SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Super Echo auf meine Vorstellungsshow

Dr. Alexander von Paleske —- 12.12. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Ex Bundesminister, Einkommensmillionär
SPD Kanzlerkandidat
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

drei Tage ist es nun her, dass ich meine Kandidatenrede gehalten habe. Nicht nur die stehenden Ovationen auf dem Parteitag waren überwältigend, auch das positive Echo in der deutschen Medienlandschaft war ganz, ganz grossartig: „Endlich ein echter Sozialdemokrat“.

Tenor: „Er kann es“ und das glaube ich mittlerweile selbst.

Keine Überraschung
Aber das ist keineswegs eine Überraschung:
Wochenlang hatte ich an der Vorbereitung dieser entscheidenden Rede gearbeitet, zwei Psychologen und zwei Politologen engagiert, finanziert mit den Euros aus meinen lukrativen Plauderrunden .

Vier Vorgaben für die Durchbruchsrede hatte ich mir und meinem Braintrust gegeben:

1. Das Herz meiner Parteifreunde zu erwärmen durch das Umhängen eines sozialen Mäntelchens

2. Meine von finanzieller Gier angetriebenen Plauderreisen vergessen zu machen, oder zumindest zu verharmlosen, und mich gleichzeitig etwas in Büsserhaltung zu präsentieren

3. Ein wenig aus meiner familiären Vergangenheit zu plaudern und mich sozusagen als „Steinbrück zum Anfassen“ darzustellen, als der „gute Mensch Peer von nebenan“

4. Ordentlich auf die Merkel einzudreschen-

Hervorragend gelungen
Ich kann jetzt mit grosser Zufriedenheit feststellen: Das ist hervorragend gelungen.


Ich auf dem Jubelparteitag
……….Blumen für den Super-Showmaster. Screenshot: Dr. v. Paleske

Ich habe meine(n) Parteifreunde(n)

– mit meinem sozialen Bla Bla odentlich eingeseift

– mich als der natürliche Verbündete für Rentner, untere Lohngruppen, Leiharbeiter etc dargestellt

– das Blaue vom Himmel versprochen, falls mein Klimmzug ins Kanzleramt erfolgreich sein sollte

– mit meinen Familiengeschichtchen zu Tränen gerührt

– versprochen, Menschlichkeit von Banken und Finanzmärkten einzufordern, und dabei natürlich unterschlagen, dass ich es war, der vor der grossen Wirtschafts- und Finanzkrise diesem Sektor als Minister durch Entfesselung quasi als Turbolader gedient hatte.

– versprochen, an den rot-grünen Reformen festzuhalten, und den Eindruck erweckt, diese Reformen hätten den sozialen Rechtsstaat positiv weiterentwickelt und nicht ausgehebelt durch fehlgesteuerte Gesundheitsreform, Hartz IV, Ich-AG, Ein Euro Jobs etc.

– wissen lassen, wie dankbar ich bin, dass sie die Wackersteine meiner Skandale geschultert haben, während ich mich an meinen eingesackten Euros erfreuen konnte.

Und natürlich der Merkel eins auf die Mütze gegeben:
„Wenn ich schwarz sehe, dann sehe ich rot“.

Hilfreiches Orakel
Besonders hilfreich, dass der Raucher Helmut Schmidt, das „Orakel von Hamburg-Langenhorn“, mit seinem blauen Dunst aus Menthol-Zigaretten mir paffend seine Unterstützung signalisierte: „Der kann es“.

Zwar brauchen wir für seine Pafferei jedes Mal eine Sondergenehmigung, aber der Respekt, den er in der deutschen Volksgemeinschaft geniesst ist so gross, dass es diesen Aufwand rechtfertigt.

Hinzu kommt, dass wir für den bevorstehenden Wahlkampf mit grosszügigen Spenden seitens der Zigarettenindustrie rechnen können..

Deutschland, ich bin angekommen, in der Partei, in den Medien und bald auch im Kanzleramt.

Seid alle in Stadt und Land ganz herzulich gegrüsst von Eurem
zukünftigen Bundeskanzler

Peer Bilderberg-Steinbrück

Keine Satire zu Peer Steinbrück
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, rot-grüne Reformen, und die Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen

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Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
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SATIRE

Israelischer Premier Benjamin Netanyahu zur Lage in Israel und seinen neuen (alten) Provinzen

Dr. Alexander von Paleske — 5.12. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Benjamin Netanjahu
– Premierminister –
Regierungspalais
Jerusalem
Israel

Guten Morgen Deutschland,
Guten Morgen alle hartnäckigen Freunde nah und fern der israelischen Land-Rückhol- Araber-Vertreibungspolitik in der Westba….äh ich meine in Judäa und Samaria.

Gute Botschaften
Während meines Staatsbesuchs in Deutschland und darüber hinaus rede ich zur Abwechslung mal Klartext und lasse die Katze aus dem Sack.

Ich habe ausserordentlich gute Botschaften betreffend unsere weitere Politik der Landrücknahme von diesen palästinensischen Siedlern.


Benjamin Netanyahu …….habe gute Nachrichten. Screenshot: Dr. v. Paleske

Unsere Rücknahme (Vertreibungs-)Politik im Ostteil unserer unteilbaren Hauptstadt Jerusalem macht weiter grosse und grossartige Fortschritte.

Viele Häuser, die diese in Jerusalem noch lebenden Palästinenser besetzt halten, haben wir schon unter fadenscheinigen Begründungen („illegal errichtet“ u.s.w.) zwangsenteignet und abgerissen, um dort komfortable Wohnungen für unsere jüdischen Zuwanderer aus aller Welt zu schaffen.


Zerstörung palästinensischer Häuser. Screenshot: Dr. v. Paleske

Araberfreies Jerusalem
Der Tag ist nicht mehr fern, an dem wir den Ostteil Jerusalems „araberfrei“ erklären können.

Aber wir sind von Natur aus Humanisten, und setzen nicht nur die Vertreibungspeitsche, sondern zwischendurch auch mal das Zuckerbrot des Abkaufs ein, indem wir weit über dem Marktpreis liegende Angebote für diese minderwertigen, nach unserer Auffassung ohnehin abbruchreifen Behausungen anbieten, und zwar dann, wenn unsere an den Haaren herbeigezogenen Zwangsräumungs-Begründungen nicht ausreichen, d.h. von unseren Gerichten nicht akzeptiert würden.

Umgreifender Schlag
Im Zuge unserer raumgreifenden Politik gegenüber den illegalen palästinensischen Siedlungen in den uns seit Jahrtausenden angestammten Gebieten, die von unvernünftigen westlichen Politikern immer noch als „Westbank“, oder sogar als „besetzte Westbank“ bezeichnet werden, holen wir jetzt zu einem umgreifenden Schlag mit der Errichtung von 3000 neuen Wohnungen aus: Wir expandieren von Jerusalem nach Osten und treiben gleichzeitig einen Keil in das von palästinensischen Siedlern noch gehaltene Gebiet hinein.


Neues Siedlungsgebiet (gelb) …..Keil in die Westbank
Screenshot: Dr. v. Paleske

Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: einerseits versperren wir dem Siedlerregime des Mahmoud Abbas in Ramallah den Zugang zum Ostteil Jerusalems, und zum anderen trennen wir damit dieses Westbankgebilde in zwei Hälften, zwei Homelands, die Araber des südlichen Teils können nicht mehr in den nördlichen Teil reisen und umgekehrt. Hervorragend.
Das bringt uns der Totalannexion einen bedeutenden Schritt näher.

Scheinbegründung
Natürlich hat die Begründung, der Siedlungsbau sei eine Antwort auf den angenommenen UN-Antrag, dem Phantasiegebilde Palästina einen „Beobachterstatus“ einzuräumen, nichts mit der Realität zu tun. Hier handelt es sich von unserer Seite um Propaganda und pure Scheinbegründungen.

Wir hatten die Pläne natürlich längst in der Schublade und warteten nur auf einen geeigneten Zeitpunkt, um loszulegen. Den sahen wir jetzt für gekommen, und schon rückten unsere Bagger aus. Das alles geht ja gar nicht ohne zeitaufwendige vorherige Planung.


Baustelle Neusiedlungsgebiet


Bagger bereits angerückt. Screenshots: Dr. v. Paleske

Während das Gejaule der westlichen Gutmenschen und unserer arabischen Feinde noch nicht verstummt ist, sind wir längst damit beschäftigt, weitere Landrücknahmen und weiteren Siedlungsbau in Angriff zu nehmen.

Idealer Zeitpunkt
Der Zeitpunkt ist auch aus anderen Gründen ideal: In Syrien tobt der Bürgerkrieg, ein Ende ist nicht in Sicht, die sind voll damit beschäftigt, sich gegenseitig an die Gurgel zu fahren, und interessieren sich zur Zeit in keiner Weise dafür, was wir hier so treiben.

In Ägypten steigt der neue Präsident völlig erwatungsgemäss zum vollen Mubarak-Nachfolger auf – im negativen Sinne versteht sich. Auf Diktatur folgt Diktatur.

Diese Muslimbrüder hatten sich ja zunächst gar nicht an dem Aufstand gegen Mubarak beteiligt, und sind auf den Zug gesprungen, als der schon in voller Fahrt war.

Die wollen jetzt die ganze Macht und einen islamischen Gottessstaat errichten, was natürlich die koptischen Christen, aber auch die Liberalen und die Linken unter den Moslems, die eigentlichen arabischen Frühlings-Revolutionäre wieder auf die Barrikaden treibt.
So sind auch die Ägypter zur Zeit voll mit sich selbst beschäftigt, und das wird auch noch eine ganze Weile so weitergehen. Von Zeit zu Zeit werden wir über unseren Mossad noch ein wenig Öl in dieses Feuer giessen.

Verschärfung von Schikanen
In der nächsten Zeit werden wir die Personenkontrollen und Schikane gegenüber den Arabern in Judäa und Samaria verschärfen, sodass die sich schliesslich wie in einem Gefängnis fühlen, und nur noch eine Idee haben: raus.

Das wird zu einer wahren Abwanderungswelle führen, und so werden wir Judäa und Samaria zum grossen Teil araberfrei machen. Den unbelehrbaren Rest pferchen wir dann in Homelands und Flüchtlingslager, wie dieses Gaza, und bombardieren es von Zeit zu Zeit, wenn die dort sich nicht benehmen können.

Vorbild für die Errichtung dieser Homelands ist Apartheid-Südafrika.

Klare Rechtspositionen
Wir haben klare Rechtspositionen, die unser Vorgehen rechtfertigen. Wer sich über diese Politik aufregt, der versteht offenbar nicht, dass sowohl Israel in den Grenzen vor dem Sechstagekrieg im Juni 1967, als auch Judäa und Samaria und natürlich Ost-Jerusalem seit biblischen Zeiten unser unveräusserbares jüdisches Eigentum sind. Wer immer danach kam, konnte sich ja an den fünf Fingern ausrechnen, dass wir dieses Land eines Tages zurückfordern würden.

Ersitzung mit der Folge des Eigentumsübergangs von jüdischem Land gibt es nicht, höchstens temporäre Nutzung, die wir jederzeit beenden können, wie wir das bei ca. 50% des Westjordanlandes bereits praktiziert haben.

Insofern ist die Lage völlig anders als bei den Ureinwohnern in Australien oder den Indianern in Nordamerika, die zu Recht von ihrem Land vertrieben wurden, weil sie völlig rückständig waren.

Eine Landrückgabe bei diesen Völkern ist deshalb selbstverständlich ausgeschlossen, auch wenn deren Vertreibung wesentlich kürzer zurückliegt, als die weit über 2000 Jahre der unsrigen.

Ausserdem haben diese Primitiv-Völker, anders als wir, nichts Schriftliches in der Hand, das ihnen die Rückkehr verspricht bzw. prophezeit.

Und die Bibel hat doch recht
Wir hingegen können uns auf die Bibel berufen,, bei deren extensivst-alttestatamentarischer (Falsch)-Interpretation, sich ein solcher Rückgabeanspruch zwingend herleiten lässt.Als Repräsentanten einer Hochkultur geniessen wir eben wesentlich weitergehende Rechte, als solche Primitivkulturen, das leuchtet eigentlich zwangslos ein.

Nur besonders Böswillige nennen uns deshalb Rassisten oder werfen uns Herrenrasse-Mentalität vor.

.


Besetzte Westbank – An Häuserwände gesprühte Siedlerparolen. Screenshots: Dr. v. Paleske

Freunde der jüdischen Land-Rückholpolitik, wir machen weiter auf dem biblisch vorgezeichneten Wege, und lassen uns nicht beirren.

Schalom

Euer Benjamin (Bibi) Netanyahu
Premier Israels

NACHTRAG
Interview der tagesschau mit der israelischen Historikerin Amar-Dahl:

http://tagesschau.de/inland/interview-deutschland-israel100.html

Eine Zwei-Staaten-Löung steht nicht auf der Tagesordnung

Amar-Dahl: …… Das zionistische Israel versteht sich so, dass das Land Israel (einschliesslich besetzter Westbank und Ost-Jerusalem) dem jüdischen Volk gehört, und damit auch dem jüdischen Staat. Das ist seine grundsätzliche ideologische Überzeugung. Deswegen hält es Regierungschef Benjamin Netanjahu auch für ein Gebot, diese Gebiete weiter jüdisch zu besiedeln. Eine Zwei-Staaten-Lösung steht gar nicht auf der Tagesordnung. Das ist eine Sache, die Israel nicht nur nicht will, sondern auch bekämpft. Und diese Politik kann Deutschland wahrscheinlich auf Dauer nicht unterstützen.

tagesschau.de: Israel will gar keine Zwei-Staaten-Lösung?

Amar-Dahl: Israel kann es nicht. Es ist auch im Land kein Thema. Auch nicht im Wahlkampf. Auch die Opposition spricht nicht davon. Netanjahu redet zwar mit dem Ausland über eine Zwei-Staaten-Lösung, aber nur aufgrund des außenpolitischen Drucks.

tagesschau.de: Also führt Israel die anderen Länder an der Nase herum?

Amar-Dahl: Das kann man so interpretieren.

Keine Satire
Im Schatten der Nahostkonflikte: Tägliche Attacken israelischer Siedler auf Palästinenser und deren Eigentum in den besetzten Gebieten
Günter Grass, ein Gedicht und das Jerusalem-Syndrom

SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich bin politisch groggy, aber ich mache trotzdem weiter

Dr. Alexander von Paleske — 25.11. 2012 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück
MdB, Ex Bundesfinanzminister
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Tag Deutschland,

für mich hatte der Wahlkampf mit meiner Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten erfreulich begonnen. Mittlerweile jedoch, nachdem meine finanziell ausserordentlich lohnenswerten Vortragsreisen mit der DB-Bahncard des Bundestages – selbst zu notleidenden Gemeinden – bekannt wurden, stehe ich im Augenblick etwas mit dem Rücken zur Wand.

Als begnadeter Redner, Döneken-Erzähler, und argumentativer Draufdrescher (Dreschflegel) werde ich aber nicht aufgeben, auch wenn meine Lage zur Zeit etwas verzweifelt ist: Ich bin zwar groggy, politisch gesehen, aber ich mache trotzdem weiter: „down but not out“.

Den Grünen ein Dankeschön
Zunächst einmal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an die Adresse der Grünen, die – vordergründig – an mir und den Sozialdemokraten als heilsame Zunkunfts-Apostel für Deutschland in Nibelungentreue festhalten – bis zum Wahltag jedenfalls.

Und dies trotz all der Skandale, die ich entweder seit meiner Nominierung zum Kanzlerkandidaten verursacht habe, bzw. die seitdem der Öffentlichkeit durch niederträchtige Journalisten bekannt gemacht wurden.

Insbesondere hat mir mein Bilderberg-Kollege Jürgen Flaschenpfand-Trittin imponiert, der es mit politischen Parolen von vorgestern geschafft hat, die Grüninnen und Grüne hinter sich zu versammeln unter dem politisch tiefschürfenden und vorwärtstreibenden Motto: Zusammen hält besser.

Klarstellungen zu unberechtigten Vorwürfen
Ich möchte die Gelegenheit hier aber auch benutzen, um Klarstellungen zu treffen::

1. Zu Lustreisen der WestLB mit angeblicher Bestechungs-Schlagseite

2. Zur wieder zurückgenommenen Nominierung des hochkompetenten „Heuschrecken“-Mitarbeiters Roman Maria Koidl in mein Wahlkampfteam.

ad 1) Zwar war ich Vorsitzender des Verwaltungsrates und des Präsidialausschusses der West-LB. An deren Lustreisen aber, das möchte ich ein- für allemal klarstellen, habe ich nie teilgenommen. Dazu liess mir mein vollgestopfter Finanzaufbesserungs–Vortragskalender gar keine Zeit.

Was nicht heissen soll, ich hätte derartige Angebote von vorneherein abgelehnt, aber auch hier gilt es, die Prioritäten richtig zu setzen.

Heuschreckengeschichten
ad 2) Dann: Die Nominierung eines ehemaligen „Heuschrecken“-Mitarbeiters namens Roman Maria Koidl, der sich insbesondere durch die Formung von Begriffen wie „Schlipswichser“ und „Flitzpiepen“ einer breiteren Öffentlichkeit in ausserordentlich positiver Weise bekannt gemacht hat.

Hier muss ich klipp und klar sagen, dass der Satz

„Einmal Heuschrecke immer Heuschrecke

völlig unzutreffend ist.

Genau so wie Wanderheuschrecken ja auch nicht als Heuschrecken geboren werden, sondern mehrere Metamorphosen durchmachen, kann sich ja auch ein Heuschrecken-Mitarbeiter durchaus zu einem tüchtigen Sozialdemokraten weiterentwickeln. Hier sind schnelle Vorurteile völlig fehl am Platz.

Auch dass die Heuschrecke, für die dieser Koidl arbeitete, Cerberus (Kerberus, deutsch: Höllenhund) hiess, ist eigentlich eher als ein ausgesprochen positives Omen zu bezeichnen.

Schmeisse nicht hin
Ich bin mir meiner ausserordentlich schwierigen Lage natürlich voll bewusst, kann aber doch nicht einfach den Bettel hinschmeissen, oder, wie ich es in der vergangenen Woche vor ausgewählten, mir ausserordentlich freundlich gesonnenen Journalisten im Jägerlatein so ausgedrückt habe:

Man kann doch nicht nach dem Motto verfahren: Wenn das so ist, Herr Förster, dann lege ich das Reh auf die Lichtung zurück.

Deutschland, ich bin Deutsche Eiche, und falle nicht um.


Das bin ich: Deutsche Eiche, etwas mit dem Rücken zur Wand, und öfter mal mit der DB-Bundestags-Bahncard unterwegs

Gute Nacht Deutschland

Peer Bilderberg-Steinbrück

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Zu den Grünen
Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft
Claudia Roth an die grüne Basis: „Das werdet ihr noch bereuen“
Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA
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Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft

Dr. Alexander von Paleske — 17.11. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Katrin Göring-Eckardt
Grüne Berufspolitikerin
Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
z.Zt Grünen-Versammlung
Hannover

Liebe deutsche Volksgemeinschaft,

für alle, die mich jetzt erst kennenlernen: Ich heisse Katrin Göring Eckardt, oder einfach KGE, bin 46 Jahre alt, im Osten als Tochter eines Tanzlehrers geboren, habe auch mal ein paar Jahre in Leipzig Theologie studiert, aber keinen Abschluss geschafft, äh, ich meine gemacht..

Einen erlernten Beruf habe ich deshalb eigentlich nicht, aber den brauche ich als Berufs-Politikerin auch nicht, „Learning by doing“.

Auch die seinerzeitige Grün-Ikone, der grösste deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) unser Joseph Martin (Joschka) Fischer hatte ja keinen erlernten Beruf, sondern nach dem Volksschulbesuch bei Machiavelli, und dem Mittelschulabschluss bei Professor Kalauer, rasch die staatliche Schule verlassen. Er wusste, dass die Schule des Lebens, die niemand schwänzen kann, auf ihn wartete, die ihn bis zum nunmehrigen Industrie-Klinkenputzer formte.

Mein Lebensmotto
Ich bin jetzt die neue Bundestagswahl-Frontfrau der Grünen, und habe vertrauensmässig die Granate-Renate Künast und die Aufrege-Roth bei unserer Mitglieder-Urabstimmung abgehängt.

Zwar sind meine Reden oftmals langweilig, mir fehlt insbesondere diese aufmischende Permanenz-Aufgeregtheit der Roth und dieses Gegeifere der Granate-Künast, aber das haben unsere Mitglieder offenbar als äusserst wohltuend empfunden.

Mein Lebens-Motto war damals als Studentin, wie heute als führende bundesdeutsche Politikerin:

Besser fromm als akademisch tiefschürfend.

Rot-Grün-Faselei
Im Bundestagswahlkampf werden wir als Frontkämpfer, also mein Flaschenpfand-Bilderberg-Jürgen und ich, die Wähler über unsere wahren Ziele natürlich täuschen, und etwas von „Rot-Grün“ faseln.

“ Grün oder Merkel“ heisst unser total irreführender Wahlspruch.

Gemeinsam mit Flaschenpfand-Jürgen werde ich auf die Merkel verbal eindreschen. Nach der Wahl heisst es dann staatstragend: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

Wir tauschen einfach das „oder“ in ein „und“, schwupps heisst es dann „Grün und Merkel“, und schon steht die Koalition mit der CDU/CSU.

Bilderberg-Steinbrück fix und foxi
Eine andere Koalition kommt für uns ja nach dem Fehlstart des Peer Bilderberg-Steinbrück gar nicht in Frage.

Nun stellt sich auch noch heraus, dass dieser „Abzocker“ mit seiner Bundestags-Bahncard zu seinen lukrativen Plauderrunden angereist kam. Das würde sich nicht einmal ein halbwegs anständiger sparsam-geiziger Schotte erlauben.

Nein, der Bilderberg-Peer hat fertig, total fertig, fix und foxi.

Habe gute CDU/CSU-Kontakte
Ich selbst habe ja seit jeher sehr gute Kontakte zur CDU, fühle mich von deren christlichen Werten durchaus angezogen. Selbst der CSU-Beckstein bemerkte kürzlich, wie beeindruckt er von meiner Frömmigkeit ist.

Keinen Beat ungetanzt lassen
Mein besonderes Hobby ist das Tanzen, komme ja aus einer Tanzlehrer-Familie, und mein diesgerichteter Wahlspruch heisst:

Keinen Beat ungetanzt lassen.

Natürlich besteht in unserer Partei eine gewisse Besorgnis, insbesondere auf dem linken Flügel, was das denn politisch heissen soll, aber ich lasse die Katze erst nach der Bundestagswahl aus dem Sack.

Bis dahin hänge ich mir ein sozial-besorgtes Mäntelchen um , fordere drastische (unbezahlbare) Erhöhungen von Sozialbezügen, schwafele über die Sozial-Benachteiligten, die wir nicht zurücklassen dürfen, und mache vergessen, dass ich an vorderster Front die Schröder-Grün-Hartz IV – Agenda seinerzeit mit durchgepeitscht habe.

Zitat:

„Hartz 4 erfüllt wichtige grüne Forderungen, die das Arbeitslosengeld II zu einem Schritt in Richtung Grundsicherung machen. Mit der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe wird eine aktivierende Grundsicherung geschaffen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichert und die Aufnahme von Erwerbstätigkeit fördert.“

Zwar haben wir Grüne kein substantielles Programm für die Lösung der wirklich drängenden Probleme: die sich ausbreitende Armut und Arbeitslosigkeit in Europa, die Finanz- und Bankenkrise, die Massentierhaltung und Antibiotikaresistenz, aber wir haben flotte Sprüche und Aktionen drauf.


Mit solchen Leersprüchen werden wir die deutsche Volksgemeinschaft im Wahlkampf benebeln

Auf dem Parteitag habe ich die Delegierten zu Beifallstürmen hingerissen, als ich meine Schultern im Takt der Musik zuckte und meine beiden Daumen in die Höhe warf und Merkel-nachäffend spreizte, wie bei einem Disco-Ausdruckstanz. Sozusagen Grün-Light.


Beifallsstürme für meinen Tanz-Auftritt mit Merkel-nachäffender Daumenspreizung. Links neben mir mein Mitkämpfer, der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin.

Deutsche, Ihr müsst uns wählen, denn Grün heisst Zukunft, jedenfalls mit mir und dem Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin

Herzliche Grüsse aus Hannover

Katrin Göring-Eckardt
Grüne Berufspolitikerin

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Zu Peer Bilderberg-Steinbrück
Peer Bilderberg-Steinbrück: Warum sollte ich spenden, wenn die Banken auch abkassieren?
Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?
Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin
Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
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Charlotte Roche schreibt an NRW-MdL Piratin Birgit Rydlewski: Wunderbar, Du mutige Entschämerin

Dr. Alexander von Paleske — 14.11. 2012 —-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Charlotte Roche
Autorin literarischer Kostbarkeiten
Köln Mülheim

An
Birgit Rydlewski
Studienrätin und NRW-MdL
Landtag
Düsseldorf

Liebe Gesinnungsgenossin Birgit,

ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zu Deiner Twitter-Schamlos-Offensive.

Ganz Deutschland spricht über Deine neue Form der Piraten-Transparenz, die einen ungehinderten Blick auch in die intimsten Ecken einer Piratin erlauben.

Besonders gefallen haben mir Deine Tweets über das geplatzte Kondom bei einem One Night Stand, und die mitfühlenden Kommentare der Twitter-Schamlos-Follower dazu. Transparenz im besten Piraten-Sinne. Dass die BILD Dich als Twitter-Luder bezeichnet braucht Dich dabei überhaupt nicht zu stören.


Birgit Rydlewski ….kein twitter-Luder sondern hochprogressive Entschämerin.

Natürlich war auch ich erleichtert, dass Du weder HIV, Hepatitis B,C, Gonorrhoe (Tripper), harten oder weichen Schanker Dir dabei geholt hast, oder sonstige durch Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten, wie Krätze oder Herpes genitalis einfingst.

Glückwunsch!

Sehr zufrieden
Ich kann mit Zufriedenheit feststellen, dass meine hochliterarische Schamlos-Offensive mit meinen beiden Büchern Stossgebiete und Feuchte Liebe – aus dem Reich der literarischen Sumpfblüten Früchte getragen hat.

Nicht nur die Euros aus diesen (Schein-)Aufklärungswerken marschierten in meine Schatulle, und machten mich sehr, sehr glücklich. Auch dass nun durch hochanständige Opinion-Leader, wie Du es, liebe Birgit, zweifellos bist, diese Ideen weiteste Verbreitung finden. Grossartig!.

Ermutigungseffekt sicher
Ich kann mir vorstellen, dass davon ein grosser Ermutigungseffekt auch für andere Intellektuelle ausgeht, sich ebenfalls mit freizügigen Tweets an die Öffentlichkeit zu wenden.

Hochzeitsbilder mit einem Brautkleid im Wind, wie von dieser NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, das ist einfach völlig unzureichend. Wir brauchen den ungehinderten Blick in die Schlafzimmer, am besten auch geräuschmässig.


Hannelore Kraft ganz in Weiss …….reicht nicht, wir müssen in die Schlafzinmmer.

.
Aus unseren enttabuisierenden Schneebällen muss eine wahre Entschämungs-Lawine werden, damit endlich die deutsche Volksgemeinschaft von allen erotischen Fesseln und Scham befreit wird, sexuelle (Schein-)Befreiung oder auch „neuer Feminismus“ von mir so benannt.

Lass Dich bitte nicht von diesen verklemmten und vergreisten Landtagsmitgliedern beeindrucken oder gar einschüchtern. Wie Du zu recht tweetmässig festgestellt hast, sind viele von denen gar nicht mehr sexuell aktiv.

In diesem Sinne: Weiterhin fröhliches, ungehindertes und schamloses Getwittere

Sei ganz herzlich gegrüsst

Charlotte Roche
Skandalnudel, (Schein-)Sexual- und Sozialaufklärerin
Verfasserin literarischer Jahrhundertwerke

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SATIRE

Claudia Roth an die grüne Basis: „Das werdet ihr noch bereuen“

Dr. Alexander von Paleske —– 11.11.2012 —-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Claudia Aufrege-Roth, MdB
Grüne in vorläufigen Wartestand
Noch-Grünen-Vorsitzende
Reichstagsgebäude
Berlin

Liebe Grüninnen und Grüne,

ich will es nicht bestreiten: Das Wahlergebnis gestern war eine tiefe Demütigung für mich. Gerade ich, die wie ein „Eichhörnchen auf Ecstasy“ die Gesellschaft mit meinen aufgeregten, tiefschürfenden Polit-Beiträgen immer wieder aufgemischt habe, wie kein(e) andere(r).

Da hätte ich einfach mehr Anerkennung verdient, oder wenigstens mehr Dank.


Claudia Roth ….ihr werdet bereuen

Stattdessen wurde ich mit dem jämmerlichen Ergebnis von 26.18% von der grünen Basis abserviert. Das werdet Ihr noch bereuen.

Langweilige Göring Eckardt
Diese Katrin Göring-Eckardt mit ihren langweiligen Reden kann weder die Gesellschaft polarisieren, noch ihre Zuhörer mitreissen. Denen schlafen vielmehr Hirn und Füsse ein.


Katrin Göring-Eckardt ….eingeschlafene Füsse

Dabei wäre es notweniger denn je, emotional die Wähler gegen die CDU aufzubringen, weil inhaltlich sich ja nur noch geringe Differenzen zeigen.

Natürlich wollen wir mit aller Macht zurück, an die Berliner Fleischtöpfe, wobei die Option mit der SPD, wegen des Abkassierers Peer Bilderberg-Steinbrück sich eher zu einer Fata Morgana mausert.

Option mit der CDU
Aber dann bleibt ja noch die Option mit der CDU, die wir natürlich vor der Bundestagswahl nicht rauslassen können, nicht rauslassen dürfen.

Erst nach der Wahl wollen wir staatstragend verkünden, dass angesichts der grossen gesellschaftlichen Probleme wir uns nicht der Verantwortung entziehen können, eine Koalition mit der CDU einzugehen, also die Merkel schlucken müssen.

Aber diese Göring-Eckardt sieht wie eine langweilige Kopie der Merkel aus, und das spüren die Wähler instinktiv:

„Warum soll ich die Kopie wählen, dann lieber gleich das Original“.

So wird für uns in der Mitte wählermässig nichts zu holen sein.

Nur ein Fehler
Der einzige Fehler, den ich mir vorzuwerfen habe: dass ich mich nicht intensiv genug darum bemüht habe, zu der Bilderberg-Verschwörerkonferenz eingeladen zu werden, wie mein Grosser Grüner Genosse Jürgen Flaschenpfand-Trittin.

Aber das lässt sich ja nachholen.

Grüninnen und Grüne, ich werde nicht in der politischen Versenkung verschwinden, dazu bin ich viel zu sehr politisches Alpha-Wesen. Ich werde auch keinen Club gefallener Grüninnen mit der Künast gründen. Nein, Ich warte auf meine Chance. Und die wird kommen. So wahr ich Claudia heisse.

Glückauf

Claudia Roth

Mehr von Claudia Roth
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Granate-Renate Künast an Bilderberg-Steinbrück: „Tritt ab, Peer, Du hast fertig“

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Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?
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SATIRE

Granate-Renate Künast an Bilderberg-Steinbrück: „Tritt ab, Peer, Du hast fertig“

Dr. Alexander von Paleske — 9.11. 2012 — ..
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Granate-Renate Künast
Spitzengrüne, Currywurstliebhaberin und MdB
Reichstagsgebäude
Berlin

An
Peer Bilderberg-Steinbrück
MdB, Ex Finanzminister
Einkommensmillionär
Noch SPD-Kanzlerkandidat
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Morgen Peer,

ich fordere Dich auf, von Deiner Kanzlerkandidatur sofort zurückzutreten, um wenigstens ein Minimum an Chancen zu wahren, sodass auch wir Grünen in einer Rot-Grünen Koalition wieder an die Berliner Fleischtöpfe kommen.

Auf Aussenminsterin eingestellt
Ich hatte mich innerlich schon darauf eingestellt, Vizekanzlerin und Aussenministerin zu werden, und damit die Nach-Nach-Nachfolge unserer berühmt (berüchtigten) Ikone, dem jetzigen Industrie-Klinkenputzer Joseph Martin (Joschka) Fischer anzutreten.

Vertrauen verspielt
Mit Deinem Vortragstourismus zu den Bankern, und Deinem unverschämten Honorar von der Klamm-Stadt Bochum für ein wenig Plauderei, einer Stadt, wo die Arbeitslosigkeit 9,8% beträgt, also weit über Landesdurchschnitt, wo die pro Kopf-Verschuldung 4300 Euro erreicht hat, und selbst Stellen für Friedhofswärter gekürzt werden mussten, hast Du jegliche politische Glaubwürdigkeit verspielt.

Schlimmer noch: dass Du auch noch die Transparenz als Kennzeichen für Diktaturen bezeichnet hast, ist eine einzigartige politische Saublödelei, und ein Fressen nicht nur für die Piraten.

Hast fertig
Peer, du hast fertig. Die Zustimmungswerte sind so in den Keller gerauscht, wie zuletzt nur bei Wulff, als dessen Finanzaffären aufflogen.


Renate Künast …….Du hast fertig, Peer, mit Dir nicht an die Berliner Fleischtöpfe.

Um weiteren Schaden von / für Volk und Vaterland, die Grüne Fleischtopf-Zukunft, vor allem aber der SPD abzuwenden, fordere ich Dich hiermit auf, sofort von Deiner (aussichtslosen) Kanzlerkandidatur zurückzutreten, und den Weg für den lieben Steinmeier freizumachen. Je schneller je besser.

Solltest Du weiter an Deiner Kandidatur festhalten, werden wir auf brutalstmögliche Distanz zu Dir gehen. Wir wollen schliesslich nicht mit Dir versinken.

Gute Nacht Peer

Granate Renate Künast
Obergrüne

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Peer Bilderberg-Steinbrück: Warum sollte ich spenden, wenn die Banken auch abkassieren?

Dr. Alexander von Paleske — 3.11. 2012 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück
Einkommensmillionär, MdB
Ex Finanzminister
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Abend Deutschland,

da die Medien-Hatz gegen mich einfach kein Ende nehmen will, sehe ich mich hier zu einer erneuten Klarstellung gezwungen:

1. Ich habe für meinen hochwissenschaftlichen Atrium-Talk-Vortrag bei den Stadtwerken der in Finanznot befindlichen Stadt Bochum 25.000 Euro eingesackt. Dieses Honorar ist mehr als gerechtfertigt, angesichts der Dauer des Vortrags und des (körperlichen) Gewichts meiner Person.

2. Die Tatsache, dass die Stadt Bochum, der die Stadtwerke gehören, völlig klamm ist, und eine der Haupteinnahmequellen, die Opelwerke, von der Schliessung bedroht sind, kann mich bei meinen Honorarforderungen kalt lassen, schliesslich muss ich dafür sorgen, dass auch bei mir zu Hause Brot auf den Tisch kommt.

3. Dass alle meine Atrium-Talk-Vortragsvorgänger, wie Grönemeyer Maffay und Gauck ihr Honorar gespendet haben, ist für mich völlig belanglos: Gauck ist Gauck, Grönemeyer ist Grönemeyer, Maffay ist Maffay und ich bin ich.

4. Die klamme Lage der Kommunen kann mich also kaum davon abhalten, ein anständiges Honorar für meine schweisstreibende Tätigkeit anzufordern.

Hier stehe ich standhaft in einer Linie mit den Banken, allen voran der Deutschen Bank, die sich auch nicht davon abhalten liessen, bei den hochverschuldeten Kommunen, und deren Versorgungsbetrieben, durch das Andrehen bzw. Aufschwatzen hochspekulativer Zinswetten als „Ausweg“ aus der drückenden Zinslast, ordentlich abzukassieren.

Als Beispiele (aus Hunderten) seien genannt:

– Hagen (51 Millionen Euro Verlust)

– Neuss ( 16 Millionen Euro Verlust)

Würzburg

Flensburg

Ravensburg

Göttingen

Solingen

Dortmund

Mülheim

Luebbecke

Pforzheim

Kreis Borken

.. usw. ….usw…..usw. ….

……..und aus den letzten Monaten

Neuruppin

Landsberg

Falkenstein

Steinfurt

Hückeswagen

Kamen

Lauterbach

Riesa

– Heiligengrabe

– Bad Sooden-Allendorf

Märkischer Kreis

Aber auch z.B. in Italien

oder Österreich

5. Ich habe deshalb meinen Anwalt beauftragt, den Stadtwerken Bochum ordentlich einzuheizen, damit diese Herrschaften endlich zugeben, dass von einer Spende in meinem Fall niemals, zu keinem Zeitpunkt, und überhaupt nicht die Rede war. Vielmehr es sich hier um einen gerechten Lohn für harte Arbeit gehandelt hatte..

Im übrigen gilt für mich der Wahlspruch:

„Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.“ (siehe hier)

Grosszügige Spenden und Angebote für gut dotierte Vorträge und Interviews nehme ich daher jederzeit und gerne entgegen.

So viel zur Klarstellung.

Gute Nacht Deutschland

Peer Bilderberg Steinbrück
SPD-Bundeskanzler in spe

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Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?

Dr. Alexander von Paleske — 31.10. 2012 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück
Einkommensmillionär, MdB
Ex Finanzminister

Karl Schiller Gedächtnisallee 66

Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich will heute einen Zwischenstand geben über meine Abwehr der niederträchtigen Pressekampagane, die einzig und allein das Ziel verfolgt, meinem Sturm auf das Bundeskanzleramt die Luft ausgehen zu lassen.

Transparent wie in Diktaturen
Ich habe jetzt transparent – wie sonst nur in Diktaturen üblich – meine Einkünfte, also meine Meilensteine auf dem Weg zum Einkommensmillionär, offengelegt.

Weil es so viele Vorträge waren, hatte ich glatt vergessen, zwei davon bei der Bundestagsverwaltung zu melden. Kann passieren bei den vielen Vortragsverpflichtungen, und ausserdem noch dem gelegentlichen Aufkreuzen im Bundestag.

Um gleich irgendwelchen Verdächtigungen entgegenzutreten: Ich leide keineswegs an Altersdemenz, ganz im Gegenteil. Mein Gehirn ist gespitzt wie ein ordentlicher Schulbleistift.

Keine Altersarmut für uns
Was meine Einkommenshöhe angeht, so kann ich nur sagen: weder in der Bibel, dem kommunistischen Manifest oder dem Godesberger Programm ist zu lesen, dass wir führende Sozialdemokraten unseren Lebensabend in Armut verbringen müssen bzw. sollten.

Es ist doch geradezu lächerlich von mir zu erwarten, dass ich meine Wohnung mit Ikea-Möbeln einrichte und am Hungertuche nage, nach diesem anstrengenden Politikerleben.

Im übrigen waren das alles bereits versteckte Wahlkampfauftritte, und wenn die Industrie den Strick, an dem wir sie finanziell aufhängen werden, uns auch noch bezahlt – umso besser.

Auch Schröder und Fischer
Auch Gasprom-Schröder, mein politischer Leuchtturm, und der GröDAAZ und Industrie-Klinkenputzer Joseph Martin (Joschka) Fischer, haben ja sich auch nicht auf ihrer schmalen Pension ausruhen wollen und können, angesichts ihres aufwändigen Lebensstils.

Ich beabsichtige, alsbald in Berlin von meinem hart erarbeitetem Geld, ein mindestens genau so grosses Haus mein eigen zu nennen, wie dieser Fischer.


Berliner Villa Joseph Martin (alias Joschka) Fischer im „sozialen Brennpunkt“ Grunewald

Fortschritte beim Wahlkampfteam
Auch bei der Zusammenstellung meines Wahlkampfteams mache ich Fortschritte.

Aber anders als mein Freund Gerhard (Schröder), der damals diesen wuchtigen Bodo Hombach engagierte, der alles „plattmachte“, was versuchte, sich dem Schröder in den Weg zu stellen, suche ich eher nach „Windhunden“ aus der Industrie, die alles der deutschen Volksgemeinschaft „verkaufen“ können: Von der Notwendigkeit des Verbuddelns von CO2, bis zu einer auch anderweitig zukunftslosen Politik des „weiter so“, die ich vehement vertrete.

Plattmachen kann ich natürlich selber, dazu brauche ich keinen Adjudanten.


Genosse Peer ….brauche keinen Adjudanten zum Plattmachen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Deshalb habe ich den Michael Donnermeyer in mein Wahlkampfteam geholt: er erfüllt alle oben genannten Voraussetzungen. Er wird mein Sprachrohr.

Michael hat sich in der Elektrizitätsindustrie bestens bewährt, und wird jetzt die noch unentschlossenen Wähler elektrisieren.

Dass er ausserdem ein Freund der Kohle ist, versteht sich von selbst, denn Kohle ist billig. Insbesondere wenn wir sie nicht aus der deutschen Erde buddeln, sondern einfach aus Kolumbien importieren, ganz egal, wie die das dort machen, welche Löhne die zahlen, und wieviele Bauern z.B. von der Kohlemine Correjon vertrieben wurden und werden, und wie die Gewerkschaftler dort behandelt werden.

Auch die Umweltverschmutzung dort geht uns wirklich nichts an, wir haben genug damit zu tum, bei uns die ökologische (Schein-)Revolution voranzutreiben.

Dieser Quatsch mit Internationalismus, den gibt es mit mir nicht.

Nahles – nein danke
Diese Andrea Nahles will ich auf gar keinen Fall in meinem Wahlkampfteam haben. Die vertreibt ja nur Wähler, anstatt sie anzulocken.

Der werde ich die Aufgabe geben, billige Druckereien ausfindig zu machen, die unsere Wahlkampfplakate drucken, und die Druckausführung zu überwachen. Das ist aber auch die äusserste Polit-Rolle, die ich dieser Links-Opportunistin im Wahlkampf zutraue und zubillige.

So und nun rein in den Vor-Wahlkampf!

Glückauf Deutschland, ich komme.

Herzlichst

Peer Bilderberg-Steinbrück
Bundeskanzler in spe

Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
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Hamburger Bordellbesitzer schreibt an Constantin Film: „Stelle mein Bordell als Drehort für Verfilmung von Schossgebete zur Verfügung“

Dr. Alexander von Paleske — 31.10. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Otto Anschaffer
Grosse Freiheit 6 / Ecke Reeperbahn
St. Pauli
Hamburg

An
Constantin Film
Feilitzschstraße 6
D-80802 München

Betr: Verfilmung des Feuchtgebiete-Romans Schossgebete

Sehr geehrte Damen und Herren,

darf ich mich zunächst vorstellen: Mein Name ist Otto Anschaffer und ich besitze mehrere Etablissements in Hamburgs Rotlichtbezirk.

Mit grosser Freude las ich heute, dass die von Charlotte Roche fabrizierte literarische Kostbarkeit Stossgebiete, äh, ich meine Schossgebete verfilmt werden soll.

Ganz aus dem Häuschen
Ich bin ganz aus dem (Freuden-)Häuschen vor Begeisterung, zumal die Verfilmung des hochanspruchsvollen teilautobiographischen Romans der Heroldin des neuen (Cosmopolitan-like Schein-)Feminismus, Charlotte Roche, mit einer Starbesetzung aufwarten kann.


Charlotte Roche ….Heroldin des neuen (Schein-)Feminismus: „Frauen sind total masochistisch

Starbesetzung
Oliver Berben, Sohnemax von Iris Berben, soll wohl den Regisseur machen. Er wurde durch eine hochpositive Reportage in der ZEIT gerade einem grossen Publikum so richtig nahegebracht.

Und in den weiteren Hauptrollen dann die Spitzen-Stars und Grosschauspieler Lavinia Wilson, Jürgen Vogel und Juliane Köhler. Sie werden dafür sorgen, dass der Roman möglichst detail- und geräuschgetreu auf die Leinwand kommt.

Eigentlich hatte ich ja Charlotte Roche und ihren Ehemann, Martin Kess, in den Hauptrollen erwartet, aber so ist es zweifellos besser. Die Stimme von Frau Roche scheint mir einfach nicht ideal dafür zu sein.

Mein Anliegen
Nun zu meinem Anliegen: Ich würde Ihnen sehr gerne eines meiner Bordelle als Drehort zur Verfügung stellen. Ein nicht unerheblicher Teil des literarischen Jahrhundertwerks spielt sich ja im Bett und auch im Bordell ab. Was kann da besser sein, als ein Original?

Meine Damen würden sich kostenfrei als Komparsen anbieten.

Wir gehen nämlich davon aus, dass nach der Uraufführung des Films, also ab Oktober 2013, es zu einem wahren Ansturm auf die Bordelle kommen wird, insbesondere von Paaren mit Beziehungsschwierigkeiten, wie diese in dem Gesamtkunstwerk dargestellten, aber nicht nur.

Bitte teilen Sie mir alsbald mit, ob Sie mein grosszügiges Angebot annehmen können.

Auch wir möchten gerne an vorderster Front mitmachen, wenn es darum geht, einen neuen (Schein-)Feminismus zu etablieren, der uns neue Kundschaft zuspült.

Herzliche Grüsse von (Freuden-)Haus zu Haus.

Ganz ergebenst

Otto Anschaffer

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