SATIRE

Tratschundlaber

Sonja Wenger – Breaking News: Es «gibt immer mehr verrückte Menschen, die (in Stars) Projektionsfl ächen suchen». Das sagte nicht etwa ein Medienfuzzi oder Promipsychologe, sondern die ehemalige Pornodarstellerin und Partygängerin Dolly Buster im Starmagazin «Exclusiv» auf RTL.

Die Menschen sind also orientierungslos. Wie aber soll man bitte schön bei soviel Nabelschau auch noch den Überblick behalten? Und wer kann der Gehirnwäsche schon dauerhaft widerstehen, die seit Jahren das neue alte Hohelied des Starkults und Konsums vorbetet: Kauft Autos, auch wenn ihr kein Geld habt; kauft Feuerwerk, um die schlechten Zeiten in die Luft zu jagen; kauft noch grössere Fernseher, um die immer gleichen Banalitäten, Nasen und Lügen mit noch mehr Auflösung zu sehen.


Frankreichs First Lady: das prickelt dann sicher wie «vulgarisierter Prosecco»

Wer Fernsehen schaut kriegt zwar kaum noch kritische Analysen, dafür eine akribische Berichterstattung über das Bäumlein-Wechsel-dich- Spiel von Boris Becker. Und auch die politische Botschaft wird gerne vorgekaut, vorverdaut und unreflektiert wieder ausgeschieden: So lafferte SVP-Präsident Toni Brunner über Raben, da sie «gefrässige, aggressive und verschlagene Vögel» seien, statt eine echte Erklärung zur neuen Plakatkampagne gegen die Personenfreizügigkeit zu liefern. Andererseits: Wenn man nie über den eigenen Tellerrand hinausblickt, ist es wohl leichter, von sich auf andere zu schliessen.

«Ich bin für das verantwortlich, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst», war letztens unter einem Blogeintrag zu lesen. Doch seien es nun schwarze Raben statt schwarze Schafe, schwarze Rauchwolken über dem Gaza oder der iranische Präsident, der zu Weihnachten im britischen Fernsehen seine «alternative Botschaft» über Jesus gesprochen hatte: Man soll ja nicht immer alles schwarz sehen. Es gibt in der Monokultur der heutigen Medienlandschaft durchaus auch positive Aspekte.

So haben manche Gratiszeitungen richtigen Suchtcharakter: Bereits nach kurzem Überfliegen der Rubrik «Glogger mailt…» im «Blick am Abend» stellt sich ein Gefühl schwindelnder Leere im Kopf ein – und das ganz ohne Drogen! Wo kriegt man denn «noch gratiser» einen solchen Sinnen-Rausch?

Die Osterbotschaft im britischen TV wird übrigens Simbabwes Robert Mugabe verkünden, wenn alle seine Schäfchen in den Himmel gefahren sind. Doch die echten harten Fakten kommen einmal mehr aus Frankreich: So will sich das französische Dorf Carlat mit dem italienischen Dorf Bruni verschwestern, um der französischen First Lady die «Ehre zu erweisen». Und das prickelt dann sicher wie «vulgarisierter Prosecco» so richtig schön im Bauchnabel.

USA

ACLU Documents 44 Detainee Deaths While in US Custody, Including 21 Homicides

History Commons – The American Civil Liberties Union (ACLU) releases a report that documents the death of 44 detainees in Iraq and Afghanistan while in US custody. Most died during interrogation. The report, based on government reports (including autopsy reports, death reports, and other documents turned over to the ACLU through a Freedom of Information Act request), finds that “detainees were hooded, gagged, strangled, beaten with blunt objects, subjected to sleep deprivation, and to hot and cold environmental conditions.”

ACLU director Anthony Romero says: “There is no question that US interrogations have resulted in deaths. High-ranking officials who knew about the torture and sat on their hands and those who created and endorsed these policies must be held accountable. America must stop putting its head in the sand and deal with the torture scandal that has rocked our military.” The detainees died during or after interrogations by Navy SEALs, military intelligence officials, and “OGA” (Other Governmental Agency) personnel, a designation the ACLU says is usually used to refer to the CIA.

Twenty-one of the 44 deaths were homicides, the ACLU says. Eight died from abusive techniques; autopsy reports show the causes of death were “strangulation,” “asphyxiation,” and “blunt force injuries.” Most of the “natural deaths” were attributed to what government doctors termed “Arteriosclerotic Cardiovascular Disease.”

The ACLU notes that the report proves that detainees died not only at the hands of CIA personnel, but from abuse and maltreatment by Navy SEALs and military intelligence officials as well. The report cites, among other deaths, an Iraqi prisoner who died from hypothermia (see April 5, 2004), an Iraqi prisoner who was strangled and beaten to death (see January 9, 2004), an Iraqi general who died from smothering and “chest compressions” (see November 26, 2003), an Iraqi prisoner beaten and smothered to death (see Between 4:30 a.m. and 5:30 a.m. November 4, 2003), two Afghani civilians beaten to death by US soldiers (see November 6, 2003 and December 10, 2002), and an older Iraqi man strangled to death while in US custody (see June 5, 2003). ACLU lawyer Amrit Singh says: “These documents present irrefutable evidence that US operatives tortured detainees to death during interrogations. The public has a right to know who authorized the use of torture techniques and why these deaths have been covered up.”

kriminalitaet

Angolagate in Frankreich – Ein Schmiergeldprozess mit Prominenten nähert sich dem Ende

Dr. Alexander von Paleske – Wenn es nach der französischen und der angolanischen Regierung gegangen wäre, dann hätte dieser Prozess, der Frankreich seit Wochen beschäftigt, erst gar nicht stattgefunden.

Wir haben über die Hintergründe dieses Prozesses hier bereits ausführlich berichtet. Der Prozess beleuchtet eines der finstersten Kapitel des postkolonialen Afrika und die angebliche Verstrickung skrupelloser Geschäftemacher und Politiker darin.

Die Ereignisse, strafrechtlich qualifiziert vorwiegend Bestechung, spielten sich in den Zeiten des Bürgerkrieges in Angola in den 90er Jahren ab.

Es ging um Waffenlieferungen aus den Beständen des ehemaligen Warschauer Paktes in das afrikanische Bürgerkriegsland Angola im Werte von 800 Millionen US Dollar, bzw. deren Ermöglichung durch angebliche Schmiergeldzahlungen.

Lange Liste prominenter Angeklagter
Insgesamt umfasst die Liste der Angeklagten 42 Personen.

Darunter:

Der älteste Sohn des verstorbenen Präsidenten Mitterand, Jean Christophe

Ein ehemaliger französischer Innenminister namens Charles Pasqua

Der Kollege von Pasqua namens Jean-Charles Marchiani

Der jetzige Präsidentenberater Sarkozys, Jaques Attali

Pierre Falcone, ein windiger französischer Geschäftsmann, Inhaber der Firma Brenco- International, jetzt Angolas Vertreter bei der UNESCO

Jean-Didier Maille, ehemalsTop-Banker bei Paribas (jetzt BNP-Paribas)

Und natürlich Arcady Gaydamak, von Frankreich per Haftbefehl gesucht, der aber nicht von Israel nach Frankreich ausgeliefert wird.

Dort finden sich auch illustre Persönlichkeiten wie der chinesische Opernsänger Alexandre Jia und der Schriftsteller Paul-Loup Sulitzer.

Als „kleine Zuwendungen“ habe es Koffer voll Geld, Grundstücke an der Riviera und Ausflüge in das Casino-Paradies Las Vegas gegeben. Selbstverständlich sollen auch Prostituierte zum Bestechungsinventar gehört haben.

Beweisaufnahme abgeschlossen
Die Beweisaufnahme ist nunmehr abgeschlossen. Heute standen die Plädoyers der Staatsanwaltschaft auf der Tagesordnung.

Für den ehemaligen Innenminister Pasqua wurde eine dreijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung beantragt.
Der Sohn des verstorbenen Staatspräsidenten Mitterand soll ein Jahr auf Bewährung aufgebrummt bekommen.

Die höchsten Strafen wurden für die eigentlichen Waffenschieber Pierre Falcone und den Israeli Arcady Gaydamak gefordert: 6 Jahre Haft plus saftige Geldstrafen.

Angolagate in Frankreich – Geldgier, Geschütze und Granaten
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Bulelani Ngcuka and his Apartheid Soldiers

Unkategorisiert

Simbabwe – Auferstehung aus den Ruinen?

Dr. Alexander von Paleske – Heute wurde in Harare der Oppositionsführer Morgan Tsvangirai als neuer Premierminister mit beschränkten Vollmachten vereidigt.

Die Vereidigung geschah vor dem Hintergrund zweier Wortbrüche Mugabes:

– Die rund 40 gekidnappten und verschleppten Mitglieder der Oppositionspartei und Menschenrechtsaktivisten wurden nicht, wie von Mugabe zugesagt, vor der Vereidigung freigelassen. Offenbar wollte Mugabe verhindern, dass sie der Weltpresse berichten, welchen Misshandlungen sie ausgesetzt waren.

Es muss ausserdem befürchtet werden, dass einige die Torturen nicht überlebt haben.

– Weiter hatte Mugabe zugesagt, dass der frischgebackene Premier Tsvangirai sich in einer kurzen Fernsehansprache an das Volk wenden könnte.

Auch das wurde von Mugabe verhindert. Selbst die Vereidigung wurde nicht im Staatsfernsehen live übertragen, stattdessen gab es dort einen Nähkurs zu bestaunen.

Und schliesslich versuchte die Polizei gestern abend noch Roy Bennett zu verhaften, der von der Oppositionspartei als stellvertretender Landwirtschaftsminister vorgesehen ist. Er hatte sich offenbar rechtzeitig versteckt.

Keine guten Vorzeichen
All das sind keine guten Vorzeichen für die Arbeitsaufnahme einer Regierung der nationalen Einheit, der sich die Aufgabe stellt, das wirtschaftlich völlig am Boden liegende Land wieder auf die Beine zu bringen.

Eine Herkulesaufgabe angesichts der Tatsache, dass 94% der Bevölkerung arbeitslos sind und 7 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, alsbald auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind.

Ein Tyrann feiert Geburtstag
Aber immerhin gibt es bald etwas zu feiern, genauer gesagt am 21. Februar diesen Jahres, da feiert nämlich Mugabe, so Gott will, seinen 85. Geburtstag.

Seine Jugendbrigaden statten zur Zeit den übrig gebliebenen Firmen Besuche ab mit einer Wunschliste, was für die „beste Geburtstagsfeier Mugabes“ benötigt wird.
Im einzelnen finden sich auf dieser Liste, die einer englischen Zeitung zugespielt wurde, unter anderem folgende Importwaren:

– 2000 Flaschen Champagner (bevorzugt Moet&Chandon)
– 500 Flaschen Whisky
– 8000 Stück Hummer
– 100 Kg Riesenkrabben
– 3000 Enten
– 4000 Portionen Kaviar
– 8000 Schachteln Ferrero Rocher
– 6.000 Eier
– 3000 Kuchen (Schokolade bevorzugt)
– 4000 Packungen Schweinswürste
– 500 Kg Käse
– und zum Feiern Kracher, 4000 Packungen.

Hinzu kommen noch mehr als hundert Rinder und die gleiche Anzahl von Ziegen und Schafen.

Es soll ein Geburtstag der Superlative werden, in den Zeiten der Cholera, die mehr als 3400 Tote und mehr als 60.000 Infizierte gefordert hat. Da die Regenzeit noch bis etwa Ende März andauert, ist ein Ende der Epidemie vorläufig nicht in Sicht
Eine wirkliche Aenderung der Verhältnisse in Simbabwe kann wohl erst nach dem Abtritt Mugabes erwartet werden.

Ein fauler Kompromiss wird Wirklichkeit
Simbabwe – Auf dem Weg in die Anarchie
Simbabwe: Cholera-Epidemie und Tod im Gefängnis
Besuch aus Simbabwe
linkSimbabwes letzte Chance
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Machtteilung in Simbabwe – Mugabe ist der Sieger
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Mugabe ausgebuht – Abgeordnete verhaftet
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Simbabwe: Mugabe verliert Machtspiel um Parlamentspraesidenten
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Mugabe am Ziel
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Simbabwe:Keine demokratische Loesung in Sicht
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Simbabwe – Was folgt auf Scheinstichwahlen?
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Simbabwe: Erfolg des Terrors, Mugabe bleibt Präsident
Simbabwe: Mugabes Terrorkampagne erreicht neuen Höhepunkt
linkSimbabwe: Prämien fuer Tötung von Oppositionsaktivisten
linkSimbabwe: Mugabe plant Terrorwahlkampf
linkSimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies<br /

kriminalitaet

Disappearance of 250 million Euro and a Supply Network for Weapons of Mass Destruction

Dr. Alexander von Paleske – 8.2. 2009 — In 2007 we reported about a network in Vienna, that managed the transport of chemical weapons of mass destruction (Sarin and Mustard) from China to Iran from 1992 to 1995.

The Poison – WMD- Network
The network enjoyed support from three different secret services:, The British Mi6, the Israeli Shin Bet and allegedly the German BND.

Involved in this network were the following persons:

Moshe Regev aka Moshe Regenstreich , aka Moshe Keller, Israeli, former officer in the Israeli army,
who also was a convicted megafraudster, died in 2005 in Vienna

Gerhard Eugen Merz, German, was later on involved in the failed coup in the oil rich Equatorial Guinea (Wonga Coup) in March 2004. He died a few days after his arrest in Malabo amidst allegations of torture.

Nahum (Nachum Nahoum) Manbar, Israeli, arms dealer, arrested in 1997 in Israel and sentenced to 16 years in prison in a trial , that was marred by scandals including an allegedly intimate relationship between the defense lawyer Pninat Yanai and the presiding judge Schtrasnov.

Manfred Felber, Austrian engineer, married to an Iranian woman. Arrested in 1994 in the US and sentenced to four years imprisonment for money laundering and illegally trying to buy gas masks and gas detectors for Iran.

Mehdi Farschi, aka Hashemi Bari, aka Farshchiha aka Masoud , who worked closely with the Iranian company Bandaran, that sold Iranian oil, exceeding Irans’s OPEC-Quota, on the black market.
The generated money was then used to buy – amongst other things – weapons of mass destruction (WMD)

Farschi “officially” was employed by a building company called RAFA -Bautraeger, whose official owner was his wife Fataneh Raschidchi.
RAFA obviously stands for Ra(schidchi) and Fa(rschi)

New scandal, old names
Now Vienna is rocked by another scandal, that involves an Iranian man by the name of Alireza A..

His humble beginnings as a businessman started in the 90s.

The Farschi Clan was giving a helping hand, becoming partners in his companies NOMA Bautraeger and later in a subsidiary of his Holding company STADE.

One may assume, that the starting capital was coming from Bandaran.

Anyway, Alireza A. started to buy old houses in Vienna, renovating them and then subdividing them into flats, after that selling them on the property market.
Alireza A’s business activities, however, led to controversies as early as 2002, when he demolished an allegedly protected house without the required necessary permission .

On 11 November 2007 he married Dominique Hourani , famous Lebanese Pop- Singer, former beauty queen and actor.
The couple lived part time in the “Hotel de Paris” in Monaco, a photo on the internet shows her being greeted by Monaco’s Prince Albert in style.

So far so good – or not?

Was it their „own“ money, they were spending?

Alireza’s luck runs out
In September 2008 the luck ran out for Alireza A.
The police in Austria arrested him on charges of multimillion dollar fraud.

The prosecutor alleges, that he got multimillion dollar loans either multiple for a single property or not being invested at all.
The allegedly defrauded banks are

-Uniqa Finanz-Service

-Raiffeisenbank Leonding

-Volksbank

-Investkreditbank

They also allege, that he worked in cohort with an Austrian Notar by the name of Karl Hofer .

The loans allegedly went through a complicated system of accounts in Liechtenstein and allegedly vanished.

The police in Austria hopes, that Alireza A. starts singing now, however not Pop-Songs – of course.

NOTE 10th November 2012
Alireza A. was convicted for fraud and sentenced to a five year imprisonment on 30th November 2009 by a Vienna court.

He and his wife have now engaged the Swiss law firm Fischer and partner in Zurich, and demanded to take this article off the Internet. Their lawyers argue, that this article is allegedly reporting them to be involved in the transportation of weapons of mass destruction from China to Iran, and thus endangering their lives.

To put the record straight:, this article does not say this.
It only says, that Farschi was involved in that transportation, and his family was also involved in Alireza A’s companies.

The article thus will remain on the internet.

deutschland

„Es geht darum, dass die Profiteure dieses Systems zur Kasse gebeten werden“

Thomas Mitsch im Interview mit Ulrich Maurer – Bei der Landeswahlversammlung des Landesverbands Baden-Württemberg der Partei DIE LINKE wählten die Delegierten, am vergangenen Wochenende, die Landesliste für die Bundestagswahl 2009. Mit 152 Ja-Stimmen, bei 11 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen wurde Ulrich Maurer, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, als Spitzenkandidat auf dem ersten Platz der Landesliste bestätigt. Kurz nach der Wahl konnte ich einige Fragen an ihn stellen.

T.M.: Danke Uli, dass du dir Zeit nimmst und erstmal herzlichen Glückwunsch für den Listenplatz 1 der Landesliste zur Bundestagswahl 2009 in Baden-Württemberg. Siehst du dich mit dem Wahlergebnis in deiner Arbeit bestätigt?

U.M.: Ja, doch, ich habe mich sehr gefreut über das sehr gute Ergebnis und ich glaube, ich hätte dies nicht bekommen, wenn die Partei geglaubt hätte, ich hätte keine gute Arbeit gemacht.

T.M.: Wie geht es jetzt weiter?

U.M.: Nun, wir haben uns vorgenommen, dass wir bei der Bundestagswahl die Mandatszahlen in Baden-Württemberg verdoppeln, die LINKE in Deutschland drittstärkste Partei wird und dass die anderen Parteien darüber so erschrecken, dass sie sich nicht mehr trauen so schamlos von unten nach oben umzuverteilen.

T.M.: Glaubst du, dass der Ausgang der Hessenwahl auf die kommenden Wahlen Einfluss hat?

U.M.: Keine Frage, in Hessen hat man alles probiert um uns rauszudrücken. Ich habe solche Angriffe anderer Parteien, der Medien und Demoskopen auf uns noch nie erlebt. Und die Tatsache, dass wir dem standgehalten haben, war die Voraussetzung dafür, dass wir jetzt bei den weiteren Wahlen sehr erfolgreich sein werden.


Ulrich Maurer: Wir zahlen eure Krise nicht!
Foto: Roland Hägele

T.M.: Wie siehst du die Chancen der Partei DIE LINKE für die Bundestagswahl 2009 in Baden-Württemberg?

U.M.: Ich habe ja schon gesagt, dass wir in Baden-Württemberg 6 Prozent schaffen können, und alles drüber wäre dann das Sahnehäubchen. Das ist dann natürlich auch die Voraussetzung dafür, dass wir dann auch in den nächsten Landtag einziehen werden. Ich glaube auch, dass wir nach den zuvor stattfindenden Kommunalwahlen 200-300 Mandatsträger/innen stellen werden.

T.M.: Was werden die Schwerpunkte der Bundestagswahl sein?

U.M.: Wir sind in der zweiten Weltwirtschaftskrise, der Finanzmarktkapitalismus hat abgewirtschaftet. Es wird darum gehen, dass endlich die Profiteure dieses Systems zur Kasse gebeten werden und nicht die Auswirkungen der Krise auf die abhängig Beschäftigten und Arbeitslosen abgewälzt werden.

U.M.: Ende März und Anfang April stehen viele Aktionen und Kampagnen an. Am 28. März 2009 die Großdemonstrationen in Berlin und Frankfurt unter dem Motto „Wir zahlen eure Krise nicht“ sowie die Aktionen zum 60-jährigen Jubiläum der Nato in Straßburg und Baden-Baden.

T.M.: Wie unterstützt DIE LINKE diese Aktivitäten?

U.M.: Bei beiden Kampagnen werden wir uns massiv einschalten, weil wir beide für sehr, sehr wichtig halten. Ich selber werde sowohl in Frankfurt als auch in Straßburg dabei sein.

T.M.: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg als Beauftragter der Partei für den Aufbau West.

Ulrich Maurer ist parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag.
Thomas Mitsch ist Mitglied der BAG rote reporter/innen der Partei DIE LINKE.

afrika

Simbabwe – Ein fauler Kompromiss wird Wirklichkeit

Dr. Alexander von Paleske – Der Machtkampf nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr ist vorbei. In knapp zwei Wochen wird Simbabwe eine neue Regierung haben. Eine Regierung der nationalen Einheit.

Robert Mugabe bleibt Dank eines unglaublichen Terrorwahlkampfs vor der Stichwahl im Juni vergangenen Jahres auch weiterhin Präsident. Er ist damit der eigentliche – unrechtmäßige – Gewinner.

Hunderte Menschen haben ihren Einsatz im Wahlkampf für die Opposition mit dem Leben bezahlt, Tausende wurden zum Teil schwer verletzt, Zehntausende obdachlos.

Eine Bestrafung der Täter wird es nicht geben, da Mugabe als eine seiner ersten Amtshandlungen nach der Amtsaufnahme der neuen Regierung eine generelle Amnestie verkünden wird.

Noch nicht einmal eine Wahrheitskommission. wie es sie in Südafrika nach dem Ende der Apartheid gegeben hat, wird es geben.

Der Oppositionsführer Morgan Tsvangirai wird nach einer noch zu vollziehenden Verfassungsänderung Premierminister.

Die Schlüsselministerien der Machtausübung, wie etwa Verteidigung und das halbe Innenministerium bleiben in den Händen von Mugabes Partei ZANU/PF.

Das Land ist fest im Griff der Cholera-Epidemie, die mehr als 3000 Tote gefordert hat. Mehr als 60.000 wurden infiziert.

Erleichterung – trotz allem
Trotz allem wurde von der Bevölkerung des Ende des Machtkampfs mit Erleichterung aufgenommen.

Vorgestern kamen spontan mehrere Hundert Menschen zu einer Kundgebung zusammen, um den Erklärungen Morgan Tsvangirais zuzuhören, und erstmals griff die Polizei nicht ein.

Mittlerweile hatte sich mit aller Deutlichkeit herausgestellt, dass die Opposition zwar Wahlen gewinnen kann, aber nicht die Macht. Es gelang ihr auch in den letzten Jahren nicht, das Volk zu einem breiten Protest hinter sich zu bringen und Mugabe zum Aufgeben zu zwingen. Tsvangirai war und blieb ein schwacher Oppositionsführer ohne klare Linie, dem es nicht einmal gelang, die Abspaltung eines Flügels seiner Partei im Matabeleland zu verhindern.

Zu den entscheidenden Fragen, wie beispielsweise der Landreform, hatte seine Partei nie eine vernünftige Antwort. Tsvangirai war zu keinem Zeitpunkt der brutalen Intelligenz des Präsidenten Mugabe gewachsen. Nun sitzt er also mit am Regierungstisch – als Juniorpartner.

Was kann das Land von der neuen Regierung erwarten?
Es wird etwas aufwärts gehen – im Schneckentempo.

Vor einem Jahr noch hätte eine solche Regierung mit massiver internationaler Hilfe rechnen können. Sie wird nun angesichts der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise ausbleiben. Zwar hat auch Südafrika versprochen, dem Land wieder auf die Beine zu helfen, doch Südafrika ist angesichts der fallenden Rohstoffpreise, vor allem Platin, selbst schwer getroffen.

Über die versprochenen 30 Millionen US Dollar wird deren Hilfe nicht hinausgehen.

Simbabwe benötigt aber Hilfen in Milliardenhöhe (US Dollar), um die Infrastruktur, vor allem die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung wiederherzustellen. Denn dies war der Hauptgrund für das Ausbreiten der Cholera.

Und auch die marode Wirtschaft muss wieder auf Vordermann gebracht werden. Diese gewaltigen finanziellen Beträge, die es einstmals nach der Unabhängigkeit durch ZIMCORD im Jahre 1981 gab, wird es nun nicht mehr geben.

Wirtschaft benötigt dringend Hilfen
Die Goldminen werden wohl bald wieder die Produktion aufnehmen. Sie sind nach wie vor rentabel , liegt der Weltmarktpreis für Gold angesichts der internationalen Finanzkrise sehr hoch und wird sich auch weiter im Aufwärtstrend bewegen.

Der Tourismus dürfte sich erst nach dem Ende der Choleraepidemie in bescheidenem Rahmen erholen. Gerade auch dieser Wirtschaftszweig ist heftig von der internationalen Finanzkrise getroffen.

Die Landwirtschaft, einstmals Ernährer einer ganzen Region und wichtiger Devisenbringer, wird weiter auf Subsistenzniveau verharren. Mugabe wird dafür Sorge tragen, dass seine Gefolgsleute weiter im Besitz der Großfarmen bleiben, die sie nicht bewirtschaften können. Eine Rückkehr zur einstmaligen Produktivität erscheint, ausgeschlossen. Zumindest solange, wie Mugabe am Ruder bleibt.

7 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevoelkerung ist jetzt von Nahrungsmittelhilfe abhängig, obgleich es dieses Jahr eine gute Regenzeit gab. die allerdings nur zur weiten Verbreitung der Cholera führte.
Es fehlte an Saatgut und Dünger, einstmals alles im Lande produziert.

Die verarbeitende Industrie, einstmals stark vertreten, wird sich ebenfalls auf absehbare Zeit nicht erholen. Die Fabriken sind geschlossen, das Fachpersonal längst ins Ausland abgewandert.

Die Arbeitslosenrate liegt zur Zeit bei mehr als 90 Prozent. Viele Familien überleben nur Dank Überweisungen von im Ausland lebenden Angehörigen.

Mugabe hat es mit seiner Politik geschafft, die Wirtschaft des Landes nahezu komplett zu zerstören, ohne dass ein Krieg stattgefunden hat. Die Inflationsrate lag zuletzt im dreistelligen Millionenbereich.

Die lokale Währung hat ausgespielt. Die Geschäfte nehmen nur noch Fremdwährung wie US Dollar, Euro oder den südafrikanischen Rand an.

Dennoch hat die Bevölkerung einen Grund, aufzuatmen: Der Terror kommt zum Ende und noch weiter abwärts wird es wohl nicht gehen. Die Talsohle ist offenbar erreicht – immerhin.

E-Mail avpaleske@botsnet.bw

Simbabwe – Auf dem Weg in die Anarchie
Simbabwe: Cholera-Epidemie und Tod im Gefängnis
Besuch aus Simbabwe
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Mugabe ausgebuht – Abgeordnete verhaftet
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Simbabwe: Mugabe verliert Machtspiel um Parlamentspraesidenten
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Mugabe am Ziel
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Simbabwe:Keine demokratische Loesung in Sicht
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Simbabwe – Was folgt auf Scheinstichwahlen?
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Simbabwe: Erfolg des Terrors, Mugabe bleibt Präsident
Simbabwe: Mugabes Terrorkampagne erreicht neuen Höhepunkt
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USA

Purba on Barry Soetoro aka Barack Obama’s Indonesian connection.

ukIndonesia Matters – Obama Barack has been democratically elected President of the US. Quite an about face for the best democracy money can buy, in view of the Bush presidential se-lection.

But of course, corruption, collusion and nepotism is the sole monopoly of the Third World – or so the deluded denizens of the West repeat to themselves as they hug their knees, rocking back and forth – reminding themselves of how they uphold human rights equally across the board, entirely devoid of double-standards and totally oblivious to race, creed or religion.

Barrak Hussein Obama II was born to a white American Ann Dunham and Kenyan Barrak Hussein Obama Snr, in Nyang’oma Kogelo now in Kenya.

Here the Indonesian link starts.

Ann Dunham married in 1967 Lolo Soetoro, a Javanese, whose own father, in 1946 was killed along with his eldest brother were killed, after which the Dutch army burned down the family’s home. Soetoro fled with his mother into the countryside to survive. Incidentally yet more proof of Dutch War Crimes – delibrate destruction of civilian property outside the scope of battle.

Pak Lolo Soetoro was an army geologist then later a government relations consultant for Mobil Oil. Obama describes Soetoro as well-mannered, even-tempered, and easy with people.

barry-soetoro
Barry Soetoro in Indonesia with mother Ann Dunham, step-father Lolo Soetoro, baby-sister Maya Soetoro-Ng.

From age 6 to 10, Obama lived in Jakarta. Age six, Obama attended the Catholic Primary St Francis di Assisi. Much was made of the lie he was educated in a Madrassa – or more accurately a pesantren – this of course was totally untrue. Obama Jnr later attended Model Primary School, Menteng and was registered as a Muslim – as his father was Muslim.

In Obama’s own words:

In the Muslim school, the teacher wrote to tell my mother that I made faces during Koranic studies. My mother wasn’t overly concerned. ‘Be respectful,’ she’d say. In the Catholic school, when it came time to pray, I would close my eyes, then peek around the room. Nothing happened. No angels descended. Just a parched old nun and 30 brown children, muttering words.

One of “Berry’s” childhood friends was Adi who often visited “Berry’s” 16 Jalan Haji Ramli house. Speaking volumes of Dutch “development” at the time the road was of this established middle-class neighbourhood was a dirt lane where Obama used to wile away the hours kicking a soccer ball.

Adi recalled Obama and his friends wore plastic bags over their shoes to walk through the muddy street during the rainy seasons.

Neighborhood Muslims worshiped in a nearby house, which has since been replaced by a larger mosque. Sometimes, when the muezzin sounded the call to prayer, Lolo and Barry would walk to the makeshift mosque together, Adi said.

His mother often went to the church, but Barry was Muslim. He went to the mosque,” Adi said. “I remember him wearing a sarong.”

Obama spent most his spare time hanging out with Adi and other friends at the home of Yunaldi Askiar, a classmate. They used to play a kind of fencing game using sticks, kick a ball up and down the narrow dirt lanes or go swimming in the river behind the school, said Askiar, 42, a car mechanic.

Obama was taller and better dressed than most kids in classes where shoes and socks were still luxuries, so he stood out from the start. As an African American, and the only foreigner, he suffered racial taunts and teasing but never turned to violence.

“At first, everybody felt it was weird to have him here,” Israella Dharmawan, his first grade teacher said. “But also they were curious about him, so wherever he went, the kids were following him.”

His friends enjoyed playing tricks on Berry: Harmon ASki recalled,

“Sometimes we’d say, ‘Barry, do you want a chocolate?’ And we’d give him a chocolate. The next day we’d give him a chocolate again. The third time we’d give him terasi (fermented shrimp paste) wrapped up like chocolate. Obama didn’t get mad. He would laugh it off.”

Ann Soetoro moved to Yogyakarta, while Obama Jnr studied in Jakarta. She was inspired by Jogja village industries, which became the basis of her 1992 doctoral dissertation.

“She loved living in Java,” said Dr. Dewey, who recalled accompanying Ms. Soetoro to a metalworking village. “People said: ‘Hi! How are you?’ She said: ‘How’s your wife? Did your daughter have the baby?’ They were friends. Then she’d whip out her notebook and she’d say: ‘How many of you have electricity? Are you having trouble getting iron?’ ”

Dunham-Soetoro became a consultant for the United States Agency for International Development on setting up a village credit program, then a Ford Foundation program officer in Jakarta specializing in women’s work. Later, she was a consultant in Pakistan, then joined Indonesia’s oldest bank to work on what is described as the world’s largest sustainable microfinance program, creating services like credit and savings for the poor.

obama-hawaii
Obama in Hawaii with Maya and Ann and maternal grand-father, shortly after leaving Indonesia.

In his tellingly-titled Memoir, Dreams from My Father, Obama describes his Indonesian interlude as “one long adventure, the bounty of a young boy’s life”. But he also recalls being troubled by the poverty around him: “the empty look on the faces of farmers the year the rains never came,” and the desperation of the disabled beggars who came to the family’s door.

“The world was violent, I was learning, unpredictable and often cruel,” he writes. Obama and his mother thus we were very well acquainted with the harsh realities of indigenous Indonesians.

Fermina Katarina Sinaga, recalled yojhng Obama in her class: in the common task of class to write an essay titled “My dream: What I want to be in the future.” Obama “wrote ‘I want to be a president,’ ” she said. During a later writing assignment on family, he wrote, “My father is my idol.

The Indonesian connection for Obama and all that shaped him proving once again all things Javanese and indigenous Indonesian the bedrock for the towering monuments built on the foundations of a great civilisation.

ukThis article was first published by Indonesia Matters

Unkategorisiert

Simbabwe – Machtpoker in den Zeiten der Cholera

Dr. Alexander von Paleske – Mehr als 3000 Cholera-Tote bisher, etwa 60.000 Infizierte und kein Ende abzusehen. Dies sind die Schreckensnachrichten, vor deren Hintergrund sich ein erbärmlicher Machtpoker zwischen dem intelligenten und brutalen Diktator Robert Mugabe und dem mit Intelligenz und Führungsstärke nicht gerade gesegneten Oppositionsführer Morgan Tsvangirai abspielt.

Der vorläufig letzte Akt fand am Montag dieser Woche auf einem Gipfel der Statengemeinschaft des südlichen Afrika, SADC, in Pretoria statt.

Die Regierungschefs der Staatengemeinschaft drängen darauf, endlich eine Regierung der nationalen Einheit in Simbabwe zustande zu bringen um der Dauerkrise ein Ende zu bereiten unter der vor allem Südafrika und Botswana durch Hunderttausende illegaler Einwanderer zu leiden haben, von dem Uebergreifen der Choleraepidemie auf Südafrikas Nordprovinzen ganz zu schweigen.

Nach einer Marathonsitzung dann die Einigung auch auf einen Kompromiss mit Fahrplan zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit mit einigen Zugeständnissen Mugabes.

Auch der Chef der grössten Oppsositionspatei MDC, Morgan Tsvangirai, stimmte zu, für ein paar Stunden jedenfalls. dann liess er wieder verkünden, man sei noch meilenweit voneinander entfernt.

Ein Oppositionsführer ohne klare Linie
Dieses Hin- und Her ist man mittlerweile von dem Oppositionsführer Tsvangirai gewohnt.
Schon bei der Frage nach der Teilnahme an den Präsidentschaftsstichwahlen im Juni vergangenen Jahres änderte er mehrfach seine Meinung. –
Eine wirklich klare und damit nachvollziehbare Linie hat er nicht gerade oft erkennen lassen.

Nachdem der südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe von dem neuen Kurswechsel Tsvangirais hörte, hatte er offenbar einen Wutausbruch.

Nun hat Tsvangirai offenbar wieder eingelenkt, jedenfalls sind das die letzten Nachrichten – die vorläufig letzten.
Man hätte sich für die geschundene Bevölkerung Simbabwes einen Oppositionsführer anderen Kalibers gewünscht.

Derweil können die Schulen nach den Sommerferien den Schulbetrieb nicht wieder aufnehmen, weil die Lehrer in den Streik getreten sind.

Auch ansonsten ist kein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt abzusehen.
Das Leiden der Bevölkerung wird also weitergehen, die Politiker scheint das nicht sonderlich zu interessieren.

E-Mail apaleske@gov.bw

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Schweiz

Bern: massiver Polizeieinsatz für chinesischen Ministerpräsident

onlineredaktion – Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jibabao wurde in Bern ein riesen Sicherheitsapparat aufgefahren und friedlich demonstrierende TibeterInnen verhaftet.

Während sich Bundespräsident Hans-Rudolf Merz zusammen mit den chinesischen Ministerpräsidenten lächeld für die Presse ablichten liess, kam es hinter den Abschrankungen auf bzw. neben dem Bundsplatz zu einer friedlichen Demo von TibeterInnen. Mit Gesang, Fahnen und Plakaten wurde auf die Situation im von China besetzten Tibet aufmerksam gemacht, was die Polizei (Berner und Aargauer Grenadiere) nicht dulden wollte. Kurz nach 15 Uhr wurden rund 20 TibeterInnen verhaftet.


Hundertschaften von Polizisten riegeln die Innenstadt ab

Darunter auch ein Mann mit einen Kind auf den Schultern. Weitere Personen wurden kontrolliert. Gegen 16 Uhr wurde mit fünf Kastenwagen dann eine Sichtsperre eingerichtet, so dass der chinesische Ministerpräsident keine Tibetfahnen erblicken muss. Die DemonstrantInnen seien wegen zivilen Ungehorsams und nicht befolgter Wegweisung verhaftet worden, so ein Tibet-Aktivist zu 20min online. Der massive Polizeieinsatz war absolut unverhältnismässig, was auch in diversen Medien zu lesen und zu sehen ist: