USA

Rupert Murdoch bläst zum Angriff auf Obama

Dr. Alexander von Paleske –28.8. 2010 —- Es ist noch nicht lange her, da unterstützte Rupert Murdoch mit seinen Medien die Kandidatur Obamas, nachdem seine erste Wahl, Hillary Clinton in den Vorwahlen unterlag. Er war davon überzeugt, dass mit einem Republikaner wie McCain die Wirtschaftskrise nicht in den Griff zu bekommen ist.

Es war eine Art „Kröte“, die Medienkrake Murdoch, der in Deutschland den Bezahl-Fernsehkanal Sky (früher Premiere) kontrolliert, schlucken musste, denn er ist von Herzen erzkonservativ und es gibt auch nur zwei Politiker, die er wirklich respektierte: Margaret Thatcher und Ronald Reagan, nicht aber Obama.

Die anderen Politiker förderte er, benutzte er, und ließ sie fallen, wenn sie in der öffentlichen Meinung abrutschten. Wir haben darüber ausführlich berichtet

Zum Abschuss freigegeben
Nun hat er Obama und die Demokraten offenbar zum “Abschuss freigegeben“. Als Treiber dienen zwei bei seinem Fernsehsender Fox festangestellte Mitarbeiter: Sarah Palin, vormalige Gouverneurin von Alaska und unterlegene Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, und Glenn Beck.

Für Fox News ist Qualitätsjournalismus ein Fremdwort und der Appell an die Emotionen täglich Brot.

Glenn Beck ist auf Fox nicht nur Moderator, er ist Prediger, Prediger der Rechten. Er schärft seiner ständig wachsenden Zuhörerschaft ein, dass Amerika eine gottgewollte und gottgegebene Überlegenheit besitze, die allerdings durch Leute wie Obama gefährdet sei. Er nennt Barrack Obama ganz offen einen (schwarzen) Rassisten.


Prediger Glenn Beck bei der Arbeit. Screenshot Dr. v. Paleske

Heute, am Jahrestag der Rede des Bürgerrechtlers Martin Luther King hat er zu einer großen Demonstration an der gleichen Stelle aufgerufen, an der Martin Luther King vor 47 Jahren ausrief
„I have a dream“, am Lincoln Denkmal in Washington D.C.

Restore Honour

Glenn Becks ( Rechts-) Veranstaltung läuft unter dem Thema : „Restore Honour” honouring our heroes, our heritage, our future.
Erwartet werden Hunderttausend – mindestens.

Auch Sarah Palin ist mit dabei. Mit ihrer Tea-Party-Truppe trommelt sie landesweit für erzkonservative Kandidaten in den Vorwahlen der Republikaner. Der Begriff Tea-Party hat nichts mit gemütlichem Nachmittags-Tee zu tun, sondern soll an die „Boston Tea Party“ 1773 erinnern, das Signal zum Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs (1776-1783) gegen England.

Nur diejenigen Kandidaten haben ihre Unterstützung, die sich

-´gegen Abtreibung

– ´gegen Einschränkung des Waffenbesitzes

– gegen Klimaschutzgesetze

– gegen Kranken-Pflichtversicherung

– gegen Reichensteuer

einsetzen.

Das bekam Senator McCain zu spüren, der daraufhin in opportunistischer Manier sich ein Palin-Mäntelchen überwarf.

Von 30 Kandidaten ihrer (Rechts-) Wahl haben es immerhin 12 in den Republikaner-Primaries geschafft, die Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, darunter Joe Miller in Alaska, der die Senatorin Lisa Murkowski aus dem Rennen warf, weil sie Palins Ansprüchen nicht genügte.

Nachdem die Republikaner unter G.W. Bush abgewirtschaftet hatten, schafften es nun Sarah Palin und Glenn Beck mit Hilfe von Rupert Murdochs Medien-Empire, die Erzkonservativen unter ihrer Flagge zu sammeln und ihnen (unberechtigte) Hoffnungen machen.

Die Republikaner als Partei sind über Palin gespalten, weil sie so für viele unwählbar geworden sind. Rupert Murdoch ist das offenbar gleichgültig, denn selbst wenn die Republikaner bei den anstehenden Teilwahlen nicht den großen Durchbruch schaffen, so ist Obama allemal geschwächt und lässt sich der Druck auf ihn erhöhen, gegen alle Sozialpläne und Steuererhöhungen.

Wie sagte doch Glenn Beck
Wenn sie auf der Webseite ihrer Kirche die Worte ‚Soziale Gerechtigkeit‘ oder ‚wirtschaftliche Gerechtigkeit‘ finden – rennen sie davon so schnell sie können. Das sind Codewörter.Wenn ihr Priester so was verwendet, suchen sie sich eine neue Kirche. Soziale Gerechtigkeit ist ein Codewort für Nazismus und Kommunismus.


Plakat der „Tea Party“

8 Millionen US-Amerikaner lauschen diesem Dreck Tag für Tag auf Murdochs Kanal.

Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
Die Rache der Sarah Palin
Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?

SATIRE

Nachricht der Woche: Freigesprochener Frosch von Hunden gebissen

Dr. Alexander von Paleske — Diese Überschrift hatte ich eigentlich bei Kai Diekmanns BILD erwartet, stattdessen fand ich in seiner Postille einen Artikel über den im Video festgehaltenen „Höhepunkt“ einer Dame auf einer Bungeekugel mit dazugehörigem verzerrtem Gesicht.

Zehntausende sollen angeblich dieses Video angeklickt haben. Das erinnert mich an die Fliegen und den Kot: Millionen fliegen können nicht irren…

Wie kann ein freigesprochener Frosch von Hunden gebissen werden? Des Rätsels Lösung heißt Kachelmann, der Wetterfrosch. Der sollte „ bis aufs letzte Hemd ausgenommen werden“ und zwar von seinen Geschäftspartnern.

Wenn man boshaft wäre, würde man Im Englischen sagen „dog eats dog“ aber da es sich um einen Wetterfrosch handelt und es lediglich bei einem Versuch der „Wegnahme des letzten Hemdes“ blieb, hatte der Titel wie oben angegeben lauten müssen. Wetterfrosch von …….

Freigesprochen ist der Herr Kachelmann ja schon, von der Qualitätsjournalistin Sabine ZEIT-Rückert. Und jetzt holt der Frosch über seinen Anwalt zum Schlag gegen die ihm feindlich gesonnene Mannheimer Justiz aus, eine Dienstaufsichtsbeschwerde jagt offenbar die nächste.

Dienstaufsichtsbeschwerden tragen aber meistens den Kürzel f f f was soviel bedeutet wie formlos, fristlos fruchtlos.

Diese enorm wichtige Kachelmann-Meldung verdanken wir übrigens der ruhelosen investigativen Tätigkeit des SPIEGEL, der zwar bis heute sich außerstande sah, die Ostsee- Kaperung des Frachtschiffes Arctic Sea, das am 16.8. 2009 also vor einem Jahr, vor Westafrika wieder auftauchte, sachgerecht aufzuklären. Und so erscheinen weiterhin Artikel in Printmedien und im Internet, die von einem Mysterium reden, statt von einem Mossad(irium).
Aber Kachelmann-Aufkärung ist ja schliesslich auch was.

Na denne.

Zum Kachelmann-Rückert-Freispruch
Kachelmann frei: Danke, danke Frau Sabine ( ZEIT) Rückert

Zur Arctic Sea
Kaperung der Arctic Sea – Verurteilung eines Piraten, Verdummung der Oeffentlichkeit
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Kaperung der Arctic Sea – die Indizienkette beginnt sich zu schliessen
Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?
Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht
Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten

Zu BILD-Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

kriminalitaet

Hypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

Dr. Alexander von Paleske — 24.8. 2010 — Nachdem der ehemalige Chef der Skandalbank Hypo-Alpe Adria (Skandalpe), Wolfgang Kulterer, verhaftet wurde, hat nun – endlich möchte man sagen – ein ehemaliger leitender Angestellter der Bank, Christian Rauscher, am vergangenen Freitag im Fernsehen der Alpenrepublik ausgepackt.
Zwar wurde er verdeckt gezeigt, aber die ehemaligen Mitarbeiter der Hypo-Alpe hatten ihn sofort an der Stimme erkannt.

Über Rauscher hatten wir bereits in einem unserer ersten investigativen Artikel berichtet, knapp einem Monat bevor diese Prima-Bank von der BayernLB gekauft wurde, ein Kauf, der den bayerischen Steuerzahler summa summarum schließlich 3,7 Milliarden Euro kosten sollte, ohne Gegenwert versteht sich.

<b>Damals schrieben wir:

Der Koffer eines Selbstbeschädigers
Ein Christian Rauscher, Schatzmeister der Bank, bestrafte sich nun offenbar selbst, und als die Polizei im Januar 2005 in seine Wohnung kam, stand dort ein Koffer. Die Polizisten sahen den Koffer, nahmen aber offenbar keine Notiz davon, denn hier ging es um einen angeblichen Überfall – in Wirklichkeit aber Selbstbeschädigung. Alarmierte Bankangestellte rannten in die Wohnung und sicherten den Koffer, in dem offenbar Belastungsmaterial en Masse sich befunden haben soll und trugen ihn fort mit der Bemerkung, hier ginge es um Bankgeheimnisse. Die Polizei ließ sie ziehen. Gut solche Kofferträger in einer Bank zu haben.

Bei den besagten Kofferträgern soll es sich um keinen geringeren als Wolfgang Kulterer selbst und den damaligen Hypo-Alpe Sicherheitschef gehandelt haben.

„Rattennest“ statt Bankbetrieb
Was Rauscher nun enthüllte, lässt den Eindruck eines „Rattennestes“ aufkommen, statt eines geordneten Bankbetriebes.

– Koffer voller Geld sollen mit Lear-Jets aus Balkanländern nach Klagenfurt geflogen worden, und dann, nach Auftanken und Zusteigen eines Hypo-Alpe-Vorstandsmitglieds, nach Liechtenstein weitergeflogen sein

– Im Schloss Freyenthurn wurde eine Art Bankfiliale eingerichtet, bestehend aus einem Beratungszimmer und einem Safe, von wo aus angeblich sehr diskret Kunden aus Italien und Kroatien bedient wurden.

Das Schloss Freyenthurn stammte aus dem Bankrottnachlass der General Partners Gruppe, die wiederum im engen Kontakt mit der WMP Bank, später General Commerce Bank stand, dort, wo eine Truppe von internationalen Finanzgangstern bestehend aus Adnan Khashoggi, Rakesh Saxena, Raoul Berthamieu (Berthaumieu alias Lee Sanders) Regis Possino, Sherman Mazur und Amador Pastrana sich betrügerisch gemütlich breitgemacht hatte.

– Kulterer habe sich angeblich um den korrupten kroatischen Ex-Premier Ivo Sanader gekümmert, während sein ebenfalls wegen Bilanzfälschung bereits verurteilter Vorstandskollege Günter Striedinger sich angeblich um den mittlerweile wegen Betrugs und Unterschlagung verurteilten kroatischen Ex-General Vladimir Zagorec gekümmert habe.

– Die austrische Finanzmarktaufsicht FMA soll keine Chance gehabt haben, diese krummen Geschäfte zu prüfen. Wenn es Probleme gab, dann habe Kulterer sein Netzwerk kontaktiert, dazu gehörte auch der damalige Finanzminister und Jörg-Haider Freund Karl-Heinz Grasser, der wiederum hatte bei der Finanzmarktaufsicht seine Spezis untergebracht:

– Grassers Ex-Verlobte Natalia Corrales-Diez

– Grassers ehemaligen Sprecher Manfred Leupschitz

– Grassers ehemaligen Kabinettschef Heinrich Traumüller

Wie schön.

Unaufgeklärte Skandale
Derweil harren die anderen austrischen Skandale der juristischen Aufarbeitung:

-Der Immofinanz-Skandal

– der BUWOG-Skandal

-der Libro-Skandal

-der Auer-von Welsbach Skandal

-der Y-Line Skandal

– der FirstInEx-Skandal

-der Meinl-Skandal

über die wir alle bereits zusammenfassend berichtetet haben.

Für alle Genannten, soweit nicht verurteilt, gilt die Unschuldsvermutung.

Armes reiches Österreich: Reich an Skandalen, arm an fähigen Politikern ohne Skandalsumpf-Verwicklung.

Oder, um (abgewandelt) mit Konrad Adenauer zu reden „Mein Jott, wat soll aus Österreich werden?“

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

Zur Skandalrepublik Österreich
link Österreich – Ein Land versinkt im Skandalsumpf
link Österreich: Paradies für Wirtschaftskriminelle?
linkEin APO-Mann aus Wien – Martin Schlaff
Neues aus Oesterreich – von Skandalen, Neubesetzungen und Freisprüchen

Satire zum Thema
linkGuten Morgen Deutschland, ich bin KHG, der Karl-Heinz Grasser aus Wien
link SPÖ-Ex Bundeskanzler Gusenbauer schreibt an Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder
linkMuammar el Gaddafi: Jetzt rede ich zum Thema „Jörg Haider und die Euro-Millionen“

medien

Eine Plage im Internet: Die Basher

Dr. Alexander von Paleske —22.8. 2010 — Mit dem Aufkommen des Internets und der Chatseiten hat sich eine Art Pest ausgebreitet: die Basher. Gezielte Meinungsbeeinflusser, entweder bezahlt, oder aus „Patriotismus“ oder aber aus eigenem wirtschaftlichen bzw. politischen Interesse.

Vor der Etablierung des Internets gab es eine Beeinflussung nur indirekt über Journalisten .Mit dem Internet haben sie, wie der Bürgerjournalismus, direkten Zugang, und, dazu noch, anders als bei Leserbriefen, unter dem Deckmantel der Anonymität.

Zu einer Plage werden sie, weil sie unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung, und zwar der individuellen, des Wettkampfs der Meinungen sozusagen, ganz bewusst andere Ziele verfolgen.

Eigentlich, nach der strengen Definition, ist ein Basher wie folgt definiert:

A basher is an individual, either acting alone or on behalf of someone else, who attempts to devalue a stock by spreading false or exaggerated claims against a public company. After the stock’s price has dropped, the basher, or the basher’s employer, will then purchase the stock at a lower price than what he or she believes it is intrinsically worth. This is an illegal activity that can carry significant legal repercussions. The basher is generally paid on the basis of how many lies and negative rumors are spread, which can dramatically affect a stock’s value. If an investor believes some of the lies, he or she may sell off the stock at the higher price before it falls. The basher will then purchase the stock and ride out the gains.

Mittlerweile wird der Begriff gelegentlich wesentlich umfassender verwendet, so auch hier .

Dabei lassen sich zwei Gruppen voneinander trennen:
Die erste Gruppe sind oftmals Angehörige einer Sekte, Mitglieder politischer Parteien, Bürger eines Staates, die das als ehrenamtliche Aufgabe ansehen, Imagepflege zu betreiben, oder bezahlt werden, um Internet-Imagepflege zu betreiben für Regierungen, Firmen bzw. Einzelpersonen.

Ihr Tätigkeitsfeld sind Diskussions-Chaträume und Kommentare zu Artikeln, die im Internet erscheinen, sei es in Online- Magazinen oder den Online-Auftritten von Medien, sowie bei dem Internet-Lexikon Wikipedia. Dort , entweder in der direkten Editierung von Artikeln, oder in Beiträgen auf der Diskussionsseite von Artikeln, insbesondere dann, wenn die Artikelseite wegen anhaltendem Vandalismus gesperrt ist.

Bei der der zweiten Gruppe handelt es sich um Leute, die in Diskussionsforen oder Kommentarseiten von Printmedien-Onlineauftritten, den Kurs eines Wertpapiers versuchen zu drücken oder hochzutreiben, durch gezieltes Schlechtmachen bzw. Schönreden Bei den Wertpapieren handelt es sich oftmals um sogenannte Penny Stocks.

Allen Bashern ist gemeinsam, dass sie nicht an einer echten genuinen Diskussion interessiert sind, sondern ein bestimmtes Ziel verfolgen, nicht Meinungswettkampf, sondernd gezielte Meinungsbeeinflussung.

Mittel zur Erreichung des Ziels sind:

Direkte Falschbehauptungen.

Ausstreuen von Gerüchten.

Direkte Attacke(n) auf Artikelschreiber und/oder andere Diskussionsteilnehmer bis hin zur groben Beleidigung.

Versuch des Bloßstellens von Diskussionsteilnehmern und/oder Artikelschreibern.

Bezug auf eine oder mehrere unseriöse Quellen deren Überprüfung viel oder sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Unsubstantiierte Kritik an Artikeln.

Lange Beiträge, ohne zur Sache zu kommen (Ziel: Ermüdung und Verwirrung).

Pseudodiskussion mit anderen Bashern aus dem gleichen Stall, oder eines unter verschiedenen Namen auftretenden Bashers mit sich selbst.

Damit unterscheiden sich die Basher auch von den Trollen, denen es gerade nicht um Meinungsbeeinflussung geht.

Die Demaskierung ist oftmals schwierig, da die Basher nicht selten mit der geschickten Vorgabe eines Erkenntnisinteresses und Diskussionsfreudigkeit auftreten.

Selten kommt es einmal zu einem „Schuldeingeständnis“ wie hier.

Confession of a paid basher
…Today I want to come clean about something I feel very badly about. I cannot undo some of the things I have done, but hopefully this message will prevent other such occurrences in the future.
I am a paid basher. Yes, it is true. Today is my last day at this company; I’m moving on to a new job. But before I go, I want to explain a few things because this just isn’t right and I won’t feel good about myself until I expose this sham. It has hurt too many people and I don’t want it on my conscience anymore. I can no longer live with a lie.
I work for a company in Stamford, CT. Basically, it’s a Boiler Room much like the one in the movie of the same name. The idea behind my group is to bash the price of a company’s stock down low enough to where the group of investors who retained our companies services can buy the stock really cheap and perhaps even take it over all together.

There are approximately 70 people at the company divided into several groups. My group, consisting of 5 people, is responsible for BIFS. While I probably shouldn’t give any names of anyone working here now, what the heck, I’m leaving here, so what can they do? Sue me? Ha! I can tell you that G. was part of my group until he left last week, as was Richard. Others who have been part of this include early bashers like E.and S. You may be interested to know that some hypsters, such as Am. and BI. have also been part of the scam (more on that later).

There are several companies engaged in the bashing business, ours is not the only one. However, I can tell you that not every basher in here is a paid basher.

Having done this for two years, I can usually tell who is a paid basher and who is merely someone having a little fun.

While unpaid bashers have a different motive than someone like me, they can be unwilling accomplices to helping me achieve my ultimate goal and they also spread rumor and confusion throughout a room, which also helps me.

What is that goal? Well, I am merely a cog in a much larger machine, so my bosses never really explained the big picture to me, but I’d say essentially, G. was right. There are several companies who are quite familiar with S… and who are deathly afraid of it. There are three types of bashers here Advanced, Intermediate and Beginner.

— An Advanced-level basher (also known as a Silver Tongued Devil) would spread false or misleading information about the company. They would deal in facts, countering every longs post with articles, news reports and opinion surveys that gave a negative impression about the company.

—An Intermediate-level basher (also known as a Serpent) would try to weasel their way into the confidence of longs and create doubt using rumor or innuendo.

— Finally, a Beginner-level basher (also known as a Pitchfork) would attempt to create confusion in the room by distracting other posters with satire, name calling and pointless arguments. The idea was to make sure no serious discussion of the stock could take place. A Pitchfork was usually a basher, but not always.

Sometimes, we would throw in a hipster Pitchfork such as Am. or Bi. to create the illusion of an argument going on. What was really funny (in a perverse way, I guess) was that Am. and I sat next to each other, laughing the whole time

. I was a Pitchfork. I was paid a base wage of $12 an hour for my services. I was given a $1 bonus for every post over 100 per day as well as a monthly bonus of $100 for every penny the stock had dropped from the previous month. I was also paid a bonus for bashing on weekends. While this may not sound like much, I made a decent, though dishonorable, paycheck.

Der vollständige Beitrag hier

Politisches Bashing
Am 19.1. 2009 fand sich in der linksliberalen israelischen Zeitung Ha‘aretz folgender Artikel:

Israel recruits ‚army of bloggers‘ to combat anti-Zionist Web sites
Israelis who speak a second language to represent Israel on ‚problematic‘ Websites in new Absorption Ministry program.
——–By Cnaan Liphshiz

The Immigrant Absorption Ministry announced on Sunday it was setting up an „army of bloggers,“ to be made up of Israelis who speak a second language, to represent Israel in „anti-Zionist blogs“ in English, French, Spanish and German.

Am 7.10.2009 ein weiter Artikel in der kritischen israelischen Website Ynet:

Thought-police is here
Rona Kuperboim slams Foreign Ministry’s plan to hire pro-Israel talkbackers.
The Foreign Ministry unveiled a new plan this week: Paying talkbackers to post pro-Israel responses on websites worldwide. A total of NIS 600,000 (roughly $150,000) will be earmarked to the establishment of an “Internet warfare” squad.
…….. good PR cannot make the reality in the occupied territories prettier. Children are being killed, homes are being bombed, and families are starved. Yet nonetheless, the Foreign Ministry wants to try to change the situation. And they have willing partners.
……..Any attempt to plant talkbacks online must fail. Especially if the State is behind it. Not only because it’s easy to identify responses made on behalf of someone, but also because it’s anti-democratic. When the Israel Electric Company or other companies do it, it’s annoying. Yet when the State does it, it’s dangerous. Imposters on behalf of the government are threatening free discourse even if they only wander through the virtual space. The Internet was meant to serve as an open platform for dialogue between people, rather than as a propaganda means.

Was tun?
So, wie soll man mit dieser neuen Pest umgehen? Wenn man einen wesentlichen Teil des Internets, nämlich die freie Diskussion, nicht unterbinden will, dann muss man eben lernen, damit zu leben, und gleichzeitig sich dessen bewusst sein, mit ihr rechnen, ohne gleich in jedem kritischen Beitrag einen Basher zu vermuten. Gelassenheit ist angesagt.
Es sei auf unseren Artikel über den „inneren Reichsparteitag“ der Frau Mueller-Hohenstein verwiesen und auf die Auseinandersetzung um den mittlerweile verhafteten Wolfgang Kulterer auf der Wikipedia-Website. Auch hier drängte sich der Verdacht auf, dass sich um „Basher “ handelte. Letztlich obsiegten von unserer Seite Humor, Gelassenheit und die besseren Argumente.

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Kommentare
Frau Rabe – 22. Aug, 11:03
aha, einen Namen hat diese Gruppe also auch bekommen. Ich treffe solche Leute oft in Mutter-Kind-Foren, sie springen einem regelrecht ins Auge 😦
antworten – löschen

General-Investigation (Gast) – 23. Aug, 10:20
Das gab es schon immer…
Was ist an dieser Art der Beeinflussung so neu – der Englische Begriff dafür oder das es nun über das Internet überall betrieben wird?
Wollen wir nun alles Bashing nennen, was tatsächlich Beeinflussung ist – dann wäre jede Werbung doch auch Bashing.
Es gibt an dieser Sache an sich zwei Seiten, nämlich die einen die beeinflussen wollen und die anderen, die es zulassen.
Würde man es so sehen, gäbe es doch gar kein Problem.
Ich sehe es einfach so, das es die Meinung einen Einzelnen ist, die ich durch meine Meinung oder Fakten widerlegen kann.
Passt mir die Reaktion des andere nicht, muß ich nicht weiter darauf reagieren. es ist mir also selbst überlassen, ob ich weiter darauf eingehe.
Es scheint eher eine Entwicklung unserer Zeit zu sein, das jemand sich manipuliert fühlt, weil ein anderer eine andere Meinung oder Auffassung vertritt und es nicht akzeptiert wird, das eine andere Meinung dazu existiert.

Natürlich gab es bisher Personen, die dafür bezahlt wurden, das man z.B. bei Wikipedia Informationen zu Personen und Unternehmen so veränderte, das ein positives Bild entsteht, aber das ist wohl eher Betrug – wenn es denn um Vorteile finanzieller Art geht, die man damit erreichen kann oder will.

Meiner Meinung nach muß man nicht gleich jeden Mist aus den USA übernehmen, um damit neue Grundlagen zu schaffen, das niemand mehr seine eigene Meinung sagen mag um nicht in den Verdacht zu geraten, professionell zu beeinflussen zu wollen.

Diese grundsätzliche Annahme wäre wirklich lächerlich, aber es scheint sich im Internet speziell eine Kultur zu entwickeln, die für alles eine ganz spezielle Erklärung sucht.

onlinedienst – 23. Aug, 13:00
Bezeichnung, nicht Erklärung
Werbung gibt sich i.d.R. als solche zu erkennen bzw.kann als solche erkannt werden. Das hat nichts mit der hier thematisierten Meinungsmanipulation unter dem Deckmantel der Diskussionsfreude und Mitarbeit zu tun. Genau so wenig, wie die Manipulationen bei Wikipedia als Betrug qualifiziert werden können, weil zum Betrug notwendigerweise der Vermögensschaden beim Opfer gehört, der hier gar nicht vorliegt. Vielmehr handelt es sich um einen Info-Schaden durch Manipulation. Die Bezeichnung (nicht: Erklärung) der Täter als „Basher“ trifft dies wohl am besten.
Gruss
Dr. v. Paleske

General-Investigation (Gast) – 25. Aug, 17:39
“ Werbung gibt sich i.d.R. als solche zu erkennen bzw.kann als solche erkannt werden. Das hat nichts mit der hier thematisierten Meinungsmanipulation unter dem Deckmantel der Diskussionsfreude und Mitarbeit zu tun.“

Sie wollen doch jetzt nicht behaupten das man mit Werbung nicht eine Meinung beeinflusst, das kann nicht ihr ernst sein. Und im übrigen gibt es auch versteckte Werbung, aber das ist etwas anderes und ich will es auch nicht weiter vertiefen.

“ Genau so wenig, wie die Manipulationen bei Wikipedia als Betrug qualifiziert werden können, weil zum Betrug notwendigerweise der Vermögensschaden beim Opfer gehört, der hier gar nicht vorliegt.“

Natürlich kann eine Manipulation bei Wikipedia einen Betrug darstellen – zumindest einen versuchten Betrug – denn aus der Manipulation von Daten, die zum Ziel hat einer Person einen Eindruck zu hinterlassen, der geeignet ist die Meinung dahingehend zu einem Unternehmen zu beeinflussen, das aufgrund dieser geänderten Daten ein Geschäft auch nur in Betracht gezogen wird, ist eine Straftat. Es bedarf keines Vermögensschadens, sondern lediglich die Absicht dazu – so sagt es das Strafgesetzbuch.
Und exakt das wurde schon mehrfach bei Wikipedia gemacht und ist sehr wohl vergleichbar mit dem, was man hier „bashen“ nennt.
Wenn man das ganze sinnvoll übersetzt heißt es doch lediglich zerstören – aber was wird zerstört, vielleicht die Meinung eines anderen, weil die Faktenlage nicht gerade wasserdicht ist?

Wie ich schon im ersten Kommentar sagte, gibt es einen der manipulieren möchte und einer, der es zuläßt.
Lässt man es nicht zu, ist die Manipulation beendet.
Somit ignoriert man die entsprechende Person und das Problem hat sich ganz von alleine aufgelöst, weshalb ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, warum man auch und gerade im Internet immer alles zu einem Problem erheben muß, wo doch die Lösung so einfach ist, denn im realen Leben lasse ich zur Not einfach jemanden stehen oder habe keinen Kontakt mehr mit ihm.
Im Internet wird ein riesiger Aufstand darum gemacht.
Das gibt Einblicke…

Onlinedienst
Nur kurz zu Ihren Einwänden:
Sie malen ein Idealbild der Internetdiskussion, das mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.
Dass nämlich alle miteinander auf Augenhöhe kommunizieren, alle den gleichen Wissenstand und damit den gleichen Durchblick haben und deshalb sich gar nicht manipulieren zu lassen brauchen („selbst schuld“). Davon kann – leider – keine Rede sein.
Beispiel: Wer mit Krebs oder einer anderen chronischen Krankheit konfrontiert ist, der geht eben auch ins Internet, um sich Rat zu holen, und trifft dort auf guten und auch auf schlechten bzw. extrem schlechten. Das zu filtern – gerade wenn man verzweifelt ist – eine extrem schwierige Aufgabe.
Ein weiteres Beispiel: Die HIV / AIDS- Leugner, an vorderster Front der Mediziner Köhnlein. Wie viele Menschen sind allein in Deutschland seinem „Rat“ gefolgt? Seinem Blödsinn, der allein in Südafrika etwa 300.000 Menschen das Leben gekostet hat?
Oder in Deutschland, wo seine Verharmlosungsstrategie zu einem leichtsinnigeren Verhalten (bare back) geführt hat?. Allein das Beispiel zeigt, wie Meinung manipuliert werden kann.

Ich will es dabei belassen.

Kurz noch zu Wikipedia und Betrug.
Die Masse der Manipulationen bei Wikipedia hat nichts, aber auch gar nichts mit Vermögensschäden zu tun, sondern spielt sich im Bereich der Politik,der Geschichte, der medizinischen Quacksalberei, des Glaubens etc ab. Immer wieder müssen Artikel gesperrt werden, weil hier versucht wird, zu manipulieren.
In extremen Ausnahmesituationen, beispielsweise eine Firma steht vor dem Bankrott und fälscht die Zahlen mag es auch einmal um Betrug im strafrechtlichen Sinne gehen, spielt in der Praxis m.E. aber so gut wie keine Rolle.

Im übrigen ist es völlig belanglos, wo der Begriff Basher herkommt, sondern nur, ob er zutrifft oder nicht. Ihr Haupteinwand (warum alles aus den USA übernehmen) ist doch recht formaler Natur. Haben Sie einen besseren deutschen, dann lassen Sie es mich wissen.
Gruss
Dr. v.Paleske

Krieg

Afrikas Todeshändler Victor Bout soll an die USA ausgeliefert werden

Dr. Alexander von Paleske> — Vor zwei Jahren wurde der international operierende russische Waffenhändler Viktor Bout in Thailand verhaftet.


Viktor Bout im thailändischer Auslieferungshaft, Screenshot vom 20.8. 2010

Wir haben mehrfach über dessen Aktivitäten hier berichtet.

Bout kann für sich in Anspruch nehmen, etliche Kriege in Afrika durch seine Waffenlieferungen entweder angeheizt, am Laufen gehalten, oder erst ermöglicht zu haben, darunter in Sierra Leone, Liberia, DR Kongo und Angola.

Er setzte allerdings damit nur das erbärmliche Treiben der USA, Grossbritanniens, Frankreichs, Apartheid-Südafrikas und der UdSSR fort, die seinerzeit Stellvertreterkriege, wie der in Angola, mit Geld und Waffenlieferungen starteten bzw. am Laufen hielten.

Nach dem Ende des Ost-West Konflikts verloren die Grossmächte vielerorts das Interesse and der Fortsetzung der Konflikte, die Millionen Menschen in Afrika das Leben gekostet hatten, und nun sprang Bout als Waffenlieferant ein. Er lieferte vornehmlich gebrauchtes Kriegsgerät aus Warschauer Pakt- Beständen, wie ein Versandhändler, pünktlich innerhalb von zwei Wochen, sozusagen bis vor die Haustür.

Als Transportmittel dienten ihm alte russischeTransportflugzeuge des Typs Antonov und Ilyuschin, die selbst auf Sandpisten mit schwerem Gerät noch landen konnten.

Neben Barem akzeptierte Bout als Zahlungsmittel auch Diamaten und Rohstoffe wie Coltan, die auf dem Rückweg mitgenommen wurden.

Und Bout belieferte dieTaliban in Afghanistan vor dem 11.9. 2001.

Nach dem Einmarsch der USA und deren Verbündeter in Afghanistan wurde er – ebenso wie nach dem Einmarsch in den Irak 2003 – von den USA kontraktiert, obgleich ein internationaler Haftbefehl gegen ihn vorlag, dem er sich zu entziehen wusste.

Bout dehnte schliesslich seinen Tätgkeitsbereich nach Lateinamerika aus, nach Kolumbien.
Allerdings wollte er nicht die Regierung Kolumbiens beliefern, bzw. Paramilitärs oder Drogenbosse, sondern
die linksgerichteten Guerillas der FARC. Denen wollte er nicht nur alte AK 47 liefern, sondern Flugabwehrraketen und Geschütze. Damit rief er die USA auf den Plan und gegen sich.

So kam dann schliesslich seine Verhaftung in Thailand zustande, ein US Zielkommando hatte ihn dort aufgestöbert..

Nun entschied heute ein thailändisches Gericht, dass Bout nicht, wie von ihm gewünscht, in sein Heimatland Russland abgeschoben, sondern an die USA ausgeliefert werden soll.

Sollte es dort nicht zu einem Deal mit der Staatsanwaltschaft kommen, wird Bout möglicherweise auspacken, dann könnte es für das Pentagon und die Regierung der USA noch recht ungemütlich werden.

linkViktor Bout, Afrikas “Merchant of Death”
Conflicts in Africa – Millions suffered, a few became millionaires, one of them: Viktor Bout (Butt)
linkViktor Bout – Auslieferung in die USA?

linkUgandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es.
linkKokain, Kindersoldaten und Killerkommandos – auf den Spuren des Waffenhändlers Yair Klein.
Angolagate in Frankreich – Geldgier, Geschütze und Granaten
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

SATIRE

Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers

Dr. Alexander von Paleske —18.8. 2010 — Rechtzeitig vor Beginn der Frankfurter Buchmesse kommt am 30. August das mit Spannung erwartete Buch des Hartz-IV –Finanzierungs-Spezialisten, politischen Kaltduschers, SPD- Mitglieds sowie Nebengleis-Bundesbankers, Thilo Sarrazin, heraus:


Politischer Kaltduscher Thilo Sarrazin

Titel des enorm wichtigen und bahnbrechenden Buchs: Deutschland schafft sich ab.

In der Verlagsankündigung heißt es:

Bundesbanker Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben.
Er,Sarrazin, will sich also nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird.
Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen.

Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.

Fort mit den bequemen Lebenslügen
Dieses Buch wird also mit liebgewonnenen Lügen aufräumen, der Bundesregierung die Auswahlempfehlung für die richtige „Peitsche“ gegen arbeitsscheue und in Trainingsanzügen herumlaufende Hartz IV –Empfänger geben und Lösungsvorschläge zur Migranten- Kopftuch- Gemüsehändler- und Obsthändlerkrise machen.

Keine Überraschung wäre es, wenn das Buch auch detaillierte Baupläne zur Errichtung einfacher Verkaufsstände für Tickets (ohne Rückfahrmöglichkeit) nach Anatolien enthalten würde, samt einer Beschreibung der Reiseroute in deutsch und türkisch.

Angeblich soll sich, nach bisher unbestätigten Gerüchten, auch eine Rechtspartei um ein größeres Kontingent Bücher bemühen, um das Prachtwerk dann an ihre Anhänger und Freunde weiterzureichen. Allerdings, so wollen Gerüchte wissen, wolle man, statt des aufreizenden roten, es mit einem neutraleren braunen Einband versehen.

In der SPD setzt sich nun die Erkenntnis durch, dass dieses Buch, zwar nicht wegen des farblichen Einbands, aber wegen des Inhalts nicht offensiv sondern eher versteckt auf Parteiständen in Fussgängerzogen bereitgehalten werden sollte.

Die Farbe des Einbands passe zwar gerade noch so eben in das Bild der heutigen SPD (zartrosa wäre besser gewesen), nicht aber der Inhalt., welcher der der internationalistischen Tradition der SPD zuwiderlaufe.
.
SPD-Vorstandsmitglied Andrea Nahles hat verschiedentlich aber deutlich klargemacht, dass ein Hinauswurf dieses Sarrazin aus der SPD nicht in Frage komme. In der SPD müsse auch Platz für derartige Ansichten sein, weil dies eben auch zum Spektrum einer modernen Volks-Partei gehöre.

Da kommt das Sarrazin Buch spektrumsmässig doch eigentlich wie gerufen.

Mehr Satire zu Sarrazin
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Post für Thilo Sarrazin

Nicht Satire
Thilo Sarrazin – Genug ist genug

Soeldner

Neues aus der Söldnerwelt

Dr. Alexander von Paleske — Die Regierung Afghanistans hat gestern ein Dekret verkündet, wonach sämtliche privaten Sicherheitsfirmen, besser als Söldnerfirmen zu bezeichnen, innerhalb von 4 Monaten ihre Dienste auf öffentlichem Grund einstellen müssen.

Söldner befinden sich in Afghanistan im vielfältigen Einsatz, von der Bewachung von Botschaften und Gebäuden internationaler Organisationen . bis zum direkten Kampfeinsatz und der „Ausbildung“ der afghanischen Armee.

40.000 Söldner sind mittlerweile in Afghanistan unterwegs, das Geschäft boomt. Beschäftigt werden sie von 52 Söldnerfirmen, darunter auch Blackwater-Nachfolger XE und Aegis des Irak-Chefsöldners Tim Spicer.

Die afghanische Regierung begründete ihre Entscheidung damit, dass die Söldner für „herzzerreissende Zwischenfälle“ verantwortlich seien . Derartige Zwischenfälle können kaum als Überraschung bezeichnet werden, angesichts der oftmals kriminellen Vergangenheit vieler dieser Söldner, und deren Schiessfreudigkeit „nur so zum Spaß“ , die bereits im Irak für Empörung sorgte, wir berichteten mehrfach darüber.

Die Reaktion aus dem US-Verteidigungsministerium wurde als „verhalten“ beschrieben.. Man wolle die afghanische Regierung in ihrem Wunsch nach Auflösung der privaten Sicherheitsfirmen unterstützen, dies sagte jedenfalls Pentagon-Sprecher Bryan Whitman am Dienstag in Washington.. Man müsse aber angesichts der „großen Herausforderung“ bedachtsam vorgehen. Vier Monate seien zu kurz.

Mit anderen Worten: Die USA werden Druck ausüben, um diese Entscheidung zu verwässern bzw. zumindest hinauszuschieben.

Umzug und sprudelnde Gewinne.
Mittlerweile gibt es auch Neuigkeiten vom Chefsöldner Tim Spicer und seiner Firma Aegis. Aegis zieht von London nach Basel um, und damit sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Zum einen die geringere Steuer in der Schweiz, und zum anderen die Nähe von internationalen Nichtregierungsorganisationen ( NGO’s) wie dem Roten Kreuz, denen Spicer gerne seine „humanitären Dienste“ anbieten möchte.

Den Beratervertrag für die Sicherheit der olympischen Spiele 2012 in London hat er ja bereits in der Tasche.

Wie man sich erfolgreich aus dem Söldnerleben verabschiedet und dabei die Söldner-Kontakte nutzt hat ein anderer Mann bereits vorgemacht: Tony Buckingham. Der bohrte nach Öl in Afrika, in Uganda.

Buckingham, Chief Executive Officer (CEO) und Mehrheitsaktionär der Firma Heritage Oil , war einst Inhaber der Söldnerfirma Sandline, in der auch Tim Spicer einst ein gutbezahlter leitender Angestellter war.
Buckingham investierte 135 Millionen US Dollar, Geld, das, teilweise jedenfalls, wohl aus Söldnergeschäften stammte in Erdölbohrungen in Uganda, wir berichteten darüber.

Diese erfolgreichen Investitionen im Westen Ugandas verscherbelte Buckingham jetzt für etwas mehr als 1 Milliarde US Dollar an die die Öl-Firma Tullow-Oil, Cash to carry.

Aber nun möchte Uganda, eines der armen Länder Afrikas, daran partizipieren und verlangt 405 Millionen US-Dollar Capital Gains Tax, eine mehr als berechtigte Forderung.

Buckingham will diese Rechnung aber nicht begleichen, sondern bestenfalls 121 Millionen US Dollar bezahlen, rund 10%, eine Art Trinkgeld. Nun soll ein Gericht in London entscheiden.

Wir hatten seinerzeit bereits Unverständnis geäußert, dass Uganda seine Schürfrechte einem ehemaligen Afrika-Söldner einräumt und Korruption vermutet.

Tony Buckingham – Ein britischer Afrika-Söldner wird Milliardär

Ugandas Ölfunde: Söldner fördern es, die Amerikaner kaufen es

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Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

kriminalitaet

Hypo-Alpe Skandal: Der bayerische Abgeordnete Eike Hallitzky (B.90-Die Grünen) im Interview

Dr. Alexander von Paleske — Das folgende Kurzinterview mit dem bayerischen Landtagsabgeordneten der Grünen, Eike Hallitzky, über den Skandal im Zusammenhang mit dem Erwerb der österreichischen Hypo- Alpe-Adria Bank, hat von meiner Seite eine Vorgeschichte:

Im Frühjahr 2008, also neun Monate nach dem Erwerb der Hypo-Alpe Bank (Skandalpe) durch die BayernLB, anlässlich eines Besuches in Deutschland, nahm ich Kontakt dem Abgeordneten Eike Hallitzky auf und übermittelte ihm, was wir bis dato über die Machenschaften dieser Bank herausgefunden hatten

Die Grünen waren die einzige Partei, die sich seinerzeit klar gegen den Erweb der österreichischen Bank Hypo-Alpe durch die Bayern LB, Anstalt des öffentlichen Rechts, und damit kontrolliert von der bayerischen Landesregierung, damals angeführt von Edmund Stoiber, ausgesprochen hatte.

Auch die SPD hatte seinerzeit diesem zweifelhaften Erwerb zugestimmt. Mehr noch, sie protestierte auch nicht dagegen, dass der mittlerweile verstorbene österreichische Rechtsaußen und Freund hitlerscher Arbeitsmarktpolitik in die bayerische Landeshauptstadt München kam, und dort nicht nur vom damaligen Chef der BayernLB, Werner Schmidt, sondern auch vom Ministerpräsidenten in spe, Günter Beckstein, und Finanzminister Faltlhauser empfangen und hofiert wurde.

Der Abgeordnete Hallitzky richtete mehrere parlamentarische Anfragen an die bayerische Landesregierung.

Mittlerweile hat die BayernLB 3,7 Milliarden Euro Verluste durch diesen Kauf eingefahren, die letztlich vom Steuerzahler zu begleichen sind.

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags untersucht zur Zeit die Vorgänge, die zu diesem Skandalkauf geführt hatten.

Der Abgeordnete Hallitzky erklärte sich freundlicherweise zu einem Interview bereit.

Herr Hallitzky, der parlamentarische Untersuchungsausschuss, der die Vorgänge um den Kauf der Hypo-Alpe aufklären soll, hat seine Arbeit aufgenommen und mittlerweile eine Reihe von Zeugen befragt. Wie sieht Ihre erste Zwischenbilanz aus?

Für den Komplex Hypo-Alpe ist jetzt mein Kollege Dr. Sepp Dürr zuständig, der auch im Untersuchungsausschuss sitzt.
Die Grünen-Fraktion hat aber dazu bereits eine Stellungnahme herausgegeben, in der diese Frage beantwortet ist. Ich zitiere daraus zusammenfassend:

– Vorstand und Verwaltungsrat der BayernLB hätten schon beim Kauf der Hypo-Group Alpe Adria Bank von den internen Risiken bei der Klagenfurter Bank wissen können.

– Ein kritischer Prüfungsbericht der österreichischen Nationalbank wurde bei den Kaufverhandlungen ignoriert.

– die wichtigsten Berater der BayernLB wurden von den kritischen Preisverhandlungen vom damaligen Landesbank, Werner Schmidt, ausgeschlossen.

– Die Zeit für die Prüfung von Risiken wurde nicht genutzt.

Die weiteren Details finden Sie hier

Versucht die CSU Leute wie den ehemaligen Finanzminister Faltlhauser und den ehemaligen Ministerpräsident Beckstein zu schützen, und stattdessen den Banker Werner Schmidt „zum Abschuss freizugeben“?

Ja, die große Mehrheit der CSU will eine Brandmauer einziehen zwischen den bösen Bankern und den ahnungslosen, von den Bankvorständen und ausländischen „bösen Jungs“ betrogenen Politikern der CSU (Huber, Beckstein, Faltlhauser,)
Das klappt aber nicht, die Öffentlichkeit durchschaut das billige Spiel und auch rechtlich sind die Herren Bayern-LB-Verwaltungsräte aus der Politik für eigenes grobfahrlässiges Verhalten verantwortlich.

Nicht nur die CSU, auch die SPD hatte seinerzeit dem Kauf der Hypo-Alpe zugestimmt. Die Grünen waren strikt dagegen. Gleichzeitig aber gab es warnende Stimmen selbst innerhalb der BayernLB, die von einem Kauf abrieten („Geschenkt zu teuer“) Drängt sich hier nicht der Eindruck einer insgesamt völlig unzureichenden Kontrolle dieser Bayern LB als Anstalt des öffentlichen Rechts seitens der Politiker auf?

Die CSU-Politiker haben zum Teil das Geschäft nach Kräften angeschoben, die anderen sich mindestens Augen, Ohren und Mund nach Kräften zugehalten. Das Problem war nicht, dass sie nicht kontrollieren konnten, sondern dass sie nicht kontrollieren wollten.

Wenn man nun nach Kärnten schaut, auch in Österreich tagt ja ein U-Ausschuss in Sachen Hypo-Alpe, dann drängt sich der Eindruck auf, dass Österreich aber insbesondere das Land Kärnten, sich im freien Fall in einen Skandalsumpf befinden. Täglich kommt es zu neuen Enthüllungen. Sehen Sie das ebenso?

Ich wüsste nicht, was ich hier, jedenfalls was Kärnten betrifft, entgegenhalten könnte.

linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
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Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

SATIRE

Austrischer SPÖ-Ex Bundeskanzler Gusenbauer schreibt an Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox.

13.8.2010
Alfred Gusenbauer
Ex-Kanzler der Skandalrepublik Österreich
Im Filz 3
Wien

An
Gerhard Schröder
Ex Bundeskanzler
Prominentenallee 68
Hannover

Lieber Gerhard,

Ich hoffe, dass dieser Brief an Deinem Urlaubsort nachgeschickt wird, denn die Sache ist brandeilig.

Ich brauche dringend eine neue Einkommensquelle durch Beratungstätigkeit außerhalb Österreichs, weil mir der Boden hier unter den Füssen zu heiß geworden ist.

Umgekehrt kann ich meinen aufwändigen Lebensstil, der mir sehr ans Herz gewachsen ist, ohne Zusatzeinnahmen nicht aufrechterhalten, denn die Pension aus meinen bisherigen Tätigkeiten muss ich geradezu als mickrig bezeichnen, zumal meine ausserordentlich erfolgreiche Amtszeit als Bundeskanzler leider nur zwei Jahre betrug,.

Gleichwohl kann ich mich als der aufrichtigste Bundeskanzler der zweiten Republik bezeichnen, denn ich war der erste der in deutlichen Worten die Faulheit der austrischen Parlamentarier und Senatoren kritisierte : Dass nämlich nur ein Drittel seinem Leistungsprinzip gerecht werde, ein Drittel sei zu vergessen und ein Drittel resozialisierbar. Außerdem, dass bei uns die Senatoren nach 16:00 Uhr kaum noch bei der Arbeit anzutreffen sind.

Verleumdungen der austrischen Kampfpresse
Daraufhin hat die austrische Kampfpresse eine Verleumdungskampagne gegen mich gestartet, und auch meine Liebe zum Rotwein nicht ungeschoren davonkommen lassen. Insbesondere versuchte sie mich damit lächerlich zu machen, dass ich den EU- Kommissar Barroso mit der Rotweinmarke Barolo verwechselte, schließlich unterscheiden sich beide Namen ja nur geringfügig , und ich denke oft an Barroso, äh ich meine Barolo .

Nun aber versucht die Presse, mir meine erweiterte Existenzgrundlage unter den Füssen wegzuziehen.
Zunächst diffamierten sie meine Beratungstätigkeit für die Hypo-Alpe, die mir im Jahre 2009 schöne 60.000 Euro einbrachte. Dabei übersehen sie völlig, dass ich ja während meiner Amtszeit durch einen großzügigen Staatskredit dafür sorgte, dass die Bank nicht abstürzte und schaffte so die Voraussetzungen dafür, dass diese kostbare Perle einer Bank schließlich von der BayernLB, damit also dem Freistaat Bayern, dem österreichischen Staat geschenkt wurde. Sehr großzügig.

Diffamierung ohne Ende
Nachdem diese Scheinenthüllung über meine Beratertätigkeit keinen großen Widerhall fand, setzten jetzt einige Tintenkulis nach, und warfen mir vor, mit dem hochanständigen und tüchtigen Peter Hochegger, einem engen Freund des sehr erfolgreichen Ex-Finanzministers Karl Heinz Grasser, geschäftlich zusammengearbeitet zu haben.

Ich habe aber lediglich meine enormen Kenntnisse, insbesondere über die austrische Filzokratie, dem Peter Hochegger in seiner Firma Sicon Energy als Vorsitzender des Unternehmensbeirats zur Verfügung gestellt.

Erfolgsmensch Peter Hochegger
Ich darf bei dieser Gelegenheit an die Erfolgssträhne des Peter Hochegger erinnern, nicht nur im Zusammenhang mit dem Verkauf der 60.000 Bundeswohnungen BUWOG, was ihm seinerzeit zusammen mit Grassers Freund Walter Meischberger neun Millionen Euro für seine anstrengende Beratertätigkeit einbrachte.

Auch seine segensreiche Tätigkeit im Zusammenhang mit der Vermietung des Terminal Towers in Linz darf nicht unerwähnt bleiben.

Zu kritisieren – wenn überhaupt – war, dass er anschließend das Geld in einem Steuerparadies – vorübergehend – bunkerte, anstatt es gleich der Steuer zu melden.

Suche neuen Wirkungsbereich
Aus allem hat die austrische Kampfpresse versucht, Skandale zu zimmern, geradezu lächerlich.
Aber ich bin es leid, jeden Tag meinen Namen in dieser niederträchtigen Form in der Presse wiederzufinden.

Deshalb wollte ich Dich fragen, ob Du nicht über Deine russischen Kontakte mir eine Beratertätigkeit besorgen kannst. Ich denke da an Grossunternehmen wie die Firma Gasprom.

Der russische Premier Putin, den Du zu recht als lupenreinen Demokraten bezeichnet hast, könnte dabei sicherlich Hilfestellung leisten. Außerdem hat die Presse dort wesentlich bessere Umgangsformen, was sicherlich nicht nur auf die gelegentlichen „Ermahnungen“ durch den Demokraten Putin zurückzuführen ist .


Meine Begegnung mit einem lupenreinen Demokraten

Sollte es über Deine Kontakte nicht klappen, dann werde ich den austrischen Großindustriellen Martin Schlaff kontaktieren. Martin ist ein wirklich großer und guter Freund von mir, der ein Riesenfest anlässlich meiner Amtseinführung als Österreichs neuer Großer Bundeskanzler am 11. Januar 2007 nicht nur organisierte, sondern voll finanzierte. Sehr anständig.

Leider konnte ich mich dafür nicht öffentlich laut bedanken, weil dann sogleich alle meine politischen Feinde und die austrische Kampfpresse über mich hergefallen wären, deswegen musste ich mich insoweit auf einen diesbezüglichen Erinnerungsverlust berufen, als die Sache aufflog, obgleich ich keineswegs an Demenz leide, ganz im Gegenteil!

Martin Schlaff kennt wiederum russische Mafiosi wie Michail Cherney und Grigori Loutchansky aus diesem Mobiltel Deal. Denen hatte seinerzeit der inzwischen abgesetzte Polizeigeneral Roland Horngacher, auf Bitten, wider besseren Wissens, eine „Mafia-Unbedenklichkeitsbescheinigung“ ausgestellt, auch „austrischer Persilschein“ genannt.

Deiner geschätzten Rückantwort sehe ich alsbald entgegen .

Mit sozialistischem Gruß

Dein Alfred Gusenbauer

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kriminalitaet

Ex Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast

Dr. Alexander von Paleske. —13.08. 2010 — Heute morgen hieß es in Kärnten: „Sie sind verhaftet, Herr Kulterer“.
Der von dem mittlerweile verstorbenen österreichischen Rechtsaußen, Asylantenfeind und Freund hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, Jörg Haider, als der „erfolgreichste Bankmanager Österreichs“ bezeichnete ehemalige Boss der Skandalbank Hypo-Alpe, wurde wegen dringenden Verdachts der Untreue und Geldwäsche plus Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft genommen.

Mit diesem Herrn beschäftigen wir uns in unserem Onlinemagazin seit nunmehr mehr als drei Jahren, denn Kulterer, zunächst Vorstand, dann Aufsichtsratsvorsitzender der Skandalbank Hypo-Alpe Adria (Skandalpe) war maßgeblich an dem Verkauf dieser, mit dubiosen Geschäften offenbar reichlichst gesegneten, Bank an die BayernLB beteiligt.

Bereits im Jahre 2007 warfen wir ihm vor, Tilo Berlin und damit seinen Kunden, zu denen auch die Flick-Erben gehörten, angeblich geholfen zu haben, durch angeblichen Insiderhandel binnen kurzem 145 Millionen Euro gescheffelt zu haben.

Der Einkaufstrip kostete die BayernLB und damit den bayerischen Steuerzahler schliesslich 3,7 Milliarden Euro.

Eine detaillierte Übersicht findet sich hier.

Und es war in gewisser Weise ein massiver Interessenkonflikt, denn Kulterer war gleichzeitig Vorsitzender der Flick Vermögensverwaltung und der Flick Stiftung.

Mehr noch: Mit internationalen Wirtschaftsverbrechern wie Adnan Khashoggi, Rakesh Saxena, Amador Pastrana sowie den Berufskriminellen Raoul Berthaumieu alias Lee Sanders, Regis Possino und Sherman Mazur gab es über die international operierende Wiener Aktienhandel-Betrugsbank General Commerce Bank, Vormals WMP Bank, offenbar Berührungspunkte.
Kulterer bezeichnete den vorbestraften Berufsbetrüger Berthaumieu als „seriös“ und empfing Kashoggi zum Gespräch.

Im Jahre 2008 wurde Kulterer dann wegen Bilanzfälschung rechtskräftig zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt. Seitdem kommen Nachrichten über weitere mit der Bank verbundene Skandaldetails im Tages- bzw. Wochentakt.
Kulterer darf jedoch wohl nur als eine Spitze des Eisbergs in einer von Finanzskandalen in den Grundfesten erschütterten Alpenrepublik gelten.

Es gilt im übigen, soweit keine gerichtliche Verurteilung vorliegt, die Unschuldsvermutung.

Wolfgang Kulterer – vom „erfolgreichsten Bankmanager“ zum bestraften Bilanzfälscher

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