kriminalitaet

Koks im Arsch

Stephan Fuchs – Kokain kommt auf Schleichwegen nach Europa, so vermutet die Drogenfahndung. Kokain wird mit Kurieren von Westafrika und Südamerika nach Europa geschmuggelt. Dazu füllen die Kuriere Kondome mit dem begehrten Stoff, schmieren Vaseline darum und schieben sich die Dinger in den Arsch. Andere schlucken sich die Dinger runter.


Ausgeschissen und am einkügeln

Ab in den Flieger, durch die Kontrolle und zum Empfänger. In Zürich, Rotterdam, London oder Frankfurt werden die Dinger ausgeschissen. Wer schon mal gesehen hat, wie die Kokain Kondome ausgeschissen werden, der weiss, solche Transporte werden in der Regel nur einmal gemacht: Nur schon sich die massiven Dinger in den Arsch zu schieben oder zu schlucken, grenzt an den Wahnsinn. Dann aber die abführenden Medikamente zu nehmen und sich die Dinger rauszuscheißen, das treibt starke Männer und Frauen wirklich zum Wahnsinn. Männer die das regelmäßig machen klagen schnell über Afterprobleme. Aufgerissen, verwundet, Hämorriden, Darmprobleme und ein satanischer Stress. Denn wenn so ein Ding platzt, öffnet sich die Türe zur Hölle schnell.


Et Voila: hübsch verpackt für den Strassenverkauf

Allein in Deutschland sollen rund 30 Tonnen Kokain vernascht werden. Rein rechnerisch passt das nie in irgendwelche „Füdlis“ rein. Der „grosse Stoff“ kommt unbemerkt über den Hafen von Neapel, Marseille und an Bord von Businessjets nach Europa. Fortsetzung folgt.

Nationalrat Lumenga – lieber Demo gegen „Polizeirassismus“ als gegen den Kokainhandel?

Weiterführende Links zum Thema:

Mena Drug Connection / Iran Contra Affäre

linkThe Crimes of Mena
linkOllie North and the C-123 Story
linkFallout an Heroin

linkMit dem Flugzeugbomber, Oli North & Felix Rodriguez auf der Pista Coca
linkPizza aus dem Hindukusch gefällig?
linkIslamische Mullahs & kalte Krieger in der Liebkosung
linkKrausköpfe mit Stinger-Raketen
linkRaul Castro’s fidele Kokain Connection

Kashoggi / Söldnertum & Giftgas Links

linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
linkDer Wonga Coup
linkProstituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
linkGletscher, Safari und Zyanid – Barricks-Gold
linkMassenvernichtungswaffen für den Iran
link Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Kokainaffäre / Skyway / N900SA & Royal Sons Inc.

linkKoks in Mexiko – Heisse Kartoffeln in Clearwater
linkBermudadreieck: Koks, Gambling & Politik
linkMit Nebelgespenstern, Koks & Poker rund um die Welt
linkSkyway und die Räuberpistolen
linkDer seltsame Weg einer DC-9
linkHasenfus Kokain? Oder kein Hasenfus Kokain?
linkSwissair DC-9 „Graubünden“ steckt mit in der Kokain Affäre

linkSpecial Operation Samurais & die 5.5 Tonnen Koks
linkKokain nicht nur Straffrei sondern bald Pflicht?
linkWer war denn Mr. Bramble?
linkIn Coca Mekka Schnee bis in die Niederungen
linkDie Old Boys Dirigenten von Genf
linkDas Old Boys Netzwerk
linkCIA-Flieger in Mexiko mit 128 Koffern voll Kokain erwischt
linkVerbindung von US-Politiker zu 5,5 Tonnen Kokain

Meta Group & the Global Drug Traffic Serie:
linkPart I: History and the Political Requirements of the Global Drug Traffic
linkPart II: The Meta-Group, West, and East
linkPart III: The Meta-Group, BCCI, and Adnan Khashoggi
linkPart IV: Dunlop’s Account of the Beaulieu Meeting’s Purpose: The “Russian 9/11” in 1999
linkPart V: Dunlop’s Redactions of His Source Yasenev
linkPart VI: The Khashoggi Villa Meeting, Kosovo, and the “Pristina Dash”

linkPart VII: The Role of Anton Surikov: The Dunlop and Yasenev Versions
linkPart VIII: Saidov, Surikov, Muslim Insurrectionism, and Drug Trafficking
linkPart IX: Allegations of Drug-Trafficking and Far West Ltd.
linkPart X: Far West Ltd, Halliburton, Diligence LLC, New Bridge, and Neil Bush
linkPart XI: The U.S. Contribution to the Afghan-Kosovo Drug Traffic.
linkLast Part XII: Concluding Remarks: Meta-Groups and Transpolitics.

Waffen – Drogenhandel
linkGeheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?

deutschland

60 Jahre Grundgesetz: „Du bist Terrorist“

World Content News – Rechtzeitig zum Bimmel-Bammel um die Geburtsstunde der BRD, bei der in Berlin Zehntausende feierten („Auf großes Interesse stieß auch der benachbarte Essensstand mit Brezeln und Leberkäse“) ist im Internet ein Video aufgetaucht, das das „Du bist Deutschland“-Getöse mal in ein ganz anderes Licht rückt und seit seiner Veröffentlichung vor vier Tagen bereits über 235.000 interessierte Zuschauer gefunden hat.

http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=&fullscreen=1

Du bist Terrorist on Vimeo.

Inzwischen gibt’s auch die passenden englischen Untertitel dazu:

„You are a Terrorist“ is a persiflage of two official german Social-Marketing-Campaigns. While „Du bist Deutschland“ (You are Germany) was promoting the national consciousness and a child-friendly germany, „You are a Terrorist“ is the answer to todays politics in Germany.

Der Verfasser dieser Realsatire, der Designstudent Alexander Lehmann, der inzwischen sogar von Spiegel Online geadelt wurde –

„Der Film ist ein Lehrstück, ein Fazit zu all den Einschränkungen der Privatsphäre, die uns der Gesetzgeber in den vergangenen Jahren – natürlich stets wohlbegründet – zugemutet hat.“

– hat jetzt auch die Augen der deutschen Content-Mafia auf sich gezogen:

Die Agentur Kemper Trautmann, die uns seit Jahren mit „Du bist Deutschland“ quält, hat inzwischen eine Abmahnung angekündigt, wenn nicht binnen drei Tagen sämtliche Anspielungen des Videos auf „Du bist Deutschland“ zu entfernen sind.


„Du bist Anachronismus“ (Karikatur: Klaus Stuttmann)

Zu 60 Jahre BRD bleibt festzuhalten: Freilich soll es auch viele Bürger geben, die das Grundgesetz in seiner ursprünglichen Fassung ernst nehmen: Ein Glückwunsch zum Jubiläumstag kommt z.B. von der Friedenstreiberagentur:

Hi, Grundgesetz, alles Gute zum Sechzigsten! Du hast es weit gebracht, auch wenn Du reichlich zerzaust bist. Doch bald wirst Du Deinen Lebensabend in Ruhe in den historischen Bibliotheken dieser Welt genießen können. Die Schäubles dieser Republik werden Dich aufs Altenteil schicken. Für die bist Du bereits jetzt ein Anachronismus.

Und um das Maß voll zu machen, soeben erreicht WCN das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl: Der alte Heim-Leuchter ist auch der neue…. – Prösterchen!

Quellen:
Du bist Terrorist
(dubistterrorist.de, 18.05.2009)
Du bist Terrorist
(Spiegel Online, 20.05.2009)
Animation: Du bist Terrorist
(spreeblick.com, 19.05.2009)
Du bist Terrorist: Abmahnung steht bevor
(gulli.com, 23.05.2009)

Termin:
Freiheit statt Angst
Bundesweiter Aktionstag für die Grundrechte am 23. Mai

(AK Vorratsdatenspeicherung, 18.05.2009)

Erstveröffentlichung auf World Content News

europa

Ein APO-Mann aus Wien – Martin Schlaff

Dr. Alexander von Paleske — 23.5. 2009 —
Im Zusammenhang mit den Skandalen der Alpenrepublik, insbesondere der BAWAG, taucht immer wieder eine Person auf, die auch in Deutschland aus Skandalen um Wiedervereinigungsgewinnler bekannt ist, die es inzwischen zum Milliardär gebracht hat, und ein Netzwerk von Kontakten geknüpft hat, zu dem Politiker aller austrischen Parteien aber auch israelische Politiker gehören. Ein ausserparlamentarischer Organisator und Netzwerker. Sein Name: Martin Schlaff.

Bescheidene Anfänge
Die geschäftlichen Anfänge des 1953 geborenen Martin Schlaff starteten bescheiden. Er übernahm die Firma seines Schwiegervaters, die Robert Placzek AG und spezialisierte sich auf den Osthandel.

Im Osthandel kann man zur Zeit des Kalten Krieges Zeit aber nur vorwärts kommen, wenn man gleichzeitig hier und da ein paar Geheimnisse, von Politikern oder von Geschäftspartnern Aufgeschnapptes mitteilt.

In der ehemaligen DDR wurde so etwas natürlich bürokratisch formalisiert und eine Akte angelegt. Martin Schlaff wurde ein IM, ein informeller Mitarbeiter der Stasi. Sein Deckname: IM Landgraf. Sein Verbindungsmann bei der Stasi ist ein Oberst Herbert Köhler.

Im damaligen Osthandel lassen sich traumhafte Extraprofite verdienen, wenn man Gegenstände exportiert, die auf einer Embargo-Liste stehen. Elektronisches Gerät zum Beispiel. Gewinnbringende Risikozuschläge nennt man so etwas, schlappe 40% macht das, wenn es gut geht.

In den letzten Jahren der DDR soll der Landgraf dafür alleine 191 Millionen DM und 80 Millionen US Dollar kassiert haben, Cash to carry. Direkt von der Ostberliner Handelsbank auf ein Konto in der Schweiz. Wie schön.

Nach dem Fall der Mauer im Jahre 1989 und der folgenden Wiedervereinigung gibt es Freiheit aber auch viele Verlierer, z.B Menschen, die arbeitslos geworden sind. Schlaff will nicht zu den Verlieren, sondern zu den Gewinnern gehören. Und zu den Gewinnern gehören die, welche viel Ostmark im Verhältnis 2:1 in DM umtauschen können also viel Geld auf dem Konto haben.

Im Frühjahr 1990 bekommt die Stadt Dresden ein „Darlehen“ von Schlaffs Firma Lomer und der KoKo-Stasi-Firma BIEG, das später nach einigem Hin und Her von Finanzminister Waigel und seiner Mannschaft in DM zurückgezahlt wird, mit einigen Abschlägen aber immerhin. Auch mit einer Holzhandelsfirma machte er offenbar ein Schnäppchen.

Dann wird eine ganze Reihe von Firmen in der Elbflorenzstadt Dresden gegründet, die angeblich der Geldwäsche gedient haben sollen, und immer mit dabei : unser Bekannter Ex Stasi-Oberst Koehler und Martin Schlaff.

Schlaffs Firmen in Österreich sollen darüberhinaus angeblich Durchlauferhitzer für diese Ostmillionen gewesen sein.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin reichten aber nicht für eine Anklageerhebung und wurden im Jahre 2000 eingestellt.

Von der Elbe an die Donau
Irgendwann sind die Möglichkeiten der Nachwendezeit ausgereizt. Zeit also, sich nach neuen Geschäftsfeldern umzusehen.

Was bietet sich da besser an, als in das Mobilfunkgeschäft einzusteigen.Vodafone in Grossbritannien und D2 (jetzt Vodafone) sowie die Telekomtochter T-Mobile hatten gezeigt, welch herrliche Gewinne mit dieser neuen Technologie gemacht werden können. Österreich bietet sich nicht mehr an, da hat bereits die Telekom Austria sich breitgemacht. Also ab in die rückständigeren Gebiete Osteuropas. Z.B. nach Bulgarien.

Um den nöigen Rückhalt der austrischen Republik zu bekommen, nimmt man noch zwei ehemalige Politiker unterschiedlicher Coleur mit ins Boot: den SPÖ Mann und Länderbankvorstand Hermann Cordt und den ehemaligen ÖVP-Obmann Josef Taus.

Nun kann‘s losgehen. In Bulgarien gibt es eine Mobiltel, die wird im Jahre 2002 von Schlaff für 768 Millionen Euro gekauft. Finanziert von der Arbeiter– und Skandalbank BAWAG, mit derem Vorsitzenden Helmut Elsner, mittlerweile zu 9 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt.
Schlaff hatte dem BAWAG- Vorstand Helmut Elsner schon einmal aus der Patsche geholfen, als dieser mit den Karibikgeschäften der BAWAG in akute Finanznot geraten war. Wir berichteten über diese Karibikgeschäfte. Nun konnte sich Elsner mit dem Riesen-Finanzierungskredit erkenntlich zeigen.

Diese Mobiltel kam keineswegs aus dem Nichts, als Schlaff sie kaufte und im Jahre 2005,also drei Jahre später, für schlappe 1,6 Milliarden Euro, also mehr als das das Doppelte, an die Telekom Austria weiterreichte.

Mobiltel wurde im Jahre 1994 von den bulgarischen Geschäftsleuten Krasimir Stoichev und Angel Pravanov gegründet und war nach Lizenzerhalt im Jahre 1995 der einzige Mobiltelefonanbieter in Bulgarien.

Das weckt Begehrlichkeiten bei anderen Personen, insbesondere solchen, die gewohnt sind, bestehende vielversprechende Firmen sich einfach unter den Nagel zu reissen und offenbar nach der Devise vorgehen „und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“.

Beide Mobiltel Gründer wurden von zwei Herren unter Verkaufs-Druck gesetzt, die dem Netzwerk der russischen organisierten Kriminalität zuzurechnen sind: dem Nordex Inhaber Grigori Loutchansky, und Michail Cherney. Beide haben Einreiseverbot in viele Länder Europas.

Angel Pravanov gibt dem Druck nach und verkauft seinen Anteil an Loutchansky.
Aber Stoichek wollte zunächst nicht verkaufen, was er alsbald bitter bereuen sollte, denn auf ihn wurde ein Mordanschlag – in Österreich – verübt, dem allerdings nicht er, sondern sein Vater zum Opfer fiel. Die Täter konnten entkommen. Die austrische Polizei tappt im Dunkeln, oder sollte man besser sagen brauchte 7 Jahre, um den hier dargestellten und auf der Hand liegenden Verdacht des Zusammenhangs zu vermuten und ihm nachzugehen.

Der Mord an seinem Vater war auch für Stoichev zu viel. Also verkaufte er im Jahre 2000 ebenfalls und zwar an Michael Cherney. Für 80 Millionen. Zwei Jahre später geht dann die Firma zum fünffachen Preis an Cherneys Freund Martin Schlaff, und dann weiter für mehr als das Doppelte an die Telekom Austria, für 1,6 Milliarden.

Da kommt Freude auf, allerdings nicht für die bulgarischen Gründer.

Weiter nach Serbien
In Serbien sollte die gleich Chose laufen, mit der Firma MobTel. Diesmal ist die Hypo-Alpe-Adria-Skandalbank mit dabei, um Schlaff zu helfen.Mit 70 Millionen. Aber hier nun lief es schief. Die Regierung Serbiens entzog der Mobtel im Jahre 2005 die Lizenz, die Firma unterfiel der Zwangsverwaltung. Pech für Schlaff und die Hypo-Alpe-Skandalpe.

Aber wozu hat man seine Kontakte zu allen Parteien und damit auch zu der austrischen Regierung? Und so fliegt dann im Januar 2006 der damalige Vizekanzler Hubert Gorbach – sehr komfortabel in Schlaffs Privatjet – nach Belgrad, um für Taus, Schlaff & Co zu intervenieren leidlich erfolgreich. Zwar letztlich keine Mobilfunklizenz aber immerhin finanziell glimpflich davongekommen.

Schlaff lässt sich nicht lumpen
Wer für ihn sich engagiert hat, der darf auf Belohnung rechnen.
Hubert Gorbach ist nun Mitglied des Aufsichtsrats der Schlaff-Firma RHI AG, ebenso Herbert Cordt. Und als der ehemalige BAWAG Chef Elsner schliesslich verhaftet wurde, da stellte Schlaff die Kaution – in Millionenhöhe.

Ich bin kein Politiker, aber ich „helfe“ ihnen
So könnte man die staatspolitische Linie des Herrn Schlaff bezeichnen, und zwar sowohl in Österreich, wie auch in Israel. Bereits im Jahre 1999 soll er „Wahlkampfhilfe“ für Ehud Barak bei den Wahlen zur Knesset geleistet haben. Die israelische Justiz ermittelte.

Im Jahre 2003 kam es dann zum Scharongate.
Der bullige und vor keiner Brutalität gegenüber Palästinensern zurückschreckende seinerzeitige israelische Premier Ariel Scharon hatte im Wahlkampf erhebliche Schulden angehäuft. Schlaff konnte helfen.Die Transaktion wurde offenbar über einen Cyril Kern abgewickelt, britischer Geschäftsmann mit Wohnsitz in Südafrika. Das Geld kam von Konten der Arbeiterbank BAWAG.

Aber auch zu den Palästinensern pflegt Schlaff beste Kontakte, sein Privatjet ist das ehemalige Privatflugzeug Yassir Arafats und Arafat erlaubte ihm seinerzeit, ein Casino namens Oasis in Jericho zu eröffnen, was im Zuge der 2. Intifada aber wieder geschlossen wurde.

In Österreich verstand und versteht er sich gut mit allen Politikern, einschliesslich des mittlerweile verstorbenen Rechtsaussen Haider und sorgte dafür, dass Israel im Jahre 2003 trotz Haider wieder einen Botschafter nach Österreich schickte, der wegen Haider im Jahre 2000 abgezogen worden war.

Und Avigdor Lieberman, der israelische Aussenminister soll ebenso zum Netzwerk des Wiener Geschäftsmanns gehören. Die Polizei ermittelt gegen ihn. Jener Lieberman, der jegliche Kontakte zu den Palästinensern ablehnt.

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Keine Freilassung des Waffenhändlers Nahum Manbar zu erwarten
Israels tödlicher Export – Waffen in den Iran
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Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
Der Wonga Coup

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global player

Bilderberg: Es gibt nichts zu berichten. Es gibt nichts zu berichten.

World Content News – Kleine Presse-Schau über eine „geheime“ Konferenz, die dieses Wochenende in der Nähe von Athen stattfand. Ein weltweites Treffen, das es offiziell nicht geben darf. Eine jährlich stattfindende „private Veranstaltung“ mit über 100 VIPs aus Politik und Wirtschaft , die angeblich keine Beschlüsse fasst, die in den Medien mit keiner Silbe erwähnt wird, deren prominenten Teilnehmern nicht eine einzige Kamera auflauert, und das nun schon zum 57. Mal.


Ausreißer im Medien-Blackout: London Daily News stellt Video vom „Truther“ Alex Jones ins Netz

Wer heute, am vierten und letzten Tag des sog. Bilderberg-Treffens, bei dem es auch diverse Protestaktionen gab, über Google-News.de nach Berichten von Mainstream-Medien über dieses Ereignis sucht, wird schwer enttäuscht. Immerhin: der ORF meldet BZÖ richtet Anfrage an Faymann wegen „Geheimtreffens“. Faymann ist österreichischer Bundeskanzler (SPÖ), der ebenfalls an der mysteriösen Veranstaltung teilnahm.

Ein wahrer Lichtblick ist die „International Business Times“, die sich hauptsächlich auf die Londoner Times beruft:

Bilderberg-Konferenz in Athen befasst sich mit Weltwirtschaftkrise
… So prahlt die Zeitung damit, die Lokalität zu kennen: Das 5-Sterne Astir Palace Hotel auf der Halbinsel Vouliagmeni nahe Athen. Dies sei auch bereits an der starken Polizeipräsenz, Schiffen der US-Marine und mit Maschinengewehren bewaffneten Sicherheitsleuten am Checkpoint der Zufahrt zu erkennen. Das Hotel bestätigte, dass der gesamte Komplex während der vier Tage für eine Wirtschafts-Konferenz belegt ist. …

Dort wird auch auf eine Pressemeldung der finnischen Regierung verwiesen, dass Premierminister Vanhanen und Finanzminister Katainen ebenfalls geladene Gäste sind.

Die „Berliner Umschau“ weiß: Geheimtreffen der Mächtigsten will noch mehr Globalisierung. Es klingt wie Verschwörungstheorie – doch die Bilderberg-Konferenz gibt es wirklich. Diese Woche treffen sich die Mächtigsten der Mächtigen bei Athen. Durch eine Indiskretion sickerte es nach außen. Inhalte erfährt man nicht. Aber Hinweise. Offenbar wird die Weltwirtschaftskrise noch schlimmer, als schon befürchtet.

Fertig. Noch ein paar Blogger, die es nach Google News geschafft haben und ein süffisanter Leserkommentar an die „Schleswig Holsteiner Zeitung“: Warum gibt es eigentlich keinen Bericht über die Bilderberg-Konferenz? Habt ihr etwas zu verbergen?


Tagungshotel Astir Palace: Schicke Promis, wichtige Themen, aber nichts zu berichten …

Es wird schon seinen Grund haben, warum immer mehr Menschen auf alternative Nachrichtenquellen im Internet ausweichen. Stöbern wir also weiter. Die meiner Meinung nach beste Zusammenfassung findet sich bei MM-News:

Bilderberg -Treffen in Athen: Hintergründe und Abgründe
… Doch was die ersten Geigen des Kapitalismus vor den Toren Athens besprachen, bleibt im Dunkeln. Wahrscheinlich wusste es auch nicht der griechische Premier Kostas Karamanlis – der es sich jedoch nicht nehmen ließ, die Finanz-Elite persönlich zu begrüßen. …
…Fest steht aber, dass folgende Personen mit von der Party waren: James Steinberg (US-Vize-Außenminister), US-Finanzminister Timothy Geithner, Weltbank President Robert Zoellick, EU-Chef Jose Manuel Barroso, EZB-Chef Jean-Claude Trichet, die Königin Sofia aus Spanien, Königin Beatrix von den Niederlanden sowie zahlreiche Politiker, vornehmlich Finanzminister. Ausserdem Chefs und Abgesandte aller großen Investmentbanken – sowie dem Vernehmen nach auch Josef Ackermann von der Deutschen Bank. …

Natürlich waren Informationen über Ort und Zeitpunkt vorher durchgesickert. Es gab Proteste von kommunistischen und nationalistischen Gruppen in der Nähe des Tagungshotels. Vor Ort dabei war auch der Bestseller Autor („verheimlicht-vertuscht-vergessen„) und Grimme-Preisträger Gerhard Wisnewski:

Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger
… Mit einer handstreichartigen Aktion heizte die Kommunistische Partei Griechenlands den Bilderbergern ordentlich ein. Mit etwa acht Bussen fuhren rund 300 mit roten Fahnen und Lautsprechern ausgerüstete Demonstranten direkt vor das »Nafsik Astir Palace« in Vougliameni bei Athen und errangen für etwa eine Stunde die akustische Lufthoheit über den Hügel der Bilderberger.
… Die Polizisten schreien, pfeifen und fuchteln wild mit den Armen herum. Die Staatsmacht hat völlig die Nerven verloren; dass kein Unfall passiert, liegt allein an der Besonnenheit der Autofahrer.

Wer nach diesen Zusammenfassungen noch mehr Details, Berichte und Reaktionen sucht, wird am ausführlichsten auf den Seiten Alles Schall und Rauch, Infowars und Infokrieg fündig, z.B.:

Guardian-Autor verhaftet bei dem Versuch, Fotos in der Nähe des Bilderberg-Hotels zu machen
…Und dann traf es mich wie der Schlag: Es gibt tatsächlich keine Fotografen hier. Nichts. Kein einziger Vertreter der Massenmedien. Keine einzige Kamera auf einem Stativ. Nichts. Nichts passiert hier. Es gibt nichts zu berichten.

Die Limousinen treffen ein. Es gibt nichts zu berichten. Sie haben die ganze Halbinsel abgesperrt. Es gibt Straßensperren. Maschinengewehre. Aber nichts zu berichten. Hier findet das 57. Bilderberg-Treffen statt. Es gibt nichts zu berichten.

Susan Boyle zupft sich die Augenbrauen!

Endlich gibt es etwas zu berichten. …

Guardian im Original (Charlie Skelton): hier

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Krieg

Greift Israel den Iran an ?

Dr. Alexander von Paleske – 21.5. 2009— Wenn es nach den Plänen der israelischen Regierung geht, dann ist diese Frage eindeutig mit einem „Ja“ zu beantworten.

Die israelische Regierung plant offenbar den Angriff auf den Iran binnen der nächsten 12 Monate, nicht vor den Präsidentschaftswahlen im Iran, die am 12 Juni stattfinden, aber danach. Und zwar im Alleingang .

Die Regierung Israels unter Netanyahus Vorgänger Olmert hatte seinerzeit die von dem Ex-US Präsidenten G.W. Bush unter vier Augen gemachte Zusage, dass die USA Israel im Falle eines Angriff auf den Iran „zu Hilfe eilen würden“.

Diese Zusage gilt für US-Präsident Obama nicht mehr. Obama setzt klar auf die Verhandlungsoption und hofft, dass der Ausgang der Wahlen im Iran auch einen Kurswechsel in der Politik des Iran gerade auch in der Frage der Atomrüstung mit sich bringen wird.

Darin fühlt sich die Obama Administration auch durch Stellungnahmen z.B. des „konservativen“ iranischen Präsidentschaftskandidaten Mohsen Resai bestärkt. Der hatte jüngst in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung , das am 10.5. 2009 erschien, im Falle seiner Wahl einen radikalen Kurswechsel angekündigt, gerade auch in der Urananreichrung , die er unter der Aufsicht der USA, Russlands und Europas ausschliesslich für friedliche Zwecke vorantreiben will.

Ahmadinejad und seine Mannschaft nennt er „Hasardeure“.

Verhandlungen keine Option
Für die israelische Regierung gibt es diese Verhandlungs-Option nicht.
In einem langen Leitartikel des investigativen Journalisten Yossi Melman in der liberalen israelischen Zeitung Ha’aretz fordert dieser klar zu einem Angriff gegen den Iran im Alleingang auf.

Dieser Artikel , der vor vier Wochen unter der Ueberschift „I would advise Netanyahu to attack Iran“ erschien, wägt er das Für und Wider eines Angriff gegen den Iran ab und kommt zu folgenden Schlussfolgerungen

1. Verhandlungen mit dem Iran seitens der Obama Administration sind sinnlos, weil sie keinerlei für Israel akzeptable Ergebnisse bringen werden.

2. Israel hat die militärische Macht, um die Atomanlagen des Iran in Natanz und Isfahan nachhaltig zu zerstören und damit das Atomprogramm Irans um Jahre zurückzuwerfen

3. Der Iran hat nicht die militärischen Mittel, um nach einem derartigen Angriff zurückzuschlagen.

4. Der Angriff Israels würde seinen Staus als regionale Supermacht in Nahost wiederherstellen, der durch die Kriege gegen Hisbollah im Libanon im Jahre 2006 und Hamas in Gaza stark gelitten hat. Eine Supermacht, die vor nichts zurückschreckt .

5. Dieser Angriff diene letztlich den wohlverstandenen Interessen der USA und der arabischen Regierungen in der Golfregion, die sich zunehmend durch die Aufrüstung des Iran bedroht sähen.

6. Der Angriff auf den Iran alleine würde Israel politisch isolieren und müsste deshalb begleitet sein von der Errichtung eines Palästinenserstaates,

Man könnte nun argumentieren, hier handele es sich um die Ansicht irgendeines israelischen Journalisten, aber davon kann keine Rede sein.

Melman ist ein führender israelischer Journalist, der auch ein Buch über Ahmadinejad herausgebracht hat, das wir hier besprochen haben.

Melman bietet sich zwar formal als Ratgeber für die Regierung Israels an, aber in Wirklichkeit handelt es sich um die Linie, die die Regierung Netanyahu längst verfolgt und die Melman in seinem Artikel rechtfertigt, nicht umgekehrt.
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Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung Obama genug Druck entfalten kann, um Israel von diesem Kriegsabenteuer abzuhalten, das den Nahen und Mitteren Osten in ein Inferno verwandeln würde.

Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
linkIran: Der Krieg rückt näher
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
linkNahost-Neue Eskalationsstufe erreicht
Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg
linkIsrael has a long history of supplying Iran with weapons
US aganist Iran (Gerhard Merz)
linkA Coup for a Mountain of Wonga

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The World We Are Losing

David Dastych – The 58th annual Bilderberg Group Meeting was held in Greece, May 14-17 (It’s address: Nafsika Astir Palace Hotel, Apollonos Avenue 40, 16671 Vouliagmeni, Greece). As usual, since the first reunion in the Hotel de Bilderberg near Arnhem in Holland, May 29 to 31,1954, the Western “elite conclave” held behind closed doors aroused much interest and suspicion.

The initiator of the Bilderberg Group (or Club) meetings, now bringing together about 130-150 of the most powerful and influential people from the Western World, was a Polish exile Dr.Jozef Hieronim Retinger. “He was worried about anti-Americanism and the advance of Communism in Western Europe. Prince Bernhard of the Netherlands agreed to sponsor the idea, the head of the Central Intelligence Agency, Walter Bedell Smith, threw his weight behind it and so did the White House.” (The Times)

Jan (John) Pomian, a Polish secretary of Dr. Retinger, in his essay “Memoirs of an Eminence Grise,” described the first meeting of the prominent people that were to initiate the Bilderberg Group:

“Then in May 1954 the first conference took place in a secluded hotel called the Bilderberg, near Arnhem in Holland. There were about eighty participants, including some twenty Americans. It was a very high-powered gathering of prominent politicians, industrialists, bankers and eminent public figures, writers, trade unionists and scholars. Prince Bernhard, Paul van Zeeland and John Coleman took the Chair in turn. A certain atmosphere of tense expectation, noticeable when people who are gathered together for the first time warily feel their way, was soon dissipated, thanks largely to the charm, easy manner and sense of humour of the Prince. Speakers were only allowed five minutes at a time which helped to liven up debates, while the pungent interventions of C.D. Jackson, Denis Healey, Lord Boothby and a few others added bite to the discussions.

In addition to the plenary meetings, meals and drinks were occasions for some of the most interesting, stimulating and often amusing exchanges. After three days of living together in this secluded place, which participants left only once, when Prince Bernhard invited them to cocktails at the Royal Palace nearby, a certain faint but discernible bond was created. A new entity was born. But it was difficult to define what it was. Its purpose, its methods and its structure were new and original. They did not bear any analogy and did not fit into any known category. For the time being, for lack of any better term, it was called the Bilderberg Group after the name of the hotel in which the first meeting took place.”

Jozef Retinger initiated the original Bilderberg conference in 1954, and was its Secretary until his death in 1960. He was also Secretary General the European Movement and a co-founder of the European Community, preceding the European Union.

Who really was Retinger? A brave man from a prominent Polish family of Krakow, who took part in parachuting missions during the II WW, a free-mason, and – as Stephen Dorril revealed in his book: ‘MI6: Fifty Years of Special Operations’ published by Fourth Estate, London, 2000 – Retinger was an MI6 asset (agent). His connections in the political and financial world were so wide and important that he might have influenced the post-war history of Europe and of the world. Bilderberg Group was his creation, to become a powerful “human tool” to shape the future if not of the entire globe, then of the Western World for sure.

Conspiracy theories and Realpolitik
The fifty five years of the history of the Bilderberg Group and its 58 secretive meetings provided many reasons for authors of various conspiracy histories, claiming that this secret society ruled the world, at least the Western World. Moreover, the omni-powerful Group was accused of every evil that perspired in the years since its first meeting in 1954.

The world is too big and too complicated to be governed by any, though powerful and prominent, “secret conclave” of politicians, bankers, CEOs of big corporations and of the media and military leaders. But the Bilderbeg Group imposed some influence upon the policy of the Western governments and financial centers. Its members also advocated and promoted globalization and centralization of power, leading to continetal centers of super-state administration, like the existing European Union and the idea of a North-American Union, and finally to a World Government as the ultimate goal.

Reports leaking from the Bilderberg meetings, indicate that some most important political and economic decisions could be conceived and discussed by members of the Group and, eventually, some crucial decisions could be taken behind the closed doors during these meetings. For example, an advanced information about forthcoming economic events and trends could be tracked back to annual reunions of the Bilderberg Group.

Daniel Estulin, a Spanish author acclaimed as the world’s foremost investigative authority on Bilderberg Group, came to the United States in fall of 2007 to promote the first edition of his best-seller “TheTrue Story of the Bilderberg Group” and he told his American audiences about the upcoming housing mess in the U.S.A. and the resulting financial turmoil. On similar tour in Spring 2008, he annnouced that America and the world were just a few months from a major financial calamity (read more CFP, May 5, 2009).

Daniel Estulin, Jim Tucker, and other journalist sources who have infiltrated Bilderberg meetings in the past have routinely provided information about the Bilderberg agenda that later plays out on the world stage, proving that the organization is not merely a “talking shop” as debunkers claim, but an integral planning forum for the New World Order agenda, concocted by some secretive financial-political groups in the West.

Indeed, just last month Belgian viscount and current Bilderberg-chairman Étienne Davignon bragged that Bilderberg helped create the Euro by first introducing the policy agenda for a single currency in the early 1990’s. Bilderberg’s agenda for a European federal superstate and a single currency likely goes back even further. A BBC investigation uncovered documents from the early Bilderberg meetings which confirmed that the European Union was a brainchild of Bilderberg.

In spring 2002, when war hawks (the “neo-cons”) in the Bush Administration were pushing for a Summer invasion of Iraq, Bilderbergers expressed their desire for a delay and the attack was not launched until March the following year.

In 2006, Estulin predicted that the U.S. housing market would be allowed to soar before the bubble was cruelly popped, which is exactly what transpired.

In 2008, Estulin predicted that Bilderberg were creating the conditions for a financial calamity, which is exactly what began a few months later with the collapse of Lehman Brothers. (Paul Joseph Watson, Global Research, May 7, 2009)

As for 2009, Estulin’s sources also tell him that Bilderberg will again attempt to push for the enactment of the Lisbon Treaty, a key centerpiece of the agenda to fully entrench a federal European Union superstate, by forcing the Irish to vote again
on the document in September/October 2009 despite having rejected it already, along with other European nations, in national referendums.

“One of their concerns is addressing and neutralizing the anti-Lisbon Treaty movement called “Libertas” led by Declan Ganley. One of the Bilderberger-planned moves is to use a whispering campaign in the US media suggesting that Ganley is being funded by arms dealers in the US linked to the US military,” reports CFP.

When the former Solidarity Union leader and President of Poland, Lech Walesa, took part in “Libertas” party national gatherings in Rome (May 1) and in Madrid (May 13), some Polish politicians and media accused him of supporting the Irish billionaire Gandley and his “Libertas” transnational party being a “tool of Moscow” and suporting Russian interests in the European Union. Lech Walesa was paid generously for his speeches at the national conventions (reportedly Euro 100,000 for each presentation) and provided a tremendous international publicity for the Ganley’s party.

Bilderberg has routinely flexed its muscles in establishing its role as kingmaker. The organization routinely selects presidential candidates as well as running mates and prime ministers.

Bill Clinton and Tony Blair were both groomed by the secretive organization in the early 1990’s before rising to prominence. There is also a supposition that both Barack Obama and Joe Biden have been also approved by the Bilderberg Group.

Conspiracy theories always simplify the complicated and controversial world trends to suit the “properties” of their authors. Far from taking such theories as granted, we have to admit that Realpolitik could be also carried out and influenced by such gatherings of prominent, wealthy and powerful people like the 130-150 Bilderbergers.

Is the Western World losing ground?
The world we know and accept as ours never was ideal but always was perceived as the relatively best place to live in. In past centuries, the Western civilization based on Judeo-Christian tradition,religion and a set of constant positive values, such as individual freedom, democracy and free-market economy survived many wars and other calamities, rejected extreme negative ideologies like Communism and Fascism and – at the end of the 20th century – it seemed to enter its “Golden Age” in peace and prosperity. The peaceful triumph of the West over the Communist Soviet Union in the early 1990s, the end of the Cold War that could become “hot” at any time, confronting the major nuclear state-powers, resulted in a sort of self-imposed feeling of comfort and satisfaction.

The United States emerged from the Cold War as the most powerful state on Earth and the only “super-power” – by military,economic and political standards. It looked like “Pax Americana” would remain instact for a very long time and the American free market economy would lead a general globalization of the economic activity, producing more and more cheaper goods and contributing to the enlargement of spheres of prosperity, not only in the Western World but also in other regions of our planet. On the other hand, there was expressed a strong belief in the West that freedom and democracy could spread all over the world by an example of the U.S.A. and other democratic countries.

But soon all these expectations were bound to fail.
The Western democratic system succeeded in some countries of the formerly Communist-dominated Eastern Europe, but not in Russia and not in a number of ex- Soviet Republics that turned into independent states. Authoritarian regimes still dominate in a great number of countries, in some (like Russia) with surface elements of democracy and freedom, and in other ones (like China, Vietnam, Cuba) with a reformed but still overwhelming Communist ideology and political clout.

“Pax Americana” ended abruptly on September 11, 2001 as a result of successful Islamist terrorist attacks against World Trade Center and the Pentagon. Peaceful and prosperous U.S.A. was totally shocked and the Bush Administration retaliated by a declaration of a “war on terror,” not precising against what terror. Soon after 9/11, the United States and its allies started two wars – in Afghanistan and in Iraq. While the military intervention in Afghanistan against the Taliban and al-Qaeda was fully justified and approved by most governments and the public opinion, reasons for invading Iraq to topple the dictatorship of Saddam Hussein were much less convincing, and even falsified. The “war on terror” produced an unexpected backlash in the United States – huge military expenses and an unprecedented curbing of civil liberties in the country.

The US-led military expeditions to far countries, Afghanistan and Iraq, ended by quick temporary victories but resulted in prolonged civil wars in these countries, absorbing the military forces of the U.S. and its allies (Iraq) and the U.S. and NATO (Afghanistan) and, while the West was engaged there, Communist North Korea became a nuclear power and Iran made progress towards building of its own nuclear military capacity, threatening Israel and probably also Europe, Asia and the United States in the forseeable future.

After a victory over Nazi Germany and Japan in the II World War, the United States has fought two prolonged, costly and unsuccessful wars in Asia: in Korea and Indochina. In Korea, America succeeded to defend the South of the country but in Vietnam, Laos and Cambodia it had lost the war to the Communists, abandoning the allied regimes and their military forces. It looks like the same fate could repeat in Afghanistan, Pakistan and in Iraq – unless the United States proves to be able to gather effective support to the local regimes in their fight against the Islamist insurgency.

The foreign wars impose heavy burden on the U.S. economy, and the European and other allies tend to minimize their military expenses and to withdraw from the battle-zones as soon as possible. The Atlantic Alliance, or the NATO, is subject to a life-test in Afghanistan and the “alliance of the willing” in Iraq is about to vanish.

But the civil wars in Afghanistan and Iraq are not the only trouble of the West. Serious threats might soon emerge in Africa and in Latin America, due to the spread of the Islamist influence (Africa) and of the Communist ideology (Latin America).

The economic crisis
It’s not true that the recent economic and financial crisis originated in the United States by mere chance or by some rule of the economic up-and-down turns, characteristic for capitalism. For a long time, preceding the 2008 downfall on stock-exchanges and in banks and financial corporations, the post-war monetary system has been disintegrated and destroyed by risky operations, promoted by the most trusted and most powerful banks and other financial institutions. These “Ponzi schemes,” financial “pyramids” and multiple, unlawful use of the same collateral were driven by greed and criminal activities of many individuals and institutions, seeking to maximalize their profits. The “bad money” operations were facilitated by an almost total lack of control by the private and state institutions. One of them is the Federal Reserve in the U.S.A.

The housing market, which suffered the most painful and unreversible losses, causing a lost of property to millions of people, was subject to criminal “experiments” by extending unsecured credit to a large number of people with no possibility to pay it back. The false idea that the value of the real property, houses in particular, will grow incessantly led to a collapse of the mortgage loans system, based on “virtual” money proposed to the lenders by creditors.

The results of the crisis are devastating and probably long-term, spreading all over the inter-connected world economic system and causing more and more damage to the banking networks, industries and the building. The economies of whole countries, like Iceland or Latvia, almost totally collapsed due to the crisis symptoms originated in the United States.

As many major banks and financial institutions have become “zombies” devoid of real money reserves, the U.S. Government and the governments of many Western countries engaged into “bail-outs” worth hundreds of billions of US$ and Euro to save the banking systems and the major industries from a total collapse. But the bail-outs on such a huge scale cause a quick and uncontrollable growth of the budget deficit in many countries. That means, more money is being printed, with no material collateral in gold or silver reserves or the real value of the national economy.

This is not a systematic and professional analysis of the financial and economic crisis. But a common sense tells us, that the results of the human-inflicted calamity will charge the future generations and, presently, might cause severe poverty of some 90 million or more people.

The most irritating aspect of the crisis and of the Government-led bail-outs is the behavior of the rich and powerful culprits, of the financial “gurus,” who in fact caused the collapse of the banking systems and still enjoy support of the governments and get most of the bail-out money. Instead of being swept away and forever by the waves of the omni-potent downfall, these people keep their jobs and pay millions in dividends to themselves.

The moral decline
Are we loosing a decent world of stability, sound values and honesty? Yes, we are. Banks and financial institutions are honest no more. Governments and political parties and their leaders cheat the public opinion and indulge in quasi-criminal activities. Governments spy on their own citizens and the main-stream-media are subject to inner control that is more effective than the Communist-time censorship.
There are attempts made by the present U.S. Administration, and by the governments of European countries as well, to curb freedom of speech and to limit free access to the Internet in order to put controls on the population. Free media, like some known and popular U.S. radio-networks, are being exposed to all kinds of pressure to stop informing people about true facts.

Our Western civilization is really endangered. By foreign enemy forces, like the surge of the fundamental Islamism, by the economic crisis caused by a part of us and enslaving the majority of us, by some inner autocratic and secretive forces in our own societies.

It’s the highest time for the people to stand up and protest, to take some important public matters into their own hands and to defend the Constitutional order. Remember Albert Einstein’s words, serving as a motto to this article: “The world is a dangerous place not because of those who do evil but because of those who look on and do nothing.”

sendenThis article was first published on Canada Free Press

linkDavid Dastych is a veteran journalist who served both in the Polish intelligence and the CIA; jailed in Poland by the Communist regime he spent several years in special prison wards; released in early 1990’s he joined international efforts to monitor illegal nuclear trade in Europe and Asia; handicapped for lifetime in a mountain accident in France, in 1994; now he returned to active life and runs his own media agency in Warsaw.

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Diagnose: Krebs

Dr. Alexander von Paleske —- 16.5. 2009 — Vor sechs Wochen kam eine junge Kollegin am hiesigen Krankenhaus in meine Ambulanz. Sie hatte ihr Medizinstudium, mangels einer medizinischen Fakultät hier, im Ausland vor zwei Jahren abgeschlossen und arbeitete nun in der Medizinischen Klinik als Assistenzärztin, Medical Officer hier genannt.

Sie hatte mich durch ihr Engagement und Kompetenz beeindruckt. Ganz abgesehen davon, dass sie ausserordentlich freundlich und eigentlich immer „gut drauf“ war.

Normalerweise bringen die Kollegen ihre Patienten, deren Röntgenbilder oder Krankenakten mit, um sich Rat zu holen oder um einen Eingriff durchführen zu lassen, wie eine Feinnadelpunktion oder eine Knochenmarkspunktion.

Aber die Kollegin brachte weder einen Patienten zu mir, noch hatte sie Röntgenbilder oder Krankenakten bei sich. Meine Frage, wo der Patient sei, beantwortete sie mit einem Wort: „me“

Ich war einigermassen überrascht. Dann deutete sie auf eine Schwellung im rechten Halsbereich und bat um eine Punktion. Bei der Untersuchung stellte ich eindeutig geschwollene Lymphknoten im rechten Halsbereich fest. Die Kollegin hatte zunächst eine Privatklinik aufgesucht, dort hatte man eine Feinnadelpunktion durchgeführt und die Ausstriche in ein Labor nach Südafrika geschickt. Der Befund von dort: Reaktive Lymphknotenvergrösserung. Also kein Krebs. Erleichterung auf der ganzen Linie.

Die Lymphknoten, so bedeute ihr der Kollege nach Erhalt des Befundes, würden sich alsbald zurückbilden. Nichts Ernsthaftes.
Die Lymphknoten bildeten sich aber nicht zurück, sondern wurden grösser.

Nun kam sie also zu mir. Nach Durchführung der Punktion und anschliessenden Färbung der Ausstriche genügte ein kurzer Blick durch das Mikroskop, um festzustellen, dass die Kollegin keineswegs an einer harmlosen Lymphknotenvergrösserung litt, sondern an Krebs, an Lymphdrüsenkrebs genauer gesagt, an einem hochgradig malignen Non-Hodgkin Lymphom.

Auch wenn ich nun seit 30 Jahren als Arzt arbeite und seit 28 Jahren in einer Krebsabteilung, so stellt die Mitteilung der Diagnose einer potenziell tödlichen Erkrankung immer wieder eine menschliche Herausforderung für den behandelnden Arzt dar. Ganz besonders dann, wenn es sich um einen Menschen handelt, den man gut kennt und der noch dazu gerade am Beginn seines Berufslebens steht.

Die Kollegin hatte gehofft, es würde sich lediglich um Tuberkulose handeln. Die Diagnose „Krebs“ traf sie wie ein Keulenschlag. Sie begann hemmungslos zu weinen. Ich nahm sie in den Arm und versuchte sie zu trösten, aber wie kann man eine Kollegin trösten, die sehr gut weiss, dass es sich zwar um eine heilbare Erkrankung handelt, aber „nur“ 50% geheilt werden können. Oder sollte ich sagen immerhin, denn als mein Vater, den ich nur von Bildern kenne, im Jahre 1947 an dieser Krankheit erkrankte und starb, da war die Heilungsrate gleich null.

Pray for me
Nachdem der Befund duch eine Lymphknotenbiopsie abgesichert war, überwies ich sie nach Südafrika zur Weiterbehandlung. „Pray for me“ – bete für mich – war ihre SMS-Message, als sie das Ambulanzfahrzeug bestieg, das sie nach Johannesburg/Südafrika brachte. Und das war sehr ernst gemeint, denn die Religion spielt hier in Afrika eine viel grössere Rolle als in Europa.

Mittlerweile ist sie zurück und im Einsatz auf der Station. Die noch nicht abgeschlossene Chemotherapie konnte ihrem positiven Lebensmut nichts anhaben. Und die Lymphknoten sind geschmolzen wie Schnee in der Sonne unter der Therapie.

Hoffentlich bleibt es so.

Cancer surge overwhelms AIDS-struck Botswana
Bittere Pillen für die Dritte Welt

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Südafrika: Die Schlammschlacht hat begonnen

Dr. Günter Pabst, Kapstadt – Es war ja zu erwarten: Einige Leute aus den Führungsetagen des African National Congress (ANC) und seiner Verbündeten können es nicht ertragen, dass die Mehrheit der Wähler im Western Cape die Democratic Alliance (DA) an die Macht gebracht haben, diese von Weissen dominierte Oppositionspartei. DA-Vorsitzende Helen Zille (58) regiert nun als Premier die Provinz, und das auch noch mit absoluter Mehrheit. Überall in Südafrika hat der ANC die Zügel fest in der Hand, nur nicht der süd-westlichen Küstenregion des Landes. Da liegen nun die Nerven bei einigen Genossen so blank, dass sie sich zu erstaunlichen verbalen Entgleisungen haben hinreissen lassen.

Zur Chronoligie: Nach der Wahl zum Premier hatte Helen Zille ihr Kabinett vorgestellt – zehn Männer, keine einzige Frau. Und obendrein sind sechs der zehn Männer weiss (drei coloured, einer schwarz). Man mag bei den diplomatischen Fähigkeiten Zilles Fragezeichen setzen. Denn bei der übersteigerten Rassen- und Geschlechter-Sensibilität im Nach-Apartheid-Südafrika macht man sich mit so einer solchen Konstellation natürlich angreifbar. Aber immerhin hat sie ein Zeichen gesetzt, dass sie nicht diesen Wahn demografischer Ausgewogenheit um jeden Preis mitmacht, der so viele unqualifizierte Menschen nur der Quote wegen in wichtige Ämter befördert.

Zunächst hörte man Kommentare auf “Sachbearbeiter-Ebene”, die scharf waren, sich aber im Rahmen politisch vertretbarer Wortwahl hielten. Diese Zusammensetzung des Kabinetts sei eine Schande, ein Schlag ins Gesicht aller Frauen und verletze die Grundsätze demografischer Ausgewogenheit. Dann wurde es aber heftiger. Die neue Ministerin für Frauen, Jugendliche + Kinder, Noluthando Mayende-Sibiya, meldete Kritik an, gewissermaßen in offizieller Funktion. Zille reagierte. Der ANC sei nun wirklich kein leuchtendes Beispiel für Frauen-Freundlichkeit. Nie sei die Organisation von einer Frau geführt worden.

Und der aktuelle ANC- und Staatspräsident Jacob Zuma sei nun mal “ein bekennender Frauenheld und Poligamist, der seine (Anmerkung zum letzten Stand der offiziellen Zählung: drei) Frauen dem Risiko einer HIV-Infizierung ausgesetzt habe, nachdem er mit einer HIV-positiven Frau in voller Kenntnis der Erkrankung ungeschützten Sex hatte. Diese Tatsache war in dem Strafverfahren gegen Zuma publik geworden, in dem er sich wegen angeblicher Vergewaltigung dieser Frau zu verantworten hatte, aber freigesprochen wurde.

Nun – das war ja wohl Majestätsbeleidigung! Floyd Shivambu, Sprecher der ANC Youth League (ANCYL), titulierte Helen Zille als “ein rassistisches Mädchen, das keinen Respekt vor…afrikanischer Kultur und Tradition hat”. Als Kind schon “muss sie ihren Verstand verloren haben”. Der ANC im Western Cape folgte mit dem Kommentar, ihr Attacke auf Zuma zeuge “von tiefem Hass und tiefer Respektlosigkeit gegenüber Schwarzen”. Und wieder legte die ANCYL noch einen drauf, noch tiefer unter der Gürtellinie: “ Zille hat ein rein männliches Kabinett ernannt von nutzlosen Leuten, deren Mehrheit ihre Freunde und Liebhaber sind, so dass sie weiterhin mit denen herumschlafen kann…”.

Wer dachte, dass nach diesem Tiefpunkt in der politischen Kultur ein Machtwort aus dem Luthuli House (ANC-Zentrale in Johannesburg) kommen würde, musste noch auf eine weitere Eskalation warten. Der neue Minister für Höhere Bildung, Blade Nzimande (bis zu seiner Ernennung durch Zuma Generalsekretär der Kommunistischen Partei), liess verlauten, er zweifle an der Zurechnungsfähigkeit Hellen Zilles. ”Ich bin besorgt, ob Zille noch alle Tassen im Schrank hat” – oder so ähnlich.

Und richtig gruselig wird einem, wenn man die Worte von Kebby Maphatsoe vernimmt und auch noch ernst nimmt. Der Vorsitzende der MK Military Veterans’ Association, so etwas wie die Rentnertruppe des ehemaligen militärischen Arms des ANC aus Zeiten des Anti-Apartheid-Kampfes: “Zille hat jetzt gerade die Hälfte ihrer Sex-boys zu Ministern gemacht, damit diese immer nahe genug bei ihr sind, um ihr ausgeprägtes Huren-Libido zu befriedigen” Und weiter: “Wenn Zille nicht aufhört mit ihrem anti-afrikanischem und rassistischem Verhalten, werden wir das Western Cape unregierbar machen.” Schlimmer geht’s nimmer, zumindest verbal nicht.

Endlich sah sich nun der General-Sekretär des ANC, Gwede Mantashe, bemüht, zumindest die ANCYL in die Schranken zu verweisen. Mehr aber auch nicht.

Was sich da im Western Cape entwickelt, ist Sprengstoff für den Zusammenhalt der so viel gepriesenen “Rainbow Nation”. Helen Zille trauen Viele zu, den ANC vorzuführen, zu zeigen, wie man eine effektive Politik ohne Vetternwirtschaft, Korruption und Verschwendung gemacht wird. Das kann dem ANC gefährlich werden. Und immer wenn die schwarzen Machthaber um ihren Machterhalt fürchten, werden die Gegner gerne als rassistisch, sexistisch und kolonialistisch gebrandmarkt. Damit werden die Urängste in den Köpfen und Herzen der schwarzen Mehrheit angesprochen – Argumente sind dann nicht mehr nötig.

linkDieser Artikel wurde durch Capetown-online ermöglicht

linkDr. Günter Pabst hat in den letzten Jahren zu verschiedenen rechtlichen, steuerlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen in Fachzeitschriften und Magazinen Beiträge veröffentlicht. Mehrfach wurde er eingeladen, vor Wirtschaftsdelegationen in Südafrika und auf Seminaren und Workshops in Deutschland Vorträge zu diversen Südafrika-Themen zu halten. Dr. Papst ist Rechtsanwalt, seine Hompage finden sie unter Pabst & Pabst Consulting.

Krieg

Taliban will be defeated this time

Hamid Mir – 12.5. 2009 — Little Malalai Yousafzai was very happy after the peace agreement in Swat between the government and a pro-Taliban cleric Sufi Muhammad three months ago. Twelve-years-old Malalai was happy because she was sure that her school would be open after the peace agreement.

About 600 schools and colleges were closed in Swat three months ago due to fighting between the local Taliban and the security forces. More than 200 schools were destroyed in that fighting. I still remember the words of this student of class six who met me in Mingora immediately after the agreement. She said: „Uncle, I want to go back to my school because I want to become a doctor.“

She also condoled the assassination of my colleague Musa Khankhel and said that the children of Swat were thankful to the media who were demanding peace from both the government and the Taliban by risking their lives. I assured Malalai that I would come to Swat again and again to make sure that all the female and male students go to the school. Her father, Ziauddin Yousafzai, distributed sweets like many other Swatis after the peace agreement. Peace was a public demand and that was why a liberal and secular party, the ANP, negotiated peace with an anti-democracy cleric.

Malalai was back to her school within few days of the peace agreement in Swat. Peace was not in the interest of the Taliban but they never opposed it due to immense public pressure. They were sure that President Asif Ali Zardari would not sign the agreement due to American pressure. Despite all the pressure, President Zardari signed the agreement in April last month when it was endorsed by parliament. Once again sweets were distributed all over the Swat valley. Local people were dreaming to enjoy total peace in their valley. Unfortunately peace lasted just for few weeks. The Taliban sabotaged the agreement by kidnapping some police officials in the Buner area because the government was trying to establish its writ.

The majority of the people in Pakistan never cared about the US disliking the agreement, but they were annoyed when the Taliban violated the agreement. Many Swatis and Buneris, for first time, demanded action against the Taliban. Military action against the Taliban was started one week ago. This time local people are not supporting the Taliban. Thousands of people are migrating from Swat and Buner to safer places.

The Taliban are in panic because the locals are not ready to become their ‚human shield“ in the name of Islam. This is the first defeat of the Taliban. Local schools and colleges are once again closed but this time majority of the locals are not blaming the security forces or the government for their problems; they are blaming the Taliban. This is the first time after 9/11 that all the political parties in Pakistan are condemning the Taliban with a loud voice. It’s a golden opportunity, to make this broad-based political consensus into a grand national counter-terrorism policy.

President Asif Ali Zardari met President Obama and President Hamid Karzai on May 6 in Washington. The three leaders agreed to make a joint strategy against the Taliban and Al Qaeda. But still, there is a problem. The majority in Pakistan do not see Washington as part of a solution. From what one reads in newspapers, sees on private TV channels and hears from political pundits and analysts, most view Washington as part of the problem.

They think that growing militancy in Pakistan is a reaction to US presence in Afghanistan and drone attacks in the tribal areas. US military adviser David Kilcullen admitted recently that drone attacks had killed about 700 Pakistani civilians and killed only 14 terrorists. He said they should be called off. Many Pakistanis think that America is interested in Pakistan only to the extent that it wants to use the latter’s territory as a safe supply route for NATO forces in Afghanistan and that once its agenda is complete, it will again abandon Pakistan. Many Pakistanis view the US as a bigger threat than the Taliban because they fear the US is after their nuclear programme.

They think that the Taliban cannot take over Pakistan and they cannot steal our nuclear weapons. It is only US which could conspire to take the control of the Pakistani nuclear weapons with the help of India and Israel. There were no Taliban and Al Qaeda in 1989, they say. And they also cite the infamous Pressler amendment and the sanctions imposed on Pakistan as a result of its passage in the US Congress.

Having said that, the Pakistanis want to defeat the Taliban but at the same time they want to get out of America’s influence as well. They would like to defeat the Taliban with a Pakistani strategy, not with a „US plan“. They dislike Talibanisation and they also dislike the Americanization of the world. US forces are present in Afghanistan for the last eight years but there is no peace there. On the other side, Saudi Arabia and Iran have been much successful in defeating terrorism over the last few years. Pakistan can learn more from Saudi Arabia and Iran than US.

President Zardari and Karzai will meet Iranian President Ahmadinejad in Tehran on May 19. Iran has recently built a long wall on its borders with Pakistan and Afghanistan to stop illegal movement of militants and smugglers. Pakistan and Afghanistan can learn a lot from Iran and they must agree to establish a proper border on the 2,500-kilometers-long otherwise porous border which allows easy movement for both the Taliban and Al Qaeda.

Also the grand cleric of the Al-Haram Mosque in Makkah will soon visit Pakistan and he is likely to tell the Pakistani people that suicide bombing is not permitted in Islam. Such a statement will be more helpful than US dollars for Pakistan. The time has come for Pakistan to come up with a strategy to defeat the Taliban with the help of friends in the east. And the ironic thing is that Pakistan’s friends in the west will be the ultimate beneficiaries of this success.

It is time that President Zardari and Prime Minister Gilani called a national conference on security where they should invite all political leaders and other stake-holders. They should reach a consensus on how to tackle and defeat terrorism, get it approved from parliament and then implement it as soon as possible. This policy will give a moral and political boost to our security forces. This policy should also reject US drone attacks on Pakistani territory outright.

The truth is that our security forces have already given the Taliban a tough time to in the last one week. I hope that they will clear all the major towns and cities of Swat valley in the coming few days. After defeating the Taliban in Swat, we have to concentrate on other areas and start huge development work in our tribal areas. Our American friends have killed hundreds of innocents in these areas, now we have to give them schools and hospitals to win their hearts and minds.

And now back to little Malalai, whom I just spoke to again on the telephone just a little while ago. She has migrated to Peshawar from Swat like thousands of other Swatis. The total number of internally displaced people may reach half a million in the coming days. All journalists also left Mingora on May 7 anticipating street battles between the Taliban and the security forces. It will be a great challenge, not only for the government but the whole of Pakistan. All of us have a responsibility to look after our brothers and sisters leaving the troubled valley because they have sacrificed, not only to save their own lives but to save the future of Pakistan.

Many people are disappointed but little Malalai is not. She told me on the phone: „Uncle, don’t worry, we will win this time, I will be back to Swat again, I will go to my school again, I will become a doctor one day and I will change the fate of my people“.

sendenHamid Mir, the author of this article, is a top Pakistani reporter, head of the Geo TV Bureau in Islamabad. He has won a world-wide acclaim for his interviews with Osama bin Laden and Dr. Ayman al-Zawahiri, before and following 9/11. His new book about OBL is due to appear in Britain, later this year.

This article was first published at The News International

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Südafrikas neue Regierung – viele neue Gesichter, bisherige Politik

Dr. Alexander von Paleske – Gestern wurde Südafrikas neuer Präsident Jacob Zuma feierlich vereidigt. Die Vereidigung nahm der höchste Richter des Landes, Pius Langa vor, Präsident des Verfassungsgerichts, das vor kurzem in die Schusslinie von Zuma geraten war. Wir berichteten darüber
..
Danach hielt Zuma eine versöhnliche Ansprache. Grundsätzliche Anderungen der bisherigen Politik sind nicht zu erwarten.

Heute stellte er sein Kabinett vor. Trevor Manuel, Finanzminister seit 1996, wird Chef einer neugeschaffenen Planungsbehörde, eine Art Superministerium.

Neuer Finanzminister ist Pravin Gordhan, der bisher für die SARS zuständig war, dem South African Revenue Service.
Er und Manuel arbeiteten schon bisher eng zusammen – also keine Aenderung.

Im Gesundheitswesen wurde die ausserordentlich effektive Barbara Hogan abgelöst und in das Ministerium für Staatsbetriebe versetzt. Offenbar eine Bestrafung dafür, dass sie sich gegen die Ausladung des Dalai Lama vehement ausgesprochen hatte.

Hogan, über die wir mehrfach und positiv berichtet haben, machte sich vor allem einen Namen im Kampf gegen die HIV-Aids-Seuche, an der in Südafrika rund 1000 Menschen jeden Tag sterben.

Insgesamt umfasst das Kabinett 34 Minister, viel zu viele und vornehmlich dazu dienend, einigen Steigbügelhaltern des neuen Präsidenten und ANC-Leuten einen angesehenen Job zu verschaffen.

Die Aufgaben, die vor Zuma liegen, sind enorm. Vor allem die Armutsbekämpfung, die durch die internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, von der auch Südafrika betroffen ist, noch schwieriger geworden ist.

Aber anders als der abgehalfterte Präsident Thabo Mbeki, der intellektuelle Kälte ausstrahlte, ist Zuma nicht nur ein Populist, sondern jemand, der Armut, Unterdrückung und Gefängnis am eigenen Leibe erlebt hat und das nicht nur nicht vergessen hat sondern weiss, was die Menschen in Südafrika am dringendsten brauchen. Er will nur für eine einzige fünfjaehrige Amtsperiode im Amt bleiben.

Nur ein Problem gab es vor der feierlichen Einführung Zumas: Der libysche Staatspräsident Gaddafi. Der wurde von einem Minister, aber nicht von Zuma höchstpersönlich am Flughafen begrüsst, daraufhin drohte Gadaffi, nicht zu der Zeremonie zu erscheinen und wieder abzureisen. Zuma musste zu nächtlicher Stude zu Libyens Herrscher eilen, um den von Gadaffi erwarteten Respekt zu erweisen.