kriminalitaet

Joca Amsterdam (Sreten Jocic) oder: die Blutspur eines Mafiosi durch Europa

Dr. Alexander von Paleske —22.10. 2010 — Vor einem Jahr veröffentlichten wir hier ein Interview mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Berlin, Dr. Hansjürgen Karge, den wir auch zu den Problemen bei der Bekämpfung der Mafia-Kriminalität befragten.
Dr. Karge sagte damals:

„Wir sind zur Zeit machtlos. Wir haben in Berlin eine ganze Reihe von sehr engagierten Strafverfolgern im Bereich der organisierten Kriminalität gehabt, insbesondere auch im Bereich Menschenhandel und Rauschgift natürlich. Das Problem ist, wie bei einer Parallelwelt, die Polizei hat keine Kontakte zu diesen Gruppen, und Sie können in ausländische und damit fremdsprachliche kriminelle Vereinigungen keine Undercover-Agents einschleusen, Sie können dort keine Berliner oder Bayern hinschicken. Die Leute aus diesen Gruppen selbst abzuwerben, das erfordert derartige finanzielle Mittel und auch ein Umdenken in unserer Mentalität, darauf sind wir gar nicht eingestellt.

Dass Dr. Karge nur allzu recht hatte mit seiner Einschätzung, zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel des blutigen Lebenslaufs des serbischen Mafiabosses Sreten Jocic, alias „Joca Amsterdam“ , dem mehr als ein Dutzend Morde in Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Bulgarien und den Jugoslawien-Nachfolgestaaten in den letzten 25 Jahren zur Last gelegt werden, ohne dass er bisher je wegen eines vollendeten Mordes verurteilt wurde.


Sreten Jocic. Screenshot Dr. v. Paleske

Nun steht er wegen der Ermordung des investigativen kroatischen Journalisten Ivo Pukanic vor fast genau zwei Jahren vor Gericht, ein Mord, in den möglicherweise auch die österreichische Skandalbank Hypo-Alpe Adria (Skandalpe) verwickelt ist, damals noch Tochter der Verlustbank BayernLB.


Kaltblütig ermordet: Investigativer Journalist Ivo Pukanic

Wie alles anfing
Sreten Jocic wurde am 24.10. 1962 in Jugoslawien, geboren. Zum weiteren Lebenslauf siehe hierzu insbesondere:

„Serbian mob boss victims, Nacional 28.4. 2009 –
http://www.nacional.hr/en/clanak/50322/serbian-mob-boss-victims

Nach der Schule leistete er seinen Wehrdienst in die Armee ab, wo er sich als „Antikommunist“ hervortat, und dann im Jahre 1984 schließlich das Weite suchte: er flüchtete nach Norden, zunächst nach Österreich.

Dort hielt er sich nicht lange mit der Suche nach einer ordnungsgemäßen Beschäftigung auf, sondern fand rasch Zugang zur jugoslawischen kriminellen Szene und damit zu Diebstahl, Erpressung, und Schmuggel.

Dabei blieb es jedoch nicht, denn die österreichische Polizei verdächtigte ihn auch, an der Ermordung von drei Polizisten beteiligt gewesen zu sein.

Ein Jugo-Gangster namens Becirovic
Da wurde Jocic nun offenbar der Boden unter seinen Füssen zu heiß, er verließ schleunigst die Alpenrepublik und wechselte in die Bundesrepublik Deutschland. Dort kam er rasch in Kontakt mit den beiden Bossen der Jugo-Mafia namens Ljubomir Maga, alias Ljubo Zemunac und Zeljko Raznatovic Arkan. Diese wiederum machten ihn mit einem weiteren schwerkriminellen Jugoslawen namens Duje Becirovic bekannt, der gerade dabei war, aus Deutschland zu flüchten, weil ihm dort wegen seiner kriminellen Aktivitäten die Verhaftung und eine lange Haftstrafe drohten.

Becirovic wich in die Niederlande aus, brachte sich auf dem Drogenmarkt in Stellung und und diesen teilweise unter die Kontrolle seiner Jugo-Gangster.

Sreten Jocic folgte ihm, wurde sein Leibwächter, dann seine Vertrauensperson, und schließlich sein Stellvertreter.

Drogenhandel und Mord auf Bestellung
Aber nicht nur der Handel mit Kokain und anderen Drogen betrieb Becirovic , sondern im Zusammenhang damit die notfalls mörderische Beseitigung von „Problempersonen“, also solchen, die einem ungestörten Arbeiten der Jugo-Mafia in Amsterdam und anderswo im Wege standen.

Darüberhinaus nahm Bercirovic gegen gutes Geld auch Bestellungen entgegen, bei jemandem „die Lichter auszudrehen“ wie es im Ganovenjargon heißt, also Mord auf Bestellung.

Erstmals wurde auch Jocic in der Presse bekannt, als er in einem Amsterdamer Sex¬Club einen Berufskollegen aus Serbien erschoss.

Wie das so ist, in der Unterwelt gibt es Konkurrenz, auch Betrug (Gangster betrügt Gangster) und bei derartigen Konflikten wird nicht nach der Polizei gerufen, sondern zur Waffe gegriffen.

So wurde dann, nach einem monetären Disput, der Jugo-Gangster Becirovic auf Anordnung des lokalen holländischen Großgangsters Klaas Bruinsma ermordet.

Joca Amsterdam wird Boss
Für Jocic war das kein Grund für lange Trauer, vielmehr übernahm er nun die durch den Tod freigewordene Stelle des Jugo-Mafiabosses und sann auf Rache.

Neben der Beförderung erwarb Jocic sich jetzt auch noch den Spitznamen „Joca Amsterdam“.

Der holländische Grossgangster Klaas Bruinsma konnte sich nicht lange seines „Erfolges“ freuen, denn Jocic ließ ihn im Juni 1991 erschießen.

Nachdem es einen Holländer getroffen hatte, wurde nun auch die holländische Polizei hellhörig, die offenbar dem kriminellen Treiben bisher mehr oder weniger tatenlos zugeschaut hatte. Motto offenbar: solange die Ausländer sich gegenseitig umbringen stört uns das weiter nicht.

Aber Bruinsma war ein Mann von den Poldern, der selbst nach seinem Tod noch Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem sogenannten Mabelgate machte, und der Königin Beatrix der Niederlande einige schlaflose Nächte bereitete, und nicht nur der.

Mabel, Prinzessin von Orange-Nassau

Ein Mabelgate in den Niederlanden
Beatrix-Sohnemann Johan Friso hatte nämlich ein Auge auf eine Dame mit unerquicklicher Vergangenheit namens Mabel Wisse Smit geworfen, die er dann auch ehelichte. Eine Frau, die in der Vergangenheit keine „Berührungsängste“ mit Schwerstkriminellen hatte.

Erst war es der holländische Großgangster Klaas Bruinsma, dem sie liebevoll zugetan war, dann der Betrüger und bosnisch-amerikanische Rechtsanwalt Mohamed Sacirbey, den sie zärtlich „Mo“ nannte.

Aber als dann Johan Friso aus dem Königshaus kam, war diese Vergangenheit eher hinderlich, also versuchte man sie wegzulügen und bei Wikipedia eigenhändig zu verschönen. Pech nur, dass Wikipedia ein langes Gedächtnis hat.

Und so wurde aus dem Lösch-Verschönen und Weglügen schließlich das Mabelgate.

Die holländische Polizei verhaftete Jocic. Der aber wehrte sich gegen die Verhaftung mit Waffengewalt, verletzte dabei einen Polizisten, und wanderte ins Gefängnis.

Dort hielt er sich aber nicht lange auf, sondern brach aus und ab ging‘s mit einem Rumänen namens Ile Priescu nach Rumänien.

Milosevic lässt bitten
Nun bekam er eine hochoffizielle Einladung nach Serbien. Slobodan Milosevic, damaliger Präsident Serbiens, wollte seine Dienste in Anspruch nehmen, um Waren, die auf einer internationalen Embargoliste standen, über Drittländer ins Land zu schaffen.

Da traf es sich gut, dass Jocic in einem derartigen Drittland Zuflucht gefunden hatte.

Jocic war von einem weiteren Berufskriminellen in Milosevics Diensten, dem aus Frankfurter Zeiten bekannten Zeljko Arkan empfohlen worden.
Joca Amsterdam, als national gesinnter Serbe, ließ sich nicht lumpen, organisierte von Rumanien und Bulgarien aus den reibungslosen Warenverkehr und erhielt im Gegenzug, wie einst Klaus Störtebeker, „Kaperbriefe“ also kriminelle Freiheiten und ein Mitgliedsbuch des serbischen Geheimdienstes.

Gleichzeitig kümmerte sich Jocic, im eigenen Interesse, um den Transport von Heroin aus der Türkei nach Europa und nahm gegen viel Bares auch wieder Mordaufträge an.

Ein Holländer namens Holleeder
Ein Holländer namens Willem Holleeder, der die vakante Stelle von Klaas Bruinsma in den Niederlanden eingenommen hatte, wollte den Tod seines Freundes und Berufskollegen Klaas Bruinsma rächen, und Jocic einen Kopf kürzer machen.

Holleeder war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, ohne in irgendeiner Weise Zeichen der Resozialisierung zu zeigen. Er war dort wegen der Entführung des Bierbrauers Alfred Heineken (Heineken Bier) für einige Zeit eingesperrt gewesen.

Holleeders bester Freund in „besseren Kreisen“ nach seiner Knastentlassung wurde ein Jan-Dirk Paarlberg, steinreich und seinerzeitiger Lebensgefährte der EU-Kommissarin Neelie Kroes, die in einem seiner Schlösser „standesgemäß“ residieren konnte – kostenlos versteht sich.


EU-Kommissarin Neelie Kroes: Gefährliche Liebschaft mit Kiminellenfreund und -unterstützer Jan-Dirk Paarlberg

Als „Freundschaftsdienst“ soll Paarlberg Holleeders Krimi-Geld gewaschen haben.

Holleeder will rächen
Holleeder heuerte zur Ausführung seines Racheplans einen Hitman namens Goran Marjanovic an, aber Jocic bekam Wind von der Sache und ließ am 18.5. 1995 Marjanovic von zwei angeheuerten serbischen Polizisten in einem Cafe in Belgrad erschießen.

Die Mörder wurden nach einer weiteren Straftat gefasst und packten aus, Jocic verschwand über Bulgarien in Richtung Kolumbien, um Gras über die Sache wachsen zu lassen.
Dort knüpfte er neue Geschäftskontakte mit Drogenhändlern- und -produzenten um neue Schmuggelwege auszubaldowern.

Neue Heimat Bulgarien
Im Jahre 1999 war er zurück in Bulgarien, nahm eine neue Identität an, liess seine Familie nachkommen und wurde im Bereich des Drogenhandels und der organisierten Kriminalität aktiv. Seine Geschäftsverbindungen reichten bis nach Afghanistan, Malaysia und Pakistan.

Morde in den Niederlanden
Auch ließ er noch ein paar offenstehende Rechnungen in den Niederlanden begleichen, so weit reichte sein krimineller Arm.
Da wurde als erster ein ehemaliger Mitarbeiter des ermordeten Klaas Bruinsma, namens Sam Klepper, auf Befehl von Jocic im Oktober 2000 erschossen.

Ein weiterer ehemaliger Bruinsma-Mitarbeiter, namens John Mieremet, nunmehr in Todesangst, versuchte sich freizukaufen und gab dem Grossgangster Holleeder 1O Millionen deutsche Mark zwecks Weiterleitung an Jocic, aber Holleeder nahm eine hohe Kommission und legte damit sowohl Jocic wie auch Mieremet herein.
Als Mieremet, ihm mit seinen Vorwürfen auf die Nerven ging, ließ Holleeder ihn auf einer „Geschäftsreise“ in Thailand umbringen.

Holleeder hatte seinen Plan, Jocic eins auszuwischen, aber keineswegs aufgegeben und teilte deshalb der holländischen Polizei, die einen nahezu vergilbten Haftbefehl gegen Jocic in den Händen hielt, mit, dass Jocic ungestört in Bulgarien seinen kriminellen Geschäften nachging.

Die Polizei in Bulgarien auf Bitten der holländischen Kollegen, verhaftete nun Jocic.

Ab nach Holland ins Gefängnis
Und während der in bulgarischer Auslieferungshaft saß, aus der er sich vergeblich freizukaufen versuchte (Angebot Jocics: Begleichung von Bulgariens Auslandsschulden), blieb er keineswegs untätig und ließ angeblich sowohl aus der Auslieferungshaft, und später , nach seiner Auslieferung in die Niederlande, aus der Strafhaft heraus, noch ein paar bulgarische Berufskollegen aus dem Drogenmilieu , die entweder Zahlungsrückstände hatten, oder seinen Anordnungen zuwiderhandelten, umbringen Darunter auch den bulgarischen Grossgangster Milcho Bonev, dessen Mitarbeiter Konstantin Dimitrov und Stojil Slavov und, nicht zu vergessen, die fünf Leibwächter von Milcho Bonev.

Zurück nach Serbien
Jocic saß seine Strafe in der Niederlanden ab, wurde dann im März 2006 an Serbien ausgeliefert, dort gab es einen weiteren Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitbeteiligung am Mord des Hitman Goran Marjanovic
.
Aber Jocic kam gegen eine Kaution, die er aus der Portokasse bezahlen konnte, frei, und residierte fortan In Belgrad in der Villa des Slobodan Milosevic, der kurz zuvor in Den Haag vor Abschluss seines Prozesses verstorben war.


Milosevic-Villa in Belgrad

Und Jocic begann, sich das Image eines ehrenhaften Geschäftsmanns zuzulegen, und sein aus Drogengeschäften zusammengerafftes Millionenvermögen in privatisierte ehemalige Staatsbetriebe zu investieren.

Aber auch im Drogengeschäft und bei den Morden auf Bestellung, unter anderem in Deutschland und in den Niederlanden, blieb er aktiv.
So konnte er offenbar auch dem Auftrag, für 1,5 Millionen Euro den investigativen Journalisten Ivo Pukanic umzubringen bzw. umbringen zu lassen, nicht widerstehen.

Dafür steht er jetzt in Belgrad vor Gericht

Inwieweit die Hypo-Alpe Adria Bank, damals noch Tochter der BayernLB, mit involviert war, wird sich zeigen. Jocic hat jedenfalls schon einmal durchblicken lassen, der Mord habe etwas mit den Geschäften der Hypo-Alpe zu tun.

Angesichts der Blutspur des Jocic und der Unfähigkeit der Polizei muss man dem ehemaligen Generalstaatsanwalt Dr. Hansjürgen Karge zweifellos recht geben.

Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?
linkBayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?
Wie ein Söldner resozialisiert und Hollands Oberschicht kriminalisert wurde

Medizin

World Health Summit in Berlin – Open Letter to Lancet-Publisher Richard Horton

Dr. Alexander von Paleske
Mpilo-Hospital
Bulawayo/Zimbabwe
20th October 2010

Richard Horton
Publisher
THE LANCET
32 Jamestown Road
London
UK

Dear Mr. Horton

RE: 2nd World Health Summit in Berlin/GERMANY October 2010

To my astonishment I had to find out, that once again you have attended – and praised – the World Health Summit in Berlin.

This is very regrettable, as the legs of the Congress are certainly not big enough for the boots, that carry this name.

The Lancet has continuously and persistently focused the attention to health issues of developing countries, where the majority of the world population lives.

The congress in Berlin certainly did not.

Last year, as you very well know, a lot of NGO’s and the German Trade Unions organized an alternative congress, to make the pressing issues of those countries heard.

The fact, that this alternative congress rightfully had to be organized, tells enough about the way, Professor Ganten and
his co-workers looked and look at the world as a whole.

This year, there were minor, as I would say, cosmetic changes.

The fact, that presentations about space medicine were allocated the same time, as presentations for
progress in the management of Malaria, HIV and TB speaks volumes.

The problems of Global Health have become far worse in this year, due to the earthquake in Haiti and the flooding in
Pakistan.

At the same time less money is and will be available thanks to the aftermath of the global financial crisis.

As your leading medical journal pointed out time and again, 1/3 or the world population cannot afford even simple lifesaving drugs.

The money allocated for the treatment and prevention of HIV/ AIDS, Malaria and Tuberculosis through Pepfar and Global Fund will not be increased at best in the time to come, while millions of new patients wait to be put on treatment.

The resistance of infectious agents against available drugs, especially those for the treatment of TB and Malaria is steadily and alarmingly on the rise.

Multidrug resistant TB has become a problem, however with treatment costs of roughly 1200 US Dollars per patient per year the drugs will be largely unavailable in Sub Saharan Africa.

Let alone the XDR-TB with treatment costs at around 7200 US Dollars per patient per year.

The research efforts to develop new drugs, especially against TB and Malaria, are totally insufficient.

The same applies, albeit to a lesser degree, even to conventional antibiotics, where resistance of infectious agents, even in community acquired infections, is on the rise as well.

The pharmaceutical companies are more interested in chronic diseases like Hypertension and Diabetes, which, not surprisingly,
featured dominantly in the meetings of this year’s congress.

One could go on and on, i.e. on the issue of non- production of an already developed vaccine against Hepatitis E (not enough profit) and ending with the non-availability of a vaccine against the Human Papilloma Virus (HPV) in many developing countries, because of high cost.

Not to forget the rising cases of cancer and the costly treatment.. This is especially the case in countries with a high burden of HIV disease due to HIV associated cancers.

In short, one ist left with the bitter taste in the mouth, that this congress has little if nothing to do with the most pressing problems in the world as a whole.

Not surprisingly, unlike last year, this year’s meeting did not attract much interest in Germany, neither in the public, nor in the media.

It is regrettable, that a man of your high standing lends his support for this type of meeting, and thus adds – in my opinion – undeserved credibility to it, let alone opening your highly respected journal for the remarks of the organiser of the congress, Professor (emeritus) Ganten.

Yours respectfully

Dr. Alexander von Paleske
Senior Consultant and Head,
Department of Haematology
Mpilo-Hospital
Bulawayo/Zimbabwe
Ex Barrister-at-Law, High Court Frankfurt (M)/Germany

afrika

Wohin treibt Simbabwe?

>>Onlinedienst — 20.10.2010 —- Zu Zeit blühen die Jacarandabaüme und tauchen die Straßen der Städte in Simbabwe in ein verschwenderisches Lila.Es sind die Boten des Frühlings,welche die Hoffnung auf einen regenreichen Sommer nähren, und auf eine friedliche Zukunft.


Strasse in Bulawayo im September 2010 Foto: JNVH

Der Schein trügt
Simbabwe ist weitgehend aus den Weltnachrichten verschwunden, was jedoch keineswegs bedeutet, dass die schwerwiegenden politischen und wirtschaftlichen Probleme des Landes gelöst sind.

Seit 18 Monaten ist eine Regierung der nationalen Einheit im Amt, die auch unter Druck Südafrikas und anderer Länder der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (Southern Africa Development Community, SADC) zustande kam.

Ein Blick zurück
Im März 2008 fanden in Simbabwe Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt, die von der Regierungspartei ZANU PF mit dem Präsidenten Robert Mugabe verloren wurden. Die Oppositionspartei Movement for Democratic Change unter ihrem Chef Morgan Tsvangirai gewann die Mehrheit der Parlamentssitze.

Tsvangirai, als Kandidat der Opposition für die Präsidentschaft, musste aber zu einer Stichwahl antreten, da er die vorgeschriebenen 50,1 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang nicht erreicht hatte.

Terror wie gehabt
Was nun folgte war eine Terrorkampagne der Regierungspartei, die wir seinerzeit nicht nur vorausgesagt, sondern auch reichlich dokumentiert hatten.

Das Ergebnis: Der Oppositionskandidat Morgan Tsvangirai stieg aus der Stichwahl nach einigem Hin- und Her angesichts der Gewaltausbrüche aus. Mugabe blieb Staatspräsident. Rund 200 Menschen verloren in dem Terrorwahlkampf ihr Leben, mehr als tausend wurden verletzt.

Mugabe war nun weiter Präsident, aber Präsident eines Landes, wo die Bevölkerung nicht nur hungerte, sondern die Inflationsrate im Millionenbereich lag.

Mugabe wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis es zum Kollaps und zu massiven Unruhen kommen würde.
Für ihn war klar: Die Opposition musste ins Boot – vorübergehend – auch das hatten wir zutreffend prognostiziert.

Halb geschubst, halb umgefallen
Und die Opposition stieg ins Boot, halb wurde sie von Südafrika dahin geschubst, halb fiel sie um. Eine Regierung der nationalen Einheit wurde gebildet.
Was die Opposition aber nie verstand: Die Denkweise Mugabes und seine Pläne.

Dem 86 jährigen Veteranen aus der afrikanischen Befreiungskampfära ging und geht es darum, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben, alleine, also ohne die Opposition.

Die Opposition sollte, ins Boot geholt – vorübergehend – eine Weile mitrudern, quasi als Steigbügelhalter dienen, Kredite und Entwicklunsghilfegelder ins Land bringen, also die Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen, und dann: Raus-

Ein gemütlicher Herr ohne politischen Durchblick
Der neue Premier Morgan Tsvangirai ist ein gemütlicher Herr, mit einigem Mut, aber ohne das, was in der Politik, zumal in einem solchen Umfeld, benötigt wird: Seine Opponenten kennen, und richtig einschätzen, und danach Taktik und Strategie ausrichten.
Und er genießt die bescheidenen Privilegien, die mit seiner Rolle als Premier verbunden sind, in vollen Zügen.

Zu sagen hat er aber fast gar nichts mehr. Durchgreifende Konsequenzen daraus, abgesehen von Geschimpfe und Gezetere, zieht er aber nicht.

Der Finanzminister Tendai Biti, auch er aus den Reihen der Opposition kommend, räumte immerhin im Finanzministerium auf, und schaffte die wertlose Landeswährung erst einmal ab. Der südafrikanische Rand und der US Dollar wurden zu Zahlungsmitteln.



Geldscheine mit astronomischen Zahlen aus dem Jahr 2008. Foto: JNVH

Die Folgen sind allenthalben zu spüren. Die Wirtschaft zeigte bescheidene Erholungstendenzen, Schulen öffneten wieder, es fand wieder Unterricht statt, in den Krankenhäusern gibt es wieder eine bescheidene Krankenversorgung. Hilfsgelder flossen wieder in das Land, die Geschäfte, die praktisch leer waren, füllten sic h wieder mit Waren.Es stellte sich gebremster Optimismus ein.

Langsam Zeit für Mugabe, die einstige Opposition zu demontieren.
Das Mittel: Politik der Nadelstiche und Demütigungen. Vorführung der MDC-Minister als Nullnummern, indem Entscheidungen einfach an ihnen vorbei gemacht werden.
Dazu gehörte:

– Besetzung von Botschafterposten ohne die in dem seinerzeitigen Koalitionsabkommen festgelegte Konsultation

– Besetzung der vakanten Provinzgouverneurstellen ohne Konsultation und natürlich ausschließlich mit Leuten der Mugabe-Partei ZANU / PF

– Besetzung der freiwerdenden Richterstellen an den Obergerichten in der gleichen Weise.

– Nichtablösung des Chefs der Notenbankl Gideon Gono, der für den wirtschaftlichen Niedergang und die Hyperionflation durch bedenkenloses Drucken von Geld – wie Klopapier – mitverantwortlich zeichnet.

– Nichtvereidigung des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Roy Bennett.

Und hinzu kommen noch eine Reihe von kleineren „Gemeinheiten“, die vor allem ein Bild in der Öffentlichkeit vermitteln sollen: Die Leute aus der Oppositionspartei sind Hanswurste, weil sie sich das alles gefallen lassen. Einzig und allein Mugabe hat das Sagen.

Mugabe weiß genau, wie weit er mit diesen seinen Nadelstichen gehen kann, ohne dass es vorläufig zum Auszug der Opposition kommt. Denn deren Abschiebung hat er wohl erst für die Zeit nach den nächsten Wahlen geplant.

Es spricht für die Blauäugigkeit des Oppositionsführers, dass er damit offenbar nicht gerechnet und sich nicht entsprechend vorbereitet hat. Er kann sich ganz einfach nicht in Mugabes Denken hineinversetzen. Jetzt ist er empört und zetert.

Zeterei ohne Kenntnis und Plan
Morgan Tsvangirai suchte um Unterstützung bei anderen Ländern nach, in denen die neuen Botschafter akkreditiert werden sollen. Er bat, die Akkreditierung zu verweigern, weil sie angeblich gegen die Verfassung verstoße.


Bericht in der Presse über die Auseinandersetzung

Auch schrieb er an den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma und beschwerte sich massiv.

Die Akkreditierung kann natürlich nicht verweigert werden, weil sie, anders als Tsvangirai in seiner offenbaren Unkenntnis der Dinge meint, nicht gegen die Verfassung verstösst, sondern gegen ein politisches Abkommen, den seinerzeitigen Koalitionsvertrag.

Und so werden die betreffenden Länder sich hüten, die Akkreditierung zu verweigern, weil es sich um eine rein innerstaatliche simbabwesche Auseinandersetzung handelt.

Südafrikanische Vermittler abgefertigt
Südafrikas Präsident Zuma schickte in der vergangenen Woche ein Vermittlungsteam nach Simbabwe, das von Mugabe recht barsch abgefertigt wurde, mit dem Hinweis, dass er bei der Ernennung von Botschaftern und Provinzgouverneuren keineswegs gegen die Verfassung verstoßen habe, was zutreffend ist.

Das Vermittlungsteam reiste unverrichteter Dinge wieder ab.
Tsvangirai fehlt bisher der Wille, inner-simbabwesche Probleme innerhalb Simbabwes zu lösen, und sei es notfalls auch durch den Austritt aus der Regierung.

Zu sehr klebt er offenbar mittlerweile an seinem Sessel. So ein Mann ist aber bestenfalls ein Sparringspartner für den mit allen politischen Wassern gewaschenen Mugabe.

Wahlen nächstes Jahr
Und so steuert das Land auf Neuwahlen und ein Verfassungsreferendum im nächsten Jahr zu.

Mugabe tritt erneut als Präsidentschaftskandidat an.

.
Nachricht über die Kandidatur Mugabes

Mugabes Terrorkämpfer wie Jabulani Sibanda und Joseph Chinotimba sind bereits wieder unterwegs, um der Landbevölkerung – das sind 70% der Gesamtbevölkerung – nahezubringen, wer in Simbabwe die richtige Politik macht.

Die latente oder offene Drohung mit Gewalt und Einschüchterung ist Teil des Programms, wie bereits in den unabhängigen lokalen Medien berichtet.

Parallel dazu laufen im Stundentakt Clips im Fernsehen, die ganz auf Mugabe und den Befreiungskampf, der vor 30Jahren zu Ende ging, zugeschnitten sind.

Mehr noch: Mugabe wettert gegen die gegen die von der EU und den USA verhängten Sanktionen, wobei er in diesem Punkte sicher recht hat: Diese Sanktionen sind nicht nur unwirksam, sie liefern nicht nur Mugabe und seiner Partei Munition, nämlich die wirtschaftlichen Probleme als Folge der Sanktionen anzuprangern, was sie ganz zweifellos nicht sind.

Die Sanktionen sind vielmehr ein Hohn angesichts der seinerzeit ausgebliebenen Sanktionen gegen Apartheid Südafrika, die auch Mugabe, gerade von der britischen Regierung, immer wieder gefordert hatte.

Auch ein Blick nach Ruanda, wo Präsident Paul Kagame, der Darling der EU und der USA, unliebsame Widersacher offenbar vor den Wahlen umbringen liess, und die Wahlen selbst herzlich wenig mit „frei“ und „demokratisch“ zu tun hatten, zeigt nur überdeutlich, dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird.

Simbabwe geht offenbar erneut einer ungewissen Zukunft entgegen.

link 30 Jahre Simbabwe, 30 Jahre Robert Mugabe

Übersichtsartikel
linkSimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies

Weitere Artikel
Demokratie bleibt ein Fremdwort in Ruanda
Zwei Jahrestage im südlichen Afrika
Simbabwe – Auferstehung aus den Ruinen?
Ein fauler Kompromiss wird Wirklichkeit</b
linkSimbabwe: Verlängerung des Terrors befürchtet – Stichwahl erst in drei Monaten
Simbabwe: Mugabes Terrorkampagne erreicht neuen Höhepunkt
Simbabwe – Der Wahlterror hat begonnen
Simbabwe – Mugabe plant Terrorwahlkampf
linkSimbabwe: Erfolg des Terrors, Mugabe bleibt Präsident
link
Simbabwe: Prämien fuer Tötung von Oppositionsaktivisten

kriminalitaet

BayernLB kann Schadenersatz für Hypo-Alpe (Skandalpe)-Debakel fordern – oder doch nicht?

Dr. Alexander von Paleske —17.10. 2010 — Gestern fand sich in der Online-Ausgabe der Wochenzeitschrift Der Spiegel folgende aufregende Meldung:

Die Hypo Alpe Adria hat sich offenbar vor dem Kauf durch die Bayerische Landesbank schöngerechnet. Nach SPIEGEL-Informationen erhöhte die Bank mit einem Trick ihr Eigenkapital – nun können womöglich Milliarden zurückgefordert werden. ……Neu aufgetauchte Dokumente deuten darauf hin, dass die Bayerische Landesbank bei dem Kauf des dubiosen Instituts getäuscht wurde. Offenbar hatten die früheren Hypo-Manager die Bilanz der Alpenbank künstlich aufgebläht.

Alte Kamellen

Der Hintergrund dieser Meldung ist eine Scheinkapitalerhöhung der Hypo-Skandalpe im Jahre 2006, über die wir bereits im März 2008 ausführlich unter Verweis auf einen Artikel in der Printausgabe der österreichischen Tageszeitung Standard vom 19.6.2007 berichtet hatten.
.
Erneut kamen wir auf dieses Thema in einem Artikel im Juni dieses Jahres zurück, in dem wir folgendes schrieben:

Normalerweise findet eine Kapitalerhöhung durch Einwerben von mehr Kapital statt, im Gegenzug für die Ausgabe von Aktien.
Für die Kapitalerhöhung bei der unterkapitalisierten Hypo-Skandalpe – Gesamtwert der Erhöhung: 100 Millionen Euro – hatte man sich aber eine besondere Variante ausgedacht: Eine Scheinkapitalerhöhung, um pro forma den Bankenregulierungen bzw. den Anforderungen der Finanzmarktaufsicht in Österreich zu genügen, und das lief so:

Die Kapitalerhöhung wurde nicht bei der Hypo-Alpe-Skandalpe selbst, sondern bei einer ihrer Töchter durchgeführt, der HLH. Aktionäre schossen offenbar kein eigenes Kapital ein, sondern erhielten zum Erwerb der Aktien Kredit von der Hypo-Alpe Tochter in Liechtenstein. Nun stellt sich heraus, dass diese „Aktionäre auf Pump“ offenbar zum engen Bekanntenkreis der ehemaligen, und mittlerweile wegen Bilanzfälschung verurteilten, Hypo-Alpe Vorstände Kulterer und Striedinger gehörten.Die österreichische Finanzmarktaufsicht kam aber hinter diesen abenteuerlichen Karussellbetrieb, und nun musste umgeschuldet werden. Die Kredite zum Aktienkauf wurden in Call Options umgewandelt und konnten, wie wasserdicht vereinbart, im Jahre 2009, als die Hypo Alpe noch unter der Regie des hervorragenden Ex- Kommkunalkredit-Aufsichtsrats Franz Pinkl stand, geltend gemacht werden.Und wie durch Zauberhand wurden aus 100 Millionen Euro nun 200 Millionen, Verdoppelung in 6 Jahren, also pro Jahr 18%. Nicht schlecht , jedenfalls für ein simples Finanzkarussell ohne Risiko.

Mit anderen Worten: Bereits einen Monat nach Abschluss des Kaufvertrages konnten die BayernLB Manager diesen Sachverhalt in der Zeitung lesen. Und auch der österreichischen Finanzmarktaufsicht war dies längst bekannt. Gleichwohl pumpte die BayernLB im Dezember 2007, also nur wenige Monate später, 441 Millionen Euro in die Skandalbank Hypo-Alpe.

Dies lässt nur einen Schluss zu: Die BayernLB-Leute wussten das alles natürlich bereits bei Kaufabschluss, oder hätten es zumindest wissen müssen..

Außerdem hat die Hypo-Alpe die Call Options honoriert, und das zu einem Zeitpunkt, als im Aufsichtsrat der Skandalpe noch der BayernLB-Vorstand Kemmer saß.

Nichts zu holen
Hier gibt es wohl aus rechtlichen Gründen, nichts zu holen.
Wir bleiben dabei: Entweder haben die Verantwortlichen der BayernLB kollusiv mit den Herrschaften in Kärnten zusammengearbeitet, oder aber sie haben die „Katze im Sack gekauft“, trotz eindringlicher Warnungen aus dem eigenen Hause: „Geschenkt zu teuer

Wer die Katze im Sack kauft, darf sich nicht wundern, wenn beim Öffnen des Sackes nur ein alter kastrierter Kater zum Vorschein kommt.

Gutes Geld für harte PR-Arbeit
Weitere Details über die Generosität der Hypo-Alpe kommen nun zum Vorschein: So wurde im Jahre 2006 auf Drängen des Finanzinvestors Tilo Berlin ein PR-Mann namens Norbert Essing verpflichtet.
Was er genau gemacht hat, lässt sich nach Angaben der investigativen österreichischen Zeitschrift Profil nicht so genau feststellen.

Feststellen lässt sich hingegen, dass er für seine harte Arbeit in vier Jahren 800.000 Euro bekam. Wie schön.
Erst im Juli dieses Jahres wurde der Vertrag „mangels erkennbarer Gegenleistung“ aufgelöst.

Bereits vor einigen Monaten hatten wir berichtet, wie ein Berater der Skandalpe für eine 6-seitige angeblich nicht sehr tiefschürfende Expertise 6 Millionen Euro einstecken konnte, umgerechnet 1 Million pro Seite.
Tja, Banker müsste man sein. Oder zumindest einer von deren „Knechten“.

Fazit:
Ende gut, alles gut für die BayernLB, das ist bestenfalls ein Wunschtraum der Herren Seehofer, Stoiber, Beckstein, Faltlhauser & Co.

Bayern LB pocht auf Schadensersatz für Skandalpe-Abenteuer: Viel heisse Luft, wenig Substanz

linkBayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?
linkDie 3,7 Milliarden Hypo-Alpe-Pleite: Stoiber wusste angeblich von Nichts
linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

kriminalitaet

BayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?

Dr. Alexander von Paleske —- — 16.10. 2010 —
Am 23. Oktober 2008 explodiert eine auf einem Motorrad angebrachte Bombe in der Stara Vlaska Strasse der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Sie reißt zwei Menschen in den Tod, weitere werden verletzt.

Ein investigativer Journalist muss sterben
Die Opfer sind der investigative kroatische Journalist und Herausgeber der Wochenzeitung Nacional Ivo Pukanic, und der Marketing – Direktor des Blattes, Niko Franjic.

Nun stehen die angeblichen Mörder in Belgrad vor Gericht. Es sind der serbische Mafiaboss Sreten Jocic alias „Joca Amsterdam“ und sieben weitere Angeklagte. Ihnen wird Auftragsmord und Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Für 1,5 Millionen Euro sollen sie Pukanic verfolgt und schließlich mit einer Bombe getötet haben, nachdem ein erster Mordanschlag im April 2008 fehlgeschlagen war.

Brisante Einlassungen
Den Auftraggeber selbst wollte Jocic nicht nennen.
Nach den Aussagen von Jocic soll die Ermordung des weit über die Landesgrenzen Kroatiens bekannten Journalisten aber im Zusammenhang mit dem Hypo-Alpe-Adria Bank-Skandal, also Geldwäsche stehen, die angeblich über diese Skandalpe-Bank in den Jahren 1991 bis 2007 gelaufen war.

Zum Zeitpunkt des Mordanschlags befand sich die Hypo-Alpe bereits im Besitz der BayernLB.

Falsche Fährte?
Kurz nach dem Mord tauchten Berichte auch der der deutschen Presse auf, die von einer „Abrechnung verschiedener Mafia Gruppen“ sprachen.

An dieser Sichtweise sind erhebliche Zweifel angebracht.

Die Wochenzeitung Nacional wurde 1995 von Pukanic und dem kroatischen Journalisten Denis Kuljis gegründet. Sie versteht sich als investigative Wochenzeitung und deckt Skandale auf, an denen in Kroatien in diesen Jahren kein Mangel bestand.

Insbesondere die Berater und Kabinettsmitglieder um den seinerzeitigen Staatspräsidenten Tudjman, wie Ivic Pasalic, Miroslav Kutle, und Vladimir Zagorec, wurden von Pukanic und seiner Nacional der Rafferei, der Unterschlagung und der Geldwäsche bezichtigt.

Plünderung, Geldwäsche und Unterschlagung?
Sie sollen angeblich das Land nach Strich und Faden geplündert und alles für sie greifbare Geld ins Ausland, insbesondere nach Österreich, geschafft haben, um es anschließend als Kredit getarnt wieder ins Land gebracht und in Immobilien lukrativ investiert haben. Es geht dabei um hunderte Millionen Euro.

Bei diesen angeblichen Transaktionen, die nichts anderes als Unterschlagung und Geldwäsche darstellen würden, spielte die Hypo-Alpe Adria Bank eine offenbar höchst wichtige kriminelle Rolle.
Der kroatische Premier von 2003-2009, Ivo Sanader, der ohne Angabe von Gründen vergangenes Jahr plötzlich zurücktrat, ist möglicherweise ebenfalls tief in diese dreckigen Geschäfte verwickelt. Er war ebenfalls – trotz seines vergleichsweise kleinen Gehalts – offenbar Großkunde bei der Hypo-Alpe und galt als korrupt. Details siehe hier..
Unter anderem soll die Hypo Alpel ihm angeblich 400.000 Euro Provision „geschenkt“ haben, weil er der Hypo, beziehungsweise der Bayern LB, den Einstieg auf den kroatischen Markt geebnet habe.

Dass alle Genannten keine Freunde der investigativen Zeitung Nacional und ihres ermordeten schillernden Herausgebers Ivo Pukanic waren, versteht sich unter diesen Umständen von selbst.

Insofern ist es mehr als gerechtfertigt, den jetzt gemachten Ausführungen des Angeklagten Sreten Jocic mit aller gebotenen Gründlichkeit nachzugehen.

linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

KOMMENTARE

Die Artikel voin Dr. Alexander von Paleske lesen sich wie ein dramatischer Wirtschaftskrimi….

| Wolf BeckerD (Gast)
Die Artikel voin Dr. Alexander von Paleske lesen sich wie ein dramatischer Wirtschaftskrimi. In Deutschland gab es in der allgemeinen Presse keinerlei solche detaillierte Informationen. Über Internet habe ich diese Berichte regelrecht „aufgesogen“. Der Mut von Dr. von Paleske sich mit dieser Finanzmafia anzulegen, ist bewunderswert. -Meine Empfehlung an Dr. Alexander von Paleske: schnellstens hierüber ein zusammenfassendes Buch über diesen Skandal schreiben – es wird mit Sicherheit – zumindest in Deutschland – ein Bestseller.Bravo, Kompliment und weiter am Ball bleiben.

Lupo
Die Mafia Geschäfte der Hypo Alpe Adria, waren Jahre lang bekannt auch mit der Drogen…
Heute, 16. Oktober 2010, vor 5 Minuten | lupo (Gast)
Die Mafia Geschäfte der Hypo Alpe Adria, waren Jahre lang bekannt auch mit der Drogen Mafia. Man arbeitete gerne als helfende Hand für die Geldwäsche.

Der Rekord Halter für Drogen schmuggel sind in Europa: Sokol Kociu und Frederik Durda (Frachter Privileg, Deutsche Frauen und Verwandte, Deutsche Justiz Staasanwalt Ausbildung usw.)

Deutsche Diplmaten, Sokol Kociu, Welthungerhilfe usw.. taucht Alles im Krimi um die Mafia Botschaft in Tirana auf, wo es etliche Morde an Deutschen gab 2004-05!

13 Seiten BKA Bericht, der unter Verschluß ist, über einen Teil Aspekt der Fakten.

Klicke, um auf bka-hekumar-hoxha.PDF zuzugreifen

Geldwäsche für die Drogen Mafia, ein Spezial Gebiet der Politiker und Banker aus Österreich und Deutschland

Pluto (Gast) – 7. Nov, 17:13
Hallo Lupo
Hat das alles mit München und dem Boxer zu tun??

afrika

Tony Buckingham: Afrika-Söldner, Ölsucher und nun ugandischer Steuerbetrüger?

Dr. Alexander von Paleske — 14.10. 2010 — Anfang Mai 2007 fand im Serena-Konferenzzentrum der ugandischen Hauptstadt Kampala ein opulentes Abendessen statt. Eingeladen hatte der Ex-Afrika Söldner Tony Buckingham und seine Ölfirma.

Gefeiert wurden die erfolgreichen Ölbohrungen der Firma Heritage Oil am Lake Albert im Westen Ugandas, hart an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo (DRC).


Uganda

Erschienen war auch der ugandische Staatspräsident Yoweri Museveni. Seine Tischrede endete mit den Worten: Heritage – approved.

Vorbei
Heute würde er vermutlich stattdessen seine Polizei schicken, um Buckingham zu verhaften

Der geschäftsführende Direktor von Heritage Oil und substanzieller Aktionär ist der britische Ex-Afrika-Söldner Tony Buckingham, einst Inhaber der Söldnerfirma Sandline.

In dieser Söldnerfirma arbeitete auch der Chefsöldner Tim Spicer, Gründer und Chef der Söldnerfirma Aegis, und der Putschist Simon Mann, der zusammen mit dem missratenen Sohn der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, Mark Thatcher, vor 6 Jahren den ölreichen afrikanischen Staat Äquatorial Guinea erobern wollte (Wonga Coup).

Nach der Söldnerei die Ölsuche
Buckingham wandte sich von der Söldnerei ab und der Ölexploration zu. Er investierte in Uganda insgesamt 150 Millionen US Dollar über 10 Jahre und verkaufte jetzt, nach der erfolgreichen Exploration, den Uganda-Laden an die irische Ölfirma Tullow Oil für 1,5 Milliarden US Dollar. Das entspricht etwa der Hälfte des Haushaltsvolumens des Staates Ugandas für das laufende Jahr.
Macht einen Profit von fast 1000% also fast 100% pro Jahr.

Phantastische Profite, herrliche Zeiten
Herrliche Zeiten, für Buckingham, seine Firma und deren Aktionäre. Uganda sollte erst von den Öleinnahmen selbst profitieren.
Aber das heutige Afrika ist für derartige Plünderer auch nicht mehr das, was es einst war, denn nun schlug Ugandas Präsident Museveni zu.Schließlich liegt das Öl unter der ugandischen Erde, also verlangte die ugandische Regierung eine Kapitalvermehrungssteuer in Höhe von 450 Millionen US Dollar, wir berichteten darüber. Davon bezahlte Buckingham aber nur 128 Millionen US Dollar.

Außerdem war die ugandische Regierung extrem verärgert darüber, dass man sie vor dem geplanten Verkauf nicht einmal konsultiert hatte.

Buckingham und seine Leute hatten sich aber rechtzeitig aus dem Staube gemacht. Die hätte man deshalb in London vor einem Schiedsgericht auf Zahlung verklagen müssen: zu hohen Kosten und mit ungewissem Ausgang.

Ugandas Regierung schlug einen anderen Weg ein, sie besetzte das Kingfisher-Ölfeld, wo Tullow Schürfrechte besitzt und verlangt nun von Tullow, die fällige Capital Gains Tax zu bezahlen. Im Gegenzug könne Tullow ja dann bei Buckingham und seiner Firma Rückgriff nehmen.

Die Rechte aus der Steuerforderung würde man ihnen insoweit abtreten. Und eine Frist von 14 Tagen wurde den Iren gesetzt, die am 6. Oktober ablief.

Die Iren verhandelten, und es wird wohl letztlich darauf hinauslaufen, dass sie zahlen, denn ein weiterer Stein hängt über ihnen: Sie wollen ihre weiteren Schürfrechte in Uganda an die Ölfirmen Total (Frankreich) und CNOOC (Volksrepublik China) zum Preise von 3 Milliarden US-Dollar verkaufen

Auch hier soll nach den Plänen der Regierung Museweni dann wieder eine Capital Gains Tax für den ugandischen Staatssäckel fällig werden.

Die ugandische Regierung hat Tullow schon gedroht, ihnen die Schürfrechte zu entziehen und zu versteigern. Interessenten aus China, Südafrika und Indien stehen bereits Schlange, darunter auch die Firma eines Neffen des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma, Medea Development S.A.

Im Jahre 2011 sind Präsidentschaftswahlen in Uganda. Die Zeit drängt. Und die ugandische Regierung kann sich im Recht fühlen

Mittlerweile darf sich auch die konservative Partei Grossbritanniens über Tony Buckinghams Geldsegen freuen. Er spendete ihnen im Mai diesen Jahres, kurz nach deren Wahlsieg, 50.000 britische Pfund. Wie schön.

linkNeues aus der Söldnerwelt.
linkAfrika-Söldner – und was aus ihnen wurde.
linkUgandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es.
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Tony Buckingham – Ein britischer Afrika-Söldner wird Milliardär

Zum Wonga Coup
Der Wonga Coup
Ein Putschversuch in Afrika und ein juristisches Nachspiel in Hessen

Zum Söldnerunwesen
linkOlympia 2012 in London — Wir rufen die Söldner der Welt
linkVerfahrenseinstellung gegen Blackwater Söldner – eine Rechtsbeugung?
linkBlackwater–Söldner in Afghanistan oder: Mit der Bundeswehr Seit an Seit
Chefsöldner Tim Spicer erhält Pentagon-Vertragsverlängerung im Irak
Vom britischen Südafrika-Botschafter zum Söldnerfirma-Direktor
Söldnerchef Spicer sucht neues Geschäftsfeld: Piratenbekämpfung vor Somalia?
linkBlair drängt auf Söldnernachschub aus Südafrika
On The Road Again – Blackwater-Söldner dürfen weiter töten
Irak: Wenn die regulären Truppen gehen, kommen die Söldner

deutschland

Die 3,7 Milliarden Hypo-Alpe-Pleite: Stoiber wusste angeblich von Nichts

Dr. Alexander von Paleske — Man hätte der gestrigen Befragung des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber im Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags auch die Überschrift geben können:“ Ich heiße Hase und weiß bzw. wußte von Nichts“.

Keine Ahnung trotz „Aktenfresserei“
Ex- Ministerpräsident Stoiber, der sich den Ruf eines Aktenfressers erworben hatte, und eigentlich in jedem Ministerium Info-mäßig zu Hause war, der also meistens genau so viel wusste, wie die jeweiligen Abteilungsleiter, der wollte auf einmal von dem Hypo-Alpe (Skandalpe) Deal keine Details gewusst haben, wie er gestern im Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags wortreich erklärte.

Ein Deal, zu dessen Abschluss am 16.5. 2007 der mittlerweile verstorbene österreichische Rechtsaußen Jörg Haider nach München anreiste, und von dem damaligen Innenminister und Ministerpräsidenten in spe, Beckstein , sowie dem Finanzminister Faltlhauser persönlich empfangen wurde. Und dies, obgleich schon der Empfang Haiders, der von der EU geächtet war, einen politischen Skandal „ sui generis“ darstellte.

Warnlampen nicht gesehen – oder?
Es hätten, so Stoiber, auch keine Warnlampen in der Vorbereitung zu diesem Deal aufgeleuchtet. Erstaunlich, angesichts der Tatsache, dass die Hypo-Alpe bereits vor dem Verkauf an die BayernLB mit Skandalen reichlichst gesegnet war.

– Die engen Verflechtungen der Hypo-Alpe mit der Wiener WMP-General Commerce Bank, einer Betrugsbank, in der die internationalen Berufsbetrüger Regis Possino, Amador Pastrana, Sherman Mazur, Raoul Berthaumieu (alias Berthamieu alis Lee Sanders) Rakesh Saxena, und der Waffenhändler Adnan Khashoggi Regie führten, und von wo aus offenbar internationaler Aktienbetrug in großem Stil organisiert wurde.

– Der US-Staranwalt Ed Fagan, der schon schweizer Banken und die Bundesrepublik Deutschland mittels Klagen dazu gebracht hatte, Entschädigungszahlungen an ehemalige NS-Zwangsarbeiter zu leisten hatte bereits im Jahre 2004 die Hypo-Alpe Bank auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt.. Er warf dem Ex-Bankchef Wolfgang Kulterer, der zur Zeit im Gefängnis zu erreichen ist, sowie dessen Hypo-Mannschaft, Insider-Trading, Bilanzfälschung und Betrug vor.

– Der SWAP-Skandal samt Vertuschungsversuch, der im Jahre 2004, also lange vor dem Verkauf an die BayernLB, der Skandalpe-Bank satte Verluste in dreistelligem Millionenbereich bescherte

– Die Wahlkampfkostenvorschüsse an die Haider-Partei FPÖ bis zum Jahre 2013

– Die mysteriöse Abholung eines Koffers, angeblich mit Belastungsmaterial gegen die Skandalbank randvoll gefüllt, aus der Wohnung des Schatzmeisters Christian Rauscher

– Der Skandal um den Erwerb des Grundstücks „Three Tobacco Leaves“ durch die Hypo-Alpe in Belgrad, das einst der jüdischen Familie Galich gehörte und von ihr zürückgefordert wurde..

Diese Liste ist keineswegs vollständig.

Auch wir hatten auf dieser Website die Skandale ausgebreitet, die ohne Schwierigkeiten recherchiert werden konnten, als der Verkauf der Hypo-Alpe an die BayernLB noch gar nicht abgeschlossen war.

Bei Schwierigkeiten: Stoiber übernehmen Sie
Als es dann aber nach dem Verkauf politische Schwierigkeiten mit Kroatien gab, da wurde Edmund Stoiber hochaktiv, obgleich er ja bis dato ja angeblich gar nichts wusste.

Die Kroaten wollten nämlich, wegen gemachter schlechter Erfahrungen mit der BayernLB, dieser nicht erlauben, die Hypo-Alpe in Kroatien weiterzuführen. Dort, von wo auch – offenbar dank krimineller Machenschaften – ein Großteil des Gewinns der Skandalpe herrührte.

So schrieb die österreichische Zeitung Wirtschaftsblatt am 18. Juli 2007:
,
München setzt Kroaten das Messer an.

Und die kroatische Zeitung JAVNO berichtete, >der bayerische Landesvater Stoiber habe bei einem Besuch in Kroatien gegenüber dem damaligen kroatischen Premier Ivo Sanader, seine Missbilligung über der Haltung der kroatischen Nationalbank HNB in Sachen Hypo-Alpe ausgedrückt.

Stoiber sagte:

„…Bayern ist Miteigentümer der Bayerischen Landesbank. Wir (also der Freistaat Bayern) sind natürlich außerordentlich interessiert, dass die Übernahme der Hypo Alpe Adria – und das bedeutet das weitere Engagement nach Südosteuropa – dass diese Übernahme auch erfolgreich ist…wir waren sehr betroffen, als die Kroatische Nationalbank dieser Übernahme widersprochen hat…ich habe auch an die Adresse der Kroatischen Nationalbank deutlich gemacht, dass diese Entscheidung das gute bayerisch-kroatische Verhältnis trüben könnte…ich bin zuversichtlich, dass die Kroatische Nationalbank ihre Entscheidung spätestens im nächsten Monat zurückzieht. Ich darf hier die kroatische Öffentlichkeit sozusagen benutzen, um noch einmal deutlich zu machen, wie wichtig für uns (für den Freistaat) die Übernahme ist, weil wir (der Freistaat) auch eine ganz klare Ausrichtung der Landesbank nach Süd- und Südosteuropa vorgenommen haben.„

Der damalige kroatische Premier Ivo Sanader tauchte kürzlich wieder namensmässig auf, und zwar im Zusammenhang mit angeblicher Geldwäsche seitens der Skandalbank Hypo-Alpe.
Der seinerzeitige Bankchef Kulterer sei angeblich diesem prominenten Kunden bei seinen dubiosen Transaktionen behilflich gewesen, wir beichteten darüber.

Platz in der Geschichte
Die Haltung Stoibers im U-Ausschuss kann man verstehen, sie fällt offenbar in die Kategorie „Rette sich wer kann“.
Denn Stoiber, der selbst in diesem Zusammenhang keinerlei Strafverfahren zu erwarten hat, sondern es bei ihm „nur“ um die Frage der politischen Verantwortung geht, kämpft offenbar um seinen Platz in der Geschichte.

Wer möchte schon, nach so vielen Jahren treuen Dienens für Franz Josef Strauss, und dann als bayerischer Ministerpräsident, mit einem Debakel von 3,7 Milliarden Euro, die vom Steuerzahler letztlich zu begleichen sind, und jeder Menge weiterer Skandale rundherum, in Zusammenhang gebracht werden?
.
Viel schöner ist da doch die blütenweiße bzw. saubere weiß- blaue Weste.

linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

SATIRE

Seehofer an die CSU: Von Sarrazin lernen heißt siegen lernen

Dr. Alexander von Paleske — Folgende blau-weisse Mail fand ic h heute in meiner Mailbox

10.10. 2010
Horst Seehofer
Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Franz Josef Strauss Gedächtnisplatz 62
München

An alle CSU Mitglieder

Liebe Parteimitglieder

In den vergangenen Monaten mussten wir leider feststellen, dass die Zustimmung der bayerischen Wähler für die CSU in Umfragen rapide abgenommen hat. Schuld daran waren vor allem die Querelen zwischen Putzmobil Westerwelle und Angela Merkel.

Aber auch die Multi-Milliarden-Euro-Pleite mit der Bayern LB und der Hypo-Alpe (Skandalpe) hat ihren Eindruck, selbst bei uns sonst absolut treuen Wählern, nicht verfehlt.

Trendumkehr erforderlich
Deshalb ist es jetzt allerhöchste Eisenbahn, diesen für uns bedrohlichen Trend nicht nur aufzuhalten, sondern umzukehren.

Den erfolgversprechenden Weg hat uns der politische Kaltduscher, Armutsleugner, Kopftuchgegner Integrationsspezialist, Vulgär-Humangenetiker und Hartz IV- Nahrungsmittelfachmann Thilo Sarrazin gewiesen.


Universalfachmann und Kaltduscher Sarrazin

Für mein großes Vorbild und Ziehvater, den früheren bayerischen Ministerpräsidenten und Vollblutpolitiker Franz Josef Strauss (FJS), wäre die breite Zustimmung in der Bevölkerung zu Sarrazins Ergüssen allerdings überhaupt keine Überraschung gewesen.

Strauss hätte längst gehandelt
Strauss hätte das Thema der Obsthändler- Gemüsehändler- und Kopftuchkrise sowie die Integrationsunwilligkeit von Koranschwenkern längst aufgegriffen, und nicht auf das Buch des Nebengleis- Bundesbankers Sarrazin gewartet, um dann mit Erstaunen festzustellen, welches Vorurteilspotential, gespeist aus Zukunftsangst, doch in der Bevölkerung vorhanden ist.

Wir können und dürfen es nicht der NPD überlassen, sich nunmehr aus diesem Wählerpool zu bedienen. Oder wie unser F.J.S. es einst ausdrückte: Rechts von der CSU darf es nur noch die Wand geben.

Ich habe deshalb die Initiative ergriffen, Integrationsunwilligen und Sozialschmarotzern den Krieg erklärt und in einem Interview mit der Wochenzeitung Focus dargelegt:

– Wie ausgeprägt die Integrationsunwilligkeit bei diesen Koranschwenkern doch ist.

– Dass wir deshalb einen sofortigen Zuzugsstopp für alle Türken sowie sonstige Moslembrüder verhängen müssen.

– Dass Arbeitsunwilligen sofort die Hartz iV-Almosen gestrichen werden müssen

– Dass irgendwelche Hartz IV-Zahlungen an substanzielle Deutschkenntnisse der Almosenempfänger geknüpft sind, wobei auch deutsche Geschichtskenntnisse erforderlich sein müssen, z.B. Gründungsdatum der CSU, Geburts- und Todestag von Franz Josef Strauss etc.

Sarrazins Buch auf CSU-Tische
Um hier in die Offensive zu gehen, muss in Zukunft das Buch Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ demonstrativ auf unseren Parteiständen in den Fußgängerzonen bereitliegen.


Vulgär-Humangenetik auf die CSU-Stände

Motto: Wie der Sarrazin so das CSU – Pardon die CSU.

Es wäre doch gelacht, wenn wir aus der tumben Fremdenfeindlichkeit, der Zukunftsangst und der Integrationsdebatte insgesamt nicht politisches Kapital für unsere bayerische Partei schlagen könnten.

In diesem Sinne: Vorwärts mit der CSU.

Es grüsst Euch

Horst Seehofer
Bayerischer Ministerpräsident und CSU-Chef.
Franz Josef Strauss Nach-Nach-Nachfolger.

Mehr Satire zu Seehofer
Deutschbanker Ackermann schreibt an CSU-Seehofer
Horst Seehofer antwortet Josef Ackermann

Zu Putzmobil Westerwelle
FDP-Westerwelle schreibt an Springer-Verlagschef Mathias Döpfner
Springer-Chef Mathias Döpfner antwortet FDP-Westerwelle
FDP-Westerwelle schreibt an Deutschbanker Ackermann
Grossphilosoph Peter Sloterdijk antwortet FDP-Westerwelle
FDP-Westerwelle schreibt an Grossphilosoph Sloterdijk

Zu Sarrazin
Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

Zur Hypo-Skandalpe Bank
linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

SATIRE

Angela Merkel: Stuttgart 21 muss ein Sieg werden

Dr. Alexander von Paleske— folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Angela Merkel
– Bundeskanzlerin –
Im Regierungsviertel 1
BERLIN

An alle Parteigliederungen der CDU

Liebe Parteifreunde,

Manche von Euch denken, dass jetzt die Götterdämmerung unserer Partei, der CDU, eingesetzt hat, aber davon kann überhaupt keine Rede sein.

Stuttgart 21 wird zum Wendepunkt werden, die drohende Niederlage werden wir in einen Sieg verwandeln.

Unser stärkster Verbündeter
Im 2. Weltkrieg hatte die UdSSR einen starken Verbündeten im Kampf gegen Hitler: das Wetter, auch Väterchen Frost genannt.

Auch für uns wird sich das Wetter als sehr starker Verbündeter erweisen. Wie ich in einem Telefonat mit dem Wetterfrosch Kachelmann erfahren konnte, wird es dieses Jahr, besonders im Süden, einen strengen Winter geben, mit Frost bis Ende März 2011 hinein.
Das wird eine Reihe von potenziellen Demonstranten davon abhalten, weiter gegen unser überlebenswichtiges Großprojekt zu demonstrieren.

Die Abnahme der Teilnehmer an den Demonstrationen wird dann gleichzeitig demoralisierend auf den Rest wirken.

Verwirrungsstrategie vielversprechend
Parallel dazu werden wir mehrere Kampagnen starten, die ebenfalls den Widerstand lähmen werden.

Ich habe den Bundesnachrichtendienst (BND) und die Landesverfassungsschutzämter beauftragt, sofort das Privatleben aller führenden Köpfe dieser Protestler auszuschnüffeln. Sollten sich relevante Informationen daraus ergeben, dann sind sie umgehend an den von meiner Freundin Elfriede Schalom auf dem Blendergut / Sylt eingerichteten Krisenstab weiterzugeben, der dann daraus BILD-kompatible Schlagzeilen zimmern wird und die dann sofort an BILD-Kai weiterreicht..

Parallel dazu habe ich mit meinem Freund Blattschuss Plattstuss, äh, ich meine Mappus, abgesprochen, eine Charme-Offensive zu starten, um die Bewegung weiter aufzuspalten.

Wir werden nicht nur den Heiner als Vermittler haben, sondern ebenfalls jede Menge weiterer, sozusagen zu jedem Unterthema jeweils einen. Dann werden diese Schwaben alsbald den Überblick verlieren, was sich abspielt.

Marschroute: In Kleinigkeiten werden wir großzügig sein, was das Großprojekt selbst angeht aber kleinlich.
Natürlich werden wir keine Bedenken haben, die Zahl der Bahnsteige zu erhöhen oder zu erniedrigen bzw. die Bahngleise um 1 Meter zu verschieben.

Die generelle Marschroute muss aber sein: Wir verhandeln – notfalls bis die Landtagswahl vorbei ist – sollte es nicht gelingen, vorher die Protestbewegung aufzuspalten.

Nach der Landtagswahl, die wir allein schon wegen meines eigenen politischen Überlebens gewinnen müssen, wird es dann aber heißen: Knüppel aus dem Sack.

So und nun ran an die Propaganda- und Verwirrungsarbeit.

Glückauf mit der CDU.

Ganz herzliche Grüße von Eurer Bundesvorsitzenden und Kanzlerin

Angela Merkel

Mehr Satire zu Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel schreibt an Altbundeskanzler Helmut Kohl
Südliches Afrika: Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Frau Bundeskanzlerin Merkel
Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel

Mehr Satire zu Kachelmann
Freigesprochener Frosch von Hunden gebissen

Kachelmann frei: Danke, danke Frau Sabine ( ZEIT) Rückert

…zu BILD-Kai Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

.

Medizin

2. World Health Summit – Ein weiterer Heißluftballon steigt in den Berliner Kongress-Himmel

Dr. Alexander von Paleske —09-10- 2010 — Vor einem Jahr fand zum ersten Mal der Welt-Gesundheitsgipfel in Berlin statt. Er trat mit dem Anspruch an, Gesundheit für die ganze Welt auf einem höchstmöglichen Niveau mithelfen zu erreichen.
Es stellte sich als ein Gipfel heraus, allerdings ein Gipfel der Anmaßung.

Probleme bestenfalls gestreift
600 Delegierte kamen aus der gesamten Welt angereist. Die wirklichen Probleme wurden bestenfalls gestreift. Zu den wirklichen weltweiten Herausforderungen hatte diese Mammutveranstaltung, die von der Pharmaindustrie und Regierungsgeldern finanziert wurde, nichts Wesentliches an Lösungsvorschlägen anzubieten.

In einem ausführlichen Artikel hatten wir massive Kritik an dieser Veranstaltung geäußert.

Ab morgen geht’s weiter
Nun findet ab morgen der 2. World Health Summit in Berlin statt.

Die weltweiten Gesundheitsprobleme sind mittlerweile durch die Erdbebenkatastrophe in Haiti und die Flutkatastrophe in Pakistan noch einmal verschärft worden.

Allein in Pakistan sind 20 Millionen Menschen nun nicht nur dem Hunger, sondern auch der Seuchengefahr (Malaria, Cholera und andere Durchfallerkrankungen, Hepatitis E) ausgesetzt.

Die Liste der weltweiten Probleme im Gesundheitswesen ist ellenlang. Einige Punkte seien hier angeführt, mit denen wir uns in mehreren Artikeln bereits beschäftigt haben:

– 1/3 der Weltbevölkerung kann sich selbst absolut lebensnotwendige Medikamente nicht leisten

– Die Mittel zur Verhütung bzw. Behandlung der drei schlimmsten Seuchen der Menschheit, nämlich AIDS, Malaria und Tuberkulose sind völlig unzureichend.

– Die Resistenz der Erreger dieser Erkrankungen gegen die vorhandenen Medikamente ist weltweit im Vormarsch begriffen, insbesondere bei der Tuberkulose und Malaria.

– Die Bereitstellung von Mitteln zur Erforschung neuer Medikamente zur Behandlung dieser Seuchen ist ebenfalls völlig unzureichend.

– Selbst gegen herkömmliche bakterielle Erkrankungen nimmt die Resistenz zu.
Neuere innovative Medikamente werden von der Pharmaindustrie bestenfalls halbherzig angepackt, weil sich damit nicht genug Geld verdienen lässt, das wird vielmehr mit Medikamenten gegen chronische Erkrankungen (Diabetes, Hochdruck, Herzinsuffizienz) verdient.

– Impfungen mit bereits vorhandenen Impfstoffen gegen Hepatitis B, E und jetzt gegen humane Papilloma-Viren sind aus Kostengründen in ärmeren Ländern nicht durchführbar.

Der Impfstoff gegen Hepatitis E, obgleich entwickelt, wird nicht produziert, weil sich damit nicht genügend Geld verdienen lässt.

75% aller 234 Millionen jährlichen weltweiten chirurgischen Eingriffe finden in industrialisierten Ländern statt, in denen aber nur 1/3 der Weltbevölkerung lebt. In den ärmsten Ländern sind es hingegen ganze 4%

– Entwicklungsländer bringen jährlich zusammen 500 Millionen US Dollar auf, um Personal im Gesundheitswesen auszubilden, von denen ein Großteil dann von entwickelten Ländern abgeworben wird.
Die Folgen: Neben der Nichtbehandlung von übertragbaren ( und nicht übertragbaren) Erkrankungen auch noch die hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit.

– Des weiteren die nicht übertragbaren Erkrankungen, wie Diabetes Hochdruck, Krebs etc.

Unzureichende Thematisierung
Schaut man sich den diesjährigen Kongress und seine Vorträge an, dann zeigt sich, dass derartige Probleme und deren Lösungen – wenn überhaupt – völlig unzureichend thematisiert werden.

Für Weltraum-Medizin steht der gleiche Zeitraum zur Verfügung, wie für Fortschritte bei der Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria.

Fazit:
Dieser Kongress ist, , angesichts der globalen Gesundheitsprobleme, nichts als heisse Luft und daher keine Reise wert. Die Bezeichnung World Health Summit somit schlichtweg ein Etikettenschwindel und eine Anmaßung zugleich.

World Health Summit in Berlin: Heisse Luft als Antwort auf weltweite Herausforderungen
Entwicklungshilfe alternativ und effektiv

Abwerbung von afrikanischen Krankenschwestern
Ein Tag wie jeder andere – In einem Krankenhaus in Simbabwe
Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Hilflos bei Infektionen – Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit
Dumela Ngaka – 8 Jahre als Krebsarzt in Botswana – Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft
Cancer surge overwhelms AIDS-struck Botswana
Bittere Pillen für die Dritte Welt