Krieg

Afghanistan: Schrecken ohne Ende? – Ein Interview mit Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian

Dr. Alexander von Paleske— 11.9. 2009 —- Der Krieg in Afghanistan hat mittlerweile auf fast alle Provinzen übergegriffen. Die hohe Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung nach Lufteinsätzen hat dazu beigetragen, die Bevölkerung gegen die internationale Truppe aufzubringen. Ich befragte den Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian. Er war zu Beginn seiner diplomatischen Karriere drei Jahre als politischer Botschaftsrat und stellvertretender Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan.


Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian… wenn man nur lernen würde, aus der Geschichte Lehren zu ziehen

Dr. Kilian, Sie kennen das Land seit den 70er Jahren. Sie sind kreuz und quer gereist und haben auch später die Ereignisse dort verfolgt. Der von deutscher Seite angeforderte Luftangriff auf die am Kundusfluss festsitzenden Tanklastwagen mit vielleicht 100 oder mehr Toten hat Kritiker in in Afghanistan, aber auch bei den Verbündeten auf den Plan gerufen. Liegt die deutsche Afghanistan-Politik nun in Trümmern? Was war überhaupt die deutsche Politik gegenüber Afghanistan nach dem 11.September 2001?

Die Politik bestand zunächst einmal darin, die USA In ihrem Vergeltungsschlag gegen die al-Qaida Basen in Afghanistan zu unterstützen. Diese Aktion war teilweise erfolgreich. Al-Qaida setzte sich, soviel wir wissen, nach Pakistan ab. Dann ging es um ein zweites Ziel, nämlich die für westliche Begriffe unerträgliche Taliban-Regierung zu beseitigen und durch eine demokratische, frei gewählte Zentralregierung zu ersetzen. Diese westlichen Wunschvorstellungen von einer akzeptablen Regierung sind den Afghanen durchaus bekannt, entsprechen aber nicht ihren Traditionen.

Afghanistan war in der Vergangenheit eher ein Gebilde ähnlich wie das deutsche Kaiserreich früherer Jahrhunderte. Ein Reich mit einem schwachen Kaiser, aber mit vielen Kleinstaaten und örtlichen Herrschern, die die wirkliche Macht besaßen. So war auch der afghanische König, der zu meiner Zeit noch regierte, in seinem realen Machtbereich auf die Hauptstadt beschränkt. Gleiches sagt man heute von Karsai, also dem „Bürgermeister von Kabul“.

Die Sowjets wollten einen Zentralstaat. Sie scheiterten mit ihrem 10-jährigen Versuch der Unterwerfung Afghanistans nicht so sehr, weil man sie als gottlose Kommunisten und Islamfeinde hasste, sondern weil sie versuchten, das Land mit zentralen Institutionen zu überziehen. Weder Karsai noch seine Nachfolger werden es schaffen, landesweite Autorität zu besitzen. Auch die parlamentarische Demokratie mit Parteien und Wahlkreisen wird es sehr schwer haben, in Afghanistan populär zu werden. Man folgt dort lieber dem örtlichen „Khan“, der als Ortsvorsteher, Mullah, Stammesältester oder Warlord Autorität ausübt. Hier beginnen also bereits die Fragezeichen unserer und der gesamten westlichen Afghanistanpolitik.

Durfte man die Afghanen in unserer leider etwas üblichen Ungeduld zu Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, zu einer Zentralregierung drängen? Wäre es nicht besser gewesen, die traditionelle „Loya Jirga“ – also die landesweite Versammlung der lokalen Autoritäten unter Einschluss von Repräsentanten der Taliban – ohne Vorgaben aus dem Ausland beraten und entscheiden zu lassen, auch wenn es noch so viele Monate gedauert hätte?

Jetzt sind wir in der wenig beneidenswerten Lage, dass Karsai von seinen Landsleuten als westliches Implantat empfunden wird, dass die NATO-Truppen einschließlich der Deutschen als Besatzungssoldaten gesehen werden, die Karsais Mannschaft mit Waffengewalt schützt, obwohl er im Verdacht der Bestechlichkeit, der Verwicklung in Rauschgifthandel und der Wahlfälschung steht.

Es bleibt uns jetzt nur noch, die Sicherheit unserer 4000 Soldaten in Nordafghanistan mit immer neuen Vorsichtsmaßnahmen zu schützen. Der Verteidigungsminister hat klargemacht, dass die Bombardierung der beiden Tanklastwagen erfolgte, weil man befürchtete, dass diese beiden Wagen, sobald sie aus dem Ufersand frei kämen, als Feuerbomben gegen das deutsche Militärlager rollen würden.

Unsere Kritiker werfen uns vor, dass die deutsche Afghanistanpolitik von den umfassenden Konzepten für den Wiederaufbau des Landes zur bloßen Sicherung der 4000 Soldaten in ihrer Wüstenfestung zusammengeschrumpft sei. Man wolle sie am liebsten nicht mehr vor das Kasernentor lassen und ziehe es vor, Bomben werfen zu lassen, statt die nur sechs Kilometer entfernten, festsitzenden Tankwagen durch einen gepanzerten Spähtrupp auszukundschaften.

In dieser Weise lässt sich unsere Politik in Afghanistan nicht mehr fortsetzen, zumal die US-Truppenführung gerade jetzt ihre Taktik geändert hat und nicht mehr daran glaubt, dass der internationale Terrorismus besiegt werden könne, indem man möglichst viele Taliban tötet. Lange vorbei sind die Tage, in denen deutsche Soldaten leutselig grüßend zu Fuß durch die Ortschaften gingen und sich mit Vertretern der Bevölkerung zum Tee zusammensetzten.

Die Bundeskanzlerin nutzte in ihrer Regierungserklärung zum Afghanistan-Desaster das Bild vom Brennglas. Die Trümmer der beiden ausgebrannten Tankwagen geben in der Tat durch ein Brennglas gesehen das traurige Bild unserer hochfliegenden Bemühungen um die Zukunft Afghanistans. Hat Sie die Regierungserklärung überzeugt?

Es war gut, dass die Bundeskanzlerin im Unterschied zu ihrem Verteidigungsminister sofort ihr Bedauern über „jeden einzelnen“ der beim Bombardement Getöteten ausdrückte. Ihr ist ebenfalls völlig zuzustimmen, dass wir dringend eine UNO-Konferenz haben sollten, um Einverständnis über die Wiederaufbauhilfe und über eine konkrete Übergabe-Strategie zu erzielen.

Hätte man diese Entwicklung nicht vorhersehen können?

Doch! Wenn man lernen würde, aus der Geschichte Lehren zu ziehen. Die Briten haben vor 170 Jahren eine blutige Erfahrung mit den Afghanen gemacht, die in ihrer Militärgeschichte einmalig geblieben ist: Als sie 1839 ein Expeditionskorps nach Afghanistan schickten, ging es darum, ihren indischen Kolonialbesitz gegen den Expansionsdrang des Zarenreichs zu verteidigen. Beide, Briten und Russen, bemühten sich, Afghanistan als Puffer unter ihre Kontrolle zu bringen. Dazu sollte ein den Briten feindlich gesonnener Afghanenkönig durch einen gefügigen Fürsten ersetzt werden.

Es ging also auch hier um einen von außen erzwungenen Regime-Wechsel, der dann durch eine britische Garnison in Kabul für einige Übergangsjahre abgesichert werden sollte. Die Besatzer in ihren Kasernen am Stadtrand machten sich bald verhasst, weil die jungen, unbeschäftigten Soldaten afghanische Frauen und Mädchen anlockten. Die Ehre ihrer Frauen aber ist für alle afghanischen Männer von fanatischer Bedeutung. Nichts bringt sie so schnell und so gemeinsam über alle Stammesfehden hinweg zum nationalen Aufstand. In diesem Zusammenhang sei an die landesweite Erhebung gegen den König Amanullah erinnert, der es 1929 gewagt hatte den Schleier der Frauen abzuschaffen und damit alle Männer gegen sich aufbrachte. Er wurde verjagt.

Die britischen Besatzer wurden durch Überfälle und einen unerträglichen Kleinkrieg gezwungen, mitten im Winter nach Indien zurückzukehren. Nicht zuletzt durch Fontanes Ballade „Das Trauerspiel von Afghanistan“ ist das grausige Ende des Todesmarsches von 15000 bekannt geworden.

Der britische Historiker Frazer-Tyler prophezeite in seinem Standardwerk über Afghanistan schon vor vielen Jahrzehnten, das gleiche Schicksal werde auch in Zukunft ausländische Truppen ereilen, die es versuchen sollten Afghanistan zu unterwerfen. Weder die Sowjets 1979 noch die USA und ihre Verbündeten 2001 haben diese Warnung hören wollen.

Werden wir Szenen sehen wie die Flucht der letzten US-Soldaten aus Saigon im Jahre 1975?

Das ist wenig wahrscheinlich. Die Vietcong waren eine wesentlich stärkere und straffer organisierte Streitmacht als die Taliban. Man wird auch die technische Überlegenheit der NATO-Truppen berücksichtigen müssen.

Wie lange wird es bis zu einem wie immer gearteten Abzug dauern?

Die deutschen Truppen können weder sofort noch als erste abgezogen werden. Wir können nur innerhalb der NATO für einen baldigen Abzug werben. Das Tempo werden diejenigen Staaten angeben, in denen die gegenwärtige Afghanistan-Politik noch unbeliebter ist als bei uns.

Was sollte sofort unternommen und möglichst geändert werden?

Da wir nicht allein handeln sollten, brauchen wir intensive Absprachen in der NATO und mit allen potentiellen Geberländern über eine halbwegs geordnete Zukunft für Afghanistan.

Wir können nicht sicherstellen, dass es in Afghanistan eine Armee und Polizei geben wird, die eine Entwicklung des Landes in unserem Sinne garantiert. Wir können nur Ausbildungshilfe anbieten ohne abwarten zu müssen, dass unsere Standards erreicht sind.
Wir können das Land nicht in alle Zukunft davor schützen, dass es wieder in die Hände von Fundamentalisten oder Tyrannen fällt.

Dr. Werner Kilian wurde 1932 in Mainz geboren und studierte Jura in Bonn und Berlin sowie Völkerrecht und Politik in Genf. Es folgten Tätigkeiten als Assessor und die Dissertation im internationalen Seerecht. Von 1961-1997 war Dr. Kilian im Bonner Auswärtigen Dienst mit Auslandsstationen in Paris, London, Kabul, Bukarest, Harare. Zuletzt war er Leiter der Ausbildungsstätte des Auswärtigen Amtes im Treptower Park für Jungdiplomaten aus den Staaten des ehemaligen Ostblocks.

Veröffentlichungen von Dr. Werner Kilian

Adenauers Reise nach Moskau. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2005

Die Hallstein-Doktrin. Der diplomatische Krieg zwischen der BRD und der DDR 1955-1973. Aus den Akten der beiden deutschen Außenministerien. Duncker und Humboldt Verlag, Berlin 2001

Verteidigung westlicher Kulturwerte am Hindukusch oder: So fröhlich ist das Söldnerleben in Afghanistan
Keine Strafverfolgung deutscher Soldaten in Afghanistan?
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan
Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

spionage

Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht

Dr. Alexander von Paleske – —-10.9. 2009 —- Israels Premier „Bibi“ Netanyahu zu Geheimbesuch in Moskau, zunächst abgestritten, jetzt zugegeben,
die Arctic Sea auf dem Weg zu den Kanaren, nach anderen Quellen bereits dort, angeblich nichts ausser Holz an Bord. Aber die russischen Ermittler brauchen noch ein paar Tage – für ein Schiff von 100 Meter Länge.

Knapp drei Wochen sind sie schon an Bord, auch für russische Ermittler eine verdammt lange Zeit. Mikrobiologen, die mit einem Mikroskop das Schiff abgesucht hätten, würden wohl kaum länger brauchen.

Was immer sich an Bord befand, und nicht aus Holz bestand, die Öffentlichkeit soll und darf es nicht erfahren. Eine offenbar „gesäuberte“ Arctic Sea soll jetzt den maltesischen Behörden übergeben werden und zwar nicht in einem Schwarzmeerhafen, sondern wesentlich näher zu der Stelle, an der das Schiff aufgebracht wurde.

Nein, diese Kaperung samt der dann folgenden Geschichte ist nicht der Stoff für einen Thriller, wie in diversen Presseerzeugnissen zu lesen war, bestenfalls für ein drittklassiges Schmierenstück , in dem ein ehemals kommunistischer Staat die Kontrolle über sein Waffenarsenal offenbar teilweise verloren hat und ein nahöstlicher Staat, der einen Militärschlag vorbereitet, sich offenbar Verteidigungswaffen dagegen vom Leibe halten will.

Gesichtswahrung inbegriffen
Um Gesichtswahrung geht es natürlich auch, also heuert man
(Mossad) offenbar für ein Paar Rubel Leute an, Leute, die dem Abschaum der Gesellschaft zuzuordnen sind, fährt mit einem weiteren Schiff der Arctic Sea dicht auf, lässt diese Kleinkriminellen mit einem Schlauchboot dann die Arctic Sea kapern und vorübergehend von der Seekarte „verschwinden“.

Teilt dies dem Heimatland der offenbar illegalen Ladung und Crew so deutlich mit, dass wohl sogleich verhandelt wird, wie auf einem heruntergekommenen orientalischen Basar, Gesichtswahrung ganz oben auf der Tagesordnung.

Der Öffentlichkeit wird aber eine Piratenstory a la Somalia serviert. Blätter fragen sich, ob wir nun am Horn von Afrika leben, die Ostsee zu einem Piratenmeeer geworden sei .
ZEIT-Herausgeber Josef Joffe (ZEIT vom 3.9.2009 Seite 10) versucht schliesslich die Ereignisse in einer Randglosse ins verschwörungsreiche Absurdistan zu befördern.

Geheimdienstleute aller Herren Länder lachen sich derweil ins Fäustchen, wissen sie samt ihren Regierungen natürlich längst, welch schmutziges Spielchen hier gespielt wird.

Ende gut – alles gut?
Nein, denn Israel hält weiter daran fest, die Atomanlagen des Iran anzugreifen, wie die FAZ zutreffend
heute berichtet.

Die Presse, die den Unfug eines „somalischen Piratenakts“ teilweise wider besseres Wissen verbreitete, hat es nicht anders verdient, dass ihre Auflagenzahlen schrumpfen.

Was jetzt noch bleibt sind ein paar Aufräumarbeiten, z.B. der „Prozess“ gegen die Piraten, bei dem natürlich nichts ausgeplaudert werden soll und darf.

Die Crew der Arctic Sea ist schon entsprechend im Lefortowo Gefängnis in diesem Sinne instruiert worden.

Nein, dies ist kein gutes Ende, nicht für den Frieden, nicht für die Verantwortung der Presse und nicht für die Öffentlichkeit, die das Vertrauen in die Politiker längst und in die Berichterstattung der Presse zunehmend verloren hat.

Siehe hierzu auch den Folgeartikel Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?

Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten
Arctic Sea – Die Besatzung ist frei, die Fragen bleiben
Geheimdienste in das Verschwinden der „Arctic Sea“ verwickelt?

Und als Satire:
Die „Arctic Sea“, ihre Fracht und Radio Eriwan

spionage

Zadari: Osama was an “Operator” for the United States

Infowars – In the interview here, NBC’s David Gregory completely ignores Pakistan president Asif Ali Zadari when he declares that Osama bin Laden was an “operator” for the United States. Gregory wants to know if Zadari believes Osama is alive. He wants to know why Pakistan has not gone after Bin Laden.

Before “everything changed” on September 11, 2001, the corporate media published truthful stories about Osama bin Laden and his relationship with the CIA. “As his unclassified CIA biography states, bin Laden left Saudi Arabia to fight the Soviet army in Afghanistan after Moscow’s invasion in 1979. By 1984, he was running a front organization known as Maktab al-Khidamar — the MAK — which funneled money, arms and fighters from the outside world into the Afghan war,” Michael Moran wrote for MSNBC on August 24, 1998. “What the CIA bio conveniently fails to specify (in its unclassified form, at least) is that the MAK was nurtured by Pakistan’s state security services, the Inter-Services Intelligence agency, or ISI, the CIA’s primary conduit for conducting the covert war against Moscow’s occupation.”

The CIA’s intimate relationship with Osama bin Laden came to light during a the trial of Mohamed Rashed Daoud al-’Owhali and Khalfan Khamis Mohamed for the 1998 bombings of two American Embassies in Africa. Giles Foden wrote about the “deep and insidious connection” between Osama bin Laden and the CIA on September 13, 2001, for the Guardian.

“FBI investigators examining the embassy bombing sites in Nairobi and Dar es Salaam discovered that evidence led to military explosives from the US Army, and that these explosives had been delivered three years earlier to Afghan Arabs, the infamous international volunteer brigades involved side by side with bin Laden during the Afghan war against the Red Army,” Alexandra Richard wrote for Le Figaro on October 11, 2001.

In the same article Richard reports that a CIA agent met with Osama bin Laden at the American Hospital in Dubai in July, 2001, where the terrorist underwent surgery. “While he was hospitalized, bin Laden received visits from many members of his family as well as prominent Saudis and Emiratis. During the hospital stay, the local CIA agent, known to many in Dubai, was seen taking the main elevator of the hospital to go to bin Laden’s hospital room.”

Not only did the CIA and its ISI partner create MAK and ultimately what the corporate media would call al-Qaeda, they also created the Taliban, although you won’t read that in the New York Times. The ISI organized and the United States, Britain, and the Saudis funded the madrassas (religious schools) that nurtured the fanatical Wahhabi Taliban. “They were literally the orphans of war [a war orchestrated by Zbigniew Brzezinski against the Soviets], the rootless and restless, the jobless and the economically deprived with little self-knowledge. They admired war because it was the only occupation they could possibly adapt to. Their simple belief in a messianic, puritan Islam which had been drummed into them by simple village mullahs was the only prop they could hold on to and which gave their lives some meaning,” writes Phil Gasper.

Read All @ Infowar

terror

Osama Bin Laden Is Dead Says Asif Ali Zardari

onlineredaktion – According to Pakistan President Asif Ali Zardari, the al-Qaida chief, Osama bin Laden, is no more. But he has requested for more international help as those areas, which the Americans feel Osama is hiding, can be explored.

Stressing that Pakistan government was fighting against the militants, he added that their efforts were being hampered due to lack in resources.

In an interview to BBC to mark his first year in office as President, Zardari had maintained his emphasis on Pakistan’s ailing economy and has sought more assistance from Western countries.

„If the world’s armies and the world’s budgets cannot look after (the Afghan) side of the border, give me more time and give me the resources that I need and we will deliver,“ he said.

He was answering the questions where he was asked about Pakistan’s response, if Taliban militants indulge in cross-border attacks.

Even though Zardari has disclosed that Osama is no more, he has not given any evidence to support the claim. The Washington has denied accepting Zardari’s claims they still believe that the al-Qaida chief is alive and is hiding in agitated tribal areas of Pakistan.

afrika

Südafrika: Das Gold der Caster Semenya, Empfindlichkeiten, Peinlichkeiten & verbale Entgleisungen

Dr. Günter Pabst – Selbst in Südafrika kannte sie vor dem 19. August 2009 kaum einer, die 18-jährige Caster Semenya. Was sie dann plötzlich weltweit in die Schlagzeilen brachte, war weniger der Titelgewinn über die 800m-Strecke bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin oder die neue Weltrekordzeit von 1:55,45.

Es war die Nachricht, dass sich Semenya auf Verlangen der International Association of Athletics Federations (IAAF) einem Geschlechtstest (gender verification) zu stellen habe.

Kontroversen über das Geschlecht von Athleten, die in Frauen-Wettbewerben antraten, hatte es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Durch Tests flogen einige auf; bei anderen genügte die Vorladung und sie wurden nie wieder bei einem Wettkampf gesehen. Innerhalb des IAAF hatte sich in den letzten Jahren eine gewisse Zurückhaltung solchen Tests gegenüber entwickelt. Sie sind ein „heißes Eisen“, das nur mit größter Zurückhaltung angefasst wird. Die Medien nahmen sich des Themas denn auch mit einer gewissen Sensibilität an; kritisiert wurde insbesondere der Zeitpunkt, zu dem die IAAF-Forderung bekannt geworden war – wenige Stunden vor dem Lauf.

Und dieser Umstand hat in Südafrika bei einigen Zeitgenossen zu Überreaktionen geführt, deren Schwung immer noch Momentum hat. Da geht es schon lange nicht mehr um die Athletin; das Thema lautet: Die IAAF ist eine weiße, rassistische Organisation, die unserem „Golden Girl“ die Goldmedaille nicht gönnt, weil sie schwarz ist. Und die Medien spielen kräftig mit. Ich werde auf einige dieser Ergüsse noch eingehen. Zunächst einmal müssen aber die Fakten auf den Tisch. Denn erst dann zeigt sich, wie sehr daneben viele erzürnte Kommentare liegen.

Caster Semenya startete bei den Afrikanischen Junioren-Meisterschaften, die Ende Juli 2009 auf Mauritius stattfanden, über 800m und 1500m. Sie gewann beide Titel in Zeiten, die bemerkenswert waren. Mit 1:56,72 über die 800m war sie um 7,5 Sekunden schneller als neun Monate zuvor; über 1500m verbesserte sie ihre Bestzeit sogar um 25 Sekunden auf 4:08,01. Solche Quantensprünge mussten zu einer Reaktion bei der IAAF führen; das roch nach Doping.

Und tatsächlich zeigte sich bei der routinemäßigen Dopingkontrolle nach den Läufen ein Testosteronwert, der dreifach über dem Grenzwert lag. Da es bei so einem hohen Wert auch eine andere Erklärung als Doping geben kann, bestand die IAAF auf einen Geschlechtstest. Dem hat sich die Athletin auch unterzogen, und zwar gleich nach den Meisterschaften auf Mauritius – in Südafrika. Gesagt hat man ihr das aber nicht. Sie wurde in dem Glauben gelassen, ihre Untersuchungen seien reine Dopingtests. Und da die Auswertung von Geschlechtstests einige Wochen dauert, nahm das Unheil seinen Lauf.

Der südafrikanische Leichtathletik-Verband (ASA) schickte mit Caster Semenya eine Athletin nach Berlin, die mitten in einem Verfahren zur Überprüfung ihres Geschlechts stand (und dies gar nicht wusste). Das Verfahren wurde sowohl bei der IAAF als auch bei ASA diskret behandelt; an die Öffentlichkeit wurde nichts gegeben. Irgendwo gab es dann aber eine undichte Stelle; am 19. August 2009, dem Tag des Finales, machte die Nachricht die Runde.

Also: Die IAAF hat den Test nicht erst in Berlin gefordert, sondern schon Wochen zuvor. Und dies nicht als Reaktion auf den Weltrekord-Lauf, sondern wegen Indizien, die man nur schwerlich ignorieren kann. Die IAAF hat das Verfahren auch nicht publik gemacht, sondern es erst bestätigt, nachdem die heiße Nachricht schon in der Welt war. Wo die undichte Stelle ist, bleibt unbekannt. Da man bei ASA Bescheid wusste, kann die Indiskretion genauso gut von dort oder von einer anderen südafrikanischen Quelle stammen. Und schließlich: So sehr man einen Geschlechtstest unter persönlichkeitsrechtlichen Aspekten als bedenklich ansehen kann, ist ein solcher Test doch nach den IAAF-Regeln möglich.

Es gibt dazu ein auf der Homepage zugängliches Dokument, in dem Details zu Voraussetzungen und Verfahren dezidiert geregelt sind. Denn unter Sportmedizinern ist unstreitig, dass es seltene biologische Konstellationen geben kann, bei denen eine Frau genetische Vorteile gegenüber Geschlechtsgenossinnen besitzt, die einen fairen Wettbewerb nicht zulassen. Nüchtern betrachtet ist also der Fall Caster Semenya eigentlich ziemlich unspektakulär, auch wenn das ganze Verfahren für die junge Athletin belastend ist. Wer sich im Hochleistungssport bewegt, wird die Regeln zu akzeptieren haben.

Wenden wir uns nun einigen Reaktionen in Südafrika zu. Präsident Jacob Zuma hielt sich noch vergleichsweise zurück; für ihn sind das „Gerüchte, die falsch und geistlos“ seien. Dicker aufgetragen haben da schon einige Minister. Nkosazana Dlamini-Zuma (Home Affairs) spricht von „einer Schlacht, die gegen Semenya geführt wird“; Edna Molewa( Social Development) findet „die Zweifel nicht fundiert; die werden von den Verlierern gestreut.“

Die Regierungspartei ANC entdeckt „üble Motive“ bei denen, die den Geschlechtstest betreiben. Und das Parlament hat eine Beschwerde an die UN-Menschenrechts-Kommission gerichtet, weil man in der Behandlung der Athletin „einen schweren Verstoß gegen die Menschenrechte und eine Verletzung der Privatsphäre“ sieht. Und mal wieder sind es zwei Populisten der politischen Szene, die „Volkes Stimme“ artikulieren. Julius Malema, seines Zeichens Vorsitzender der ANC-Jugendliga, spielt bei der Rückkehr der Mannschaft nach Südafrika die Rassenkarte. „Die weiß kontrollierten Medien sind mal wieder im Unrecht“ (mit der Art und Weise, wie sie über den Fall Semeya berichten).

Winnie Madizikela-Mandela, Ex-Frau von Nelson Mandela und so etwas wie die ungekrönte Königin der Herzen in den schwarzen Townships, lies verlauten: „Niemand hat das Recht, unser Golden Girl anzutasten. Wer das tut greift uns alle an.“ Den Medien schreibt sie ins Stammbuch: „Macht von der Pressefreiheit, die wir Euch gebracht haben, korrekt Gebrauch, sonst nehmen wir die Euch wieder weg.“ An der Spitze mit den verbalen Injurien aber steht Leonard Chuene, Präsident von ASA. „Wie können sich Weiße Fragen nach der biologischen Konstellation einer schwarzen Frau erlauben?

Das ist Rassismus – schlicht und einfach. In Afrika schauen sich Eltern ihr Kind an und wissen genau, ob es ein Junge oder Mädchen ist. Nun sagt man uns, dass dies nicht so einfach sei. Die Europäer werden unsere Kinder aber nicht definieren.“

Alles gesagt, Mr. Chuene – was die ewigen Kolonialisten da doch wieder für Unruhe stiften. Dabei lässt sich doch auch im 21. Jahrhundert die Welt ganz einfach in weiblich/männlich und schwarz/weiß einteilen – oder?

linkDieser Artikel wurde durch Capetown-online ermöglicht

linkDr. Günter Pabst hat in den letzten Jahren zu verschiedenen rechtlichen, steuerlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen in Fachzeitschriften und Magazinen Beiträge veröffentlicht. Mehrfach wurde er eingeladen, vor Wirtschaftsdelegationen in Südafrika und auf Seminaren und Workshops in Deutschland Vorträge zu diversen Südafrika-Themen zu halten. Dr. Papst ist Rechtsanwalt, seine Hompage finden sie unter Pabst & Pabst Consulting.

SATIRE

Die „Arctic Sea“, ihre Fracht und Radio Eriwan

Dr. Alexander von Paleske – Bei unseren Recherchen über die Ladung der Arctic Sea kommen wir im Augenblick nicht so recht vom Fleck.

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hat heute versichert, auf dem Schiff, das zur Zeit zum Schwarzmeerhafen Noworossijsk geschleppt wird, würden sich keine Raketen befinden.

Demgegenüber berichtete die britische Sonntagszeitung Sunday Times unter Berufung auf israelische Geheimdienstkreise, der Mossad hätte hinter der Kaperung gestanden, weil Teil der Ladung des Schiffes hochmoderne Flugabwehrraketen seien, die an den Iran geliefert werden sollten, was weitgehend unseren von Anfang an geäusserten Vermutungen entspricht.

Anfrage an Radio Eriwan
Die Station Radio Eriwan beantwortete zur Zeit des Kalten Krieges Anfragen besorgter Bürger in der ehemaligen Sowjetunion.

Wir haben uns deshalb mit einer Anfrage dorthin gewandt:

Frage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Ladung der Arctic Sea und dem Aussenminister Lawrow?

Antwort Radio Eriwan: Ja durchaus, Teil der Ladung der Arctic Sea ist Holz und der russische Aussenminister befindet sich auf dem Holzweg.

Weitere Frage: Können wir von der russischen Regierung eine volle Aufklärung in Sachen „Arctic Sea“ erwarten?

Antwort Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber nur wenn man Mikhail Wojtenko zum russischen Aussenminister macht.

Das dürfte im Augenblick etwas schwierig sein, weil der Journalist und Experte für Piratenüberfälle, Wojtenko, sich auf der Flucht befindet. Er hatte als Erster nicht nur auf die Kaperung des Schiffes aufmerksam gemacht, sondern auch Zweifel an den offiziellen Angaben über die Ladung geäussert.

Nach telefonischen Drohungen flüchtete er zunächst in die Türkei und nun weiter nach Thailand.

Warten wir also erst einmal weiter ab.

Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten
Arctic Sea – Die Besatzung ist frei, die Fragen bleiben
Geheimdienste in das Verschwinden der „Arctic Sea“ verwickelt?

……und aus der Abteilung Satire

Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt
Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben
Hannibal aus Tripolis oder: Ein schweizer Bundespräsident auf Canossa-Reise

spionage

Web 2.0 warfare from Gaza to Iran

Tom Griffin – Recent weeks have seen an explosion of interest in Twitter, a social networking application which has been used by thousands of internet users to pass on news, views and rumours about the situation unfolding in Iran in the wake of the disputed presidential election.

The Iranian struggle is not however, the first conflict in which emerging ‘Web 2.0’ social media technologies have played a significant role. Israel’s offensive in Gaza in December 2008 – January 2009 provides an important precedent which shows that, despite its undoubted potential for empowering new forms of bottom-up organisation, the social web is not immune from very traditional propaganda techniques.

Operation Cast Lead – The First Social Media War
The roots of Israel’s media strategy in Gaza emerged in the aftermath of the 2006 Lebanon War. The Winograd Commission appointed by the Israeli Government to look into the conflict criticised a lack of co-ordination in the country’s media effort. This led to the creation of the National Information Directorate in the Prime Minister’s Office to co-ordinate efforts across government departments.[1][2]

The new directorate became operational some eight months before the Gaza conflict, and began planning for the offensive two months later, well before the events that ostensibly led to the breakdown of the ceasefire between Israel and Hamas.[1] As well as co-ordinating government ministries, the directorate also liaised with bloggers and community organisations. [3]

One key reservoir of new media expertise in Israel was the Interdisciplinary Center at Herzliya, a private college with some notable connections to Israeli intelligence. It hosts the Institute for Policy and Strategy formerly headed by Uzi Arad, an ex- Mossad intelligence director and currently an advisor to Benjamin Netanyahu. Arad was questioned by the FBI and barred from the US for several years because of his contacts in Washington and Herzliya with Larry Franklin, a US official jailed for leaking classified documents to the American-Israel Public Affairs Committee.[4]

IDC Herzliya’s GLORIA Center is also the base for the Middle East Review of International Affairs, the journal from which the British Government plagiarised elements of the February 2003 ‚dodgy dossier‘ on Iraq.[5]

In June 2007, the IDC’s Sammy Ofer School of Communications became the home for a new centre with an explicit remit to develop new media technologies for ‚telling Israel’s story to the world‘, The Asper Institute for New Media Diplomacy.

According to its founding statement , the Institute „provides workshops on creating effective new media advocacy campaigns and works with students in producing video, audio and written content about various aspects of life in Israel for use in new media channels such as the blogosphere, virtual worlds, social networks, computer games, pod casts and more.“[6]

The Institute’s project’s include a media fellows programme , which trains 15 students in „promoting Israeli advocacy using new media tools“ each of whom „will be expected to be on call ready to provide credible, first hand information on their experiences in Israel.“[7]

Also notable is a year-long Israel advocacy course for international students called the Ambassador’s Club.  This programme is run by the Institute in conjunction with US-based Israel advocacy organisation StandWithUs, and the Israeli Foreign Ministry.[8][9]

The three-way relationship between IDC Herzliya, StandWithUs and the Foreign Ministry was central to Israel’s new media operation following the launch of Operation Cast Lead in Gaza.

As the Israeli offensive got under way in December 2008, the Sammy Ofer School and StandWithUs came together to launch an online operation entitled Help Us Win.

Working with Stand With Us, the school’s dean, Dr. Noam Lemelshtrich-Latar and Major Reserve Jonathan Davis of the IDC, prepared the IDC students with relevant information that would help their cause. Asaf Talmor-Wertheimer, CEO and Co-Founder, Atarim Group Ltd. took time from work to join the Help Us Win cause as one of the group leaders.[10]

The project established two situation rooms, in Herzliya and Jerusalem, staffed around the clock by 15 to 20 volunteers whose role, according to the JTA news agency, was to „promote pro-Israel content on social networking Web sites, respond to online opinion polling and try to alter the tenor of discussions in Internet chat rooms.“[11] In the US, the New York office of StandWithUs was also co-ordinating with these efforts.[12]

One of those hired by StandWithUs to lead the project was social media consultant Niv Calderon.[13] In an online résumé Calderon described his role during this period as „social media presence and crisis management for the Israeli For[e]ign Ministry during operation Cast Lead“.[14]

Calderon issued an appeal for volunteers on his personal website on 29 December, and provided an update on progress on 1 January.[15][16]

So what have we been doing so far?

Fighting the „First Social War“ made us realize we are fighting a multi-platform, multi-language, cross-cultural, cross-technology battle. Two days ago(Tuesday) I took part in building the Jerusalem Social Media Situation Room for the recent Israel Hamas conflict. Yesterday I’ve joined forces (along with other friends) with the second situation room in the Interdisciplinary Center in Herzliya which generously hosts us and let us use its facilities, personnel and connections.[16]

The post highlighted the following activities:

This is what we’ve got so far:

1- A blog: Help Us Win. The center of attention.
2- A multi language Status Report center that can show you (currently in English and French) what’s going on all over the social web, divided to tabs for the different subjects and languages.
3- A Recruiting System – please register if you wanna help.
4- a Twitter account.
5- Two Facebook groups, in English and French.
6- A Press Releases Blog for government and IDF press releases. They should be more available anyway.[16]

According to Calderon, the tools used by HelpUsWin up to this point included: Gmail, Google Docs, WordPress, Tumblr, Picasa Web, Netvibes, Twitter, Facebook, Youtube and Wufoo Forms.[16]

They also produced a social networking application called QassamCount, to track the number of Palestinian rocket attacks on Israel. This was initially created for Twitter by Dan Peguine, who went onto develop a version for Facebook with Arik Fraimovich.[17]

75,000 people had downloaded the application by February 2009, according to Calderon, who predicted that its influence would long outlast the conflict:

That’s where the real power of QassamCount i
s. Most people haven’t removed it and it reminds us of things we don’t hear on the everyday news anymore, it travels the social web (and the social graphs), it shows you what we’ve been trying to say all this time, all these 9 years of crazyness that we’ve enduered, that no country will allow its citizens to be targeted. As the Qassams are the justification for operation Cast Lead , QassamCount is bookmarking tool and the constant reminder to the public around the world that there is more than one truth in this story.[18]

According to one member of the group, Ahuvah Berger, the HelpUsWin team also advised the Israeli government on its own extensive official social media effort.[19]

In the opening days of the conflict, the IDF Spokesperson’s Unit established its own blog and YouTube channel featuring footage which purported to demonstrate the precision of Israeli targeting in Gaza.[20] The Israeli Consulate in New York also launched its own Twitter page. The first message announced an online press conference about the conflict with the Consul for Media and Public Affairs, David Saranga.[21]

As the conflict wore on, such tactics were widely seen to be successful.  Historian Avi Shlaim suggested that the National Information Directorate had managed to establish three core messages in the international media, messages which he suggested amounted to ‚a pack of lies‘.[22]

It was not Hamas but the IDF that broke the ceasefire. It did so by a raid into Gaza on 4 November that killed six Hamas men. Israel’s objective is not just the defence of its population but the eventual overthrow of the Hamas government in Gaza by turning the people against their rulers. And far from taking care to spare civilians, Israel is guilty of indiscriminate bombing and of a three-year-old blockade that has brought the inhabitants of Gaza, now 1.5 million, to the brink of a humanitarian catastrophe.[22]

Guardian contributor Rachel Shabi suggested that the PR offensive was enabling Israel to prolong the physical assault on Gaza.[23]

Indeed, that’s a core discussion within the Israeli media: how long have we got before the world forces us to stop? Reports, especially in the first week, comprised interviews with Israeli correspondents in Europe and the US commenting on how well the media had swallowed the Israeli message.[23]

Following the unilateral ceasefires which ended the operation in mid-January, Herzliya became the venue for an evaluation of Israel’s social media effort.

The GLORIA Center at IDC gathered about thirty Israeli bloggers and members of Israel’s foreign and defense ministries for an informal gathering to evaluate the blogging effort during the Gaza war, new techniques and future challenges. Topics discussed included lessons of the Gaza battle for blogalogical warfare, live-blogging, new technologies and interactions with government. Bloggers delivered short presentations on their personal experiences and discussed future plans for cooperation.[24]

The lasting legacy of Israel’s approach to new media during the conflict was reflected in June when Consul David Saranga told the 140 Characters Conference in New York that Twitter had revolutionised Israeli diplomacy.[21]

Saranga said his goal is to use any platform necessary to present Israel’s voice.

„I believe that if we want to win the cyber war – War 2.0 – the only way to win it is by coalitions, by bringing our people on board in order to participate in this conversation,“ he said.[25]

Even as Saranga was speaking a new conflict was unfolding, which would bring Twitter and its political potential to global attention as never before.

Twitter, Iran and the Green Revolution

In the aftermath of Iran’s disputed election on 12 June, thousands of Iranians took to the streets to protest against the return of incumbent President Mahmoud Ahmedinejad.[26] In the face of a government clampdown on the international media, the internet became a key source of news on the ‘Green revolution’, and nowhere more so than Twitter. Thousands of users turned their icons green in solidarity with the protestors, and passed on, or ‘re-tweeted’, reports from ‘twitterers’ inside Iran. In many cases, they removed the original sources and listed their own Twitter locations as Tehran, in the hope of confusing the Iranian authorities. They even (with the help of the US State Department) persuaded Twitter to postpone a scheduled maintenance to allow coverage of events in Iran to continue.[27]

Not everyone was enthusiastic about this development, however. US blog Charting Stocks claimed to detect an Israeli hand behind the explosion of Iranian coverage on Twitter.

I narrowed the spammers down to three of the most persistent – @StopAhmadi @IranRiggedElect@Change_For_Iran
I decided to do a google search for 2 of the 3 – @StopAhmadi and @IranRiggedElect. The first page to come up was JPost (Jerusalem Post) which is a right wing newspaper pro-Israeli newspaper.
JPost actually ran a story about 3 people “who joined the social network mere hours ago have already amassed thousands of followers.” Why would a news organization post a story about 3 people who JUST JOINED TWITTER hours earlier? Is that newsworthy? JPost was the first (and only to my knowledge) major news source that mentioned these 3 spammers.[28]

The Jerusalem Post defend its coverage as “part of an online documentation of Iranians‘ reaction to the election results on social media outlets” and argued that many stories spread on Twitter had subsequently been verified by journalists.

Read all @ Spin Watch
Tomm Griffins Website The Green Ribbon

medien

Tratschundlaber

Sonja Wenger – Welt, wie ist es dir über Nacht ergangen?» fragte einst eine grosse Zeitung in ihrer Eigenwerbung. Eine rhetorische Frage, gewiss. Besonders wenn man sich nach dem Konsum der meisten Medien gleich noch beim Frühstück ins Koma trinken möchte.

Anders ist es nämlich kaum noch zu ertragen, welchen Stuss einem der Blätterwald inzwischen zumutet. Da wäscht Sänger Florian Ast mit Trauermiene auf dem «Blick»-Titelbild seine vom «Blick» beschmutzte Ehewäsche, während die grosse Blut-Geschichte darunter mit der Schlagzeile «Im eigenen Ehebett abgestochen» erscheint. Vielleicht war es einfach schlechtes Timing, doch eher noch verordnete Sensationsgier der Redaktion: Action im Blatt hebt die Quoten. Umso mehr, wenn sich die Schweizer Promis gleich reihenweise wie eine Herde Schafe in die lila-rote Medienfalle locken lassen.


Blut Geschichte: Action im Blatt hebt die Quoten

Anders möchte man es nicht ausdrücken, wenn sich dasselbe Räuberblatt – und in seinem Fahrwasser auch alle anderen – wochenlang die Finger wund schreiben kann, weil die amtierende Miss Schweiz ihren Freund betrogen habe und alle Beteiligten brav mitspielen.

Aber vielleicht rechnet es sich ja auf die eine oder andere Weise – denn wenn man in die Medien will, aber keine Substanz zu bieten hat, muss halt der Ruf dran glauben. Ein vergängliches Gut ohnehin, entbehrlich in einer
Gesellschaft, die kaum noch über Interessen, wenig Aufmerksamkeit und vor allem kein Langzeitgedächtnis mehr verfügt. So vermag ein News-Junkie gerade noch 160 Zeichen zu «zwitschern», bevor das Interesse verglüht und der «demokratischen Revolution im Iran» zur Genüge gefrönt wurde.

Die Welt der «Tweeple» – der neue Ausdruck für die wichtigen Menschen auf Twitter – befindet sich schon längst auf dem Weg zur Diktatur der Banalität – strukturelle Verblödung nicht mehr als erklärtes Ziel der wirtschaftlichen und politischen Elite, sondern selbst gemacht.

Wie sonst soll man einordnen, dass in den USA «Pet Airways», die erste Fluggesellschaft für Haustiere, an den Start geht, oder dass sich der deutsche «Spiegel» über die Bedeutung der Intimrasur auslässt, statt zu fragen, wieso unsere Anführer gerade mal wieder die Welt nobel zugrunde gehen lassen? Die Webseite «tktktk.com» zählt bereits die Sekunden zum Klimakollaps – aber das bringt auch nix, wenn die Leute, die drüber berichten sollten, nicht mal mehr zählen können. Oder wie war das gemeint, als «Blick am Abend» kürzlich berichtete, Robert Redford habe eine Frau seiner «Alterskategorie» geheiratet: Er ist 71, sie ist 51? Kein rosiger Sonnenaufgang für die Welt, aber vielleicht der grauen Streifen am Horizont?

spionage

CIA secret prisons organized from Germany

Jan Peters – A report in the New York Times on August 13 confirms that the CIA planned and organized secret prisons from the German city of Frankfurt/Main. At least three secret prisons were administered by the CIA branch office in Frankfurt beginning in 2003.

These illegal prisons belonged to the worldwide network of „black sites“ to which the CIA transferred many of its prisoners in its „war against terror.“ There were at least eight such secret prisons maintained by the CIA outside the US. The prisons run from Frankfurt included two that were located respectively in the Romanian capital of Bucharest and a remote part of Morocco. A third is alleged to have been in the Polish town of Kiejkuty, near the Szymany airport. A fourth prison was located in Lithuania.

The secret prisons were used to extort information from prisoners using methods of torture that would not have been possible in the US. The director of the Frankfurt CIA branch office at that time, Kyle D. Foggo, told the Times that these measures were organized from Frankfurt because „it was too sensitive to be handled by headquarters.“

In September 2006, then US president George W. Bush admitted the existence of secret prisons for the first time. These torture prisons were used to systematically subject those deemed to be terrorist suspects to sleep deprivation, waterboarding and beatings in order to obtain information or extort confessions. The CIA arrested „potential mass murderers“ on the „battlegrounds of the world“ and imprisoned them in secret locations where the suspects were subjected to „hard, necessary and effective methods of interrogation,“ as Bush claimed.

The secret prisons had to be set up outside of the US, because they contravened existing US law. The fact that the methods of torture employed by the CIA also violated international law was obviously a matter of indifference for the US government as well as for the German and European authorities.

Each of these prisons was designed to accommodate six prisoners and was constructed in identical fashion in order to confuse prisoners as to their exact location. The prisons were completely isolated and designed in such a way as to prevent life threatening injuries during interrogations. The floors were covered in skid-proof material, with plywood walls to cushion the impact when prisoners collided with the walls.

According to the New York Times, after the attacks of September 11, 2001, the „sleepy supply center“ of the CIA in Frankfurt moved into action. The budget of this branch office was awarded an extra seven million dollars by the Bush government. At a later point this expanded budget was then trebled.

Frankfurt became the most important supply base of the US secret service in Europe. In addition, the city developed into an important logistics base for US operations in Iraq and Afghanistan, organizing supply flights for CIA deployments on virtually a daily basis.

Foggo, who was director of the Frankfurt CIA branch office, was well known for his organizational expertise. He worked for the CIA for over 20 years before pleading guilty to corruption charges in 2008 and receiving a sentence of three years in prison. Previously, in late 2004, he was appointed third-highest official of the CIA, following his deployment in Frankfurt. In the 1980s he was active in Honduras for the CIA. At the time, the US was conducting a dirty proxy war against Nicaragua, which was organized by the CIA in Honduras on behalf of the American government under president Ronald Reagan.

The role of the German government
Neither the office of the German chancellor, nor the interior ministry, the foreign office or the German Federal Intelligence Service (BND), have commented on the New York Times article. This silence must be taken as an admission that the German government agencies were aware of what the CIA was doing.

When questioned by the media individual police officers have declared that they knew nothing about the activities of CIA agents in Germany. This was the business of the Americans, they claimed. „Even if we got wind of anything,“ a high-ranking official told the Süddeutsche Zeitung, „nothing would have changed anyway.“

As long ago as November 2005, the Washington Post and Human Rights Watch had uncovered the illegal prisons run by the CIA, and its criminal practice of kidnapping terror suspects. After these first exposures the secretary-general of the Council of Europe opened a preliminary investigation. It was led by former Swiss public prosecutor Dick Marty, president of the Commission for Human Rights of the Council of Europe. As special prosecutor Marty carried out investigations into the secret CIA prisons from 2005 to 2007.

In June 2006 Marty submitted an initial report. It stated that it could not definitively prove the existence of the secret prisons, but presented substantial evidence to indicate the use of such facilities by the US secret services. Marty continued his investigations and prepared a second report. He discovered close cooperation between European secret services and the CIA, but met with a wall of silence and denial on the part of the European governments.

The second Marty report of 2007 criticized the German and the Italian governments in particular for systematically suppressing the truth about the prisons. In Milan, leading political agencies closed down the investigation in the same year against 26 CIA agents who had openly kidnapped the Egyptian Imam Abu Omar in Italy in February 2003 and transported him to an Egyptian torture prison.

Marty recently told the Frankfurter Rundschau that it was difficult to uncover the whole truth about all of the alleged terrorist suspects kidnapped during this period. In the main, European governments had „made little effort“ to clarify what had taken place, he said.

Between 2005 and June 2009 a German parliamentary committee of inquiry investigated the methods used by the CIA and its collaboration with the BND. The list of the topics to be examined was long. It included, in addition to the secret prison system and secret CIA flights over Germany, the participation of BND agents in the Iraq war, the knowledge by German intelligence sources of CIA kidnappings of German terrorist suspects, and the monitoring of journalists by the BND.

In the event, the committee of inquiry served as a whitewash for the intelligence services and the German government. In its final report of June 19 the committee concluded that the Social Democratic Party-Green government at that time had no knowledge of either the secret transportation of suspects or the existence of secret prisons. The committee of inquiry expressed no interest in the fact that an inquiry set up by the European parliament had already uncovered some time before that between 2001 and 2005 CIA transport planes had landed on no less than 336 occasions at German airports. It is completely unrealistic to expect that the government and its intelligence services had no knowledge of such flights.

The final report of the Bundestag committee served above all to cover the tracks of the current German foreign minister and SPD chancellor candidate, Frank-Walter Steinmeier. During the period in office of the SPD-Green government (1998-2005) Steinmeier was head of the German chancellery and personally responsible for the secret services. At the end of 2002 it was Steinmeier who prevented the Turkish citizen Murat Kurnaz, who lived in the German city of Bremen, from entering the federal republic. Accused of being a terrorist, Kurnaz was detained in the US Guantánamo detention centre. The US authorities had offered to free Kurnaz in 2002 due to lack of evidence. Because of Steinmeier’s refusal to readmit Kurnaz to Germany, however, he was forced to remain a further four years in Guantánamo.

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Dusty Abroad

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Polit-Thriller Arctic Sea: „Zugucken und schweigen“

World Content News – Es ist grotesk: Russland weiß, was sich hinter dem Drama um die Arctic Sea verbirgt. Die NATO hat genaue Kenntnisse und schweigt. Die schwedischen und die finnischen Schifffahrtsbehörden sind im Bilde, was sich im Juli tatsächlich auf der Ostsee abgespielt hat, aber kein Kommentar. Dies lässt nur einen Schluss zu: Bei Bekanntwerden würde ein Staat (und das muss nicht zwingend Russland sein) nachhaltig seine Reputation verlieren.

Beinahe sicher darf man sich inzwischen sein, dass es sich nicht um eine banale Entführungsgeschichte handelt, sonst hätten die Behörden in Russland längst die Flucht nach vorne angetreten, hätten das Schiff freigegeben und würden es nicht länger der Öffentlichkeit vorenthalten.


Bedrohter und geflücheteter Wojtenko: Hingucken und aufklären

Das Mysterium besteht fort, nicht mal ein aktuelles Foto gibt es von der Arctic Sea. Anderslautende Behauptungen stammen von einer einzelnen deutschen Zeitung ohne jeglichen Beleg. Das Versteckspiel mit dem Schiff könnte drei mögliche Ursachen haben:

Experten könnten sofort erkennen, dass da auf dem Schiff außer Holz noch etwas ist (oder war), was dort nicht hingehört. Dies ist die derzeit gängigste Vermutung. Es soll sich um Raketen für den Iran handeln, so wird fast einhellig spekuliert. Zur Zeit konkurrieren zwei Thesen miteinander, nach denen entweder der israelische Geheimdienst (Mossad) oder der russische Geheimdienst (FSB) das Schiff gekapert hat. In beiden Fällen beruft man sich auf nicht näher bezeichnete Quellen.

Zweitens: Das Schiff könnte Spuren aufweisen, die auf eine militärische Operation oder auf ein Unglück hinweisen, die man besser nicht offenlegt. Es wurde ja von den Behörden schon angedeutet, dass der Frachter beschädigt sei.

Und dritte Möglichkeit, wohl die prekärste, aber inzwischen auch nicht mehr ganz ausgeschlossen: Bei dem Beuteschiff handelt es sich nicht um die Arctic Sea, sondern um einen anderen Frachter, der mit der AIS-Kennung der Arctic Sea unterwegs war. Das eigentliche Schiff wird entweder versteckt oder ist – gesunken.

Dies klingt wild und unwahrscheinlich und das Verschweigen wäre eine Katastrophe für sich – wenn da nicht eine seltsame Bemerkung eines Anwaltes aus Litauen wäre, der einen der mutmaßlichen Piraten vertritt: Er hätte gehört, in der Nacht der Kaperung wäre ein Schiff mit russischer Besatzung auf der Ostsee in Seenot geraten, es hätte auch Tote gegeben, dies wäre jedoch nicht öffentlich gemacht worden. Schwere Kost, aber jeglicher Beweis dazu fehlt.


Wild geworden: Ein Schiff – viele Signale – Save our Souls?

Fest steht: Die AIS- und Radarsignale, die die Arctic Sea vor ihrer angeblichen Kaperung von sich gegeben hat, sind ein mindestens ebenso großes Mysterium, sie zeugen davon, dass sich das Schiff auf keiner üblichen Transportfahrt befand.

Der Seefahrer- Blog, der sich an die Analyse der Spuren gemacht hat, kommt zum Ergebnis: Hier waren an diesem Tag mindestens zwei Schiffe mit der gleichen Funkkennung unterwegs, ein Signal davon war manipuliert. Auch der Experte Michail Wojtenko, der sich auf Schiffsunfälle spezialisiert hat und der soeben, weil unbequem geworden, seinen Job verloren hat, sprach sehr früh von kopierten AIS-Signalen.

Es gibt ferner die Annahme, das die „Arctic Sea“ schon kurz nach ihrem Auslaufen etwa 15 Seemeilen entfernt vom finnischen Hafen, ein Schiff oder Boot zu Besuch hatte, deren Besatzung an Bord wollte. Darauf deute ein typisches Kursmanöver hin, so der Analyst.

Was immer sich dort auf der Ostsee abgespielt haben mag, die dortigen Behörden, die die Seewege überwachen, dürften ein recht genaues Bild haben. Sagen aber nichts. Nur ein ungenannter Experte aus NATO-Kreisen meint: „Es ist unglaublich, dass sich so etwas unter den Augen Europas abspielt. Und wir müssen auch noch zugucken und schweigen.“

Dabei ist es eigentlich zum Schreien: Weil die Kasse stimmen muss, von wem auch immer, jetzt hat die Presse auch noch einen Millionär unter den Piraten entdeckt: Demnach ist der wegen Entführung angeklagte Dimitri Savins im richtigen Leben auch noch Vorsitzender einer pleite gegangenen estländischen Schifffahrtsgesellschaft namens Pakri Tankers, die sich auf den Transport von Chemikalien und Erdölprodukten spezialisiert hatte.

Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen nicht schlecht gestaunt haben, als sie in den Nachrichten ihren eigenen Chef sahen, der von den russischen Befreiern abgeführt wurde.

Diese Nachricht hat allerdings reichlich lange gebraucht, bis sie in die Presse kam. Und die Identität des Anführers Andrej Lunev, der angeblich vor drei Jahren bei einem Unfall als verstorben galt, hat sich im nachhinein auch nicht bestätigt. Es handelte sich bloß um einen Namensvetter.

Der geschasste Wojtenko glaubt inzwischen, wichtige Details der komplexen Geschichte enträtselt zu haben. Und er hat versprochen, die ganze Wahrheit über die „Arctic Sea“ herauszufinden.

Quellen:
Was geschah wirklich mit dem verschwundenen Frachter? Eine Spurensuche (Märkische Allgemeine, 05.09.2009)

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News