SATIRE

Noch-Präsident Graf Schnorr von Wulff an BILD-Kai: „Sie hinterhältiger Kerl“

Dr. Alexander von Paleske 17.2. 2012 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Noch-Präsident

Schloss Schöne Aussicht
Berlin

An
Kai Diekmann
Chefredakteur BILD-Zeitung
Axel Springer Verlagshaus
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg

Sehr geehrter Herr Diekmann,

nun haben Sie es ja endlich mit Ihrer Treibjagd geschafft: Ich muss heute zurücktreten.


Abtritt Wulff – der (die) nächste bitte……..Die schönen Tage von Bellevue sind nun vorbei, und die Wulffs verlassen es nicht heiter….Screenshot: Dr. v. Paleske

Es ist der Schlusspunkt eines unglaublich niederträchtigen Kesseltreibens Ihres Verlages gegen mich, einen gestandenen Christdemokraten, und damit richtungsmässig ihrem Revolverblättchen eng verbunden.


BILD-Kai……hinterhältiger Kerl?
Screenshot: Dr. v. Paleske

Sie sind sich noch nicht einmal zu schade, einen Kommentar von ihrem Tintenkuli Nikolaus Blome ins Blatt zu setzen:

Rücktritt Herr Präsident, es geht nicht mehr

dessen einziges Ziel es ist, die Deutsche Volksgemeinschaft gegen mich aufzuhetzen.

Mehr erwartet
Gerade von Ihnen, Herr Diekmann , jemand, der – im Gegensatz zu mir in meiner Zeit als Ministerpräsident – nicht von einem kargen Gehalt sein Dasein fristen muss, hätte ich nun weiss Gott mehr Verständnis erwartet, statt dieser hinterhältigen Attacke. Insbesondere Verständnis dafür, dass ich gezwungen war, bei meinen lieben Freunden zu schnorren, und mir Ferienaufenthalte finanzieren zu lassen.

Selbst der Chefredakteur des Cicero, ein gewisser Michael Naumann, hatte in einem hervorragenden Artikel geschrieben, es gehe doch nicht an, dass führende Politiker mit Primus-Kochern auf Campingplätzen Ihren Urlaub verbringen müssen. Wohl wahr!

Lieber Freund Josef Joffe
Auch der Herausgeber der liberalen Wochenzeitung DIE ZEIT, Josef Joffe, hat es sich nicht nehmen lassen, in einer schönen Kaffee-Plauderstunde mich nach den erbärmlichen Angriffen einiger Medien wieder aufzurichten, und mir viel Raum für meine Selbstdarstellung zu geben.

Sehr dankbar
Dafür bin ich ihm sehr, sehr dankbar.
Auch dass er in einer Randglosse in der ZEIT</i> noch einmal scharf kritisiert hat, wie einige mit mir umgegangen sind, als ob ich ein Verbrecher sei. Zutreffend stellt er fest, dass in jedem Deutschen ein Wulff steckt : „Er ist so wie wir“

Völlig korrekt konstatiert er dann, dass es sich hier um einen Medienskandal, und nicht etwa um einen Wulff-Skandal handelt.

Ein herzliches Dankeschön an die Adresse des Josef Joffe.

Aber das überraschte mich eigentlich nicht, denn auch schon mein Freund, der Freiherr von und zu Guttiplag, wurde von dem hervorragenden Chefredakteur und Qualitätsjournalisten der ZEIT, Giovanni di Lorenzo, besonders in Schutz genommen und zum Amtsverbleib aufgefordert, später dann sein Comeback vorbereitet, was leider vorerst in die Hose ging.

Ich hatte erwartet, dass Sie, BILD-Kai, in das gleiche Horn tuten würden. Stattdessen haben sie sich scheinheilig auf die Volksseite gestellt und den (unverdienten) Luxus der Politiker angeprangert, nur um die Aufläge Ihres Blättchens zu steigern.

Dass all das offenbar auch noch von Elfriede Schalom und ihrem Döpfner abgesegnet war, lässt die Vermutung zu, auch Angela Merkel, die dicke Freundin von Elfriede, habe hier ihre Finger mit im Spiel gehabt.


Glücklose Präsidentenmacherin und Elfriede-Freundin Merkel ………Finger mit drin? Screenshot: Dr. v. Paleske

Sehr erbärmlich.

Ich bleibe dabei: Mea Culpa – Ich bin völlig unschuldig.

Mit vorzüglicher Missachtung
Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen

Anmerkung:
Der Artikel wurde Stunden vor dem Rücktritt Wulffs online gestellt.

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Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

.

SATIRE

Finanzminister Wolfgang Schäuble: Der Rauswurf Griechenlands aus dem Euro ist längst beschlossene Sache

Dr. Alexander von Paleske — 14.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister
Im Regierungsviertel 5
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich will an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, endlich der deutschen Volksgemeinschaft reinen Wein über unsere längst beschlossene zukünftige Strategie gegenüber der Schafskäserepublik Griechenland einzuschenken.

Eckpunkte aus meiner Sicht
Zunächst die Darstellung der wirtschaftlichen Eckpunkte aus meiner Sicht:

– Griechenland ist, wirtschaftlich gesehen, ein Land der Dritten Welt, gehörte deswegen noch nie in den Euro-Club

-es hat keinerlei nennenswerte Industrie

-der Tourismus, eine der Haupteinnahmequellen, liegt dank des ständigen Randalierens der unverschämt unzufriedenen Griechen mittlerweile am Boden

– Mit dem Schafskäseexport lässt sich kein Staat machen, genau so wenig wie mit den Fähren.


Mehr als bankrott

Mit anderen Worten: Griechenland ist mehr als bankrott, und kann nur mit den ständigen Geldspritzen über Wasser gehalten werden, deren Hauptzahler Deutschland ist.

Damit ist jetzt endgültig Schluss.


Wolfgang Schäuble …….Daumenschrauben fester, und dann raus mit diesem „Fass ohne Boden“ aus dem Euro. Screenshot: Dr. v. Paleske

Statt diesem Solidaritäts-Bla Bla werden wir Griechenland weiter ordentlich die Daumenschrauben anziehen, weitere Senkungen des Mindestlohns und drastische Mehrwertsteuererhöhungen verlangen, und so das Volk weiter gegen ihre „Ausverkaufspolitiker“ aufbringen, bis es schliesslich zu einer Art allgemeinen Volkszorns kommt, und Griechenland von selbst aus der Gemeinschaftswährung aussteigt, und das Euro-Handtuch wirft.

Allerdings bleiben von unseren drastischen Sparforderungen ausgeschlossen die seitens der Griechen mit unseren deutschen Waffenherstellern geschlossenen Verträge (Panzer, U-Boote) . Hier gilt vielmehr „pacta sunt servanda“ – Verträge müssen eingehalten werden, „Kanonen statt Butter“, komme was da wolle..

Damit sind wir das Problem Griechenland erst einmal los. Die sozialen Implikationen unseres Vorgehens interessieren uns Politiker dabei herzlich wenig, wir sind schliesslich keine Sozialarbeiter.
Das Wohlergehen unserer Banken ist für uns weit wichtiger.

Die weiteren Hilfen für Griechenland werden nur noch von meinem Kollegen Dirk Niebel vom Aussenhandels-Entwicklungshilfeministerium – nach gründlicher Wohlwollensüberprüfung – bereitgestellt.

Swap-Krise lösbar
Natürlich kommt es dann zur Swap-Krise, weil die Kreditausfallversicherungen für Griechenland-Bonds fällig gestellt werden, ähnlich seinerzeit bei der Pleite der Lehman-Bank, aber die werden wir in einer koordinierten Aktion auffangen, wobei die Gelddruckmaschinen der Europäischen Zentralbank eine ausserordentlich wichtige Rolle spielen werden.

Mein hervorragender und sehr kluger Kollege Rösler hat vollkommen Recht: „der Tag X verliert seinen Schrecken“

Gleichzeitig werden wir Erfahrungen sammeln, wie es wirtschaftlich und politisch läuft, wenn man finanziell fusskranke Länder aus dem Euro wirft.

Der nächste Kandidat, bei dem wir diese Erfahrungen zur Anwendung bringen können, wäre dann Portugal.

Natürlich geht jetzt das Geschrei in einigen Kreisen los, die Griechen hätten seinerzeit 1952 dem Internationalen Schuldenabkommen zugestimmt, das Deutschland damals half, nach dem 2. Weltkrieg wieder auf die Beine zu kommen (Stundung und Schuldenerlass).

Aber das ist 60 Jahre her und braucht uns deshalb überhaupt nicht mehr zu interessieren.

Im übrigen gehören deart moralisierende Erwägungen ohnehin nicht zum Rüstzeug eines gestandenen Christlichen Demokraten wie mir.

Forderungen verjährt
Auch das griechische Geschrei, Hitler-Deutschland habe seinerzeit Griechenland überfallen, viel Unheil angerichtet, Zwangsarbeiter nach Deutschland geschafft, von denen viele starben, ein Massaker in Distomo angerichtet, und sei deshalb zum Schadensausgleich in Multimilliarden-Euro-Höhe verpflichtet, ist total unbeachtlich, weil derartige Schadensersatzforderungen verjährt sind (Verjährungsfrist: 30 Jahre).
Im übrigen haben wir denen in den 60er Jahren schon einmal 105 Millionen DM (52 Millionen Euro) als Ausgleich gegeben, und uns eine Verzichtserklärung auf weitere Ansprüche unterschreiben lassen.

Es bleibt dabei, Griechenland fliegt raus aus dem Euro-Klub und kann Mitglied im Club der Dritten Welt werden.

Lassen Sie mich schliessen mit den Worten: Hoch lebe die Deutsch-Griechische Freundschaft!

Wolfgang Schäuble
Treusorgender Bundesfinanzminister

Mehr Satire zu Schäuble
Wolfgang Schäuble an das deutsche Volk: Ich rette die Banken (und Euch)

global player

Auf der Jagd nach Rohstoffen: Elefantenhochzeit und Hofieren eines Diktators

Dr. Alexander von Paleske — 12.2. 2012 —
Zwei Ereignisse aus der vergangenen Woche werfen ein Schlaglicht auf die globale Jagd nach Rohstoffen:

– Der Besuch des kasachischen Diktators und Volksunterdrückers Nursultan Nazarbayev

– die schweizer Elefantenhochzeit der Bergbaufirma Xstrata (59 Milliarden US Dollar Marktwert) mit dem Mischkonzern Glencore (50 Milliarden Dollar Marktwert).

Ein Besuch in Berlin
Fangen wir mit der Berliner Visite aus Kasachstan an.

Angela Merkel, sonst immer darauf bedacht, Menschenrechte einzufordern, hatte den Menschenverächter Nursultan Nazarbayev zu Gast, Herr über das rohstoffreiche Land Kasachstan.


Nursultan Nazarbayev, Merkel…….seltene Erden im Angebot

Über diesen Nazarbayev, der sich regelmässig mit mehr als 90% der Stimmen seiner Untertanen wiederwählen lässt, hatten wir bereits im Zusammenhang mit einem anderen Rohstoffdeal berichtet: Der Verkauf von Uran-Schürfrechten an die kanadische Firma Urasia im Jahre 2005, in der ein gewisser Frank Giustra die Mehrheit hatte.

Giustra war und ist wiederum freundschaftlich mit dem Ex-US Präsidenten Bill Clinton verbandelt.


Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)

Wie schön, und vor allem wie zweckmässig, wenn es um die Anbahnung von bestimmten Geschäften geht, insbesondere gegen starke internationale Konkurrenz.

Wenn der Giustra mit dem Clinton…
Zwar hatte Giustras schnell gegründete Firma Urasia – anders als die anderen zahlreichen Schlange stehenden Mitbewerber um Kasachstans Reichtum – bisher nichts, aber auch gar nichts mit der Förderung und dem Verkauf von Uran zu tun.

Aber Frankieboy Giustra hatte einen uneinholbaren Wettbewerbsvorteil im Schlepptau: einen Ex-US Präsidenten, der ihn auf der Einkaufstour begleitete, und der sich nicht lumpen liess, bei einem opulenten Dinner im Präsidentenpalast Kasachstans Nursultan Nazarbayevs Scheinschritte in Richtung Demokratie über den grünen Klee zu loben.

Das zog: 48 Stunden nach dem Abflug Clintons wurden die Unterschriften unter den Vertrag mit Giustra gesetzt.

Giustra wollte offenbar nur als Zwischenhändler ordentlich Kasse machen, denn die Minenrechte wanderten binnen zwei Jahren an die etablierte Uranschürf-Firma Uranium One für satte 3,1 Milliarden US Dollar weiter, zum Siebenfachen des Einkaufspreises.

Da kommt Freude auf, auch bei Clinton, in dessen Wohltätigkeitsstiftung der spendable Giustra 130 Millionen US Dollar nach Geschäftsabschluss einzahlte. Wie grosszügig.

Wenig Freude bei Kasachstans Bevölkerung
Erheblich weniger Freude kam allerdings bei der ohnehin schon mit Demokratie nicht gerade verwöhnten Bevölkerung Kasachstans auf, welche dieses Geld zur bitter nötigen Armutsbekämpfung wesentlich dringender gebraucht hätte, zumal es aus ihrer Erde kam, ihnen also zuallererst in vollem Umfang zustehen sollte……

Seltene Erden im Angebot
Kasachstan hat aber nicht nur Uran zu bieten, daran ist BK Angela Merkel weit weniger interessiert, sondern gerade auch bisher dort noch nicht geförderte aber förderbare seltene Erden, welche z.B. für die moderne Telekommunikation unersetzlich sind, und die zur Zeit zu mehr als 90% in China gefördert werden.

Das muss geändert werden, findet BK Angela Merkel, und da schluckt man auch schon mal gerne die Kröte der permanenten Menschenrechtsverletzungen seitens eines Nursultan Nazarbayev, wenn man an Schürfrechte für, bzw. ungestörte Lieferung von seltene(n) Erden ausserhalb Chinas herankommen kann.

Eine Elefantenhochzeit in der Schweiz
Auch über die Partner der schweizer Elefantenhochzeit hatten wir mehrfach berichtet, nicht gerade im positiven Sinne. Insbesondere über die Herkunft von Glencore, und dessen ursprüngliche Kapitalakkumulation seitens eines Marc Rich, seinerzeit in den USA als angeblicher Verbrecher auf der „Most wanted List“ des FBI zu finden, durch US Präsident Clinton am letzten Amtstag aber begnadigt.


Von Marc Rich & Co AG zu Glencore
Global Energy Commodities Resources

Aber auch durch Umweltzerstörungen, Gewerkschaftsfeindlichkeit und miserable Arbeitsbedingungen in Kolumbien und Südafrika machten beide Frischvermählte mehrfach negative Schlagzeilen.

Bereits jetzt kontrolliert Glencore die „Braut Xstrata“ zu 34 %. Nun also soll es also das Ganze sein.

Aber das ist vermutlich nicht das Ende, sondern als nächster Happen steht wohl die Übernahme der Bergbaufirma Anglo-American auf der Tagesordnung, nachdem ein erster Versuch iseitens Xstrata im Jahre 2009 fehlgeschlagen war, wir berichteten darüber..

Glencore- Xstrata will zu den ersten drei Giganten der Rohstoffbranche aufschliessen: zu Rio Tinto , BHP Billiton und Vale.

Allerdings spielt auch nach der Hochzeit Xstrata-Glencore immer noch nicht in der 1. Liga der Rohstoffgiganten mit, deren Schwerpunkt in der Eisenerzförderung liegt, wo zur Zeit märchenhafte Gewinne gemacht werden.
Glencore-Xstrata ist in Kohle und Zink stark vertreten.

Gegenüber den anderen Giganten hat die Firma aber einen signifikanten Vorteil: Sie kontrolliert die gesamte Wertschöpfungskette der von ihr geförderten Rohstoffe: Von der Förderung über Verarbeitung bis zum Schiffstransport. Details siehe hier.

Mehr noch: Glencore ist nicht nur im Bereich der gesamten Wertschöpfungskette aktiv, sondern kassiert auch noch ordentlich bei den Termingeschäften mit, da es dank der eigenen Wertschöpfungskette einen klaren Überblickvorteil geniesst. Wie schön.

Aber auch an den Nahrungsmittelhilfen für die Ärmsten der Welt verdient Glencore gerne mit.

Glencore, weltgrösster Weizen-Händler, hat im vergangenen Jahr Getreide für mehr als 50 Millionen US Dollar im Auftrag von Nahrungsmittel-Hilfsorganisationen in Hungerregionen geliefert, davon allein für 22,5 Millionen US Dollar zur Linderung der Hungersnot am Horn von Afrika.

Statt das Getreide aber bei lokalen Farmern und / oder in der Region selbst aufzukaufen, gehen Hilfsorganisationen aus Bequemlichkeit zu Glencore, diese Firma wiederum versucht billigst global einzukaufen, und teuerst zu verkaufen. Ausserdem verdient Glencore auch noch am Transport, dank einer eigenen Frachtflotte.

Die lokalen und / oder regionalen Farmer guckten in die Röhre, und verloren so Absatzmärkte.

Nach Agenturberichten ist bei den Firmen Xstrata und Glencore angesichts der Hochzeit in der Schweiz eine Euphorie ausgebrochen.
Diese Euphorie dürfte auf der Südhalbkugel, dort wo der Reichtum dieser Giganten herkommt, kaum geteilt werden.

Siehe hierzu auch den Bericht aus Argentinien:
http://www.taz.de/Proteste-in-Argentinien/!87559/

Zu Glencore-Xstrata
Glencore, der Börsengang, und der Weg zum Rohstoff-Riesenkraken
Thyssen, Glencore und die Rohstoff-Blase?
Xstrata und Glencore – Schweizer Konzerne auf dem Weg zum Rohstoffmonopol?
Glencore und Xstrata – Besuch von Demonstranten

Spenden und Bill Clinton
Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra – oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt

SATIRE

Präsident Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Ich bleibe, komme was da wolle

Dr. Alexander von Paleske — 8.2. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Guten Tag Deutschland,

hier spricht aus dem Schloss Schöne Aussicht in Berlin Euer Präsident.
,
Zu der Kampagne der Bild-Zeitung und anderer erbärmlicher Printmedien

„Jagt den Wulff durch den Schornstein hinaus“

kann ich befriedigt feststellen: das läuft nicht. Weder gestern, noch heute, noch morgen, und schon gar nicht durch den Schornstein.

Ich bleibe sitzen
Ich bleibe hier in der Schönen Aussicht sitzen, selbst wenn die deutsche Volksgemeinschaft mir nicht mehr über den Weg traut, selbst wenn die Welt aus den Angeln fällt.


Gehe nicht, schon gar nicht durch den Schornstein

Mein grosses Vorbild in dieser Hinsicht ist der seinerzeitige Bundespräsident Heinrich Lübke.

Diese Tintenkuli-Korinthenkacker aus Hamburg und anderswo, die einfach dieses erbärmliche Possenspiel nicht aufgeben wollen, glaubten zunächst, mit den mir klar zustehenden verbilligten Privatwagen Audi und Skoda fündig geworden zu sein. Alles kalter Kaffee.

Steht mir alles zu
Dass ich als Ministerpräsident von diesen Firmen Rabatt bekomme, ist ja wohl selbstverständlich. Schliesslich sass ich als Ministerpräsident Niedersachsens ja auch im Aufsichtsrat bei der Mutterfirma VW, und nahm regelmässig an den anstrengenden und einschläfernden Aufsichtsratssitzungen teil

Wühlmäuse ahoi
Nun haben diese nicht zur Ruhe kommenden Tintenkuli-Wühlmäuse einen Scheinskandal ausgebuddelt: mein preiswerter Aufenthalt in der Nachsaison in der Nobelherberge Hamburger Hof auf der Insel Sylt im Jahre 2007. Den soll angebllich mein Freund, der Filmunternehmer David Groenewold, bezahlt haben – lächerlich.

Freund Groenewold ist Inhaber der Firma Reinfall, äh, ich meine Wasserfall, und weil ich die ausserordentlichen Fähigkeiten dieses Filme-Investors rasch erkannte habe, gab es auch eine schöne Bürgschaft des Landes Niedersachsen für seinen Wasserfall (Odeon) in Miilionenhöhe, wie sich das so unter Freunden gehört.

Dankbarkeit Teil der Zivilisation
Dass mein Freund David Groenewold als Zeichen der Dankbarkeit dann diesen Kurztrip für meine liebe Frau und mich gebucht hat, ist nichts weiter als ein selbstverständlicher Freundschaftsdienst unter zivilisierten Menschen..

Alles aus eigener Tasche zurückbezahlt.
Natürlich habe ich das alles aus eigener Tasche bar an David zurückbezahlt. Ich führe ja immer grosse Mengen Bargeld mit mir herum, verständlich bei meinem aufwändigen Lebenswandel – jedenfalls soweit ich den selbst bezahle.

Unter Freunden stellt man sich keine Quittungen aus, das wäre ja noch schöner.

Hinzu kommt noch: Selbst wenn ich den Kurztrip nicht selbst bezahlt hätte, dann läge trotzdem keine Vorteilsannahme vor, weil ich vielen Prominenten auf Sylt so die Gelegenheit gegeben habe, mich zwanglos anzusprechen, und sich über die drückende Steuerlast zu beschweren. Also eine völlig uneigennützige Vorteilsgabe und keine Vorteilsannahme.

Auch dass der liebe Freund David im vergangenen Monat, also fast vier Jahre später, auf dem Höhepunkt der Presse-Hetzkampagne gegen mich, die Rechnungsbelege vom Hotel herausgefordert, an sich genommen und das Hotelpersonal auf Verschwiegenheit verpflichtet hat, diente einfach dazu, die Bild-Schnüffler ins Leere laufen zu lassen, die mittlerweile jeden meiner Klobesuche unter die Lupe nehmen.

Deutsche, das perlt alles teflonmässig an mir ab. Das sitze ich aus, komme was da wolle.

Dieser Fäkalsprache- Bildzeitungs—Starkolumnist namens Franz Josef Post von Wagner schreibt heute, ich müsse weinen.

Ich denke gar nicht daran. Ich bin glücklich, wie der Rest der Deutschen Volksgemeinschaft, meine Untertanen.

Mit der Bild und anderen deutschen Postillen werde ich auch noch fertig werden. Die lade ich nie mehr auf meine Auslandsreisen ein. Diese Herrschaften können sich dann ihre Info aus dem Internet besorgen, statt mit mir auf den Staatsbanketten in fernen Ländern zu tafeln.

Gute Nacht Deutschland

Euer aufrechter Präsident
Christian Graf Wulff von Schnorr zu Münchhausen

Mehr Satire zu Wulff
Präsident Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Jetzt kläre ich alles auf
(Fäkalworte-) Starkolumnist Post von Wagner an SPD-Sigmar Gabriel: Sind Sie verrückt geworden?
Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk
Vor der Weihnachtsansprache des Präsidenten Graf Schnorr von Wulff: eine Botschaft von Knecht Ruprecht
Bundespräsident Christian Graf Schnorr von Wulff: Jetzt rede ich Klartext
Bundespräsident Graf Schnorr von Wulff: Deutschland ist (noch) keine Bananenrepublik
Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit

Keine Satire zu Wulff
Josef Joffe und Präsident Wulff: Gemütliches Beisammensein zu einer Plauderstunde
SPD-Chef Sigmar Gabriel und Präsident Wulff: Wieviel politische Torheit ist erlaubt?
Der Bundespräsident lügt – und bleibt
Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet
Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

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Glückwunsch: Ackermann geht, Uhrlau kommt – BND-Chef wechselt zur Deutschen Bank

Dr. Alexander von Paleske — 6.2. 2012 —
Das ist eine wirklich aufregende Meldung: Der BND-SPD-Mann Ernst Uhrlau (65) wechselt zur Deutschen Bank.

Nein, nicht um den „Feldherrn“ Josef Ackermann abzulösen. Er soll vielmehr die Deutsche Bank mit seinem Geheim(dienst)-Wissen bereichern.


Ernst Uhrlau…..alle BND-Skandale konnten ihm nichts anhaben, auch nicht der Skandal um die verschwundenen Blaupausen des neuen BND-Gebäudes, alles perlte teflonmässig an ihm ab..

Geheimdienste wissen (angeblich) mehr
Die Geheimdienste wissen ja angeblich einiges mehr, als die Allgemeinheit, obgleich der seinerzeitige Bundeskanzler Helmut Schmidt immer wieder betonte, das, was die Geheimdienste in den morgendlichen Lagebericht hineinpackten, er am Tag zuvor bereits in den Tageszeitungen gelesen habe.

Aber das war sicherlich hochgradig übertrieben, und rührte vermutlich daher, dass der BND, unter der seinerzeitigen Leitung des Reinhard Gehlen, aber auch unter seinem Nachfolger Gerhard Wessel mit jeder Menge von ehemaligen Nazi-Parteigängern einschliesslich SS-Schergen so durchsetzt war, dass einen die braune Luft schon am Eingang zur Zentrale in Pullach förmlich zu ersticken drohte.

Glücklicherweise sind die meisten dieser Gesellen mittlerweile tot, oder zumindest ausser Dienst, und die Personalakten dieser „braunen Kameraden“ mittlerweile im Reisswolf gelandet, so dass eine Historikerkommission, die sich dieser tiefbraunen Vergangenheit des Bundesnachrichtendienstes annehmen sollte, nun etwas Arbeitserleichterung erfuhr. Wie schön.

Katze im Sack?
Hat die deutsche Bank da nicht die Katze im Sack eingekauft?
Das Bedürfnis der Deutschen Bank kann man verstehen, heute zu erfahren was die Konkurrenten ohne solch einen potenten Geheimiskrämer erst über-übermorgen wissen. Man also quasi Voraus-Wissen hat, dementsprechend Aktien, Anleihen und Derivate kaufen oder verkaufen kann, und sich trotzdem innerhalb der Legalität weiss. Herrliche Extraprofite winken. Zumal die alten Kontakte in den BND doch sicherlich weiterbestehen werden. Sehr vernünftig.

Nein, das ist keine Katze im Sack, sondern ein sehr geschickter Schachzug seitens der Deutschen Bank, der dem hochprofitablen Investmentbanking den Ruf reinen Gamblings nehmen, und es so in ungeahnte Profithöhen heben könnte.

Schreibtisch nicht aufgeräumt
Was mich aber ärgert, dass Sie, Herr Uhrlaub, pardon, Herr Uhrlau, Ihren Schreibtisch nicht ordentlich aufgeräumt haben, bevor Sie beim BND als frischgebackener Pensionär das Weite suchten.

Insbesondere die unerquickliche Querverbindung des BND zum mittlerweile verstorbenen österreichischen Rechtsaussen Jörg Haider, und dessen angeblich vom BND gesponserte Ausflüge zum seinerzeitigen Irak-Diktator Saddam Hussein, harren noch der Aufklärung.

Ebenso, inwieweit der grösste deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) namens Joseph Martin (alias Joschka) Fischer darin involviert war.

Ferner die erbärmliche Geschichte mit dem Banker Ernest Backes, der die angeblich unerquicklichen Geschäfte der Firma Cedel (jetzt Deutsche Börse Tochter Clearstream) zusammen mit dem Journalisten Denis Robert aufdeckte.

Der BND nahm Backes vorübergehend unter seine Fittiche, und reichte angeblich dessen Material über russische Blitz-Milliardäre, auch Oligarchen genannt, dann an den Kanzler Schröder weiter, der es wiederum dem lupenreinen russischen Demokraten und Duzfreund Wladimir Putin weitergereicht haben soll, wo es – ungewollt sicherlich – angeblich mithalf, einen gewissen Michail Chodorkowski für lange Zeit hinter Gitter zu bringen.

Bitte um Entschuldigung
Bitte entschuldigen Sie die Störung in ihrem wohlverdienten Ruhestand, Herr Uhrlau, der Ihnen mit einen wunderbaren Job bei der Deutschen Bank jetzt auch noch vergoldet wird.

Dass Sie mit all den in langjähriger harter Arbeit erworbenen profunden Kenntnissen und Verbindungen nicht einfach zu Hause im Lehnstuhl sitzen können, und nur noch die Bildzeitung lesen, das verstehe ich vollkommen. Dazu sind die Pensionszahlungen der Beamten im übrigen auch einfach zu mickrig, wie der ehemalige Ministerpräsident Hessens und spätere Bundesfinanzminister Hans Eichel, zu Recht beklagte.

Leider wurde seine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewiesen, aber ich hoffe, dass er seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bringen wird. Irgendwo in Europa muss es doch einen Ort geben, wo noch anständiges Recht gesprochen wird.

Mehr Uhrlau-Satire
Mail an BND-Noch-Präsident Ernst Uhrlau
Brief an BND-Präsident Ernst Uhrlau: Klären Sie einen Skandal auf!
BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Zur Deutschen Bank
Deutsche Bank-Jahrespressekonferenz: Ein Abgang Ackermann

Zu den erbärmlichen Aktivitäten des BND
Libyen: Rebellenkommandeur beschuldigt Bundesnachrichtendeinst (BND) an Folterbefragungen beteiligt gewesen zu sein
Libyen: Gaddafi lässt schiessen – die Ausbildung besorgte auch Deutschland
Sindbad, der Iranfahrer oder: wie man beim BND einen nutzlos gewordenen „Top-Spion“ los wird

Zum Pensionsfall Hans Eichel
Hans Eichel schreibt an das Bundesverwaltungsgericht: „Pensionserhöhung mehr als gerechtfertigt“

Zu dem aufrechten Journalisten Denis Robert

David gegen Goliath: Französischer Journalist Denis Robert obsiegt im Verfahren wegen übler Nachrede gegen die Deutsche Börse-Tochter Clearstream.

Zu Clearstream
Clearstream ein Megaskandal in Frankreich
Clearstream Frankreichs Jahrhundertprozess: Ex-Premier de Villepin freigesprochen

Zum Leuna-Skandal
Zum Elf-Aquitaine- (Total Elf Fina-) Skandal
Elf – oder Sprit für Bestechungen im Grossformat
Ein Berg von Korruption und ein Maulwurfshügel von Strafverfahren- Oder: Keine Aufklärung des Leuna-Skandals zu erwarten
Zahltag für französischen Rüstungkonzern oder: wie schmiert man eine Republik/Provinz

Krieg

Münchener Konferenzen und die Kriegsgefahr

Dr. Alexander von Paleske— 5. 2. 2012 —-
Im September 1938 fand in München eine Konferenz statt, die den Krieg in Europa verhindern sollte: England Premier Neville Chamberlain glaubte dies mit weitreichenden Zugeständnissen an Hitler erreichen zu können.


Wollte Frieden und bekam Krieg: Neville Chamberlain (r). Neben ihm Winston Churchill (l)

Die Konferenz endete mit der Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich und zögerte den Beginn des 2. Weltkrieges lediglich um ein Jahr hinaus. Den Frieden konnte diese Konferenz nicht bringen, weil Hitler längst zum Krieg entschlossen war.

Nun findet in München die jährliche Sicherheitskonferenz statt. An die Konferenz im Jahre 1938 erinnert, dass es wieder einmal um Krieg oder nicht geht, auch wenn auf dieser Konferenz keine Beschlüsse gefasst werden.

Nicht um irgendeinen Krieg geht es, sondern um einen mit potentiell apokalyptischen Ausmassen.


US-Aussenministerin Clinton — Israel Zusagen gemacht
Screenshot: Dr. v. Paleske

Vorspiel Syrien
Vordergründig geht es vor allem um Syrien, wo der Bürgerkrieg tobt, und China und Russland gerade eine Resolution im Weltsicherheitsrat verhindert haben, die Syriens Präsident Assad zum Rücktritt auffordern sollte.

Es ist wohl etwas närrisch, anzunehmen, dass diese Resolution Assad zum Rücktritt bewegt hätte, und selbst mit dem Rücktritt Assads der Bürgerkrieg zu Ende wäre. Der Bürgerkrieg würde aller Voraussicht danach mit umgekehrten Vorzeichen weitergehen, gegen die etwa 45% der Bevölkerung nichtsunnitischer Abstammung, die jetzt noch Assad stützen.

Insofern kann es nur darum gehen, alle Parteien an einen Tisch zu bekommen, um den Bürgerkrieg endgültig zu beenden wie seinerzeit im Nachbarland Libanon: durch eine Regierung der nationalen Versöhnung und Einheit.

Mehr noch: Syrien ist das Vorspiel zu dem wesentlich grösseren Konflikt, der sich im Mittleren Osten zusammenbraut, und der das Potential zu einem grossen Konflikt mit apokalyptischen Ausmassen hat: Der Konflikt zwischen Iran und Israel.

Wer Syrien sagt, meint Iran
Anders ausgedrückt: Wer heute Syrien sagt, der meint in Wirklichkeit auch den Iran, dessen wichtigster Staats-Verbündeter Syrien ist, im Nahen Osten dessen einziger.
Insofern geht es in Syrien nur zum Teil um einen innerstaatlichen Konflikt .

Voraussichtlicher Kriegsbeginn: April-Juni 2012
In der vergangenen Woche kamen Meldungen, die dokumentieren, wie nahe der Nahe und Mittlere Osten bereits am Kriegs-Abgrund stehen:

1. Die israelische Regierung will irgendwann zwischen April und Juni diesen Jahres den Iran aus der Luft angreifen, und sämtliche Atomanlagen zerstören.

2. Die USA würden Israel im Falle eines Vergeltungsschlags durch den Iran jede Unterstützung geben,
Nur Narren können glauben, dass der Konflikt mit der Zerstörung der Atomanlagen des Iran erledigt ist. Im Gegenteil: er geht dann erst so richtig los.

Wir haben an dieser Stelle nicht hat nur immer wieder auf diese Kriegsgefahr und die Kriegsvorbereitungen Israels aufmerksam gemacht, sondern auch darauf hingewiesen, dass damit die USA zwangsläufig in den Krieg hineingezogen würden. Dann nämlich – womit fest zu rechnen ist – wenn der Iran mit Raketenangriffen, ggf. mit von Israel, Deutschland, Grossbritannien und China gelieferten chemischen Massenvernichtungswaffen, zurückschlagen würde.

Im Klartext also: sofort nach einem Angriff Israels.

Die Angriffe der USA würden sich dann zunächst gegen militärische Ziele richten, wie Raketenabschussbasen, aber auch militärische Kommandozentralen etc..

Russland und China nicht Zuschauer
Russland und China sind zwar keine Verbündeten, weder Syriens, noch des Irans, aber die Vorstellung, dass diese Staaten teilnahmslos diesem Krieg zuschauen werden, kann wohl ins Reich der Träume verwiesen werden.

China bezieht einen erheblichen Teil seines Öls aus dem Iran, der Iran ist einer der grössten Ölexporteure der Welt.

Der Einfluss Chinas nahm nicht nur in rohstoffreichen Ländern Afrikas ständig zu, sondern gerade auch im arabischen Raum. Und gerade dort haben sie im Falle Libyens eine schwere Schlappe eingesteckt.

In Libyen arbeiteten zur Zeit Gaddafis rund 30.000 Chinesen. Die Chinesen sind abgezogen, der Einfluss Chinas ist nach der Militärintervention der USA, Frankreichs, Grossbritanniens und anderer Staaten dort geschwunden, der Zugang zu den Rohstoffen erschwert.

China hat nicht das geringste Interesse, dass sich dies im Iran wiederholt, wo es einen erheblichen Teil seines Erdölbedarfs deckt.

Russland wiederum exportiert Atomtechnologie in den Iran und hat den Atomreaktor Bushehr, dessen Errichtung einst zu Schah-Zeiten von deutschen Firmen begonnen und dann eingestellt worden war, fertiggestellt.

So hat ein Krieg im Nahen und Mittleren Osten das Potential, zu einem weit grösseren Krieg zu werden, als „nur“ zwischen Israel und dem Iran.

Israels Waffenlieferungen in den Iran einschliesslich Massenvernichtungswaffen
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Keine Freilassung des Waffenhändlers Nahum Manbar zu erwarten
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
linkIsrael has a long history of supplying Iran with weapons

Konflikt Israel-Iran
Israel: Kanonen statt Butter, Ermordungen und Entführungen statt Friedensverhandlungen
Apokalypse Nahost schon bald?
Gefangenenaustausch Israel-Hamas: Israelischer Premier Benjamin Netanyahu als Friedenstaube?
Geplantes Attentat des Iran in den USA oder „Tonkin-Zwischenfall“ des Jahres 2011?
Die Kriegsgefahr im Nahen Osten steigt
Palästina, Israel, Apartheid-Südafrikaner als Siedler in der Westbank, und ein Vorstoss in New York

Stuxnet und die Folgen: Legalisierung von Virusattacken und Cyberwars, Fortsetzung der Landwegnahme in Ost-Jerusalem und der Westbank
Das Stuxnet-Virus und der Siedlungsbau im Westjordanland
Nahost: Wem nützen die Enthüllungen der Palästina-Papiere?
Mission impossible – Josef Joffes Iran-Kriegs-Artikel in der ZEIT
Raketenabwehr am Persischen Golf – Vorbereitung auf Irans Angriff oder Gegenschlag?
Gasmaskenverteilung in Israel: Kriegsvorbereitungen gehen weiter
Nach der Sicherheitskonferenz in München: Mit der iranischen Atombombe leben oder Krieg?
Israel bereitet sich auf einen Vergeltungsschlag des Iran vor
Greift Israel den Iran an ?
Sindbad, der Iranfahrer oder: wie man beim BND einen nutzlos gewordenen „Top-Spion“ los wird

Zum Mossad
Trojanerexplosion im Libanon, Raketen auf Israel, Botschaftsbesetzung in Teheran und Explosion in Urananlage in Isfahan
Explosion auf Militärbasis war offensichtlich ein Mossad-Anschlag
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten
Geheimdienst Mossad – Bilanz der letzten 20 Monate: Piraterie, Mord, Kidnapping
Der mysteriöse Fall des vom Mossad gekidnappten Ingenieurs Dirar Abu Sisi
Noch ein Mossad Mord?
Eine Visitenkarte und die Mossad-Affäre von Lillehammer

Ein “investigativer“ israelischer Journalist und Geschichten, die der Mossad erzählte

deutschland

Deutsche Bank-Jahrespressekonferenz: Ein Abgang Ackermann

Dr. Alexander von Paleske — 2.2. 2012 — Es war eine Art Kasperletheater, das sich heute auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Bank abspielte.

“ Feldherr“ Ackermann tritt ab
Deutsche Bank Vorstand Josef „Feldherr“ Ackermann tritt ab, und will ab jetzt Studenten mit seinen in vielen Jahren erworbenen Weisheiten beglücken.

Das Tandem Anshu Jain, der Investmentbanker, und Jürgen Fitschen, der Mittelstandsbewahrer, treten die Nachfolge an.

Ackermann wollte, obwohl er in den letzten Jahren mehrfach seine Ansichten über das Investmentbanking wechselte, unbedingt mit seinen letzten Prophezeiungen recht behalten, und dann seinem Ziehstiefsohn Anshu Jain auch noch eins auswischen.

Eine lächerliche Farce angesichts der enormen Probleme im Finanzsektor weltweit, und den nach wie vor bestehenden Gefahren für eine globale Finanzkrise.

Welche Abteilung scheffelte das meiste Geld?
Die strukturellen Probleme des Finanzsektors, der weiterhin ungehemmt Handel mit Derivaten treibt, an erster Stelle den Kreditausfallversicherungen, Credit Default Swaps (CDS), stand natürlich überhaupt nicht zur Debatte.

Hier ging es in erster Line darum, welche Abteilung hat das meiste Geld gescheffelt, wer hat die Milliarden-Vorgaben erreicht bzw. verfehlt: das Investmentbanking oder das klassische Bankgeschäft (Privatkunden, Vermögensverwaltung, Transaktionen).

Wer hinter die Zahlen schauen will, wie Geld so viel Geld hecken kann, woher also die Märchengewinne kamen und kommen, der braucht eigentlich nur die Zeitungen zum Thema Zinswetten der deutschen Städte und Gemeinden aufschlagen.

Führend in diesem Geschäft war – wie sollte es anders sein – die Deutsche Bank. Verlierer waren meistens die bereits völlig verschuldeten Gemeinden und Städte, deren Finanzabteilungen schon vor Abschluss dieser Wetten, die ja auch zum Investmentbanking gehören, mehr als klamm waren, und den an sie gestellten Aufgaben kaum noch nachkamen.

Hunger als Wettfolge
Dann die Wetten auf Rohstoffpreise, die zum Hochtreiben insbesondere der Lebensmittelkosten führen, künstlich hochgetriebene Preise, die dann die Ärmsten, insbesondere in der Dritten Welt, nicht mehr bezahlen könnten, Hunger durch Wetten sozusagen.

In der Tageszeitung Die Welt heisst es heute:

Nur mit klassischem Bankgeschäft gibt es keine Zukunft
Die Schlacht muss gerade jetzt im Investmentbanking gewonnen werden, da entscheidet sich derzeit, wer künftig noch im Markt ist. Und deren Produkte braucht gerade die deutsche Exportindustrie
.

Die deutsche Exportindustrie braucht aber derartige Spekulations-Finanzprodukte wie die Derivate nicht, also weder Credit Default Swaps (CDS) noch Collateralized Debt Obligations (CDO) allesamt finanzielle Massenvernichtungswaffen.

Auch braucht sie keine Wetten auf Getreidepreise, Kaffeepreise, Zuckerpreise etc.

Die Exporteure brauchen Kredite, die zum normalen Bankgeschäft gehören, und sie brauchen Absicherung gegen Währungsschwankungen, und nur insoweit (akzessorische) Derivate.

Wenn die Zeitung „Die Welt“ und andere Printmedien glauben machen wollen, dass der „Casinobetrieb“ Investmentbanking zur Aufrechterhaltung der Exportwirtschaft erforderlich ist, so zeigt ein Blick nach Griechenland das genaue Gegenteil.

Jahrelang haben die Banken bedenkenlos – und nicht nur im Falle Griechenlands – Anleihen gekauft , obwohl in den entsprechenden Bank-Abteilungen längst klar war bzw. hätte klar sein müssen, wie marode die Staatsfinanzen dort bereits waren.

Damit wurden zwar indirekt – vorübergehend – auch die Exporte dahin gesteigert, aber nur bis zum dicken Ende des Strohfeuers
Die Banken juckte das offenbar herzlich wenig, abgesichert war man ja beim bedenkenlosen Aufkaufen auf zwei Wegen:

– einmal durch die Kreditausfallversicherungen Credit Default Swaps

– zweitens würde der Staat ja im Notfall einspringen, einen zweiten Fall Lehman würde es nie wieder geben – wie schön: „too big to fail“
.

Sicherheitsnetze galore
Wären die Default Swaps im Falle Griechenlands durch einen unfreiwilligen Verzicht, also durch Staatsbankrott, fällig geworden, so hätte dies zu unabsehbaren Folge im globalen Finanzsektor geführt, Details siehe hier.

Bei einem freiwilligen Verzicht aber, der hart an die Substanz geht, springt im Notfall wieder der Staat ein, z.B. durch einen Feuerwehrfonds namens Soffin.

So viele Sicherheitsnetze bei einem Casinobetrieb, das ist in der Tat herrlich, allerdings nicht für die Bürger und Steuerzahler,.

Dass die Deutsche Bank hier nicht nur äusserst geschickt, sondern offenbar nicht immer mit dem Gesetzbuch unter dem Arm handelte, hat nun zu einem Rattenschwanz von Prozessen in den USA geführt.
Unter den Klägern auch die Staatsbank Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, wo es der Deutschen Bank gelang, bei der Tochterbank Industriekreditbank (IKB) bzw. deren Zweckgesellschaften erfolgreich Schrottpapiere vor der letzten Finanzkrise abzuladen, wir berichteten darüber.

Aber auch in Deutschland klagen nun Städte und Gemeinden gegen die Verpflichtungen aus den Zinswettgeschäften.

Dass dies alles auf der Deutsche Bank-Pressekonferenz nicht zur Sprache kam, versteht sich von selbst .

Deutsche Bank: „Raubtierkapitalismus“, Staatsknete und rechtswidriges Vorgehen als Geschäftsidee?

Deutsche Bank und CDO’s oder: wie man Schrottpapiere losschlägt und dabei noch einen Riesen-Reibach macht. Drei Beispiele

Deutsche Bank, Anlagemüll und die Zinswetten mit hochverschuldeten Kommunen

linkProstituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
linkDie Grossbanken und der Staatsanwalt
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Deutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen
linkDeutsche Bank-Swapsen in Würzburg oder: Wir zocken – Ihr zahlt

NACHTRAG
Eine kleine Auswahl von Städten, Kreisen und Gemeinden, die mit unerfreulichen Zinswetten (nicht nur mit der Deutschen Bank) Schlagzeilen machten:

– Hagen (51 Millionen Euro Verlust)

– Neuss ( 16 Millionen Euro Verlust)

Würzburg

Flensburg

Ravensburg

Göttingen

Solingen

Dortmund

Mülheim

Luebbecke

Pforzheim

Kreis Borken

.. usw. ….usw…..usw. ….

……..und aus den letzten Wochen:

Neuruppin

Landsberg

Falkenstein

Steinfurt

Hückeswagen

Kamen

Lauterbach

Riesa

– Heiligengrabe

– Bad Sooden-Allendorf

Märkischer Kreis

Aber auch z.B. in Italien

oder Österreich

afrika

An Antonov 2 plain hired by US company chrashed in Congo

onlineredaktion- A plane carrying UPDF officers and three whites burst into flames shortly after crash-landing in a remote part of Arua district, bordering the Democratic Republic of Congo. The military carrier identified by security sources as an Antonov An-2 nosedived shortly after lifting off from Arua Airfield en-route to Nzara airfield in South Sudan, just west of Yambio, and near north-eastern Democratic Republic of Congo border.

Witnesses say the plane failed to gain altitude after take-off. It hit a tree during the fall and crash-landed on two huts in Ayivuni Sub-county before exploding into flames 5 minutes later, according to our Reporter, Felix Warom, who is at the scene.

None of the affected household members was at home.

Only three of the seven plane occupants, four UPDF officers and 3 foreign nationals, sustained minor injuries. One of the white men, believed to be an American citizen, was piloting the plane when it came down Monday afternoon.

Police fire-fighters, who arrived about 40 minutes after the crash, are trying to put out the embers, but the huts have already gone up in smoke.

UPDF Air Force Spokesman, Cap. Kiconco Tabaro, confirms the incident but says the ill-fated plane does not belong to Ugandan military.

He says: “It is not a UPDF Air Force aircraft and I am not better placed to comment on an asset that does not belong to us.”

Preliminary reports suggest the plane was hired by an American Company and flying in on a yet undefined business. UPDF and their American counterparts are in parts of eastern DRC on the hunt for LRA leader, Joseph Kony, and his fighters.

kriminalitaet

Waffenschmuggel in Containern: «Schmutzloch im Welthandel»

Onlineredaktion – Die Schmuggler von Waffen und Drogen in Schiffscontainern können ihre Geschäfte nach einer neuen Studie weltweit fast unbehelligt von staatlichen Kontrollen betreiben. Deutsche und griechische Schiffseigner lagen bei Verstössen gegen entsprechende Verbote an der Spitze.

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri ermittelte, dass weniger als zwei Prozent der versiegelten Container auf eine Verletzung von Transportverboten untersucht werden.

«Diese tödlichen Geschäfte laufen praktisch reibungslos», sagte einer der Autoren der Studie, Hugh Griffiths. Die meisten Schiffe, die in Waffen- und Drogenschmuggel verwickelt sind, haben nach Angaben des Instituts ihren Sitz in den reichsten Ländern der Welt.

Sipri sammelte Fälle entdeckter Verstössen gegen das Verbot des Transports von Rüstungsgütern einschliesslich Elektronik sowie von Drogen. Dabei lagen deutsche Schiffseigner mit einem Anteil von 19,5 Prozent vorn. Danach folgten Griechenland mit 10,6 und die USA mit 7,8 Prozent.

60 Prozent aller Sanktionsverstösse würden auf Schiffen «normaler» Reedereien aus Mitgliedsländern der EU, der NATO oder der OECD entdeckt, teilte Sipri weiter mit.

Da die Container versiegelt seien, wüssten die betroffenen Reedereien in der Regel nichts von den Verstössen, sagte Griffiths. Es gebe so gut wie keine Strafverfolgung. «Diese Containertransporte sind ein schmutziges Loch im Welthandel. Niemand scheint verantwortlich zu sein.»

Mitwisser oft unter Billigflaggen
Die Studie zeige auch, dass in Fällen, in denen Schiffseigentümer, Betreiber oder Kapitäne anscheinend direkt an dem Schmuggelversuch beteiligt gewesen sind, die Schiffe tendenziell älter sind und unter Billigflaggen segeln, deren Schiffe regelmässig schlecht in Sicherheit – und Umweltuntersuchungen abschneiden, wenn sie in Häfen anlegen.

Ein Schiff segele dann unter einer Billigflagge, wenn es eine andere Nationalität als sein tatsächlicher Besitzer hat. „Die Regulierung des Seehandels war schon immer eine Herausforderung. Es gibt jedoch Versäumnisse bei der Verbesserung der Überwachung und bei der Nutzung bestehender Mechanismen zur Bekämpfung des Schmuggels. Dies ist ein internationales Phänomen, das internationale Zusammenarbeit unter den Hauptakteuren in der Schifffahrt erfordert. Wir hoffen, dass diese Studie als ein Weckruf dienen kann“, sagt Griffiths.

Einfaches Spiel für Schmuggler
Die westlichen Staaten würden gewaltige Anstrengungen zur Bekämpfung von Piraten vor Somalias Küste unternehmen, aber sehr wenig gegen tödliche Waffen- und Drogentransporte auf den Weltmeeren tun. Als Grund nannte Griffiths den «Schutz der westlichen Mainstream-Reedereien».

Das bedeute oftmals nicht, «dass die Schiffseigentümer oder gar die Kapitäne wissen, was sie mit sich führen.» Denn es sei «recht einfach für Schmuggler, unter den legitimen Frachtgütern Waffen und Drogen zu verstecken», betont Griffiths.

Waffen- und Drogenschmuggel in Schiffs-Containern

Top-12-Rangliste der Reedereien nach Herkunftsstaaten

Reedereien nach Herkunftsländern Anteil der Waffen- und Drogen-Transporte Anteil an der weltweiten Handelsflotte
1. Deutschland 19,5 7,1
2. Griechenland 10.6 8,2
3. USA 7,8 4.3
4. Nordkorea 4,8 0,1
5. Panama 4,3 0,1
6. Iran 3 0,5
7. Norwegen 2,4 4,6
8. Russland 2,4 6,0
9. Belize 1,9 0,01
10. Niederlande 1,9 2,0
11. Dänemark 1,7 2,0
12. Japan 1,7 8,4