spionage

Embassy Bomber in Britain Is Monitored as He Warns Embassy Bomber in California, but Neither Are Arrested

Cooperativ Research – Double agent Ali Mohamed is living openly in Sacramento, California. His computer and telephone are being monitored by the FBI. On August 9, two days after the African embassy bombings, he told the FBI on the telephone that he knows who the bombers are but he will not reveal their names. On August 12, one of the bombers, Mohamed al-Owhali, is secretly arrested in Kenya and immediately begins confessing what he knows.

Somehow al-Qaeda operative Anas al-Liby learns about al-Owhali’s arrest, even though al-Liby is living in Britain, and later that month he calls Mohamed. The call is monitored and FBI agent Jack Cloonan will later recall, “Anas says to [Mohamed], ‘Do you know that brother [al-Owhali]? ‘Cause if you do, get the fuck out of there.” Mohamed makes plans to escape the US, but strangely he decides to respond to a subpoena and testify in New York City before he goes. He will be arrested there on September 10, just after testifying. [Lance, 2006, pp. 297-298] Remarkably, even though al-Liby worked with Mohamed and others on the embassy bomb plot in Kenya, he is not arrested and continues to live in Britain. His residence there will not be raided until May 2000, and by that time he will be gone (see May 2000). It will later be alleged that al-Liby is protected because he worked with British intelligence on a plot to kill Libyan leader Colonel Mu’ammar al-Qadhafi.

terror

Moussaoui Supposedly Seen with Hijackers Atta and Alshehhi in Oklahoma

Cooperativ Reasearch – A hotel owner in Oklahoma City will later say that he saw Zacarias Moussaoui, Mohamed Atta, and Marwan Alshehhi together on or around this day. He will claim they come to his hotel late at night and ask for a room, but end up staying elsewhere. At the time, Moussaoui is living 28 miles away in Norman, Oklahoma. However, even though the US government will later struggle to find evidence directly connecting Moussaoui to any of the 9/11 hijackers, this account will not be cited by any US government officials or prosecutors.

An article later will suggest this may be because of numerous reports and eyewitnesses claiming Timothy McVeigh and Terry Nichols stayed at the same hotel with a group of Middle Easterners in the weeks before the 1995 Oklahoma City bombing. By highlighting this encounter, it might draw renewed attention to controversial Oklahoma City bombing theories. Atta and Alshehhi briefly visited an Oklahoma flight school in July 2000, before Moussaoui arrived in the US. On April 1, 2001, hijackers Nawaf Alhazmi received a speeding ticket in Oklahoma, but there have been no citings of him with Moussaoui. [LA Weekly, 8/2/2002]

Former CIA analyst Larry Johnson will say of this meeting: “One of the things that’s evident right now in connection with this investigation, the motel in Oklahoma City where the April bombing against the Murrah building was planned and executed from, that same hotel figures in two of the 9-11 hijackers and Zacarias Moussaoui, who’s currently in jail. Those three guys tried to check into that motel. And there is another fellow in Oklahoma City that links them to the April bombing against the Murrah building.… I have spoken to the owner of the motel.

After the 9-11 attack, he called the FBI. The FBI came out and interviewed him, as he identified Mohamed Atta, Marwan Al-Shehi and Zacarias Moussaoui. They came in. They said, we’re looking for a room. He said I don’t have any room. What do you need it for? They said we’re going for flight training.”

Katastrophen

China: Droht nach dem Erdbeben die atomare Verseuchung?

World Content News – Am Sonntag und am Montag haben zwei weitere Erdstöße der Stärke 5 erschüttert und den künstlich aufgestauten See am Jianjiang-Fluss weiter ansteigen lassen. Die heftigen Nachbeben könnten einen Dammbruch auslösen, die auch die atomaren Anlagen in der Region in Mitleidenschaft ziehen würden. Bei Mianyang und Guanghan befinden sich mehrere Atomanlagen, ein Forschungsreaktor, zwei Brennstofffabriken und zwei Anlagen zum Bau von Atomwaffen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua waren neben dem See in Tangjiashan in der Provinz Sichuan durch das Erdbeben 33 weitere Seen entstanden, von denen 28 inzwischen ebenfalls als Bedrohung eingeschätzt werden. Von den drohenden Überschwemmungen wären 3 Millionen Menschen betroffen, 250.000 Menschen wurden bereits evakuiert.


Feind Natur: Mit Raketen gegen Geröllmassen (Quelle: Xinhua)

Die staatliche Zeitung „Beijing Times“ berichtete Ende Mai von insgesamt „99 radioaktive Quellen“, die „unschädlich“ zu machen seien, die Regierung behauptet, die Lage unter Kontrolle zu haben, gibt aber auch zu: „Diese radioaktiven Quellen zu beseitigen ist oberste, dringende Priorität geworden“. Zuvor hatten die Behörden die Entfernung von 5000 Tonnen giftiger Chemikalien aus der Region angeordnet. Durch das Beben waren auch mehrere chemische Fabriken beschädigt worden, wie viele Menschen durch entweichende Gase verletzt oder getötet wurden, ist nicht bekannt.

Besonders in Mianyang wäre bei Überflutung durch den dortigen See eine radioaktive Versuchung der Region kaum aufzuhalten. Es wird vermutet, dass Teile der Atomanlagen auch unterirdisch angelegt sind. Eine Meldung über eine bevorstehende Evakuierung von 1,3 Millionen Menschen in Mianyang wurde inzwischen wieder dementiert.


Weapons of Mass Destruction (WMD), Source: globalsecurity.org

Gerüchte über einen bereits erfolgten atomaren Unfall sind noch mit der nötigen Vorsicht zu behandeln: Ein ortsansässiger Bauer namens He hat dem Sanitäterteam erzählt, dass er und andere Bauern am 12. Mai, als sich das Erdbeben ereignete, etwas aus einer Bergspitze nahe dem Tal herausschießen sahen. Es sah aus wie Zahnpasta, die herausgedrückt wurde. Der Ausbruch habe etwa drei Minuten gedauert, sagte Bauer He. Er bestätigte, dass es kein Magma sondern Betonteile waren. Boxun News zufolge sind die Experten der Meinung, dass diese Betonteile anscheinend genauso dick sind wie diejenigen, die in Chinas unterirdischen Militäranlagen verwendet werden. (Quelle: EpochTimes)

Wenn die starken Nachbeben nicht nachlassen und die künstlichen Seen durch Kanäle nicht schnellstens abgelassen werden können, muss die Bevölkerung weiträumig evakuiert werden. Am Tangjiashan-See laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Soldaten sprengten am Sonntag mit mehreren Tonnen Dynamit und vier Raketen einen Abflusskanal wieder frei. Der See umfasst inzwischen knapp 230 Mio. Kubikmeter, 115 Kubikmeter kommen pro Sekunde neu hinzu, während der Abfluss zur Zeit nur 52 Kubikmeter zulässt. Der Seepegel steigt täglich um etwa 1 Meter an.

Bisher haben durch das Erdbeben nach amtlichen Angaben knapp 70.000 Menschen ihr Leben verloren, 17.000 werden noch vermisst.

Quellen:
China droht bei Flut nukleare Verseuchung
(Berliner Morgenpost, 30.05.2008)
Water rising too fast at China quake lake (CNN, 09.06.2008)
Alert remains as China’s main quake lake keeps swelling
(Xinhua, 09.06.2008)
Radioaktive Gefahr durch unterirdische Nuklear-Explosion im Epizentrum von Sichuan (epochtimes.de, 09.06.2008)
11 Recherchierte Nuklearstandorte in der Erdbebenregion
(berliner-journalisten.com, 28.05.2008)

Update 10.06.:

http://video.vol.at/@@/flvplayer.swf?video=http://static.media.vol.at/video/vol/66fe3c8871b8a40c07bf2aebbf6cf99b0e729cf1&autostart=0&preview=http://video.vol.at/members.reutersvideo/flv-100608erdbebensee.flv/resized?w=405&h=331
Beichuan unter Wasser (10.06.)

China: Wassermassen überströmen zerstörte Städte
(Tagesschau, 10.06.2008)
Wassermassen bedrohen Mianyang (Stern, 10.06.2008)
Water pours from lake formed by China earthquake
(columbustelegram.com, 10.06.2008)
Raketenbeschuss verhindert Flutkatastrophe
(Tagesspiegel, 10.06.2008)

sport

Euro 08: Italien spielt in Bern Mädchenfußball

Stephan Fuchs – Bern ist im Bann der holländischen Oranje. Zu tausenden beherrschen sie den Berner Bundesplatz und die Stadt. Die orangen Fans, laut, lustig und trinkfest, beherrschten nicht nur die Fanzonen Berns, sondern auch den Fußball im Stade de Suisse, dem ehemaligen Wankdorf.


Gute Stimmung auf bei den Holländern auf dem Berner Bundesplatz.

Das in Bern mit Spannung erwartete Spiel der Königsklasse endete mit 3:0. Mit einer vernichtenden Note wurde der ehemalige Weltmeister Italien demontiert. Die Niederlande kombinierten flüssig und spielten direkt in die Spitze, Italien setzte auf eine sichere Abwehr und gelegentliche Vorstöße. Bayern-Stürmerstar Luca Toni (11./12.) hatte die ersten Torchancen für Italien, das mit neun Weltmeistern von 2006 auflief. Oranje übernahm jedoch fortan das Kommando und entblößte die Abstimmungsprobleme in der neu formierten italienischen Innenverteidigung. Ruud van Nistelrooy scheiterte freistehend, er hatte Gianluigi Buffon bereits ausgespielt. Acht Minuten später fiel das 1:0: Wesley Sneijder zog wuchtig ab, van Nistelrooy spitzelte den Ball ins Tor. Seither spielten die Italiener nur noch Mädchenfußball. Bern indessen stellt sich auf eine feuchte Biernacht ein.

senden Euro 08: Armee zimmerte Hooligan Gefängnis

senden Euro 08: Bern zeigte Euroknast in Ittigen
senden Euro 08: Holzknast für Hooligans
senden Fussball: Berns wankendes Wunderdorf…
senden Euro 08: Anpfiff für die elektronische Kriegsführungsabteilung

vermischtes

Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien

Felix Werdermann – Der Strombedarf in der Europäischen Union kann durch erneuerbare Energien komplett gedeckt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Die ehemalige EU-Kommissarin, Michaele Schreyer und Lutz Mez, Privatdozent an der Freien Universität Berlin, schlagen eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) vor, um die Inanspruchnahme der bislang ungenutzten Potentiale zu fördern.


Bei der Vorstellung der Studie: Reinhard Bütikofer, Ralf Fücks, Michaele Schreyer und Lutz Mez.

Das Ziel ist hoch gesteckt: Die vollständige Deckung des europäischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien. Im Jahr 2005 lag der Anteil bei knapp 14 Prozent. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen soll eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) eingerichtet werden – ähnlich der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) oder der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM). Das ist keine Entscheidung, die mal nebenbei getroffen wird. Solche Maßnahmen seien aber sinnvoll, schließlich ginge es um nichts Geringeres als die „Erneuerung unserer industriellen Basis“, so Ralf Fücks, Vorstand der grünennahen Heinrich-Böll-Stiftung, die die Studie in Auftrag gegeben hat.

Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit
Bei der Pressevorstellung im Gebäude der Stiftung war auch Reinhard Bütikofer zugegen, Bundesvorsitzender der Grünen. Seine Meinung: ERENE könne ein „Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielen und die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der EU erhöhen – indem sie den Ausstieg aus der Abhängigkeit von Kohle, Öl, Gas und Uran einleitet.“

Das sind die Argumente, die in der Studie immer wieder auftauchen: Erneuerbare nützen nicht nur dem Klima, sondern sind auch gut für die Wirtschaft. Europa müsse von den Importen unabhängiger werden, im Wettbewerb müsse die EU vor anderen Ländern stehen, Arbeitsplätze sollten in der EU geschaffen werden.

EU-Emissions-Reduktion: 20, 30, mehr?
Ohne Zweifel nützt der Ausbau der erneuerbaren Energien auch dem Klimaschutz. Die EU hat sich die „20-20-20“-Regelung zum Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent steigen, die CO2-Emissionen um 20 Prozent gesenkt werden. Wenn andere Staaten sich ebenfalls zu Reduktionszielen bekennen, sollen die Emissionen sogar um 30 Prozent fallen. Dass dies möglich ist, hatte bereits vor zwei Jahren eine Studie des Deutschen Öko-Instituts gezeigt, auf die in der ERENE-Studie verwiesen wird: 31 Prozent minus bis 2020 – und das bei einem Ausstieg aus der Atomkraft. Im Stromsektor wird dabei sogar von einer Minderung um 36 Prozent ausgegangen.

Potentiale nicht ausgeschöpft
Die erneuerbaren Energien spielen dabei eine große Rolle. Die Studie über ERENE widmet daher ein ganzes Kapitel den Potentialen für erneuerbare Energien in Europa. Das Fazit: Weniger als ein Zehntel des Potentials grünen Stroms wird derzeit genutzt, allerdings variiert die Ausschöpfung von Land zu Land: Positiv hervorgehoben werden Österreich, die Schweiz und Norwegen, in denen über 40% des Potentials genutzt würden. In Norwegen wird gar der komplette Strombedarf aus regenerativen Quellen gewonnen. Dennoch mahnt die Studie: „Europa steht erst am Beginn der Erschließung seiner eigenen erneuerbaren Energiequellen.“


Die Statistik der Europäischen Kommission zeigt, welchen Anteil die Erneuerbaren an der Bruttostromerzeugung 2005 hatten.

Was muss getan werden? Die Autoren der Studie sehen vor allem zwei Hindernisse auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren: Wettbewerbsverzerrungen und technische Probleme. Die fossilen Energieträger würden subventioniert, externe Kosten, zum Beispiel Umweltschäden, würden in die Preise des Kohle- und Atomstroms nicht eingerechnet, außerdem gebe es eine Marktkonzentration „bis hin zur Ausschaltung von Wettbewerb“. Zu den Hemmnissen technischer Art werden komplizierte administrative Verfahren gezählt, beispielsweise, wenn es um die Genehmigung geht. Aber auch das europäische Stromnetz benachteilige erneuerbare Energien, da die Versorgung mit Erneuerbaren dezentral sei. Bei dem Stromnetz hakt es aber auch an anderer Stelle: Die nationalen Stromnetze müssten zu einem europäischen Netz integriert werden, fordern Schreyer und Mez in ihrer Studie. Denn es gebe europäische Länder, die sich nicht selbst mit hundert Prozent erneuerbarem Stom versorgen könnten.

Bündelung von Kompetenzen
Der Ausbau von Netzverbindungspunkten soll daher eine Aufgabe von ERENE sein, aber bei weitem nicht die einzige: Zahlreiche Kompetenzen sollen bei ihr gebündelt werden, wenn es nach Schreyer und Mez geht. Ein ganzer Katalog wird vorgelegt: Errichtung und Betrieb gemeinsamer Forschungsinstitute, Errichtung von Demonstrationsanlagen für die Erzeugung und Verteilung erneuerbarer Energien, Unterstützung von Austauschprogrammen in der Ausbildung, Förderung von Lehrstühlen, Beteiligung am Bau und Betrieb von grenzüberschreitenden Verbindungspunkten des Stromnetzes, Gründung gemeinsamer Unternehmen, Einrichtung eines einheitlichen Fördersystems für grünen Strom, Förderung der Kooperation mit anderen Staaten.

In guter Tradition?
Ein bisschen erinnert das an die Verträge über die EGKS und EURATOM, die 1952 und 1958 in Kraft traten. In deren Tradition sehen Schreyer und Mez ERENE. Ein bisschen jedenfalls. Sie weisen darauf hin, dass mit EGKS und EURATOM zwei von drei Gründungsverträgen energiepolitische Ziele verfolgten. Darum ginge es auch bei ERENE. Die Befürchtung, damit würde auf Dauer festgelegt, dass bestimmte Energieformen gefördert werden, deren negative Auswirkungen vielleicht noch gar nicht abzusehen sind, teilen die beiden allerdings nicht: „Im Unterschied zu den endlichen fossilen und nuklearen Energieträgern wird das Energiesystem der Zukunft auf erneuerbaren Energien basieren“, ist sich Mez sicher. Bei der Gründung von EURATOM vor etwa 50 Jahren, war für viele die Atomkraft die Energie der Zukunft. Atomkraft galt vielen als umweltfreundlich, mit dem Ausbau sollte die Importabhängigkeit verringert werden. Zwei Irrtümer, aus denen die EU lernen sollte – findet zumindest Mez: EURATOM sei inzwischen „nicht das Zukunftsprojekt der EU. Dagegen kann ERENE aus allen Fehlern lernen und es besser machen.“
Wie EURATOM soll aber auch ERENE zeitlich unbegrenzt gelten. Bei EURATOM hat das zu der absurden Situation geführt, dass noch heute mehr Geld von der EU in die Entwicklung und Forschung von Kernenergie inklusive Kernfusion fließt als in alle anderen Energien zusammen. Bis 2011 erhält EURATOM mehr als 2,7 Milliarden Euro, bis 2013 sollen es knapp 4 Milliarden werden. Im gleichen Zeitraum sind 2,35 Milliarden Euro für die nicht-nukleare Energie-Forschung vorgesehen. Damit trägt die EU erheblich zu der Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Energieformen in den OECD-Staaten bei, was die Entwicklung und Forschung anbelangt. 34 Prozent der Gelder im Zeitraum von 1999 bis 2001 wurden für die Forschung und Entwicklung von Atomkraft verwendet, nur etwa acht Prozent gingen an die Erneuerbaren.

Ein Erneuerbare-Energien-Gesetz für die EU
Das soll sich aber nun mit ERENE ändern: Mez sagt, es gehe um die „Schaffung von Europäischen Rahmenbedingungen, damit alle erneuerbaren Energien entsprechend ihres technologischen Reifegrades und der Nutzung gefördert werden.“ In der Studie wird ein Fördersystem vorgeschlagen, ähnlich dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das jüngst eine Neuauflage erfahren hat. Schreyer und Mez schlagen eine „für alle beteiligten Staaten einheitliche, jedoch technologie-spezifische Prämie für das Angebot des Stroms“ vor. Welche Energieformen stärker gefördert werden sollen, damit befasst sich das knapp 100 Seiten dicke Gutachten nicht. Diese Frage könnte gut zu hitzigen Debatten führen, wird die Umweltverträglichkeit der unterschiedlichen Energieträger doch unterschiedlich bewertet.

Auch die konkrete Höhe der Subventionen und die Finanzierung von ERENE sind in der Studie nicht fix. Fest steht nur: ERENE soll über die Erlöse durch den europäischen Emissionshandel finanziert werden. Da sich diese „bald auf einen zweistelligen Milliardenbetrag“ beliefen, erklärt Mez, sei es „völlig ausreichend, wenn ein Prozentsatz dieser Einnahmen ERENE gewidmet werden.“

Roadmap für ERENE
Einen Plan, bis wann ERENE, die „Avantgarde für die Umstellung der Stromerzeugung von fossilen und nuklearen Energieträgern auf erneuerbare Quellen“, umgesetzt werden soll, liefert die Studie gleich mit: Auf der UN-Klimakonferenz im Dezember könnte ERENE schon Thema sein, zwei Jahre später soll dann alles in trockenen Tüchern sein: „Dann könnte im Jahr 2010 und damit 60 Jahre nach dem Schumann-Plan, die Entscheidung getroffen werden, eine „Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“ – ERENE – zu gründen.“

Die Studie gibt es hier zum Download

deutschland

Freizeitspaß mit tödlichen Folgen – die Armee braucht neue Soldaten.

Michael Schulze von Glaßer – Wenn sich 1.100 Jugendliche für ein Wochenende treffen um sich in vier verschiedenen Funsportarten zu messen, hört sich das zunächst einmal gut an. Wenn der Veranstalter dann sogar noch die Kosten für Anreise und Verpflegung übernimmt und auch die Schlafplätze gratis zur Verfügung gestellt werden hört sich das – gerade in Zeiten hoher Armut – sogar grandios an. Doch schon hier könnte der eine oder die andere misstrauisch werden. Denn was gibt es heute noch gratis?

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 fanden im nordrhein-westfälischen Warendorf die „Bw-Olympix ’08“ statt. Die „Bw-Olympix“ sind kein normales Jugendsportevent. Zwischen Beachvolleyballfeld und Streetballhalle reihen sich Panzer, Hubschrauber und andere militärische Gerätschaften. Die „Bundeswehr-Olympix“ sind eine Veranstaltung des Jugendmarketings der deutschen Armee um neue Rekrutinnen und Rekruten für den weltweiten Kriegseinsatz zu werben. Neben dem Sport konnten sich die deutschen Jugendlichen (TeilnehmerInnen mussten die deutsche Staatsangehörigkeit nachweisen) gleich beim Wehrdienstberater über eine „Karriere“ bei der Armee informieren oder gleich in den ausgestellten Kampfpanzer Leopard 2 steigen. Auch ein Spähpanzer vom Typ Fennek war mit voller Ausrüstung – samt Granatwerfer und Aufklärungsdrohne – auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf zu finden. Die Panzerbesatzungen standen für Fragen bereit und erklärten den jungen Menschen bereitwillig die komplizierte Technik der Armeefahrzeuge.


Posen auf dem Panzer – für die „Bw-Olympix“ wurde extra Militärgerät aus der ganzen Republik in die Sportschule der Bundeswehr nach Warendorf (NRW) gebracht.


Technik die begeistert – dabei wird jedoch oft vergessen, dass diese Technik Menschen töten kann.

Auch die Eliteeinheit SEK Marine und die Kampfschwimmer stellte auf dem Gelände aus und zeigten bei einer Übung im Schwimmbecken ihr können – das auch Mord zur Durchsetzung deutscher Interessen nicht ausschließt. Bei der Übung in Warendorf planschten Minentaucher der Armee um eine Seemine. Bei den „Bw-Olympix“ wie auch bei anderen öffentlichen Veranstaltungen stellt sich die Armee gerne in einer abwehrenden und beschützenden Position da – aktive Kampfeinsätze bei denen die potentiellen RekrutInnen auf andere Menschen schießen werden nicht thematisiert. Stattdessen sorgte bei dem Jugendevent die Live Band „Funky Craps“ am Freitagabend für Stimmung und gute Laune – am Samstag wurden den Jugendlichen bei der Modenschau „Dance Factory“ die neuesten Tarnanzüge präsentiert. Auch die BigBand der Armee war anwesend. Tagesüber standen zwischen den Wettkämpfen deutsche Spitzensportler die zugleich Armeeangehörige sind – wie beispielsweise die Fußball-Nationalspielerin Kerstin Stegemann – für Gespräche zur Verfügung. Die Armee ließ sich das Propaganda-Wochenende mit zivilem Anstrich einiges kosten, laut Auskunft der Bundesregierung 300.000 Euro – also etwa 270 Euro pro TeilnehmerIn.

Die „Bw-Olympix“ stehen stellvertretend für die heutige Rekrutierungsstrategie der deutschen Armee – nach US-Amerikanischem Vorbild. Die Jugendlichen wurden gezielt in Schulen und über ein attraktives Internetangebot angeworben. „Wir wollen mit den Jugendlichen über den Sport ins Gespräch kommen“ erklärte dazu passend der Pressesprecher der Armee bei den „Bw-Olympix ’08“. In Zukunft wird es wohl noch mehr Werbeveranstaltungen der Bundeswehr mit zivilem Anstrich geben – noch mehr „KarriereTreffs“ und „Bw-Olympix“.

Weitere Artikel zum Thema:
Bundeswehr-Karriere mit Zukunft – April, April?
Sahnige braucht die Bundeswehr
Die neue (Un)Sicherheitspolitik Deutschlands

Krieg

Bush droht Iran mit Militäreinsatz

onlineredaktion – Der amerikanische Präsident Bush hat Iran erneut mit einem Militäreinsatz gedroht, falls die Verhandlungen über das Atomprogramm scheitern sollten. Teherans Atomprogramm ziele auf «Erpressung oder Zerstörung» ab.

Die «grosse Gefahr», die von Iran ausgehe, werde bei seiner anstehenden Reise durch Europa ein wesentliches Thema sein, sagte Bush in einem Interview im italienischen Staatsfernsehen RAI. Auf die Frage, ob die militärische Option offen bleibe, falls der Iran dem internationalen Druck nicht nachgebe, sagte Bush: «Ja, so ist es».

Bush bricht am Montag zu einer sechstägigen Reise nach Brdo (Slowenien), Berlin, Rom, Paris, London und Belfast auf. Im Vatikan wird er auch Papst Benedikt XVI. treffen.

„Freie Welt“ will klare Botschaft
Die freie Welt müsse weiter eine klare Botschaft an den Iran schicken, dass der Ausbau der nuklearen Anreicherungsmöglichkeiten «nicht akzeptabel» sei, da sie den Weg zum Bau von Atomwaffen eröffneten, sagte Bush.

«Ich werde auf dieser Reise fortfahren über die Gefahren eines nuklearen Iran sprechen», sagte Bush. Die freie Welt müsse Iran vom nuklearen Anreicherungsverfahren abbringen.

Mofaz droht Iran offen mit Militärschlag

linkDer Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
linkProzess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
linkIran: Der Krieg rückt näher
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
linkNahost-Neue Eskalationsstufe erreicht

terror

Kokain, Kindersoldaten und Killerkommandos – auf den Spuren des Waffenhändlers Yair Klein

Dr. Alexander von Paleske – 8.6. 2008 — Letzte Woche hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einer Eilentscheidung die Auslieferung des Waffenhändlers Yair Klein von Russland nach Kolumbien bis zur endgültigen Entscheidung in der Sache selbst, untersagt. Die Meldung ging weitgehend unter, dabei handelt es sich bei Yair Klein um einen Mann, der eine Blutspur hinterließ, die vom Libanon über Lateinamerika bis nach Westafrika reicht. Ein zweiter Viktor Bout, wenn auch eine Nummer kleiner.

Wer ist Yair Klein?
Yair Klein wurde 1943 in Palästina geboren. Er wurde Soldat, Mitglied der Spezialeinheiten der israelischen Armee, nahm am 6-Tage Krieg 1967 und am Yom Kippur-Krieg im Jahre 1973 teil. Er gehörte zu dem Kommando, das im Jahre 1972 eine von Terroristen entführte Passagiermaschine auf dem Flughafen Tel Avivs, Lod, stürmte.


Kleins Melonenfarm entpuppte sich als Trainingscamp für „Paras“ die nach erfolgreichem „Akademieabschluss“ ein Diplom und ein Maschinengewehr erhielten.

Klein verließ die Armee im Rang eines Oberstleutnant, hoch dekoriert, und beschloss Waffenhändler zu werden und das Schießen nun anderen zu überlassen.

Schöne Geschäfte im Libanon

Klein gründete die Firma Hod Hadanit (Spearhead) und der erste große Auftrag für ihn kam von der libanesischen Christenmiliz „Phalange“. Diese Miliz überfiel im September 1982 offenbar mit Billigung des damaligen Armeebefehlhabers und späteren israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila und richtete dort ein Blutbad an, dem Hunderte unbewaffneter Flüchtlinge zum Opfer fielen.
2 Millionen US Dollar Nettogewinn für Yair Klein aus dem Waffengeschaeft.

Auf nach Lateinamerika
Klein ging nun global, zunächst nach Lateinamerika, genauer gesagt nach Kolumbien. Dort gab es jede Menge Kokain und Drogenhändler, aber keine vernünftig ausgebildete Schutztruppe, um den Drogenhandel gegen die Linksguerilla der FARC zu schützen.

Da konnte Klein weiterhelfen, einmal als Offizier und zum anderen als Waffenhändler. Er machte aus dem verlumpten Haufen von Wachmännern, die auf der Gehaltsliste der Drogenbarone wie Pablo Escobar standen, eine paramilitärische Killertruppe, und rüstete sie mit israelischen UZI-Maschinenpistolen und Gallil Sturmgewehren aus.

Die Massaker, die diese Killertruppe unter angeblichen und wirklichen Unterstützern der FARC anrichtete, riefen nun die Regierung Kolumbiens auf den Plan, die unter internationalen Druck geriet. Bis dato hatte man auf Seiten der Regierung mit Wohlwollen dem Treiben dieser „Paras“ zugeschaut.

Die Mitarbeiter des Yair Klein
Zu Kleins Truppe gehörten noch zwei weitere Herren, die vornehmlich von Miami aus operierten, der israelische Geheimdienstmann Pinchas Shahar und der Geschäftsmann Maurice Sarfati. Finanziell gestützt wurden die Waffengeschäfte durch eine israelische Bank in New York .

Bereits im Jahre 1983 hatte Sarfati auf der Karibikinsel Antigua eine „Melonenfarm“ mit Staatskredit der US Regierung aufgemacht. Hilfreich war da die Kokain- und Terrorbank BCCI, welche die nötigen Empfehlungsschreiben lieferte. Die Bank wurde 1992 nach einem Untersuchungsbericht des US-Senats, an dem Senator John Kerry maßgeblich mitgearbeitet hatte, geschlossen. In diese Drogenbank war auch der Waffenhändler und Großbetrüger Adnan Khashoggi tief verwickelt.

Melonenfarm als Killer-Trainingscamp
Die Melonenfarm auf Antigua entpuppte sich jedoch als Trainingscamp für „Paras“ die nach erfolgreichem „Akademieabschluss“ ein Diplom und ein Maschinengewehr erhielten. Die Absolventen der Terrorakademie ermordeten unter anderem auch den kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Luis Carlos Galan und sollen auch für den Absturz einer kolumbianischen Passagierflugzeugs im November 1989 verantwortlich sein.

Ein kolumbianischer Haftbefehl und eine Flucht nach Afrika
Am 4.2. 1998 erließ der kolumbianische Generalstaatsanwalt einen internationalen Haftbefehl für Klein und seine Mitstreiter.
Im Jahre 2001 wurde Klein dort in Abwesenheit zu 10 Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Klein machte sich aber bereits 1989 aus dem Staube, als seine Aktivitäten in Kolumbien bekannt wurden und tauchte in Liberia bei Präsident Charles Taylor wieder auf. Jener Mann, der zur Zeit in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht steht. In Liberia half Klein angeblich mit, die Kindersoldaten der RUF in Sierra Leone auszurüsten. Die Kindersoldaten wurden bekannt für ihre unfassbaren Verbrechen die sie begingen: Massentötungen, Vergewaltigungen und als besondere Spezialität das Abhacken von Armen oder Beinen.

Für seine anstrengende Arbeit in Liberia wurde Klein mit Diamanten entlohnt. Als er sich aber 1999 nach Sierra Leone begab um weitere Diamantendeals einzufädeln, wurde er verhaftet und saß dort für 16 Monate im Gefängnis. Kolumbien verlangte die Auslieferung. Dazu kam es jedoch nicht. Klein kam frei, gerüchtweise durch eine Aktion des US-Geheimdienstes CIA und des israelischen Geheimdienstes Mossad. Genauere Details sind jedoch nicht bekannt.

Heimat, so schön und milde
Am 29.11.1990 wurde Klein, damals zwischendurch wieder in Israel lebend, von einem Gericht wegen illegalen Waffenhandels zu der lächerlichen Strafe von umgerechnet 10.000 Euro verurteilt, was Klein vermutlich aus der „Portokasse“ bezahlte. Eine Auslieferung an Kolumbien kam selbstverständlich und überhaupt gar nicht in Frage. Klein, freilich, machte weiter mit dem, was er am besten beherrschte: Waffenhandel.

Nun wurde er am 28. August 2007 am Flughafen in Moskau, als er gerade eine Maschine nach Tel Aviv besteigen wollte, verhaftet. Haftgrundlage: der internationale kolumbianische Haftbefehl. Jetzt sitzt er in Auslieferungshaft und sollte eigentlich schon in Kolumbien sein.

Israel lässt Klein fallen

Israel hat Klein, nachdem sich nun schöne Geschäfte mit der Regierung Kolumbiens anbahnen, fallen gelassen. Die Kolumbianer wollen im israelischen Waffenbasar richtig zulangen, neben Kampfflugzeugen und unbenannten Flugzeugen (Drohnen) stehen elektronisches Gerät und Munition auf der Einkaufsliste. Dabei ist Herr Klein natürlich hinderlich. Nicht einmal ein Mitarbeiter der Botschaft Israels besuchte ihn im Auslieferungsgefängnis. Aber es gibt ja noch einen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte…

Scheinheilig? USA verlangen Auslieferung von Viktor Bout
Did the FSB Betray Victor Bout?
Part I: The bad and good about Victor Bout: ‘Merchant of Death’ detained in Thailand
linkViktor Bout – Auslieferung in die USA?
linkViktor Bout, Afrikas “Merchant of Death”
linkGeheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?<
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
linkUgandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es.
linkThe agency that runs Pakistan
linkThe criminal stories of the good soldier Bout
linkAlbanien/Kosovo: Mysteriöser Flugzeugabsturz im Gebirge
linkThe last Russian attack on American soil?
linkUnknown secrets of the communist past (Part I)

Krieg

Mofaz droht Iran offen mit Militärschlag

onlineredaktion – „Wenn der Iran sein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen fortsetzt, werden wir angreifen“, verkündete Mofaz in der Tageszeitung ‚Yedioth Ahronoth‘. Um das iranische Atomprogramm zu stoppen, sieht Israels ehemaliger Generalstabschef und Verteidigungsminister „keine andere Alternative als den Iran anzugreifen“. In dem sich zuspitzenden Konflikt hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad zuvor mehrfach gedroht, Israel von der Landkarte zu tilgen, worauf Mofaz nun seinerseits mit dem Satz konterte: „Er wird eher verschwinden als Israel“.

„Israel ist gezwungen, allein gegen den Iran vorzugehen“, so die Schlagzeile von „Maariv“ auf der Titelseite der Wochenendausgabe. Noch weiter geht das Blatt „Yedioth Ahronoth“: „Mofas: Israel muss den Iran angreifen.“ Mofas, im Iran geborener Ex-Verteidigungsminister, hat allerdings weniger Ahmadinedschad und dessen Staat als Außenministerin Zippi Livni und das Amt des Regierungschefs in Jerusalem im Visier. Das Thema Iran dient ihm als Vorwahlkampfmunition.

Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
linkIran: Der Krieg rückt näher
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
linkNahost-Neue Eskalationsstufe erreicht

spionage

Video: Manipulierte Atombomben-Baupläne für den Iran

World Content News – Die Gebrüder Tinner werden verdächtigt, Atombomben-Wissen an Libyen verkauft zu haben. „10vor10“ berichtet nun aber, dass die Ingenieure ihr Wissen auch an den Iran weitergegeben haben sollen. Laut Geheimdienstquellen des Nachrichtendienstexperten Erich Schmidt-Eenboom sollen die Baupläne an den Iran von der CIA und anderen westlichen Geheimdiensten manipuliert worden sein. Auf diese Weise sollte der Atombombenbau der Iraner kontrolliert und auch durch den Einbau von Fehlern sabotiert werden. Die Schredderaktion des Bundesrates sei dann auf Druck der CIA erfolgt. Die Manipulation sollte so nicht auffliegen. (Quelle: news.search.ch)

Worüber in den bundesdeutschen Medien wieder mal absolute Funkstille herrscht:

http://www.sf.tv/videoplayer/embed/d96d7df7-abbe-458b-b4f7-42b1e93643f0

War auch der BND in die Schmuggelpläne eingeweiht oder gar involviert? Man weiß es nicht, bisher gibt es keine relevanten Erkenntnisse. Dafür ist es wesentlich leichter die (inzwischen nicht mehr existente) CIA-Tarnfirma aus einem Vorort von Washington zu knacken, die die Familie Tinner laut einem Medienbericht mutmaßlich für ihre Zwecke angeheuert haben soll.

News:
Auftakt im Atomschmuggel-Prozess gegen Gotthard Lerch
(tagesanzeiger.ch, 05.06.2008)
CIA-Razzia vertuschte Lieferung von Atomwaffenmaterial nach Libyen und Iran
(radio-utopie.de, 22.05.2008)
Was der Bundesrat alles vertuschen wollte
(blick.ch, 25.05.2008)
The Swiss CIA – Nuke Connection
(oraclesyndicate.twoday.net, 22.05.2008)
Prozess in Südafrika und Banditen im Nuklearbereich
(oraclesyndicate.twoday.net, 22.05.2008)

Google-Suche: Tinner/Lerch/CIA

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News