SATIRE

Angela Merkels Glückwunschschreiben an Prinz William zur Verlobung mit Kate Middleton

Dr. Alexander von Paleske Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

16.November 2010
Angela Merkel
-Bundeskanzlerin –
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An
Seine Durchlaucht
Prinz William von England
& Kate Middleton
Royal Quarter 3
London
Vereinigtes Königreich

Hochwohlgeborener Herr Prinz,
sehr geehrte Miss Middleton,

Meine allerherzlichsten Glückwünsche zu Ihrer Verlobung.

Ganz Deutschland, von ein paar linken Fußkranken der Weltrevolution einmal abgesehen, hat sich riesig über diese enorm wichtige und beglückende Nachricht gefreut, und fiebert schon der Hochzeit entgegen.

Auch Elfriede Schalom vom Blendergut in Kampen/Sylt rief mich gestern abend ganz aufgeregt an, und versprach mir, für ihren fortschrittlichen Verlag nun einen Sonderkorrespondenten nach London zu entsenden, der ständig das Deutsche Volk über die spannende Zeit bis zur Hochzeit auf dem Laufenden halten wird.

Darüberhinaus hat Deutschlands absolut führende seriöse Tageszeitung BILD eine Ablade- und Sammelstelle für Glückwünsche aus dem Deutschen Volk eingerichtet:


Ablade- und Sammelstelle

Diese wunderbare royale Ablenkung wird umso wichtiger, als Europa ja in eine massive Finanzkrise geschlittert ist. Irland ist pleite, also werden wir erst einmal Irland aus der Patsche helfen müssen.

Auf dem Fuße folgen dann: Portugal, Spanien, Italien und erneut Griechenland.

Da dies so gar nicht mehr finanziert werden kann, haben wir europäische Staatsmänner, in schwerer Verantwortung, beschlossen, alsbald die Gelddruckmaschinen auf Volldampf laufen zu lassen, um so den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Dass damit die Sparguthaben der Kleinsparer entwertet werden, aber auch die Lebensversicherungen und die Renten, ist ein unvermeidlicher Kollateralschaden.

Der Euro wird auch für Deutschland zur Camembert-Währung, und da ist es natürlich wichtig, das Volk mit solch schönen Verlobungs-Geschichten, wie aus 1001 Nacht, abzulenken..

Um den dann wertloseren Geldscheinen ein besseres Aussehen zu geben, würde ich gerne ein Foto von Ihnen beiden auf den Geldscheinen platzieren lassen, auch wenn Ihr Königreich nicht Mitglied der Euro-Verlustzone ist.


Muss auf die Euro-Scheine: 1001 Nacht-Märchen-Paar. Screenshot: Dr. v. Paleske

Gleichzeitig habe ich mir überlegt, wie wir die Bande zwischen Ihrem Herrscherhaus und dem deutschen Vaterland etwas enger gestalten könnten.

Zwar fließt ja auch in der britischen Königsfamilie bereits Deutsches Blut über die Battenbergs (bei Frankenberg (Eder), deren englische Abkömmlinge, die sich später, um Spuren zu verwischen, in Mountbatten umbenannten.

Aber die Bande sollten doch erneuert werden, und da denke ich an Prinz Harry, der sicher bei uns in Deutschland etwas Besseres finden kann, als diese Chelsy Davy aus Mugabes Simbabwe.

Ich werde gleich mal bei Gala und Bunte anrufen um zu klären, wer da aus dem deutschen Hochadel am besten in Frage käme.

Herzliche Grüsse
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
der Bundesrepublik Deutschland

P.S. Bitte vergessen Sie nicht, auch mich zu Ihrer bevorstehenden Hochzeit einzuladen, ich freue mich schon riesig darauf.

Mehr Satire zu Angela Merkel
Angela Merkel: Stuttgart 21 muss ein Sieg werden
Bundeskanzlerin Angela Merkel schreibt an Altbundeskanzler Helmut Kohl
Südliches Afrika: Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Frau Bundeskanzlerin Merkel
Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel

kriminalitaet

Widerwärtige Geschäfte: Israelis kauften Spendernieren in Südafrika

Dr. Alexander von Paleske —15.11. 2011 — Richard Friedland, Direktor von Netcare, einer der größten privaten Krankenhausbetreiber in Südafrika, hat in der vergangenen Woche in einem Strafprozess die Mitverantwortung seiner Firma eingestanden, an rechtswidrigen Nierentransplantationen beteiligt gewesen zu sein, und ordentlich mitverdient zu haben.

Welt-Transplantationszentrum
Im Krankenhaus St. Augustin in Durban und in zwei weiteren, zu Netcare gehörenden Krankenhäusern in Johannesburg und Kapstadt, wurde über Jahre hinweg ein Nieren-Transplantationsprogramm durchgeführt, das den Namen Israeli Transplant Programme hatte.

Insgesamt wurden mindestens 300 Nieren transplantiert, vermutlich waren es erheblich mehr. Netcare nannte sich im Jahre 2003, als das Transplantationsprogramm seinen Höhepunkt erreicht hatte, das Organ Transplant Capital of the World.

Arme Spender, reiche Empfänger
Empfänger der Transplantate waren ausschließlich israelische Staatsbürger, die von einem Organhändler namens Ilan Perry dorthin vermittelt wurden.

Der Hintergrund: Viele Juden glauben, dass ein Leichnam möglichst unversehrt bestattet werden muss. Daher gibt es kaum Nieren von Verstorbenen zur Transplantation. Also werden sie anderweitig beschafft. Moral spielt keine Rolle.

Preis pro Niere: $ 120.000 US Dollar.

Spender der Organe, per Flugzeug aus der Heimat angereist, – es handelte sich ausnahmslos um nichtverwandte Lebendspender – waren arme Brasilianer und Rumänen, die für zunächst 20.000 US Dollar sich „ausweiden“ ließen. Darunter sollen angeblich auch Minderjährige sich befunden haben.


Mail & Guardian Südafrika vom 12.11. 2010

Später, als genügend arme Spender rekrutiert werden konnten, wurde der der Preis auf 5000 – 6000 US Dollar gedrückt.

Südafrika, das Land, in dem die erste Herztransplantation stattfand, hat – wie Deutschland – eine strikte Transplantationsgesetzgebung. Lebend-Spenden von Nichtverwandten sind grundsätzlich untersagt.

Die an den Transplantationen beteiligten Ärzte, deren Strafverfahren noch laufen, behaupten, sie seien mit gefälschten Dokumenten hereingelegt worden. Vermutlich eine pure Schutzbehauptung.

Netcare hat nun einen Deal mit der Staatsanwaltschaft geschlossen: gegen eine Strafe von umgerechnet 400.000 Euro und eine Gewinnabgabe von 340.000 Euro wurde das Verfahren gegen Netcare und seinen Direktor Friedland abgeschlossen..

Die Vorgänge in Südafrika dürften jedoch nur „Spitze des Eisbergs“ des internationalen Organhandels sein.

afrika

Aufruf zum Diamantenboykott – Survival International startet neue Kampagne gegen Botswana

Dr. Alexander von PaleskeSurvival International (SI), eine in Großbritannien beheimatete Organisation, die sich für das ungestörte Überleben indigener Völker in ihrem Habitat einsetzt, hat eine neue Kampagne zum Boykott botswanischer Diamanten gestartet.

SI will auf diesem Wege die Regierung in Gaborone zwingen, die indigenen San (Gana und Gwi) besser bekannt als Buschmänner, im Central Kalahari Game Reserve (CKGR) Zugang zu Wasser zu verschaffen, ihnen zu erlauben, dort Vieh zu halten, und auf die Jagd zu gehen.

Eine Gruppe von Filmstars hat sich aus Protest gegen die Behandlung der Ureinwohner in Botswana dem Boykott von Diamanten aus dem Land angeschlossen.

Hintergrund eines Konflikts
Die Regierung Botswanas hatte die San, die vor Urzeiten im Kalahari Game Reserve siedelten, beginnend im Jahre 1997, ohne große Konsultationen umgesiedelt in einen Ort außerhalb des Central Kalahari Game Reserves namens New Xade, dort Unterkünfte gebaut, ebenso Schulen und eine Krankenstation.

Die San waren mit dieser Maßnahme nicht einverstanden, und protestierten, da sie sowohl ihre natürlichen Jagdgründe nicht mehr benutzen, als auch nicht in der Nähe der Gräber ihrer Ahnen wohnen durften.

Statt der von der Regierung Botswanas erwarteten Eingliederung in den Mainstream Botswanas breiteten sich unter den Umgesiedelten Depression, Alkoholismus und Prostitution aus.

Die lokale Menschenrechtsorganisation Ditshwanelo nahm sich der Sache an, verhandelte mit der Regierung, die offenbar den Plan verfolgte, den ökologisch fragilen Wildpark dem Tourismus zugänglich zu machen.

Erstmals trat Survival International im Jahre 2002 in dem Konflikt auf den Plan, schob die lokale Nichtregierungsorganisation Disthwanelo wegen angeblicher Unfähigkeit beiseite, und machte sich zum Sprecher der San. Genauer gesagt zu 300 der insgesamt 900 dortigen San. In Botswana leben insgesamt etwa 40.000 San.

Boykottaufrufe und Konflikteskalation
SI eskalierte im weiteren Verlauf die Auseinandersetzung und rief zum Boykott der Diamantenkäufe auf. Begründung: Die Buschleute seien umgesiedelt worden, um Platz für eine Diamantenmine zu schaffen

SI rückte die Diamanten Botswanas in die Nähe von Blutdiamanten. Eine abenteuerliche und absolut unzutreffende Behauptung zur Stimmungsmache.

Das Kalahari Game Reserve hat etwa die Grösse Dänmarks, selbst wenn dort Diamanten geschürft werden sollten, was bis heute nicht der Fall ist, dann hätte eine derartige Mine nicht einmal die Ausdehnung Kopenhagens, wie die anderen Minen Botswanas in Jwaneng und Orapa nur allzu deutlich zeigen, wo es ebenfalls zu unwesentlichen Umsiedlungen kam.

Survival International nahm die First People oft he Kalahari, wie die San sich jetzt nannten, finanziell unter ihre Fittiche und ließ deren Sprecher Roy Sesana publikumswirksam in traditioneller Tracht vor Juweliergeschäften und de Beers Niederlassungen in London auftreten und zum Boykott aufrufen.

Aus de Beers Werbespruch „Diamonds are forever“ wurde der Slogan „ Bushmen are not forever“

De Beers betreibt in Botswana über die Firma Debswana die beiden großen Diamantenminen: Jwaneng und Orapa. Die Einkünfte aus den Diamanten tragen zu mehr als zwei Dritteln zum Staatseinkommen Botswanas bei.
Mit dem Boykottaufruf war deshalb eine weitere Verschärfung des Konflikts vorgezeichnet.

Blick auf Botswana
Botswana, unabhängig seit 1966, hatte zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit keinerlei Infrastruktur, 400 Meter Teerstrasse.
Der erste Präsident Botswanas, Seretse Khama, war von 1951 bis 1956 in Grossbritannien auf Betreiben Apartheid Südafrikas interniert worden, weil er die weisse Engländerin Ruth Williams geheiratet hatte.

Die 1967 gefundenen Diamanten ermöglichten die Entwicklung einer – für afrikanische Verhältnisse – hervorragenden Infrastruktur, auch entlegene Gebiete wurden über Asphaltstrassen erreichbar.

Das Straßennetz umfasst jetzt rund 9000 Kilometer Asphaltstraßen.
Weite Teile des Landes sind mit Elektrizität versorgt.
Das Gesundheitswesen ist vorbildlich, die Versorgung der HIV-Kranken mit antiretroviralen Medikamenten gesichert.

Botswana ist auch das afrikanische Land mit der geringsten Korruptionsrate, es wurde zur Schweiz Afrikas.

Diese Punkte sind für Survival International total irrelevant. Die von ihr vertretenen 300 San sind allemal relevanter als ein Staat mit einer Bevölkerung von 1,7 Millionen.
Hinzu kommt: Afrikaner lassen sich nur ungern von Organisationen, die in der ehemaligen Kolonialmacht, in diesem Fall Grossbritannien, beheimatet sind, vorschreiben, wo es langzugehen hat, zumal auch wenn man die seinerzeitige Internierung Seretse Khamas mit berücksichtigt.

Ein Prozess um die Rückkehr
Die San trugen den Konflikt vor Gericht, vor den High Court in Lobatse.

Die San gewannen, jedenfalls teilweise.

Am 13 Dezember 2006 fand nach mehrjähriger Verhandlung die Urteilsverkündung statt.
Ausschlag gab das Votum der Richterin Unity Dow die auch als Schriftstellerin in Deutschland bekannt wurde.

In ihrer Urteilsbegründung hieß es:

“The case was ultimately about people demanding dignity and respect. It is a people saying in essence: Our way may of life may be different, but it is worthy of respect, we may be changing and getting closer to your way of life, but give us a chance to decide, what we want to carry with us into the future.” – (Im vorliegenden Fall ging es letztlich um das Verlangen nach Achtung der Menschenwuerde und Respekt. Grundsätzlich ist es das was der Volksmund sagt: Unser Lebensweg kann unterschiedlich sein, aber ist es wert, geachtet zu werden, wir können uns ändern und Eurem Lebensweg näher kommen, aber gebt uns eine Chance ueber das Wie und Wann selber zu entscheiden.)

An die Adresse von Survival International gerichtet, die Organisation, die in aller Welt die Lügen verbreitete, Botswanas Diamanten seien Blutdiamanten und die Buschmänner seien wegen der Diamantensuche umgesiedelt worden :

“While diamond mining as a reason for the relocation of the bushmen might be an emotive rallying point, evoking, as it does images of greedy multinationals snatching land from, and thus trampling on the rights of small indigenous minorities, the case before this court does not fit that bill. It would be completely dishonest of anyone to pretend, that this is the case before this court.” – (Während es sich gut macht, die Diamantenförderung als den Grund für die Umsiedlung der Buschmänner anzugeben, mit der Darstellung von habgierigen, Land raubenden, multinationalen Konzern die auf diese Art auf den Rechten von kleinen einheimischen Minderheiten herumtrampeln, so trifft dies im vorliegenden Fall keineswegs zu. Es wäre völlig unehrlich dies zu behaupten.)

Und auch Roy Sesana, der von Survival International gepäppelte Sprecher der Buschmänner, der überall mit massiver finanzieller Unterstützung durch Survival Internationals Spendengeldern in der Welt herumreiste, um die Lügen über die angeblichen Blutdiamanten zu verbreiten und zum Boykott von Botswanas Diamanten aufzurufen, bekam die scharfe Zunge der Richterin zu spüren:.

“He had a lot to say outside the court, but to this court he said absolutely nothing. Outside court, through the media and without the limitations of an oath to tell the truth he had plenty to say, some of which, sadly, was pretty ridiculous.” (Er hatte viel außerhalb des Gerichtes zu sagen, aber zu diesem Gericht sagte er absolut nichts. Außerhalb des Gerichtes durch die Medien und ohne die Beschränkungen eines Eids um die Wahrheit zu sagen, sagte er eine Menge von dem was unglücklicherweise ziemlich erbärmlich war.)

Trotz Urteil: der Konflikt geht weiter
Damit war prinzipiell der Weg für eine Einigung frei. Die San, jedenfalls die, welche geklagt hatten, durften zurückkehren.

Sesana, auf die fehlende Infrastruktur (keine Schulen, keine Krankenstation) angesprochen, antwortete dass dies überflüssig sei, geflissentlich vergessen machend, dass seine eigenen Kinder auf eine Privatschule in der Provinzstadt Ghanzi gehen.

Der damalige Präsident Festus Mogae fuhr nach dem Urteilsspruch nach New Xade, um mit den San den Weg vorwärts zu besprechen.

Sesana hielt es nicht für nötig, an dieser Besprechung teilzunehmen, er habe „Wichtigeres“ zu tun.

Die Regierung Botswanas hielt sich an den Urteilsspruch, aber strikt an den Wortlaut, und auch an die Entscheidung, dass die Regierung nicht verpflichtet sei, Infrastrukturmaßnahmen dort durchzuführen.

Mehr noch, die Regierung ließ die Wasserstelle der San versiegeln, sodass die dort lebenden San das Wasser aus mehr als 100 Kilometer Entfernung herbeibringen müssen. Das ursprüngliche Habitat wird damit bestenfalls zu einer Art Ausflugsort für sie.

Parallel dazu trieb die Regierung den Tourismus dort voran. Eine Luxuslodge der Firma Wilderness Safaris wurde eröffnet.. Survival International rief prompt zum Boykott des Tourismus in Botswana auf.

Und so stehen sich die Positionen der dortigen San, 900 an der Zahl, die in den Nationalpark zurückwollen, und die Position der Regierung Botswanas , die den Staatshaushalt durch den erneuten Boykottaufruf von Survival International bedroht sieht, unversöhnlicher denn je gegenüber.

Botswana betrachtet das Vorgehen von Survival International als neokolonialen Erpressungsversuch.

Wenn etwas feststeht, dann ist es, dass Survival International nichts zur Lösung des Konfliktes beigetragen hat, und beitragen wird, diesen vielmehr enorm verschärft hat.

Eine Lösung dieses Konflikts kann nur innerhalb Botswanas selbst gefunden werden, aber nicht durch einen erneuten Boykottaufruf.

Unity Dow – Portrait einer afrikanischen Richterin
And the Final Winner is Botswana
Buschmänner gewinnen Prozess in 1. Instanz
Botswana, Survival International, Leonardo DiCaprio und die Buschmänner
Survival International, Leonardo diCaprio and the Bushmen

afrika

Südafrika: Ende einer starken Dienstfahrt – Barbara Hogan verabschiedet sich aus der Politik

Dr. Alexander von Paleske — 12.11. 2010 — In Südafrika bildete Präsident Jacob Zuma sein Kabinett um. Damit kam auch für Barbara Hogan das Ende ihrer Ministerkarriere. Eine starke Frau, die nicht nur für ihre politischen Überzeugungen durch Wort und Tat eintrat, dafür 8 Jahre im Apartheid-Gefängnis saß, Parlamentsabgeordnete nach den ersten freien Wahlen 1994 wurde, und schließlich Ministerin. sondern immer wieder aneckte.


Barbara Hogon, Foto: gov.za

Aneckte, weil sie den Unfug des HIV-Aidsleugners und ehemaligen Präsidenten Südafrikas, Thabo Mbeki, angriff, weil sie sich für die rückhaltlose Aufklärung des Waffenskandals einsetzte, in den angeblich auch die deutsche Firma Thyssen Krupp samt der Blohm & Voss-Werft verwickelt waren.

Sie räumte Schaden beiseite, soweit das überhaupt noch ging, den Deutsche wie der Kieler Internist Claus Köhnlein und der Vitamin-Pillenvertreiber Matthias Rath bei HIV-Kranken angerichtet hatten:
Köhnlein, indem er dem seinerzeitigen Präsidenten Thabo Mbeki unwissenschaftlichen Quark über die HIV-Seuche ins Ohr träufelte, Rath, indem er mit der seinerzeitigen Gesundheitsministerin Manto Tshabalala Msimang HIV-Kranken von der Einnahme antiretroviraler Medikamenten abriet, und stattdessen zu seinen Nahrungsergänzungsstoffen und Vitaminchen zuriet, was vielen Menschen die Lebenszeit drastisch verkürzt haben dürfte.

Wer ist Barbara Hogan
Die 1952 geborene Barbara Hogan, im Jahre 2009 von der TIME zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gezählt,, ist eine südafrikanische Anti -Apartheid Veteranin und stammt aus einer weißen Arbeiterfamilie.

Sie schloss sich dem ANC im Jahre 1976 nach dem Soweto-Aufstand an, und landete 1981 wegen ihrer politischen Aktivitäten erstmalig im Gefängnis. Schließlich wurde sie wegen Hochverrats angeklagt.

Der Staatsanwalt forderte eine langjährige Gefängnisstrafe auch deshalb, um zu verhindern, dass sie jemals Kinder zu Welt bringt, und diese dann politisch gegen das Apartheidsystem erzieht.

Barbara Hogan wurde dann im Jahre 1982 zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, und im Jahre 1990 zusammen mit all den anderen noch einsitzenden politischen Gefangenen entlassen.
Im 1994 zog sie nach den ersten freien Wahlen in Südafrika als Parlamentsabgeordnete für die Regierungspartei ANC in das südafrikanische Parlament ein.

Barbara Hogan ist eine unabhängig denkende, starke Frau, und deswegen wurde sie von dem Präsidenten Thabo Mbeki auch ins politische Abseits befördert. Hogan wurde gleichwohl nicht müde, Mbeki wegen seiner Haltung in Sachen HIV/AIDS anzugreifen, als eine der ganz wenigen ANC -Parlamentarier

Präsident Motlanthe holte sie, nach dem Rücktritt Mbekis im Jahre 2008, als Gesundheitsministerin in sein Kabinett.
Als erste Amtshandlung versöhnte sie die von der Vorgängerin Tshabalala-Msimang angefeindete Treatment Action Campaign (TAC) mit der Regierung. Immer wieder hatte die TAC die Behandlung der HIV Infizierten mit antiretroviralen Medikamenten gefordert.

Das Selbstverständliche nachgeholt

Damit hatte Südafrika das Selbstverständliche nachgeholt und die absurden Verschwörungstherorien und HIV-Aids-Leugnereien des Thabo Mbeki dorthin befördert worden, wohin sie von Anfang an gehörten: In die ideologische Abfalltonne.

Barbara Hogan stellte damit das durch ihre Vorgängerin, die in Botswana wegen Diebstahls von Patienten vorbestrafte Manto Tshabalala- Misimang zerstörte Vertrauen in das Gesundheitsministerium wieder her.

Mit dem Amtsantritt von Staatspräsident Jacob Zuma im Jahre 2009 wurde sie Ministerin für Staatsbetriebe.
Dort sorgte sie für Transparenz und Verantwortlichkeit gegenüber dem Parlament, und für Stellenbesetzungen von Führungspositionen durch kompetente Bewerber, was nicht selten für Ärger sorgte.

Nun also zieht sie sich ins Privatleben zurück, um mehr Zeit mit ihrem Lebenspartner Ahmed Kathrada zu verbringen.

Kathrada ist, neben Nelson Mandela der einzig noch Lebende aus dem Rivonia-Prozess,, in dem er 1964 zu lebenslanger Haft verurteilt und 1989, nach 26 Jahren, aus der Haft entlassen wurde.

Die Welt wäre ärmer ohne solche Politiker wie Barbara Hogan, die leider in viel zu geringer Zahl anzutreffen sind: prinzipienfest, nicht korrumpierbar, mit einer Vision.

linkKampf gegen AIDS: Gesundheitsministerin bevorzugt Gemüse statt Kondome
linkDas Ende einer Rath-Fahrt – Pillensendung in Südafrika beschlagnahmt
linkWelt AIDS-Tag – ein Blick nach Südafrika
linkSüdafrika – Mbeki-Nachfolger Kgalema Motlanthe vereidigt
HIV kein Virus oder harmloses Virus ??

Zu den Waffengeschäften mit Südafrika
Der Airbus–Militärtransporter-Deal mit Südafrika – Ein bitter notwendiges Ende
Deutschland, Südafrika und ein Waffenskandal ohne Ende
Südafrika – Auf dem Weg in eine Bananenrepublik?

USA

Paying To Be Raped

Sibel Edmonds – Every single day millions of us are being subjected to the shameful processes of being searched, screened and viewed naked, patted, groped, fondled, poked and stroked by badge-wearing strangers- police under a different name. Every single day. Millions of us, Americans. Being violated. Being degraded. You know exactly what I am talking about. I am taking about me, you, your mother, her brother, his brother’s wife and toddler son, their grandmothers. I am talking about the systematic degradation of our people. I am talking about being raped of our dignity, privacy, and decency. I am talking about a daily systematic rape we actually pay to be subjected to. I am talking about severe violations we elect people to bring upon us. Yes, I am talking about traveling, TSA police, and being reduced to naked and helpless subjects of government police practices.

Considering its short tenure, the motherland police force, aka Department of Homeland Security, has had a one of a kind success. In less than a decade it is now the third largest cabinet police department. It has around 200,000 employees, and that’s without counting contract employees – which exceed this number. Now remember, we still have the FBI, CIA, NSA, DIA…plus all the other state and local police forces from before. TSA makes up over 60,000 of DHS employees. This 60,000 federal police force oversees 450 airports, so that makes it around 133 police per airport. And that’s in addition to local airport police.

Read all @ boilingfrogspost

SATIRE

Der Theodor, der Theodor der steht bei uns im Rohstoff-Militär-Kontor

Dr. Alexander von Paleske

……wie der Knall auch kommt, wie der Gewehrschuss auch geht
der Rohstoffhandel der steht, ja der steht.

Pflicht zur Wahrheit
Was Willy Brandt einst sagte, dass nämlich der deutsche Bundeskanzler dem deutschen Volk die Wahrheit zu sagen hat, das gilt natürlich nicht weniger für die deutschen Bundesminister.

Heute hat nun der ausserordentlich smarte deutsche Verteidigungsminister Baron von und zu Guttenberg nach dieser Maxime gehandelt, und auf einer Sicherheitskonferenz in Berlin Klartext gesprochen, wofür das deutsche Volk ihm natürlich außerordentlich dankbar ist.

Er machte klar:

“ Deutsche Wirtschaftsinteressen müssen auch militärisch abgesichert werden. Darüber müsse „ohne Verklemmung“ gesprochen werden“

Er sagte weiter:

„dass der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steige, was zu einer Verknappung führe und das wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands beeinträchtigen könne. Da stellen sich Fragen auch für unsere Sicherheit, die für uns von strategischer Bedeutung sind.“

Zwar war er nicht der erste, der ehemalige Bundepräsident Köhler tat es bereits zuvor, aber Baron Guttenberg reitet zur Zeit auf der Welle der Smart-Zustimmung, und da ist es einfacher, die „Katze aus dem Sack zu lassen“, ohne schwerwiegende Nachteile bzw. einen Absturz in den Zustimmungswerten befürchten zu müssen.

Der deutschen Industrie und damit dem deutschen Volk droht nämlich schon sehr bald eine Verknappung der Rohstoffe.

Vorbei sind leider die Zeiten, in denen sich die Anbieter auf den internationalen Rohstoffmärkten drängelten, und sich gegenseitig unterboten, um schließlich zu Dumping-Preisen ihre mühsam aus der Erde gebuddelten Reichtümer zu verkaufen.

Mittlerweile drängeln sich die Käufer auf diesen Märkten, um an diese Rohstoffe heranzukommen und überbieten sich gegenseitig.

Und es werden immer mehr Käufer. Insbesondere die Volksrepublik China, aber nicht nur die alleine, spielt eine für uns außerordentlich schädliche Rolle, indem sie immer mehr in Afrika aktiv wird, sich einen Dreck um den Typ der Regierungen und Menschenrechtsverletzungen kümmert, und sich dadurch Wettbewerbsvorteile verschafft..

Kupfer, Erdöl, Coltan, Cobalt, Nickel, Uran, Zinn, Eisenerz , Kohle, aber auch Gold und Diamanten und Edelhölzer werden immer knapper und teurer. Das kann so nicht weitergehen.

Nicht tatenlos zusehen
Wir können und dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Schwellenländer sich diese natürlichen Reichtümer einfach unter den Nagel reißen.


Mail and Guardian vom 12.11. 2010 …… wir dürfen nicht tatenlos zusehen

Wenn gute Worte und angemessene Preise nicht helfen, dann muss die Devise heißen: Knüppel aus dem Sack. Unsere geliebte Bundeswehr muss dann unseren guten Worten etwas mehr Gehör und Nachdruck verschaffen.

Kurz gefasst:

—-Freiwillig Rohstoffe her
— oder es marschiert die Bundeswehr.

Nur böswillige Sarrazin-Immigranten würden so etwas als Kanonenbootpolitik oder gar als Neokolonialismus verteufeln, weil ihnen der deutsche Patriotismus fehlt.

Zu Zeit werden die Landkarten Afrikas auf Vordermann gebracht, wie ich aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hörte.

Gerne wären wir auch in der Mongolei unterwegs, aber das liegt zu nahe an China dran. Mit diesem roten Drachen legen wir uns besser nicht an.

Auch alte Gesänge aus der Kolonialzeit sollen offenbar popularisiert werden, wie Heia Safari, das in den 60er und 70er Jahren noch zum Liedgut der Bundeswehr gehörte:
.
Wie oft sind wir geschritten
Auf schmalem Negerpfad,
Wohl durch der Wüste Mitten,
Wenn früh der Morgen naht.
Wie lauschten wir dem Klange,
Dem altvertrauten Sange
Der Träger und Askari:
Heia, heia, Safari.

Weiter so Baron von und zu Guttenberg, weiter so Deutschland.

Mehr Satire zum smarten Minister Guttenberg
Minister Guttenbergs Tagesbefehl
Minister Guttenberg gratuliert Supertalent Lena Meyer- Landrut
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab

Kommentare .

ptolemaios (Gast) – 9. Nov, 19:37
Gutti, der Atlantiker
Der Gutti hat ga schließlich als Beirat der Atlantischen Initiative e. V. gewisse Verpflichtungen gegenüber den Globalisten. Übrigens, der Flugkostensparer Özdemir ist auch bei dem Verein!

medien

Das Ende der Gratiskultur im Internet ist gekommen – jubelt das Handelsblatt. Ein Irrtum?

Dr. Alexander von Paleske — Sechs Journalisten des Handelsblattes stoßen heute in einem gemeinsamen Artikel diesen Jubelschrei aus. Ist er gerechtfertigt, oder handelt es sich vielmehr um das Pfeifen im Walde?

Die Autoren schreiben
Die Umsonstkultur des Internets wies nicht den Weg in eine Ära von Prosperität, sondern löste die schwerste Medienkrise seit Erfindung der Drucktechnik aus. Die Verlage investierten weltweit Milliarden in die neue Technik, ohne je angemessene Erträge einzufahren. Der Gratisjournalismus im Internet ließ zugleich die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften erodieren – um knapp ein Drittel seit 2000.

Soweit so gut. Allerdings stimmt „Gratisjournalismus“ nicht, denn für den Internetzugang der Leser müssen diese ja bezahlen, wenn auch nicht an die Verlage, und die Internetauftritte der Medien bringen den Verlagen über die Werbung ja auch Geld ein. Allerdings nicht das, was sie sich offenbar in der Euphorie seinerzeit davon versprochen haben.

The times they are changing
Die Nachkriegszeiten, in denen die Lizenz zum Zeitungsdrucken einer Lizenz zum Gelddrucken gleichkam, das beste Beispiel Axel Springer, aber nicht nur der, sind vorbei, und werden nie wiederkommen.

Das Internet hat zu einem Absturz der Kosten für die Verbreitung von Informationen geführt und wird, wie der Herausgeber der New York Times, Sulzberger, im September erklärte, mittelfristig zur Einstellung der Printausgabe der NYT führen.Auf ein genaues Datum wollte er sich aber verständlicherweise nicht festlegen.

Wird der Rubel rollen?
Die Handelsblatt-Autoren glauben nun, dass für die Medien auch im Internet der Rubel richtig rollen wird. Sie schreiben:

Die Kehrtwende hatte ausgerechnet ein 79-jähriger Unternehmer eingeleitet. Medien-Tycoon Rupert Murdoch stellte nach und nach das Lesen auf den Onlineseiten von „Wall Street Journal“, der britischen „Times“ und der „Sunday Times“ auf neue Bezahlmodelle um. Von den Apologeten des „freien Internets“ wurde er angegiftet. Doch die Leser folgten ihm. Mit seinen fast 450 000 kostenpflichtigen E-Papers ist das „Wall Street Journal“ zum Vorbild für andere geworden.

Halbwahrheiten
Hier ist der Artikel nur noch eine Halbwahrheit, denn er unterschlägt, dass der Internetauftritt des Wall Street Journals bereits vor der Übernahme durch Medientycoon Rupert Murdoch kostenpflichtig war.

Murdoch schaffte das ab – vorübergehend – damit kamen die Verluste. Bei dem Wall Street Journal lief der Bezahl-Auftritt, weil die Zeitung für in der Wirtschaft Arbeitende unersetzlich war, sie, so kann man sagen in gewisser Weise eine Art Führungsrolle hatte, um das Wort Monopolstellung zu vermeiden,

Times nicht Wall Street Journal
Bei der Times stimmt es schon nicht mehr. Und das kehren die Autoren unter den Tisch und machen sich damit unglaubwürdig.

Anfang des Jahres, vor der Einführung des Bezahl-Internetauftritts, zählte die Times noch über 20 Millionen „Einzelbesuche“ pro Monat. Mittlerweile, nach Einführung der Kostenpflichtigkeit, sind es nur noch 2,7 Millionen, also etwas mehr als 10%. Ein Absturz, der seinesgleichen sucht.

50.000 Abonnenten hat die Times online gewonnen, wobei aber unklar ist, wie viele davon jetzt die Printausgabe stattdessen nicht mehr kaufen.

Aktion Wasserschlag
Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine Art Schlag ins Wasser. Überraschend ist das nicht, denn andere hochqualitative Onlineausgaben wie z.B. der Guardian/Observer und der Independent stehen bereit, die von der Times abwandernden Online-Nutzer zu bedienen.

Mehr noch: Auch die Journalisten der Times bekommen weniger Insider-infos zugesteckt, weil der bisher hohe Verbreitungseffekt wegfällt.

Damit ist klar: Das Ganze funktioniert nur, wenn alle Medien sich unter einen Hut bringen lassen, sich also alle zusammen auf ein Bezahlmodell einigen.

Das hat aber schon bei den Printmedien nicht geklappt, wo es mittlerweile Gratiszeitungen gibt, es wird im Internet erst recht nicht klappen.

Selbst wenn es klappen würde, dann wäre es wohl nur eine Frage der Zeit, bis kostenlose Internetzeitungen, wie die Huffington Post in den USA, auch in Deutschland als Alternative zur Verfügung stünden.

New York Times Herausgeber Sulzberger favorisiert deshalb ein modifiziertes Modell: ein Kontingent freier Info, wenn das erschöpft ist, muss bezahlt werden.

Mehr Wunsch als Wirklichkeit
Der Artikel im Handelsblatt ist daher mehr von Wunschvorstellungen der Redakteure und auch der Verleger geleitet, als von der Untersuchung der Realität.

„Investigativer Journalismus ist zeitaufwändig und lohnt sich nicht“, erklärte mir einstmals ein Auslandsredakteur der Frankfurter Rundschau. Nach dieser Devise wird mittlerweile allenthalben gehandelt. Contentjournalismus ist angesagt.

Die Krise des Journalismus begann nicht erst mit dem Internet, das Internet hat sie aber verschärft. Gleichzeitig hat aber das Internet viele Informationen, die gar nicht erst von den Printmedien veröffentlicht worden wären, der Allgemeinheit zugänglich gemacht – über die Blogger und Online-Magazine..

Darin liegt ein wirklicher Fortschritt.

Und was die Zahl der Redakteure (6) angeht, die diesen Handelsblatt-Artikel verfasst (verbrochen) haben, so sei an die Weisheit der Römer erinnert: „Non multa sed multum“.

Frei übersetzt und auf diese Verhältnisse angepasst: Viele Journalisten pro Artikel bedeuten nicht unbedingt Substanz.

Bodo Hombach und die Zukunft der Tageszeitungen – oder: Lokalteil hat Zukunft, WAZ macht Zukunft?
linkFAZ: Ein Artikel verschwindet oder: Telefonierte Bodo Hombach mit der FAZ?
Umsonst ist nicht angemessen? – oder: Ist das Zeitungssterben aufzuhalten?

Gruner und Jahr Verlag: Trübe Aussichten, finanziell und journalistisch
Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus
Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen
Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?
Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
Alles frei?– oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung
Ein Bankenskandal, die Presse und Wikipedia

medien

Bodo Hombach und die Zukunft der Tageszeitungen – oder: Lokalteil hat Zukunft, WAZ macht Zukunft?

Dr. Alexander von Paleske — Bodo Hombach, Mit-Geschäftsführer des WAZ-Konzerns, der unter anderem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung herausbringt, ist nicht nur mit vielen Wassern gewaschen sondern hat immer auch ein paar Döneken auf Lager.

Richtig nahegebracht, gerade auch menschlich, wurde er einer breiten Öffentlichkeit durch den außerordentlich investigativen Hintergrundartikel in der Wochenzeitung Die ZEIT „Bodos Tierleben“. Ein Artikel, der uns diesen wuchtigen Herrn in einem neuen und überraschend sympathischen Lichte präsentiert: Als einen „gemütlichen Bär“, der nur gelegentlich mit der Tatze zuhaut, und keineswegs ein kalter Manager, der Journalisten einfach vor die Tür setzt.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Hombach hat eine sehr, sehr schwere Zeit hinter sich, er kann daher Mitgefühl erwarten.

Erst fiel er mit seinen WAZ-Expansionsplänen in Serbien buchstäblich auf die Nase, nein nicht auf die Nase sondern auf einen Mafiosi herein.

Dann ging der Magazin-Plan mit dem umtriebigen Ex-Spiegel Chefredakteur Stefan Aust (in Merseburgers Augstein-Biografie als „Kampfzwerg“ beschrieben), buchstäblich in die Hose.

Und schließlich hat ihm die Financial Times Deutschland auch noch sein Konzept vermasselt, das Bezahl-Internet über Apps bei Tageszeitungen einzuführen, was natürlich nur klappen kann, wenn alle großen Zeitungsverlage da mitmachen, und das genau wollte die FTD offenbar nicht, bzw. so nicht.

Manchmal weiß man bei Hombach aber nicht, ob bei dem, was er so von sich gibt, es sich um Dönekes handelt, oder um tiefschürfende Einsichten eines von Sorgen um die Zukunft der Zeitungen geplagten und deswegen ergrauten Herrn..

In der Thüringer Allgemeinen Zeitung, zur WAZ-Gruppe gehörig, deren hoch angesehener Chefredakteur Sergej Lochthofen vor einem Jahr rausflog, offenbar wegen „ungenügender“ Rendite, , wurde ein Vortrag Hombachs über die Zukunft der Zeitungen abgedruckt:

Wer vorne sitzt, hört schlecht, was hinter ihm gesprochen wird, und er hört gar nicht, was geflüstert wird. Gehören Journalisten in die erste Reihe? Ich denke nicht. Redaktionen sind eben nicht Gewalt im Staat, sondern Wächter, Kritiker und Enthüller. Ihr Platz ist die Volksversammlung, und zurzeit bekommen sie dort Erstaunliches zu hören.

Es ist Volksversammlung und kein Journalist geht hin
Deren Zahl ist, gerade auch beim WAZ-Verlag, zu dem auch die Thüringer Allgemeine gehört, durch Entlassungen drastisch reduziert worden.

Ohnehin kann der WAZ-Verlag nun wohl nicht für sich in Anspruch nehmen dass der Journalismus immer der beste in seinen Regionalzeitungen war.

In einem Artikel von Götz Hamann in der Wochenzeitung Die ZEIT vom 27. November 2008 „Eins in die Presse“ heißt es:

Zu lange haben Verleger auch bei der WAZ-Gruppe, Renditen von 15, 20 oder 25% verlangt. Und jetzt kürzt man im Ruhrgebiet vor allem im Lokalen, obwohl es gerade der Lokalteil ist, dessentwegen die Leser die Zeitungen kaufen. Das ist kopflos.

Hatte Hombach damals keinen Kopf oder war er zu sehr mit dem Balkan beschäftigt?

Der Lokalteil muss es bringen
Nun heißt es plötzlich bei Hombach, der offenbar den Lokalbereich entdeckt hat:

„Die Bürger wollen die Politik zurückerobern. Die Politik muss die Bürger gewinnen. Das kann nur vor Ort beginnen. Die Rekonstruktion unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts steht auf der Tagesordnung. Das ist der große Auftrag an den bürgernahen Journalismus vor Ort. Sachlich informieren. Moderieren, Abwägen, aber auch Mobilisieren und Partei ergreifen. Nicht für eine Partei, sondern für Bürgerinteressen.
Dabei wollen die Leser nicht nur Begleitung. Sie suchen auch Orientierung, denn sie leben in einer Welt mit wachsender Unübersichtlichkeit ….Zeitungen haben Verantwortung im Nahbereich
Wer also bereit ist, einen Prozess zu fördern und zu begleiten, der den Nahbereich wieder nach vorne bringt, ist modern wie schon lange nicht mehr.
Einige Kommunen haben mediale Verfahren entdeckt, um verschleppte Probleme oder strittige Fragen ins breite Stadtgespräch zu bringen. So erweitert sich das Meinungsspektrum. Der Verlauf der Debatte wird nachvollziehbar. Mit jedem Zuwachs an Transparenz gewinnt das Verfahren an Legitimität. In einer Demokratie wächst Macht durch Überzeugung. Am Ende stehen endlich die Sachfragen im Vordergrund und nicht das beleidigte Selbstwertgefühl der Verwaltung, das sich vor „denen da unten“ behaupten müsste.

„Aber wie wird man trotz Sparens besser und stärker? Meine Antwort klingt fast zynisch, aber sie lautet: Wir können durch Sparen besser und stärker werden.
Vermeidung von Doppelarbeit, Synergie und Kooperation heißt das Stichwort für die Redaktionen. Für den Verlag heißt es Verschlankung, Effizienz und Modernisierung.

Verschlankung müsste wohl im Klartext heißen: Noch weniger Journalisten. Dabei sind sie es gerade, welche das eigentliche Kapital der Zeitung sind. Möglicherweise hat sich das im WAZ-Verlag noch nicht herumgesprochen?

Weiter Hombach:

Jede Veränderung der Organisation, der Technik, der internen Kommunikation muss am Ende zum Vorteil der Leser sein

Er vergaß offenbar hinzuzusetzen:

Und uns ordentlich Geld einbringen

Und dann dichtete Bodo Hombach noch:

Bewahre uns, Herr, vor Regen und Wind
Und vor Kollegen, die langweilig sind.

An sich selbst brauchte er dabei wohl nicht denken, „Volksdichter“ und Stimmungskanone, die er ist.

E-Mail avpaleske (at) botsnet.bw

linkFAZ: Ein Artikel verschwindet oder: Telefonierte Bodo Hombach mit der FAZ?
linkDie ZEIT und die Schwarzmalerei über den Tod von Tageszeitungen

KOMMENTARE

lupo (Gast) – 8. Nov, 22:45
Bodo Hombach und die Ruhrkohle
Hombach und die NRW Staatsanwälte, wegen Ruhrkohle Geschäfte usw.

„“Hombach Chef des Kanzleramtes. Ihm setzten nicht
nur NRW-Staatsanwälte zu. „“

http://www.hans-joachim-selenz.de/printable/kommentare/2008/spd-verhoehnen-und-spalten.html

Der prominente frühere Preussag Vorstand: Prof. Hans-Joachim Selenz weiss da mehr……. Es gibt ja da auch youtube Videos

USA

Glückwunsch an BASF, Bayer, BP, Solvay zum Wahlausgang in den USA

Dr. Alexander von Paleske — Während die Klimaveränderungen bereits allenthalben zu Überschwemmungen und Dürren führen, hat US-Präsident Obama mit Amtsantritt den Klimaschutz, anders als sein Vorgänger und Klimawandelleugner G.W. Bush, zu einer seiner Prioritäten erklärt.

Viel wird er allerdings nicht mehr bewegen können, das wird die neue republikanische Mehrheit in US-Abgeordnetenhaus zu verhindern wissen, eine Mehrheit, die nicht von ungefähr kommt, sondern auf die „Big Money“ gezielt hingearbeitet hat.

Big Money schafft eine Volksbewegung
Was aussah wie eine spontane Massenbewegung in den USA und sich Tea Party nannte, mit der geifernden Sarah Palin vorneweg, war in Wirklichkeit die Kreation von Milliardären, der Brüder Charles und David Koch, die zu den reichsten US-Bürgern zählen.
Publizistisch unterstützt vom Medienmogul Rupert Murdoch und seinem „schwarzen Kanal“ Fox News, u.a. mit den „Moderatoren“ (wohl besser Predigern bzw. Hetzern) darunter Sarah Palin und Glenn Beck.
Aber nicht nur von denen.

Koch-Party
Die Gebrüder Koch waren entscheidend am Anschub dieser Tee-Partei involviert, durch Geld, aber auch durch Organisation.

Eine Bewegung, die es schaffte, die Unzufriedenheit der US- Bürger mit der Wirtschaftslage und der Arbeitslosigkeit sich zunutze zu machen.

Im Englischen wird so etwas als Astroturf bezeichnet, eine Schein-spontane Massenbewegung von Bürgern, die sich gegen „die da oben“, also gegen die „Eliten“ wendet, in Wirklichkeit aber gegründet und finanziert von genau diesen Eliten.

Die Finanziers bleiben aus diesem Grunde auch im Hintergrund, streiten jegliche „Mittäterschaft“ ab. Die wohlmeinenden Bürger ahnen nicht, wer da in Wirklichkeit die Fäden zieht und für wessen Interessen sie sich da in Wirklichkeit einspannen lassen.

Ein Milliardär streitet ab
Im Juli 2010 erklärte David Koch dem New York Magazine, dass er mit der Tea Party nichts zu tun habe. In dem neuen Film Turf Wars von Taki Oldham wird jedoch eine ganz andere Geschichte erzählt.

Oldham gelang es, sich in einige der Gründungsversammlungen der „Americans for Prosperity“ (AFP) einzuschleichen. Dort erklärte David Koch : Mein Bruder und ich stellten vor fünf Jahren das Geld für die Gründung der AFP bereit. Dann begannen wir über Twitter und Facebook und über Telefonanrufe gegen Obamas Gesundheitsreform mobil zu machen.

In den von Kochs finanzierten Workshops wurde den AFP-Hilfstruppen eingetrichtert, wie die Tea Party- Events zu organisieren sind.
Das war der Anschub einer Bewegung, deren wirkliche Protagonisten im Hintergrund blieben und bleiben mussten, weil sonst der Schwindel der Spontaneität aufgeflogen wäre.

Alter Wein in neuen Schläuchen
Der ganze Tee-Zirkus startete dann mit Rick Santelli vom Geschäfts- und Börsensender CNBC, der in der Chicago Merchantile Exchange also dort, wo die Futures gehandelt werden, die versammelten Händler aufrief, eine Tea Party zu veranstalten und die Spekulationspapiere in den Lake Michigan zu werfen
.Am gleichen Tage wurde die Tea- Party- Facebook-Seite eröffnet.

Die Koch-Saat ging auf, die Tea Party wurde zu einer Bewegung, es war ein rechtslastiges Auto dessen Batterie nach der Bush-Ära leer war und das von den Kochs nun angeschoben und so gestartet wurde.

Dass diese Party die diskreditierte alte Bush-Politik fortsetzen will, versteht sich von selbst, aber dazu musste sie sich eine Tarnkappe aufsetzen, die Koch-Tee-Kappe, eben als alter Wein in neuen Flaschen .

Europas Chemiekonzerne ziehen Spendierhosen an
Aber auch europäische Konzerne waren offenbar mit dabei, wie das Climate Action Network Europe (CAN) unter Berufung auf die Datensammlung von OpenSecrects .org feststellte.

BP, BASF, Solvay, also einige der ganz großen Emittenten von Klimagasen, spendeten angeblich.

Der großzügigste Spender war jedoch offenbar die Firma Bayer.

Empfänger der milden Gaben waren in mehr als 80% Klimaveränderungs-Leugner, allen voran Senator James Inhofe, der den Klimawandel als „Hoax“ als Spuk bezeichnet .
Aber auch Kandidaten der Tea Party wie Jim DeMint von South Carolina wurden bedacht.

Nicht nur aus Europa kamen die Spender, sondern auch aus Asien und dem Mittleren Osten rollten Spenden für Sarah Palin und Konsorten, wie der ThinkProgress, ein Ableger des Centre for American Progress zu berichten wusste.
Spender waren Kohlekraftwerksbetreiber, Elektrizitätsfirmen und Ölförderländer. Da befinden sich die deutschen und europäischen Firmen ja in guter Gesellschaft.

Zu Sarah Palin und ihren Unterstützern
Rupert Murdoch bläst zum Angriff auf Obama
Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
Die Rache der Sarah Palin
Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?

KOMMENTARE

Flippo (Gast) – 7. Nov, 12:43
Glückwunsch…
auch von mir!

kriminalitaet

Hypo-Alpe Skandalbank – Kapituliert die Staatsanwaltschaft?

Dr. Alexander von Paleske — Heute kam eine Meldung im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die österreichische Skandalbank Hypo-Alpe-Adria über den Ticker, die aufhorchen lässt.

Post von der Skandalpe
Die jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter der Skandalbank bekamen Post von ihrem jetzigen bzw. ehemaligen Arbeitgeber. Inhalt: Wir suchen einen „Gesangsverein“.

Genauer gesagt: es werden Leute gesucht, die bereit sind, auszupacken, im Jargon auch „singen“ genannt.

Im Gegenzug verspricht die Alpenbank:

– Keine Bestrafung, jedenfalls sollen keine Anzeigen gegen die Sangbereiten erstattet werden.

– Keine Zivilklagen auf Schadenersatz, jedenfalls soweit keine persönliche Bereicherung vorlag

– Weiterbeschäftigungsgarantie (auch in Krisenzeiten?)

Der Hintergrund
Die Ermittlungen sind ins Stocken geraten. Die Staatsanwälte müssen sich durch zig-Tausende von Dokumenten durcharbeiten und schaffen das offenbar nicht.

Selbst den angeblichen Hauptverantwortlichen wie Kulterer und Striedinger konnten bisher nur vergleichsweise „kleine Fische“ zur Last gelegt werden.

Das ist erschütternd.

Vor einem Jahr interviewte ich den ehemaligen Berliner Generalstaatsanwalt Dr. Hansjürgen Karge auch zu diesem Thema:

Frage Dr.v. Paleske
Die Staatsanwaltschaften nennen sich scherzhafterweise manchmal Einstellungsbehörden statt Strafverfolgungsbehörden, weil mehr als 70 Prozent aller Verfahren eingestellt werden.
Ist die Staatsanwaltschaft nicht „Klassenjustiz“ insofern, als Tagediebe, Handtaschenräuber etc., wo der Sachverhalt meistens recht einfach aufzuklären ist, verfolgt, angeklagt und verurteilt werden, hingegen Wirtschaftskriminelle, wo der Sachverhalt oftmals komplex ist, wo Sachverständige notwendig sind, weil den Staatsanwälten die erforderlichen Kenntnisse fehlen, oftmals frei ausgehen, weil die Staatsanwaltschaft kapituliert?

Antwort Dr. Hansjürgen Karge
Ich selbst habe mich nach zwei Jahren allgemeiner Kriminalitätsbekämpfung auf das Wirtschaftsstrafrecht gestürzt, aus genau diesen von Ihnen genannten Gründen. Es gab aus vielen soziologischen Untersuchungen, beispielsweise aus den USA, die Erkenntnis, dass vornehmlich der Kleinkriminelle verfolgt wird. Boshafterweise könnte man sagen: Das entspricht dem, was die Staatsanwälte können.

Wenn es kompliziert wird, wozu die organisierte Kriminalität im allgemeinen aber insbesondere die Wirtschaftskriminalität gehört, war jedoch die Hoffnung, dass wir auch da effektiver werden können.

Man hatte zuerst in Nordrhein-Westfalen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften gegründet, inzwischen gibt es überall schwerpunktmässig arbeitende Wirtschafts-Staatsanwälte.

Jedoch, wir sind, aus meiner Sicht gesehen, letztlich gescheitert. Die Justiz hat nicht die finanziellen Ressourcen gehabt, um genügend gute Fachleute einzustellen. Und neben den Fachleuten muss die Justiz Staatsanwälte haben, die den energischen Willen haben, Straftaten zu verfolgen. Das ist nichts Anstößiges, wie manche „fortschrittliche“ Menschen meinen.
Verfolgungswillen zu haben, und sich auch wehzutun beim Arbeiten, und nicht nachzugeben, ohne diesen starken Willen wird man bei schwierigen Komplexen keinen Erfolg haben.

Und daran fehlt es neben der Masse und den Ressourcen. Es ist nicht so sehr die fehlende wirtschaftliche Ausbildung der Staatsanwälte, es ist der Wille, zu verfolgen und natürlich die Möglichkeiten der Unterstützung durch die Polizei und durch Wirtschaftsfachleute, die uns nach wie vor weitgehend fehlen.

Deshalb also der verzweifelte Aufruf der neuen Crew in der Hypo-Alpe.

Ob dieser Aufruf Erfolg haben wird, ist zweifelhaft. Man muss befürchten, dass auch Leute in der 2. Ebene möglicherweise von angeblich krummen Geschäften profitiert haben.

Was in Österreich deshalb droht, ist nicht mehr und nicht weniger, dass die offenbar personell völlig unzureichend besetzte Staatsanwaltschaft letzten Endes vor dem schieren Berg der Dokumente kapitulieren wird, und mögliche Täter straffrei ausgehen werden.

Die bisher angelaufenen und nicht erledigten anderen Verfahren wie der immofinanzskandal, über die wir ausführlich berichteten, lassen da wenig Hoffnung aufkommen..

Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

linkSkandalbank Hypo-Alpe (Skandalpe), BayernLB und der Teil-Weisswaschgang der CSU
linkBayernLB kann Schadenersatz für Hypo-Alpe (Skandalpe)-Debakel fordern – oder doch nicht?
linkDie 3,7 Milliarden Hypo-Alpe-Pleite: Stoiber wusste angeblich von Nichts
linkBayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?
linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

Zur Skandalrepublik Österreich
link Österreich – Ein Land versinkt im Skandalsumpf
link Österreich: Paradies für Wirtschaftskriminelle?
linkEin APO-Mann aus Wien – Martin Schlaff
Neues aus Oesterreich – von Skandalen, Neubesetzungen und Freisprüchen

Satire zum Thema
linkGuten Morgen Deutschland, ich bin KHG, der Karl-Heinz Grasser aus Wien
link SPÖ-Ex Bundeskanzler Gusenbauer schreibt an Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder
linkMuammar el Gaddafi: Jetzt rede ich zum Thema „Jörg Haider und die Euro-Millionen“


KOMMENTARE

Tommy Rasmussen (Gast) – 5. Nov, 17:58
der Wille, zu verfolgen…
„Es ist nicht so sehr die fehlende wirtschaftliche Ausbildung der Staatsanwälte, es ist der Wille, zu verfolgen..“

GENAU:

Frank Fahsel: “Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann.….. In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation.“
Frank Fahsel, Fellbach, in der “Süddeutschen Zeitung”, 9.4.2008