SATIRE

Frau BK Merkel: Joachim Gauck kann es, ja, muss es machen

19.2. 2012
Dr. Alexander von Paleske
Leitender Arzt
Bulawayo / Simbabwe

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

EILT! Sofort auf den Tisch

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

dieses Gezerre um den Nachfolger für diesen Wulff im Schloss Bellevue kann ich gar nicht nachvollziehen.
Es muss aus Gründen des Staatswohls ein sofortiges Ende finden.

Versöhner gesucht
Deutschland braucht jetzt einen Versöhner:

– einen der die Banken mit dem Volk versöhnt,

– der die Elektrizitätswirtschaft mit sich selbst versöhnt

– und der den patriotischen und hochintelligenten Thilo Sarrazin nicht als Bösewicht verteufelt sondern herausstellt, dass er ein mutiger (rechtslastiger) durch und durch Deutscher ist.

Joachim Gauck hat nach seiner fehlgeschlagenen Wahl im Jahre 2010 die Katze zu den zu den brennenden gesellschaftlichen Fragen aus dem Sack gelassen und bedeutende Statements abgegeben, die ihn hervorragend als gesellschaftlichen Versöhnungspolitiker qualifizieren.


Joachim Gauck …….raus aus der Hängematte, Deutsche

Die Occupy-Bewegung, die sich gegen die schamlose Bereicherung durch die Banken formierte, und ausserdem die Perspektivlosigkeit der Jugend angesichts der weltweit verbreiteten hohen Jugendarbeitslosigkeit anprangerte, bezeichnete Gauck als „unsäglich albern“.

Ton getroffen
Damit hat er genau den richtigen Ton der Banker getroffen, denen diese Bewegung bei ihrer ungehinderten Reichtumsvermehrung ein besonderer Dorn im Auge war.

Mit der ihm eigenen Eloquenz und Redegabe wird er es schaffen, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit als Herausforderung an die Jugendlichen, und nicht als Schicksal zu „verkaufen“. Er wird die Langzeitarbeitslosen auffordern, doch öfter in die Kirche zu gehen, um dort tröstende Worte zu hören, statt in den Bankenvierteln Radau zu machen.

Atomausstieg Gefühlsduselei
Der Atomausstieg ist Gefühlsduselei, wie Gauck zutreffend feststellte. Das ist absolut richtig, insbesondere nach Fukushima.

Die depressive Elektrizitätsindustrie wird sich an diesen aufrüttelnden Worten besonders wärmen können. Deren Vorstände können in Zukunft den tiefschürfenden Reden von Gauck lauschen, statt Antidpressiva sich von ihren Ärzten verschreiben zu lassen.Grossartig!

Hervorragende Parteinahme für Sarrazin
Schliesslich finde ich es hochanständig, dass unser Joachim für den Thilo Sarrazin Partei ergriffen hat, und seinen Mut lobend herausstellte.

Wir brauchen solche mutigen Menschen wie Thilo, die der Deutschen Volksgemeinschaft reinen Wein einschenken, den Ausländern die alsbaldige Ausreise nahelegen, und darüber hinaus auch noch bahnbrechende Erkenntnisse in der Genforschung mit der Entdeckung des Sarrazin-Gens liefern.

Mehr noch: die nicht wie diese Politiker eine Lüge nach der anderen der deutschen Volksgemeinschaft unterjubeln.

Und wir brauchen Männer wie Gauck, die solchen mutigen Mitgliedern der Deutschen Volksgemeinschaft wie Sarrazin den Rücken stärken.

Frau Merkel, es ist einfach Ihre Eitelkeit, die es bisher verhindert, zu unserem Joachim, dem Präsidenten der Deutschen Herzen, JA zu sagen.

Springen Sie über Ihren Schatten, hören Sie, was Ihr Herz Ihnen rät, und treten Sie vor das Deutsche Volk und rufen Sie: Joachim kann es, macht es. Joachim for (deutsche) President

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Alexander von Paleske

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Noch-Präsident Graf Schnorr von Wulff an BILD-Kai: „Sie hinterhältiger Kerl“

Dr. Alexander von Paleske 17.2. 2012 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Noch-Präsident

Schloss Schöne Aussicht
Berlin

An
Kai Diekmann
Chefredakteur BILD-Zeitung
Axel Springer Verlagshaus
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg

Sehr geehrter Herr Diekmann,

nun haben Sie es ja endlich mit Ihrer Treibjagd geschafft: Ich muss heute zurücktreten.


Abtritt Wulff – der (die) nächste bitte……..Die schönen Tage von Bellevue sind nun vorbei, und die Wulffs verlassen es nicht heiter….Screenshot: Dr. v. Paleske

Es ist der Schlusspunkt eines unglaublich niederträchtigen Kesseltreibens Ihres Verlages gegen mich, einen gestandenen Christdemokraten, und damit richtungsmässig ihrem Revolverblättchen eng verbunden.


BILD-Kai……hinterhältiger Kerl?
Screenshot: Dr. v. Paleske

Sie sind sich noch nicht einmal zu schade, einen Kommentar von ihrem Tintenkuli Nikolaus Blome ins Blatt zu setzen:

Rücktritt Herr Präsident, es geht nicht mehr

dessen einziges Ziel es ist, die Deutsche Volksgemeinschaft gegen mich aufzuhetzen.

Mehr erwartet
Gerade von Ihnen, Herr Diekmann , jemand, der – im Gegensatz zu mir in meiner Zeit als Ministerpräsident – nicht von einem kargen Gehalt sein Dasein fristen muss, hätte ich nun weiss Gott mehr Verständnis erwartet, statt dieser hinterhältigen Attacke. Insbesondere Verständnis dafür, dass ich gezwungen war, bei meinen lieben Freunden zu schnorren, und mir Ferienaufenthalte finanzieren zu lassen.

Selbst der Chefredakteur des Cicero, ein gewisser Michael Naumann, hatte in einem hervorragenden Artikel geschrieben, es gehe doch nicht an, dass führende Politiker mit Primus-Kochern auf Campingplätzen Ihren Urlaub verbringen müssen. Wohl wahr!

Lieber Freund Josef Joffe
Auch der Herausgeber der liberalen Wochenzeitung DIE ZEIT, Josef Joffe, hat es sich nicht nehmen lassen, in einer schönen Kaffee-Plauderstunde mich nach den erbärmlichen Angriffen einiger Medien wieder aufzurichten, und mir viel Raum für meine Selbstdarstellung zu geben.

Sehr dankbar
Dafür bin ich ihm sehr, sehr dankbar.
Auch dass er in einer Randglosse in der ZEIT</i> noch einmal scharf kritisiert hat, wie einige mit mir umgegangen sind, als ob ich ein Verbrecher sei. Zutreffend stellt er fest, dass in jedem Deutschen ein Wulff steckt : „Er ist so wie wir“

Völlig korrekt konstatiert er dann, dass es sich hier um einen Medienskandal, und nicht etwa um einen Wulff-Skandal handelt.

Ein herzliches Dankeschön an die Adresse des Josef Joffe.

Aber das überraschte mich eigentlich nicht, denn auch schon mein Freund, der Freiherr von und zu Guttiplag, wurde von dem hervorragenden Chefredakteur und Qualitätsjournalisten der ZEIT, Giovanni di Lorenzo, besonders in Schutz genommen und zum Amtsverbleib aufgefordert, später dann sein Comeback vorbereitet, was leider vorerst in die Hose ging.

Ich hatte erwartet, dass Sie, BILD-Kai, in das gleiche Horn tuten würden. Stattdessen haben sie sich scheinheilig auf die Volksseite gestellt und den (unverdienten) Luxus der Politiker angeprangert, nur um die Aufläge Ihres Blättchens zu steigern.

Dass all das offenbar auch noch von Elfriede Schalom und ihrem Döpfner abgesegnet war, lässt die Vermutung zu, auch Angela Merkel, die dicke Freundin von Elfriede, habe hier ihre Finger mit im Spiel gehabt.


Glücklose Präsidentenmacherin und Elfriede-Freundin Merkel ………Finger mit drin? Screenshot: Dr. v. Paleske

Sehr erbärmlich.

Ich bleibe dabei: Mea Culpa – Ich bin völlig unschuldig.

Mit vorzüglicher Missachtung
Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen

Anmerkung:
Der Artikel wurde Stunden vor dem Rücktritt Wulffs online gestellt.

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Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

.

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Finanzminister Wolfgang Schäuble: Der Rauswurf Griechenlands aus dem Euro ist längst beschlossene Sache

Dr. Alexander von Paleske — 14.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister
Im Regierungsviertel 5
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich will an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, endlich der deutschen Volksgemeinschaft reinen Wein über unsere längst beschlossene zukünftige Strategie gegenüber der Schafskäserepublik Griechenland einzuschenken.

Eckpunkte aus meiner Sicht
Zunächst die Darstellung der wirtschaftlichen Eckpunkte aus meiner Sicht:

– Griechenland ist, wirtschaftlich gesehen, ein Land der Dritten Welt, gehörte deswegen noch nie in den Euro-Club

-es hat keinerlei nennenswerte Industrie

-der Tourismus, eine der Haupteinnahmequellen, liegt dank des ständigen Randalierens der unverschämt unzufriedenen Griechen mittlerweile am Boden

– Mit dem Schafskäseexport lässt sich kein Staat machen, genau so wenig wie mit den Fähren.


Mehr als bankrott

Mit anderen Worten: Griechenland ist mehr als bankrott, und kann nur mit den ständigen Geldspritzen über Wasser gehalten werden, deren Hauptzahler Deutschland ist.

Damit ist jetzt endgültig Schluss.


Wolfgang Schäuble …….Daumenschrauben fester, und dann raus mit diesem „Fass ohne Boden“ aus dem Euro. Screenshot: Dr. v. Paleske

Statt diesem Solidaritäts-Bla Bla werden wir Griechenland weiter ordentlich die Daumenschrauben anziehen, weitere Senkungen des Mindestlohns und drastische Mehrwertsteuererhöhungen verlangen, und so das Volk weiter gegen ihre „Ausverkaufspolitiker“ aufbringen, bis es schliesslich zu einer Art allgemeinen Volkszorns kommt, und Griechenland von selbst aus der Gemeinschaftswährung aussteigt, und das Euro-Handtuch wirft.

Allerdings bleiben von unseren drastischen Sparforderungen ausgeschlossen die seitens der Griechen mit unseren deutschen Waffenherstellern geschlossenen Verträge (Panzer, U-Boote) . Hier gilt vielmehr „pacta sunt servanda“ – Verträge müssen eingehalten werden, „Kanonen statt Butter“, komme was da wolle..

Damit sind wir das Problem Griechenland erst einmal los. Die sozialen Implikationen unseres Vorgehens interessieren uns Politiker dabei herzlich wenig, wir sind schliesslich keine Sozialarbeiter.
Das Wohlergehen unserer Banken ist für uns weit wichtiger.

Die weiteren Hilfen für Griechenland werden nur noch von meinem Kollegen Dirk Niebel vom Aussenhandels-Entwicklungshilfeministerium – nach gründlicher Wohlwollensüberprüfung – bereitgestellt.

Swap-Krise lösbar
Natürlich kommt es dann zur Swap-Krise, weil die Kreditausfallversicherungen für Griechenland-Bonds fällig gestellt werden, ähnlich seinerzeit bei der Pleite der Lehman-Bank, aber die werden wir in einer koordinierten Aktion auffangen, wobei die Gelddruckmaschinen der Europäischen Zentralbank eine ausserordentlich wichtige Rolle spielen werden.

Mein hervorragender und sehr kluger Kollege Rösler hat vollkommen Recht: „der Tag X verliert seinen Schrecken“

Gleichzeitig werden wir Erfahrungen sammeln, wie es wirtschaftlich und politisch läuft, wenn man finanziell fusskranke Länder aus dem Euro wirft.

Der nächste Kandidat, bei dem wir diese Erfahrungen zur Anwendung bringen können, wäre dann Portugal.

Natürlich geht jetzt das Geschrei in einigen Kreisen los, die Griechen hätten seinerzeit 1952 dem Internationalen Schuldenabkommen zugestimmt, das Deutschland damals half, nach dem 2. Weltkrieg wieder auf die Beine zu kommen (Stundung und Schuldenerlass).

Aber das ist 60 Jahre her und braucht uns deshalb überhaupt nicht mehr zu interessieren.

Im übrigen gehören deart moralisierende Erwägungen ohnehin nicht zum Rüstzeug eines gestandenen Christlichen Demokraten wie mir.

Forderungen verjährt
Auch das griechische Geschrei, Hitler-Deutschland habe seinerzeit Griechenland überfallen, viel Unheil angerichtet, Zwangsarbeiter nach Deutschland geschafft, von denen viele starben, ein Massaker in Distomo angerichtet, und sei deshalb zum Schadensausgleich in Multimilliarden-Euro-Höhe verpflichtet, ist total unbeachtlich, weil derartige Schadensersatzforderungen verjährt sind (Verjährungsfrist: 30 Jahre).
Im übrigen haben wir denen in den 60er Jahren schon einmal 105 Millionen DM (52 Millionen Euro) als Ausgleich gegeben, und uns eine Verzichtserklärung auf weitere Ansprüche unterschreiben lassen.

Es bleibt dabei, Griechenland fliegt raus aus dem Euro-Klub und kann Mitglied im Club der Dritten Welt werden.

Lassen Sie mich schliessen mit den Worten: Hoch lebe die Deutsch-Griechische Freundschaft!

Wolfgang Schäuble
Treusorgender Bundesfinanzminister

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Wolfgang Schäuble an das deutsche Volk: Ich rette die Banken (und Euch)

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Präsident Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Ich bleibe, komme was da wolle

Dr. Alexander von Paleske — 8.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Guten Tag Deutschland,

hier spricht aus dem Schloss Schöne Aussicht in Berlin Euer Präsident.
,
Zu der Kampagne der Bild-Zeitung und anderer erbärmlicher Printmedien

„Jagt den Wulff durch den Schornstein hinaus“

kann ich befriedigt feststellen: das läuft nicht. Weder gestern, noch heute, noch morgen, und schon gar nicht durch den Schornstein.

Ich bleibe sitzen
Ich bleibe hier in der Schönen Aussicht sitzen, selbst wenn die deutsche Volksgemeinschaft mir nicht mehr über den Weg traut, selbst wenn die Welt aus den Angeln fällt.


Gehe nicht, schon gar nicht durch den Schornstein

Mein grosses Vorbild in dieser Hinsicht ist der seinerzeitige Bundespräsident Heinrich Lübke.

Diese Tintenkuli-Korinthenkacker aus Hamburg und anderswo, die einfach dieses erbärmliche Possenspiel nicht aufgeben wollen, glaubten zunächst, mit den mir klar zustehenden verbilligten Privatwagen Audi und Skoda fündig geworden zu sein. Alles kalter Kaffee.

Steht mir alles zu
Dass ich als Ministerpräsident von diesen Firmen Rabatt bekomme, ist ja wohl selbstverständlich. Schliesslich sass ich als Ministerpräsident Niedersachsens ja auch im Aufsichtsrat bei der Mutterfirma VW, und nahm regelmässig an den anstrengenden und einschläfernden Aufsichtsratssitzungen teil

Wühlmäuse ahoi
Nun haben diese nicht zur Ruhe kommenden Tintenkuli-Wühlmäuse einen Scheinskandal ausgebuddelt: mein preiswerter Aufenthalt in der Nachsaison in der Nobelherberge Hamburger Hof auf der Insel Sylt im Jahre 2007. Den soll angebllich mein Freund, der Filmunternehmer David Groenewold, bezahlt haben – lächerlich.

Freund Groenewold ist Inhaber der Firma Reinfall, äh, ich meine Wasserfall, und weil ich die ausserordentlichen Fähigkeiten dieses Filme-Investors rasch erkannte habe, gab es auch eine schöne Bürgschaft des Landes Niedersachsen für seinen Wasserfall (Odeon) in Miilionenhöhe, wie sich das so unter Freunden gehört.

Dankbarkeit Teil der Zivilisation
Dass mein Freund David Groenewold als Zeichen der Dankbarkeit dann diesen Kurztrip für meine liebe Frau und mich gebucht hat, ist nichts weiter als ein selbstverständlicher Freundschaftsdienst unter zivilisierten Menschen..

Alles aus eigener Tasche zurückbezahlt.
Natürlich habe ich das alles aus eigener Tasche bar an David zurückbezahlt. Ich führe ja immer grosse Mengen Bargeld mit mir herum, verständlich bei meinem aufwändigen Lebenswandel – jedenfalls soweit ich den selbst bezahle.

Unter Freunden stellt man sich keine Quittungen aus, das wäre ja noch schöner.

Hinzu kommt noch: Selbst wenn ich den Kurztrip nicht selbst bezahlt hätte, dann läge trotzdem keine Vorteilsannahme vor, weil ich vielen Prominenten auf Sylt so die Gelegenheit gegeben habe, mich zwanglos anzusprechen, und sich über die drückende Steuerlast zu beschweren. Also eine völlig uneigennützige Vorteilsgabe und keine Vorteilsannahme.

Auch dass der liebe Freund David im vergangenen Monat, also fast vier Jahre später, auf dem Höhepunkt der Presse-Hetzkampagne gegen mich, die Rechnungsbelege vom Hotel herausgefordert, an sich genommen und das Hotelpersonal auf Verschwiegenheit verpflichtet hat, diente einfach dazu, die Bild-Schnüffler ins Leere laufen zu lassen, die mittlerweile jeden meiner Klobesuche unter die Lupe nehmen.

Deutsche, das perlt alles teflonmässig an mir ab. Das sitze ich aus, komme was da wolle.

Dieser Fäkalsprache- Bildzeitungs—Starkolumnist namens Franz Josef Post von Wagner schreibt heute, ich müsse weinen.

Ich denke gar nicht daran. Ich bin glücklich, wie der Rest der Deutschen Volksgemeinschaft, meine Untertanen.

Mit der Bild und anderen deutschen Postillen werde ich auch noch fertig werden. Die lade ich nie mehr auf meine Auslandsreisen ein. Diese Herrschaften können sich dann ihre Info aus dem Internet besorgen, statt mit mir auf den Staatsbanketten in fernen Ländern zu tafeln.

Gute Nacht Deutschland

Euer aufrechter Präsident
Christian Graf Wulff von Schnorr zu Münchhausen

Mehr Satire zu Wulff
Präsident Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Jetzt kläre ich alles auf
(Fäkalworte-) Starkolumnist Post von Wagner an SPD-Sigmar Gabriel: Sind Sie verrückt geworden?
Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk
Vor der Weihnachtsansprache des Präsidenten Graf Schnorr von Wulff: eine Botschaft von Knecht Ruprecht
Bundespräsident Christian Graf Schnorr von Wulff: Jetzt rede ich Klartext
Bundespräsident Graf Schnorr von Wulff: Deutschland ist (noch) keine Bananenrepublik
Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit

Keine Satire zu Wulff
Josef Joffe und Präsident Wulff: Gemütliches Beisammensein zu einer Plauderstunde
SPD-Chef Sigmar Gabriel und Präsident Wulff: Wieviel politische Torheit ist erlaubt?
Der Bundespräsident lügt – und bleibt
Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet
Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

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Glückwunsch: Ackermann geht, Uhrlau kommt – BND-Chef wechselt zur Deutschen Bank

Dr. Alexander von Paleske — 6.2. 2012 —
Das ist eine wirklich aufregende Meldung: Der BND-SPD-Mann Ernst Uhrlau (65) wechselt zur Deutschen Bank.

Nein, nicht um den „Feldherrn“ Josef Ackermann abzulösen. Er soll vielmehr die Deutsche Bank mit seinem Geheim(dienst)-Wissen bereichern.


Ernst Uhrlau…..alle BND-Skandale konnten ihm nichts anhaben, auch nicht der Skandal um die verschwundenen Blaupausen des neuen BND-Gebäudes, alles perlte teflonmässig an ihm ab..

Geheimdienste wissen (angeblich) mehr
Die Geheimdienste wissen ja angeblich einiges mehr, als die Allgemeinheit, obgleich der seinerzeitige Bundeskanzler Helmut Schmidt immer wieder betonte, das, was die Geheimdienste in den morgendlichen Lagebericht hineinpackten, er am Tag zuvor bereits in den Tageszeitungen gelesen habe.

Aber das war sicherlich hochgradig übertrieben, und rührte vermutlich daher, dass der BND, unter der seinerzeitigen Leitung des Reinhard Gehlen, aber auch unter seinem Nachfolger Gerhard Wessel mit jeder Menge von ehemaligen Nazi-Parteigängern einschliesslich SS-Schergen so durchsetzt war, dass einen die braune Luft schon am Eingang zur Zentrale in Pullach förmlich zu ersticken drohte.

Glücklicherweise sind die meisten dieser Gesellen mittlerweile tot, oder zumindest ausser Dienst, und die Personalakten dieser „braunen Kameraden“ mittlerweile im Reisswolf gelandet, so dass eine Historikerkommission, die sich dieser tiefbraunen Vergangenheit des Bundesnachrichtendienstes annehmen sollte, nun etwas Arbeitserleichterung erfuhr. Wie schön.

Katze im Sack?
Hat die deutsche Bank da nicht die Katze im Sack eingekauft?
Das Bedürfnis der Deutschen Bank kann man verstehen, heute zu erfahren was die Konkurrenten ohne solch einen potenten Geheimiskrämer erst über-übermorgen wissen. Man also quasi Voraus-Wissen hat, dementsprechend Aktien, Anleihen und Derivate kaufen oder verkaufen kann, und sich trotzdem innerhalb der Legalität weiss. Herrliche Extraprofite winken. Zumal die alten Kontakte in den BND doch sicherlich weiterbestehen werden. Sehr vernünftig.

Nein, das ist keine Katze im Sack, sondern ein sehr geschickter Schachzug seitens der Deutschen Bank, der dem hochprofitablen Investmentbanking den Ruf reinen Gamblings nehmen, und es so in ungeahnte Profithöhen heben könnte.

Schreibtisch nicht aufgeräumt
Was mich aber ärgert, dass Sie, Herr Uhrlaub, pardon, Herr Uhrlau, Ihren Schreibtisch nicht ordentlich aufgeräumt haben, bevor Sie beim BND als frischgebackener Pensionär das Weite suchten.

Insbesondere die unerquickliche Querverbindung des BND zum mittlerweile verstorbenen österreichischen Rechtsaussen Jörg Haider, und dessen angeblich vom BND gesponserte Ausflüge zum seinerzeitigen Irak-Diktator Saddam Hussein, harren noch der Aufklärung.

Ebenso, inwieweit der grösste deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) namens Joseph Martin (alias Joschka) Fischer darin involviert war.

Ferner die erbärmliche Geschichte mit dem Banker Ernest Backes, der die angeblich unerquicklichen Geschäfte der Firma Cedel (jetzt Deutsche Börse Tochter Clearstream) zusammen mit dem Journalisten Denis Robert aufdeckte.

Der BND nahm Backes vorübergehend unter seine Fittiche, und reichte angeblich dessen Material über russische Blitz-Milliardäre, auch Oligarchen genannt, dann an den Kanzler Schröder weiter, der es wiederum dem lupenreinen russischen Demokraten und Duzfreund Wladimir Putin weitergereicht haben soll, wo es – ungewollt sicherlich – angeblich mithalf, einen gewissen Michail Chodorkowski für lange Zeit hinter Gitter zu bringen.

Bitte um Entschuldigung
Bitte entschuldigen Sie die Störung in ihrem wohlverdienten Ruhestand, Herr Uhrlau, der Ihnen mit einen wunderbaren Job bei der Deutschen Bank jetzt auch noch vergoldet wird.

Dass Sie mit all den in langjähriger harter Arbeit erworbenen profunden Kenntnissen und Verbindungen nicht einfach zu Hause im Lehnstuhl sitzen können, und nur noch die Bildzeitung lesen, das verstehe ich vollkommen. Dazu sind die Pensionszahlungen der Beamten im übrigen auch einfach zu mickrig, wie der ehemalige Ministerpräsident Hessens und spätere Bundesfinanzminister Hans Eichel, zu Recht beklagte.

Leider wurde seine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewiesen, aber ich hoffe, dass er seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bringen wird. Irgendwo in Europa muss es doch einen Ort geben, wo noch anständiges Recht gesprochen wird.

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Danksagung an Event-Manager Manfred Schmidt für die Ulla-Schmidt-Geburtstagsparty

26.1.2012

Dr. Alexander von Paleske
Arzt für Innere Medizin, Hämatologie
Leitender Arzt
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
Bulawayo /Simbabwe

An
Herrn
Event-Veranstalter
Manfred Schmidt
Penthouse „Residenz“
Am Brandenburger Tor
Berlin

Betr: Party für SPD-Genossin, Ex-Ministerin und Gesundheitswesen-Fachfrau Ulla Schmidt

Sehr geehrter Herr Party-Manager Schmidt,

Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen meine aufrichtige Anerkennung für die Ausrichtung der Party anlässlich des 60. Geburtstags der hochkompetenten und bescheidenen SPD-Genossin und Gesundheitsfachfrau Ulla Schmidt am 13. Juni 2009 auszusprechen, die leider erst heute einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.


Super-Party für Geburtstagskind Ulla (Schmidt)

Parteienproporz als relevant erkannt
Es ist beruhigend zu wissen, dass auch bei Ihrem Eventmanagement der Parteienproporz eine wichtige Rolle spielt. Sie also nicht nur völlig uneigennützig Partys für den Bundespräsidenten und Ex- Ministerpräsidenten Christian Wulff ausrichteten, sondern auch an verdienstvolle Mitglieder der Opposition dachten.

Hinzu kommt, dass es sich bei Ulla Schmidt um eine ganz besondere Dame handelt, die sich aus kleinsten Hartz IV-Verhältnissen nach oben gestrampelt hat, und sich auch nicht scheute, in einer Rotlichtbar zu kellnern.

Durch und durch bescheiden
Dabei ist die Dame trotzdem durch und durch bescheiden und absolut unbestechlich geblieben, wie die Dienstwagenaffäre in Spanien im Jahre 2009 nur allzu deutlich belegt.

In Bonn wird ihre Fachkompetenz im Gesundheitsministerium schmerzlich vermisst, weil sie mit grosser Durchsetzungskraft sich für den angeblichen Ausbau von Sozialleistungen nicht nur stark machte, sondern sie auch versuchte durchzusetzen.

Besondere Meriten erwarb sie sich insbesondere bei der Schliessung vieler überflüssiger Krankenkassen. Von einst 1000 Krankenkassen in Deutschland, sind weniger als 150 übrig geblieben, und das ist noch lange nicht das Ende. Bewundernswert.

Was lag da näher, zu ihrem runden Geburtstag Ihre wunderbare Penthouse- Wohnung extrem kostengünstig zur Verfügung zu stellen, von der aus man einen so herrlichen Blick auf das Brandenburger Tor hat.

Grossartig.

Heineken-Freibier satt
Hinzu kam dann noch das wohlschmeckende Heineken-Freibier und schöner Frei-Wein aus deutschen Landen. Das Essen – Buletten und Kartoffelsalat – eher proletarisch, wie es sich für Genossen so gehört.

Allerdings hat mich an der Gästeliste gestört, dass nur die SPD-Spitze eingeladen war, nicht aber die einstmals führenden Vertreter aus Ulla Schmidts früherer politischer Heimat, dem Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW).

Ich dachte da vor allem an den seinerzeitigen weisen KBW-Vorsitzenden Hans-Gerhart (alias Joscha) Schmierer, der dem Grössten Deutschen Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ), Joseph Martin (alias Joschka) Fischer so hervorragend im Planungsstab des Auswärtigen Amtes zur Seite stand.

Auch hätte sich der ehemalige KBW-Rechtsanwalt Eberhard Kempf, der jetzt honorige und wohlbetuchte Leute wie den Deutsche Bank Chef Josef „Feldherr“ Ackermann zu seinen Klienten zählen darf, hervorragend auf dieser Party gemacht, gerade zu dem Thema: „Weisst Du noch….damals… als wir mit einem Geldsack auf das Kapital einschlugen, und unsere KBW-Zentrale auf der Mainzer Landstrasse in Frankfurt im alten Libri-Hochhaus errichteten“.

Aber das lässt sich sicherlich zu Ullas 65. Geburtstag nachholen, der bereits in zwei Jahren ansteht.

Weiterhin erfolgreiches Eventen mit / für bundesdeutsche Spitzenpolitiker(n)

MfG

Dr. Alexander von Paleske

Mehr Schmidt-Satire
Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt

linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Zum Grössten Deutschen Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) Joseph Martin (Joschka) Fischer
Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

K(l)eine Dosis Geschichte oder: Joseph (Joschka) Fischers Märchenstunde
Joseph (Joschka) Fischer – ein Entnazifizierungsheld im Auswärtigen Amt
Schweigen um die Morde an vier Deutschen in Djibouti

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Verband zur Förderung der Massentierhaltung Deutschlands (VEFMAD) dankt der Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner

Dr. Alexander von Paleske 20.1. 2012 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Verband zur Förderung
der Massentierhaltung Deutschlands (VEFMAD)
Am Gesundbrunnen 1
Berlin

An
Ministerin
Ilse Aigner
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
Wilhelmstraße 54

10117 Berlin

Hochverehrte Frau Ministerin Aigner,

ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre gestrigen aufrüttelnden Bemerkungen anlässlich der Eröffnung der Grünen Woche in Berlin.
,
Insbesondere Ihre mannhafte und entschlossene Verteidigung der Massentierhaltung hat uns natürlich besonders gefreut..

Diesem grünen Gesocks aus Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Tierschützern und Salatfutterern haben Sie ordentlich Contra gegeben.

Beeindruckende Argumentation
Besonders beeindruckt hat uns hier im Verband, wie Sie den Antibiotika-Speer der Tierschützer und Massentierhaltungs-Bedenkenträger umgedreht haben, und es geradezu als Aufgabe des Tierschutzes bezeichnet haben, kranke Tier mit Antibiotika zu behandeln, alles andere würde auf Tierquälerei hinauslaufen.

Auch wie sie energisch den (offensichtlichen) Zusammenhang zwischen Massentierhaltung, Tierkrankheiten und Antibiotikaverbrauch geleugnet haben. Extrem professionell!

Natürlich wissen wir, dass die Antibiotika zur Massentierhaltung gehören, wie die Butter zum Brot, weil die Viecher früher oder später alle krank werden, es ohne Antibiotika also gar nicht bis zum Schlachttag schaffen. Aber Ihre Argumentation hat diese Fusskranken der modernen Ernährungsrevolution erst einmal sprachlos gemacht.

Glückwunsch!

Offensive tut not
Wir müssen aber jetzt in der Offensive bleiben, ideologisch und materiell.
Für uns ist es deshalb selbstverständlich, einer Partei wie die Ihrige, die CSU, die so fortschrittlich in ihrer Denkweise ist, materiell unter die Arme zu greifen. Beigefügt daher ein Scheck für den bevorstehenden harten Wahlkampf in Bayern.

Parallel dazu schlage ich Brathendlstände neben ihren CSU-Ständen in den Fussgängerzonen vor, wo wir Freihähnchen braten und austeilen.

Motto: „Massentierhaltung tut gut“.

Auch sollten Slogans wie „Der Gesundheit zuliebe – Fleisch aus der Massentierhaltung“ zum Einsatz kommen.

Aber auch gerne aggressiver: „Lieber satt als keimfrei“.

Unvermeidlicher Kollateralschaden
Dass Resistenz-bakterienhaltiges Fleisch auf den Esstisch kommt, muss als ein unvermeidlicher Kollateralschaden dargestellt und verharmlost werden.

Gleichzeitig möchte ich Sie bitten, über Ihre Vertreter bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dafür zu sorgen, dass das Thema „Massentierhaltung und resistente Bakterien“ von diesem Schnarchverein – wie bisher – auf gar keinen Fall umfassender thematisiert wird.
Resistente Bakterien, so muss die Botschaft lauten, sind ein unvermeidlicher, aber relativ harmloser Zivilisationsschaden.

Fleisch muss erschwinglich bleiben
Fleisch muss darüberhinaus erschwinglich bleiben, gerade auch für Hartz IV Empfänger, sonst müssten nämlich deren Tagessätze heraufgesetzt werden, damit stünde dann weniger Geld zur Unterstützung notleidender Banken zur Verfügung – völlig unakzeptabel.

Kurzum: Die Massentierhaltung ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Zivilisation.

Diese Ewiggestrigen, die wieder diese Mistkratzer auf einem idyllischen Bauernhof haben wollen, sind nichts als spinnerte Romantiker. Diesen grünen Rattenfängern wird die Deutsche Volksgemeinschaft nicht folgen, dafür werden wir gemeinsam Sorge tragen.

Wir grüssen Sie ganz herzlich

gez. Dr. Krankgockel

Verband zur Förderung der Massentierhaltung Deutschlands

Keine Satire
Zwei Schreckensmeldungen zur Antibiotika-Verfütterung in der Massentierhaltung
Frühchentod und Antibiotikaresistenz

Antibiotikaresistenz: Nach Pest, Tripper, MRSA, NDM-1, TB, Campylobacter nun die Salmonellen
Bleibt die Gonorrhoe (Tripper) behandelbar?
Antibiotika-Resistenz: Spätes Erwachen. Oder: Minister Bahrs Wort zum Sonntag
WHO, Weltgesundheitstag und Antibiotikaresistenz – eine Nachbemerkung
Pest-Seuche und Antibiotika-Resistenz

Eine besiegt geglaubte Krankheit droht wieder zur unkontrollierbaren Seuche zu werden
Antibiotika oder Massentierhaltung?

Der Dioxin-Skandal flaut ab, die Probleme der Massentierhaltung bleiben
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Hilflos bei Infektionen – Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit
Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft
Bittere Pillen für die Dritte Welt

Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch</

SATIRE

Präsident Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Jetzt kläre ich alles auf

Dr. Alexander von Paleske — 15.1. 2012 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Bundespräsident
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Guten Abend Deutschland,
nachdem die Bundeskanzlerin Angela Merkel mich heute erneut aufgefordert hat, volle Aufklärung zu leisten – eine Zumutung besonderer Art – will ich jetzt in wohldosierter Form dieser Aufklärungsaufforderung – wie üblich teilweise jedenfalls – nachkommen.

Zunächst einmal will ich aber nicht verhehlen, dass ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass diese Merkel letztlich hinter der verleumderischen Kampagne gegen mich steckt, die vom Springer Verlag und seinem Kettenhund „BILD“ losgetreten wurde.

Wenn diese Angela hinter mir gestanden hätte, wie ein Mann, und zwar von Anfang an, als dieses Revolverblatt BILD anfing, verleumderisch gegen mich zu recherchieren, dann hätte sie über ihreFreundin Elfriede Schalom dafür gesorgt, dass der BILD-Kai (Diekmann) und seine Mannen ihre Schnüffelei einstellen. Angela und Elfriede telefonieren ja fast jeden Tag miteinander.

Der Grund für dieses „mich im Regen Stehenlassen“ ist auch ganz einfach: ich hatte der Angela signalisiert, einige der von ihr geplanten Gesetzesvorhaben im Zusammenhang mit der Eurokrise würden nicht problemlos über meinen Schreibtisch laufen, ich sie vielmehr blockieren würde, worauf diese Dame dann eine Art Tobsuchtsanfall bekam, und offenbar auf die Idee verfiel, mir die Daumenschrauben anzuziehen. Dann muss sie zusammen mit Elfriede Schalom diese Schein-Enthüllungsgeschichte ausgeheckt und dem BILD-Kai das Signal auf Grün gestellt haben. Eine erbärmliche politische Intrige.

Und nun zu den Einzelheiten
Stichwort Upgrading aus der Holzklasse auf einem Urlaubs-Rückflug aus den USA:
Es ist doch selbstverständlich, dass ich als Ministerpräsident Niedersachsens nicht mit dem gemeinen Volk in der Holzklasse reise – auch im Urlaub nicht – sondern dass die Lufthansa von sich aus, mit einiger Nachhilfe meinerseits, mich dann upgegradet hat. Schliesslich habe ich auch während meiner Urlaubsreise immer dienstliche Papiere mit dabei, die das Touristenklasse-Volk nicht zu Gesicht bekommen sollte.

Insofern kam es hier auf die die Bonusmeilen überhaupt nicht an.

Dann die Buch-Unterstützungskampagne:
Da das Buch „Besser die Wahrheit“ leider auf wenig Resonanz stiess – ganz zu Unrecht – habe ich einige Freunde um Anschubhilfe gebeten.

Insbesondere habe ich natürlich auch an Hartz-IV-Empfänger gedacht, die dieses hochinformative Buch sich nicht hätten leisten können. Insofern handelt es sich um einen Akt sozialer Hilfe zugunsten von Geringverdienern. Der Vorteil lag einzig und allein in der politischen Aufklärung, die ich ja weitergab, also einer Vorteilsweggabe, und nicht einer Vorteilsannahme.

Schliesslich die Präsidentensuite im Hotel Bayerischer Hof in München und die Einladung ins Maikäferzelt zum freien Ess- und Trinkgelage auf dem Oktoberfest.

Ich war Ministerpräsident, also hatte ich selbstverständlich Anspruch auf die Präsidentensuite, die ja für Präsidenten vorgesehen ist, und Einladungen zum freien Essen und Trinken schlage ich grundsätzlich nicht aus.

Ich verstehe gar nicht, wo das Problem hier liegen sollte, genau so wie es selbstverständlich war, dass ich auf meine dienstlichen Auslandsreisen mehrfach ein paar gute Freunde eingeladen habe, und nicht nur strikt Teilnehmer für eine Wirtschaftsdelegation. Schliesslich wollte ich mich für geleistete Freunschaftsdienste erkenntlich zeigen und ausserdem bei solchen Auslandsreisen auch gut unterhalten werden.

So, damit habe ich alle relevanten Fragen erschöpfend beantwortet.
Ein Rücktritt meinerseits kommt deshalb überhaupt nicht in Frage.

Gute Nacht Deutschland!

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Bundespräsident

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SATIRE

Thilo Sarrazin: Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Dr. Alexander von Paleske 11.1. 2012 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

11.1. 2012
Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen Deutsche,

zunächst, wie üblich zum Jahresbeginn, wünsche ich allen Deutschen ein erfolgreiches Neues Jahr, den in Deutschland aufenthältigen Ausländern hingegen eine rasche Heimreise ohne Rückfahrkarte.

Zweites Buch kommt heraus
Verschiedene Medien berichten heute, dass mein zweites Buch bald herauskommt. Das ist absolut zutreffend.

Mehr noch: aus vielen Zuschriften weiss ich, dass die deutsche Volksgemeinschaft es kaum erwarten kann:

– den Ausblick wieder nach rechts geschärft zu bekommen

– wie ich mit den Politikern Schlitten fahre und

– wie ich bereits vorhandene (unberechtigte) Vorurteile verfestige bzw. neue erzeuge.

Vor mehr als einem Jahr angekündigt
Wie ich bereits auf diesem Blog am 25.12. 2010 ankündigte, wird mein Buch sich mit der Euro-Pleite beschäftigen, und gerade rechtzeitig herauskommen, wenn Deutschland tief in die Rezession absackt ist, die Eurokrise ihrem Höhepunkt zutreibt, und der Hunger der deutschen Volksgemeinschaft nach (scheinbar) profunder Orientierungshilfe besonders gross ist.

Und genau das werde ich liefern: Eine intellektuelle (rechtslastige) Roadmap wie mein Erstlingswerk, der Deutschland-Abschaffungs-Schinken (mit aktualisiertem Vorwort – jetzt auch für Hartz IV-Empfänger erschwinglich – im Taschenbuchformat erhältlich).


Thilo Sarrazin …neues Werk vor der Veröffentlichung

Der Arbeitstitel meines neuen Aufmischer-Werks lautet:

„Die Euro-Pleite – Deutschland vor dem endgültigen Abschaffen. Untertitel: Auf dem Marsch in die Dritte-Welt“.

Darin werde ich – wie in meinem ersten Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Buch – alle Aspekte dieser Krise offenlegen und das hilflose Agieren dieser Berliner Politiker-Laienspielschar ans Sarrazin-Licht zerren:

– die Verschwendungssucht der Schafskäse- Paella- und Spaghetti-produzierenden Länder geisseln, für welche die deutsche Volksgemeinschaft jetzt die Zeche zahlen soll,

– dass der Euro von Anfang an eine Fehlgeburt war,

– wie die Regierung Merkel, fernab von jeder Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge, von einer Fehlentscheidung in die nächste rast, statt sich bei mir sachkundigen Rat einzuholen.

Erinnerungen an die stocksolide Deutsche Mark
Ich werde noch einmal daran erinnern, wie die Deutsche Mark (DM) zustande kam, welche Stärke sie besaß, bevor sie auf den seeuntüchtigen Kahn namens Euro verladen wurde.

Als Haupttäter werde ich schonungslos den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl und meine Erzfeindin Angela Merkel benennen.

Aber auch der Europa-trunkene Ex-Außenminister Joseph Martin (alias Joschka) Fischer wird sein Fett abbekommen.

Nach der Veröffentlichung meines hochwissenschaftlichen Buches werden der deutschen Volksgemeinschaft gleich mehrere Lichter aufgehen.

Gute Nacht Deutschland!

Euer

nimmermüder Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Forscher,
Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

Dr. Thilo Sarrazin

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SATIRE

Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

Dr. Alexander von Paleske — 4.1. 2012—-Folgende Mail landete just in meiner Mailbox

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An
Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Bundespräsident
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

EILT, sofort auf den Tisch

Lieber Christian:
Ich hoffe, Dir ist klar, was heute abend auf dem Spiele steht. Die ganze Nation sitzt vor dem Fernseher und sieht die Show „Herr Bundespräsident: Alles oder Nichts“.

Die Würfel fallen
Nach dem Interview wird es heissen: Alea iacta sunt, die Würfel sind gefallen, und sie müssen in die richtige Richtung gefallen sein, ansonsten werden wir das Amtsenthebungsverfahren gem. Artikel 61 des Grundgesetzes gegen Dich einleiten und Dich – um unsere eigene Haut zu retten – mit Schimpf und Schande aus dem Schloss Schöne Aussicht verjagen.

Harmlose Interviewer
Die beiden Interviewer – insbesondere dieser Deppendorf, der immer noch seine Leutnant-Mütze aus seinen Bundeswehrtagen in seinem Büro ausstellt – sind ja eher als harmlos einzustufen.


Ulrich Deppendorf ….Leutnantsmütze im Büro
Screenshot: Dr. v. Paleske

Das wird Dir die Gelegenheit geben, ausschweifend Dich zu erklären, ohne dass Dir allzu sehr auf den Kredit- und Nötigungs- und Reiche- Freunde-Kostenlose-Urlaube-Zahn gefühlt wird.

Deine Strategie darf auf gar keinen Fall sein: „mea culpa – ich bin unschuldig schuldig“.

Also auf gar keinen Fall nur den Zerknirschten zu spielen. Damit hättest Du nämlich vollständig verspielt, würdest tatsächlich nur noch eine Lachnummer in Büsserhaltung sein. Das darf auf gar keinen Fall passieren. Gespielte Demut ja, Unterwürfigkeit oder Zerknischtheit entschieden NEIN

Blick in die Ferne
Vielmehr muss Dein Blick (pseudo-) staatsmännisch in die Ferne schweifen, als würdest Du bereits etwas sehen, was die Deutsche Volksgemeinschaft noch nicht sehen kann: Die schweren vor Dir und dem deutschen Volk liegenden Aufgaben.

Die musst Du – etwas vage aber gleichwohl als äusserst bedrohlich – benennen. Aufgaben und Herausforderungen, welche Du mit Deinen Untertanen zusammen erfolgreich durchstehen wirst, durch Dick und Dünn sozusagen, (oder durch einen Skandal nach dem anderen).

Das Wort Rücktritt kommt Dir überhaupt nicht über die Lippen, es muss angesichts der Schwere der vor uns liegenden Aufgaben nachgerade als absurd, und diese Kredit- und Drohgeschichte geradezu als ein Relikt aus der fernen Vergangenheit erscheinen: lächerlich klein.


Präsident Wulff …..natürlich nicht an Rücktritt gedacht.
Screenshot: Dr. v. Paleske

Das muss sich aber aus dem Zusammenhang ergeben, und darf von Dir auf gar keinen Fall im Detail zerredet werden.
Motto: was geschehen ist, ist geschehen, aber jetzt heisst es mit gutem Mut – und Wulff in der Bellevue – nach vorne blicken.

Dabei ist auch wichtig zu erwähnen, wie sehr Du dieser neuen Bewegung „Occupy“ nahestehst, was sich alleine schon darin ausdrückt, dass Deine bildschöne Frau ein Tattoo am Arm und Jugend im Herzen hat, neben ihrer Volksverbundenheit.
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Ich denke, das kannst Du schaffen und den Grossstaatsmann herauskehren. Damit werden wir die Pressemeute zum Verstummen bringen und die Deutsche Volksgemeinschaft auf Deine Seite.

Glückauf mein Christian

Deine Angela

Mehr Satire zum Thema
Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk
(Fäkalworte-) Starkolumnist Post von Wagner an SPD-Sigmar Gabriel: Sind Sie verrückt geworden?

Keine Satire zu Wulff
Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet
Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?