Unglück

Albanien/Kosovo: Mysteriöser Flugzeugabsturz im Gebirge

World Content News – In den Nordalbanischen Alpen in der Nähe der Grenze zum Kosovo ist in der Nacht vom Montag auf Dienstag ein unbekanntes Flugzeug abgestürzt. Von einer Radarstation in Rom war zuvor ein SOS-Funkspruch aufgefangen worden. Da bisher keinerlei Vermisstenmeldungen eingegangen sind, wird inzwischen davon ausgegangen, dass es sich entweder um eine Geheimdienstmission oder um einen Waffenschmuggeltransport gehandelt haben könnte.


Im Hintergrund: Vermutete Absturzstelle am Maja Jezerce

Zeugen beschrieben, sie hätten über dem Gipfel des Berges Jezerca gegen 00:30 Uhr einen lauten Knall gehört, danach sei ein unbekanntes Flugobjekt in einem Feuerball aufgegangen. In ersten Berichten war von einem Helikopter die Rede, Nachfragen bei der KFOR und anderen militärischen Einheiten ergaben aber, dass niemand einen Hubschrauber vermisst. Die albanische Armee, die das Areal großräumig aus der Luft absuchte, musste am Donnerstag wegen starken Nebels die Suche vorübergehend einstellen.

In den Balkan-Medien wird spekuliert, dass das mysteriöse Flugobjekt sich auf einem Geheimdienstflug befunden haben könnte, wegen der zunehmenden Spannungen im Kosovo lässt sich aber auch nicht ausschließen, dass dort illegal Waffen transportiert wurden.

Erst gestern ist in Thailand einer der skrupellosesten Waffenhändler der Welt verhaftet worden. Viktor Bout (41), Ex-Major der Sowjetarmee, gilt als „Händler des Todes“, der nicht nur Rebellen in aller Welt, sondern auch die Taliban in Afghanistan und das Terrornetzwerk al-Qaida mit Waffen ausgerüstet haben soll. Der „Lord of War“ soll die Schergen des liberianischen Präsidenten Charles Taylor mit Waffen versorgt haben und auch die FARC-Rebellen in Kolumbien sollen mit Waffen aus Bouts Lieferungen kämpfen.

Packt er aus, dürften einige Politiker in Schwierigkeiten kommen: Unter anderem stehen die Namen Bush, Cheney, Rice, Olmert, Sarkozy, Berezovsky und Netanyahu auf seiner Kundenliste. Und auch die CIA soll sich mindestens einmal aus seinem Flugzeugreservoir (Reg.Nummer: A6-PHY) bedient haben, um damit in Südafrika einen Terrorverdächtigen zu verschleppen, wie hier nachzulesen ist.

Quellen:
Albania: Search For ‚Crashed‘ Plane Ends
(balkaninsight.com, 06.03.2008)
Search for mysterious aircraft continues (makfax.com.mk, 05.03.2008)
Mystery plane in ‚ball of flames‘ (news.com.au, 04.03.2008)

Bout-Festnahme:
Internationaler Waffenhändler Viktor Bout in Thailand verhaftet (Spreerauschen, 06.03.2008)
Thais detain alleged `Merchant of Death‘ (Yahoo News, 06.03.2008)
„Händler des Todes“: USA erheben Anklage wegen Verschwörung
(diepresse.com, 07.03.2008)
Polizei führt russischen Waffenhändler Bout Journalisten vor
(freenet.de, 07.03.2008)
Viktor Bout, Afrikas “Merchant of Death”
(oraclesyndicate.twoday.net, 03.07.2007)
Bout – Bush and the CIA-terrorist (x.chichakli.com, 17.09.2006)
Viktor Bout Business Empire (treas.gov, 04/2005)

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

USA

Starke Wut: Mit dem Schneepflug ins CIA-Hauptquartier gecrasht

World Content News – Don’t tase me bro! Es soll Leute geben, die schrecken vor gar nichts zurück: Weil ein US-Bürger bei einer Geschwindigkeitsübertretung ertappt wurde, machte er anschließend seinen Zorn bei einer üblicherweise nicht dafür zuständigen Behörde Luft. Mit einem fahrenden Schneepflug begehrte er nachdrücklich Einlass im nationalen Hauptquartier des Auslandsgeheimdienstes CIA in Langley, Virginia und unterstrich seine durchbrechenden Emotionen zusätzlich mit einer Bombendrohung.


Scheunentor geknackt: Das Allerheiligste der CIA von oben gesehen
(Bild:
cryptome.org)

«The truck is going to blow up» und «I have a bomb» rief er dem verdutzten bewaffneten Wachmann entgegen, nachdem er seinen Pickup gegen das Metalltor gesteuert hatte, das gnädigerweise nachgab.

Nach dem Vorfall, der sich bereits am 22. Februar zugetragen soll, wurde er zunächst vorübergehend verhaftet, anschließend aber wieder freigelassen. Die CIA spielte den Vorfall herunter, trotzdem drohen dem Mann jetzt bis zu 10 Jahren Gefängnis.

Quelle:
Man Crashed Into Agency’s Gates, Made Bomb Threat, Authorities Say
(Washington Post, 07.03.2008)

Verwandte News:
Bilder von Militärbasen: Pentagon zensiert Google
(Deutsche Welle, 07.03.2008)
Google löscht Bilder von Kasernen (FAZ, 07.03.2008)

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

vermischtes

Tratschundlaber

Sonya Wenger – Wieder einmal gibt es einen Mauerfall. Doch statt zu feiern, dass der menschenverachtende Grenzwall im Gazastreifen kilometerweit niedergerissen wurde, zelebriert die Welt lieber die weitere Verachtung des Menschen.

So zum Beispiel Mister Strahlemann Tom Cruise. In einem neunminütigen Video auf YouTube (Stichwort: «Tom Cruise – Scientology Rant FULL») ist ein Interview des Hollywoodschauspielers zu sehen, in dem er von Scientology schwärmt. Demzufolge ist man als Scientologe als einziger Mensch in der Lage, bei einem Autounfall zu helfen, denn «du weisst, dass du etwas tun musst, weil du weisst, dass du als einziger weisst, wie du helfen kannst…». Nun denn. Laut einer Umfrage für die «Bild am Sonntag» hält übrigens jeder zweite Deutsche Cruise «für gefährlich».


Auch das US-Filmsternchen Lohan musste in die Leichenhalle – allerdings nicht wegen ihrer Magersucht, sondern um sich durch den Anblick von Unfallopfern der Folgen von «Trinken am Steuer» bewusst zu werden.

Als ungefährlich hingegen betrachtet wohl Fussballstar David Beckham seine Sportlerfreunde. Er vertraut ihnen so sehr, dass er seine Frau Victoria jederzeit mit einem Kollegen allein lassen würde, «auch wenn das Spice Girl nackt wäre». Allerdings hat das wohl eher etwas mit Realismus als mit Vertrauen zu tun. Schliesslich lässt sich niemand gerne von einem Knochengestell erstechen – der Tod lauert nämlich überall!

So gibt es nun eine neue Kleider-«Grösse» für die Magersuchtfront: -2 ist die neue 00. Aber das kommt halt davon, wenn man sich nur von «Diätcola, Marlboro Light und Wattebällen ernährt», wie kürzlich in einer «Viva»- Dokumentation über Modells und Stars erwähnt wurde. Auch das US-Filmsternchen Lindsay Lohan musste zwei halbe Tage in die Leichenhalle – allerdings nicht wegen ihrer Magersucht, sondern um sich durch den Anblick von Unfallopfern der Folgen von «Trinken am Steuer» bewusst zu werden.

Und einmal mehr ist von Britney Spears ein «erschütterndes Dokument der Einsamkeit und Verzweiflung» aufgetaucht: Vor irgendeinem ihrer vielen Zusammenbrüche habe sie in einem Abschiedsbrief geschrieben: «Vielleicht wäre es besser, wenn ich tot bin.»

Nun, dann hätte sie sich wenigstens nicht mit ansehen müssen, wie der neue «König des RTLDschungelcamps» gekrönt wurde, und vor allem weshalb: Er musste vorher nämlich Erdwürmer, lebende Grashüpfer, gekochten Känguru-Anus und Krokodilpenis essen – aber hey, wer den Anblick von «Moderator» Dirk Bach im Hawai- Bodysuit überlebt, den bringt auch sonst nichts mehr um.

spionage

Unknown secrets of the communist past (Part I)

(In March of 1987, Warsaw-based journalist David Dastych, then a CIA operator was arrested and imprisoned by Communist secret police in Poland. In a series of articles for Nachrichten Heute, Dastych throws a beam of light on “Communist traitors of Poland living the high life on generous pensions and tells readers their names.)

David Dastych – On Monday, February 11, 2008 I met General Wojciech Jaruzelski, 84, in his office of a former President of Poland. It was the last in a series of meetings we held in several years. I came to discuss the trials he had to attend. He complained of catching infections and told me he probably would not live long enough to see the end of the trials. A few days later, he was admitted to a Military Hospital in Warsaw to be treated there for pneumonia and serious heart problems. Now he is back at home but still weak and convalescent.

This was the latest in a series of stays in hospitals in recent years, where Jaruzelski has been treated for lung and heart diseases. Barbara Jaruzelska, the general’s wife, was quoted in the media as saying that, in her opinion, her husband did not have the will to live any longer. Her statement referred to Jaruzelski’s resentment of a number of criminal charges that had been filed against him on account of his conduct as a top figure in Poland’s communist regime, including his role in the quashing of workers’ strikes in 1970 and the introduction of martial law in 1981.

The general has been accused of running a “criminal group of a military nature that intended to commit crimes.“ A strange accusation, indeed, against a politician and a supreme military commander who never refused to take full responsibility for all his decisions and actions in Poland’s communist past, admitting his mistakes and apologizing for all unwanted but true hardships and tragedies inflicted upon Polish citizens by the communist regime.

From the exile in Siberia to the Communist Party leadership
An extract from his biography published in the West: “Born July 6, 1923, into a family of landed gentry, Jaruzelski was educated at an exclusive Catholic school during the 1930s. During the German-Soviet invasion of Poland in 1939, Jaruzelski and his family were captured by the Soviet army and deported to the Soviet Union. There, Jaruzelski performed forced labor in the Karaganda coal mines in Kazakhstan before being chosen by Soviet authorities for Soviet Officer Training School. He participated in the liberation of Warsaw and Berlin as an officer in the First Polish Army, a Soviet-sponsored corps. He further credited himself in Soviet eyes by fighting against the anti-communist Polish Home Army (AK) from 1945 to 1947. Jaruzelski joined the Communist Party in 1947.

After graduating from the Polish Higher Infantry School and general staff academy, Jaruzelski rose quickly through the ranks. He became minister of defense in 1968, shortly before the Warsaw Pact invasion of Czechoslovakia in which Polish troops participated. In 1970 and 1976, when riots broke out due to government-imposed increases in food prices, Jaruzelski did not use the army to shoot at striking workers. He supposedly asserted in 1976, “Polish troops will not fire on Polish workers.” However, he has since been charged in Polish courts with partial responsibility for the 1970 shooting of demonstrators by the secret police. Jaruzelski rose in party ranks, becoming a candidate member of the Politburo in December 1970 and a full member in 1971.

By the end of 1980, the Polish Communist Party came under increasing pressure from Solidarity, which threatened strikes, and in turn from the Soviet Union, which massed more than 20 divisions on the Polish border for the stated purpose of regularly scheduled maneuvers. In addition to his position as minister of defense, Jaruzelski was appointed to the highest positions in both the party and the state as prime minister of Poland (February 1981) and first secretary of the Communist Party (October 1981). On December 13, 1981, after 10 months of high tension between the government, Solidarity and the populace, Jaruzelski declared martial law, arresting thousands of Solidarity members as well as Solidarity leader Lech Walesa. Martial law was not lifted until July 1983, although Solidarity remained outlawed.”

More from other Source:
“However, neither the imposition nor lifting of martial law solved Poland’s economic problems, which continued to plague the government. By the close of the 10th plenary session in December 1988, the Communist Party had decided to broach leaders of Solidarity for talks. These talks, which became known as the “roundtable talks,” with 13 working groups in 94 sessions from February 6 to April 15, radically altered the shape of the Polish government and society.

The talks resulted in an agreement in which real political power was vested in a newly created bicameral legislature and in a president who would be the chief executive. Solidarity was legalized. After the elections, the Communists, who were guaranteed 65 percent of the seats in the Sejm (the lower chamber of the parliament), did not win a majority, and Solidarity-backed candidates won 99 out of 100 freely contested seats in the Senate. Jaruzelski, whose name was the only one the Communist Party allowed on the ballot for the presidency, won by just one vote. “

Wojciech Jaruzelski remained president until being succeeded by Lech Walesa in December 1990. Subsequently, the last communist leader of Poland has faced charges for a number of actions he committed while he was defense minister and the head of state during the communist period. General Jaruzelski is to stand trial for “communist crimes” 27 years after he tried to crush the Solidarity trade union, declared a “state of war” in Poland and jailed tens of thousands of people.

The 84-year-old former military officer, who headed the Polish communist party and served as defense minister, prime minister and president, has always argued that his decision to impose martial law on Poland in December 1981, 18 months after the rise of Solidarity sent tremors through the Soviet bloc, was the lesser of two evils—aimed at preventing the greater despair and enormous human losses that could have followed an eventual Soviet Army and other Warsaw Pact troops invasion of Poland.

The never-ending trials
The Economist wrote about General Jaruzelski in 2000: “Once in a while, a glimpse into history helps to concentrate the mind. Take the life of Wojciech Jaruzelski, the apparatchik-soldier who ruled Poland under martial law. His has been an extraordinary saga, filled with tough choices. His story is also that of Poland: a noble birth, invasion, war, communism and its downfall–and perhaps retribution for its crimes. For, as part of a wider effort to confront the past, Mr Jaruzelski now faces trial for his part in the bloody quelling of the 1970 shipyard strikes that helped launch Poland’s organised, anti- communist opposition.”

This trial has a long history. The inquiry began in 1991, the indictment against 12 people held responsible for the December 1970 massacre of Polish workers at the Baltic Coast was ready by April 7, 1995. In 1970, General Jaruzelski was Minister of Defense. But he was not directly responsible for the use of firearms against the protesting workers. Jaruzelski claims he was trying to prevent the engagement of the Polish Army. The trial is not finished yet. It drags on fifteen years now, with recessions as long as five years. Some 3,500 witnesses have been called in and only 600 have been heard by the court–95 percent of them are ordinary people.

Recently, the court sessions have been taking 2-3 days in each week. General Jaruzelski told me he would not survive to the end of the trial. The chief decision-makers of that period are already dead. Jaruzelski confessed: “I have felt bad, I have been tormented by that” and I could feel “guilty in the moral sense” – because he could not prevent the use of the Army against the workers, protesting in December 1970. “The riots of 1970 were not politically motivated” he told me “these were spontaneous protests against sharp rises of food prices.” When the communist leadership of Edward Gierek repeated the same mistake in 1976, General Jaruzelski did not allow the use of the Polish Army against the workers in Radom and Ursus. He supposedly asserted in 1976, “Polish troops will not fire on Polish workers.”

The trial of the “December 1970 events” certainly has a historical significance, but one could doubt if it could help to bring about justice and to pass judgment on the true culprits. The only act of redress has been a recent decision of the Polish government to pay compensation (worth about US $25,000) to each of the surviving victims of the 1970 massacres in the Polish Baltic Coast cities and to the families of the fallen workers.

The second trial, of the decision-makers of the martial law imposed by General Jaruzelski on December 13, 1981, so far could not have been even started. The inquiry lasted three years, nine people are in the docks, including the principal defendants: General Jaruzelski, Gen. Kiszczak and Kania, a former first secretary of the Central Committee of the PUWP (Communist party), forced to resign in 1981 under Soviet pressure. A joint indictment against Jaruzelski and other accused people was made by the IPN (Institute of National Remembrance), under political pressure.

It is a criminal trial, in which the accused face charges of “communist crimes”, “conspiracy” and “breach of the Constitution of the Polish People’s Republic.” The trial was supposed to be held in the Warsaw City Center Court of Primary Jurisdiction and the indictment was sent to that court in April 2007. But the lower court rejected it and sent it up to the higher District Court, which…returned it to the previous court again.

Then a Court of Appeals sent it back to the District Court of Warsaw in December, 2007. It seems that neither the primary nor the higher court is ready to conduct this trial. Why? As this is not a criminal indictment but a political one. The case of the martial law, imposed in Poland on December 13, 1981, had been already thoroughly examined by a Special Inquiry Commission of the Polish Parliament (The Sejm), working from 1991 to 1996. The Parliament discontinued the inquiry in October 1996, by ruling that General Wojciech Jaruzelski and other decision-makers introduced the martial law (called “a state of war”) under the conditions of “higher necessity.” The criminal indictment against them, prepared by the IPN, opposes the decision approved by the Parliament in 1996.

In his Landon lecture at the Kansas University (March 11, 1996), Wojciech Jaruzelski explained his decision to impose martial law in the following words:

“The introduction of martial law was the most dramatic decision I had ever taken (…) I often had to resolve complex dilemmas. But that dilemma of 1981 was of a quite different dimension and of the very greatest specific weight since I bore the responsibility for the fate of the nation and country (…) I spent the weeks prior to taking the decision on martial law as in some horrible nightmare. I entertained thoughts of suicide. So what held me back? The sense of responsibility for my family, friends and country; the awareness that suicide would be a form of desertion unworthy of an old soldier.
You might well ask—why was another way out of the situation not found? Who carries the blame for that? My reply is—everyone and no one. “Everyone” since all parties: the authorities and “Solidarnosc” committed errors, though each evaluates them to differing extents. “No one”—since such is the outcome of assessing the realities of the internal situation and erstwhile international conditions (…) what were the circumstances in which the history of 1981 was created? It was very much something of a political, social and economic earthquake for which we were quite unprepared. Government and “Solidarnosc” were miles apart. The high temperature of the conflict raised an emotional barrier between us and darkened what could have been a rational picture (…) I am saying this to avoid any suspicion that I want to defend, at no matter what price, the decisions I took. Martial law was an evil, which resulted in various human vexations and sufferings, which I very much regret. But even so, they were a lesser evil than the multidimensional catastrophe which faced us as a very real danger.”

Over the last years, several times I discussed events of the martial law with Wojciech Jaruzelski. I also read his books, articles and pamphlets. For many of his opponents, in Poland and among the Poles living abroad, the “state of war” imposed on the country in 1981 was simply a “communist crime.” But it’s easy to jump to conclusions now, twenty seven years after that tragedy. There are many facts and decisions that are still unknown.

Documents of the KGB and the Soviet military and government have not been disclosed until now. Many secrets of the communist past remain undiscovered. In my opinion, shared by many people who personally witnessed the martial law in Poland and also the developments in the former USSR, there is no justification to try General Jaruzelski and other defendants in a criminal court, under selective accusations. They should be tried by a Tribunal of State that could properly assess their political responsibility, with the consideration of the conditions prevailing in the 1980s.

Meeting General Jaruzelski
Since leaving the President’s office, Wojciech Jaruzelski shared his time between writing articles, pamphlets and books and going to the courts. Occasionally he made short trips abroad to lecture or to attend international conferences and other meetings. I started to meet him in the late 1990s to talk about the recent Polish history and politics, about his meetings with several world leaders and also about the charges against him for his alleged crimes. During my journalist work in the 1970s and the 1980s, I had several occasions to meet General Jaruzelski.

But these meetings were always official. In 1985, for example, I sat near him at a press conference organized for over a hundred foreign journalists, including my dear American friend – Ms. Georgie Anne Geyer. More frequently, I met the spokesman of his government, Jerzy Urban and his close diplomatic adviser, the late Lt Col Wieslaw Gornicki – a known Polish international reporter and writer. In spring of 1987, Gornicki was to arrange for me a meeting and an interview of the General … but on March 20 I had been arrested by SB (the communist secret police), only a few months before my planned trip to the Soviet Union and an interview of Mikhail Gorbachev.

While interrogated in a Rakowiecka special prison ward in Warsaw, I wrote a paper addressed to Jaruzelski, proposing talks with Solidarity leaders and reinstating of Solidarnosc, the workers’ trade union declared illegal. I bet my paper never reached Jaruzelski or his deputy prime minister, Rakowski. It was his government “propaganda minister” Jerzy Urban, who contacted me to the last communist leader of Poland in the late 1990s.

In the next parts of this article series, I will write about former communist leaders that never have been accused of “communist crimes” they really committed. While General Jaruzelski is being called a Polish “Pinochet” and stands in the docks, one of these former communist high officials – a hard-liner Stefan Olszowski – is living quietly in Queens, New York City, and a former chief of the political police and intelligence, plotting with the KGB, General Miroslaw Milewski, still avoids a trial for his criminal acts. There are more of them—communists, traitors of Poland—who enjoy the good life and high pensions. I am going to expose them in my articles. There will be more in store, soon.

linkThis article was first published at Canada Free Press

sendenDavid Dastych is a former Polish intelligence operative, who served in the 1960s-1980s and was a double agent for the CIA from 1973 until his arrest in 1987 by then-communist Poland on charges of espionage. Now he is an international journalist, who writes for Poland’s acclaimed weekly, WPROST, Canada Free Press, and The Polish Panorama (Canada), Ocnus Net (Britain), FrontPageMagazine and The New Media Journal (USA), Axis Information and Analysis (international), Nachrichten Heute (Switzerland), Agentura.ru (Russia), and runs his own David’s Media Agency.

afrika

Simbabwe: Beginn der heissen Wahlkampfphase

Dr. Alexander von Paleske – Die heiße Wahlkampfphase in Simbabwe hat begonnen. Vorgestern kam Simba Makoni, einer der aussichtsreichsten Oppositionskandidaten nach Bulawayo, in die zweitgrößte Stadt des Landes. Im White City Stadium wollte er sein Wahlprogramm der Bevölkerung erläutern.

Schon seit dem Morgen war ein grosses Polizeiaufgebot in den Townships unterwegs, dessen offizielle Aufgabe darin bestand, nach Waffen zu suchen. In Wirklichkeit aber sollte es per Einschüchterung die Bevölkerung davon abhalten, an der Wahlveranstaltung Makonis teilzunehmen.

Parallel dazu sorgte Mugabes Geheimdienst dafür, dass alle Wahlplakate für Makoni, die sich im Druck befanden, von der Druckerei Paroan Vista nicht ausgeliefert wurden.

Es half alles nichts, die Veranstaltung fand nicht nur statt, sondern war mit 6000 Teilnehmern gut besucht. (Das White City Stadium ist ein kleines Stadium) Aber wesentlich wichtiger war, dass einer der respektiertesten Politiker im Matabeleland, Dumiso Dabengwa, der im Politbüro von Mugabes Zanu-Partei sitzt, offen seine Unterstützung für Makoni erklärt hat. Damit dürfte jede nennenswerte Unterstützung für Mugabe im Matabeleland weggefallen sein.

Wer ist Dumiso Dabengwa?
Dumiso Dabengwa war während des Befreiungskrieges gegen das Siedlerregime in Rhodesien Sicherheitschef der Zipra Armee, die sich vorwiegend aus dem Stamm der Ndebele zusammensetzte, dem etwa 20% der Bevölkerung angehören und deren politischer Führer seinerzeit Joshua Nkomo war.

Zwei Jahre nach der Unabhängigkeit wurde Dabengwa zusammen mit Lookout Masuku, dem ehemaligen Befehlshaber der Zipra Armee verhaftet und wegen Hochverrats angeklagt. Er wurde von dem Vorwurf 1983 freigesprochen, anschließend aber doch nicht freigelassen sondern ohne Gerichtsurteil weiter inhaftiert. Lookout Masuku starb im Gefängnis, Dabengwa kam erst 1987 frei. Im Zuge des Unity Accords vom Dezember 1987, der den Bürgerkrieg beendete, wurde er dann 1992 Innenminister. Ein Amt, das er bis zum Jahre 2000 innehatte.

Seitdem ist er als Farmer tätig. Ich selbst habe während der Zeit meiner Tätigkeit in Simbabwe den nunmehr 70-jährigen als außerordentlich besonnenen und intelligenten Politiker kennengelernt.

Die offene Unterstützung durch Dabengwa könnte weitere führende Politiker aus Mugabes Partei ermutigen, Makoni offen ihre Unterstützung zuzusagen. Das muss Mugabe weitaus mehr fürchten, als die gespaltene Oppositionspartei MDC mit ihrem Chef Morgan Tsvangirai.

Weiter abwärts in Simbabwe
Mittlerweile geht der wirtschaftliche Niedergang in Simbabwe unaufhörlich weiter. Die Geschäfte sind leer, alles ist nur auf dem Schwarzmarkt zu bekommen. Die Inflation liegt bei 100.000 (einhunderttausend) Prozent und das größte Krankenhaus des Landes, das Parirenyatwa Universitätskrankenhaus, hat sämtliche Operationssäle wegen Mangels an Medikamenten geschlossen.

Es gibt für die Bevölkerung wahrlich keinen Grund, den Verantwortlichen für diese katastrophalen Zustände, Robert Mugabe, wiederzuwählen und der weiss das auch. Der beantragte Polizeischutz für Makoni wurde schon mal abgelehnt.

Wahlen in Simbabwe – Robert Mugabes letztes Gefecht, Makoni kandidiert unter Lebensgefahr
Simbabwe – Simba Makoni tritt gegen Mugabe an

global player

Chinas heimlicher Krieg gegen den Westen?

onlineredaktion – Führt die Volksrepublik China einen heimlichen Krieg gegen den Westen, gegen Europa und auch gegen die USA?

Absurd, sagen jene die vernarrt sind in den Globalismus und sich über den Handel mit China erhebliche Gewinne versprechen und blind geworden sind gegenüber den gesundheitlichen Gefahren, die Waren aus China mitbringen. Aber was da ständig aus China geliefert wird, wird von Kritikern mit Besorgnis betrachtet. China liefert nicht nur gefälschte und verfälschte westliche Produkte und gefährdet auf kriminelle Weise Hersteller und Konsumenten in Europa und in den USA, sondern auch chemisch verseuchte Ware; oftmals Kinderspielzeug, aber auch Zahnpasta und andere kosmetische Artikel. Nun wurde radioaktiv verseuchter Stahl aus China in Italien von der Polizei beschlagnahmt: 30 Tonnen vom Stahlproduzenten Tisco, dessen Stahl aus China geliefert wurde.. Daraus sollten Schornsteinrohre gefertigt werden.

Bis die italienische Polizei den radioaktiv verseuchten Stahl beschlagnahmen konnte, war er bereits durch mehrere Betriebe gegangen, aber angeblich noch nicht verarbeitet. Dann ergaben Test einen gefährlich hohen Anteil des radioaktiven Isotops Cobalt-60. Vor allem Arbeiter, die mit dem Stahl hantieren, wären der Strahlung ausgesetzt und damit gesundheitlich gefährdet. An die Folgen, wenn die aus diesem Stahl hergestellten Rohre Rauchabgase radioaktiv verseucht hätten, mag wohl derzeit niemand denken.

deutschland

NRW – Kopfnoten: Beweisführung umgedreht

Michael Schulze von Glaßer – Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler demonstrierten am 19. Januar in der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt gegen die Wiedereinführung so genannter Kopfnoten. Das Düsseldorfer Schulministerium unter der CDU-Ministerin Barbara Sommer hatte die Noten zur Halbjahreszeugnisvergabe nach Jahrzehnten wieder eingeführt (Nachrichten heute berichtete).

Neben der Demonstration organisierte die LandesschülerInnenvertretung NRW eine groß angelegte Beschwerdeaktion gegen die Noten. Musterbriefe, die eine Begründung der Kopfnoten von den Lehrkräften einfordern, standen zum Download im Internet. Die Schülervertretungen statteten ganze Schulen mit den Beschwerdeformularen aus und verursachten eine Beschwerdeflut bei den Schulleitungen. Diese muss die Beschwerden zu der jeweiligen Bezirksregierung weiterleiten. Um einer Rechtfertigung für die Kopfnoten – die in den meisten Fällen schlicht nicht möglich ist – zu entgehen, griff die Konservative jüngst zu einem an Dreistigkeit kaum zu übertrumpfenden Trick: Sie kehrten die Beweisführung um. Nicht die Lehrkräfte müssen die Kopfnoten begründen, sondern die SchülerInnen ihre Beschwerde – dies geht aus einem internen Schreiben des Bezirksregierung Münster an alle Schulen hervor. Dort heißt es:
„Für das weitere Verfahren weise ich darauf hin, dass nach der prüfungsrechtlichen Rechtsprechung (neben dem bestehenden Amtsermittlungsgrundsatz) dem Beschwerdeführer auch eine gewisse Mitwirkungspflicht obliegt. Diese Mitwirkungspflicht besteht darin, wirkungsvolle Hinweise mitzuteilen, um ein Überdenken der Prüfungsentscheidung zu erwirken. Ein solches Überdenken ist aber nur möglich, wenn Einwände substantiiert, d. h. konkret und nachvollziehbar, vorgebracht werden.

Daran fehlt es beispielsweise bei den Beschwerden, die unter Verwendung des Musterformulars der Landesschülervertretung eingelegt wurden.

Ich bitte daher, mir alle diese Beschwerden zuzuleiten. Sie werden dann von hier mit einem einheitlichen „Ablehnungsschreiben“ beschieden (Dezernat 48).“
Die Schülerinnen und Schüler haben – laut dem Schreiben – eine „gewisse Mitwirkungspflicht“ – doch was ist mit der Pflicht der Lehrkräfte ihre Notenvergabe zu begründen?

Immerhin will die Bezirksregierung begründete Beschwerden zulassen und die Lehrerschaft dazu verpflichten ihre Notenvergabe zu begründen. Dennoch zeigen die Behörden einmal wieder, mit welchen Kniffen sie Kritik von sich weisen. Kopfnoten werden gegen den Willen der Schülerinnen und Schüler und sogar der meisten Lehrkräfte durchgedrückt – aufmucken unerwünscht. Das ist im Übrigen auch ein Ziel, das mit der Vergabe von Kopfnoten erreicht werden soll. Wie ein Damoklesschwert hängen die Noten über den jungen Menschen, äußern sie Kritik an der Lehrkraft oder sind sie dem Lehrer/der Lehrerin einfach unsympathisch, müssen sie mit einer schlechten Kopfnoten rechnen – so funktioniert Unterdrückung.

Siehe auch:
Nachrichten heute: Schwarz-gelbe Bildungsmiserere – Demo gegen Kopfnoten in Düsseldorf

Unkategorisiert

Gefangene: gechipt wie die Hunde

Stephan Fuchs – Um in englischen Gefängnissen mehr Platz zu schaffen, sollen Häftlinge mit Mikrochips implantiert werden. So wären sie über Satellit zu orten und überwachbar. Das Justizministerium ist begeistert – Menschenrechtsorganisationen sind entsetzt.

Die englischen Gefängnisse platzen aus allen Fugen. Um das Platzproblem in den Griff zu bekommen, evaluiert das britische Justizdepartement das elektronische „tagging“ über Mikrowellen- und Satelliten Technologie. Bei Hunden ist die Chip-Implantation schon länger gang und gäbe und in einigen Ländern sogar gesetzlich verankert. Die amerikanische Firma Verichip bietet den Chip auch als implantierbare Geldbörse für Partygänger, Sicherheitspersonal, Diplomaten, geistig und körperlich Behinderte und Soldaten an. Bei den Häftlingen wird es allerdings keine integrierbare Geldbörse sein, sondern wird haftrelevante Daten und ein lokalisierungs-(GPS)-Code beinhalten.

England verzeichnet die größte Gefängnispopulation in westlichen Ländern. Auf der Insel sind 80 000 Häftlinge in den Anstalten und für die nächsten sechs Jahre sind weitere gigantische „superjails“ mit Platz für 20 000 Inhaftierte geplant. Mit dem integrierten GPS, könnten so unter anderem Sexualstraftäter aus „Forbidden Zones“, wie Schulen, Kindergärten und von Spielplätzen ferngehalten werden. Mit der Technik könnten Häftlinge in die „Wildnis“ entlassen und trotzdem geografisch eingegrenzt werden. Ob die Überwachungstechnologie denn Straftäter auch wirklich vor einer nächsten Vergewaltigung abhält, das weiß niemand. Menschenrechtsorganisationen beobachten die Tendenz mit Sorge. Bald sind alle Randgruppen verchipt – wann kommt der Rest?

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deutschland

Erlebnisse im Wikipedialand – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Dr. Alexander von Paleske – 1.3. 2008 — Wikipedia ist mittlerweile eine Institution, laut einer Untersuchung der Illustrierten STERN kann es Wikipedia offenbar mühelos mit gedruckten Enzyklopädien wie dem Brockhaus aufnehmen, und Wikipedia ist mittlerweile wesentlich umfangreicher als herkömmliche Enzyklopädien.

Wikipedia lebt von dem Wissen und der Mitarbeit seiner freiwilligen Helfer ohne Zahl, lädt jeden zur Mitarbeit ein der glaubt, mit seinem Wissen zur Vermehrung der Information und Verbesserung der vorhandenen Information beitragen zu können. Und was für eine Information gerade auch bei der deutschen Wikipedia zusammengekommen ist: selbst die kleinste Eisenbahnstrecke, die Feuerwehr aus Hintertupfingen, ungezählte Stadteile und Dorfteile haben mittlerweile Eingang gefunden. In Schreibwettbewerben wird zu neuen Stichworten samt Artikeln aufgefordert. Ende: Noch lange nicht in Sicht. Denn im Gegensatz zu gedruckten Enzyklopädien, gibt es – aus Platzgründen jedenfalls – keine Beschränkung. Zwar muss das Stichwort „Relevanz“ haben, aber dieser Relevanzbegriff wird mit der Zunahme der Stichworte zwangsläufig auch dehnbarer und schwammiger.

Eine generelle Einladung an jeden zur Mitarbeit, mit der Möglichkeit, unter dem Deckmantel der Anonymität zu wirken, und – von gesperrten Artikeln einmal abgesehen – an jedem Titel herumdoktern zu dürfen, muss notwendigerweise auch unerwünschte Gäste zur Folge haben. Dazu gehören Vandalisten, die sich einen Spaß daraus machen dort Unfug anzustellen. Aber auch Ideologen, die ihre Meinung unterbringen wollen, und notorische Besserwisser etc.

Um hier Ordnung zu schaffen gibt es Administratoren, demokratisch gewählt, die nicht nur erweiterte Editionsrechte haben, sondern auch Sanktionsrechte, die von Ermahnungen, vorübergehendem Schreibverbot bis zum gänzlichen Ausschluss reichen. Oder, bei Angriffen auf bestimmte Artikel, zur Editionssperrung führen. Derartigen Angriffen sind insbesondere natürlich Artikel über umstrittene Persönlichkeiten, Politiker, Parteien und Konflikte ausgesetzt, wie z.B. der Nahostkonflikt, Irakkrieg etc.

Aber wie steht es um die Zuverlässigkeit der Information?
Dies ist offenbar die Achillessehne von Wikipedia, die Zuverlässigkeit schwankt von Artikel zu Artikel, hervorragende Artikel stehen neben miserablen, ausgezeichnete Information neben unzureichender, bzw. falscher.

Und auf Wikipedia gilt: Wer die meisten Artikel geschrieben hat, hat auch die beste Reputation, der Lateiner würde sagen: Multum, non multa. Editieren von Artikeln, Diskussionsbeiträge bzw. redaktionelle Änderungen zählen bei weitem nicht so viel, wobei die Qualität einer Edition sich ohnehin schwer messen lässt. Dabei sollte nach der Expansion der Wikipedia gerade die Qualitätsverbesserung der vorhandenen Artikel oberstes Ziel sein.

Zwar versucht Wikipedia durch interne Qualitätsabstufungen wie z.B „Lesenswerte Artikel“ selbst eine interne Qualitätskontrolle herbeizuführen, aber die ist wiederum selbst „in House“ und damit nicht sehr objektiv.

Zu jeder Artikelseite gehört eine Diskussionsseite, deren Lesen oftmals unumgänglich ist, um sich einen Überblick zu verschaffen. Das sollte eigentlich nicht so sein, sondern die Diskussionsseite der Vorbereitung bzw. der Überarbeitung des Artikels dienen.

Die Diskussionsseite selbst unterliegt in Großem und Ganzen keiner Editierung, man muss sich also durch das Meinungsbild selbst durcharbeiten.

Meine aktive Reise ins Wikipedialand
Nach Abfassung einer Reihe von Artikeln vorwiegend über das südliche Afrika, das Söldnerunwesen, den fehlgeschlagenen Putsch in Äquatorialguinea etc. stöberte ich auf Wikipedia und stellte nach Lesen der Artikel über Politiker wie Thabo Mbeki, Tokyo Sexwale und Cyril Ramaphosa fest: Das ist alles noch etwas dürftig, zum Teil gar nicht aktuell wesentlich weniger aktuell als manche Feuerwehr- und Stadtteilgeschichte aus Deutschland. Nun ja, liegt ja auch alles weiter weg von Deutschland und erzeugt in den Medien schließlich auch nicht allzu viel Interesse.

Durch Verlinkung mit den vor mir verfassten Artikeln und Anregungen auf der Diskussionsseite glaubte ich noch etwas zur Verbesserung der Information beitragen zu können. Die direkte Korrektur von Artikeln, da hatte ich zunächst einmal eine Art Hemmschwelle.

Also verlinkte ich bei Khashoggi, Helen Suzman, Thabo Mbeki, Äquatorial Guinea, Simon Mann, Viktor Bout aber auch die Bankenskandale um die Hypo-Alpe Adria-Bank und die BAWAG.

Die Reaktion darauf seitens der Wikipedia-Leser war sehr positiv, viele klickten verlinkte Artikel an und hielten sie offenbar für informativ. Und wenn ich einer Selbsttäuschung unterliegen sollte, es gibt es ja die Korrektur per Linklöschung durch die Wikipedianer, die schwerpunktmäßig sich um die in Frage stehenden Artikelseiten kümmern. Aber die schienen mit der Verlinkung und der damit verbundenen Information zufrieden gewesen zu sein, wobei eine Verlinkung, nämlich die bei „Marko Perkovic“, sogar in den Rang einer „Quelle“ erhoben wurde.

Damit sollte es jedoch alsbald vorbei sein.
Anfang Februar nahm ich zum ersten Mal eine direkte Korrektur in einem Artikel selbst vor, es handelte sich um den kroatischen Skiathleten Ivica Kostelic, der vor einiger Zeit durch eindeutig faschistische Bemerkungen auf sich aufmerksam gemacht und dadurch international einen Aufschrei der Empörung ausgelöst hatte. „Nachrichten Heute“ berichteten darüber.

Im deutschen Wikipedia Artikel fand sich nichts darüber. Diese Ergänzung rief sofort einen kroatischen Wikipedianer auf den Plan, die Auseinandersetzung lässt sich auf der Diskussionsseite und Artikelseite zu Ivica Kostelic verfolgen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Ivica_Kosteli%C4%87

Als nächstes war dann der Wolfgang-Kulterer-Artikel an der Reihe. Wir hatten hier über Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank ausführlich berichtet. Das passte aber einem Wikipedianer namens Herr S. offenbar nicht.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Wolfgang_Kulterer.

Herr S. fand den verlinkten Artikel schlecht und rief einen anderen Wikipedianer auf den Plan, als „Dritte Meinung“, der diesen stocksolide recherchierten Artikel flugs als Sammelsurium von „Verschwörungstheorien“ bezeichnete.

Wer nun wen hier dann mobilisierte ist nicht ganz klar, auf einmal trat ein weiterer Wikipedianer auf den Plan, ein Mediziner der sich das Pseudonym „Gleiberg“ (eine Burg bei Giessen) zugelegt hatte, und der löschte im Minutentakt alle von mir angebrachten Links. Da eine ausführliche Begründung fehlte und das Ganze nach einer Art Vandalismus aussah, revertierte ich diese Linklöschungen, mit der Folge, dass nun ein Administrator auf den Plan trat, namens „Sven“, der diese Revertierung wieder rückgängig machte. Außerdem handelte ich mir eine Vandalismusmeldung ein, die von dem/den Administratoren damit „bestraft“ wurde, dass diese Website, „Nachrichten Heute“ nunmehr zu Spam degradiert wurde, und damit nicht mehr verlinkungsfähig war und zwar auch auf Diskussionsseiten.

Da ich nicht der einzige Autor von „Nachrichten Heute“ bin, bat ich darum, diese Degradierung rückgängig zu machen, weil ich sie unberechtigt fand. Dies brachte aber nun einen Wikipedianer namens „Logo“ auf den Plan:

„oraclesyndicate.twoday.net entspricht nicht WP WEB: schnellwechselnder Inhalt, Werbung, Unterthemen, „Powerjournalismus“. Nach der Spam-Aktion auf Blackliste lassen!“

Darauf meine Frage:
„Haben Sie einen einzigen der (von mir) verlinkten Artikel überhaupt gelesen? Sie bieten ein „sweeping statement“ an, sonst nichts. –Dr. Alexander von Paleske „

Darauf eine recht ruppige Antwort des „Logo“:
„Yep, hab ich; der Artikel war bemüht. Er behandelte ein Unterthema, war mit Werbung flankiert und verlinkte auf allerlei merkwürdigen Kram – wobei die Brünette mit dem dicken Hintern ein echt erfreulicher Anblick war, zugegeben. Lass es übrigens gut sein, wenn Du Dich auf Deinen Spam versteifst, wird der Account auch noch gesperrt; gemeldet biste schon gemeldet.“

Darauf hatte ich meine zweite Vandalismusmeldung weg und auf der Vandalismusseite konnte ich dann meine Arbeit von einem Wikipedianer mit dem Pseudonym „Felix“ so bewertet sehen:

„Reiner Diskussions-und Bloglinkspamaccount“.

Nun ja, man muss schon ein recht dickes Fell besitzen, um sich solche Grobheiten nicht nur bieten zu lassen, sondern weiter an diesem Projekt mitzuarbeiten. Es stimmt bedenklich, wenn alte und erfahrene Wikipedianer wie Jergen folgendes auf ihrer Diskussionsseite schreiben:

„Wenn die deutschsprachige Wikipedia ein seriöses Projekt sein will, an dem renommierte Fachleute mitarbeiten sollen, müssen alle Abläufe nachvollziehbar sein. Davon ist de:WP momentan weit entfernt. Sie ist in vielen Bereichen momentan ein Spielplatz für Nerds, die hier ihre Willkür ausleben dürfen.“

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jergen

Oder Thomas Reinke, ein außerordentlich fleißiger und extrem seriöser Wikipedianer, der im Januar 2008 schreibt:

„Was nützt mir aber eine Enzyklopädie, bei der ich vorsorglich jede Information überprüfen muss, weil zu viele falsche drin stehen?? Wenn eindeutige, nennenswerte Fehler in einem Artikel über Wochen oder Monate drin stehen bleiben, versagt eindeutig das Prinzip der gegenseitigen Kontrolle und Korrektur. So ist die Wikipedia nur ein Freizeit-Amateurprojekt unausgelasteter Halbgebildeter mit oder ohne Profilneurose aus der 1. Welt.

Hinzu kam, dass ich in diesen 72 Stunden auch noch den Aktionen dreier besonders auffällig neurotisch gestörter Mitspieler begegnet bin.

Das war’s denn. Dass das Projekt so nicht funktioniert, wie er das gehofft hat, und keine seriöse, wenigstens semi-professionelle Enzyklopädie darstellt und darstellen wird, hat inzwischen ja auch Jimmy Wales gemerkt; irgendwelche fragwürdigen Stern-Meldungen über die Ausseneinschätzung der WP ändern an deren Realität, d.h. v.a. an der Kreuzworträtsel-Mentalität völliger Beliebigkeit, der fehlenden Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit zu vieler überflüssiger User auch nichts. Zu viele Leute leben ihre Zwangsstörungen in der WP aus; dazu kommen die Hahnenkämpfe sich superwichtig nehmender Bürokraten, manche davon waschechte Sadisten. Fazit: Enttäuschte Liebe, große Frustration.“

Siehe: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:ThoR&diff=41035082&oldid=41033889

Wikipedia steht vor der Herausforderung, einen Qualitätssprung zu vollziehen. Man muss bezweifeln, dass dies unter den gegenwärtigen Voraussetzungen gelingen kann.

Wird Wikipedia weggegoogelt?</

spionage

The last Russian attack on American soil?

David Dastych – After my analysis was published on the CFP on Sunday, February 24, “Russians Suspected in Shooting of Kremlin Critic Near D.C.” and Nachrichten Heute, a Reader from Texas e-mailed me with this message: “Actually it was his genitals that were blown off and Bush knew about it and called Putin on it. He got Russian support for UN sanctions against Iran and a promise not to shoot anymore of Americans. Wanna see doc Wheeler’s take on it? Let me know. Dan South Texas.” I asked him for Dr. Wheeler’s opinions and I got them today.

Let me quote from two articles written by Paul Joyal’s longtime friend, Dr. Jack Wheeler. The first was published almost a year ago, on March 7, 2007, and was entitled “What’s Dhimmitude in Russian?”

What means “dhimmitude”? It’s a Moslem term used for infidels and it means „behavior dictated by fear, pacifism when aggressed (against) rather than resistance, servility because of cowardice and vulnerability.“ This was exactly like some U.S. officials and the Main Stream Media reacted to the attempt on Paul Joyal’s life to appease the Kremlin.

“There is no word in Russian corresponding to dhimmitude – but there needs to be”, wrote Dr. Wheeler. “As I am writing this, a friend of mine for many years is fighting for his life in a hospital nearby, having been gunned down in his driveway for criticizing the leader of the world’s most powerful mafia, Vladimir Putin. On nationally televised „Dateline NBC“ February 25, [2007], intelligence expert Paul Joyal accused Putin’s secret police of poisoning former KGB agent Aleksander Litvinenko with radioactive polonium in London last November. Putin’s message in so doing, Joyal explained, was a warning: „To anyone who wants to speak out against the Kremlin: If you do, no matter who you are, where you are, we will find you, and we will silence you – in the most horrible way possible.“ Four days later on March 1st, Putin’s thugs – right here in Washington – did just that. They silenced Paul Joyal in the most horrible way possible. They blew his balls off. Media reports are that he was shot „in the groin,“ or „in the lower abdomen.“

How delicately phrased. Neither the media nor the Bush White House wants the truth clearly reported (…) The response of the Bush Administration has been to pretend it was a common robbery, to avoid embarrassing Russia’s gangster-president. George Bush has decided to be in fearful subservience to the Kremlin. Every effort has been made to squelch the truth of what happened to Paul Joyal on the night of March the 1st (…)”

“Spiking the story of Kremlin terrorism upon an American citizen in Washington DC was made more difficult, however, when the very next day after the attack on Joyal, Putin’s thugs murdered a Russian critic of their boss in Moscow. Ivan Safronov, the military affairs writer for the Russian magazine Kommersant, was thrown out of a fifth-floor window of his apartment building (he lived on the third floor). Two female students saw his body land and called emergency services to say he was still alive. They were told to call back in 30 minutes if he was still moving.

By that time he was dead. The police reported it as a suicide. Safronov was completing a story about Putin’s weapons sales to Syria and Iran. It would have created „a huge international scandal“ for the FSB – Federal Security Service, the renamed KGB – according to Kommersant’s editor. So FSB/KGB thugs with Putin’s approval, murdered him. Just like they murdered Anna Politkovskaya, author of the critical book, Putin’s Russia, gunning her down in her Moscow apartment building on October 7, 2006. Just like they have murdered a dozen other journalists since Putin came to power in May of 2000 (..)”

Dr. Wheeler concluded: “If George Bush has become Putin’s dhimmi, it would be a geopolitical disaster, a horrendous disaster for American national security. Thanks to Putin, Russia has become our enemy once again. Putin easily has the capacity to be more dangerous than Osama Bin Laden, if he is not already.”

But in the second article, published on March 16, 2007, “Your Prayers Might Have Worked”, Dr. Jack Wheeler admits that the Bush Administration had taken some steps to prevent further Russian “revenge” actions on American soil.

“As of today (Thursday 3/15), Paul is still in intensive care. He has begun to talk, but only physically, not lucidly – he can make sounds but not any sense. To be in this state after two weeks shows how horrible the attack on him was by the Kremlin-hired gunmen. And now, two weeks later, I know why the Bush White House has been quiet about it. Since the attack on Joyal, not only has Russia signed on to the latest round of UN sanctions on Iran, but has delayed completion of Iran’s nuclear power plant in Bushehr. Granted, the sanctions are weak – but the delay at Bushehr is anything but. The Russian technicians who are building the plant have already gone back home.

The terrorist act committed upon Paul Joyal is not the sole cause of this but contributed to it. Let’s say it was the catalyst (…)”

“Bush made it very clear to Pootie-Poot after the attack on Paul Joyal: There will never ever be an attack on one of your critics on American soil again – and you better offer me something worth my keeping quiet about it. The attack on Joyal was on March 1st. Bush communicated with Putin on March 6th. The Russian announcement ceasing deliveries to Bushehr came on March 12th. So just maybe, Bush has decided not to be Putin’s dhimmi after all.

Perhaps it is even of some solace to Paul Joyal that his testicles served to halt, however temporarily, the development of Iranian nukes.”

One year after Paul Joyal was fatally shot, probably by Russian intelligence paid gunmen, there are to be held “free” elections in Russia to choose a new President, who has been already “pre-elected” by President Vladimir Putin. Will these elections be rigged? Perhaps in part. But this might not be necessary as the huge propaganda machine developed under the rule of Putin might convince the Russian voters that Dmitry Medvedev will be their best choice. And what about Putin? He might become Prime Minister in the next government or retire to enjoy the wealth he had amassed as President of the Russian Federation. Some media sources report Vladimir Putin is worth about $ 40 billion. True or not, he is one of the richest men in a poor country – Russia.

As the so called “siloviki” (members of the Russian secret services) are in fact ruling that huge continent-sized country, we might still expect a continuation of their methods, so well demonstrated by a spectacular murder of Alexander Litvinenko. Beware of the wolves in sheepskin then.

senden Russians Suspected in Shooting of Kremlin Critic Near D.C.

linkThis article was first published at Canada Free Press

sendenDavid Dastych is a former Polish intelligence operative, who served in the 1960s-1980s and was a double agent for the CIA from 1973 until his arrest in 1987 by then-communist Poland on charges of espionage. Now he is an international journalist, who writes for Poland’s acclaimed weekly, WPROST, Canada Free Press, and The Polish Panorama (Canada), Ocnus Net (Britain), FrontPageMagazine and The New Media Journal (USA), Axis Information and Analysis (international), Nachrichten Heute (Switzerland), Agentura.ru (Russia), and runs his own David’s Media Agency.