SATIRE

Grüne Claudia Aufrege-Roth: was für ein Parteitag, was für grüne Aussichten, was für ein herrliches Täuschungsmanöver

Dr. Alexander von Paleske — 28.4. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Claudia Aufrege-Roth
z.Zt. Wahlkampfparteitag der Grünen
Velodrom
Berlin

Guten Tag Deutschland,

unser Parteitag ist vorüber, jetzt kann ich endlich Klartext reden:

Wir Obergrüne sind noch ganz betrunken von diesem Parteitag. Was für eine Geschlossenheit, was für ein grüner Einheitsbrei. Vor allem: Was für eine gelungene Täuschungs-Inszenierung.

Ausgeheckter Plan gelungen
Unser ausgeheckter Plan war und ist, uns ein rosa gefärbtes soziales Mäntelchen überzuwerfen, um uns weitere Wählerschichten am unteren Spektrum der Gesellschaft, also der unteren Mittel- und Unterschicht zu erschliessen.

Die Grün angehauchten Teile der oberen Mittel- und Oberschicht, unsere eigentliche Klientel, haben wir ja sozusagen schon „im Sack“

Wir wollen damit sowohl der SPD und als auch den Sozalausschüssen der CDU Wähler abjagen, und das wird voll aufgehen, so wahr ich Claudia Roth heisse.

Da ist Nomen Rot(h) ausnahmsweise kein Omen, sondern nur ein Mäntelchen, das wir nach dem Wahltag in der Koalitionsgarderobe schleunigst wieder abgegeben werden, ganz gleichgültig, wer da im Verhandlungszimmer sitzt: die SPD oder die CDU/CSU, die wir natürlich nur bis zum Wahltag aus taktischen Gründen als Koalitionspartner scheinkonsequent ausschliessen.

Hauptziel: Futtertröge
Unser Hauptziel ist und bleibt, wieder an die Futtertröge zu kommen, und unsere ungeheure Flexibilität unter Beweis zu stellen, wie bereits in der Gasprom-Schröder-Fischer-Grün Koalition mit der Verabschiedung bzw. Billigung von:

– Hartz IV,

– Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 (versteckte Rentenkürzung ein anderes Wort)

– Kampfeinsatz in Afghanistan und konsequente Abnickung jeder weiteren Verlängerung des (sinnlosen) Einsatzes, bis zum Abzug in naher Zukunft, mit lediglich erreichten Kollateralschäden,

nämlich:

– Dutzender toter und mehr als 200 verletzer Bundeswehr-Soldaten, von den mentalen Schäden angeblich „gesund“ zurückgekehrter deutscher Soldaten ganz abgesehen.

– Stärkung der Taliban

– Zurücklassung einer nach wie vor total verarmten Bevölkerung bei gleichzeitiger „Verpulverung“ von über 500 Milliarden US- Dollar, vorwiegend für die Finanzierung der Kriegskosten aller SFOR- äh ich meine ISAF-truppen und Söldnerfirmen,

– Mästung der total korrupten Clique um den Präsidenten Karsai in Kabul

Schliesslich:

– der Einsatz in Mali, mit ebenfalls offenem Ende.

Belanglosigkeiten
Natürlich haben wir insbesondere die internationalen Brennpunkte nicht intensiv diskutiert, da wollten wir auch als Grüne uns noch nicht festlegen, wo wir die Bundeswehr als Nächstes hinschicken. Der Rückzug aus Afghanistan gibt uns ja da wieder mehr Spielraum..

Angriff muss sein
Nach dem Motto „Angriff muss sein“, habe ich die volle Attacke auf die Merkel-Regierung gefahren, und damit gleichzeitig unter Beweis gestellt, dass ich – wie ein „Eichhörnchen auf Ecstasy“ – die eigentliche Speedy-Dampfmaschine der Grünen bin.


Das bin ich bei meiner hochpolitischen Aufmisch-Rede. Screenshot: Dr. v. Paleske

Unsere „Frontrunner“ , die berufslose aber immerhin sehr fromme Katrin Göring-Eckardt, und der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin kamen dagegen nur wie „lahme, ausgelatschte und langweilige Filzpantoffel“ herüber.

Damit habe ich gleichzeitig unter Beweis gestellt: Ich, und nicht dieses „Filzpantoffel-Duo“ wäre die allemal bessere Wahl gewesen.

Wochenlang gearbeitet
Wochenlang haben ich und meine Berater danach gesucht,, wie wir die grüne Kinderschaar richtig aufmischen können, und dann gefiel mir dies am besten:

Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Bei der CSU kommt die Moral nicht mal nach dem nach dem Fressen!

Amigo lebt! Amigo lebt! Denen soll das Kruzifix von der Wand fallen!“

Also liebe Frauen: Über sieben Brücken müsst ihr gehen, sieben Jahre Sack und Asche übersehen, dann kommt die Union mit dem hellen Schein und bringt die Quote.“ (hier hatte ich in der Aufregung vergessen „ein“ am Ende, damit es sich richtig reimt).

Toll, wie die Grüninnen und Grüne dann in eine Art narkotisierten Freudentaumel versetzt wurden, fast wie bei diesen „Happy Clapper“ Sekten.

Kretschmann und die Kurve
Was zunächst wie ein Wermutstropfen aussah, nämlich diese Vorschläge vom Kretschmann und Palmer – ersterer trat so auf, als sei er uns von der CDU ausgeliehen worden – hat sich aber dann in Friede, Freundschaft, Eierkuchen aufgelöst. Denn schliesslich hat der Kretschmann in seinem finalen Beitrag doch noch die Kurve hinbekommen, und einen wunderbar geordneten Rückzug angetreten, wie dieser Bürgermeister Boris Palmer auch.


Nach dem finalen Kretschmann-Vortrag …..Friede, Freundschaft Eierkuchen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Das Ganze konnten wir dann auch noch als „Grossen Grünen Ratschlag“ verkaufen, innerparteiliche Demokratie „at it‘s best“.

99 Luftballons
Ganz zum Schluss hatten wir dann noch 99 grüne Luftballons reingeschafft – gefüllt mit viel heisser Luft , wie unser Wahlprogramm auch. Einige platzten vorfristig, ich hoffe, dass dies nicht auch mit unserem Programm vor dem Wahltag passiert.


Heisse Luft und 99 grüne Ballons. Screenshot: Dr. v. Paleske

So, und jetzt nischt wie rein in den Wahlkampf. Die Zukunft ist grün-neoliberal, im Wahlkampf auch ein wenig rot angehaucht.

Herzliche Grüsse

Gute Nacht Deutschland

Claudia Aufrege-Roth

Nachtrag
Zum Thema Steinkohle und unsere grüne Heuchelei siehe hier:

Kolumbianische Kohle nach Deutschland: Mit Blut, Schweiss und Tränen

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/kohleimporte-nach-deutschland-blut-schweiss-und-traenen/

C. A-R.

Mehr zur Frontfrau KGE und den Grünen
Katrin Göring Eckardt (KGE): Unsere grüne Agenda 2013 – mindestens 20,13 % mit sozialer Benebelung
Katrin Göring-Eckardt: Läuft super für uns Grüne
Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft
Kretschmann 21 zur Bahnhofsfrage Stuttgart

Granate-Renate Kuenast zu drängenden Fragen der Zeit
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Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA
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Zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
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Keine Satire zum Kriegsabenteuer in Afghanistan
Tod in Afghanistan – Undank in der Heimat
Abzug aus Afghanistan und Rückkehr aus Afghanistan

Aus der Hölle in Krankheit und Obdachlosigkeit – US-Soldaten nach der Rückkehr von der Front

Siehe dazu auch:
Verschlissen, verwaltet, vergessen – Deutschland lässt seine Kriegsveteranen allein ZEIT 14. Juni 2012 Seite 6

SATIRE

Andrea Nahles an die SPD-Genossen zum Thema Sarrazin: Nicht rauswerfen sondern aussitzen

Dr. Alexander von Paleske — 25.4. 2013 — Folgenden Rundbrief fand ich heute in meiner Mailbox:

Andrea Nahles
SPD-Frontfrau
Willy Brandt Gedächtnishaus
Berlin

Guten Morgen liebe Genossinnen und Genossen,

der Cerd-Ausschuss der UN hat festgestellt, die Äußerungen unseres Parteimitglieds, des Genossen Thilo Sarrazins beruhen auf einem Gefühl rassischer Überlegenheit oder Rassenhass, enthielten Elemente der Aufstachelung zur Rassendiskriminierung..

Nun erwarten unsere SPD-Genossinnen und Genossen natürlich von mir als SPD-Frontfrau eine deutliche Stellungnahme.
Manche fordern erneut implizit gar einen Rauswurf des Sarrazin, wie dieser Aziz Bozkurt , der gestern im Tagesspiegel folgendes glaubte von sich geben zu müssen:

Sarrazin ist ein Rassist. Er ist weder ein Integrationspolitiker, noch ein Tabubrecher. Und meine SPD schweigt, anstatt Haltung anzunehmen. Ein UN-Ausschuss stellt fest, was einem deutschen Gericht und der SPD nicht gelang. Thilo Sarrazin verbreitet blanken Rassismus. Als Sozialdemokrat tut es weh, dass es gerade meine eigene Partei nicht schafft, Rassismus zu entlarven, wenn er im Genossen-Anzug daherkommt. Der SPD-Führung ist es nicht gelungen, eine rote Linie zwischen eigenen Grundwerten und rassistischen Denkfiguren zu ziehen……. Ich befürchte, dass der Hintergedanke der war, mögliche Wählerpotentiale nicht zu verschrecken. Frei nach Willy Brandt: Es hat keinen Sinn, Stimmen für die SPD zu erringen, wenn der Preis dafür ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.

Bleiben opportunistisch
Um es gleich vorweg klarzumachen: Ein Rauswurf, aber auch eine dezidierte Stellungnahme kommen überhaupt nicht in Frage.


Genosse Thilo ….Rauswurf kommt nicht in Frage

Wir werden vielmehr an der strikt opportunistischen Linie weiter festhalten und behaupten (unverschämt) einfach nach wie vor: „Alles Teil der Meinungsfreiheit“.


Andrea Nahles …….wir brauchen „schräge“ Vögel.

Nachdem wir bereits mit dem Peer Bilderberg-Steinbrück, der kein politisches Fettnäpfchen auslassen will, ein solches Umfrage-Desaster erlebt haben, ist eine erneute Debatte über den Sarrazin das Letzte, was wir zur Zeit brauchen können.

Viele Wähler, die bisher uns gewählt haben, bejahen ganz entschieden die Thesen des Genossen Thilo, die dürfen wir auf gar keinen Fall vergraulen, Rassismus hin, Deutschlandabschaffung her.

Willy Brandt sagte in seiner Abschiedsrede als Parteivorsitzender am 14.6. 1987:

Fremdenfeindlichkeit dürfen wir nie und nimmer unwidersprochen lassen. Wir müssen ihr so entgegentreten, dass auch Banausen merken, woran sie bei uns sind.“ …..

Er sagte aber in derselben Rede:

„Wir brauchen die kritische Sympathie der sogenannten Aussenseiter, wir brauchen auch die Unbequemen, die Querdenker, sogar bunte Vögel, die sich gelegentlich über uns lustig machen“.

Als allem Neuen aufgeschlossene SPD-Generalsekretärin habe ich das im Geiste Willy Brandts konsequent weiterentwickelt:

Wir brauchen auch „schräge“ Vögel, die (scheinbar) nachdenkenswerte Denkanstösse liefern

und die wir deswegen nicht gleich mit einem Rausschmiss bestrafen können

Wir haben deshalb in unserem SPD-Vorstand beschlossen: Wir unternehmen erst einmal gar nichts und warten ab. Schliesslich ist die 90-Tage Erklärungsfrist ja nicht uns gesetzt worden, sondern der Bundesregierung. Wir sitzen das einfach aus, denn in der Zwischenzeit wird die ganze Angelegenheit wieder vergessen sein.

Glückauf Genossinnen und Genossen!.

Gelegentlich hilft ja auch das Absingen eines Liedes wie

Wann wir schreiten Seit an Seit
Und die alten Lieder singen
Und die Wälder widerklingen,
Fühlen wir, es muß gelingen
Mit uns zieht die neue Zeit!

Eure Frontfrau
Andrea Nahles

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linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

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Gesundheitsminister Daniel Bahr: Unsere finanziell segensreichen Pläne für weitere Reformen im Gesundheitswesen

Dr. Alexander von Paleske —- 21.4. 2013 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Daniel Bahr
Bundesgesundheitsminister
Im Regierungsviertel 5
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

heute will ich ausnahmsweise Klartext in Sachen Gesundheitspolitik reden:


Das bin ich

Letzte Woche hat das Bundeskabinett Hilfen für die Krankenhäuser auf den Weg gebracht. Insgesamt 1,1 Milliarden Euro wollen wir unterschiedslos den Krankenhäusern, gross und klein, privat und öffentlich zur Abfederung der gestiegenen Personalkosten zur Verfügung stellen.

Ohne Missverständnisse
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hier handelt es sich natürlich um ein vorzeitiges Wahlgeschenk, mit dem Sand in die Augen der Wähler gestreut werden soll. Denn in Wirklichkeit:

– werfen wir den profitablen, Krankenhauskonzernen gehörenden oder von ihnen betriebenen Spitälern Geld in den Rachen, damit sie noch profitabler werden.
,
– werfen wir kleineren, oft bürgernahen, aber von der Insolvenz bedrohten Krankenhäusern einen, natürlich nur bis zum Wahltag befristeten, Rettungsring zu.

Wir hätten das Programm aus so gestalten können, dass vor allem den bürgernahen, kleineren, notleidenden Krankenhäusern das Geld alleine zur Verfügung gestellt wird. Aber wir haben als (Neo- )Liberale uns klar dagegen ausgesprochen:

– weil dies zu Wettbewerbsverzerrungen führen würde.

– weil es die marktnotwendige Schliessung der notleidenden kleineren Krankenhäuser weit über den Wahltag verlängert hätte.

– weil es die grossen privaten Krankenhausträger entmutigen könnte, uns Gelder für den bevorstehenden Wahlkampf zur Verfügung zu stellen.

Reinen Wein einschenken
Um unsere zukünftige Politik im Krankheitswesen, äh, ich meine Gesundheitswesen darzustellen, möchte die Gelegenheit nutzen, um (ausnahmesweise) der deutschen Volksgemeinschaft reinen Wein einzuschenken, und zu zeigen, wo die Reise in Zukunft hingeht.

Die Eckpunkte unseres Programms der sukzessiven Entfesselung der Marktkräfte im Gesundheitsbereich lautet ganz einfach: Konsequente Fortsetzung und Weiterentwicklung des federführend von der SPD-Dienstwagen-Affäre-Ministerin Ulla Schmidt und der Gasprom-Schröder-Grün-Koalition im Jahre 2003 durchgesetzten segensreichen Fallpauschale-DRG-Programms,, das die Krankenhäuser zwingt:

-Vorgaben für die Zahl bestimmter Eingriffe zu machen

– vermehrt (keineswegs immer indizierte) lukrative Eingriffe vorzunehmen wie Herzkatheter und Kniegelenkersatz

– kürzest mögliche Verweildauer, notfalls vorfristige Entlassung Halbkranker

– Betten von chronisch kranken, insbesondere multimorbiden Patienten mit zu erwartender längerer Verweildauer , soweit wie möglich freizuhalten.

Weitere segensreiche Auswirkungen der Fallpauschale:

– Schliessung kleinerer bürgernaher Krankenhäuser – bereits jetzt sind 15% von Insolvenz bedroht., drei Jahre zuvor waren es erst 10%.

– weitere (menschenfreundliche) Total-Durchökonomisierung der Krankenhausbetriebe

– deutlich weniger verfügbare Krankenhausbetten – schon jetzt sind es 20% weniger als 2003 – aber das reicht noch lange nicht, wir streben in den nächsten Jahren eine weitere Reduzierung von wenigstens 20% – besser: 40% – an.

Weniger Betten – weniger Kranke
Der alte Spruch des seinerzeitigen Ministers Norbert Blüm: „Wo ein Bett ist, da ist auch ein Kranker“ wird insoweit voll umgesetzt, als eine Reduzierung der Betten auch gleichzeitig die Krankenzahlen senkt. Sehr erfreulich!

Mehr Privatisierung
Ausserdem streben wir noch mehr Gross-Krankenhäuser in privater Hand an, verbunden mit:

– Senkung der Gehälter der Beschäftigten durch Erzwingung des Abschlusses neuer Arbeitsverträge

– Reduzierung des Pflegepersonals.

Vorübergehender Kollateralschaden
Dass aufgrund der Fallpauschale die Zahlen unnötiger Operationen und kostenträchtiger Behandlungen angestiegen sind – so haben sich die lukrativen Operationen an der Wirbelsäule seit 2005 mehr als verdoppelt – muss als vorübergehender Kollateralschaden in Kauf genommen werden.

Ich habe aber bereits deutlich gemacht, dass dies in Zukunft abgestellt werden muss.

Als Gegenmittel schwebt mir vor, die Bürokratie vor jedem Eingriff massiv zu erhöhen:

– Für jeden Patienten sollten ellenlange Begründungen für einen geplanten Eingriff geliefert werden

– Das Aufklärungsgespräch vor einem Eingriff sollte in Zukunft nicht nur inhaltlich, sondern Wort für Wort handschriftlich dokumentieret werden.

Die erwünschte Folge: dieser bürokratische Firlefanz wird länger dauern, als der Eingriff selbst.

Da bereits jetzt die „Fütterung“ der Computer mit Kranken-Daten und Administrativkram rund 50% der Arbeitszeit der Krankenhausärzte in Anspruch nimmt
, werden diese total frustrierten Ärzte dann eher von Operationen Abstand nehmen.

Weitere Pläne
Ausserdem planen wir:

– mehr krankenhausähnliche Behandlung in Alters-und Pflegeheimen durch Hausärzte, und ausgeführt von schlecht bezahlten Altenpflegern

– weitere Senkung der Investitionszulagen für Krankenhäuser – bereits jetzt nur 2,67 Milliarden Euro gegenüber benötigten 6 Milliarden Euro – seitens der Bundesländer.
Im Jahre 2011 waren es insgesamt bereits 20% weniger als 2001, trotz weiter angestiegener Kosten im Bau- und Gerätebereich. Sehr anerkennenswert!

Dass mittlerweile eine aufgelaufene Investitionslücke von insgesamt 50 Milliarden Euro klafft, muss als „Vermeidung überflüssiger Investitionen in unbezahlbare Luxusmedizin“ verharmlost werden .

Auch hier hilft natürlich die Schliessung von vielen
Krankenhäusern: in geschlossene Krankenhäuser muss ja nicht mehr investiert werden.

Weitere Plane nach der Bundestagswahl
Weitere Pläne die wir für die Zeit nach den Wahlen kurz- und mittelfristig in der Schublade haben:

– Altersgerechte Indikationsstellungen und Behandlungsstrategien

– Altersbegrenzungen für bestimmte Operationen (Hüftgelenkersatz, Kniegelenkersatz) und kostenträchtige Behandlungen (Krebs) stattdessen mehr Schwergewicht auf kostengünstige Schmerzbehandlung (Palliation)

– Prüfung des britischen Palliativmodells „Liverpool Care Pathway“, das ein kostensparendes rasches Ableben innerhalb von 24 Stunden ermöglicht.

Medizinerlücke mit Gastärzten schliessen
Natürlich wissen wir, dass viele frischgebackene Mediziner, die noch dieses soziale „Tralala“ im Kopfe haben, angesichts dieser Zustände rasch total frustriert das Weite suchen.

Diese bereits jetzt klaffende Lücke im Krankenhausbetrieb werden wir jedoch schliessen, indem wir noch mehr Gast-Ärzte aus Osteuropa und Dritte Welt Ländern anheuern.

Um den eklatanten Kommunikationsproblemen wirksam zu begegnen, werden wir Dolmetscher in den Krankenhäusern zur Pflicht machen. Deren Kosten sollten dann durch entsprechende Lohnkürzungen bei der Ärzteschaft wieder hereingeholt werden.
Notfalls bieten wir Sprachkurse für Patienten an

Kostensenkung auch bei der ambulanten Pflege
Die Zahlungen für die ambulante Pflege, die in den letzten Jahren ohnehin nur minimal gestiegen sind – trotz steigender Kosten – werden wir keineswegs erhöhen.

Wie bei der Fallpauschale werden wir eine Zeitpauschale einführen. Danach ist genau zeitlich festgelegt, wie lange sich eine Pflegekraft bei einem Pflegepatienten aufhalten darf, woraus wir dann wiederum die Zahl der zu versorgenden Patienten berechnen.

So kommen wir endlich bei der totalen (patientenfreundlichen) Ökonomisierung des Pflegedienstes einen bedeutenden Schritt weiter.

Sozis und Grüne waren Schrittmacher
Von den Sozis und den Grünen werden wir kaum Widerstand erwarten. Die haben das menschenfreundliche Durchökonomisieren mit dem DRG und der Fallpauschale ja eingeführt. Dass wir deren segensreiche Ideen konsequent weiter fortführen, kann uns ja wohl kaum zum Vorwurf gemacht werden, sonst machen die sich lächerlich.

Allerdings erwarte ich von dieser ehemaligen (abgebrochenen) Theologiestudentin und Grünen-Frontfrau Katrin Göring-Eckardt (KGE) einige positive Impulse hinsichtlich der Seelsorge im Krankenhaus, die untrennbarer und sehr preiswerter Bestandteil unseres Sparprogramms werden muss.
Gegen vermehrte kostenneutrale Tischgebete gibt es jedenfalls von unserer Seite natürlich keinerlei Einwände.

Gute Nacht Deutschland

Daniel Bahr
Bundesgesundheitsminister

Keine Satire
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, rot-grüne Reformen, und die Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen

Krankenkassen im Goldrausch, Neurodermitiskranke im Bezahldrama
Weg mit dem Ballast, oder: Lasst schneller sterben und ihr werdet belohnt – Perverse Finanzanreize für britische Krankenhäuser
Weiter bergab im europäischen Gesundheitswesen
Sparmassnahmen schicken Europas Gesundheitswesen auf die Krankenstation
Berichte aus Griechenland, die keine Schlagzeilen mehr machen
Griechenland: Aus der Ausweglosigkeit in den Freitod – kein Einzelfall
Strafgesetzbuch und Sterbehilfe – Eine Nachbemerkung zum Fall der Krebsärztin Dr. Mechthild Bach

Siehe auch die informativen ZEIT-Artikel:

Klappe halten und wegsehen ZEIT vom 20.9. 2012 S. 32

Das Ende der Schweigepflicht ZEIT vom 15.5. 2012

Zu Ulla Schmidt
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben
linkDanksagung an Event-Manager Manfred Schmidt für die Ulla-Schmidt-Geburtstagsparty
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt

Zu Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring Eckardt (KGE): Unsere grüne Agenda 2013 – mindestens 20,13 % mit sozialer Benebelung

Katrin Göring-Eckardt: Läuft super für uns Grüne
Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft

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Joseph Martin (Joschka) Fischer: Hurra, ich bin 65, habe alles erreicht, und bereue nichts

Dr. Alexander von Paleske — 12.4.2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Joseph Martin (Joschka) Fischer
Industrie-Klinkenputzer
Prominentenallee 68
Berlin Grunewald

Guten Morgen Deutschland,

heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute ist mein 65. Geburtstag. Ein Geburtstag, an dem viele meiner Landsleute in Rente gehen, wenn sie es denn bis dahin arbeitsmässig durchgehalten haben. .

Eigentlich sollte ich dieses Ereignis ja erst in zwei Monaten feiern, denn wir haben federführend in unserer hervorragenden rot-grünen Koalition die Gasprom-Schröder-Grün-Agenda 2010 mit durchgesetzt, die eine sukzessive Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre beinhaltet.

Im Prinzip also ein Rentenkürzungsprogramm, das mich persönlich, dank diverser lukrativer Einnahmen, jedoch unberührt lässt.

Viele Glückwünsche von Industriebossen
Viele Glückwünsche liefen heute morgen schon bei mir ein, allen voran von den Bossen der Firmen RWE, Siemens, Rewe, BMW , also meinen Kunden, die sich auch für die hervorragende Arbeit der von mir gegründeten „Fischer Industrie Klinkenputzer GmbH(FIK GmbH) bedankten. Eine Consultingfirma, mit der ich und meine hochprofessionellen Mitarbeiter – teilweise abgeworben vom Arbeitgeberverband – im Jahre 2011 immerhin einen Millionenumsatz machten, und einen schönen Gewinn von 700.000 Euro einsacken konnten.

Das Geld brauche ich aber auch, um meinen aufwändigen Lebenswandel, und den meiner lieben 5. Ehefrau Minu Barati (36) zu finanzieren. Schliesslich wollen wir auch im Alter nicht am Hungertuche nagen.

Sexy Gehirn
Besonders hat mich gefreut, dass meine Liebste mein Gehirn so sexy findet. Das erspart es mir, meinen Körper wieder in Form zu bringen, und an Marathonläufen teilzunehmen.


Das bin ich, Geburtstagskind mit dem Sexy-Gehirn

So beschränke ich mich darauf, mich von meiner Frau gut bekochen, und morgens meinen fülligen Körper massieren zu lassen.

Danach sitze ich dann oft auf der Terrasse unseres herrlichen Anwesens, das ich mir von meinem hart erarbeiteten Geld im Nobelviertel von Berlin gekauft habe.


Villa Fischer …..von hart erarbeitetem Geld gekauft

Ewiggestrige meldeten sich
Natürlich haben sich auch ein paar ewiggestrige Sozialhilfeempfänger aus der Sponti-Putzgruppenzeit bei mir gemeldet, einer hatte sogar Kot in den Brief gepackt.

Diese Totalversager, die von Hartz IV leben, und es noch nie im Leben (ausser Steinewerfen) zu etwas gebracht haben, sollten froh sein, dass wir damals Hartz-IV beschlossen haben, und sie so regelmässig beim ALDI äh, ich meine bei meinem Klienten REWE, einkaufen können. Wenn das nicht reicht, dann gibt es ja auch noch in vielen Städten mittlerweile Suppenküchen.

Ärgernis STERN
Was mich aber besonders geärgert und mir beinahe meine Geburtstagslaune verdorben hat, ist dieser erbärmliche STERN-Artikel, der noch einmal meine Putzgruppenvergangenheit aufwärmt, als wenn dazu nicht alles bereits vor 12 Jahren gesagt worden wäre.
In das gleiche Horn tutet nun auch noch der Christian X.Y. Schmidt im Journal Frankfurt, der gerade seinen alten Schinken „Wir sind die Wahnsinnigen“ – gemeint bin ich und meine damalige hochprofessionelle Unterstützercrew – wieder neu aufgelegt hat.


Dieses Buch gehört auf den Index

Um aus diesem aufgeblasenen, lächerlichen Anschuldigungs-Luftballon die Luft herauszulassen, stelle ich ein- für allemal klar:

– Ja, ich war gewalttätig – lang ist’s her

– Nein, ich habe immer wieder bestritten, Molotowcocktails geworfen zu haben

– Ja, ich war fleissiger Steinewerfer und Faustkämpfer – auch das lange her. Seitdem kämpfe ich nur noch verbal mit meiner Schnauze. Insbesondere habe ich gelernt, mit bedeutungsschwerer Miene scheinbar Tiefschürfendes aufzusagen.
Im übrigen gilt: Revolution äh, ich meine Demokratie ist kein Deckchen-Sticken, wie der ehemalige Chef des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW), der hochintelligente Hans-Gerhart (alias Joscha) Schmierer, dem ich später eine Stelle im Planungsstab des Auswärtigen Amtes verschaffte, zutreffend feststellte.

– Nein, ich habe seinerzeit im Parlament nicht die Unwahrheit gesagt. Wenn mir etwas peinlich ist, oder ich etwas zu verbergen habe, dann schweige ich lieber, so wie in meinem Lebenslauf, wo 34 Jahre fehlen. Schweigen ist aber nicht lügen, das sollte auch der um seine Auflage kämpfende STERN wissen.


Auswärtiges Amt – Mein Lebenslauf mit 34 leeren Lebens-Jahren

Dass bei der seinerzeitigen Demo am 10.5. 1976, nach dem Tode Ulrike Meinhofs, an der ich natürlich putzgruppenmässig teilgenommen habe, und anschliessend unrechtmässig verhaftet wurde, ein Bul….äh, ich meine Polizist, schwer verletzt wurde, ist bedauerlich. Aber da ich es nicht war, hatte ich auch keinen Grund, mich zu entschuldigen.


Polizist Jürgen Weber, der seinerzeit lebensgefährlich verletzt wurde ……..keine Entschuldigung erforderlich.

Das hätte ich im übrigen auch nur getan, wenn dieser Polizist sich ebenfalls dafür entschuldigt hätte, dass er damals der Revolution mit seinem Polizeiauto im Wege stand.

Wollte Volkskommissar werden
Damals, das möchte ich noch hinzufügen, war ich der festen Überzeugung, nach der erfolgreichen Revolution Volkskommissar für die Geheimdienste und Revolutionsgefängnisse zu werden, notfalls zumindest Sicherheitsbeauftragter für die Cuxhavener Fischmehlfabriken.

Das änderte sich, als mit dem Entstehen der Grünen, auf deren Zug ich dann drei Jahre nach deren Gründung mit den Resten meiner Sponti-Putztruppe draufsprang, sich eine wesentlich einfachere Perspektive ergab: Durch Wahlen als Realos an die Futtertröge.
,
Nur Böswillige, wie der Günter Gaus, warfen mir deshalb vor, ein ausgekochter Opportunist zu sein. Alles Quatsch.

Ich habe mich vielmehr Stück um Stück zu einem (durchtriebenen ) Pragmatiker entwickelt.

Deutschland, herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche, die ich leider nicht alle beantworten kann.

Joseph Martin (Joschka) Fischer

Geburtstagskind und Jubilar
Industrie-Klinkenputzer
Ex- Sponti-Putzgruppler,
Ex-professioneller Steinewerfer,
Ex-Taxifahrer
Ex-Turnschuhminister,
Ex- Radauparlamentarier,
Ex-Grösster Deutscher Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ)

NACHTRAG
Günter Gaus sagte über Fischer:

Mit Joschka Fischer bin ich, was das Interview mit ihm angeht, nicht zufrieden. Ich hatte schon damals den Eindruck, ich komme nicht ran an das Mass von Opportunität, das er besitzt. …Was er inzwischen an Opportunismus leistet, konnte ich nicht ans Tageslicht bringen.

Er sagt die grössten Banalitäten mit einer Bedeutungsschwere, als ob er gerade die Welträtsel gelöst hat. Das gehört wahrscheinlich zum Klappern des Handwerks eines Aussenministers.
Aber wenn er dann so die Stirn in Falten zieht, dann kommt das Nichtssagendste raus, was Diplomaten abliefern können.

Ich denke, dass er dauernd ein Selbstportrait abliefert.

Siehe hier

…und an anderer Stelle:

….Fischer hat mich richtig hereingelegt. Er hat mit großer Geste geredet – ohne jeden Inhalt. Dem war ich nicht gewachsen. Er hält sich für einen Pragmatiker. Ich halte ihn für den größten Opportunisten, den ich kenne. Ich kenne eine ganze Menge.

Mehr zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire
K(l)eine Dosis Geschichte oder: Joseph (Joschka) Fischers Märchenstunde
Joseph (Joschka) Fischer – ein Entnazifizierungsheld im Auswärtigen Amt
Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Schweigen um die Morde an vier Deutschen in Djibouti
Der Vater eines im Auftrag Gaddafis ermordeten deutschen Nachwuchswissenschaftlers im Interview

SATIRE

Katrin Göring Eckardt (KGE): Unsere grüne Agenda 2013 – mindestens 20,13 % mit sozialer Benebelung

Dr. Alexander von Paleske — 31.3. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Katrin Göring-Eckardt
Obergrüne und Vizepräsidentin
des Deutschen Bundestags
Reichstagsgebäude
Berlin

Betr: Bundestagswahlkampf 2013

Hallo grüne Aktivistinnen und Aktivisten nah und fern,

dies ist mein erster wahlkampfvorbereitender Rundbrief. Er soll allen grünen Aktivlingen m / f eine Richtschnur geben, wie der nun anlaufende Wahlkampf richtig angepackt werden muss, um ihn zu einem Waterloo für Mutti Merkel, aber auch für die SPD zu machen.

Diese SPD ist ein Auslaufmodell wie es in der ZEIT vom 21.3. 2014 Seite 4 hiess.

„Die SPD ist eine sterbende Partei, die Wähler wachsen der SPD davon, im 150. Jahr ihrer Existenz hat sie keine Idee davon, wo es für sie hingeht. Die Grünen haben eine Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.“

sagte einer unserer jungdynamischen Wahlkampfmanager gegenüber dem Wochenblatt zutreffend.


„Die Zeit“ vom 21.3. Seite 4 – Die tot-grüne Koalition

Das entspricht haargenau der Einschätzung von uns Obergrünen.

Diese sterbende Partei wollen wir ohne Testament beerben.
Mein Rundbrief ist also dahingehend eine Argumentationshilfe und Richtschnur.

Aktion Sozialmäntelchenüberwurf
Ganz im Vordergrund steht die Aktion „Sozial-Mäntelchenüberwurf„.
Darunter ist die Täuschung der Deutschen Volksgemeinschaft über unsere wahren Ziele im Sozialbereich zu nennen.

Wir fordern

– höhere Reichensteuern

– Abschaffung des Ehegattensplitting

– Volksrente unabhängig von vorangegangenen Einzahlungen in irgendwelche Rentenkassen während des Berufslebens.

Im Klartext: Jeder Arbeiter / Angestellte wird am Ende seines Berufslebens Hartz-IV Empfänger.

Ich drückte das beim seinerzeitigen Durchpeitschen der Schröder-Grün-Agenda 2010 so aus:

„Hartz 4 erfüllt wichtige grüne Forderungen, die das Arbeitslosengeld II zu einem Schritt in Richtung Grundsicherung machen“

Bis zum Wahltag
Ausserdem fordern wir Grüne – bis zum Wahltag jedenfalls:

– Einen Mindeststundenlohn von 8,50 Euro – eine Forderung, mehr nicht.
In der Sache werden wir nach gewonnener Wahl, und nach Beratungen mit der Wirtschaft uns äusserst flexibel zeigen.

– Minijobs nur noch bis 100 Euro, wofür ich besonders auf die Pauke gehauen habe.


Lernfähig …………..bis zur Selbstverleugnung

Finanzieren werden wir das alles über Steuern – sagen wir bis zum Wahltag.

Wir Grüne versöhnen die Deutsche Volksgemeinschaft mit sich selbst, weil wir die Hochverdienenden überzeugen werden, dass diese Steuererhöhungen nur den Bedürftigen zugute kommen, nicht aber den gerade auch von uns kraftvoll unterstützten Kriegsabenteuern in Afghanistan und Mali.

Läuft sowieso alles dann anders
Natürlich wissen wir: wenn wir erst einmal an der Regierung sind, läuft das alles ohnehin anders, das haben wir ja in der Regierung Basta-Schröder als Juniorpartner bestens bewiesen:.

Ich habe seinerzeit gar nicht schnell genug mithelfen können, die Hartz IV-Regelungen durchzuboxen, wie es zutreffend in dem ZEIT Artikel vom 21.3. 2013 heisst. Ebenso die 400 Euro-Minijobs.

Auch habe Ich damals, sozusagen an vorderster Front, für die Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre (de facto also für eine Rentenkürzung) gekämpft, gegen den Widerstand mancher Sozialdemokraten, die noch immer diesem sozialen Arbeiter-Partei-Klimbim anhängen.

Aber jetzt geht es erst einmal darum, auf Stimmen- (Bauern-) Fang zu gehen. Devise: Spuren verwischen.

Vordergründig setzen wird uns also von den Hartz-IV Reformen der Gasprom-Schröder-Grün-Agenda 2010 ab, und behaupten (wahrheitswidrig): Basta-Schröder hätte sie uns aufgezwungen.
Wir tun also so, als wenn wir damals nur mitgeharzt hätten – gezwungenermassen.

Unsere Strategie
Die von uns Obergrünen beschlossene Strategie lautet daher:

1. Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern

2. Wir Grüne sind hochflexibel, und richten unsere Fahne auch nach dem Wind. Notfalls täuschen wir auch absichtlich die Wähler, wie vor der Volksabstimmung über Stuttgart 21.

3. Wir Grüne sind lernfähig bis zu Selbst- und Vergangenheitsverleugnung.

Für den Hinterkopf
Im Hinterkopf sollten wir jedoch immer behalten:
Wir Grüne sind die wahre Mittelschichtspartei, die grüne FDP sozusagen, also grün angestrichener Liberalismus. Hinzu kommt im Sozialbereich – nur bis zum Wahltag – noch ein roter Anstrich.

Wie gut das bereits eingeschlagen hat, zeigt der neue Artikel in der ZEIT : Das mit Rot überpinselte Grün . Damit überholen wir nicht nur die SPD vordergründig von links, sondern zapfen mit dem Sozial-Klimbim auch das Wählerpotential der Linken an. Sehr erfreulich!.

Keine diesbezüglichen Gebote in der Bibel
Wer sich darüber aufregt, dass ich, als ehemalige (abgebrochene) Theologiestudentin mich so verhalten kann, der vergisst, dass ein Gebot

„ Du sollst nicht heucheln“

in der Bibel nicht vorkommt, so viel habe ich jedenfalls aus meinen Theologieseminaren noch in Erinnerung.

Ebenfalls gibt es in der Bibel nicht die Gebote

Du sollst im Wahlkampf nicht lügen

– Du sollst nicht Renten kürzen

Du sollst nicht hartzmässig der Unterschicht das Fell über die Ohren ziehen

Unsere neue grüne Agenda 2013 – viele Jahre nach der Basta-Schröder-Grün Agenda 2010 – kennt nur ein Ziel:: 20,13% bei den anstehenden Bundestagswahlen – mindestens. Dann stellen wir den Bundeskanzler, und der Bilderberger Peer Fettnapf-Steinbrück bekommt das Resort Abfallwirtschaft.

So viel erst einmal für heute

Gute Nacht Wahlkampf-Front-Grünlinge

Eure

Katrin Göring-Eckardt
Obergrüne und Wahlkampf-Frontfrau

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SATIRE

Beschwerde eines Pro-Sieben Fans über Raabschlägers Unterschichten-Klamaukshow „Absolute Mehrheit“

Dr. Alexander von Paleske —– 25.3. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Herrn
Programmdirektor
Abt. Unterschichtenfernsehen,
Klamaukfernsehen, TV Witzchen
Pro Sieben
München

Sehr geehrter Herr Programmdirektor,

ihre gestrige Sendung „Absolute Mehrheit“, mit dem Metzgergesellen, Schadenfreude-Spezialisten und Anspruchslos-Entertainer Stefan Raabschläger, war ja wohl der totale Reinfall.
Wie konnten Sie auch nur diesen zweitrangigen Grünen Boris Palmer einladen.

Statt

– Dampf in die Bude zu bringen,

– bei dem aufgeblasenen Metzger Stefan Raabschläger die Luft rauszulassen,

– zu erklären, warum die Grünen nicht nur Salat futtern und neuerdings Bionade bei McDonald’s sich reinziehen, sondern auch gelegentlich zum „Gras“ greifen

outet sich dieser Polit-Tölpel als langweiliger Abstinenzler. Das hat nicht nur den Grünen geschadet, sondern auch und vor allem Ihrer Sendung.

Vom Vater nichts gelernt
Von seinem Vater Helmut Palmer, der einst bei dem Dienst-Mercedes des Landesvaters und ehemaligen gnadenlosen Nazi-Richters Hans Filbinger, der als Kriegsrichter Wehrmachtsdeserteure zum Tode verurteilte, und noch nach Kriegsende einen Matrosen mit Nazi-Gesetzen verfolgte, die Luft aus den Reifen liess mit der Bemerkung: „Umweltschützer fahren Bahn“, hat Boris offenbar nichts gelernt.

Der Vater wusste, wie man das von Natur aus rebellische Völkchen im Remstal mit volksnahen Aktionen aufmischen konnte. Und nicht nur das Remstal-Völkchen.

Bilderberger Flaschenpfand-Trittin muss ran
Ich schlage deshalb vor, dass in der nächsten Sendung der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin als Grünen-Vertreter aufkreuzt .

Der Jürgen wird nicht nur das ganze Polit-Geschwafel mit seinem herrlichen Zynismus würzen, sondern auch mit griffigen unterschichtennahen Formulierungen wie „Schweinejournalismus“ die Diskussion bereichern.

Seehofer und Sarrazin
Als weitere Gäste wünsche ich mir Thilo Sarrazin und den Seehofer. Da werden Sie sehen, wie die Post abgeht.

Dem Seehofer mit seiner Schwulenfeindlichkeit kann dieser Trittin sicherlich nachweisen, dass seine homophobe Haltung nur aus unterdrückter und verdrängter eigener Homophilie stammt.

Und statt dem Buschkowsky, einer schlechten Kopie des Sarrazin, muss das Original ran.

Der arbeitet ja schon wieder an einem neuen Buch, Arbeitstitel: „Mein Europa“, womit er seine „Gartenzwerg-Vorstellungen“ über Europas Zukunft der deutschen Volksgemeinschaft unterjubeln will.

Den SPD-Sarrazin kann Raab natürlich noch nicht auf sein neues Buch ansprechen, weil der selbst bisher nicht weiss, was er da im Detail bringen will. Stattdessen sollte Raab nebenbei auf die verblüffende Ähnlichkeit des Sarrazin mit dem Ruhrpott Kumpel Adolf Tegtmeier, alias Jürgen von Manger hinweisen, und am besten diese Bilder einspielen:


Thilo Sarrazin


Adolf Tegtmeier – Verwandter von Sarrazin?

Ausserdem könnte Raab ihn fragen wie viel er von Oswald Spenglers Buch „Untergang des Abendlandes“ für seine Büchlein denn abgeschrieben habe.

Auch Cindy muss kommen
Als Vertreterin aus dem Volk könnte Cindy aus Marzahn eingeladen werden, die würdige Nachfolgerin der seinerzeitigen Ulknudel Trude Herr ( „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“).
Cindy wird gerade dem Sarrazin, wegen Kaltduschen von Hartz IV – Empfängern, aus eigener Erfahrung ordentlich einheizen, und die Zuschauer mit ihrer Berliner Schnauze und derb untergürteligen Kalauern zum Lachen bringen.


Cindy aus Marzahn

Um den Seehofer zu provozieren schlage ich ausserdem vor, diese etwas korpulente Dame in (weiten) Lederhosen antreten zu lassen gemäss dem Motto:

Die Berliner Preussen sind die besseren Bayern.

Natürlich darf der FDP -Brüderle nicht fehlen zum Thema:

Wieviele Tanzkarten darf ein Politiker pro Abend austeilen, ohne in den Geruch der sexuellen Nötigung zu geraten?

So wird die Chose laufen.

So eine Veranstaltung wie gestern abend darf es nie wieder geben, sonst laufen ihnen mit den Zuschauern auch die Werbekunden weg.

Herzliche Grüsse

Ein Pro Sieben Fan

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Stefan Raab muss Regierungssprecher werden

Zu Rainer Brüderle
FDP-Brüderle dankt Bundespräsident Gauck für die klare, vernichtende Stellungnahme in der Sexismus-Debatte
Rainer FDP-Brüderle: Deutschland, jetzt rede ich

Zum Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin
Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Natürlich muss Deutschland in den Mali-Krieg ziehen
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck
Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA

Mehr zu Boris Palmer
Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“

Zu Thilo Sarrazin
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen

Keine Satire zu Raab
Stefan Raab, Schadenfreude und die fehlende Zivilcourage

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

SATIRE

FDP-Brüderle dankt Bundespräsident Gauck für die klare, vernichtende Stellungnahme in der Sexismus-Debatte

Dr. Alexander von Paleske — 7.3. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Rainer Brüderle
FDP-Spitz(en) Politiker
Thomas Dehler Haus
Berlin

An
Herrn Bundespräsident
Joachim Gauck
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Hochverehrter Herr Bundespräsident,
lieber Joachim

ganz, ganz herzlichen Dank für Deine erfrischende und gleichzeitig Sexismus-Diskussion-vernichtende Stellungnahme im SPIEGEL, mit der Du diese erbärmliche, und für mich politisch ausserordentlich schädliche Sexismus-Debatte dorthin befördert hast, wohin sie von Anfang an hin gehörte: In den intellektuellen Abfalleimer.

Leider konnte ich nach dem widerlichen Artikel dieser Pseudo-Investigativ Journalistin Laura STERN-Himmelreich nicht voll in die Offensive gehen, wie ich das im Bundestag normalerweise gerne mache.
Das Kreischen dieser „Twitter-Aufschreier“, und das Gegeifere dieser Berufs-Betroffenheits-Feministin Alice Schwarzer hielten mich davon ab.


Rainer Brüderle

Meine männlichen FDP-Parteifreunde, statt voll in die androgen-solidarische Offensive zu gehen, hielten sich stattdessen feige androgyn versteckt. Sehr enttäuschend!

Sehr wohltuend
Da war es richtig wohltuend zu lesen, was Du jetzt im SPIEGEL Interview völlig zutreffend rausgelassen hast:

„Wenn so ein Tugendfuror herrscht, bin ich weniger moralisch, als man es von mir als ehemaligem Pfarrer vielleicht erwarten würde. Mit Sicherheit gebe es in der Frauenfrage noch einiges zu tun. Aber eine besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern gegenüber Frauen kann ich hierzulande nicht erkennen.“

Hervorragend!.

Weg mit altbackener Moral
Du selbst hast ja auch mit altbackener Moral – trotz Deines hohen Alters und Deines Berufspfaffendaseins – nichts am Hut, und Dir konsequenterweise im zweckgerichteten Nachvollzug neben Deiner biblisch angetrauten Ehefrau auch noch eine Lebensgefährtin namens Daniela Schadt zugelegt.

Sehr mutig und sicherlich auch beglückend.

Ich hingegen beschränke mich (noch) auf das gelegenliche (un-)zweideutige Austeilen von Tanzkarten bei abendlichen Barbesuchen.

Moralischer Tugendfuror gehört einfach nicht in eine moderne Gesellschaft. Da darf man einfach moralisch nicht so „pingelig“ sein, wie der frühere Bundeskanzler Konrad Adenauer zu sagen pflegte.

Auch die Formulierung von Dir:

Ich stehe als Joachim Gauck auf. Wenn ich mich dann rasiere, kommt so langsam der Umschwung“,

passt ähnlich auch zu mir: Ich gehe abends als der pirschende Jüngling Rainer ins Bett, und am Morgen, während des Rasierens kommt dann der Umschwung.

Wenn ich im Bundestag oder Thomas Dehler Haus ankomme, dann ist aus dem spitzen Jüngling Rainer wieder der FDP- Spitzenpolitiker Brüderle geworden.

Sehr begrüssenswert
Begrüssenswert fand ich auch, dass Du diesen offenen Brief der sieben Frauen, darunter die Aufschrei-Initiatorinnen Anne Wizorek und Nicole von Horst, die sich in unverschämter Weise echauffiert, „verblüfft und erschüttert“ über Deine hervorragenden jüngsten Äußerungen im „Spiegel“ zeigten, keiner Antwort gewürdigt hast. Das nenne ich umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln eines Staatsoberhauptes.

Auch zu Mali hochpositiv
Auch Deine Stellungnahme zu Mali fand ich hervorragend.

„Überhaupt gibt es in der Welt wichtigere Probleme: Wir reden tagelang intensiv über das Verhalten eines Politikers abends an der Bar – aber wir sprechen nur wenig über die brandgefährliche Lage in Mali.“


Gauck bei der Bundeswehr —— melde dem Bundespräsidenten: Bundeswehr angetreten zum weltweiten Einsatz

Besser hätte auch ich das nicht formulieren können.

Für unsere Bundeswehr ist die Lage dort in der Tat brandgefährlich, nachdem wir in trauter Einheit auch mit SPD und Grünen den Umzug unserer kämpfenden Truppe von Afghanistan nach Mali abgesegnet haben.

Danke, Danke und herzliche Grüsse

Rainer FDP-Brüderle
Fraktionsvorsitzender

Rainer FDP-Brüderle: Deutschland, jetzt rede ich

Danke, danke Herr Bundespräsident für diese Weihnachts-Ansprache

Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck
Ansprache des neuen Präsidenten Gauck: Ich bin der richtige Mann (zur falschen Zeit)
Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Danke für das dicke Gauck-Lob
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck
Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

SATIRE

Kretschmann 21 zur Bahnhofsfrage Stuttgart

Dr. Alexander von Paleske — 5.3. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Winfried Kretschmann
Obergrüner
Landesvater Baden-Württembergs
Bahnhofsstrasse 1
Stuttgart

Liebes Grünes Wahlvölkchen,

Stuttgart 21 ist heute – trotz Kostenexplosion – im Bahn-Aufsichtsrat durchgedrückt worden. Aber anstatt diese Leute nun anzugreifen, bringt das Wochenblättchen STERN in seiner Online Ausgabe heute eine Meldung, die sensationell aufgemacht, aber nichts anderes ist als eine alte Schote ist:

Ein übles Spiel mit grüner Beteiligung
Der neue Tiefbahnhof in Stuttgart wird nicht mehr Züge bewältigen als der alte. Dabei war das genau das Argument mit dem die Bürger geködert wurden. Die grüne Landesregierung wusste das und schwieg

Wir Grüne in der Landesregierung sollen die Wähler also über die Leistungsfähigkeit und die Baukosten von Stuttgart 21 getäuscht haben? So ein Quatsch!

Dazu erkläre ich
Dazu erkläre ich als obergrüner Landesvater:

Stuttgart 21 ist eine Realität, die wir nur kurzzeitig angezweifelt haben, weil wir dadurch das Wählerwasser auf unsere grüne Mühle leiten konnten.

Das hat ja auch fabelhaft geklappt, ich bin Ministerpäsident, was will man mehr.


Das bin ich: Kretschmann 21

Natürlich hatten wir Grüne uns längst innerlich mit dem Projekt abgefunden. Auch dass die anvisierten Kosten nichts als eine Fata Morgana waren.

Allerdings ist es lächerlich, wenn der STERN heute berichtet, die Endkosten würden schliesslich bis zum Eröffnungstage möglicherweise bis auf 20 Milliarden Euro steigen.

Maximale Obergrenze
Wir Grüne haben uns innerlich vielmehr auf eine maximal akzeptable Kostenobergrenze von 19,5 Milliarden Euro eingestellt.

Auch ist es lächerlich, wenn nun der STERN, davon redet, die Fertigstellung sei nach Ansicht von Fachleuten erst 2025 erwartbar.

Wir Grüne rechnen vielmehr erst mit einer Fertigstellung im Jahre 2030, weil wir, um den Volkszorn zu mindern, die Bauarbeiten einfach verlangsamen und so anfallenden Baukosten strecken.

Im übrigen möchte ich noch anmerken: der STERN hat bis heute nicht begriffen, dass durch Schweigen denknotwendig keine Lügen fabriziert werden können. Schweigen ist bekanntlich Gold, wenn es um so heikle Fragen geht, denen wir Grüne nur allzu gern ausweichen.

Wahlkampftaktik erforderlich
Natürlich wird meine Regierung sich auch weiter an den Baukosten beteiligen, aber bis zur Bundestagswahl werden wir uns wahlkampftaktisch zieren, und ordentlich Schaum schlagen.

Stuttgart 21 muss zum Waterloo für die Merkel werden. Mit ein paar grün-angehauchten Reformvorstellungen lassen sich nun einmal die Wahlen gegen Mutti nicht gewinnen.

Nach den Bundestagswahlen werden wir dann den schwäbischen Staatssäckel öffnen. Diesen Vorgang werden wir den Wählern als verantwortungsvolles Staatshandeln verkaufen. Grossartig.

Bahn muss sparen
Selbstverständlich muss auch die Bahn, neben dem Bund, ordentlich die Bahnhofs-Baugrube mit Dukaten füllen. Aber das lässt sich durch Lohnkürzungen bei den unteren Lohngruppen, Streckenstillegungen und Fahrpreiserhöhungen problemlos bewerkstelligen.

Natürlich widerspricht das prinzipiell einigen grünen Parolen, aber wir sind eine Mittelschichts-Partei, und keine Arbeitnehmerpartei oder gar Arbeitslosen-Partei, wie wir seinerzeit bei der Verabschiedung von Hartz IV und der Agenda 2010 des Gasprom-Schröder ja deutlich gezeigt haben.
Ich erinnere an die damalige Stellungnahme unserer theologisch (teil-)gebildeten Frontfrau Katrin Göring-Eckardt:

„Hartz 4 erfüllt wichtige grüne Forderungen, die das Arbeitslosengeld II zu einem Schritt in Richtung Grundsicherung machen. Mit der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe wird eine aktivierende Grundsicherung geschaffen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichert und die Aufnahme von Erwerbstätigkeit fördert.“

Nur gelegentlich – vor Wahlen – ziehen wir uns ein sozial gefärbtes Mäntelchen an.

Heimat von Opportunisten
Wir Grüne sind schliesslich auch noch Heimat für Opportunisten vom Schlage eines Joseph Martin (Joschka) Fischer, der vom gewalttätigen Putzgruppler und Radauparlamentarier über den GröDAAZ nun zum Industrie-Klinkenputzer mutierte, oder für den Obergrünen Trittin, der an der Demokratie-verhöhnenden Geheimkonferenz Bilderberg teilnahm, und für kritischen Investigativ-Journalismus die griffige Formulierung „Schweinejournalismus“ erfand.

Vielseitig und staatstragend
Wir Grüne sind eben vielseitig, staatragend, verantwortungsbewusst und hochflexibel.

An Prinzipien lassen wir uns jedoch nicht wie mit Pattex festkleben.

Grün hat Zukunft, und in Baden-Württemberg lässt sich heute schon sagen:

Grün macht Zukunft.

Deutschland, wir Grüne kommen, Stuttgart 25, äh ich meine 21, wird kommen.

Ich, der Winfried 21, bleibe was ich bin: Landesvater im Schwabenländle

Herzlichst
Gez. Winfried Kretschmann

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SATIRE

Granate-Renate Kuenast zu drängenden Fragen der Zeit

Dr. Alexander von Paleske — 23.2. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Granate-Renate Kuenast, MdB
Stellvertretende Obergrüne
Reichstagsgebäude
Berlin

Guten Morgen Grüninnen und Grüne,

zwar bin ich nach der Wahl des Duos Flaschenpfand-Trittin und der nichtakademischen Theologie-Fachfrau Goering-Eckardt etwas in den grünen Hintergrund gedrängt worden, aber wer glaubt, mich abschreiben zu können, der irrt gewaltig. Ich äussere mich lautstark, wie jetzt auch hier, zu den drängenden Fragen der Zeit und grünen Sachproblemen.


Das bin ich in Aktion

Zum Kriegseinsatz in Mali
Gerade habe ich das in den Medien zu unserem bevorstehenden Kriegseinsatz in Mali getan. Den werden wir kritisch wohlwollend prüfen, also im Bundestag passieren lassen. Genauso wie unser kontinuierliches Abnicken des (sinnlosen) Afghanistan-Abenteuers – trotz aller Schreckensmeldungen, die von dort kommen: Korruption grössten Ausmasses und Kämpfe selbst in der einst absolut friedlichen Stadt Kundus in dieser Woche.

Nur ein erster Schritt
Natürlich sind die jetzt vorgesehenen 300 Bundeswehr-Soldaten nur ein erster Schritt, bald werden es wesentlich mehr sein, und das lässt sich recht einfach lösen, indem wir aus dem Afghanistan-Abzug einfach einen Umzug machen.

Schliesslich muss es doch möglich sein, nach dem Afghanistan- Debakel diesen Moslem-Radikalinskis irgendwo in der islamischen Welt mal eine ordentliche Niederlage beizubringen.

Leider wollen diese Islamisten in Mali ja nicht das Handtuch werfen, so ist ein Ende des Krieges dort noch gar nicht abzusehen.
Vorgestern griffen diese Gotteskrieger erneut die im Norden gelegene Stadt Gao an, die ja längst als befreit galt. Und nur mit Hilfe der französischen Fremdenlegion konnten sie von dort nach stundenlangen Schiessereien wieder vertrieben werden

Ohne Jahreszahl
Die Franzosen hatten ja angekündigt, Anfang März wieder aus Mali sich zurückziehen zu wollen Die hatten aber offenbar vergessen, eine Jahreszahl dazuzusetzen, denn im März dieses Jahres werden sie sicherlich nicht abziehen, der Krieg fängt ja jetzt erst richtig an.

Der deutschen Volksgemeinschaft werden wir Grüne die Legende von der Etablierung der Demokratie in Mali unterjubeln, genauso, wie wir es seinerzeit mit dem Demokratieversprechen und der Frauenbefreiung in Afghanistan gemacht haben.

Wenn alles schiefgehen sollte, dann ziehen wir uns nach ein paar Jahren, und nach einem Dutzend gefallener Bundeswehrsoldaten, eben wieder aus Mali zurück.

Zum bevorstehenden Bundestagswahlkampf
Dieses „politische Trampeltier“, der SPD-Peer Bilderberg-Steinbrück hatte zu einem Geheimtreffen mit den Bossen der im DAX gelisteten Unternehmen eingeladen, und zwar ohne uns Grüne darüber zu informieren, geschweige denn einzuladen, wie ich dem Handelsblatt entnehmen musste:

Steinbrück umgarnt die Wirtschaft bei Geheimtreffen“

Dort hat er offenbar versucht, den Industriebossen Freundschaft anzudienen, im Gegenzug ihnen versprochen, dass keine grundsätzlichen Änderungen in der Besteuerung von (selbst märchenhaften) Unternehmensgewinnen nach einer Regierungsübernahme durch ihn zu erwarten seien, er vielmehr nach der Devise verfahren werde:
.
Viel muss sich ändern, damit alles beim alten bleibt.

Auch hat er wohl durchblicken lassen, dass er natürlich nichts dagegen habe, wenn diese Bosse ihm auch ein paar Dukaten als Wahlkampfhilfe zustecken würden, ganz im Gegenteil!.

Grundsätzlich keine Einwände
Dazu erklären wir Grüne:

1. Wir haben grundsätzlich keine Einwände gegen undemokratische Geheimkonferenzen. Auch unser Flaschenpfand-Jürgen, und der ehemalige GröDAAZ und jetzige Industrie-Klinkenputzer, Joseph Martin (Joschka) Fischer, haben ja bereits an Bilderberg-Geheimkonferenzen der IG Banken, Adel, Militärs und Industrie teilgenommen. Daselbst dann wertvolle und hochinteressante Gespräche mit hochpotenten Entscheidungsträgern geführt, und später diese Teilnahme als zwar undemokratisch, aber als absolut notwendig offensiv verteidigt.

2. Es gehört sich aber nicht, uns, den potentiellen Koalitionspartner, einfach von der Steinbrück-Geheimkonferenz auszusperren. Auch wir hätten, ähnlich wie der Bilderberg-Peer, den Industriebossen gerne erklärt, dass mit uns alles beim alten bleibt, und auch gerne die Hand für milde Wahlkampfgaben aufgehalten.

Klotz am Bein
Aber, wie sich heute wieder einmal zeigt, wird der Bilderberg-Peer immer mehr zu einem Klotz an unserem Wahlkampf-Bein.

Nun stellt sich heraus, dass die Anwalts-Kanzlei Frischlinge, Krächsinger und Bruchhaus nicht nur 1,8 Millionen für ihre Steinbrück-Beratungstätigkeit kassiert hat, sondern honorarmässig, nach der Ratgeberschaft zur Überwindung der Bankenkrise, mit insgesamt 7,5 Millionen Euro richtig zulangen durfte, frei nach dem Motto:

Erst helfen wir bei der Formulierung der Gesetze, dann helfen wir bei deren Anwendung, und schliesslich halten wir die Hand auf.

Wir als Grüne können leider dieses „politische Trampeltier Peer“ kaum stoppen, und beschränken uns deshalb darauf, wie Flaschenpfand- Jürgen es in seinem Grossen SPIEGEL-Interview bereits gemacht hat, die (angeblich) enorme Lernfähigkeit des Bilderberg-Steinbrück hervorzuheben: „ein Bemühen erkennbar“.

So viel erst einmal für heute.

Seid alle ganz herzlich gegrüsst von

Eurer

Grünen-Granate-Renate (Kuenast)

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Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

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Dr. Alexander von Paleske — 15.2. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Grün-Rosa Kanzlerkandidat und Fettnäpfchenspezialist
Karl Schiller Gedächtnis-Allee 66
BERLIN

Guten Morgen Deutschland,

nach meinem letzten Desaster mit dem Peerblog, auf den ich mich so gefreut hatte, bin ich nunmehr dem Ratschlag meiner Medienberater gefolgt, und werde meine mediale Präsenz positiv-drastisch verbessern, und insbesondere bei den jungen Unterschichten-Mitgliedern meine Akzeptanz erhöhen.


Das bin ich, Bilderberg-Fettnäpfchen-Peer ….werde Unterschichten Akzeptanz verbessern. Screenshot: Dr. v. Paleske

Dies werde ich auf zwei Wegen in Vilshofen-ähnlicher Manier bewerkstelligen:

1. Regelmässige Interviews und Stellungnahmen in der BILD-Zeitung

2. Ein Kandidatenduell mit der Merkel im Unterschichten-Fernsehen, mit dem Klamauk-Schadenfreude-Spezialisten Stefan Raab als Moderator.

Neue innovative Wege
Wie ich bereits gegenüber BILD erklärt habe, müssen neue innovative Wege gefunden werden, um aus dem Umfragetief herauszukommen. Da kann mir dieser Klamauk-Raabschläger durchaus nützlich sein.

Eigentlich fällt mir diese Entscheidung gar nicht so schwer, weil ich mit dem Quotenkönig „Stefan dem Ersten“ ja durchaus eine Reihe geistiger Berührungspunkte habe.


Stefan Raab …..geistige Berührungspunkte vorhanden

Ja, ich möchte fast sagen eine gewisse geistige Verwandtschaft mit diesem TV-Promi, dessen Grinsen mich immer an einen Metzger erinnert, der sich darüber freut, einem Kunden minderwertiges Fleisch angedreht zu haben.

Mehr noch
Metzger Raab und ich haben ja Sprüche, auch Döneken genannt, drauf, die besonders anspruchslose Gemüter erfreuen, und so ideal in Raabs Unterschichten-Fernsehsendungen passen. Und was ich noch nicht so perfekt für eine Unterschichtenshow drauf habe, das kann ich ja noch vom Raabschläger dazulernen.

Insofern hat der Jürgen Flaschenpfand-Trittin in seinem Interview mit den SPIEGEL-Leuten in dieser Woche durchaus – teilweise jedenfalls – recht, als er gefragt wurde:

Wie oft haben Sie schon darüber geflucht, dass Steinbrück zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde? ….. Jetzt gab es wieder Ärger, wegen des Peerblogs. Halten Sie den Ex-Finanzminister für lernfähig?

Mein Bilderberg-Kollege Jürgen antwortete sinngemäss so:

Die Schule des Lebens kann niemand schwänzen, auch der Peer nicht. Wenn ich sehe, wie Steinbrück auf der Grünen Woche aufgetreten ist …. dann ist da ein Bemühen erkennbar.

Stimmt nicht ganz
Natürlich stimmt das nicht so ganz, was der Flaschenpfand-Jürgen da schwafelte, denn am liebsten hätte er wohl gesagt:

Ich verfluche mehrmals jeden Tag die Kandidatur des Fettnäpfchen-Peer.

Auch gibt es meinerseits natürlich kein ernsthaftes Bemühen, mich substanziell zu ändern. Es gibt lediglich ein Bemühen, die Zahl der potentiellen Fettnäpfchen zu verringern, in die ich zu treten pflege.

Der einzige Punkt wo ich lernbereit bin, ist, wie ich bereits ausführte, das Niveau meiner Sprüche noch weiter abzusenken, sodass sie bequem in eine Raabschläger-Unterschichten-Klamauk-Show passen.

Auch das Gequassel des Flaschenpfand-Jürgen von der „verfestigten medialen Wahrnehmung, die die ich ändern müsse“, ist natürlich blanker Unfug. Vielmehr geht es einzig und allein darum, dass ich mir ein sozial angehauchtes Mäntelchen umhänge, und mich ein wenig als der barmherzige Johannes darstelle, sodass die deutsche Volksgemeinschaft leichter eine Art libidinöser Beziehung zu mir entwickeln kann.

Deutsche, noch fliesst der Rhein durch Deutschland, noch ist weder Deutschland noch der Wahlkampf verloren, und auf einen holprigen Start kann ja durchaus ein guter Endspurt folgen.

Herzlichst

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Zukünftiger Bundeskanzler Deutschlands

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