SATIRE

Fiona Grasser: Ich lade ganz herzlich zum tierischen Ball in Wien ein

Dr. Alexander von Paleske 29.10. 2012
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Fiona Pacifico Griffini Grasser
In den Sümpfen 1
Kitzbühel
Austrische Skandalrepublik

Guten Morgen Deutschland,

ich möchte alle Deutschen, die sich Anfang November 2012 in Wien aufhalten, oder die Möglichkeit haben, nach Wien zu kommen, ganz, ganz herzlich zum Wiener Tierball am 8.11. 2012 einladen. Dort soll Geld für arme Vierbeiner und anderes Getier gesammelt werden.

Meine Herkunft
Ich bin die Schirmherrin der Veranstaltung, stamme aus dem Hause Swarovski, einem Familienclan von 150 Mitgliedern, dem die edle austrische Kristall- und Schmuckfirma Swarovski mit einem Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro gehört.

Viele Mitglieder der austrischen High Society werden sich auf dem tierischen Wohltätigkeits- Aufgalopp ein Stelldichein geben. Darauf freue ich mich schon riesig.

Ich bin nicht nur selbst Mitglied des austrischen Jet-Sets, sondern natürlich auch ein grosser und grossherziger Tierfreund, und besitze vier Hunde, drei Hasen, zwei Katzen und vier Meerschweinchen.

Mein Motto
Ich habe ein ganz persönliches Motto für diesen hochwichtigen Ball, was wiederum das Resultat der unglaublichen politischen Verfolgungsjagden in meiner geliebten Alpenrepublik ist, deren Opfer mein lieber Gatte, Karl Heinz Grasser wurde, einst Finanzminister der (Skandal-)Republik Österreich, der beste, den unser geliebtes Alpenländle je hatte.


Das bin ich mit meinem lieben Karl-Heinz. Screenshot: Dr. v. Paleske

Mein Motto lautet daher:

Seit ich die Menschen kenne, liebe ich noch mehr die Tiere

Verfolgung eines Unschuldigen
Die linke austrische Kampfpresse hat meinen völlig unschuldigen Gatten jahrelang verfolgt, ihm Vetterleswirtschaft, Korruption und persönliche Bereicherung versucht anzuhängen, nachdem er beschloss, führender Politiker zu werden.

Zunächst begab sich mein Mann unter die Fittiche Jörg Haiders, des viel zu früh verstorbenen Rechtsaussen, Ausländerfeindes und Bewunderers hitlerscher Arbeitsmarktpolitik. Später dann unter die Fittiche der ÖVP, dem österreichischen Pendant zur deutschen CDU.

Mein Mann hat in mehreren hier (siehe unten) veröffentlichten Artikeln alle gegen ihn erhobenen (aus der Luft gegriffenen) Anschuldigungen nachhaltig und überzeugend zurückgewiesen.

Von Freunden im Stich gelassen
Was ihn aber am meisten empört, ist das undankbare und treulose Verhalten seiner ehemaligen Freunde, die mein Mann nicht nur protegiert hat, wie Heinrich Traumüller, den er zum Kabinettschef machte, sondern am geschäftlichen Leben unserer geliebten Skandalrepublik erfolgreich und lukrativ hatte partizipieren lassen, wie diesen Peter Hochegger, und noch einige andere.

Anstatt sich aus Dankbarkeit nun auf die Seite meines Mannes zu schlagen, und dessen Unschuld zu beteuern, sind diese Herrschaften im Untersuchungsausschuss des Parlaments umgefallen wie Zinnsoldaten .

Der Traumüller wurde nach seiner „Aussage“ in völlig verwirrtem Zustand von der Polizei aufgegriffen, offenbar hatte er ein extrem schlechtes Gewissen, meinen Gatten so in den Dreck gezogen zu haben.

Nun hat die Staatsanwaltschaft auch noch ein Verfahren wegen angeblicher Steuerhinterziehung eingeleitet , Verfolgung eines offensichtlich Unschuldigen ein anderes Wort dafür.

Gegen geltendes Recht
Unter Verstoss gegen geltendes Recht sind diese Berufsverfolger dann in das Büro seines Steuerberaters eingebrochen und haben illegal 35 Kartons Unterlagen mitgenommen, die mein Gatte diesem Steuerfachmann Peter Haunold zu treuen Händen übergeben hatte.

Nichts hatten diese Berufsverfolger in der Kralle gegen meinen Mann, also versuchten sie was bei dem Haunold zu finden.

Mein Mann war völlig niedergeschlagen über diesen Freundesverrat, und die rechtwidrigen Aktionen der austrischen Staatsanwaltschaft.
Ich habe ihn deshalb zu einem wunderbaren Shoppingtrip nach Mailand / Italien eingeladen, und ihn dort wieder aufgerichtet.

Rechtsstaat Liechtenstein
Glücklicherweise haben die (Winkel-)Gerichte in Liechtenstein es abgelehnt, den austrischen Verfolgern Zugang zu den Bankgeheimnissen meines Gatten dort zu geben. Wenigstens dort herrscht noch Rechtsstaatlichkeit.

Zum Tierball
Zurück zu meinem Tierball: Der Eintrittspreis beträgt lediglich 80 Euro, etwas was sich auch Sozialhilfempfänger leisten können, jedenfalls dann, wenn sie meine Ratschläge befolgen:

Sollen die Leute halt ihren Salat und ihre Tomaten auf ihren Terrassen selber züchten. Ich backe auch mein Brot selber, züchte mein Gemüse und trinke gerne Wasser statt Champagner.“

Servus

Fiona Pacifico-Griffini-Grasser
MAJS (Member of the Austrian Jet Set)

Zu Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser
linkÖsterreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser meldet sich wieder zu Wort
linkPost von Karl-Heinz Grasser, Ex Finanzminister Österreichs
linkÖsterreichs Ex- Finanzminister Karl-Heinz Grasser: Deutschland, jetzt rede ich
linkGuten Morgen Deutschland, ich bin KHG, der Karl-Heinz Grasser aus Wien

Zu Fiona Grasser
linkFiona Grasser: Hallo Deutschland, jetzt rede ich

Zur Skandalrepublik Österreich
linkHypo Alpe (Skandalpe-) Bank und BayernLB: Die schier unendliche Skandal- (Betrugs- Untreue-) Geschichte. Ein Update

SATIRE

Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann

Dr. Alexander von Paleske — 8.10. 2012 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Jürgen Flaschenpfand-Trittin, MdB
Grünes Mitglied des Bilderberg-Clubs

Reichstagsgebäude
Berlin

An
Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Bilderberg-Clubmitglied und Ex Bundesfinanzminister

Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Morgen mein lieber Peer,

ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem gestrigen Auftreten in der Jauch-Show

Wer wird der nächste Bundeskanzler“.

Die anwesenden Zuschauer haben es Dir durch vielfachen Szenenapplaus immer wieder gezeigt, wie sehr sie Deinen (schein-)progressiven Kurs der Runderneuerung der SPD, mir Dir an der Spitze auf dem Weg zur Regierungsübernahme in Berlin, begrüssen.


Hervorragend geschlagen – mit Plattituden und Witzchen

Rückenwind für Tour
Schöner Rückenwind für Deine jetzt beginnende Tour

Ich will da rein ins Bundeskanzleramt.“

Dass Du kein Programm hast, stört eigentlich nicht weiter. Wir Grüne haben auf viele Fragen der Zeit auch keine schlüssigen Antworten, allerdings deutlich weniger als die Piratenpartei.

Und genau wie Ihr von der SPD wollen auch wir Grüne wieder an die Berliner Fleischtöpfe.

Nicht aus der Reserve
Sehr erfreulich auch, dass Dich der Jauch gar nicht aus der Reserve locken konnte, Du vielmehr mit deinen Plattitüden und Witzchen die Lage völlig im Griff hattest.

Die volksdeutsche Öffentlichkeit ist offenbar diesen erbärmlichen Medien nicht auf den Leim gekrochen, die in unverschämter Weise versuchen, Dir Deine absolut hochverdienten – und deshalb gutbezahlten – Nebeneinnnahmen aufs politische Butterbrot zu schmieren.

Was kann schon daran falsch sein, seine eigene (Schein-)Kompetenz so teuer wie möglich an jedwede meistbietende (Banken-)Kundschaft zu verhökern. Erfolgreiche Selbstvermarktung nenne ich das, um die ich Dich sehr beneide.

Schweinejournalismus
Die Form des angreifenden Journalismus, das Fehlen jeglichen Respekts gegenüber uns politischen Leistungsträgern, habe ich schon vor einiger Zeit als „Schweinejournalismus“ gebrandmarkt: ein klarer Missbrauch der Presse- und Medienfreiheit in Deutschland.

Hinzu kommt, dass Du gegenüber den Banken und dem Kapital
keineswegs Dich knechtisch verhalten hast, sondern gerade mit der Deregulierung (Entfesselung) des Bankensektors, in Deiner Zeit als Bundesfinanzminister, als hochsouveräner Weihnachtsmann aufgetreten bist. Dass der Bankensektor für dieses mutige Vorgehen sich in vielfältiger Weiser dankbar zeigt, ist ja wohl zu erwarten gewesen.

Ich würde daher diese von Dir gestartete Gegenoffensive mit aller Kraft fortsetzen.

Auch das Orakel von Hamburg-Langenhorn, Helmut Schmidt, sollte ermuntert werden, ein paar unterstützende Worte in der nächsten Talkshowsendung fallen zu lassen.

Schon Vorgriff
Eigentlich waren Deine Döneken-Beiträge in der Jauch-Talkshow schon ein Vorgriff auf die Polit-Klamauksendung, die dieser Schadenfreude-Spezialist Stefan Raabschläger im November starten will, und wo ich schon fest zugesagt habe.

Die Deutsche Volksgemeinschaft will einfach Politik gerne als Klamauk sehen, und das können, das werden wir beide bringen. Insofern war gestern nur ein Anfang.

Besonders haben mir jedoch Deine Stellungnahmen in der Presse gefallen:

– „Transparenz gibt es nur in Diktaturen“,

wäre ja noch schöner, wenn wir unsere Schweigepflicht zur Bilderbergkonferenz brechen müssten.

– „Absurde Dämliche Kritik

– “In Wahrheit geht es einigen Kritikern darum, meine persönliche Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Das wird aber nicht gelingen“

– „Habe mich lupenrein verhalten

„Das schöne Gefühl , Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.“ (siehe hier)

So viel erst einmal für heute.

Glückauf für Rot-Grün!

Dein

Bilderberg-Kollege

Jürgen Flaschenpfand-Trittin

Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

Mehr Satire zu Trittin
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck

Mehr Satire zu den Grünen:
Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
Granate-Renate Künast an alle Grünen: So bekämpfen wir die Piraten

Satire zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Zu Stefan Raabschläger
Stefan Raab: Im November geht’s los – mit einer Polit-Klamaukshow
Stefan Raab schreibt an Charlotte Roche: Sauber gemacht
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab
Top-Nachricht der Woche: Stefan Raab stärkt Abteilung Unterschichtenfernsehen / Klamaukfernsehen / TV Witzchen

Stefan Raab muss Regierungssprecher werden

Keine Satire zu Raab
Stefan Raab, Schadenfreude und die fehlende Zivilcourage

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

SATIRE

Ursula Sarrazin: Morgen werde ich zur Bestsellerautorin im Aufmischerbereich

Dr. Alexander von Paleske — 30.9. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Ursula Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen Deutsche,

guten Morgen Mitglieder der Sarrazin-Fan-Bewegung.

Ich bin Usula Sarrazin, die Ehefrau des Bestsellerautors, politischen Metzgermeisters, nimmermüden Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Forschers, Ex Bundesbankers, Gendatenbankers, Entdeckers des Intelligenz-Sarrazin-Gens, Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultants, Hartz IV- Nahrungsmittelspezialisten, politisch-kaltduschenden Pofi-Aufmischers, selbsternannten Integrationsfachmanns und Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group, Dr. Thilo Sarrazin.


Das bin ich

Morgen findet ein historischer Moment in Deutschland statt:

Morgen werde ich mein Buch

„Deutschland braucht die Hexen nicht“

äh, ich meine

„Deutschland schafft die Hexen ab“

nein, wie komme ich bloss darauf

Deutschland Deine Hexen“

stimmt auch wieder nicht, vielmehr:

Hexenjagd“

Untertitel:

Ursula Sarrazins Leidensweg im Schulterrorbereich

vorstellen und auf den Markt werfen.


Werde bald tingeln gehen

Anschliessend werde ich – wie mein lieber Gatte – durch die diversen Talkshows tingeln und auf Deutschland-weite Lesereise gehen.

Rechne mit ungeheurem Anklang
Ich rechne mit ungeheurem Anklang, enormen Verkaufszahlen, die es mir und meinem Thilo ermöglichen alsbald in den warmen Tessin umzuziehen.

Ich trete mit der Veröffentlichung meines hochaktuellen Buches nicht nur in den Kreis der Bestsellerautoren ein, sondern ebenso in den Kreis der professionellen Aufmischer.

Zukünftig im Doppelpack
Wir Sarrazins stehen in Zukunft in den Bestsellerlisten quasi im Doppelpack. Und das ist jetzt keineswegs das Ende, nein, wir haben gerade erst so richtig angefangen.

Aber, anders als mein lieber Thilo, werde ich mich nicht aufs Aufmischen beschränken. Nein, ich werde vielmehr darstellen, welche einschneidenden Reformen wir im Schulbereich dringend brauchen.
Eigentlich keine Reformen, sondern Rückkehr zu dem, was ich während meiner eigenen Volksschulzeit selbst hochpositiv erlebt habe:

– Frontalunterricht

– Rohrstock

– Nachsitzen

– Abschreiben der Schulordnung und Strafen wie 60-100 mal an die Tafel schreiben: ich darf im Unterricht nicht stören

Aufstehen der Schüler, wenn der Herr Lehrer / die Frau Lehrerin den Klassenraum betritt

– Auswendiglernen ganzer Buchseiten zwecks Gedächtnistraining

– Beschneidung der Elternrechte im Schulbereich auf ein bedeutungsloses Minimum

Verteufelung der 68er-Bewegung im Geschichtsunterricht, einschliesslich der Kinderläden als anarchistische Auswüchse einer viel zu liberalen Gesellschaft.

Mein Motto
Mein Motto ist: Unterricht muss zwar nicht den Schülern, aber den Lehrern wieder Freude bereiten, gerade dann, wenn sie nur ungenügende pädagogische Fähigkeiten besitzen.


Genau so habe ich es den BILD-Qualitätsjournalisten erklärt

Deutschland, morgen wird ein wahrlich historischer Tag.

Deutsche, Ihr dürft Euch auf mein aufrüttelndes und zukunftweisendes Mach-Werk freuen

Gute Nacht Deutschland!

Seid ganz herzlich gegrüsst

Ursula Sarrazin
Volksschullehrerin i.R.
Bestsellerautorin in spe
Ehefrau des kaltduschenden Profiaufmischers, Bestsellerautors und Herolds der Deutschlandabschaffungsverhinderungsfront, Thilo Sarrazin

.Satire zu den Sarrazins
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen
Das geistige Entsorgerquartett – Eine neue Show für das ZDF

Thilo Sarrazin: Gute Nacht Deutschland, ich bin wieder da und noch mehr
Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

SATIRE

Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler

Dr. Alexander von Paleske 28.9.2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück MdB
Ex Bundesfinanzminister
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

Endlich ist die Entscheidung gefallen: ich, der Bilderberger und Schachspieler Peer Bilderberg-Steinbrück werde der nächste Bundeskanzler (-kandidat´) der SPD, nachdem meine Mitbewerber Steinmeier und Gabriel das Handtuch geworfen haben.


Ich kann es
Foto: Peter Schmelzle

Werde Merkel vertreiben
Ich werde diese Angela Merkel aus dem Bundeskanzleramt vertreiben, denn ich habe in der Vergangenheit mit Worten und Taten unter Beweis gestellt, dass ich der beste Vertreter der Neuen SPD bin, die mit der alten Arbeitnehmer-orientierten SPD eigentlich nur noch den Namen gemeinsam hat.

Nachdem gerade auch das Orakel aus Hamburg-Langenhorn, Helmut Schmidt, festgestellt hatte, dass ich es kann (nicht nur das Schachspielen), stand meiner Inthronisierung nun wirklich nichts mehr im Wege.

Letzte Weihen durch Bilderberg
Die letzten internationalen Weihen erfuhr ich, als ich im vergangenen Jahr in den schönen Schweizer Alpen die Ehre hatte, an der Bilderberg-Verschwörerkonferenz teilzunehmen.

Dort konnte ich zu meiner grössten Zufriedenheit feststellen, dass mein Akzeptanzgrad bei den versammelten Militärs, Adeligen, Politikern und Bankenbossen extrem hoch war – keine Überraschung für mich.

Zwei Entscheidungen
Es waren insbesondere zwei Entscheidungen als Bundesminister, die das grosse Wohlwollen der Versammlung gefunden und schliesslich zu meiner Bilderberg-Einladung geführt hatten:

– Mein unermüdlicher Einsatz für die Deregulierung (Entfesselung) des Bankensektors

– Mein Eintreten für die Orientierung der SPD in Richtung Banken-und Industrieinteressen, statt eine Partei der Barmherzigkeit für sozialbedürftige und sonstige Arbeitnehmer zu werden. Hier hatte ich mich ausserordentlich erfolgreich gegen den Sigmar Gabriel durchgesetzt, der offenbar extrem nostalgisch an die Herausforderungen unserer Zeit herangeht.

Zwar habe ich bis zum Eintritt der globalen Finanzkrise im September 2008 öffentlich die Auffassung vertreten, dass eine derartige Krise mitnichten drohe, auch die Warnungen des Dampfplauderers Jochen Sanio von der BaFin, der auf die massive Schieflage der späteren Pleitebank Hypo Real Estate bereits im Januar 2008 hinwies, schlug ich in den Wind.

Aber: erstens bin ich auch als Minister kein Hellseher, und zweitens habe ich einen ungebrochenen Optimismus, den ich mir auch von notorischen Schwarzsehern und Berufspessimisten nicht vermiesen lasse.

Nicht aus Arbeiterhaushalt
Ich bin zum Glück nicht in einem Arbeiterhaushalt aufgewachsen, sodass mir deren Probleme und Sorgen naturgemäss extrem fernliegen.

Trotz miserabler Schulleistungen, trotz mehrfachen Sitzenbleibens konnte ich dank meines Aufwuchses in einem gutbürgerlichen Haushalt – trotz consiliums abeundi – durch mehrfachen Schulwechsel es dann zu einer Art „Notabitur“ schaffen.

Als Arbeiterkind hätten mir diese Wege natürlich nicht so einfach offengestanden. Deren Interessen sind deshalb auch nicht die meinen.

Immer verloren
Zutreffend ist: Ich habe, immer wenn ich mich zur Wahl stellte, verloren, sowohl in der Landtagswahl in NRW, als auch bei der Direktwahl zum Bundestag 2009 im Wahlkreis Mettmann I.
Aber ich bin – obgleich mit 65 bereits im Rentenalter – das zweifellos beste Pferd im Stall der Neuen SPD.

Nur böswillige Zungen behaupten es gebe nichts, was ich substantiell als Erfolg im politischen Leben – abgesehen von meiner Körperfülle – auftischen könne. So ein Quatsch.

Und was mein Alter angeht, so war Konrad Adenauer bereits 73 Jahre alt, als er 1949 er zum Bundeskanzler gewählt wurde, und Winston Churchill war ebenfalls Mitte 60, als er britischer Premier wurde.

Mobilisierte Zivilgesellschaft
Dass ich die Zivilgesellschaft zu mobilisieren weiss, habe ich durch Einwerben (sanftes Erzwingen) von Spendengeldern für ein privates Schachturnier unter Beweis gestellt.

Schöne Spendengelder kamen von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom, deren Aktien zum Teil dem Bund gehören, deren Finanzminister ich seinerzeit war.. Aber auch sozial orientierte Firmen wie Eon, Porsche und Deutsche Bahn liessen sich nicht lumpen, und so kam ein schönes Sümmchen zusammen.

Nur böswillige Neider, wie diese penetrante Website abgeordnetenwatch warfen mir meine ausserordentlich hohen Nebeneinkünfte vor, anstatt Verständnis zu äussern, dass ich schliesslich nicht von Abgeordneten-Diäten-Peanuts meinen grossbürgerlichen Lebensstil bestreiten kann.
Interviews gebe ich deshalb gelegentlich gegen Bares im Rahmern meiner finanziell nicht uneinträglichen Selbstvermarktungsstrategie.

75 Vorträge – mindestens
Auch insgesamt 75 Vorträge von Oktober 2009 bis 2012 zu jeweils 7000 Euro habe ich vor renommierten Firmen und Verbänden gehalten, wo ich nicht nur politische Plattituden von mir gab, sondern auch immer wieder kleine Witzchen zur Erheiterung der Zuhörer einzuflechten wusste – volksnah sozusagen.

Dass ich dadurch gelegentlich an Sitzungen des Bundestages nicht teilnehmen konnte, ist ein unvermeidlicher Kollateralschaden. Hier müssen einfach die Prioritäten richtig gesetzt werden.
Schliesslich hat der Prozess des hochverehrten Ex Ministers und Parteifreundes Hans Eichel doch gezeigt, dass wir unterbezahlte Politiker vor dem Bundesverwaltungsgericht keine höheren Pensionsansprüche erklagen können.

Deutschland, ich komme – und wie!

Herzlichst
Peer Bilderberg-Steinbrück

Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA

Zum Pensionsfall Hans Eichel
Hans Eichel schreibt an das Bundesverwaltungsgericht: „Pensionserhöhung mehr als gerechtfertigt“

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
https://avp.s.nis.za/wp-content/uploads/2018/05/link.gifa, und so kam ein sch

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Stefan Raab: Im November geht’s los – mit einer Polit-Klamaukshow

Dr. Alexander von Paleske — 14.9. 2012 —-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Stefan Raab
Metzgermeister & Entertainer
Abt. Unterschichtenfernsehen,
Klamaukfernsehen, TV- Witzchen
Fa. Hirnvoll
Köln Mülheim

14.9. 2012

Guten Morgen Deutschland,

am 11. November startet meine nächste Anspruchslos-Klamaukshow:
„Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“.


Schamlosigkeit, Schadenfreude, Verwurstung und mehr – Deutschlands einzig wahre Hoffnung, das bin ich: Quotenkönig Stefan der Erste

Vor geraumer Zeit hatte ich ja eine andere Show geplant, ähnlich der völlig anspruchslosen, von Heidi Klum gemangten Show „Germanys Next Top Model (GNTM)“ , allerdings von mir gewürzt mit jeder Menge von Herrenwitzen über die einlaufenden Models. Klamauk im besten Sinne des Wortes.

Diese Idee haben wir aber fallengelassen, weil wir befürchteten, einen Sturm der Empörung von diesen Feministinnen, allen voran dieser Alice Schwarzer zu bekommen. Das war uns zu anstrengend.


Alice Schwarzer ……..hatten Bedenken wegen dieser Frau

Kochten neue Idee aus
Dehalb kochten wir die Idee aus: Wir machen eine Polit-Klamauk-Show, welche zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt:

1. Die Politik unterschichten-näher und damit noch anspruchsloser und wesentlich (schein-)lebendiger zu machen.

2. Die Schadenfreude, für die ich ja seit Beginn der Sendung TV-Total anerkannter Spezialist bin, soll auch in der neuen Sendung gross rauskommen, denn ich werde Politiker und Bürger aus dem Volk, die sich in meine Politshow drängeln je nach Bedarf verwursten und der Lächerlichkeit preisgeben.

Wie in der Schlag den Raab Show, werde ich zwar nicht immer der Sieger, aber immer der Gewinner sein.

Kein Mangel an Bewerbungen
Wie ich bereits bei der Schlag-Raab-Polit-Klamauk-Pressekonferenz vorgestern in Hamburg mitteilte, gibt es angesichts der anstehenden Bundestagswahl im nächsten Jahr keinen Mangel an Politikern, die sich bereits jetzt in diese Show drängeln: „uns wird die Bude eingerannt“.

Täglich erhalte ich Anrufe, der Guido Westerwelle hat mich schon dutzendmal angerufen und mir gesagt, wie sehr er sich auf meine Show freue, und wie sehr gerne er daran teilnehmen würde.

Da sprach die volle Verzweiflung aus dem Munde dieses Ex-Spasspolitikers, der versucht die FDP in den Meinungsumfragen wieder nach oben zu bringen .

Andere Politiker werden sich diesem Sog, dieser antizipierten Quote, nicht entziehen können.

Keine Langeweile bei mir

Anders als in diesen langweiligen Talkshows wie „Menschen bei Maischberger“ oder diesem Millionärspiel-Jauch, wird es bei mir richtig rund gehen: Wie in einer Jerry Springer Show lasse ich die Teilnehmer aufeinander losgehen , und damit um die Gunst der völkischen Mehrheit buhlen. Die 100.000 Euro Preisgeld sind schliesslich kein Pappenstiel und eine Anstrengung wert.

Als erste Teilnehmer stelle ich mir Thilo Sarrazin, Günter Wallraff und den ehemaligen Putzgruppler und Ex Aussenminister und jetzigen Industrie-Klinkenputzer Joseph Martin (Joschka) Fischer, sowie einen Hartz IV Empfänger als „Mensch aus dem Volk“ vor.
Als Prominenter käme der Ex-Mann von Heidi Klum in Frage.
Allerdings glaube ich nicht, dass Günter Wallraff die Einladung annehmen wird.

Es wäre doch geraabt, äh, ich meine gelacht, wenn die Politik und die Diskussion darüber nicht zu einer Klamauk-Veranstaltung gemacht werden könnte.

Deutschland, Du darfst Dich auf die neue Raab-Sendung freuen.

Gute Nacht Deutschland

Stefan Raab,
Metzgermeister, Anspruchslos-Entertainer

Mehr Satire zu Schlag-Raab
Stefan Raab schreibt an Charlotte Roche: Sauber gemacht
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab
Top-Nachricht der Woche: Stefan Raab stärkt Abteilung Unterschichtenfernsehen / Klamaukfernsehen / TV Witzchen

Stefan Raab muss Regierungssprecher werden

Keine Satire zu Raab
Stefan Raab, Schadenfreude und die fehlende Zivilcourage

SATIRE

Thilo Sarrazin: Deutschland braucht dieses Verfassungsgericht nicht

Dr. Alexander von Paleske — 13.9. 2012 —-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1

Berlin

Guten Morgen Deutschland,
guten Morgen Freunde der sarrazinischen Weltanschauung,

gestern hat das Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss (der im Prinzip vorgreiflich ist für das noch zu erwartende Urteil) zum ESM verkündet, und der Jubel im Kanzleramt, in Schäubles Ministerium, und in den Büros einiger Abgeordneter war kaum auszuhalten.

Seltener Masochismus
Selten habe ich solch einen Politmasochismus beobachten können, denn jetzt gibt es auf dem Weg abwärts kein Halten mehr. Was mich besonders empört: das Bundesverfassungsgericht hat mich – als den grössten Kenner der Materie – nicht als Sachverständigen anhören wollen. Die Folgen werden sich bald besichtigen lassen und müssen von der Deutschen Volksgemeinschaft getragen werden.

Das Bundesverfassungsgericht hat zwar noch ein paar Gummi-Bremsklötze eingebaut, aber die können diese Finanz-Wahnsinnsfahrt ohnehin nicht mehr aufhalten. Zumal die Frau Merkel jetzt auch noch ihre Zustimmung zum Ankauf von Schrottanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) erteilt hat, die Geldscheine für diesen Ankauf werden gerade mit Volldampf gedruckt.


Bundesverfassungsgericht …….brauchen wir nicht.
Screenshot: Dr. v. Paleske

Voll abgekanzelt
Ich habe diese Herrschaften in meinem kürzlichen WELT-Interview so abgekanzelt:
„Staatsstreich: Kanzlerin Merkel und EZB-Chef Draghi haben den Bundesbankpräsidenten Weidmann „kalt lächelnd“ übergangen. Weidmann ist Merkels Pudel.“

Die die nun einsetzende Inflation wird alsbald die Vermögen der Kleinsparer auffressen. Es gibt es jetzt nur noch einen Weg sein Geld zu retten: Immobilien zu kaufen. Natürlich keine Plattenbauten in den Ostländern, wie ich gerade auf Befragung in Meerane meinen Zuhörern empfahl.

Keine grossen Gedanken
Glücklicherweise brauche ich mir selbst keine allzu grossen Gedanken darüber machen, weil meine Buchtantiemen aus den Aufmischer-Fibeln längst meine Pensionsbezüge überholt haben.

Ich werde – trotz meines Alters – aber keineswegs mich zurücklehnen, sondern weiterschreiben, weiter aufmischen, weil ich das dringende Bedürfnis habe, weiter im Gespräch zu bleiben, durch die Talkshows zu tingeln, auf Lesereise zu gehen – und Geld zu scheffeln.

Neues Thema
Als Thema für mein nächstes Buch schwebt mir die Geisselung der Verschwendung im Gesundheitswesen vor.

Arbeitstitel:

Wenig Gesundheit für viel Geld – Deutschland braucht dieses Gesundheitswesen nicht.

Ich tingele zur Zeit wieder über die Dörfer und Kleinstädte, früher sagte man dazu „Orte mit den vierstelligen Postleitzahlen“ . Basisarbeit nenne ich das.

Vorgestern war ich in Wismar, einer etwas grösseren Stadt, und da konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass die Fusskranken der Weltrevolution immer weniger werden, was damit zu tun hat, dass sich meine Thesen Zug um Zug bestätigen. Nur noch lächerliche 40 schwarz gekleidete Figuren demonstrierten gegen meine unbequemen Wahrheiten, die ich verbreite, und die konnten leicht von der örtlichen deutschen Schutzpolizei in Schach gehalten werden.

Ich melde mich bald wieder zu Wort

Euer nimmermüder

Thilo Sarrazin

Mehr Satire zu den Sarrazins
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen
Das geistige Entsorgerquartett – Eine neue Show für das ZDF

Thilo Sarrazin: Gute Nacht Deutschland, ich bin wieder da und noch mehr
Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

SATIRE

Verdient kräftig am Untergang – Offener Brief der DZ-Bank an die vermögenden Elemente der Deutschen Volksgemeinschaft

Dr. Alexander von Paleske — 30.8. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

DZ-Bank
Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken (Volksbanken)
Im Teufelsrad 2
Frankfurt
OT. Bankfurt-Krankfurt

Betr: Vermögenssicherung in den Zeiten der Krise

Guten Morgen vermögende Deutsche,

wer von Ihnen uns noch nicht kennt, der wird uns jetzt richtig kennenlernen: Wir sind die Zentrale, bei der die Volksbanken und Raiffeisenbanken ihr überzähliges Geld abliefern, damit wir es vermehren. Geld das Geld hecken soll.

Stocksolide Einrichtung
Wir sind stocksolide, haben die Finanzkrise 2008 ohne grosse Schwierigkeiten überstanden, und brauchten anders als z.B. die Commerzbank – von der Hypo Real Estate– Bank ganz zu schweigen – keinerlei Staatsknete anfordern.


Unser Logo

Unser Herzstück ist die Research-Abteilung, die mittel- und langfristig – besser als jede Wettervorhersage – prognostiziert, wo der Hase in der Wirtschaft langläuft bzw. langlaufen wird.

Distress-Signale aus der Research-Abteilung
Diese hochkompetente Abteilung hat uns nun signalisiert, dass sich die Bundesanleihen Deutschlands drastisch in Richtung Schrottanleihen entwickeln werden.

Nur Finanz-Dummköpfe werden sich also mit derartigen Bonds eindecken. Mit anderen Worten: eine Fahrt in den finanziellen Wahnsinn.

Wir haben lange hin- und herüberlegt, wie wir bei dieser Geisterfahrt der Finanzmärkte gleichwohl für unsere hochgeschätzte Kundschaft (und natürlich für uns) etwas rausschlagen können.

Gold besser nicht
Zunächst dachten wir natürlich an Gold, aber das wirft erhebliche Lagerungsprobleme auf. Die Idee haben wir also wieder fallengelassen. Ausserdem verdienen wir am Goldverkauf nur herzlich wenig – also nichts für uns.

Wir kamen daher auf die Idee, eine Kredit (Bond-)Ausfall-Versicherung für die deutschen Anleihen in der Form von handelbaren Zertifikaten abzuschliessen, die wir dann unseren Kunden andreh…, äh, ich meine zum Kauf empfehlen.. Also sogenannte Credit Default Swaps (CDS).

Die CDS steigen, wenn der Wert der Bonds fällt, insbesondere dann, wenn die Klassifizierung als Schrottanleihe näher rückt. Da kann man ja auch notfalls etwas nachhelfen, z.B. durch das Ausstreuen von Gerüchten, wie sich im Falle Griechenlands so schön gezeigt hat.

Risikorealisierung, keine Brandbeschleunigung
Nur infame Feinde der freien Marktwirtschaft bezeichnen das als „Brandbeschleunigung“. Wir nennen das neutral „Risikorealisierung“

So lässt sich schönes Geld verdienen.

Bösartige Tintenkulis haben dies als „Wetten auf Deutschlands Untergang“ bezeichnet. Wir nennen das hingegen profan eine vermögensabsichernde Dienstleistung für unsere verehrte Kundschaft.

Natürlich handelt es sich bei diesen CDS-Papieren um finanzielle Massenvernichtungswaffen, wie der Grossinvestor Warren Buffett, auch „Orakel von Omaha“ genannt, zutreffend bereits im Jahre 2002 feststellte.

Aber vernichtet werden nur die Vermögenswerte finanzieller Dummköpfe, und dazu soll unsere verehrte Kundschaft gerade nicht gehören.

Viele Wetten hat auch die Deutsche Bank angeboten, z.B. auf den Tod von Rentnern in den USA, und zwar dort, wo auch Florida-Rolf sich seinerzeit aufhielt. Als das aufflog, trennte sich die Deutsche Bank rasch von diesen Skandalwetten.

Wir verkaufen hingegen nur Wetten auf den Untergang ganzer Staaten, denn wir sind stocksolide.

Herzlichst

Dr. Dagobert Duckheim
Vorsitzender des Vorstands

Keine Satire
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Zur Deutschen Bank

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SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin

Dr. Alexander von Paleske — 6.8. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Steinbrück
Karl Schiller Gedächtnisallee 66
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich bin der Bilderberger Peer Steinbrück, der SPD-Mann und Genosse, den Helmut Schmidt als nächsten Bundeskanzler dem Deutschen Volk bereits wärmstens empfohlen hat.
.
Die Berliner Zeitung BZ und die BILD berichten heute von einem Interview mit dem Herold der Deutschlandabschaffungsverhinderungsfront und Profi-Aufmischer Thilo Sarrazin.

Titel:

Gnadenlose Abrechnung mit Merkel, Schäuble & Co. Sarrazin macht deutsche Euro-Politik nieder.

Geradezu lächerlich
Sarrazin teilt „hammerhaft“ aus und „rasiert messerscharf“ schreibt BILD.
Lächerlich! Was der in der Hand hatte war ein untauglicher Gummihammer, und die Rasierklinge musste er sich wohl aus einer finanzpolitischen Mülltonne besorgt haben.


Thilo Sarrazin ….Rasierklinge aus der Mülltonne?

Nachdem Sarrazin tüchtig gegen Schäuble und Merkel gestänkert hat, was ja im Prinzip nicht falsch ist, greift er auch noch meinen innerparteilichen Konkurrenten Sigmar Gabriel in extremst unsolidarischer Weise an und ätzte:

Gabriel hopst von Thema zu Thema, Eine inhaltliche Linie kann ich in der SPD nirgends erkennen“.

Auch das ist geradezu lächerlich, denn die Linie ist für die SPD durch mehrere Faktoren glasklar vorgegeben:

1. Das Bundesverfassungsgericht wird den ESM kippen, weil er massivst gegen das Haushaltsrecht und das Grundgesetz verstösst. Eine derartige Entmündigung des Parlaments ist nur nach einer Revision des Grundgesetzes möglich, wobei dann allerdings noch zu klären ist, ob eine derartige Verfassungsänderung nicht eine „verfassungswidrige Verfassungsnorm“ darstellt, die dann wieder vom Bundesverfassungsgericht aus dem Grundgesetz entfernt werden müsste.

2. Der deutsche Staat mit der deutschen Volksgemeinschaft befindet sich in einer babylonischen Finanzgefangenschaft und Krisengemeinschaft mit den anderen Euroländern, aus der wir uns daher nur durch Finanz-Ablasszettel befreien können. Stichwort:

——Sobald die deutsche Milliarden-Münze anhaltend im Schuldenablasskästchen klingt,
——der Euro aus der Krise springt.

Aus dieser Krise gibt es daher schuldenablassmässig prinzipiell nur zwei Wege:

– Entweder wir führen Eurobonds ein, und verschulden uns höher und weiter

– oder die Europäische Zentralbank (EZB) lässt sofort die Gelddruckmaschinen 24 / 7 auf Overdrive laufen, und kauft mit diesem gedruckten Geld dann die wertlosen Staatsanleihen der Südländer.

Keine anderen Auswege
Andere Auswege gibt es nicht. Und da hat auch Finanz-Onkel und Profi-Aufmischer Sarrazin nichts zu bieten.

Es heisst vielmehr:

——Im Euro gefangen,
——mit dem Euro gehangen
.

Natürlich bekommen wir so oder so eine knackige Inflation – mit den Eurobonds etwas zeitverzögert – aber mehr als eine 50%ige Entwertung des Euro in den nächsten drei Jahren durch eine galoppierende Inflation sehe ich im Augenblick noch nicht.

Das lässt sich aushalten, wir werden die Ministergehälter
und Diäten der Abgeordneten entsprechend anpassen.

Unpatriotische Anlagestrategie
Noch eine Bemerkung zu Sarrazins Anlagestrategie für sein Millionenvermögen. Sarrazin entschied für sich:

Vor einem Jahr habe ich mein Haus saniert. Den Rest des Geldes habe ich hälftig in Unternehmensanleihen und Aktien angelegt. Staatsanleihen kaufe ich allerdings nicht.“

Hier zeigt sich erneut, dass der Sarrazin extrem unpatriotisch handelt, indem er keine Staatsanleihen kaufen will. So verhalten sich „vaterlandslose Gesellen“.

Ein guter Patriot zeichnet vielmehr im Krieg Kriegsanleihen, und in Friedenszeiten Staatsanleihen. Das gilt umso mehr in Krisenzeiten.

Meine reichen Bilderberg-Freunde schaffen zur Zeit ihr Geld aus dem Euro-Raum und legen es in Australischen Dollar und / oder norwegischen Kronen an. Das kann ich mir aber aus politischen Gründen natürlich nicht leisten.

Deutsche Volksgemeinschaft: Berlin ist nicht Weimar und 2012 nicht 1923.

Glückauf Deutschland, auch wenn die Inflation marschiert.

Peer Bilderberg-Steinbrück
SPD-Finanzfachmann

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit

Satire zu den Sarrazins
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen
Das geistige Entsorgerquartett – Eine neue Show für das ZDF

Thilo Sarrazin: Gute Nacht Deutschland, ich bin wieder da und noch mehr
Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

SATIRE

Bild-Diekmann, Helmut Schmidts neue Liebe und Franz Josef Post von Wagners Glückwunsch-Erguss

Dr. Alexander von Paleske —– 4.8. 2012 —


An
Herrn
Kai Diekmann
BILD-Chefredakteur
Axel Springer Verlag
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg

Sehr geehrter Herr BILD-Kai

ganz, ganz herzlichen Dank, dass Sie das Deutschland extrem beglückende Ereignis auf Seite 1 der BILD gestern gebracht haben:
Deutschlands Vorbild Helmut Schmidt ist wieder verliebt, und Sie haben erkannt, dass die deutsche BILD-Volksgemeinschaft dieses Thema mehr interessiert und bewegt, als alles andere, wie z.B. die fehlenden deutschen Medaillen in London-Olympia, der Bürgerkrieg in Syrien, oder die Euro-Krise samt Anschaffung weiterer Geld-Druckmaschinen durch die Europäische Zentralbank.


BILD vom 3.8. 2012

Ganz besonders wichtig natürlich, dass seine – Schmidts – Neue auch raucht, und damit jeglicher Streit in der neuen Beziehung von vorneherein ausgeschlossen ist.

Gerade hat Helmut Schmidt ja in einem Gespräch mit ZEIT-Lorenzo erklärt (ZEIT-Magazin vom 2.8. 2012, S. 24ff), dass jemand erst dann die Reife des Lebens erlangt hat, wenn er die Liebe erfahren hat:

„Ein Mensch, der die Liebe noch nicht erlebt hat, ist noch nicht wirklich erwachsen. Die Erfahrung der Liebe zwischen Mann und Frau ist eine wichtige Erfahrung“.

Dass es auch andere Formen der Liebe gibt, muss er wohl glatt übersehen haben.

Insbesondere Franz Josef Post von Wagner
Besonders hat mich natürlich der Franz Josef Post von Wagner Kommentar-Erguss in der gleichen BILD-Ausgabe gefreut:

Lieber Helmut Schmidt,

wie viele Leben haben Sie? Anders gefragt: Wie viele Leben hat ein Mann? Mit 93 Jahren bekennen Sie sich zu Ihrer neuen Lebensgefährtin. Ihr Name ist Ruth, 15 Jahre jünger als Sie. Helmut und Ruth. Da muss man erst mal durchschnaufen.

Helmut und Loki waren das Synonym für eine Partnerschaft bis ans Ende der Welt, fast 70 Jahre waren sie verheiratet. Es war der Bund der Treue, fast biblisch. Ich habe keine Ahnung, wie man sich als 93-Jähriger fühlt, weil ich (noch) nicht 93 bin……..

Jetzt eine allgemeine Frage: 
Sind Männer nur halbe Männer ohne Frauen? Ein 93-jähriger Mann glaubt an die Kraft der Frauen.

Ganz hervorragend
Hervorragend wie dieser Ossi-Bierflasche-Freu-Tod- Franz Josef Post von Wagner dies ausgedrückt hat. Ich hätte es nicht besser schreiben können.


Franz Josef Post von Wagner…… „Ich bin Deutschland“

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich immer ungerecht und hart mit Franz Josef Post von Wagner umgegangen bin, da war ich einfach nicht frei von Vorurteilen: Sein Gesicht erinnerte mich einfach verblüffend an einen meiner Mandaten, er hiess Heinz S., der seinerzeit in Frankfurt wegen Zuhälterei angeklagt war.

Ich werde mir aber Mühe geben, bei der Abfassung meiner Artikel in Zukunft nicht mehr daran zu denken, das verspreche ich Ihnen.

Herzlichst

Ihr

Dr. Alexander von Paleske
Leitender Arzt
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
Bulawayo / Simbabwe

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SATIRE

BILD-Diekmann: Boris Becker muss ab sofort in den Fahrstuhl

Dr. Alexander von Paleske — 18.7. 2012 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Kai Diekmann
BILD-Chefredakteur
Axel Springer Verlag
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg

An alle Bild-Regionalredaktionen

Guten Morgen hochkompetente BILD-Tintenkulis,

auf unserer gestrigen Sitzung der Abteilung „Prominentenfahrstuhl“ haben wir beschlossen:
Boris „Bum Bum“ Becker kommt jetzt in den Fahrstuhl – nach unten versteht sich. Freundschaft hin, Freundschaft her. Das sind wir unseren Lesern schuldig.


Neuer BILD- Becker-Fahrstuhl-Artikel

Allerdings werden wir nicht so weit gehen, wie diese sensationslüsternen Blätter in Grossbritannien, der Wahlheimat von Boris. In der Daily Mail musste ich am Wochenende diese Schlagzeile lesen:
Is bonking Boris going bust?


Daily Mail 14.7. 2012

Natürlich steckt Boris – offenbar selbstverschuldet – finanziell in der Klemme, pleite ist er wohl (noch) nicht.

Aber dass er dann auch noch die angeblich überhöhte Rechnung des ihn und seine Lilly trauenden Pfaffen nicht gleich begleichen wollte, das ist empörend, zumal gerade er innige Gebete für eine langdauernde glückliche Ehe sicherlich gut gebrauchen kann, und da sollte man auch als Becker nicht den Pfennig, Pardon, Rappen herumdrehen..

Handwerker nicht bezahlt
Empörend auch, dass er offenbar Handwerkerrechnungen, die von anständigen Leuten immer sofort beglichen werden, einfach nicht bezahlte, obgleich die professionelle Arbeit auf seiner Finca verrichtet hatten.

Schliesslich soll er auch die Steuern an den klammen spanischen Staat nicht abgeführt haben, womit er ein miserables Beispiel für die deutsche und spanische Volksgemeinschaft gesetzt hat.

BILD deckt auf, nicht zu
All dies darf insbesondere gegenüber der deutschen Volksgemeinschaft, wo ja gerade auch viele Handwerker treue BILD-Leser sind, nicht unter den Teppich gekehrt werden, nein, da muss BILD-mässig die Empörung geschürt werden.

Nicht völlig in den Keller
Andererseits lassen wir ihn nicht völlig in den Keller sausen, wie wir das mit vielen anderen gemacht haben, nachdem sie den BILD- Fahrstuhl nach oben benutzten, und glaubten, der würde dort ewig stehenbleiben. Denn bei der BILD ist der Fahrstuhl immer in Bewegung, mal rauf, mal runter.

Zukünftige Becker-Berichterstattung
Für uns sieht die Berichterstattung über Boris in der Zukunft so aus: Wie auf einer Achterbahn.

Auch wir von der BILD können nicht ignorieren, dass Boris immer noch einige Sympathien unter der deutschen Volksgemeinschaft geniesst. Er ist zwar kein Nationalheiliger, aber so eine Art Nationalsymbol, ähnlich der Deutschen Eiche.

Deshalb hatte er ja nicht zu Unrecht den Beinamen „Bum Bum“, auch wenn der sich nach einem heftigen Besuch in der Besenkammer einer Londoner Gastwirtschaft namens Nobu in „Bum-Bums“ änderte.

Meine Anweisung für die BILD-Deutschland lautet daher:

1. Für Fototermine zahlen wir nichts mehr. Die Zeiten, wo wir für Erstbilder vom jeweiligen neuen Nachwuchs 1 Million Deutsche Mark, später Euros, auf den Becker-Tisch blätterten, sind ein- für allemal vorbei.

2. Besenkammergeschichten und andere triebmässige Entgleisungen werden grundsätzlich nicht unterschlagen, sondern sie dienen vielmehr als Aufmacher, und werden ggf. graphisch dargestellt.

3. Wenn der Becker Rechnungen nicht bezahlt, dann muss das sofort in der Weise ausgeschlachtet werden, dass grundsätzliche Zweifel an seiner Ehrlichkeit BILD-mässig geweckt werden.

4. Poker, die neue Sportart des gealterten Tennisstars, werden wir eher der Lächerlichkeit preisgeben, als sie heuchlerisch bewundern

5. Es ist BILD-Qualitätsjournalisten ausdrücklich untersagt, zu Spenden für Boris Becker aufzurufen, oder an Spendensammlungen für ihn teilzunehmen. Das gleiche gilt für evtl. zu seinen Gunsten stattfindende Benefizkonzerte oder Benefiz-Tennismatche.

Auch ein abstürzender Becker kann sich durchaus positiv auf die Auflage unserer BILD auswirken.

So und nun ran an die BILD-typische journalistische Qualitätsarbeit.

Tschüss

Euer BILD-Kai

NACHTRAG
Leider gibt es noch keinen neuen Franz Josef Post von Wagner Kommentar zum Thema.
Ich bitte daher auf einen Kommentar aus dem Jahre 2009 zurückzugreifen:

Lieber Boris Becker,

03.11.2009 — 16:42 Uhr nach dem Wäschekammer-Baby (ins Museum als „Samenraub“ eingegangen), nach der Scheidung von Babs und den vielen flüchtigen Affären danach, war das einzig solide an Dir Dein Vaterherz. Du warst so, wie ich Dich kannte. Voller Sorge, pflichtbewusst.
http://www.bild.de/news/standards/boris-becker/post-von-wagner-5439284.bild.html

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