Krieg

Israelische Truppen in Nablus eingerückt

SDA – Knapp 24 Stunden nach ihrem Abzug sind israelische Truppen am Mittwoch wieder in die Stadt Nablus im nördlichen Westjordanland eingerückt.

Augenzeugen berichteten, am frühen Morgen seien rund 100 Militärfahrzeuge in die Stadt gefahren. Israelische Soldaten begannen gleich darauf mit Hausdurchsuchungen in der Altstadt.


Wieder in Nablus eingerückt

Zahlreiche Menschen wurden gemäss diesen Berichten vorübergehend festgehalten. Von israelischer Seite lag zunächst keine Bestätigung für den Einsatz vor.

Drei Palästinenser getötet
Bei einem Einsatz der israelischen Armee in Jenin wurden nach Angaben von Ärzten drei Palästinenser getötet. Bei den Opfern habe es sich um Mitglieder eines militärischen Flügels des Islamischen Dschihad gehandelt.

Die israelische Kommandoeinheit hatte den Angaben zufolge Häuser in der Ortschaft Jenin durchsucht und die drei Palästinenser, die keinen Widerstand geleistet hätten, gezielt getötet. Die palästinensische Organisation wird von den Israelis beschuldigt, hinter Selbstmordattentaten zu stehen.

Israelische Soldaten waren bereits am Sonntag in Nablus eingerückt und hatten teilweise Haus für Haus nach palästinensischen Extremisten gesucht. Am Montag war dabei ein Palästinenser getötet worden.

Bei der nach Armeeangaben seit Monaten grössten Militäroperation im Westjordanland seien mindestens fünf gesuchte palästinensische Extremisten festgenommen worden. Ausserdem wurden vier Werkstätten zur Sprengstoffherstellung sowie mehrere Waffenlager ausgehoben.

vermischtes

USA: Red Kite, Global Alpha, Immobilien-Crash, Fed-Chef

Karl Weiss – Offenbar beginnt sich die Weltwirtschaftskrise zu entwickeln.

Die beruhigenden Worte von US-Fed-Chef Bernacke vor dem US-Kongress hatten offenbar gute Gründe. Die US-Wirtschaft steht offenbar vor einer Talfahrt oder beginnt bereits abzurutschen. Da ist es Aufgabe eines Fed-Chefs, jegliche Panik zu vermeiden und von geringem Wachstum, aber auch geringer Inflation zu reden. Auf jeden Fall hat er bereits auf fallende Leitzinsen vorbereitet. Warum wohl?

Wenn Sie, verehrter Leser, den Wirtschaftsteil ihrer Zeitung lesen in diesen Tagen, z.B. den der “Welt” oder der “FAZ”, so fällt ihnen wahrscheinlich auf, es wird eine Menge von ständig neuen Rekordhöhen der Aktienpreise geredet und auffallend wenig von Konjunktur-Indikatoren in den USA. Das hat seine Gründe, die bereits in einem früheren Artikel dargelegt wurden (Viertes Anzeichen der Bevorstehenden Wirtschaftskrise: Die “Lass die Trottel Aktien kaufen Periode”).

Die kleinen Anleger (das sind alle, die bis zu 10 Millionen Dollar anzulegen haben) müssen dazu gebracht werden, am Tag des ersten Börsencrashes die Aktien in ihren Händen zu haben, damit sie die Hauptwucht des Zusammenbruchs tragen.

Wenn Sie Gelegenheit hätten, verehrter Leser, einmal mit einem dieser schlauen Wirtschaftjournalisten zu sprechen, z.B.der “Süddeutschen” oder der “WAZ”, und Sie würden sie fragen, was es denn mit Red Kite auf sich hätte und mit Global Alpha oder dem Immobiliencrash in den USA, so würden Sie (rein theoretisch natürlich, denn diese Leute reden nicht mit einfachen Sterblichen) etwa folgende Antwort bekommen; “Lassen Se sich nicht von lächerlichen Gerüchten kirre machen, kaufen Sie weiter Aktien”.

Vielleicht würden Sie dann aufmerksam werden, da stimmt irgend etwas nicht. Wie kann es sein, dass an den Aktienmärkten weltweit ein Feuerwerk ohnegleichen abgebrannt, ein Rekord nach dem anderen gebrochen wird, während der Fed-Chef sinkende Leit-Zinsen andeutet???

Nun, warum wollen diese Leute nicht, dass Sie etwas über Red Kite und Global Alpha erfahren, geschweige denn vom US-Immobiliencrash? Lassen Sie sich also das Folgende auf der Zunge zergehen:

Der Mega-Hedge-Fond “Red Kite” (Roter Kinderdrachen, welch netter Name!) ist in milliardenschweren Schwierigkeiten. Er hat Anfang Februar einseitig seinen Anlegern die Frist für eine Kündigung der Einlage von 15 Tagen (vertraglich festgelegt) auf 45 Tage verlängert (das sind die gleichen Leute, die uns immer erzählen, eingegangene Verpflichtungen müssten bedient werden, koste es was es wolle. Logisch, dies gilt nicht für die Götter selbst, also nicht für Deutsche Bank Immobilienfonds und nicht für Mega-Hedge-Fonds).

Zwar hoffen die Fonds-Manager, bis zum Ablauf der 45 Tage (das wird also etwa Mitte März sein) noch ein “Auffang-Netz” zu konstruieren, aber das ist zweifelhaft. Dieser Hedge Fond gehört zum Teil einem anderen grossen Hedge Fond, der sich Global Alpha nennt. Er würde bei einem Crash wahrscheinlich mit in den Abgrund gezogen. Und nun kommen wir schon dem unmittelbaren Machtzentrum nahe, denn dieser Global-Alpha Fond gehört der Bank Goldmann Sachs, einem der wichtigsten Kreditinstitute der Welt. Nun, eine Bank diesen Ausmasses geht nicht so leicht den Bach hinunter, aber heftige Verluste lieben diese Banker auch nicht. Vielleicht wird also diesmal doch noch ein Netz konstruiert.

Der Immobilien-Crash in den USA, der hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte einsetzte, sorgt weiterhin für den freiem Fall der Immobilien-Märkte. Hier einige Details:

Im Jahr 2006 (im wesentlichen 2.Halbjahr) stieg die Zahl der Zwangsvollstreckungen von Immobilien um 42% gegenüber dem Vorjahr an. Jetzt sind bereits annähernd 1% der Haushalte US-weit von Zwangsvollstreckungsmassnahmen betroffen. In den Staaten Colorado, Kaliformien, Ohio und Texas gibt es Regionen, in denen 2% der Bevölkerung Zwangsvollstreckung über sich ergehen lassen mussten.

Allein in Ohio wurden zwischen Oktober und Dezember 2006 3,3% der Häuser zwangsvollstreckt. Ursache ist die Insolvenz einer ständig steigenden Zahl vonUS-Familien. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 1,2 Millionen Zwangsvollstreckungen in den USA durchgeführt.

Banken, die sich auf Hypothekenkredite spezialisiert hatten, gehen nun reihenweise Pleite.

Die Einzelhandelsumsätze in den USA, die immer der Motor der Konjunktur waren, stagnierten im Januar.

Das Bild zeigt die regionale Verteilung von Zwangsvollsteckungen im Dezember 2006. Grau bedeutet niedrige Zahlen, rot sehr hohe. Nun steht aber eine neue grosseWelle von Zwangsvollstreckungen bevor, wenn jene, die seit Januar (weit höhere Abzahlungsraten für Viele) ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, mit Drei-Monats-Abstand im April zwangsvollstreckt werden.Es handelt sich um weitere Millionen von Haushalten! Es könnte sein, damit wird im April endgültig der Punkt erreicht, an dem niemand mehr den unmittelbaren Absturz in die Wirtschaftskrise wird aufhalten können.

Es gibt Schätzungen, etwa 2 bis 3 Millionen Eigenheime in den USA könnten 2007 zwangsversteigert werden, was in der Grössenordung von etwa 10 Millionen US-Amerikaner treffen würde. Das hat allerdings noch nicht eingeschlossen die Aswirkung einer Weltwirtschaftskrise, die natürlich mit einer Dollarabwertung und teuren Importen für de USA viele weitere zahlungsunfähige US-Amerikaner schaffen würde.

Währenddessen hat nach einer Reuters-Meldung vom Rosenmontag (welch ironischer Zufall!) die Bank von England, die staatliche englische Zentralbank, eine Warnung vor einer „drastischen Abkühlung der Märkte“ herausgegeben. Sie bezieht sich dabei auf die britischen Aktien- und Immobilienmärkte, die in den letzten Zeiten von einem Preis-Hoch zum Anderen eilten. Wie man weiss, pflegen Zentralbanken solcheWarnungen nur in ernsten Situationen herauszugeben. Man kann nur zu der Überzeugung kommen, die britische Zentralbank sieht ebenfallsdasAbrutschen in eine Wirtschaftskrisevoraus und hat offenbar bereits konkrete Daten hierzu.

Man kann so zu dem Schluss kommen,die bereits mehrfach angedeutete Wirtschaftskrise beginnt sich in diesem Moment zu entwickeln.

terror

Botschafter der USA und Italiens in Sri Lanka verletzt

Colombo / DPA – Bei einem mutmasslichen Angriff tamilischer Rebellen sind im Osten Sri Lankas am Dienstag zwölf Menschen verletzt worden, darunter die Botschafter der USA und Italiens, Robert O. Blake und Prio Marini. Wie der sri-lankische Menschenrechtsminister Mahinda Samarasinghe, der die Delegation begleitete, mitteilte, wurde ein Flugplatz in Batticaloal rund 240 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo mit Granaten beschossen, nachdem zwei Helikopter mit den Diplomaten und Regierungsvertretern aus Colombo gelandet waren. Über den Zustand der Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

Die Armee machte die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für den Angriff verantwortlich. Blake und Prio wollten sich in der Region über Entwicklungsprojekte informieren.

Die LTTE kämpft seit 1972 für einen unabhängigen Tamilenstaat im Norden und Osten der Insel. Dort sind die Tamilen in der Mehrheit, während die anderen Landesteile weitgehend von Singhalesen bevölkert sind. Die Gewalt in Sri Lanka eskaliert seit rund einem Jahr und kostete seitdem mehr als 3200 Menschen das Leben.

Krieg

Cheney Besuch in Afghanistan: 20 Tote bei Anschlag

Bagram – Beim Besuch von US-Vizepräsident Dick Cheney in der US-Basis Bagram nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich ein Selbstmordattentäter vor dem Lager in die Luft gesprengt. Nach verschiedenen Quellen forderte die Tat bis zu 20 Todesopfer. Ein US-Armeesprecher sagte, Cheney sei unverletzt geblieben. Der US-Vize war am Montag aus Pakistan angereist und wollte am Dienstag in Kabul mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zusammentreffen.

Das Treffen mit Karzai war eigentlich für Montag vorgesehen gewesen. Offenbar hatte schlechtes Wetter Cheneys Flug von Bagram nach Kabul unmöglich gemacht. In der afghanischen Hauptstadt hatte es am Montag geschneit. Cheney hatte am Dienstagmorgen mit US-Soldaten in Bagram gefrühstückt. Bagram ist eines der bedeutendsten US-Militärlager in Afghanistan.

Selbstmordanschläge in Afghanistan haben im vergangenen Jahr dramatisch zugenommen. Die radikal-islamischen Taliban haben eine Frühjahrsoffensive angekündigt, die nach Angaben der Rebellen unmittelbar bevorsteht. Die NATO, die die ISAF führt, will die Taliban-Offensive vereiteln.

kultur

k-notes:

Lukas Vogelsang – Die dritte Kulturstrategie ist geschrieben worden. Bis zum 12. März heisst es noch Gas geben, um dem Kornhausforum einen Rettungsanker zu werfen. Denn danach wird’s eng: Am 22. März wird der Gemeinderat über das Konzept abstimmen und wenn es angenommen wird, so haben wir ab 2008 kein Kornhaus mehr.

Das kann denen egal sein, die sich kulturell mit einer Bratwurst und einem Bier vergnügen und keine weiteren Ansprüche mehr stellen. Alle anderen müssten jetzt reagieren – denn wenn das Kornhaus so „mir nichts, dir nichts“ innerhalb von 3 Monaten aus der Berner Kulturlandschaft gestrichen werden kann, so wird jede Kulturförderung im Sinn und Zweck in Frage gestellt. Interessanterweise sind sich diesmal die SP und die SVP einig: Das Kornhausforum muss bleiben… Zu welchem Preis?

Und es ist gekommen, wie es kommen musste: Die Bälle werden jetzt hin und her geworfen. Das Kornhaus behalten, dafür beim Tanz zu sparen, hat eine weitere Lobby auf den Plan gerufen. Das zeigt, wie schlecht die neue Kulturstrategie vorbereitet ist. Hoffentlich kommen wir mit einem blauen Auge davon. Das Beste was uns derzeit in Bern passieren könnte, ist ein Stagnieren der Kulturbeiträge. Über die neuste Kulturstrategie geht’s auch in der Märzausgabe von ensuite – kulturmagazin. Aber noch um viel mehr, denn der März ist voll Programm. Hoffen wir das Beste.

Krieg

Chomsky on Why Bush Does Diplomacy Mafia-Style

Michael Shank – Noam Chomsky explains what he thinks the U.S. will do to Iran, what is really at stake for America in Iraq, and why Palestinians are more likely to uphold their peace agreements than Israelis.

Michael Shank recently interviewed Noam Chomsky, noted linguist and foreign policy expert, on the latest developments in U.S. policy toward Iran, Iraq, North Korea, and Venezuela. Along the way, Chomsky also commented on climate change, the World Social Forum, and why international relations are run like the Mafia.

Michael Shank: With similar nuclear developments in North Korea and Iran, why has the United States pursued direct diplomacy with North Korea but refuses to do so with Iran?

Noam Chomsky: To say that the United States has pursued diplomacy with North Korea is a little bit misleading. It did under the Clinton administration, though neither side completely lived up to their obligations. Clinton didn’t do what was promised, nor did North Korea, but they were making progress. So when Bush came into the presidency, North Korea had enough uranium or plutonium for maybe one or two bombs, but then very limited missile capacity. During the Bush years it’s exploded. The reason is, he immediately canceled the diplomacy and he’s pretty much blocked it ever since.

They made a very substantial agreement in September 2005 in which North Korea agreed to eliminate its enrichment programs and nuclear development completely. In return the United States agreed to terminate the threats of attack and to begin moving towards the planning for the provision of a light water reactor, which had been promised under the framework agreement. But the Bush administration instantly undermined it. Right away, they canceled the international consortium that was planning for the light water reactor, which was a way of saying we’re not going to agree to this agreement. A couple of days later they started attacking the financial transactions of various banks. It was timed in such a way to make it clear that the United States was not going to move towards its commitment to improve relations. And of course it never withdrew the threats. So that was the end of the September 2005 agreement.

That one is now coming back, just in the last few days. The way it’s portrayed in the U.S. media is, as usual with the government’s party line, that North Korea is now perhaps a little more amenable to accept the September 2005 proposal. So there’s some optimism. If you go across the Atlantic, to the Financial Times, to review the same events they point out that an embattled Bush administration, it’s their phrase, needs some kind of victory, so maybe it’ll be willing to move towards diplomacy. It’s a little more accurate I think if you look at the background.

But there is some minimal sense of optimism about it. If you look back over the record — and North Korea is a horrible place nobody is arguing about that — on this issue they’ve been pretty rational. It’s been a kind of tit-for-tat history. If the United States is accommodating, the North Koreans become accommodating. If the United States is hostile, they become hostile. That’s reviewed pretty well by Leon Sigal, who’s one of the leading specialists on this, in a recent issue of Current History. But that’s been the general picture and we’re now at a place where there could be a settlement on North Korea.

That’s much less significant for the United States than Iran. The Iranian issue I don’t think has much to do with nuclear weapons frankly. Nobody is saying Iran should have nuclear weapons — nor should anybody else. But the point in the Middle East, as distinct from North Korea, is that this is center of the world’s energy resources. Originally the British and secondarily the French had dominated it, but after the Second World War, it’s been a U.S. preserve. That’s been an axiom of U.S. foreign policy, that it must control Middle East energy resources. It is not a matter of access as people often say. Once the oil is on the seas it goes anywhere. In fact if the United States used no Middle East oil, it’d have the same policies. If we went on solar energy tomorrow, it’d keep the same policies. Just look at the internal record, or the logic of it, the issue has always been control. Control is the source of strategic power.

Dick Cheney declared in Kazakhstan or somewhere that control over pipeline is a „tool of intimidation and blackmail.“ When we have control over the pipelines it’s a tool of benevolence. If other countries have control over the sources of energy and the distribution of energy then it is a tool of intimidation and blackmail exactly as Cheney said. And that’s been understood as far back as George Kennan and the early post-war days when he pointed out that if the United States controls Middle East resources it’ll have veto power over its industrial rivals. He was speaking particularly of Japan but the point generalizes.

So Iran is a different situation. It’s part of the major energy system of the world.

Read the whole interview from Michael Shank @ Alternet

medien

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vermischtes

Piraten kapern UNO-Schiff

Nairobi, DPA und Onlineredaktion – Laut einem Bericht der englischen BBC vom Sonntag wurde vor der Küste Somalias ein Frachtschiff mit UNO Hilfsgütern für die Menschen am Horn Afrikas gekapert.

Die kenianische „MV Rozen“ wurde mit einem Schnellboot und Sturmgewehren angegriffen und geentert, nachdem sie 1,800 Tonnen Lebensmittel im Nordosten des Landes abgeladen hatte, wie eine Sprecherin des Welternährungsprogramms der UNO mitteilte. Das Schicksal der zwölf Besatzungsmitglieder war zunächst unklar. Die bewaffneten Banditen haben es vor allem auf ausländische Schiffe abgesehen, um Lösegeld für die Besatzung zu fordern. Bei der MV Rozen wurden bislang allerdings keine Forderungen gestellt.

Vor der somalischen Küste kommt es häufig zu Piraten-Überfällen. Der Frachter werde nahe einer Insel vor der halbautonomen Region Puntland im Nordosten Somalias festgehalten, erklärten kenianische Behörden. Die „MV Rozen“ konnte erst im vergangenen März einem Überfall schwer bewaffneter Piraten entkommen.