kriminalitaet

Tilo Berlin und das schnelle Geld mit der Hypo-Skandalpe Bank.

Dr. Alexander von Paleske – … 24.5. 2007 — Der Verkauf der Kärntner Bank Hypo-Alpe-Adria an die Bayerische Landesbank durch den Kärntner Landeshauptmann, den Ausländerfeind, den Rechtsaußen und Bewunderer hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, Jörg Haider, ging vor zwei Tagen über die Bühne. Der Skandal, der mit dem Treffen von Haider und dem bayerischen Innenminister Beckstein begann, zieht immer weitere Kreise.

Jetzt geht es um den Verdacht auf Insidertrading, also wo Insiderwissen viel Geld einbringen kann, was strafbar ist. Anders als Herr Haider es verkündete, ist nämlich nicht Kärnten bei dem Deal reich geworden, sondern nur der Investor Tilo Berlin. Der machte schnell mal eben rund hundert Millionen Euro. Nach seiner Ansicht natürlich völlig legal. Das lässt sich auch anders sehen.

Tilo Berlin und die Reichen
Tilo Berlin gehört zu den Investoren, die von Reichen überschüssiges Geld einsammeln und es dann vermehren. Einer seiner Kunden ist die Flick’sche Privatstiftung und Flick’sche Vermögensverwaltung. Wir berichteten: Friedrich Karl Flick der Sohn des Milliardärs Friedrich Flick, der seine Milliarden in Deutschland machte, nachdem er aus dem Kriegsverbrechergefängnis entlassen worden war, empfand die Erbschaftssteuern in Deutschland als zu hoch. Er wanderte daher vor seinem Tode mit (Geld)Sack und Pack in das Erbschaftssteurparadies Österreich aus.

Nachdem der Dr. Kulterer seinen Vorstandsposten bei der Hypo-Alpe Adria oder Skandalpe Bank wegen Bilanzschwindel räumen musste, und auf dem Posten des Aufsichtsratspräsidenten von Haider vorübergehend “geparkt” wurde, bot man ihm die Stelle des Chefmanagers bei der Flickschen Vermögensverwaltung an. Kulterer bekam den Managerposten bei der Flickstiftung nicht nur angeboten, sondern er nahm dieses Angebot freudig an.

Zu viele Zufälligkeiten
Und siehe da, rein zufällig taucht auch der Herr Berlin, mit den Flicks geschäftlich verbunden, bei der Hypo Skandalpe auf und kauft sich mit 4,5 Prozent ein. Rein zufällig nimmt zu diesem Zeitpunkt auch Herr Kulterer die Kontakte mit der Bayerischen Landesbank auf. Und als diese erfolgreich verlaufen, kauft Herr Berlin – rein zufällig – noch einmal 10 Prozent der Aktien, die er jetzt, nach nur wenigen Wochen, mit 100 Millionen Euro Gewinn weiter verkauft.

100 Millionen cash to carry, finanziert von der Bayerischen Landesbank, im Besitz des Freistaates Bayern. Der Verdacht strafbaren Insidertradings ist nicht mehr zu leugnen. Der Skandal dürfte damit jetzt richtig in die Gänge kommen.

Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

medien

Bundeshauptstadt Bern ohne Zeitung

Stephan Fuchs – Heute Donnerstagmorgen hat die Bombe eingeschlagen: Die Berner Zeitungen „Bund“ und die „Berner Zeitung“, unter dem Schirm der Berner Espace Media Groupe, wurden an das Zürcher Medienunternehmen Tamedia verkauft. Tamedia beteiligt sich mit 80 Prozent an Espace Media. Somit ist Bern noch zahnloser geworden als bis bisher – bald kann nun auch das Bundeshaus nach Zürich verkauft werden.

Der Medienriese Tamedia ist Verlegerin von14 Zeitungen und Zeitschriften. Die bekanntesten Titel sind der Tages-Anzeiger, die SonntagsZeitung, das gratis Pendlerblättchen 20 Minuten, das Frauenmagazin Annabelle, die Schweizer Familie und das Nachrichtenmagazin Facts. Im weitern besitzt Tamedia den Privatfernsehsender Tele Züri und die beiden Privatradios Radio 24 und Radio Basilisk. Die Espace Media Groupe ihrerseits kontrolliert 8 Zeitungen, darunter die Berner Zeitung, den Bund und die Wochenzeitung Automobil Revue. Das Berner Unternehmen ist zudem Besitzerin des Privatfernesehsenders TeleBärn und der beiden Privatradios Capital FM und Canal3. Zumindest bei den Langweilern von Telebärn und Capitol FM täte eine Zürcher Politur gut.

Der Kaufpreis beträgt 205 Mio. Franken in bar sowie 600’000 Tamedia-Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung geschaffen werden sollen. Der Wert der Aktien beträgt nach aktuellem Kurs 103 Mio. Franken. Die bisherigen Mehrheitseigner der Espace Media Groupe, in erster Linie die Familien Erwin Reinhardt-Scherz und Charles von Graffenried, beteiligten sich damit „substanziell“ an Tamedia, wie es in der Mitteilung heisst. Espace-Verwaltungsratspräsident Charles von Graffenried soll zudem in das Aufsichtsgremium von Tamedia gewählt werden. Bern, die Schweizer Bundes- und Hauptschlafstadt, hat ihre Zeitungen in die Aare, respektive in die Limmat geworfen.

medien

Tratschundlaber

Sonja Wenger – Jesses, da fragte die deutsche «Gala» vor kurzem allen Ernstes, ob die «verlorenen Kinder von Hollywood» noch zu retten sind, deren Leben von Drogen, Alkohol und Magersucht bestimmt wird. Ja aber was soll man denn sonst tun außer saufen in einer Welt, in welcher der Papst wie der Chancellor aus «Star Wars» aussieht? In einer Welt, in der auf web.de Jude Law wegen seiner «hinterhältigen Affäre mit dem Kindermädchen» als die «grösste Liebesratte» bezeichnet wird, und der britische Sender BBC die Geschichte eines Kameramannes im Irak nicht ausstrahlt, weil es für den Titel «Weddings and beheadings» jetzt gerade ein etwas unpassender Zeitpunkt sei.


Juhuii! Es gibt einen Hoffnungsschimmer am Ende des Bunten-Blätter-Dschungels: Kate Middleton ist wieder Single!

Wir leben auch in einer Welt, in der man Christina Ricci nicht mehr wieder erkennt, weil sie ihr süßes Mondgesicht genauso der Dürrezeit geopfert hat wie Courtney Love, die, nein, nein, «keine Magenoperation hatte», jetzt wie der Klon von Dolly Parton aussieht und ihre 23 Kilo weniger einer «gesunden, kalorienarmen Ernährung und Diätshakes» verdanke. Klar. Immerhin gibt es einen Hoffnungsschimmer am Ende des Bunten-Blätter-Dschungels: Kate Middleton ist wieder Single. Offenbar sind noch nicht alle klugen Frauen verhungert, denn niemand mit auch nur einem Funken Verstand bleibt in dieser Familie – und sei es nur um dem Horrorszenario zu entfliehen, jedes Jahr einen doofen Hut nach Ascot tragen zu müssen.

Noch mehr Hoffnung macht, dass nun endlich auch in der «Schweizer Illustrierten» Platz für ernsthafte politische Analysen geschaffen wurde. Nur so ist zu erklären, dass Andreas Thiel über SVP-Präsident Ueli Maurer schreiben durfte: Er «glaubt an Gott, stammt aber intellektuell vom Urknall ab». Auch die deutsche «taz» schrieb kürzlich Kuddiknuddelknut und «duzziduzziduzzi», und hat damit eigentlich alles auf den Bär gebracht – sogar die Norweger wollen ihn jetzt offenbar adoptieren, denn bei ihnen sei es viel kälter.

Der wahre Grund aber ist wie immer Geld. Wenn das nächste Mal irgendwo ein Tierbaby ansteht, dann kaufen Sie Aktien – diejenigen des Berliner Zoos zumindest haben seit der Ära Knut ihren Wert verdoppelt. Und noch jemand wird seinen Wert vervielfachen:

Das neue Exemplar des Mister Schweiz ist da und heisst Tim Wielandt. Aber lassen wir ihn erst mal in Ruhe – denn die Schlagzeilen der letzten Tage sprechen für sich: «Mr. Schweiz – Die Beichte: Ich habe gekifft. Ich war untreu. Ich habe randaliert». Er sei nicht glatt rasiert – aber bestimmt eine ehrliche Haut, oder im «Blick»-Jargon: «Mister Arglos».

Tratschundlaber erscheint im Berner Kult & Kulturmagazin ensuite
Alle Tratschundlaber

afrika

Mugabe in Kenia – stürmischer Applaus für hohle Phrasen

Dr. Alexander von Paleske – In Kenia fand während der vergangenen zwei Tage das Treffen der Staatschefs des gemeinsamen Marktes für das östliche und südliche Afrika COMESA statt. Harmonisierung von Tarifen und Zöllen wurde beschlossen. Vielleicht ein bescheidener Anfang, nachdem COMESA im vergangenen Jahrzehnt nicht von der Stelle gekommen ist, im Gegenteil, einstmals gemeinsame Schecks, die in allen Ländern von COMESA akzeptiert werden, gehören längst der Vergangenheit an.

Mugabe darf loslegen
Aber es war auch die Gelegenheit, für Simbabwes Präsident Robert Mugabe, bei dem ihm erteilten Schlusswort noch einmal richtig auf die Pauke zu hauen. Der zentrale Angriff in seiner Rede richtete sich gegen die USA und Großbritannien, die er des Neokolonialismus bezichtigte. “Wo kommt denn der englische Tee her, er habe noch nie in England eine Teeplantage gesehen, und wo die Baumwolle, aus denen die englische Kleidung hergestellt werden” fragte er. Afrika müsse sich auf seine eigene Kraft besinnen und die Rohstoffe selbst verarbeiten und dann Fertigprodukte exportieren. Donnernder Applaus war die Antwort.

Hohle Phrasen, wenn man nach Simbabwe schaut. Simbabwe besaß einstmals eine Textilindustrie, von der so gut wie nichts übrig geblieben ist. Jetzt wird stattdessen Baumwolle, allerdings in sehr bescheidenem Umfang, exportiert. Simbabwe produzierte einstmals Busse und LKW’s , besonders für schlechte Strassen geeignet, die in viele Länder Afrikas verkauft wurden. Davon ist nichts mehr vorhanden.

Fertig mit der Milchschwemme
Simbabwe exportierte einstmals Milchprodukte in die Nachbarländer, jetzt ist die Milchschwemme versiegt, anstelle wird jetzt Trockenmilch aus Neuseeland importiert. Milch, soweit vorhanden, ist für die meisten Menschen in Simbabwe unerschwinglich geworden. Hier in Botswana sind Produkte aus Simbabwe aus den Regalen der Supermärkte weitgehend verschwunden, sie werden nicht mehr produziert. Auch eine eigene Schuhindustrie hat es einmal gegeben, auch die ist zerstört.

Diese eigene Industrie, die Mugabe als Zukunftsvision für Afrika darstellt, ist nicht etwa von Großbritannien zerstört worden, sondern durch Mugabes eigene ruinöse Wirtschaftspolitik. Man verfuhr nach dem Motto: Wir brauchen kein Geld zu verdienen, wir drucken es. Und so richtig seine grundsätzlichen Feststellungen zum Neokolonialismus waren, so lächerlich wirken sie, wenn man den Blick auf sein eigenes Land wirft.

Mugabe und sein Demokratieverständnis
Was er allerdings dann zur Demokratie im allgemeinen und zur Opposition im eigenen Land im besonderen zu sagen hatte, das war reinster Zynismus. Das Verprügeln des Oppositionsführers Tsvangirai vor wenigen Wochen, rechtfertigte er mit der Gewalt durch die Opposition. Das Opfer wird zum Täter. Dass ihm dafür beispielsweise König Mswati von Swaziland Beifall zollte, versteht sich von selbst: Auch in dessen Land werden die Opposition und die Gewerkschaften unterdrückt und für seine knapp zwei Dutzend Frauen jeweils einen Palast hingestellt, wahrend sein Volk in Armut lebt..

Talfahrt ohne Ende
Währenddessen setzt sich die Talfahrt in Simbabwe mit unverminderter Geschwindigkeit weiter fort. Tausende von Lehrern kehrten nach den Schulferien nicht in die Schulen zurück, weil der Verdienst nicht einmal die Fahrtkosten abdeckt. Und die Ärzte, die weniger als umgerechnet 50 US Dollar pro Monat verdienen, sind wieder einmal in den Streik getreten. Zum Vergleich: Als ich meine Tätigkeit in Simbabwe vor 20 Jahre begann, lag das Einkommen eines angestellten Krankenhausarztes in der mittleren Stufe bei umgerechnet 1000 US Dollar.

Und weil Simbabwe seine Stromlieferungen aus Mozambique vom Cabora Bassa Staudamm nicht mehr bezahlen kann, hat die Regierung in Maputo erst einmal den Stromexport drastisch gedrosselt. Stromabschaltungen in großem Umfang sind jetzt in Simbabwe an der Tagesordnung. Und die Goldproduktion ist auf den Stand von 1916 zurückgefallen. Aber Mugabe bekommt Ovationen – außerhalb Simbabwes versteht sich.

Simbabwes 27. Geburtstag: Kein Grund zum Feiern, außer für Mugabe und seine Lakaien
SIMBABWE – Polizei mordet, Minister buddeln nach Diamanten
Machtkampf am Kap
Tokyo Sexwale nächster Präsident Südafrikas?
Simbabwe – Katholische Bischöfe warnen vor Massenaufstand
Simbabwe – Streiks im Öffentlichen Dienst
Söldner für das letzte Gefecht – Angolanische Crack-Unit kommt nach Simbabwe“
Erzbischof greift Südafrikas Haltung im Simbabwe-Konflikt an
Simbabwe – Regierungsterror ohne Ende
Simbabwe vor Bürgerkrieg
Präsident der Afrikanischen Union distanziert sich von Mugabe
Simbabwe: Oppositionspolitiker schwer gefoltert
Mugabes Ende naht, Polizei schiesst mit scharfer Munition.
Zimbabwes Diktator Mugabe feiert seinen 83. Geburtstag – und sein Volk hungert
Ob die Israelis noch zuhören? Seht euch Zimbabwe an!
Zimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies

deutschland

Polizei verhilft altem Kampflied der Arbeiter zu einer Renaissance

Karl Weiss – Kaum zu glauben, aber wahr. Wenn es der ‚Stern’ bringt – der hat bestimmt kein Interesse, so etwas zu erfinden. Das Singen der Internationale, einem Kampflied der Arbeiter aus dem 19. Jahrhundert, das weiterhin sehr frisch klingt, hat einer Gruppe von Kritikern des G8-Gipfels einen unfreiwilligen Gefängnisaufenthalt eingetragen.

Private Sicherheitskräfte hatten angerufen bei der Polizei, weil vor dem Hotel in Heiligendamm, in dem im Juni die G8-Herren tagen wollen, eine Gruppe die Internationale sang. Wurden sie etwa von der Polizei belehrt, man darf in Deutschland die Internationale singen? Nein!

Ganz im Gegenteil, die Polizei ließ die Truppe „Kavala“ eingreifen, die auf die Verfolgung von G8-Gegnern spezialisiert ist. Am Ortsausgang von Heiligendamm passte diese Einsatztruppe die Sangeskünstler ab. Die Personalien wurden festgestellt, die Personen durchsucht. Man erklärt offen, es ginge um das Singen der Internationale. Es stellte sich heraus: Die musikfreudigen Herren waren Wissenschaftler und Studenten aus mehreren Ländern.

Einer von ihnen war aus Rostock, Martin Krämer, seines Zeichens Doktor der Agrarwissenschaften, 35 Jahre alt. Auf die Frage, ob es denn seit neuestem verboten sei, die Internationale zu singen, wurden die Polizisten fuchtig. Er und ein anderer Sänger wurden festgenommen und aufs zuständige Polizeirevier in Bad Doberan gebracht. Sie seien ein Sicherheitsrisiko.

Chorknaben und Russen
Unter den Chorknaben waren auch Russen. Sie mobilisieren einen Duma-Abgeordneten in Moskau. Der hat einen Draht zu Putin. Der musste sich genau zu diesem Zeitpunkt gerade von Frau Merkel anhören, Russland sei keine Demokratie, denn man verfolge Oppositionelle, die Demonstrationen machten. Alle wissen, was er geantwortet hat.

Kurz danach werden die Festgenommenen schnell entlassen. Wenn internationale Diplomatie betroffen ist, dann sind die Sangesfreudigen plötzlich kein Sicherheitsrisiko mehr.

Wer hätte das gedacht, die Internationale! Sie war in Frankreich entstanden, unmittelbar nachdem die Pariser Kommune, der erste sozialistische Staat, im Blut ertränkt worden war.

Wer also geglaubt hatte, die Internationale sei vielleicht schon etwas verstaubt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Sie ist der Staatsmacht des gerade in Entwicklung befindlichen Obrigkeits- und Überwachungs-Staates in Deutschland ein Dorn im Auge, und offenbar ein gewaltiger.

Also, nun wissen wir, wie wir sie erinnern können, das WIR das Volk sind: Die Internationale, so aktuell wie je. Man braucht auch kein Arbeiter zu sein, um sie zu singen, aber speziell die Arbeiter sollten sie erneut zu ihrer Hymne machen. Die Politiker-Kaste und ihr Gewaltapparat versteht auf Anhieb, was gemeint ist. Das ist toll.

Für alle, die eventuell noch nicht vertraut mit dem deutschen Text sind, hier ist er:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der nächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Krieg

Folter in Afghanistan – deutsche Regierung mit verantwortlich

Karl Weiss – Wenn in Afghanistan deutsche Soldaten sterben, so muss man sich erinnern, warum die afghanische Bevölkerung einen so abgrundtiefen Hass auf die Besatzer hat. Lange bevor der Irak überfallen wurde und lange bevor die Folterpraktiken in Guatánamo bekannt wurden, haben US-Soldaten bereits in Afghanistan gefoltert und gemordet. Diese Taten sind nie gesühnt worden. Die Meldungen stammen aus dem Mai 2005. Die Bundesregierung hatte ausreichend Zeit, sich als Teil der afghanischen Besatzungsmacht davon zu überzeugen und Konsequenzen zu ziehen. Sie hat es nicht getan. Damit ist Frau Merkel mitverantwortlich für diese Folter, so wie es vorher schon Herr Schröder war.


Die Soldaten hielten Abstand zu Habibullah, „weil er viel Schleim aushustete“. Danach wurde er weiterhin geschlagen und nicht ärztlich untersucht. In seiner Zelle hing er mit den Händen an die Decke gefesselt und mit einer Kapuze versehen.

Es handelte sich bei den Gefolterten um Gefangene, die als Soldaten der damals offiziellen Staatsmacht Afghanistan gegen die eindringenden NATO-Truppen gekämpft hatten, die also offensichtlich das Recht hatten, nach den Kriegsgefangenenregeln der Genfer Konvention behandelt zu werden.

Beine zu Brei schlagen
Hier einige Ausschnitte aus den 2005 bekannt gewordenen internen US-Untersuchungs-Berichten von Übergriffen und Morden von US-Soldaten in Afghanistan im Gefangenenlager Bagram (das war also gleich nach dem Überfall auf Afghanistan, lange bevor Guantánamo eröffnet wurde und lange vor Abu Ghraib):

„Es gab die Genfer Konventionen für Kriegsgefangene, aber keine für Terroristen“, so ein Feldwebel über die Vorgehensweise – und alle wurden als Terroristen angesehen.

Schlafentzug für bis zu 72 Stunden war allgemein üblich.

Ein Stabsfeldwebel Corsetti wurde häufig als „König der Folter“ bezeichnet. Er wurde später in das irakische Gefängnis Abu Ghraib versetzt.

„Das war irgendwie eine akzeptierte Sache, man konnte jemandem das Knie ins Bein rammen“ sagte der schon genannte Feldwebel in der Untersuchung.

Hauptmann Bering bezeichnete als Standard-Vorgehensweise: „Es gab einen Grundsatz, demnach Gefangene für mindestens 24, manchmal 72 Stunden nach ihrer Gefangennahme vermummt, gefesselt und isoliert wurden.“

Schläge waren an der Tagesordnung. Der Gefangene Habibullah wurde mit den Händen an die Decke gehängt.

Den die Verhöre führenden Soldaten wurde trotz mehrfachen Anforderungen kein Übersetzer zur Verfüng gestellt. [Es handelte sich also offensichtlich um systematische Folter ohne auch nur den Versuch, an Informationen zu gelangen.]

Habibullah wurde andauernd wegen „Ungehorsam“ geschlagen und getreten, weil er ja nicht verstand, was zu ihm gesagt wurde.

Schleim husten
Am Morgen des 2. Dezember hustete Habibullah und beklagte sich über Schmerzen in der Brust. Sein rechtes Bein war steif und sein rechter Fuß geschwollen. Die Soldaten hielten Abstand zu Habibullah, „weil er viel Schleim aushustete“. Danach wurde er weiterhin geschlagen und nicht ärztlich untersucht. In seiner Zelle hing er mit den Händen an die Decke gefesselt und mit einer Kapuze versehen. Während der weiteren Mißhandlungen starb er offenbar. Anscheinend wurde er noch nach seinem Tod weiter geschlagen. Als man den Tod feststellte, war er schon kalt.

Unter den Sodaten habe Habibullahs Tod „nicht sonderlich viel Besorgnis erregt, da er natürlich schien.“

Tritte für Allah
Ein anderer Gefangener war Dilawar. Wenn er, wie üblich, in die Beine getreten wurde, rief er immer „Allah“. Alle Soldaten wurden zu ihm geschickt, um ihn zu treten und alle lachten, wenn er jedes mal „Allah“ rief. Es waren mindestens 100 Tritte in die Beine.

Danach war er so verletzt, dass er nicht mehr stehen und sitzen konnte. Da er nicht, wie befohlen, an die Wand gelehnt saß, wurde er 10 Minuten lang von 2 Soldaten gegen die Wand geschlagen. Später begann Dilawar zu schreien und sie hängten ihn mit den Händen an die Decke, damit er aufhöre.

Da Dilawar nicht mehr sitzen oder stehen konnte, wurde er für Verhöre hochgehalten, indem man die Kapuze von hinten drehte und ihn so strangulierte.

Der Gerichtsmediziner, der seine Leiche untersuchte, sagte, seine Beine seien zu Brei geschlagen gewesen. Er habe ähnliche Verletzungen bei jemandem gesehen, dem ein Bus über die Beine gefahren war.

Einer der Soldaten sagte, bereits vor den letzten Verhören von Dilawar hätten sie alle den Eindruck gehabt, daß er unschuldig sei. [Ein weiterer Hinweis, daß nicht gefoltert wurde, um Informationen zu erlangen.]

In unserem Namen
Man muss sich diese Berichte vom ‚zu-Brei-Schlagen’ von Menschen ganz langsam und aufmerksam durchlesen. Das sind unsere westlichen Werte, die uns angeblich so haushoch über islamische Extremisten stellen! Dies wurde in unserem Namen und im Namen der ‚westlichen Werte’ getan!

Wenn man Bush am Fernsehen von Demokratie schwafeln hört, darf man nicht vergessen, wer dafür verantwortlich war.

Das Charakteristische an diesen zu-Tode-Foltern-Geschichten ist, daß keiner der Täter irgendeine nennenswerte Strafe erhielt (lediglich Verwarnungen, Strafversetzungen und ähnliches) und daß all dies von der US-Administration konsequent geheim gehalten wurde. Erst 2005, Jahre später, kam die Wahrheit durch eine Indiskretion ans Tageslicht. Damit wurden diese Folter-Exzesse zu offiziellen Taten der Vereinigten Staaten von Amerika.


Hundert Fusstritte für Allah

Die große US-amerikanische Nation, die den Freiheitsgedanken über die Welt verbreitet hat, deren Vorbild von der französischen Revolution nachgeahmt wurde und später von anderen (nicht umsonst steht im Hafen von New York die Freiheitsstatue aus Frankreich, nicht umsonst hat diese das Leuchtfeuer der Freiheit in der erhobenen Hand, das von New York aus in alle Welt leuchten soll), die Anziehungspunkt so vieler freiheitsliebenden Menschen aus aller Welt war, sie selbst gibt jetzt die Freiheit auf, sie beginnt den Abbau der Rechte, die das Wort Freiheit beinhaltet?

Was ist mit uns passiert?
Was ist in sie gefahren? Warum? Was ist so entscheidendes passiert, daß alles, was jeder US-Amerikaner von klein auf gelernt hat, nicht mehr würdig ist verteidigt zu werden?

Nun, sagt man von offizieller Seite, es wurden in den USA am 11. September 2001 Anschläge mit Flugzeugen begangen, die fast 3 000 Menschenleben, davon die meisten US-Bürger, gefordert haben. Das habe alles geändert.

Aber, der amerikanische Befreiungskrieg, in dem sich der Vorläufer der USA diese Rechte erkämpft hat, forderte weit mehr als 3 000 Menschenleben, warum sollte man jetzt alles aufgeben wegen 3 000 Menschenleben?

Es ist offensichtlich, daß diese Argumentation vorgeschützt ist. Es muß andere Gründe geben, daß die offizielle Politik der Vereinigten Staaten es nicht mehr für nötig hält, ein Fanal der Freiheit zu sein.

Im Kern gibt es keine andere Möglichkeit, als daß die neue Bedingung der Vereinigten Staaten als einzige Supermacht, als bei weitem stärkste ökonomische und militärische Macht aller Länder, die Grundlage dieser Entscheidung ist. Aber sind die USA das nicht bereits über 15 Jahre? Weshalb sollten sie so lange brauchen, um eine Umstellung ihrer Politik in die Gänge zu bringen. Es muß sich im Kern um eine Entwicklung handeln, die erst genau in diesen 15 Jahren vor sich ging.

Es handelt sich zweifellos um das, was als „Globalisierung“ bekannt ist, aber damit nicht beschrieben ist. Der Kern dieser Entwicklung ist in der End- (und am meisten zugespitzten) Phase des Kapitalismus eine massive Umstrukturierung der Großkonzerne und Großbanken in einem Prozeß der sprunghaft verschärften internationalen Konkurrenz zwischen ihnen. Die US-amerikanischen Konzerne sehen dabei oft, aber nicht immer nur gut aus.

Über ihren Staat, den Staat Vereinigte Staaten von Amerika, haben sie darum einen weit verschärften, agrressiven Kurs gegen die anderen Großkonzerne und –banken aufgenommen, die sich nun verzweifelt zur Wehr setzen und ihre Staaten ebenfalls Maßnahmen ergreifen lassen, um deren Profit noch weiter zu erhöhen (z.B. Hartz IV zur generellen Senkung des Lohnniveaus und ähnliches).

Terror- und Desinformations-Tätigkeit des CIA.
Während die Mächtigen in den USA vorher neben dem Eingreifen über ihren Geheimdiest CIA und kleineren militärischen Überfällen und Übergriffen stark auf die Faszination setzten, die die USA ausübte, hat man nun, seit dem Beginn des Überfalls auf Afghanistan, den Teil „Faszination“ weitgehend weggelassen, setzt in der Hauptseite auf unmittelbaren militärischen Überfall und militärische Besetzung und in der Nebenseite weiterhin auf die Wühl-, Terror- und Desinformations-Tätigkeit des CIA.

Was weiterhin zu vielen Bedenken Anlaß gibt, ist die Haltung der deutschen Politik zu diesen Enthüllungen. Die Bundeswehr hat ja Afghanistan zusammen mit den US-Truppen überfallen und hält es jetzt zusammen mit ihnen besetzt. Die Bundesregierung (und die damalige Opposition, die mitbeschlossen hat,) ist damit für alles, was in Afghanistan durch Besatzungstruppen getan wird, mitverantwortlich.

Auch wenn sie eventuell angäbe, sie sei von den US-Behörden über diese Gefängnisse und die Vorgänge darin die ganze Zeit über getäuscht worden, so war ja 2005, nachdem die Berichte an die Öffentlichkeit gelangt sind, eine Reaktion nötig. Entweder die Bundesregierung hätte protestiert, Aufklärung gefordert, Bestrafung und neutrale Untersuchungen oder sie wurde zur Mittäterin.

BRD tut nichts
Nun, wie zu erwarten, hat die BRD-Regierung in keiner Weise auf die Veröffentlichungen reagiert. Sie wußten wohl längst Bescheid. Das ist auch kein Wunder, denn es war ja schon seit längerem bekannt, daß die Bush-Regierung die Folter für diese Gefangenen freigegeben hatte, ohne daß dies zu irgendwelchen Interventionen Anlaß gab. Man muß weiter gehen und fragen, ob auch deutsche Soldaten in Folter und Mord in Afghanistan verwickelt sind (Diese Frage beschäftigt ja bereits einen Untersuchungsausschuss).

Der deutsche Staat hat ja auch in anderer Weise bereits kundgetan, daß man mit dem Ende der Freiheitsrechte für Gefangene, die man zu Terroristen erklärt, einverstanden ist. Die beiden Prozesse in Hamburg gegen Motassedegh und einen anderen Mitbewohner, die nicht mehr und nicht weniger des Wohnens zusammen mit einem mutmasslichen Terroristen angeklagt wurden, sprechen jeglicher Freiheitsrechte Hohn.

Nicht nur, daß die ganze Anklage bereits unannehmbar ist, da man die US-amerikanischen Behauptungen bezüglich einer Durchführung der Anschläge vom 11. September einfach als Tatsachen nimmt, obwohl die US-Behörden bis jetzt in keiner Weise konkrete Beweise der Öffentlichkeit oder dem Gericht vorgelegt haben.

Obwohl die US-Behörden (nach ihren Angaben) einen der Mitverschwörer in Gewahrsam haben, eröffneten sie bis heute, über 5 Jahre nach den Anschlägen, keinen Prozess gegen ihn, erwarten aber, daß deutsche Gerichte dessen schriftliche Geständnisse glauben, ohne ihn befragen zu können. Man muss sich fragen, wie deutsche Staatsanwälte und Richter dazu kamen, dies mit sich machen zu lassen und sogar zu einer Verurteilung kamen.

Die Freiheit ist also nicht nur in den USA, sondern auch bei uns, nur noch ein Gut, das – je nach Gutdünken – angewandt werden kann oder nicht.

vermischtes

Im Labyrinth der Titel gefangen – Deutsche Exkolonie Samoa wählt neuen Staatschef

Malte Olschewski – Würdevoller und langatmiger Streit um die Nachfolge des Staatsoberhauptes ist zu erwarten, denn kaum etwas ist bei den Samoanern beliebter als der Kampf um Titel und Würden. Da der mit der Unabhängigkeit 1962 auf Lebenszeit gewählte Staatschef Malietoa Tanumafili kürzlich mit 94 Jahren verstorben ist, muss laut Verfassung der ehemaligen deutschen Kolonie das Parlament seinen Nachfolger bestimmen. Dieses Parlament aber ist keine Volksvertretung, sondern ein Plenum der Häuptlinge, der Matais. Nur ein solcher Matai kann in das 49-köpfige Parlament gewählt werden.

Die polynesischen Inseln von Samoa waren durch den Vertrag von 1899 zwischen USA und Deutschland geteilt worden. Bereits 1857 hatte ein Hamburger Handelshaus eine Filiale in Apia an der Küste Upolus gegründet. Streitigkeiten führten zur Samoa-Akte. Die östlichen Inseln gingen an die USA. West-Samoa wurde deutsche Kolonie, während England mit anderen Inseln im Südpazifik abgefunden wurde. Zwischen den preussischen Kolonialherren und den Samoanern entwickelte sich nach einer eher milden Repressionsphase die wahrscheinlich einzige Idylle der Kolonialgeschichte. Berlin hatte den Sanskritgelehrten Rudolf Solf als Gouverneur eingesetzt. Solf hatte bald entdeckt, dass Kämpfe und blutige Rivalitäten immer nur durch Titelkämpfe verursacht worden waren. Der Gouverneur aus Berlin schuf einen Titelgerichtshof, vor dem nun alle Streitigkeiten mit Worten und ohne Waffen ausgetragen werden mussten.

Das übergeordnete Interesse der Samoaner galt seit jeher den Verschiebungen, Käufen, Häufungen und dem Verlust der unzähligen Titel. Im Prinzip ist jedes männliche Familienoberhaupt ein Matai. Über die vielen Buchten, Regionen und Dörfer herrschen schwache oder starke Häuptlinge. Fast scheint es, als ob eine jede Bucht, Klippe oder Palme von einem Matai regiert werden soll. Jedem Matai steht ein paralleler Palaverhäuptling zur Seite. Der eine muß nur Macht und Würde repräsentieren, der andere muß reden und verhandeln können. Beim Tod eines Matais kann sein Titel vererbt, aber auch an andere Bewerber weitergegeben werden, so er nicht gekauft oder gar gestohlen wird. Es muss sich der Tuletufugu gegen den Seinafolava behaupten. Der Luatuanu verteidigt sich gegen den Leaupepe. Der Faletufuga sieht sich vom Tuinalatu betrogen usw.

Die Titel sind nicht gleichwertig. Ethnologische Darstellungen zeichnen die Titellandschaft als ein zerklüftetes Gebirge. Viele Titel sind die Namen früherer, heldenhafter Familienchefs. Sie können aus mythologischen Zeiten stammen, in denen die Südseegötter noch Namen verliehen haben. Es kann aber auch das Dorf oder die Region Verleiher eines Titels sein. Auch von Helden der Geschichte wird ein Titel wie der des „Malietoas“ abgeleitet. Der Führer des siegreichen Krieges gegen die tonganischen Besatzer war vor langer Zeit mit dieser Würde ausgezeichnet worden. Der Rang des Malietoa blieb durch die Jahrhunderte in der Familie und wurde gegen alle Anfechtungen verteidigt.

Auch die anderen Titel sind auf diese Weise mit der Bedeutung ihrer Entstehung verknüpft. Der allgemeine historische Respekt ist aber nicht automatisch mit Machtansprüchen verknüpft. Die Macht muss zusätzlich zum Titel errungen oder vielmehr erredet werden. So konnte auf einer Klippe ein Matai sitzen, dessen Titel alle anderen an Bedeutung überragte, obwohl sich niemand mehr an Heldentaten seiner Ahnen erinnern konnte. Doch da er es unterliess, diese seine hohen Würden zu festigen und wortreich zu verteidigen, wurde ihm der Rang streitig gemacht. Sein Titel verlor nach der Ankunft der „Papalagi“ (wörtlich: „Der aus den Wolken Kommenden“ i.e. Europäer) an Bedeutung, während andere Würden wie Sterne am samoanischen Himmel erschienen.

Es gibt kaum ein Volk auf der Welt, dem Geld, Prunk und Reichtümer so wenig bedeuten wie den Samoanern. Regierungsbauten sind meist große und schöne Hütten. In der Politik, im Parlament und in der Regierung geht es weniger um die Macht, sondern eher um die Erringung und Akkumulierung hoher Würden und historischer Titel. Es gibt zwar Parteien, die aber meist nur die Landschaft der Würden widerspiegeln. Im Parlament herrscht heftiger Fraktionswechsel. Der gewählte Matai zieht von einer Partei zur anderen.

Der Streit um Titel hatte vor 1899 ständig zu Konflikten und Kriegen geführt. Die deutschen Kolonialherren machten mit Aufmärschen einiger Dutzend Pickelhauben bald klar, wer nun der oberste Matai war: Kaiser Wilhelm II. Wegen seines martialischen Aussehens wurde er auch klaglos als Oberhäuptling oder „Tupou Sili“ akzeptiert. Die Streitigkeiten vor dem Titelgericht können auch heute noch Monate dauern, aber blutige Kämpfe zur Erringung von Würden sind ab 1900 nicht mehr ausgebrochen. Siedler aus Deutschland haben damals samoanische Frauen geheiratet und mit ihrer Arbeit die Insel wohlhabend gemacht. Diese koloniale Idylle ging 1914 zu Ende, als ein neuseeländischer Flottenkonvoi im Hafen von Apia er-schien und die Übergabe forderte. Beim Abschied des Gouverneurs haben viele Samoaner geweint. West-Samoa wurde ein Mandatsgebiet des Völkerbundes und später der UNO.

Am 1.1.1962 wurde West-Samoa als „Fale Tupe o Samoa i Sisifo“ ein unabhängiger Staat im Commonwealth. Die Wahl eines Parlaments war wegen der Titelstreitigkeiten extrem schwierig. Eine jede Partei musste nun als der Versuch eines Matais erscheinen, über die Demokratie höhere Würden zu stehlen. Jede Partei musste sich auch mit anderen Titelansprüchen überschneiden. Am 1.1.1962 wählte eine Versammlung möglichst vieler Matais aus ihrer Mitte zwei ungefähr gleichrangige Häuptlinge zu parallelen Staatschefs, weltweit ein einzigartiges Phänomen.

Der eine trug schon seit 1940 den Rang eines Malietoas, der andere stammte aus der Titelregion eines Tamaseses. Da dieser Tamasese Meoble bald danach starb, wurde am 5.4.1963 der andere Präsident Malietoa Tanumafili für Lebzeiten in diesem Amt bestätigt. Er hatte nicht viel zu tun. Er residierte in dem Haus des britischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson („Die Schatzinsel“), der auf Samoa gelebt und dort auch gestorben war. Das samoanische Aussenministerium suchte nach dem Ableben Malietoas Tanumafilis vielfach richtig zu stellen: Es sei der Verstorbene keinesfalls der „König von Samoa“ gewesen. Er sei indes oberster Reprä-sentant der typisch samoanischen Häuptlings-Aristokratie gewesen. Dieses System sei in der Faa Samoa verwurzelt. Das ist die samoanische Lebensart, die fast alle erwachsenen Männer zu Adeligen macht.

vermischtes

Impressionen eines Deutschland-Flüchtlings (2) [neu mit Fotos]

Nauru – „aber das Wetter ist gut, die Sonne scheint jeden Tag…“
Unser Autor Johann U. Bahr hatte zusammen mit seiner Frau Deutschland vor einigen Jahren verlassen, in der Hoffnung, irgendwo anders in der Welt einen warmen Ort zu finden, in dem er leben und arbeiten kann. Wenige Tage nach den Anschlägen der so genannten Rucksackbomber in London, gelang es ihnen von Heathrow in die USA nach Texas zu fliegen. Als die Aufenthaltserlaubnis dort ablief, fanden sie Jobs in Dubai und gerieten in einen Mordkomplott, sie sollten helfen, den Vater eines Ministers mittels unpassender Medikamente umzubringen. Gerade noch rechtzeitig erkannten sie das Vorhaben, kündigten ihre Jobs und flogen nach Australien. Nach vielen Fotos niedlicher Koalabären lief auch dort die Aufenthaltsgenehmigung ab. Aber gerade noch rechtzeitig fanden sie Arbeit auf der Südsee-Insel Nauru, wo sie von den Einheimischen freundlich empfangen wurden. Johann U. Bahr schreibt: „Sie freuen sich darüber, dass wir ihnen die Arbeit wegnehmen.“

Johann U. Bahr – Hallo Ihr Lieben, viele Grüße von Nauru. Wir haben mal einen netten Text angehängt, der die Insel perfekt beschreibt. Leider ist der Text älter und es ist viel schlimmer hier: Vom Wohlstand zurück zur Bambushütte! Nur haben die Insulaner verlernt eine Bambushütte zu bauen.

Die Naurans selbst warten weiter auf bessere Zeiten, auf Hilfe von außen, oder sie haben resigniert. Auch meinen die meisten der Menschen hier, die Inselregierung habe genug Geld, tue aber nichts.

Tatsache ist: Ohne Geld von außen (Australien und die WHO) ginge hier nichts mehr, die Menschen hier wären längst ausgestorben, verhungert oder verdurstet.

Nauru ist hoffnungslos bankrott und hat auch keine wirklichen Ressourcen, um irgendetwas aufzubauen, was der Insel für die Zukunft ein Auskommen sichern könnte.

Die Bevölkerung kauft Kokosmilch im Supermarkt in Dosen, obwohl es hier mehr als genug davon auf den Palmen gibt, 3 Minuten-Nudelpacks und so weiter oder die Menschen gehen zum Chinesen, um fertiges Essen kaufen. Selber kochen? Das können viele nicht.

Wasser und Strom sind rationiert: Die Insel ist in zwei Bereiche unterteilt, in denen wechselseitig für je 6 Stunden Wasser und Strom abgestellt oder angestellt wird. Unser Hotel hat meistens Strom und auch eine eigene Wasserversorgung. Im Moment gibt es aber nicht genug Diesel, wir haben jetzt auch immer nur zwischen drei und neun Uhr Wasser, bzw. zwischen 15 und 21 Uhr. Unser Tank ist auch fast leer.


Insel-Idylle auf Nauru. „Nachts sind alle Katzen grau“, sagt man. Für Nauru müsste es heißen: „Die Nacht macht den Müll schön.“


Nauru tagsüber

Wir freuen uns darauf am Dienstag für eine Woche nach Honiara (Salomon Islands) zu fliegen und sind sehr gespannt, was da so los ist. Die letzte Kommission, aus Honolulu, die hier war, hat zu meinem Erstaunen festgestellt, dass der OP und das ganze Krankenhaus viel besser ausgestattet sei als auf den anderen Inseln. Ich kann es mir nicht vorstellen. Wir melden uns wieder, wenn wir aus Honiara zurück sind, Telefon und Internet sind nach wie vor fast unmöglich. Aber das Wetter ist gut, die Sonne scheint jeden Tag, es ist warm und auch das Wasser ist warm.


Krank auf Nauru? Das war einmal das Hospital.
© alle Fotos: Johann U. Bahr, Nauru

mare, Nr. 19, 2000 – Nur noch der Schatten eines Paradieses

spionage

Communiqué ATS/SDA : Claude Covassi, la « taupe du Centre Islamique » n’ira pas en prison

Claude Covassi – Le 17 mars 2006, j’avais été condamné à huit mois d’emprisonnement par le Tribunal de police de Genève.

En appel, la Cour de justice du canton de Genève m’avait, le 13 décembre 2006, acquitté des chefs d’accusations d’escroquerie et de faux dans les titres, mais elle s’était toutefois étrangement refusée de réduire la peine infligée en première instance.

Mon conseil, Maître Razi Abderraim, à donc saisi la Cour de cassation du Tribunal Fédéral, qui vient, par un arrêté daté du 4 mai 2007, d’admettre notre pourvoi en nullité, et de renvoyer la cause à la cours cantonale pour un nouveau jugement. La Cour de cassation précise : « lorsqu’une part importante de l’accusation est abandonnée, l’autorité ne peut maintenir la peine sans le justifier dans sa motivation [9.1] », que la Chambre pénale de justice du canton de Genève « n’a rien dit au sujet de la libération de ces chefs d’inculpations [9.2] » et qu’il « est donc impossible de savoir pour quels faits le recourant a été condamné et pour lesquels il a été libéré [9.2] ».

Il va donc devenir compliqué, pour le Service d’analyse et de prévention, de continuer à me présenter, par des intermédiaires douteux, comme une sorte de délinquant avéré, et d’essayer ainsi de décrédibiliser les accusations que je porte à leur encontre.

De même, la Délégation des Commissions de gestion, qui a déjà reporté trois fois son fameux rapport, tout en laissant filtrer les plus extravagantes rumeurs, et qui prévoit maintenant de le rendre public pour la fin du mois du juin, ne pourra pas tabler, comme elle l’escomptait sans doute, sur un emprisonnement qui m’aurait si judicieusement contraint au silence.

Il m’est difficile de cacher comme une satisfaction jubilatoire à constater que les basses manœuvres des uns, s’ajoutant à la pusillanimité des autres, ne résulte qu’à discréditer encore un peu plus l’ensemble de l’appareil des services secrets intérieurs et leur « organe de contrôle ».

Dossier de Claude Covassi
La mondialisation de l’idéologie islamophobe
Affaire Covassi – pourquoi les Services Secrets voulaient pieger Hani Ramadan
Pour quelle raison, selon vous, les services secrets voulaient-ils piéger Hani Ramadan?
Concerne: Claude COVASSI / Son retour en Suisse
Claude Covassi: Menes
Communiqué ATS/SDA: ULTIMATUM
Claude COVASSI / Son audition par la Délégation des Commissions de Gestion
Covassi: lettre à la Delegation des Commissions de Gestion
Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Lettre à Monsieur Hofmann et La Délégation des Commissions de gestion
Claude Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Affäre Covassi: Wer trägt die Verantwortung?
Communique a l’ATS-SDA
Streng öffentlich: Ex-Spion droht Geheimdienst bloßzustellen
Schweiz: Covassi – der Spion, der in die Kälte kam …
Vereitelte Schweizer Geheimdienst Terroranschlag auf El-Al?

vermischtes

Carriles for President!

Karl Weiss – Da nun gerade ein Posten frei ist für eine wirklich verdienstvolle Persönlichkeit, nachdem unser lieber Freund Wolfowitz durch eine hässliche Schmutzkampagne verfluchter linker Hetzer gezwungen wurde zurückzutreten, ist es an der Zeit, sich einer Persönlichkeit zu erinnern, die nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten bewiesen hat, den höheren Ruhm unseres geliebten amerikanischen Vaterlands zu dienen: Luis Posada Carriles!


Weltbank Erfahrung? Nein, aber Flugzeug mit 74 Personen an Bord in die Luft gesprengt

Natürlich werden gewisse interessierte Kreise nun mit dem Argument kommen, Carriles habe keine einschlägigen Erfahrungen, aber das lenkt nur vom Kern der Frage ab. Welche einschlägigen Erfahrungen hatte Wolfowitz? Na, sehen Sie! Welche einschlägigen Erfahrungen hatte Bolton für das Amt des UNO-Botschafters? Na, sehen Sie! Welche Erfahrungen hatte Gonzales (auch Amerikaner mit Latino-Abstammung) für den US-Generalstaatsanwalt? Na, sehen Sie! Was hatte der Chef der FEMA (verantwortlich für das New Orleans-Desaster) vorzuweisen außer ein Republikaner zu sein? Na, sehen Sie!

Für eine verantwortliche internationale Spitzenaufgabe, der natürlich auch eine Anzahl von gut bezahlten Posten für Familienangehörige und Geliebte beinhaltet, braucht man vor allem Männer der Tat, Männer, die in ihrer Vorgeschichte bewiesen haben, auch den Tod nicht zu scheuen, wenn es darum geht, zum höheren Ruhm unserer geliebten amerikanischen Nation beizutragen.


Weltbank Erfahrung? Nein, aber den Tod von tausenden US- Soldaten und Zivilisten im Portfolio

Das hat Wolfowitz bewiesen und so hat es Carriles. Wolfowitz war der entscheidende Planer für die Demokratie, die unsere hochverehrten Truppen dem Irak gebracht haben. Er hat sich den Hass aller Terroristen der Welt zugezogen, indem er den weisen Plan der Übernahme der Macht im Irak durch unserer großen Nation wohlgesonnene Politiker entwickelt und in die Tat umgesetzt hat. Hunderttausende von Terroristen wurden seitdem dort ausgeschaltet. Nur bösartige linke Hetzer behaupten, das seinen Zivilpersonen gewesen.

Schließlich – wie will jemand Zivilpersonen und Terroristen unterscheiden? Na, sehen Sie!

In ähnlicher Weise hat sich auch Carriles verdient gemacht. In seinem Fall war es ein ganzes kubanisches Flugzeug voller Terroristen. Er hat es in die Luft gejagt. So hat auch er sich den Hass aller Terroristen – und natürlich der bösartigen linken Hetzer – zugezogen und schwebt, wie Wolfowitz, täglich in Lebensgefahr.

Natürlich behaupteten diese linken Hetzer später, es habe sich um ein Flugzeug voller kubanischer Zivilpersonen gehandelt – aber man weiß ja, von wo solche Aussagen kommen. Alle Kubaner, die auf der richtigen Seite stehen, leben längst in Miami und Umgebung. Wer dort in Kuba blieb, ist sowieso ein Terrorist. Hat man nicht gerade wieder Fidel Castro zugejubelt? Na, sehen Sie!

Jeder weiß schließlich, die üble Achse des Bösen erstreckt sich von China über Nordkorea und den Iran nach Venezuela und endlich nach Kuba. Übrigens habe ich gehört, wir sollen jetzt auch Russland mit in diese Aufzählung einbeziehen, nachdem der dortige Präsident, der bezeichnenderweise so ähnlich heißt wie das Wort Hure auf Spanisch, es gewagt hat, der lieben Freundin des großen amerikanischen Volkes, der Deutschen Merkel, Widerworte zu geben. Nachdem sie ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, er dürfe Demonstrationen von Oppositionellen nicht unterdrücken, hatte der es doch tatsächlich für nötig befunden, Frau Merkel zu sagen, sie habe ja auch Demonstrationen gegen den G8-Gipfel in ihrem Land verbieten lassen.

Der Mann versteht offenbar nicht: Es gibt gute Opposition, das ist jene, die wir mit unserer CIA unterstützen und es gibt böse Opposition, das sind die bösartigen linken Hetzer. Hat man doch bei diesen Leuten, die dort an einem heiligen Ort in Deutschland (jedenfalls heißt der so) gegen unsere geliebten Führer demonstrieren wollen, terroristisches Material gefunden: Wecker, Drähte und China-Böller. Da hätten sie doch den ganzen Gipfel mit in die Luft sprengen können! Jeder weiß doch: Wecker, Drähte und China-Böller sind das tägliche Brot der Terroristen.

Und noch mehr, man hat auch Flaschen dort gefunden und außerdem Benzin und Öl, versteckt im Tank und im Motor eines Autos in der Garage, womit man ja, wie jeder weiß, Molotov-Cocktails herstellt, also eine offensichtliche terroristische Vereinigung!

So war es doch tatsächlich so, dass eines dieser Länder der Achse des Bösen, Venezuela, Carriles eingesperrt hatte mit der Anklage des Terrorismus, so als ob Bombenanschläge von der Seite der Guten Terrorismus wären. Lächerlich! Glücklicherweise konnte er aber aus dem Gewahrsam der Bösen fliehen und kam in unser herrliches Heimatland Amerika.

Wie, damals war Chávez noch gar nicht an der Macht in Venezuela, sondern ein US-freundlicher Präsident? Na, jedenfalls muss es auch schon damals böse Kräfte in Venezuela gegeben haben, sonst hätten sie ja einen Helden wie Carriles nicht eingesperrt.

Auch die lange Gefängnisstrafe, zu der er in Panama, zum Glück in Abwesenheit, verurteilt wurde, wegen terroristischer Morde und Anschläge, ist natürlich nichts als ein Komplott der Bösen mit den Linken, denn es war doch offensichtlich, er hat in Zusammenarbeit mit der CIA gebombt, wenn nicht sogar in deren Auftrag. Na gut, bei einem seiner Bombenanschläge wurde auch ein Italiener getötet, aber das ist eben der Preis, den man zahlen muss, will man die Welt frei halten von Terroristen und linkem Gesindel.

Da nun jeder weiß, die CIA ist der konzentrierte Ausdruck des Guten und der Demokratie auf der Welt, so ist es ja völlig logisch, man kann ihn unmöglich an Panama (oder gar Venezuela) ausliefern, das wäre ja Verrat an der eigenen Sache!

Es gab aber immerhin schlechte Menschen in Amerika, die ihn sogar ins Gefängnis gebracht und angeklagt haben. Daran sieht man, auch hier, im Land der Freien, in der Heimat der Mutigen, gibt es dunkle Gestalten, die anscheinend ähnlich wie die bekannten linken Hetzer nicht verstehen, Gut und Böse zu unterscheiden.

Nun hat das Gericht in Miami (wo sonst?) aber endgültig festgestellt, der Mann ist selbstverständlich unschuldig und hat das Recht, sich in den USA aufzuhalten, so als ob man mit irgendeinem Recht hätte etwas anderes entscheiden können. Er wurde dementsprechend freigelassen und hat keine weiteren Probleme zu erwarten. Damit ist der Weg frei für seine Präsidentschaft bei der Weltbank.

Nun ist auch das andere Argument widerlegt, das jemand gegen die Präsidentschaft von Carriles bei der Weltbank hätte vorbringen können, denn Wolfowitz war natürlich eng verbunden mit der US-Regierung und mit den Organisationen, welche die Amerikaner beschützen, wie dem CIA und anderen. Nur ist nun auch klar geworden, das trifft ebenfalls auf Carriles zu. Auch er ist zweifellos intim mit offiziellen US-Stellen. Wahrscheinlich war und ist er die ganze Zeit Agent der CIA gewesen, nur dürfen die das natürlich nicht offen sagen.

Damit ist er geradezu prädestiniert für die Position in der Weltbank. Da nun Wolfowitz dort – wohl auch mit seiner Geliebten (vielleicht auch anderen, wie Freunden und Bekannten) -ausziehen wird, ist dann wohl auch Platz für eine Anzahl von Mitgliedern der Carriles-Familie. Nach letzten Meldungen brauchen dort 19 Personen einen gut dotierten Posten – ein Privileg, das einem Helden der Nation natürlich auch zusteht.

Da trifft es sich gut, dass die Europäer in der Weltbank gerade versprochen haben, wieder dem US-Präsidenten die Wahl des Präsidenten der Weltbank zuzugestehen, so wie das seit 1940 der Fall ist. Somit ist denn die wirkliche Unabhängigkeit der Weltbank von allen linken und terroristischen Kräften gewährleistet. Damit dürften die letzten Hindernisse auf dem Weg von Carriles in die Weltbank aus dem Weg geräumt sein.