SATIRE

BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Dr. Alexander von Paleske ———–11.7. 2011 ——Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Ernst Uhrlau
BND-Verwalter und pro-forma-Präsident
Vorläufige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes
Reinhard Gehlen Strasse 1
Berlin

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Betrifft: Straffung und Ausweitung der BND-Aktivitäten

Hochverehrte Frau Bundeskanzlerin,

leider ist der Bundesnachrichtendienst (BND) durch Internet-Porno und Stehlen von Bauplänen für unsere neue Schnüffelzentrale in Berlin in die Schlagzeilen geraten.

Ich stelle klar
Ich möchte dazu einiges klar- bzw. richtigstellen:
Das Aufsuchen von Pornosites seitens unserer Schlapphut-Mitarbeiter gehört zum Tagesgeschäft des BND und hat nichts, aber auch gar nichts mit der persönlicher Lustbefriedigung zu tun.

Durch das uns mögliche Sichtbarmachen von Backlinks auf diesen Unzuchtsseiten können wir feststellen, wer sich diesen Dreck runterlädt, und damit für uns, ich möchte das vorsichtig so formulieren, als Druckempfangsopfer in Frage kommt.

Besonders sind wir natürlich an Backlinks interessiert, die in ausländische Botschaften verweisen, also Iran, Syrien, China etc..
Die kommen dann auch für sog. Honigfallen in Frage.

Diese Erklärung kann ich aber nicht den neugierigen Medien unterjubeln, weil wir sonst uns eine schöne Schnüffel-Strecke verstopfen würden. Wir müssen daher mit diesem lächerlichen Vorwurf leben.

Wikileaks unter Verdacht
Was die Baupläne betrifft, so haben wir einen konkreten Verdacht, der in Richtung Wikileaks läuft.

Ich hatte schon einmal mit diesen vaterlandslosen Enthüllungsgangstern korrespondieren müssen, weil die sich erdreistet hatten, rechtswidrig erworbene Dateien unerlaubterweise zu veröffentlichen..

Hier die Kopien meiner Mails:



(Daniel Domscheit-Berg, Inside Wikileaks 2011, Seite 56)

Weitere Aktionen einschließlich Sabotageakte seitens unserer Mitarbeiter erübrigten sich aber, weil nach dem Rausschmiss des Daniel Domscheit-Berg bei Wikileaks ohnehin nichts mehr läuft. Der Julian Assange hat seine Enthüllungsplattform mit seinem paranoiden Tun selbst ruiniert.


BND, der Freund in der Not

Frau Bundeskanzlerin, ich sehe, dass nicht nur ich in Schwierigkeiten stecke, sondern Sie in viel größeren. Nachdem Sie seinerzeit, als mir das Wasser bis zum Halse stand, mich nicht beim BND rauswarfen, möchte ich mich jetzt erkenntlich zeigen und ihnen mit ein paar Vorschlägen zur Bewältigung der Euro-Krise unter die Arme greifen.

Italien ist nun finanziell so fußkrank geworden, dass es jetzt aus dem EU-Rettungsnapf essen will, anstatt im eigenen Land durch Bunga-Bunga-Reformen mehr Steuern einzutreiben.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Spaghettis jede Menge Gold bunkern, das ja wohl erst einmal verkauft werden sollte, bevor die bei anderen anklopfen.Ich werde also meine Agenten vom BND darauf ansetzen, deren Verstecke zu finden.
.
Weiterhin halte ich es für erforderlich, dass auch die italienische Mafia an dem Italia-Rettungsplan beteiligt wird. Es kann doch nicht angehen, dass die mit Drogenhandel, illegaler Abfallbeseitigung und Subventionsbetrug Milliarden Euro scheffeln, dafür aber keine Einkommensteuer bezahlen.

Mafia muss kontaktiert werden
Ich werde unverzüglich dafür sorgen, dass über meinen Dienst Kontakte zur Spaghetti-Connection, äh ich meine zur neapolitanischen, kalabrischen und zur sizilianischen Mafia hergestellt werden .
Die müssen angesichts ihres Multimilliarden-Euro-Reichtums überzeugt werden, dass, wenn diese Mafiosisi schon keine Steuern zahlen, sie dann wenigstens aus Patriotismus italienische Schrott-Staatsanleihen kaufen.

Ansonsten droht denen, dass die EU die Bunga-Bunga-Staatsverwaltung durch einen Staatskommissar übernimmt und den Regierungschef und Mafia-Freund Berlusconi absetzt.

Ratingagenturen müssen zerschlagen werden
Heute hat die EU-Justiziarin Viviane Reding zur Recht gefordert, die finanziellen Brandbeschleuniger, genannt US-Ratingagenturen wie Fitch, Standard & Poor‘s und Moody’s zu zerschlagen.


Viviane Reding….zerschlagt die Ratingagenturen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Sollte die EU oder die Bundesregierung für diese Zerschlagung Zerstörungsexperten benötigen, wir beim BND stehen bereit für diese Aufgabe.

Hochachtungsvoll

Ernst Uhrlau
Chef der deutschen Schlapphutagentur

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Angela Merkel: Hackertruppe gegen Ratingagenturen muss sofort aufgestellt werden

Dr. Alexander von Paleske — 6.7. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An
Thomas de Maizière
Verteidigungsminister
Vorwärts-Verteidigungsministerium
Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenbergstrasse 1
Berlin

Lieber CSU-Thomas,

ich darf dich bitten, sofort eine Computer-Hacker-Einheit aufzustellen..
Aufgabe der neuen Deutschen Hacker-Taskforce muss es sein, in die Computersysteme der Ratingagenturen Standard & Poor’s Fitch und Moody’s einzudringen und falsche hochpositive Daten über die Euroländer zu platzieren.

Notfalls müssen durch Trojaner, Nilpferde und andere elektronische Waffen deren Computer lahmgelegt werden. Als Vorbild sollte uns das US-Israelische Stuxnet-Programm dienen.


Verschwörer und Finanz-Brandbeschleuniger: US Ratingagenturen. Screenshots: Dr. v. Paleske

Da es sich um einen Akt der Vorwärts-Verteidigungs-Kampfführung zur Rettung des Euro handelt, muss diese Truppe naturgemäß dem Verteidigungsministerium unterstellt werden.

Brandeilige Angelegenheit
Die Sache ist brandeilig. Notfalls bitte ich Freiwillige von Chaos- Computer-Club zu rekrutieren, eventuell könnte auch die chinesische Regierung mit einigen erfahrenen Regierungshackern bei der Ausbildung behilflich sein.

Die Schlafmützen vom Bundesnachrichtendienst sollten ebenfalls eingeschaltet werden, obgleich deren Lagemeldungen meist nicht mehr enthalten, als das, was ich in den Tageszeitungen ohnehin bereits gelesen habe.

Ratingagenturen nichts als Brandbeschleuniger
Diese US-Downgrading-, äh ich meine Ratingagenturen, die vor der Welt-Finanzkrise 2008 Schrottpapiere wie Collateralized Debt Obligations CDO’s, die bankenintern nur Collecting Devil‘s Overcharge genannt wurden, hochgejubelt haben, sind nun im Rahmen einer Weltverschwörung zur Rettung der maroden US-Währung angetreten, unseren geliebten Euro zu destabilisieren.

Nun haben die Ratingagenturen auch noch Portugal auf Schrottstatus heruntergestuft, anstatt fröhlichen (unbegründeten) Optimismus zu verbreiten.

Diese Ratingagenturen wirken daher wie Brandbeschleuniger, anstatt mitzuhelfen, den finanziellen Steppenbrand zu löschen.
Unerhört!

Erst haben sie Griechenland pleite geredet, trotz der enormen Schafskäseproduktion, dann haben sie versucht, aus der Umschuldung, äh ich meine Refinanzierung der hellenischen Schafskäserepublik, einen Pleiteakt zu konstruieren, also damit zu erreichen, dass die finanziellen Massenvernichtungswaffen Credit Default Swaps fällig gestellt werden, Wettscheine auf den Untergang von Hellas.


Erbärmliches Downgrading durch Ratingagenturen: So wurde Griechenland kaputtgemacht. Screenshot: Dr. v. Paleske

Da diese Wettscheine sich vorwiegend in der Händen von US- Banken und zweifelhaften Finanzinstituten wie Hedge Fonds befinden, haben die offenbar geglaubt, auf unsere Kosten einen Riesen-Reibach zu machen, wie dieser Paulson aus der Lehman-Pleite.
Aber die werden uns jetzt richtig kennenlernen.

Natürlich haben einige europäische Finanzinstitute wie die AIB- Bank in Irland mittlerweile die Zahlungen auf ihre Anleihen eingestellt, aber das ist nur vorübergehend, denn alsbald werden wir die mit frischen Euros versorgen, da wir mittlerweile eine ganze Reihe von neuen Gelddruckmaschinen angeschafft haben, die 24 / 7 laufen.

Europäische Ratingagentur kommt
In der Zwischenzeit werden wir eine neue Europäische Ratingagentur schaffen, die direkt der Bundesbank unterstellt sein wird,und von dort ihre Schönwetter-Befehle entgegennimmt..

Als Chef dieser neuen Behörde werde ich den Rechts-Patrioten Thilo Sarrazin wegen seines enormen Sachverstands vorschlagen.

Bitte beginne unverzüglich mit der Aufstellung der Hacker- Vorwärtsverteidigungs-Eingreiftruppe

Herzlichst

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

Zur Swapserei
linkCredit Default Swaps oder: Die nächste Weltfinanzkrise rückt näher

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Zu Stuxnet
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Das Stuxnet-Virus und der Siedlungsbau im Westjordanland

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Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel Thema: Griechenlandkrise

Dr Alexander von Paleske 16.6. 2011 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Josef „Feldherr“ Ackermann
Vorstandsetage
Deutsche Bank
Am Teufelsrad 1
Frankfurt (M) O.T. Krankfurt

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

EILT, SOFORT AUF DEN TISCH

Liebe Angela,

für die morgigen Gespräche mit dem Napoleon-Franzosen Sarkozy über die Griechenlandkrise wollte ich Dir noch einmal frischen Mut zusprechen, und Dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

In meinem letzten Privatseminar „Bankbetriebslehre“ hatte ich Dir ja noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten, das Problem Griechenland zu lösen, aufgezeigt, und das am Beispiel des Wechsels erklärt.

Problem-Zusammenfassung
Fassen wir noch einmal zusammen:

– Griechenland ist de facto pleite, die Schulden betragen 150% des jährlichen griechischen Bruttosozialprodukts

– Die bisherigen Kredite an Griechenland haben nur dazu gedient, die laufenden Kreditzinsen an uns Banken zu bedienen, nicht mehr.

– Die für uns wunderbar hohen Kreditzinsen, noch getrieben durch die Kreditversicherungen (und finanzielle Massenvernichtungswaffen) Credit Default Swaps, CDS’s hatten natürlich verhindert, dass es je zu einer wirtschaftlichen Gesundung kommen konnte.

– Aber wir Banker haben uns da genau so verhalten, wie wir es auch gegenüber den de facto bankrotten Kommunen in Deutschland getan haben: Selbst unter solchen Umständen lassen sich noch segensreiche Geschäfte machen, z.B. mit Zinswetten.

– Die von dem Sozi Papandreou eingeleiteten Maßnahmen sind nicht nur ungenügend, sondern bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein.


Mit dem Rücken zur Wand: Griechischer Premier Papandreou – Screenshot: Dr. v. Paleske

– Wenn die offizielle Zahlungsunfähigkeit durch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch, Moody’s und andere festgestellt wird, dann werden die Credit Default Swaps (CDS) fällig. Auf etliche Banken rollen dann Zahlungsverpflichtungen in Milliardenhöhe zu, die zu einer Lehman-Pleitebank-ähnlichen Katastrophe führen würden.

– Wir, die grundsolide Deutsche Bank, haben natürlich vor diesem Szenario keine große Angst, weil wir die maroden Griechenlandanleihen längst paketweise aus den Tresoren geworfen, und an die europäische Zentralbank (EZB) losgeschlagen haben. Zwar hatten wir Euch Politikern bei Ausbruch der Krise Gegenteiliges versprochen, aber Ihr Politiker haltet Euch ja auch nicht an das, was Ihr den Wählern versprecht. Das haben wir uns bei Euch abgeguckt.

Gleichzeitig haben wir mit den Wetten auf den finanziellen Niedergang Griechenlands riesige Beträge über unsere Casino-Abteilung Investmentbanking eingesackt. Sehr erfreulich!

– Unsere Finanzanalysten hatten uns schon rechtzeitig auf diese Gefahr hingewiesen, und nun haben auch noch mit ihren Streiks und Demonstrationen die Griechen die letzten Touristen, eine der Haupteinnahmequellen des Landes, verjagt..


Demonstraten gestern vor dem Parlament in Athen – ´Screenshot: Dr. v. Paleske

Die Abwärtsspirale wird sich daher sich immer schneller drehen.

Wie stoppen?
Du fragst, wie das drohende finanzielle Debakel, die rasende Abwärtsspirale, zum endgültigen Stillstand gebracht werden kann.

Ich will noch einmal die Möglichkeiten mit einfachen Beispielen darstellen.

– Wenn im Geschäftsleben ein Schuldner pleite ist, dass kann er den Konkurs (vorübergehend) vermeiden, wenn er die Gläubiger mit der Ausstellung eines neuen Wechsels oder der Aufnahme eines neuen Kredits (vorübergehend) ruhigstellt. meistens gegen einen höheren Zinssatz.

Das schafft aber nur eine sehr begrenzte Zeit zum Luftholen. Da die Geschäfte weiter schlecht laufen, käme als nächster Schritt dann doch nur der Konkurs, modern Insolvenz genannt, in Frage.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: den ordnungsgemäßen Konkurs und den betrügerischen Bankrott.

Ersterer würde bedeuten, dass mit dem Bankrott alle Kredite seitens der Gläubiger abgeschrieben werden müssen.

Hier wehrt sich nun der kleine Napoleon Sarkozy, weil seine französischen Banken wie BNP Paribas etc. ihre Bankenhütte voll mit diesen Schrottpapieren haben.

Das wäre also ein richtiger, jedoch völlig ungeplanter Bankenstresstest, der zum Zusammenbruch des einen oder anderen Bankhauses führen würde.

Volle Keller bei der EZB
Hinzu kommt noch, dass die EZB auf Anweisung der Regierungen der Eurozone diesen griechischen Anlageschrott aufgekauft hat, sobald er auf dem Markt erschien.

Deren Keller in Frankfurt sind also ebenfalls gut gefüllt, und diese Papiere könnten dann nur noch zum Heizen benutzt werden. Deshalb das laute Gebrülle auf Deinen Vorschlag hin, auch die Privatwirtschaft an der Griechenlandrettung zu beteiligen. Was zumindest zur Teilabschreibung, Laufzeitverlängerung oder Zinsstundung führen würde.

Wir von der grundsoliden Deutschen Bank horten natürlich sehr wenig von diesem Schrott,, anders als die verstaatlichte deutsche Pleite-Bank Hypo-Real Estate (HRE) bzw. die Anlage-„Müllhalde“ Bad Bank .
Wir sind im Interesse unserer Aktionäre, und in tiefer Sorge um das Gemeinwohl, keineswegs bereit, weiteren Schafskäseschrott bei uns einzulagern.


Griechenland-Anleihen im Besitz Deutscher Banken. Screenshot: Dr. v. Paleske

Welcher Bankrott?
Käme also die nächste Variante, welche die Franzosen favorisieren: der betrügerische Bankrott: einfach Griechenland weiterwursteln lassen, obwohl pleite..

Die Banken müssten also, wie bei der Wechselreiterei, einen alten Wechsel gegen einen neuen tauschen.
In der Zwischenzeit sollen dann Gebete helfen, Griechenland wieder auf die Beine zu bringen.

Damit kannst Du dich vielleicht noch bis zu den nächsten Wahlen retten, mehr aber auch nicht.

Damit bleibt dann doch nur die allerletzte Möglichkeit offen: dem griechischen Staat im Wege einer Gnadenschenkung alle Schulden zu erlassen, die Banken und die EZB zu entschädigen. Der deutsche Steuerzahler packt die Geschenkpakete.

Dies kann auf zwei Wegen geschehen. Entweder die Mehrwertsteuer auf 25-30% zu erhöhen oder die Gelddruckmaschinen Tag und Nacht laufen zu lassen, was zur galoppierenden Inflation führen würde.

Nach der Schenkung müsste aber dann Griechenland aus dem Euroverbund geworfen werden, weil mittlerweile durch die ganzen Maßnahmen der griechischen Regierung auf Befehl aus Brüssel, die Wirtschaft Griechenlands abgewürgt, und der griechische Mittelstand in den Abgrund gejagt sein wird.

Aber die sollen dann sehen, wie sie alleine damit fertig werden. Notfalls muss der Konflikt mit der Türkei wieder angeheizt werden.

So, und nun ran ans Verhandeln

Sei ganz herzlich gegrüßt von

Deinem Banklehrer Josef (Ackermann)


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Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel

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SPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Dr. Alexander von Paleske— 15.6. 2011 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Ulla Schmidt, MdB
Ex SPD-Gesundheitsministerin
Barbarinastrasse 6 / Ecke Schinzelplatz
Aachen

An
Peer Steinbrück, MdB
SPD-Ex-Finanzminister, Bilderberger und
Partei-Hoffnungsträger
Willy Brandt Memorial Haus
Berlin Mitte

Lieber Genosse Peer

Ich hoffe, dass Du eine gute Rückreise hattest von dieser hochwichtigen Bilderberg-Konferenz in St. Moritz, zu der Du die außergewöhnliche Ehre hattest, eingeladen zu werden.

Ganz zu Recht versuchen diese Bilderberg-Organisatoren wie Deutschbanker Josef „Feldherr“ Ackermann und Top Journalismus-Ethik-Spezialist und ZEIT-Chefreporter Matthias Nass Dich in dieses Weltverschwörer-Gremium zu integrieren.

Bilderberg weit besser als Nationalsouveränität
Wie der US-Milliardär und professionelle Wohltäter cum Bilderberger Rockefeller bereits 1991 feststellte, ist eine supranationale Souveränität, bestehend und angeführt von einer intellektuellen Elite und Weltbankern (wie Bilderberg), der nationalen Souveränität, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde, eindeutig vorzuziehen.


Peer Steinbrück – Frischgebackener Bilderberger & SPD-Hoffnungsträger

Dieser Meinung schließe ich mich voll und ganz an. Ich hoffe, dass auch ich zu einer der nächsten Konferenzen eingeladen werde. Vielleicht kannst Du ein gutes Wort bei Chefbilderberger Matthias Nass für mich einlegen.

Ich schreibe Dir aber hauptsächlich, um Dich auf die außerordentlich positive Entwicklung im Krankenkassenwesen aufmerksam machen, die ich, als Gesundheitsministerin (und als ehemaliges Mitglied der Massenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, KBW) seinerzeit in die Wege geleitet hatte, und deren positive Auswirkungen jetzt deutlich zu spüren sind.

Der KBW hatte ja seinerzeit zu Recht gefordert, die Vielfalt der Krankenkassen abzuschaffen und stattdessen eine Einheitsversicherung anzustreben, sowie die Ärzte zu Angestellten dieser Einheitskasse zu machen.


Ja, das bin ich – SPD-Fachfrau für durchschlagende Reformen im Gesundheitsbereich

Good bye Vielfalt
Dank meiner Maßnahmen sind schon eine ganze Reihe von Krankenkassen verschwunden.
Hier die Meilensteine unseres Erfolgs:

1990: 1147 Krankenkassen

1998: 600 Krankenkassen

2011: 155 Krankenkassen

Und der Zusammenschluss von AOK Rheinland-Pfalz, AOK Saarland und IKK Südwest steht zum 1. Oktober 2011 an.
Sehr erfreulich. Ich bin stolz darauf.

Gerade hat die City BKK dichtgemacht und 20 weitere Krankenkassen befinden sich in grossen finanziellen Schwierigkeiten.

Zutreffend heisst es dazu heute in der Ärztezeitung:

Von Ulla Schmidt (SPD) über Philipp Rösler bis Daniel Bahr (beide FDP) haben die Gesundheitsminister in jüngerer Zeit Kassenschließungen und -fusionen bis hin zur Pleite als Folge des „politisch gewollten Wettbewerbs“ bezeichnet.

Dass vor allem ältere und oftmals kranke Mitglieder Schwierigkeiten haben, eine neue Kasse zu finden sehe ich nicht als grosses Problem an, da diese ja meist berentet sind, und daher nicht unter Zeitdruck stehen, sich also in aller Ruhe nach einer Ersatzkasse umschauen können.

Nach Auskunft des Bundesversicherungs-Aufsichtsamts stehen von insgesamt 150 Krankenkassen mittlerweile bereits 93 unter Beobachtung , weil ihr Gebäude finanzielle Risse aufweist.

Letztlich brauchen wir natürlich eine Einheitsversicherung, damit wir die Gesundheitskosten, also die Lohnnebenkosten, weiter senken können, um so noch besser auf dem Weltmarkt mit Deutschen Produkten auftreten zu können, da bin ich mit meinen rechten Kanalarbeitergenossen vom Seeheimer Kreis der SPD absolut einer Meinung.

Erfreuliche Diktatur
Diese Einheitskasse kann so zukünftig die Bedingungen diktieren. Denen sind dann die raffgierigen Ärzte hilflos ausgeliefert, mit oder ohne Frankieboy Montgomery.

Da die schwarz-gelbe Koalition völlig abgewirtschaftet hat, versucht die CDU jetzt nach dem Bündnis 90 / Die Grünen –Strohhalm zu greifen. Aber die zieren sich natürlich, weil sie nach dem Atommeiler hin-und her den Merkel-Schwarzen nicht mehr trauen.

Wir werden also alsbald wieder Koalitionspartner in einer Bundesregierung sein, und ich stehe als einer der erfahrensten Gesundheitspolitiker bereit, weiter segensreich im Gesundheitsbereich politisch tätig zu sein.

Mit Sozialistischem Gruss

Deine Genossin
Ulla (Schmidt)

Mehr Satire zu Ulla Schmidt
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt
Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben

Keine Satire zu Bilderberg
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Als Satire
linkGrußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

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Grußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

Dr. Alexander von Paleske 11.6. 2011 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

11.6. 2011
Joseph Martin (Joschka) Fischer
Industrie-Klinkenputzer und
Ex Aussenminister
Prominentenallee 68
Berlin-Westend

Peer Steinbrück
SPD-MdB
Ex Bundesfinanzminister
z. Zt. Bilderberg-Verschwörer-Konferenz
Suvretta Haus
St. Moritz
Demokratische Republik Schweiz

Lieber Peer

ich hoffe, du fühlst Dich wohl in diesem Super-Hotel, umgeben von so vielen VIP’s, die darüber beratschlagen, wie es in der Welt weitergehen soll.


Diskreter Hinweis zum Konferenzort


5-Sterne Hotel für 5-Sterne VIP’s
Screenshots: Dr. v. Paleske


Mein Freund und Bilderberger Peer

Grosse Ehre
Ich selbst empfand es seinerzeit als eine große Ehre, dass ich als Ex-Putzgruppenmitglied, Ex-Turnschuhminister, Ex-Radau-Parlamentarier und schließlich GröDAAZ (Grösster Deutscher Außenminister aller Zeiten), zu diesem erlauchten Kreis eingeladen wurde.

Aber hervorragende Journalisten wie dieser Bilderberg-(Mit-)Organisator Matthias Nass von der Wochenzeitung „Die ZEIT“ hatten natürlich längst erkannt, dass ich über Jahre nur ein Versteckspiel gespielt habe, ich also in Wirklichkeit ein ausgekochter Opportunist bin.

Letzter Schliff
Mir hatte seinerzeit diese Konferenz den letzten Schliff auf dem Wege zum Industrie-Klinkenputzer gegeben, und mir gezeigt, wie Entscheidungen zum Gesamtwohl der Menschheit in Wirklichkeit nur von so einem kleinen Kreis verantwortungsbewusster West-VIP’s getroffen werden können – und müssen.

Dass die Pressemeute bei dieser Konferenz nichts zu suchen hat, versteht sich unter diesen Umständen von selbst, Demokratie hin, Pressefreiheit her..


Nein, nein, nein, die dürfen nicht rein – Berichterstatter in St. Moritz. Screenshot: Dr. v. Paleske

Grüne imperial, staatstragend
Ich denke, Du solltest den anwesenden hochwichtigen Gesamtwelt-Zukunfts-Entscheidungsträgern klarmachen, dass auch von den Deutschen Grünen keine Gefahr für die Weltwirtschaft mehr ausgeht.

Nicht nur mit unserem lauten Ja, ja zu den Kriegseinsätzen in Jugoslawien und Afghanistan haben wir unsere Imperial-staatstragende Rolle unter Beweis gestellt.
Auch gerade in Stuttgart, auf regional-lokaler Ebene, haben wir, die Grünen, gezeigt , wie verantwortungsvoll wir handeln, und das (verkehrspolitisch sinnlose) Projekt Stuttgart 21 mit einigen kosmetischen Änderungen weiterlaufen lassen werden, nachdem wir das Protestwasser auf unsere grüne Mühle geleitet hatten und so ein sagenhaftes Wahlergebnis einfuhren.

Schließlich muss Geld in die Schatullen der kontraktierten Firmen unter dem Vorwand der Erhaltung von Arbeitsplätzen gespült werden..

Bilderberger Grussadresse
Hier meine Grußadresse an die Bilderberger, die ich bitte laut auf einer der Plenarsitzungen zu verlesen:

Liebe Biilderberg-Getreuen,
ich wünsche Eurer Konferenz gute, fruchtvolle Diskussionen und ein gutes Gelingen, schliesslich ist die vor Euch stehende Aufgabe enorm: Entscheidungen zu treffen, die Vorherrschaft der westlichen Welt in dieser Krisensituation zu sichern.

Ich bin der festen Überzeugung, und da weiß ich mich mit meinem Freund Josef (Jupp) Feldherr Ackermann von der Deutschen Bank völlig einig, dass die Banken nicht nur ungeschoren sondern vielmehr als Gewinner aus der Griechenland-Krise hervorgehen, und die Steuerzahler die Rechnung bezahlen müssen. Einige Banken, darunter auch die Josefs-Bank haben ja schon mit Swaps-Wetten auf den Niedergang Griechenlands schöne Geschäfte gemacht.

Nachdem es den Banken gelungen ist, bereits 1/3 der Griechenland –Staats-Schrottanleihen an die Europäische Zentralbank zu verkaufen, sollte es nun darum gehen, die restlichen 2/3 ebenfalls an die EZB loszuschlagen. Mit diesem Geld sollte dann in Gold und andere Rohmetalle investiert werden, entweder direkt oder im Umweg, wie z.B. über die Schweizer Firmen Glencore und Xstrata.

Alsdann kann die EZB die Gelddruckmaschinen auf Volldampf laufen lassen. Das wird zwar zur Inflation führen, aber letztlich nur Dummköpfe treffen, die ihr Geld auf ein Sparkonto gebracht haben, und die Rentner, welche letztlich ohne Bedeutung für den Produktionsprozess sind..

Ich bin der Überzeugung, dass diese wunderbare Bilderberg-Konferenz nicht ohne richtungweisende Beschlüsse und Einmütigkeit in der Beurteilung der Weltlage auseinander gehen wird.

Glückauf Bilderberg!

Prof. h.c. und Bilderberger Joseph Martin (Joschka) Fischer.

Lieber Peer,
Bitte lass auch durchsickern, dass ich bereit stehe, die schwere Bürde eines Deutschen Bundeskanzlers zu übernehmen, sollte ein derartiger (grüner) Ruf an mich ergehen.

Es grüßt Dich ganz herzlich

Dein
Joschika Joseph Martin (Fischer)

Nachtrag
Offenbar versehentlich wurde die Mail an Cem Özdemir gesandt, der aber wider Erwarten nicht kam, sie wurde deshalb an SPD-Peer Steinbrück umadressiert, um die Verlesung der Grussadresse zu gewährleisten.
Die Teilnehmerliste findet sich hier

Mehr Satire zum GröDAAZ Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire
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linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

Zu Glencore und Xstrata
linkGlencore, der Börsengang, und der Weg zum Rohstoff-Riesenkraken

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Thilo Sarrazin an Pseudo-Linke, Integrationsfeinde und reuige ehemalige SED-Kader: Tretet in die SPD ein

Dr. Alexander von Paleske — 27.5. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
Berlin

Guten Tag Deutschland,
guten Tag potentielle SPD Mitglieder,

Mit den Worten „Kommet zu uns“ hat mein Parteivorsitzender Sigmar Gabriel in der Illustrierten Stern reformorientierte Linke zum Eintritt in die SPD aufgefordert.

Ich möchte an dieser Stelle das Angebot noch etwas erweitern, denn mittlerweile hat sich in der SPD das Grenzenlos-Toleranzprinzip mit voller Macht durchgesetzt. Ab sofort steht die ehemalige Arbeiterpartei auch und gerade Personen offen, die zu früheren Zeiten ein Parteiausschlussverfahren zu gegenwärtigen hätten oder hatten.

Parteiausschlussverfahren nur noch in Ausnahmefällen
Parteiausschlüsse gibt es in Zukunft nur noch wegen sexueller Entgleisungen, nicht aber mehr wegen Abweichen von der Parteilinie, da diese ohnehin kaum noch zu erkennen ist.

Porschefahrer, 4-Sterne- Hotel-Absteiger und Linken-Vorsitzender Klaus Ernst, aber auch der ehemalige SED Mann und Linken–Vize Dietmar Bartsch, sind uns als politische Hochtalente herzlich hochwillkommen.
Privat-Bonusmeilensammler und Doppelverdiener Klaus Ernst bräuchte in Zukunft nicht mehr ein Fahrrad im Kofferraum mitnehmen, mit welchem er normalerweise die letzten hundert Meter zu einem Linken-Veranstaltungsort zurücklegt, sondern kann mit seinem schnittigen Gefährt direkt vorfahren, ohne Gewissensbisse zu haben oder sich schmutzige Bemerkungen von neidischen Genossen anhören zu müssen.

Attraktive Frauen hochwillkommen
Auch attraktive Frauen wie Sahra Wagenknecht sind natürlich hochwillkommen.
Wir haben schon seinerzeit extrem positive Erfahrungen mit ehemaligen Mitgliedern des kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) bzw. seiner Massenorganisationen gemacht. Die brauchten wir noch nicht einmal in einen Umerziehungskurs zu schicken.

Bestes Beispiel: Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, mittlerweile sehr wertvolles Mitglied auch bei den SPD-Parteirechten, den Kanalarbeitern im Seeheimer Kreis.

Frau Schmidt hatte sich so gut bei uns akklimatisiert, dass sie zum Schluss selbst im Spanien-Urlaub nicht auf ihren Dienst-Daimler verzichten wollte.

SPD braucht frischen Wind, egal woher
Der seinerzeitige SPD Vorsitzende Willy Brandt hatte auf seiner Abschiedsrede als Parteivorsitzender am 14. Juni 1987 uns noch Folgendes auf den Weg gegeben:

Wir brauchen die kritische Sympathie der sogenannten Aussenseiter, wir brauchen auch die Unbequemen, die Querdenker, sogar bunte Vögel, die sich gelegentlich über uns lustig machen.

Ich möchte da hinzufügen: wir brauchen auch die Porschefahrer, auch schräge Vögel, natürlich auch Opportunisten vom Schlage einer Andrea Nahles, und eben gerade auch mich, den unerbittlichen Kämpfer gegen die Deutschlandabschaffung und Immigranten-nach Hause-Schicker.

Die SPD muss sich für die gesamte Bandbreite der Gesellschaft von scharf rechts bis links öffnen, um das gegenwärtige Durchschnittsalter seiner sinkenden Mitgliederzahlen von 66 Jahren auf wenigstens 58 Jahre zu heben, äh, ich meine natürlich senken.
.
Ich werde bei meinen nächsten Anti-Deutschlandabschaffungs-Veranstaltungen jetzt immer einen Stapel von Eintrittsformularen für die SPD dabei haben.

Wenn wir schreiten Seit an Seit —-dann muss es einfach gelingen, denn mit uns marschiert nun auch – dank meiner – die Deutschlandabschaffungsverhinderungsfront in die Neue Zeit.

Vorwärts – mit mehr Mitgliedern – zur Sonne zur Freiheit.

Herzliche Grüsse

Euer

– politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,

– selbsternannter Integrationsfachmann,

– Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis Group,

– Hartz IV-Nahrungsmittelspezialist,

– professioneller Armutsleugner

– Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,

– Stammes-Intelligenz-Gen-Erstbeschreiber

– Gendatenbanker,

– Ex-Nebengleis-Bundesbanker,

– Berlin-Kaputtsparer

und überzeugtes,stolzes SPD-Mitglied

Thilo Sarrazin

Satire zu Ulla Schmidt
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SATIRE

Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen

Dr. Alexander von Paleske 19.5. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Prof. h.c. Joseph (Joschka) Fischer
Industrie-Klinkenputzer
und Ex-Außenminister
Prominentenallee 68
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

endlich hat ein Deutscher Regisseur erkannt und umgesetzt, wie man aus meinem Leben einen spannenden Märchenfilm machen kann .

Ich fordere dehalb alle Deutschen auf, sich diesen Film nicht entgehen zu lassen.

Nur Böswillige werden behaupten, hier handele es sich um Geschichtsklitterei oder Schönfärberei.

Ich finde vielmehr, dass Pepe Danquart gerade auch meine Rolle als GröDAAZ , als größter deutscher Außenminister aller Zeiten, ins rechte Licht rückt.


Ein Mann mit Mut und Hut – Mein Freund Pepe – Screenshot: Dr. v. Paleske

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Film ist 146 Minuten (zu) lang und beschreibt in höchsten positiven Tönen , wie ich es vom Fotografen, 68er Revoluzzer, Pseudoproletarier, steinewerfendem Putzgruppenmitglied, Taxifahrer, Turnschuhminister, Radau-Parlamentarier, Außenminister es schließlich es dahin geschafft habe, wo ich schon immer schon immer hin wollte: In die Industrie, als Klinkenputzer für Großkonzerne.

Natürlich werden viele behaupten, dass dieser Film einige Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ habe.

Richtig ist, daß es in der Tat da einige Parallelen gibt, denn auch ich hatte mir einst ein rotes Käppchen aufgesetzt und mir- wie der Wolf – eine Verkleidung, eine linke Verkleidung, angezogen.


Ein pseudorevolutionäres Alpha-Tier mit Verkleidung: Auf dem Weg nach oben auch mal in Turnschuhen – Screenshot: Dr. v. Paleske

Auch daß es sich in beiden Fällen um ein deutsches Märchen handelt und dass ich, wie der Wolf, ein Alpha-Tier bin, ein politisches.
Aber dann enden die Parallelen auch schon.

Leere Lebens-Seiten
Im Auswärtigen Amt habe ich aus wohlverstandenen Gründen 34 Jahre in meinem vollständigen Lebenslauf verschwinden lassen müssen.


Auswärtiges Amt – Lebenslauf des Joseph Fischer mit 34 leeren Lebens-Jahren

Schließlich waren die meisten meiner Außenminister- Kollegen (europäisch und außereuropäisch) ja ausgewiesene Akademiker, auch meine Mitarbeiter des höheren Dienstes im Auswärtigen Amt, und da konnte ich natürlich mit meiner Schmalspurausbildung – trotz der Lernmittel- und Studierfreiheit in Deutschland — nicht mithalten.

Ich hatte ja nur eine Mittlere Reife, und um das Abitur nachzuholen, dafür war ich viel zu faul. So beschränkte ich mich darauf, bei Machiavelli die Volksschule zu besuchen und bei Professor Kalauer die Mittlere Reife abzulegen.

Ein bürgerliches Studium kam mangels Eintrittsvoraussetzungen gar nicht in Frage. Statt in irgendwelchen Abendkursen das Abitur nachzuholen, bin ich viel lieber Taxi gefahren und habe in den Uni-Vollversammlungen und Teach-ins im Hörsaal VI der Uni Frankfurt als Vorzeigeproletarier das große Wort geschwungen.


Ja, das waren noch Frankfurter Zeiten – Screenshot: Dr. v. Paleske

Damals hatten die Studenten ja einen Heiden-Respekt vor der angeblich „ revolutionären Klasse“, dem Proletariat, und damit auch vor mir.

Kleinbürgerliche Verhältnisse
Natürlich kam ich als Kind einer Metzgersfamilie aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, aber schon meine Stimme und meine Ausdrucksweise ließen eine zutiefst proletarische Herkunft sehr überzeugend erscheinen.

Endlich: Joseph Fischer – Der Film
Es hat mich eigentlich in der letzten Zeit immer gewurmt, daß bis dato niemand sich gefunden hatte, der meine Lebensgeschichte in einem Film extremst positiv darstellt.

Dieser Aufgabe hat sich nun der Groß-Filmemacher Pepe Danquart in dankenswert (unkritischer) Weise gewidmet.

Pepe hat zum Glück gar nicht durchgeblickt hat, was für ein ausgekochter Opportunist (Journalist Günter Gaus über mich ) ich in Wirklichkeit bin. Auch hat er natürlich nicht sehen können (oder wollen) dass ich andere Menschen benutze wie Tempo-Taschentücher, und fallen lasse, wenn sie mir nicht mehr nützen.
Böswillige Zungen sagen mir ausserdem ausgeprägten Narzismus nach. So ein Quatsch.

Deutsche, laßt noch einmal mein filmisch verhübschtes, spannendes, turbulentes,aufregendes und ehereiches Leben an Euch vorbeiziehen.


Habe alles erreicht – gewichtsmässig – und blicke staunend auf meine Vergangenheit – Screenshot: Dr. v. Paleske

Meinen alten Kampfgenossen in Frankfurt rufe ich zu:
„Erinnert Ihr euch noch: Frei sein, frei sein, Terror – äh ich meine natürlich Karriere und viel Geld – muss dabei sein“

Euer

Professor h.c. Joseph Martin (Joschka) Fischer

E-Mail avonpaleske@yahoo.de

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SATIRE

Stefan Raab: Deutsche, heute ist Lena-Tag

Dr. Alexander von Paleske — 14.5. 2011 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Stefan Raab
Entertainer
c/o Abt. Unterschichtenfernsehen, Klamaukfernsehen
TV Witzchen
Firma Hirnvoll
München

Deutsche,

heute ist einer der wichtigsten Tage im Deutschen National-Kalender: Heute ist Lena-Tag.

Heute abend wird Lena wieder auf dem Siegertreppchen stehen.


Mein Star Lena

Diese Euro Sing-Sang- Konkurrenten taugen bestenfalls für Provinz- und Scheunenfeste mit ihrer Performance.

Wesentlicher Unterschied
Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied zum letzten Euro-Liedchen-Contest:
Diesmal werde ich auf der Siegertreppe als erster stehen, und nicht als zweiter hinter Lena wie bei der letzten Ausscheidung.

Erst nachdem der hochverdiente Beifall für mich abgeklungen ist, werde ich Platz für Lena machen.

Ich bin der eigentliche „spiritus rector“, Promoter, Karriere-Pusher, Coach und Liedchenschreiber für Lena, und das muß sich einfach auch in der Personenfolge auf der Siegertreppe ausdrücken.
Ich werde dann mein breites Metzgersgrinsen aufsetzen, und anschließend wird Lena auf die Knie fallen und mir danken.


Metzgersgrinsen, Schamlosigkeit, Schadenfreude, Verwurstung und heute auf der Siegertreppe – Deutschlands einzig wahre Hoffnung: Quotenkönig Stefan der Erste

So muss es sein.

Ich habe auch noch viel vor mit Lena. Nachdem sie sich noch ein Tattoo mit meiner Visage auf den rechten Oberarm hat anbringen lassen, wird sie meine ständige Mitarbeiterin in der Unterschichten-Anspruchslos-Schadenfreude-Show TV Total bla bla.

Sie wird die Abteilung Personality -Interviews übernehmen. Dort wird sie öffentlichkeitsgeile Persönlichkeiten, die unbedingt im Fernsehen gesehen werden wollen, verwursten, bloßstellen und der Lächerlichkeit preisgeben. Sehr unterhaltend.

Eine kleine Kostprobe für ihr freches und respektloses Können hat sie bereits im Interview mit dem greisen Entertainer aus der Fernsehsteinzeit, Frank Elstner, abgeliefert. Die Presse hatte nach dem Interview aufgeheult mit Schlagzeilen wie: „Was ist mit Lena los“? Aber da werden noch wesentlich stärkere Hämmer kommen, denn das war erst der Anfang..

Deutsche, Ihr dürft stolz sein auf mich, unsere Lena, und Euch auf die Siegerehrung, und natürlich auf das neue TV-Total-bla bla freuen.

Seid alle ganz herzlich gegrüßt von Eurem Unterschichten-Anspruchlos-Schadenfreude-Entertainer

Stefan Raab

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SATIRE

Österreichs Ex- Finanzminister Karl-Heinz Grasser: Deutschland, jetzt rede ich

Dr. Alexander von Paleske Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

11.5. 2011
Karl-Heinz Grasser
Sumpfblütenweg 1
Wien
Österreich

Guten Tag Deutschland,

bereits vor einiger Zeit habe ich mich an das deutsche Volk gewandt, um auf den Skandal aufmerksam zu machen, wie ich, der erfolgreichste Finanzminister Österreichs aller Zeiten, mit Hilfe einer Medienkampagne fertiggemacht werden soll.

Aber diese Medien werden mich noch kennenlernen, ebenso diese austrische Justiz mit ihrer Verfolgung Unschuldiger. Diese Justiz und diese Kampfpresse muss auch international an den Pranger gestellt werden, da ich nämlich eine blütenweiße Weste anhabe…meistens jedenfalls.

Guter Tag mit saniertem Budget
Mein seinerzeitiges Minister-Motto (ich war austrischer Finanzminister von 2000-2007) lautete:

„ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Budget“.

Weil ich das austrische Budget so gut saniert habe, hatte ich viele gute Tage. Und ich habe nicht etwa halbherzig saniert, sondern anständig, anders als diese Spaghetti- Schafskäse- und Paella-produzierenden Südländer, die jetzt den Euro in den Abgrund reißen.

Diese Länder sollen sich mal ein Beispiel daran nehmen, wie ich durch Verscherbelung, äh, ich meine natürlich: glänzenden Verkauf unseres austrischen Staats-Tafelsilbers, richtig Geld hereingebracht habe.

Die BUWOG-Affäre
Zum Beispiel im Jahre 2004 die 65.000 bundeseigenen Wohnungen der Bundeswohnungsgesellschaft, kurz BUWOG genannt, die wir an die Firma Immofinanz losschlugen.

Dass ich dabei den Rat und den Einsatz meiner engen Freunde und tüchtigen Geschäftsleute Peter Hochegger und Wolfgang Meischberger kräftig förderte, versteht sich ja von selbst.

Dass mein Freund Karlheinz Muhr bei den Lehman-Pleitebankern war und diese mit der Verkaufsplanung beauftragt wurden, obgleich die Lehmänner 4 Millionen Euro teurer waren, als der nächste Anbieter, ist doch klar. Dadurch sparten wir uns auch eine Bewertung der Wohnungen.

Motto: Bewertung ist gut, Vertrauen ist besser.

Meischberger und Hochegger haben für ihre harte und aufopferungsvolle Arbeit einen anständigen Lohn von der Immofinanz bekommen, der bei 9.6 Millionen Euro lag.
Sofort jaulte die austrische linke Kampfpresse auf, der Lohn sei in Wirklichkeit für Insiderinformationen bezahlt worden. Meine persönlichen Freunde hätten nämlich über mich erfahren, was die anderen Mitbieter offeriert hätten, sodass die Immofinanz leicht darüber bieten konnte und so den Zuschlag bekam.
Diese Unterstellung ist eine unglaubliche Frechheit.

Jetzt versuchen sie mir auch noch nachzuweisen, ich hatte von dem hart erarbeiteten BUWOG- Geld etwas abbekommen, ein sogenannter Bestechungslohn. Das ist eine erbärmliche Lüge, insbesondere wenn man berücksichtigt, welch bescheidenen Lebenswandel ich führe, und welche Reichtümer meine liebe Frau über die Familie Swarovski besitzt.

Lege alles offen
Ich will aber hier die Gelegenheit nutzen, um meine Vermögensverhältnisse offenzulegen, sodass jedermann sehen kann, was für ein schäbiges Spiel diese linken und liberalen Tintenkulis in unserer geliebten Alpenrepublik spielen, bloß weil sie neidisch auf meine politischen und wirtschaftlichen Erfolge sind.

Nach meinem Abschied als Finanzminister offerierte mir Kaffee-Meinl der Fünfte, einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs – der deshalb der Verfolgung Unschuldiger der austrischen Justiz zum Opfer fiel – bei der Meinl International Power (MIP), die der Kaffee Fünfte gerade mit viel Tam Tam an die Börse bringen wollte, als Ratgeber, Management-Consultant, Aktienpusher, Aktieninhaber und Aktienverkaufserleichterer einzusteigen.

Ich habe sofort zugesagt, diese Herausforderung anzunehmen, und durch die Kombination des exzellenten Kaffee-Rufs und meines feschen Aussehens, meines Bekanntheitsgrades – selbst unter Obdachlosen mehr als 80% – meines wirtschaftlichen Sachverstandes und meiner Freunderlwirtschaft, äh, ich meine Wirtschaftsfreude den Aktienverkauf einer breiten ahnungslosen Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Das gelang hervorragend.


Das bin ich, der fesche Karl-Heinz

Für diesen 150%igen Einsatz meinerseits hat mich die Meinl Bank über ihre Filiale in Antigua (Antillen) anständig bezahlt.
Ich habe diesen Lohn (4 Millionen Euro) aber nicht sofort nach Österreich überwiesen, sondern zunächst eine für mich allein wohltuende Stiftung in Liechtenstein gegründet, die sog. Grasser Stiftung, die wiederum zwei Firmen etwas weiter weg in der Karibik gegründet hat, die wegen ihrer Grösse in einen Briefkasten passten:

– Waterland und

-Silverwater (in Tortuga /Virgin Islands) angesiedelt)

Animiert hat mich zur letzteren Namensgebung der Karl May Roman: Der Schatz im Silbersee, ein See, der ja mit Silberwasser gefüllt ist.

Die Gesellschaften dienten dem Zweck, das ständige Nachschnüffeln dieser austrischen Tintenkulis, „was hat der Grasser wann und für wen gekauft“, etwas schwieriger zu gestalten, also sog. Zweckgesellschaften.

Außerdem habe ich
– als Ableger meiner Silverland-Stiftung in Liechtenstein (nicht zu verwechseln mit Silverwater) die Levesque Holding Limited auf Zypern ins Leben gerufen,

– die wiederum eine Tochter namens Germain Limited kreierte

– diese wiederum als Treugeberin für die Firma SMW OG fungiert, an der ich wiederum beteiligt bin.

Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen und hat mit dem Versuch der Verschleierung und Steuerhinterziehung überhaupt nichts zu tun.

Außerdem besitze ich die Firma Valuecreation, in Wien angesiedelt, (Nomen est omen), eine Zweckgesellschaft, die für mich Wohlstand kreieren soll.

Diese hervorragende, daher mir gehörende Firma zur Wohlstandsvermehrung, erhielt von meiner Firma Silberwasser, äh, ich meine Silverwater im Jahre 2007 1 Million Euro. Im Jahre 2008 flossen 1,5 Millionen in Richtung Valuecreation und im Jahre 2009 nochmals 1,5 Millionen Euro. Das Geld war das bereits erwähnte Beratungshonorar für die Meinl-Firma Meinl International Power.

Das ist noch ein vergleichsweise geringer Betrag, wenn man meine außerordentlichen Erfahrungen und meinen ausgezeichneten Namen berücksichtigt.

Da meine Firma Valuecreation nun flüssig war, nahm ich einen Kredit über 4 Millionen zu einem günstigen Zinssatz bei ihr auf .

Nur böswillige Schreiberlinge, übereifrige Finanzbeamte und verfolgungsgeile Staatsanwälte können daraus konstruieren, der Kredit sei in Wirklichkeit keiner, sondern eine steuerpflichtige Zuwendung. So ein Quatsch.

Kredit ist Kredit, Firma ist Firma, und ich bin ich.

Diese Herrschaften können offenbar auch nicht akzeptieren, dass jemand mit meiner Erfahrung, und meiner Ausstrahlungskraft, mindestens hundert Mal so viel verdient , wie diese professionellen Schnüffler.

Mit diesem Kredit konnte ich dann eine standesgemäße Penthouse-Wohnung in der Kaffeehausstadt Wien kaufen und renovieren, die ich jetzt an mich selbst, äh, an meine Firma abbezahle.

Meine Schwiegermutter und die Hypo-Alpe Skandalbank
Im Jahre 2007 lud mich der hochanständige Investmentbanker Tilo Berlin ein, bei dem Verkauf der Hypo- Alpe (Skandalpe) an die Schlafmützen der BayernLB etwas Geld mitzuverdienen. Ich habe das aber abgelehnt, stattdessen die Chance für meine Schwiegermutter Marina Giori-Lhota gesehen.

Es handelte sich um einen Einsatz von 500.000 Euro.

Das dazu erforderliche Geld hatte ich zwei Jahre zuvor bar bei einer schweizer Bank abgehoben und in drei Transportfahrten über die Grenze in einem Aktenkoffer nach Österreich geschafft.

Während der Fahrten ist mir klargeworden, dass auch illegale Transporte von Drogendealern, Waffenhändlern und Terroristen auf diese Weise möglich sind, daher habe ich mich in Europa für das Verbot derartiger undeklarierter Geld-Transporte stark gemacht – nach Abschluss meiner Aktenkoffer-Transportfahrten selbstverständlich.

Das seinerzeit transportierte Geld habe ich dann für meine Schwiegermutter über die Bank des Kaffee-Fünften investiert, und diese Papiere im Jahre 2007 wieder verkauft, um flüssig für sie zu sein, für das kleine Gewinnspiel mit der Hypo-Skandalpe.

Nach dem Verkauf an die BayernLB im Mai 2007 waren dann aus 500.000 wie durch Zauberhand 783.972 Euro geworden.
Meine Schwiegermutter Marina Giori-Lhota aus dem Hause Swarovski hat sich natürlich riesig gefreut über diesen Geldsegen und war richtig stolz auf mich, ihren tüchtigen Schwiegersohn.

Die linke Kampfpresse behauptet nun, meine Schwiegermutter habe lediglich als Strohmann gedient. Das ist geradezu lächerlich, weil sie eine Frau, und nicht ein Mann ist. Außerdem wäre sie als tüchtige Geschäftsfrau niemals mit der Rolle eines Strohmannes, pardon Strohfrau, einverstanden gewesen.

Von Mandarin(en) oder: die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere
Das Geld hat eine Firma Ferint, die für mich im Auftrag meiner Schwiegermutter tätig wurde, dann an die Mandarin(e)- Investmentfirma überwiesen, die von dem tüchtigen Investmentbanker Norbert Wicki weisungsgerecht geleitet wird.

Dort parkte und investierte auch mein Freund Meischberger sein hart erarbeitetes BUWOG-Geld, und ließ gelegentlich über Geldboten von den Mandarinen-Konten in Liechtenstein etwas Kleingeld abholen.

Die Firma selbst ist nicht in Liechtenstein, sondern in Belize beheimatet, einem Briefkasten-und Ferienparadies in Lateinamerika, weit genug von Steuerschnüfflern und der austrischen Kampfpresse entfernt.

Aber obwohl das eigentlich jetzt alles geklärt ist, versuchen austrische Tintenkulis und die Justiz mir weiterhin wegen angeblichen Bestechungsgeldern im Falle BUWOG nachzusetzen. So stürzten sie sich z.B. auf ein Konto „Natalie“ bei den Mandarinen, auf das mein Freund Meischberger etwas Geld (rund 3 Millionen Euro) eingezahlt hatte..
Daraus wird in rechtswidriger Weise konstruiert, ich stünde dahinter, bloß weil meine verflossene Verlobte Corrales-Diez mit Vornamen Natalia hieß. Ich bitte Euch Deutsche, wie viele Natalies, bzw. Natalias gibt es alleine in Österreich, von Deutschland gar nicht zu reden?

Auch dass von dem Natalie-Mandarinen- Konto Zahlungen auf mein Konto in Kitzbühel erfolgten, ist nicht einmal ein Indiz, vielmehr leicht damit zu erklären, dass ich viele Bewunderer habe, die ihre Bewunderung gelegentlich auch in Geldgeschenken ausdrücken.

Gleiches gilt für sogenannte mir nahestehende Bankverbindungen, auf die auch Geld vom Natalie-Konto geflossen ist..

Mein Kampf für den Eurofighter
Unser austrisches Militär braucht eine kampfstarke Luftwaffe, da wir ringsum von politischen Feinden umgeben sind, gegen die wir uns notfalls schlagkräftig verteidigen müssen.

Ich habe deshalb im Jahre 2003 darauf gedrängt, den besonders teuren aber hochmodernen Eurofighter von der EADS zu kaufen.

Obwohl ich das völlig uneigennützig aus übergeordnetem Staatsinteresse gemacht habe, warf die austrische Presse mit Dreck nach mir und schrieb:

•Bis heute nicht geklärt ist Grassers Rolle beim Kauf der 18Abfangjäger. Für Freund und Feind gleichermaßen überraschend setzt sich der Minister 2003 plötzlich sehr dafür ein, die Flugzeuge bei EADS/Eurofighter zu kaufen. Im Rahmen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses kommt Jahre später ans Licht, dass EADS äußerst großzügige Aufträge an die Werbeagentur „100% Communications“ vergeben hat, die den Grasser-Parteifreunden Erika und Gernot Rumpold gehört. Am Ende wurden Honorare von fast sieben Millionen Euro bezahlt. Zu den größten Nutznießern der umfangreichen Gegengeschäfte mit EADS zählte wiederum Grassers ehemaliger Arbeitgeber Magna.“.

Alles Quatsch.

Wie gesagt, meine Weste ist blütenweiss —-meistens jedenfalls.

Servus

Karl-Heinz Grasser

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SATIRE

Herbert Rechtslastig schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Große Freude über Tötung bin Ladens war goldrichtig

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

7.5. 2011
Herbert Rechtslastig
Oswald Spengler Gedächtnisplatz 33
Brandenburg

An
Frau Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Werte Frau Bundeskanzlerin,

darf ich mich zunächst vorstellen: Ich bin NPD-Mitglied und im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Ich möchte meiner Empörung Ausdruck geben, daß Sie offenbar Abstriche machten von Ihrer grenzenlosen Freude darüber, dass dieser internationale Völkerschädling Osama Bin Laden durch einen gezielten Todesschuss eliminiert wurde.

Ich hatte mich am Montag, wie große Teile der Deutschen Volksgemeinschaft, nicht nur klammheimlich sondern offen gefreut, dass es diesen Kerl nun endlich erwischt hat.

Und ich war zum ersten Mal seit Ihrem Amtsantritt stolz auf Sie, Deutsche Bundeskanzlerin, die aus ihrem (rechten) Herzen keine Mördergrube gemacht, und stattdessen offen mitgefeiert hat.

Linkes Gejaule unbeachtlich
Natürlich haben erwartungsgemäß linke Spinner, Pfaffen und sogenannte Liberale gleich aufgejault, als bekannt wurde, dass eine Verhaftung bin Ladens zu keinem Zeitpunkt geplant war.

Ordentliche Gerichtsverfahren sollten aber nur denjenigen zustehen, die sich nicht als große Staatsfeinde entpuppen. Die anderen gehören auf eine Todesliste, die abgearbeitet werden muss, Rechtsstaat hin Völkerrecht her. Das praktizieren die USA in Afghanistan mit der „Task Force 373“ tag-täglich, wie sich aus Dokumenten ergibt, die Wikileaks vor einem Jahr veröffentlichte.

Zwar heißt es in der Bibel: „Du sollst nicht töten“, aber genau so heißt es dort auch „Aug um Auge Zahn um Zahn“.
Bei derartig widersprüchlichen Textstellen sollten wir von Fall zu Fall entscheiden, welcher wir folgen wollen.

Wir Rechtslastige halten ohnehin nichts von diesem Rechtsstaats-Quark, jedenfalls dann nicht, wenn er in Konflikt mit den wahren Interessen einer Volksgemeinschaft gerät.

Todesschuss-Entscheidung war richtig
Die Todesschussentscheidung kann man auf Seiten der USA sehr gut nachvollziehen, ja begrüssen!. Denn bin Laden hätte sonst nach Guantanamo verfrachtet werden müssen, und dies wäre dann zu einem Ausflugsziel, und zu einer Pilgerstätte für Islamisten aus der ganzen Welt geworden.

Ganz abgesehen von dem Gerichtsverfahren, das in einem Stammheim-ähnlichen Bunker hätte stattfinden müssen, und das bin Laden zur Bühne für seine Terrorismus-Ideologie genutzt hätte.
Außerdem hätte die Gefahr bestanden, dass diese Terrorgruppe, ähnlich wie diese RAF in Deutschland seinerzeit, nun US Staatsbürger als Geiseln genommen hätte, um die Freilassung bin Ladens zu erpressen, was den US Präsidenten in eine außerordentlich schwierige Lage gebracht hätte.

So besteht zwar die Gefahr, dass es zu Tötungen von US-Bürgern als Racheakt kommen kann, aber das zieht keine weiteren politischen Konsequenzen nach sich.

Keine Abstriche
Ich denke, Frau Bundeskanzlerin, Sie sollten in einer Stellungnahme noch einmal klarstellen, dass Sie keineswegs Abstriche von Ihrer spontanen Freudenkundgebung machen.

Und diesem Gnomen von Staatsbürger, der es wagte, Sie wegen Ihrer Äußerung anzuzeigen, sollten Sie sofort mit einer Gegenanzeige wegen Beleidigung antworten.

Ganz untertänigst

Herbert Rechtslastig

Keine Satire
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