Katastrophen

Big Bang in Chile – angeblich nur zwei Tote

onlineredaktion – Unglaublich: In Chile bebte die Erde mit einer Stärke von 7,7, und es sollen offiziell nur zwei Menschen dabei ihr Leben verloren haben: Zwei Frauen im Alter von 54 und 88 Jahren, die in Nähe des Epizentrums in Nähe der Küstenstadt Tocopilla getötet wurden. Einstürzende Mauern erschlugen sie.


Das große Beben in Chile und die anderen Erdbeben unserer Erde. Ein Schnappschuss.

Die Nachbeben indes sind nicht minder heftig. Tausende von Häusern sollen eingestürzt sein, Hunderte von Verletzten soll es geben. Chiles Präsidentin Bachelet erklärte die Region zum Katastrophengebiet.

Die Daten:

Region: ANTOFAGASTA, CHILE
Geographic coordinates: 22.189S, 69.843W
Magnitude: 7.7 Mw
Depth: 60 km
Universal Time (UTC): 14 Nov 2007 15:40:53
Time near the Epicenter: 14 Nov 2007 12:40:53
Local standard time in your area: 14 Nov 2007 15:40:00

Location with respect to nearby cities:
101 km (63 miles) WNW (290 degrees) of Calama, Chile
173 km (108 miles) NNE (19 degrees) of Antofagasta, Chile
218 km (135 miles) S (172 degrees) of Iquique, Chile
1260 km (783 miles) N (4 degrees) of SANTIAGO, Chile

Region: ANTOFAGASTA, CHILE
Geographic coordinates: 22.881S, 70.067W
Magnitude: 6.8 Mw
Depth: 35 km
Universal Time (UTC): 15 Nov 2007 15:06:00
Time near the Epicenter: 15 Nov 2007 12:06:00
Local standard time in your area: 15 Nov 2007 15:06:00

Location with respect to nearby cities:
93 km (58 miles) NNE (20 degrees) of Antofagasta, Chile
125 km (78 miles) WSW (250 degrees) of Calama, Chile
293 km (182 miles) S (179 degrees) of Iquique, Chile
1182 km (735 miles) N (3 degrees) of SANTIAGO, Chile

Region: OFFSHORE ANTOFAGASTA, CHILE
Geographic coordinates: 22.813S, 70.313W
Magnitude: 6.2 Mw
Depth: 27 km
Universal Time (UTC): 15 Nov 2007 15:03:08
Time near the Epicenter: 15 Nov 2007 12:03:08
Local standard time in your area: 15 Nov 2007 15:03:00

Location with respect to nearby cities:
95 km (59 miles) N (4 degrees) of Antofagasta, Chile
147 km (91 miles) WSW (256 degrees) of Calama, Chile
286 km (178 miles) S (184 degrees) of Iquique, Chile
1189 km (739 miles) N (2 degrees) of SANTIAGO, Chile

Quelle:

National Earthquake Information Center
U.S. Geological Survey
http://neic.usgs.gov

deutschland

Islamophobie – Deutschland im Wahn – Teil 1

Michael Schulze von Glaßer – Der bayerische Innenminister, Günther Beckstein (CSU), warnte Anfang September im Handelsblatt vor zum Islam übergetretenen Menschen – so genannten Konvertiten. Diese neigten „eindeutig dazu, sich durch besonderen Fanatismus der neuen Religion als würdig erweisen zu wollen“ so Beckstein. Nach Zahlen des Zentralinstituts Islam-Archiv in Soest seien im Jahr 2006 rund 4.000 Menschen zum Islam konvertiert.

In der Tageszeitung Welt sprach eine Berliner Extremismusexpertin sogar von bis zu 100.000 Konvertiten und ganzen Gemeinden. die aus Personen, die vormals nicht islamischen Glaubens waren, bestehen. Das ZDF Politmagazin Frontal 21 warnte in seiner Ausgabe vom 2.Oktober 2007 schon einmal vor der Radikalität dieser Konvertiten. In dem Beitrag wird von bis zu 50.000 Konvertiten gesprochen. Auch der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) warnte in einem Interview mit der Welt im Frühjahr 2007 vor Konvertiten:

„Auch hat die wachsende Zahl von Menschen, die […] zum Islam konvertieren, durchaus etwas Bedrohliches. Ich sage natürlich nicht, dass jeder Konvertit ein potenzieller Terrorist ist. Aber man muss sehen, es wächst bei uns das Phänomen des home-grown terrorism, des Terrorismus, der gewissermaßen auf unserem eigenen Mist gewachsen ist.“

Konrad Freiberg, Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei beteiligte sich auch an der Diskussion über Konvertiten. Dem Focus sagte Freiberg:

„Es ist eine alte Erfahrung, dass jemand, der von einem Glauben zum anderen konvertiert, sich dort als besonders treu präsentieren möchte – das heißt, durchaus auch etwas extremer ist als diejenigen, die mit diesem Glauben groß geworden sind.“

Eine Umfrage des Instituts Allenbach im Mai 2006 ergab, dass Zweidrittel der Befragten ein friedliches Zusammenleben mit dem Islam nicht mehr für möglich halten. 61 Prozent glauben nicht daran, dass Christentum und Islam friedlich nebeneinander existieren können. Auf die Frage, ob westliche und islamische Welt in Frieden existieren können, antworteten 65 Prozent, sie rechneten mit Konflikten. Spannungen mit Muslimen in Deutschland befürchteten 58 Prozent der Befragten. 42 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu: „Es leben ja so viele Muslime bei uns in Deutschland. Manchmal habe ich direkt Angst, ob darunter nicht auch viele Terroristen sind“. Sprachen im Jahr 2004 „nur“ 46 Prozent von einem „Kampf der Kulturen“ und 34 Prozent verneinten ihn waren es im Jahr 2006 schon 56 Prozent und nur noch 22 Prozent Befragte, die keinen „Kampf der Kulturen“ sehen.

Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht eine zunehmende Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft. Sowohl in der Arbeitswelt als auch im Bildungswesen und auf dem Wohnungsmarkt stießen Muslime zunehmend auf Ablehnung, sagte der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos. Das Treffen, an dem Delegationen aus 56 Ländern und Vertretern zahlreicher Regierungs-unabhängiger Organisationen teilnahmen, fand unter spanischem Vorsitz am 9.Oktober 2007 in Cordoba statt.

Islamophobe Politik
Die zunehmende Islamfeindlichkeit der deutschen Gesellschaft findet sich besonders in der Politik wieder. Die Politik spaltet sich grundlegend in zwei anti-islamische Richtungen, die jedoch beide dasselbe Ziel verfolgen: den Islam bändigen wenn nicht sogar unterdrücken. Die eine Position versucht die christlich-deutsche Kultur zu etablieren und ihr die Vorherrschaft zu sichern (1) – der zweite islamophobe Politikkurs ist radikaler und klar als anti-islamisch zu erkennen. Anstatt die islamische Kultur in Deutschland passiv zu bekämpfen, indem die christliche Kultur über die islamische gestellt wird, geht diese radikale Taktik in einen Offensiven – jedoch (noch) nicht militanten – Kampf gegen den Islam über (2).

Bei beiden anti-islamischen Politikansätzen werden die Religion und deren Vertreter unter Generalverdacht gestellt etwas „böses“ zu tun und versucht das Grundrecht der Religionsfreiheit einzuschränken. Der Islam wird als böse Ideologie und Bedrohung für die westliche Kultur verstanden. Diese anti-islamischen Politik fördert Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit die wiederum zu vermehrten Rechtsextremismus führt.

Es wird die Rückbesinnung auf alte Traditionen und Tugenden so wie auf alte Werte und Moral gefordert, was dazu führt seinen eigenen Kulturkreis höher zu schätzen und anderen Kulturen nicht einmal mehr die Existenz zuzugestehen. Aus einer Kultur des Redens und des Meinungsaustausches wird ein exklusiver (in sich gekehrter) Kulturkreis der anderen Kulturen nicht als nötig erachtet. Religion wird in diesen Kulturen hoch geschätzt und beeinflusst fast alle Bereiche der Kultur. Diese feindliche Haltung zwischen den Kulturen führt oft zu Kriegen, da es keine Verständigung und kein Verständnis zwischen den Menschen aus den Kulturkreisen gibt – stattdessen werden in den exklusiven Zirkeln Klischees und Vorurteile über andere verbreitet.

Heute drückt sich das vor allem im Klischee vom „Terroristen“ aus, der natürlich islamischen Glaubens ist – dass es auch christlichen Terrorismus gibt und beispielsweise in Afrika massenhaft Moslems durch christliche Missionare „bekehrt“ werden, hat die westliche Welt dabei vergessen. Noch mehr wird jedoch vergessen, dass es – zumindest in Europa – nur sehr wenige militante Anhänger des Islam gibt.

Die Vorurteile sprechen natürlich eine falsche Sprache: „Auch hat die wachsende Zahl von Menschen, die […] zum Islam konvertieren, durchaus etwas Bedrohliches“, auch wenn der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nicht behauptet diese Konvertiten seien alle Terroristen, so bezeichnet er die große Zahl der zum Islam konvertierten Menschen immerhin als etwas „Bedrohliches“. Das dabei entstehenden Statement – mehr Moslems – mehr Bedrohung – ist eine ungerechtfertigtes Vorurteil, das sich nicht auf Fakten stützt, sondern (christliche) Menschen gegen Moslems aufhetzen soll.

(1) Deutsche Leitkultur
Zur so genannten deutschen Leitkultur bekennt sich im parlamentarischen Politikbereich vor allem die CDU/CSU. Deutsche Leitkultur meint im Besonderen die Vorherrschaft christlicher Werte und Moralvorstellung in allen Bereichen des Gesellschaftlichen Lebens. Menschen aus anderen Kulturen sollen sich „integrieren“ und ihre Kultur unter die deutsche Leitkultur stellen.

Oft wird die deutsche Leitkultur in einem Satz mit der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ genannt, was suggerieren soll, dass alle anderen Kulturkreise antidemokratisch und unfrei sind – eine hochtrabende Behauptung. Die Forderungen dieser Vertreter der deutschen Leitkultur reichen jedoch weit über sinnvolle Integration hinaus – daher wird von Kritikern oft von einer Assimilation gesprochen. Im Oktober 2000 griff der CDU-Politiker Friedrich Merz die „freiheitlich-demokratische deutsche Leitkultur“ auf und wetterte zusammen mit Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm gegen Multikulturalismus und Parallelgesellschaften.

Dabei sind die Widersprüche deutlich: Obwohl von den Anhängern der deutschen Leitkultur immer wieder Toleranz gefordert wird, sind sie selbst Intolerant. „Bei aller Toleranz – Kathedralen müssen größer sein als Moscheen.“ sagte der damals scheidende CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber kurz vor seinem Rücktritt Ende September in einem Zeitungsinterview mit der Bild – doch damit bringt Edmund Stoiber die Idee der deutschen Leitkultur auf den Punkt. Die Leitkultur-Anhänger gestehen Menschen aus anderen Kulturkreisen zwar zu nach Deutschland einzuwandern – jedoch nur unter der Bedingung, dass diese sich vollkommen integrieren und ihre eigene Kultur in großen Teilen aufgeben.

Daher sprach Friedrich Merz auch nur von 200.000 Menschen aus anderen Ländern, die jährlich nach Deutschland Einwandern dürfen – bei mehr wäre die „Integrationsfähigkeit“ der einheimischen Bevölkerung überfordert. Der damalige Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, kritisierte die Leitkultur-Debatte der CDU Ende 2000 und stellte die Frage, ob es etwa deutsche Leitkultur sei, Fremde zu jagen, Synagogen anzuzünden und Obdachlose zu töten.

Die CDU empörte sich über diesen „unfairen“ Dialog und wies Spiegels Anschuldigungen umgehend zurück. Dabei wäre der als liberal geltende Zentralratsvorsitzende schon zufrieden gewesen, wenn die CDU die Silbe „Leit-„ streichen und stattdessen von „deutscher Kultur“ spreche. Der damalige Bundespräsident Johannes Rau versuchte die Diskussion abzumildern indem er sich zur „jüdisch-christlichen“ Tradition bekannte – was in der Diskussion jedoch nur wenig half – besonders nicht dem Islam.

Der Islam-Unterricht an deutschen Schulen war lange umstritten. Mit dem Schuljahresbeginn im Sommer 2007 wurde an neun Grundschulen in Schleswig-Holstein erstmals der islamische Religionsunterricht eingeführt. Die Kritiker des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen konnten überzeugt werden: Wo es sowohl katholischen als auch evangelischen Religionsunterricht an deutschen Schulen gibt, war es einerseits unmöglich gegen Unterricht in anderen Religionen zu argumentieren, andererseits kann der staatliche Islam-Unterricht fundamentalistische und zu radikale Lehren aus dem Koran mildern. So ist es kein Wunder, dass sich selbst Wolfgang Schäuble (CDU) für den Islam-Unterricht an Schulen ausspricht.

Auch die Grünen fordern das neue Lehrfach, das gegenwärtig in bundesweiten Modellversuchen getestet wird – Schleswig-Holstein ist da schon weiter. Letztendlich wurden die Islam-Kritiker und Feinde vor die Wahl gestellt: Entweder gar kein Religionsunterricht an deutschen Schulen mehr oder auch Unterricht anderer Religionen einzuführen. So gesehen darf die Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen nicht nur als „good-will“ oder als ein Zeichen gegen die deutsche-Leitkultur gesehen werden – es wurde aus der Not eine Tugend gemacht.

Auch im Entwurf des neuen CDU-Grundsatzpapiers findet sich der Begriff der Leitkultur wieder:

„Kulturelle Identität bietet den Menschen in unserem Land die Sicherheit, aus der heraus sie die Kraft zur Gestaltung ihrer Zukunft schöpfen. Wenn wir uns dessen versichern, was uns leitet, dann gewinnen wir inneren Halt, um Freiheit in Verantwortung wahrnehmen zu können. Die gesellschaftliche Integration von Zuwanderern auf der Basis der Leitkultur in Deutschland ist ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Sicherheit.“ Entwurf des CDU-Grundsatzpapiers „Grundsätze für Deutschland“. Antrag des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands an den 21. Parteitag am 3./4. Dezember 2007 in Hannover.

Die „kulturelle Sicherheit“ ist im CDU-Programm jedoch nur die der christlichen Mehrheit. Andere Minderheitenkulturen müssen um den Fortbestand ihrer Traditionen und kulturellen Errungenschaften bangen, wenn sie sich nicht zur christlich-deutschen-Leitkultur bekennen und radikal integrieren. Doch im Entwurf wird nicht nur die Leitkultur gepredigt, sondern auch gegen Islamismus gewettert:

„Der politische Islamismus und der terroristische Islamismus, die jeweils ihre radikale Interpretation des Islam über unsere Verfassung stellen, sind eine besondere Gefahr für die Menschen in Deutschland, auch für die verfassungstreue Mehrheit unter den Muslimen.“
Entwurf des CDU-Grundsatzpapiers „Grundsätze für Deutschland“. Antrag des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands an den 21. Parteitag am 3./4. Dezember 2007 in Hannover.

Natürlich müssen religiöse fundamentalistische Organisationen entschieden zurückgewiesen werden, doch ist jeder „politische Islamismus“ gleich radikal-verfassungsfeindlich? Das Grundsatzpapier der CDU ist stark von Vorurteilen belastet. Immerhin ist auch der im April 2007 gegründete „Koordinationsrat der Muslime in Deutschland“ eine politische Organisation.

Die Organisation ist der Dachverband vieler kleinerer islamischer Organisationen wie beispielsweise dem „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ und es waren deutsche Politiker, die endlich einen einheitlichen Verband der Muslime forderten, um einen Ansprechpartner zu bekommen. Gerade in der Hinsicht, dass sich die CDU zu ihren christlichen Werten bekennt, ist es fraglich warum sich andere politische Organisationen nicht zu ihren beispielsweise islamischen Werten bekennen dürfen wenn sie nicht als verfassungsfeindlich gelten wollen.

An dem Wortlaut des CDU-Papiers wird der Hang zu einer offensiven anti-islamischen Politik deutlich, die nur einen geringen Teil von Menschen islamischen Glaubens toleriert.

Trotzdem muss die CDU als gediegen islamophob gelten, denn sie schließt die islamische Kultur nicht vollkommen aus, sondern versucht „nur“ die christlich-deutsche-(Leit)Kultur zu etablieren. Zugute muss der CDU auch die Förderung des Dialogs zwischen islamischen Vertretern und der Regierung gehalten werden – auch wenn die Gespräche teilweise unter miserable Bedingungen seitens der Regierung gestellt werden. Grundsätzlich vollzieht die CDU beim Thema „Islam“ einen politischen Eiertanz, denn oft kommt es auf die Sichtweise der einzelnen Parteimitglieder an, eine einheitliche Linie wird es wohl erst nach Verabschiedung des neuen CDU-Grundsatzprogramms geben.

(2) Offensiv anti-islamisch
Offensive antiislamische Politik umfasst die passive Idee der deutschen Leitkultur und geht weiter über diese Idee hinaus. Offensiv ist die Politik deswegen, da nicht nur versucht wird die christliche Kultur als Vorherrschende festzusetzen sondern eine Verbreitung des Islam aktiv bekämpft wird. Dies zeigt sich besonders an Kampagnen gegen den Neubau von Moscheen wie beispielsweise im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Hier spielt im parlamentarischen Politikbereich die neue – selbsternannte neue „Rechtspartei“ (die sich wohl als Gegenstück zur „Linkspartei“ sieht) – Pro Deutschland eine immer größere Rolle.

Die selbsternannte „Bürgerbewegung“, die eigentlich eine Partei ist und an Wahlen teilnehmen will, bekennt sich offen zu ihrem Antiislamismus. Der Bundesverband Pro Deutschland ist jedoch wenig aktiv und wenig bekannt – der Nordrhein-Westfälische Landesverband, die „Bürgerbewegung Pro NRW“ ist der größte Akteur der islamophoben Partei. Ursprünglich geht die gesamte Pro-Bewegung von einem Kölner Verein namens „Pro Köln“ aus. Der Verein wurde 1996 von ehemaligen Republikanern und NPDlern gegründet.

Mit dem schlechten Image der NPD und der Republikaner ließen sich in Westdeutschland nicht viele Wählerstimmen gewinnen – daher gab sich „Pro Köln“ bewusst „nur“ bürgerlich und ultra-konservativ. Der Etikettenschwindel glückte und „Pro Köln“ zog 2004 mit vier Sitzen (später fünf, da das einzige Ratsmitglied der Republikaner in Köln zu „Pro Köln“ wechselte) in den Kölner Stadtrat. Das Versuchsprojekt der neuen parlamentarischen Rechten war geglückt. Von dem Erfolg motiviert gründete sich im Februar 2007 um „Pro Köln“ der Landesverband „Pro NRW“. Der Bundesverband „Pro Deutschland“ wurde schon im Jahr 2005 gegründet, ist jedoch relativ inaktiv.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten sind jedoch das Land Nordrhein-Westfalen und einige große Städte wie Hannover und München in denen sich lokale Ableger der Organisation gegründet haben – Flächendeckend kann die Pro-Bewegung noch nicht agieren, es fehlt schlicht die Infrastruktur. Wem die CDU nicht konservativ genug ist, ist bei der Pro-Bewegung richtig – die Bewegung sieht sich klar rechts der CDU und als Auffangbecken für enttäuschte CDU-Wähler.

„Unsere Bürgerbewegung versteht sich seit ihrer Gründung als dezidierte Anti-Islam-Partei.“, lässt der Pro NRW Vorsitzende Markus Beisicht auf der Landeshomepage verlauten – der Rechtsanwalt verteidigte auch schon einschlägig bekannte Neonazis, die wegen Volksverhetzung vor Gericht standen.


Das Versuchsprojekt der neuen parlamentarischen Rechten – Pro Köln – aus denen Pro Deutschland und Pro NRW hervorgingen, hat Aufkleber gegen Islamismus und den Bau von Moscheen gedruckt und verteilt diese kostenlos.

Neuester Coup der Bürgerbewegung Pro Nordrhein-Westfalen: die „Anti-Islam-Petition“ für den Landtag.

„Der nordrhein-westfälische Landtag wird aufgefordert, die nötigen gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, um in Zukunft weitere Großmoscheebauten, Minarette und Muezzinruf in unseren Städten und Gemeinden zu verhindern. Zudem soll das Land Nordrhein-Westfalen geeignete Maßnahmen ergreifen, um islamistische Zentren zügig schließen und radikale muslimische Hassprediger umgehend abschieben zu können. […]Durch eine unkontrollierte Masseneinwanderung aus dem außereuropäischen, oftmals islamischen Kulturkreis haben wir jetzt – im wahrsten Sinne des Wortes – eine tickende Zeitbombe in vielen unserer Städte und Gemeinden. […]Im Umfeld zahlreicher Moscheen und islamischer Zentren hat sich eine gewaltbereite islamistische Parallelgesellschaft entwickelt. Gefördert wird diese Entwicklung durch ein immer selbstbewußteres Auftreten der islamischen Bevölkerungsgruppe, das sich nach außen hin durch protzige Großmoscheebauten, riesige Minarette und Muezzinruf darstellt. Aus diesen Gründen ist auch dieser aggressiven islamischen Machtsymbolik in unserer christlich- abendländisch geprägten Heimat Einhalt zu gebieten. Die hier rechtmäßig lebenden Muslime sollen sich, wie so viele Hunderttausende europäischer Einwanderer es vor ihnen erfolgreich getan haben, in die deutsche Mehrheitsgesellschaft integrieren, die deutsche Sprache erlernen und sich den hiesigen Sitten und Gebräuchen anpassen.“

Die Petition strotzt von Vorurteilen und unsachlicher Hetze. Es wird suggeriert, dass mit jeder neuen Moschee eine neue Terrorgruppe entsteht. Platt werden alle Muslime über einen Kamm geschoren und als feindselig gebrandmarkt. Wenn Muslime ein neues Gotteshaus bauen, ist es „aggressive Machtsymbolik“: Doch was ist – von einem neutralen Standpunkt aus gesehen – dann der Kölner Dom?

Eingereiste Menschen islamischen Glaubens werden als „tickende Zeitbombe“ beschrieben. Schon der Name der Petition ist ungeheuerlich und verstößt gegen das Grundgesetz der Religionsfreiheit – es wird quasi das Verbot einer ganzen Religion gefordert und die Schließung der Gotteshäuser. Es fehlt noch der Vergleich von Moslems mit Ratten und wir wären bei der Rhetorik der NSDAP. Am 9.November 1938 brannten jüdische Synagogen im ganzen Land, werden es demnächst Moscheen sein?


Die bekennende Anti-Islam-Partei „Pro Deutschland“ und ihre Gliederungen kämpfen gegen den Neubau von Moscheen.

Die rechtsextreme Rhetorik findet sich in zahlreichen Pressemitteilungen ihre Niederschrift. Fast täglich wird die Homepage von Pro NRW aktualisiert – fast täglich wird gegen den Islam gehetzt (Zeitraum vom 1. – 20.Oktober 2007):

1. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Das multikulturelle Experiment ist gescheitert!“:

In der Pressemitteilung äußert sich der Vorsitzende Markus Beisicht zum Thema Multikultur. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen erklärt Beisicht für „gescheitert“, wer dies leugne, wäre „grob fahrlässig und verantwortungslos“. Laut Beisicht ist die Integration von Muslime in „weiten teilen misslungen“. Allerdings respektiert der Rechtsextremist laut seiner Aussage den Islam als Weltreligion, der „Islamismus aber sei eine der größten Bedrohungen der Gegenwart. Hinter ihm könne sich der Faschismus des 21. Jahrhunderts verstecken.

Er predige ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem und sehe die Welt als Kriegsschauplatz.“. Weiter warnt der Pro NRW Vorsitzende vor falscher Toleranz. Dumm nur, dass Beisicht die Rechtsextremisten in den eigenen Reihen – wie beispielsweise den Pro-Deutschland-Vorsitzenden und ehemaligen Vorsitzenden der „Jungen Nationaldemokraten“, der Jugendorganisation der NPD, Manfred Rouhs, – toleriert. Ist das nicht die wahre „falsche Toleranz“? Natürlich muss Toleranz immer da enden wo legitime Gesetze gebrochen werden – beispielsweise bei Mord (in der Diskussion standen in der letzten Zeit vor allem so genannte „Ehrenmorde“).

Die Justiz darf nicht auf die Religionszugehörigkeit der Angeklagten achten und danach ein Urteil fällen, wie im März 2007 geschehen, als eine Richterin am Frankfurter Amtsgericht entschied, dass das Ausüben des im Koran vorgesehenen Züchtigungsrechts des Mannes gegen seine Frau keine unzumutbare Härte darstelle. Doch Beisicht verkennt, dass es sich um einen Einzelfall handelte, die Richterin wurde umgehend von dem Fall abgezogen und selbst der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ distanzierte sich und die Sprecherin der Organisation forderte von der Richterin auf Grundlage des Grundgesetzes und nicht des Koran Urteile zu fällen.

2. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Bald Islam-Unterricht in NRW?“:
Im Gegensatz zu den großen Parteien lehnt Pro NRW den Islam-Unterricht an Schulen ab. Die Gruppe scheint nicht erkannt zu haben, dass es der Integration und Kontrolle dienen kann. So wettert die Pro NRW-Schatzmeisterin und Pro Köln Stadtratsfraktionsvorsitzende Judith Wolter gegen den islamischen Religionsunterricht. Pro NRW fordert „die Landesregierung auf, mit dem ‚Koordinationsrat’ [der Muslime in Deutschland] keine weiteren Gespräche über die Einführung von Islamunterricht zu führen. Im Gegenteil: Anstatt den islamischen Fundamentalisten auch noch Zugang zu öffentlichen Schulen zu gewähren, müssen die bestehenden islamischen Schulen streng überwacht und auf demokratiefeindliche Inhalte kontrolliert werden.“

Doch wie soll bei einem Verbot des islamischen Religionsunterrichts argumentiert werden? Es stellt sich nicht die Frage nach dem Islamunterricht, sondern ob es überhaupt Religionsunterricht an staatlichen Schulen geben darf – entweder haben alle Religionen das Recht an staatlichen Schulen zu unterrichten oder keine. Bevor daher der christliche Religionsunterricht an Schulen verboten wird, lenken vor allem die Politiker der CDU ein und lassen andere Religionen – in diesem Fall den Islam – an Schulen zu. Auch wenn Pro NRW bis auf ihre antiislamische Haltung keine Stellung zum Thema Religion bezieht ist, es zu bezweifeln, dass Pro NRW den gesamten Religionsunterricht verbieten will und atheistisch veranlagt ist.

9. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Pro-NRW-Vorstand fordert Ausweisung von sogenannten islamistischen Gefährdern“
In der Pressemitteilung wird für eine Verschärfung des Ausländerrechts plädiert, um „Kriminaltouristen, Islamisten und Bombenleger“ aus Deutschland raus zuwerfen. Es wird vom „menschenverachtenden islamischen Terrorismus“ gesprochen. Gibt es denn auch nicht-menschenverachtenden Terrorismus oder ist nur der islamische Terrorismus menschenverachtend? Im Weiteren Verlauf erklärt der Generalsekretär von Pro NRW, Markus Wiener: „Der Islam an sich verdiene als Weltreligion Respekt. Der Islamismus aber sei eine große Bedrohung der Gegenwart: Hinter ihm kann sich der Faschismus des 21. Jahrhunderts verstecken, denn er predigt ein totalitäres Recht- und Gesellschaftssystem und sieht die Welt als Kriegsschauplatz […]“ – haben wir das nicht schon einmal gehört? In der Pressemitteilung vom 1.Oktober zieht der Pro NRW Vorsitzende Markus Beisicht dasselbe Fazit über den Islam wie Markus Wiener in der Mitteilung vom 9.Oktober.

Die beiden äußern sich dabei sogar fast gleich – Copy & Paste – eine Folge strenger Hierarchien oder einfach nur zu dumm selbst zu denken? So genannte „islamistische Gefährder“ werden von der Bundesrepublik schon lange ausgewiesen, was an Pro NRW vorbeigegangen sein mag. Festzustellen wer ein solcher „Gefährder“ ist und wer nicht ist allerdings fast unmöglich denn wer kann schon genau wissen wie die Menschen denken?

15. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Auf nach Gelsenkirchen!“:
Die Pressemitteilung ist eine Einladung zu einer Anhörung unter dem Titel „kommunale Integrationspolitik“. In der „betont islam- und multi-kulti-kritischen“ Veranstaltung soll vor allem über das „Scheitern des multikulturellen Experiments im Ruhrgebiet„ gesprochen werden. Die Gäste kommen alle aus der Pro-Bewegung: Rüdiger Schrembs (Pro München); Markus Beisicht (Pro NRW Vorsitzender); Judith Wolter (Pro Köln Fraktionsvorsitzende) und Kevin Gareth Hauer (Pro Gelsenkirchen). Interessant: der Gelsenkirchener Gastgeber, Kevin Gareth Hauer sagt in der Pressemitteilung exakt den gleichen Satz den schon Markus Beisicht in der Mitteilung vom 1.Oktober gesagt hat: „Das multikulturelle Experiment ist gescheitert. Dies zu leugnen wäre grob fahrlässig und verantwortungslos.

Statt der so viel beschworenen multikulturellen Gesellschaft existieren heute in unseren westdeutschen Großstädten Parallel- und Gegengesellschaften“ – Copy & Paste die Zweite. Für die Pro-Bewegung scheint Multikultur generell nur ein „Experiment“ gewesen zu sein. Die Schlussfolgerung – das Scheitern des „Experiments“ – geht über die Idee der deutschen-Leitkultur hinaus, denn wer keine Multikultur will – will eine Monokultur, die in diesem Fall wohl nur die christliche-Kultur wäre. Dabei wird neben der islamischen Kultur beispielsweise auch die jüdische Kultur ausgeschlossen – Antisemitismus!

15. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „NRW-CDU für muslimische Polizeitruppe“:
Naive und gefährliche „Toleranz-Rhetorik“ sei der Vorstoß der nordrhein-westfälischen CDU, die plant rund 150 muslimische Polizisten einzustellen, um besser mit Menschen aus dem religiösen und kulturellen Umfeld in Kontakt zu kommen. Der Generalsekretär von Pro NRW, Markus Wiener, empört sich über die Forderung und hetzt mit klassisch antiislamischer Rhetorik: „Fundamentalisten“; „Hassprediger“; „Terrorzellen“; „Parallelgesellschaften“ und das Ganze in nur vier Zeilen. So viel Wut und Haß in so wenig Zeilen gleicht einer Haßpredigt; in diesem Fall jedoch einer antiislamischen.

Doch welche Position von Pro NRW resultiert aus dieser Pressemitteilung? – Scheinbar ein Berufsverbot für Muslime, die Polizist werden wollen. Scheinbar traut Pro NRW Menschen islamischen Glaubens nicht zu, nach dem Grundgesetz und anderen Gesetzen zu handeln – wirft diesen sogar vor, nicht nach dem Gesetz zu handeln. Eine aus Vorurteilen resultierende Lüge.

18. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Die schlimmen Folgen falscher Toleranz“:
Angst vor der islamischen Religion gespickt mit rechtsextremer Rhetorik gleich in den ersten Sätzen: „Bereits vor einigen Jahren warnte das BKA vor rund 32.000 zum Teil gewaltbereiten Islamisten in der Bundesrepublik sowie vor einer weit größeren Zahl unberechenbarer Sympathisanten. Deutschland ist nach wie vor ein bevorzugter Ruhe-, Ausbildungs- und Reserveraum islamistischer Terroristen.“

Warten in Deutschland also Tausende islamistische Terroristen auf ihren Einsatzbefehl? – Wohl kaum. Es ist pure Übertreibung und Angstmacherei – Islamophobie. Im weiteren Verlauf werden sieben „fatale Ursachen der heutigen Unsicherheit“ aufgelistet, darunter neben dem Schengener Abkommen (teilweise offene Grenzen), die Zuwanderungspolitik, die Asylpraxis, Einbürgerung, illegale Einreise, liberale Justiz und schlußendlich die „Förderung islamischer Propagandisten und Einrichtungen durch Kirchen, etablierte Parteien und ihre Medien“.

Bis auf den Punkt der „liberalen Justiz“ haben alle mittelbar etwas mit Ausländern zutun. Diese sind – zumindest für Pro NRW – die größte Ursache heutiger Unsicherheit – das ist schlicht fremdenfeindlich. Dass Parteien und Medien islamische Propaganda unterstützen, grenzt an Verschwörung. Am Ende der Pressemitteilung noch ein Wort zum EU-Beitritt der Türkei: „Hunderttausende Türken und Kurden dürfen dann bequem zumeist in unsere sozialen Sicherungssysteme einreisen.“ – klassische rechtsextreme Rhetorik á la „Alle Ausländer sind Sozialschmarotzer“ oder auch umgekehrt „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“.

19. Oktober 2007 – Pressemitteilung von Pro NRW: „Erfolgreiche Aufbauarbeiten in Leverkusen“:
Um den Aufbau politischer Strukturen der Pro-Bewegung in Leverkusen geht es in dieser Pressemitteilung. Auch hier darf das Thema Islam natürlich nicht fehlen. So erklärte Markus Beisicht: „Die verfehlte Zuwanderungspolitik, Islamisierung und ausufernde Kriminalität betreffen uns alle unmittelbar in unseren Straßen und Vierteln.“ – Kennt Herr Beisicht eigentlich Moslems? Dann würde er wohl wissen, dass nicht jeder Moslem gleich kriminell ist – wie er es vermittelt.

Die Anti-Islam-Petition und die Rhetorik in den Pressemitteilungen von Pro NRW sind schlicht islamophob. Es wird ein Bild des alles bedrohenden Islam suggeriert, was stark an das Bild des alles bedrohende Judentum des Nationalsozialismus erinnert. Wie schon damals wurde gegen eine religiöse Minderheit gehetzt, maßlos übertrieben und Fakten gefälscht: immerhin leben in Deutschland „nur“ etwa 3 – 5 Millionen Muslime und wie bei den über 50 Millionen deutschen Christen üben viele ihren Glauben nicht aktiv aus.

Teil 1: Islamophobie – Deutschland im Wahn
Teil 2: Islamophobie – Deutschland im Wahn – Chaos lechts und rinks
Teil 3: Islamophobie – Deutschland im Wahn – Islam-feindliche Medien
Teil 4: Islamophobie – Deutschland im Wahn – Islam und Islamismus

Rückblick: Eine Welt wütender Fanatiker

spionage

US, Israel refuse to cooperate with inquest into Syria strike

Larisa Alexandrovna – The International Atomic Energy Agency – the United Nations nuclear watchdog – has not been able to conduct an investigation into the events surrounding the Sept. 6 Israeli bombing of a Syrian military installation because neither the Bush administration nor Israel are cooperating.

A diplomatic source close to the Vienna based IAEA told Raw Story that both the United States and Israel have been approached by the organization requesting supporting evidence of a nuclear reactor which media sources have cited, based on anonymous sources in both governments, as the reason for the Israeli strike.

The source also explained that the satellite footage, which the IAEA obtained through commercial channels for lack of any “credible evidence,” does not show a nuclear reactor in the early construction phase.

Another source, close to the IAEA, who wished to remain anonymous due to the sensitive nature of the topic, told RAW STORY last week that based on satellite imagery, evidence that „it was nuclear related is shaky“ and pointed out that even basic security for such a facility – such as „security fences“ – is missing.

Some IAEA experts have privately opined that the facility – located between the cities of Hama and Dayr az-Zawr in the Northeastern part of Syria – may have been „no more than a workshop for the pumice mining industry along the banks of the Euphrates.“

Both individuals independently confirmed that the IAEA cannot conduct a formal investigation without the cooperation of either Israel or the United States, although both confirmed that the Syrian government is cooperating.

An IAEA spokesman did not immediately respond to a request for comment.

Although the mystery surrounding exactly what Israel hit in Syria continues, US intelligence sources have told RAW STORY it was not a nuclear armaments site. In late September, Vincent Cannistraro – Director of Intelligence Programs for the National Security Council under President Ronald Reagan and Chief of Operations at the Central Intelligence Agency’s Counterterrorism Center under President George H. W. Bush – told Raw Story that what the Israelis hit was „absolutely not a nuclear weapons facility.“

According to another intelligence official, US intelligence „found no radiation signatures after the bombing, so there was no uranium or plutonium present.“

„We don’t have any independent intelligence that it was a nuclear facility – only the assertions by the Israelis and some ambiguous satellite photography from them that shows a building, which the Syrians admitted was a military facility,“ the source added.

The diplomat close to the IAEA also confirmed the lack of radiation signatures, but explained that a reactor still under construction would not yet be fully loaded with the necessary materials and would not therefore give off any radiation. The diplomat, however, again pointed to the satellite images, which do not show a nuclear reactor under construction in any case, explaining certain geometric configurations are necessary for such a facility, including certain height indicators as well as the lack of security such as armed guards.

Lawrence Wilkerson, former chief of staff to Secretary of State Colin Powell, said he doesn’t believe claims that the site contained nuclear weapons.

„I’ve heard so many versions of this story that I despair of ever knowing the real story,“ Wilkerson said in response to an email query. „However, I do not believe that the real story, if it is ever known, will have anything at all to do with nuclear weapons. In short, I believe that [former Bush UN ambassador John] Bolton, [Bush Deputy National Security Advisor Elliot] Abrams, et al. are lying again.“

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Unkategorisiert

Nur für Studenten – 60.000 US$ zu gewinnen

onlineredaktion – Adobe Systems ruft ab heute zur Teilnahme an der achten Ausgabe der Adobe Design Achievement Awards (ADAA) auf. Der jährlich stattfindende Wettbewerb zeichnet talentierte und vielversprechende Graphik-Designer, Fotografen, Illustratoren, Animatoren, digitale Filmemacher, Entwickler und Computerkünstler von Hochschulen aus aller Welt aus. Deutsche Studenten haben bei den Adobe Design Achievement Awards in der Vergangenheit überaus erfolgreich abgeschnitten. Im Jahr 2007 zählten beispielsweise gleich vier Teilnehmer aus Deutschland zu den Siegern des weltweiten Wettbewerbs.

Neue Bereiche und Kategorien
Adobe trägt dem Wachstum auf dem Gebiet des interaktiven Designs und der zunehmenden Bedeutung der Integration von Design und Entwicklung Rechnung und hat den Wettbewerb in drei Bereichen um eine Reihe neuer Kategorien erweitert: Interaktive Medien, Bewegte Medien und Traditionelle Medien.

Zu den Kategorien im Bereich „Interaktive Medien“ zählen Browser-basiertes Design, Nicht-Browser-basiertes Design, Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern, Installationsdesign und mobiles Design.

Kategorien auf dem Gebiet „Bewegte Medien“ sind Animation, Film und Video sowie Bewegtbild.

Zu den Kategorien im Bereich „Traditionelle Medien“ zählen Illustration, Verpackungsdesign, Fotografie und Printkommunikation.

„Der jährliche Wettbewerb zeichnet begabte Nachwuchskräfte und innovative Ansätze von Studierenden aus aller Welt aus“, so Rainer Siebert, Business Development Manager Education bei Adobe. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese Veranstaltung die Grenzen zwischen Kulturen auflöst und durch die Verschmelzung von Technologie und Kreativität große Talente freisetzt.“

Wettbewerb live verfolgen
Studierende aus über 30 Ländern können Projekte über die Adobe Design Achievements Awards-Webseite einreichen. Von dieser Seite aus können Besucher auch auf ADAA Live! zugreifen, einer interaktiven Webseite, über der man den Teilnehmern in Echtzeit beim Einreichen ihrer Projekte zusehen kann.

Alle Bewerbungen werden von einer unabhängigen zwölfköpfigen Jury gesichtet und bewertet. Zu den Juroren zählen Emily Chang von Ideacodes, Joshua Davis von den Joshua Davis Studios, Tina Roth Eisenberg von Swissmiss Studio, David Gensler von der Keystone Design Union, Eric John von Forum Nokia, Adrian Johnson von Adrian Johnson Ltd., Maya Kopytman von C&G Partners, Michael Lebowitz von Big Spaceship, Rebecca Mendez von Rebecca Mendez Design, der unabhängige Filmemacher Joan Raspo, Stan Szymanski von Sony Pictures Imageworks und Armin Vit von UnderConsideration.

Finale in New York
Einreichungen sind bis zum 2. Mai 2008 möglich. Im Anschluss an die digitale Bewertung der Online-Einreichungen im Mai 2008 werden die Halbfinalisten aufgefordert, die Quelldateien und eine Ansicht ihres Projekts zu schicken. Diese Unterlagen werden dann in der finalen Bewertungsphase gesichtet. Die Finalisten werden nach New York eingeladen und können dort sowohl Geld- als auch Software-Preise gewinnen.

Eine Reihe von Unternehmen unterstützen den Wettbewerb in diesem Jahr als Sponsoren: iStockphoto, MAXON, Nokia, Xerox und X-Rite engagieren sich als Sponsor einer Kategorie, Mohawk Fine Papers, Netdiver, Original City Pictures, Saturday Night Magazine, The Creative Group, TransPerfect, Xerox Graphic Arts Premier Partners beteiligen sich als Programm-Sponsoren. Darüber hinaus haben IdN, SXSW Interactive und The KDU ihre Teilnahme als Medien-Sponsor zugesagt. Die Sponsoren stellen auch das Einhalten von Umweltverträglichkeits-Prinzipien sicher. Poster und Flyer, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufrufen, werden beispielsweise auf 100% Recycling-Papier von Mohawk Fine Papers gedruckt, welches unter Einsatz von Windenergie hergestellt wird. Fachbereiche von Hochschulen können Poster online bestellen, deren Druck dann auf Anfrage in kleinen Mengen durch Xerox Graphic Arts Premier Partners erfolgt.

Weitere Informationen zu den Adobe Design Achievements Awards 2008 sind unter http://www.adaaentry.com/de/ erhältlich. Nähere Informationen zum Adobe Education Programm sind unter http://www.adobe.de/education abrufbar.

30-Tage-Versionen der Adobe-Softwares stehen auf der WebSeite von Adobe zum kostenlosen Download bereit.

vermischtes

Urheberrecht – 10 000 Dollar für ein Musikstück?

Karl Weiss – Im Zuge der generellen neoliberalen „Reformen“ sind in praktisch allen größeren Industriestaaten inzwischen ohne viel Aufsehens extrem restriktive Gesetze erlassen worden, die Verstöße gegen Urheberrechte in absurder Weise unter Strafen stellen, auch wenn es nur um persönlichen Gebrauch geht. In einem ersten großen Fall in den Vereinigten Staaten wurde Ms. Thomas aus Duluth im Staat Minnesota für den download von 24 Songs mit 220 000 Dollar Strafe belegt, also fast 10 000 Dollar pro Musikstück.

Die Begründungen für all dies lauten wie folgt:
Die Komponisten und Sänger und Musiker von Musikstücken wie auch jene, welche Texte und Filme produzieren, wie Journalisten, Schriftsteller, Regisseure, Schauspieler und Dichter wie auch die Fotografen von Bildern haben das Recht, für die Nutzung ihrer Werke ein Entgelt zu verlangen. Soweit ist dies natürlich wirklich berechtigt.

Etwas völlig anderes aber ist, was die Musik-, Film- und Videoindustrie über Verkäufe von CDs und DVDs erwartet. Man rechnet einfach hoch, was vermutlich an Piratenkopien hergestellt wurde, nimmt mit dem (horrenden) Verkaufspreis mal und schon hat man einen „volkswirtschaftlichen“ Schaden durch Piraterie in Milliardenhöhe ausgemacht.

Die schlichte Tatsache, dass sie zu den Preisen, zu denen sie verkaufen, eben nur geringe Mengen absetzen können, wird unter den Tisch gekehrt. Diejenige, die billige Piratenware kaufen oder im Internet herunterladen, würden nie die von der Musik- und Filmindustrie geforderten Preise für CDs oder DVDs zahlen. Die Rechnung ist also ohne den Wirt gemacht.

Sieht man etwas näher hin, fällt auch auf: Vom Verkaufspreis einer CD von – sagen wir – 20 Euro oder einer Film-DVD von – sagen wir – 35 Euro, bekommen die Künstler nur ein oder zwei Cent. Im Fall eines Filmstars kann das auch einmal auf 5 Cent kommen. Rechnet man noch die Herstellkosten der CD/DVD, die sich nach Aussagen der Hersteller um die 2 bis 3 Euros bewegen, kommen wir zu dem Schluss, der Löwenanteil des Preises der sauteueren Original-Titel gehen an die Herstellfirma, an die verschiedenen Vertriebszentralen und schliesslich an den Einzelhandel.

Nur – diese Herrschaften, die da gut daran verdienen, sind keine Künstler (außer in der Kunst, Geld zu scheffeln) – sie haben nicht das geringste Recht, für Autorenrechte Geld zu bekommen. Die SONY zum Beispiel, einer der Großen der Branche, hat eine Menge von Aktionären, die Jahr für Jahr satte Dividenden einstecken von den Erlösen dieser Werke – nur: Sie haben keinerlei künstlerische Leistung erbracht, um Autorenrechte einstecken zu können.

Kurz: Die ganze Argumentation mit „Piraterie“, mit den armen geplagten Künstlern, die nicht bekämen, was ihnen zusteht, ist nichts als bullshit, um mit unseren US-Freunden zu sprechen. Es geht nur darum, reiche Investoren noch reicher zu machen und hat nichts mit Autorenrechten zu tun.

Dafür staatliche Verfolgung und Strafrecht einzusetzen ist nicht nur unberechtigt, es ist kriminell! Staatliche Ressourcen, Polizei, Staatsanwaltschaften CSIs usw. ausschließlich zum Zweck höherer Dividenden für ganz bestimmte Investoren einzusetzen, ist nicht einfach nur eine Vergeudung, es ist mit jeder Vorstellung genereller Menschenrechte absolut unvereinbar.

Zudem müssen sich die Protagomisten dieser Gesetze fragen lassen, wo denn da ihre sonst so laut tönenden Überzeugungen geblieben sind, wenn es um staatliche Eingriffe geht: „Weniger Staat! Der Staat ist nicht dazu da, wirtschaftliche Aktivitäten zu betreiben!“ Interessant: es handelt sich um genau die gleichen Neoliberalen, die einmal so, einmal so argumentieren.

Vor diesen „Gesetzen zum Schutz des Urheberrechts“ war die Sache eigentlich korrekt und abschliessend geregelt. Es gab für den privaten Gebrauch kleine Abgaben für alle Wiedergabe-Geräte und niemand hätte einen Aufruhr veranstaltet, wenn auch auf die Computer eine solche kleine Urheberrechts-Abgabe erhoben worden wäre. Die Abgaben gingen an die GEMA und damit direkt an die Künstler, nicht an die Plattenfirmen.

Was die kommerzielle Nutzung von Musik-Stücken, Filmen usw. betrifft, ist dies sowieso völlig ausreichend geregelt und funktioniert. Jeder, der etwas kommerziell nutzt, muss Abgaben zahlen und tut dies auch.

Bei den neuen Gesetzen geht es ausschließlich um die rein persönliche, private Nutzung. Offenbar haben die Verabschieder neuer Gesetze, wie die deutsche große Koalition, hier auch etwas ganz anderes im Sinn als den Schutz von Rechten von Künstlern.

Wenn man nur möglichst viele Strafgesetze schafft, an die sich niemand hält, die von fast allen übertreten werden, hat man immer, wenn man will, etwas gegen fast jeden in der Hand. Wenn man ihn nicht wegen seiner Dissidententätigkeit rankriegt, dann eben über Musikstücke, die er aus dem Internet herunter geladen hat. Wozu hat man schliesslich den Bundestrojaner. Es wurde bereits ausdrücklich erwähnt, er solle auch gegen Piraterie eingesetzt werden.

So kann man schnell eine missliebige Person, z.B. einen Journalisten, der „gegen den Strich bürstet“, mit Hunderttausenden von Euros Strafe überziehen und kann noch ganz heilig verkünden, das habe natürlich nichts mit seiner Tätigkeit als Journalist zu tun.

In noch weit intensiverem Masse gilt dies für den Markenschutz, der in einigen Ländern gleich in den Urheberrechtsschutz mit einbezogen wurde. Da wird argumentiert, die Markenpiraterie verursache ebenfalls Milliardenschäden. So kann es einem passieren, wenn man ganz unbedarft ein Parfüm im Internet bestellt, auf dem „Christian Dior“ steht, dass man wenige Tage später ermittelnde Polizisten vor seiner Haustür stehen hat.

Es wird argumentiert, die Besitzer von bekannten Marken hätten hoch in Werbung für ihre Marken investiert und hätten daher auch ein Anrecht, die Gewinne aus diesen Marken zu geniessen. In Wirklichkeit sind bekannte Marken nichts anderes als die Möglichkeit, für ganz normale Produkte, die jeder genauso gut herstellen kann, höhere Preise zu erzielen. Nun mag man dies den Markenfirmen zugestehen, aber die vorher geltenden Rechte reichten völlig zu ihrem Schutz aus.

Der Schutz von Marken muss ausschließlich auf zivilrechtlichem Weg verfolgt werden und es ist absurd, ihn in die Strafgesetzgebung zu übernehmen. Jede Firma mit einer bekannten Marke ist gross genug, um Markenverletzungen selbst herausfinden und wegen Schadenersatz vor Gericht bringen zu können. Diese Arbeit den sowieso bereits völlig überforderten Polizisten und Staatsanwaltschaften aufzubürden ist durch nichts gerechtfertigt, denn es geht auch hier wiederum um Extra-Profite für bestimmte Firmen, die so staatlich abgesichert werden sollen, was niemals die Aufgabe von Staatsorganen sein dürfte.

surveillance

Everybody knows … the dice are loaded

World Content News – Demokratie, Pressefreiheit, Datenschutz sterben nicht mehr nur scheibchenweise. Die Risse in den Grundpfeilern unserer freiheitlichen Ordnung sind inzwischen unübersehbar geworden. Der Überwachungsstaat fährt seine Krallen aus. Die überbordenden Abhörmaßnahmen von Polizei und Verfassungsschutz dienen längst nicht mehr nur der Gefahrenabwehr für unsere Verfassung.

Was tun? Wegducken – Auswandern – Auf das Machtwort des Bundesverfassungsgerichts warten – Widerstand leisten?

Weil einem selbst langsam die Spucke wegbleibt, hier statt dessen ein ganz normaler Kommentar einer ganz normalen Zeitung. Bernd Hilder vom Fuldainfo schreibt unter dem Titel „Die großen Überwacher“:

Wie noch keine Bundesregierung vor ihr legt die große Koalition von CDU und SPD ungeniert die Axt an die Pressefreiheit, die Privatsphäre der Menschen und wichtige demokratische Bürgerrechte. Ungerührt von verfassungsrechtlichen Bedenken und massiven Protesten der Opposition und zahlreichen Verbänden, wie Journalisten-, Verleger-, Ärzte- oder Anwaltsorganisationen, wirft die Merkel-Regierung ein Fangnetz der Überwachung über die deutsche Gesellschaft, die allein mit dem notwendigen Anti-Terrorkampf nicht erklärbar ist. Sie geht spürbar über das hinaus, was in den USA, Großbritannien oder Frankreich für nötig gehalten wird.weiterlesen …

Jeder spürt: Inzwischen hat der Staat ein rote Linie überschritten.

Eine kleine Artikelauswahl von heute, alle mit ähnlichem Tenor:

Polizei hört Journalisten-Telefonate ab (Tagesschau)
Chefredakteure protestieren gegen Briefkontrolle (Spiegel Online)
Verkehrte Netzwelt: Der Lauscher an der Wand (Netzwelt.de)
Generalangriff aufs Grundrecht (Schwäbisches Tagblatt)
„Demontage der Freiheit und der Demokratie“ (Donaukurier)

Vorratsdatenspeicherung: Am 09.11.2007 um 14:25 Uhr hat der Deutsche Bundestag mit 366 zu 156 Stimmen bei 2 Enthaltungen der sechsmonatigen Speicherung von Kommunikationsdaten zugestimmt.

Inzwischen haben 7.234 Unterstützer (Stand: 07.11.2007) einer Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung eine schriftliche Vollmacht für eine Klage beim BVerfG erteilt .

Unmittelbar, nach dem das Gesetz durch war, hat Innenminister Schäuble seine neuesten Vorstellungen in die Presse lanciert:
Er möchte eine Art „Reichssicherheitshauptamt“ installieren. Das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Bundespolizei, die bislang in eigener Regie Telefone, Faxe oder E-Mails kontrollierten, sollen ihre Zuständigkeiten an das Bundesverwaltungsamt abtreten. Die Resultate der Abhöraktionen würden dann den Sicherheitsbehörden zur Auswertung übergeben.

Polizei und Nachrichtendienste unter einem Dach (Schäuble behauptet „aus Kostengründen !“) da fallen einem nur noch die Lauscherchen ab.

Aber wohin die Reise am Schluss auch führen mag: Protest braucht auch Kultur.

Der Autor empfiehlt: Erstmal auftanken mit Leonhard Cohen

Everybody knows that the dice are loaded

Everybody rolls with their fingers crossed

Everybody knows that the war is over
Everybody knows the good guys lost
Everybody knows the fight was fixed
The poor stay poor, the rich get rich
That’s how it goes
Everybody knows

Everybody knows that the boat is leaking

Everybody knows that the captain lied
Everybody got this broken feeling
Like their father or their dog just died

Everybody talking to their pockets

Everybody wants a box of chocolates
And a long stem rose
Everybody knows

Everybody knows that you love me baby

Everybody knows that you really do
Everybody knows that you’ve been faithful

Ah give or take a night or two
Everybody knows you’ve been discreet
But there were so many people you just had to meet
Without your clothes
And everybody knows

Everybody knows, everybody knows

That’s how it goes
Everybody knows

Everybody knows, everybody knows
That’s how it goes
Everybody knows

And everybody knows that it’s now or never
Everybody knows that it’s me or you
And everybody knows that you live forever

Ah when you’ve done a line or two
Everybody knows the deal is rotten
Old Black Joe’s still pickin‘ cotton

For your ribbons and bows
And everybody knows

And everybody knows that the Plague is coming
Everybody knows that it’s moving fast
Everybody knows that the naked man and woman

Are just a shining artifact of the past

Everybody knows the scene is dead
But there’s gonna be a meter on your bed
That will disclose
What everybody knows

And everybody knows that you’re in trouble
Everybody knows what you’ve been through

From the bloody cross on top of Calvary

To the beach of Malibu
Everybody knows it’s coming apart
Take one last look at this Sacred Heart
Before it blows
And everybody knows

Everybody knows, everybody knows
That’s how it goes
Everybody knows

Oh everybody knows, everybody knows
That’s how it goes

Everybody knows

Everybody knows

So geht es nicht weiter. Demokratie zurück an den Start.

afrika

Tuberkulose: In Europa ein Problem, in der Dritten Welt eine Katastrophe

Dr. Alexander von Paleske – Am 22. Oktober fand in Berlin ein Treffen von 300 Delegierten des WHO Ministerforums „Gemeinsam gegen Tuberkulose“ statt. Ziel war es, die Tuberkulose in Europa stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, die Krankheit in Europa unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu besiegen.

In Europa leiden 445.000 Menschen an Tuberkulose mit 55.000 Todesfällen im Jahre 2005. In der Dritten Welt sterben 1,5 Millionen Menschen jährlich an TB, doch dies spielte auf der Berliner Konferenz eine, wenn überhaupt, völlig untergeordnete Rolle, obgleich die Tuberkulose ein globales Problem ist. Und so griff bereits im Vorfeld der Konferenz die hoch angesehene Medizinzeitung „LANCET“ diese Engstirnigkeit an.

Wirksame Medikamente versagen

Die Geißel Tuberkulose kann erst seit 50 Jahren wirksam mit Medikamenten behandelt werden. Thomas Mann beschreibt in seinem Buch „Zauberberg“ anschaulich, wie die Tuberkukose ehemals mit Liegekuren, kalorienreicher Ernährung und einseitigem Lungenkollaps höchst unzureichend behandelt wurde. In den 60er und 70er Jahren kam es dann – jedenfalls in Europa – zu einem weitgehenden Rückgang dieser Erkrankung, von Alkoholikern, Obdachlosen und Immunsupprimierten einmal abgesehen, die nach wie vor häufig betroffen blieben.

Auch in der Dritten Welt wurde die Tuberkulose Dank des Einsatzes wirksamer Medikamente erfolgreich bekämpft und ging in vielen Regionen kontinuierlich zurück. Das hat sich mittlerweile völlig geändert. Insbesondere in Afrika ist es zu einem dramatischen Anstieg der Tuberkuloseerkrankungen gekommen. Der Grund: Die Immunschwächeerkrankung HIV/AIDS. Als weitere begünstigende Faktoren kommen Mangelernährung und Erkrankungen wie Diabetes hinzu.

Der Zusammenbruch des Immunsystems als Folge der HIV-Erkrankung macht den Körper wehrlos in Hinblick auf körpereigene Abwehrmechanismen. Entweder kommt es zu einer Reaktivierung der nach einer früher durchgemachten TB Infektion noch im Körper vorhandenen, jedoch normalerweise von einem intakten Immunsystem in Schach gehaltenen Tuberkelbakterien, oder aber von außen zu einer Neuinfektion. In Südafrika ist die Tuberkulose mittlerweile die häufigste Todesursache der HIV-Krankheit.

Regelmässige Medikamenteneinnahme erforderlich
Die Tuberkulose kann medikamentös nur erfolgreich bekämpft werden, wenn die Medikamente absolut regelmässig und über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten eingenommen werden. Erfahrungen hier vor Ort zeigen jedoch, das diese Prämissen kaum zu erreichen sind, wenn der Patient mit den Medikamenten für jeweils einen Vierwochen-Zeitraum versorgt wird. Es hat sich gezeigt, dass dann die Medikamente in vielen Fallen nicht regelmäßig eingenommen werden und sich als Folge Resistenzen unter der Therapie bilden. Somit bleibt nur die überwachte tägliche Einnahme und setzt ein organisiertes Gesundheitssystem mit vielen lokalen Kliniken voraus. Doch genau daran mangelt es in vielen Ländern, selbst in Schwellenländern wie beispielsweise Südafrika.

MDR und XDR
Die Folgen einer unregelmäßigen Einnahme zeigen sich in zwei Resistenz-Typen: zum einen in der Multidrugresistenz (MDR), die Tuberkulosemedikamente erster Wahl wirkungslos macht und zur Umstellung auf (teure) Medikamente der zweiten Wahl zwingt. Zum anderen in einer völligen Resistenz (XDR), gegen die keine wirksamen Medikamnte mehr verfügbar sind. Folgen der XDR-Resistenz sind der Tod des Patienten, der in mehr als 95 Prozent aller Fälle innerhalb von wenigen Wochen eintritt.

Im Jahre 2006 wurden weltweit bei untersuchten Proben in zwei Prozent der Fälle eine XDR festgestellt. Südafrika ist dabei Spitzenreiter mit 200 Fällen in der Problemprovinz KwaZulu-Natal. Eine Provinz, die auch die höchste Zahl an HIV-Infizierten hat. Die Ansteckung findet dabei vorwiegend im Krankenhaus statt. Während in Europa derartige Patienten strikt isoliert werden, liegen sie in Südafrika – aber nicht nur dort – oftmals auf einer internistischen Allgemeinstation und stecken weitere Patienten an.

Keine Problemlösung von der Berlin-Konferenz
Zu all diesen Problemen hatte die Konferenz in Berlin nichts an positiven Lösungsvorschlägen beizutragen. Dies, obwohl klar ist, dass die XDR, einmal richtig in Schwung gekommen, bei Mobilität und dem Tourismus keinen Bogen um Europa machen wird. In Kapstadt findet an diesem Wochenende eine internationale Konferenz statt, die sich – anders als die Konferenz in Berlin – genau diesen Themen annehmen will und an der 3000 Teilnehmer über Lösungswege diskutieren wollen.

Solange nicht die erforderlichen Mittel in die Erforschung neuer TB-Medikamente fließen, wird die Katastrophe weitergehen. Und solange HIV Infizierte keine Behandlung mit Anti-AIDS (antiretroviralen) Medikamenten erhalten, wird sich die Tuberkulose weiter ausbreiten. Bisher sind für eine positive Wende keinerlei Anzeichen erkennbar. Wenn mit XDR infizierte Patienten nicht isoliert werden können, wird sich XDR weiter ausbreiten – mit zunehmender Geschwindigkeit.

Dr. Alexander von Paleske ist Arzt für Innere Medizin, Haematologie. Senior Consultant and Head Department of Oncology (Krebsabteilung) am Princess Marina Hospital Gaborone/Botswana.

Videostatement: Cancer surge overwhelms AIDS-struck Botswana
AFPTV voiced report – Doctors in Botswana are already battling one of the world’s highest levels of HIV infection and now they also face a dramatic rise in cancer cases as a result of the epidemic. The disease is putting extra pressure on the country’s overstretched health system.

Krieg

US-Regierung gegen eigene Soldaten – Lügen auf Teufel komm raus

Karl Weiss – Was viele schon vermutet hatten, aber bisher noch keine wirklichen Beweise fand, ist nun Gewissheit: Der israelische Angriff auf das US-Abhörschiff „Liberty“ während des Sechs-Tage-Krieges war keine Irrtum und keine Verwechslung, sondern der bewusste kriegsverbrecherische Gewaltschlag gegen ein fast unbewaffnetes Schiff eines Verbündeten aus niedrigen Beweggründen. Ein Skandal nicht nur, dass Israel dies Verbrechen beging, sondern auch, dass die US-Regierung trotz des Wissens um die Wahrheit so tat, als glaubte man die Ausreden von der „Verwechslung“.

Kürzlich von der NSA (Militärgeheimdienst) veröffentlichte Dokumente, die vorher als geheim klassifiziert waren, lassen keinen Zweifel: Die israelische Führung liess den Angriff auf das Schiff der Verbündeten mit vollem Bewusstsein durchführen, die US-Regierung wusste dies und beide hielten diese Fakten bis jetzt geheim, mehr als 40 Jahre später. Bis dahin wurde gelogen und verschwiegen auf Teufel komm raus.

Der Angriff diente dazu, das Schiff zu versenken und die gesamte Besatzung zu töten. Dass es dazu nicht kam, war der Tatsache zu verdanken, dass die Liberty trotzt starker Funkstörungssignale einen Notruf absetzen konnte, der von Schiffen der im Mittelmeer stationierten sechsten Flotte aufgefangen wurde.

Bei dem Angriff wurden an Bord der Liberty von den 291 Soldaten und drei Zivilisten 34 Menschen getötet und 174 weitere teilweise schwer verletzt. Das Schiff selbst mit einem geschätzten Wert von 40 Millionen US-Dollar wurde bei dem Angriff so schwer beschädigt, daß es zum Schrottpreis verkauft wurde.

Nach dem Angriff hatte Israel offiziell behauptet, das Schiff sei mit einem ägyptischen verwechselt worden. Nur war dieses ägyptische Schiff nur etwa halb so gross wie die Liberty. Ebenso behauptete man, das Schiff habe sich den Angriff selbst zuzuschreiben, weil es keine US-Fahne gehisst hätte.

Der Angriff fand in internationalen Gewässern im Roten Meer vor der Halbinsel Sinai am 8. Juni 1967 statt. Der Angriff begann um etwa 14 Uhr und wurde zunächst von einer Flugzeugstaffel durchgeführt. Mit Raketen und Bordgeschützen sowie mit Napalm-Bomben (Kriegsverbrechen) wurden Welle auf Welle Angriffe auf das Schiff vorgetragen.

Aus den jetzt veröffentlichten Dokumenten geht hervor, der Funkverkehr zwischen der israelischen Befehlsstelle und den Flugzeugen war abgehört worden und die entsprechenden Mitschnitte standen den US-Stellen zur Verfügung. Ein Zeuge erinnert sich: „Die Bodenstation erklärte, daß das Ziel amerikanisch war und daß die Flugzeuge dies bestätigen sollten.Die Flugzeuge bestätigten die Identität des Ziels als amerikanisch anhand der amerikanischen Fahne. Die Bodenstation befahl den Flugzeugen, das Ziel anzugreifen und zu versenken und sicherzustellen, daß es keine Überlebenden gibt (Kriegsverbrechen).“

Der Zeuge erinnerte sich noch deutlich an „die offensichtliche Frustration des Controllers angesichts des Unvermögens der Piloten, das Ziel schnell und vollständig zu versenken. Er betonte immer wieder, daß es Ziel der Mission war, das Ziel zu versenken und war frustriert über die Antworten der Piloten, daß es nicht sank.“ Der Zeuge gab an, alle wichtigen US-Stellen hätten diese Mitschrift gesehen.

Nach der ersten Angriffswelle kam eine andere Staffel von israelischen Flugzeugen und führte die Angriffe fort. Wie durch ein Wunder sank das Schiff immer noch nicht. Der Kapitän gab Anweisung, in die Rettungsboote zu gehen.

Kurz danach erschienen israelische Torpedoboote und begannen Torpedos gegen das Schiff abzufeuern. Einer der Torpedos traf. Die Boote schossen dann mit Maschinengewehren auf die Rettungsboote (Kriegsverbrechen). Der Kapitän zog daraufhin den Räumungsbefehl zurück.

„No one ist left behind“
Zu diesem Zeitpunkt kam einer der Notrufe der Liberty zur sechsten Flotte durch. Von den Flugzeugträgern starteten Militärjets, um dem Schiff zu Hilfe zu kommen. Die israelischen Flugzeuge sollten abgeschossen werden. In diesem Moment griff die US-Regierung ein und gab den Befehl, umzukehren. Ein Zeuge berichtet, der Verteigungsminister McNamara habe den Abbruch der Aktion befohlen und gesagt: „Präsident Johnson wird nicht einen Krieg anfangen oder einen amerikanischen Alliierten in Verlegenheit bringen wegen ein paar Seeleuten.“

„Wegen ein paar Seeleuten.“ Das ist das wirkliche Verhältnis der US-Administrationen damals wie heute gegenüber ihren eigenen Soldaten. Das ist doch auffallend, wenn in den US-Filmen dagegen immer behauptet wird, das wichtigste Motto des US-Militärs sei : „No one ist left behind“. „Niemand wird zurückgelassen“

Jetzt wird auch deutlich, warum die US-Regierung bis heute nicht den Einsatz der Munition mit abgereichertem Uran gestoppt hat, obwohl von den dieser Munition im ersten Golfkrieg 1991 ausgesetzten US-Soldaten bereits 11 000 gestorben sind und mehrere Hunderttausend arbeitsunfähig erkrankt sind. Siehe hierzu auch diesen Artikel.

Das Schicksal ihrer eigenen Soldaten ist der US-Regierung – damals wie heute – schlicht und einfach egal.

Der andere wichtige Aspekt für heute angesichts dieser riesigen Cover-up-Aktion über ein Kriegsverbrechen der israelischen Truppen ist die grosse Anzahl von Zeugen, die alle wussten, es hatte nie einen Irrtum gegeben und die US-Stellen wussten dies. Nachdem die US-Regierung damals öffentlich den Liberty-Zwischenfall als „tragischen Irrtum“ akzeptiert hatte, zogen alle Medien in den USA am gleichen Strick.

Offenbar auch unter heftigem Druck der mächtigen US-Israel-Lobby veröffentlichte über Jahrzehnte kein einziges der Massenmedien Aussagen der Zeugen, die den tatsächlichen Verlauf hätten klären können. Erst jetzt, fast 40 Jahre später, hat als einzige die „Chicago Tribune“ einen Artikel über die neu aufgetauchten Dokumente gebracht und zitiert auch Zeugenaussagen. Der Rest der Massenmedien „hält weiterhin die Klappe“, wie damals die von der US-Regierung ausgegebene Losung lautete.

Damit sind die immer wieder wiederholten Behauptungen widerlegt, eine Tatsache in den USA, die vielen Leuten bekannt sei, könne nicht geheimgehalten werden. Umweigerlich würden Zeugen auftreten, die jene Geheimhaltung durchbrechen würden.

Das mag gegolten haben, solange noch einige wichtige Massenmedien Journalisten mit viel Mut aufwiesen, die sich auch von Druck von oben nicht abhalten lassen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange Chefredaktionen solche Journalisten unterstützten oder jedenfalls gewähren liessen. Das alles ist aber, in unterschiedlichem Masse bei unterschiedlichen Themen, schon lange schon nicht mehr der Fall.

Offenbar gilt das Schweigegebot bei besonders heiklen Themen, wie jene, die Israel einschliessen, bereits seit mindestens 1968. Die Stärke der zionistischen Lobby in den USA ist Legende.

So ist es denn auch keine Wunder: Die Beteiligung US-amerikanischer Stellen an den Anschlägen des 11. September sind ein anderes der Themen mit Schweigegebot und bisher haben sich nur wenige Zeugen gefunden, die darüber gesprochen haben – und dann auch promt desavouiert wurden.

Die Thesen von verschiedenen Kritikern der US-Kriege gegen arme Länder, wie z.B. Naom Chomsky und Michael Moore, es sei nicht möglich, dass es eine solche Beteiligung gegeben hätte, denn das hätten zu viele Leute gewusst und die hätten nicht alle den Mund gehalten, sind damit also widerlegt.

Es gibt sehr wohl ein generelles Medien-Schweigen, das es unmöglich macht, solche Themen mit Zeugen und Fakten in breitem Masse bekannt zu machen. Zusammen mit den infamen Verschwörungstheoretiker-Vorwürfen wird so ein Klima von Schweigen und frechen Gegen-Anklagen geschaffen gegen jeden, der das Schweigen brechen könnte, das die Wahrheit zu einer Sache macht, die erst nach 40 Jahren oder noch später aufscheint.

Bleibt nur noch eine Frage: Warum hat Israel damals das Schiff angegriffen, das doch einem Verbündeten gehörte und den Funkverkehr des Gegners abhörte, also hilfreich war? Das ist nicht geklärt. Die bei weitem wahrscheinlichste Theorie darüber ist:

In den ersten vier Tagen des israelischen Überraschungsangriffs gegen die umliegenden arabischen Länder im 6-Tage-Krieg (der Angriff auf die Liberty fand am 5. Tag statt) hatte die israelische Armee so viele Massaker und Exekutionen begangen, prinzipiell de Exekution von Soldaten, die sich schon ergeben hatten, dass man sicher war, die Liberty hatte davon viel aufgezeichnet. Man wollte verhindern, dass diese Aufzeichnungen an die Öffentlichkeit kommen.

Später waren auf der Sinai-Halbinsel viele Massengräber, hauptsächlich von ägyptischen Soldaten, gefunden worden, in denen viele der Leichen den Schuss in den Nacken aufwiesen, das typische Anzeichen von Exekutionen.

Die Veröffentlichung zu diesem Thema in „freace.de“, „Nur ein paar Seeleute“, hält dies für unwahrscheinlich, denn man brauchte ja nicht zu befürchten, die US-Stellen hätten dies veröffentlicht, da man ja auch darauf vertraute (und zu Recht), die US-Regierung würde nicht einmal einen bewussten Angriff auf ihr eigenes Schiff an die Öffentlichkeit bringen.

Diese Theorie vergisst aber: Das erklärte Ziel, das mit viel Ausdauer verfolgt wurde, war das Versenken des Schiffes ohne einen einzigen Überlebenden. Dann wäre es leicht gewesen, diesen Angriff den Ägyptern in die Schuhe zu schieben. Es wäre niemand übrig gewesen, der etwas Anderes hätte berichten können.

spionage

Karl Rove attempts to use a pen…

Larisa Alexandrovna – So, Heir Rove apparently woke up one day this week, rang up his good friends over at the Wall Street Journal and – as if by magic – the lies building up in that rather bizarrely shaped cranium of his suddenly found their outlet. I give you the writing effort (LMFAO) of Mr. Rove and obviously, my own take on his attempts at stringing words together, inserted as needed. Let us begin:

„This week is the one-year anniversary of Democrats winning Congress. But House Speaker Nancy Pelosi and Senate Majority Leader Harry Reid probably aren’t in a celebrating mood. The goodwill they enjoyed after their victory is gone. Their bright campaign promises are unfulfilled. Democratic leadership is in disarray. And Congress’s approval rating has fallen to its lowest point in history.“

I may not be a fan of Ms. Pelosi’s, but little Karl has little room to critique anyone. I mean, if we are going to talk about disarray, we could talk about the Republican House leadership in the form of Speaker Denny Hastert and in the form of House Majority Leader Tom Delay. Hastert is alleged to have received large amounts of foreign bribes in exchange for favors and possibly classified information.

Tom Delay, who prior to his organized crime syndicate running out of K Street and later his indictment on money laundering charges, was a bug killer, alcoholic, sleaze who also is alleged to have taken massive bribes from foreign agents. Oh, and Senate Majority Leader Bill Frist was caught in an insider trading scam, ultimately not charged, but ran away from the Senate shortly thereafter. The approval level of Congress is the Republican burn mark left behind- little Karl- which proved to be the most corrupt Congress ever. How many members of the GOP majority are either indicted, in prison, or under investigation little Karl? But by all means, continue, your so-called boy genius perhaps quite unsurprisingly rather flaccid.

Morontwo „The problems the Democrats are now experiencing begin with the federal budget. Or rather, the lack of one. In 2006, Democrats criticized Congress for dragging its feet on the budget and pledged that they would do better. Instead, they did worse. The new fiscal year started Oct. 1–five weeks ago–but Democrats have yet to send the president a single annual appropriations bill. It’s been at least 20 years since Congress has gone this late in passing any appropriation bills, an indication of the mess the Pelosi-Reid Congress is now in.“

Ah, nope. Caught lying again. The problem with the federal budget is that you and your team, the cabal (if you will), took a surplus and converted it into the largest deficit ever. Let’s consider that in the 4 years of the Iraq war, the money that Congress provided to this administration just kept disappearing.

MoronverysmallTroops did not have body armor, basic supplies, sometimes even water. Yet somehow, and I am sure a man of integrity such as yourself Mr. Rove can likely tell us where billions went missing in Iraq, billions went missing on projects not done, on initiatives not completed, and on all sorts of nonsense that had nothing to do with national security or war.

It is as though a big laundry truck showed up and used the war chest as the GOP’s very own campaign piggy bank. But you would never be involved in something like money laundering, fraud, embezzlement, etc., little Rove, would you? Ah, if only we had a Department of Justice to take a closer look. Read all at At-Largely

Unkategorisiert

Kongo: 17 Tonnen radioaktiver Müll im Fluss

onlineredaktion – In einem Fluss im Südkongo haben die Behörden 17 Tonnen radioaktives Material entdeckt. Umweltminister Didace Pembe erklärte gestern, zur Herkunft des Atommülls gebe es bisher nur Spekulationen. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden.

Das Material wurde nach Behördenangaben am Montag in der Nähe von Likasi gefunden. Die Stadt liegt unweit von Shinkolobwe, wo das Uran abgebaut wurde, das von den USA für die Ende des Zweiten Weltkriegs auf Japan abgeworfenen Atombomben verwendet wurde.

Illegaler Uranabbau
Der wichtigste Schacht in Shinkolobwe wurde in den 60er Jahren geschlossen, allerdings wird in der Region weiterhin Uran gefunden, und trotz einer offiziellen Anweisung arbeiten noch immer Tausende Bergleute dort. Umweltminister Pembe erklärte, möglicherweise sei eines der zahlreichen Bergbauunternehmen in der Region in den Atommüllskandal verwickelt. Die Gegend ist reich an Kobalt, Kupfer und Uran.