SATIRE

Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio

Dr. Alexander von Paleske — 19.11. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen liebe Deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Zusammenhang mit der Brauzel (Braune Zelle Zwickau ) werden jetzt an den Haaren herbeigezogene Verdächtigungen ausgesprochen, die zum Ziel haben, mich zu diskreditieren, und den ungehinderten Verkauf meines Deutschland-Abschaffungsschinkens zu erschweren. Dagegen werde ich mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen.

Der Schweizer „Tages-Anzeiger“ konstruiert einen angeblichen, geradezu lächerlichen Zusammenhang zwischen der Brauzel Zwickau und mir und hetzt:

„Der eigentliche Skandal ist, dass die Behörden den braunen Tätern nicht auf die Spur kamen… Da war die ganze deutsche Gesellschaft auf einem Auge blind… Deutschland muss sich überlegen, ob der Erfolg von Sarrazin und der lange Misserfolg der Ermittler bei den ‚Dönermorden’ nicht in einem Zusammenhang stehen.“

Dazu erkläre ich, Thilo Sarrazin
1. Ich bin mit den Mitgliedern der BrauZel körperlich nicht verwandt. Weder bin ich deren Vater, Stiefvater, Onkel oder Cousin 1. 2. oder 3. Grades, das kann ich jederzeit durch einen Gentest nachweisen.


Thilo Sarrazin – …….nicht verwandt und nicht verschwägert

2. Auch bin ich in keiner Weise der geistige Vater, Stiefvater, Onkel oder Stiefonkel dieser Herrschaften. Derartige Vorwürfe sind geradezu lächerlich. Da stimmt schon der zeitliche Ablauf nicht, denn mein hochwissenschaftliches Buch „Deutschland schafft sich ab“ erschien erst zur Buchmesse 2010. Die Brauzel Zwickau beging ihre Straftaten aber erheblich früher.

3. Auch kann mein Buch kaum als geistige Urheberschaft für derartige Täter und ihre schändlichen Taten gedient haben. Weder finden sich in meinem Buch Anleitungen zum Herstellen von Bomben, noch propagiere ich als Ausweg der Überfremdung Bombenanschläge auf Obst-, Gemüsehändler oder Dönerbudenbesitzer.

Ich empfehle diesen schweizer Tintenkulis mein hochwissenschaftliches Buch sorgfältig zu lesen, bevor sie einen solchen Quark zu Papier bringen.

Natürlich will auch ich diese intelligenzlosen, kopftuchtragenden Fremden lieber heute als morgen loswerden, mein Mittel aber ist nicht die Gewalt, sondern die Herstellung eines Klimas, das den Ausländern es geraten erscheinen lässt, sich eine Fahrkarte zu besorgen, zurück in die Heimat, einfache Fahrt.

Ich setze also auf Klimaveränderung durch Überzeugungsarbeit, verbunden mit Einschränkung des Kindergeldes, Kopftuchverbot, etc.

So viel erst einmal zur Klarstellung.

Herzliches Glückauf vom Vorkämpfer gegen die Deutschlandabschaffung

Euer nimmermüder

Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

Dr. Thilo Sarrazin

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SATIRE

Bundeskanzlerin Merkel an das Deutsche Volk: So meistern wir die Krise

Dr. Alexander von Paleske — 12.11. 2011 — Folgende
Mail landete heute in meiner Mailbox

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Abend Deutschland,

hier meldet sich erneut Eure nimmermüde Bundeskanzlerin, um Euch alle mit den neuesten Nachrichten zu versorgen und fröhlich zu stimmen.

Weiterlauf in Berlin
Zunächst zum Thema: Wie wird es weiterlaufen in Berlin.
Mit den nun anstehenden Massnahmen werden wir dem deutschen Volk sozusagen das Fell über die Ohren ziehen müssen, und dafür kann ich diese Pendler-Kleinstpartei FDP nicht gebrauchen, dafür brauche ich einen breiten Konsens, dafür brauche ich die Sozis.

Ich habe mich entschieden die Option „Grosse Koalition“ weit offenzuhalten, und bin deswegen der SPD ein paar Meter entgegenkommen.

Vorbereitende Massnahmen
Ich habe das durch zwei Massnahmen angeschoben: Propagierung eines Mindestlohns und Teilabzug aus Afghanistan.

Vorbild ist dabei die Bildung der Grossen Koalition von 1966, auch damals ging es darum, eine – allerdings vergleichsweise kleinere – Wirtschaftkrise Krise in den Griff zu bekommen, und auch damals war die FDP dafür überflüssig wie ein Kropf.

Ich habe mir gestern schon ein paar Minister für ein derartiges Kabinett zur Rettung von Volk und Euro überlegt: Steinbrück (Finanzen, er glaubt es zu können), Steinmeier ( Aussen) und als Hardliner einen Innenminister vom Schlage des seinerzeitigen Chameleon-Opportunisten Otto Schily, der ja damals für den Massnahmen-Katalog gegen angebliche Terroristen verantwortlich zeichnete, den sog. Otto-Katalog.
Ein passender Kandidat wird mir dazu noch einfallen.

Das Innenministerium gebe ich besonders gerne an die SPD, die dann sich durch das Niederknüppeln von Protestierern beliebt machen kann.

Das Familienministerium kann wieder an eine Frau mit Kleinkind gehen, also statt der Schröder diese vorlaute und wortradikale Andrea Nahles.

FDP kann zur Hölle fahren
.Auf diese FDP- Radikal-Marktliberalen Westerwelle, Rösler & Co nehme ich daher keinerlei Koalitions-Rücksicht mehr. Die haben ohnehin ihre Basis im Wählervolk verloren, haben völlig abgewirtschaftet, die können meinetwegen jetzt zur Hölle fahren.

Dieser Steuersenkung habe ich nur mein Plazet gegeben, weil ich weiss, dass die ohnehin angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat scheitern wird.

Drastische Steuererhöhungen stehen an
Wir werden in Deutschland nicht umhinkommen, die Steuerschraube anzuziehen, in erster Linie bei der Mehrwertsteuer. Anders lassen sich diese gigantischen Rettungspakete für die Südländer gar nicht finanzieren.

Parallel dazu wird die Europäische Zentralbank weiter in grossem Umfang Schrottanleihen aufkaufen, die sie mit frisch gedrucktem Geld bezahlt. Die dafür notwendigen Hochleistungs-Druckmaschinen sind bereits installiert und laufen 24 / 7.

Das wird natürlich die Inflation anheizen, aber Inflation ist besser als Insolvenz.

Ausserdem werden wir damit den Hedge Funds Paroli bieten, die auf den Kollaps des Euro mit Credit Default Swaps gewettet und dann noch versucht haben, mit dieser gezielten Falschmeldung von Standard & Poors, über das angebliche Downgrading Frankreichs, Finanzchaos zu erzeugen.

Langfristige Massnahmen
Das sind aber nur kurzfristige Massnahmen.
Ich strebe im jetzigen Euro-Raum die Kreierung von drei Währungsligen an, ähnlich der Fussball-Bundesliga.

In die erste Liga, kommen Länder, die weitgehend ohne Kontrolle von aussen ihre Finanzen bestimmen können, also in erster Linie Deutschland, die Führungsmacht Europas, dann die Niederlande und Finnland.

Frankreich kommt auf den Relegationsplatz, angesichts der 654 Milliarden Schrottanleihen, die in deren Banktresoren gelagert sind. Ebenso die Skandalrepublik Österreich.

In die zweite Liga, das sind Länder, denen wir finanziell die Daumenschrauben anziehen und alle 4 Wochen Kontrolleure in deren Notenbanken hetzen, kommen das Mafialand Italien, das Paella-Siesta-Land Spanien und Portugal.

In die Bezirksklasse, das sind Länder die aus dem Euro rausfliegen, wird als erstes Griechenland kommen.

Jeden Monat veröffentlichen wir eine Tabelle, wie bei der Bundesliga. Deutschland wird dabei, wie Bayern München in der ersten Fussball-Bundesliga, auf dem ersten Platz stehen.

Dann bestimmen wir Deutschen auch, welche Länder abstiegsgefährdet sind, um sie zu noch schärferen Massnahmen in Gesundheits- und Sozialbereich zu ermutigen, besser: anzutreiben, wie komplette Streichung des Arbeitslosengeldes, drastische Einschränkung der Krankenversorgung, Rentenalter auf 70 Jahre etc.
.
Damit werden wir die Krise in den Griff bekommen.

Glückauf Deutschland.

Eure

Angela Merkel

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SATIRE

Mail an BND-Noch-Präsident Ernst Uhrlau

Dr. Alexander von Paleske — 8.11. 2011 —
Leitender Arzt
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
Bulawayo/ Simbabwe

Herrn
Ernst Uhrlau
Noch-Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND)
Reinhard Gehlen-Strasse 1
Berlin

Betr.: BND-Skandale

Sehr geehrter Herr Uhrlau,

mit ausserordentlichem Missfallen habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass nun erneut eine teure Panne beim Bau der neuen Schnüffelzentrale in Berlin aufgetreten ist: Die Klimaanlage ist fehlkonstruiert und muss ausgewechselt werden. So hiess es gestern bei AFP:

„Die Fertigstellung der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin wird sich nach einer Millionenpanne verzögern. Wegen gravierender hygienischer Mängel muss die Klimaanlage des Hauptgebäudes an der Chausseestraße in Berlin-Mitte wieder ausgebaut werden, wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet. Das für die Planung und Bauausführung verantwortliche Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) bestätigte der Zeitung demnach auf Anfrage, dass die zuständige Firma grundlegende technische Anforderungen missachtet habe“.

Kein Verständnis
Für diese Verschwendung von Steuergeldern habe ich umso weniger Verständnis, als im Hinblick auf die zahlreichen BND-Skandale, die ja bekanntlich zum Himmel stinken, schon rechtzeitig eine entsprechend dimensionierte Klimaanlage hätte bestellt werden können.

Auch wenn Sie nun bald ihren (durchgesessenen) Sessel räumen müssen, so ist es für einen durch und durch preussischen Beamten wie Sie es sicherlich einer sind, einfach nicht nur unanständig sondern höchstgradig treulos eine Haltung an den Tag zu legen, die sich salopp gesagt als „nach mir die Sintflut“ zusammenfassen lässt.

Gestohlene Baupläne, Pornos und.. und ….und….
Insbesondere der Diebstahl von Bauplänen Ihrer neuen Zentrale, welche unseren richtigen und vermeintlichen Staatsfeinden wertvolle Infos an die Hand geben, und das ständige Blättern Ihrer Mitarbeiter auf Internet-Pornoseiten, sind Skandale, die dem Ruf Ihres Dienstes sehr geschadet haben, ganz zu schweigen von der erfolglosen Korrespondenz mit Wikileaks, die einen geradezu lächerlichen Eindruck hinterlässt.

Aber leider ist die Skandal-Liste, soweit die Skandale überhaupt bekannt wurden, wesentlich länger.

Was mich besonders empört ist die Unfähigkeit oder Unwilligkeit des BND, im Falle des Ganoven Holger Pfahls in die Vollen zu gehen: dieser Herr steht zur Zeit wieder einmal vor Gericht, weil er trotz seines Millionenvermögens seine Steuern nicht zahlen wollte und Rechnungen nicht beglich, stattdessen einen auf mittellos machte….


Ludwig Holger Pfahls vor dem Landgericht Augsburg

Ganove Pfahls
Dieser Gangster, Ex-Staatsanwalt, Ex-Bürochef von Franz Josef Strauss, Ex- Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Ex-Staatssekretär im Verteidigungsministeriums und schliesslich betrügerischer Bankrotteur, wurde zum Multimillionär, ohne dass der plötzliche Reichtum sachgerecht aufgeklärt wurde.

Ich hätte erwartet, dass Ihre Abteilung 5 hier solide Aufklärungsarbeit betreibt, denn hier handelt es sich um internationale Schwerkriminalität im Grossmasstab, in die dieser Ex-CSU-Grande vermutlich verwickelt ist: in den internationalen Leuna-Subventions-Bestechungs-Grossskandal.

Seid verschwunden, Millionen
Es ging es um ein Milliardenprojekt, bei dem offenbar Bestechungsgelder im zweistelligen, evtl. dreistelligen Millionenbereich flossen.
Mit dabei: der Lobbyist Dieter Holzer, seinerzeitiger Fluchthelfer Pfahls.

Bei dem Milliarden-DM-Geschäft handelte es sich um den Verkauf der Minol–Tankstellen und der Leuna-Raffinerie aus Ex-DDR-Staatsbesitz.

Deren Verkauf wurde 1991 ausgeschrieben und 1992 der Zuschlag erteilt. Bieter waren BP, die Tamoil Gruppe und das kuwaitische Unternehmen Q8 sowie Elf- Aquitaine (jetzt TotalElfFina)

Die französiche Firma Elf- Aquitaine bekam den Zuschlag.

Aber der Käufer musste eine dicke Kröte schlucken, die ihr allerdings durch massive Subventionen in DM-Milliardenhöhe schmackhaft gemacht wurde: Die marode Leuna-Raffinerie plus Beseitigung der durch die DDR-Raffinerie bis dato verursachten Umweltschäden.

Wenn auch viele Details dieses Riesenskandals fehlen, fest steht, dass erhebliche Schmiergelder geflossen sind, die sich auf mindestens 48 Millionen Euro belaufen.

Nicht klar ist hingegen, wer neben Holzer – und vermutlich auch Pfahls – noch die Empfänger in deutschen Ministerien waren, bzw. ob, und in welche Parteikasse, sie geflossen sind.

Die Gelder liefen offenbar auch über verschiedene Konten der in Luxemburg angesiedelten Wertpapier-Transferfirma Cedel (heute Deutsche Börse-Tochter Clearstream).

BND und Cedel / Clearstream
Zu dem ehemaligen hochrangigen Mitarbeiter von Cedel, Ernest Backes, hatten Sie ja schon seinerzeit zwei Leute aus Ihrer Geldwäsche-Aufklärungs-Abteilung geschickt: die Führungsoffiziere Wilhelm S. und Oliver T. vom Referat „Illegale Kapitaltransfers“ der Abteilung 5 des BND.

Diese – offenbar etwas tölpelhaft – agierenden „Führungs“offiziere dockten bei Backes an und machten ihm offenbar grosse Versprechungen.

Backes ahnte allerdings zunächst nicht, dass er offenbar nur abgemolken und ausgenommen werden sollte – wie eine Weihnachtsgans.

Backes kopierte für die BND-Mannen Hunderte von Cedel-Dokumenten aus seinem Archiv. Diese scannten die Pullacher Herren dann in Tag-und Nachtschichten ein, und zwar in den Räumen der BND-Tarnfirma IWR, beheimatet in Saarbrücken, Berliner Promenade 9, Dritter Stock..

Präsent für Bundeskanzler Schröder
Leider deckten sich die Interessen von Ernest Backes und den BND-Jungs nicht. Das war dann auch das Ende der „Geschäftsbeziehung“

Die BND-Leute sollten offenbar vor allem dem damaligen Bundeskanzler Schröder ein kleines Präsent für seinen Duz-Freund Wladimir Putin schnüren, den lupenreinen Demokraten, damaligen und zukünftigen russischen Präsidenten.

Ein Interesse daran, Cedel / Clearstream, die Tochter der im Deutschen Aktienindex DAX gelisteten Deutschen Börse AG, in Misskredit zu bringen, dürften sie wohl kaum gehabt haben.

Ernest Backes aber wollte umfassend aufklären, wie tief angeblich Cedel in dubiosen Geschäften steckte, die vom Drogen-und Waffenhandel bis zur italienischen und russischen Mafia sowie zur Loge P2 reichten, wir berichteten darüber..

Eine Hand wäscht die andere
Putin stand mit einigen russischen Oligarchen auf Kriegsfuss, weil die sich nicht auf wirtschaftliche Rafferei beschränken wollten, sondern versuchten, auch noch in der Politik mitzumischen. Vor allem dieser Michail Chodorkowski.

Da konnte nun Schröder helfen: Der überreichte seinem Freund Wladimir ein 500 Seiten umfassendes Dossier, erstellt aus Backes Doumenten und überarbeitet von den „kundigen“ BND-Mitarbeitern, als Putin ihn im Frühjahr 2003 in Berlin besuchte, wie der Stern am 4.4. 2007 zu berichten wusste
.
Motto: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, grosse Geschenke festigen sie.

Wladimir war offenbar überglücklich und sehr dankbar, Chodorkowski hingegen erheblich weniger, der wanderte nämlich ins Gefängnis.

Kein Kehren vor der eigenen Haustür
Allerdings zeigte der BND umgekehrt offenbar wenig Interesse, sozusagen vor der eigenen Haustür zu kehren, also nachzuprüfen, was mit den Transaktionen aus dem Leuna-Bestechungsskandal geschah. Da hätte sich vermutlich einiges in den Unterlagen von Ernest Backes gefunden.

Vermutlich auch, wie dieser Ludwig Holger Pfahls dann plötzlich Multimillionär wurde, ohne anständig zu arbeiten, insbesondere in den Jahren 1999-2004, als er sich auf der Flucht befand.

Diese Flucht, das sollte nicht vergessen werden, wurde auch noch dadurch erleichtet, dass der seinerzeitige Generalstaatsanwalt in München, Hermann Froschauer, den Erlass des Haftbefehls verzögerte.

Sicher spielten dabei nur streng rechtsstaatliche Gründe eine Rolle, sollte man annehmen – oder vielleicht doch nicht? – Wir berichteten darüber.

Jörg Haiders Reise nach Bagdad und mehr
Aber wir wollen weitere andere BND-Skandale ebenfalls nicht unerwähnt lassen:

die Flüge des Jörg Haider, österreichischer Rechtsaussen und Bewunderer hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, der im Jahre 2000 in den Irak reiste, um Saddam Hussein seine Aufwartung zu machen – vom BND finanziert.

Dann die Transporte der Massenvernichtungswaffen Sarin und Senfgas von China in den Iran in den Jahren 1992-1995, in die der britische Auslandsgeheimdienst Mi6 und der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet knietief verwickelt waren.

Die Transporte der deutschen Schiene wurden über die Firma Mainway in Bad Homburg abgewickelt, und obwohl der US Präsident Bill Clinton seinerzeit diese Firma auf den Index gesetzt hatte, gab es in Deutschland offenbar keinen Handlungsbedarf in Richtung Unterbindung. Warum auch..

Die Folterbefragungen in Gaddafis Gefängnissen.

Nicht zu vergessen der Putschversuch in Äquatorial Guinea (Wonga Coup). Auch hier gibt es starke Verdachtsmomente der Beteiligung des BND.

Misten Sie aus
Herr Uhrlau, misten sie aus, bevor Sie das lecke Schiff verlassen!

Eine schöne Pensionierung wünsche ich Ihnen, Und wenn Ihre Pension zu mickrig ausfallen sollte, dann empfehle ich, Ihrem Parteigenossen Hans Eichel nachzueifern und die Verwaltungsgerichte anzurufen.

Bis zum Nächsten Debakel (BND)

Mit freundlichen Grüssen

Dr. v. Paleske

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Zum Leuna-Skandal und Holger Pfahls
Ein Berg von Korruption und ein Maulwurfshügel von Strafverfahren- Oder: Keine Aufklärung des Leuna-Skandals zu erwarten

David gegen Goliath: Französischer Journalist Denis Robert obsiegt im Verfahren wegen übler Nachrede gegen die Deutsche Börse-Tochter Clearstream.

Zu den erbärmlichen Aktivitäten des BND
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Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland
Sindbad, der Iranfahrer oder: wie man beim BND einen nutzlos gewordenen „Top-Spion“ los wird

Zum Pensionsfall Hans Eichel
Hans Eichel schreibt an das Bundesverwaltungsgericht: „Pensionserhöhung mehr als gerechtfertigt“

SATIRE

Hans Eichel schreibt an das Bundesverwaltungsgericht: „Pensionserhöhung mehr als gerechtfertigt“

Dr. Alexander Paleske — 2.11. . 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Hans Eichel
Strasse der unterbezahlten Pensionäre 1
Berlin-Westend

An das
Bundesverwaltungsgericht
-Senat für Beamtenversorgungsrecht-
Simsonplatz 1
Leipzig

In der Revisionssache

Hans Eichel

gegen

Bundesrepublik Deutschland

wegen Verweigerung angemessener Pensionszahlungen

-Az 1 E 12/2010-

möchte ich den hochverehrten Mitgliedern des Senats noch einige Gesichtspunkte mitteilen, die Sie bei Ihrer Urteilsfindung berücksichtigen sollten:.

Mein ausgezeichneter Anwalt hat bereits alle Nötige gesagt, soweit es um den juristischen Fragenkreis geht.

Ich darf Sie bitten, auch einige menschliche Gesichtspunkte nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

Natürlich sehe ich ein, dass Sie, hochverehrte Bundesverwaltungsrichter, hier Schwierigkeiten haben, weil Sie möglicherweise nicht einsehen, dass ich als Minister so viel mehr an Ruhestandsbezügen bekommen soll, wie Sie als Spitzenrichter.

Um möglichen Neid, mögliches Unverständnis, gleich im Vorfeld auszuräumen, bitte ich Folgendes zu bedenken:

Dauerstress im Dienste der Allgemeinheit
Ich habe nicht nur einen stressigen aber für die Allgemeinheit ausserordentlich segensreichen Weg als Politiker und Minister hinter mich gebracht, sondern auch als Gymnasiallehrer, der mein erlernter Beruf ist.

Neben meiner sehr anstrengenden Schultätigkeit, die ich 1968 aufnahm, und trotz der viel zu kurzen Schulferien , hatte ich mir seinerzeit noch die zusätzliche Bürde eines Stadtverordneten in Kassel in den Jahren von 1968 bis 1975 auferlegt, zuletzt in der Funktion des Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Ein Zweitberuf im Dienste der Allgemeinheit sozusagen, für den ich nur eine lächerliche Aufwandsentschädigung zu meinem Studienratsgehalt bekam.

Ich habe meine Partei, die SPD, in harten Wahlkämpfen immer wieder zum Wahlgewinner gemacht, was gleichzeitig nicht ohne Auswirkungen auf meine Gesundheit geblieben ist.

Vom Studienrat zum Oberbürgermeister
Im Jahre 1975 verliess ich das Gymnasium und wurde zum Oberbürgermeister von Kassel erwählt, ein Glücksfall für diese verschlafene Stadt.
In meiner Amtszeit, die 16 lange Jahre dauerte, ist Kassel dank meiner Tatkraft erst so richtig aufgeblüht.


Das bin ich, Hans Eichel …….Pension völlig unzureichend

…und weiter als Ministerpräsident
Schliesslich hallte mein Ruf als hervorragender Politiker auch nach Wiesbaden, und so wurde ich 1991 hessischer Ministerpräsident. Die Ära CDU-Wallmann war damit beendet.

Meine sogenannten Affären
Als hessischer Ministerpräsident habe ich es als eine vordringliche Aufgabe angesehen, die Räume meiner Dienstvilla
(in bester Wohnlage Wiesbadens) aufwändig (in Millionenhöhe) zu renovieren.

Ich konnte als Ministerpräsident des erfolgreichsten Bundeslandes (Hessen vorn) schliesslich nicht Staatsgäste und Parteifreunde in einem Haus mit Ikea Möbeln und niedrigen Decken begrüssen.

Die frustrierte CDU-Opposition kreierte daraus die sogenannte „Dienstvilla Affäre“, die nicht nur mein Wohlbefinden beeinträchtigte, sondern auch mich in meiner Regierungsarbeit enorm behinderte.

Aufträge vergab ich gerne auch mal freihändig statt sie ausschreiben zu lassen, das ging schneller nach dem Motto: Kontrolle und Ausschreibung ist gut, Vertrauen allemal besser.

Hier versuchte die Opposition mir Vetterleswirtschaft nachzuweisen. Geradezu lächerlich.

Ein nicht unwesentlicher Teil meiner Regierungsarbeit war es, SPD-Genossen nach wohlverdienter Arbeit für Partei und Allgemeinheit auf lukrative, aber nicht allzu anstrengende Posten zu hieven, z.B. bei der Lottoverwaltung des Landes Hessen.

Gleichzeitig wollte ich damit ein nachahmenswertes Beispiel setzen, auch für mich, wenn ich selbst eines Tages dieser Barmherzigkeit bedürfte.

Die erbärmliche CDU-Opposition machte daraus die „Lotto-Affäre“, die mich beinahe meinen Job als Ministerpräsident gekostet hätte.

Und auch der Privatwohnungs-Renovierungsskandal dieser Heide Pfarr wurde mir von der niederträchtigen Opposition angelastet, als ob ich selbst deren Handwerker bestellt hätte.

Im Jahre 1999 war dann meine segensreiche Tätigkeit für Hessen vorbei. Nur bösartige Neider behaupten, ich hätte abgewirtschaftet.

Erfolgreichster Bundesfinanzminister
Glücklicherweise konnte ich schon 5 Tage später meinen neuen Job als Bundesfinanzminister antreten, der beste, den die Bundesrepublik bisher hatte.

Bei der Berechnung meiner Pensionsansprüche muss einfach berücksichtigt werden, dass ich als „Sparkommissar“ dem Staat viel Geld erspart habe.

Aber nicht nur dem Staat habe ich Geld erspart, sondern auch vielen Firmen. Dank meiner hervorragenden Körperschaftssteuerreform sanken die Einnahmen für den Staat aus dieser Steuer von im Jahre 2000 23,5 Milliarden DM auf nahe Null im darauffolgenden Jahr. Ich habe dafür viele Dankschreiben von der Industrie und den Versicherungsgesellschaften bekommen.

Leicht hätte ich nach diesen Wohltaten damals zur Industrie gehen können, wie mein Nachfolger Roland Koch das jetzt gemacht hat, oder Gasprom-Schröder und dieser GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer.

Ich habe stattdessen, wie ein strammer preussischer Beamter, dem Staat weiter treu gedient.

Ich darf daher wohl umgekehrt erwarten, dass der Staat sich mir gegenüber aus Dankbarkeit grosszügig zeigt, und ich nun statt 8200 Euro monatlicher Pension 14.550 Euro bekomme, und ich so nicht in meinem Alter noch gezwungen werde, meine Wohnung mit Ikea- Möbeln einzurichten, und am Hungertuche zu nagen.

Schliesslich hat auch dieser Thilo Sarrazin noch einen monatlichen Extra Tausender Euro Pensions-Zuschlag bei seinem Abschied bekommen, aus Dankbarkeit für seine unermüdliche Tätigkeit für den Staat und an der Deutschlandabschaffungsverhinderungsfront.

Im übrigen steht weder in ´der Bibel, dem kommunistischen Manifest oder dem Godesberger Programm, dass wir führende Sozialdemokraten unseren Lebensabend in Armut verbringen müssen bzw. sollten.

Demut ja – aber nur wenn die Pension stimmt – Armut ganz entschieden NEIN.

Wenn Sie, liebe Bundesverwaltungsrichter, auf ihre eigene Karriere zurückblicken, dann werden Sie feststellen, dass ich das zwei- bis dreifache an Arbeitsleistung – ausschliesslich zum Wohle der Allgemeinheit – erbracht habe.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, iura novit curia.

Hochachtungsvoll

Hans Eichel
Unterbezahlter Pensionär
Ex-Gymnasiallehrer, Ex-Stadtverordneter, Ex-Oberbürgermeister, Ex- Ministerpräsident
Ex-bester Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland

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Angela Merkel: Die lange Nacht von Brüssel und die kurzen Folgen

Dr. Alexander von Paleske — 27.10. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1

Berlin

Hallo Deutschland,

ich bin gerade von der Nachtsitzung in Brüssel zurück und möchte mich daher gleich an das deutsche Volk wenden.

Mein Vor-Vor-Vor Vorgänger, Willy Brandt sagte einmal:

Der Bundeskanzler hat die Pflicht, dem deutschen Volk die Wahrheit zu sagen“

Nichts als die Wahrheit
Das will ich hier herzlich gerne tun.
Um es kurz zu fassen: der Gipfel in Brüssel hat nur eine kurze Atempause gebracht, mehr nicht. An den Börsen spielte sich daraufhin eine Rallye ab, die nur als Bärenmarkt-Rallye bezeichnet werden kann.

Wir leben ab sofort (nur noch) mit dem (illusionären) Prinzip Hoffnung und rufen parallel dazu zum Gebet auf.

Werden nicht unbegrenzter Zahlmeister
Andererseits kamen andere Lösungen überhaupt nicht in Frage, weil Deutschland ansonsten den unbegrenzten Haupt-Zahlmeister hätte spielen müssen.

Aber da haben die anderen Staatsmänner mich so richtig kennengelernt.


Angela Merkel…..haben mich kennengelernt. Screenshot: Dr. v. Paleske

Gerade auch dieser Kampfzwerg Sarkozy, der statt der Rettungsfond- (Schein-) Versicherung – Bailout-Fund – eine Bank mit Notendruckberechtigung einrichten wollte, um damit seine Schrottanleihen aus Pleitestaaten loszuwerden, die ich hier noch einmal im Überblick darstelle.


Gesamtschrottanleihen in französischer Hand (in Milliarden US-Dollar)

Lachend erzählte er mir, dass man in Frankreich das Thema Inflation eher gelassen betrachte, man hätte sie schon öfter gehabt..

Was hätte sein müssen
Aufzählen will ich, wie tatsächlich eine mittelfristige Wende hätte bewerkstelligt werden können, was aber daran scheiterte, dass z.B. Italien sein Gold bunkert, statt es zu verkaufen, nicht seine Beteiligungen an Firmen verscherbelt, sich an wertvolle Grundstücke klammert, anstatt sie auf den Markt zu werfen und sich weigert, die Mafia anständig zu besteuern.

Ganz besonders geärgert hat mich, dass dieser Italo-Berlusconi permanent mit seinem Handy zugange war, um irgendwelche Bunga-Bunga-Termine zu vereinbaren.

– Der Rettungsfond müsste mindestens drei Billionen Euro umfassen, und zwar cash und nicht als (Schein-) Versicherung.
So lebt dieser Schirm von dem Prinzip Hoffnung, dass der Versicherungsfall – wir versichern ja marode Anleihen von potentiellen Pleitestaaten mit (lächerlichen) 20% – nie eintreten möge.
Ich gehe davon aus, dass dies in den meisten Fällen eine trügerische Hoffnung ist.

– Wie mein Bankerfreund Josef „Feldherr“ Ackermann mir aufgetragen hat, haben wir die Banken auf den Maximalbetrag von 50% bei dem Schuldenerlass Griechenlands festgelegt.
Das ganze hatte unter dem Deckmantel der „Freiwilligkeit“ zu passieren, weil sonst die Credit Default Swaps in Höhe von über 70 Milliarden Dollar fällig gestellt worden wären, was die US- Bank of Amerika – wie seinerzeit die Lehman-Bank – sofort in den Abgrund gerissen hätte, denn die BoA hatte sich mit diesen „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ (Warren Buffett) reichlichst eingedeckt.

Für die Commerzbank sind die Kosten der „Freiwilligkeit“ gerade mal 750 Millionen Euro, das kann die mit links verkraften, und bei der Deutschen Bank sind es noch weniger.


So sah es im Juli 2011 aus. Nun ist es bei Commerzbank und Deutscher Bank noch weniger, bei der HRE dagegen mehr

– Anders sieht es schon bei der Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) aus, die mit 8,8 Milliarden Griechenland-Anleihen gesegnet ist. Aber die gehört ja eh uns, dem Staat, und in die haben wir ohnehin schon 100 Milliarden Euro seit 2008 gepumpt, da kommt es dann auf ein paar mehr Milliarden Euro auch nicht mehr an.

Richtig zu Sache geht es aber bei der EZB, die Schrottanleihen für 169 Milliarden Euro aufgekauft hat.


EZB Frankfiurt (M) Aussen hui, aber innen wenig auf der Kante und viel Schrott im Keller. Screenshots: Dr. v. Paleske

Und die müssen anteilmässig, also zu 1/3 auch wir, jetzt über die Bundesbank dem Steuerzahler aufbrummen, entsprechende Details des Steuer-Raubzugs erarbeiten wir gerade..

Die Banken müssen in Zukunft höher kapitalisiert sein, was wiederum dazu führen könnte, dass weniger Kredite ausgegeben werden, aber auch diese Kapitalspritze wird letztlich der Steuerzahler finanzieren, und das ist auch gut so. Schliesslich handelt es sich um staatstragende, staatserhaltende, kurzum staatsnotwendige Einrichtungen.

– Aber das ist noch nicht alles, wer nämlich geglaubt hatte, dass Griechenland nach dem 50%igen Schuldenschnitt aus der Krise kommt, der irrt. In Wirklichkeit hätten, um Griechenland wirklich zu helfen, alle Schulden gestrichen werden müssen, denn bereits im nächsten Jahr beträgt der Schuldendienst Griechenlands – trotz partiellem Schuldenerlasses – immer noch 120% der Wirtschaftsleistung, also mehr raus als rein.

Das kann natürlich nicht gutgehen.

So nimmt die Arbeitslosigkeit dort rapide zu, die Massenkaufkraft sinkt, der Handel leidet, Investitionen sind nicht in Sicht, und die Wirtschaft befindet sich bald auf der Intensivstation

Griechenland hätte den Euro verlassen müssen, und seine neue/alte Währung, die Drachme, dann abwerten können.

So heisst es aber für Griechenland:

Wer den Euro nicht ehrt, ist den vollen Schuldenerlass nicht wert.

– Ich habe dies dem Träumer Papandreou aber nicht so ins Gesicht gesagt, der hat schon zu Hause mit diesen Randalierern genug Arbeit. Randalierer, die einfach nicht einsehen wollen, dass jetzt Schluss ist mit lustig, die nach dem Verlust ihrer Arbeitsplätze sich ernsthaft überlegen sollten, auszuwandern, z.B. nach Australien.
China kommt ja wegen der dortigen Überbevölkerung nicht in Frage.

Apropos China
Und wo wir gerade beim Thema China sind, der Sarkozy hat während unseres gestrigen Treffens mit dem Chinesen Hu Jintao mehrfach telefoniert.
Dabei hat Chinas Regierung nur eine sehr begrenzte Bereitschaft erkennen lassen, Schrottanleihen aus dem Euroraum zu erwerben.

Diese Schlitzohren haben knallhart im Gegenzug gefordert, dass China bereits heute den Status einer funktionierenden Marktwirtschaft bekommt, was sofort die Handelsbarrieren gegen deren Billigprodukte, die eigentlich erst 2015 fallen sollen, beseitigen würde. Das wiederum würde zu einem Konkurs vieler Betriebe im Euroraum führen wird, die der scharfen Konkurrenz aus China nicht gewachsen sind.

Deutsche, wenn ihr noch Urlaubstage habt, dann nehmt die jetzt, denn das dicke Ende wird nicht lange auf sich warten lassen.
Glückauf und Gute Nacht Deutschland.

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

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SATIRE

Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht

Dr. Alexander von Paleske — 25.10. 2011 —- Folgende Mail landete heute im meiner Mailbox:

Herbert Rechtslastig
Oswald Spengler Gedächtnisallee 33
Brandenburg

An
Herrn
Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
BERLIN

Hochverehrter Herr Dr. Sarrazin

Zur Erinnerung: Ich bin aktives NPD-Mitglied und im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Ich wollte Ihnen meine aufrichtige Anerkennung ausdrücken, wie Sie diesen Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit mit seinem Integrations-Bla-Bla-Buch „Mut zur Integrationabgewatscht haben.. Ein Buch, das nichts als eine Schönwetter-Mutmach-Fibel ist, noch dazu eines anspruchslosen Geistes, also aus dem Bereich der geistigen Kleingärtnerei stammend, somit, wie Sie zu Recht feststellen, „blühender Unsinn


Thilo, Deutscher, Herold der Deutschlandabschaffungs-Verhinderungsfront

Ich will deshalb auch keine Worte mehr dafür verschwenden.
Nach wie vor bestätigt Ihr Buch „Deutschland schafft sich ab“ die Forderung der bundesdeutschen patriotischen Rechten:

„Deutschland den Deutschen“ und

„Ausländer raus“
.
Dafür einen herzlichen Deutschen Dank.

Fragen aus dem Gendatenbereich
Ich möchte auf Ihre interessanten Gen-Übertragungs-Forschungen zurückkommen, wenn Sie mir das erlauben:.

Bei meinen Spaziergängen durch das Internet stiess ich auf dieses Bild und dachte sofort: Donnerwetter, der sieht aber dem Sarrazin verblüffend ähnlich.


Adolf Tegtmeier – Verwandter von Sarrazin?

Es handelt sich um einen Adolf Tegtmeier , ein Mann aus dem Ruhrpott, der mit seiner deutschen Einfältigkeit die deutsche Volksgemeinschaft zum Lachen gebracht hat.
„Sein Hirn ist meist schon weiter als die Zunge, stets verheddert er sich dabei, die komplizierten Gedankengänge in Worte zu kleiden. Meist enden die Gedankenknoten unvollendet in einem hilflos gestammelten „Näh, aber ma äährlich.“

Ich habe mir überlegt, ob Adolf Tegtmeier nicht der uneheliche Sohn einer Ihrer Onkels sein könnte.
Nicht nur die Gesichtsszüge, insbesondere die Mundpartie, die Augenstellung, auch die Gestik zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit. Selbst Tegtmeiers Gedankengänge glaube ich bei Ihnen, hochverehrter Dr. Sarrazin, wiedergefunden zu haben.

Für eine gelegentliche Rückantwort, wenn möglich mit Stammbaum, wäre ich sehr dankbar.

Mit Deutschen Grüssen

Herbert Rechtslastig

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SATIRE

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden

Dr. Alexander von Paleske
24.10. 2011

Herrn
Ex-Bundeskanzler und Herausgeber
Helmut Schmidt
c/o Wochenblatt „DIE ZEIT
Pressehaus
Hamburg

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich danke Ihnen zunächst einmal ganz herzlich für diese fabelhafte Talkshow gestern abend mit Günther Jauch, an der auch der SPD-Mann Peer Steinbrück teilnehmen durfte.

Den Kandidatenvorschlag „Peer Steinbrück muss Bundeskanzler werden“ kann ich nur voll und ganz unterstützen.

Zwar sucht man vergeblich, was dieser Steinbrück noch mit der alten SPD zu tun hat, so wie Sie die Sozialdemokraten noch kennengelernt haben mit sozialer Empathie gerade auch für die Schwachen der Gesellschaft, er hat dafür aber eine ganze Reihe von fabelhaften Qualifikationen, die ihn besonders für diese verantwortungsvolle Aufgabe befähigen.


Peer Steinbrück ….hat alles Zeug zum Bundeskanzler

An erster Stelle steht natürlich, dass er dieses Jahr seine Weihen zu Grösserem empfangen hat, indem er zum Verschwörerclubtreffen „Bilderbergkonferenz“ nach St. Moritz eingeladen wurde.
Wie ich hörte, hatten Sie dem Bilderberg-Chef-Organisator cum Ex Stellvertretender Chefredakteur und nunmehriger Universal-Chefreporter Ihrer Wochenzeitung „Die Zeit“, Matthias Nass, empfohlen, diesen Steinbrück doch auch der Weltverschwörergemeinschaft bei Ihrem nächsten Treffen zur Besichtigung, zum Abklopfen und zur Bewertung vorzustellen.

Hervorragend geklappt
Offenbar hat das hervorragend geklappt. Der wuchtige Peer hat dort gleich alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und seine Dönekens haben ganz entscheidend zur Auflockerung der Atmosphäre beigetragen.

Matthias Nass, der offenbar gerne journalistische Ethik im Zusammenhang mit dem Bilderberg-Gedönse vergisst, hat sich vermutlich extrem positiv über Peers Auftreten dort geäussert, genau so wie offenbar Ihr persönlicher Freund Henry Kissinger, der schon bei so vielen Bilderbergtreffen aufkreuzte, ein Stamm-Bilderberger sozusagen

Natürlich ist das Bilderbergtreffen nichts anderes als eine Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit, aber das scheinen Leute wie Nass und Steinbrück – und Sie offenbar leider auch – komplett zu ignorieren.

Motto: Lieber ein starker Bilderberger als ein schwacher Demokrat.

Aber: dieser Steinbrück strahlt einen (geradezu ungesunden) Optimismus angesichts der verzweifelten wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Eurozone aus, ganz im Gegensatz zu dieser „Trauerweide“ Angela Merkel, bei deren Anblick ich immer versucht bin, meinen Verschreibungsblock zu zücken für ein Antidepressivum.

Lieber Herr Schmidt, Sie sind ja Ihrerseits durch ein konstruktives Misstrauensvotum von ihrem Kanzlersessel verjagt worden, ich denke es ist an der Zeit, auch für Frau Merkel, die mehr und mehr zu einer Art „Sesselfurzerin“ wird und keinerlei Kraft erkennen lässt, mit neuem Schwung den europäischen Banken aus der Krise zu helfen, auf diese Weise aus dem Amt zu jagen. Da ist einfach frischer Wind vonnöten, eine Steife Brise von schwach links sozusagen.

Ganz Deutschland im Bann des Zigarettenqualms
Herr Schmidt, ganz Deutschland lauscht gebannt Ihren Worten und Weisheiten, starrt gebannt auf den Zigarettenqualm, den Sie ausstossen, und wird sich Ihren Kandidatenvorschlag sehr zu Herzen nehmen.
Darauf eine weitere Menthol-Zigarette.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Alexander von Paleske
Leitender Arzt
Bulawayo / Simbabwe
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)

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SATIRE

Brief an BND-Präsident Ernst Uhrlau: Klären Sie einen Skandal auf!

Dr. Alexander von Paleske 22.10. 2011

Herrn
Ernst Uhrlau
Bundesnachrichtendienst-Verwalter
und BND-Pro-Forma-Präsident
Vorläufige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes
Reinhard Gehlen Strasse 1
Berlin

Sehr geehrter Herr Uhrlau,

bevor Sie in nicht allzu ferner Zeit in den hochverdienten Ruhestand gehen, darf ich Sie bitten, den Jörg Haider – Saddam Hussein-Besuchs-Skandal einer öffentlichen Aufklärung zuzuführen.

3. Todestag Jörg Haiders
Anlass ist, dass sich der Todestag des österreichischen Rechtsaussen, Ausländerfeindes und Bewunderers Hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, der am 12.10.2008 tragischer Weise ums Leben kam, nun zum dritten Male jährte.

Das allein wäre ja kein Grund des Aufhebens, denn die Tage, als ihr erster Präsident, Reinhard Gehlen, noch viele Alt-Nazis in den BND bzw. den Vorgänger, die Organisation Gehlen, schleuste, und die vermutlich dort insgeheim noch Hitlers Geburtstag feierten, sind ja nun glücklicherweise vorbei.

Gerade deswegen sollte ihr Amt alles unternehmen, um richtig zu stellen, was ansonsten einen rechten Schatten auf Ihre hochverantwortungsvolle Tätigkeit werfen könnte:

Rechtsschattenbeseitigung
Hier geht es in erster Linie um den zweiten von insgesamt drei Trips des austrischen Rechtsaussen Jörg Haider zu dem irakischen Diktator Saddam Hussein im Jahre 2002, und zwar vom 2.5. bis 5.5.


Saddam Hussein – ….Haider war mein gern gesehener Gast. Screenshot: Dr. v. Paleske

Haider hatte von Iraks Diktator Saddam Hussein bei dieser Gelegenheit angeblich 7,5 Millionen US Dollar bekommen, um ein wenig Gegenpropaganda gegen die von damaligen US-Präsidenten G.W. Bush und seinem britischen Lakaien Tony Blair verbreiteten Lügen zu machen, im Irak würden sich Massenvernichtungswaffen befinden.Ausserdem vermutlich für die Parteikasse von Haiders damaliger Partei, der erheblich rechtslastigen FPÖ.


Lakai und Lügner: Britischer Ex-Premier Tony Blair – Screenshot: Dr. v. Paleske

Etwas Geld sei natürlich auch für ihn (Haider) selbst und seine Freunde bestimmt gewesen, woraus die austrische Kampfpresse die Lüge zimmerte, der enge Freund Haiders namens Gerald Mikscha habe das Geld kassiert und sei damit abgehauen.

Schlimmer noch, es wurde behauptet, dieser Haider-Nahost-Trip in einer gecharterten Privatmaschine sei vom BND über dessen Schlapphut in Österreich namens Klaus S. finanziert worden, und der damalige Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer habe sich persönlich um die Überflugrechte gekümmert.

So schrieb Jahre später die investigative österreichische Zeitschift Profil am 16.10. 2010:

.“…… ließ Klaus S. durchblicken, als es darum ging, Start-, Überflugs- und Landegenehmigungen für einen Privatjet zu besorgen, der Haiders Entourage von Klagenfurt nach Damaskus bringen sollte. Im Handumdrehen hatte S. alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Wie er das zuwege gebracht habe, fragte ihn damals einer der Haider-Getreuen. „Über Joschka Fischer“, habe die Antwort gelautet – also über den damaligen deutschen Vizekanzler und ­Außenminister.

Zwar trauen viele dem ehemaligen Putzgruppenmitglied, Sponti und zeitweise randalierenden Kleinbürger J.M. Fischer allerhand Schlechtigkeiten zu, aber das hier geht dann doch zu weit.

Eigenmächtig gehandelt?
Ihr Mann in Wien, Klaus S., hat vielleicht etwas eigenmächtig gehandelt?
Klaus S. war ja auch mit einer Schnüffel-Firma namens HCL in Salzburg verbandelt, ein Tarnunternehmen ihrer Organisation BND in Österreich, von dem die Österreicher aber nichts wussten (peinlich, peinlich), und erst die ganze Wahrheit erfuhren, als diese Residentur im Jahre 2004 in einem Bestechungs-Strafverfahren aufflog, wie der Stern seinerzeit zu berichten wusste, und 2006 dann in den Konkurs schlitterte.

Ehemalige Mitarbeiter der HCL bestätigten gegenüber der österreichischen Zeitschrift Profil, dass Klaus S. in direkter Verbindung zur Salzburger Spionage-Dependance des BND stand.

Die Österreicher waren alles andere als erfreut zu erfahren, dass die Deutschen diesseits der Grenze aktiv geworden waren, ohne um Genehmigung zu fragen

Aufgaben dieser „Detektei“ , die Dependancen in Moskau und Kapstadt hatte, waren angeblich die Beobachtung der Aktivitäten der russischen und italienischen Mafia, die Aufdeckung der Finanziers der südafrikanischen Regierungspartei ANC und der Terrorismus im Kosovo.

Ihre Agenten versuchten aber offenbar statt Schnüffeln und Abhorchen einfach durch angebliche Bestechung an Infos zu kommen, was eigentlich nur bei Exportunternehmen akzeptabel ist, zumal es sich bei dem angeblich Bestochenen um einen deutschen Polizisten handelte.

Der Stern schrieb::

schickte die Salzburger HCL um die 30 Leute in beinahe alle Himmelsrichtungen – zwecks Undercover-Recherche. Ausgestattet mit Zweigbüros in Moskau und Kapstadt interessierten sich die Salzburger Hilfsagenten für die Geschäfte der russischen und italienischen Mafia, die Finanziers der südafrikanischen Regierungspartei ANC und den Terrorismus im Kosovo. Dass der BND der Auftraggeber war, wussten die meisten HCL-Mitarbeiter freilich nicht.

Dabei bleiben drei Fragen
1. Weshalb musste eine BND-Detektei in Österreich eingesetzt werden, um z.B. die Finanziers des südafrikanischen ANC auszumachen, wenn dies unter anderem angeblich Waffenlieferanten wie die deutschen Firmen Thyssen und Ferrostaal waren?

2. Warum liessen Sie die Residentur des BND pleitegehen, obgleich die Wirtschafts-und Finanzkrise sich erst im Jahre 2008 ereignete?

3. Hat der BND sich indirekt sich in die Anglegenheiten Österreichs eingemischt, indem er den Transport von angeblichen Parteispenden für die FPÖ per Flugzeug aus dem Irak finanzierte?

Die Aufklärung des Skandals und persilmässige Reinwaschung des Grössten Deutschen Aussenministers aller Zeiten (GröDAAZ) Joseph Martin (Joschka) Fischer,sind nun wirklich vordringlich, und das sollte Ihnen umso leichter fallen, als Sie selbst zum Zeitpunkt der Skandalreise Haiders noch nicht Präsident des BND waren.

Im übrigen hoffe ich, dass Sie sich mittlerweile von BND-Schwerstarbeitern getrennt haben, die auch in diesem Skandal aufkreuzen: Die für die Residentur HCL zuständigen Führungsoffiziere Wilhelm S. und Oliver T. vom Referat „Illegale Kapitaltransfers“ der Abteilung 5 des BND.
Diese „BND-Amateure“ hatten seinerzeit in offenbar dilettantischer Weise versucht, mit dem aus dem Clearstream-Skandal bekannten Ernest Backes ins Geschäft und an die angeblichen Geldwäscheunterlagen der Firma Cedel (heute Deutsche Börse Tochter Clearstream) zu kommen.

MfG

Dr. Alexander von Paleske
Leitender Arzt
Bulawayo/Simbabwe
Ex-Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)

Mehr Ernst Uhrlau-Satire:
BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

…und zu Haider
linkMuammar el Gaddafi: Jetzt rede ich zum Thema „Jörg Haider und die Euro-Millionen“

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Zum Clearstream Skandal
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SATIRE

Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?

Dr. Alexander von Paleske — 20.10. 2011 — Die folgende Meldung kam heute über den N 24 Nachrichtenticker:

Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat den Kurs der Bundesregierung im Libyen-Krieg scharf kritisiert. Er sagte dem Magazin „Der Spiegel“: „Das Verhalten der Bundesregierung im Libyen-Konflikt mit der Enthaltung im UNO-Sicherheitsrat ist ein einziges Debakel, vielleicht das größte außenpolitische Debakel seit Gründung der Bundesrepublik. Die Position unseres Landes in der Welt wurde wesentlich beschädigt.“
Dem Amtsnachfolger Westerwelle warf er vor, die westlichen Partner vor den Kopf gestoßen zu haben, eine „eigenständige Weltpolitik“ zu verfolgen und neue strategische Partnerschaften zu suchen“

Nein, das darf doch nicht wahr sein, es muss sich doch um eine Falschmeldung handeln – oder?.

In lebhafter Erinnerung ist geblieben, wie der Grösste Deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) dem Sohn Gaddafis, Saif al-Islam am 12.9. 2000 in Tripolis seine Aufwartung machte, und auf einem Sofa mit ihm posierte, als Gaddafi Senior noch zur „Achse des Bösen“ gehörte, und sein Atomprogramm mit der Hilfe des Khan-Netzwerks, zu dem auch der Deutsche Gotthard Lerch, der Holländer Henk Slebos, und die schweizer Familie Tinner gehörten, vorantrieb, wir berichteten ausführlich darüber..


September 2000: Joseph M. Fischer mit Saif al-Islam Gaddafi. …..Saif war während seines Studiums in Österreich in einen Prostituiertenmord verwickelt, konnte aber mit Hilfe des Rechtsaussen Haider unbehelligt das Land verlassen.

Später durften dann offenbar Deutsche BND-Beamte Folterverhöre im berüchtigten Abu Salim Gefängnis von Tripolis durchführen, dort, wo Gaddafi im Jahre 1996 mehr als 1200 Menschen hatte umbringen lassen.

Dies dürfte Fischer vermutlich kaum entgangen sein, dem ehemaligen Putzgruppen-Scheinrevolutionär und jetzigem Industrie-Klinkenputzer, der seinerzeit keine Demonstration ausliess, die sich gegen angebliche Folter in bundesrepublikanischen Gefängnissen richtete.

Um die gleiche Zeit (der Folterbefragungen), im Jahre 2004, wimmelte Fischer das Aufklärungsbegehren des Vaters von Daniel Reinschmidt, ein im Auftrag Gaddafis ermordeter deutscher Nachwuchswissenschaftler, ab.

Und am 14.10. 2004 flog dann der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Tripolis – ob mit oder ohne Fischer auf jeden Fall sicherlich zur Freude Fischers – um Gaddafi einen Besuch abzustatten.


2004: Viel Gelächter im Wüstenzelt: Gaddafi sen. und Gerhard Schröder

Aber die Liste freudiger deutscher Besucher ist länger: 2006 war der damalige SPD-Aussenminister Steinmeier an der Reihe, und 2009 der (damalige) Wirtschaftsminister Guttenberg (Guttiplag).

Also doch keine Fischer-Falschmeldung? Nein, denn bereits der Top-Journalist Günter Gaus meinte, dass dieser Fischer der grösste Opportunist sei, den er kenne, und, wie er sogleich hinzufügte, er würde viele kennen.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nur dies: Nein, Fischer trauert sicherlich nicht um Gaddafi, vielleicht trauern ein paar Alt-Linke darum, dass sie auf diesen Putzgruppen-Schein-Proletarier reingefallen sind, der in Wirklichkeit nur (zeitlich begrenzt) ein randalierender Kleinbürger war.

Libyen: Rebellenkommandeur beschuldigt Bundesnachrichtendeinst (BND) an Folterbefragungen beteiligt gewesen zu sein
Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland

Schweigen um die Morde an vier Deutschen in Djibouti
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Mord verjährt nicht – das Verfahren gegen Muammar Gaddafis Auftragsmörder in Djibouti muss weitergeführt werden

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K(l)eine Dosis Geschichte oder: Joseph (Joschka) Fischers Märchenstunde
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SATIRE

Wolfgang Schäuble an das deutsche Volk: Ich rette die Banken (und Euch)

Dr. Alexander von Paleske — 19.10.2011 —Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Wolfgang Schäuble
-Bundesfinanzminister-
Karl Schiller Gedächtnisplatz 1
Berlin

Wunderschönen guten Morgen Deutschland,

ich wende mich heute an Euch, um gute Nachrichten zu verbreiten, und um Einiges vor dem nun bevorstehenden G-20 Gipfel am kommenden Wochenende klarzustellen, bzw. zu erläutern.


Wolfgang Schäuble ….Deutschland, .habe gute Nachrichten und Taschenspielertricks. Screenshot: Dr. v. Paleske

Leider hat die britische Zeitung Guardian einige meiner Geheimpläne zur (angeblichen) Lösung der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise bereits ausgeplaudert.

Einigkeit statt Recht
Tatsächlich stehen wir vor einer Einigung, die auf eine drastische „Hebelung“ des Rettungsschirms EFSF, auf insgesamt zwei Billionen Euro hinausläuft.

Damit retten wir Europa, äh, ich meine die europäischen und ein paar US-Banken.

Ich habe mir eine Lösung einfallen lassen, die man salopp als Kreditversicherung bezeichnen kann, obwohl es eigentlich gar keine echte Versicherung ist, denn anders als bei einer normalen Versicherung wissen wir ja, dass – und wann – das Schadensereignis eintritt. Nur Böswillige würden behaupten, es wäre so als würde man ein Haus gegen Hochwasser versichern, wenn die Flutwelle bereits im Anmarsch ist.

Natürlich handelt es sich um das grösste Vabanquespiel, das je eine Regierung unternommen hat, denn bei dieser Versicherungslösung über 2 Billionen Euro versichern wir einfach die (Schrott-)Anleihen von (Wackel-) Staaten wie Italien, Spanien oder Griechenland gegen einen Kreditausfall.

Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit würde der EFSF dann dem Anleger einen Teil (20%) ersetzen.
Da die Dinger ja alle nicht auf einmal fällig werden, wird nur scheibchenweise Geld ausgezahlt werden müssen – bis zu einer Höhe von 20%. Genial!

Und wenn uns das Geld ausgehen sollte, drucken wir eben welches.

Fünffache Wirkung mit Taschenspielertrick
Bei einem Versicherungsanteil von 20 Prozent wird jeder versicherte Euro jedoch die fünffache Wirkung erzielen. Stichwort: Mit 20% auf 100%, fast ein perpetuum mobile (könnte daher von Goethes Zauberlehrling stammen).

Da wir aber eine derart massive Aufstockung gerade auch der deutschen Beteiligung, welche letztlich die europäischen Steuerzahler, vor allem aber die Deutschen zu bezahlen haben, weder durch meine Fraktion mit diesen lauten Gauweiler-Quertreibern, noch durch den Bundestag bekommen, habe ich mir diese Kreditversicherung-Taschenspielertricks einfallen lassen, um den EFSF – ohne Zustimmung des Parlaments – um ein Vielfaches erhöhen zu können.

Das Getobe der Hinterbänkler aller im Bundestag vertretenen Parteien, und das Geschrei der Künastens und der Trittine, werden wir einfach an uns vorbeiziehen lassen.

Was solche Untergangspropheten überhaupt nicht sehen: dass wir mit diesem Taschenspielertrick drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

– Den Rettungsschirm (illegal) erhöhen nach dem Motto: nicht kleckern sondern mutig klotzen

– die Anleihen von Pleite-Staaten verhübschen (attraktiv machen)

– Verhindern, dass die vorhandenen Swaps auf die Anleihen, also die Anleiheversicherungen der Banken auf diese Schrottpapiere, fällig gestellt werden können. Wir verhindern somit das Eintreten des Swap-Versicherungsfalls.

Sehr erfreulich.

Anderenfalls würden durch das Feststellen des Versicherungsfalles eine Reihe von Finanzinstitutionen, gerade auch US- Banken, die selbst gar keine Schrottanleihen, stattdessen Credit Default Swaps (CDS) auf diesen Dreck in ihren Tresoren haben, mit in die Tiefe gerissen.

Anruf Obama
US Präsident Obama hat mich in einem, von seiner Seite aus sehr unfreundlich gehaltenen, Telefonat noch einmal ausdrücklich davor gewarnt, diesen Lehman-Bank-gleichen- Swaps-Fall eintreten zu lassen.

Ich habe ihm darauf beim Barte des Propheten versprochen, dass dies nicht geschehen werde.

Hinzu kommt noch, dass, dank der völligen Intransparenz des Swap-Marktes, an der wir auch nach der Finanzkrise 2008 nichts geändert haben (weltweites Gesamtvolumen mehr als 50.000 Milliarden US Dollar), das genaue Ausmass der dann fälligen Zahlungen gar nicht im Voraus festgestellt werden kann. Es könnte deshalb so überraschend wie bei einer Weihnachtsbescherung sein – allerdings im negativen Sinne.

Allein im Falle Griechenlands haben die Swaps einen geschätzten Versicherungswert von 75 Milliarden Euro, wie das Handelsblatt gestern schrieb, aber das sind Schätzungen, es könnte noch mehr sein.

Deutsche, seid versichert, ich sorge und kümmere mich um Euch wie ein Vater, genau so wie ich mich seinerzeit um die Finanzen der CDU gekümmert habe, als ich von dem (kriminellen) Waffen-Lobbyisten Schreiber im Bundeshaus DM 100.000 entgegennahm, an deren Verbleib ich mich allerdings später nicht mehr so genau erinnern konnte.

Ich sage jetzt erst einmal: Gute Nacht Deutschland

Euer treusorgender Bundesfinanzminister

Wolfgang Schäuble

Keine Satire
Weltweite Proteste: „Genug ist genug“ – wirklich genug?
linkSarkozy und Merkel: Die Lage war noch nie so ernst
linkCredit Default Swaps oder: Die nächste Weltfinanzkrise rückt näher

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Angela Merkel an Nicolas Sarkozy: Danke für die erfolgreiche Griechenland-Krise-Videokonferenz
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Elf – oder Sprit für Bestechungen im Grossformat
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Zu Schreibers „Mitarbeitern“
Ein Berg von Korruption und ein Maulwurfshügel von Strafverfahren- Oder: Keine Aufklärung des Leuna-Skandals zu erwarten