die Ostler mit Ostmark selbst weiter heruntergewirtschaftet hätten, statt dann später diese lächerliche Dolchstosslegende zu fabrizieren.

Also eine Art Konföderation mit getrennten Währungen, sodass diese sogenannten Schwestern und Brüder hautnah erfahren hätten, wie bankrott ihr Staat und ihre Betriebe wirklich waren, und sie schliesslich nach unserer Notschlachtung, äh, ich meine Nothilfe, geschrien hätten.

In der Zwischenzeit hätten wir dann, zur Linderung der allergrössten Not, weiter Pakete in den Osten geschickt und jedem Besucher aus dem Osten weiterhin ein kleines Begrüssungsgeld in die Hand gedrückt. Das wäre nicht nur billiger gewesen, sondern hätte diese Ossis auch Bescheidenheit gelehrt.

Walze Helmut Kohl war nicht aufzuhalten
Nachdem aber die Dampfwalze Helmut Kohl nicht mehr aufzuhalten war, weil der instinktiv ahnte, dass man die Ost-Bevölkerung durch ein paar Täuschungsmanöver hinters Licht führen („Blühende Landschaften“, . „Es wird keinem schlechter, aber vielen besser gehen“) und so schnell auf seine Seite und damit zum eigenen Wahlerfolg bringen kann, mussten wir Fachleute sehen, wie wir das Beste daraus machen könnten.

Natürlich wussten wir:

dass es von nun an für uns Wessis teuer werden würde, weil die gesamte Infrastruktur im Osten erneuert werden musste

dass Plattenbauten unter West-Regie zur Verslumung führen

dass die Bevölkerung der neuen Bundesländer nun in Verlierer und Gewinner aufgespalten würde

dass die Bevölkerung der Ostländer, äh ich meine neuen Bundesländer zunächst einmal nur als Konsumenten, nicht aber als Produzenten gebraucht würden, weil die Produkltion in der Bundesrepublik nur hochgefahren werden musste, und eine Produktionskonkurrenz von drüben weder erwünscht noch notwendig war.

Um diese harten Einschnitte zu tolerieren, musste deren Vergangenheit konsequent entwertet, geschlachtet und entsorgt werden.

Motto: Alles war schlecht, nun wird mit der DM endlich alles gut, so wie es der Pfaffe Gauck in seinen Predigten und Vortragsreisen ja immer wieder zutreffend herausposaunt hat „Wir waren keine Bürger“..

Die von uns getroffenen Massnahmen lauteten:

Eigentumsrückgabe geht vor Entschädigung. Damit sollten eine ganze Reihe von Westdeutschen in den längst abgeschriebenen Wiederbesitz von Grund und Boden kommen, und auch persönlichen Gewinn aus der Wiedervereinigung schlagen.

.Beseitigung von allem, was nach Sozialismus roch (z.B. Abschaffung der Polikliniken)

Konsequente Beseitigung des Gemeinschaftsgefühls, das sich ja bloss aus der permanenten Mangelsituation herleitete

Konsequente „Siegerjustiz“ statt aufklärender Wahrheitskommission.

Alles notgeschlachtet
Wir haben also alles notgeschlachtet, was irgendwie mit einer nüchternen (auch positiven) Betrachtung der Vergangenheit zu tun haben könnte.

Teil der Schlachtwerkzeuge war gerade auch das Betriebsvernichtungs-Bolzenschussgerät „Treuhand“, die Abwicklungsanstalt für ostdeutsche VEB-Betriebe.

Hier galt der eherne Grundsatz:

Schliessung oder Verramschen geht vor Weiterführung

Vor allem musste auch verhindert werden, dass aus der Selbstbefreiung der Ossis durch die Massendemonstrationen irgendwelche (Schein-) Rechte hergeleitet würden.

Das durchgängige Motto musste sein: Alles war schlecht, nun wird alles gut. Dazu gehörte auch das Keulen der LPG-Sauen. Die dort praktizierte Massentierhaltung war längst noch nicht so ausgereift wie hier in der Bundesrepublik, wo die Hühner und Schweine dank massiver Antibiotikaverfütterung wesentlich schneller ihren Schlachttag erreichen.

Natürlich war uns klar, dass, wenn der Schwindel mit den blühenden Landschaften aufflog, die Vereinigungsverlierer in Scharen zu den radikalen Parteien am linken und rechten Rand des politischen Spektrums abwandern würden. Aber das war als Kollateralschaden in Kauf zu nehmen

So viel zur Klarstellung

Gute Nacht Deutschland

Euer

politischer Metzger
&
nimmermüder Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Forscher,
Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

Thilo Sarrazin

Mehr Satire zu Sarrazin
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Zu Joachim Gauck
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Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob
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Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

Über den Vereinigungsgewinnler IM Landgraf::
linkEin APO-Mann aus Wien – Martin Schlaff

SATIRE

Österreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser meldet sich wieder zu Wort

Dr. Alexander von Paleske — 21.4. 2012 —Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Karl Heinz Grasser
Ex- austrischer Finanzminister
Im Sumpfblütenweg 1
Wien
Österreich

Hallo Deutschland,

nachdem heute in der Springer-Zeitung „Die Welt“ ein extrem negativer Artikel über mich erschien:


„Teflon Grasser führt das Parlament an der Nase herum“

sehe ich es als meine Aufgabe an, nicht nur diesen hinterhältigen Lügen entgegenzutreten, sondern gleichzeitig einen Überblick zu geben, wie es um unsere geliebte Alpen –(Skandal-)Republik zur Zeit bestellt ist.


Das bin ich, der fesche Karl-Heinz: Opfer von Staatsanwaltschaft und austrischer Kampfpresse

Negativ und Positiv
Einerseits ausserordentlich negativ, denn was diese sogenannten Ermittler gerade gegen mich sich da zusammenphantasiert haben, das grenzt schon an Paranoia.

Wenn man denen glauben würde, dann wäre ich die meiste Zeit meiner überaus erfolgreichen Arbeit als Finanzminister nur damit beschäftigt gewesen, Schmiergelder klarzumachen, sie einzutreiben, und auf diversen Konten zu deponieren.

Geradezu lächerlich.

Negativ aber auch hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, denn die Justiz hat in ihrem Verfolgungswahn so viele Ermittlungsverfahren, eingeleitet, dass dadurch der normale Straf-Prozessbetrieb weitgehend lahmgelegt ist.

Mit anderen Worten: die eigentliche Aufgabe der Justiz nicht erfüllt wird: die kleinen Fische zu verfolgen, zu fangen, und hart zu bestrafen, die Grossen aber laufen zu lassen.

Kriminelles Gesindel nicht mehr verfolgt
So kann das kleinkriminelle Gesindel weiterhin seinen rechtswidrigen Geschäften nachgehen, während wir verantwortungsvolle Politiker unseren Terminkalender mit Vorladungen vor parlamentarischen Untersuchungssausschüsse und Staatsanwaltschaften füllen müssen.

Termine, bei denen wir uns mit all den Lügen auseinandersetzen müssen, die gerade auch von ehemaligen nutzlosen Mitarbeitern wie diesem Michael Ramprecht und der linken austrischen Kampfpresse in die Welt gesetzt wurden.

Negativ ausserdem noch insoweit, als diese lächerlichen, an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe, dem Image unserer geliebten Alpen- (Skandal-)Republik schwer geschadet haben..

Gerechtigkeit durch fehlende Ressourcen
Andererseits sieht es aber auch ausserordentlich positiv aus, nicht nur für mich, sondern auch viele meiner persönlichen und politischen Freunde, denn in einer kurz zurückliegenden Besprechung der Strafverfolgungsbehörden wurde klar, dass die vorhandenen personellen und materiellen Ressourcen nicht ausreichen, um die – völlig aus der Luft gegriffenen – Korruptions- und Untreuevorwürfe bis zur Anklage voranzutreiben.

Hinzu kommt, dass noch etliche Verfahren aus den letzen 10 Jahren der Aufarbeitung harren (Auer von Welsbach; Libro; Constantia- Immofinanz, Hypo-Alpe Bank usw. usw.)

Ausschuss tagt
Seit Wochen tagt der sogenannte (Schein-)Korruptions-Untersuchungsausschuss des österreichischen Parlaments, um den völlig unbegründeten Vorwürfen nachzugehen, die hochanständigen Politiker seien käuflich gewesen.

Tatsächlich ging es aber (nach aussen jedenfalls) völlig ordnungsgemäss zu. In keinem Fall sind weder Bestechungsgelder an mich geflossen, noch liegen Fälle von Untreue vor.

Verdient haben allein meine lieben Freunde Peter Hochegger (dumm und gierig), Walter Meischberger und Ernst Karl Plech, für harte, aufopferungsvolle Lobbyarbeit. Das schliesst natürlich Geschenke im Rahmen einer solchen engen Freundschaft keineswegs aus.

Unberechtigte Vorwürfe
Auch Geldwäsche gab es für mich als treuen Staatsdiener nicht. Ich hatte und habe eine blütenweisse Weste an (meistens jedenfalls), und mir nichts zuschulden kommen lassen.

Das gilt gerade und insbesondere für die sog. „Schwiegermutter Affäre“, in die meine Schwiegermutter, Marina Giori-Lhota, aus dem Kristall- und Schmuckhaus Swarovski , hineingezogen wurde, die sich allerdings jetzt – vielleicht altersbedingt – offenbar nicht mehr so genau an die Einzelheiten erinnern kann.

Es handelte es sich in dieser Affäre keineswegs um mein eigenes Geld, sondern glasklar um das meiner Schwiegermutter, welches ich per Auto in der Schweiz von der Firma Ferint AG abholte, über die Grenze in die Heimat schaffte, und bei der Julius Meinl-Bank des Kaffee-Fünften einzahlte.

Was mich aber jetzt besonders empört: Diese Bank des Kaffee-Fünften ist mir in den Rücken gefallen, indem sie Anzeige. wegen Verdachts auf Geldwäsche im Zusammenhang mit der Bareinzahlung von 500.000 Euro durch mich, erstattete. Es war beileibe nicht die einzige fette Einzahlung.

Das Geld war jedoch längst gewaschen, ein erneuter Waschgang war deshalb weder erforderlich noch zweckmässig (weitere Details siehe hier).

Das gilt für den Terminal Tower in Linz, wo ich völlig uneigennützig dafür gesorgt habe, dass die Finanzbeamten einen schönen (teuren) Ausblick auf die Linzer Bahngleise haben, und bei Langeweile sich am Anblick der vorbeifahrenden Züge laben können.

Meine Freunde Meischberger und Hochegger erhielten von der Baufirma seinerzeit ein schönes Honorar in Höhe von 200.000 Euro, da sie mir erfolgreich den Umzug meiner Beamten in dieses wunderbare, aber ziemlich teure Gebäude, schmackhaft gemacht hatten.

Das gilt für die Buwog, wo ich für den Staat den höchstmöglichen Kaufpreis (minus 200 Millionen) durchgesetzt, und ausserdem die besten Berater mit der Lehman (Pleitebank) herangezogen hatte, die zwar erheblich teurer als die Mitbewerber der CA Immo waren, aber mindestens 100 mal mehr Erfahrung mitbrachten.

Mein Freund Karl-Heinz Muhr hatte mich mit diesen Spitzenleuten zusammengebracht, und für seine Überzeugungsarbeit 433.820 Euro rechtens verdient, auch wenn er nur mündliche Beratung machte und nichts Schriftliches vorlegte.

So wurde die Mär in die Welt gesetzt, ich hätte bei der Vergabe der Bundeswohnungen (Buwog), über die ich bereits früher an dieser Stelle berichtete, mitverdient, indem ich Hintergrundwissen an einen der Bieter, die Immofinanz, die später den Zuschlag bekam, gegen Bares in Millionenhöhe weitergegeben. (Details siehe hier).

Der Vorwurf ist schon deshalb lächerlich, weil ich mich nur im Voraus für harte Arbeit bezahlen lasse, aber nicht im Nachhinein.

Die angeblichen Bestechungsgelder sind erstens nicht geflossen, und zweitens nicht an mich, denn sie wurden ja erst nach dem Zuschlag entrichtet.

Was dieser ehemalige Mitarbeiter namens Ramprecht da vor dem Ausschuss erzählte, dass es sich um ein von mir inszeniertes abgekartetes Spiel gehandelt habe, ist nichts als eine Lüge, was sich schon daran zeigte, dass Ramprecht nach der Befragung durch die Parlamentarier kürzere Beine hatte und somit den Spruch bestätigte: Lügen haben kurze Beine.

Das gilt für die Telekom Austria, mit deren finanzieller Hilfe ich die KMU-Roadshow veranstalten konnte, der Auftrag zur Ausrichtung ging natürlich an Hochegger, während meine Freunde Hochegger und Meischberger bei einer Kursverbesserung (Kurspflege) geholfen haben, die wiederum den Telekom-Managern einen saftigen Bonus einbrachte . Sehr anständig.

Dass von 2000 bis 2010 bei der Firma Valora Unternehmensberatung AG in Wien, die meinem Freund Hochegger gehörte, angeblich 7,5, Millionen Euro von der Telekom Austria versickert sind – ohne erkennbare Gegenleistung – halte ich für eine dreiste Lüge der linken austrischen Kampfpresse.

Im übrigen war ich an dieser Firma gar nicht beteiligt. Und dass diese Firma schöne Geldbeträge an die Firma Valora Solutions weiterleitete, an der auch ich beteiligt war, hängt einfach damit zusammen, dass sich das unter befreundeten Firmen so gehört.

Auch an der Privatisierung der Post habe ich natürlich nichts verdient, sondern lediglich meine Freunde Hochegger und Meischberger, zusammen 350.000 Euro. Sollten die im Rahmen unserer Freundschaft mich mal beschenkt haben, woran ich mich aber gar nicht erinnern kann, dann wäre das ja wohl kaum strafbar.

Und das gilt natürlich auch für die Porr-Geschichte, den in die Hose gegangenen Novomatic Deal, und die Dorotheum-Privatisierung

Vorwürfe lächerlich
Auch die von der Staatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Untreue gegen mich sind lächerlich.
Ich habe dem austrischen Staat als bis dato bester Finanzminister treu gedient.

Weil die Staatsanwaltschaft nichts gegen mich auf der Kralle hatte, haben sie dann meine Wohnung durchsucht, was ich als Hausfriedensbruch ansehe, und ebenfalls die Büros meines Steuerberaters Peter Haunold.

Bei mir fanden sie natürlich nichts, und die Durchsuchung bei meinem Steuerberater war ein Gesetzesbruch.

Dann versuchten diese Staatsanwälte auch noch, meine wohltätigen Stiftungen im Finanzparadies Liechtenstein unter die Lupe zu nehme, wo ich rund 9,28 Millionen Euro gebunkert, äh, ich meine investiert habe.

Zum Glück hatte die Kanzlei Marxer in Liechenstein keineswegs belastende Unterlagen vom Gericht abgeholt, und an meinen Berater, Heinrich Schwägler, weitergeleitet, sodass wir sehen konnten worauf sich diese Staatsanwälte stürzen wollten. Schliesslich hat das fürstliche Obergericht in Liechtenstein entschieden, dass die Akten ohnehin nicht an die austrischen Verfolger herausgegeben werden dürfen. Sehr erfreulich.

Nach einigen Wochen wurden dann die Akten wieder herausgerückt, äh, ich meine herausgegeben, worauf die austrische Kampfpresse tobte, hier seien belastende Urkunden beseitigt worden. Alles Quatsch.

Weil der Name Ferint durch die Pressehetze einen so schlechten Klang bekam, hat sie sich kurzerhand in Sovento umbenannt, und die Adresse geändert.

Stand meinen Mann und sagte Bescheid
Deutsche Volksgemeinschaft, ich habe aber gestern in dem Korruptionsausschuss bei meiner Befragung nicht nur meinen Mann gestanden sondern auch diesen Abgeordneten ordentlich Bescheid gesagt.

Weitere sehr erfolgreiche Geschäfte,die ich hier nicht alle aufzählen kann, sind hier nachzulesen.

So viel für heute

Servus

Karl-Heinz Grasser

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Botschaft der Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, SPD, FDP: Warum das Rederecht im Bundestag (re)formiert werden muss – oder: Vorwärts zum Parteien-Gesangsverein im Reichstagsgebäude

Dr. Alexander von Paleske — 15.4. 2012 — Folgende Nachricht landete heute in meiner Mailbox:

Fraktionsvorsitzende der SPD, CDU/CSU,
FDP im Bundestag

Reichstagsgebäude

Berlin

Guten Morgen Deutsche Volksgemeinschaft,

nachdem in der Presse merkwürdige Berichte aufgetaucht sind, wir, die Mehrheitsvertreter der gesunden deutschen Volksmeinung, wollten das Rederecht der Abgeordneten im Bundestag beschneiden, weisen wir dies gemeinsam als kompletten Blödsinn zurück.

Formierung des Parlaments
Vielmehr dient der Gesetzesvorstoss zur Modernisierung der Geschäftsordnung des Bundestages, der am 26 April durch den Bundestag gejagt werden soll, der Modern-Formierung des Parlaments.

Es war ja bereits Ludwig Erhards Traum Anfang der 60er Jahre , aus der deutschen Volksgemeinschaft eine formierte Gesellschaft zu machen. Das war natürlich eher weit in die Zukunft gerichtet.

Aber den Bundestag, den werden wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller vorwärts gerichteten Parteien formieren: durch ein sog. Schwatzbuden-Verhinderungsgesetz.

Wir, die Fraktionen, werden in der Zukunft alleine bestimmen, wer in den jeweiligen Sitzungen des Parlaments das Wort ergreifen darf. Daran hat sich dann der Bundestagspräsident zu halten.

Kein Sabbelrecht für Dissidenten
Irgendwelchen Abweichlern das Wort zu erteilen, die nur Verwirrung unter das Volk bringen, und die Sitzungen unnötig in die Länge ziehen, so wie der BT-Präsident Lammert es in der Debatte über die Eurorettung zuliess, das wird es in der Zukunft nicht mehr geben.

Dissidenten haben am Rednerpult des Parlaments nichts zu suchen, sie verfälschen nur den durch die Fraktionen schon eruierten und beschlossenen gesunden Volkswillen.

Schaffen das mündliche Erklärungsrecht ab
Gleichzeitig schaffen wir das mündliche Erklärungsrecht zur Debatte (§ 30), zur Abstimmung (§31), und ausserhalb des Tagesordnungspunktes (§ 32 der Geschäftsordnung des Bundestages) ein für allemal ab.

Wer noch, wie ein Würstchen, seinen Senf dazugeben will, der kann das in Zukunft schriftlich tun.

Aufjaulen unbeachtlich
Zwar jaulen jetzt Grüne und die Linke auf, aber die Regelungen, die sie für ihre (Schein-) Rechtfertigung heranziehen, die stammen noch aus der Zeit der Paulskirche von 1848, und haben in einem modernen (formierten) Parlament nichts mehr zu suchen.

Da ist einmal der Art 38,I S.2 des Grundgesetzes, wo es heisst:

Sie (die Abgeordneten) sind Vertreter des ganzen Volkes , an Aufträge und Weisungen nicht gebunden, und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Das ist längst von der normativen Kraft des Faktischen überholt. Wir werden in schöner Eintracht alsbald eine Grundgesetzänderung einbringen, die etwa so lautet:

Die von den Parteien ausgesuchten Abgeordneten unterliegen vollständig der Parteidisziplin. Alles Nähere regelt das Parteiengesetz.

Ebenso bedarf der Artikel 21 des Grundgesetzes einer Runderneuereung.

Statt jetzt:

Dier Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit

wird es in Zukunft heissen.

Die Parteien beeinflussen positiv und bestimmend die Willensbildung des Volkes und helfen so bei der Bildung des gesunden Volksempfindens mit. Ihre der Parteidisziplin unterworfenen Vertreter sitzen im Bundestag.

So viel erst einmal für heute

Gute Nacht Deutschland

Die Fraktionsvorsitzenden der CDU / CSU, SPD und FDP:

gez. Volker Kauder (für die CDU/CSU)

gez. Frank-Walter Steinmeier (für die SPD)

gez. Rainer Brüderle (für die FDP)

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Herzlichen Glückwunsch ZEIT-Qualitätsjournalist Matthias Nass: Haifa – Ein hervorragender Bilderberg-Konferenzort

12.4. 2012

Herrn
Spitzen-Qualitätsjournalist
und chronischer Bilderberger
Matthias Nass
Korrespondent der Wochenzeitung
DIE ZEIT
Ex Stv. Chefredakteur

Pressehaus
Hamburg

Sehr geehrter Herr Spitzen-Qualitätsjournalist Matthias Nass,

es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, Ihnen meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu übermitteln, dafür, dass Sie als Mitorganisator der (demokratieverachtenden) Bilderberg-Konferenzen für dieses Jahr den Konferenzort Haifa in Israel ausgesucht haben. Ich kann mir keine bessere Wahl vorstellen.

Nachdem Sie im demokratischen Europa immer wieder mit Protestierern gegen ihr hochwichtiges Treffen rechnen mussten, lag es nahe, sich diesen „Pöbel“ einfach vom Halse zu halten, und die Konferenz zur Abwechslung 2012 in Israel stattfinden zu lassen. Dort

– wo mit Protestierern nicht lange gefackelt, notfalls seitens der Sicherheitskräfte auch zur Schusswaffe gegriffen wird, wenn potentielle Protestierer nicht ohnehin schon gleich an der Einreise gehindert werden.

– Wo Pressezensur stattfindet

– Wo es pro Bevölkerungszahl die zweithöchste Zahl von inhaftierten Journalisten gibt

– wo angeschuldigte Palästinenser jahrelang in Gefängnissen ohne Gerichtsurteil festgehalten werden

– Wo das Kabinett Benjamin Netanyahu / Ehud Barak mittlerweile eher als „Kriegskabinett“ bezeichnet werden muss.

– Wo illegale, zum Teil gewaltsame, Landwegnahme im besetzten Ost-Jerusalem und der Westbank mittlerweile zum Tagesgeschäft gehören

– Wo israelische „Todesschwadronen“ missliebige Palästinenser abknallten, was selbst nach israelischem Recht nicht zulässig ist

– Wo Journalisten wie Anat Kam und Uri Blau, die das aufdeckten, zu langen Gefängnisstrafen verurteilt wurden bzw. mit ihnen zu rechnen haben. Eine Form der Rechtsprechung zum illegalen Staatsgeheimnis, die in Deutschland an das Urteil des Reichsgerichts gegen den späteren Friedens-Nobelpreisträger Carl von Ossietzky aus dem Jahre 1931 erinnert

– Wo israelische illegale Siedler in der Westbank Parolen wie:

– „Araber in die Gaskammern“
– „Tötet alle Araber“
– „Sterbt arabische Sand-Nigger“
– „vernichtet alle Moslems

ungestraft an Häuserwände schmieren, und ohne dass diese volksverhetzenden und zu Gewalttaten auffordernden Parolen sofort entfernt werden.

Aber da Ihre Konferenz ja ohnehin eine Verhöhnung von Demokratie und dem zu ihr gehörenden Prinzip der Öffentlichkeit ist, wie ich bereits in einem ausführlichen Artikel dargelegt habe, ist die Bilderberg-Konferenz in Israel endlich da angekommen, wo sie politisch-verwandtschaftlich hingehört. Ganz, ganz herzlichen Glückwunsch!

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Alexander von Paleske
Arzt für innere Medizin, Hämatologie
Leitender Abteilungsarzt
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
Bulawayo
Simbabwe

Keine Satire zu Bilderberg
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkEin Prozess in München und die geheime Bilderbergkonferenz
linkIn drei Wochen: Bilderbergkonferenz in St. Moritz/Schweiz

Zur Journalistin Anat Kam

Israel: 4 1/2 Jahre Freiheitsstrafe für eine mutige
Journalistin

Israel: Journalismus, illegale Staatsgeheimnisse und Todesschwadronen
Innerstaatliche Feinderklärung, Staatsmassnahmen gegen Kritiker

Satire zu Bilderberg
linkGrußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Zur Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und ihren Redakteuren / Herausgebern
IDeutschlands liberale Wochenzeitung “Die ZEIT” verlangt Löschung einer Satire
Mission impossible – Josef Joffes Iran-Kriegs-Artikel in der ZEIT
Der Krieg in Afghanistan und eine führende liberale deutsche Wochenzeitung
Afghanistan: General McChrystal schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
DIE ZEIT: Liberale Meinungsführerschaft ade? – ein Einwurf
Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
Wochenzeitung „DIE ZEIT“, der Kachelmann-Prozess und der Niedergang des Qualitätsjournalismus
Claudia Pechstein, ein Indizienbeweis und die Wochenzeitung DIE ZEIT

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Granate-Renate Künast an alle Grünen: So bekämpfen wir die Piraten

Dr. Alexander von Paleske — 1.4. 2012 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Granate-Renate Künast
Fraktion B.90-Die Grünen
Bundestag
Berlin

Liebe Grüninnen und Grüne,

nachdem es die Piraten wider unseres Erwartens geschafft haben, nun auch in den saarländischen Landtag einzuziehen, und in den Umfragen weiterhin über 7% liegen, ist unsere Strategie:

„Wie kommen wir alsbald wieder an die Berliner Fleischtöpfe

ernsthaft in Gefahr.

Leider hat uns die Wahl des Pfaffen Gauck, den wir – trotz seiner unerträglichen Statements in den vergangenen Jahren – aus durchsichtigen opportunistischen Gründen zum Bundespräsidenten vorschlugen und wählten, nicht das erwünschte Absinken der Angela Merkel in der Wählergunst erbracht.

Schade.

Aus der Traum?
Sollten die Piraten es aber in den Bundestagswahlen im nächsten Jahr schaffen, ins Parlament zu kommen, dann hiesse es für uns Grüne leider:

Aus der Traum einer rot-grünen Koalition“

und wir müssten dann weiter auf den harten und wenig einträglichen Oppositionsbänken Platz nehmen.

Ich habe deshalb in der vergangene Woche bei dem Verzehr einer Currywurst darüber nachgedacht, wie wir diesen Piraten-Haufen wieder unter die 5% drücken können.

Bestandsaufnahme
Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

– Die Piraten sind ein junger Haufen ohne Programm.

– Zu den entscheidenden Fragen wie Afghanistan, wo uns Grüninnen und Grünen nichts Besseres einfiel, als die Politik der Krieger von CDU/CSU, FDP und SPD zu unterstützen, haben diese Grünschnäbel äh, ich meine Piratenschnäbel zum Glück bisher keine eigene Meinung.
Wenn die entschieden gegen den (unpopulären) Afghanistanfeldzug aufgetreten wären, dann wäre es für uns so richtig eng geworden.

– Das Gleiche gilt für den EU- Rettungsschirm, und das alsbald folgende massenhafte Drucken von EU-Geldscheinen samt der dann folgenden Inflation.


Renate Künast ……..nieder mit den Piraten

Nachdem die Atomdebatte nun endgültig zu unseren Gunsten entschieden ist, haben wir keine wirklich zündenden Ideen mehr.
Deshalb habe ich heute gegenüber der Presse die folgende (inhaltslose) Stellungnahme abgegeben:

„Ich sehe keinen Anlass, darüber zu spekulieren, dass die Piraten wieder verschwinden. Die Piraten sind für alle Parteien eine Herausforderung. Sie könnten jetzt mit ihrer Ausstrahlung des Neuen punkten“.

Folgende Piraten-Vernichtungsstrategie
Daraus ergibt sich für uns Grüninnen und Grüne folgende Vernichtungsstrategie gegen die Piraten:

1. Wir Grüne gründen einen Jugendverband wie die Jungsozialisten (Jusos) der SPD, die Junge Union der CDU und die (jetzt bedeutungslosen) Jungen Liberalen (Julis) der FDP.

.Einen derartigen Verband hatten wir bisher nicht , weil wir Grüninnen und Grüne ja im Prinzip Berufsjugendliche sind. Wir altern nicht, selbst dann wenn wir uns auf einen Rollator stützen müssen, weil unsere Gedanken ewig jung bleiben..

2. Leider nimmt uns die deutsche Volksgemeinschaft das nicht ab, also müssen wir die Jugendlichen separat organisieren. Als Name schwebt mir Junge Grüne vor (JuGrü).

3. Da diese Piraten mich sehr an unsere Spontis seinerzeit erinnern, müssen wir diesen unseren Junggrünen (JuGrüs) auch diese Spontaneität beibringen. Als Schulungsleiter käme am besten der Ex-Obersponti und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer in Frage, der sich vorübergehend dann von seiner anstrengenden Arbeit als Klinkenputzer für Grosskonzerne verabschieden müsste.

4. Als Logo für diese Junggrünen denke ich an einen schwarzen Laptop auf grünem Grund.

5. Als Wahlspruch : Die Freiheit im Netz ist grün.

So, und jetzt ran an die Arbeit.

Vorwärts mit den Grünen, nieder mit den Piraten.

Eure Granate-Renate Grünast

Mehr zur Granate-Renate
Politische Livesatire vom Wochenende

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Zur Piratenpartei
Willkommen Piratenpartei

Mehr Satire zum GröDAAZ Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
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Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Mehr zum Obergrün-Opportunisten, Ex-Arbeiterkampf KB Nord-Recken Jürgen Flaschenpfand-Trittin:
Bundespräsident Wulff: Deutschland ist (noch) keine Bananenrepublik

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Ansprache des neuen Präsidenten Gauck: Ich bin der richtige Mann (zur falschen Zeit)

Dr. Alexander von Paleske —19.3. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Joachim Gauck
Bundespräsident
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Liebe Deutsche Volksgemeinschaft,

gestern wurde ich mit einem phantastischen Ergebnis zum Präsidenten gewählt. Ich bin richtig stolz darauf, jetzt der erste Bürger im Staate zu sein.

Bürger wurde ich ja erst mit dem Ende der „DDR“, vorher war ich bestenfalls ein Unterdrückter ohne Ausstrahlungskraft.


Richtig kennenlernen

Allerdings viele, die mich gestern gewählt haben, werden mich jetzt erst so richtig kennenlernen, obwohl sie mich bereits aus meinen früher gemachten tiefschürfenden Stellungnahmen kennen sollten.

Dieser SPD-Gabriel verstieg sich gar noch zu der Behauptung,

Gaucks Amtszeit ist zunächst „eine Chance….eine Zeitenwende gibt es auch. Das Zeitalter des Neoliberalismus, der absoluten Freiheit der Märkte, ist zu Ende.“

Papperlapapp!

Dann hat er mir auch noch diesen Willy Brandt-Schinken geschenkt: Links und frei.

Ich habe nichts weiter dazu gesagt, aber am liebsten hätte ich die Annahme dieses Geschenks abgelehnt. Schon der Titel ist ein Widerspruch in sich: Links ist nicht frei sondern unfrei.

Im übrigen war Brandt’s Ostpolitik nichts anderes als ein widerwärtiges Appeasement-Theater, wie ich mehrfach bereits nachgeweisen habe.

Aber insbesondere diese Grünen, und einige Herrschaften in der SPD, die immer noch ganz freudetrunken über ihren (Schein-)Wahlerfolg sind, haben diese meine Ergüsse entweder nicht zur Kenntnis nehmen wollen, oder bilden sich ein, ich könnte mich noch in ihre Richtung bewegen. Da werden die sich gewaltig täuschen: ich bewege mich ganz und gar nicht. Gauck bleibt Gauck.

Abstossender Handelsblatt-Artikel
Besonders geärgert hat mich heute beim Betreten des Schlosses Schöne Aussicht ein Artikel im Handelsblatt, der mir gleich am Eingang überreicht wurde:

„Warum Gauck der falsche Präsident ist“

So eine Unverschämtheit, und das noch von Tintenkulis, die mir als hochintellektuellem Vertreter einer (neo)liberalen Linie besonders nahe stehen sollten. Aber nein!

Ich werde in den nächsten Zeilen etwas die „Katze aus dem Sack lassen“, ein wenig über meine Zielvorstellungen schwadronieren, wohin das Deutsche Vaterland unter meiner weisen Anleitung in Zukunft treiben soll.

Im Zentrum des Denkens: neoliberaer Freiheitsbegriff
Wie ich im meiner kurzen Ansprache gestern nach der Wahl erklärte, wird der (neoliberale) Freiheitsbegriff im Zentrum meines Denkens, Predigens und Handelns stehen.

Ich werde der deutschen Volksgemeinschaft klarmachen, dass sie mit ihrer Freiheit bisher viel zu wenig anzufangen wusste.
Mehr noch: dass diese ständige Unzufriedenheit, dieses ständige Nörgeln, über die angeblichen Fehler das Politiker der nicht-Linken-Parteien, ein sofortiges Ende finden muss.

Freiheit ist in meiner Vorstellungswelt die Freiheit das zu tun, was uns verantwortungsvolle Banker, Konzernchefs und Politiker im Mitte-bis rechten Spektrum vorschreiben, äh, ich meine nahelegen..

Im persönlichen Bereich bedeutet Freiheit: verantwortungsvoll zu handeln, indem diese von den genannten Verantwortungsträgern vorgegebene Linie strikt befolgt wird.

Das gilt nicht nur, aber insbesondere für Hartz IV Empfänger, die zufrieden sein sollten, dass sie – ohne Arbeit zu leisten – vom Staat alimentiert werden.
Die sollten aus der Freiheit schöpfend verantwortungsvolle Entscheidungen treffen: wieder zu arbeiten, ganz gleich ob Arbeitsplätze vorhanden sind, oder nicht.

Ansehen der Politiker muss steigen
Ich persönlich werde mich dafür einsetzen, dass die Politiker in der Volksgemeinschaft wieder respektiert werden, ganz gleichgültig, welche Interessen sie verfolgen und welche Fehler sie begehen. Die Politiker müssen mindestens das gleiche Ansehen geniessen, wie die Pfaffen (soweit sie nicht des sexuellen Missbrauchs überführt sind, oder dem Trunke erlegen Auto fahren).

Und ich persönlich stehe dafür, dass auch ein Pfaffe nicht zu schade ist, sich in die Niederungen der Politik zu begeben.

Statt einen detaillierten Programmentwurf und Zukunftsplan stelle ich meine hochpolitischen und tiefschürfenden Stellungnahmen vor, die deutlich genug zeigen, wo in Zukunft mit mir der Freiheits-Hase langläuft

Am 12. Juni 2010 im Berliner „Tagesspiegel am Sonntag:

Wer aus dieser Krise die Schlussfolgerung zieht, dass die Wirtschaft eine Art strengere Zähmung braucht, dem widerspreche ich. Ich wäre immer dagegen, einen Staatsdirigismus zu schaffen, der ein Primat der Politik über die Wirtschaft schafft.“

Am 16.10.2011 in der „Zeit“-Matinee zur Finanzmarkt-Debatte und zur Protestbewegung „Occupy:

Das wird schnell verebben. (…) Unsäglich albern.“

Am 7.11.2011 in der 3sat-Sendung „Kulturzeit“

Das Wort albern ist aufgetaucht in einem etwa zweistündigen Gespräch. Da gab es auch viele Äußerungen dazu, dass ich protestierende Bürger toll finde. (…) Ich mag Menschen, die sich von den Zuschauerrängen weg auf die Handlungsebene begeben. Dann gibt es aber Elemente, die ich als albern bezeichnet habe: Besetzt die EZB! (…) Was ist der politische Sinn darin? Ich kann keinen erkennen.“

Am 25.6.2010 über mein Amtsverständnis (erster Anlauf zum Schloss Bellevue):

Ich würde in der Tradition all derjenigen Bundespräsidenten stehen, die sich gehütet haben, die Politik der Bundesregierungen zu zensieren. Mancher wünscht sich ja einen Bundespräsidenten wie einen Kaiser, als letzte Instanz über allem – das darf er nicht sein.“

Am 10.10.2010 bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den israelischen Schriftsteller David Grossmann:

Denn als Bürger der DDR haben ich und viele andere Menschen im ganzen Osten Europas Ohnmacht erlebt und trotz Ohnmacht Ähnliches geschafft: Es gibt ein wahres Leben im falschen.“

Am 8. November 2009, im Gespräch mit dpa zur Linkspartei:

Ich bin empört über politische Nostalgie, weil sie die harten Tatsachen der Diktatur ständig ausblendet.“

Am 1.10.2010 in der „Süddeutschen Zeitung“:

Er (Thilo Sarrazin) ist mutig und er ist natürlich auch einer, der mit der Öffentlichkeit sein Spiel macht, aber das gehört dazu. (…) Mein Eindruck ist, dass der Herr Sarrazin nicht ein Problem erfunden hat.“

Besser in andere Zeit gepasst
Eigentlich hätte ich natürlich mit meiner neoliberalen Haltung viel besser in das vorherige Jahrhundert gepasst. Damals hätte ich auch nicht so viel dümmliche Kritik für meine Thesen zu erwarten brauchen.

Aber ich bin überzeugt davon, wie sehr nutzbringend ich meine neoliberale Sauce über den Senf der Politiker und Spekulationshaie kippen kann, so dass er nicht mehr so scharf der Deutschen Volksgemeinschaft aufstösst.

Hier mein Lieblingssong der letzten Wochen – ich bin ja auch sehr musikalisch:

Verantwortung schöner Freiheitsfunke

Tochter aus dem Hause Gauck

Ich betrete siegestrunken

Schloss Bellevue im Adrenalin-Kick

Gespannt warten Bewunderer und Freunde schon

Auf Neoliberales vom Präsidententhron

Ich sage jetzt erst einmal:

Gute Nacht Deutschland

Joachim Gauck
Bundespräsident

NACHTRAG 20.3. 2012
ich möchte an dieser Stelle mich noch einmal ganz, ganz herzlich für die unermüdliche Unterstützung des BILD-(Fäkalworte)Star-Kolumnisten Franz Josef Post von Wagner bedanken.


Franz Josef Post von Wagner…… „Ich bin Deutschland“

Im jüngsten tiefschürfenden Beitrag schrieb er:

Alt, jung. Wir haben einen Präsidenten, der mit seiner Freundin in Bellevue einzieht. Endlich ein Mann, der zu seiner Freundin steht. Geliebte werden ja meistens im Dunkeln gehalten.

…und kurz vor meiner Wahl

Sie sind unser elfter Bundespräsident. Gott sei Dank, ich kann die Geschwätzigen in den Talkshows und Zeitungen nicht mehr hören und lesen….Joachim Gauck ist der Sohn des gleichnamigen Kapitäns Joachim Gauck. Die Gaucks sind eine Seefahrerfamilie.

Dass Kapitän Gauck, mein Vater, ein glühender Nazi war, hat er zum Glück weggelassen. Danke.

J.G.

Mehr vom selbstlosen Gauck-Promoter Franz Josef Post von Wagner hier.

Mehr Satire zu Gauck
Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck
Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

SATIRE

Bundesfinanzminister Schäuble: Warum die Griechenlandhilfe in Wirklichkeit uns Deutschen hilft

Dr. Alexander von Paleske — 2.3. 2012 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister
Im Regierungsviertel 5
Berlin

Guten Morgen Deutschland

Ich möchte einige Klarstellungen im Zusammenhang mit der 130 Milliarden Euro-„Hilfe“ für Griechenland machen.

Um es vorweg zu nehmen: diese Hilfe hat nicht den Zweck, Griechenland wieder auf die Beine zu helfen, sondern vielmehr dafür zu sorgen, dass die Gläubiger Griechenlands nicht allzu hohe Verluste erleiden, wobei uns das Wohl insbesondere der Deutschen Banken ganz besonders am Herzen liegt.


Wolfgang Schäuble……..Deutsche Banken liegen mir am Herzen. Screenshot: Dr. v. Paleske

In Wirklichkeit Karussellbetrieb
Wir nennen in meinem Ministerium die sogenannte „Griechenlandhilfe“ auch das Griechenland-Karussell, weil das meiste Geld nämlich gar nicht an Griechenland geht, sondern letztlich an dessen Gläubiger.

Insofern handelt es sich tatsächlich ein Karussell, weil das Geld räumlich dort wieder landet, wo es herkommt.

Im einzelnen:
Von den 130 Milliarden Euro gehen de facto:

– 35 Milliarden an private Besitzer von Griechenland-Anleihen

– 33 Milliarden an institutionelle Inhaber von Anleihen (Banken)

– 35 Milliarden an Griechische Banken als Liquiditätshilfe mit der europäischen Zentralbank

wie die britische Financial Times heute völlig zutreffend berichtete.

Keine Fälligkeit der Credit Default Swaps
Damit haben wir auch erreicht, dass die Kreditausfallversicherungen auf griechische Anleihen (Credit Default Swaps, CDS) durch die International Swaps and Derivatives Association (ISDA) gestern nicht fällig gestellt wurden. Sehr erfreulich.

Nur 17 Milliarden der „Griechenland–Hilfe“ gehen an die griechische Regierung .

Da dies natürlich nicht ausreicht, um die immer grösseren Löcher im Staatshaushalt – bedingt durch die rapide schrumpfende griechische Wirtschaft – zu stopfen, haben wir die griechische Regierung ultimativ aufgefordert, die Kosten im Gesundheitsbereich, die Gehälter der Staatsbediensteten und die Renten drastisch weiter zu reduzieren.

Dass diese Massnahmen sozial negative Auswirkungen haben, bereits jetzt rund 15% der Bevölkerung unter dem Existenzminimum leben, immer mehr Griechen obdachlos werden, auf der Strasse landen, ist sicher bedauerlich , aber nun wirklich nicht unser Problem.


Obdachlose in Athen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Genau so wenig, dass viele Arzneien nicht mehr erhältlich sind, wie die internationale Medizinzeitschrift Lancet berichtete.
Ich habe deshalb meinen Kollegen Dirk Niebel vom Entwicklungshilfe-/ Aussenhandelsministerium gebeten, ein paar Tausend Euro aus dem Entwicklungshilfeetat als Soforthilfe bereitzustellen.

Vielleicht kann auch das Deutsche Rote Kreuz ein paar Decken dorthin schicken.

Dies zur Klarstellung.

Glückauf Deutschland und Deutsche Banken!

Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister

Mehr Satire zu Schäuble
Wolfgang Schäuble: Der Rauswurf Griechenlands aus dem Euro ist längst beschlossene Sache
Wolfgang Schäuble an das deutsche Volk: Ich rette die Banken (und Euch)

Zu Credit Default Swaps – keine Satire
linkDefault Swaps oder: Die nächste Weltfinanzkrise rückt näher

SATIRE

Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar

Dr. Alexander von Paleske — 26.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Joachim Gauck
Bundespräsident in spe
Berlin

Guten Tag Deutschland,

ich bin zur Zeit auf Vorstellungstour bei den Parteien, aber kaum hatten mich die fortschrittlichen Entscheidungsträger (Grüne, SPD, FDP und dann schliesslich auch die CDU/CSU) auf den Schild gehoben, da geht schon das Geschrei aus der linken und pseudoliberalen Ecke los, die mir mit irgendwelchen Zitaten kommen wollen, die meist auch noch aus dem Zusammenhang gerissen sind.

Schweinejournalismus hat dies zu Recht mein lieber Freund, der Obergrüne Jürgen Flaschenpfand-Trittin, in der Fernseh-Talkshow Maybrit Illner bezeichnet.

Es ist daher an der Zeit, nun endlich direkt mich an meine zukünftigen Untertanen zu wenden, und mich zu all diesen lächerlichen und bösartigen Vorwürfen zu äussern:

Gestalter, kein Apostel
Am meisten habe ich mich natürlich über den Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom heutigen Tage geärgert:

Ich sei ein Apostel und kein Gestalter. Ich würde zwar von Freiheit reden, sie aber nicht gestalten.


Bin Gestalter

Völliger Kokoloris, das zeigt schon meine Lebensgeschichte.

Ich habe lange in der „DDR“ gelebt. Für mich sind die Kommunisten rotlackierte Nazis. Deshalb schrieb ich an anderer Stelle:

„Der Holocaust soll nicht in eine Einzigartigkeit überhöht werden“,

Keine „DDR“-Bürger, sondern Almosenempfänger
Wir waren in der „DDR“ Almosenempfänger, die sich über jede Geschenksendung aus dem Westen gefreut haben, die uns zeigte, dass wir nicht vergessen waren. Ich schrieb:

„Wir, die wir diese Bürgerrechte nicht hatten, waren zwar auch wertvoll und hatten auch unsere Würde – aber Bürger waren wir nicht.“

Und weiter:
Im Herbst 1989 wuchs ich Schritt für Schritt in eine politische Rolle hinein. (…) Binnen Kurzem nannte mich eine Rostocker Zeitung „Revolutionspastor“

Zwar stand ich nicht an der Spitze der Bewegung, war auch nicht einer der ersten, der den Zug zusammenstellte, aber als der Zug dann so richtig in Bewegung war, sprang ich drauf und wurde gleich einer der Lautstärksten.

Gestaltete in der / mit der Stasi-Aufklärungsbehörde
Die Tintenkulis von der Süddeutschen Zeitung werden alsbald erkennen:
Bereits in meiner Zeit als Chef der Stasi-Unterlagen Aufklärungsbehörde habe ich gezeigt, wie sehr ich gestalten kann, indem ich rückhaltlos gegen diejenigen Material zusammentrug, die mit einem „DDR“-Stasi-Rucksack, ob klein oder gross, belastet waren, sich im wiedervereinigten Deutschland Pöstchen holen wollten. Da bin ich mit der Löwenpranke dazwischengefahren.

Was anderes ist denn das, wenn nicht Gestaltung?

Natürlich hätte es auch ein anderes Modell nach der Wiedervereinigung gegeben: das einer Wahrheitskommission wie in Südafrika. Erst Aufklärung durch Anhören der Opfer, Geständnisse der Täter, Reue und , dann Vergebung.

Zwar wird dadurch eine wesentlich grössere Aufklärungsquote erreicht, als es nach der Wiedervereinigung hier der Fall war.
Vergebung ist ja auch ein sehr christliches Prinzip, und Versöhnung ein bedeutender gesellschaftlicher Faktor, aber für mich stand ein ganz anderer Bibelspruch im Vordergrund:

Mein ist die Rache sprach der Joachim, äh, ich meine der Herr (5. Mose 32).

Und so schrieb ich dann auch in meiner Lebensgeschichte „Frühjahr im Sommer, Herbst im Winter“:

„Wir waren stolz und froh, dass wir das Bedürfnis nach Aufklärung befriedigen konnten.“


Mein hervorragendes 4-Jahreszeiten-Buch

Vergebung und Versöhnen hatten hier nichts zu suchen.

Toleranz richtig verstanden
Insbesondere habe ich mich zum Toleranzprinzip verbreitert.
Zwar verstehen viele unter Toleranz auch Duldsamkeit, ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten, auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.

Vor einer derartigen Toleranz steht aber zuallererst das, was ich in meinem Vier-Jahreszeiten-Buch schrieb:

„Es ist wichtig, zu begreifen, dass wir der Toleranz nicht dienen, wenn wir unser Profil verwässern, sondern indem wir uns umgekehrt unserer eigenen Werte wieder vergewissern“.

Also erst einmal die Abgrenzung, bevor man überhaupt auf das Einander zugehen denken kann.

Gerade die Abgrenzung schärft ja auch den Blick für die Fehler und Schwächen der anderen. Insofern war es für mich selbstverständlich, dem professionellen Ab- und Ausgrenzer und hochintelligenten Gendatenbanker Thilo Sarrazin Mut zuzusprechen.

Freiheit die ich, Gauck, meine
Bei der „Freiheit“ halte ich es eher mit dem diffusen Freiheitsbegriff, der sich an den hervorragenden Philosophen Helmuth Plessner anlehnt:

Wir müssen lernen, dass wir immer die Freiheit der Wahl im Leben haben, vielleicht nicht immer jede, aber immer eine“,

wie ich in dem grossartigen Interview mit der Kundenzeitschrift „Alverde“ der Drogeriemarktkette DM ausführte.

Ich schrieb weiter an anderer Stelle:

„Es ist meine tiefe Überzeugung, dass die Freiheit das Allerwichtigste im Zusammenleben ist und erst Freiheit unserer Gesellschaft Kultur, Substanz und Inhalt verleiht.“

Dabei habe ich vergessen, dass die Freiheit des Einzelnen von staatlicher Unterdrückung ein wesentlicher Punkt ist, aber das ist ja selbstverständlich, gilt aber natürlich nicht ohne Einschränkungen. So bin ich der Meinung, dass der Verfassungsschutz zu Recht Linke bespitzelt.

Wenn der Verfassungsschutz bestimmte Personen oder Gruppen innerhalb dieser Partei observiert, wird es dafür Gründe geben. Er ist nicht eine Vereinigung von Leuten, die neben unserem Rechtsstaat existiert und Linke verfolgt.“

Keine Freiheit ohne Verantwortung
Immer wenn ich von Freiheit rede, komme ich gleich zum Thema Verantwortung, das mir besonders am Herzen liegt, und sich insbesondere an Hartz IV Empfänger richtet::

„Ich nenne die Freiheit der Erwachsenen „Verantwortung“. Wenn ich für Freiheit als Verantwortung werbe, gerade bei Menschen, die nicht in politischen Ämtern stehen, mache ich das so: Wir können das eigentlich alle. Wir alle haben dies erlebt, wenn wir einen anderen Menschen lieben. Mit einem Mal bin ich mir selbst nicht mehr der Wichtigste, sondern will alles tun für den geliebten Menschen. (…) Am deutlichsten erleben wir das wohl, wenn wir ein eigenes kleines Kind haben“

Verantwortung, weil wir immer die Wahl haben: in die eine Richtung, oder in die andere. Ich nenne das „bürgerliche Ermächtigung“ (nicht zu verwechseln mit dem Ermächtigungsgesetz).

Für alle Hartz IV-Empfänger bedeutet dies: Nicht im Hartz IV-Dasein zu verharren, sondern die Wahl zu treffen, guten Mutes zu neuen Ufern aufzubrechen. Chancen gibt es an diesen Ufern ja mehr als genug.

Und so schrieb ich völlig zutreffend über BK Gerhard Schröder:

„Als Bundeskanzler Schröder einst die Frage aufwarf, wie viel Fürsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen… Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder.“

Und diese albernen Montagsdemonstrationen gegen angeblichen Sozialabbau bewertete ich so:

„töricht und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstrationen stattfindet“

Nach Verantwortung der Schlag
Nach der Verantwortung kommt gleich der Schlag gegen die Kapitalismusfeinde:

„Ja, es gibt auch Mängel in unserer Demokratie und Marktwirtschaft. (…)Aber es ist ein lernfähiges System, das Vorbildcharakter hat.“

Zum angeblichen Raubtierkapitalismus habe ich mich nicht geäussert, weil es den gar nicht mehr gibt, dank der vielen Reformen. Deshalb finde ich auch diese Occupy-Bewegung so albern und lächerlich.

Friede, Friede, aber keineswegs gegen den Krieg
Insbesondere zum Thema Frieden habe ich eine zeitlos gültige Botschaft, die gerade im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Feldzug grosse Bedeutung hat, und die sich strikt an dem Bibel-Gebot orientiert: Du sollst nicht töten.

„Frieden ist zweifellos eines der ganz großen politischen Ziele und eine große theologische Vision. In konkreten Situationen aber kann Verzicht auf Gewalt auch bedeuten, der Gewalt von Unterdrückern und Aggressoren den Weg zu ebnen oder ihren Terror zu dulden“.

Deshalb habe ich mich zum Afghanistankrieg in klarer Weise so geäussert:

„Um es klar zu sagen, ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt., Er ist schon sehr merkwürdig, dass eine politische Richtung, die Jahrzehnte lang den bewaffneten Befreiungskampf in Afrika und anderswo bejubelt hat, nun einen Radikalpazifismus pflegt. Das ist ein taktischer, aber kein ethischer Pazifismus“.

Und deshalb war ich selbstverständlich auch ein Befürworter des Irakkrieges, wie Christoph Dieckmann in der ZEIT (vom 25.2. 2012 Seite 2) zutreffend sich erinnert.

So viel, liebe zukünftige Untertanen, erst einmal für heute.

Gute Nacht Deutschland

Joachim Gauck
Euer Präsident in spe

NACHTRAG 27.2. 2012
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz, ganz herzlich für den heutigen Kommentar des BILD-( Fäkalworte-) Starkolumnisten Franz Josef Post von Wagner bedanken!


Franz Josef Post von Wagner…… „Ich bin Deutschland“

Wunderbar, wie Franz-Josef insbesondere mit den Tintenkulis der Süddeutschen Zeitung Schlitten fährt, ihr Geschreibsel als „Faselei“ bezeichnet, und weiter:

Raben fallen mir ein. Wie sie auf den Ästen (Redaktionsstuben) sitzen und auf ein Opfer warten, auf das sie picken können. .

Besser hätte ich es auch nicht formulieren können.(Mehr zu Franz Josef Post von Wagner hier)

J.G.

Mehr Satire zu Gauck
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck
Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

Zum Thema Wahrheitskommission – keine Satire – siehe auch Interview mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Berlin, Dr. Karge
Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

SATIRE

Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob

Dr. Alexander von Paleske 23.2. 2012 —–Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Herbert Rechstlastig,
Oswald Spengler Gedächtnisallee 33
Brandenburg

An
Dr. Thilio Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 2
Berlin

Werter Herr Dr. Sarrazin,

Sie kennen mich ja mittlerweile aus diversen Briefen, die ich an Sie geschickt habe. Ich bin Mitglied der NPD und im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Danke, danke
Ich möchte mich ganz, ganz herzlich bedanken für das Lob, das Sie dem Präsidentschaftskandidaten Gauck gespendet haben.

Ihre Worte von vorgestern haben mir gutgetan und ich kann sie voll unterschreiben:

Ich hätte mir schon im Jahr 2010 Gauck als Bundespräsidenten gewünscht, und bin sehr froh, dass es jetzt so kommen wird . Ich schätze den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler und Pastor sehr (auch weil er mir Mut bescheinigt hat im Anpacken der Ausländerfrage ) Ich habe Achtung vor dem Mann und Respekt vor seiner Lebensleistung. Gauck ist des wohlgesetzten Wortes mächtig, eine Fähigkeit, die in seiner zukünftigen Position nicht ganz unwichtig ist. Ich erwarte von Gauck, dass er sich zu seinen Aufgaben und anstehenden Themen klug äußert (wie er es bisher schon getan hat).

Viel Übereinstimmung
Wir von der NPD haben ja bereits im Jahre 2010 für Joachim gestimmt, weil wir erkannt haben, dass er viel von dem vertritt, was auch wir vaterländisch für richtig halten.

Natürlich habe ich mich auch über die Torheit dieser Grünen, insbesondere den Flaschenpfand-Trittin und das „Ecstasy-Eichhörnchen“ Claudia Roth gefreut, die völlig trunken vor Begeisterung waren, weil sie glaubten, mit dem Durchsetzen der Kandidatur von Gauck der BK Merkel eins ausgewischt zu haben, und dabei gar nicht realisiert hatten oder wahrhaben wollten, was für eine “Laus“ sie sich mit dem Gauck da in den Pelz gesetzt haben.

Während der Krach in der CDU / CSU über die Nominierung Gaucks vorüber ist, geht er jetzt bei den Grünen so richtig los, nachdem die anfangen, sich einige Stellungnahmen dieses zutiefst deutschen Vaterlands-Patrioten mal genauer anzusehen.

Aber das kann uns nur recht sein.

Stehen fest hinter der Kandidatur
Wir von der NPD stehen aus guten vaterländischen Gründen jedenfalls fest hinter der Kandidatur von Gauck.
Insbesondere gefällt uns an dem Pfaffen, dass er auf alles reinhaut, was auch nur ein wenig nach links aussieht, also Occupybewegung, Atomausstieg (vor Fukushima), Linke Partei sowieso.

Zum Umweltschutz hat er noch keine Meinung, was wir aber sehr fortschrittlich finden..

Insbesondere gefallen uns von der NPD die Äusserungen zur Oder-Neisse-Grenze mit Polen. Und natürlich, dass Gauck mit Äusserungen wie:

„Der Holocaust soll nicht in eine Einzigartigkeit überhöht werden“,

aber auch dass er durch sein Nachwort zum Braunbuch, äh, ich meine „Schwarzbuch Kommunismus“ die Verbrechen der Nazizeit implizit relativiert, ganz ähnlich wie dieser hervorragende Berliner Professor Ernst Nolte es seinerzeit in Berlin in seinen hochwissenschaftlichen Darstellungen machte, und damit den sogenannten „Historikerstreit“ auslöste.

Sehr erfreulich.

Gauck Glücksgriff
Auch in der Postille Junge Freiheit, die ich gerne lese, weil ich viele meiner Gedanken dort wiederfinde, wird Gauck positiv bewertet:

Die Nominierung Joachim Gaucks ist ein Glücksgriff …Sein Plädoyer für Vaterlandsliebe und Freiheitswillen, sein beispielgebender Patriotismus könnten die Normalisierung unserer Nation befördern. Von ihm sind intellektuelle Impulse, geschichtspolitische Akzente zu erwarten, kurz: eine geistig-moralische Führung, zu der das versammelte Bundeskabinett nicht mehr in der Lage ist.

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.

Herr Sarrazin, ich glaube wir können einer spannenden Präsidentschaft unter einem treuen deutschen Vaterlands-Patrioten, erbittertem Linkenfeind und Mutmacher des führenden Immigationskritikers entgegensehen.

Mit vaterländischen Grüssen

Ihr

Herbert Rechtslastig

Mehr Satire zur Kandidatenauslese Gauck
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck
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Mehr Satire zu Sarrazin
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Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
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Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

Keine Satire zur „Jungen Freiheit“
Ein kroatischer Rechtsrocker und die „Junge Freiheit“ in Deutschland

Stephan Braun (SPD: „De facto bleibt das Blatt gefährlich“
Im Namen der Freiheit: „Junge Freiheit“ kritisch unter der Lupe

SATIRE

Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck

Dr. Alexander von Paleske 20.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Jürgen Flaschenpfand- Trittin
MdB
Vorstand Fraktion B.90 / Die Grünen
Bundestag
Berlin

Hallo grüne Freundinnen und Freunde

es ist mir ein inneres Bedürfnis, zu erklären, warum wir den Kandidatenvorschlag Joachim Gauck unterstützt haben, den sicher einige von Euch – aus möglicherweise verständlichen Gründen – nicht leiden können.

Maxime: Was schadet der Merkel
Wir Grüne lassen uns einzig und allein von der Maxime leiten:

Wie können wir Angela Merkel schaden, und so schneller wieder an die Berliner Fleischtöpfe kommen.

Deswegen haben wir schon in der Affäre Wulff nicht etwa gefordert: „Christian, mach’n Satz“ sondern immer wieder gefragt: „Merkel, wo bleibst Du“ . „Merkel, warum unternimmst Du nichts in der Affäre Wulff?“

Leider hat diese Taktik nicht den gewünschten Erfolg gehabt, weil sich zu viele Mitglieder der Deutschen Volksgemeinschaft gesagt haben:

„Wulff ist doch ein Bundespräsident und kein Merkelpräsident

Die Attacke ist also voll in die Hose gegangen. Schade.

Endlich geschafft
Aber gestern haben wir es endlich geschafft. Die schwarz gelbe Koalition ist in den Krieg gezogen. Merkel musste den Gauck schlucken, und alles sieht nach einer saftigen Merkel-Niederlage aus.

You can‘t always get what you want
Das gilt auch für uns Grüne. Deswegen mussten wir das lange politische Gauck-Sündenregister unter den Tisch schieben, und ich hoffe zu Gott, dass es dort auch bleibt.

Und ich bete zu Gott, dass dies jetzt nicht zu einem Krieg unter den Grünen führt, ausgelöst von diesem Berufsnörgler Ströbele.

Um hier gleichwohl gewappnet zu sein, werde ich die Sünden des Gauck benennen, und dann Vorschläge zur Argumentation machen.

1. Gauck setzte sich schon sehr früh für den Bau von Stuttgart 21 ein, und zwar als die Demonstrationen ihren Höhepunkt erreicht hatten, und noch keine Schlichtung gelaufen war.

Bei Beckmann im Fernsehen sagte er:

Ich fordere die Politik auf, das Bahnprojekt Stuttgart 21 trotz der Bürgerproteste zu realisieren. In jahrelangen Prozessen seien Entscheidungen zu dem Milliardenvorhaben gefallen, die bekannt gewesen seien, und diese Entscheidungen jetzt nicht zu vollziehen, das wäre ja fast eine STRAFTAT.
Die Politiker, die jetzt sagen, ich baue einfach nicht weiter, die dürfen das gar nicht tun, wenn sie sich selbst ernst nehmen
.“

Dazu sagen wir Grünen: Die Sache Stuttgart 21 wird auch von unserem grünen Ministerpräsidenten mittlerweile mitgetragen. Der Volksentscheid ist gelaufen. Die Sache ist erledigt.
Gleichwohl hätte sich Gauck als Schlichter anbieten sollen. Kleiner entschuldbarer Fehler
.

2. Gauck setzte sich für den Afghanistankrieg mit den Worten ein:

Um es klar zu sagen, ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt.,
Er ist schon sehr merkwürdig, dass eine politische Richtung, die Jahrzehnte lang den bewaffneten Befreiungskampf in Afrika und anderswo bejubelt hat, nun einen Radikalpazifismus pflegt. Das ist ein taktischer, aber kein ethischer Pazifismus
”.

Natürlich ist das Quatsch, denn Befreiungskampf ist nicht mit Besatzung zu vergleichen, und ausserdem steht die Stellungnahme Gaucks auch noch im Widerspruch zu dem Gebot:

Du sollst nicht töten“

Aber erstens kann man auch als Pfaffe nicht den ganzen Tag mit der Bibel unter dem Arm herumlaufen, und zweitens richtet sich dieser Angriff Gaucks eindeutig gegen die Linken, die in unserer Partei – siehe Ströbele – klar in der Minderheit sind.

Die Mehrheit von uns hat immer wieder der Verlängerung des (sinnlosen) Afghanistan-Einsatzes im Parlament zugestimmt. Ohnehin ziehen wir ja bald von dort ab.

3. Die Oder-Neisse Grenze.
Dazu schrieb Gauck im Schwarzbuch des Kommunismus:

„Unbeliebt machten sich die Kommunisten auch, als sie Stalins Territorialforderungen nachgaben, die Westverschiebung Polens und damit den Verlust der deutschen Ostgebiete guthießen.
Einheimischen wie Vertriebenen galt der Verlust der Heimat als grobes Unrecht, das die Kommunisten noch zementierten, als sie 1950 die Oder-Neiße-Grenze als neue deutsch-polnische Staatsgrenze anerkannten.

Das ist starker Tobak, denn dass dies die Folge des von Hitlerdeutschland angezettelten Krieges war, in dessen Folge Millionen Menschen ihr Leben verloren, bleibt unerwähnt.

Auch dass es nicht allein Stalin war, sondern auch die Alliierten, welche die Grenzziehung ebenso absegneten, unterschlägt Gauck.

Und er distanziert sich nicht von diesen Stellungnahmen der Vertriebenen, offenbar teilt er sie..

Wir Grüne sagen dazu: auch ein Pfaffe kann sich mal irren.

4. Die weiteren Punkte:

– Umweltschutz und Gefährdung der Schöpfung

– Raubtierkapitalismus

erwähnt er erst gar nicht, deshalb können wir uns darauf zurückziehen, wir brauchen uns nicht mit einer Meinung auseinandersetzen, die noch gar nicht geäussert wurde.

5. Schliesslich die

Verunglimpfung der Occupybewegung

– Die Ermutigung des Sarrazin

– Die Verhohnepiepelung der Atomaussteiger

müssen wir totschweigen, weil wir uns sonst in Teufels Küche begeben.

Liebe Grüninnen und Grüne, Hauptsache, die Merkel hat einen auf die Mütze bekommen, und die Koalition liegt sich in den Haaren.

Es grüsst Euch ganz herzlich

Euer

Jürgen Flaschenpfand-Trittin

Mehr Satire zu Gauck
Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen