kriminalitaet

Oberster Drogenfahnder Guatemalas als Drogenhändler festgenommen

Der oberste Drogenfahnder Guatemalas ist wegen des Verdachts auf Drogenhandel in den USA festgenommen worden.

Adan Castillo und zwei seiner Mitarbeiter werden nach Angaben der Justizbehörden in Washington beschuldigt, am internationalen Kokainschmuggel in die USA mitgewirkt zu haben. Die Polizei im US-Staat Virginia hatte Castillo, Jorge Aguilar und Rubilio Palacios am Vortag in Gewahrsam genommen.

Die drei waren nach den Angaben auf Einladung der US-Regierung im Lande und sollten an einen Fortbildungsseminar teilnehmen. Bei einer Verurteilung drohen den Guatemalteken Mindeststrafen von jeweils zehn Jahren. Die Festnahmen seien in Absprache und Zusammenarbeit mit den Behörden Guatemalas erfolgt, hiess es von US-Seite.

vermischtes

Jeb Bush in Basel

Stephan Fuchs – Darauf hat Basel sicher gewartet. Heute Donnerstag besucht der kleine Bruder von George W. Bush das Dreiländereck Basel-Stadt. Freuen tut’s die mehrheitlich von der Sozialdemokratischen- und Grünen Partei regierte Stadt nicht.


Jeb Bush weiss nicht so recht ob er Koks oder Gott näher steht

Aus Protest verzichten die SP Nationalrätin Silvia Schenker, die Nationalräte Remo Gysin und Rudolf Rechsteiner sowie die Ständerätin Anita Fetz auf eine Teilnahme am Festschmaus mit Bush in der Safranzunft. Dass es die linke nicht schafft mit Herrn Bush zu schmausen ist verständlich und für die Basler Linkswähler eine Freude. Jeb Bush wird den Boykott der Basler Linken wohl nicht wirklich beschäftigen. Es wird ihm gar recht sein, dass die „Nörgler“ nicht zuschauen wie er die Krümel vom Teller putzt und ihm dabei vielleicht unangenehmen Fragen stellen könnten. So kann er und seine Freunde von der Basler Grosschemie ungetrost klatschen was es aus der Welt der Politik und der Finanz zu erzählen und wursteln gibt. Das freut die Baslerchemie, denn es gibt noch einiges zu wursteln:

Vorgesehen sind Besuche bei den beiden Big Pharmas Roche und Novartis, Networking mit Biovalley-Vertretern sowie ein Nachmittag mit den Life Sciences an der Basler Universität. Ein von Roche gesponsertes Mittagessen im Tinguely -Museum wird Jeb Bush den Merkwürdigkeiten der Schweizer näher bringen. Laut Recherchen der Basler Zeitung wird Jeb Bush eine Wirtschaftsdelegation anführen, die vor allem Partner für den neu gegründeten Biotechpark in Palm Beach County sucht, wo bereits das mit Novartis verbundene Scripps Research Institute sich in einer Filiale der „Drug Discovery“ widmet. In so einer schönen Runde würden die Sozialdemokraten und die Grünen nur nerven. So bleiben jene die unter sich sein wollen ungestört und jene die sich vor allem um die Stimmen der WählerInnen ängstigen ebenfalls und allen ist wohl dabei.

Zwischen Crack und Gott
Jeb Bush, der als Gouverneur von Florida bei der Wahl seines Bruders eine zweifelhafte Rolle spielte ist einer der führenden Köpfe des christlichen Fundamentalismus in den Vereinigten Staaten. Bekannt sind seine religiösen Umerziehungslager an Stelle von Gefängnissen, die er eigentlich schon lange als Gast hätte von Innen sehen müssen. Einige Spuren führen von Jeb Bush in das Dickicht kolumbianischer Koksbarone und zum Kokshandel in Florida. Seine Tochter Noelle Bush wurde mit zwei Gramm Crack in einer Drogenrehabilitationsklinik rausgefischt. „I sincerely apologize for what happened, and I promise to do well”. So einfach gehts. Der Gottesfürchtige Mann Jeb Bush beteiligt sich auch am Project for the New American Century PNAC, eine auf beiden Seiten des Atlantiks höchst umstrittene Denkfabrik. Zu dem Falkenklub gehören schwarze Fürsten und Blutritter wie Richard Perle, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz, Richard Armitage, Dick Cheney, John R. Bolton.

Aber in Basel wird das alles nicht Thema sein. Die Rollen bleiben in Basel so verteilt wie sie sein sollen. Abgesehen von Mauscheleien und „Drogengeschäften“…Ende gut alles gut.

Krieg

Einsatz von Phosphor bestätigt

sda – Stephan Fuchs -Nun ist es offiziell: Das amerikanische Verteidigungsministerium hat eingeräumt, dass US-Truppen während ihrer Großoffensive im irakischen Falludscha im Kampf gegen Aufständische vor einem Jahr Weissen Phosphor als Waffe eingesetzt haben. Das berichtete die britsche BBC Berufung auf Angaben eines Pentagon-Sprechers.

Das Verteidigungsministerium in Washington hatte zuvor lediglich eingeräumt, Phosphorgranaten benutzt zu haben, um feindliche Stellungen bei Nacht zu erleuchten.

Der italienische Fernsehsender Rainews 24 hatte zuvor eine Dokumentation ausgestrahlt, in der den USA vorgeworfen wurde, bei ihrer Offensive gegen Falluja Ende 2004 chemische Waffen eingesetzt zu haben. Die Autoren beriefen sich auf Aussagen von US- Soldaten, die grausame Szenen von durch Phosphorgranaten verbrannten Körpern zahlreicher Zivilisten schilderten.

Der Pentagon-Sprecher betonte gegenüber der BBC, dass die Phosphorgranaten keine chemische Waffen, sondern «konventionelle Munition» seien. Die USA haben eine internationale Konvention, die den Einsatz von Weissem Phosphor gegen Zivilisten verbietet, nicht unterzeichnet.

Erschüttern und braten
Mörder
Video: Fallujah – The Hidden Massacre

spionage

Mein Name ist Kröte. Schild Kröte.

Stephan Fuchs – Dass Delfine zu militärischen Einsätzen ausgebildet werden und zum Teil auch im Krieg gegen den Irak als „Attack and Kill“ Säuger eingesetzt wurden, dass weiss man mittlerweile. Kürzlich konnten 36 dieser „umgedrehten“ Fische während des Kathrina Sturms in den Golf von Mexiko entfliehen. Auch dass es Versuche gab Menschen über Remote Control Funktionen gefügig zu machen und für krude Operationen einzusetzen weiss man seit The Manchurian Candidate bestens. Nun haben die Russen nachgehakt.


Neue Klasse Suizidagenten

Alexei Burikov, Chef der biologischen Abteilung der Rostov-on-Don Universität reklamiert für seine Abteilung die Kreation von ferngesteuerten Spionage Schildkröten. Schneller rennen können die Tiere dadurch sehr wahrscheinlich nicht, aber sie kommen vielleicht dank ihres Panzers unversehrter ans Ziel. Die Operationen für die Burikov seine Kröten einsetzen will sind durchaus vergleichbar mit denen eines James Bond. Die Schildkröten sollen für speziell gefährliche Missionen herhalten und zum Beispiel Bomben in Hauptquartiere transportieren, oder hochempfindliche Spionagegeräte in feindlichen Kommandostützpunkten absetzen. Über eine Mini-Kamera auf dem Rücken, könnte die Kröte auch Überwachungsaufträge ausführen und Bild oder Ton Material in die heimischen Kommando und Kontrollzentren übermitteln. Über die Fernsteuerung können Vibrationen durch den Panzer den Gang der Kröte manipulieren und ihre Richtung nach Gutdünken ändern.

surveillance

Chips für Behinderte

Stephan Fuchs – Erstmals sollen implantierbare Mikrochips an behinderten Menschen zu Testzwecken eingesetzt werden. Mediziner von Ethikkommissionen zeigen sich kritisch zu dem Projekt und vergleichen es mit T4, dem Euthanasie Programm der Nazis.

Im Orange Grove Center in Chattanooga im Bundesstaat Tennesse, einem zu 86% von der Regierung unterstützten Heim für Entwicklungsgestörte Patienten, sollen implantierbare Chips angewendet werden. Diese sollen den Patienten in den Arm injiziert werden. Dr. Rick Rader, Direktor des Morton J. Kent Habilitation Center am Orange Grove Center unterstützt das Projekt in Zusammenarbeit mit der Produzentin des implantierbaren Chips, Verichip. Dr. Rader und andere Mitglieder des Verwaltungsrates von Orange Grove stimmen dabei überein, dass implantierbare Chips für ihre Patienten eine gute Sache sei. Verichip, bekannt für seine Grosszügigkeit, schenkt dem Heim auch gleich die Implantierhardware für 100 Patienten.

Dr. Richard Seelig von Verichip überzeugte die Heimleitung, dass Verimed, so der Markenname des implantierbaren Chips, den behinderten Patienten eine maximale Sicherheit verspricht. Durch die Ortungseigenschaft des Chips können die Patienten nicht verloren gehen, oder können, bei einem Unfall, sofort richtig behandelt werden. Der Chip beinhaltet eine 16-stellige Nummer, über die auf die medizinischen Daten des Patienten im Hauptcomputer zurückgegriffen werden kann. Sollte sich ein Patient verirren und von einer Polizeistreife aufgegriffen werden, wäre die Polizei so in der Lage, den Patienten zu identifizieren und zurück in das Heim zu bringen.

Dr. Seelig hat dazu eine simple Logik: „Wir versuchen bloss das Spielfeld auszugleichen. Wenn sie und ich der Polizei oder den Notfall Ärzten sagen können wer sie sind und was sie brauchen, warum sollen das die Behinderten nicht machen können? Das Implantat hilf ihnen dabei.“

Obwohl die Leitung des Heimes recht optimistisch ist, hegen einige Mediziner Bedenken. Carol Westlake, Direktorin der Behinderten Vereinigung in Tennesse sieht am Horizont gar schwarze Wolken aufziehen: „Wie und vor allem dass geistig- und körperlich Behinderte Menschen missbraucht worden sind, sollte uns die Geschichte eigentlich gelehrt haben. Wir sollten daraus gelernt haben, dass wir unter keinen Umständen die Geschichte wiederholen dürfen.“ Damit spricht sie die tragische Geschichte der Behinderten unter den Nazis an, die zu Tausenden für Experimente herangezogen wurden. Im Euthanasie Programm T4, wurden rund 275’000 Menschen umgebracht. Damals lenkte der Beginn des 2. Weltkrieges die Bevölkerung vom Euthanasie-Programm ab. So konnten die Nazis „unnütze Esser“ loswerden, sparten Geld und Personal, und machten Krankenhausbetten „frei“.

„Das Verichip Programm ist wirklich sehr ärgerlich“, meint auch Dr Stuart Finder, Direktor des Zentrums für Biomedical Ethics and Society am Vanderbilt University Medical Center. „Es ist typisch, dass man für solcher Versuche die schwächsten unserer Gesellschaft aussucht: Kinder, gebrechliche alte, schwangere Frauen, Häftlinge und natürlich die Behinderten – das ist keine gute Idee!“

Deutschland kommt in den Genuss implantierbarer Chips
Schwofen bis der Chip qualmt
Chipen bis die Leiche qualmt
Phönix aus Rassenhygiene und Selektion
Aktion T4

terror

Israelische Armee tötet militärischen Hamas-Chef von Nablus

NABLUS – Die israelische Armee hat den militärischen Anführer der radikalislamischen Hamas von Nablus erschossen. Der 35-jährige Chef der Essedin-el-Kassam-Brigaden sei tödlich am Kopf getroffen worden.

Dies verlautete von palästinensischen Sicherheitskräften und Ärzten. Amadschad el Hinnawi hatte sich den Angaben zufolge in einem Haus in der Stadt im Westjordanland verschanzt. Die Soldaten hätten ihn dort aufgespürt und das Haus umzingelt. Bei dem Einsatz seien acht weitere Hamas-Aktivisten festgenommen worden.

vermischtes

Geschichtsschreiber Bush

Harald Haack – „Es ist noch nicht so lange her, da erfand einer Tatsachen, genoss die Vorteile, die sie ihm einbrachten, gewöhnte sich an ihnen und behauptet nun, sie seien real und es gebe keine andere Wahrheit.“

Dieser Satz ist etwas verwirrend, zweideutig, wenn nicht sogar paranoid. Doch nicht minder paranoid als die jüngste Behauptung von US-Präsident Bush. Kriegsgegnern wirft er „Geschichtsfälschung“ vor.

Bush hat zweifellos Tatsachen erfunden und er hat Tatsachen erfinden lassen. Nicht an die Tatsachen, sondern an die Vorteile, die sie ihm einbrachten, hat er sich gewöhnt. Richtig wäre folglich, wenn er nun behauptete, die Vorteile seien real. Doch er stellt die erfundenen Tatsachen als real dar und zwar in einer Weise, wie sie der oben stehende Satz demonstriert. Wer ihn nicht hinterfragt, hört in dem Zweideutigen das gewollt Falsche heraus, wird fahrlässig zu einem Bush-Gläubigen:

Es sei legitim, seine Entscheidung für den Krieg oder dessen Verlauf zu kritisieren, aber es sei unverantwortlich, die Geschichte über den Ursprung des Krieges umzuschreiben, sagte Bush in einer Rede anlässlich des Veteranen-Tages im US-Bundestages Pennsylvania. Kritik führe das amerikanische Volk in die Irre, warum die USA den Krieg begonnen hätten.

Die Existenz von Massenvernichtungswaffen hatten die USA stets als Hauptgrund für den Angriff auf den Golfstaat angeführt. Bush reagierte auf neue Vorwürfe, „demnach die Regierung vermeintliche Erkenntnisse des CIA über Massenvernichtungswaffen im Irak aufgebauscht habe“. Er sagte, „eine Untersuchungskommission habe bereits festgestellt, dass es für dafür keine Anhaltspunkte gab“.

Was will uns der US-Präsident damit sagen? Nichts. Er will nur die Fehler der Geschichtsschreibung, wie sie von ihm lanciert wurden, vor einer Korrektur schützen. Deshalb wendet er den dialektischen Verwischungseffekt an. Es ist die Dialektik der Skulls & Bones, einem studentischen Geheimbund an der Universität Yale. Wer einmal ein Skull wurde, gehört diesem Geheimbund auf Lebenszeit an. Vier US-Präsidenten hatte der Geheimbund hervorgebracht. George W. Bush ist einer von ihnen.

Und nun die Wahrheit: Richtig ist, dass eine Untersuchungskommission keine Anhaltspunkte für Vernichtungswaffen im Irak gefunden hat. Richtig ist auch, dass die US-Regierung die angebliche Information des CIA, der Irak habe Vernichtungswaffen, aufgebauscht hat.

Skulls & Bones
Elitäre Knochenmänner und geheimnisvolle, prominente Totenschädel

terror

Vielen ist Bin Laden lieber als Bush

Michael Wrase – Die zur Al-Qaida gehörende Zarkawi-Terrorgruppe hat sich zu den Selbstmordanschlägen auf drei Luxushotels in der jordanischen Hauptstadt Amman bekannt. De facto herrscht im Königreich der Ausnahmezustand.

Einen Tag nach den entsetzlichen Terroranschlägen herrschte in der jordanischen Hauptstadt gestern eine gespenstische Ruhe. Die Menschen, so berichteten arabische TV-Korrespondenten, hätten Angst vor weiteren Anschlägen sowie vor den Reaktionen der jordanischen Sicherheitskräfte.

Wie in den meisten Al-Qaida-Bekennerschreiben wurden die Selbstmordattentäter als «ihre Pflicht erfüllende Löwen» gepriesen. Das Terrornetzwerk rechtfertigte die koordinierten Anschläge mit der «vom jordanischen Despoten vorgenommenen Umwandlung von Hotels in einen Hinterhof für die Feinde des Glaubens». Was die Hochzeitsgäste im Radisson Hotel, die während ihres Festes in Stücke gerissen wurden, damit zu tun haben, das erklärte Al-Qaida nicht. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich fast zeitgleich in die Luft gesprengt. Der dritte Terrorist wurde an der Bar des Days Inn Hotels beim Hantieren mit einem Zündmechanismus beobachtet. Da die Bombe nicht sofort detonierte, verschwand der Attentäter für 15 Minuten. Nach seiner Rückkehr funktionierte die Bombe.

Geheimdienst hat versagt
Der Vorfall zeigt, dass in Jordanien zwar gut beobachtet wird, der Schutz von Hotelgästen aber offenbar nicht ausreichend gewährleistet ist. Israelische Touristen vertrauen deshalb privaten Sicherheitsdiensten. «Wegen Warnungen» hatten diese acht Stunden vor dem Anschlag eine Gruppe von Israeli aus dem «Radisson» evakuiert. Warum aber die jordanischen Sicherheitsdienste darauf nicht reagierten, konnte bislang nicht erklärt werden.

Selbstüberschätzung könnte ein Grund dafür sein. Nach Erkenntnissen von Joost Hiltermann, dem Middle-East-Direktor des Brüsseler Friedensforschungsinstitutes International Crisis Group, hat es «der jordanische Geheimdienst bislang immer geschafft, extremistische Gruppen mit eigenen Leuten zu unterwandern». Zahlreiche Anschläge hätten so verhindern werden können.

Kritische Haltung
Dennoch kommen die Anschläge für Hiltermann «keinesfalls überraschend». Die Mehrheit der Bevölkerung stehe der proamerikanischen Politik von König Abdullah «äusserst kritisch gegenüber». Die Jordanier, von denen über 70 Prozent palästinensischen Ursprungs sind, lehnten den Irak-Krieg ebenso vehement ab wie den Friedensvertrag mit Israel. Kompliziert, so Hiltermann, würde die Lage noch durch 500 000 Iraker, die Amman zu ihrer zweiten Heimat gemacht haben. Viele davon sympathisierten mit dem Widerstand im Irak, was auch für viele Jordanier gelte.

Gestützt wird Hiltermanns Analyse durch eine im Juli veröffentlichte Studie des angesehenen Pew-Institutes in Washington. Sie ergab, dass die Zustimmung für Al-Qaida in der islamischen Welt am Abnehmen ist. Positive Popularitätswerte wurden nur in den «Frontstaaten» Pakistan und Jordanien ermittelt, wo die Zustimmung für das Terrornetzwerk um 5 Prozent auf beängstigende 60 Prozent anstieg. Weiter zeigen die Umfragen, dass die interviewten Personen «weit mehr Vertrauen in Osama bin Laden als in George Bush haben».

In Jordanien gilt seit der Nacht auf gestern der Ausnahmezustand, ohne dass dies offiziell angekündigt worden wäre.

Antiterroreinheiten patrouillieren mit gepanzerten Fahrzeugen. Alle Fernstrassen wurden gesperrt und an strategischen Strassenkreuzungen Panzer postiert. Landeskenner erwarten Razzien in palästinensischen Flüchtlingslagern sowie in Sarka, der Heimatstadt des Terroristen Abu Mussab al-Zarkawi. Mit allen Mitteln, das betonen europäische Diplomaten, wolle die jordanische Polizei die «Ausweitung des Krieges im Irak auf jordanisches Territorium verhindern».

Vor zwei Monaten hatte die CIA einen Brief von Bin-Laden-Stellvertreter Ayman al-Zawahri an Zarkawi abgefangen. Darin war Zarkawi ausdrücklich aufgefordert worden, den «Krieg gegen die Ungläubigen» auf Jordanien und dem Libanon auszuweiten. Auf Schläge gegen Schiiten solle aber verzichtet werden.

weird world

Elitäre Knochenmänner und geheimnisvolle, prominente Totenschädel

Harald Haack – Man stelle sich vor: Da veranstaltet eine Horde Okkultisten auf Autobahnrastplätzen allnächtlich Totenzeremonien. Hierzu werden die Knochen Verstorbener verwendet, die zuvor aus Gräbern geraubt wurden. Am nächsten Morgen findet die Polizei die einfach weggeworfenen Schädel- und Knochenbruchstücke.

Ein solches Krimi-Szenario beschreibt der Anthropologe Herbert Ullrich eingangs in seinem Buch „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“. An der Humboldt-Universität beschäftigt er sich mit Fragen der Evolution des Menschen und mit der Untersuchung von Skeletten historischer Persönlichkeiten. Seine Okkultisten existierten allerdings in einer Zeit, als es noch keine Autobahnen gab, als späte Urmenschen – Homo Erectus – vor 500.000 Jahre durch die Landschaft schlurften.

Doch was Ullrich in seinem Buch als Begründung für einen Schädelkult der vergangenen Jahrhunderte anführt, ist keineswegs Vergangenheit. Darüber schreibt er leider nicht. Das hätte sicherlich den Rahmen seines Buches gesprengt. Besonders Schädel werden heutzutage noch und immer wieder aus Gräbern geraubt, für okkultistische Handlungen missbraucht oder als „Schatz“ einer geheimen Bruderschaft versteckt und gehütet. Diese Bruderschaft nennt sich „Skull and Bones“. US-Präsident George W. Bush ist eines ihrer prominentesten Mitglieder.

Knochenmänner im Weißen Haus
Skull & Bones (englisch: Schädel und Knochen) ist unter vielen Namen bekannt. Sie nennen sich auch „The Order of death“ (Orden des Todes) und „The Eulogian Club“ (Der Eulogianische Club) oder „Loge 322“. In der Öffentlichkeit tritt der Geheimbund als „Russel Trust Association“ auf. Seine Mitglieder rekrutiert er ausschließlich an der Yale-Universität, an der George W. Bush studiert hat.

So verwundert es wohl nicht, dass nicht weniger als elf Mitglieder aus den höheren Regierungsorganen der ersten Amtszeit George W. Bushs auch Mitglied bei Skull & Bones sind. Seine Mitgliedschaft, seit 1968, wurde in Mitgliederlisten bestätigt, die in Zeitungen publiziert und in der Yale-Bibliothek aufbewahrt werden.

Wen hindert es diese Mitgliedschaft Bushs bei Skull & Bones als kriminelle Vereinigung anzusehen? Immerhin zählt besonders Grabraub zu jenen Delikten, mit der die Bruderschaft bekannt geworden ist. Skull & Bones weiß angeblich von allen Verbrechen der Mitglieder, da diese sich ihre Verbrechen untereinander einzugestehen haben, hält diese aber geheim. Nichts kann aber so geheim gehalten werden, dass nicht irgendeine menschliche Seele das Bedürfnis hätte irgendwann etwas auszuplaudern.

Bushs Großvater – ein Leichenfledderer und Grabräuber?
Bekannt wurde ein Grabraub, der wohl durch Yale-Publikationen zu einem Gerücht mutierte: In jener Gruft, in der sich Skull & Bones zu ihren Zeremonien und Besprechungen treffen, soll, laut Zeugen, unter vielen menschlichen Gebeinen der Schädel von Gokhlayeh alias Geronimo, der Kriegshäuptling und Schamane einer Gruppe der Bedonkohe-Inde (Apachen), liegen. Dies veranlasste den Apache-Indianer und Aktivisten „chief“ Ned Anderson, bei den US-Behörden zu ersuchen, einen DNS-Test von einer Probe des Schädels durchführen zu lassen. Zu dem Test sei es laut Wikipedia nicht gekommen, doch immer mehr Gerüchte tauchten auf. Ob sie üble Nachrede sind oder auf Wahrheit beruhen, konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Immerhin wurden Untersuchungen verhindert, und das FBI lehnte es ab „sich in den Streit einzumischen“ und setzte Anderson unter Druck, damit dieser seine Belege „überdenke“.


Ölgemälde eines unbekannten Künstlers nach einem in der Yale-Bibliothek aufbewahrten Foto. Zu Gruppenbildern treffen sich regelmäßig 15 Skull & Bones-„Knochenmänner“. Posiert wird jeweils in der gleichen, Jahrzehnte alten Weise, mit menschlichen Knochen und einer alten Standuhr, der Zeiger auf 8 Uhr gestellt werden.

Wie Wikipedia kolportiert, soll der Großvater von George W. Bush, Prescott Sheldon Bush, als Yale-Student Skull & Bones-Mitglied seit 1917 und später Senator von Connecticut, im Jahre 1918 den Schädel aus dem Fort Sill bei Oklahoma eigenhändig zusammen mit zwei Mitstudenten ausgegraben und ihn als Geschenk für die Skull & Bones präsentiert haben. Wikipedia: „Anderson behauptete anschließend – mit verschiedenen Beweisen -, dass er sich mit Jonathan Bush getroffen habe, dem Bruder des Vize-Präsidenten George H. W. Bush, der ihm den berüchtigten Schädel gezeigt habe. Der Schädel sei unwahrscheinlich klein gewesen, und er schien von einem Kind zu stammen. Anderson veröffentlichte die Begebenheiten des Treffens, fügte aber die Bemerkung hinzu, dass es sich nicht um den Schädel aus der Skull & Bones-Bruderschaft handele.“


Nicht fern der Realität: Szenen aus dem Hollywood-Movie „The Skulls“, Treffen der Knochenmänner in ihrer Gruft. Der in die Wand eingravierte Schriftzug „War“ (Krieg) soll in der Gruft der Skull & Bones tatsächlich existieren. Foto: newmarket films/UNIVERSAL Studios.

Skull & Bones soll seinen Ursprung in Deutschland haben:
William Huntington Russel, der Mitbegründer des Geheimbundes hielt sich für ein Jahr, von 1831 bis 1832, in Deutschland auf. Mutmaßlich wurde er damals in eine Geheimgesellschaft aufgenommen, die in ihrem Emblem die Symbole von Schädel und Knochen führte. Sowohl bei Skull & Bones findet das Symbol einer Eule Verwendung, als auch bei den Illuminaten. Einbrecher, die in die Gruft von Skull & Bones einbrachen, wie auch jene Mitglieder, die sich unzufrieden über ihre Erfahrung bei Skull & Bones äußern wollten, beschreiben viele Bilder, die in der Gruft hängen und mit deutscher Sprache und Thematik versehen sind; beispielsweise: „Wer war der Thor, wer Weiser, / wer war Bettler, wer Kaiser? / Ob arm, ob reich, / im Tode gleich.“ Gruft-Eingeweihte bestätigten, dass bei Skull & Bones-Treffen gelegentlich deutsche Lieder gesungen werden, darunter auch die deutsche Nationalhymne, aber mit einem anderen Text. An den Wänden sollen auch eingemeißelte Verse, Bilder von Schädeln zu sehen und verschiedene Alltagsgegenstände angebracht sein, bis hin zu dem einst angeblich von Adolf Hitler verwendeten silbernen Besteck.

Auch in Europa kullerten Totenschädel durchs Land
Unklarheiten über die Herkunft von menschlichen Schädeln, die historischen Persönlichkeiten zugeschrieben werden, haben wohl den Berliner Anthropologen Herbert Ullrich veranlasst, sein Buch zu schreiben. Da es im „Alten Europa“ genügend Schädelfunde gab, denen teilweise abenteuerliche Reisen nachgesagt werden, brauchte sich Ullrich nicht um die geheimen Spielchen der amerikanischen „Grufties“ zu kümmern. Viele der Schädelschicksale, über die er schreibt, sind zudem in Deutschland angesiedelt. Goethes Schädel zählt dazu wie auch die beiden Schädel von Schiller, die dem Dichter kurioserweise zugeschrieben werden. Übrigens: Beide, Goethe und Schiller, waren Mitglieder in Geheimbünden; die aber sollen wesentlich gemäßigter und rechtschaffener als Skull & Bones gewesen sein sollen und sie hatten sich den Frieden zum Ziel gesetzt. Die Knochenmänner von Skull & Bones verherrlichen dagegen den Krieg, der deren höchstes Ziel ist. George W. Bush richtet sich offenbar strikt nach den Regeln dieses faschistoid organisierten Geheimbundes. Wenn auch er wiederholt das Wort „Demokratie“ auszusprechen versucht, will er sicherlich etwas anderes sagen, und er sagt es auch: Krieg.

Herbert Ullrich hat seine Geschichten über die Schädelschicksale hiesiger, historischer Persönlichkeit gut gegliedert. Die toten Prominenten finden sich in
Komponisten und Maler;
Dichter und Denker;
Philosophen und Gelehrte;
Heilige und Geistliche;
Ritter und Hoffräulein;
Feldherren und Admirale;
Adlige und Bürger;
Fürsten und Grafen;
Kaiser und Könige;
Großfürsten und Zaren.

Nicht alle Illustrationen und Fotos sind so gruselig wie Beethovens Schädel, fotografiert anlässlich der Exhumierung im Jahre 1863. Oder der Schädel von Robert the Bruce, der von 1274 bis 1329 lebte und von der Lebra gezeichnet wurde, weshalb sein Schädel typische Deformationen aufweist. Als sehr sonderbar aber wirkt dagegen der Schädel von Thomas Hasler „aus dem Jahre 1876 mit monströsen Auftreibungen, vor allem des Unterkiefers“. Was muss dieser als „Riese vom Tegernsee“ bekannt gewordene Bauernjunge einst gelitten haben!

Wie Ullrich schreibt, gab es nach dem Tod von Thomas Hasler zwei Untersuchungen, nach dessen Tod eine Obduktion mit anschließender Präparation des Skeletts unter Leitung des Pathologen von Buhl und in „jüngster Zeit“ Untersuchungen des Skeletts von dem Münchener Pathologen Nerlich, dem Anthropologen Parsche, dem Radiologen Vogl und dem Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten Pirsig, wobei moderne Diagnostik-Technik eingesetzt wurde.


Der von Hyperostose verwachsene Schädel von Thomas Hasler und eine Gesichtsnachbildung – beide Abbildungen aus „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“ von Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München.

Leben und Leid von Thomas Hasler
Thomas Hasler wurde 1851 bei Gmund am Tegernsee geboren. Bis zu seinem 9. Lebensjahr gab es keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Er entwickelte sich, so die Überlieferung laut Ullrich, körperlich und geistig normal. Und dann traf ihn der Schlag – der Schlag eines Pferdehufes, im Gesicht an der linken Wange. Von diesem Unglück an soll er sehr schnell gewachsen sein. Weil er als 11-jähriger mit seiner Körpergröße von 1,52 m „in keine der damals üblichen, fest mit dem Pult verbundenen Schulbänke mehr passte“, entließ man ihn aus der Schule.

Herbert Ullrich erwähnt zwei Anekdoten, in der die Riesenkräfte des jungen Thomas Hasler demonstriert werden. So soll er beim Wettkegeln durch besonders kräftige Kegelwürfe aufgefallen sein, womit jedes Mal die hölzernen Kegel zersplitterten. Dies führte dazu, dass man ihn künftig vom Kegeln ausschloss.

Mit zunehmendem Alter kam es zu einer Verformung des gesamten Kopfes. Seine Haut verfärbte sich und wurde fahl. Er wurde menschenscheu und zog sich auf den Scheunenboden des elterlichen Bauernhofes zurück. Nachdem ihm eines Tages im Jahre 1876 plötzlich die Luft wegblieb, starb er 155 Kilo schwer und 2,35 m groß.

Wie jüngste Untersuchungen ergaben, muss Thomas Hasler aufgrund von knöchernen Verwachsungen auf dem rechten Ohr taub gewesen sein, sein linkes Auge sei wahrscheinlich blind gewesen und sein rechtes Auge war durch knöcherne Auftreibung erheblich eingeschränkt. Ständig sollen ihm Tränen über die linke Wange geflossen sein, verursacht durch eine Tränengangsverengung. Seine Nasenatmung wurde ihm erschwert, weil die linke Nasenhälfte durch Knochen komplett verschlossen war; vermutlich funktionierte sein Geruchssinn nicht. Arthrose, eine verschleißbedingte Gelenkerkrankung, hatte seine beiden Kieferngelenke verändert und asymmetrisch verschoben, was ihm Schmerzen beim Kauen verursachte. Neben Schluckbeschwerden hatte er vermutlich auch an Sprachstörungen gelitten und während des Schlafes laut geschnarcht.

Medizinische Desinformation als wissenschaftliche Erkenntnis
Wie Ullrich berichtet, ergaben die Befunde der jüngsten Untersuchung des Skeletts von Thomas Hasler zwei voneinander unabhängige Krankheiten, an denen der Riese gelitten haben muss. Nach den Erkenntnissen der „modernen Ärzte“ habe ein Wachstumshormon produzierender Tumor der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) den Riesenwuchs (juveniler Gigantismus) verursacht; der in früherer Zeit mit dem Riesenwuchs in Verbindung gebrachte Hufschlag sei dagegen als Ursache auszuschließen, und die monströsen Knochenverdickungen des Schädels seien auf eine fibröse Dysplasie, eine angeborene Knochenkrankheit, zurückzuführen. Hatte Herbert Ullrich das Leid Haslers zuvor noch als „zwei voneinander unabhängige Krankheiten“ beschrieben, stellt er abschließend fest: „Sehr wahrscheinlich sind beide Krankheiten auf einen gemeinsamen Gendefekt(Defekt des G-Proteins) zurückzuführen.“

Offenbar war er sich als Anthropologe nicht bewusst, dass er damit in eine Art Wespennest von medizinischen Desinformationen getreten war. Die Genetik wird von der Pharmaindustrie als äußerst lukrativ angesehen und die meisten Mediziner erhalten ihre neuesten „Fachinformation“ im Gefolge von neuen, kostenlos verteilten Medikamenten, die sie an ihren Patienten ausprobieren dürfen, als Desinformation der Pharmaindustrie, die negative Aspekte verschweigt. Der Begriff „G-Protein“ geistert seit einigen Jahren durch die medizinische Landschaft. Wenn man nach der Kausalität einer Erkrankung sucht, dann muss häufig – laut Pharmakologen-Stammtischwissen – das G-Protein dafür herhalten. Zu den umsatzstärksten Medikamenten, die auf G-Protein gekoppelte Rezeptoren wirken, zählen Betablocker, Neuroleptika und Antihistaminika. Von Betablockern wurde kürzlich bekannt, dass sie keineswegs das Leben von Herzpatienten verlängern, sondern in den meisten Fällen verkürzen. Laut der Neuen Zürchner Zeitung ereigneten sich vermehrt Todesfälle, die auf die Einnahme von Betablockern zurückzuführen sind. Die Pharmaindustrie, die einen Grossteil der klinischen Forschung finanziere, habe mangelndes Interesse an pharmakogenetische Untersuchungen, wie der Kardiologe Helmut Drexler von der Medizinischen Hochschule in Hannover „in einem Gespräch“ beklagte. Denn bei solchen Studien könne sich herausstellen, dass ein Medikament nicht allen Betroffenen nütze und folglich seltener verschrieben werden dürfe.

Die Forensiker, die sich mit den Knochen von Thomas Hasler vertraut gemacht hatten, schlossen aus, dass der Hufschlag die Tumorbildung verursacht habe. Doch neuere medizinische Erkenntnisse widersprechen dieser Annahme. Wahrscheinklich hat der Schlag zu Beschädigungen der Halswirbelnerven geführt, was nitrosativen Stress auslöste, woraufhin, da damals keine Therapie erfolgte, es nur eine Frage der Zeit war, wann es zu irreversiblen Genschäden und damit zur Tumorbildung kam. Aber das erwähnt Herbert Ullrich leider nicht in seinem Buch, das sicherlich ein ganz netter Schmöker sein könnte, wenn nicht der Verlag ein zweispaltiges Layout mit kleiner Schrift gewählt hätte.

Als höchst unangenehm macht sich die Wahl des glatten Papiers bemerkbar: Es dünstet unablässig toxische Lösemittel aus, die beim Recyceln vom Altpapier zum Herunterwaschen alter Druckerfarbe eingesetzt werden. Solche Recycel-Papiere werden den Druckereien und Verlagen als „umweltfreundlich“ angedreht, weil vorgeblich keine neuen Bäume zur Papierherstellung gefällt werden müssen. Doch solche Papiere sind alles andere als umweltfreundlich, wie das Beispiel des wohl größten Papierrecyclers Europas in der schwedischen Stadt Falun gezeigt hat. Durch den Einsatz der Lösemittel setzte rund um die Stadt weitläufig ein Baumsterben und Versauern der Seen ein. Was solchermaßen Baumsterben verursacht, greift aber auch in die Gesundheit von Menschen ein und schädigt diese nachhaltig. So gesehen trägt das vom Verlag Dr. Friedrich Pfeil herausgebende Buch von Herbert Ullrich zur Bildung von neuen Totenschädeln bei. Es ist nicht nur eine Frage der Zeit, wann wir Leser sterben. Nicht nur chemikalien-empfindlichen Lesern sei daher ein wirksamer Atemschutz bei der Lektüre des Buches empfohlen.

Skull & Bones
Geschichtsschreiber Bush
G-Protein
Betablocker nützen nicht allen

Literatur:
Zur Praxisrelevanz von nitrosativem Stress, Bodo Kuklinski,
umwelt-medizin-gesellschaft 2/2005
Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten, Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich-Pfeil, München, ISBN 3-89937-055-4

DVD-Empfehlung:
„The Skulls“, Thriller/Drama, USA/Kanada.
Buch: John Pogue, Regie: Rob Cohen – newmarket films/Universal Studios.
Inhalt: Zwei Studenten treten einem Geheimbund an der Universität Yale bei. Als einer der beiden ermordet wird, wird dem anderen schnell klar, dass er sich für mehr verpflichtet hat, als ihm eigentlich lieb war…

Dieser Artikel erschien in NewsBattery Nr. 2


terror

Hollywood Produzent in Amman getötet

Stephan Fuchs – Moustapha Akkad, amerikanischer Bürger und Produzent aller acht Filme des Hollywood Horror Streifens „Halloween“ wurde bei dem Attentat in Amman, Jordanien getötet. Akkad weilte mit seiner Tochter Rima Akkad Monia anlässlich einer Hochzeitsfeier in Jordanien.


Gruseln bis zum Ende

Akkad war der Direktor des 1978 produzierten Films „The Message“, von Anthony Quinn. „The Message“, war ein Film über die Geburt des Islam. Der gebürtige Libanese produzierte eine Reihe verschiedenster Filme: „Lion of the Desert“, ein Film über die libanesische Widerstandsbewegung gegen die italienischen Unterdrücker in den Jahren 1911 bis 1931. „Appointment with Fear“ aus dem Jahre 1985 war ebenfalls ein Horror Film und „Free Ride“ eine Kömödie aus dem Jahre 1986.

Mit Halloween schaffte es Akkad zu Welterfolg. Die Geschichte, der erste erschien 1978, ist relativ simpel: An Halloween ersticht der 6-jährige Michael Myers seine Schwester und deren Freund. Er wird in eine Nervenheilanstalt gesteckt, doch 15 Jahre nach der Tat gelingt ihm die Flucht. Nun kehrt er zurück und sorgt für Blut und Schrecken. John Carpenter, der US – amerikanischer Regisseur wurde dank diesem Film zum Star-Horror-Regisseur. Seither wurde eine Unmenge an Halloween Filmen gedreht. Der neuste und neunte Teil des Horrorklassikers ist für 2006 geplant.