Folter

Folter wird zum “Normalfall” oder: Zurück ins Mittelalter

Dr. Alexander von Paleske – — 20.7. 2009 — Im Jahre 1641 wurde die Folter in Grossbritannien mit dem „Habeas Corpus Akt“ abgeschafft.
Nun ist sie in die sogenannte freie Welt zurückgekehrt, in der Form der direkten Folter, siehe Guantanamo, noch häufiger aber in der Form der Stellvertreterfolter: Man lässt foltern, nachdem Gefangene in Länder verbracht wurden, für deren Regierungen Demokratie ein Fremdwort, für die Menschenrechte keine Relevanz haben, und die Unterdrückung der Opposition Tagesgeschäft ist.

Nun kommen die Folterskandale Stück für Stück ans Tageslicht. Folterpraktiken, von denen offenbar auch der Bundesnachrichtendienst profitierte.

Der Botschafter Ihrer Majestät des Vereinigten Königreichs in Usbekistan, Craig Murray, berichtete bereits vor dem Einmarsch in den Irak über üble Folterpraktiken und Todesfälle nach Folter an angeblichen Islamterroristen in Usbekistan, deren Geständnisse sich sowohl der britische Auslandsgeheimdienst Mi6 als offenbar auch der Bundesnachrichtendienst zu Nutze machten.

Bereits kurz nach seiner Ankunft als Botschafter in Usbekistan griff Murray in einer Rede die Zustände dort an. Er wurde daraufhin vom britischen Foreign and Commonwealth Office verwarnt, und im Jahre 2004 entlassen.

In seinem Buch „Murder in Samarkand“, dessen Veröffentlichung die britische Regierung vergeblich zu verhindern suchte, zeigt er auf, welche Misstäde dort herrschten und wie sich die Geheimdienste daran labten.

In einem investigativen Bericht der hochangesehenen britischen Tageszeitung GUARDIAN („The Truth about Torture“ von Ian Cobain) wird nun im Detail enthüllt, wie die Folter an britischen Staatsangehörigen im Ausland verübt, unter Anwesenheit von britischen Geheimdienstleuten, zum Tagesgeschäft wurde.

Folter frei
Dies konnte nur geschehen, weil den britischen Geheimdienstleuten offenbar Straffreiheit zugesichert und ihnen damit freie Hand gegeben wurde, jedenfalls solange die Foltereien im Ausland stattfanden.

Dem Inlandsgeheimdienst Mi5 wurde auf Anfrage vom Crown Office of Prosecution, der britischen Generalstaatsanwaltschaft, eine klar rechtswidige Auskunft über Straffreiheit bei Folter im Ausland gegeben.
Denn die Genfer Konvention, die Folter kriminalisiert gilt auch in Grossbritannien. Einen Hinweis auf die Konvention darauf erparte sich das Crown Office.

Dabei kriminalisiert der Artikel 4 der Genfer Konvention gegen Folter nicht nur die Durchführung von Folter, sondern auch Unterstützungshandlungen, die natürlich auch in moralischer Unterstützung bestehen können, wie die beobachtende Teilnahme an Folterungen oder die Befragung nach Folterung. Und da gibt es offenbar reichlich Hinweise auf die Komplizenschaft der britischen Geheimdienste, insbesondere mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI, der für seine brutalen Foltermethoden nur allzu bekannt ist.

Löcher in das Gesäss
Der erste britische Staatsbürger, der diese Foltermethoden zu spüren bekam, einschliesslich des Bohrens in das Gesäss mit einer Bohrmaschine, war offenbar ein Salahuddin Amin.
Aber die Liste der bekannten Folteropfer mit britischem Pass ist länger. Sie umfasst Zeeshan Siddiqui und den Guantanamo-Häftling Binyam Mohamed . Beide hatten immerhin das „Glück“, die Folter zu überleben.

Tod in der Folterkammer
Gleiches kann man leider von Rashi Rauf nicht sagen, der überlebte die Folter nicht. Die pakistanischen Behörden behaupteten später, Rauf sei zu den Taleban geflüchtet und dort bei einem Raketenangriff getötet worden.

Einem Rangzieb Ahmed wurden vom ISI die Fingernägel ausgerissen. Die Folterbefragung fand offenbar entlang eines vom britischen Geheimdienst dem ISI überreichten Fragenkatalogs statt.

Ein britischer Arzt pakistanischer Abstammung wurde auf Ersuchen des britischen Geheimdienstes bei einem Besuch in Pakistan festgenommen und gefoltert. Der Familie des Festgenommenen wurde seitens der britischen Behörden auf Nachfrage erklärt, man wisse nicht, wo er sich befinde, offenbar eine glatte Lüge. Die Foltereien fanden darüberhinaus in einem Gebäude gegenüber der britischen Botschaft statt.

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden nach den Bombenanschlägen in London im Jahre 2005 völlig Unbeteiligte festgesetzt und gefoltert, deren einziges Verdachtsmoment war, Moslem pakistanischer Abstammung mit britischem Pass zu sein.

Von Heuchlern und anderen
Die ganze Heuchelei der britischen Regierung kulminierte in der Aussage des Aussenministers Miliband, der einerseits sich hinstellte und behauptete, dass Folter verdammungswürdig sei und die britische Regierung niemals Folter billigen würde, der andererseits aber mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versuchte, die Veröffentlichung von 42 von Richtern in den USA zusammengestellten Dokumenten zu verhindern, die belegen, dass der britische Staatsbürger Binyam Mohamed in Guantanamo gefoltert wurde und dass die britischen Behörden davon nicht nur wussten, sondern dies wohl auch billigten.

Die generelle Linie bei den Geheimdiensten lässt sich nach dem Bericht des GUARDIAN in dem 11. Gebot zusammenfassen: Lass Dich nicht erwischen.

Nur vereinzelt finden diese schockierenden Berichte den Weg in die deutsche Presse.
Die angebliche Verwicklung des BND in die Verhöre in Usbekistan wurde niemals aufgeklärt.

Mit der Verschärfung des Krieges in Afghanistan muss man befürchten, dass auch hier Folter um sich greift, wie auch im Irak, wo 10 Iraker in britischer Gefangenschaft im Jahre 2004 angeblich gefoltert wurden und einer davon an den Folgen der Folter verstarb..
Bereits vor zwei Jahren berichteten wir hier über die Folterung von Afghanen durch kanadisches Militär.

Craig Murray: Ein Autor ohne Verlag. Rakesh Saxena: Ein Mann ohne Strafe
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan

spionage

Das Protokoll: Mordkomplott gegen Arafat

World Content NewsFaruk al Kadumi, ein Mitglied des PLO-Exekutivkomitees, hatte am Sonntag während einer Pressekonferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman ein angebliches Transkript eines Treffens zwischen Abbas, dem Ex-Geheimdienstchef Muhammed Dahlan und Scharon (im März 2004) vorgestellt. Inhalt: Abbas und sein ehemaliger Sicherheitsberater Mohammed Dahlan hätten zusammen mit den Israeli die Vergiftung des historischen Palästinenserführers Arafat betrieben. Anbei die ins Englische übersetzte Version.

TRANSCRIPT translated by Toufic Haddad

Sharon: I insisted on this meeting before the [Aqaba] Summit so we can finalize all security matter and put the final touches so as not to encounter any confusion or discrepancies in the future.

Dahlan: If you didn’t ask for this meeting, I would have.

Sharon: To begin with, work must begin on killing all the military and political leaders of Hamas, the [Islamic] Jihad, the Popular Front [for the Liberation of Palestine – PFLP] so as to bring about chaos in their ranks, and to allow you to pounce on them easily.

Abu Mazen: In this way, we will inevitably fail. We won’t be able to get rid of them or confront them.

Sharon: So then, what’s your plan?

Dahlan: We told you our plan and informed you of it. And to the Americans [the plans were sent] in writing. We need firstly to have a period of quiet so we can wrest control over all the [Palestinian] security services and all the institutions [of the Palestinian Authority].

Sharon: As long as Arafat is around in the Moqata’ [the Palestinian Authority headquarters] in Ramallah, you will certainly fail. This fox [Arafat] will surprise you as he did in the past.  Because he knows what you intend to do. And he will work towards your failure and put inevitable obstacles. He’ll proclaim, as the [Palestinian] street does, that you are being used to do the dirty work of the era.

Dahlan: We’ll see who uses the other.

Sharon: The first step needs to be to kill Arafat by poisoning. I don’t want him exiled, except if there are guarantees from the concerned states that he will be under house arrest. Otherwise Arafat will return to living on a plane [a reference to Arafat’s frequent travels before his return to the OPT to drum up support for the Palestinian position internationally.]

Abu Mazen: If Arafat dies before we are able to have control on the ground and all the institutions, and over Fateh, and [Fateh’s armed wing] the Al Aqsa Martyr Brigades, then we will face great complications.

Sharon: On the contrary, you won’t control anything as long as Arafat is alive.

Abu Mazen: The plan needs to be where we pass everything through Arafat.  This will be more successful for us and for you. During the period of clashing with Palestinian organizations and the assassination of its leadership and its member – these matters will bring with them consequences for Arafat himself. And he can’t say to the people that this is the work of Abu Mazen. But it is the work of the head of the PA. For I know Arafat well. He doesn’t accept to be on the margins. He needs to be the leader, even if he has lost all his options, and when he has no option but civil war. He prefers to be the leader.

Sharon: You used to say before Camp David that Arafat is the last to know and [then] Barak, Clinton and Tenet were surprised that he is the decider [i.e that Arafat feigned ignorance, but knew what was going on all along, engineering it as such.] Perhaps you do not learn from the past.

Dahlan: We have now gone about creating a [security] apparatus composed of the police and the Preventative Security [force (PS)- a wing of the PA security agencies created to prevent Palestinian attacks against Israel], numbering 1800 persons. This combination [is done] so that we are able to integrate those you nominated [to be included in the apparatus] on the basis that each party of the police and the PS, will believe that the members are from the other [security] apparatus. We can increase [personnel] where we want. We are now putting all the officers from all the agencies before difficult choices. We’ll squeeze them by all means so they follow us. And we will work to isolate all the officers who will be an obstacle for us. And we will not wait. We have started to work intensely. And we put the most dangerous figures from Hamas and the Jihad and the Al Aqsa Martyr Brigades beneath surveillance. So that if you were to now ask me the most dangerous five [of them], I would be able to tell you their location with precision. This facilitates your quick response for any activity that takes place against you. We are now working on penetrating the Palestinian organizations, forcefully, so in the coming period we will be able to dismember and liquidate them.

Sharon: You will find me supportive of you from the skies above for the targets that are difficult for you [a reference to Israel’s aerial-borne assassinations.] But I fear that Arafat has penetrated you, and has leaked your plans to Hamas, the [Islamic] Jihad [party] and others.

Dahlan: This apparatus has no relation to Arafat – not from near, nor from far. With the exception that the followers of each apparatus get their wages from the Ministry of Finance. We were able to deduct for the apparatus a specific budget to be able to cover all the expenses. And Arafat is loosing control. We won’t let him be in this period.

Sharon: We need to make it easier for you to liquidate the leaders of Hamas by way of creating a problem from the get go, so we can kill all the military and political leaders. In so doing we will open the way for you to take control on the ground.

Abu Mazen: In this way we will fail entirely, and we will not be able to accomplish anything from the plan. Rather the situation will explode without control over it.

The American Delegation: We see Dahlan’s plan is good. And we need to give them a period of quiet so as to achieve full control. And you need to withdraw for them from some of the areas to allow the Palestinian police to take over security. And if any [military] operation takes place, you return and you reoccupy the area harshly. So the people feel that those [who undertook the military operation] are a disaster upon them, and that they are the ones who force the Israeli army to return from the areas from which they have departed.

Sharon: Abu Mazen himself used to advise us that we shouldn’t withdraw before liquidating the infrastructure of terror. He needn’t be rewarded.

Abu Mazen: Yes I advised you of that but you did not succeed in that until now. I thought that you would succeed with this fast.

Dahlan: The levers of success are in our hands. Arafat has begun to loose control over matters bit by bit. And we have begun to take control over institutions more than in the past in addition to the joint security force from the PS and the police. It is under Colonel Hamdi Al Rifi. You know him well. And we sent you all the documents concerning these matters, in detail. What’s important here is that this force does not submit to Arafat, and takes no orders from him. And we will begin our work in the north of the Gaza strip as a beginning. As for the Al Aqsa Brigades, soon it will be like an open book before us. We have put in place a plan so that they will have a singular leader, and all those who impede us will be liquidated.

Sharon: I agree to this plan. And so that it quickly succeeds, and doesn’t take a long time, there is a need to kill the most important political leaders who are next to the military leaders. Like [Abdel Aziz al] Rantisi [Hamas political leader, assassinated in April 17, 2004], and Abdallah Shami [political leader of the Islamic Jihad, Gaza, still living], [Mahmoud] Zahhar [current top leader of Hamas in Gaza], and [Ismail] Abu Shanab [Hamas leader Gaza, assassinated August 21, 2003] and [Ismail] Haniyeh [current head of Hamas, elected Prime Minister in Jan. 2006, Gaza], Majdalawi [head of the PFLP, Gaza, still living] Mohammed Al Hindi [political leader of Islamic Jihad, Gaza – still living], Nafez Azzam [Islamic Jihad leader, Gaza, still living.]

Abu Mazen: This will detonate the situation, and will make us loose control over the whole situation. We need to start to work for a ceasefire, so we can control the situation on the ground. This will be more successful for you and for us.

Dahlan: Without a doubt, there is need for your support of us in the field. I support the killing of Rantisi and Abdalla al Shami because those, if killed, will create confusion and a large vacuum in the ranks of Hamas and the Islamic Jihad. Because they are the operational leadership.

Sharon: Now you have begun to get it Dahlan.

Dahlan: But not now. It’s necessary for you to withdraw for us from large parts of Gaza so we can have the large excuse, before the people.  And when Hamas and the Islamic Jihad violates the ceasefire, you can kill them.

Sharon: And if they don’t violate the ceasefire? Are you going to leave them to organize and prepare operations against us so that we will be surprised that this ceasefire worked against us…?

Dahlan: They can’t be patient during a ceasefire while their organizations are fragmenting. There upon, they will break the ceasefire. After that will be the chance to go after them. Then it’s your grace, Sharon.

The American Delegation: This is a reasonable and logical solution.

Sharon: I will not forget when you used to say to the [Israeli] Labor party and even to us that you are under control of everything, and the reality proved the opposite. Allow me to guide the way, my own special way.

Abu Mazen: The first condition in the Road Map stipulates that you undertake steps supportive of us in confronting terror. We see that the best support you can give us is to give us a part of the Gaza Strip so that we will be able exercise control over it. And we told you that we will not accept any authority other than the [Palestinian] Authority to be present on the land.

Sharon: We told you more than once that supportive steps means that we will support you in fighting terror…either by planes and tanks.

Abu Mazen: That will not be supportive of us.

Source

Kadumi will das Dokument damals von Arafat persönlich erhalten haben.

Hinweis: Zu diesem Zeitpunkt kann eine Authenzität nicht gewährleistet werden.

News:
Brisante Dokumente über ein Mordkomplott gegen Arafat
(Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2009)
Palästinenser schließen Al-Dschasira-Büro
(Tagesspiegel, 15.07.2009)
PLO may expel Qaddumi over Arafat remarks
(australiansforpalestine.com, 15.07.2009)
Palestine Between US-Israel Dictate and Fatah Conflict
(kawther.info, 15.07.2009)

siehe auch:
Söhne von Mahmud Abbas erhielten „Entwicklungshilfe“ aus den USA (WCN, 16.05.2009)

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

europa

Napoli – Kinder wie Hunde verendet

Stephan Fuchs – Am 17 Juli 2008 ertranken die beiden Schwestern Cristina und Violetta Giorgevic am Touristen Strand von Torregaveta in Napoli. Die Schwestern wollten sich kurz abkühlen. Violetta glitt auf den glitschigen Steinen aus, Cristina reichte ihr die Hand und wurde unglücklicherweise ebenfalls ins Meer gerissen. Der Wellengang verhinderte, das die beiden Mädchen Landeinwärts gespült wurden. Sie schrieen um Hilfe – doch die kam nicht. Die beiden ertranken wie Hunde am Touristen Strand von Neapel. Nachdem sie von einem Strandwart an Land gezogen worden waren, lagen sie, von einem Badetuch bedeckt, mehrere Stunden am Strand liegen. Dann kam der Leichenwagen.

Das Leben geht weiter
Dass zwei junge Mädchen, eben erst 11 und 13 Jährig, spärlich bedeckt von einem Badetuch, die Füße kucken noch raus, tot am Strand an der Sonne liegen, stört keinen. Lustig wird weiter Frisbee gespielt, geplanscht und Eis gegessen. Es ist Urlaubszeit. Das Leben geht weiter. Die beiden Leichen stören dabei nicht.


Es ist Urlaubszeit. Das Leben geht weiter. Stören die beiden Leichen jemand?

Das Leben als Roma ist Scheiße
In Neapel leben die Roma – viele von ihnen wohl illegal – unter Autobahnbrücken in Containern. Abfall türmt sich zu bergen und qualmt Tag und Nacht vor sich hin. Giftige Abgase treten aus. Für Ratten ein Paradies. Man denkt sich beim Anblick zu recht, dass die Gipsys wie die Schweine leben. Dass sie ihre Scheiße und ihren Abfall einfach vor das Fenster werfen. Das tun sie aber nicht. Der Abfall wird aus fahrenden Autos geworfen, von der Autobahnbrücke aus dem Autofenster gekippt. Der Müll türmt sich meterhoch. Die Gomorrha tut ihr Bestes, kippt illegal giftigen Müll vor die Container und lässt ihn abfackeln. Müllentsorgung a la Mafia. Der Müll brennt und qualmt Tag und Nacht – gesund ist dies nicht und stört auch niemand, es sind ja nur Zigeuner.

Müll oder Molotow
Nachdem im Juli 2008 durch die Mafia das Gerücht verbreitet wurde, dass ein 16 Jähriges Roma Mädchen ein italienisches Baby entführt habe, wurden anstelle des Mülls, Molotow Cocktails aus den Autos und von den Brücken und über die Übermann- hohen Schutzumzäunungen auf die Baracken der Romas geworfen. Die Baracken brannten in den heißen und trockenen Juliwochen 08, wie Papier.


In Rom und Mailand brannten noch innerhalb der nächsten Nacht und der kommenden Tage und Wochen die Baracken der Zigeuner. Stört es jemand? Nein… es sind ja nur Roma.

Die Tore wurden geschlossen, draußen wartete der wütende Mob mit Knüppeln und Baseballschlägern. Beim „Ausräuchern“ wurden Personen verletzt, Baracken brannten bis auf ihre Gerippe nieder. Nachträglich konnte bewiesen werden, dass kein italienisches Mädchen entführt worden war, aber die Gomorrha das Land für eine Erweiterung eines Bauvorhabens brauchte. Der von der Mafia angeheizte Aufstand gegen die Gypsies breitete sich wie das Feuer im Krieg, rasend schnell über ganz Italien aus. In Rom und Mailand brannten noch innerhalb der nächsten Nacht und der kommenden Tage und Wochen die Baracken der Zigeuner.


Miriana Giorgevic: Trauern um einen unfassbaren Verust

Miriana Giorgevic, die Mutter von Cristina und Violetta und die Familie trauerten drei Tage um den unnötigen Verlust der Kinder. Sie leben noch immer in Containern unter der Autobahnbrücke nahe des Hochsicherheitsgefängnisses und Neapels Secondiliano: Europas Hochburg der von der Gomorrha kontrollierten Drogenhölle. Der Verlust ist schmerzlich. Um so mehr als der Tod höchst wahrscheinlich hätte verhindert werden können. Aber eben… wer möchte sich schon die Finger schmutzig machen. Ein Teil der Familie hat, getrieben von der Angst, in der Schweiz um Asyl nachgefragt – und bekommen.

spionage

Hersh sei Dank: Cheneys Lizenz zum Morden fliegt der US-Regierung nun um die Ohren

World Content News – Jetzt heulen die Schlosshunde, und die Medien stimmen ein in das verlogene Konzert, das uns weismachen soll, eine geläuterte US-Regierung sei nicht mehr bereit, ein geheimes CIA-Programm mitzutragen, das die von Cheney veranlasste Ermordung von El-Kaida-Führern zum Ziel gehabt haben soll. Die Wahrheit ist: Das Assassin-Programm wurde deswegen eingestellt, weil es sich nicht mehr länger unter der Decke halten ließ.

Es war weder ein Mitglied des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus noch der CIA-Direktor Leon Panetta, der den Stein ins Rollen brachte, sondern einer der verdienstvollsten Journalisten unserer Zeit. Bereits vor vier Monaten hielt der Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh eine eindrucksvolle Vorlesung an der University of Minnesota, in der er auch auf Cheneys Geheimprogramm aufmerksam machte:

Seymour Hersh, 10 March 2009

[…]

„Right now, today, there was a story in the New York Times that if you read it carefully mentioned something known as the Joint Special Operations Command — JSOC it’s called. It is a special wing of our special operations community that is set up independently. They do not report to anybody, except in the Bush-Cheney days, they reported directly to the Cheney office. They did not report to the chairman of the joint chiefs of staff or to Mr. [Robert] Gates, the secretary of defense. They reported directly to him.

„Congress has no oversight of it. It’s an executive assassination ring essentially, and it’s been going on and on and on. Just today in the Times there was a story that its leaders, a three star admiral named [William H.] McRaven, ordered a stop to it because there were so many collateral deaths.

„Under President Bush’s authority, they’ve been going into countries, not talking to the ambassador or the CIA station chief, and finding people on a list and executing them and leaving. That’s been going on, in the name of all of us.
[…]

Uuuuh – so what? Niemand von den Medien hat sich dafür interessiert, nur MSNBC griff damals die scheinbar unglaubliche Geschichte auf:


Aufgeregte MSNBC-Berichterstattung: Es war der 14. März 2009!

Jetzt wird zu retten versucht, was noch zu retten ist. Die Medien suggerieren, das „nicht ausgereifte“ Programm hätte sich nur auf den Beschuss mit Raketen auf El-Kaida-Führer in Pakistan beschränkt. Das hat die Öffentlichkeit damals jedoch mitgekriegt und schulterzuckend zur Kenntnis genommen, fast kein Hahn hat danach gekräht.

Erinnern wir uns noch an die Diskussion um die „gezielte Tötung„, mit der Israel die Ermordung von Hamas-Führern verniedlichte? Die bei uns brav nachgeplappert wurde? Die auch der deutsche Innenminister Schäuble bei seinem Anti-Terror-Kampf favorisierte? Dürfen wir nach der Obama-Wende jetzt wieder sagen was es tatsächlich ist, nämlich Hinrichtung und Mord?

Es darf gewettet werden, dass am Ende hinter Cheneys Lizenz zum Töten, die auch Bush mittrug, noch viel mehr steht, als ein paar klammheimliche Shoot&Kill-Aktionen in Pakistan. Dass auch im Nahen Osten, im Iran und im Irak Mordkommandos unterwegs waren, die es auch auf die jeweilige politische Führung abgesehen hatten. Die abscheulichen Folterszenen von Abu Ghraib, die Quälereien von Gefangenen in Afghanistan sind nach bisherigen Erkenntnissen auch auf eine Cheney-Order zurückzuführen.

Der Beschuss von Dörfern in Pakistan geht auch unter der Regierung von Obama weiter. Beinahe täglich surren Drohnen, die US-Regierung gibt vor, dass immer nur „Taliban“ getroffen werden, anderen Quellen zufolge gibt es hauptsächlich Opfer in der Zivilbevölkerung. Wo also ist der Unterschied zur Bush-Cheney-Regierung?

Der Nebel um die Untaten Cheneys wird sich, wenn nicht Journalisten wie Hersh die Regierung zur Vorwärtsverteidigung zwingen, erst einmal nicht lichten. Daran ändern auch Good-Will-Aktionen wie z.B. der schnell auf den Markt geworfene IG-Report über das PSP-Programm nichts, der das heimliche Überwachungsprogramm der NSA als ineffektiv bezeichnet und die Bedrohungslage der USA unter der Bush-Regierung aufarbeitet.

Der CIA-Chef Panetta will erst am 23. Juni von dem Mord-Programm erfahren haben. Ein Journalist hätte es ihm viel früher sagen können. Und sein CIA-Sprecher wohl auch: „Utter nonsense“ verlautete einen Tag nach dem Vortrag Hershs die Reaktion auf eine entsprechende Anfrage. Die Welt, in der wir leben …

…ist nur alter Wein in neuen Schläuchen. Die Süddeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt: „Im Strudel des Schmelzwassers„:

[…] Wie schwierig das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und seinem größten Geheimdienst ist, zeigte der Besuch Obamas im Hauptquartier der CIA im April. Gleich zur Begrüßung erinnerte CIA-Chef Leon Panetta seinen Dienstherren an dessen eigene Worte: „Dies ist eine Zeit zum Nachdenken, nicht für Vergeltung.“ Und dabei blieb Obama auch in seiner Rede an die Geheimdienstler.

Geheim bleibt, was geheim bleiben soll
Er lobte deren Bedeutung für die Sicherheit Amerikas, er lobte den unermüdlichen, zum Teil gefährlichen und entbehrungsreichen Einsatz seiner Agenten. Vor allem aber rechtfertigte er sich dafür, dass er zuvor jene Anweisungen der Regierung Bush veröffentlicht hatte, in denen diverse Foltertechniken für die Vernehmung von Terrorverdächtigen erlaubt worden waren.

Obama sagte, er habe dies getan, weil vieles ohnehin schon an die Öffentlichkeit gelangt sei. Ansonsten aber werde er dafür sorgen, dass geheim bleibt, was geheim sein soll. […]

Fazit: Messer, Gabel, Scher und Licht sind für kleine Kinder nicht…

Tondokument:
Vortrag von Seymour Hersh am 10.03.09 an der University of Minnesota (MP3, cce.umn.edu)

Videostream:
Seymour Hersh: Secret US Forces Carried Out Assassinations in a Dozen Countries, Including in Latin America
(Democracy Now, benötigt Real-Player, 31.03.2009)

Interview-Transcript dazu

Related Articles from March 2009:
Investigative reporter Seymour Hersh describes ‚executive assassination ring
(Minnpost, 11.03.2009)
Hersh: ‚Executive assassination ring‘ reported directly to Cheney
(The Raw Story, 11.03.2009)
The CIA responds to Seymour Hersh
(Minnpost, 12.03.2009)

News:
CIA-Geheimpläne: Details kommen ans Licht
(Augsburger Allgemeine, 14.07.2009)
US-Demokraten fordern Untersuchung von Geheimprogramm
(Focus, 13.07.2009)
How Bush and Cheney Revived the CIA’s „Murder Inc.“
(Middle East Issues, 13.07.2009)
CIA linked to Benazir Bhutto’s assassination?
(globalresearch.ca, 14.07.2009)
US-Überwachungsprogramm half kaum bei der Terrorabwehr
(Heise, 11.07.2009)
Fleet of spy planes gives U.S. ‚an edge‘ in Afghan mission
(USA Today, 14.07.2009)
U.S. supplied Afghan insurgents for ‘Al Qaeda’ in Iraq
(onlinejournal.com, 29.06.2009)

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

surveillance

Piratenpartei stellt sich gegen die Vorgehensweise in Sachen Internetüberwachung

Piratenpartei Schweiz – Die Wochenzeitung WOZ hat am 16. Juli 2009 einen Artikel veröffentlicht, der nicht nur bei der Piratenpartei Schweiz hohe Wellen geschlagen hat. Der Meldung zufolge soll ab dem 1. August 2009 die komplette Internet-Kommunikation verdächtiger Personen überwacht werden können. Dies ist vergleichbar mit dem Abhören eines Telefonanschlusses, wenngleich bei einer Internetüberwachung potenziell deutlich tiefere Einblicke in die persönlichen Daten und die Privatsphäre der betroffenen Personen möglich sind. Prinzipiell ist dies ein durchaus zweckmässiges und angebrachtes Mittel, um Personen aufgrund einer richterlichen Anordnung im Auge zu behalten – sofern sie denn auch tatsächlich eines strafbaren Tatbestandes dringend verdächtigt werden.

Die Piraten sind allerdings beunruhigt, dass die Dokumente als vertraulich eingestuft wurden und dadurch eine öffentliche Diskussion unmöglich war. Der Staat scheint zu versuchen, die öffentliche Meinungsbildung zu unterbinden, indem er derartige Vorhaben im Geheimen anberaunt und die Internet-Zugangs-Provider, welche durch die vertrauliche Einstufung der Dokumente ebenfalls Stillschweigen bewahren müssen, zur Einrichtung der benötigten Infrastruktur verpflichtet.

Ein solches Vorgehen entspricht nicht dem, was sich die Piratenpartei unter einem transparenten Staat vorstellt. Es beeinträchtigt nicht nur das Vertrauen der Bürger gegenüber dem Staat, sondern muss als aktiv kontraproduktiv angesehen werden.

Dazu kommt, dass kleine Provider durch die angeordnete Aufrüstung finanziell in arge Bedrängnis kommen können – die Kosten für die Infrastruktur sollen die Provider vorerst selbst übernehmen. Das kann für kleinere ISPs durchaus existenzbedrohend sein. Die grossen Provider wären die Gewinner. Der wirtschaftliche Schaden durch dieses Handeln kann noch nicht abgeschätzt werden.

Alles lesen bei Piratenpartei Schweiz

kriminalitaet

Switzerland: A Parasite Feeding on Poor African and Third World Countries?

Lord Aikins Adusei – For more than half a century the Alpine nation of Switzerland has built a reputation as the world´s centre for tax evasion, fraud accounting, money laundering, racketeering, save haven and above all a staunch ally of corrupt third world leaders and a great beneficiary of third world corruption. For more than 70 years various categories of persons including Popes, presidents, prime ministers, corrupt dictators, wealthy business men, and drug dealers have all used and benefited from the banking secrecy laws of Switzerland. As a result her economy has been described in various terms as underground economy, deposit box for dirty money and dirt-driven economy.

Over the last couple of years countries such as United States, Germany and France have argued that they have become victims of Swiss illegal financial activities and as result have stepped up their campaign to get Swiss authorities to cooperate in fighting tax evasion and money laundering. The campaign has even brought a row between the German Finance Minister and members of Swiss parliament. These nations claim they are loosing billions of dollars annually through tax evasion and other illegal financial activities. In 2009 a action by the US Justice Department against the Swiss Banking giant UBS earned the United States close to $1 billion. In 2001, the United States learnt that the Swiss had protected the bank that handled finances for Osama Bin Laden. One of them, the Bahrain International Bank, had funds transiting through non-published accounts of Clearstream, which has been qualified as a „bank of banks“ and was involved in one of Luxembourg’s major financial scandals.

Western governments have argued that dirty money in many forms welcomed by the Switzerland allows the proceeds of corruption, drug trafficking, racketeering and terrorism to tag alongside and deny the world´s poor the chance to escape poverty. Swiss banks are reputed to be holding an estimated 35% of the world’s private and institutional funds (or 3 trillion Swiss francs)“.

However, of all the victims of Swiss banking secrecy laws and her shady banking practices, developing countries and Africa in particular seem to have suffered the most. The global infrastructure of international financial secrecy with headquarters in Switzerland has helped bleed trillions of dollars in illicitly generated money out of Africa and the rest of the developing world. The activities of Swiss banking institutions and real estate companies have plunged third world nations into debts, poverty, misery, malnutrition, diseases, economic meltdown, infrastructure decay and political instabilities through the help they give to corrupt politicians, civil servants, the business elite and corrupt multinational corporations who collude and connive with the corrupt entities to loot and hide the proceeds of their ill-gotton gains.

Many third world countries especially those in Africa lack the infrastructures needed to run successful economies. They lack schools, hospitals, roads, harbours, rail infrastructure, irrigation facilities, electricity, clean water, telecommunication, sanitation facilities because of the loots. Many children are orphaned and malnourished and many do not have access to education and healthcare because money meant for all that are stolen and are sitting in Swiss banks such UBS, Credit Suisse. There has not been a single corrupt politician or dictator in Africa, Latin America and Asia who has not had dealings with this secretive alpine country. While third world countries continue to struggle to provide the basic necessities of life Swiss economy is washed with money could save millions from hunger, starvation and diseases.

Every year since the year 2000 developing countries receive about $100-billion in aid annually from rich countries with about $10-billion going to Africa but these rich countries headed by Switzerland receive about $900- billion from these poor countries ($150-billion from Africa) in the form of tax evasion, embezzlement, fraud accounting debt servicing and corruption. The World Bank´s Stolen Asset Recovery initiative estimates the cross-border flow of proceeds from criminal activities, corruption and tax evasion at between $1 trillion and $1.6 trillion per year, about half of which come from developing and transitional economies.

Global Financial Integrity agrees with World Bank and says, „$900-billion is secreted each year from underdeveloped economies, with an estimated $11.5 trillion currently stashed in havens. More than one quarter of these hubs belong to the UK, while Switzerland washes one-third of global capital flight“.

The Africa Union says 25 percent of the GDP of African States is lost to corruption every year amounting to more than $150-billion a year. The negative impact of that has been increasing the cost of goods by as much as 20%, deterring investment, holding back development and preventing the people from escaping poverty. The fact as pointed out by GFI is that most of the money that denies poor countries the chance to escape poverty sits in Swiss Banks. The following few examples illustrate how Swiss banks and the economy have become parasites feeding on the economies of poor third world countries.

Over the last couple of years a number of Swiss banks have been accused of accepting money from dictators like Sani Abacha, Mobutu, Lansana Conte, Gnassingbe Eyadema, Arap Moi, Omar Bongo, Obiang Nguema, Blaise Campore, Denis Sassou Nguesso, Eduardo dos Santos, Sadam Hussein, Ferdinand Marcos, Baby Doc Duvalier, Hosni Mubarak, Yoweri Museveni, Augusto Pinochet, Gaddafi and the evil genius Ibrahim Babangida without questioning the source of their wealth.

For example Swiss economy was the main recipient and beneficiary of Sani Abacha´s $5-billion embezzlement of Nigeria´s oil money. When it was discovered that Abacha used the crook banks in this country to steal the money, Switzerland wanted to distance herself from the criminal enterprises run by her banks and benefited by her economy and her citizens. But in the end she had no choice but repatriate over $700-million to the government of Nigeria after five years of foot dragging. The banks in Switzerland that aided, abetted and provided shelter for Abacha´s stolen money are UBS AG, Zurich; UBS AG, Geneva; Union Bancaire Privee, Geneva; Credit Suisse, Zurich ; Bank Len, Zurich; Banque Barring Brothers, Geneva; Goldman Sachs and Company, Zurich; Gothard Bank, Geneva; Citibank Zurich; Banque Nationale De Paris, Basle; FIBI Bank (Schweiz) A. G. Zurich. Only heaven knows how much of Abacha´s loot still remain in these countries.

Again the Arab daily newspapers Asharq Al-Awsat and Al-Hayat reported that former Prime Minister Dr. Iyad Allawi told them in interviews the Saddam Hussein admitted he invested stolen Iraqi money which the Iraqi Governing Council estimates at $40 billion in Switzerland, Japan and Germany, among others, under fictitious company names. Directors of those shell companies would deposit 5% in company bank accounts, and the money was effectively laundered. Swiss and French lawyers did the paperwork.

One million Iraqis died during the oil for food programme while money that could have saved them was accepted by Swiss Banks and their corrupt counterparts in Japan and Germany.

Also after 18 years of legal wrangling Switzerland agreed to let the people of Philippines receive the $700m looted by Ferdinand Marcos and kept by her crook banks. Switzerland kept $700m while children were starving to death and hospitals were closing down for lack of medicines and electricity.

Furthermore, between August 2001 and 2004, Peru recovered nearly over $180 million stolen by her former spy chief Vladimiro Montesinos from several jurisdictions such as Switzerland, Cayman Islands and the United States.

In May 2007, an agreement between the governments of the United States, Switzerland and Kazakhstan allowed for the repatriation of $84 million denied the people for many years. Again it took Switzerland 12 years to return $74m of the $110m stolen by Raul Salinas to the government of Mexico. Switzerland still has in her possession the money looted by the dictator ´Baby Doc´ Duvalier 24 years after he was chased away by the poor people of Haiti.

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Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra – oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt

Dr. Alexander von Paleske — 12.7. 2009 — Dieser Tage kamen zwei Nachrichten auf den Tisch, die sich mit Robert Friedland und dem Gespann Bill Clinton/Frank Giustra, ersterer ein Ex-US-Präsident, letzterer ein kanadischer Minenmagnat, beschäftigen.

In beiden Fällen handelt es sich um das „Anheuern“ von Ex-Politikern, die nun offenbar als Türöffner für Minenrechte in Dritte Welt Ländern dienen sollen.

Fangen wir mit dem Ex-Drogenhändler, Umweltkatastrophen-Verursacher und Minenmogul Robert Friedland an, auch als „Toxic Bob“ bezeichnet, mit dem wir uns schon des öfteren beschäftigt haben.

Der ist in der Mongolei immer noch nicht vollständig zum Zuge gekommen. Der neue Präsident Tsakhiagiin Elbegdorj verlangt Nachverhandlungen.

Die Mongolei ist eines der ärmsten, aber rohstoffreichsten Länder der Welt. Neben Kupfer befinden sich hier die grössten Kohlevorkommen der Welt, aber auch Uran, Erdöl und Silizium.
In Oyu Tolgoi entdeckte Friedlands Firma Ivanhoe vor 8 Jahren riesige Kupfervorkommen, deren Ausbeutung sich aber jahrelang verzögerte, weil die Bevölkerung gegen den geplanten Ausverkauf der Minenrechte protestierte

.Bei einer Demonstration im April 2006 marschierten 12.000 aufgebrachte Anhänger verschiedener Bürgerbewegungen zum Regierungsgebäude und forderten die Regierung zum Rücktritt auf. Puppen, die den damaligen Staatspräsidenten Enchbajar und den Minenmogul Robert Friedland darstellten, wurden verbrannt. Sprecher forderten Friedland auf, das Land mitsamt seiner Firma Ivanhoe zu verlassen.

Nun hat Friedland sic h einen Türöffner an Bord geholt, der es richten soll: Jean Chretien, ehemaliger Premier Kanadas von 1993-2003, dem beste Kontakte nach China und in andere asiatische Länder nachgesagt werden.

Chretien wurde vor allem durch seine neoliberalen Reformen und den Abbau von Sozialleistungen bekannt. Ausserdem war er offenbar in zwei Skandale verwickelt, einmal sorgte er dafür, dass ein guter Freund einen schönen Kredit in Millionenhöhe zum Bau eines Hotel-und Golfkomplexes bekam, ein Kredit, der vorher von den Banken abgelehnt worden war. Den Lohn dafür hat er aber angeblich nicht eingesackt, sondern verschenkt.
Dann das Ausschütten von Hunderten von Millionen Dollar an die Liberalen und Föderierten in der Provinz Quebec ohne darüber genauer Rechenschaft abzulegen.

Dass Chretien durch Ivanhoe auch mit Burma und der brutalen Diktatur dort zu tun hat, scheint ihn offenbar nicht weiter zu stören. Dort buddelt Friedlands Firma Ivanhoe in der Monyawa Mine nach Gold und Kupfer und hat offenbar beste Kontakte zur Militärjunta.

Um diese Kontakte zur bumesischen Junta noch zu verbessern, holte Friedland gleich noch zwei ehemalige Mitarbeiter Chretiens an Bord: Eddie Goldenberg, ehemaliger Chief of Staff und Allan Gotlieb, ehemaliger Botschafter Kanadas in den USA.
Eine feine Gesellschaft.

Bill Clinton und seine Spiessgesellen
Friedland macht damit nur nach, was ein anderer Minenmogul bereits vorexerziert hat: Frank Giustra. Der und der ehemalige US Präsident Bill Clinton sind unzertrennliche Freunde geworden, zum gegenseitigen Wohlergehen, ganz uneigennützig versteht sich. Ueber deren erfolgreiche „Wohltätigkeitsreise“ nach Kasachstan , wo sich 20% der weltweiten Uranreserven befinden, hatten wir bereits ausführlich berichtet.

Nun gibt es wieder erfreuliche Nachrichten von diesem Zweiergespann. 10 Millionen US Dollar spendierten die beiden für 5000 Katarakt-Augenoperationen in Peru im August 2008. Im März diesen Jahres waren die beiden schon wieder in Peru, Nachhaltigkeit könnte man das nennen.

Clinton sprach in der Universität. Beide kamen mit Giustras MD 87 Jet angereist. Dieser Jet darf keineswegs von jedem in Augenschein genommen werden, denn das könnte Neid erzeugen.
Die Wasserhähne sind golden und an den Wänden der Maschine sind teure Oelgemälde angebracht, damit auch während einer Flugreise offenbar ein richtiges Wohlgefühl sich einstellen und man sich an den Zeugnissen des hart erarbeiteten Wohlstands erfreuen kann.
Bill Clinton steht dieser Jet offenbar jederzeit zur Verfügung. So konnte er auch seine Frau zu den Vorwahlkämpfen begleiten.

Eine Spende mit Pferdefuss
Aber, Donnerwetter, das klingt wirklich gut. Katarakt- Operationen stellen das Sehvermögen durch Beseitigung der trüben Linse wieder her. Insbesondere ältere Menschen leiden daran.
Ein herzliches Dankeschön möchte man ihnen nachrufen. Wenn da nicht noch ein Pferdefuss dran wäre.

Das Geld kommt auch aus der Clinton-Giustra–Sustainable- Growth- Initiative (CGSGI). Ein von Clinton und Giustra gegründeter Wohltätigkeitsverein, der Geld in die Länder zu Wohltätigkeitszwecken schafft, in denen Schürfrechte zu haben sind. Und auch nur in diese Länder.

Gleichzeitig hilft Giustras Firma „Endeavour Financial“ Minengesellschaften Schürfrechte zu erwerben, berät bei Firmenzusammenschlüssen von Minengesellschaften etc.

Auf deren Website heisst es

Endeavour recognizes the importance of contributing to the communities in which both it and its client companies operate. Endeavour’s core corporate social responsibility engagement is with the Clinton Giustra Sustainable Growth Initiative (CGSGI), an initiative launched by President Bill Clinton and Frank Giustra in June 2007. CGSGI is beginning its work in partnership with an industry that has a truly global reach: the natural resources sector. By increasing the scope, scale, impact, and sustainability of social and economic development efforts in communities where the natural resource industries are an important part of the economy, CGSGI hopes to develop a model for how all corporate sectors can spur sustainable social and economic development as an integral part of their operations in the developing world.

Bessere Karten bei Minengeschäften
Kurzum, mit Bill Clinton im Schlepptau soll offenbar im Vorfeld „Good Will“ geschaffen werden. Und Endeavour ist keineswegs uneigennnützig.

Mit einem Ex-Präsidenten im Schlepptau hat man einfach bessere Karten, das hatte bereits der lukrative Uran-Deal in Kasachstan nur allzu deutlich gezeigt..

Und so ist auf der Webseite der Firma Endeavour nachzulesen, dass sich deren Aktivitäten auch auf Peru erstrecken, und die Minenfirma IMA, die in Peru nach Silber schürft, sich der Firma Edeavour bediente. So schliesst sich der Kreis.

Wie sagte doch Giustra in einem Interview:

The only thing that always worked for me is generosity, Generosity can be very profitable.

Wohl wahr. Jedenfalls für Giustra.

Dass beispielsweise die Inselrepublik Kuba ebenfalls Augenärzte im Rahmen der Kampagne „Milagro“ nach Lateinamerika schickt, ohne ein Interesse an Minenrechten zu haben, wird gerne verschwiegen.

Aber Peru steht dieser Kampagne, die von Venezuela finanziert wird, ablehnend gegenüber, weil es angebliche „ideologische Einmischung“ fürchtet.

Wenigstens das kann man nun Giustra und Clinton wirklich nicht vorwerfen – oder?

Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Global Player –
Ex-Drogenhändler Robert Friedland und seine Spießgesellen

Global Player –
Robert Friedland in Guayana und auf den Spuren von Dschingis Khan

Minenbosse tagen, Robert Friedland Key Speaker
Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten

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Public Viewing: Miese Jobs vom Schnüffelstaat

World Content News – Kein Witz: Soll bloß mal einer behaupten, es gäbe keine Arbeit in Deutschland – das Bundesverwaltungsamt (auch bekannt als Schäubles künftige Abhörzentrale) sucht für eine „Sicherheitsbehörde“ am Stasi-Dienstort Köln/Bonn mehrere Observanten/innen.

Tätigkeitsprofil      

Aufgabenschwerpunkte:

  • verdeckte Beobachtung und Dokumentation von aus
    sicherheitlichen Gründen interessanten Personen, Sachverhalten oder

    Einrichtungen

  • Anforderungsprofil

    abgeschlossene kaufmännische oder informationstechnische Berufsausbildung

  • Führerschein Klasse B und Bereitschaft zum Führen von Fahrzeugen
  • gute physische und psychische Belastbarkeit
  • hohes Maß an Teamfähigkeit und Flexibilität
  • gutes allgemeines technisches Verständnis und Bereitschaft zum Erlernen
    besonderer Fähigkeiten in den Bereichen Funk/Foto/Video und zur
    Teilnahme an fachspezifischen Lehrgängen und Schulungen
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Dienstzeiten, auch an Sonn- und Feiertagen
  • Bereitschaft zum Führen von Schusswaffen und zum Tragen von Schutzwesten
  • die deutsche Staatsangehörigkeit ist notwendig
  • Arbeitgeber-Leistungen

    Die Einstellung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen
    Dienst (TVöD) in der Entgeltgruppe E5 im vergleichbar mittleren Dienst.

    Aufstiegsmöglichkeiten bis E8 sind gegeben. Daneben wird eine
    Sicherheitszulage gezahlt. Übernahmen aus anderen Behörden unterliegen
    der Einzelfallprüfung. Die Behörde verfolgt das Ziel der beruflichen
    Gleichstellung von Frauen und Männern. Frauen werden daher ausdrücklich
    zur Bewerbung aufgefordert.

    Wichtig: Intelligente Undercover-Brothers and Sisters (Warum nicht, Herr Wallraff???) mit Hang zur Gegenspionage sollten sich allerdings mit der Bewerbung beeilen, Annahmeschluss ist der 17.07.2009. Für alle anderen gilt: Finger weg, zu schlecht bezahlt, und über die montierbare 13-Meter-Funkantenne hinten auf dem Wohnwagen (so praktiziert es jedenfalls der BND, wenn er mal dringend muss) lacht sich eh‘ jeder kaputt.

    Wer keine kaufmännische Ausbildung hat, kann es ja mal beim Bundeskriminalamt (BKA) probieren, dort reicht schon der Hauptschulabschluss, und schießen darf man da auch …

    Quellen:
    Stellenausschreibung: Observanten/innen (BVA-1001-2009)
    (vsz.bund.de, Juli 2009)
    Krisensicherer Job: Spione dringend gesucht
    (abendzeitung.de, 09.07.2009)

    Dierser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

    kriminalitaet

    msiexec2.exe: Mit südkoreanischen Rechnern die USA bombardiert

    World Content News – Hat Nordkorea nach den sieben Raketenstarts zur Unterstützung des Unabhängigkeitstages der USA am Wochenende noch weiteres Kriegsgerät getestet und mit 60.000 infizierten Windowsrechnern aus Südkorea zahlreiche Regierungswebseiten der USA vorübergehend vom Netz genommen? In Südkorea selbst waren Websites wie die des Verteidigungsministeriums, des Präsidenten und der Nationalversammlung von Friendly Fire betroffen.

    Sicherheitsexperten behaupten entgegen von Aussagen von südkoreanischen Offiziellen (die Nordkorea beschuldigen) inzwischen allerdings, die meisten IP-Adressen der DDos-Attacke wären aus China gekommen. Ausgelöst wurde der Angriff durch eine auf die Rechner geschmuggelte Datei namens „msiexec2.exe“ (Mutated Mydoom+Downloader).


    uregvs.nls: Feuerleitstelle für attackierte Webseiten

    Betroffene Ziele waren nach deren Angaben:

    <Korea>
    banking.nonghyup.com – bank
    blog.naver.com -portal
    ebank.keb.co.kr – bank
    ezbank.shinhan.com  -bank
    mail.naver.com  -mail service
    www.assembly.go.kr -gov
    www.auction.co.kr
    www.chosun.com -journal
    www.hannara.or.kr -a political party
    www.mnd.go.kr -gov
    www.mofat.go.kr -gov
    www.president.go.kr -gov
    www.usfk.mil -US military website in korea

    <USA>
    finance.yahoo.com -portal
    travel.state.gov -gov
    www.amazon.com
    www.dhs.gov -gov
    www.dot.gov -gov
    www.faa.gov -gov
    www.ftc.gov -gov
    www.nasdaq.com -stocks
    www.nsa.gov -gov
    www.nyse.com -gov
    www.state.gov -gov
    www.usbank.com -bank
    www.usps.gov -US postal service
    www.ustreas.gov -gov
    www.voa.gov -voice of america
    www.voanews.com
    www.whitehouse.gov -gov
    www.yahoo.com -portal
    www.washingtonpost.com -journal
    www.usauctionslive.com
    www.defenselink.mil -military
    www.marketwatch.com -stocks
    www.site-by-site.com

    Quelle: Commodo

    Noch drei Tage nach Beginn der Attacke waren nicht alle Störungen auf den 14 betroffenen offiziellen Homepages in den USA beseitigt.

    News:
    DDoS-Angriffe auf südkoreanische und US-amerikanische Websites
    (Heise, 08.07.2009)
    Nordkorea attackiert offenbar Obamas Websites
    (Die Welt, 08.07.2009)

    Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

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    Chiasso-Schmuggel: Aufklärung nicht erwünscht ?

    World Content News – Nach vier Wochen Schweigen hinter dem Behördenvorhang bringen einige italienische Medien Personalien der Schmuggler in Umlauf, die am 3. Juni US-Anleihen und Bonds im Wert von 134,5 Milliarden Dollar in die Schweiz bringen wollten. Es soll sich dabei angeblich um zwei ehemalige hochrangige Angestellte des japanischen Finanzministeriums handeln. Ein Verdacht bleibt allerdings offen: Haben die Reporter die Namen nur von einer „Verschwörerseite“ im Internet abgeschrieben?

    Groteske Züge in dieser Affäre gibt es genug: Vergangenen Mittwoch fand in Como eine gerichtliche Anhörung statt, in der die beiden Verdächtigen, die mit den Wertpapieren erwischt wurden und längst wieder auf freiem Fuß sind, als Zeugen vernommen werden sollten. Doch zum Termin erschien – wer hätte das gedacht – nur deren Anwalt, der versicherte, mit den Japanern in Mail-Kontakt zu stehen. Er könne bloß nichts Genaues sagen, weil es erhebliche Übersetzungsschwierigkeiten gäbe.

    Dies berichten die Zeitungen „AGI-News“ und „Il Giorno„, die beide anteilig zum Ölmulti Eni gehören. Nach ihren Informationen handelt es sich bei den beiden vorübergehend Verhafteten um zwei Japaner namens Akihiko Yamaguchi (54) und Mitsuyoshi Watanabe (61).

    Gerüchtedschungel: Volltreffer oder Desinformation?

    Zudem soll ein Teil der Bonds aus dem Jahr 1998 stammen, die Witzeleien um die abgebildeten „Space-Shuttle„-Motive dürften, wenn die Informationen denn zuverlässig sind, erst mal verstummen.

    Sonderbar ist nur: Diese Namen samt zugehöriger Hintergrundinformationen und Passdaten hatte bereits zwei Wochen vorher ein Nutzer des Forums „rumormill.net“ (Nomen est Omen) ins Internet gestellt. Von den Behörden können die Medien diese Daten kaum erhalten haben, die schweigen wie ein Fisch.

    Der „Informant“ im Internet hatte nicht nur Passkopien parat, sondern scheint sich auch sonst exzellent auszukennen:

    Demnach war Akihiko Yamaguchi ein hochrangiger Beamter im japanischen Finanzministerium und Unterzeichnungsberechtigter für suspekte Dragon-Fonds, daneben soll es Unregelmäßigkeiten mit japanischen Bonds der 57er Serie gegeben haben. Es flog jedenfalls auf und Yamaguchi musste eine mehrjährige Haftstrafe verbüßen. Wanatabe soll sein Gehilfe gewesen sein.

    Nur – weder die japanischen Dragon Fonds noch Anleihen der Serie 57 scheinen offiziell zu existieren. Dragon Funds gibt es allenfalls von chinesischer und vietnamesischer Seite. Und im April wurden am Grenzübergang von Chiasso 54er-Anleihen im Wert von 15 Milliarden Euro abgefangen, so die italienische Zeitung Corriere della Sera. Ist heutzutage überhaupt noch was echt?

    Vollends hellhörig wird man, wenn der „Whistleblower“ anfängt, über sogenannte „International Treasury Controller“ zu flüstern. Dahinter verbirgt sich eine nach WCN-Recherchen nicht existierende Organisation namens „Office of International Treasury Control“ (OITC), die angeblich Teil der UNO sein soll. Hinter den Kulissen steckt ein weltweit agierender Betrügerring, der sich bereits bei Wikipedia verewigt hat. Und total irre: Wie subtil die Organisation vorgeht, erkennt man, wenn man den Registrierungsdaten der Website nachgeht: Die angegebene Adresse


    1133 Connecticut Avenue

    in Washington D.C. verweist auf ein mehrstöckiges Gebäude, wo auch ein gewisser Alan Greenspan ein Domizil hat und von dem aus auch diverse Rechtsanwälte die Kampagne für die Präsidentschaftswahlen von Bush und Cheney dirigierten.

    [Mehr zu diesem scheinbar gigantischen Betrugsnetz (man googele nur mal nach OITC) demnächst auf diesem Blog …]

    Seltsam auch: Bis auf die obengenannten Zeitungen hat bisher über den Verhandlungstermin im norditalienischen Como niemand berichtet. Lag es an der Sommerhitze? Ist man als Blogger manchmal schneller, als es die ‚Guardia di Finanza‘ erlaubt? Oder sind die Desinformanten bereits bis in die Medien vorgedrungen? Oder ist gar eine Aufklärung unerwünscht?

    So wie z.B. in folgendem Fall: 2002 haben doch tatsächlich Besitzer von suspekten Kennedy Bonds aus dem Jahr 1934 im Nennwert von 25 Milliarden Dollar versucht, die Federal Reserve Bank of Chicago auf die Rücknahme der Schätzchen zu verklagen.

    Sie sind natürlich damit voll auf die Nase gefallen, komischerweise hatte aber der Anwalt der FED im Anschluss erklärt, dass man von sich aus darauf verzichtet, weitere Ermittlungen wegen Betruges vorzunehmen, da niemand durch diesen offensichtlichen Unsinn ernsthaft zu Schaden gekommen sei. Die Reaktion der verblüfften Richter daraufhin wörtlich: „We are puzzled by this suggestion.

    Es bleibt weiterhin eine schillernde Geschichte. Für die nächsten Tage wird eine abschließende Stellungnahme aus den USA über die Echtheit der Papiere erwartet.

    siehe auch:
    Chiasso-Schmuggel: Staatsgeheimnis oder Crime mit Spaßfaktor? (Teil 1) (WCN, 28.06.2009)
    Chiasso-Schmuggel: Bonds over Beethoven (17.06.)
    Chiasso-Gate: Berlusconis späte Rache an den USA? (13.06.)

    Watch Google-News: Chiasso Bonds (in all languages)

    Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News