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Dossier G8

In diesem Dossier finden Sie sämtliche Artikel von „Journalismus Nachrichten von Heute“ chronologisch sortiert. Artikel im Vorfeld des G8 Gipfels bis zur aktuellen Stunde. Die Online Redaktion von Journalismus – Nachichten von Heute ist „embedded“ vor und hinter dem Zaun.

G8-Foto-Tagebuch – 8. Juni 2007
Bastian Graupner – Am Mittag wurden alle Blockaden von den Demonstranten – nicht von der Polizei – aufgelöst und verlassen. Über Bad Doberan fuhren sie mit der S-Bahn zum Rostocker… …

G8-Foto-Tagebuch – 7. Juni 2007
Bastian Graupner – Die Blockaden haben die Nacht mehr oder weniger gut überdauert und noch immer war das Tagungshotel des G8-Gipfels über dem Landweg nicht zu erreichen. In Bad Doberan, einer… …

G8-Foto-Tagebuch – 6. Juni 2007
Bastian Graupner – Der erste Tag des G8-Gipfels brach mit warmen Sonnenstrahlen an, und schon früh morgens machten sich die Demonstranten auf den Weg nach Heiligendamm. Einige hatten Breschen in die… …

G8-Foto-Tagebuch – 5. Juni 2007
Bastian Graupner – „Gegen Krieg und Militarismus“ – das war das Motto dieses Dienstags. Um 11 Uhr fuhren die meisten Aktivisten mit der S-Bahn nach Warnemünde, um vor einer Fabrik… …

G8-Foto-Tagebuch – 4. Juni 2007
Bastian Graupner – Vormittags fuhren die meisten G8-Gegner vom Camp aus mit der S-Bahn zum Rostocker Stadtteil Lichtenhagen. Diese Plattenbausiedlung erlangte im August 1992 weltweit traurige Berühmtheit… …

G8-Foto-Tagebuch – 3. Juni 2007
Bastian Graupner – Schwerpunktthema an diesem Sonntag war die „globale Landwirtschaft“. Neben einer Rallye, auf der vor vielen Fast-Food-Restaurants demonstriert wurde, organisierte Greenpeace… …

G8-Foto-Tagebuch – 2. Juni 2007
Bastian Graupner – Am Samstagmittag des 2.Juni sammelten sich Tausende Menschen hinter dem Rostocker Hauptbahnhof. Hubschrauber kreisten über den Teilnehmern der angemeldeten Großdemonstration… …

Nach 14 Tagen – G8-Tagebuch von Bastian Graupner
Einige Zeit hat es gedauert, doch nun ist sein „Foto-Tagebuch“ über den Protest beim G8-Gipfel 2007 endlich fertig. Es zeigt die Anti-G8-Proteste in Rostock und bei Heiligendamm aus Sicht… …

Schießbefehl gegen Deutsche – vielleicht schon morgen
Michael Schulze von Glaßer – Kriegseifrig und sensationslüstern sprach die Bild-Zeitung vom „Kriegszustand“ und bezog sich auf die Ausschreitungen bei der Großdemo gegen den… …

Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur?
Ursula Pidun – Mitten in Deutschland, einem Land, das sich stets aller Welt durch vermeintlich vorbildhafte demokratische Verhältnisse und einer unverrückbaren Rechtsstaatlichkeit präsentiert,… …

Heiligendamm – Der Beginn des Übergangs in die Barbarei
Karl Weiss – Der G8-Gipfel von Heiligendamm war nicht das Geld des Abschlußpapiers wert. Nicht ein einziges konkretes Ergebnis, nicht eine einzige konkrete Aussage waren die großen “Leader”… …

Heiligendamms Afrika-Beschlüsse – eine Farce
Dr. Alexander von Paleske – 60 Milliarden für Afrika, zur Bekämpfung von AIDS, Malaria und TB – das sieht großartig aus, bei näherem Hinsehen entpuppt es sich jedoch als Augenwischerei…. …

Agent Provocateur – Welche Glatze passt unter welche Kaputze?
onlineredaktion – Bereits bei den simultan erfolgten Ausschreitungen in Rostock hat Journalismus – Nachrichten von Heute, „geheime Staatsbedienstete“ im schwarzen Block ausgemacht…. …

Greenpeace – Schlauchboot von Marine überfahren
Ursula Pidun – Der Zweck heiligt die Mittel. So oder so ähnlich müssen Umweltschützer der Organisation Greenpeace gedacht haben, als sie mit Schlauchbooten in die Seesperrzone vor Heiligendamm… …

Auf Handzeichen – Rostock und die eskalierte Demo
Harald Haack – Mit Handzeichen wird abgestimmt und regiert, deligiert, befohlen, gefordert, abgewiesen, aber auch gegrüßt. Der Gruß der Nazis, bekannt als der „Hitler-Gruß“ ist vielen Menschen bekannt, selbst jenen, die in jener dunklen…

Nach Wasserwerfereinsatz – eingekesselte Polizisten drohen zu schießen
onlineredaktion – Die Blockade der Demonstranten am Westtor zu Heiligendamm wurde mit Hilfe von 9 Wasserwerfern der Polizei und zusätzlichen per Helikopter eingeflogenen Polizisten beendet. Einem Demonstranten soll dabei so schwer verletzt worden sein, dass er sein…

Rostock 2.6. – Simultane Aggression um 15:00 Uhr
onlineredaktion – Zufälle gibt es, die gibt es eigentlich gar nicht – eben weil es keine Zufälle sind. Was oft wie Zufall aussieht, ist Ergebnis gründlicher Planung. Wir haben möglicherweise ein Phänomen entdeckt, das wir frei nach Shaldrakes…

Falschmeldung der dpa zum Zweck der Destabilisation der G8-Demos?
onlineredaktion – Es kursieren Falschmeldungen über die Geschehnisse am Heiligendamm. Viele der Meldungen haben offensichtlich nur ein Ziel: Destabilisation der Demonstration. Auf Teufel komm raus,… …

Heiligendamm – Zoff am Zaun, falscher Demonstrant als Polizist erkannt
onlineredaktion – Schwere Vorwürfe erhebt der Anwaltliche Notdienst der Demonstranten gegen die Polizei. Während der Blockadeaktion sollen sich in Heiligendamm vor dem Zaun vermummte Zivilpolizisten… …

G8-Gipfel – Polizei provoziert und plündert, Bundeswehr im Einsatz
onlineredaktion – Während die Blockade am Westtor in Heiligendamm aufgehoben und dier Zugang nach Heiligendamm für Gipfel-Teilnehmer wieder passierbar ist, erlebten Demonstranten am Osttor, am… …

Rostock – Zeugenaufruf vom Anwaltlichen Notdienst
onlineredaktion – Bei der heutigen Pressekonferenz der Gesamtkoordination des G8-Protestspektrums wurde ein Foto veröffentlicht, das auch ‚Journalismus – Nachrichten von Heute‘ zur… …

G8 Gipfel: Vielfalt der Kritiker im Überblick
Ursula Pidun – Am vergangenen Samstag starteten Globalisierungskritiker in Rostock ihre so genannte Aktionswoche. Das Ergebnis: Ein misslungener Beginn mit Angriffen und Straßenschlachten, initiiert… …

Ist dieser Gipfel noch zu retten?
Ursula Pidun – Seit Monaten werden weder Mühen noch Kosten gescheut, dem G8-Gipfel mit Vertretern der acht mächtigsten Industriestaaten der Welt eine angemessene und gesicherte Plattform zu verschaffen.

Rostocker Bilanz – fast 1‘000 Verletzte
onlineredaktion – Noch immer weiß niemand, wie viel Menschen an der Anti-G8-Demonstration in Rostock teil genommen haben. Muss man die vielen Schaulustigen und Rostocker, die von ihren Fenstern bequem… …

Rostock – geheime Staatsbedienstete im „Schwarzen Block“?
onlineredaktion – In Rostock wurden bei schweren Auseinandersetzungen am Rand der Demonstration mit rund 80.000 G8-Kritikern und auch G8-Gegnern ca. 150 Polizisten verletzt. Auch friedlich Demonstrierende… …

Rostock – Streit um die Zahl die Demonstranten
onlineredaktion – Auffälliges Merkmal bei den Demonstrationen gegen den G8-Gipfel sind die unterschiedlichen Angaben über die Anzahl der Teilnehmer. Wahrscheinlich zählt sie niemand wirklich… …

Heiligendamm – Seemine vor G8-Tagungshotel
onlineredaktion – Ausgerechnet vor dem G8-Tagungshotel in Heiligendamm, innerhalb des acht Seemeilen umfassenden Sperrgebiets, das die Polizei zum Schutz des Hotels eingerichtet hat, wurde eine Seemine… …

Rechtslastige Regierungsbetonköpfe: „Opposition ist Terrorismus“
Michael Schulze von Glaßer – Das wirkt paranoid: Die deutsche Regierung hat noch immer keine eindeutige Definition des Begriffs „Terrorismus“ abgegeben. Zufall oder Absicht?

G8-Gipfel: Journalisten Akkreditierung verweigert
Ursula Pidun – Im Vorfeld des G8-Gipfels wird der Unmut immer lauter. Betroffen von nicht mehr nachvollziehbaren Sicherheitsstrategien sind nun auch Journalisten. Mehrere Reporter sind bereits vom Presseamt… …

Blanke Nerven vor G8 – Polizist zieht Dienstwaffe
Stephan Fuchs– Offensichtlich liegen die Nerven in Hamburg vor dem G8-Treffen blank. Wie das Video zeigt, verliert ein von seinen Kollegen verlassener Polizist die Nerven, nachdem er von Jugendlichen… …

Dumme G8-Medien
Michael Schulze von Glaßer – In den letzten Monaten wurde in den Mainstream Medien vermehrt über den G8-Gipfel und seine Kritiker berichtet. Umso erstaunlicher, dass diese Presse den Unterschied… …

Das magische Finale – Sind Drogerie-Schlecker und Harry Potter G8-Gegner?
onlineredaktion – Die taz schreibt, Polizei und Verfassungsschutz hätten in Hamburg gezielt die Post mehrerer Stadtteile durchsucht, um noch vor G8-Gegnern und einer Straftat am Tatort sein zu können…. …

Werden demnächst auch Papageien verhaftet?
Die ‚Internationale‘ ist die Lieblingsmelodie von unserem Papagei. Der steht auch auf ‚Das gibt nur einmal‘. Letztere Melodie hat ihm sein Freund beigebracht, als er beim Züchter Urlaub von uns machte…. …

Polizei verhilft altem Kampflied der Arbeiter zu einer Renaissance
Karl Weiss – Kaum zu glauben, aber wahr. Wenn es der ‚Stern’ bringt – der hat bestimmt kein Interesse, so etwas zu erfinden. Das Singen der Internationale, einem Kampflied der Arbeiter aus… …

Bundesrepublik entdeckt Stasi-Methoden – Polizei „schnüffelt“ wie zu DDR-Zeiten
Ursula Pidun – Im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm werden die Präventionsmaßnahmen immer bizarrer. Instrumente, die bereits in der Mottenkiste vergangener, totalitärer Staaten schlummerten,… …

Die Macht der reichen G8 (3) – Zwischen Güte und Eigeninteresse
Michael Schulze von Glaßer – Sind die G8-Staaten möglicherweise besser als ihr Ruf? Immerhin kommen drei Viertel der weltweiten Entwicklungshilfe aus diesen acht Staaten. Nach Angaben der Weltbank… …

Gipfelstürmer, Einschüchterung und PR-Strategen
Ein Kommentar von Ursula Pidun – Ganz klar: Innen- und Justizministerium haben alle Hände voll zu tun, um durch adäquate und angemessene Sicherheitsvorkehrungen für einen möglichst… …

Die Macht der reichen G8 (2) – Der Gipfel als Katastrophe
Michael Schulze von Glaßer – Nichts fürchten die Regierungschefs der sieben größten Industrienationen (G7) und Russland, die so genannten G-8 Staaten mehr, als dass der Inhalt… …

Konzentrationslager für G8-Kritiker
Marcel-Franz Paulé – Die deutschen Koalisationspolitiker legen sich mächtig ins Zeug und wollen die Terroristen von Links und Rechts „zum Schutz“ des G8-Gipfels in Heiligendamm… …

onlineredaktion – 12. Mai, 15:01

Glosse: The Day After Soli
World Content News – Nicht schlecht, Herr und Frau Specht! Einen so schnellen Schulterschluss unter den Linken hat es in der Geschichte der Bundesrepublik nur selten gegeben: Nur wenige Stunden nach der… …

Terrorverdacht: Bundesweite Razzien gegen G8-Gegner
World Content News – Mindestens 900 Polizisten und 20 Staatsanwälte haben heute morgen in einer bundesweiten Großrazzia gegen Globalisierungsgegner rund 40 Objekte – Kulturzentren, Häuser… …

Die Macht der reichen G8 – Ohnmacht für den armen Rest der Welt

Michael Schulze von Glaßer – Vom 6. – 8. Juni 2007 trifft sich die Gruppe der Acht (kurz G8) im Ostseebad Heiligendamm nahe Rostock. Die G8, das sind die Staats- und Regierungs-Chefs… …

Hamburger Polizei will G8-Gegner „abfischen“
onlineredaktion – Die Hamburger Polizei will jetzt G8-Gegner „abfischen“, wie das Hamburger Abendblatt andeutet. Zwei Wochen lang soll für die Hamburger Bürger deshalb eine Art Ausnahmezustand… …

afrika

Südafrika: Thabo Mbekis Abschlussplan ohne AIDS

Dr. Alexander von Paleske – Nach der südafrikanischen Verfassung geht die Amtszeit des südafrikanischen Präsidenten, der am Katzentisch der Schwellenländer am G8 Gipfel in Heiligendamm teilnehmen darf, in zwei Jahren zu Ende. Jedenfalls möchte er das glauben machen.

Wir haben wiederholt berichtet, dass Mbeki versteckt wohl eine Verfassungsänderung und eine dritte Amtszeit ansteuert. Im Parlament hat er vorgestern seine Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre benannt. AIDS, die Katastrophe, an der er selbst durch das Propagieren von absurden Thesen von HIV-AIDS Leugnern wie Claus Köhnlein und Konsorten ein gerüttelt Mass an Verantwortung trägt, kommt darin nicht vor.

Zur Erinnerung noch einmal die Zahlen:

– 5 Millionen Südafrikaner sind mit dem HIV Virus infiziert
– täglich kommt es zu etwa zu 1500 Neuansteckungen
– täglich sterben rund 900 Menschen in Südafrika an den Folgen der HIV Infektion.

Dr. Beetroot kehrt zurück
Die Gesundheitsministerin Dr. Manto Tshabalala-Msimang ist nach erfolgreicher Lebertransplantation wieder in das Gesundheitsministerium zurückgekehrt. Thabo Mbeki hatte sich dem allseitigen Druck widersetzt, die Krankheit der Ministerin, die als “Dr Beetroot” im August letzten Jahres auf der internationalen AIDS Konferenz in Toronto traurige Berühmtheit erlangte, zum Anlass zu nehmen, sie auf das Altenteil zu schieben.

Zu sehr sind beide in dem wahnwitzigen alternativen Glauben an die Ursachen und Bekämpfung der HIV Krankheit verbunden.

Allerdings trauen sich beide nicht mehr, diesen offenbaren Unfug auch noch lauthals zu verkünden oder sich der Behandlung der Betroffenen mit antiretroviralen Medikamenten in den Weg zu stellen.

Insofern hat sich in Südafrika eine Kehrtwende vollzogen, die sich auch in Zahlen niederschlägt. Mittlerweile werden in Südafrika etwa 355.000 Menschen mit antiretroviralen Medikamenten behandelt, davon etwa 245.000 im öffentlichen Gesundheitswesen, der Rest über Privatversicherungen.

Nur stänkern und ein bischen Sand ins Getriebe werfen, das darf Manto noch, wie jetzt auf der 3. südafrikanischen AIDS Konferenz in Durban. Dort wollte sie auftreten, sagte dann aber unter Protest ab, weil die ihr zugedachte Rolle ihr offenbar nicht “standesgemäss” erschien. Und so musste dann auch ihre Stellvertreterin, Nozizwe Madlala-Routledge, die die Eröffnungsadresse abgegeben hatte, auf Druck von Manto-Beetroot auf die weitere Teilnahme verzichten. Sie war es, die die Kehrtwende eingeleitet hatte, als Dr. Beetroot krankheitsabwesend war.

Und so hatte der stellvertretende Chairman des südafrikanischen AIDS Councils, Mark Heywood, wohl recht, als er feststellte, dass noch harte Arbeit vor ihnen liegen würde, gerade in der Zusammenarbeit mit der Regierung.

Wer hätte das kommen sehen, als Nelson Mandela vor acht Jahren den Stab an Mbeki weiterreichte. So wird, vermutlich eines Tages im Rückblick die Regierungszeit Mbekis zu einer Episode zusammenschrumpfen, einer unerfreulichen, nach dem fulminanten Start Südafrikas in die Post- Apartheid Ära durch seinen Vorgänger Mandela.

Kampf gegen AIDS: Gesundheitsministerin bevorzugt Gemüse statt Kondome
Das Ende einer Wahnfahrt – Südafrika wendet sich von den Virusleugnern ab
Südafrika: Thabo Mbeki auf dem Kriegspfad
Südafrika: Tokyo Sexwale kandidiert
Tokyo Sexwale nächster Präsident Südafrikas?
Machtkampf am Kap
Bulelani Ngcuka and his Apartheid Soldiers

Unkategorisiert

Heiligendamm – Zoff am Zaun, falscher Demonstrant als Polizist erkannt

onlineredaktion – Schwere Vorwürfe erhebt der Anwaltliche Notdienst der Demonstranten gegen die Polizei. Während der Blockadeaktion sollen sich in Heiligendamm vor dem Zaun vermummte Zivilpolizisten erneut, wie schon in Rostock, in die Demonstrantenmenge eingeschlichen haben. Am Mittwochabend fiel eine Gruppe von vier bis fünf schwarz gekleideten jungen Männern auf, die sich außergewöhnlich aggressiv gegenüber der Polizei verhielten. Als die Männer nach ihrer Herkunft und Identität befragt wurden, seien diese sofort geflohen. Es gelang den Demonstranten jedoch einen festzuhalten. Er wurde als Zivilpolizist erkannt. Soweit die Nachricht, wie sie über Ticker verbreitet wurde.

Der angeblich verprügelte Zivil-Polizist soll, so sagen jene, die unserer Rechercheur befragen konnte, allein gewesen. Er sei dort gleich vermummt unter den Demonstranten erschienen und deshalb hätten ihn einige darauf angesprochen. Sie hatten ihn aufgefordert die Vermummung abzulegen, schließlich wolle man doch friedlich demonstrieren. Seine Tarnung wollte der Vermummte aber nicht ablegen, daraufhin sei es zur Rangelei gekommen. Prügel habe er wohl nicht richtig bezogen. Aber als er dann abgeführt wurde von einer fülligen jungen Dame in gelber Leuchtweste, sollen aus der Menge heraus mehrere schwarz gekleidete Männer aufgetaucht sein, die sich ihm näherten, ihm offenbar befreien wollten, sich dann aber sofort wieder entfernten. Einer dieser Männer soll hektisch telefonisch haben. Möglich ist, dass das sich rasche Zerstreuen der schwarzen Gekleideten von Demonstranten als „Flucht“ mehrerer Zivil-Polizisten verstanden wurde.


Man kennt sich. Oder auch nicht. Dieser schwarz gekleidete junge Mann hatte unseren Fotografen aufgefordert, ihn zusammen mit dem uniformierten Polizisten, der nichts dagegen hatte, vor der Kolonne von Einsatzfahrzeugen der Polizei zu fotografieren. Eine Adresse, an die wir ihm das Foto zusenden könnten, hinterließ der junge Mann nach unseren Information leider nicht.

G8-Gipfel – Polizei provoziert und plündert, Bundeswehr im Einsatz
Rostock – geheime Staatsbedienstete im „Schwarzen Block“?

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G8-Gipfel – Polizei provoziert und plündert, Bundeswehr im Einsatz

onlineredaktion – Während die Blockade am Westtor in Heiligendamm aufgehoben und dier Zugang nach Heiligendamm für Gipfel-Teilnehmer wieder passierbar ist, erlebten Demonstranten am Osttor, am Blockadepunkt „Galopprennbahn“, einen Gipfel ganz anderer Art: Die Polizei plünderte sie aus, stahl ihnen sämtliche Lebensmittel und Getränke. Aber damit nicht genug. Sie verbot Anwohnern ihnen zu helfen, die Demonstranten mit Lebensmittel und Wasser zu versorgen. Auch Gastwirte in Bad Doberan sollen ein Ausschankverbot erhalten haben. Sie dürfen nichts an Fremde ausschenken. Wurde das Kriegsrecht ausgerufen? Nein, darüber wurde bislang noch nichts bekannt. Aber dieser Fall zeigt wie primitiv und menschenfeindlich die Polizei sich bei diesem G8-Gipfel verhält und wie Fremdenfeindlichkeit von der Obrigkeit forciert und wie jegliche und Zivilcourage im Keim getötet wird, während Kanzlerin Merkel in Heiligendamm mit ihren Gästen königlich speist.


Die anfangs friedliche Demo am 2. Juni in Rostock. Von Politikern und Pressemainstream zunächst verhöhnt, niemand nehme die Demonstranten wahr, dann aber verteufelt, weil Polizei-Provokateure im Schwarzen Block zur Eskalation führten. Die Schuld daran weisen Polizei, Regierende und Pressemainstream immer noch den Demonstranten zu, diffamieren sie und begehen damit – genau genommen – eine Straftat, die der falschen Beschuldigung nämlich.


Grimmig oder gehetzt? Die Polizei in Rostock zeigte mehrfach eine tölpelhafte Taktik. Sollte sie so dumm und kindergartenhaft wirken, um von den Taten ihrer Provokateure abzulenken?


Trachtenfest der Polizei in Rostock. Auch Polizistinnen steckten in den fetten Uniformen vielfacher Färbungen, bei näherem Hinsehen zu erkennen – selbst in diesem Foto, das nur die Rückansichten zeigt.

Unser Beobachter vor Ort berichtete uns, er habe am 2. Juni in Rostock gesehen, wie ein uniformierter Polizist einen Radfahrer, der gemächlich des Weges geradelt kam und sich vom Kern der Demo entfernte, offensichtlich grundlos vom Fahrrad riss. Dabei wurde der Radfahrer erheblich am Bein verletzt. Hautnah bekam unser Beobachter auch die Aggression der Polizei zu spüren. Mehrfach wurden zu Beginn der anfangs friedlichen Demo Teilnehmer und auch unser Beobachter von Polizisten angerempelt. Als die Angerempelten sich zurück hielten und den pöbelnden Polizisten behutsam auswichen, wurden einige Polizisten konkreter und verkleideten sich als Mitglieder des Schwarzen Blocks. Bald schon kam es zu einer ersten Festnahme eines Demonstranten, die sehr wahrscheinlich inszeniert war, wie etliche Videos und Fotos belegen, und der Festgenommene, so wird vermutet, ein Polizist gewesen sein. Die Demo eskalierte daraufhin. Ein Sprecher der Rostocker Stadtverwaltung bestätigte unserer Berliner Kollegin, es habe aus dem „Schwarzen Block“ heraus tätliche Übergriffe auf Demonstranten gegeben, die versucht haben sollen jene zu stoppen, die den schwarz gekleideten und vermummten Mob wie Animateure aufstachelten. Und es waren verkleidete Polizisten.


Die ganz Harten und Steifen. Uniformen und Liebe: Schmachtender Blick zur Kollegin!

Heute Abend soll einer jener Polizisten, der sich im Schwarzen Block schwarz gekleidet und vermummt als Steinewerfer betätigt haben soll, am Blockadepunkt „Galopprennbahn“ von Dutzenden von Demonstranten verprügelt worden sein. Mitarbeiter des Anwaltlichen Notdienstes konnten ihn befreien und der Polizei übergeben, die ihn in ihre Reihen wieder aufnahm.


Bundeswehr-Panzer auf der A19-Brücke Sabeler Straße in Nähe des Flugplatzes Rostock-Laage. Nachdem wir dieses Foto während unserer Fahrt auf der A19 machen konnten, wurden wir ca. 20 Kilometer weit von einer grauen Limousine mit Güstrower Kennzeichen verfolgt und bedrängt. Insassen: Zwei Männer mittleren Alters, die ihr Gesicht verdeckten als sie uns irgendwann überholten. Dem Kennzeichen nach handelte es sich um ein Behördenfahrzeug.

Wir selbst sahen, nach dem Abholen redaktioneller Unterlagen aus Rostock, auf jeder Autobahnbrücke der A19 und in Feldern auf Hügeln neben der Autobahn Panzerwagen stehen. Einige trugen die Aufschrift „Bundespolizei“, andere aber trugen einen Tarnfarbenanstrich und – wie unser Foto zeigt – gehörten sie wie auch der an diesem Kriegsgerät lehnende Uniformierte zur Bundeswehr.

Haben wir was verpasst? Wir denken nicht. Aber vielleicht träumen einige der Jung-Mannen von ganz anderen Zeiten.

Sicherlich haben die beiden Polizisten diesen patriotischen Bundeswehrsoldaten angehalten und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass der Bundeswehreinsatz im Innern (noch) nicht legal ist.


Die nahezu vollständige Sperrung der A20, um den „Pharaonen“ des G8-Gipfels das völlig falsche Bild einer leeren deutschen Autobahn zu bieten, zwang uns auf die stillen Nebenstrecken auszuweichen und führte uns zu den „Heiden von Kummerow“, der Landschaft des Dichters Ehm Welk, wo gegenwärtig der rote Klatschmohn blüht. Noch lässt sich daraus kein Opium gewinnen. Kein Afghanistan in Deutschland? Den G8-Gipfel-Teilnehmern ist gewiss nichts unmöglich…
© alle Fotos: Mitarbeiter der onlineredaktion jnvh

Rostock – geheime Staatsbedienstete im „Schwarzen Block“?

spionage

Die “schwarzen Orte” der CIA in Polen

Larisa Alexandrovna & David Dastych. Übersetzt von Isolda Bohler – Die CIA leitete in Polen einige Einrichtungen, um kurzzeitige Verhöre und Festnahmen angeblicher Terroristen in einer Ausbildungsschule, die zum polnischen Geheimdienst gehört, durchzuführen. Gemäss Geheimdienststellen, zählte diese Operation auf die ausdrückliche Einwilligung der britischen- und der US-Behörden.

Die Geheimdienststellen identifizieren den Ort als Teil der Ausbildungsschule dieses Dienstes, der ausserhalb des Ortes Stare Kiejkuty, im Norden des Landes, liegt. Obwohl er vorher schon im Verdacht war, sind die Installationen niemals klar als Teil des sogenannten Programms der Abrechnungen und Festnahmen der CIA identifiziert worden.


So hermetisch wie möglich halten: Landebahn des Szczytno-Szymany Airport

Nur ein Premierminister und einige Stellen des polnischen Geheimdienstes waren über den Plan informiert, nach dem Agenten der USA Gefangene aus der ganzen Welt im geheimen von einer Einrichtung zur anderen überführten, und machten zwischen Ende 2002 und 2004 Zwischenlandungen und kurzzeitige Verhöre in Polen.

Einem vertraulichen Memorandum des britischen Geheimdienstes gemäss, zu dem RAW STORY zugang hatte, warnte der britische Premierminister Tony Blair den damaligen polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller, die Information geheim zu halten, einschliesslich vor den Ministern seiner eigenen Regierung. „Miller wurde gebeten, dass er sich so hermetisch wie möglich halten muss“, sagt das Memorandum.

Der Komplex von Stare Kiejkuty, einem umzäunten Bereich aus der sowjetischen Ära, der während des Zweiten Weltkrieges vom deutschen Geheimdienst benutzt wurde, ist berühmt, weil er die einzige russische Ausbildungsschule in Funktion ausserhalb der Sowjetunion war. Seine Bekanntheit in der sowjetischen Ära legt nahe, dass er eine der Einrichtungen, anfangs identifiziert – aber niemals genannt – hätte sein können, als im November 2005 die Journalistin der Washington Post, Dana Priest, die Existenz eines geheimen Netzes mit CIA-Gefängnissen aufdeckte. Diesbezüglich telefonisch nachgefragt, führte Priest die Anklagen ihres Artikels nicht weiter als in ihrer anfänglichen Reportage.

Der Sprecher der CIA Paul Gimigliano bestätigte die Anklagen über die Einrichtungen auf polnischem Terroitorium nicht, obwohl er sie auch nicht leugnete. Er hielt nur aufrecht, dass das Programm Abrechnungen legal war und dass es „mit sehr viel Klugheit“ in Marsch gesetzt wurde. „Das Verhörprogramm der CIA ist legal durchgeführt worden, immer mit viel Vorsicht und auf sehr pedantische Weise und, dank ihm haben wir grundlegende Information bekommen, die es uns erlaubten einige Komplotte zu verhindern und Leben zu retten“, sagte Gimigliano am Montag. „Das Programm der Abrechnungen ist ein Schlüssel, ein legales Werkzeug im Krieg gegen den Terrorismus“. „Die USA führen, noch befürworten sie, keine Art der Folter durch und sie überführen auch niemanden in andere Länder um gefoltert zu werden“, fügte er hinzu.

Hohe US-Geheimdienststellen bestätigten, dass die CIA schon in der Vergangenheit den Bereich von Stare Kiejkuty benutzt hatte. Dessenungeachtet sagte ein früherer höherer Offizier in einem allgemeinen Gespräch über das Programm der Agentur, dass die CIA niemals illegale Verhöre durchführte.

Ein anderer frührer höherer Offizier des US Geheimdienstes, der anonym bleiben möchte, sagte: „Niemals folterten wir jemanden“. „Wir schicken sie in Länder, die foltern, aber niemals auf diesem Zwischenaufenthalt“. Der Offizier fügte hinzu, dass viele Angestellte der Agentur entgegengesetzte Meinungen in Bezug auf das Programm der Abrechnungen hatten. „Die Berufsoffiziere waren grundweg gegen dieses Programm“. Alle Quellen des Geheimdienstes, die gefragt wurden, sagen, dass die CIA das Programm Abrechnungen und geheime Festnahmen abgebrochen hat.

Alle höheren polnischen Geheimdienststellen weigerten sich zu äussern. Trotzdem erklärte der frühere polnische Geheimdienstchef, Zbigniew Siemiatkowski, einer polnischen Nachrichtenagentur, dass die CIA zu zwei internen Zonen der Ausbildungsschule Stare Kiejkuty Zugang hatte. Obgleich so, verneinten sowohl die polnischen Autoritäten von heute als auch von damals rundweg die Teilnahme Polens an dem geheimen Programm.

2002 veranlassten die USA und das Vereinigte Britische Königreich Polen am Programm mitzumachen
Quellen des britischen Geheimdienstes (MI6) gemäss, stellten 2002 hohe Beamte der Regierungen Bush und Blair fest, dass der Stützpunkt Bagram, nahe Kabul, Afghanistan, nicht wirksam operieren konnte, übereinstimmend mit der Politik „ohne Beschränkungen“, die von der Bush-Regierung gegen die Terroristen festgelegt wurde.

Die hohen Stellen des MI6 sagten, dass die Regierungen damals entschieden, sehr gefährliche, mutmassliche Terroristen in einige geheime Gulags in Osteuropa zu schicken. Die von der CIA durchgeführten Flüge mussten den Luftraum von zahlreichen Ländern überfliegen, unter ihnen das Vereinigte Königreich, Deutschland, Spanien und Polen. Später erklärten hohe Stellen der Europäischen Union und einigen Gruppen zur Verteidigung der Menschenrechte, dass diese Verhöre die Genfer Konvention und die Konvention der Vereinten Nationen gegen die Folter verletzt haben könnten, die sowohl die USA als auch Polen unterschrieben.

Gemäss Quellen des britischen und polnischen Geheimdienstes, wurde nach einer Reihe von Geheimtreffen, die von dem Chef des MI6, Sir John Scarlett in London und dem damaligen CIA-Chef George Tenet in Washington geführt wurden, der polnische Geheimdienst aufgefordert Teil des Projektes zu bilden.

Die Autoritäten wählten für die Durchgangsflüge ein abgelegenes, selten benutztes Flugfeld in der polnischen Stadt Szymany im Norden des Landes. Die nahe Ausbildungsschule des Geheimdienstes konnte als Zentrum, um zeitlich begrenzte Festnahmen und Verhöre von kurzer Dauer zu verwirklichen, benutzt werden. Das Weisse Haus wollte uns diesbezüglich keine Kommentare geben.

Schon die Regierung Clinton setzte Programme der Abrechnungen gegen mutmassliche Al Qaeda-Mitglieder in Marsch. Diese Geheimoperationen am Rande der CIA wurden in begrenzter und unterbrochener Weise durchgeführt. Trotzdem kehrte sich mit der Machtübernahme der Bush-Regierung die anfängliche Ausnahmemassnahme der Abrechnungen in eine Politik auf grosser Ebene um.

Der Flughafen Szczytno-Szymany
Der Flughafen Szczytno-Szymany war ein Militärflugfeld im Nordosten Polens. Er ist mit einer der grossen Landepisten ausgestattet, auf dem die enormen, in der Sowjetunion hergestellten, Militärflugzeuge des Warschauer Paktes landeten. Vorher diente er den Bombern der deutschen Luftwaffe als Landepiste, die während des Zweiten Weltkrieges Warschau als Zielpunkt hatten. 1996, sieben Jahre nach dem Fall des kommunistischen Regimes in Polen, verwandelte sich dieses Flugfeld in ein Privatunternehmen: Flughafen „Mazury-Szczytno“.


„Nch Operation Enduring Freedom – wurde alles anders“: Flughafentower @ Szczytno-Szymany

Trotzdem genügte der Flugverkehr nicht um dem Staat und den Privatbesitzern des Flughafens gute Einkünfte einzubringen, so dass sein Asphalt auch für Auto- und Motorradrennen verwendet wurde. Auch einige Reparaturwerkstätten und Produktionen auf kleiner Ebene vervollständigten das Unternehmensbudget.

Aber alles änderte sich mit dem Beginn der Operation „Andauernde Freiheit“ – die Militärkampagne der Vereinigten Staaten gegen Afghanistan als Antwort auf die Attentate des 11. Septembers 2001. Gemäss einiger Bewohner Szymanys und Arbeiter des Flughafens, landeten in den nachfolgenden Jahren US-Flugzeuge aus Afghanistan auf dem Flughafen, um ihre Reise nach Marokko, Usbekistan und Guantánamo fortzusetzen.

Die damalige Direktorin des Flughafens von Szymany, Mariola Przewlocka, erklärte den Untersuchungsbeauftragten der Europäischen Union, dass möglicherweise diese Flüge in Verbindung mit dem Geheimdienstgelände von Stare Kiejkuty in Verbindung stehen, das ungefähr 19 km vom Flughafen entfernt liegt.

Przewlocka sagte, dass „jedes Mal, wenn einer der verdächtigen Flüge landen wollte, erhielten eir direkte Befehle vom Grenzschutz, nach denen die Flughafenverwaltung sich nicht dem Flugzeug nähern konnte und dass nur die Militärdienste und –personal sich um die Landungen kümmerten“.

„Die Flughafengebühren wurden in bar bezahlt. Manchmal zahlten sie viermal soviel als der normale Betrag“, erklärte die frühere Flughafendirektorin. Der Ausstieg der Passagiere geschah in einer entfernten Ecke der Landepiste des Flughafens. Es gab Leute, die ausstiegen und in gross Autos mit dunkel getönten Scheiben einstiegen“.

Gemäss hohen Stellen des britischen und polnischen Geheimdienstes sah man Autos von den Geheimdiensteinrichtungen von Stare Kiejkuty hin und herfahren, wo US-Agenten Verhöre kurzer Dauer durchführten, bevor die Gefangenen an andere Örtlichkeiten überführt wurden.
Przewlocka sprach auch mit dem Berichterstatter der Chicago Tribune detailliert, der im vergangenen Monat nach Szymany reiste.

Wahrscheinlich waren diese Geheimgefängnisse einige der sogenannten „schwarzen Orte“
Einige frühere hohen Stellen der europäischen und US-Geheimdienste erklärten, dass die Geheimgefängnisse in der Europäischen Union, die zu Beginn von der Washington Post festgestellt wurden, nicht dauerhaft am selben Ort bestehen, was ihre Identifizierung sehr schwierig macht.

Was einige als ein Netz von Geheimgefängnisse bezeichneten, sagen diese hohen Stellen, war sicherlich eine Reihe von Installationen, die temporär von den USA in der Funktion ihrer Notwendigkeiten benutzt wurden. Die provisorischen „sieben Schwarzen“ (für Geheimaktivitäten benutzte Einrichtungen) können so klein sein wie ein Zimmer in einem Regierungsgebäude und erlangen die Kategorie eines schwarzen Ortes in dem Moment, in dem ein Gefangener dorthin gebracht wird um in einer kurzen Zeitspanne festgehalten und verhört zu werden.


Wurde am 25. März 2003 auch auf dem Szczytno-Szymany Airport gesehen: Die Gulfstream V „Guantanamo Bay Express,“ hier in Genf

Die Festgenommenen konnten zum Beispiel von einem provisionellen schwarzen Ort in einem Land zu einem anderen in einem anderen Land gebracht werden, ohne viel Zeit an einem der Orte verblieben zu sein, um nicht aufzufallen. Diese Art der Organisierung, sagen die Quellen, erlauben es sowohl den Vereinigten Staaten als auch dem Gastgeberland diese Tatsachen zu verneinen. Die Ermittelnden, die feste Einrichtungen suchen, werden nie etwas finden. Das ja, gemäss der Quellen, werden diese schwarzen Orte sich immer in der Nähe eines Flughafens befinden.

John Pike, Sicherheitsexperte Washingtons und Präsident der Global Security, sagt, dass die Festnahmen von kurzer Dauer in schon existierenden Einrichtungen eine gute professsionelle Spionagetechnik und eine plausiblere Perspektive, als ein Gefängnisnetz für richtige, langandaurende Strafen darstellen. „Eine kurzzeitige Operation braucht keine Bewilligung einer hohen Autorität und ausserdem verwickelt sie offensichtlich nicht viele Leute“, erklärte Pike. „Wenn die Operation beginnt Aufsehen zu erregen, gibt es nichts anderes als die Gefangenen zu verlegen“. „Es ist wie das Spiel vom Hund und der Katze“, fügte er hinzu.

Druck der Vereinigten Staaten und Grossbritanniens um das Geheimnis zu wahren
Nach der Aufdeckung der Washington Post begannen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Erklärungen zu verlangen. Gemäss verschiedenen Quellen, die für diese Reportage interviewt wurden, wie hohe Stellen des britischen und polnischen Geheimdienstes, Journalisten und andere Quellen der Europäischen Union, wurden die, am Programm Festnahmen und Abrechnungen der USA und ihrer Regierungen, teilnehmenden Länder ganz am Rande dieser Operation gelassen. Einige Beamte sagen, dass die Kontakte der Bush- und Blairregierungen auf erschöpfende Weise einige Politiker der Europäischen Union und anderer Länder aussuchten, ohne darüber ihre entsprechenden Regierungen auf dem laufenden zu halten.

Die Flüchtigkeit des Gefängnisnetzes, zugerechnet zur Tatsache, dass nur einige wenige Mitglieder der Europäischen Union über die Details dieses Programms Bescheid wussten, erschwerten insgesamt die Arbeit der Ermittler der Europäischen Union, die Anschuldigungen der Existenz von geheimen Festnahmeorten klarzustellen.

Im November 2006 reiste eine Delegation von zehn EU-Mitgliedern nach Polen um den Flughafen von Szymany und die Einrichtungen von Stare Kiejkuty zu untersuchen. Der Bericht, den sie erarbeiteten, zeigt, dass die Regierungsvertreter anfangs akzeptierten sich mit der europäischen Delegation zu treffen, aber als diese dann in Polen war, verweigerten sie das Treffen. Die Delegierten baten darum, zwanzig Vertreter der polnischen Regierung, einige Journalisten und andere Personen zu interviewen, aber schliesslich wurde es ihnen nur mit neun Personen erlaubt, von denen nur eine Minderheit einige wichtige Informationen für die Untersuchung beitragen konnte.

Eines der interessantesten Interviews war das mit Jerzy Kos, dem früheren Präsidenten des Flugplatzes Szcytno-Szymany. Gemäss des Berichts erklärte Kos , dass während der Zeit, in der der Flughafen unter seiner Obhut stand, er der Militäreigentumsverwaltung gehörte, und dass er wirklich an seine Firma vermietet war. Kos erklärte, dass die Boeing 737, die am 22. September 2003 landete, als Militärflug behandelt wurde und infolge wurde die Standard-Militär-Prozedur angewandt. Der Militärcharakter des Fluges wurde von der Grenzschutzpolizei bestimmt, die einige Landungen beschleunigte. „Die Militärabfertigung ist ein vereinfachtes Verfahren, bei dem vorgesehen ist, dass es keine Zollerklärung gibt“, klärte Kos die Ermittler auf. Kos besass keine Informationen über die Passagiere, denn die Prozedur hing von den Militärs ab und nicht vom Zivilpersonal des Flughafens.

Kos erklärte, dass während der Zeit unter seiner Verantwortung – von 2003 bis 2004 – die Flüge Gulfstream, die auf dem Flughafen zwischenlandeten, wie Militärflüge behandelt wurden und das selbe geschah im September 2003 mit dem fraglichen Flug Boeing 737.

„Die Flugkontrolleure erhielten von der Agentur des Luftverkehrs aus Warschau mittels Fax Informationen über die Landung der Flugzeuge von Gulfstream auf dem Flugplatz“, erklärte Kos.

Adam Krzykowski, Journalist des öffentlichen polnischen Fernsehens, steuerte mehr Details bei. Gemäss Krzykowski bestand die Besatzung der Boeing 737 aus sieben Personen, zu denen fünf Passagiere auf dem Flughafen Szymany dazu stiessen, die erklärten, sie seien Geschäftsmänner. Nach dem EU-Bericht hielt Krzykowski aufrecht, dass die zwölf Personen (Besatzung und Passagiere) „US-Bürger“ waren. „Der Flug der Boeing wurde nicht der Standardgrenzkontrolle unterworfen, sondern einem vereinfachten Verfahren. Das vereinfachte Verfahren bedeutet, dass kein Grenzbeamter während der Kontrolle anwesend war, und dass die Passagiere einer Kontrolle, die ausschliesslich auf einer von der Grenzpolizei zugestellten Liste basierte, unterworfen waren“, erklärte Krzykowski.

Der Schlussbericht der von der Europäischen Union durchgeführten Untersuchung über Polen und andere Länder, die mutmasslich in das Programm Abrechnungen verwickelt waren, kann hier gelesen werden. Die Mehrheit der Personen, die die Ermittler der EU zu interviewen versuchten, zeigten keine Mithilfe. Unter diesen Personen befinden sich Regierungsvertreter, Journalisten und hohe Ränge der Vereinigten Staaten.

Dana Pries, die Journalistin der Washington Post, die für ihre Reportage über die geheimen Festnahmezentren der CIA den Pulitzerpreis bekam, weigerte sich mit den Ermittlern der EU zu sprechen. Diesbezüglich sagte Pries, dass „die Washington Post nicht ihren Journalisten erlaubt auf formulierte Fragen von Regierungen, egal welcher Herkunft, zu antworten, so dass nichts besonderes an meiner Entscheidung ist“.

Das einzige Mitglied der Bush-Regierung, dem es erlaubt war über das Programm mit der EU zu sprechen, ist die Aussenministerin Condolezza Rice, die sagte, sie erwarte, dass die Alliierten der Vereinigten Staaten kooperierten, und dass sie keine Erklärungen über die antiterroristischen Operationen von grosser Bedeutung machten.

Die Wiedereröffnung des Flughafens von Szymany
Der Protagonismus des internationalen Flughafens von Szymany ging 2006 zu Ende, als die Untersuchung des Europäischen Parlaments abgeschlossen wurde, der weder eine klare Schlussfolgerung gelang, noch Beweise, die die Existenz geheimer CIA-Gefängnisse in Polen zeigten.

Hohe polnische Stellen verweigerten die Mithilfe und wiesen vehement zurück irgend eine Rolle im CIA-Programm gespielt zu haben. Das verantwortliche Flughafenunternehmen musste seine Aktivitäten einstellen, wegen der Polemik über die Eigentümlichkeit des Flugfeldes Szczytno-Szymany.

Im November 2006 unterschrieb das Unternehmen einen Pachtvertrag mit der Militäreigentumsverwaltung, die noch die Besitzerin des Geländes und der Einrichtungen ist. Dieser Vertrag öffnete den Weg der Finanzierung des Flughafens durch die Regionalverwaltung und die polnische Regierung.

Das Flugfeld von Szymany, das sich jetzt in Zivilhänden befindet und vermutlich frei von „Abrechnungsflügen“ ist, wird sich bald in einen Regionalflughafen verwandeln. Seine privilegierte Lage in der Region der grossen Masurischen Seen wird wahrscheinlich seine Entwicklung antreiben und die Geschichte über die geheimen Flüge der CIA werden mit Sicherheit eine attraktive Reklame für die Touristen sein.

Muriel Kane unterstützte die Recherche und John Byrne die Reportage.
Übersetzt vom Englischen von Isolda Bohler, Mitglieder von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt.

Die deutsche Übersetzung wurde zuerst bei Tlaxcala publiziert

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deutschland

Rostock – Zeugenaufruf vom Anwaltlichen Notdienst

onlineredaktion – Bei der heutigen Pressekonferenz der Gesamtkoordination des G8-Protestspektrums wurde ein Foto veröffentlicht, das auch ‚Journalismus – Nachrichten von Heute‘ zur Verfügung gestellt wurde. Dazu erhielten wir vom Anwaltlichen Notdienst und dem Legal Team folgenden Text: Das Foto ist beim Abschluss der Großdemonstration am Nachmittag des 2. Juni entstanden; gegen 17:30 Uhr auf der Straße am Warnowufer in Höhe des Aufgangs Kanonenberg. … Die Person, die das Foto gemacht und uns übergeben hat, beobachtete, wie ein Polizeibeamter einen jungen Mann mit einem Schlag zu Boden brachte. Der junge Mann lag dann mit Gesicht und Bauch zum Boden zugewandt, während ein Beamter mehrfach mit der Hand seinen Kopf auf den Boden stieß und ein anderer Polizist das weiße T-Shirt, das sie hier als weißen Fleck erkennen, um den Hals des Betroffenen wrang und zuzog. Dabei wurden der Betroffene und die Polizisten von anderen Polizeibeamten umringt, die versuchten, zu verhindern, dass Fotos von dieser Situation entstanden. Der Person, die uns das Foto übergab, gelang es trotzdem, ein Foto durch die Beine der Beamten hindurch zu machen.

In der Hoffnung, dass die Polizei in den kommenden Tagen derartige Misshandlungen an Demonstranten nicht mehr vornimmt, bitten der Anwaltliche Notdienst und das Legal Team ZeugenInnen des Vorfalls sich beim Untersuchungsausschuß des Legal Teams unter der Telefonnummer 038204-768111 zu melden.
Quelle: Republikanischer Anwältenotdienst

Krieg

Krieg Kolumbien gegen Venezuela? Vertreter der brasilianischen korrupten Oligarchie als Kriegshetzer

Karl Weiss – Einer der wichtigsten Repräsentanten der brasilianischen Oligarchie im Bundesstaat Amazonas, der an Venezuela und Kolumbien angrenzt, der Senator der hauptsächlichen rechten Oppositionspartei PSDB Arthur Vigilio, gleichzeitig der Parteiführer im Senat in Brasilia, hat in einer Hetz- und Hassrede im brasilianischen Senat am 4. Juni 2007 gegen den Präsidenten von Venezuela, Cháves, wahrscheinlich unbeabsichtigt die Strategie der lateinamerikanischen Oligarchien gegen die Bedrohung, die Chávez Politik für sie darstellt, ausgeplaudert: Er sagte, Chávez habe einen Hochrüstungswettlauf begonnen und es werde einen Krieg zwischen Kolumbien und Venezuela geben.

Der Hintergrund: Der Senat in Brasilia hatte eine Resolution verabschiedet, die Chávez aufrief, die Konzession für den Hetz-TV-Sender RCTV zu verlängern, ohne darauf einzugehen, dass der Sender nicht nur in den Putsch gegen Chávez verwickelt war, sondern auch einen Kommentar sendete, in dem deutlich verständlich zur Ermordung Chávez aufgerufen wurde.

Der venezuelanische Präsident hatte darauf reagiert, indem er den brasilianischen Senat „Papagei der US-Regierung“ genannt hatte. Dies nun wiederum wurde von Vigilio zum Anlass genommen, Venezuela anzudrohen, seine Partei würde die Aufnahme Venezuelas in den Mercosur verhindern.

Venezuela wurde bereits im Dezember 2005 in einem feierlichen Akt in den Mercosur aufgenommen, die Freihandelszone zwischen Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Dies war allerdings nicht der offizielle Akt der Aufnahme, wie wir ihn in der EU kennen, sondern in Wirklichkeit nur die feierliche Feststellung, dass der Pakt und Venezuela den Prozess der Aufnahme in Gang gesetzt haben, in etwa vergleichbar mit dem offiziellen Beginn der Verhandlungen der EU mit einem Aufnahmekandidaten. Unter anderem müssen neue Vollmitglieder durch die jeweiligen Kammern der Parlamente der Mitglieder aufgenommen werden. Hat auch nur eine dieser Kammern etwas dagegen (z.B. der brasilianische Senat), kann der Kandidat nicht aufgenommen werden.

Das war aber nur eines der zu erwartenden Hindernisse für diesen Prozess. Auch ist die Aufnahme in den Mercosur für Venezuela nicht essentiell – eher schon ungekehrt. Man kann die Wirkung einer Freihandelszone auch mit bilateralen Verträgen erreichen, die offensichtlich nicht der Zustimmung der Kammern der Legislative unterliegen.

Ausser sich vor Wut
Warum die Rede Vigilios von Bedeutung ist: Er hat sich in Rage geredet, offenbar ausser sich vor Wut, natürlich nicht wegen einer Äusserung Chávez, sondern wegen dessen Politik, welche die Alleinherrschaft der Oligarchie in Venezuela ernsthaft bedroht. Würde das Schule machen, so sähen sich ja auch die anderen Oligarchien von US-Gnaden in den lateinamerikanischen Ländern bedroht, ihre Herrschaft angekrazt oder sogar bedroht zu sehen.

Virgilio, der wichtigste politische Repräsentant der Oligarchie im Staat Amazonas, der eine gewaltige Fläche umfasst, ist mit Sicherheit in engem Erfahrungs- und Meinungsaustausch nicht nur mit Verbindungspersonen zu der US-Regierung, sondern speziell auch mit den wichtigsten Repräsentanten der venezuelanischen und der kolumbianischen Oligarchie.

Vigilio, einmal in Eifer und Rage bei der Rede, scheint dann einen Moment vergessen zu haben, dass die Kriegspläne, in die er wohl schon eingeweiht war, geheim sind und hat den angestrebten Krieg erwähnt.

Er tat dies zwar in der Form, als ob Chávez der Kriegstreiber sei, aber es weiss jeder, Chávez hat keinerlei aggressive Politik gegenüber seinem Nachbarn Kolumbien gezeigt, sich im Gegenteil sogar auffallend zurückgehalten in Bezug auf Provokationen, die von dort kamen. Damit ist klar, von welcher Seite dieser Krieg betrieben wird.

So kann man jetzt in etwa die wesentlichen Kernpunkte des Plans erkennen, mit dem der US-Imperialismus zusammen mit den von ihm gepäppelten Oligarchien Lateinamerikas die Gefährdung durch Cháves Politik eliminieren wollen:

Akt 1:
Kurz vor dem Ablauf seiner Konzession schickt der TV-Sender RCTV einen Kommentar in den Äther, in dem deutlich zur Ermordung Chávez aufgefordert wird.

Akt 2:
Wie erwartet wird daraufhin angekündigt, die Konzession nicht mehr zu verlängern.

Akt 3:
Angeführt von US-Agenturen, betreibt der gesamte westliche Mediendschungel eine Hetzkapagne gegen Chávez, er sei ein Diktator und in seinem Land gäbe es keine Pressefreiheit.

Akt 4:
Zur gleichen Zeit wird von der US-Regierung bekannt gegeben, Venezuela unterstütze nicht den Kampf gegen den Drogenhandel, der angeblich so vorbildlich von Kolumbien geführt würde. Venezuela sei zum sicheren Hafen für Drogenhändler geworden und die Chávez-Regierung sei korrupt. Siehe hierzu auch den Artikel: „Nächster Stop: Venezuela?“

Akt 5:
Parallel dazu wird in Venezuela selbst eine Destabilisierungskampagne geführt, die der „Weltöffentlichkeit“ klar machen soll, Chávez regiere gegen sein Volk und dieses müsse befreit werden. Dazu sind in Venezuela die US-Organisationen Canvas und Freedom House, mit Millionen von Geldern ausgerüstet, unterwegs. Siehe hierzu auch den Artikel: „US-Regime versucht Venezuela zu destabilisieren.“

Akt 6:
Nun geht es in die Zukunft: Voraussichtlich wird nun Kolumbien wieder und wieder erklären, es fühle sich von Venezuela provoziert und es müsse eine angeblich massive Aufrüstung Venezuelas mitmachen, ohne es zu wollen. Wiederholt bittet Kolumbien die Schutzmacht USA um Schutz gegen das aggressive Venezuela.

Akt 7:
Es werden Grenzschwischenfälle provoziert, die von den vereinigten westlichen Massenmedien als aggressive Akte Venezuelas dargestellt werden. Vergeltungsschläge der kolumbianischen Luftwaffe gegen venzuelanische Ziele sollen Venezuela weiter herausfordern. Der Weltsicherheitsrat verabschiedet auf Initiative der US-Regierung eine Resolution, in der er Venezuela unter Androhung ungenannter Massnahmen auffordert, von seiner aggressiven Politik gegen Kolumbien Abschied zu nehmen und mit den USA und Kolumbien im Kampf gegen die Drogen zusammenzuarbeiten.

Akt 8:
Soldaten in venezuelanischen Uniformen werden gefilmt, wie sie auf kolumbianischem Boden Drogenhändler aus einem Gefängnis befreien und viele kolumbianische Soldaten umbringen. Erst Jahrzehnte später wird zugegeben werden, es hat sich natürlich um kolumbianische Soldaten gehandelt.

Akt 9:
Kolumbien erklärt daraufhin Venezuela den Krieg und bittet als angeriffenes Land die Schutzmacht USA um Hilfe. Kolumbianische Truppen dringen in Venezuela ein, während die US-Luftwaffe Caracas bombardiert, aus dem unerklärlicherweise die weisse Oberschicht bereits eine Woche vorher geflohen ist.

Wie das weitergehen würde, das bliebe reine Spekulation. Wichtig ist für den Moment: Der Kernpunkt des Plans ist vorzeitig ausgeplaudert worden.

spionage

CIA running black propaganda operation against Iran, Syria and Lebanon, officials say

Larisa Alexandrovna – 04.06. 2007
The Central Intelligence Agency has received approval at least twice in the last several years to conduct an “information war” against several countries in the Middle East, including Iran, Lebanon and Syria, according to current and former intelligence officials.

In addition, the Bush Administration has been running operations out of the Defense Department that are not subject to Congressional oversight, intelligence sources say. These programs appear murkier, and have included support for an alleged terrorist group in Iran.

A recent ABC News report revealed that President George W. Bush had signed a presidential finding giving the CIA the authority to conduct “non-lethal” covert operations against Iran. Former and current intelligence sources tell RAW STORY, however, that there have been “at least two” presidential findings over the past few years which have empowered the agency to run an “open-secret” information war against Iranian interests, mainly leveraging resources and assets “within the United States and France.”

Although the resources – people, groups, organizations – were not identified, sources say that they are not terrorist organizations or groups using violent tactics to achieve their goals. “It’s a propaganda operation,” said a former intelligence case officer who wished to remain anonymous due to the sensitive nature of the information. “It is not new or aggressive,” the source added, explaining that the operation has been going on for some time and has Congressional funding and oversight.

CIA spokesman Paul Gimigliano would not comment about the allegations made in the ABC report or discuss the existence of the presidential findings identified to RAW STORY.

“The CIA does not, as a matter of course, publicly discuss allegations of covert action, whether the assertions are wrong, right, or somewhere in-between,” Gimigliano said. “That’s one reason why the term ‘covert action’ still exists.”

“But it’s important to remember that, through the Congress, there is vigorous oversight of secret intelligence activities,” he added.

According to current and former intelligence officials, the various presidential findings are not limited to Iran. Several countries within the Middle East – including Syria and Lebanon – as well as groups such as Hezbollah, are being targeted through what sources call “black propaganda” efforts.

Iran is being targeted by the CIA’s activities with a “pro-democracy” message, sources say, and the agency is supporting overt “pro-democracy” groups.

The program’s particulars are highly classified. Intelligence sources stress, however, that the groups being used are rather mainstream and the operations are almost entirely restricted to information warfare.

Sources would not identify what mechanism was being employed to distribute the propaganda, if it included news media, individuals or organizations, or whether that information was seeping back into domestic news reports.

One former intelligence case officer did explain that the CIA’s program is operating largely outside of the Middle East and is aimed at identifying potential allies, as well as using already existing well known groups through whom information can be delivered. The type of “information” and the “groups” and “organizations” involved were not identified.

ABC News may have reported the presidential finding as “new” because of the recently passed massive intelligence budget. Under the bill, roughly $50 million was appropriated for the “Democracy Fund” and the “Broadcasting Board of Governors,” both earmarked for Iran operations.

Sources close to the Select Senate Committee on Intelligence would not discuss any aspect of the CIA program or comment on anything relating to the presidential findings. “This is an area I simply cannot get into,” said one source.

Pentagon operation supporting terrorist group kept from Congress
RAW STORY has also learned that the Pentagon is continuing to conduct more aggressive “black” operations, approved by the National Security Council and the Office of the Vice President.

Current and former intelligence officials would not identify new specific covert programs running out of the Pentagon, though sources stressed these are far riskier and more truly covert operational activities against Iran than the activities of the CIA.

Red all @ The Raw Story

deutschland

Polizei in Rostock: „Das waren die Ausländer.“

onlineredaktion – In Rostock herrschte heute früh eine Stimmung wie am Neujahrstag nach einer großen Sylvesterknallerei. Ein stiller Sonntagmorgen. Mitarbeiter der Müllabfuhr sammeln den „Müll“ auf – Flaschen, Steine, Bretter, Eisenstangen, leere Reiz- und Tränengaspatronen mit kyrillischer Aufschrift.

Polizeisprecher Axel Falkenberg verbreitet die Nachricht, unter den vermummten Wütenden hätten sich viele Ausländer beteiligt. Aus dem „Autonomen-Block“ heraus habe die Polizei Bulgaren, Franzosen, Japaner, Österreicher, Russen, Schweden und Spanier festgenommen. Seinen Angaben nach seien rund 2‘000 Gewaltbereite nach Rostock gekommen: „Das waren die Ausländer!“

Manfred Stenner, Mitorganisator der gestrigen Demonstration, ist der Ansicht man könne mit denen gar nicht reden, die seien nur drauf wie Hooligans. Dies zeigten gestern auch Einstellungen eines ARD-Kameramannes: Friedliche Demonstranten versuchten Steinewerfer zurück zu halten und wurden daraufhin von diesen mit Knüppeln attackiert.

Angeblich habe niemand mit einem derartigen Gewaltausbruch gerechnet. Wirklich niemand? Weshalb dann das wahnsinnig hohe Polizeiaufgebot eine Woche zuvor bei der Demonstration in Hamburg? Sie wurde von den Veranstaltern wegen der Übermacht und der Behinderungen der Polizei vorzeitig beendet und von der Polizei der Öffentlichkeit als „Generalprobe“ für die Demos in Rostock und Heiligendamm „verkauft“.

deutschland

Rostocker Bilanz – fast 1‘000 Verletzte

onlineredaktion – Noch immer weiß niemand, wie viel Menschen an der Anti-G8-Demonstration in Rostock teil genommen haben. Muss man die vielen Schaulustigen und Rostocker, die von ihren Fenstern bequem zuschauten, dazu zählen?

Aber dennoch gibt es eine traurige Bilanz: Fast 1‘000 Verletzte gibt es nach Angaben von Polizei und Veranstaltern bei den Straßenschlachten in Rostock. 520 Demonstranten wurden demnach verletzt, davon 20 schwer; 433 Polizisten ebenfalls verletzt, davon 33 schwer. In Bezug auf die Zahl der Festnahmen gibt es jedoch widersprüchliche Mitteilungen: Die Polizei erklärte, 125 „G8-Gegner“ seien festgesetzt worden, eine Sprecherin des anwaltlichen Notdienstes sprach dagegen von mindestens 165 Festnahmen. Sie kritisierte, die Polizei habe „unverhältnismäßig viel Gewalt angewandt“.