spionage

Einblick ins Live-Tracking

World Content News – Einblick ins Live-Tracking: Eine Boing 747 auf dem Weg von Guantanamo nach Casablanca in Marokko. Noch liegt der Zweck dieses Fluges der Saudi Arabian Airlines von heute morgen im Dunkeln, es dürfte sich wohl um einen Gefangenenrücktransport handeln.

Quelle: http://flightaware.com/live/flight/SVA7363

Oder ist dies schon der heimliche Beginn des Exodus aus dem Foltercamp?

[Update 16.07.]
Na also. die Auflösung folgt auf dem Fuße:

16 Saudis haben Guantánamo verlassen

Riad. DPA/baz. Aus dem amerikanischen Gefangenenlager Guantánamo sind 16 Saudis entlassen worden. Die saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA berichtete unter Berufung auf Innenminister Prinz Naif bin Abdul Asis, die Männer seien am Montag in ihrer Heimat eingetroffen und befänden sich noch in Gewahrsam der Behörden. Ihren Angehörigen werde aber gestattet, sie zu treffen. Mit dieser Entlassung konnten bisher nach offiziellen Angaben 77 saudi-arabische Gefangene das Lager für Terrorverdächtige verlassen. Derzeit sitzen dort nach Angaben von Prinz Naif noch 53 Saudis ein.
Weiterlesen bei: Basler Zeitung

Related News:
Senators press Rice on Guantanamo detainee transfers to torture states
(jurist.law.pitt.edu, 15.07.2007)
Plan to close Guantanamo site raises worry over detainee transfers
(contracostatimes.com, 15.07.2007)
Hoffnung für Gefangene in Guantanamo (Tagesspiegel, 02.07.2007)
Wo die Folterjets heute fliegen (blick.ch, 11.07.2007)
Wie die Schweiz CIA-Flüge bewilligte (blick.ch, 12.07.2007)

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

afrika

Der Freie Fall eines Erzbischofs.

Dr. Alexander von Paleske – Mugabe schafft sich mit versteckter Kamera den schaerfsten Kritiker vom Halse.

Der simbabwesche Erzbischof Pius Ncube war der schaerfste Kritiker des simbabweschen Diktators Robert Mugabe. Auch wir haben ueber diesen „Loewen von Matabeleland“ berichtet. Er soll einst auf einer Todesliste Mugabes gestanden haben.

Seit Anfang der Woche ist er nun verstummt, vermutlich auf Dauer. Mugabe setzt normalerweise brutale Gewalt gegen die Kritiker seines Regimes ein. Fuer den Erzbischof hatte er sich etwas anderes ausgedacht. Sein Geheimdienst installierte eine versteckte Kamera in dessen Schlafzimmer. Und was dort geschah war durchaus nicht im Einklang mit dem Zoelibat. Nicht nur eine Dame sondern offenbar mehrere haben den unkeuschen Weg dorthin gefunden.

Seit drei Tagen strahlt das das simbabwesche Fernsehen zur besten Sendezeit Videoclips mit Szenen aus, die an Deutlichkeit nichts zu wuenschen uebrig lassen. Vor jedem Clip wird darum gebeten, die Kinder diese Szenen nicht sehen zu lassen. Der unbekleidete Erzbischof und seinen unbekleideten Besucherinnen koennen dort im Bett bestaunt werden. Der Ehemann einer der Besucherinnen hat nun den Erzbischof wegen Ehebruchs vor Gericht gebracht, er will Schadensersatz.

Vorgestern, anlaesslich eines Begraebnisses, „tadelte“ Mugabe den Erzbischof und erklaerte, dass er dafuer beten wolle, dass der Erzbischof wieder auf den Tugendpfad zurueckfindet.

Fuer die Bervoelkerung Simbabwes eine herbe Enttaeuschung, denn der Erzbischof, anders als der Oppositionsfuehrer Tsvangirai war absolut kompromisslos und mutig aufgetreten.

Seit Montag dieser Woche ist er nur noch eine Lachnummer.

Simbabwe: Putschversuch – Polizisten quittieren Dienst, Hunger allenthalben
Südafrika: Thabo Mbeki auf dem Kriegspfad
Südafrika: Tokyo Sexwale kandidiert
Tokyo Sexwale nächster Präsident Südafrikas?
Machtkampf am Kap
Bulelani Ngcuka and his Apartheid Soldiers
Simbabwes 27. Geburtstag: Kein Grund zum Feiern, außer für Mugabe und seine Lakaien
SIMBABWE – Polizei mordet, Minister buddeln nach Diamanten
Machtkampf am Kap
Tokyo Sexwale nächster Präsident Südafrikas?
Simbabwe – Katholische Bischöfe warnen vor Massenaufstand
Simbabwe – Streiks im Öffentlichen Dienst
Söldner für das letzte Gefecht – Angolanische Crack-Unit kommt nach Simbabwe“
Erzbischof greift Südafrikas Haltung im Simbabwe-Konflikt an
Simbabwe – Regierungsterror ohne Ende
Simbabwe vor Bürgerkrieg
Präsident der Afrikanischen Union distanziert sich von Mugabe
Simbabwe: Oppositionspolitiker schwer gefoltert
Mugabes Ende naht, Polizei schiesst mit scharfer Munition.
Zimbabwes Diktator Mugabe feiert seinen 83. Geburtstag – und sein Volk hungert
Ob die Israelis noch zuhören? Seht euch Zimbabwe an!
Zimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies
Südafrika: Thabo Mbekis Abschlussplan ohne AIDS

terror

Todesschuss den Jungterroristen!

Karl Weiss – Eingeradezu klassisches Beispiel für hetzerischen Kloakenjournalismus a lá B… hat sich Associated Press (AP) an diesem Sonntag geleistet. Man nahm eine Umfrage von Demoskopen der Universität Bielefeld und „interpretierte“ sie nach eigenem Gusto. Es ging darum, die Demonstranten gegen die Politik der G8 noch nachträglich als „gewaltbereit“ und „illegal“ zu denunzieren.

Ob die ursprüngliche Untersuchung des „Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung der Universität Bielefeld“ vielleicht sogar sinnvoll war, wissenschaftlich durchgeführt wurde und Ergebnisse gebracht hat, die für die herrschende Politikerkaste eine Lehre sein könnten, geht aus dem Text, wie er bei `yahoo-news` nachgedruckt wurde, nicht hervor.

Mal wieder wird weder der eigentliche Zweck der Untersuchung noch deren hauptsächlichen Ergebnisse vorgestellt. Es wird weder die Methodik angegeben, mit der gearbeitet wurde noch werden die Fragen und möglichen Antworten im Wortlaut vorgestellt. Die Methode z.B., mögliche Antworten vorzugeben und damit die tatsächlichen Meinungen zu verfälschen, wird von seriösen Soziologen strikt abgelehnt.

Befragt wuden 3576 der Teilnehmer an den Protesten in Rostock und Heiligendamm unter 25 Jahre. Nach welcher Methode diese aus den mindestens 80 000 ausgewählt wurden, erfährt ma nicht. Vielleicht nach dem Motto: „Wir befragen alle, die ein wenig schräg ausssehen“?

Doch all dies interessiert die Textbereiter von AP nicht. Sie wollen hetzen. Da liest man dann:

„Als Motiv für die Teilnahme am Protest [gegen die Politik der G8-Politiker] gaben 88 Prozent Perspektivlosigkeit an.“ Da werden dann die Protestierer gleich zur „prekären Generation“.

Was? Wie? Wer völlig jede Perspektive verloren hat, geht auf Demos????

Da wird doch eher umgekehrt ein Schuh daraus: Gerade weil man eine Perspektive hat, aber eine andere, als die Herrschenden der G8, geht man hin.

Da man nicht erfährt, wie die Frage war und nicht, wie die Antwort mit 88%, bleibt dies ein Geheimnis.

Doch das war nur der Auftakt. Jetzt gehts ans Eingemachte: 20% der Jugendlichen hätten sich als linksradikal erklärt. Wirklich? Mit diesen Worten? Das hätte man gern gesehen.

Und dann kommts, worauf man eigentlich hinauswill: Es gäbe eine hohe Bereitschaft unter den Befragten zu illegalen Aktionen, zum Beispiel Angriffen auf Firmeneigentum.

Na ist es denn die Möglichkeit, diese jungen Menschen wollen illegal werden, sogar Firmeneigentum angreifen. Na da muss man doch eingreifen! Eine Generation von Terroristen!!!

Na, da wird doch das Vorgehen der Polizei verständlich, nicht wahr? Da ist es doch nur angebracht, von Internierungslagern zu sprechen wie Schäuble und von „vorbeugendem Todesschuss“. Das sind doch offensichtlich alles „Gefährder“.

Die kleine Nebensächlichkeit, dass man keine Prozentzahl angegeben hat, ebensowenig wie den Wortlaut der Frage oder den der Antwort, bleibt ganz unbemerkt angesichts so klarer Aussagen, nicht?

Hat man vielleicht eine Frage gestellt vom Typ: „Wenn die Freiheit in Deutschland in Gefahr wäre, würdest du dann auch zu illegalen Mitteln greifen, z.B. Firmeneigentum angreifen?“

Wir werden es nie erfahren.

Aber wichtig ist, nun muss irgendetwas getan werden gegen diese jungen Terroristen! War man doch bei „Internierungslagern“ etwas zurückhaltend, weil der Vergleich mit Konzentrationslagern sich natürlich aufdrängen würde. Nun ist es aber klar: Wenn eine ganze Generation von Terroristen heranwächst, dann gibt es keine andere Möglichkeit.

Ebenso war die Sache mit dem vorbeugenden Todeschuss natürlich nicht von allen sehr wollwollend gesehen worden, aber nach diesen Ergebnissen gibt es nun natürlich keine andere Wahl mehr: Todesschuss den Jungterroristen!

Unglück

Japanische Atomkraft-Katastrophe erheblich schlimmer

onlineredaktion – Was treibt die Verantwortlichen der Atomindustrie dazu, nach Pannen und schweren Störfällen das wahre Ausmaß zu leugnen? Wie berichtet war nach einem mittelschweren Erdbeben im japanischen Atomkraftwerk Kashiwazaki Kariwa zu einem Trafo-Brand gekommen. Ebenso soll eine „geringe Menge schwachradioaktiven Wassers“ aus dem Reaktor ausgetreten sein. Alles harmlos?

Niemand will das glauben. Besonders in Japan nicht. Unter dem Druck der Öffentlichkeit gab der Betreiber des Atomkraftwerks, die Tokyo Electric Power Co. (TEPCO), zu, es sei beim Beben insgesamt zu 50 Funktionsstörungen gekommen. Man habe am Montag nach dem Beben die Öffentlichkeit belogen.

Da wäre also zunächst das radioaktive Wasser: Es blieb nicht, wie ursprünglich behauptet im Kraftwerk, sondern wurde ins Meer gespült. Es wurde von „nur“ 1‘200 Litern „schwach radioaktiven“ Wassers gesprochen. Inzwischen sollen es rund 5‘600 Liter sein und so langsam wird in den Mitteilungen auch die Radioaktivität erhöht: Von 60‘000 auf 90‘000 Becquerel. Auch sollen ursprünglich nur wenige Fässer mit Atommüll während des Bebens umgekippt und deren Deckel aufgesprungen sein. Mittlerweile sollen es über 100 Fässer sein, die wild durcheinander lagen und deren strahlenden Inhalt freigaben.

Und wieder einmal flüchten sich die Betreiber hinter den Grenzwerten: Die 90’000 Becquerel lägen noch unter den nationalen Grenzwerten. Und mit dieser (Schutz-)Behauptung kam heraus, dass der Wert keineswegs gemessen wurde, sondern lediglich auf „Berechnungen“ beruht – eine Berechnung, die die Bezeichnung „Heimtücke“ verdient.

Der Bürgermeister der Stadt Kashiwazaki verbot am Mittwoch ein Wiederhochfahren der abgeschalteten Reaktoren und beruft sich auf die Brandschutzgesetze. Es bestehe keine keine Gesundheitsgefahr, versicherte die TEPCO und kündigte schon ein Wiederhochfahren der heruntergefahrenen Meiler an. Es bestünde „keine Gesundheitsgefahr“. Und das ist sehr wahrscheinlich auch gelogen!

Japanische Manager lügen vor allem deshalb, um ihr Gesicht nicht zu verlieren. Ihr Gesicht ist ihnen wichtiger als das Leben vieler anderer Menschen.

Unglück

Erdbeben in Japan führt zur Katastrophe im weltweit größtem Atomkraftwerk

onlineredaktion – Zuerst gab es jetzt in Japan ein Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richter-Skala, dann die Atom-Katastrophe im weltweit größten Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Provinz Niigata.

Gemessen an seiner Kapazität zur Stromerzeugung soll es das größte Atomkraftwerk weltweit sein. Groß sind die Kraftwerks-Betreiber auch – wieder einmal – im Leugnen der Gefahr für die Umwelt. Nicht nur brannte erneut der Trafo eines Atomkraftwerks, nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji Press soll sogar radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen sein. Aber … angeblich sei die Menge des ausgetretenen Wasser zu gering, um der Umwelt gefährlich zu werden.

Das scheint erfahrungsgemäß weit untertrieben zu sein, denn Betreiber wie auch die japanischen Behörden logen sich gegenseitig ihre Taschen voll und bezeichneten das Atomkraftwerk einst als erdbebensicher. Es müsse sich das Epizentrum eines Bebens schon in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk befinden, um ernsthafte Schäden entstehen zu lassen, hatte vor einigen Jahren ein japanischer Atomlobbyist gejubelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Ernstfall eintreten könnte, sei lächerlich gering. Aber nun befand sich das Epizentrum des Erdbebens ausgerechnet genau dort – in der Nähe des Kraftwerks. Wenigstens sollen die vier während des Erdbebens in Betrieb befindlichen Reaktoren sofort automatisch heruntergefahren sein.

vermischtes

„DC Madam“ stellt Telefonlisten ihrer Sex-Kunden ins Internet

World Content News – Jetzt werden im politischen Washington die Hosen runtergelassen: Seit kurzem sind die ellenlangen Telefonlisten der Deborah Jeane Palfrey (50), die einen Callgirl-Ring gehobenen Stiles betrieb, im Internet für jedermann öffentlich einsehbar. Weil käuflicher Sex in den USA illegal ist und unter den ca. 15.000 Kunden des Begleit-Services „Pamela Martin and Associates“ sich etliche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Militär befinden, bahnt sich in Kürze wohl ein Sturm von Rücktritten an.


Hält lieber Dynamit als Parteiglieder in den Händen

Gestern erwischte es einen ersten Senator und Kongressabgeordneten aus Louisiana, David Vitter, der offensichtlich ausgiebig Gebrauch von den angebotenen „legalen, sexuellen Spielen“ machte. Und bereits im April musste deswegen ein Berater der Außenministerin Condoleezza Rice, Randall L. Tobias sein Amt niederlegen.

Inzwischen macht sich eine Heerschar von schadenfrohen Surfern im Internet auf die Jagd nach prominenten Sex-Sündern. Die Dechiffrierung von Telefonnummern, unter den sich viele aus Washington, Maryland und Virginia befinden, ist mit Hilfe von elektronischen Telefonbüchern („White Pages“ mit Inverssuche, Beispiel hier) möglich. Insgesamt sind es ca. 23 Kilo Papier, die eingescannt wurden und nun als TiF-Grafikdateien downloadbar sind (Gesamtgröße: 115 MegaByte).

Es ist absehbar, dass die Daten in den nächsten Tagen und Wochen noch einigen Wirbel hervorrufen werden. Der Publizist und Geheimdienstexperte Wayne Madsen ließ bereits durchblicken, dass diverse Hotel-Telefonnummern prominenten Rechtsanwälten zuzuordnen sind, die eigentlich Regierungsskandale untersuchen sollten. Auch Brent Wilkes, der im Cunningham-Skandal eine zentrale Rolle spielte, soll sich unter den Kunden befinden.

[Updated] Und noch „Vergnügliches“ am Rande: Bereits im Oktober 2006 (damals war der Dienst von Frau Palfrey nur Eingeweihten bekannt) beschrieb Madsen, dass Dick Cheney in Wyoming zu der Zeit, bevor er in die Nixon Administration berufen wurde, gerne im Haus in Unterhosen herumlief, wenn er Besuch von den angeblichen Freundinnen seiner Töchter bekam. Auch aus dem Halliburton Gebäude in 1550 Wilson Boulevard in Arlington, Virginia gab es offenbar Anrufe. Dort hat ferner die Consulting-Firma von Richard Armitage ihren Sitz..Schließlich soll 1994 von Cheney’s McLean Residence (6613 Madison of McLean Drive) aus angerufen worden sein. Uncle Sam, was hat das bloß zu bedeuten ???

Süffisant ist, dass gerade diejenigen, die sich in den USA immer gerne als Saubermänner ausgeben und sich ständig auf Gott berufen, den meisten Dreck am Stecken haben. Senator Vitters göttliche Stellungnahme:

„This was a very serious sin in my past for which I am, of course, completely responsible. Several years ago, I asked for and received forgiveness from God and my wife in confession and marriage counseling. Out of respect for my family, I will keep my discussion of the matter there-with God and them. But I certainly offer my deep and sincere apologies to all I have disappointed and let down in any way“

Download:
Telefonlisten von Pamela Martin and Associates (20 zip-Dateien)
http://www.humboldtcorruption.org/phones.zip (1zip-Datei, 114 MB)

Related News:
Accused D.C. Madam Releases Phone Records
(wtopnews.com, 09.07.2007)
US-Senator in Sex-Affäre verwickelt (N 24, 10.07.2007)
Saubermann gibt „ernsthafte Sünde“ zu (stern.de, 10.07.2007)
Alleged DC Madam Can Distribute Records
(San Francisco Chronicle, 10.07.2007)
Madams explosiver Nuttenservice von Washington DC
(Nachrichten Heute30.04.2007)
Vor ihr zittern US-Politiker (blick.ch, 02.05.2007)
Diese Frau lässt Washington zittern (Tagesspiegel, 03.05.2007)
Aids-Zar stürzt über Sexskandal (Spiegel Online, 23.04.2007)

terror

Nach Rauchverbot nun bald auch Parfümverbot?

onlineredaktion – Viele Menschen haben sich von der Tabakindustrie zum Rauchen verleiten lassen, wurden krank und starben zumeist an Krebs – verursacht von den Schadstoffen des Tabakqualms. Sicherlich noch mehr Menschen haben sich von der Parfümindustrie vereinnahmen lassen und sind zu fanatischen Parfüm-Konsumenten geworden. Doch der Werbeslogan eines Herstellers „Die Brise, die Ihr Leben verändert“ ist nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die von der Parfümlobby geleugnet und bekämpft werden, genauso wahr, wie der vom Gesetz inzwischen vorgeschriebene Warnhinweis auf Zigarettenschachteln.

Obwohl der Parfüm-Hersteller mit seinem Slogan den falschen Eindruck erwecken will, eine mit seinen Chemikalien kontaminierte Umwelt wirke sich positiv auf das Leben der Konsumenten seines Produkts aus, haben viele Menschen die leidvolle Erfahrung gemacht, dass Parfüm ihr Leben in negativer Weise verändert, weil es ihren Körper nachhaltig schädigt.

Dies trifft auch auf Susan McBride zu, die in den Massenmedien nun als Allergikerin verhöhnt wird, die sich angeblich nicht an den Duftwahn ihrer neuen Kollegin gewöhnen will, weil es ihr stinkt.

So ganz banal, wie die Massenmedien schreiben, aber ist das Problem nicht. Denn bei Parfümen handelt es sich um Lösemittelgemische, deren einzelne Substanzen alles andere als harmlos sind und die in Kombination untereinander extrem gefährlich sein und regelrecht Rauschzustände verursachen können.

Einerseits kritisieren einige Journalisten Moskauer Straßenkinder, die Lösemittel von Klebstoffen inhalieren und sich damit Vollräusche besorgen, anderseits stellen sie sich hinter der Parfümlobby und verhöhnen leider zu oft Menschen, die unter den toxischen Duftbomben leiden und krank werden.

Verbreitet wurde nun, dass Susan McBride seit ihrer Kindheit bestimmte Chemikalien in Parfüms, Cremes und Reinigungsmitteln nicht vertrage und nach dem Einatmen der Parfüme an Migräne, Brechreiz, Husten und Brustschmerzen leide. Leider ist dies nur die halbe Wahrheit und verharmlosend. Parfüme machen nicht nur süchtig, sie greifen ins Hormonsystem des Körpers ein und leiten degenerative Vorgänge in den Organen ein, besonders im Gehirn.

Deshalb hat Susan McBride, die beim Denkmalschutzamt der Stadt Detroit im US-Bundesstaat Michigan arbeitet, eine Klage eingereicht und will vor Gericht ein allgemeines Verbot von Parfümen in Büros durchsetzen. Dies bestätigte das Bundesgericht von Detroit heute.

In ihrer Klageschrift fordert Susan McBride, das Gericht solle zum Schutz vor Diskriminierung Parfüme in Büros allgemein verbieten und ihr eine Entschädigungssumme in nicht genannter Höhe zusprechen. Denn: Vor einem Jahr sei eine neue Kollegin zu ihr ins Büro gezogen, die sogleich an mehreren Stellen Raumluft-Bedufter installierte. McBride konnte sie zwar überreden diese Geräte wieder zu entfernen, doch auf ihr penetrantes Parfüm wollte die Neue nicht verzichten.

Nach dem Rauchverbot scheint nun hoffentlich auch ein Parfümverbot näher zu rücken. Ein solches Verbot könnte nicht nur zu einer weiteren Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen, sondern auch das Sicherheitsbedürfnis von Bundesinnenminister Schäuble in seinem Kampf gegen den Terror befriedigen. Bekannt ist nämlich, dass sich Selbstmordattentäter extrem mit Parfümen einduften, um die Nasen von Spürhunden von den Sprengstoffen in ihren Westen abzulenken.

deutschland

Deutscher Filmförderfonds unterstützt Scientology

onlineredaktion – Obwohl Scientology vom Verfassungsschutz überwacht wird – mutmaßlich ist es nur noch eine Art Schutz zugunsten Scientology vor Übergriffen rivalisierender Sekten, Nazis und Links-Extremisten -, fördert der vom Kulturstaatsminister Bernd Neumann ins gerufene Deutsche Filmförderfonds (DFFF) den umstrittene Anti-Hitler-Film des Scientology-Anhängers Tom Cruise mit 4,8 Millionen Euro. Dieser Film wird angeblich zu einem großen Teil von Scientology mitfinanziert. Noch ist nicht bekannt, ob der an diesem Projekt beteiligte deutsche Produzent ebenfalls Anhänger von Scientology ist.

Mit der Förderung des Projekts, in dem Tom Cruise in der Rolle des Hitler-Attentäters Claus von Stauffenberg zu sehen sein soll, will die Jury dem Eindruck begegnen, Deutschland sei grundsätzlich gegen Tom Cruise in dem Film. Die Fördersumme übersteigt denn auch deutlich die Gesamtproduktionskosten der meisten deutschen Filme.

Haben Scientologen Deutschland erobert, obwohl Scientology im Verdacht steht gegen das Grundgesetz zu verstoßen? Das wäre nicht verwunderlich, denn führenden Regierungsmitgliedern wurde in letzter Zeit vorgeworfen mehrfach gegen das Grundgesetz verstoßen zu haben – wie beispielsweise Verteidigungsminister Franz Josef Jung. Aber der duldet offensichtlich auf diesem Sektor keine Konkurrenz. Er erklärte, der Film könne nicht an den Originalstätten gedreht werden, solange Scientology-Anhänger Cruise die Hauptrolle spiele. Das muss er nun wohl auch nicht mehr, denn mit der Förderungssumme von 4,8 Millionen Euro lassen sich viele Originalbauten gruseliger nachbauen, als sie es heute sind.

deutschland

Die Wirtschafts-Bosse verlieren mehr und mehr die Hemmungen

Karl Weiss – Jenen Artikel (siehe bitte unten) könnte man in einer Boulevard-Zeitung der niedrigsten Sorte vermuten, aber er stand in der „Wirtschaftswoche“ und im „Handelsblatt“. Es wird offen zur Aufrüstung der Polizei mit Schalldruck- und Mikrowellen-Waffen und ähnlichem aufgefordert!

Wer gedacht hat, die Wirtschafts-Veröffentlichungen hielten sich fein säuberlich aus den Niederungen der Politik heraus, muss nun umdenken. Die Tarnkappe des „biederen Kaufmanns“ fällt und die Fratze des Monopolkapitalisten erscheint, der Anweisungen an die Politik gibt.

Man höre sich Originaltext „Wirtschaftswoche“ und „Handelsblatt“ an:

„Ein Aufrüsten der Polizei wäre leicht möglich. Unternehmen halten weltweit ein ganzes Arsenal neuer Systeme auf Lager, die Angreifer außer Gefecht setzen sollen(…). In einigen Ländern wurden sie schon eingesetzt, um Aufstände und Gefängnisrevolten niederzuschlagen oder Geiseln zu befreien.

Zum Repertoire der Ordnungskräfte gehören beispielsweise Projektile, die Reizstoffe gezielt über weite Distanzen versprühen können oder sogenannte Elektroschocker. Die Taser, so der englische Begriff, verschießen Pfeile, an denen dünne Elektrokabel hängen und deren Widerhaken sich in der Kleidung verhaken. Ein starker Stromstoß versetzt den Getroffenen (…) in eine Art Schockstarre.

Eine andere Neuentwicklung sind Akustikkanonen. Sie traktieren heranrückende Angreifer mit einen extrem hohen Schalldruck, der dem eines in 30 Meter vorbeidonnernden Düsenjets entspricht. Der Höllenlärm löst Schmerzen, Durchfall und Erbrechen aus. Die US-Armee hat die Waffe, die mit einer Lautstärke von 150 Dezibel Hörschäden verursachen kann, bereits (…) eingesetzt.

In einem anderen Verfahren, das unter anderem von Rheinmetall entwickelt wurde, erhitzen Mikrowellenkanonen mit gebündelter elektromagnetischer Strahlung, ähnlich der einer Mikrowelle in der Küche, gezielt die Haut des Gegners. Dieser nimmt dann vor Schmerzen Reißaus…“

Die Wirtschaftsblätter lassen auch keinen Zweifel, wer mit diesen Waffen angegriffen werden soll: Jeder, der protestiert. Dafür wird das Code-Wort „Chaoten“ verwandt.

Wie man in Heiligendamm bzw. Rostock gesehen hat, war die Polizei keineswegs erpicht darauf, schwarz gekleidete, vermummte Perosnen, die abseits der Demonstration „kämpften“, auszuschalten. Die Wasserwerfer und Gummigeschosse wurden vielmehr hauptsächlich auf die friedlichen Demonstranten gerichtet. Kein Wunder, wenn man davon ausgehen kann, es waren eine Menge ‚eigener Leute’ unter den schwarz-vermummten, die sich auch mit bestimmten Handzeichen zu erkennen gaben.

Geiselnehmer und Demonstranten werden über den gleichen Leisten geschlagen.

Ja, Sie haben richtig verstanden, wer da entwickelt, ist Hitlers Kanonenschmiede Rheinmetall.

Die beiden Wirtschaftsblätter sind sich dabei auch sehr wohl bewusst, jene neuen Waffen verletzen und töten:

„… können die „nichttödlichen“ Waffen Menschenleben gefährden. So wurden nach Erhebungen von Amnesty International durch den Einsatz von Elektroschockern weltweit bereits über 200 Menschen getötet. Ähnlich katastrophal sieht die Statistik für Gummigeschosse aus. (…)

…drohen schwere Verbrennungen.“

(Alle Zitate aus Handelsblatt, 1.7.2007, Quellenangabe: Wirtschaftswoche)

Die Lärmwaffen können sogar völligen Hörverlust auf Dauer verursachen.

Das hält aber unsere „Wirtschaftsbosse“, die hinter den beiden Blättern stehen, nicht davon ab, solche Waffen für den Einsatz gegen Demonstranten zu fordern.

Da wird deutlich, was auf den Bundesbürger zukommt. Er darf nicht gegen die Zumutungen protestieren, die man für ihn bereit hält, wie Entlassungen, Abgleiten in Hartz IV, wie es jetzt Tausenden von Bergleuten droht oder die Unterstützung von Truppen in fernen, armen Ländern, die Massaker an der Zivilbevölkerung begehen. Das alles muss lammfromm hingenommen werden, sonst gibt was auf die Löffel.

Sollen wir uns das wirklich gefallen lassen? Zur Schlachtbank wie die Lämmer?

vermischtes

Post aus Bolivien

Dr. Alexander von Paleske – —- 4.7.2007 — Vor kurzem erreichte mich die Mail einer ehemaligen Mitarbeiterin, Dr. Jova Torrealba. Dr. Jova gehörte zu einer Gruppe von kubanischen Ärzten, die hier in Botswana arbeiteten. Kubanische Ärzte und Krankenschwestern arbeiten hier in Botswana im Rahmen eines Regierungsabkommens zwischen beiden Ländern als Entwicklungshelfer, in erster Linie, um das ehrgeizige HIV-Behandlungsprogramm der Regierung Botswanas zu unterstützen.

Dr. Jova, zeichnete sich durch dreierlei aus: sie war kompetent, arbeitete hart und war immer gut gelaunt. Wir alle bedauerten ihren Weggang vor zwei Jahren. Sie wurde nun von der Regierung Kubas nach Bolivien entsandt, in eines der ärmsten Landstriche des Landes, wo die Bevölkerung noch nie einen dort praktizierenden Arzt gehabt hatte.

Sie gehört zu den zehntausenden von kubanischen Ärzten, die in Ländern der Dritten Welt Dienst tun, dort, wo eklatantester Ärztemangel besteht. Ein Projekt, das eigentlich volle Unterstützung finden müsste.

Das sieht die US-amerikanische Regierung allerdings anders.
Im August letzten Jahres erleichterte die amerikanische Regierung die Einreisebestimmungen – für kubanische Ärzte und Krankenschwestern-, natürlich mit der Vorstellung, die kubanischen Ärzte zur Flucht zu bewegen, im Falle Venezuelas beispielsweise nach Kolumbien. Ihr ist es völlig gleichgültig, ob die Bevölkerung in den Slums von Venezuela, auch dort arbeiten kubanische Ärzte, dort, wo kein venezolanischer Arzt arbeiten will, ärztlich versorgt wird. Amerika geht es darum, jegliches Programm, das den Goodwill Kubas auf dem lateinamerikanischen Kontinent erhöhen könnte, zu zerstören.

Zynisches US-Programm verzeichnet Teilerfolg

Und das US-amerikanische Programm hat Erfolg. Teilweise jedenfalls. Dutzende von kubanischen Ärzten sind mittlerweile nach Kolumbien geflohen und warten dort auf die Erteilung eines US Visa. Mittlerweile ist das Vorgehen der Bush Regierung selbst in den USA auf Kritik gestoßen. James Mc Govern, Mitglied des Repräsentantenhauses aus Massachusetts nannte es geradezu zynisch, Arzte wegzulocken, die die Ärmsten der Armen versorgen.

“Was ist falsch an diesem kubanischen Programm? Nichts. Wir sollten ein ähnliches Programm haben”. Aber die Bush Regierung hat schon, wie die Vorgänger, lieber Waffen nach Lateinamerika geliefert, als etwas für die Gesundheitsversorgung zu tun.

Zuzugsbegrenzungen aufgehoben
Vor einem Jahr beschloss der US Senat darüber hinaus ein Gesetz, das die Limitierung des Zuzugs von Gesundheitspersonal, also Ärzte und Krankenschwestern aufhob. Während der letzten 10 Jahre sind mehr als 50.000 Krankenschwestern vorwiegend aus Ländern der Dritten Welt, dort also, wo sie nicht nur unter finanziellen Aufwendungen ausgebildet, sondern auch am dringendsten gebraucht werden in die USA gekommen, oftmals auch aggressiv angeworben.

118.000 offene Stellen für Krankenschwestern gibt es in den USA und viele ärztlich unterversorgte Gebiete. Im Jahre 2020 sollen es nach Angaben der Medizinerzeitung LANCET 800.000 sein.

In den USA könnte die Attraktivität des Pflegeberufs durch bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung gesteigert werden. Damit würde sich das Problem von selbst lösen. Aber stattdessen sollen die schlechten Arbeitsbedingungen bestehen bleiben und das Personal aus Ländern der Dritten Welt soll einspringen. Ein teuflisches Vorgehen.

Abwerbung von afrikanischen Krankenschwestern