vermischtes

Tratschundlaber

Sonja Wenger– Die «Schweizer Illustrierte» titelte vor kurzem bei irgendeiner Promifrau, sie habe nun ihre wahre Bestimmung mit der Home «Traumrolle Mami» gefunden. Na wenigsten ist da die Welt noch in Ordnung, auch wenn sie überall sonst zugrunde geht. Da haben doch die Angestellten des öffentlichen Dienstes in Deutschland vor kurzem bei ersten Warnstreiks mindestens acht Prozent mehr Lohn gefordert: «Ich brauch Geld für Liechtenstein», stand da tatsächlich auf einem ihrer Protestplakate.


Mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton – unplugged aus Liechtenstein?

Es bleibt uns aber auch so nichts erspart: Dieter Bohlen muss für sein «antisoziales Verhalten» und seine «beleidigenden Äusserungen» gegenüber Kandidaten von «Deutschland sucht den Superstar» wohl 100‘000 Euro Bussgeld bezahlen. Und das, obwohl gar der «Spiegel» druckte «schliesslich wissen sie, was sie tun».

Die Sendung erfordere von den «zehntausenden Teenagern, bei deren Stimmchen selbst stressresistente Wanderratten glatt zerplatzen» immerhin Originalität, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Das seien «Eigenschaften, die heute von jedem verlangt werden, der was werden möchte». Alle übrigen können ja «bei Attac oder Greenpeace als ehrenamtliche Helfer anheuern».

Dicke Haut ist also gefragt. Im übrigen fangen sie jetzt auch schon in Afrika an, ihre Viecher kreativ zu taufen: In Kenia wurde ein neugeborenes Rhinozeros nach dem ehemaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan benannt. Aber auch in unserem Land haben Politiker nichts zu lachen wenn sie dünnhäutig sind. Da wurde unser abgewählte Bundesrat Christoph Blocher bei der Basler Fasnacht tatsächlich als «hailigi Aifältigkait» bezeichnet.

Apropos Einfalt: Demnächst wird es eine Nachfolgesendung für die britischen Teletubbies geben: diesmal für 5-jährige. Sie wird «In the Night Garden» heissen und die Figuren so vielsagende Namen tragen wie Igglepiggle und Upsy Daisy.

Wer also das «Ah Oh» von Tinky-Winky und Laa-Laa im Griff hat, darf sich jetzt neu von Upsypiggle und Co. zum «selbständigen Denken anregen» lassen! Immerhin wissen wir jetzt endlich, wie Britney Spears zu ihrer Inspiration für den Songtitel «Oops» kam. Die Frau liefert aber auch so immer verlässlichen Zündstoff, sogar dann, wenn eigentlich der Manager an allem Schuld sein soll. Laut US-Paparazzis ist Spears gar «Gold wert», da sie so etwas wie ihre «eigene 24-Stunden Reality-TV-Show» sei. Schliesslich hätten alle inzwischen von «Paris die Nase voll».

Ah Oh! Was kommt als nächstes? «Winke-Winke bei Simple Life», die mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton – unplugged aus Liechtenstein?

kriminalitaet

Investmentbank Luxembourg (IBL) und der Air-Holland-Skandal

Dr. Alexander von Paleske —- 23.3. 2008 — Der AMIS-Betrugsskandal, über den „Nachrichten Heute“ gerade berichtet hat, wirft ein nicht gerade positives Schlaglicht auch auf die Investmentbank Luxemburg, jetzt Bank Sella, die nun von der Anlegervereinigung wegen angeblicher Verletzung banküblicher Sorgfaltspflichten als Depotbank auf Schadensersatz verklagt wurde. Gleichzeitig wurde über den wegen Scheckbetrugs in den USA vorbestraften Kanada-Belgier Raoul Berthaumieu alias Lee Sanders im Zusammenhang mit der Wiener Privatbank „General Commerce Bank“ berichtet. Sowohl Berthaumieu als auch die IBL tauchen im Jahre 2004 kurzzeitig im Zusammenhang mit dem Skandal um den Zusammenbruch der Fluggesellschaft Air Holland in der Presse auf.

Wer ist Air Holland?
Die Fluggesellschaft wurde 1984 von einem Niederländer namens John Block gegründet, sie bediente Routen nach Afrika, Asien und in Mittelmeerländer und operierte als Billigfluglinie mit insgesamt 8 Boeing-Maschinen. Allerdings konnte die Fluglinie wohl nie ordentlichen Gewinn abwerfen und war 1999 finanziell am Ende.

Nun startete eine neue Crew von Investoren, allerdings geriet die Fluglinie mehr in die negativen Schlagzeilen, die Piloten sollen angeblich gerne zu Marihuana gegriffen haben. Das wirkte sich nicht gerade positiv auf den Ticketverkauf aus, wer fliegt schon gerne mit einem zugedröhnten Piloten und am 25. März 2004 ließ sich der Pleitegeier auf dem Firmenlogo nieder, die Firma ging in Konkurs.

Eine Fluglinie hängt am Kokain-Tropf
Damit hätte es eigentlich Schluss sein können, aber nun stellte sich heraus, dass sich die Firma offenbar durch Kokainverkauf finanziert hatte. Das veranlasste im November 2004 die niederländische Polizei zum Eingreifen und sie verhaftete gleich sieben Personen, darunter den ehemaligen Air Holland Vorstandsvorsitzenden Cees van D., der zwei Jahre später zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Das Kokain war nicht etwa mit den Fliegern der Air Holland eingeflogen worden, sondern die Ladung von 600 kg Kokain befand sich im Rotterdamer Hafen, versteckt zwischen Kaffeesäcken in einem Container.

Verhaftungen auch in Luxembourg
Aber auch in Luxemburg schlug die Polizei zu. Denn das Drogengeld musste schließlich in den Bankenkreislauf kommen, und was bot sich da Besseres an, als der Finanzplatz Luxemburg mit seinem Bankgeheimnis. Vier Banken wurden zur Deponierung des Geldes ausgewählt, darunter auch die Investmentbank Luxembourg.

Die Polizei nahm vier mutmaßliche Vermittler für der Verbankung des Drogengeldes fest, darunter einen belgisch kanadischen Herrn, der schon im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der General Commerce Bank in Wien, auf sich aufmerksam gemacht hatte und von dem ehemaligen Vorstand der österreichischen Hypo-Alpe-Adria Bank, Wolfgang Kulterer seinerzeit als seriös bezeichnet worden war: Raoul Berthaumieu. Und auch zwei Franzosen wurden verhaftet, angeblich Mitarbeiter der IBL.

Der Fall Amis – ein gigantischer europäischer Betrugsskandal
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Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.

spionage

Did the FSB Betray Victor Bout?

David Dastych – In my first article, published on Canada Free Press on March 14, and then reposted on political Web sites in Britain, Switzerlands „Nachrichten Heute“and in the United States, I reported about the DEA sting operation against Victor Bout and also on some events from the past, involving him and other people.

A few hours only after the CFP publication, I received interesting documentation from Bucharest, Romania, which was published in part in my second article, posted on the CFP on Tuesday, March 18, 2008. A story recently printed in a Polish magazine Gazeta Polska provided more facts about international links of Victor Bout’s criminal network, including his business with Polish Military Intelligence, and also with Russian and Polish gangsters Semyon Mogilevich and Riccardo Fanchini (Marian Kozina). According to the Polish TV reporter Witold Gadowski, one of the high-positioned protectors of Victor Bout in the Putin’s Kremlin was Igor Ivanovich Sechin, known as an opponent of the new President of Russia, Dmitry Medvedev.

High connections, FSB and the mafia
On February 4, 2008 one of the most popular Polish TV documentary shows SuperWizjer of the private TVN network aired a sensational report entitled “The Russian Mafia, the Polish Government and Gas.” The documentary, whose authors were two Polish investigative journalists, Przemyslaw Wojciechowski and Witold Gadowski, was the result of their team’s 2.5-year work in many countries. The report stirred big waves in Poland, because it proved that the Polish Government was paying for the imports of Russian natural gas not directly to its producer, GAZPROM, but to an intermediary co-owned by the Russian mafia and “The Brainy Don”, Semyon Mogilevich.

One of the co-authors of that documentary, Mr.Gadowski, wrote a follow up story for a conservative Polish magazine “Gazeta Polska”. In the 2nd part of his article, entitled “Gas Stinking of the Mafia: Traces of the Death Barons”, Gadowski linked the recent arrest of Semyon Mogilevich in Russia to the arrest of Victor Bout in Thailand and to the election of the new President of Russia. The article is very interesting and I am going to quote from it several times throughout this piece.

“Officially, Bout fell into a trap arranged by American special services. But in fact he had been “pointed for a shot” in Thailand by the FSB [the Russian Security Service]. At the same time, FSB agents were hurriedly liquidating his base in Bulgaria…” [From another source, AIA: “The old ties have come into the limelight this week for another reason: Russian arms trader Victor Bout, who supposedly had excellent contacts to the Soviet and later to the Russian secret service, had delivered a load of weapons worth several hundred million dollars to Bulgaria just before he was arrested on March 6.”]

“According to the official version, Bout, looked for in the whole world, fell into the hands of the Thai special services…and was arrested with his accomplice, Andrew Smulian, when he tried to strike a deal to sell weapons to the Colombian FARC… But there is also another, closer to the truth version of Major Bout’s give-away. Somebody in the Kremlin has decided to wind up a protective umbrella over the most wanted international criminals. Mogilevich and Bout, used before in many actions, became useless ballast to the new ‘tsarevich’ – Medvedev.”

Following the arrest of Victor Bout, Mr. Gadowski e-mailed several of his contacts, knowledgeable of the Russian special services. One of the answers was symptomatic: “Igor Sechin, now one of the most important people of the top [Russian] leadership responsible for the management of the biggest state-owned oil company, Rosneft, which was built on the ruins of [Mikhail Khodorkovsky’s] Yukos, knows very much about Bout’s business. Sechin (a former KGB officer) was an interpreter of Portuguese language in Mozambique, where he met a fellow-interpreter, Victor Bout.”

Under the rule of the former President Vladimir, Putin Mogilevich and Bout were safe in Moscow. Now, when the President-elect Dmitry Medvedev is getting ready to do some “face-saving” in Russia, the old “kings” of the criminal underworld, serving the Kremlin as useful agents, are being dumped while new, still unknown replacements will take their place.

The Polish journalist quoted some opinions about Victor Bout:
Sergei P., a Russian businessman with a Western passport, a former AF pilot in Afghanistan: “[Bout] is a very brave fellow, he flies to the places that other guys would be scared to show up at, and he will always supply the cargo paid for.”
Douglas Farah, an American journalist who had followed Bout and other gun-runners for years, was quoted as saying: “Of course, Bout, who has armed rebels, criminals and terrorists from the Taliban in Afghanistan to the RUF in Sierra Leone to the FARC in Colombia, has always operated under the protection of Russian military intelligence.” (“Now The Fun Begins With Russia Over Bout Arrest”)

Farah made these comments on March 7, only a day after Bout’s arrest. An unnamed American investigative journalist e-mailed Mr. Gadowski: “Dear Polish Colleague, don’t mind the names, these are only pawns on a chessboard. Somebody else will replace Bout, who has made dirty arms-trading deals for Putin’s men. But you better watch your steps, as they could find a nice psychiatric hospital for you…”

Bout’s Polish trail
Not much is known about Victor Bout’s connections in Poland. Mr. Gadowski only wrote in his article that after the arrest of Mogilevich and Bout “in some Polish homes panic-buttons have been pressed, as both Mogilevich and Bout know the bank accounts, used by some Poles to collect money from suspicious transactions.” Who are these people? I have no proof to name them but there are many trails leading to some Polish businessmen and to former officers of the Polish Military Intelligence (WSI), who made fortunes on illegal trading in weapons, drugs and nuclear materials.

Bout’s air-services in Eastern Africa probably pushed out a Polish aviation business company, Joy Co. Ltd, from its base in Djibouti in the 1990s. The Russian cargo transports were offered much cheaper, and the Polish exporter lost its monopoly to sell or lease Soviet-made helicopters and planes to African governments. A clash of interests with Bout’s business dramatically ended for the Poles: top pilots and managers of Joy Co. Ltd died in a strange helicopter crash on East African desert and the company withdrew from Djibouti.

In 1996, Victor Bout moved his business HQ to Ostend (Oostende) in Belgium. According to Mr. Gadowski, his planes “transported narcotics for the Nayfeld brothers. In Belgium he also met a Pole, Marian Kozina, a.k.a. Riccardo Fancini. Bout moved some secret cargo transports for him…According to one of my informants, some Polish WSI [Military Intelligence] officers, working on foreign outposts, were also involved in some of Bout’s operations.”

At that time, the Russian-Jewish Nayfeld brothers, Boris and Benjamin, worked for an Italian mafia family, Lucese. A Polish mobster,Marian Kozina, using his father’s Sicilian name Fanchini worked for both the Italian mafia and also the Russian “Red Mafia” of Semyon Mogilevich. Known as “The Polish Al Capone”, Fanchini was one of the main “residents” of the Russian mafia in Europe. He was also suspected of being connected with killing General Marek Papala the chief of the Polish Police. In 2007 Riccardo Fanchini (Marian Kozina), a citizen of Belgium living in London, was arrested in Britain.

Dumping the “Baron of Death”
In a conversation with Peter Landesman at a Moscow second class Renaissance Hotel (2003), Victor Bout and his Syrian-born American partner, Richard Chichakli, tried to discourage the journalist from pressing them too much about Bout’s high connections:

‘’They’ll put you on your knees before they execute you,’’ Chichakli said. And Bout added, a bit later, ‘’My clients, the governments… I keep my mouth shut…If I told you everything I’d get the red hole right here.’’ He pointed to the middle of his forehead.

In a report, published in Belgium (2001), Victor Bout was presented as “the brain” of a large arms trafficking organization:

“Another Ostend-based company, which until 1997 was involved in arms’ smuggling, was NV Trans Aviation Network Group (hereafter “TAN Group“). The company was founded in 1995 and had its main office lodged in a totally new building at the end of the motorway from Brussels to Ostend. The parent company of TAN Group, AirCess is based in Sharjah, United Arab Emirates, and seems to perform a pivotal function amongst different aircraft companies trafficking in arms. The brain of the organisation is a Russian ex-KGB major, Victor Anatolevic Bout (previously referred to), reported to be now resident in Sharjah and undoubtedly on excellent terms with Russian and Ukrainian mafia and with former KGB-colleagues. As already noted, Victor Bout bought himself a luxurious house in a residential quarter of Ostend. His Belgian partner was a pilot, Ronald Desmet, resident in France near the Swiss border.”

After his true business had been exposed in the Belgian and international media, he had to leave Ostend and moved to Sharjah, but still in 1998 his illegal business via Ostend airport was not stopped:

“Crossing borders with extreme ease, the arms’ traffickers have truly multinational networks and pipelines… The Ostend operators, for example, reside in Belgium, collect their cargo from eastern European suppliers and deliver to clients across the world. Bulgaria and Slovakia are major sources of arms to be transported to war zones. Airports from where the arms’ transfer is organised or effected are mainly Burgas and Plovdiv in Bulgaria, Bratislava in Slovakia, a number of Russian airports, Sharjah in the United Arab Emirates and the airport of Ostend. The arms are subsequently delivered to the Sudanese airport of Khartoum, to Sierra Leone, Angola, the Congo or other war zones. All the airports mentioned above are still visited by aircraft from Ostend.”

Later on, Bout fled to Moscow because the FBI, the Interpol and many Western secret services were hunting him everywhere. Why would he allow himself take a great risk and go to Thailand to make a deal with the (alleged) Colombian FARC guerillas?

The answer could be found in a most recent report, published by Bruce Falconer on March 18, 2008 and entitled “Victor Bout’s Last Deal”:

“The decision to use the FARC to target Bout’s operation was not without precedent. In 2006, the same DEA unit nabbed Syrian arms dealer Monzer al-Kassar, the so-called “Prince of Marbella,” at Madrid’s international airport after ensnaring him in a bogus multimillion-dollar deal to supply weapons and explosives to the FARC. Al-Kassar remains in a Spanish jail, awaiting extradition to the United States. The sting that put him there was almost identical to the one that would later snag Bout. How could the Russian, renowned for the care he took in ensuring his own security, have fallen for the same trick? …

In Bout’s case, another factor may have come into play, namely that the FARC really was trying to acquire the types of weapons and equipment he was known to provide.”

But even if Bout had some good reasons to sell Bulgarian IGLA missiles and other weapons to the FARC, “immediately available” at his stores in Burgas and Plovdiv, why his Russian intelligence protectors (and business partners) did not avert him of a possible trap in Bangkok? The only logical answer is the following: his high Kremlin protectors wanted to “dump” him. And they really did that…with the help of the American Drug Enforcement Administration (DEA).

linkThis article was first published at Canada Free Press

linkDavid Dastych, 67, is a veteran journalist who served both in the Polish intelligence and the CIA; jailed in Poland by the Communist regime he spent several years in special prison wards; released in early 1990’s he joined international efforts to monitor illegal nuclear trade in Europe and Asia; handicapped for lifetime in a mountain accident in France, in 1994; now he returned to active life and runs his own media agency in Warsaw.

link Part I: The bad and good about Victor Bout: ‘Merchant of Death’ detained in Thailand
linkViktor Bout – Auslieferung in die USA?
linkViktor Bout, Afrikas “Merchant of Death”
linkGeheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?<
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
linkUgandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es.
linkThe agency that runs Pakistan
linkThe criminal stories of the good soldier Bout
linkAlbanien/Kosovo: Mysteriöser Flugzeugabsturz im Gebirge
linkThe last Russian attack on American soil?
linkUnknown secrets of the communist past (Part I)

kriminalitaet

Der Fall Amis – ein gigantischer europäischer Betrugsskandal

Dr. Alexander von Paleske – 22.3. 2008 — 16.000 Geprellte, die Mehrheit in Österreich, aber auch schätzungsweise 4.000 in Deutschland, darunter viele, die ihre Lebensersparnisse verloren haben, das ist die traurige Bilanz eines weiteren Finanzskandals, der von Österreich seinen Ausgang nahm, aber sich bis nach Osteuropa ausbreitete. Schadenssumme: 165 Millionen Euro.

Der dritte große Finanzskandal in der Alpenrepublik also, aber zwischen dem Amis-Skandal, und den Skandalen um die BAWAG und die Hypo Group-Alpe-Adria, über die beiden letzteren hatte „Nachrichten Heute“ ausführlich berichtet, bestehen zahlreiche Querverbindungen.

Wie alles anfing
Im Jahr 1991 kam Dagmar Partik-Wordian, Gattin des damaligen BAWAG-Vorstands Gerhard Partik, auf die zündende Idee eine Vermögensberatungsgesellschaft namens Asset Management Investment Services GmbH (AMV) zu gründen. Und was lag da näher, erst einmal Geschäfte mit der BAWAG zu machen, sozusagen „innerhalb der Familie“, um sich warm zu laufen, bis 1997, dann nämlich wurden die flotten Flöttl-BAWAG-Karibik-Geschäfte zum ersten Mal in der Presse erwähnt.

Also wurde die BAWAG ausgeladen, stattdessen hievte Vorstandsgattin Dagmar die in der Finanzwelt völlig unbekannten Herren Dietmar Boehmer und Harald Loidl an Bord, welche nunmehr die Tätigkeit von Geschäftsführern der AMV ausübten. , Die mischten den Laden jetzt so richtig auf, bis sozusagen nichts mehr mit rechten Dingen zuging.
Im Jahr 1999 übernahmen sie dann den ganzen Laden von Frau Partik und jetzt gab es offenbar überhaupt kein Halten mehr.

Zwei Gesellschaften, ein Betrug
Die neuen Herren, versehen mit einem guten Kundenstamm, machten aus der alten Gesellschaft AMV zwei neue, nämlich einmal die AMIS Financial Consulting AG und weiter die AMIS Asset Management Investment Services AG.

Zielgruppe waren Bezieher mittlerer Einkommen; also Leute, die von den monatlichen Einkünften etwas zurücklegen konnten, für den Lebensabend, und um diese Ersparnisse sollten sie nun erleichtert werden. Der Trick war immer der gleiche, über Akquisiteure wurden den in finanziellen Dingen Unbedarften klargemacht, dass sie ihr Kapital entwerten ließen, die Rückflüsse lachhaft und die lachenden Dritten nur die Banken seien.

Dass der Betrug über fast sechs Jahre laufen konnte, denn erst im November 2005 wird über beide Betrugsfirmen das Konkursverfahren eröffnet, hängt mit dem ausgefeilten System der Betrüger zusammen: Wer aussteigen wollte, bekam seine Gewinne ausgezahlt, und das sprach sich herum. Also warum auszahlen lassen, wenn man doch scheinbar sicher Gewinne machen konnte.

Die Auszahlung der Gewinne wurde aus den Einnahmen der weiter zahlenden Kunden vorgenommen, ein Pyramidensystem also. Denn von einem soliden Investment konnte keine Rede sein.

Eine Bank in Luxemburg
Investiert wurde alles in sogenannte SICAV-Fonds und Vario-Investment-Fonds, welche wiederum von der AMIS verwaltet wurden. Von diesen Fonds wurde dann wiederum das Geld an Scheinfirmen in den Bahamas, Liechtenstein und Florida überwiesen.

„Deponiert wurden diese „Zertifikate“ bei zwei Banken in Luxemburg, der Investment Bank Luxembourg S.A. (IBL) und der Banque Colbert.

Die Banque Colbert ging pleite, aber deren Geschäftsführer, Sylvain Imperiale und Yves Bayle, hatten sich rechtzeitig samt allem Zugehörigen in die IBL abgesetzt. Die IBL wurde Ende 2004 in Sella Bank Luxemborg S.A. umbenannt. Damit wurde deutlich, wer hinter der Bank steht, nämlich die Banca Sella in Italien, eine der größten Privatbanken dort, mittlerweile global tätig.

Die Finanzaufsicht in Luxemburg schlägt zu
Wegen Ungereimtheiten bei der Bewertung der Fonds durch die IBL setzte die Luxemburger Finanzaufsicht am 4.3. 2004 mit sofortiger Wirkung den Handel mit den Amis-Dubiosa aus. Und sie benachrichtigte die Finanzaufsicht in Österreich (FMA), die sich offenbar für nicht zuständig hielt, das sei wohl ein luxemburgisches Problem. Erst acht Monate später reiste man dorthin, um sich zu informieren und erst elf Monate danach schlug die FMA endlich zu. Bis dahin konnten die Gaunereien munter weitergehen, auch in Deutschland.

Raoul Berthaumieu und die IBL
Die Querverbindungen zur BAWAG hatten wir schon erwähnt, aber auch zur Hypo-Alpe-Skandalbank gab es interessante Berührungspunkte.

Raoul Berthaumieu, alias Raoul Berthamieu alias Lee Sanders ist bei der IBL durchaus bekannt. Er war im Jahr 1992 in den USA wegen Scheckbetrugs zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden und tauchte mit einer teils vorbestraften Crack Crew, die auch Adnan Khashoggi, Rakesh Saxena, Sherman Mazur und Regis Possino umfasste, im Jahr 2000 bei der „General Commerce Bank“ in Wien auf, und verwandelte sie in ein Zentrum des internationalen Aktienbetrugs – „Nachrichten Heute“ berichtete darüber. Diesem Berthaumieu gab die Hypo-Alpe gerne und reichlich Kredit und der damalige Vorstand der Hypo-Alpe, Dr. Wolfgang Kulterer, bezeichnete den einschlägig vorbestraften Berthaumieu als seriös; das habe er sich von der Polizei bestätigen lassen.

Offenbar machte Berthaumieu in dieser Zeit auch Geschäfte zusammen mit der IBL später Sella Bank, denn in einem Zivilprozess, den Saxena gegen einen weiteren vorbestraften Gauner namens Tariq Ahmad in den USA anstrengte, trug er vor, von Berthaumieu, seiner damaligen Frau Sylvie Sainlez ( einer belgischen Anwältin) und der IBL hereingelegt worden zu sein. Gleiches behauptete auch wiederum Tariq Ahmed in einem Prozess, den er in Nevada gegen die IBL, Berthaumieu und Sylvie Sainlez anstrengte.

Russenmafia bei der IBL?
Aber auch sonst brauchte sich die IBL/Sella Bank über mangelnde Aufmerksamkeit in der Presse nicht zu beklagen. Die Bank, deren Firmengeschichte sich bis in das 16 Jahrhundert zurückverfolgen lässt, gestattete russischen „Geschäftsleuten“, unter ihnen der Milliardär Arcady Gaydamak, ein wenig Geld auf der Sella Bank in Luxemburg zu deponieren. Geld, dessen Herkunft angeblich nicht ganz hasenrein war. Dies veranlasste die luxemburgische Bankenaufsicht dortige Konten einzufrieren.

Der Milliardär Gaydamak wird in Frankreich steckbrieflich gesucht und hält sich vorwiegend in Angola und Israel auf. Angola hatte er 1993 illegal Waffen im Werte von 800 Millionen US Dollar unter Verletzung eines UN Waffenembargos verkauft. Dieser Skandal, das sogenannte Angolagate, in den auch der Sohn des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Mitterand angeblich verwickelt ist, soll noch dieses Jahr vor Gericht gehen.

Was wurde aus den Betrügern?
Die Betrüger setzten sich nach Venezuela auf die Ferieninsel Margarita ab, wurden jedoch aufgestöbert, ausgeliefert und vor Gericht gestellt. Boehmer und Loidl erhielten jeder 5 1/2 Jahre Haft ohne Bewährung.

Was wird aus den Geschädigten?
Diese klagen nun in verschiedene Richtungen, gegen die Finanzaufsicht in Österreich wegen Amtspflichtverletzung und gegen die Sella Bank, wegen Verletzung der Pflichten einer Depot-Bank. Wenn diese Prozesse durch alle Instanzen gegangen sind, dann dürften einige der Geschädigten bereits verstorben sein.

linkInvestmentbank Luxembourg (IBL) und der Air-Holland-Skandal
Angolagate in Frankreich – Geldgier, Geschütze und Granaten
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BAWAG-Es war einmal eine Arbeiterbank in Wien
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale
Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.
Finanzkrise, Bankenkrisen, Kleinanlegerbetrug – Hat die Finanzaufsicht BaFin versagt?
Finanzgauner, ihre Opfer und die BaFin
Freispruch im General-Partners-Prozess – Wiener „Kaffeehausjustiz“ überfordert?
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

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Nachts beim Hamburger US-Konsulat: Zoff gegnerischer Geheimagenten?

onlineredaktion – Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York wurde das US-Generalkonsulat in Hamburg in eine Festung verwandelt. Temporäre Sicherheitsbarrieren um das Konsulatsgebäude, dazu zählte die vollständige Sperrung einer Straße, wurden unlängst durch massive Betonsperren zur permanenten Einrichtung.

Hinter den Barrieren scheint das US-Konsulat damit sicher zu sein. Doch wie unsicher das Leben der Hamburger unmittelbar um das amerikanische Generalkonsulat geworden ist, zeigte sich am vergangenen Donnerstagabend, kurz nach 22 Uhr.

An der Shell-Tankstelle am Hamburger Dammtorbahnhof, etwa 400 Meter Luftlinie von US-Generalkonsulat entfernt, sollen drei Männer einen aus dem Iran stammenden 27-Jährigen verprügelt haben. Nachdem sie von ihm abgelassen hatten, in einen Mercedes gestiegen waren und in Richtung Rothenbaumchaussee fuhren, zog der Iraner eine Pistole und schoss auf das Fahrzeug, traf dabei die Beifahrerseite. Eine Kugel schlug im Tankstellengebäude ein, eine andere Kugel durchschlug die Frontscheibe eines Reisebusses und verfehlte knapp den Kopf des Fahrers, der einen Schock erlitt. Auch eine Insassin des Busses wurde geschockt und musste kurzfristig im Rettungswagen behandelt werden.

Der Iraner ließ seinen Wagen, einen VW Touareg, an der Tankstelle zurück, flüchtete zu Fuß über die Grünanlage „Moorweide“. In einem Mülleimer auf der Moorweide fand die Polizei noch in der Nacht eine Pistole.

Die Polizei fand den Mercedes verlassen im Stadtteil Steilhoop. Der Fahrer konnte ermittelt werden: Ein 22-jähriger US-Bürger.

Obwohl es am 15. März 2008 schon einmal an einer Hamburger Shell-Tankstelle eine Schießerei zwischen mutmaßlichen Mitgliedern von zum Rotlichtmilieu zählenden Banden gegeben hatte, sieht die Hamburger Polizei derzeit keinen Zusammenhang mit dem Rotlichtkrieg; die Hintergründe der Tat seien noch völlig unklar, so eine Sprecherin.

Die vier Täter sollen noch flüchtig sein.

Gift

Toxische Chinaware – Reebok in USA zu Millionen-Strafe verurteilt

onlineredaktion – Ist dies das Ende der rücksichtslosen Profit-Sucht westlicher Unternehmen, die als „Global Player“ in China hergestellte, mit gefährlichen Chemikalien vergiftete Produkte verscherbeln? Eine Millionen US-Dollar Strafe soll nun der US-Sportartikelhersteller Reebok zahlen, weil er giftigen Modeschmuck in die USA importiert und dort verkauft hat. Es sollen 300.000 Armbänder gewesen sein – mit einem angeblich zu hohem Bleigehalt. Schlimm genug, dass sie überhaupt Blei enthielten!

Im März 2006 war nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC ein vier Jahre alter Junge gestorben, weil er den bleihaltigen Anhänger eines Armbands verschluckt hatte. Reebok hatte den Armreif Kinderschuhen beigelegt. Die Obduktion der Leiche des Kindes ergab, dass der Beigehalt im Blut den als gefährlich geltenden Wert um das Vierfache überstieg. Reebok sah sich daraufhin zum Rückruf der toxischen Armbänder veranlasst.

Die Adidas-Tochter stimmte einem Vergleich mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zu. Wie die CPSC sagt, sei die Strafzahlung die höchste, die je wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz gegen schädliche Substanzen verhängt wurde.

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BayernLB, Hypo Group Alpe Adria und kein Mangel an Skandalen

Dr. Alexander von Paleske – —-16.3. 2008 — Wir berichteten im vergangenen Jahr ausführlich über den Verkauf der österreichischen Skandalbank Hypo-Group-Alpe-Adria an die Bayerische Landesbank, Anstalt des öffentlichen Rechts. Kaufpreis: 1,6 Milliarden. Die Hypo-Alpe war damals mehrheitlich im Besitz des Landes Kärnten, dessen Landeshauptmann der Rechtsaußen und Bewunderer hitlerscher Arbeitsmarktpolitik Jörg Haider ist.

Haider führte mit dem damaligen Innenminister und jetzigem Ministerpräsidenten Günther Beckstein die Verkaufsverhandlungen. Ein Skandal für sich, bedenkt man, dass die EU seinerzeit, nach dem Eintritt von Haiders FPÖ in die österreichische Regierung, die Kontakte auf ein Minimum reduzierte und Israel seinen Botschafter abzog. Mit dabei war damals noch, der mittlerweile in die Wüste geschickte Chef der BayernLB, Werner Schmidt.

Die Bayerische Landesbank kauft ein Kuckucksei

Wie sich nun herausstellte, handelte es sich beim Kauf der Skandalbank um ein Kuckucksei. Denn nicht nur die von Nachrichte Heute gelisteten Skandale belasten diese Bank, sondern die Hypo-Alpe besaß auch einen schönen Ableger in Liechtenstein, die Hypo-Alpe Adria Liechtenstein AG. Dieser Ableger soll seinerzeit schon bei der angeblichen „Karussellfinanzierung“ der Kapitalerhöhung der Hypo-Alpe eine wichtige Rolle gespielt haben, wie „Der Standard“ am 18. Juni 2007 unter der Überschrift- „Hypo-Kapitalerhöhung im Karussell“ schreibt.
Dieser Ableger bot der „verehrten Kundschaft“ an „den Finanzplatz Liechtenstein optimal zu nutzen”. Und zur Kundschaft gehörte nach dem Erwerb auch die BayernLB inklusive deren Kundenstamm. Was „optimale Nutzung“ in Liechtenstein wirklich bedeutet, das wurde in den vergangenen Wochen klar: Steuerhinterziehung.

Auf Nachfragen nach einer möglichen Verwicklung in den Steuerskandal, antwortete die BayernLB laut dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL ausweichend.

Weg mit Schaden
Nun will man den skandalträchtigen Ableger schnellstens wieder loswerden, getreu dem Motto “Weg mit Schaden”. Denn mittlerweile wurde auf Antrag der SPD und der Grünen in der vergangenen Woche im bayerischen Landtag ein Untersuchungsausschuss eingesetzt, der die Geschäfte der BayernLB genauer unter die Lupe nehmen soll. Auch und gerade die mögliche Förderung der Steuerhinterziehung. Der Ausschuss soll seine diesbezügliche Arbeit am 3. April aufnehmen.

Satter Schaden
Über Schaden braucht sich die BayernLB nun wirklich nicht zu beschweren, den hat sie schon reichlich. Wie die FAZ gestern schreibt, muss die BayernLB deutlich höhere Belastungen durch die Kreditmarktkrise verbuchen, als bisher bekannt. Die Rede ist von 2,3 bis 3 Milliarden Euro.

Auch Österreichs Justiz bewegt sich
Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Hypo-Alpe, Wolfgang Kulterer, wegen angeblicher Bilanzfälschung, Untreue und einiges mehr, soll Ende März zu einer Anklageerhebung führen, wie österreichische Zeitungen unter Berufung auf Justizkreise mitteilen. Wir dürfen also mit Spannung auf weitere Neuigkeiten aus der Alpenrepublik und dem weiß-blauen Bundesland warten.

Freispruch im General-Partners-Prozess – Wiener „Kaffeehausjustiz“ überfordert?
Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück
Kroat-Rocker Marko Perkovic und die Hypo-Alpe-Adria Bank
Jörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan

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DAX fällt auf neues Jahrestief – Finanzkrise geht in Phase 3 über

World Content News – In Asien und Europa sind die Aktienkurse erneut eingebrochen. Bis zum Mittag gab der Dax um 3,5 Prozent nach.
Zuvor hatte die US-Notenbank ihren Diskontsatz am Wochenende (!) von 3,50 Prozent auf 3,25 Prozentpunke gesenkt, um Liquiditätsengpässe auf dem Geldmarkt zu verhindern. Verkehrte Welt: Was sonst als positives Zeichen bewertet wird, lässt dieses Mal bei den Anlegern die Alarmglocken schrillen.

Besonders die Bankenwerte gaben nach, als bekannt wurde, dass die US-Bank JP Morgan Chase die angeschlagene Wall-Street-Bank Bear Stearns wegen dessen schwerer Verluste in der US-Immobilienkrise für einen Schnäppchenpreis von rund 149 Millionen Euro übernimmt. JPMorgan Chase zahlt dafür schlappe zwei Dollar pro Bear-Stearns-Aktie.

Zum aktuellen Stand …

Nach den schweren Turbulenzen im Januar sieht es nun so aus, als wären die letzten Optimisten stiften gegangen.

Der DJ aus den USA konnte am Nachmittag den Frankfurter Brand auch nicht mehr löschen. Der Dax musste insgesamt 4,18 Prozent abgeben. Die US-Verluste halten sich bisher jedoch in Grenzen: Es geht mal rauf, mal runter, um 18 Uhr waren es 1% Miese.

Siemens ist nach einer Gewinnwarnung nun 17 Prozent weniger wert. Was solls: Vor zehn Jahren hätte man bei einer Wertvernichtung von 14 (in Worten: vierzehn!) Milliarden Euro den Laden wohl zu machen müssen. Heutzutage müssen dafür keine Pferde mehr kotzen, man wackelt höchstens bedenklich mit den Ohren. Kauft Euch einen Lolli und wartet auf den Sommer. Der wird wahrhaft olympisch.

Quellen:
DAX fällt auf neues Jahrestief (Hamburger Morgenpost, 17.03.2008)
Erst einmal Finger weg von Aktien (Die Welt, 17.03.2008)
Siemens senkt Gewinnerwartung (bild.de, 17.03.2008)
Hongkong: Hang Seng Index bricht um über 5 Prozent ein
(ad-hoc-news.de, 17.03.2008)
Presseschau: Im Würgegriff der Finanzkrise (Handelsblatt, 17.03.2008)
Schwarzer Tag für Siemens: 14 Mrd. Euro vernichtet (n-tv, 17.03.2008)

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

afrika

Militärische Invasion gestoppt – Südafrikas Präsident Thabo Mbeki und die Komoren

Dr. Alexander von Paleske – Gestern meldete die größte südafrikanische Zeitung “Sunday Times”, der Staatspräsident Thabo Mbeki habe eine Invasion von Truppen der Afrikanischen Union (AU) auf der zu den Komoren gehörenden Insel Anjouan verhindert. Teilnehmen an der Invasion sollten Truppen aus Libyen, dem Sudan, Senegal und Tansania. Der Einsatz stand unmittelbar bevor, und die Truppen hatten sich bereits auf der Nachbarinsel Moheli versammelt, die Franzosen hatten den Transport mit Kriegsschiffen zugesagt. In letzter Minute schaffte es der Staatspräsident, wohl unter Zuhilfenahme erheblichen Drucks, den Präsidenten Tansanias, Jakaya Kikwete, der auch gegenwärtiger Präsident der AU ist, von diesem Plan abzubringen.

Was bewegt die AU, erstmalig in ihrer Geschichte eine Eingreiftruppe aufzustellen, um in einem ihrer Mitgliedsländer militärisch zu intervenieren?

Ein Blick zurück
Um dies zu verstehen, müssen wir einen Blick zurück auf die Geschichte dieser ehemaligen französischen Kolonie werfen, die erst 1975 unabhängig wurde. In der Folgezeit fanden auf diesem Inselarchipel, nordöstlich von Mozambique im Indischen Ozean gelegen, insgesamt 19 Putsche und Putschversuche statt, in denen, bis zur Amtsübernahme Mitterands in Frankreich im Jahre 1981 immer wieder der Name eines der schlimmsten Söldner Afrikas auftaucht: Bob Denard. Die gaullistischen Regierungen benutzten ihn und seinen weißen Söldnerhaufen als Frontmänner, um ihre Interessen dort durchzusetzen. Erst mit dem Amtsantritt Mitterands verlor Denard seine Unterstützung, aber erst 1991 verschwand er nach seiner Verhaftung und Auslieferung nach Frankreich von der Inselrepublik, auf der er mit seiner Söldnerbande zuvor die Fäden gezogen hatte.

Im Jahr 1997 erklärten sich die Inseln Anjouan und Moheli für unabhängig und versuchten unter die Fittiche der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu gelangen, was diese jedoch ablehnte. Auf Druck der AU unter Führung der südafrikanischen Regierung kam es dann zu einem föderalen Staat, dessen Implementierung jedoch von dem Herrscher auf der Insel Anjouan, Mohamed Bacar, sabotiert wurde. Nach langwierigen Verhandlungen mit der Regierung der Komoren, Bacar und der AU, hatte jetzt die AU genug und sah in der militärischen Intervention den einzigen Ausweg, um die territoriale Integrität des Inselstaates wiederherzustellen.

Es wäre das erste Mal, dass die Afrikanische Union hier eine Intervention vornimmt, um einen Diktator und Sezessionisten davon zu jagen. Bereits vorher hatte im Jahr 1978 Tansania in Uganda interveniert und den Diktator Idi Amin davongejagt. Südafrika und Botswana intervenierten militärisch 1998 in Lesotho, um dem Chaos dort ein Ende zu bereiten. Aber das waren keine Interventionen der AU bzw. der Vorgängerin OAU. Tansania handelte auf eigene Faust und Südafrika und Botswana im Rahmen der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika.

Mbeki und die stille Diplomatie
Was veranlasst Thabo Mbeki nun, mit dem Sezessionisten Bacar, der gerade zuvor von dem tansanischen Außenminister Bernard Membe als Lügner bezeichnet wurde, weiter zu verhandeln?

Die Antwort liegt in der merkwürdigen Ideenwelt Thabo Mbekis, der bereits seinerzeit den nigerianischen Diktator Sunny Abacha, einen der schlimmsten Tyrannen Afrikas, als “komplexe Persönlichkeit” bezeichnet hatte, als dieser den Dichter Ken Saro Wiwa 1995 hinrichten ließ. Der damalige Staatspräsident Nelson Mandela, der sich gerade zu einem Staatsbesuch in Neuseeland aufhielt, griff Sunny Abacha im Gegensatz zu seinem Stellvertreter Mbeki in unverhüllter Form an. So kam auch Robert Mugabe davon, mit seinem mehrmaligen Wahlbetrug und dem Terror, den er in Simbabwe, dem Nachbarland Südafrikas, veranstaltete. Sieben Jahre übte sich Mbeki in “stiller Diplomatie”, aber völlig erfolglos.

“Schwarz kämpft nicht gegen Schwarz”, könnte man diese Einstellung nennen. Eine fatale Haltung, und eine Ermutigung für jeden schwarzen Diktator, die gerade auch für die am 29. März anstehenden Wahlen in Simbabwe nichts Gutes erwarten lässt. Dort bereitet Mugabe bereits den Wahlbetrug vor, indem er die Wahlurnen und Stimmlokale in den Hochburgen der Opposition verknappt. In den beiden großen Städten, Bulawayo und Harare, stehen jedem Wahlberechtigten statistisch genau 9 Sekunden zur Verfügung, um die drei Stimmzettel für die Wahl des Präsidenten, des Abgeordneten und des Senators auszufüllen.

Südafrika – Ende der Regenbogen-Nation?

Herz-OP ohne Strom – Südafrikas Reise in die Finsternis
Mbeki, Mugabe und die Wahlen in Simbabwe
Südafrika – Auf dem Weg in eine Bananenrepublik?
Auswärtssieg im Rugby, und Heimniederlage der Demokratie – Südafrika in der vergangenen Woche.
Südafrika – Kampf Mbeki gegen Zuma geht in neue Runde
Zumas Ansprache –
Kampf gegen AIDS und Kriminalität
Heuchler, Helden und Pillendreher
Südafrika – Neuwahlen wahrscheinlich
Südafrika: Mbeki gegen Zuma – ANC vor der Zerreissprobe
Südafrika: Thabo Mbeki auf dem Kriegspfad
Südafrika: Tokyo Sexwale kandidiert
Tokyo Sexwale nächster Präsident Südafrikas?
Machtkampf am Kap
Bulelani Ngcuka and his Apartheid Soldiers

kriminalitaet

The bad and good about Victor Bout: ‘Merchant of Death’ detained in Thailand

David Dastych – ’Warsaw, Poland: In a rare interview granted in Moscow to American journalist, filmmaker and writer, Peter Landesman, in 2003, Victor Anatolyevich Bout (then 36) said about himself: ‘’I woke up after Sept. 11 and found I was second only to Osama.” And referring to his bad reputation of “the biggest arms dealer in the world’’ he joked: ‘’Maybe I should start an arms-trafficking university and teach a course on U.N. sanctions busting.’


Victor Bout arrested in Bangkok

Four years later, caught in Bangkok on Thursday, March 6, 2008 in an almost model DEA sting operation, Bout got his first chance to “lecture” to his captors on how he had built an almost perfect, very sophisticated and dangerous global arms trade system. But he kept his mouth shut. Victor Bout is facing a trial in Thailand and, perhaps, an extradition to the United States where he could get up to 15 years in jail.

A Thai court has denied him bail “because it fears he may try to leave the country.” Bout, 41, hopes he will be sent back to Russia to be tried there, and his Russian lawyers are working very hard on his extradition to Moscow. It’s still too early to predict what will happen to the very unique and highly intelligent Russian weapon-trade master. American media had reported Bout could embarrass the U.S. Government if put on trial. A part of his large (over 60 planes) worldwide air-transport network was recently employed by the Pentagon and probably also by the CIA as a logistic “subcontractor” in Iraq and Afghanistan.

The secret character of some of these missions shouldn’t be revealed. If allowed to return to Russia, Bout could face a trial there, too, but he would be well protected from extradition for similar reasons: his enterprises had been rendering very important services to the Russian industrial-military complex and to the highest bosses in the Kremlin, including the former President, Vladimir Putin. Would Putin’s successor, Dmitri Medvedev, keep Victor Bout as his own “junkyard dog” for special ops? Not sure.

Russia is strenuously trying to build up its credibility as a “lawful state.” For many years, characters like Semyon Mogilevich, “The Brainy Don”, have served the Kremlin masters as middlemen and operators of illegal businesses. Mogilevich has been recently arrested in Moscow for “tax evasion” and is awaiting a probable trial. But he won’t be extradited to the United States, in spite of the fact that he is high on the FBI “wanted” list.

A similar option could be “arranged” for Bout in Russia, with a slight difference: Mogilevich is a Jew and Jews in Russia are not treated well and they could easily loose state protection (like in the case of Mikhail Khodorkovsky, a former KGB protege, now a prisoner). Victor Anatolyevich Bout is a genuine Russian national and his case could be treated more favorably for him.

The crazy Yeltsin years
I had first heard of Victor Bout in the early 1990s, when I cooperated with a Polish private air-services company named Joy Co.Ltd (its name alluding to “the joy of flying”). Joy had its main base in Djibouti, in eastern Africa, and the company was rapidly expanding on the continent. They were also selling Russian helicopters and other planes obtained from their good contacts in Moscow and Kiev. Some time in 1992, they were planning a special operation: to fly our choppers to a flooded African country and to evacuate some gold from a gold mine for a pretty good sum of money.

Shortly before that venture, the chief pilots and managers of Joy Co. Ltd. perished in a strange helicopter crash over east-African desert. Before the accident, Joy ran into a strong Russian competition, dumping prices to their African customers. After the funeral of our pilots, I heard somebody talk about “but” (this word means “a shoe” in Polish). Had Victor Bout anything in common with that African accident?

I simply don’t know. What I know is that in Africa Bout’s arms traders accepted payments in gold and diamonds. Joy Co.Ltd, a small, not well funded Polish air-services company had no chances to compete against Victor Bout’s lavishly financed network. As he told Landesman about his beginnings in the early 1990s:

‘’I never had investors,’’ Bout said. But where does a 25-year-old Russian get that kind of start-up money? I asked. ‘’It was never difficult finding money,’’ he said, refusing to say more.”
In the “crazy Yeltsin years”, as we used to call the 1990s, everything was possible. Russia opened up with all rare materials and products that could have been considered strategic and top secret by the Soviets. There are some unconfirmed hints that Victor Bout also shipped nuclear materials from Russia and the Ukraine to (mostly) false “end users” in Central Africa, covering the real buyers: Iraq, Libya, Pakistan and Saudi Arabia.

One of the three Russian transport planes, starting from military airfields near Kiev, Ukraine, and loaded with weapons and nuclear stuff crashed over Greece. The destination was Central African Republic, the caretakers were Russian and French intelligence officers and the value of only one of several 30 kg metal flasks with special nuclear product was about 10 million dollars. The planes allegedly belonged to one of Bout’s African air companies. I have learned about this unfortunate flight in Paris from some intel friends.

In the first part of the 1990s, I cooperated with a Czech trade and financial enterprise, but truly a KGB “front company”, which had its operations in Geneva, Switzerland. They traded in…Russian rubles, trillions of them to be exchanged against U.S. dollars. The overall contract was worth over USD 5.0 billion. The Czech company’s share was to be USD 100 million and my “tiny” fee was worth USD 1 million only. The contracts had been arranged by operators of a so-called “Vienna Group” (a business-mafia outfit run by the KGB) with some Kremlin “big shots” or “fat cats,” who controlled the Moscow and provincial national banks.

The other party was, as I learned later, the CIA with their “front companies” and their Texan bank connections. And it failed. Why? Because some of the “fat cats” had been suddenly replaced within the Yeltsin’s administration and they lost the “blocking” controls over the banks. At that time, waiting in Geneva, I didn’t know that the main operator on the American side was a former “junkyard dog”, or a special-ops intelligence man of President Ronald Reagan, Somalia’s Ambassador to Canada, Lee “Leo” Emil Wanta. That covert business genius and American intelligence officer was the “brain” of a huge network of operations that were to crush the Soviet economy in the late 1980s and early 1990s.

One of them was known as a “Ruble Pump”. Wanta was also instrumental in shutting down of some illegal nuclear trade operations and Dr. Lutz’s lab serving them in Switzerland. But when he got ready to “take off” Marc Rich, a mafia-type American businessman, later pardoned by President Bill Clinton, he was suddenly arrested and flown to the U.S.A. to face bogus “tax evasion” charges in the State of Wisconsin. When I got in touch with Lee, several years later, he told me that if I could have met him in Geneva in the 1990s, our dollar-ruble exchange with the Russians would have been successful.

I didn’t know either, that the real cause of his arrest in Switzerland and his later terrible plight in the U.S.A. was his flat refusal to transfer $ 250 million from CIA secret accounts under his control to a private foundation owned by the President’s wife, now a Senator and a Presidential candidate, Mrs. Hillary Rodham Clinton. Ambassador Wanta is still fighting in U.S. courts to return these secret funds to the American People, and not to some greedy politicians who would be glad to steal more of them… Read more: “What Is the Truth about Leo Wanta?” Geoff Metcalf, Monday, Sept. 18, 2006 Idaho Observer, January 2007, “Following the money backwards leads to President Reagan, Russian rubles and Ambassador Leo Wanta.”

What all this has in common with Victor Bout? There were many connections between the rise of the secret business operations by the American intelligence (CIA in particular) and the rise of similar operations conducted by the Soviet KGB in the 1990’s. Lee Emil Wanta was Reagan’s “junkyard dog”, and Victor Anatolyevich Bout was Yeltsin Family’s one. Bout had more good luck than Wanta…until his recent arrest in Thailand. Lee is out of jail and fighting for a noble cause, Victor is facing long-time imprisonment, unless his high Kremlin protectors help him out of his hell-hole.

The wildlife lover
Cases like Bout’s always remind me about human’s dual nature: bad and good, loving and hating, normal and perverse, because every man and every woman has been naturally made with conflicting features of character. And only God knows why and what for.

Peter Landesman, in his brilliant article for the New York Times Magazine (2003), quoted Bout’s close associate Richard Chichakli about Victor:

“Flowers, that’s where it all started.’’ … ’’He’s a vegetarian.’’… ’’He’s an ecologist. He believes in saving the rain forest.’’ … “He admired the isolated Pygmy tribes he visited during his jungle runs, he said, because they lived in perfect harmony with their environment, immune from conflict and diseases like AIDS.”

And more, about Bout from himself:
“Over the previous 10 years, he explained, whenever he accompanied one of his planes into the remote jungles of Africa, he spent time photographing wildlife and studying isolated African tribes. ‘’In the middle of nowhere, you feel alive, you feel part of nature.’’ His favorite authors, he told me, were the New Age novelists Paulo Coelho and Carlos Castaneda. ‘’What I really want to do now is to take one of my helicopters to the Russian Arctic north and make wildlife films for National Geographic and the Discovery channel.’’
Gayle Smith, the U.S. National Security Council’s top Africanist, quoted by Landesman, said:
‘’Bout was brilliant,’’… ‘’Had he been dealing in legal commodities, he would have been considered one of the world’s greatest businessmen. He’s a fascinating but destructive character. We were trying to bring peace, and Bout was bringing war.’’

A dog of war,gunrunner, former Air Force officer and KGB spy…a husband, father, ecologist, exceptionally literate and highly intelligent businessman with fluent command of six foreign languages, including Farsi and some African, Bout is said to have at least five passports and several aliases. He resided in Russia with his wife, Alla, and her father, “Zuiguin.” According to a UN report, “information from the United States suggests that his wife’s father, “Zuiguin,” at one point held a high position in the KGB, perhaps even as high as a Deputy Chairman.”

In addition to his services as an arms dealer and importer/exporter of weapons and ammunition, Viktor Bout has allegedly offered some sort of private military assistance to the Afghan Northern Alliance and United States in those countries’ on-going war on terrorism. According to journalists Stephen Braun and Douglas Farah, Bout approached the American intelligence community (specifically the FBI, possibly the CIA as well) sometime after the September 11th, 2001 terrorist attacks on the World Trade Center with a contract of services to help combat the Taliban and Al-Qaeda in Afghanistan.

While the American agencies have not disclosed their final decision on the matter, documentation has been obtained by Braun and Farah which indicated that these agencies were interested enough to allow Bout to fly to the United States on at least two occasions for face-to-face discussions of his sales pitch. (It is important to note that trips of this nature would have required a temporary waiver of his American travel ban, evidence of which Braun and Farah also claim was obtained.)

Bout was arrested in Bangkok following an eight month-long international sting operation, staged against him and his aide, Andrew Smulian, by the American Drug Enforcement Agency (DEA). At least three people knowing him or cooperating with him helped the DEA as covert informants, code-named C-1, C-2 and C-3, who played the roles of Columbian FARC rebels, looking for weapons worth over $ 30 million. The DEA sting operation extended from Curacao to Bucharest and Bangkok and led to the arrest of Bout and Smulian and to presenting well-documented and serious charges against “international arms traffickers” to a U.S. Court in the Southern District of New York.

I wonder what will happen to Victor Bout in the future. Will he rot in jail or become a “turncoat” to help the international efforts to curb the illegal trafficking of arms, drugs, nuclear materials and other items which render our world dangerous. Is this possible? All is possible.

This article was first published at Canada Free Press

David Dastych, 67, is a veteran journalist who served both in the Polish intelligence and the CIA; jailed in Poland by the Communist regime he spent several years in special prison wards; released in early 1990’s he joined international efforts to monitor illegal nuclear trade in Europe and Asia; handicapped for lifetime in a mountain accident in France, in 1994; now he returned to active life and runs his own media agency in Warsaw.

Viktor Bout – Auslieferung in die USA?
linkViktor Bout, Afrikas “Merchant of Death”
linkGeheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?<
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
linkUgandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es.
linkThe agency that runs Pakistan
linkThe criminal stories of the good soldier Bout
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linkThe last Russian attack on American soil?
linkUnknown secrets of the communist past (Part I)