medien

Neues ROG-Handbuch: Den eigenen Blog erstellen, anonym bleiben und die Zensur umgehen

Reporter ohne Grenzen – Das neue „Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten“ von Reporter ohne Grenzen richtet sich an Weblogger und solche, die es werden wollen.

Das weltweit erste Handbuch dieser Art enthält praktische Tipps und technische Ratschläge für Internet-Tagebücher. Es erklärt, wie man online anonym bleiben kann und Zensur und Filtermechanismen umgeht. Außerdem wird beschrieben, wie man Blogs optimiert, bekannt macht und mit Hilfe grundsätzlicher ethischer und journalistischer Prinzipien Glaubwürdigkeit etabliert.

„Weblogs faszinieren und polarisieren die Internetnutzer: Manche Menschen trauen ihnen nicht, andere sehen in ihnen eine Revolution für die Informations-Gesellschaft“, sagt Elke Schäfter, Geschäftsführerin von ROG Deutschland. „Da sie jedem die Möglichkeit geben, seiner Stimme Gehör zu verschaffen, sind sie ein wichtiges Element für Meinungsvielfalt. Gerade in Ländern ohne freie Medien sind Weblogs ein hervorragendes Instrument, um unabhängige Information und Meinungen zu verbreiten. Hierfür leistet das Handbuch einen wertvollen Beitrag.“

Mehrere Internet-Experten haben die Produktion des Handbuches unterstützt, darunter der US-amerikanische Journalist Dan Gilmor, der kanadische Internetspezialist für Zensur Nart Villeneuve, der US-Blogger Jay Rosen und weitere Blogger aus der ganzen Welt. Das Handbuch für Blogger ist in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Französisch, Chinesisch, Arabisch und Farsi) erschienen und kann hier heruntergeladen werden: Download PDF

kriminalitaet

Notenbankchef Fazio von Staatsanwaltschaft vernommen

Der umstrittene Notenbankchef Italiens, Antonio Fazio, ist von der Staatsanwaltschaft in Rom vernommen worden. Er musste sich wegen seines Verhaltens in einem grenzüberschreitenden Banken-Übernahmekampf verteidigen.

Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d’Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch. Ihm wird vorgeworfen, als oberster Bankenaufseher im Übernahmekampf um die Banca Antonveneta den niederländischen Finanzkonzern ABN Amro benachteiligt zu haben.


Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d’Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch.

Fazio wurde am zwei Stunden lang befragt. Wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch laufen auch Ermittlungen gegen den Chefinspektor der Zentralbank, Francesco Frasca, und gegen den Ex-Chef der norditalienischen BPI, Gianpiero Fiorani.

Fiorani wurde ebenfalls vernommen. Ihm wird zudem Bilanzfälschung vorgeworfen. Im Visier der Ermittler ist darüber hinaus Ex-BPI-Präsident Giovanni Benevento.

Die Staatsanwaltschaft in Rom führt Ermittlungen gegen die Banca Popolare Italiana (Pop Italiana) und ihre Verbündeten wegen vermuteter krimineller Handlungen bei der gescheiterten Übernahme der Banca Antonveneta.

Fazio war von Ministerpräsident Silvio Berlusconi wegen seines Verhaltens bei den Übernahmeverhandlungen für die Bank Antonveneta zum Rücktritt gedrängt worden. Der Streit hatte auch zum Rücktritt von Wirtschaftsminister Domenico Siniscalco geführt.

Von der Regierung kann Fazio nicht entlassen werden. Der Notenbankchef beteuerte mehrmals, korrekt gehandelt zu haben und verweigert seinen Rücktritt.

Nach der Befragung haben die Staatsanwälte mehrere Wochen Zeit um zu entscheiden, ob sie Anklage gegen Fazio erheben wollen. Amtsmissbrauch kann in Italien mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.

zeitgeschichte

Phönix aus Rassenhygiene und Selektion

Stephan Fuchs – Nachdem die Industrielle Revolution das Terraforming und den Raubbau an der Natur in vollen Zügen vollbringt, kommt nun das Humanforming das seit dem zweiten Weltkrieg in einem tabuisierten Schattenreich geschlummert hat wie ein Phönix wieder zum Vorschein. Der Übermensch hat wieder Konjunktur. Damit auch die Gefahren der Rassenhygiene und der Selektion.

Die Idee des Übermenschen ist alt und mit vielen Sagen verknüpft. Nichts desto trotz erlebte der Sozialdarwinismus seine Hochblüte im Jahre 1895 als in Deutschland die zwei Bücher „das Recht auf den Tod“ von Adam Jost und „Die Tüchtigkeit unserer Rasse und der Schutz der Schwachen“ von Alfred Ploetz erschienen. Ersteres interpretiert die Fürsorge unheilbar Kranker als schädlich für die Gemeinschaft, das zweite führt die Zielsetzungen des Sozialdarwinismus konsequent bis zum Rassengedanken und bis zur Forderung nach Rassenhygiene fort.

Im Jahre 1916 kam der Münchner Arzt Wilhelm Schallmayer zum Ergebnis, „dass minderwertige Keimzellen keinen Anteil an der Fortpflanzung der Nation haben sollen“. Von da war es nicht mehr als konsequentes Weiterdenken, wenn vier Jahre später die von den Autoren Karl Binding und Alfred Hoche verfasste Schrift „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ erschien, in der die Beseitigung der lebensunfähig Geborenen und Gewordenen gerechtfertigt wird. Die Theorie der Rassenhygiene peitschte sich bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 in gefährliche Dimensionen vor. Im Prinzip musste die Führung um Hitler und die SS die bereits tief im Volk integrierte Idee nur bündeln und effektiv umsetzen. Mit allen Mitteln und mit breiter Unterstützung der Öffentlichkeit machte sich die Elite daran die „Volksgemeinschaft“ vor der „Entartung“ zu bewahren und die „Weitergabe minderwertiger Keimzellen“ zu verhindern. Die Saat, die schon lange ausgesät war gedieh, die Vernichtung „unwürdigen Lebens“ hatte begonnen.


Die Theorie der Rassenhygiene peitschte sich bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 in gefährliche Dimensionen vor.

Jetzt, rund 80 Jahre später sind wir auf dem gleichen Weg wie damals mit dem kleinen Unterschied, dass wir meinen in einer sicheren Demokratie zu leben und aus freiem Willen über unwertes Leben zu entscheiden. Über das Leben unserer Kinder, über abnormes Verhalten welches in unserer hochgezüchteten Gesellschaft keinen Platz mehr hat.

Es wird immer offensichtlicher, dass der Mensch unter der Belastung der Umweltverschmutzung, dem psychischen Stress und den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft nicht mehr gewachsen ist und langsam zerbricht. Wie die Verletzlichkeit der Umwelt und deren hochsensible Ökosysteme durch die Industrialisierung schamlos zerstört wurde, wird nun das ebenso verletzliche und hochsensible System Mensch an die Bedürfnisse der Industrie angepasst.

Das heißt konkret, dass die Kosten/Nutzen Rechnung Mensch- Industrie optimiert werden muss um den Anforderungen der Industrie zu genügen. Bodyforming durch Facelifting, Vitaminspritzen, chirurgische Eingriffe und Psycho- Drogen um in der Welt zu bestehen war wohl nur die Vorpremiere um die Gesellschaft auf den Übermenschen einzustimmen. Die Gefahr Eugenetischen Richtlinien nicht mehr zu entsprechen hat sich dramatisch verschärft. Die moderne Medizin erklärt immer mehr Abweichungen von der Norm zu behandelbaren Krankheiten. Sie verspricht Abhilfe durch Neurochirurgie, Reproduktionsmedizin, Gentherapie oder Genmanipulation. Und da wo noch nicht behandelt oder durch Euthanasie beendet werden kann, ist das Übel zumindest durch strickte Vorsorge und vorgeburtliche Selektion zu vermeiden, denn nur Arbeitsfähige, zum Teil an Maschinen angepasste Arbeitskräfte werden eine Chance haben.

Es droht eine Gentechnokratie, die in der Praxis ohne Gewaltanwendung funktionieren könnte. So hat sie alle Kennzeichen einer finsteren Verschwörung abgelegt und das Kostüm von Gesundheit, Produktivität und Gewinnverheißung angelegt. Ihren Schwung erhält sie durch die Dramaturgie der Gefahren und die Durchsetzungsmacht von zig- Milliarden Dollar die von der Pharma Industrie Investiert wurden. Die Medizinierung sozialer Verhältnisse wird ergänzt durch die Kosten/Nutzen Diskussion in der Sozial und Gesundheitspolitik. In unserer hochgezüchteten Konkurrenzgesellschaft in denen der Wert des Menschen nach seinen Leistungen bemessen wird, verdeutlicht sich immer mehr, dass menschliches Leben auf seine Vernutzbarkeit reduziert wird und dem Diktat der Raubritter unterworfen wird.

Weiterführende Artikel:

Krieg

US-Senat verabschiedet Verteidigungshaushalt

WASHINGTON – Der US-Senat hat ein Verteidigungsbudget im Umfang von 445 Milliarden Dollar gebilligt. Das Geld ist für das Budgetjahr 2006, das am 1. Oktober begann. Darin sind 50 Milliarden Dollar für die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak vorgesehen.

Ohne die Ausgaben für den Irak entspricht das nach Angaben des unabhängigen Kongressinformationsdienstes einem Zuwachs von rund zwei Prozent. Mit den neu zugeteilten 50 Milliarden Dollar belaufen sich die Kosten der Einsätze in den beiden Ländern damit auf bislang 350 Milliarden Dollar.

Das Repräsentantenhaus hatte seinen eigenen leicht abweichenden Budgetentwurf bereits verabschiedet. Beide Versionen müssen nun in einem Vermittlungsausschuss abgeglichen werden, ehe Bush das Ausgabengesetz unterzeichnen kann.

Die Senatsfassung enthält zudem einen Zusatz, der strikte Richtlinien für erlaubte Verhörmethoden bei ausländischen Gefangenen in US-Gewahrsam vorschreibt. Die US-Regierung hat sich vehement dagegen ausgesprochen.

Präsident George W. Bush drohte mit einem Veto gegen den gesamten Haushalt, sollte der Zusatz nicht gestrichen werden.

surveillance

Deutschland kommt in den Genuss implantierbarer Chips

Stephan Fuchs – Die Service Company GmbH aus Lampertheim wird zur glücklichen Vertreiberfirma der Heissbegehrten implantierbaren Chips. Nicht exklusive, der Vertrag sieht lediglich 500 Chips und 50 Scanner vor. 100 der winzigen Reiskörner und 10 Leser wollen unverzüglich geliefert werden, dies verkündete die Homepage von Verichip im Sonnenstaat Florida.

Investoren fragen um Rat
Andere deutsche Firmen können also noch mitmachen, Verichip ist ein Geschäft das sich bestimmt lohnt. Bereits vor einigen Monaten haben sich einige Interessenten bei mir über E-Mail nach Verichip erkundigt… bis sich herausstellte, dass es sich um Investoren handelte die sich in den Markt einkaufen wollen. Selbstverständlich habe ich sie zur Investition ermuntert, denn die Fakten liegen auf dem Tisch: Was von vielen schon lange befürchtet wurde und von Skeptikern als kruden Verschwörungs- Blödsinn belacht worden ist, ist Realität geworden. Der Chip ist bereits unter der Haut.

Von Katzen & Hunden…
Die Firma Destron Fearing, die seit den fünfziger Jahren auf dem Gebiet der Tieridentifikation arbeitet, vermarktete bereits 1987 implantierbare Chips für Tiere. 1991 wurde deren Radiofrequenz Identifikations-Technologie von Hughes Aircraft Corporation gekauft, eine auf Kampfflugzeug- und Weltraumtechnik spezialisierte Firma in Amerika.


Wenn der kommt…

Hughes Aircraft modifizierte den Chip in der auf Zugangsberechtigung spezialisierten Abteilung „Hughes Identification Devices“ zum Humanimplantierbaren Chip. Die Ausweitung der Anwendung vom Tier zum Menschen geht patentrechtlich relativ einfach. Man stützt sich auf die evolutionistische Biologie, wo der Mensch als höheres Säugetier eingestuft wird, und schon ist das Problem gelöst. Der für Menschen modifizierte Chip wurde schließlich 1997 von Raytheon aufgekauft und Hughes Microelectronics Espãna S.A., da wo die Chips hergestellt werden, wurde nun zur Raytheon Microelectronics Espãna S.A. umbenannt und beliefert Destron Fearing, die mittlerweile mit Applied Digital Solutions fusionierte, welche eben den „Verichip“ anbietet. Die meisten vierbeinigen Klein-Viecher haben mittlerweile einen Chip in der Schulter. In der Schweiz wird es für das Schosstierchen gar zum Gesetz.

…zu den Toten
Was im finanziellen Anlegerbereich heiss begehrt ist, liegt auch im kalten Körper der Toten. Vornehmlich in den Krisengebieten. Was bei den Tsunami Opfern noch als Spekulation galt, wird seit der Umweltkatastrophe in New Orleans als Geschenk der Götter zelebriert. Die Toten werden mit den RFID Chips von Verichip versehen.


…kommt das raus,

Damit das ordentlich vor sich geht und es definitiv keine Verwechslungen gibt, werden sie in den Körper gespritzt. Derweil herrscht Freude Spenderfreude bei Verichip, denn die Chips für die Toten sind ein Geschenk der Firma und obendrein eine angenehm Sinnvolle PR Kampagne.

Prima orchestrierte PR
Die Totenkampagne ist nicht die erste gelungene PR Schlacht des Unternehmens. Das grosse Zeichen Gottes ereignete sich natürlich am 11/9, als NYC angegriffen wurde. Seither ist Verichip ein Aufsteigender Engel bei allen die an Sicherheit denken. Obwohl, das soll hier klar für weitere Investoren gesagt werden: Verichip rettet seine Träger nicht vor dem zerrissen werden bei einer Bombe.


und wenn der kommt…

Es ist noch nicht mal sicher ob ein Verichip Träger A und ein Verichip Träger B die zur gleichen Zeit zerrissen werden ihre Chips noch sinnvoll auseinander halten können. Nun denn: Am 26. April 2002 erklärte ADS (die Mutter Firma von Verichip) Präsident Scott R. Silverman: „Wie wir von potenziellen Kunden rund um die Welt hören, ist die Zeit reif für unser neues Personal Location Device (PLD). PLD ist die implantierbare Form von Verichip mit GPS Kapazität. Wir haben das Verlangen nach dem implantierbaren Chip mit GPS Ortung gehört! Wir arbeiten jetzt daran.“ Möglich machte dieses Statement die Larry King Show Live auf CNN am 4. März 2002. John Walsh, Showmaster von „America most Wanted“ vom TV-Kanal FOX wurde von einem Anrufer aus Tampa (Florida) gefragt, ob implantierbare, GPS-lokalisierbare Chips nicht dem Kidnapping vorbeugen würden. Walsh antwortete: „Das ist eine brillante Idee. Ich wünschte, jemand würde so etwas entwickeln. Ich hoffe jemand macht das noch zu meiner Lebzeit.“ ADS, ganz in der Rolle einer ritterlichen Geste, konnte nun per Zufall partout so etwas bieten. Der zweite Gag richtete sich an gefährdete Menschen, wie Staatsanwälte:

In einem Pressekommunique von Verichip am 2. August 2004 schreibt die Firma: „Was haben verlorene Hunde, verrückte Kühe und die mexikanische Polizei gemeinsam?“ Verichip natürlich, denn der mexikanische Generalstaatsanwalt Rafael Macedo de la Concha und 160 seiner Mitstreiter seien implantiert worden. Rund 43 Nachrichtenagenturen und Zeitungen haben die Pressemeldung übernommen, unter ihnen CNN, MSNBC & die Washington Post. Offensichtlich sind aber, laut Macedo de la Concha, nur gerade 18 Personen implantiert worden. Korrigiert wurde freilich nicht.


kommt das rein.

Der dritte Streich richtete sich an das Trend- & Partypublikum. Dabei wurden einige Spanier und einige Schotten zu ihrer eigenen Brieftasche. Will ein Gast zum „Very Important Person“ VIP werden, lässt er sich einen Chip in den linken Oberarm spritzen. Dann noch schnell den Vertrag unterschrieben, der den Club von der Verantwortung für gesundheitliche Schäden entbindet, ein kleiner Piekser und der Kunde ist zu einer wichtigen Person geworden. Es ist geschafft. Der VIP bezahlt seine Drinks, indem er den Arm an ein Lesegerät hält, das Geld wird praktisch vom Konto abgebucht. Das ist praktisch, denn in den dusteren Clubs kann es durchaus schwierig sein ein paar Pfund auf den Tresen zu knallen.

Duster ist’s auch anderswo
Wir haben keine Ahnung wohin die Chips geliefert werden. Geheim!“ meinte Angela Fulcher, Verichip’s Kommunikationschefin. Sie meinte dann auch: „Rund 7000 Chips sind verkauft worden, etwa 1.000 davon sind implantiert. Wir haben keine Ahnung wohin die Chips geliefert wurden, wir vermuten, dass viele zu Testzwecken von militärischen Einheiten und Nachrichtendiensten gebraucht werden. Darüber können wir aber nicht sprechen.“ Es sind aber weit mehr Chips verkauft worden. Unter anderem an die schweizerisch-russische Firma Russgps mit Sitz im Kanton Zürich. ein Tochterunternehmen von Russline.ru. Die Firma Russline.ru, ist ein Joint Venture russischer Investoren und dem schweizerischen Internet Service Provider SwissWeb GmbH in Zürich. RussGPS, mit Büros in Moskau und Zürich hat sich auf die Lokalisierung von Fahrzeugen und Personen spezialisiert. In einer ersten Tranche verpflichtete sich RussGPS zum Kauf von insgesamt 1000 implantierbaren Chips sowie 100 Scannern. Über die nächsten fünf Jahre, so der Deal, verpflichtet sich RussGPS zu einem Ankauf von mindestens 51’000 Chips und 2’600 Scannern, um die Exklusivverkaufsrechte über den schweizerischen und russischen Markt behalten zu können.

Dazu kommt der nun ansteigende Markt in den USA. Bereits sind einige Krankenhäuser mit Scannern ausgerüstet… ein Geschenk der „Firma Freundlich“ aus Florida… In den südamerikanischen Absatzländern werden insgesamt 135’000 Chips und 7.650 Scanner ausgeliefert. Eine Risikomanagement Gruppe, die Metro Risk Management Group mit Sitz in Miami beliefert in diesen Ländern den Markt. Die Firma wurde 1998 von Sicherheitspersonen aus CIA und FBI gegründet und spezialisierte sich auf Antiterrorismus, Geiselbefreiung und Überwachungsfragen. Dies sollte für Investoren aber wirklich kein Hindernis sein. Verichip ist die Zukunft, ob wir wollen oder nicht.

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Weiterführende Artikel:

Buchtip:
http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=journalnachri-21&o=3&p=8&l=as1&asins=1595550208&fc1=000000&=1&lc1=0000ff&bc1=000000&lt1=_blank&IS2=1&bg1=ffffff&f=ifr

terror

Anschläge auf US-Firmen vor Bush-Besuch

SDA – In Argentinien sind vier US- Unternehmen Ziel von Bombenanschlägen geworden – offenbar aus Protest gegen den für Anfang November geplanten Besuch von US- Präsident George W. Bush. Die selbst gebastelten Sprengsätze seien am Donnerstag vor zwei Filialen der Citibank, einer der BankBoston und einer Blockbuster-Videothek explodiert, teilte die Polizei mit. Bei den Anschlägen in Vororten der Hauptstadt Buenos Aires sei niemand verletzt worden.

Der Sachschaden an der Videothek sei jedoch erheblich. In den Trümmern seien Plakate mit der Aufschrift: «Kein Bush in Argentinien!» gefunden worden, die von bislang unbekannten Gruppen unterzeichnet seien. Der US-Präsident wird am 4. und 5. November in der Küstenstadt Mar del Plata zu einem Treffen amerikanischer Staatschefs erwartet.

Die Behörden warnten vor weiteren Anschlägen vor dem Gipfel. Innenminister Anibal Fernandez kündigte ein hartes Vorgehen gegen Gegner des Treffens an. «Wir werden einen Weg finden, das zu beenden», sagte er. Einer Umfrage vom vergangenen Monat zufolge sind sechs von zehn Argentiniern gegen Bush. Sie betrachten die US-Finanzhilfen während der argentinischen Wirtschaftskrise 2001.

kriminalitaet

Bank für Superreiche

Aktuelles update zum Artikel: 19 jährige Deutsche soll Beihilfe am Mord des Bankier Gottes geleistet haben:

Die zum Swiss-Life-Konzern gehörende Banca del Gottardo erhält einen neuen Chef und richtet sich strategisch neu aus: Auf Reiche und Superreiche. Das Institut bleibt aber entgegen den Spekulationen der Finanzgemeinde unter dem Dach des führenden Schweizer Lebensversicherers. Die Gotthardbank erhält einen neuen Chef. Rolf Aeberli, der zurzeit Finanzchef der Privatbank Julius Bär ist, übernimmt den Posten bei der Swiss-Life-Tochter auf den 1. Februar 2006.

Weiterlesen bei Swissinfo.

terror

Terroristenhelfer im Innenministerium enttarnt

dpa – Im Irak sind mehrere Mitarbeiter des Innenministeriums festgenommen worden, die Terrorgruppen bei der Planung von Anschlägen auf die Sicherheitskräfte geholfen haben sollen. Das berichtete die irakische Zeitung „Al-Sabah“ am Donnerstag unter Berufung auf den stellvertretenden Innenminister Adnan Al-Asadi.

Zur Zahl und zum Dienstgrad der Beamten machte er keine Angaben. Al-Asadi erklärte, sie hätten Terroristen Informationen darüber geliefert, wann und wo sich mehrere Polizisten gleichzeitig aufhalten und wo sich die Freiwilligen für den Dienst in Polizei und Armee versammeln.

In Bagdad kam eine Passantin am Donnerstag durch eine Autobombe ums Leben. Wie der Nachrichtensender Al-Arabija weiter berichtete, wurden acht weitere Menschen verletzt. Der Anschlag habe einem Konvoi gegolten, in dem möglicherweise ausländische Leibwächter unterwegs gewesen seien, hiess es.

terror

US-Senat stärkt Rechte von Terror-Verdächtigen

AP – Gegen den Willen des Weissen Hauses hat der US-Senat die Rechte von Gefangenen gestärkt, die des Terrorismus verdächtigt werden. Mit 90 zu neun Stimmen beschloss der Senat mit seiner republikanischen Mehrheit eine entsprechende Ergänzung zum neuen Verteidigungshaushalt, der sich auf 440 Milliarden Dollar (370 Milliarden Euro) summiert. Demnach sind künftig «grausame, unmenschliche oder demütigende Behandlung oder Bestrafungen» von allen Personen verboten, die sich in US-Gewahrsam befinden – egal, wo auf der Welt.

Regierungsvertreter hatten gegen das Gesetz eingewendet, es schränke die Autorität von Präsident George W. Bush und dessen Flexibilität im Kampf gegen den Terrorismus ein.