SATIRE

Thilo Sarrazin: Meine Geisterbahnfahrt mit Peter Scholl-Latour und Eva Herman zum Leipziger Compact-Kongress

Dr. Alexander von Paleske —- 8.9. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Thilo Sarrazin
SPD-Mitglied, Ex Bundesbanker
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

Ich habe die Freude mitzuteilen, dass ich einer der Hauptredner auf dem hochwichtigen Kongress

„Werden Europas Völker abgeschafft? Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung“

bin, der am 23.11 – nicht jedoch am 11.11. – in Leipzig stattfindet.

Es handelt sich um die 2. Konferenz für Souveränität, erwartet werden 800 Gäste.

Treibendes Motiv
Treibendes Motiv der Veranstalter für deren Ausrichtung, und der eingeladenen Redner für die Teilnahme, ist die Wiedererweckung Deutschlands, die Förderung von (deutschen) gebärfreudigen Frauen, der Kampf gegen die rosa Tuntenwirtschaft, und die Wiederherstellung der Prüderie.

Der Greis und seine Weisheiten
Der greise Peter Scholl-Latour, über den die Süddeutsche Zeitung in unverschämter Weise schrieb:

„Er redet inzwischen ziemlich viel Blödsinn“

wird diesmal nicht über sein Spezialgebiet „Nahost“ sich auslassen, sondern zum Thema:

„Droht der Untergang Europas?“

und zunächst eine richtige Weltuntergangsstimmung erzeugen, bevor er dann (etwas nuschelnd) uns eine Alternative zum Abgrund aufweisen wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass Scholl-Latour auch aus dem Büchlein von Oswald Spengler

„Der Untergang des Abendlandes“

zitieren wird.

Lege nach
Ich lege dann nach mit meinem Deutschlanduntergangs-Szenario und dem einzigen Ausweg:

Bahnfahrkarten für alle Türken, einfache Fahrt 2. Klasse nach Anatolien.

So kann der Deutschlandabschaffung ein Riegel vorgeschoben werden.


Das bin ich ….. Bahnfahren in die Türkei

Ich werde den Beweis führen, dass das von mir entdeckte (erfundene) Sarrazin-Gen, verantwortlich für die humane Intelligenzentwicklung, absolut rassen- und religionsspezifisch ist, und sich nicht bei Muslimen nachweisen lässt.

Eva Herman und das Eva-Gesetz
Dann wird die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman auf die Bühne springen, und über den grossen Unterschied zwischen Mann und Frau referieren. Insbesondere, welche Konsequenzen in der Familienpolitik daraus gezogen werden müssen.

Mit ihrem Büchlein

Das Eva Prinzip

hat sie eigentlich ein Jahrhundertbuch und gleichzeitig einem Kompass für Deutschlands Frauen geschrieben: wie wieder zu Heim, Herd und Gebärfreudigkeit zurückzukehren, also wie Faultiere zu Löwen, äh, ich meine Löwinnen werden können – und müssen.

Sie wird gegen die Tuntenerziehung in den Schulen, gegen das Gendermainstreaming, und die Homo-Ehe zu Felde ziehen. Dabei wird sie auch klarmachen, dass diese Alice Schwarzer eine Frau von gestern ist, und nur noch als Werbefigur für die BILD-Zeitung taugt,

Auch die radikal-homophobe Auslandsfraktion wird mit der Französin Beatrice Bourges wortgewaltig vertreten sein.

Positive Berichterstattung erwartet
Ich erwarte eine positive Berichterstattung, insbesondere in intellektuell sehr anspruchsvollen Medien wie der Jungen Freiheit , für die ja auch unser Peter Scholl Latour jetzt Werbung macht.

Nur böswillige Fusskranke der gescheiterten linken Weltrevolution bezeichnen dieses Blättchen als „rechte Postille“, oder sogar – noch schlimmer – als „NPD-Blättchen“ . Alles Quatsch. Vielmehr kommen darin Vertreter aller politischen Richtungen zu Wort, jedenfalls solange sie in das Meinungsspektrum der Redaktion irgendwie noch passen.


…..publizistische .Unterstützung natürlich auch für Eva Herman

Dass der SPD-Mann Stephan Braun sich hinstellte und behauptete:

„De facto bleibt das Blatt gefährlich“

ist zwar zutreffend, aber nur für solche, die sich der Verhinderung der Deutschlandabschaffung in den Weg stellen.

Ganz besonders Jürgen Elsässer
Ganz besonders habe ich mich natürlich gefreut, von diesem Jürgen Elsässer, Veranstalter des Kongresses und Herausgeber dieses rechts(-links) Monats-Blättchens Compact, bereits im Vorfeld interviewt zu werden, sodass dieser Kongress die nötige Aufmerksamkeit findet.

Das hat auch wunderbar geklappt. Gerade meine aufmischenden Tiraden gegen die rosarote Tuntenhaftigkeit, die Homo-Ehe, und gegen gebärunwillige Hetero-Paare haben für Aufsehen gesorgt.

Dieser Elsässer hat ja einen langen, anstrengenden Marsch von ganz links bis rechts zurückgelegt, noch ein wenig weiter als dieser Joseph Martin (alias Joschka) Fischer mit seinem langen Lauf zu sich selbst von links nach rechts..

Einst im Kommunistischen Bund (KB), wo auch der Jürgen Flaschenpfand-Trittin seine ersten politischen Weihen empfing, wurde Elsässer dann „ideologischer Geburtshelfer“ der antideutschen Bewegung,, die schliesslich zu so etwas wie einem Fanclub der rechtsgerichteten Siedlerbewegung in Israel sich mauserte.

Deren antideutscher Slogan war nicht links und frei, sondern unter der Fahne Israels die Parole:
,
„Nie wieder Deutschland, hoch lebe Israel, right or wrong,“
,
was fortschrittlichen Israelis erheblich „auf die Erbse ging“.

Der Spuk hat sich mittlerweile gelegt, die Fahnen sind eingesammelt, das antideutsche Geschrei verstummt.

Elsässer hielt sich aber in diesem politischen Spukschloss nicht lange auf: Nach diesem Ausflug in die politische Sackgasse ging es dann über Redaktionsmitarbeit bei Jungle World, Junge Welt, Freitag und Neues Deutschland, wo er überall schliesslich mit seinen fortschrittlichen Überzeugungen auflief, zur Gründung der monatlichen Compact Postille.

Die soll:

„demokratische Linke und demokratische Rechte, kluge Islamkritiker und kluge Moslems im Dialog zusammenführen“.

Da kommt auch der Begriff Volkssouveränität wieder zu Ehren, ebenso die Vaterlandsverteidigung, bevor es dann vielleicht auch noch zum Volksstaat weitergeht?.

Die Vorstellung des als lagerübergreifend konzipierten, antiimperialistischen Magazins mit seiner gegen die Dominanz der Supermacht USA gerichteten Stoßrichtung, wurde in der linken Kampf-Presse kaum begrüsst, hingegen jedoch in der Jungen Freiheit..

Das nenne ich frischen Wind in der deutschen Presse- und Denklandschaft.

Ich freue mich schon riesig auf den Kongress und auf das zu erwartende Echo in den Medien

Herzlichst

Thilo Sarrazin
nimmermüder Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Forscher,
Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

mehr zu Thilo Sarrazin
Beschwerde eines Pro-Sieben Fans über Raabschlägers Unterschichten-Klamaukshow „Absolute Mehrheit“
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen

Mehr zu Jürgen Flaschenpfand-Trittin
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA

Mehr zu Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joseph Martin (Joschka) Fischer: Hurra, ich bin 65, habe alles erreicht, und bereue nichts

Mehr zur Jungen Freiheit (keine Satire)
linkEin kroatischer Rechtsrocker und die „Junge Freiheit“ in Deutschland

Nach wie vor zur Auseinandersetzung mit der „Jungen Freiheit“ zu empfehlen:

Krieg

Grossbritannien lieferte Rohstoffe für chemische Massenvernichtungswaffen an Syrien

Dr. Alexander von Paleske —- 8.9. 2013 —- Am Montag (2.9.) berichtete die britische Tageszeitung Independent, die britische Regierung habe Exportlizenzen für die Lieferung von Rohstoffen zur Herstellung chemischer Massenvernichtungswaffen, vor allem des Nervengases Sarin, bis zum Juni 2012 erteilt.

Klarer Verstoss gegen Weitergabeverbot
Ein klarer Verstoss gegen die internationalen Bestimmungen zur Weitergabe gefährlicher Rohstoffe (International protocol on the trade of dangerous substances ).

Es handelt sich um Natriumfluorid, das zwar auch für zivile Zwecke eingesetzt werden kann, z.B. in der Herstellung von Kosmetika und der Fluoridierung von Trinkwasser, es ist aber als sogenannte duale Substanz ein notweniger Bestandteil in der Herstellung chemischer Waffen, und steht deswegen auf der Liste gefährlicher Rohstoffe.

Hinzu kommt: Syrien gehört zu fünf Staaten, die sich nicht verpflichtet haben, auf den Einsatz chemischer Waffen zu verzichten ( Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) . Die anderen Staaten sind DPR-Korea, Süd-Sudan, Ägypten und Angola.

Nachdem es zunächst gehießen hatte, die Exportlizenzen seien zwar bis Juni 2012 erteilt worden, geliefert worden sei aber nichts, stellt sich nun heraus, dass Natriumfluorid von Juli 2004 bis Mai 2010 tatsächlich in grösseren Mengen von zwei britischen Firmen an Syrien geliefert wurde: vordergründig zur Herstellung von Kosmetika, wie die britische Zeitung Daily Mail heute berichtet


Daily Mail vom 8.9. 2013

Keineswegs Neuland
Die britische Regierung betrat damit in heuchlerischer Weise keineswegs Neuland: Bereits in den 80er Jahren wurde Natriumfluorid in grösseren Mengen an Iraks Herrscher Saddam Hussein geliefert, der damit wiederum Sarin herstellte, das er sowohl im Krieg gegen die Kurden im eigenen Land, wie auch im Krieg gegen den Iran einsetzte.

Aber damit nicht genug
Anfang der 90er Jahre schafften zwei Gruppen von „Todeshändlern“ nicht nur Rohstoffe für die Herstellung von Sarin und Senfgas, sondern auch die Blaupausen für den Bau einer kompletten Fabrik zu deren Herstellung von China in Syriens Nachbarland und Verbündeten Iran. Unterstützt dabei vom britischen Auslandsgeheimdienst Mi6, dem Bundesnachrichtendienst ( BND), und dem israelischen Geheimdienst Shin Bet.

Wir haben in mehreren Artikeln (siehe unten) ausführlich über diesen unglaublichen Skandal berichtet.

Nun hat Bundeskanzlerin Merkel auch noch ihre Zustimmung zu Obamas wahnwitzigem Plan der Bombardierung Syriens signalisiert, nachdem sie – vermutlich aus wahltaktischen Gründen – zunächst gezögert hatte. Die Katastrophe dürfte damit ihren Lauf nehmen.

Warnung eines Nobelpreisträgers
Vielleicht sollten sich diese Herrschaften das Interview der britischen BBC mit Michail Gorbatschow anlässlich der G-20 Treffens in St. Petersburg vor zwei Tagen ansehen: Darin warnte der Friedensnobelpreisträger noch einmal eindringlich davor, ohne UN-Mandat Angriffe jeglicher Art auf andere Länder zu führen. Dies würde zur Zerstörung von international akzeptierten Rechtsprinzipien führen – mit unabsehbaren Folgen.


Michail Gorbatschow während des BBC-Interviews

Obama und seine europäischen Abnicker hätten dann zerstört, was mit der Atlantikcharta, mitten im Krieg gegen Nazi-Deutschland 1941 seinerzeit zwischen dem US Präsidenten Roosevelt und dem britischen Premier Churchill vereinbart worden war: eine Art Weltfriedensordnung zu etablieren, die mit der Gründung der UN im Jahre 1945 dann umgesetzt wurde.


Roosevelt und Churchill bei ihrem Treffen im August 1941, wo die Atlantikcharta vereinbart wurde

Zu den Chemiewaffentransporten von China in den Iran
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev

Zum Syrienkonflikt
Syrien, der Krieg und ein Jahrestag
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
Die Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?
Bombenanschläge im Irak – was sind die Ziele der Terror-Salafisten?
Die Gewinner des ägyptischen Bürgerkriegs sind die Terror-Salafisten
Ägypten vor dem Bürgerkrieg?

terror

9/11, die USA und Chile

Dr. Alexander von Paleske — 3.9. 2013 —
Mit dem 11.9. bzw. in den USA, wo der Monat vorangestellt wird, „9/11“ verbindet sich die Erinnerung an die Zerstörung der Twin-Towers des World Trade Centers in New York im Jahre 2001.

Bereits früher
Aber es gab bereits viele Jahre zuvor einen „9/11“, der sich nun zum 40. Mal jährt: der von den USA massiv unterstützte Militärputsch in Chile am 11. September 1973, der zum Sturz der gewählten Regierung Salvador Allendes führte.


Blutiger Putsch am 11.9. 1973

KZ, Folter, Tod
In dessen Folge töteten die Putschisten, angeführt vom Chef der Streitkräfte, Augusto Pinochet, und deren Schergen mehr als dreitausend Menschen, und folterten Zehntausende. Tausende flohen ins Exil.

Kommentar von Putschist Pinochet:

„Die Demokratie muss gelegentlich in Blut gebadet werden“


Pinochet (l) und Allende (r) kurz vor dem Putsch

Selbst im Exil lebende Persönlichkeiten wie der ehemalige Armeechef, General Carlos Prats in Argentinien, und Ex Aussenminister Orlando Letelier in den USA, fielen Attentaten des chilenischen Geheimdienstes zum Opfer, wobei der US-Geheimdienst CIA über die Attentatspläne der chilenischen Regierung im Falle Leteliers voll im Bilde war, aber nichts zu deren Vereitelung unternahm.

Gute Sache
Kommentar des US-Präsidenten Ronald Reagan gegenüber dem Journalisten Brian Crozier im Jahre 1980, vier Jahre nach der Ermordung Leteliers:

„Es ist eine gute Sache, dass Letelier abgemurkst wurde“.[

Selbst der Christdemokrat und ehemalige chilenische Staatspräsident Eduardo Frei, der anfangs dem Putsch positiv gegenüberstand, später jedoch dessen Gegner, wurde 1980 mit Hilfe des Kampfstoffes Senfgas und des Schwermetalls Thallium während eines Krankenhausaufenthaltes in Santiago de Chile ermordet.

Inwieweit der chilenische Literatur-Nobelpreisträger Pablo Neruda, der kurz nach dem Putsch starb, ebenfalls ermordet wurde, ist noch Gegenstand von Untersuchungen.

Ein Stadion als KZ
Das Stadion der Hauptstadt Santiago de Chile verwandelten die Putschisten in ein Konzentrationslager, und funktionierten die Umkleidekabinen zu Tötungs- und Folterkammern um, bis kurz vor einem Ausscheidungsspiel zur Fussball-WM 1974 in Deutschland.

Die deutsche Siedlung Colonia Dignidad bauten die Putschisten mit Hilfe des Leiters, des berüchtigten Kinderschänders Paul Schäfer, zu einem Folterzentrum aus. Mehrere Regimegegner wurden dort auch ermordet, und anschliessend deren Leichname verbrannt

Immer mit dabei, sowohl bei der Planung, wie bei der folgenden Ausführung des Putsches,, beginnend zunächst mit wirtschaftlicher Destabilisierung, unter anderem mit einem von den USA verdeckt finanzierten Lastwagenbesitzer-„Streik“: angereiste US-Militärberater und der US-Geheimdienst CIA.

Involviert: US-Aussenminister Henry Kissinger
Abgesegnet und forciert hatte das Ganze der US-Aussenminister der Regierung Nixon, Henry Kissinger, der auch noch – zuletzt vor einem Jahr – sich offen dazu bekannte.

Kissinger hatte bereits nach der Wahl Allendes im Jahre 1970 erklärt:

„Ich sehe nicht ein, weshalb wir zulassen sollen, dass ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist.“

Wirtschaftsinteressen gefährdet
Die USA sahen ihre Wirtschaftsinteressen gefährdet.
Die 1970 demokratisch gewählte Regierung unter dem Sozialisten Salvador Allende hatte als einen ersten Schritt die Kupferminen der US-Konzerne verstaatlicht, und Entschädigungszahlungen gegen die in vielen Jahren geförderten, aber nicht gemeldeten Metalle, die beim Kupferbergbau anfielen, darunter auch Gold, aufgerechnet.

Die US-Konzerne veranstalteten daraufhin eine Beschlagnahmejagd rund um den Erdball. Auch in Deutschland wollten sie bei der Norddeutschen Affinerie (jetzt Arubis) verarbeitetes chilenisches Kupfer sicherstellen. Das Landgericht Hamburg unter Vorsitz von Professor Luther wies jedoch im Januar 1973 das Begehren ab.

Bei sonnigem Wetter angenehm
Der Generalsekretär der CDU während der Kiesinger-Regierung (1966-1969) und einflussreiche Parlamentsabgeordnete Bruno Heck reiste kurz nach dem Putsch nach Chile und besuchte auch das KZ-Fussballstadion

Anstatt die Putschisten für die Nazimethoden politischer Verfolgung zu verurteilen, liess er nach seiner Rückreise folgende Stellungnahme los:

Die Unterbringung ist ausgesprochen schlecht. Zwar können sich die Häftlinge, im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen, inzwischen im Freien bewegen, was bei sonnigem Wetter sicher angenehm ist. Bei Regen und Kälte sei das Leben der Häftlinge jedoch „unerträglich und scheußlich“.

Kein Kommentar zur Folter und den Morden, die tagtäglich dort begangen wurden.

Legitime Volksvertretung
Die Volksrepublik China erkannte die Putschisten sofort als „legitime Vertretung des chilenischen Volkes“ an, gefolgt selbstverständlich auch und gerade von den USA.

Die Bundesregierung unter Willy Brandt beliess es bei lauwarmen Protesten, und nahm einige der Flüchtlinge auf, jedoch wesentlich weniger, als die damalige DDR.

Die Wirtschaftbeziehungen litten nur kurzfristig.

Lange Jahre der Knute
15 Jahre musste das Chilenische Volk unter der Knute der Putschisten leben, bis es nach einer Volksabstimmung 1988 schrittweise zur Wiederherstellung demokratischer Zustände kam.

Dass der damalige US-Aussenminister Henry Kissinger nie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurde, versteht sich von selbst. Mehr noch: er wurde gerade auch von deutschen Politikern hofiert.

Selbst der Obergrüne Jürgen Trittin, der in den 70er Jahren regelmässig auf Demonstrationen gegen das Chile-Putschisten-Regime mitmarschierte, liess es sich nicht nehmen, letztes Jahr an der demokratieverhöhnenden Bilderberg-Geheimkonferenz teilzunehmen, auf denen Henry Kissinger ein einflussreicher und bestimmender Dauergast ist.

Gleiche opportunistische Heuchelei trifft natürlich auch für SPD-Steinbrück zu, der vor zwei Jahren an der Bilderberg-Konferenz teilnahm, und für den GröDAAZ Joseph Martin (alias Joschka) Fischer, dessen Teilnahme schon ein paar Jahre zurückliegt.

Lediglich der seinerzeitige SPD-Bundesminister Hans Matthöfer bezeichnete 1974 auf einer Kundgebung zum 1. Mai in Frankfurt die Putschisten als das, was sie waren: Eine Mörderbande. Die CDU verlangte daraufhin seine Entlassung.

NACHTRAG
Der Film „missing“ von Costa Gavras vermittelt einen guten Eindruck von den damaligen Zuständen

Zur Bilderberg-Konferenz
linkBilderberg 2013: Fortsetzung der demokratieverhöhnenden Veranstaltungsreihe – diesmal nahe London
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit

link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz 2012 in Virginia / USA

Krieg

Syrien, der Krieg und ein Jahrestag

Dr. Alexander von Paleske — 29.8.2013 — Gestern vor 50 Jahren sprach Martin Luther King vor mehr als 200.000 Menschen in Washington DC:

„I have a dream“


Martin Luther King, 28.8.1963

Die Medien weltweit erinnerten gestern daran, US Präsident Obama sprach am Lincoln Square, an der gleichen Stelle, wo auch Martin Luther King gesprochen hatte.

Der US-Präsident erinnerte daran, dass die Rassengleichheit, die „Farbenblindheit“, nach wie vor nicht überall hergestellt sei. Der „Schatten der Armut, ebenso wie die „ewige Gewalt“, existierten weiter.

Kluft nicht verringert
Vor allem wirtschaftlich habe sich die Kluft zwischen Schwarz und Weiss nicht verringert, „nein – sie ist gewachsen“ erklärte Obama.

Das ist sicherlich zutreffend: Nach wie vor leben viele Schwarze in den Ghettos der Grossstädte, wo Armut und Drogensucht grassieren.

Die Arbeitslosenquote heute bei Schwarzen doppelt so hoch wie bei Weißen. Beklagenswert die unterfinanzierten Schulen und überfüllten Gefängnisse:

– jeder 10. Farbige zwischen und 30 und 40 Jahren sitzt im Gefängnis, oftmals wegen Drogendelikten, oder wegen Straftaten im Zusammenhang damit, wie Beschaffungskriminalität bzw. Bandengewalt

– bei den Weissen sind es nur 1 von 61.

Wie hätte King entschieden?
Angesichts des möglichen Angriffs der USA auf Syrien stellt sich jedoch auch eine ganz andere Frage:

Wie hätte der 1968 ermordete Martin Luther King heute entschieden, wäre er US-Präsident?

Diese Frage lässt sich mit einiger Sicherheit so beantworten: Er würde wohl nicht den Befehl zum Angriff geben.

Gegen die brutale Gewalt der Rassisten in den USA setzte er seinerzeit den gewaltlosen Widerstand der Bürgerrechtsbewegung.

Und, was gerne in den Medien unterschlagen wird: King war ein entschiedener Gegner des Vietnamkrieges.

King hätte wohl im Falle Syriens das getan, was von Anfang an angestanden hätte, sich zusammen mit den anderen Grossmächten Russland und China um eine politische Lösung des Konflikts zu bemühen, statt mit der Unterstützung der Sunni-Rebellen einen „Regimechange“ anzustreben.

Keine Demokratie, und keine Religionsfreiheit
Dieser Regimechange würde nicht nur die Salafisten an die Macht bringen, sondern damit auch die Religionsfreiheit, die bisher im Assad-Syrien herrschte, beseitigen, eine neue Diktatur schaffen, und den Bürgerkrieg nicht beenden, sondern mit umgekehrten Vorzeichen verlängern. Die Angriffe der Rebellen auf die kurdische Minderheit, die damit eine neue Flüchtlingswelle von zehntausenden Kurden in den Irak ausgelöst haben, sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

Dass diese Rebellen eine echte Demokratie anstreben, Rebellen, bei denen die Salafisten bereits den Ton angeben, und die Al Qaida Truppe Al Nusra längst fest verankert ist, kann getrost in das Phantasieland verwiesen werden.

Nichts gelernt
Die Regierungen der USA und ihre Verbündeten haben mit ihrer Kriegspolitik offenbar weder aus dem Vietnamkrieg, noch aus dem Irakkrieg, noch aus dem Afghanistankrieg irgend etwas gelernt.
In all diesen Kriegen haben sie mit Lügen ihr Eingreifen gerechtfertigt.
Sie wollten angeblich Demokratie bringen, den Kommunismus eindämmen (Vietnam) oder die Radikalislamisten des Osama bin Laden ausräuchern, und die Demokratie exportieren (Afghanistan) , oder Chemiewaffen sicherstellen, die nicht vorhanden waren (Irak).

Zurückgelassen haben / werden sie nichts als Tod und Zerstörung, und, wie im Irak und Afghanistan auch noch den Bürgerkrieg.

Auch wenn nicht absolut klar ist, welche Seite in Syrien das Giftgas – es dürfte sich um Sarin handeln – eingesetzt hat, so sollte nicht vergessen werden, dass es Israels Geheimdienst Shin Bet, im Zusammenspiel mit dem deutschen Bundesnachrichtendienst BND, und dem britischen Geheimdienst Mi6 waren, die seinerzeit nicht nur zuliessen, dass Rohstoffe für die Herstellung der Giftgase Sarin und Senfgas von China in den Syrien-Verbündeten Iran geschafft wurden, sondern auch noch die Blaupausen für eine Fabrik zu deren Herstellung.
Wir haben mit mehreren Artikeln auf diesen unglaublichen Skandal in den 90er Jahren aufmerksam gemacht.

Wer sich heute auf Martin Luther King beruft, und behauptet, wie Obama, er würde auf den Schultern von Martin Luther King stehen, der kann wohl kaum in Syrien militärisch eingreifen.
Wer es dennoch tut, der steht nicht auf den Schultern von Martin Luther King, sondern auf denen von Ex US-Präsident G.W. Bush.

Zu den Chemiewaffentransporten von China in den Iran
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev

Zum Syrienkonflikt und den Islamisten
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
Die Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?
Bombenanschläge im Irak – was sind die Ziele der Terror-Salafisten?
Die Gewinner des ägyptischen Bürgerkriegs sind die Terror-Salafisten
Ägypten vor dem Bürgerkrieg?

medien

Der SPIEGEL: Vom Aufdecker zum Abdecker?

Dr. Alexander von Paleske —- 26.8. 2013 —
Seit geraumer Zeit ist der SPIEGEL, einstmals von seinem Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein als das „Sturmgeschütz der Demokratie“, bezeichnet, der jahrzehntelang aufdeckte, was andere gerne zudecken wollten, stark mit sich selbst beschäftigt.

Nachdem der Lifestyle unter dem seinerzeitigen Chefredakteur, dem „Kampfzwerg“ Stefan Aust, triumphierte, der investigative Journalismus verkümmerte, und seitdem eher bei der Süddeutschen Zeitung zu finden ist, liefert der SPIEGEL mit seinen Personalentscheidungen weiter Schlagzeilen – unerfreuliche versteht sich, selbstgedrehte Scoops sozusagen.

Erst waren es die Auseinandersetzungen um Stefan Aust, dann um das uneinige Gespann Blumencron / Mascolo, die in einer Art Nacht- und Nebelaktion wegen anhaltender Querelen schliesslich rausgeworfen wurden.

Wolfgang Büchners Wahl für den Vize
Nun hat deren Nachfolger, Wolfgang Büchner, mit der Wahl seines Stellvertreters – spöttisch so zu umschreiben – die BILD-Zeitung, Deutschlands führendes „Revolverblättchen“ beim SPIEGEL einquartiert: Mit der Ernennung des stellvertretenden BILD-Chefredakteurs Nikolaus Blome.


Wolfgang Büchner …….BILD einquartiert

Rudolf Augstein bemerkte einst über die BILD-Zeitung, als diese noch eine 5-Millionen-Auflage hatte:

„Eine Zeitung, die von 5 Millionen Deutschen gelesen wird, muss widerwärtig sein“.

Da das Gedruckte der BILD ja nicht vom Teufel höchstpersönlich angefertigt wird, sondern diese „Widerwärtigkeiten“ von leibhaftigen Journalisten zusammengeschrieben werden, oftmals nach der Devise:

Forget the facts, push the story,

gehört zu dieser „Pusherei“ natürlich auch, die journalistische Ethik – nicht nur gelegentlich – voll über Bord zu werfen.

Zweifel angesagt
Zweifel bestehen, ob derartige Widerwärtigkeiten abfassende „Qualitätsjournalisten“ dieses Hetz- Kampf– und Revolverblättchens die Stelle eines stellvertretenden Chefredakteurs beim SPIEGEL übernehmen sollten, um nicht nur Ruhe beim SPIEGEL einkehren zu lassen, sondern dieses Nachrichtenmagazin zu den alten investigativen Glanzzeiten auch nur ansatzweise zurückzulotsen.


Nikolaus Blome …….vom Revolverblättchen zum SPIEGEL.

Dass sich mit der Wahl Nikolaus Blomes unter diesen Umstanden bei den Mitarbeitern des SPIEGEL Unruhe breitmachte, ist nur allzu verständlich
.
Offenbar hegen die Befürworter Blomes, zu denen auch der Augstein-Sohn Jakob gehört – nicht aber dessen Schwester Franziska – die Hoffnung, er könne nicht nur BILD- Stories pushen, sondern auch die fallende Auflage des SPIEGEL, und zwar nach oben, egal wie, entsprechend dem Motto: Die Auflage ist alles, der Inhalt nichts.

Böses Omen
Schon der Umzug des SPIEGEL in sein neues Domizil in der Hamburger Hafen-City, wir nannten dieses Monstrum Palazzo Prozzi, liess nicht viel Gutes ahnen. Die jetzigen Personalquerelen bestätigen das nur.


„Palazzo Prozzi“, das neue SPIEGEL Domizil in der Hafencity

Zur Revitalisierung des Magazins gehört gewiss kein Verlagspalast, und schon gar nicht selbst fabrizierte hauseigene Scoops.

Die alle Printmedien erfassende Absatz- und Anzeigenkrise, geht auch am SPIEGEL nicht vorbei, sie verlangt innovative Lösungen.

Bereits für SPIEGEL-Gründer und jahrzehntelangen Herausgeber Rudolf Augstein stellte sich seinerzeit die Herausforderung, Anzeigenkunden zu ködern ohne deshalb den Anspruch des Magazins zu verraten. Ein Balanceakt.

Den Nachfolgern gelingt offenbar weder dies, noch die Attraktivität des Printmediums für die Käufer sicherzustellen.

Die Berufung des Nikolaus Blome liegt insoweit allerdings voll im Trend – im negativen Trend versteht sich.

Nachrichtenmagazin SPIEGEL in der Krise: Eine Fahrt ins journalistische Nirgendwo?
Neues SPIEGEL-Domizil in Hamburgs Hafencity, oder: Umzug in den „Palazzo Prozzi“
Discounter ALDI-Süd, ein ehemaliger leitender Angestellter, Günter Wallraff und der SPIEGEL oder: Angriff ganz unten?
Günter Wallraff als Paketzusteller – eine persönliche Anmerkung
Zensur bei Spiegel-Online – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Zum Axel Springer-Verlag und BILD
Axel Springer Konzern: Teil-Rückzug vom Printmarkt – Weniger Meinungsmache?
Grosse Feier beim Axel Springer-Verlag: Blatt- Plattmachers 100. Geburtstag

BILD-Diekmann: Grüsse aus dem Silikon-Tal, und warum ich Minister Rösler so heftig umarmt habe
Peer Bilderberg-Steinbrück: Mein neuer Sprecher kommt von einem „Drecksblatt“, aber er kann es
BILD-Diekmann: Boris Becker muss ab sofort in den Fahrstuhl
Betti Wulff an BILD-Kai: Danke, danke für die Raushole
Bild-Kai (Diekmann): So schaffen wir den Wiederaufstieg von Computer-BILD
Start der „Aktion Zukunft“: 30 Millionen BILD-Leser täglich – mindestens

Hamburger Bordellbesitzer schreibt an BILD-Diekmann zur Hurenserie
BILD-Kai (Diekmann): Kampagnenstart „Junge komm bald wieder“

Das geistige Entsorgerquartett – Eine neue Show für das ZDF

An BILD-Diekmann Betr.: „Franziska (26) Ich lebe mit zwei Männern“

Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

kriminalitaet

Neue Psychodrogen mischen den Markt auf, und schaffen neue Gefahren und Abhängigkeiten

Dr. Alexander von Paleske — 24.8. 2013 — Neue synthetische Drogen, auch New Psychoactive Substances (NPS) genannt, erobern die Drogenszene, etliche davon sogar (noch) legal.

Verheissungsvolle Tütchen
Oftmals in verheissungsvollen bunten Tütchen auf den Markt gebracht, verbergen sie – trotz Legalität – die mit dem Konsum verbundenen, teilweise erheblichen Gesundheitsgefahren:

– Durch die Substanz selbst, deren Zusammensetzung und Nebenwirkungen nicht genau bekannt sind.

– durch das variierende Abhängigkeitspotential.

– durch die Erniedrigung der Hemmschwelle, insbesondere bei den Drogen Crystal Methamphetamin und Mephedron, zu ungeschütztem Sexualkontakt auf Sex-Parties insbesondere – aber nicht nur – bei Schwulen, und damit der Gefahr der Ansteckung mit HIV, Hepatitis B und C.


verheissungsvolle“ Tütchen

Ein neuer Bericht aus London zeigt nicht nur einen Anstieg der HIV-Neuinfektionen von 21% im Jahre 2012 gegenüber 2011, sondern auch von Hepatitis C.

Substanzgruppen und Symptome
Diese neuen synthetischen Drogen fallen in prinzipiell drei Kategorien:

– Synthetische Cathione, auch als Badesalze bekannt

– Synthetische Cannabinoide

– Synthetische Amphetamin-ähnliche Substanzen

Cathione und Amphetamine erzeugen ähnliche Symptome:

– erweiterte Pupillen

– Blutdruckerhöhung

– Geseigerte Atemfrequenz

– Wahnvorstellungen

– Agitiertheit

– Gesteigerte Körpertemperatur

Cannabinoide erzeugen vergleichbare Symptome, dazu noch Tremor und epileptische Anfälle.

Legalität als Scheinsicherheit
Die Legalität etlicher dieser „Partydrogen“ leitet sich aus immer neuen chemischen Substanzabwandlungen bei oftmals gleichbleibenden Angriffspunkt im Zentralnervensystem her: Mal ein Molekül hier, oder eine kleine Kette dort drangesetzt, und schon handelt es sich um eine „neue“ Substanz, mit im Prinzip gleichem Angriffspunkt.

Prompt plumpst die Substanz aus der Liste illegaler Drogen, und schafft es, als legal den Markt zu überschwemmen, und Konsumenten zu „beglücken“..

Die Herkunftsländer dieser synthetischen Drogen sind insbesondere China und Indien.

Die „Legalität“ wiegt den Konsumenten in einer Scheinsicherheit nach dem Motto: was legal, kann ja wohl kaum gefährlich sein. Ein gefährlicher Trugschluss.

Steigende Konsumentenzahl
Und die Zahl der Konsumenten steigt. NPS fallen per Definition nicht unter die von der UN veröffentlichten Zahlen über Drogenkonsumenten, deren Zahl ist daher (bisher) unbekannt.

Aber eine Stichprobenbefragung von Nachtclubbesuchern in Grossbritannien zeigte: 61% hatten derartige synthetische Drogen während der letzten 4 Wochen eingenommen.

Eine mehr systematisch durchgeführte Untersuchung unter Jugendlichen in den USA zeigte, dass 11,6% aller befragten Teenager derartige synthetische Drogen gelegentlich bzw. öfters konsumieren.

Gesteigerte Zahl von Krankenhaus-Notversorgungen
Parallel dazu steigt die Zahl der wegen erheblicher Nebenwirkungen in die Notaufnahme von Krankenhäusern eigelieferter Konsumenten synthetischer Drogen.

Die American Association of Poison Control Centres berichtete über einen 20-fachen Anstieg derartiger Krankenausaufnahmen zwischen 2010 und 2011.

Weder können die Patienten dann dort genau angeben, was sie eingenommen haben, noch lassen die Tütchen, auf denen oft genug steht „nicht zur Einnahme geeignet“ irgendwelche Rückschlüsse zu, was genau, und in welcher Menge an toxischer Substanz sich darin befindet.

Während z.B. ei Heroinüberdosierung klar ist, welche Droge genommen wurde, und welche Notfallmassnahmen getroffen werden müssen, stehen bei Vergiftungen mit den synthetischen „Drogen aus den Tütchen“ die behandelnden Ärzte oftmals vor grossen Diagnose- und Behandlungsschwierigkeiten.

Zahl der synthetischen Drogen steigt
Mittlerweile ist die Zahl dieser psychoaktiven Drogen von 14 im Jahre 2005 auf 236 im Jahre 2012 angestiegen, und die Zahl steigt unaufhörlich.

Sobald eine Droge für illegal erklärt wird, tauchen gleich drei weitere auf, die oftmals über das Internet vermarktet werden. Im Schnitt ist es jede Woche eine neue.

Demgegenüber nimmt sich die Aufnahme von 28 neuen Drogen in die Liste der illegalen Drogen, wie im Mai vom Bundeskabinett beschlossen, geradezu lächerlich aus.

Der Gesetzgeber läuft, nicht nur in Deutschland, der Entwicklung hinterher. Es ist wie bei dem Wettlauf zwischen Hase und Igel.

Der einzige Ausweg: die Illegalität vom Angriffspunkt der Drogen im Zentralnervensystem her zu bestimmen, also an welchen Rezeptoren diese „Glücksbringer“ andocken Dann würden auch keinerlei Substanzänderungen mehr die Drogen von der Illegalität befreien.

Die USA haben eine derartige Gesetzesänderung auf den Weg gebracht.

Hinzu kommt in den USA: Wegen Überfüllung der Gefängnisse durch Strafgefangene, die schon bei geringen Drogen-bedingten Strafverstössen zu drastischen Gefängnisstrafen ohne Bewährung verurteilt wurden, sollen nunmehr vermehrt Strafen zur Bewährung ausgesetzt werden.

Klassischer Drogenkonsum nicht rückläufig
Der vermehrte Konsum von synthetischen Drogen bedeutet nicht, dass nun von den „klassischen“ Drogen auf diese neuen „Tütchen“ umgestiegen wird. Deren Konsum ist vielmehr relativ konstant auf hohem Niveau: Irgendwo zwischen 137 und 315 Millionen Menschen haben weltweit im Jahre 2012 „klassische“ illegale Drogen konsumiert, darunter:

– Opioide 32 Millionen Konsumenten

– Heroin und Opium 16 Millionen

– Kokain 17 Millionen

– Amphetamine 34 Millionen

– Ecstasy 19 Millionen

– Cannabis 181 Millionen

wie das UN Office on Drugs and Crime, UNODC, im Jahresdrogenbericht feststellte.

– 211.000 Menschen starben 2012 durch Drogenkonsum

– 14 Millionen sind intravenöse Drogenabhängige davon 1.6 Millionen HIV positiv

– 1,2 Millionen haben chronische Hepatitis B Infektion und 7,2 Millionen Hepatitis C.

Nicht enthalten sind die Tausenden von Toten, als Folge von Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden, wie insbesondere in Mexiko, aber auch anderen lateinamerikanischen Ländern, oder Kriege, die durch Drogen finanziert werden, wie in Kolumbien.

Für die synthetischen Drogen kann dies nur heissen: die Scheinlegalität muss mit geeigneten Massnahmen unverzüglich beseitigt, und die Aufklärungsarbeit erheblich intensiviert werden.

Kanada: Indigene von Ärzten mit Opiaten süchtig gemacht – unter dem Dach des staatlichen Gesundheitsdienstes

Opioide – eine weitere „legale“ Sucht in den USA

Neue Partydrogen treiben HIV-Infektionen in London hoch

afrika

Militär in Ägypten setzt auf politische Vernichtung der Muslimbrüder-Bewegung

Dr. Alexander von Paleske —- 19.8. 2013 —- Nach den Auseinandersetzungen mit Hunderten von Toten, grösstenteils Zivilisten, erschossen von Armee und Polizei, stellt sich jetzt heraus: das ägyptische Militär setzt offenbar auf das Verbot und die Unterdrückung der Moslembrüder als politisch-soziale Bewegung.


Militär in den Strassen der Hauptstadt Kairo. Screenshot: Dr. v. Paleske

Finanziell unterstützt werden die neuen Militär-Machthaber dabei von Staaten wie Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Kuwait. Deren Machthaber – allesamt nicht demokratisch gewählt – haben sofort nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Mohammed Mursi zusammen 12 Milliarden US Dollar für die Putschisten bereitgestellt.

Ein Plan, der nicht aufgehen wird
Man braucht kein grosser Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass dieser Plan der ägyptischen Militärführung nicht aufgehen wird, denn es handelt sich bei den Muslimbrüdern nicht um eine kleine Minderheit, sondern schätzungsweise 30% der ägyptischen Bevölkerung dürften zu deren Mitgliedern bzw. Sympathisanten und Unterstützern gezählt werden.

Stattdessen muss damit gerechnet werden, dass es in Ägypten zu einem lang anhaltenden Bürgerkrieg kommt, wie seinerzeit in Algerien nach den gestohlenen Wahlen im Jahre 1992.

Den Muslimbrüdern, von Hasan al Banna vor 85 Jahren in Ägypten geründet, dessen Enkel, Ammar al Banna, vorgestern von der Sicherheitskräften getötet wurde, sind derartige Verbote der politischen Betätigung im übrigen nichts Neues, und diese sie haben die Bewegung keineswegs geschwächt, im Gegenteil.
Denn dank ihres sozialen Engagements mit Armenspeisungen, Krankenhäusern etc. sind sie seit ihrer Gründung im ägyptischen Volk, insbesondere in den Armenvierteln, fest verankert,.


Trauerzug für Ammar al Banna vorgestern in Kairo. Screenshot: Dr. v. Paleske

Ein Blick zurück
Als strenggläubig islamistisch-politische Bewegung gehörten zu ihren seinerzeitigen politischen Zielen:

– Strikte Auslegung und Umsetzung des Islam im täglichen Leben

– Anstreben einer Theokratie (Gottesstaat)

– Einführung der Scharia

– Antikolonialistischer Kampf gegen die damalige britische Vorherrschaft
.
– Soziale Verpflichtung

Dazu: Strikte Abgrenzung gegen Andersgläubige und ggf. deren Verfolgung, erstmalig praktiziert gegenüber den Juden in den 30er Jahren.

Ihre Parolen lauteten:

– Gott ist unser Ziel

– Der Prophet unser Führer

– Der Dshihad ist der Weg

– Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch

Nasser und die Muslimbrüder
Mit dem Sturz des ägyptischen Königs Faruk im Jahre 1952 durch die freien Offiziere unter Führung des späteren Präsidenten Gamal Abdel Nasser war auch für die Muslimbrüder eines ihrer Ziele zunächst erreicht: Die nationale Unabhängigkeit. Jedoch nicht der Gottessstaat und die Einführung der Scharia.

Als sich zeigte, dass Nasser in ganz anderen Kategorien dachte, und gänzlich andere Visionen hatte, die nicht ihren radikal-islamischen Zielen entsprachen, versuchten Muslimbrüder ihn umzubringen, was misslang. Nasser verbot 1954 im Gegenzug kurzerhand die Muslim-Bruderschaft.

Politische Ziele Nassers
Nassers Pan-Arabismus strebte den politischen Zusammenschluss aller arabischen Staaten, gleich welcher Religionsrichtung, unter der Führerschaft Ägyptens an. Das schloss auch Schiiten ein, die für die Moslembrüder aber zu den Gotteslästerern gehören, ebenso arabische Christen – für Muslimbrüder völlig unakzeptabel, weil sie als Feinde des Islam angesehen wurden und werden.

Ausserdem gehörte Nasser zu den Gründervätern der Organisation für Afrikanische Einheit, OAU und seinerzeit mit dem indischen Premier Nehru, und dem jugoslawischen Staatschef Tito zu den Begründern der Blockfreien-Bewegung , Staaten der Dritten Welt, die sich vom Joch des Kolonialismus befreit hatten, und die sich weder für die USA noch die UdSSR vereinnahmen lassen, sondern unabhängig von diesen Grossmächten bleiben wollten.


Gründer der Blockfreien: Nasser (li), Nehru (m), Tito (re)

Die OAU unterstützte die Befreiungsbewegungen derjenigen Länder Afrikas, die sich noch unter kolonialem Joch befanden, vorwiegend im südlichen Afrika..


OAU-Gründungskonferenz 24.5. 1963. Gamal Abdel Nasser (Mitte)

Gottesstaatliche Ideen hatten dort überhaupt keinen Platz.

Massen elektrisiert
Nasser – nicht aber die Moslembrüder – elektrisierte die Massen in Ägypten und in der arabischen Welt.

Die Islamisten wiederum, die weder den sozialistischen Pan-Arabismus, noch eine Demokratie anstrebten, hielten weiter am Ziel des Gottesstaates fest. Sie standen damit in schroffem Gegensatz zu den damals vorherrschenden säkularen und sozialistischen Strömungen im arabischen Raum.

Aber diese Ideen nutzten sich ab, die Union zwischen Syrien und Ägypten zerfiel bereits in den 60er Jahren, hinzu kam die Niederlage Nassers im Sechstage-Krieg 1967, die Staaten des südlichen Afrika erlangten nach und nach ihre Unabhängigkeit, und mit dem Ende des Ost-West Konflikts verlor auch die Bewegung der Blockfreien ihre Bedeutung.

An die Stelle des säkularen Panarabismus und der Blockfreien-Bewegung trat schliesslich der radikale Pan-Islamismus, die Geburtsstunde für Al Qaida und deren Ableger.

Vom Dschihad zur Demokratie
Bereits Ende der 70er Jahre, nach wie vor von den jeweiligen ägyptischen Regierungen verfolgt, spalteten sich radikalislamische Gruppen von den Muslimbrüdern ab, die mit Gewalt einen Gottesstaat errichten wollten, während gleichzeitig die Muslimbrüder der Gewalt abschworen, abgesehen vom Kampf gegen Besatzer wie im Irak nach 2003.

Auch Nassers Nachfolger, Anwar as Sadat, selbst einstmals Muslimbruder, verfolgte die Muslimbruderschaft und deren radikale Abspaltungen, bis er deren Mordanschlag 1981 zum Opfer fiel.

Erst unter Sadats Nachfolger Mubarak trat eine Änderung ein. Zwar war die Muslimbruderschaft nicht als politische Partei zugelassen, aber viele ihrer Mitglieder zogen als Unabhängige ins Parlament ein.

Neues Ziel: Per Demokratie zur Scharia
Die Muslimbruderschaft strebte nach ihren Worten demokratische Verhältnisse an, unter dem unausgesprochenen Motto:

Islamisten an die Regierung, Islam an die Macht,

und beteiligten sich in der grossen Mehrzahl deshalb auch nicht an den Demonstrationen, die zum Sturz des Präsidenten Mubarak führten.

Die ganz überwiegende Mehrzahl der Demonstranten wollte Demokratie und nicht etwa einen Gottesstaat, auch nicht die Herrschaft des Islam, und keinesfalls Verfolgung der Christen etc .

Aber diese Demonstranten aller Glaubensrichtungen waren politisch unorganisiert, im Gegensatz zu den Muslimbrüdern, die über Jahrzehnte verfolgt im Untergrund ein weitverzweigtes und wohlorganisiertes Netz aufgebaut hatten, das ihnen jetzt im Wahlkampf nach dem Sturz Mubaraks vortrefflich diente.

Und so schaffte es Mohammed Mursi als Präsident gewählt zu werden, der, wie nicht anders zu erwarten, prompt mit der islamischen Umgestaltung der Verfassung Ägyptens begann.

Er selbst versuchte sich auch noch diktatorische Vollmachten zuzuschanzen, parallel dazu die Einschränkung von Freiheiten.

Im Windschatten Mursis: die Terror-Islamisten
In der Folgezeit machten sich im Windschatten des Wahlsiegs der Moslembrüder auch noch radikalislamstische Hass-Prediger wie Scheich Assem Abdel-Maged breit, die zum Kampf für einen Gottesstaat, und gegen die christlichen Kopten aufriefen. Angriffe auf diese Minderheit häuften sich daraufhin.

Mursi war, das kam noch erschwerend hinzu, ausserstande, die sozialen Verhältnisse nachhaltig zu verbessern, und so kam es schliesslich zu den Massendemonstrationen gegen ihn, welche dem Militär die Möglichkeit verschafften, zu putschen.

Unterstützung in der arabischen Welt
Gleichwohl, auf den ersten Blick überraschend, die prompte finanzielle Unterstützung durch Saudi-Arabien und die Golfstaaten, an deren „Tropf“ die Militärs erst einmal hängen. Deren Regierungen zwar auch keinerlei demokratische Legitimation besitzen, aber in deren Ländern strikter Islam praktiziert wird.

Durch die grosse Zahl von ausgebildeten Ägyptern, die in den Golfstaaten und Saudi -Arabien Beschäftigung fanden, breiteten sich auch dort sich die Ideen der Muslimbrüder aus, sehr zum Missfallen der dortigen Herrscher. Diese hatten sich mit Hilfe des islamischen Klerus an der Macht gehalten.

In der strikten Auslegung des Islam, Einführung der Scharia, Entrechtung der Frauen, und Zwang zur Verschleierung sowie Einhaltung der streng islamischen Gebote durch eine Religionspolizei, erfüllten diese Herrscher alle Forderungen des islamischen Klerus, und liessen diesem freie Hand, das mit Hilfe der Religionspolizei auch durchzusetzen.

Auch förderten sie den „Export“ des saudischen Wahabismus in andere arabische und moslemische Länder, der dort wiederum den Nährboden für radikalislamische Gläubige darstellte, von denen viele dann zum Terror-Salafismus überwechselten.

Bedroht war die Position der Herrscher in Saudi-Arabien und am Golf aber sowohl durch den sozialistischen Panarabismus, wie auch durch die Verbreitung der Ideen der Moslembruderschaft, die einen Gottesstaat, aber kein Scheichtum, oder gar ein Königshaus mit Hunderten parasitärer Prinzen anstrebten. Anhänger dieser Bewegungen wurden deshalb konsequent verfolgt.

So ist es allerdings keine Überraschung, dass es gerade Saudi-Arabien und die Golfstatten – mit Ausnahme Katars – sind, welche die neuen Militärmachthaber in Ägypten mit Milliarden Dollar unterstützen.

Fazit
Eine seit 85 Jahren zumeist im politischen Untergrund agierende politisch-soziale Bewegung wie die Muslimbrüder lässt sich nicht einfach von der politischen Landkarte fegen. Vielmehr dürfte der Kampf der Militärs die Muslimbrüder re-radikalisieren, viele von ihnen in die Arme der Terror-Salafisten treiben, und die Kopten, von denen viele den Putsch begrüssten, zur Zielscheibe von Gewalttaten radikaler Islamisten machen.

Ein Verhandlungs-Ausweg wird durch mehr und mehr Tote von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. Ägypten droht der Weg ins Chaos.

NACHTRAG 20.8. 2013
Die Verhaftungswelle gegen die Muslimbrüder läuft weiter auf vollen Touren. Vergangene Nacht wurde deren Oberhaupt Mohammed Badia verhaftet. Interims-Nachfolger wurde Mahmoud Ezzat.


Mohammed Badia. Screenshot: Dr. v. Paleske

Der ehemalige Präsident Hosni Mubarak soll angeblich demnächst aus dem Gefängnis entlassen werden.

Eine politische Lösung des Konflikts ist damit in noch weitere Ferne gerückt.

Die Gewinner des ägyptischen Bürgerkriegs sind die Terror-Salafisten
Ägypten vor dem Bürgerkrieg?
Bombenanschläge im Irak – was sind die Ziele der Terror-Salafisten?
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
Die Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?

Zu den Emiraten:
Dubai und UAE: Schöner Urlaub gegen Bares – Folter und Gefängnis gratis
So ticken die Scheichs von Katar …… und so schuften und sterben ihre Arbeiter
Vereinigte Arabische Emirate: Eine Söldnertruppe gegen den arabischen Frühling
Dubai – Die einen stehn im Lichte….

Zur OAU
Africa Day – Vor 50 Jahren wurde die OAU gegründet

afrika

Die Gewinner des ägyptischen Bürgerkriegs sind die Terror-Salafisten

Dr. Alexander von Paleske — 14.8. 2013 —–
Anfang Juli putschte das von den USA alimentierte ägyptische Militär, und setzte den gewählten Präsidenten Mohammed Mursi, zur Muslim-Bruderschaft gehörend, ab.

Seitdem demonstrierten die Muslimbrüder, weitgehend friedlich, gegen diesen Verfassungsbruch, und für eine Freilassung und Wiedereinsetzung Mursis.

Räumung mit Schusswaffengebrauch
Heute nun räumte das Militär unter Einsatz von Schusswaffen, Tränengas und Bulldozern die Demonstranten von der Strasse.

Mehr als zweihundert Demonstranten sollen als Folge des gewaltsamen Militäreinsatzes – nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums – getötet worden sein. Nach Angaben der Muslim-Bruderschaft mehr als zweitausend.

Verlässliche Zahlen sind nicht zu bekommen. Nach Angaben des Innenministers sollen auch 40 Polizisten getötet worden sein.

Was wir bereits Anfang Juli prognostizierten, ist nun eingetreten: der Bürgerkrieg.

Keine Ruhe in der Zukunft
Nur ein politischer Narr kann glauben, dass mit dem blutigen Verjagen der pro-Mursi-Demonstranten nun Ruhe einkehrt.

Das Gegenteil dürfte vielmehr der Fall sein. Der Bürgerkrieg wird wahrscheinlich erst jetzt so richtig losgehen – begünstigt durch die von der Staatsgewalt mit ihrer tödlichen Gewalt geförderten Radikalisierung von Teilen der Muslimbrüder in Richtung Terror-Salafisten. Bereits heute waren bei den Massendemonstrationen ihre schwarzen Fahnen zu sehen.

Keine Demokraten
Diese Terror-Salafisten hatten von Anfang an erklärt, dass Demokratie unislamisch sei. Aber bei den Demonstranten gegen die Regierung Mubarak vor mehr als zwei Jahren fanden sie keinerlei Gehör.

Das dürfte sich jetzt ändern:
Diese Muslim-Radikalinskis, die sich wie eine Pest in Nordafrika, dem Maghreb, dem Irak und Syrien ausbreiten, haben mit der gegen Mubarak seinerzeit gewonnenen Demokratie nichts am Hut.
Ihr Ziel ist der islamische Gottessstaat, das mittelalterliche Kalifat:

– wo ein Erwählter – nicht ein Gewählter regiert,

– wo die Scharia ausschliesslich, uneingeschränkt und für alle Einwohner gleich welcher Religion gilt.

– wo alle anderen Religionen, seien es koptische Christen, die 10% der ägyptischen Bevölkerung stellen, oder selbst islamische Gläubige schiitischer Richtung, mit Gewalt an der Religionsausübung gehindert werden.

In der Zukunft Bomben
So werden wir also in Zukunft Bombenanschläge auf staatliche Einrichtungen, Polizeistationen, auf koptische Kirchen und auf koptische Christen, sowie vermehrt Guerillaaktivitäten auf dem Sinai erleben dürfen.

Der arabische Frühling in seiner Endphase.

Wer immer zu den Massendemonstrationen gegen die Regierung Mursi im Juni aufrief, und dazu gehören auch viele koptische Christen, der muss sich heute den Vorwurf gefallen lassen, eine Pandora-Büchse geöffnet zu haben, die zu einer Militärdiktatur und täglichen Bombenanschlägen wie im Irak führt.

Das Resultat des Terrors wird auch ein wirtschaftlicher Niedergang sein, der zu weiterer Verarmung grosser Teile der Bevölkerung Ägyptens führen wird.

Und zu einer Flüchtlingswelle in Richtung Europa.

Ägypten vor dem Bürgerkrieg?
Bombenanschläge im Irak – was sind die Ziele der Terror-Salafisten?
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
Die Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?

SATIRE

Grossartig: „Feuchtgebiete“, der Film des Jahres, Oscar-verdächtig, ab Ende August in den Kinos

Dr. Alexander von Paleske —— 13.8. 2013 ——- Endlich ist es soweit: Gerade auch für Freunde der Anspruchslosunterhaltung – aber nicht nur für sie – die sich bereits an den Schamlosigkeiten und ekelerregenden Darbietungen des Dschungelcamps einschliesslich des Verspeisens von Kakerlaken, Tierhoden, Schweinesperma etc. herzhaft labten (es fehlte bisher lediglich der Sex mit Tieren), kommt jetzt endlich auch die Verfilmung des Buchs Feuchtgebiete in die Kinos. Noch in diesem Monat soll es losgehen.


——dünner Handlungsrahmen

Dünner Handlungsrahmen
Das Buch lebt – bei gleichzeitig dünnem Handlungsrahmen – von der drastischen Beschreibung und Aneinanderreihung teils ekelerregender Szenen und Abscheulichkeiten im Leben einer orientierungslos dahin-pubertierenden Roche-„Kunst“-Figur.

Der Regisseur David Wnendt hat es mit seiner Hauptdarstellerin Carla Juri geschafft, die junge Frau namens Helen Memel herausfordernd und verletzlich, abgebrüht und kindlich, offen und verlogen, und natürlich sexy darzustellen (Der Tagessspiegel).


Carla Juri …..einiges abverlangt

Einiges abverlangt
„Feuchtgebiete“ verlangte Carla Juri einiges ab, das volle Programm für die Frage:

Wo bitte geht’s zum Psychiater.?

Aber sie hat es gemeistert. Glückwunsch!

Und die piepsstimmige Buchautorin, „Schein-Sexualaufklärerin“ und Begründerin des „modernen Feminismus“, Charlotte Roche, liess verlauten:

„Unfassbar gut“

was sonst?


Charlotte Roche ……..Geld in die Schatulle gespült

Geld und Bekanntheit
Das Buch, von manchem offenbar Geschmacksver(w)irrten als bedeutendes Kunstwerk gefeiert, hat es jedenfalls geschafft, der Autorin Roche ordentlich Geld in die Schatulle, und sie selbst in das grelle Licht der sensationslüsternen Öffentlichkeit zu spülen.

Wem das Lesen des Buches zwar nicht zuwider, aber zu anstrengend war, der hat jetzt die Möglichkeit, das alles komprimiert in 90 Minuten auf der Leinwand zu bestaunen. Es wird mit starkem Publikumsandrang gerechnet. Millionen Besucher können nicht irren………

Kampf dem Brechreiz
Zart besaiteten Besuchern, die über das Internet noch nicht mit derartigem vertraut sind, wird allerdings dringend geraten, wenigstens drei Stunden vor dem Kinobesuch keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen.

Nach bisher unbestätigten Berichten sollen einige Kinobesitzer planen, sogenannte Spucktüten bereitzustellen, sollten Besucher vom Brechreiz übermannt werden.

Wer Fifty Shades of Grey für ein kostbares Stück der Weltliteratur hält, der dürfte nicht nur den Feuchtgebiete-Film für Oscar-verdächtig halten, sondern auch das Buch bzw. die die Autorin und „Skandalnudel“ Roche für den Literatur-Nobelpreis empfehlen.

Gute Nacht Deutschland.

NACHTRAG 22.8. 2013
An dieser Stelle soll noch auf das heute veröffentlichte hervorragende Duo-Interview mit der Skandalnudel Roche und der Darstellerin Juri im FOCUS verwiesen werden. „Je ekliger es ist, umso lustiger finde ich es“

Dort heisst es unter anderem:

Roche: „Viele Leser fanden die zwei Szenen im Buch besonders schlimm: Die Klo Szene am Anfang und das Öffnen der Wunde im Krankenhaus. Die Aussage die ich damit treffe ist einfach zugespitzt: Pisst euch nicht so an, ihr werdet nicht sofort krank, wenn ihr in Berührung mit den Fäkalien anderer Menschen kommt

Ich finde das ganz hervorragend, nicht nur die Gossensprache dieser Roche, sondern auch dass die Autorin zu erkennen gibt, wie sehr sie im Prinzip – genau wie ihre Romanfigur – offenbar psychopathologisch in der analen Phase der Kindheit steckengeblieben ist, wo die Beschäftigung – ohne Ekel – mit Exkrementen dazugehört. In der Kindheit wohlgemerkt.

Diese Phase, wenn im Erwachsenenalter noch nicht überwunden, nicht als Psychopathologie, sondern als Normalität zu verkaufen, und damit die Euros in die eigene Schatulle marschieren zu lassen, das nötigt Respekt ab.

Mehr Satire zu Deutschlands grosser Literaturhoffnung Charlotte Roche
Charlotte Roche: Ohne Geld habe ich Angst, Geld ist richtig sexy

Stefan Raab schreibt an Charlotte Roche: Sauber gemacht
Grimme-Preise für Dschungel-Quark und Schamlos-Charlotte

Charlotte Roche schreibt an NRW-MdL Piratin Birgit Rydlewski: Wunderbar, Du mutige Entschämerin

Hamburger Bordellbesitzer schreibt an Constantin Film: „Stelle mein Bordell als Drehort für Verfilmung von Schossgebete zur Verfügung“

kriminalitaet

Bayerischer Justizskandal: Nichtzulassung grosser Teile der Anklage gegen BayernLB- Manager

Dr. Alexander von Paleske —- 10.8. 2013 —–
Am 22.5. 2007 kaufte die Bayerische Landesbank (BayernLB) für 1,7 Milliarden Euro die Mehrheit an der österreichischen Hypo-Alpe-Adria-Bank, auch „Skandalpe“ oder „Jörg Haider Bank“ genannt.


BayernLB….. ………..Katze im Sack gekauft

Katze im Sack
Der gesamte Kauf erinnerte an den Kauf einer „Katze im Sack“, in welche die BayernLB-Manager im Laufe der nächsten 2 1/2 Jahre weitere 1,7 Milliarden Euro hineinpumpten:

– Teils um die Bank vollständig zu übernehmen,

– Teils um sie noch fahrtüchtiger zu machen – auf einer höchst abschüssigen Strecke, wie sich alsbald zeigen sollte, bis schliesslich Ende 2009 die Bank vor dem Kollaps für einen Euro an den österreichischen Staat (zurück-) überreicht wurde.

Neuer Zahlmeister – bis zur Abwicklung
Der übernahm nun die Aufgabe des Euro-Milliarden-Zahlmeisters für diese Fass-ohne-Boden-Skandalbank – bisher fast 4 Milliarden Euro – bis schlieslich die EU-Kommission massiv auf eine Abwicklung drängte.

In dieser Abwicklungsphase befindet sich jetzt die einst so hoffnungsvolle austrische Bank, deren seinerzeitiger leitender Bankmanager, Wolfgang Kulterer, mittlerweile Dauergast in Strafverfahren aus der unerquicklichen teils kriminalverdächtigen Vergangenheit dieser Bank ist, die offenbar auch keinerlei Berührungsängste selbst mit kroatischen Grossgangstern hatte.


Hypo-Alpe-Adria …….in der Abwicklungsphase

Alles bekannt
Bereits im April 2007 – also vor dem Kauf seitens der BayernLB – musste die Hypo- Alpe als Skandalbank bezeichnet werden, und das haben wir seinerzeit in einem ersten Artikel, der noch Dutzende weitere folgen sollten, auch getan.

Die Skandale rund um diese Alpen- und Balkanbank, die ohne Schwierigkeiten seitens der Käufer hätten recherchiert werden können, waren allemal ausreichend, um bei bei sorgsamen Bankern die Finger von dieser Bank zu lassen.

Im einzelnen:

– Daneben gegangene Swap-Geschäfte mit der Lehman-Pleitebank, Schaden: 350 Millionen Euro

– Die Querverbindungen der Hypo-Alpe und ihres Vorstands Wolfgang Kulterer zur General Commerce Bank in Wien, wo die Berufsbetrüger Raoul Berthaumieu alias Lee Sanders, Regis Possino, Adnan Khashoggi , Rakesh Saxena, und Sherman Mazur das Sagen hatten.

– Die zwielichtigen Geschäfte in Slowenien und Kroatien z.B. mit dem Waffenhändler Vladimir Zagorek.

– Die als Überfall vorgetäuschte Selbstbeschädigung des seinerzeitigen Schatzmeisters der Bank, Christian Rauscher, und das anschliessende Verschwinden eines Koffers mit angeblich belastenden Hypo-Alpe-Bank-Dokumenten.

– Das Grapschen eines historischen Grundstücks im Zentrum von Belgrad, das einstmals der jüdischen Familie Galich gehörte, kurz bevor es an diese hätte zurückgegeben werden können.

– Strafanzeige und Klageerhebung des US-Opferanwalts Ed Fagan gegen den Vorstand der Hypo-Alpe mit dem Vorwürfen der Urkundenfälschung, des Betrugs, des Insiderhandels etc.

– Die gegen die Hypo-Alpe laufenden Schadensersatzprozesse wegen falscher Anlageberatung. Stichwort: General Partners.

Hinzu kommt noch die unerquickliche Involvierung des austrischen Scharf-Rechtsaussens und Freundes hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, des mittlerweile verstorbenen Jörg Haider, bei den Vertragsverhandlungen.

Warnsignale ignoriert
Auf jeden Fall hätte diese Bank gründlichst durchleuchtet, und Warnungen ernst genommen werden müssen, bevor auch nur ein Euro auf die Theke hätte gelegt werden dürfen.

Mitarbeiter der Wiener Rechtsanwaltskanzlei Dorda, Brugger, Jordis waren zwischen dem 10. und 19. April sowie vom 2. bis 11. Mai 2007 im Datenraum der HGAA gewesen. Ihr Bericht über die Due-Dilligence-Prüfung von Dokumenten zu einzelnen Gesellschaften der Hypo Group Alpe-Adria für die Bayerische Landesbank hat offenbar Gefahrenquellen detailliert zusammengefasst.

Wie die Juristen laut dem österreichischen Magazin FORMAT auf rund 220 Seiten ausführten, würden die bankaufsichtlichen Prüfungsberichte 2005 und 2006 eine Vielzahl von Beanstandungen enthalten.

Die Advokaten rieten offenbar: Hände weg von der Skandalbank.

Weitere Fachleute der Landesbank hatten ausdrücklich vor dem Kauf auf die hohen Risiken hingewiesen und von einem Kauf abgeraten.

Ein Angestellter der BayernLB, der mit der oberflächlichen Prüfung betraut war, meinte:

”Man hätte die Bank nicht einmal geschenkt nehmen dürfen”

Am Milliarden-Desaster vorbeigeschrammt
Derartige Berichte wurden offensichtlich seitens der Bayern LB-Vorstände ignoriert.

Statt anzuhalten wurde bei roter Ampel seitens der Bankmanager und der Politiker ordentlich Gas gegeben.

Dabei hätten die Verantwortlichen der Bayern LB ohnehin allen Grund gehabt, bei der Übernahme der Hypo- Alpe Skandalbank (Skandalpe) aufgrund in der Alpenrepublik selbst gemachter Erfahrungen besonders vorsichtig zu sein:
Die Bayern-Bank war nämlich bei einem einen Ausflug in die austrische Bankenwelt haarscharf an einem Milliarden-Euro-Finanzdesaster vorbeigeschrammt: bei der BAWAG.

Hauptaktionär dieser ehemaligen Arbeiterbank BAWAG war seinerzeit der Österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB (70 %) gemeinsam mit den Konsum-Genossenschaften (30 %).


BAWAG ….an Milliardendesaster vorbeigeschrammt

Nach der Insolvenz des Konsum 1995 übernahm die BayenLB dessen Anteile und erhöhte sie auf 46 %.

2004 stieg die BayernLB jedoch aus der BAWAG aus, und verkaufte ihre Anteile an den ÖGB, nunmehr der Alleinaktionär der BAWAG..

Gerade noch rechtzeitig, denn in der Zwischenzeit (2000-2004) hatten hochriskante Swaps-Spekulationsgeschäfte seitens eines Spezis namens Flöttl zu Lasten der BAWAG stattgefunden, die 2005 aufflogen mit einem Milliardenschaden, der vom Volleigentümer, dem ÖGB, in voller Höhe, unter Opferung der Streikkasse, gedeckt werden musste.

Weitere Details siehe hier.

Die Staatsanwaltschaft und ihre Anklage
Die Staatsanwaltschaft München ermittelte nach dem Hypo-Alpe Debakel gegen die Vorstandsmitglieder der BayernLB, die dieses Drecksgeschäft abgeschlossen hatten. Nicht jedoch gegen die im Verwaltungsrat sitzenden Politiker, die dieses Drecksgeschäft abgesegnet hatten, und reichten die Strafanklage beim Landgericht München ein – nur gegen die Bankmanager..

Hauptvorwurf: Untreue (§ 266 StGB), die Bank sei 500 Millionen Euro zu teuer eingekauft worden.

Jeder vernünftige Mensch hätte wohl erwarten dürfen, dass der Kauf dieser Skandalbank als solcher als Untreue bezeichnet würde, nicht nur die überhöhte Kaufsumme, aber dann hätten ja die auch CSU-Politiker, wie Finanzminister Faltlhauser, Innenminister Beckstein, aber auch Ministerpräsident Stoiber , die sich nicht um die Details eines derartigen Vertrages zu kümmern brauchten, mit angeklagt werden müssen – das ging offenbar gar nicht.

Das zuständige Münchner Landgericht liess jedoch noch nicht einmal den Hauptvorwurf der Anklage zu, sondern lediglich zwei kleinere Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Geldspende an Jörg Haider für einen Stadionausbau (Bestechung), und dem Erwerb eines kleinen Aktienpakets von der Mitarbeiterstiftung (Untreue).

Motto offenbar: Gewollt blindlings in die finanzielle Katastrophe ist keine strafbare Untreue. Wie schön.

Dieser Nichtzulassungs-Skandal ist nun ein neuer, der sich zu den bereits vorhandenen umfangreichen Skandalen der BayernLB hinzuaddiert (u.a. milliardenschwere Verluste durch Erwerb „toxischer“ US-Papiere; Banker Gribkowsky und Formel 1-Bernie Ecclestone).

Schöner Rechtsstaat

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