SATIRE

CDU-Wähler dankt Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Auftritt in der Bundespressekonferenz

Dr. Alexander von Paleske —– 20.7. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Hochverehrte Frau Bundeskanzlerin
liebe Frau Merkel,

das war eine ganz, ganz fabelhafte Vorstellung gestern in der Bundespressekonferenz. Mit einem Wortschwall haben Sie es geschafft, wie OMO einen dichten Schaum um die schmutzige PRISM- Wäsche zu legen. Glückwunsch!.


Angela Merkel – gestern …..fabelhafte Vorstellung. Screenshot: Dr. v. Paleske

Längst erklärt
Natürlich haben Ihr Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt Ronald Pofalla und der BND Chef Gerhard Schindler Ihnen sicherlich längst erklärt, was es mit der US-NSA-PRISM– Schnüffelei auf sich hat, und vermutlich wussten Sie das in Umrissen schon vorher. Aber wenn Sie das zugegeben hätten, dann wären Sie in Teufels heisser Polit-Küche gelandet.

Sie hätten dann ja auch erklären müssen, warum Sie da nicht eingeschritten sind, und dann hätte Ihnen ein noch so grosser wortreicher Wort-Schaum nichts mehr genutzt. Also haben Sie konsequent zur Ausrede der Unwissenheit gegriffen: Ich heisse Angela Hase-Merkel und weiss von nichts. Hervorragend!

Danach konnten Sie dann fröhlich und ungezwungen die folgende Litanei absingen:

– Deutschland ist kein Überwachungsstaat

– Auf deutschem Boden gilt deutsches (Un-)Recht

– Die USA müss(t)en sich in Deutschland an deutsche Gesetze halten

– Deutschlands Internet-Bürger brauchen mehr Aufklärung, wie man verschlüsselt (insbesondere mit Techniken, die gleichwohl ungehinderten Geheimdienst-Zugang ermöglichen).

Rechtsgrundlagen nicht erläutert
Auch sind Sie natürlich nicht näher auf die (Un-)Rechtsgrundlagen eingegangen, auf welche gestützt die Alliierten – auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands – weiter so schnüffeln dürfen, als würde die Besatzungszeit fortleben: Ich meine die „Verwaltungsvereinbarung zum Gesetz über Einschränkungen zum Post- und Fernmeldegeheimnis“ aus dem Jahr 1968.

Tatsächlich erlaubte – und erlaubt – diese Vereinbarung den Diensten der Westmächte nicht nur deutsche Schnüffel-Dienste für sich arbeiten zu lassen, sondern selbst die Schnüffelschnauze an die Internetleitungen und Telefonverbindungen zu legen, ausgehend von den NSA- Klempnerwerkstätten in Stuttgart, Darmstadt / Griesheim und Wiesbaden.

Aber warum sollte diese Vereinbarung auch abgeschafft werden, wenn der BND dadurch an ein paar Nachrichten kommt, die ihm aus Rechtsgründen sonst entgingen?

Zustimmung signalisiert
Zustimmung möchte ich signalisieren wie Sie darlegten, dass die USA als unsere besten Freunde grosses Vertrauen verdienen, und deshalb finde ich es gut, dass sie den Präsidenten Obama nicht frontal angegriffen, sondern freundlich gebeten haben, doch die deutsche Bitte um Überprüfung wohlwollend zu prüfen.

Gleichzeitig haben Sie ihm sicher auch nahegelegt, das nächste Mal bei derartigen illegalen Aktionen das 11. Gebot nicht zu vergessen: Lass Dich nicht erwischen.

Für mich bleibt aber nach wie vor nicht ganz verständlich, warum die NSA diesen Edward Snowden nicht längst enttarnt hatte, aber vermutlich bedarf die NSA – wie auch der BND – weiterer personeller und materieller Aufstockung, damit so etwas nie wieder passiert.

Besonders gefallen
Besonders gefallen hat mir Ihre Äusserung:

„Bei uns gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des (Un-)Rechts“

die Sie von Ihrem Vorgänger Gerhard Schröder übernommen haben.

Allerdings ist das Recht des Stärkeren (hier der USA) natürlich leichter zu ertragen, wenn dabei auch ein paar Brosamen für den Geheimdienst des Schwächeren abfallen.

Besonders beeindruckt
Besonders beeindruckt hat mich insbesondere, dass Sie sich keine Gedanken darüber machen, wo die Infos herkommen, die Sie von den Schnüffeldiensten geliefert bekommen.

„Wir freuen uns über (jegliche) Informationen“

Denn sonst würden Sie ja erfahren, dass einige der Infos aus Folterbefragungen stammen, an denen auch der BND, wie in Libyen, aktiv beteiligt war, aber auch aus Folterbefragungen anderer Geheimdienste wie z.B. in Usbekistan stammen. Da heiligt wirklich der Zweck die Mittel.

Gleiches gilt natürlich, wenn die Info aus dem Internet (rechtswidrig) herausgestaubsaugert wurde.

Kein Recht auf Asyl
Natürlich, und auch da stimme ich mit Ihnen voll überein: Dieser Snowden hat kein Recht auf Asyl in Deutschland. Er ist nichts als ein gewöhnlicher Krimineller – und darüber hinaus ein vaterlandsloser Lump – für den in Deutschland nur im Gefängnis ein Übergangsplatz frei wäre, bzw. ein Kurzaufenthalt in einer CIA-Entführungsmaschine bei einem Zwischenstopp in Deutschland zum Auftanken.


Edward Snowden ………..nur im Kittchen eine Zelle frei für diesen Kriminellen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Abschliessend wünsche ich Ihnen einen schönen Urlaub, wo Sie sicherlich Kraft auftanken können für den bevorstehenden strapaziösen Wahlkampf.

Herzliche Grüsse

Ein überzeugter CDU-Wähler

Minister Hans-Peter Friedrich: Alles im Griff auf dem Schnüffelschiff
Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jetzt rede ich zur abgehörten Republik
Ex BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck zum US-Abhörskandal

Mehr zum Abhörskandal – keine Satire
Überwacht: 600 Millionen „Communications“ – pro Tag

Zum BND
Libyen: Rebellenkommandeur beschuldigt Bundesnachrichtendeinst (BND) an Folterbefragungen beteiligt gewesen zu sein
Craig Murray: Ein Autor ohne Verlag. Rakesh Saxena: Ein Mann ohne Strafe
Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland
Mail an BND-Noch-Präsident Ernst Uhrlau
Brief an BND-Präsident Ernst Uhrlau: Klären Sie einen Skandal auf!
BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

SATIRE

Minister Hans-Peter Friedrich: Alles im Griff auf dem Schnüffelschiff

Dr. Alexander von Paleske — 18.7. 2013 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Hans-Peter Friedrich
Minister des Inneren und Volksüberwachung
Im Regierungsviertel 5
Berlin

Liebe Deutsche,

während das Kesseltreiben gegen mich Fahrt aufnimmt als Teil des letzten, verzweifelten Versuchs von SPD und Grünen, kurz vor der Wahl noch ein paar Punkte zu machen, darf ich der überwachten Deutschen Volksgemeinschaft versichern: Wir haben alles im Griff auf dem Schnüffelschiff.


………alles im Griff.

Kurzgefasst:
Unsere vornehmste Regierungsaufgabe ist die die Abwehr von Schaden und Not vom deutschen Volk, wobei die Staatssicherheit das oberste Gebot ist.

Die Grundrechte gelten daher auch nicht schrankenlos, sondern stehen unter dem Staatssicherheits-Vorbehalt (StasiVbh).

Unsere Strategie für die nächsten Wochen lautet daher:

– Luft ablassen aus diesem künstlich aufgeblasenen Snowden-Ballon durch Aussitzen, Abstreiten, Verharmlosen und Scheinlösungen für „Scheinprobleme“ offerieren.

– offensiv darlegen, nicht nur wie viele Terrorangriffe bereits abgewehrt wurden, sondern ebenso die erfolgreiche Bekämpfung der organisierten Kriminalität, insbesondere der italienischen Mafia in Deutschland (Pizza Connection).

– Verharmlosung der Daten-Staubsaugerei durch uns wohlgesonnene Medien. Als besonders positive und nachahmenswerte Medien-Beispiele möchte ich an dieser Stelle die ARD mit „Deppendorfs Woche“- Interview mit Simone von Stosch nennen, oder aber den FOCUS mit der hervorragenden Kolumne dieser Martina Fietz „Fietz am Freitag“ vom 12.7. 2013 (Snowden ein Held – keineswegs)

Alberne Fragen
Natürlich werden sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger fragen, warum trotz totaler Überwachung nicht nur die Terroranschläge von 9/11 im Jahre 2001, in London 2005 und Boston 2013, sondern ebenfalls die diversen Anschläge der Rechtsterrorzelle NSU nicht verhindert werden konnten,

Die Antwort muss heissen: Die Mittelausstattung der Geheimdienste war – und ist – bei weitem noch nicht ausreichend, um eine lückenlose Totalüberwachung der gesamten Bevölkerung 24 / 7 sicherzustellen. Daher ist die weitere massive Aufrüstung der Geheimdienste oberstes Gebot.

Das betrifft natürlich auch und gerade den Bundesnachrichtendienst (BND), welcher der NSA, aber auch den britischen Geheimdiensten Mi5 /Mi6 mit ihrer Schnüffelstation GCHQ, weit hinterherhinkt.


Vorbild GCHQ ….. 600 Millionen Communications täglich
Screenshot: Dr. v. Paleske

Die neuen Abhör-Techniken eröffnen ja Möglichkeiten, die nicht nur natürlicherweise dann auch von den Geheimdiensten genutzt werden können, wie ich das bereits gegenüber der Presse ausführte

„Die technischen Möglichkeiten zur Ausspähung existieren nun einmal, deshalb werden sie auch genutzt.“

sondern vielmehr auch (aus)genutzt werden müssen.

Gelegentlich wird vergessen, wie personalintensiv die Schnüffeleien des BND, aber auch des Verfassungsschutzes selbst noch in den 90er Jahren waren, als der BND beispielsweise Journalisten mit BND-Schlapphüten rund um die Uhr bespitzelte, und die Presse daraus den Journalisten-Skandal des BND machte .

Heute können wir Bewegungsbilder erstellen und Kommunikation kontrollieren, ohne selbst vor Ort zu sein. Insbesondere die schriftliche Korrespondenz per E-Mail und Instant-Messages können wir mitlesen und speichern, ohne, wie früher, Briefe mit Wasserdampf öffnen zu müssen. Ein Riesenfortschritt.

In die Offensive
Wir von der Regierung werden aber daher nicht nur argumentativ in die Offensive gehen , sondern gleichzeitig dafür sorgen, dass Scheinlösungen für verunsicherte Bürger offeriert werden, die gleichwohl einen weiteren, ungehinderten Zugriff der Geheimdienste ermöglichen:

– Propagierung von in den USA hergestellten Antivirenprogrammen, die in Zusammenarbeit mit der NSA entwickelt wurden, oder zumindest der NSA Zugriffsmöglichkeiten schaffen (ungehinderte Einschleusung von Trojanern etc).

– Propagierung von Betriebssystemen für Computer, Tablets, Mobiltelefone wie Android, an denen die NSA entwicklungsmässig beteiligt war, und daher ungehinderten Zugriff hat

– Förderung von Software-Programmen zur Verschlüsselung, in denen für die NSA bzw. für den BND ein Entschlüsselungs- Hintertür-Zugriff eingebaut wurde, wie das mit Microsoft schon so gut geklappt hat.

Auch hier in die Offensive
Aber auch bei den folgenden Themenbereichen müssen wir argumentativ in die Offensive:

– Schutz der Umwelt durch die neuen Schnüffel-Techniken, da keine Akten mehr angelegt werden müssen, damit kein Papierverbrauch (Schutz des Waldes), und hinterher keine Akten verbrannt werden müssen, wie z.B. früher bei der NSA, wo die Verbrennungsöfen tagelang schwarzen Rauch in die Umgebung abgaben.

– der SPD und den Grünen noch eins auswischen, die von dieser Totalüberwachung nicht nur gewusst haben, als sie sie die Regierung stellten, sondern auch über den SPD- Genossen Ernst Uhrlau bestens informiert waren.

Uhrlau war ja zunächst Koordinator der Schnüffeldienste im Kanzleramt, bevor er dann BND-Chef wurde – bis 2011, und für den Bau der neuen grossen BND-Zentrale in der Reinhard-Gehlen Strasse in Berlin verantwortlich zeichnete , einschliesslich der Bauskandale während seiner Amtszeit.

– Auch der lukrative Export dieser Schnüffelinstrumente, insbesondere in diktatorisch regierte Länder wie z.B. in Gaddafis Libyen, sollte lobend herausgestellt werden. Dort, wo der BND nicht nur an Folterbefragungen von Regierungsgegnern aktiv beteiligt war, sondern auch den Gaddafi-Schnüffeldienst und dessen Personenschutz so richtig auf Vordermann brachte.

Schliesslich darf ich erwähnen: mein grosses politisches Vorbild ist der seinerzeitige CSU-Bundesinnenminister Hermann Höcherl, ehemals NSDAP-Mitglied, dann CSU, den die böswillige linke Presse Horcherl nannte, und der in der Telefon-Abhör-Affäre der 6oer Jahre den markanten Satz prägte:

Meine Beamten können nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen“

So viel Überwachungs-Info erst einmal für heute.

Gute Nacht Deutschland

Hans-Peter Friedrich

Minister

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jetzt rede ich zur abgehörten Republik
Ex BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck zum US-Abhörskandal

Mehr zum Abhörskandal – keine Satire
Überwacht: 600 Millionen „Communications“ – pro Tag

Zum BND
Libyen: Rebellenkommandeur beschuldigt Bundesnachrichtendeinst (BND) an Folterbefragungen beteiligt gewesen zu sein
Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland
Mail an BND-Noch-Präsident Ernst Uhrlau
Brief an BND-Präsident Ernst Uhrlau: Klären Sie einen Skandal auf!
BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

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Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jetzt rede ich zur abgehörten Republik

Dr. Alexander von Paleske — 10.7. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Tag deutsche Abgehörten-Gemeinschaft,

nach den vielen haltlosen Beschuldigungen, die gegen mich im Zusammenhang mit der NSA-Snowden-Affäre erhoben werden, benutze ich hier die Gelegenheit, um mich direkt an das Deutsche (Abgehörten-)Volk zu wenden, in Ergänzung zu dem, was ich in meinem Grossen Interview mit der Wochenzeitung „Die ZEIT“ bereits ausgeführt habe.
.
Eine Klarstellung
Zur Klarstellung gleich zu Beginn:

1. Natürlich hat der Bundesnachrichtendienst (BND) von der US-National Security Agency (NSA) erschnüffelte Erkenntnisse verwendet, die der BND dann in dien täglichen Lageberichte mixte, die jeden Morgen auf meinem Schreibtisch landen.


Jetzt rede ich

2. Die unmittelbare Schnüffelei in Deutschland haben wir aus rechtlichen, insbesondere verfassungsrechtlichen Gründen, der NSA überlassen, weil die ja nicht an Deutsche Gesetze gebunden sind. Ich nenne das eine prima Arbeitsteilung unter eng befreundeten Nationen.

3. Da in meinem Lageberichten nicht vermerkt ist, auf welcher konkreten Schnüffelei die jeweiligen Erkenntnisse beruhen, konnte ich guten Gewissens behaupten, keinerlei Details darüber zu kennen, wer, was, wann, wie und wo erschnüffelt hat.

4. Die grosse Unterstützung der USA für die deutsche Einheit 1990 gibt nicht nur den USA, sondern auch deren NSA einen enormen Vertrauensvorschuss, sodass ich erst einmal die Berichte des Verräters und vaterlandslosen Lumpen Edward Snowden in das Phantasialand verweisen möchte.


Edward Snowden ………..vaterlandsloser Lump Screenshot: Dr. v. Paleske

Ich habe eher den Eindruck, dass es sich bei ihm um einen ausgewanderten Nachfahren des Barons Münchhausen handelt. Bisher kann dieser Herr nicht einmal exakt mit Datum und Person belegen, wer wann und wo geschnüffelt hat.

Fabelhafte Erfolgsstory
Die NSA hat eine so fabelhafte Erfolgsstory im Laufe der Jahre in harter Arbeit geschrieben, auch wenn sie es nicht geschafft hat, die Anschläge 9/11 im Jahre 2001, in London 2005, und den Anschlag in Boston 2013 rechtzeitig im Planungsstadium zu erkennen und damit zu verhindern.

Das wirft vielmehr die Frage auf, ob diese Behörden nicht weiter massiv aufgerüstet werden müssen, sowohl personell wie materiell.

Wir haben jedenfalls jetzt dem BND hohe Millionenbeträge zur verbesserten und umfangreicheren Beschnüffelung der Internet-User zugeschanzt.

Kurze Wiederholung
Die Erfolgsstory der NSA sei hier noch einmal stichwortartig wiedergegeben, beginnend in den 60er Jahren:

Das Projekt Shamrock, , bei dem US-Amerikaner, die ins Ausland telefonierten, lauschmässig von der NSA „betreut“ wurden.

Die Lieferung modernster Abhörtechnik seinerzeit an das Apartheidregime in Südafrika, damit die besser den ANC Nelson Mandelas unter Kontrolle halten, und die russischen Schiffe bei deren Fahrt ums Kap der Guten Hoffnung besser belauschen konnten.

Die Gründung der Unterorganisation Special Collection Service (SCS), dessen Aufgabe es war, Verrat-bereite Feinde einzusammeln, gelegentlich Mordanschläge zu verüben, und Wanzen in Gebäuden zu platzieren. Dazu notfalls in Wohnungen einzubrechen, wenn sich anders die Wanzen nicht installieren liessen, oder Unterlagen anders nicht sichergestellt werden konnten.

Die Totalüberwachung aller über Satellit geführten internationalen Telefonate und Faxe mit dem System Echelon in Zusammenarbeit mit den Nachrichtendiensten Großbritanniens, Australiens und Neuseelands.


Ehemalige NSA-Echelon Abhöreinrichtungen in Bad Aibling

Das Sammeln von Informationen über einen Erz- Feind wie den Iran, und dann die Weiterleitung an deren kriegführenden Feind, den Irak und Saddam Hussein, mit der Aktion „Öl ins Feuer – meines Feindes Feind ist zumindest mein halber Freund“, lange bevor dieser halbe Freund dann selbst zum Erz-Feind wurde.

Die gezielte Werksspionage auch bei sogenannten Freunden wie der Bundesrepublik Deutschland: so im Fall der Firma Enercon, deren Betriebsgeheimnisse die NSA ausschnüffelte, und an die US-Konkurrenz-Firma Kenetech Windpower Inc. weiterleitete mit dem noblen Ziel, in den USA die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und so die Weltwirtschaft anzukurbeln.

Die hochprofessionelle, fast-totale Telefonüberwachung in den USA, beginnend im Jahre 2006, allerdings ohne die notwendige gerichtliche Verfügung, um den Terrorismus angeblich besser bekämpfen zu können, gemäss dem Motto: legal-illegal-scheissegal. Bereits früher, während des Vietnamkriegs, wurden Kriegsgegner nicht nur als Staatsfeinde verunglimpft, sondern auch von der NSA systematisch belauscht.

Angesichts dieser hervorragenden Erfolgs- und Vertrauensbilanz öffneten wir dann der NSA die Türen und Tore zu unseren Kommunikationsnetzen sperrangelweit, sodass im Jahre 2012 täglich 20 Millionen Telefonverbindungsdaten und 10 Millionen Internetdatensätze von der NSA in Deutschland ausgespäht, abgegriffen und gespeichert werden konnten..

Wir setzen damit nur fort, was die NSA mittels ihres über Deutschland geworfenen, unglaublich dichten Abhör-Fangnetzes nach dem 2. Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung betrieb – gänzlich ungestört. Was die deutschen Behörden nicht durften, das durfte die NSA, und gab viele – nicht alle – Infos grosszügig an BND und Verfassungsschutz weiter.

Dann, nicht zu vergessen, die hochpatriotische Kooperation der NSA mit der Firma Microsoft, die es der US- Schnüffelagentur ermöglichte, über eine Hintertür in jeden Computer einzudringen, und insbesondere diesen Verschlüsselungsfanatikern das Handwerk zu legen, was vom deutschen Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik in höchsten Tönen gelobt wurde.

Abschliessend noch die ebenfalls enge und absolut patriotische Zusammenarbeit der NSA mit Apple, Google, Facebook, You Tube, Skype, AOL und Pal Talk, die ebenfalls ihre Türen weit für die NSA öffneten gemäss dem Motto:

Seid willkommen, Spioninnen und Spione.

Im Gegenzug half dann die NSA der Firma Google bei deren neuen Betriebssystem Android, eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Gegenseitigkeit.

So, liebe Deutsche, jetzt werdet Ihr wesentlich besser verstehen, warum wir die NSA auch bei uns brauchen. Und das Schöne ist: sie ist bereits da: In Stuttgart-Vaihingen in den Patch Barracks, schon seit Jahren.

Diese Leute, die sich jetzt hinstellen und die NSA mit der Stasi vergleichen, haben keine Ahnung: Das war geradezu anfängerhaft, die Stasi mit ihrer Akten-Anlegerei.

Die heutige Technik bietet Möglichkeiten, von denen der Herr Mielke nur träumen konnte. Insofern ist der Vergleich so, als wollte man Daimlers erstes Automobil mit einem Ferrari Baujahr 2013 vergleichen.

Ich sage:
Überwachung muss sein.
Überwachung tut gut.

Danke NSA, danke BND!

Gute Nacht Deutschland

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

Ex BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck zum US-Abhörskandal

Mehr zum Abhörskandal – keine Satire
Überwacht: 600 Millionen „Communications“ – pro Tag

Kommentare

AntiTerrorist (Gast) – 11. Jul, 09:42
“Für mich gibt es überhaupt keinen Vergleich zwischen der Staatssicherheit der DDR und der Arbeit der Nachrichtendienste in demokratischen Staaten. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, und solche Vergleiche führen nur zu einer Verharmlosung dessen, was die Staatssicherheit mit Menschen in der DDR angerichtet hat. Die Arbeit von Nachrichtendiensten in demokratischen Staaten war für die Sicherheit der Bürger immer unerlässlich und wird es auch in Zukunft sein.”

frau ankela mergel

gargamel (Gast) – 11. Jul, 18:58

Was soll man groß zum Verhältnis zwischen Amerika und Deutschland sagen?
Ich formuliere es mal so: Wenn Obama zu Merkel sagt „Scheiß!“ dann hockt sich die Kanzlerin hin und stößt furzartige Laute aus.
Aber das ist eben Neuland…

SATIRE

Ex BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck zum US-Abhörskandal

Dr. Alexander von Paleske — 7.7. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Ernst Uhrlau
Ex-BND-Chef
c/o Deutsche Bank
Sektion Betriebsspionage-Abwehr
Am Teufelsrad 1
Frankfurt (M) – Ortsteil Krankfurt

An
Herrn Bundespräsident
Joachim Gauck
Schloss schöne Aussicht
Berlin

Hochverehrter Herr Bundespräsident,
lieber Joachim Gauck,

ich möchte Ihnen meine aufrichtige Anerkennung aussprechen für das grossartige ZDF-Interview, das sog. zentrale Sommerinterview des Bundespräsidenten, wo naturgemäss eine Tour d‘Horizon über alle anstehenden wichtigen politischen Fragen unternommen wird.


Bundepräsident Gauck beim Sommerinterview

Für mich als alten Geheimdienstmann und ehemaligen Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND) war natürlich besonders interessant, wie Sie zu dem Fall des US-Hochverräters Snowden Stellung nehmen.


Ernst Uhrlau

Und da habe ich mich natürlich besonders gefreut, folgendes zu lesen:

„Ich würde Sympathie (mit Snowden) haben, wenn eine Regierung dabei ist, das Recht zu beugen, und derjenige, der sich dazu aufgerufen fühlt, diese Rechtsbeugung öffentlich zu machen, wenn der auch bereit ist, dafür Verantwortung zu tragen“.

Feiger Kerl
Das kann ich voll und ganz unterstützen. Dieser feige Kerl hat sich einfach aus dem Zugriffsbereich der US-Behörden abgesetzt, anstatt sich für einen langen Gefängnisaufenthalt zur Verfügung zu stellen, und von der US-Regierung sich als Staatsfeind beschimpfen zu lassen.

Zwar ist der Snowden kein wirklicher Hochverräter, denn er hat ja nur das total rechtswidrige Schnüffeln der NSA offengelegt, also ein sogenanntes „illegales“ Staatsgeheimnis offenbart. Er könnte dafür ja eigentlich den Rechtfertigungsgrund der „Wahrnehmung berechtigter Interessen“ in Anspruch nehmen. Könnte…….

In Staaten wie Israel und den USA wird aber die Offenlegung selbst derartiger illegaler Staatsgeheimnisse schwer bestraft, wie z.B. der Fall der israelischen Journalistin Anat Kam nur allzu deutlich zeigt.

Auf dem Dienstweg bzw. über das Abgeordnetenhaus in den USA sich über diese illegalen Praktiken zu beschweren, ist zum Glück fruchtlos, wie der Fall des NSA-Mitarbeiters Thomas Drake im Jahre 2001 ebenfalls nur allzu deutlich zeigt.

Hier in Deutschland ist das Ausplaudern derartiger „illegaler Geheimnisse“ nach dem „Fall Ossietzky“ in der Weimarer Republik ja (leider) nicht mehr strafbar. Das Reichsgericht hatte damals geurteilt, dass die Offenlegung illegaler Staatsgeheimnisse ein Straftatbestand ist, der als Hochverrat zu bestrafen ist.

Die Nazis hatten den späteren Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky dann gleich nach der Machtübernahme ins KZ eingeliefert.

Das ändert aber gar nichts daran, dass Snowden – Strafbarkeit hin, Strafbarkeit her – ein charakterloser, vaterlandsloser Lump ist, der die hochprofessionelle und allumfassende Schnüffelarbeit unserer Geheimdienste nur unnötig erschwert hat.


Edward Snowden ………..vaterlandsloser Lump Screenshot: Dr. v. Paleske

Du hilfst mir, ich helfe Dir
Aber auch Ihre weitere Stellungnahme:

Also wenn es bei uns so wäre, Gott sei Dank ist es nach allem, was wir wissen, nicht so“

ist hervorragend, wie Sie da auch den BND, meine frühere Arbeitsstelle, in Schutz genommen haben.

Natürlich haben wir beim BND illegal mitgeschnüffelt, das darf ich Ihnen im Vertrauen sagen, sollten Sie das tatsächlich noch nicht gewusst haben, was ich mir gar nicht vorstellen kann.

Wir sind dabei nach dem Schema vorgegangen:

Du verletzt unsere Gesetze, dann können wir nicht belangt werden, dafür gibst Du uns die Informationen, die ihr durch das Abschöpfen erlang habt.
Wir wiederum schnüffeln in den internationalen Leitungen, die über unser Territorium führen, und geben die Ergebnisse unserer Wühlarbeit an Euch weiter.

Das Prinzip kennen wir ja schon aus der Affengesellschaft:

Scratch my back and I scratch yours

Werkzeuge geliefert
Zu Arbeitserleichterung lieferte die US-Totalüberwachungsbehörde NSA uns die entsprechenden Tools, also die „Werkzeuge“ für die Lauschangriffe des BND auf internationale Datenströme, die durch Deutschland führen.

Besonders interessant war und ist natürlich die Nahost-Strecke, über die Datenpakete etwa aus Krisenregionen verlaufen.
Das lief ungestört über Jahre, und ich habe mich gefreut, in welchem Umfang wir da an Infos herankamen.

Gut gefallen
Insbesondere hat mir auch Ihr folgendes Statement sehr gut gefallen:

„Wir wissen zum Beispiel, dass es nicht so ist, wie bei der Stasi und dem KGB, dass es dicke Aktenbände gibt, in denen unsere Gesprächsinhalte aufgeschrieben und schön abgeheftet sind“

Das stimmt vollkommen! Statt dem mühseligen Akten-Anlegen und -Heraussuchen haben wir das alles in sogenannten Speicherzentren elektronisch gespeichert. Um all das nach der alten Aktenanlege-Methode zu speichern, hätten wir einen Grossteil der Papierproduktion der „DDR“, und einen Strassenzug und mehr an Lagerhäusern benötigt.

Wir speichern alles
Das ist wirklich das Schöne heute: Wir speichern alles, brauchen keine Akten mehr zu suchen und abzustauben, und können auf Knopfdruck all die Infos ausspucken lassen, die wir über eine bestimmte Person benötigen.

Gleichzeitig haben wir durch unsere Computerprogramme die Möglichkeit, Persönlichkeitsprofile jeder Person, die sich im Internet bewegt, Briefe schreibt oder den Telefonhörer abhebt, zu erstellen.

So wissen wir heute schon, wer sich, in sagen wir mal 10 Jahren, zu einem Spion entwickeln könnte, oder zu einem Pfaffen, der dann das Zeug hat, Bundespräsident zu werden.

Gelegentlich sehe ich mir noch alte Fotos an, wie wir beim BND in Pullach die Briefpost in den 50er und 60er Jahren mühsam mit Wasserdampf öffnen mussten, und dann die Handschriften entzifferten.

Diese ineffektive Mühsal ist zum Glück lange vorbei.
Bald haben wir die gläserne deutsche Volksgemeinschaft.

Damals wie heute gilt die Devise:

Wir können beim Geheimdienst nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sommerurlaub.

Mit herzlichen Grüssen an Ihre Gattin, und natürlich ganz besonders auch an Ihre Partnerin Daniela Schadt

Ihr stets ergebener

Ernst Uhrlau

Mehr zum Abhörskandal – keine Satire
Überwacht: 600 Millionen „Communications“ – pro Tag

Mehr Uhrlau-Satire
Glückwunsch: Ackermann geht, Uhrlau kommt – BND-Chef wechselt zur Deutschen Bank
Mail an BND-Noch-Präsident Ernst Uhrlau
Brief an BND-Präsident Ernst Uhrlau: Klären Sie einen Skandal auf!
BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Zur Journalistin Anat Kam

Israel: 4 1/2 Jahre Freiheitsstrafe für eine mutige
Journalistin

Israel: Journalismus, illegale Staatsgeheimnisse und Todesschwadronen
Innerstaatliche Feinderklärung, Staatsmassnahmen gegen Kritiker

Mehr Satire zu Gauck
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck
Ansprache des neuen Präsidenten Gauck: Ich bin der richtige Mann (zur falschen Zeit)
Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck
Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

Zu den erbärmlichen Aktivitäten des BND
Libyen: Rebellenkommandeur beschuldigt Bundesnachrichtendeinst (BND) an Folterbefragungen beteiligt gewesen zu sein
Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland
Sindbad, der Iranfahrer oder: wie man beim BND einen nutzlos gewordenen „Top-Spion“ los wird

SATIRE

Wir Tiere wollen in den Bundestag

Dr. Alexander von Paleske 21.6. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Bello, HMdB
Berlin

Betr. Unterbringungsrecht für Hunde und andere Tiere im Bundestag

Guten Tag Deutsche Parlamentarier,

guten Tag Tierfreunde nah und fern,

guten Tag liebe Tiere,

mein Name ist Bello, ich bin ein Hund. Nicht irgendein Hund, sondern der Hund einer Bundestagsabgeordneten. Daher meine Bezeichnung „Hund eines Mitglieds des deutschen Bundestages“ (HMdB).


Bello, HMdB

Kämpfen für Anwesenheitsrecht
Mein Frauchen, ich, und eine ganze Reihe anderer Bundestagsabgeordneter der Grünen und der SPD kämpfen jetzt zusammen dafür, dass auch wir Hunde, aber auch Katzen, Wellensittiche, Kanarienvögel, Meerschweinchen, Hamster, Hasen und Papageien ihre Halter in den Bundestag begleiten dürfen.

Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand, wie nicht nur mein Frauchen und ich finden:
Wir sind eine enorme emotionale Stütze, gerade dann wenn unseren Haltern wieder mal zum Heulen zu Mute ist, so wie neulich dieser Peer Fettnapf-Steinbrück, der seine Tränen nicht zurückhalten konnte.

Gegenseitige Stärkung
Und da die Bundestagssitzungen ja oftmals lang und langweilig sind, könnten nach meiner Bundestagszulassung wir uns zwischendurch sehen und uns gegenseitig emotional stärken.
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Auch wären wir den ganzen Tag nicht alleine irgendwo in einer Wohnung oder Käfig eingesperrt, sondern könnten parteiübergreifende Freundschaften schliessen, die unsere Herrchen und Frauchen wegen des Fraktionszwanges oder schwerwiegender politischer Differenzen gar nicht schliessen können.

Verstoss gegen das Gleichheitsgebot
Bisher haben ja nur die Blindenhunde Zutritt zum Bundestag. Aber unter den Bundestagsabgeordneten gibt es so viele Teilblinde (Sozialblinde, Wirtschaftsblinde, Rechtsblinde, Verfassungsblinde), dass es ein grober Verstoss gegen das Gleichheitsgebot (Artikel 3 des Grundgesetzes) wäre, nur den Hunden Totalblinder Zugang zu gewähren.

Grenze fliessend
Ausserdem ist ja heute schon die Grenze zwischen uns Tieren und den Parlamentariern in ihrem Verhalten fliessend.

Ich brauche nur daran zu erinnern, wie viele Abgeordnete ihre Parteilinie wie Papageien nachplappern, oder sogar so laut schimpfen, dass man das glatt mit Hundebellen verwechseln könnte.
Einige führen sich regelrecht tierisch auf.

Oftmals werden wir Tiere auch noch auch noch von Tierblinden in den Dreck gezogen, wie es dieser Jürgen Trittin mit dem „Schweinejournalismus“ machte.

Nein, unsere Anwesenheit würde rundum zu einer enormen Bereicherung führen.
Die paar Tierpfleger, die für unsere Tieraufenthaltsräume bereitgestellt würden, fallen finanziell angesichts der Bankenrettungs-Milliarden überhaupt nicht ins Gewicht. Und wir Hunde und Katzen würden uns selbst mit den Essensresten aus der Abgeordnetenkantine zufrieden geben, also Bescheidenheit demonstrieren, die sich oft nicht bei den Abgeordneten finden lässt.

Insofern könnte sich da manch ein Parlamentarier ein Beispiel an uns nehmen.

Kurzum, wir gehören in den Bundestag.

Wau Wau

Bello, HMdB

SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Mein neuer Sprecher kommt von einem „Drecksblatt“, aber er kann es

Dr. Alexander von Paleske —- 10-6-2013 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Kanzlerkandidat
Willy Brandt Haus
Berlin Mitte

Liebe SPD-Genossinnen und Genossen,

heute habe ich meinen Sprecher Michael Donnermeyer davongejagt.
Von diesem Herrn hatte ich mir viel mehr versprochen. Aber der hat nichts gebracht, was mein Ansehen in der Öffentlichkeit hätte aufmöbeln können, stattdessen hat er mich noch tiefer in die Tinte rauschen lassen.

Sprecher-Anforderungsprofil
Das Anforderungsprofil für meinen Sprecher sieht so aus:

– Alle Interviews darauf durchzusehen, ob sich darin irgendwelche Fettnäpfchen befinden, in die ich versehentlich hineingetrampelt bin, oder irgendwelche unüberlegte Spontanäusserungen meinerseits, und diese dann sofort zu entfernen.

– Sozialdemokratischen Wind zu erzeugen, auch wenn Windsstille herrscht.

– Grundsätzlich jede potentiellen Angriffe des politischen Gegners bereits im Entstehen erschnüffeln, und sofort eine Gegenstrategie entwickeln.

– Mich sofort auf politische Fallen hinweisen und politische Gewitterwolken zu melden, auch wenn der Himmel noch blau ist.

– Wenn erforderlich, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen, wenn sich das aus wahltaktischen Gründen als erforderlich erweist.

Total versagt
In allen Anforderungen hat dieser Donnermeyer kläglich versagt:

– Interviews abgezeichnet, auch wenn ich darin politische Dummheiten von mir gegeben hatte, wie zur umstrittenen Unterbezahlung des Bundeskanzlers.

– Oftmals keine passenden Ausreden parat gehabt, wie bei der Schachturnieraffäre, die er als selbstlose Sportförderung hätte deklarieren können und müssen.

– Bei meinen hochbezahlten Vortragsreisen bis zur Schmerzgrenze sich an die Wahrheit gehalten, anstatt diese als Fundraising-Vorbereitung für Brot für die Welt zu verkaufen.

– Mich nicht vor dem ehemaligen Heuschreckenmitarbeiter, dem „flitzpiepigen Schlipswichser“ Roman Maria Koidl gewarnt.

Nachdem ich diesen Herrn dummerweise eingestellt hatte, hat der Donnermeyer dann vergessen, gerade auf die bei Heuschrecken im Entwicklungszyklus vorliegende Metamorphose hinzuweisen, dass also auch aus einem Heuschreckenmitarbeiter durchaus ein anständiger Sozialdemokrat des rechten Spektrums werden kann.

– Schliesslich mit Eierlikör und Bier mich vollgestopft, statt mir teuren Pinot Grigio oder Fürst Metternich Sekt zu servieren.

Anderer Typ muss her
Deswegen musste jetzt ein ganz anderer Typ von Sprecher her:

– Jemand, für den das Vorbeireden an der Wahrheit sozusagen zum Tagesgeschäft gehört

– Jemand, der aus Mücken Elefanten, und aus Elefanten Mücken machen kann, also der Prototyp eines „Spindoktors“.

– Jemand, der gelernt hat, nicht nur in vorauseilendem Gehorsam zu handeln, sondern phantasievoll die von mir vorgelegte (scheinsoziale) Linie umzusetzen.

Da Leute mit diesen Qualifikationen nur bei der Boulevardpresse zu finden sind, kam also nur jemand in Frage, der bei einer Boulevardzeitung deren Motto ist „Forget the facts, push the story“, sich bestens bewährt hat: bei BILD.

Habe gefunden
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Den habe ich jetzt mit Rolf Kleine gefunden,
der bei der BILD mit ihrer subjektiven, oftmals an der Wahrheit vorbeigleitenden Berichterstattung, den Hauptstadtkorrespondenten gemacht hat. Also vor allem im Cafe Zweistein seine aufmischenden Geschichten zusammenschrieb.


Rolf Kleine ……mein neues Sprachrohr

Bei dieser Tageszeitung, von einigen missgünstigen Redakteuren anderer Blätter als „Drecksblatt“ bezeichnet, war der hervorragende Qualitätsjournalist Rolf Kleine von 1994 bis 2011 in Lohn und Brot.. Er widerlegte damit die bösartige Behauptung, dass man es als Qualitätsjournalist bei der BILD wegen der angeblich penetranten lügenhaltigen Luft – wenn überhaupt – nur kurzfristig aushalten kann.

Ausserdem ist Kleine, dank seiner langjährigen Tätigkeit für den Axel Springer Verlag, jemand, der gut mit dem BILD-Establishment vernetzt ist, also insbesondere mit BILD-Kai (Diekmann).

Schliesslich hat er, wie der „flitzpiepige Schlipswichser“ Roman Maria Koidl, „Heuschreckenerfahrung“. Er arbeitete zuletzt bei der Firma Deutsche Annington, die insbesondere wegen ihres Sozialverhaltens bei deutschen Mietern und Mietervereinen einen ganz ausgezeichneten Ruf geniesst.

Dieser Mann wird jetzt mein Sprachrohr, mein Spindoktor. Er wird dafür sorgen, dass die Deutsche Volksgemeinschaft wieder Vertrauen zu mir, aber auch zu Heuschrecken fasst. BILD wird dabei helfen – hoffentlich.

Genossinnen und Genossen, es wird wieder aufwärts gehen. Ich werde Bundeskanzler. Ganz bestimmt.

Glückauf mit der SPD

Peer Bilderberg-Steinbrück

NACHTRAG
Auf der Facebookseite meines neuen Sprachrohrs befindet sich ein Bild des hochdekorierten Generals und ehemaligen vietnamesischen Oberbefehlshabers Vo Nguyen Giap, der seinerzeit die US Armee aus Vietnam herauswarf, und zuvor bereits die Franzosen 1954 in der Schlacht von Dien Bien Phu besiegte hatte.
.
Der Rolf wollte mit dem Bild keinerlei Assoziationen mit Minister Rösler wecken, sondern zum Ausdruck bringen, wie sehr er diesen General bewundert. Wer hier von Rassismus redet, hat nicht alle Tassen im Schrank
P.B.-S.

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Post für BILD-Diekmann

SATIRE

Stefan Raabschläger: Mit mir gibt’s kein Ende, selbst meine (Dusch-)Wurst hat zwei

Dr. Alexander von Paleske 6.6. 2013 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Stefan Raabschläger
Abteilung Unterschichtenfernsehen
Klamaukfernsehen, TV Witzchen
c/o Firma Hirnvoll
Köln-Mühlheim

Guten Tag liebe Freundinnen und Freunde der Anspruchslosunterhaltung,

bei mir geht weiter die Post ab. Ich erfinde ständig neue Sendungen, neue Sportarten, neue Wettkämpfe, und transportiere das alles über die Unterschichten-Kanäle in die vielen deutschen Anspruchslosgemüter-Haushalte.

Immer dabei mein unverkennbares Markenzeichen: schadenfreudiges Metzgersgrinsen.


Das bin ich

Gehe jetzt in die Baumärkte
Aber ich wäre nicht Stefan Raabschläger, wenn ich bei der Produktion von Klamauksendungen anhalten würde.

Ich gehe jetzt vielmehr dorthin, wo sich Deutschlands „Do it yourself-Gemeinde“ am liebsten aufhält: In die Baumärkte.

Nein nicht nur in die real existierenden Baumärkte, sondern zu den virtuellen Neckermännern des 21. Jahrhunderts, also z.B. zu Amazon.com, der längst nicht mehr nur Bücher und Filme verkauft, sondern alles, was inner- und ausserhalb des Haushalts benötigt wird: vom Katzenfutter über Toilettenpapier bis zu Kondomen.

Eine Firma, die ausserdem für ihre extrem menschenfreundlichen Arbeitsbedingungen nur allzu bekannt ist.

Revolution im Badezimmer
Ich habe, inspiriert durch meine Metzgerslaufbahn, einen völlig (schein-)revolutionären Duschkopf entwickelt, der die Form einer Plattwurst hat, in die mehrfach mit einer Gabel hereingestochen wurde. Die Idee selbst ist mir beim Grillen von Bratwürsten gekommen.


Doosh – Beim Bratwurst-Grillen inspiriert

Diese Raabvolution (Raab-Revolution) im Badezimmer kostet lediglich 30 Euro – also auch für Hartz IV-Kaltduscher sehr zu empfehlen, fast geschenkt, gemessen daran, was sie bietet: Duschen, insbesondere den weiblichen, Körper zu säubern, und gleichzeitig das Haar trocken zu lassen. Also ideal für die Zwischendurch-Dusche, gemäss dem Grundsatz: wasch mich, aber mach mich nicht (überall) nass.

Natürlich lässt sich das gleiche erreichen, wenn man eine Duschhaube aufsetzt, oder den Duschkoppf in die Hand nimmt. Aber das ist ja mit Arbeit verbunden, und dann lässt es sich nicht so schön traümen, oder meine jüngsten Shows noch einmal plastisch Revue passieren zu lassen.

Es ist einfach dieses unglaublich wunderbare Raab-Dusch-Feeling, das mein – und nur mein – revolutionärer Duschkopf vermittelt.

Promotion mit Lena
Um diese „Plattwurst Dusche“, der ich den Namen Doosh verpasst habe, richtig zu promoten, habe ich mein Girl Lena Meier-Landrut, die etwas in Vergessenheit geraten ist, unter meine Duscherfindung gejagt, und sie dort in Lara Croft-Manier sich räkeln lassen, wobei auch ihre Oberarm-Tattoos richtig gut rauskommen.


Tattoo-Lena mit meiner Doosh
Vollständiges Video: http://www.youtube.com/watch?v=aTYvksPdkZg

Diese Lena war ja mal so populär, dass selbst Politiker zu ihrem 19.Geburtstag übereinander fielen, um ihr zu gratulierten.

So schrieb Ministerin von der Leyen:

19 Jahre sind ein prima Alter. Sie bedeuten loslegen, rausgehen, Grenzen testen und Leben schmecken. Ich finde es klasse, wie frisch und locker Sie damit umgehen. Das Signal an andere Jugendliche ist: Jeder kann etwas Tolles schaffen, man muss an sich glauben und dranbleiben.

Genau so etwas Tolles habe ich jetzt geschaffen: mit Doosh.

Vergessen sollten wir auch nicht, was der seinerzeitige Vorwärts-Verteidigungs-Minister Guttiplag in seiner Grussbotschaft sagte:

……meine allerwärmsten Glückwünsche…..Die bedeutungsschweren Worte der Kollegin von der Leyen kann ich nur wiederholen…..es ist genau das, was ich meinen jungen Soldaten und Kameraden der Bundeswehr gerne zurufe:
„Rausgehen nach Afghanistan, Grenzen testen nach Pakistan, Leben schmecken (solange man es noch hat) – gelegentlich dem Tod ins Auge schauen – und was Tolles schaffen, nämlich die Taliban besiegen und das Land verminen“

Solche Glückwünsche sind für meinen Superstar Lena in der letzten Zeit sehr rar geworden.

Das muss sich ändern, und diese Präsentation als Doosh-Tattoo-Nixe ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Herzliche Grüsse von Eurem Klamauk-Schadenfreude-Entertainer

Quotenkönig Stefan der Erste

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SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Santa Maria! Roland Kaiser, mein neuer Wahlkampf-Helfer

Dr. Alexander von Paleske —- 28.5. 2013 —— Folgende Rundbrief-Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
SPD- und Grünen -Kanzlerkandidat
Willy Brandt Haus
Berlin Mitte

Guten Morgen liebe SPD Mitglieder.
liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Grüninnen und Grüne,

ich komme gerade vom Fest zum 150. Jubiläum der SPD, bzw. deren Vorläufer, des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins.

In dieser „Arbeiterkultur“ habe ich mich eigentlich nie so recht zu Hause gefühlt – abgesehen vom Eierlikör – ich komme ja aus einem grossbürgerlichen Haushalt, der mir auch die Möglichkeit verschaffte, meine die Schulzeit um zwei Jahre zu verlängern, die ich dann schliesslich durch eine Art „Notabitur“ doch noch erfolgreich abschliessen konnte.

Geht mir glatt ab
Wegen meiner Herkunft geht mir dieser alte SPD-„Stallgeruch“ glatt ab.

Auch das Wort „Genosse“ kommt mir immer nur schwer von den Lippen.

Ich habe daher diese 150-Jahre Jubel-Veranstaltung nach deren Ende eilig verlassen, weil ich noch eine wichtige Verabredung mit Herrn Kaiser habe.. Nein, nicht der Kaiser von der Hamburg- Mannheimer Versicherung, den Kaiser gibt‘s ja ohnehin nicht mehr, sondern mit dem Jahrhundertsänger Roland Kaiser.

Dicker Fisch ins Netz gegangen
Auf meiner Achterbahnfahrt ins Bundeskanzleramt ist mir nämlich bei meinem Fischzug nach prominenten Wahlkampf-Unterstützern mit dem Roland ein grosser Fang gelungen: Ich konnte ihn dafür gewinnen, mir in dieser schier hoffnungslosen Lage tatkräftig und sangesmässig beizustehen. Roland hat versprochen, mir seine Fans als Wähler zuzuführen.

Seitdem singe ich auf der Fahrt in mein Büro immer gerne diesen Roland-Kaiser-Ohrwurm „Santa Maria“.:

;Santa Maria,
-Insel die aus Träumen geboren
-Ich hab‘ meine Sinne verloren,
-In dem Fieber, das wie Feuer brennt.
Santa Maria,
-Nachts an deinen schneeweissen Stränden
-Hielt ich ihre Jugend in Händen
-Glück für das man keinen Namen kennt.


Das bin ich ……singe oft „Santa Maria“

Willy Brandt hatte ja seinerzeit auch von Leuten aus dem Showbusiness, wie Hans-Joachim Kuhlenkampff, „Testimonials“ bekommen, die erklärten, warum Willy Brandt Kanzler werden müsse.

Und dann gab es 1972 ja noch diese SPD-Wählerinitiative „Willy wählen“, ins Leben gerufen von diesem Literaten Günter Grass, bekannt durch seine „Blechtrommel“.


SPD-Wählerinitiative Heinrich Böll (li), Günter Grass 2. v.r.)
.

Die haben natürlich ganz andere Wählerschichten mobilisiert. Solch eine Literatengruppe könnte heute keine Wählerschichten mehr für mich mobilisieren, und intellektuell bin ich selber. Also brauche ich eine derartige Unterstützung auch nicht.

Raabschläger eher dienlich
Mir sind neben dem Roland eher Leute dienlich, die ein Unterschichten- und Klamauk-Unterhaltungsprogramm erfolgreich gestalten können, wie dieser Schadenfreude-Spezialist Stefan Raabschläger. Der wird mich ja auch im Wahlkampf interviewen.

Auf Willys Spuren
Willy Brandt sagte einst:

Nichts kommt von selbst, und nur wenig ist von Dauer, so besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will, und man auf der Höhe der Zeit zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.

Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen, und werde meinen Wahlkampf danach ausrichten.

Als erstes werde mit dem Roland überlegen, ob wir das Santa Maria Lied nicht für den Wahlkampf umtexten können, etwa so:

Santa Maria,
-Kanzlerschaft aus Träumen geboren
-Ich hab‘ meine Sinne verloren,
-In dem Wahlkampf der wie Feuer brennt.
-Santa Maria, Santa Maria (Maria)
-Nachts an Berliner Spree-Stränden
-Hielt ich Vortrags-Geldscheine in Händen
-Glück für das man keinen Namen kennt.
-Santa Maria, Santa Maria (Maria)
umdada,..umdada.

Polen noch nicht verloren
Liebe SPD Mitglieder, liebe Grüne, noch ist Polen nicht verloren. Auch wenn ich und die SPD in der Wählergunst so um die 29% herumeiern. Wir müssen einfach hoffen, dass noch mehr Skandale bei den CDU/CSU Ministern herauskommen, wie diese Beschaffungsskandale um die Drohnen und die minderwertigen Bundeswehr-Gewehre.

Glückauf mit der SPD

Lang lebe die Zusammenarbeit mit den Grünen

Euer

Peer Fettnäpfchen-Steinbrück MdB
MDBBC (Mitglied des demokratischen Bilderberg Clubs)

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SATIRE

BILD-Diekmann: Grüsse aus dem Silikon-Tal, und warum ich Minister Rösler so heftig umarmt habe

Dr. Alexander von Paleske — 24.5. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Kai Diekmann
Chefredakteur BILD-Zeitung
z.Zt. Sabbatical
Silicon Valley
Kalifornien
USA

Guten Morgen liebe BILD-Volksgemeinschaft,

ich melde mich heute vom Silikon-Tal, der Internet Talent- und StartUp-Schmiede wo ich gerade einen Sabbatical, eine Art Entziehungskur absolviere.

Nein, nicht vom Alkohol, sondern von der Druckerschwärze. Denn um die Printmedien des Hauses Springer (BILD, Welt, Welt am Sonntag, Hör Zu, Hamburger Abendblatt etc.)sieht es wirklich finster aus.

Insbesondere die Auflage des Revolverblättchens BILD fällt und fällt und fällt wegen des abnehmenden Suchtpotentials in der Deutschen Volksgemeinschaft.


Auflage von BILD und BILD am Sonntag

Ja, BILD muss süchtig, machen, wie ich seinerzeit erklärte, und das gelingt leider immer weniger.

Suchtkranke wandern ab
Stattdessen wandern die bisher BILD-Suchtkranken ins Internet ab. Da sind wir zwar bereits gut mit BILD.de vertreten, aber damit lässt sich bei weitem nicht so viel Geld verdienen, wie mit der Printausgabe.

Pläne, wie z.B. die BILD kostenlos abzugeben, wie der Evening Standard in London, haben wir verworfen. Das wäre nichts als eine unrentable Zwischenlösung. Denn letztlich hat es sich bei den Tageszeitungen ausgeprintet.

Mit Volldampf ins Netz
Wir marschieren deshalb mit Volldampf ins Netz. Ich habe mich bereits mit meinem Outfit darauf vorbereitet, indem ich mir die Visage eines Nerds zugelegt habe.


Bild-Kai

Im Internet entwickeln wir unsere Springer-Medien zu Suchtmaschinen wie BILD.de , aber in Zukunft nur gegen Bezahlung. Ausserdem haben wir uns dort bereits mit Anzeigen-Internetfirmen gut positioniert.
.
An der Kostenschranke vor dem Eintritt in die BILD.de-Erlebnis- und Aufmischwelt führt aber kein Weg vorbei.

Das ist mit der Deutschen Volksgemeinschaft nicht ganz einfach, weil die getreu dem Motto „Geiz ist geil“ alles zum Nulltarif haben will. Unsere Aufgabe wird es sein, der BILD-Volksgemeinschaft zu erklären, dass Geilheit, äh, ich meine die geile BILD und Geiz inkompatibel sind.

Strategie für die Springer-Medien
Deshalb haben wir folgende Strategie beschlossen:

1. Wir fangen mit Groschenbeträgen bei den Apps an, um, wie bei Suchtmitteln, erst einmal die Nutzer von diesem Stoff abhängig zu machen. Dann steigern wir den Sucht-Eintrittspreis

2. Wir bringen bereits vorgestern die Nachrichten von übermorgen. Dabei gehen wir zweigleisig vor: Einmal über die Millionen BILD-Späher mit ihren Vado-Cameras, und dann unsere 500 hochprofessionellen BILD-Reporter, denen journalistische Ethik ganz besonders am Herzen liegt..


500 BILD-Reporter – Ein Versprechen: Wir holen alles für Sie raus (ausser der Wahrheit)

Des weiteren über Maschinen, die aus wenigen Mosaikstückchen bereits ein Zukunfstbild erstellen können, ähnlich wie bei der Wettervorhersage, aber wesentlich genauer.

Wahrsager vom Schlage einer Ina Hetzel, von Böswilligen seinerzeit als „alte Vettel“ bezeichnet, die Axel Springer, unserem geliebten Gründungsvater und verstorbenem Ehemann der Elfriede Schalom, die Zukunft (falsch) voraussagte, brauchen wir hingegen nicht, selbst wenn EU-Kommissare wie diese Neelie Kroes gleich fünf an der Zahl konsultierte.

EU-Kommissarin Neelie Kroes…. bis zu fünf Wahrsager (Astrologen) konsultiert.

3. Dann gehen wir so vor, dass viele unserer Prophezeiungen sich dank unserer hochprofessionellen Meinungskampagnen von selbst bestätigen.

4. Ausserdem werden wir die Zahl der Meinungsaufzüge, mit denen wir Prominente herauf und herunter transportieren auf mindestens drei erhöhen.

5. Hauptsuchtmittel bleiben natürlich neben den Promigeschichtchen „SEX and Crime“.

Minister Rösler im BILD-Aufzug
Zur Zeit fahren wir den F.D.P.-Minister Rösler mit dem BILD-Aufzug nach oben. Ich habe ihn den „coolsten Politiker“ der Nation getauft, und ihn damit in der öffentlichen Meinung wieder etwas aufgepäppelt.

Als ich dann im Silikon-Tal – nicht ganz zufällig – auf ihn traf, habe ich ihn mit (geheuchelter) Freude wie einen alten Freund umarmt.


STERN vom 22.5. 2013

Ich, der BILD-Kai, habe aber keine echten Freunde unter den Politikern, meine wirklichen Freunde sind mein Schäferhund, und der „Kettenhund“ BILD.

Umarmungskritik lächerlich
Die Kritik an meiner Judas-Umarmung im STERN, ist einfach erbärmlich. Der Artikel ist auch noch von einer Laura Höllen- äh, ich meine Himmelreich verfasst, die seinerzeit die Tanzkarte des FDP-Brüderle zurückgewiesen, und das dann auch noch im STERN breitgetreten hatte.

Merkel muss Kanzlerin bleiben
Unser Ziel ist und bleibt: die Merkel, enge Freundin, unserer Grossaktionärin Elfriede Schalom, im Amt zu halten, koste es, was es wolle, und dazu muss die F.D.P über die 5% Hürde gehievt werden.

Nach den Wahlen wird dieser Rösler wieder mit dem BILD-Lift fahren – abwärts versteht sich.

Für die Wiederwahl von Merkel kämpft BILD auch mit Franz Josef Post von Wagner, unserem Chefkolumnisten, z.B. am 12.5. 2013


Angela Merkel wurde in ihrer Mädchenzeit so oft fotografiert, weil sie die Klassenbeste war. Abiturnote 1,0. Siegerin von Russisch- und Mathe-Olympiaden.
Angela ist auf den Fotos kein politisches Mädchen. Sie ist ein Mädchen mit einer Clique. Sie feiert Feten (auf Westdeutsch: Partys), sie trinken Kirsch-Whisky …. . Ich mag die Mädchen-Fotos von Angela Merkel. Ihre Schulkameraden sagen, dass sie alle abschreiben ließ.
Ich mag das Mädchen.

.
Ich sage erst einmal Tschüss für heute

Euer BILD-Kai

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Grosse Feier beim Axel Springer-Verlag: Blatt- Plattmachers 100. Geburtstag

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linkBaron K.T. zu Guttenberg und EU- Kommissarin Neelie Kroes – Zwei Politiker mit „Vergangenheit“ treffen sich

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SATIRE

Austrischer Ex-Finanzminister K.H. Grasser: Mir steht das Wasser bis zum Hals – aber ich kann schwimmen

Dr. Alexander von Paleske —-12.5. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Karl-Heinz Grasser
Austrischer Ex-Finanzminister
In den Sümpfen 1
Kitzbühel
Österreich

Guten Morgen Deutschland,

ich bin’s wieder, der KGH, der Karl-Heinz Grasser, der beste Finanzminister, den die austrische (Skandal-)Republik je hatte.


Das bin ich, der fesche Karl-Heinz

Zur Zeit gibt es für mich allerdings ein paar Probleme – lösbare – die ich gerne hier ausbreiten möchte, und die sehr den Problemen ähneln, mit denen der Wurstfabrikant und Bayern München Aufsichtsratsvorsitz Uli Hoeneß zu tun hat.

Uli und ich müssen uns nämlich – leider – mit den Vorwürfen der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, und verfolgungsgeilen Staatsanwaltschaften herumschlagen. Verfolgungsbehörden, die keinerlei Rücksicht auf unsere unbestreitbaren Verdienste in der Vergangenheit nehmen, sondern versuchen, uns VIP’s wie gewöhnliche Verbrecher, ja, wie Schwerverbrecher zu behandeln.

Ein klarer Rechtsverstoss.

Und genau wie bei Bayern-Wurst-Uli auch, werden dauernd Akteninhalte oder sogar Kopien von ganzen Akten der Strafverfolger an die sensationsgierige Presse weitergereicht, um uns hochanständige Bürger an den Pranger zu stellen, uns vorzuverurteilen.


Wurst-Uli (Hoeneß) ……..Nibelungentreue – und drohende Verwurstung durch die Staatsanwaltschaft?

Angriff beste Verteidigung
So waren wir beide gezwungen, gegen diese von der Presse bezahlten Maulwürfe vorzugehen: Wurst-Uli mit einer Strafanzeige – vorläufig gegen Unbekannt – und ich mit einer Schadenersatzklage gegen die austrische Skandalrepublik, um wieder in die Offensive zu kommen.

Wie beim Fussball ist ja Angriff immer die beste Verteidigung.

Bei mir haben die total rechtswidrigen Aktionen der Strafverfolger und die Lügen der austrischen Kampfpresse dazu geführt, dass ich meine herrliche Penthouse-Wohnung in Wien im Werte von 12 Millionen Euro zum Verkauf anbieten, und mit meiner lieben Frau Fiona aus dem Schmuckhaus Swarovski in das Jet-Set Paradies Kitzbühel umziehen musste.

Wir trauten uns in Wien kaum noch vor die Tür. Immer warteten dort Reporter, um uns mit albernen Fragen zu bombardieren, oder selbst einfache Bürger, die uns in respektloser Weise die Zunge rausstreckten.


Ich und meine Frau Fiona ……..trauten uns nicht mehr aus dem Haus.

Von Freunden im Stich gelassen
Besonders empört mich, wie meine alten Freunde mich im Stich gelassen haben, nicht nur im Stich gelassen, sondern bei der Staatsanwaltschaft und in Untersuchungsausschüssen gegen mich ausgesagt haben – alles erstunken und erlogen.

Da geht es mir wesentlich schlechter als dem Wurst-Uli, dem ja die Bayern-München VIP‘s, insbesondere seine Kameraden im Aufsichtsrat des Clubs, die (Nibelungen-)Treue halten. Sehr anständig. Und dies, obgleich der Uli ja bereits zugegeben hat, Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben, was ich natürlich nach wie vor abstreite.

Insbesondere der Peter Hochegger, dem ich so viele lukrative Verträge zugeschanzt habe, und der labile Traumüller, den ich zum Kabinettschef befördert hatte, haben sich als „treulose und undankbare Tomaten“ entpuppt.

Den Vogel abgeschossen aber hat mein ehemaliger Steuerberater Peter Haunold. Anstatt meine Unterlagen, insbesondere die über meine lukrativen (angeblich) wohltätigen Stiftungen in Liechtenstein und in der Karibik wegzuschaffen, und an einem sicheren Ort aufzubewahren, hat er die einfach in seinem Büro deponiert und damit der durchsuchungsgeilen Staatsanwaltschaft förmlich in den Rachen geworfen.

Vom Freund zum „Parteiverräter“
Mehr noch: anstatt sofort gegen diesen glatten Durchsuchungs-Rechtsbruch zu klagen, hat er sich der Staatsanwaltschaft als Zeuge und damit „Parteiverräter“ zur Verfügung gestellt.

Im Januar dieses Jahres hatte mich die Staatsanwaltschaft zu einer Tasse Kaffee mit Stephansdomblick eingeladen.
Nichtsahnend habe ich mich als guter Staatsbürger darauf eingelassen – ohne Anwaltsbegleitung, um dort einige Missverständnisse auszuräumen.

Bei der Staatsanwaltschaft angekommen musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass dort auch noch ein Kripo-Beamter und mein treuloser Steuerberater warteten. Ich habe als erstes den Haunold angeschrien, was ihm einfiele, sich hier als „Parteiverräter“ verfügbar zu machen, woraus die austrische Kampfpresse die Lüge fabrizierte, ich hätte die Nerven verloren. So ein Quatsch.

In dem folgenden Frage- und Antwortspiel, mit dem diese Herrschaften mir Steuerhinterziehung in Millionenhöhe unterjubeln wollten, hat dieser Haunold in jämmerlicher Weise versucht, seine Haut zu retten, indem er alle Steuer-Verfehlungen mir in die Schuhe schieben wollte.

Aber dem habe ich eine Schrei-Lektion erteilt, die er so schnell nicht vergessen wird.

Schliesslich habe ich mich auf die Verteidigungslinie „Dummheit in steuerlichen Dingen“ zurückgezogen, obgleich ich ja diplomierter Volkswirt bin.

Werde nicht kampflos das Feld räumen
Nun will die Staatsanwaltschaft Ende des Jahres mich vor Gericht zerren, aber ich werde nachweisen, dass meine Weste blütenweiss ist – meistens jedenfalls.

Ich werde ganz sicher nicht kampflos das Feld räumen und mir eine Strafe aufbrummen lassen. Dafür wird auch mein hervorragender Anwalt Ainedter sorgen, der kennt sich ja hervorragend im Gestrüpp der Strafprozessordnung aus.

Aber ausser diesem „Verräter“ Haunold haben sie ja kaum was in der Pfanne gegen mich: Die mich angeblich belastenden Akten aus dem Finanzparadies Liechtenstein sind ja zum Glück grösstenteils geschwärzt worden. Auch der neue Belastungszeuge Gerhard Toifl ist nichts wert.

Staatsanwaltschaft gibt keine Ruhe
Aber die Staatsanwaltschaft will keine Ruhe geben: Auf Capri, der Sonnenuntergangs-Insel, und in Maria Wörth, am herrlichen Wörthersee, habe ich, äh, ich meine Fiona, Eigenheime gemietet. Hier wollen mir die Steuerbehörden Eigentümerschaft und damit Steuerhinterziehung nachweisen. Lächerlich, bloss weil das von mir gemietete Eigenheim am Wörthersee einer Stiftung SMW OG gehört und die Renovierungsgelder wiederum von einer Firma Germain Limited kamen.

Na und? Was beweist das für meine Eigentümerschaft? Nichts.. Stifter ist mein Wahlonkel Burckhard Graf, und der ist ein eigenständiger Mann, und kein Strohmann.

Ich bin in dieser Firmenkonstruktion lediglich nicht vertretungsberechtigter Gesellschafter.. Mieter ist natürlich meine liebe Frau Fiona.

Dass ich mich um die Renovierung gekümmert habe, als sei es mein Eigenheim, beweist eigentlich nur meine totale Uneigennützigkeit, die ich gerade auch als Finanzminister tagtäglich unter Beweis gestellt habe.

Das erbärmliche Magazin Profil glaubte auch enthüllen zu können, das ich über die Bank des Meinl-Kaffee-Fünften insgesamt 8 Millionen Euro bewegt haben soll. Alles Quatsch, die haben einfach die vielen Geldbewegungen der 500.000 zusammengezählt und dann eine Gesamtsumme gebildet.
Im übrigen gehört sich das nicht für eine Bank, derartige Details preiszugeben.

An den Haaren herbeigezogen
Auch die anderen angeblichen Bestechungsvorwürfe

Terminal Tower Linz

Buwog

Novomatic

Eurofighter

Telekom-Affäre

Dorotheum

sowie die Schwiegermutter-Geldtransport Affäre

sind nichts anderes als an den Haaren herbeigezogene Luftblasen.

Begeisterter Porsche-Fahrer
Zum Abschluss: ich bin begeisterter Porsche-Fahrer, das hatte auch der hochkompetente seinerzeitige Porsche-Vorstand Wendelin Wiedeking erkannt, und mir deshalb einen nagelneuen Porsche als Leihwagen zu sehr akzeptablen Konditionen (581 Euro pro Monat, statt normalerweise 1800 Euro) zur Verfügung gestellt, nachdem meine damalige Verlobte, Natalia Corrales-Diez meinen Porsche zu Schrott gefahren hatte. Einfach hochanständig dieser Wendelin.

Auch hier versuchte mir die austrische Kampfpresse Korruption anzuhängen. Erbärmlich!.

Jung, schön, intelligent
Wie eine meiner Bewunderinnen mir schrieb und ich in einer Fernseh-Talkshow vorlas:

„Sehr geehrter Herr Minister, Sie sind für diese Neidgesellschaft einfach zu jung, zu schön und zu intelligent“

Video siehe hier.

Stimmt haargenau. Über 200.000 mal wurde das bei YouTube angeklickt, so beeindruckt war die austrische Volksgemeinschaft von meinem Auftreten in der Talkshow, so überzeugend habe ich diese Lügen zurückgewiesen.

So viel für heute

Servus

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