deutschland

Grüne kontra Ostermarschierer – Krieg um Frieden

onlineredaktion – Die Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Claudia Roth ließ sich im Streit mit den Organisatoren der Ostermärsche zu einer Äußerung hinreißen, deren Wahrheitsgehalt nicht nur von Ostermarschierern nicht bestritten wird: „Etliche Aufrufe erwecken den Eindruck, als seien Bush-Administration, die EU und bundesdeutsche Politik eine einzige ‚Achse des Bösen‘.“

Sie bemängelte weiter, in den Aufrufen zu den Ostermärschen fehlten die Vereinten Nationen. Zivile Mittel zur Krisenbewältigung gebe es bei den Organisatoren der Ostermärsche kaum. Roth forderte, Friedenspolitik brauche Bewegung und „mehr neues Denken“. Sie und der abrüstungspolitische Sprecher Winfried Nachtwei bemängelten, die Aufrufe zu Friedensdemonstrationen erklärten „geradezu notorisch wenig“ dazu, wie man internationalen Krisen, Gewalt und Krieg entgegen treten könne.

Der Sprecher der Infostelle Ostermarsch, Willi van Ooyen, wies dies zurück. Der „Frankfurter Rundschau“ erklärte er, von einem engen Blick auf das Militärische könne keine Rede sein. Die Friedensbewegung mache sehr deutlich, „was den Zusammenhang zwischen sozialer Entwicklung und Frieden betrifft“. Das Thema Armutsbekämpfung sei in allen Aufrufen wieder zu finden. Dies sei etwas, was er bei den Grünen vermisse, denen er vorwarf „halbseidene und widersprüchliche Positionen“ zu vertreten. Die Partei werbe für Frieden und atomare Abrüstung, wenn es jedoch konkret werde, vergesse sie aber regelmäßig ihre Überzeugungen.

umwelt

Vulkanausbruch auf La Réunion – Ascheregen verätzte Haut von Dorfbewohnern

onlineredaktion – Der vor vier Tagen auf der Insel La Réunion ausgebrochene Vulkan Piton de la Fournaise versetzt die dort lebenden Menschen in Angst und Schrecken und Experten staunen über die enorme Aktivität des Vulkans, dergleichen sei dort noch nie beobachtet worden. Der Ort Le Tremblet der zu Frankreich gehörenden Insel – auf der übrigens die europäische Währung, der Euro, am 1. Januar 2002 zuerst ausgegeben wurde – wurde von den Behörden evakuiert.

Seit Montag sei die Insel um sieben Hektar gewachsen, teilten Mitarbeiter des Vulkanologischen Zentrums von La Réunion mit. Garnitlava flösse teilweise mit 60 km/h ins Tal. Nachdem mit Salzsäure versetzter Ascheregen die Haut einiger Dorfbewohner verätzte, habe sich die Präfektur nach langem Zögern zur Evakuierung von Le Tremblet entschlossen. Die Lava sei bereits nahe dem Ort gesehen worden. Zumindest hätten einige Leute geglaubt sie dort gesehen zu haben, teilte ein Vulkanologe mit.

Es wurden drei Notunterkünfte eingerichtet, zu denen das Militär und die Feuerwehr einen Busverkehr unterhielten. Seit Donnerstag bedeckt eine zentimeterdicke, ätzende Ascheschicht das Dorf. Vor der Evakurierung wagten sich nur noch wenige Menschen ins Freie. Zum Schutz vor dem Ascheregen hielten sie sich Regenschirme über die Köpfe.

Die Salzsäure in der Asche entsteht beim Eintauchen der Lava ins Meerwasser. Die Dämpfe vermischen sich mit der Asche in der Luft und werden vom Wind ins Dorf getragen.


In den Lavafeldern des Piton de la Fournaise vor dem Ausbruch des Vulkans. Nun hat Lava die Insel um 7 Hektar vergrößert.
© Foto: fournaise.info

Auch Schwefeldioxid aus dem Krater bedroht die Menschen auf La Réunion. Es handele sich gegenwärtig um stark schwankende Ausstöße dieses giftigen Gases. Dies mache eine Einschätzung der Gefahrenlage für die Behörden so schwer, teilte ein Sprecher mit. Sorgen bereiten aber auch die zu Ostern angereisten Touristen, für die der Vulkanausbruch eine Sehenswürdigkeit geworden ist. Die vielen Schaulustigen versperrten bereits wichtige Versorgungswege.


Lava vom Vulkan fließt ins Meer und die Verbindung mit dem salzigen Meerwasser erzeugt Salzsäureschwaden in der Luft.
© Foto: Serge Gelabert

fournaise.info
Vermurkster Klimabericht – Hoffen auf einen vulkanischen Winter?

deutschland

Kam die Berliner Mauer nach Hamburg?

onlineredaktion – In Hamburg am Kattwykdamm gegenüber des Geländes der Shell-Raffinerie stehen circa 18 Meter Betonmauer. Sie sind bemalt und besprüht mit Graffities und wirken auf Vorbeifahrende wie Teile der ehemaligen Berliner Mauer, und sie standen vor knapp 3 Wochen noch dort.

Nun wurde bekannt, dass Mauerteile der Berliner Mauer in genau dieser Länge von ihrem bisherigen Aufstellungsort nahe dem Potsdamer Platz verschwanden. Wie das geschah, ist bis jetzt ein ungelöstes Rätsel. Jedenfalls meldete sich der angebliche Eigentümer, ein Krefelder Kaufmann, bei Polizei und Medien und ließ sie wissen, seine Mauerteile seien weg und er wisse nicht wo sie geblieben sind. In einem früheren Verfahren hatte er angeblich beweisen können, dass ihm kurz nach der Wende 39 Mauersegmente übertragen worden seien.

In Berlin wurde seit mehr als zehn Jahren um die Mauerteile und ihren bisherigen Standort gestritten. Daran beteiligt waren neben dem „Mauer-Eigentümer“ auch die Berliner Verwaltung für Stadtentwicklung, das Unternehmen Sony und das Bundesumweltministerium, das an diesem Standort einen Neubau errichten will.

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Vermurkster Klimabericht – Hoffen auf einen vulkanischen Winter?

Harald Haack – Etliche Vulkanologen rechnen mit einem baldigen Ausbruch des Tambora, einem Stratovulkan auf der indonesischen Insel Java, der wie der Semeru als einer der gefährlichsten Vulkane der Erde gilt.

1815 gab es einen gigantischen Ausbruch des Tambora, der sich verändernd auf das Weltklima auswirkte und zu einer weltweiten Abkühlung führte. Die Heftigkeit des Ausbruchs von 1815 soll vergleichbar mit mehreren Millionen Hiroshimabomben gewesen sein. Den letzten, allerdings schwachen Ausbruch gab 1967. In den letzten Jahren rumort es aber wieder in dem in dem Vulkan, zunehmend heftiger. Auch der Semeru wird bald erneut ausbrechen, wie vermutet wird, ebenso weitere Vulkane auf der indonesischen Inselkette – darunter der Lawu, dessen letzter Ausbruch sich 1885 ereignete. Seine Aktivität gilt als „explosiv“.

Für die neuen bevorstehenden Ausbrüche soll es mehrere konkrete Hinweise geben. Dazu zählen auch die schweren, immer noch präsenten Erdbeben an der Subduktionszone bei den Salomonen, einer Inselgruppe im Südwesten des Pazifiks.


Eigentlich typisch für Subduktionszone der westlichen Kante der Pazifischen Platte sind Erdbeben. Ungewöhnlich ist nun jedoch die extreme seismische Aktivität dort, was der Seismic-Monitor von IRIS und USGS deutlich zeigt.

Die britische Schriftstellerin Mary Shelley wurde 1816 während ihres Aufenthalts in der Schweiz von den Folgen des Tabora-Ausbruchs überrascht. Jenes Jahr ging in die Geschichte als das Jahr ohne Sommer ein. Shelley, die damals noch Mary Wollstonecroft Godwin hieß, hielt sich zusammen mit ihrem Freund und späteren Ehemann Percy Bysshe Shelley, Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori sowie ihrer Stiefschwester Clare Clairmont in der Nähe des Genfer Sees auf. Oft verhinderte das schlechte Wetter einen Ausflug und sie konnten das Haus nicht verlassen. Doch als es dann doch einen sehr warmen Tag gab, war die kleine Gruppe ins Gebirge aufgebrochen, wo sie von einem jäh einsetzenden, sehr kalten Sturm überrascht wurde, der über sie „wie ein Monster“ kam. Dies soll Mary Shelley zu ihrer Romanfigur „Frankenstein“ inspiriert haben.

Ist ein drohender „vulkanischer Winter“ der Grund, weshalb jetzt in letzter Sekunde die Veröffentlichung des zweiten Teiles des Weltklimaberichtes verzögert wurde? Oder ist es pure Feigheit der Politiker?

Leugnen bis es kracht

Delegierte des Weltklimarates machten die USA, China und Saudi-Arabien für die Verschiebung verantwortlich. Als „Panikmache“ lehnte die US-Regierung unter Präsident George W. Bush den Bericht ab und bestand auf Streichungen von kritischen Passagen, die auf die drastischen Folgen der Erderwärmung hinwiesen. Ursprünglich hatten die an dem Bericht beteiligten Wissenschaftler dargelegt, auf dem nordamerikanischen Kontinent gebe es zunehmend Wirbelstürme, Trockenheit, Überflutungen und Brände. China bestand darauf einen Hinweis zu streichen, wonach Schäden mit „sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ zu erwarten seien. Dagegen protestierten Wissenschaftler und verlangten den Hinweis im Bericht zu belassen. Man soll sich auf einen Kompromiss geeinigt haben.

Sollten sich die Befürchtungen einiger Vulkanologen als richtig erweisen und es zu einem vulkanischen Winter kommen, dann könnte die Industrie wahrscheinlich auf die heute noch irrwitzig klingende Idee kommen und CO2 gegen gute Bezahlung in die Luft blasen, um damit „das Klima zu retten“. Wozu sonst wird die Speicherung von CO2 angestrebt, wenn nicht zu diesem Zweck?

Unglück

Kreuzfahrtschiff gesunken – „Es ging alles sehr schnell…“

onlineredaktion – Das Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ ist gesunken. „Es ging alles sehr schnell“, berichtete eine vom Schiff gerettete Frau vor Fernsehkameras, „das Wasser kam und ich konnte mich irgendwie retten. Aber ich weiß nicht was mit dem Vater und seinem Kind hinter mir geschah.“ Der Vater und sein Kind: Ein 45-jähriger Franzose und seine 16-jährige Tochter. Sie wurden in ihrer Kabine auf einem der unteren Decks mutmaßlich von rasch eindringendem Wasser überrascht. Nachdem das Schiff vor der griechischen Insel Santorin gesunken war, rutschte es über Grund einen Abhang hinunter.

Vollmundig hatte die griechische Tourismusministerin Fani Palli-Petralia gestern behauptet, alle 1537 Passagiere seien unverletzt vom Schiff gerettet worden. Möglicherweise deshalb unternahmen Rettungsmannschaften keine weiteren Rettungsversuche. Nachdem dann aber die beiden Passagiere vermisst wurden, war das Schiff schon versunken und es hieß mit einem Mal, man könne wegen seiner instabilen Lage nicht nach den Vermissten suchen.

Die „Sea Diamond“ soll sich angeblich in einer Tiefe von circa 150 Metern befinden, wobei der Bug bis 50 Meter Tiefe aufragt.

Heute Morgen wurden der Kapitän und weitere drei Schiffsoffiziere festgenommen, da ein Navigationsfehler zum Stranden des Schiffes auf dem Felsen-Riff, das auf allen Karten eingezeichnet sein soll, geführt habe. Gegen die griechische Tourismusministerin Fani Palli-Petralia laufen zur Zeit, so weit bekannt, wegen ihrer verhängnisvollen falschen Behauptung noch keine Ermittlungen. Es war schlimm», soll sie gesagt haben.

Kreuzfahrtschiff droht vor Santorini zu kentern

Krieg

Bagdad: Wieder Black Hawk down

Stephan Fuchs – Im Süden von Bagdad ist erneut ein amerikanischer Helikopter vom Typ „Black Hawk“ abgeschossen worden. An Bord befanden sich 9 Personen. Wie das US-Militär mitteilt, haben alle überlebt.

Morgens um 7:30 Uhr haben Schützen den Helikopter im Luftraum über Latifiyah, rund 20 Kilometer südlich von Bagdad, unter Beschuss genommen. Der Black Hawk konnte innerhalb kurzer Zeit von US-Truppen gesichert werden. Bereits vor einigen Wochen wurde im Norden Bagdads ein Black Hawk abgeschossen. Auch damals überlebten alle neun Crew-Mitglieder. Mit dem heutigen Abschuss haben die Amerikaner den neunten Black Hawk verloren.

Unglück

Kreuzfahrtschiff droht vor Santorini zu kentern

onlineredaktion – Eine halbe Seemeile vor dem Hafen der griechischen Insel Santorini lief das Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ auf Grund und droht nun zu kentern. Nach letzten griechischen Meldenberichten hatte es sich bereits um 20 Grad zur Seite geneigt, da Wasser eindringt. Die Mannschaft des Schiffes sorge sich um die an Bord befindlichen Reisenden und setze sie in Rettungsboote und die Küstenwache arbeite auch an der Evakuierung des Schiffes, sagte ein Sprecher der griechischen Behörden. Fünf Rettungshubschrauber der Marine seien ebenfalls zu dem Schiff unterwegs.


Die „Sea Diamond“. © Foto: 2007 Gate 1 Travel

Das 1986 gebaute und 143 Meter lange Schiff kann 1537 Passagiere in 584 Kabinen aufnehmen. Es sollen mehr als 1400 Passagiere auf dem Schiff sein, überwiegend US-Bürger und Deutsche.

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spionage

CIA hires terrorist group to operate inside Iran

The Central Intelligence Agency (CIA) has hired a Pakistani terrorist group that has carried out a series of deadly terrorist attacks inside Iran, ABC News has reported on Wednesday.

The group, members of the Baluchi tribe, operates from Pakistan’s province of Baluchestan, just across the border from Iran.

ABC cited US government sources it did not identify as saying the US has maintained close ties to its leader, Abdel-Malik Regi, since 2005.

The group, called Jundullah, has carried out raids, resulting in the deaths or kidnapping of Iranian ordinary people as well as soldiers and officials.

The large Iranian community residing in the US protested strongly to Voice of America (VOA)’s live interview with Regi recently in which the terrorist claimed responsibility for the operations.

Regi admitted to have personally executed some of the Iranian captives, the ABC News report said.

Alexis Debat, a senior fellow on counterterrorism at the Nixon Center and an ABC News consultant, told the program that Regi used to fight with the Taliban, adding „he’s part drug smuggler, part Taliban, part Sunni activist“.

„He is essentially commanding a force of several hundred guerrilla fighters that stage attacks across the border into Iran on Iranian military officers, Iranian intelligence officers, kidnapping them, executing them on camera.“

The group claimed responsibility for an attack in February that killed at least 11 members of the Iranian Revolutionary Guard riding on a bus in the Iranian city of Zahedan.

Iranian television last month broadcast confessions by those responsible for the bus attack.

They admitted to being members of Jundullah and said they had been trained for the mission at a secret location in Pakistan.

The only relationship with the group that US intelligence acknowledges is cooperation in tracking al-Qaeda figures in that part of Pakistan.

ABC cited Pakistani government sources as saying the secret campaign against Iran was on the agenda when Vice President Dick Cheney met with Pakistani President Pervez Musharraf in February.

Asked about the report, Cheney spokeswoman Megan McGinn responded:
„We don’t discuss conversations between the vice president and foreign leaders.“

Das Iran Dossier

kriminalitaet

Britanniens Kokain Mafia foltert

Stephan Fuchs – Während Keith Richard seinen Vater verkokst, haben wir aus sicherer Quelle erfahren, dass Südenglands Kokain-Mafia im Ernstfall vor Folter nicht zurückschreckt. Eine uns bekannte Frau wurde mittels Elektroschock an der Vagina gefoltert.

Der Fall ist brisant, sehr wahrscheinlich aber nicht ein Einzelfall. Kokain ist – wenn man die richtigen Geschäftsbeziehungen unterhält, eine gute und sichere Einnahmequelle. Der Stoff ist relativ günstig zu kaufen und auf dem Markt mit gutem Profit leicht zu verkaufen.

Sie haben Kokain eingekauft
Mit einer halben Million Pfund, rund 770’000 Euro, hatte sich Tom* und seine Frau Sally* eine sorglose Zukunft vorgestellt. Beide im englischen Gipsy (Zigeuner) Milieu zuhause und an den illegalen Hunde-Kämpfen beteiligt, haben sie sich schon seit längerem mit der südenglischen Mafia eingelassen. Von denen erhielten sie Kokain auf Provision. Eine Ehre, wenn sich jemand bereits so hoch in der Mafia hochgearbeitet hat. Das auf Kampfhunde spezialisierte Paar hat zwei Kinder, ein Junge 8 und ein Mädchen knappe 10 Jahre. Beide Kinder gehen in der Nähe von Brighton zur Schule.

Dumm ist, dass Sally und Tom selber koksen wie der Teufel. Die halbe Million Pfund Kokain war nicht lange sicher, das Paar entschied sich zur Flucht, das Kokain mit dabei. Selbstverständlich konnte der Koks-Mafia das Geld nicht zurückbezahlt werden, die Mafia wurde sauer. Ein halbes Jahr waren die beiden erfolgreich auf der Flucht. Die Kinder gingen weiterhin zur Schule, waren teilweise bei Bekannten untergebracht.

Die Mafia hat nachgeforscht
Der Fluchtverfolgung überdrüssig, hat sich die Mafia auf das Kerngeschäft, auf „la famiglia“, die Familie zurück besonnen. Die Kinder gingen, begleitet von Angehörigen täglich zur Schule. Die Mafia beobachtete. Sie registrierte, dass Sally hin und wieder am Schuleingang wartete und sich von den Kindern verabschiedete, oder ihnen zuwinkte. Ein kolossaler Fehler!

Dann kamen die englischen Gangmitglieder mit einem verdunkelten Kombi. Paßten Sally ab, überwältigten sie, zerrten sie in den Kombi, hatten einen Elektroschocker und eine Videokamera mit Internetanschluss zur Verfügung. Sally wurde nackt ausgezogen und mit einem Elektroschockgerät an der Vagina gefoltert. Dabei wurde die Folter aufgenommen und das Filmdokument an die Email-Adresse ihres Ehegatten Tom geschickt. Der Film dauerte über zwanzig Minuten.

Tom hat sich umgehend bei der Mafia von Brighton gemeldet, seither ist er verschollen. Sally ist in einer Therapie, die Kinder bleiben bei Verwandten.

* Namen sind uns bekannt

kultur

Den eingeäscherten Paps verkoksen

Stephan Fuchs – Ja, das macht Spass – das Kokain. „Rolling Stones“ macht auch Spass und Väter machen Spaß. Vor allem machen Väter Spaß, wenn man sie eingeäschert mit Koks gestreckt und den „Rolling Stones“ im Ohr die Nase raufzieht. Keith Richard will es getan haben.


Keith Richard: Das verrückteste, was durch meine Nase ging

Gegenüber dem Musikmagazin „New Musical Expresse“ NME, meinte der Welt „oldest & sexiest“ Gittarist Keith Richards von der Kultband Rolling Stones: „das ist wirklich das verrückteste, was ich je durch die Nase gezogen habe“. Damit meinte er Kokain, gestreckt mit der Asche seines Vaters. „Und eh, das Zeug ging gut runter.“ Damit bestätigte er ein makaberes Gerücht der Londoner Rockszene, das seit langem durch die Clubs und Nasen zieht.

Keiths Vater starb 2002 im Alter von 84 Jahren. Dass er auf dem Koksspiegel des Sohnes endet, das hat er sich wohl nicht träumen lassen. „Das wäre ihm scheißegal gewesen, das hätte Dad nichts ausgemacht“, meinte der 63-jährige Stargitarrist. „Ich konnte einfach nicht widerstehen, ihn mit Koks zu vermalen.“ Klar: besser den Papa drin als Waschpulver, nicht wahr?

Gleich nach der Veröffentlichung im NME dementierte der Opa Rocker seine nasal-innige Vaterbeziehung: „Das war nicht ernst gemeint“, sagte Rolling-Stones-Sprecher Bernhard Doherty von der Agentur LD Communications am Mittwochabend in London. „Er hat das nur so hingeworfen.“ Das Musikmagazin „NME“ blieb jedoch bei seiner Darstellung. Laut Mark Beaumont, der das Interview mit Richards führte, hatte der Musiker in keiner Weise zu erkennen gegeben, dass seine Antworten nur scherzhaft gemeint haben könnte. Ist ja auch kein Verbrechen seinen Paps zu verkoksen. Aber wäre es nicht viel lustiger die Asche einer vollbusigen Blondine zu verkoksen?