SATIRE

Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz

Dr. Alexander von Paleske — 28..4. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

28.4. 2011
Elfriede Schalom
Blendergut 1
Kampen/Sylt

An
Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Lieber Thilo,

nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg rief mich meine Freundin Angela Merkel völlig aufgelöst an, sie sei politisch „am Ende“.

Spaltpilz als Hoffnungsträger
Ich habe sie aber trösten können, und darauf aufmerksam gemacht, dass sie ganz offensichtlich nicht realisiert, was für einen vortrefflichen Spaltpilz die Genossen in der SPD haben, der sicher dafür sorgen wird, dass es dort alsbald zu heftigen Grabenkämpfen, und damit zum Verlust in der Wählergunst kommt.

Ich habe mich nicht getäuscht: Du hast es geschafft, bleibst weiter zahlender und spaltpilzender SPD-„Genosse“ .

Das lief wirklich wie geschmiert, denn die SPD- Führung hatte die Hosen gestrichen voll, aus Angst vor der Wut und Empörung unter den Deutschen, und sich deshalb nicht getraut, Dich rauszuwerfen.

Standhaft wie Luther
Du bist in wunderbarer Weise standhaft am Gründonnerstag geblieben, und hast nichts, aber auch gar nichts von Deinen (pseudo-) revolutionären (Quark-) Thesen preisgegeben.

Den SPD-Granden hast Du, lieber Thilo, durch Dein fabelhaftes, (schein-) demütiges Auftreten den Wind aus den Segeln genommen, so dass diesen „Weicheiern“ nichts anderes übrig blieb, als Dich als ungeliebten Stiefsohn weiter in diesem Verein an Bord zu halten.

Glückwunsch!

Fraktionen ziehen blank
Und schon haben nach dieser (opportunistischen) Entscheidung die verschiedenen Fraktionen in der SPD blank gezogen. Und es hat bereits die ersten Parteiaustritte gegeben.

Sehr erfreulich!

Chefopportunistin Andrea Nahles, die einstmals wortstark ganz links stand, aber aus Karrieregründen kontinuierlich sich von dort wegbewegte, muss sich nun gegen die Angriffe der sogenannten Linken verteidigen, und gegen die Leute in der SPD, die immer noch diesem Integrationstralala anhängen.

Ein paar Artikel aus der heutigen Presse zeigen, wie durcheinander der SPD-Haufen mittlerweile ist:

Nahles verteidigt Einigung mit Sarrazin

Gabriel kapituliert

Memminger Fraktionschef Häring hält Verbleib Sarrazins in der Partei für richtig, Unterbezirkschefin Kraus gegenteiliger Meinung

NRW-Integrationsminister (was für ein Wort) nicht von Läuterung Sarrazins überzeugt

Dohnanyi : SPD braucht mehr Quertreiber, pardon, Querdenker, wie Sarrazin

Sarrazin spielt Arme gegen Ausländer aus

Sarrazin spaltet SPD

Sarrazin Verbleib – keiner will es gewesen sein

Wegen Sarrazin: SPD verliert Mitglieder

Grossartig!

Allerdings hat der ehemalige Hamburger 1. Bürgermeister Klaus von Dohnanyi, der Dir ja zur Seite stand, natürlich Unrecht: wir brauchen nicht mehr Querdenker dort, sondern mehr Quertreiber, bzw. noch mehr Spaltpilze in der SPD.

Viele Menschen werden sich alsbald entsetzt von der SPD ab- und der CDU wieder zuwenden.

BILD gibt Flankenschutz
Parallel dazu wird meine BILD bei all Deinen Auftritten Flankenschutz geben, und die Auseinandersetzungen innerhalb der SPD noch ein paar Takte dramatischer darstellen, als sie ohnehin schon sind. Ich habe entsprechende Instruktionen schon an BILD-Kai (Diekmann) gegeben.

Außerdem bleibt mein Angebot an Dich weiter bestehen, eine regelmäßige Kolumne in der BILD zu schreiben, die vom Niveau her ähnlich anspruchsvoll sein sollte, wie „Post von Wagner

Als Titel, angesichts der veränderten Ausgangslage, schlage ich vor:

– Post vom Gendatenbanker

– Tagebuch eines politisch kaltduschenden Profi-Aufmischers

– Betrachtungen eines politischen Spaltpilzes

– Politische Hartz-IV – Spaziergänge mit Thilo

– Neues von der Deutschlandabschaffungsverhinderungsfront

Aber das überlasse ich natürlich Dir.

Ich wünsche Dir weiter ein fröhliches Spaltpilzen.
Und jetzt muss ich mich auf den Weg nach London machen, zu dem Jahrhundertereignis. Ich freue ich mich riesig darauf

Deine Elfriede

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Die Jahrhunderthochzeit und ihre wunderbaren Gäste

Dr. Alexander von Paleske — 26.4. 2011— Ja, nun sind es nur noch drei Tage bis zu dem Jahrhundertereignis, bis die zauberhafte Kate und ihr Hubschrauberpilot William (von Kate auch zärtlich „My big Willie“ genannt), sich ihr Ja-Wort geben.

Selbst das hiesige Simbabwe ist würdig vertreten, durch Chelsy Davy, die on/off Freundin des William-Bruderherzes Harry, der immer mal wieder Schlagzeilen mit seinen lärmenden Barbesuchen macht.

Gästeliste veröffentlicht
Endlich ist jetzt die vollständige Gästeliste raus, und wir interessieren uns weniger dafür, wer vom Geld- bzw. Hochadel dort vertreten ist, sondern unser Interesse gilt mehr den nicht ganz „hasenreinen“ Persönlichkeiten bzw. deren Verwandtschaft, die überraschenderweise ebenfalls auf der Gästeliste gelandet sind, also z.B. Putschisten bzw. solche, die entweder denen geholfen haben, bei ihrem unerquicklichen Tun,. oder im nahen Verwandtschaftsverhältnis zu Denselbigen stehen.

Fangen wir also mit Jack Mann an, dem Sohn des Afrika- Söldners und Putschisten Simon Mann.


Polo-Chum, Söldner- und Putschistensohn: Jack Mann

Der Vater hatte zwar eine lange Karriere als Söldner in Afrika, aber nur eine kurze Karriere als Putschist: : sein geplanter Putsch im erdölreichen Äquatorial-Guinea schlug fehl.


Vorzeitiges Ende einer Putschistenreise – Simon Mann im Gefängnis, Harare, Simbabwe 2004

Ein Putschversuch, an dem auch Deutschland über die Offenbacher Luftfrachtfirma ACL beteiligt war, ebenso Mark Thatcher, der missratene Sohn der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher.

Jack Mann schaffte es auf die Einladungsliste, weil er zu den Polo-Chums der königlichen Hoheiten gehört.

Ein Sultan aus 1001 Nacht
Als nächster wäre Sultan Qaboos Bin Said Al Said zu nennen, 70- jähriger Herrscher über das Sultanat Oman, Nachbarstaat zum krisengeschüttelten Yemen, Saudi-
Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Qaboos ist Staatspräsident und Regierungschef in einem. Seine von ihm ausgesuchten speichelleckenden Minister haben lediglich eine beratende und administrative Funktion.

Die „demokratischen“ Wahlen in Oman sehen so aus, dass die Omanis eine Vorschlagsliste wählen dürfen, bestehend aus 164 Kandidaten, aus denen der Sultan dann 84 nach seinem Gutdünken auswählt.
Die so Auserwählten dürfen dann in das Unterhaus einziehen, haben aber keinerlei Entscheidungsbefugnis, sondern fungieren als „Berater“ des Sultans.

Erinnert eigentlich recht wenig an Demokratie, dafür umso mehr an Frankreichs absolutistischen Sonnenkönig Ludwig XIV „L’État, c’est moi“ ( „Der Staat bin ich“) bzw hier „“L’État Oman c’est moi.


Sultan Qaboos „L’État Oman c’est moi“

Qaboos ist außerdem das klassische Beispiel für den ausgelebten Ödipus-Komplex, den andere Glücklose nur unterdrücken können, und dafür im späteren Leben heftig bezahlen müssen: mit psychischen Auffälligkeiten.

Qaboos stürzte nämlich im Jahre 1970 seinen Vater vom Sultansthrone mit Hilfe britischer SAS-Kämpfer, die er bei seiner Militärausbildung in der berühmten britischen Militärakademie Sandhurst kennengelernt hatte. Offenbar hatte man dort aber vergessen Qaboos auch ein paar demokratische Grundbegriffe beizubringen.

Im Jahre 1970 gab es in Oman noch die Sklaverei, und die Eingangstore der Hauptstadt Maskat wurden bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen: weder rein noch raus ging es dann.

Das alles änderte der Sultan Sohn Qaboos nach seinem ödipalen Rausch, denn mittlerweile war Erdöl gefunden worden, und auch in der Provinz Dhofar tat sich einiges, dort hatte sich nämlich eine Befreiungsbewegung gegen diesen Mummenschanz etabliert, vom benachbarten Südjemen aus kräftig unterstützt.

Und da die Briten schon so hilfreich bei der Machtergreifung waren, konnten sie auch in der Provinz Dhofar „helfen“ – mit Waffengewalt, Militärberatern und Counter-Guerilla Strategie.

Aber nun hat die arabische Demokratiebewegung auch vor den Stadttoren Maskats nicht Halt gemacht. Mittlerweile gab es auch dort im März diesen Jahres Demonstrationen, die der Sultan durch Polizeigewalt unterdrückte – vorläufig jedenfalls..

Muss man solch einen Kerl einladen?
Muss man solch einen Despoten, der keinerlei Kritik an sich zulässt, in das Mutterland der Demokratie einladen?
Ja doch, denn der Sultan bewundert zwar nicht die britische Demokratie, dafür aber die britische Königin und ihren Prinzen Philip.

Als beide zum Staatsbesuch nach Oman kamen, und sich keineswegs an den undemokratischen Zuständen störten, da eilte Qaboos unter Verachtung des Protokolls selbst an den Flughafen, um das britische Königspaar in Empfang zu nehmen. Wie aufmerksam. Richtige Zuneigung kennt eben keine Protokollgrenzen.

Die britische Königin schenkte ihrem Bewunderer nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch eine Reihe von Kostbarkeiten.

Und natürlich kauft im Gegenzug Despot Qaboos mit seinen Ölmilliarden in England alles ein – von Panzern, über Kampfjets bis zum Porzellan für den Sultanshof.

Zurück zur Einladungsliste
Da finden wir auch den Sohn des SAS-Brigadiers Tim Landon namens Arthur Landon.
Tim Landon hatte seine Millionen dadurch gemacht, dass er als SAS-Kämpfer dem Despoten Qaboos half, seinen Vater zu stürzen, was ihm prompt den Spitznamen Landon von Arabien bzw. Weisser Sultan eintrug, und eine gut dotierte Beraterstelle im Dienste des Despoten-Sultans . Man hatte sich in Sandhurst kennen- und schätzen gelernt, wie praktisch.

Offenbar waren etliche positive Beratungs- und Vermittlungstätigkeiten mit nicht gerade kleinlichen „Vermittlungsprovisionen“, im Volksmund auch als Schmiergeld bezeichnet, seitens europäischer Firmen für Tim Landon verbunden. Firmen, die gerne ihre Produkte an Oman verkaufen wollten. Details siehe hier

Mit den so gemachten Millionen konnte der im Jahre 2007 verstorbene Timothy Landon dann in den europäischen Hochadel einheiraten: Sein Auge fiel auf die austro-ungarische Prinzessin Katalina Esterhazy de Galantha. Auch sie gehört selbstverständlich zu den Gästen.

Sohnemann Arthur machte sich für die jungen Royals nützlich, indem er Dinners und Parties organisierte, und mit ihnen Billiard spielte.

Weitere Persönlichkeiten mit zweifelhaftem Hintergrund finden sich hier.

Na, das ist ja eine wirklich bemerkenswerte Hochzeits-Gesellschaft.


Südafrikas Catoonist Zapiro zum Thema – Mail and Guardian (Südafrika) 29.4. 2011

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Satire
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SATIRE

Thilo Sarrazin: „Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)“

Dr. Alexander von Paleske — 21.4. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Liebe Deutsche,

heute war ein wichtiger und enorm erfolgreicher Tag für mich, denn die schäbigen Versuche, mich aus der SPD auszuschließen, sind grandios gescheitert.


Bin und bleibe SPD-Mitglied

Das war nun schon der zweite Versuch, und die SPD wird sich hüten, einen weiteren Versuch zu unternehmen.

Natürlich sind meine Thesen mit der Politik und der Geschichte der SPD unvereinbar.

Willy Brandt sagte in seiner Abschiedsrede als Parteivorsitzender am 14.6. 1987:

“ Man mag den damaligen Vorgang bewerten wie man will, aber Fremdenfeindlichkeit dürfen wir nie und nimmer unwidersprochen lassen. Wir müssen ihr so entgegentreten, dass auch Banausen merken, woran sie bei uns sind.“ …..

Ich hingegen sagte und sage:

Deutschland läuft Gefahr, wegen des geringeren Bildungsgrads der Mehrheit der Zuwanderer zu verdummen. Verschiedenen Ethnien haben – genetisch bedingt – unterschiedliche Intelligenz. Es gibt eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz. Intelligenz wird von Eltern an Kinder weitergegeben, der Erbanteil liegt bei fast 80 Prozent.“

Ich habe während meiner Anhörung nichts, aber auch gar nichts davon zurückgenommen, denn schließlich muss man ja, insbesondere als hochintelligenter Intellektueller wie ich, die Wahrheit in den (genetischen) Tatsachen suchen.

Daher bleibe ich ganz entschieden dabei: Ausländer/in, Türkei- und Arab-Immigrant/in , Du bist nicht Deutschland

SPD-Genossen-Hosen gestrichen voll
Diese SPD „Genossen“ – besser als „Feinde der Deutschlanderhaltung“ zu bezeichnen – haben die Hosen gestrichen voll aus Angst vor der Wut und Empörung, die ihnen im Falle meines Parteiausschlusses aus der deutschen Volksgemeinschaft, aber auch aus den eigenen Reihen, entgegenschlagen würden.

Natürlich gibt es gute Gründe, diese SPD zu verlassen. Aber durch meine Mitgliedschaft in der SPD lassen sich meine (absurden) Thesen über Ausländer besser in den Mainstream integrieren.

Hinzu kommt, dass ich selbst bestimmen will, ob und wann ich diesen Verein verlasse, aber nicht Leute wie diese Andrea Nahles.

Suppenküchen müssen verschwinden
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch noch auf einen Mißstand hinweisen, über den ich mich schon seit geraumer Zeit ärgere: Die Suppenküchen.

Wie ich am 14.4 in einem Vortrag vor der Industrie- und Handelskammer Berlin bereits wissenschaftlich darlegte, gibt es bei uns in Deutschland dank Hartz IV keinen Hunger, und auch keine richtige Armut, jedenfalls dann nicht, wenn diese Leute meine Sparvorschläge für Esseneinkauf, Kaltduschen und Heizkostenersparnis endlich beherzigen würden.

Stattdessen gehen diese Leute zu den Suppenküchen, um Geld einzusparen für Medienkonsum, Zigaretten und Alkohol. Das muss alsbald ein Ende finden. Die Suppenküchen müssen verschwinden!

Deutsche, ich verspreche Euch, ich werde entschlossen weiterkämpfen gegen Sozialschmarotzertum, Überfremdung und die damit drohende Abschaffung unseres geliebten Vaterlandes.

Gute Nacht Deutschland!

Euer

– politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,

– selbsternannter Integrationsfachmann,

– Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis Group,

– Hartz IV-Nahrungsmittelspezialist,

– Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,

– Stammes-Intelligenz-Gen-Erstbeschreiber

– Gendatenbanker,

– Ex-Nebengleis-Bundesbanker,

– Berlin-Kaputtsparer

Thilo Sarrazin

E-Mail avpaleske@botsnet.bw

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Post für Thilo Sarrazin

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Angela Merkel: Danke, danke für die Einladung zur Jahrhunderthochzeit

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

12.4. 2011
Angela Merkel
-Bundeskanzlerin –
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An
Seine Durchlaucht
Prinz William von England
& Kate Middleton
Royal Quarter 3
London
Vereinigtes Königreich

Hochwohlgeborener Herr Prinz,
sehr geehrte Miss Middleton,

ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Einladung zu dem enorm wichtigen und beglückenden Ereignis Ihrer Hochzeit.


Einladungskarte an Angela Merkel

Ich freue mich riesig darauf. Ausserdem kann ich so für eine zumindest kurze Zeit dem „Affenstall“ hier in Berlin entrinnen.

Zunächst musste ich den abgehalfterten Freiherrn von und zu Guttenplag äh, ich meine Guttenberg massregeln, weil der es offenbar nicht gelernt hat, anständig zu verlieren. Der wollte doch tatsächlich der Universität Bayreuth gerichtlich verbieten lassen, den Plagiatsreport zu veröffentlichen.

Ich nehme an, dass in britischen Adelskreisen derartiges Fehlverhalten einfach nicht vorkommt. British Sportsmanship und Adel gehören dort einfach zusammen.Sehr beneidenswert.

Als wäre das noch nicht genug, haben die sogenannten Wirtschaftsweisen versucht, meine sehr durchdachte Politik zur Stabilisierung des Euro anzugreifen. Mehr noch, dieser Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn hat auch noch mit bombastischen Zahlen versucht, im deutschen Volk Unsicherheit zu verbreiten.

Dabei ist doch heute schon klar, dass wir die ganzen Schulden durch Hochfahren der Druckerpresse begleichen werden. Ich habe im Auftrag der EU gerade 20 neue Gelddruckmaschinen bestellt.

Zurück zu der wunderbaren Hochzeitsfeier.
Ich sah, dass auf der Einladungsliste auch der Sohn des Söldnerchefs Simon Mann, Jack Mann, steht. Simon Mann hatte ja seinerzeit vergeblich versucht, den ölreichen afrikanischen Staat Äquatorial Guinea zusammen mit dem Sohn Margaret Thatchers, Mark Thatcher, zu erobern, damit wir in Europa endlich an billigeres Öl kommen.

Bitte sorgen Sie doch dafür, dass ich mit Jack Mann ein paar Worte wechseln kann, um ihm ein paar Grüsse an seinen Vater mitzugeben, und eine Danksagung für seinen selbstlosen Einsatz, für den er leider einige Jahre in afrikanischen Gefängnissen sitzen musste.


Vorzeitiges Ende einer Putschistenreise – Simon Mann im Gefängnis, Harare, Simbabwe 2004

Wir hatten uns ja aus Deutschland ebenfalls über die Offenbacher Luftfrachtfirma ACL/CAL an dem Unternehmen beteiligt.

Zum Glück hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt unter ihrem Chef Hans-Josef Blumensatt sich geweigert, gegen diese Firma nachhaltig zu ermitteln.

Bis bald

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

Keine Satire
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Zu Plagi-Gutti
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dort weitere Gutti-Satire Links

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Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen

Dr. Alexander von Paleske —- 2.4. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

verschiedene Presseveröffentlichungen veranlassen mich, wieder eine Meldung an das Deutsche Volk abzusetzen, um es gegen Abschaffung und Fehlinformationen zu feien.

Wie aus Schrottgeld Millionen wurden
Diese Woche berichtete die Presse über ein Ganovenstück: Euro- Münzschrott, von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft VEBEG versteigert, landete in China und wurde dort in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammengesetzt. Anschließend kam der verhübschte Schrott als komplette Münzen zurück und wurde bei meinem früheren Arbeitgeber, der Bundesbank, gegen Euro-Scheine eingetauscht. Als Transportmittel von und nach China wurde die Lufthansa bzw. deren Stewards/Stewardessen benutzt.

Wie ich bereits in meinem Schinken „Deutschland schafft sich ab“ ausführte, ist das die logische Konsequenz der Beschäftigung von immer mehr Ausländern bei unseren deutschen Firmen.

Ich bin überzeugt davon, dass die Transporttäter bei der Lufthansa ausschließlich der sogenannten Lufthansa-Beschäftigungs-Globalisierung zugerechnet werden müssen.

Die Süddeutsche Zeitung erdreistete sich nun zu behaupten, ich sei für den Bereich Münzwesen während meiner produktiven Phase bei der Bundesbank zuständig gewesen, sie mir insoweit offenbar versucht, eine Mitverantwortung zuzuschieben.

Ich bin für diesen nicht sehr attraktiven Bereich zwar auch mal zuständig gewesen. Ich muss aber klarstellen, dass ich nicht zum Schalterdienst eingeteilt war.

Außerdem war ich in dieser Zeit voll damit beschäftigt, meine Forschungen im Bereich der Deutschlandabschaffungsverhinderung zu vertiefen, die ich anschließend in meinem Abschaffungsschinken zu Papier brachte.

Meine Feinde behaupten nun, , dass es doch eine Gemeinsamkeit des SZ-Artikels und meiner Forschungsarbeit gebe: Der Artikel in der SZ hat den Titel: Wie aus Schrott Millionen wurden.
Mein Abschaffungsschinken aber hätte auch den Untertitel haben können: Wie ich mit (geistigem) Schrott Millionär werde.

Eine unglaubliche Frechheit.

Kaltduschen abgeschafft
Was mich zur Zeit besonders empört, und was ich als einen weiteren Schritt zur finanziellen Abschaffung Deutschlands sehe, ist die Gewährung von Warmwassergeld für Hartz-IV Empfänger.

Ich habe bereits mehrfach ausgeführt, dass Kaltwasserduschen insbesondere für Hartz IV- Empfänger äußerst gesund ist, und den Körper wieder fit macht für die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess.

Die Änderung des Hartz IV Gesetzes vom 29.3. 2011 wonach nicht nur für die Zukunft – das ist schon schlimm genug – sondern auch nachträglich Warmwassergeld gewährt werden soll, ist geradezu lächerlich. Für die Vergangenheit kann ja wohl nicht noch geduscht werden.

Ich werde mich bald wieder zu Wort melden, um die politischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in Deutschland zu geißeln.

Deutschland, Gute Nacht !

Euer

– politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,

– selbsternannter Integrationsfachmann,

– Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis Group,

– Hartz IV-Nahrungsmittelspezialist,

– Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,

– Stammes-Intelligenz-Gen-Erstbeschreiber

– Gendatenbanker,

– Ex-Nebengleis-Bundesbanker,

– Berlin-Kaputtsparer

Thilo Sarrazin

E-Mail avpaleske@botsnet.bw

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Thilo Sarrazin: Gute Nacht Deutschland, ich bin wieder da und noch mehr
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Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
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Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
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Guttenberg und die Wahrheit – Das Märchen vom ehrlichen Karl

Sonja Wenger – Gutenberg, äh, Guttenberg, Guten Tag», witzelte das SWR3-Radio kürzlich über die Plagiatsaffäre um Deutschlands Verteidigungsminister Baron Karl Theodor von und zu und vielleicht auch nach Guttenberg. Und da Titel heutzutage wieder wichtig zu sein scheinen, titelte das Magazin «Der Spiegel» Ende Februar «(Dr.) Guttenberg und die Wahrheit – Das Märchen vom ehrlichen Karl».

Die «Bild»-Zeitung schlug sich wie immer auf die Seite des Titel-, Verzeihung, Rechtlosen und titelte: «Gut – Guttenberg bleibt». Die «Süddeutsche Zeitung» wiederum titelte zurückhaltender, widmete «Gutti» aber genüsslich viele Seiten mit Berichten, Analysen, Kommentaren. «Es ist eine Verschwörung von Neidern», brüllten deshalb die Anhänger, denn der sonst so gerne benutzte Terminus «Gutmensch» für die
echten und vermeintlichen Feinde hat in diesem Fall einen ungünstigen Beiklang – abgesehen davon, dass sich der Beschuldigte mit untrüglich fehlendem gesellschaftlichen Gespür stets aufs neue selber lächerlich macht.

Nun gut (Ha!), es sind harte Zeiten für Fans. In Windeseile entstanden Dinge wie «GuttenPlag Wiki» und echte Satire: Endlich hat Deutschland wieder etwas, über das es sich echauffieren kann.

Es ist aber auch kein Wunder. Schliesslich werden noch so «bedrückende» Themen wie – Achtung: angepasstes Plagiat! – «der Streit über Hartz IV, die Bildungsarmut vieler Kinder und der Aufruhr zwischen Algerien und Iran» irgendwann irgendwie langweilig – besonders, wenn es zu viele Titel dazu gibt.

Apropos langweilig: Was macht eigentlich Paris Hilton – ausser sich die Geburtstagstorte klauen zu lassen? Das Mädel ist in den einschlägigen Tratschspalten inzwischen unter ferner liefen abgeklatscht. Sie wurde klammheimlich abgelöst von einer Myriade jüngerer Mädels, die – man fasst es kaum – noch uninteressanter sind: Fast erwachsene Töchter aus berühmtem Hause, Model-Frischfleisch, Dauerschwangere, Ewigverlobte und Frischgeschiedene dominieren die bunten Blätter. Und nicht einmal die mit echten Titeln kriegen echte Skandale hin – mal abgesehen davon, dass kaum jemand noch weiss, was ein echter Skandal überhaupt ist. «Diana-Gate» ist schliesslich lange her.

Heutzutage werden hierzulande vom «Medien- Biest» Bagatellen zu Pseudo-Skandalen aufgebauscht, während anderswo die hochgetitelte Revolution schon wieder zusammengeschossen wird. Aber eben: In unserem wattierten und von der Grenzschutztruppe Frontex bewachten Europa können wir es uns leisten, täglich den Hochzeitscountdown von William & Kate auszuzählen, während im Rest der Welt Diktatoren, Wahlfälscher, Könige und Könige der Könige ihre Völker mit Waffen, Hunger und Dummheit im Mittelalter halten. Aber wahrscheinlich glauben sie, dass damals Titel noch was wert waren.

SATIRE

Blick: «Die Angst vor dem Katzenmörder»

Sonja Wenger – «Geld ist mir wichtig. Geld bedeutet Schuhe», sagte – etwas verkürzt – «Deutschlands berühmteste TV-Blondine» Sonya Kraus kürzlich im grossen «Blick»-Interview. Welche universelle Wahrheit hier aus dem Munde der Moderatorin von «Talk,Talk,Talk» spricht! Obwohl bei näherem hinsehen, Pardon: nachdenken, durchaus Zweifel angebracht sind, ob Kraus mit ihrer Aussage dasselbe gemeint haben könnte, wie wenn eine Markthändlerin in Somalia diese Worte gesprochen hätte.

Aber egal. Denn sie hätte das natürlich nie so gesagt, die Markthändlerin. Ihre Worte währen gewesen: «Geld ist mir wichtig. Geld bedeutet, ich kann meine Kinder ernähren». Aber eben. Alles nur eine Frage des Standpunktes.

Apropos Standpunkt. Der «Spiegel» liebt es, aber auch andere Revolverblätter üben sich in der simplen Kunst der Diffamierungskampagnen. Und wirklich: einfacher geht es nicht, das beweist uns mit schöner Regelmässigkeit der «Blick». So begann es Ende Januar mit einer simplen Schlagzeile: «Im Aargau fressen sie Büssis». Mehr brauchte es nicht, um eine Lawine empörter, schockierter, ja besorgter Bürger- Innen auf den Plan zu rufen.

Schon Tags darauf ging es deshalb weiter mit dem Titel «die Angst vor dem Katzenmörder» und O-Tönen aus der Bevölkerung wie: «Büssis essen klingt für mich einfach krank.

Die Tiere können sich nicht wehren». Aha. Was auf dieses Niveau folgte, darf sich dann jeder selbst ausdenken: Die lokalen chinesischen Restaurants wurden aufgelistet, eine Facebook- Gruppe «Jagt-die-Büssi-Fresser-und-geht-ihnen- an-die-Gurgel» gegründet, der «Blick»- Chef rieb sich darauf hämisch grinsend die blutbesudelten Hände und trieb seine Schreiberlinge zu immer mehr an, bis diese erschöpft aufgaben und sich fortan dem Schreiben von Kindermärchen widmen. Oder waren es Drehbücher für Splatter-Filme? Egal. Auch das wieder nur eine Frage des Standpunktes.

Oh, und nicht zu vergessen: In den Nachwehen der Affäre Büssimörder lancierte die SVP erfolgreich eine Initiative, die für Katzenfresser lebenslanges Exil auf dem französischen Mururoa-Atoll fordern – denn mit der extremen Rechten Frankreichs verstehen sie sich gerade so gut. Und da die Rechten sowieso bei den nächsten Wahlen das Weichei Nicolas Sarkozy ablösen, wird die Umsetzung der Deportationen ein Klacks.

Das alles wegen einer simplen Schlagzeile! Deshalb gilt «Quidquid agis, prudenter agas et respice finem» – «Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende». Oder wie es Peter Schmid aus Obernau in der «Blick»- Debatte so schön ausdrückte: «Sollte meiner Katze etwas passieren, gibt es Selbstjustiz!»

SATIRE

Westerwelle: Wir haben uns die Entscheidung zur Flugverbotszone nicht leicht gemacht

Dr. Alexander von Paleske — 18.3. 2011 — Der UN-Sicherheitsrat hatte in der Nacht die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen beschlossen.
Während unter anderem die USA und Frankreich für die Resolution stimmten, enthielten sich Deutschland, China, Russland, Brasilien und Indien der Stimme..

In diesem Zusammenhang erreichte mich die folgende E-Mail aus dem Jürgen-Möllemann-Haus in Berlin:

Guten Tag Deutschland

Es war eine schwierige Abwägung gewesen. Deutschland unterstützt ausdrücklich weite Teile der Resolution des UN-Sicherheitsrats, etwa die Verschärfung der Sanktionen gegen die Regierung von Staatschef Muammar Gaddafi.

Aber nach Abwägung, wer am ehesten Sieger bleiben wird, und mit dem wir dann weiter blendende Geschäfte machen werden, haben wir uns für Gaddafi entschieden, Demokratie hin, Freiheit her. Daher hat sich Deutschland der Stimme enthalten.
Der libysche Aussenminister hat sich heute überschschwenglich für die aufrechte deutsche Haltung bedankt.

Seit Jahren hat die Marke Made in Germany einen exzellenten Klang in den Gaddafi-Ohren. Jüngst war Gaddafi mit einem VW-Golf zu einem Interview gefahren, um sein Vertrauen in Deutschland und deutsche Produkte zu demonstrieren.

Gaddafis Frau kam auch gerne zur ärztlichen Behandlung ihres Diabetes nach Deutschland, und hat sich immer über die Spezialbehandlung gefreut, die ihr hier zuteil wurde. So durfte sie u.a. auch Limousinen aus dem Fuhrpark des deutschen Bundespräsidenten benutzen..

Muammars Sohn Saif al-Islam spricht perfekt Deutsch, was die Anbahnung von Grossaufträgen enorm erleichtert. Saif hatte ja auf Vermittlung des österreichischen Rechtsaußen Jörg Haider in Wien studiert, um sich adäquat auf höhere Aufgaben vorzubereiten.

Leider musste er, nachdem während einer seiner schönen ausschweifenden Parties eine der eingeladenen Prostituierten aus Bulgarien krankenhausreif geschlagen wurde, schleunigst Fersengeld geben. Mit der uneigennützigen Hilfe Haiders konnte er glücklicherweise unbehelligt das Land verlassen.

In schweizer Pressebrichten wird von dem Tod der Dame berichtet::

2007 starb eine Prostituierte auf Saifs Anwesen. Sie sei «vom Baum gefallen», als sie in dessen Schlafgemach klettern wollte, hiess es. Saif konnte sich noch in der gleichen Nacht mit seinem Privatjet aus dem Staub machen und musste auch später nie vor Gericht erscheinen. Die Gerichtsmedizin bekam die Leiche der Frau nie zu Gesicht.

Gaddafis jüngter Sohn, Saif Al-Arab konnte bei uns in München studieren und mit seinem Hofstaat in der Nobelherberge Bayerischer Hof absteigen.

Die hier alsbald gegen Saif eingeleiteten Strafverfahren wegen Bespucken eines Polizisten, Fahren ohne Führerschein, Alkohol am Steuer, Verdreschen eines Disco-Besitzers (hier wurde unberechtigter Weise auch mal ein versuchter Mord ins Gespräch gebracht), unerlaubter Schusswaffenbesitz und Waffenschmuggel, Verprügelung einer Hausangestellten wurden – Gott sei Dank – von der Münchener Staatsanwaltschaft mangels öffentlichen Interesses, und in Wahrung übergeordneter Staatsinteressen, allesamt eingestellt.

Das Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer wurde schon alleine deshalb eingestellt, weil es als gerichtsbekannt angesehen werden kann, dass Moslems keinen Alkohol trinken.
Hilfreich war vielleicht auch auch ein Dinner mit dem Münchener
Polizeipräsidenten Wilhelm Schmidbauer, um das Gaddafi-Sohn Saif al Arab gebeten hatte.

Es wäre sehr schade, wenn Saif jetzt durch die von uns abgelehnten Bombenangriffe nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten könnte.

Dann wollen wir auch die anstehenden Wahlen in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht vergessen. Dort wollen wir insbesondere bei den Pazifisten und Kriegsgegnern punkten. Das riecht natürlich etwas nach Opportunismus, aber Opportunismus war, wie ich Ihnen hinter vorgehaltener Hand mitteilen möchte, schon immer eines unserer Markenzeichen.

Ich hoffe, dass in Libyen alles so läuft, wie wir uns das vorstellen.

Euer

Guidomobil Westerwelle
Aussenminister

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Libyens Muammar Gaddafi schreibt an Angela Merkel

Dr. Alexander von Paleske –16.3. 2011– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

16.3. 2011
Muammar Gaddafi
Wüstenzelt Nr. 1
Tripolis
Arabic Republic of Libya

Mrs. Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Im Regierungsviertel 1
Berlin
Germany

Nachrichtlich an:

Aussenminister
Guidomobil Westerwelle

Hochverehrte Frau Bundeskanzlerin Deutschlands,

Es ist mir ein dringendes Bedürfnis, Ihnen für Ihre staatsmännische – pardon, staatsfrauliche – Haltung im Libyenkonflikt zu danken.

Ich bin gerade dabei, die letzten Nester der marodierenden Drogenkriminellen und Trunkenbolde in Benghazi auszuräuchern

Bald in voller Kontrolle
In der nächsten Woche werde ich die volle Kontrolle in meinem Wüsten- und Ölstaat zurückerlangt haben und ich werde zeigen, wie sehr mein Volk mich liebt.


Gaddafi: Mein Volk liebt mich. Screenshot: Dr. v. Paleske

Sie, verehrte Frau Bundeskanzlerin und Freundin des Gaddafi-Libyen, haben mit Ihrem fabelhaften Einsatz dafür gesorgt, dass es keine Flugverbotszone der NATO über meinem Land gegeben hat, was den Vormarsch meiner regulären und tapferen Truppen und Söldner enorm erleichterte.

Frankreichs Sarkozy ein Verrückter
Ich halte diesen Sarkozy aus Frankreich, der mit seinen abenteuerlichen und neokolonialistischen, aggressiven Plänen nicht durchgedrungen ist, für einen Verrückten, der mental im vorigen Jahrhundert lebt.

Er muss dringend in psychiatrische Behandlung, vielleicht können Sie ihm einen guten Nervenarzt empfehlen.
.
Auch US-Präsident Obama hat mich mit den gegen mich gerichteten Tiraden schwer enttäuscht. Aber wenigstens hat er davon abgesehen, wie 1986 einen Bombenangriff zu fahren.

Liebe Frau Merkel, ich werde Deutschland alsbald meine Dankbarkeit spüren lassen, und nur noch Waren ins Land lassen, auf denen „Made in Germany“ steht. Mein hochwertiges schwefelarmes Öl wird natürlich bevorzugt nach Deutschland geliefert werden.

Auch habe ich meinen lieben Söhnen Saif und Hannibal geraten, zukünftig in Deutschland Urlaub zu machen.

Staatsbesuch dringend
Ein Staatsbesuch meinerseits sollte auch nicht lange hinausgeschoben werden. Ich könnte mein Zelt vor dem Reichstagsgebäude aufschlagen. Dank des großen Freiraums würden ein paar meiner Kamele sicherlich nicht stören, vielmehr eine ganze Zahl von Neugierigen anlocken. Mir wurde gesagt, in Ihrer Regierung seien auch einige Kamele, aber die habe ich noch nie zu Gesicht bekommen.

Frau Bundeskanzlerin, ich freue mich schon riesig auf diese Reise und es ist gut zu wissen, wo die richtigen Freunde sind.

Mit den besten Empfehlungen
Muammar Gaddafi
Oberst und Herrscher.

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Angela Merkel an die Atom-Lobby: Sofort Aufklärungskampagne starten „Deutschland, Du kannst ruhig schlafen“

Dr. Alexander von Paleske — 13.3. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

13.3. 2011
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An alle Vorstände der deutschen Elektrizitätswerke
An alle Vorstandsmitglieder des Vereins „Atomkraft ist sicher“

Sehr geehrte Damen und Herren
liebe Freunde der Atomkraft,

die Erdbeben-Katastrophe in Japan, die auch zu einer Atomkraftwerkskatastrophe sich auszudehnen droht, nachdem auch der Block Drei des Kraftwerks in Fukushima zu explodieren droht – dort befindet sich Plutonium – erfordert von unserer Seite rasches Handeln.


Explosion am 12.3.2011. Screenshot: Dr. v. Paleske


Zerstörungen nach der Explosion am 15.3. 2011

Als erstes habe ich eine Sicherheitsüberprüfung aller deutschen Atomkraftwerke angeordnet – ein natürlich höchst überflüssiger Schritt, weil unsere Atomkraftwerkle ja dauernd sicherheitsüberprüft werden. Aber dieser Schritt gaukelt der Bevölkerung entschlossenes Handeln vor.

Deutschland ist nicht Japan
Als nächster Schritt müssen wir herausstellen: Deutschland ist Deutschland und Japan ist Japan. Man kann ja schließlich auch nicht Kartoffeln mit Reis vergleichen.

Mit anderen Worten:

1. Bei uns gibt es keine Erdbeben sondern bestenfalls Erdstöße.

2. Selbst wenn es bei und Erdbeben geben würde, dann würden sie niemals die Stärke der japanischen erreichen,

3. Selbst wenn sie diese Stärke erreichen würden: Unsere AKW’s sind erdbebensicher

4. Wir haben keine Tsunamis zu befürchten.

5. Selbst wenn wir mit Hochwasser rechnen würden, so sind unsere Anlagen gegen Hochwasser geschützt, zumal sich die Anlagen fast alle im Inland befinden..

6. Die Reaktorkatastrophe in Japan ist selbstverschuldet, uns kann das in Deutschland gar nicht passieren.

Nicht nur dass es jede Menge Störfälle in diesem japanischen Reaktor aus der Reaktorsteinzeit bereits gegeben hat, die, ähnlich wie bei uns, unter den Teppich gekehrt wurden und werden.

Vielmehr hat die japanische Regierung in ihrer Leichtfertigkeit die Kraftwerke nicht ausreichend gegen Tsunamis abgesichert, obgleich jedes Schulkind mittlerweile weiß, daß auf ein Erdbeben Tsunamis folgen können.

Es hätte den Japanern daher längst dämmern müssen, insbesondere nach der Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004, dass ihnen auch so etwas blühen könnte mit den entsprechenden Folgen für die AKW’s

Eine derartige Schlafmützigkeit, auch das muss Teil der Propagandaoffensive werden, ist den Deutschen mit ihrer vorausschauenden Ingenieurkunst und ihren äußerst verantwortungsvollen Politikern, absolut wesensfremd. Gerade deshalb haben wir vergangenes Jahr die Laufzeit unserer AKW’s bedenkenlos verlängern können, auch die aus der AKW-Steinzeit.

Für uns geht es daher in Deutschland jetzt darum, die Qualität der deutschen Kernkraftwerke herauszuarbeiten, und die verbleibenden Risiken, die ich als promovierte Physikerin natürlich nur allzu gut kenne, propagandistisch unter den Teppich zu kehren.

Was uns nämlich sonst blühen könnte, wäre ein politischer Tsunami, der uns bei den anstehenden Wahlen hinwegspülen könnte.

Das gilt es zu verhindern.

Motto unserer Kampagne muss daher sein:

Gute Nacht Deutschland, Du kannst gut schlafen

Herzliche Grüsse

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

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