USA

Pest unterliegt Cholera: US- Präsidentschafts-Wahlkampf bereits entschieden?

Dr. Alexander von Paleske ——- 21.8. 2016 —— Es ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Die Wahl zwischen Donald Trump, dem Kandidaten der Republikaner – in Wirklichkeit nur einer Fraktion der Republikaner – und Hillary Clinton, Kandidatin der Demokraten.

Auch hier beileibe nicht aller Demokraten, sondern auch und gerade des Washingtoner Establishments und des grossen Geldes der Wallstreet.

Die Basis-Demokraten wollten nicht Hillary, sondern Bernie Sanders.

Der unterstützte nach seiner Niederlage in den Vorwahlen schliesslich doch Hillary Clinton. So auch Präsident Obama samt seiner Frau Michelle, Vizepräsident Joe Biden, Grossinvestor Warren Buffett etc..

Schale Bekenntnisse
Deren Bekenntnisse klangen jedoch ziemlich schal, unaufrichtig, sie waren wohl in erster Linie gegen Trump gerichtet.

Motto:

Trump darf auf gar keinen Fall Präsident werden, besser dann Clinton.

Die Heuchelei sprach aus fast jeder Umarmung der Ex-Aussenministerin und Frau des Expräsidenten Bill Clinton.

Nichts zu erwarten
Jedoch von beiden, Hillary Clinton wie Donald Trump, hat die Welt nichts Gutes zu erwarten. Weder vom grösseren noch vom angeblich kleineren Übel:
.
– Der eine, Donald Trump, verspricht Amerika wieder gross zu machen

– Die andere Hillary Clinton, behauptet, das sei falsch, Amerika sei bereits jetzt gross.

Der eine:

– ist der Champion der zu kurz gekommenen Weissen

– setzt auf deren latenten bzw. offenen Rassismus, bzw. schürt ihn

– spaltet so die Gesellschaft

– ist auch der Kandidat der National Rifles Assosiation (NRA), also der Leute, die sich gerne und legal bewaffnen – mit Schusswaffen

– gehört zu den Klimawandel-Leugnern und setzt weiter auf Kohle.

Hillary Clinton:

– setzt auf Einigkeit im Innern und weniger Waffen in Privathand

– will stattdessen die bisherige Aussenpolitik der USA fortsetzen, die nach dem Irakkrieg den Krieg in Syrien und in Libyen mit zu verantworten hat

– den Konflikt mit Russland um den Osten der Ukraine und die Krim verschärfen

– die Auseinandersetzung mit China im südchinesischen Meer vorantreiben.

– will nicht, wie Trump, auf Augenhöhe mit Wladimir Putin und den Chinesen verhandeln, sondern Stärke demonstrieren: Knüppel aus dem Sack. Der Frieden wird dadurch jedoch nicht sicherer, sondern die Kriegsgefahr stattdessen grösser.

Unaufrichtigkeit vs. Stinkefinger
– Clinton setzt ein maskenhaftes Lachen auf, das alles andere als echt daherkommt

– Trump zeigt seinen politischen Gegners und Minderheiten den Stinkefinger. Zwar echt, aber erbärmlich und unakzeptabel

Gemeinsamkeiten
Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Terrortruppe Islamischer Staat (IS) vernichten wollen, aber zur Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, die eine humanitäre Katastrophe und eine Flüchtlingslawine ins Rollen brachte, keine überzeugenden Antworten haben.

Insbesondere nicht, wie mit dem salafistischen Glaubensexporteur, ideologischen Wegbereiter für den Radikalislamismus und Multimilliarden-Dollar-Waffen-Abnehmer Saudi-Arabien umgehen, das mit seinen Luftangriffen auf den Yemen die Region um einen neuen Konfliktherd bereichert, und damit eine weitere humanitäre Katastrophe verursacht hat.

So hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die vier Krankenhäuser im Yemen betrieb, gestern den Totalrückzug angekündigt, nachdem eines ihrer Krankenhäuser das Ziel eines saudischen Luftangriffs war.


Das von Saudis zerstörte Krankenhaus im Yemen Screenshots: Dr.v. Paleske

Saudi-Arabien hat sich dazu noch standhaft geweigert, selbst kleinste Kontingente von Flüchtlingen aufzunehmen.

Immerhin will Trump die Realitäten im Ukraine-Konflikt anerkennen, Clinton möchte die Ukraine am liebsten in die NATO aufnehmen, US-Truppen stehen bereits an der Grenze.

Trump chancenlos
Trump hat kaum eine Chance – jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt – die Wahl zu gewinnen. Statistisch gesehen nur 13% gegenüber der 87% Wahrscheinlichkeit dass Clinton gewinnt.
Selbst in Hochburgen der Republikaner muss Trump um die Mehrheit fürchten. Nur 1% der Afro-Amerikaner wollen Trump wählen.

Was liegt da näher, sich noch intensiver mit der hochwahrscheinlichen Siegerin zu beschäftigen?-

Medien und Trump
Das sehen die Medien, allen voran die Wochenzeitung DIE ZEIT, jedoch anders.
So tutet die ZEIT lieber in das Horn: Besser Clinton als Trump, und steuert als Rechtfertigung dazu ein Profil von Trumps neuen Wahlkampfchefs, Stephen Bannon, bei:

„Der heimliche Anführer der wütenden Weissen“

Bannon ist – kaum überraschend – dem stramm rechten Lager zuzurechnen Er schürt Ressentiments gegen Washington, und hilft so – ungewollt – mit, dass Trump die Wahl verliert.


Stephen Bannon …….scharf rechtsaussen

Bannon denkt vermutlich langfristig, und versucht, die unzufriedenen Wähler um sich zu versammeln. Deren Zahl wird in den nächsten Jahren vermutlich eher zu- als abnehmen. Der jetzige Wahlkampf ist so nur eine Etappe für ihn.

Skandale ohne Ende
Zwar ist Hillary Clinton keine Klimawandel-Leugnerin, hat aber jede Menge „Dreck am Stecken“: E-Mail Skandal, zweifelhafte Hilfestellung im Zusammenhang mit der Einwerbung von Mitteln für die Stiftung ihres Mannes, die Clinton Foundation, und früher schon die Whitewater Affäre.
Die Clinton-Foundation geriert sich als Helferin der Dritten Welt warb Spenden ein, und konnte nicht nur in der 3. Welt, sondern auch betuchten Spendern ein wenig helfen – von Nichts kommt Nichts – .:

– Minenfirmen Rohstoffkonzessionen verschaffen, wie in Kasachstan für Freund Giustra


Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)

– Über Umweltverschmutzer hinwegsehen

– einen gesuchten angeblichen Schwerkriminellen namens Marc Rich begnadigen.

Hillary Clinton half als Aussenministerin, sodass grosszügige Spender nicht an politischen Hindernissen scheiterten.

Wir haben ausführlich bereits seit 2009 auf diese Machenschaften hingewiesen, und in weiteren Artikeln weiterbehandelt.

Fazit:
Die Welt hat kaum eine Chance, nach den Wahlen in den USA ein besserer Platz zu werden, egal mit welchem Kandidaten .

Trump und Clinton: Es ist und bleibt eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

Die spendablen Freunde der Clintons werden zum Wahlkampfthema in den USA
Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra – oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt

Eine Elefantenhochzeit und ein Todesfall in der Schweiz

SATIRE

Kandidatenvorschlag für das Amt des Bundespräsidenten: Roobää. G.

Dr. Alexander von Paleske —– 13.8. 2016 —- Die Kandidatenfrage für das Amt des Bundespräsidenten ist wegen anderer Ereignisse in den letzten Wochen etwas in den Hintergrund getreten. Dabei ist das eine Frage, die uns auf den Nägeln brennen sollte, denn die paar Monate bis zum Ende der Amtszeit des Joachim Gauck gehen schnell vorbei, und es muss sichergestellt werden, dass diesmal eine wirklich voll geeignete Person dieses wichtige Amt ausfüllt.

Folgende Voraussetzungen
Der Kandidat /die Kandidatin sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

– Deutscher Staatsbürger von Geburt.

– Typisch Deutsches Aussehen.

– Einen Dialekt sprechen, der bundesweit besonders positiv besetzt ist.

– Sich nicht in die Politik einmischen.

– In der Welt herumgekommen sein.

– Finanziell unabhängig , also ein ordentliches Vermögen im Hintergrund sein / ihr Eigen nennen.

– Bereits jetzt einen möglichst hohen Grad an Popularität besitzen.

– Durch seinen / ihren Lebenslauf einen Ansporn an alle Deutschen geben, voranzukommen, richtig reich zu werden.

– Dessen / deren Gesicht fröhlichen Optimismus ausstrahlt, und bei den Bundesbürgern positive Emotionen auslöst.

– Keiner Partei zu nahe zu stehen, und möglichst keine auslaugende intrigenreiche Parteikarriere hinter sich zu haben.

– Mit dem Gesetz nicht in Konflikt gekommen, also völlig unbescholten zu sein.

Nur ein Kandidat
Nur eine Person erfüllt diese Voraussetzungen: Robert Geiss, der Kölsche Jung, der einer vorzeigbaren glamourösen Familie vorsteht.

– Robert ist Deutscher durch und durch, sieht auch typisch deutsch aus, so wie seine Ehefrau Carmen und auch deren Kinder.

– Robert spricht Kölner Dialekt, ganz so wie Willy Millowitsch, der Kölner Klüngel und die Kölle Alaaf Karnevalsvereine.

– Robert und seine Familie kennen die Welt, dank ihrer ausgiebigen Ferien-Reisen auch in ferne Länder. Seine Frau war selbst in den Slums von Kolumbien unterwegs. Damals war zum Glück das Zika- Virus noch nicht dort aufgetaucht.

– Robert ist finanziell auch völlig unabhängig, dank seines Millionenvermögens und deshalb völlig unbestechlich. Ein ganz wichtiger Punkt angesichts der um sich greifenden Korruption in Deutschland die auch vor Politikern nicht Halt macht.

– Robert und seine Familie verbreiten eigentlich immer gute Laune, insbesondere nach dem Einkauf von Luxusgütern, strahlen einen herzerfrischenden Optimismus aus, den nur Böswillige und Neider als ungesund bezeichnen würden.

– Die Familie hat einen positiv besetzten Bekanntheitsgrad, der nur noch von den leckeren Gummibärchen übertroffen wird.

– Die Geissens sind natürlich noch nie mit den Strafgesetzen in Konflikt geraten, anders als der von Angela Merkel ins Spiel gebrachte hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der ein Verfahren wegen Parteiverrats laufen hatte, das gegen Geldzahlung schliesslich eingestellt wurde, und der schon deshalb für das Amt des Bundespräsidenten völlig ungeeignet ist.

– Robert strahlt eine sonnengebräunte Weltläufigkeit und tiefschürfende Intelligenz aus, die insbesondere bei Staatsbesuchen und Staatsempfängen von Vorteil ist.
Nur böswillige Schreiber in der Tageszeitung DIE WELT haben diese Familie Geiss so herabgewürdigt:

„Immer ein wenig zu groß, zu Bling-Bling, zu viel Glitzer. So stellt man sich in Kleinappelsbüttel die ‚reichen Leute vor. Immer wieder bricht der Kleinbürger aus ihnen heraus.“

Lächerlich, da es ein Kleinappelsbüttel in Deutschland nur noch zur Zeit des Bundespräsidenten Heinrich Lübke gab, der auch noch ein damaliges Potenzmittel (Okasa) mit der Stadt Osaka in Japan verwechselte. Heute heissen die Orte Googlehausen und Facebookcity.

– Robert ist ein erfolgreicher Unternehmer, der gerade auch als junger Startup-Unternehmer der Deutschen Volksgemeinschaft vorgelebt hat, wie man als Jeans-Produzent nach vorne kommt, und dann als Belohnung richtig das Leben geniessen kann. Ein Ansporn für alle arbeitswilligen deutschen Staatsbürger, aber auch für Migranten.
Nicht von ungefähr war Roberts tiefschürfender Wahlspruch

„Von nix kommt nix“.

auf Kölsch:

Von nix kütt nix.


Und das hat er auch gleich in Buchform gegossen.

Ein Leitfaden, wie Deutschland absolut krisenfest gemacht werden kann, und nicht Vierjahreszeitenbücher, wie von dem jetzigen Bundespräsidenten, der noch dazu immer von Freiheit redet, aber keinerlei praktische Tipps geben kann, wie diese Freiheit unternehmerisch gestalten.


4-Jahreszeiten-Buch …… nicht mit den Geissens

Deutschland braucht keine Präsidenten, die wie tibetanische Gebetsmühlen immer wieder Freiheit rufen, sondern Leute, die nach dem Motto vorgegangen sind:

Jetzt wird kräftig in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt“

Robert kann, ja, muss es machen.

Die Geissens müssen ins Berliner Schloss Bellevue einziehen.

Mehr zum Kandidaten Volker Bouffier
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SATIRE

Hinz und Kunz im Bundestag – Wieviele Defizite dürfen es denn sein?

Dr. Alexander von Paleske —– 11.8.2016 ——-
Eine SPD-Bundestagsabgeordnete macht zur Zeit Schlagzeilen, negative versteht sich. Nach dem grünen Lügner und Drogenkäufer Volker Beck, nun also die SPD-Frau Petra Hinz.

Frisierter Lebenslauf
Die hatte ihren Lebenslauf frisiert, um offenbar so in der Politik leichter Karriere machen zu können: Abitur und Studium der Jurisprudenz, aber das waren glatte Nullnummern: Weder – noch.


Petra Hinz ……..Lebenslauf frisiert

Dabei hätte sie wissen müssen, dass selbst abgebrochenes Studium und Berufslosigkeit, wie bei unserer grünen Frontfrau Katrin Göring Eckardt, die sich aber gleichwohl als Theologin bezeichnete, oder aber fehlendes Abitur und Studium, stattdessen Steinewerfer- und Taxifahrer-Vergangenheit, wie bei dem später dann grössten deutschen Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) und jetzigen Industrie-Klinkenputzer , dem beleibten Joseph Martin (Joschka) Fischer, einer Bundestags-Karriere doch keineswegs schadeten. Ganz im Gegenteil!.

Wenn: dann
Allerdings, wenn man so viele Schwachstellen hat, dann muss man nicht auch noch ruppig mit seinen Mitarbeitern umgehen, sondern viel, viel Freundschaft schliessen. So wie unser Drogi-Volker (Beck). Als der nach einem Drogeneinkauf erwischt wurde, es handelte sich um das hochgefährliche Crystal Meth, und die Staatsanwaltschaft ermittelte, da überschlugen sich einige Grüne geradezu mit Mitleids- und Verständniserklärungen.

Und nachdem alles strafrechtlich überstanden war, da wurde er wieder fest in die grünen Bundestagsarme geschlossen: Unser Volker, wir haben Dich doch sooooo lieb.

Der revanchierte sich gleich mit einer Erklärung, die wenig zur strafbaren Handlung selbst enthielt, dafür umso mehr an belanglosem Bla Bla, gekoppelt auch noch mit einem Schuss Selbstmitleid, verbunden mit dem aufrüttelnden Versprechen, in Zukunft noch achtsamer mit seinen Freundschaften umgehen zu wollen.

Nicht bei Hinz
Das widerfuhr Frau Hinz ganz und gar nicht. Die solle sofort ihr Bundestagsmandat niederlegen, forderten allerlei SPD-Politiker nah und fern.
Der Grund: Frau Hinz hatte offenbar den Fehler gemacht, ihre Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro schäbig behandelt, gemobbt und beschimpft zu haben, sodass diese bereits, bevor der frisierte Lebenslauf aufflog, sich massiv über diese angeblich miserablen Arbeitsbedingungen beschwert hatten, und die dann auch noch die Lebenslauf-Perücke lupften.

Bei Wikipedia heisst es dazu:

Im Juli 2012 lud die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Mitarbeiter im Deutschen Bundestag Hinz zu einem Gespräch über die Klagen von mindestens 20 ehemaligen Mitarbeitern ihres Bundestagsbüros über „irrsinnige Schikanen“ und „persönliche Erniedrigungen“ ein. Hinz verweigerte das Gespräch und schrieb stattdessen in einer Antwort, die Vorwürfe würden „jeder Grundlage entbehren“. Als Hinz nach der Bundestagswahl 2013 wieder einen Bürojob ausschrieb, verschickte die Arbeitsgemeinschaft eine „Warn-Rundmail“ an potenzielle Bewerber.Mitte Juni 2016 versandte eine „Gruppe ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Petra Hinz“ anonym einen Brief an diverse verantwortliche Stellen, so an die SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie an ihren Generalsekretär André Stinka und an die Mitglieder der Essener SPD-Ratsfraktion. Demnach würden „zum täglichen Umgangston im Büro Hinz persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, Mobbing, ständige Überwachung und Maßregelung sowie die Übertragung von demütigenden Aufgaben“ gehören. Durch diesen Brief sollte eine erneute Kandidatur Hinz’ für den Bundestag verhindert werden, die bis dahin bereits über 50 Mitarbeiter „verschlissen“ hatte und zuletzt gar keine mehr hatte.

Merke: Hinz und (Beck-)Kunz darfst Du im deutschen Parlament sein, einen Beruf brauchst Du auch nicht, die Vergangenheit spielt eh keine Rolle, aber Du darfst nicht auch noch Deine Mitarbeiter schlecht behandeln. Dieser Schuss geht früher oder später nach hinten los.

Grüner Abgeordneter Volker Beck: Gehen Sie endlich!
Grüner Volker Beck, MdB: Ihr Verhalten ist unerträglich – treten Sie ab!
Grünen-MdB Tatjana Bussner zum Drogenkonsum im Bundestag und Volker Beck

Mehr zur grünen Frontfrau Katrin Göring Eckardt
Obergrünin Katrin Göring-Eckardt: Ich bin Fan von Schalke 05 – aber: Tönnies Schweine von heute sind Putins Schinken von morgen
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Grünin Tatjana Bussner, MdB: Hervorragender Verriss des Friedensaufrufs „Nicht in unserem Namen“ durch Obergrünin Katrin Göring-Eckardt
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Südafrika nach den Kommunalwahlen: Die Quittung für den ANC und seinen Präsidenten Jacob Zuma

Dr. Alexander von Paleske — 8.8. 2016 —


Kommunalwahlen in der vergangenen Woche in Südafrika: ein Land, wo in schöner Regelmässigkeit Wahlergebnisse von über 60% für den ANC, den Afrikanischen Nationalkongress mit seinem Präsidenten Jacob Zuma zu verzeichnen waren.

Der ANC, die Befreiungsbewegung und älteste politische Partei Südafrikas, deren berühmtestes Mitglied Nelson Mandela war.

Ergebnisse Vergangenheit
Mit diesen Wahlergebnissen ist es jetzt erst einmal vorbei:. Korruption, Skandale und Misswirtschaft haben den ANC nach dem Ende der Präsidentschaft Nelson Mandelas im Jahre 1999 permanent in die negativen Schlagzeilen katapultiert:

– Die AIDS-Leugnerei, die rund 300.000 Menschen den frühzeitigen Tod beschwerte, und der Waffeneinkaufs-Skandal des unmittelbaren Mandela-Nachfolgers Thabo Mbeki

– Die Skandale des jetzigen Präsidenten und mittelbaren Mbeki-Nachfolgers Jacob Zuma im Zusammenhang mit der illegalen Finanzierung seines opulenten Privat-Anwesens in der Provinz KwaZulu-Natal aus Staatsgeldern

– Die durch und durch korrupte Freundschaft Zumas mit der Unternehmerfamilie Gupta

– Die ungenügenden Infrastruktur-Massnahmen zur Verbesserung der Lage in den Townships, die jüngst zu gewalttätigen Protesten in der Region um Johannesburg führten

– Die blutige Niederschlagung von Demonstrationen während eines Streiks in der Platinmine Marikana

– Die Umwandlung des Staatsrundfunks SABC in ein Propagandainstrument der Regierung, wo zudem noch ein Skandal den nächsten jagte: teils Korruption, teils Inkompetenz, teils krude rücksichtslose Machtausübung.

– Die Misswirtschafts-Milliardenverluste bei der staatlichen Luftlinie South African Airways, SAA


So sieht der berühmte Karikaturist Zapiro den Grund für den Ausgang der Wahlen …...Mail & Guardian 5.8. 2016

Nase voll
In den jetzigen Kommunalwahlen nutze die Bevölkerung den Stimmzettel, um ihre unmissverständliche Botschaft zu überbringen: Wir haben die Nase voll!

Verluste in Städten
So verlor die Regierungspartei ANC massiv in den Städten.

– in Kapstadt, wo sie schon die letzten Wahlen, allerdings knapp, an die Oppositionspartei Demokratische Allianz (DA) verloren hatte, ist sie jetzt unter 30% abgerutscht.

Das war allerdings nicht nur ein Protest gegen den ANC, sondern damit wurde die durchaus effektive Administration unter der Demokratischen Allianz honoriert. Eine Partei,, die einstmals vornehmlich ein Sammelbecken der weissen Minderheit war, inzwischen es aber geschafft hat, aus dieser politischen Schmuddelecke herauszukommen, auch dank der Bürgermeisterin von Kapstadt, und jetzigen Premierministerin der Provinz Westkap,. Helen Zille, einer Grossnichte des Berliner Milieumalers Heinrich Zille.

Mittlerweile hat die DA auch einen schwarzen Vorsitzenden, und ist für Schwarze wählbar, insbesondere für die schwarze Mittelschicht.

Profiteur EFF
Von dem Ärger der schwarzen Unterschicht in den Townships gegen die Regierungspartei profitierte auch die populistische Economic Freedom Fighters (EFF).

Angeführt wird diese Truppe, die sich im Parlament durch Sprechchöre, rote Dauer-Bekleidung und gelegentlichen Rauswurf bemerkbar machte, von einem Julius Malema. Ein Demagoge, der einst die Jugendliga des ANC anführte, der Jacob Zuma durch Massenmobilisierung vor dem politischen Untergang bewahrte und Thabo Mbeki zur Abdankung zwang, und der sich in seiner Heimatprovinz mit dubiosen Firmen und erschwindelten Staatsgeldern die Taschen füllte.
So viel Geld hatte er zusammengerafft, dass er davon ein Riesen-Anwesen samt Bunker für sich selbst, und auch noch seiner Mutter ein anständiges Anwesen mit Neubau hinsstellen konnte. Wir berichteten darüber.

Gründung einer Besitzlosen-Partei
Nachdem Malema aus dem ANC rausflog, der Staat ihm wegen Steuerbetrugs seine Latifundien samt Range Rover beschlagnahmte, gründete er eine neue „revolutionäre“ Partei, die EFF, die sich in populistischer Weise auf der Seite der Armen und Ausgeplünderten positionierte, noch dazu mit einer guten Portion schwarzem Rassismus und Verstaatlichungsforderungen – welch eine Ironie.

Nichts Gutes zu erwarten
Von Malema ist in Zukunft, angesichts seiner Vergangenheit, kaum Gutes zu erwarten. Aber in der Hauptstadt Pretoria, und in Mandela Bay im Ostkap, wo der ANC die Mehrheit verloren hat, die Oppositionspartei DA aber nicht die Mehrheit ergattern konnte, rückte er mit seinem 8%-Wahlerfolg so zum Zünglein an der Waage, zum Kingmaker auf, noch dazu ein Ego-Boosting für diesen Herrn.


Mail & Guardian 5.8. 2016

Tage gezählt
Immerhin, die politischen Tage von Jacob Zuma dürften gezählt sein. Unsanft hat das Volk Südafrikas die Regierungspartei daran erinnert, dass Korruption und Misswirtschaft nicht goutiert werden.
Dem ANC, einem Sammelbecken aus der Zeit des Kampfes für das Ende der Apartheid, stehen möglicherweise weitere Abspaltungen bevor.
Die Demokratie in Südafrika wird erwachsen.

Nelson Mandelas Nachfolger – Erst AIDS-Leugnung, dann Korruption
Nelson Mandela wird 94 – in Südafrika Korruption und Gefahr für die Pressefreiheit

Mehr zu Post-Apartheid-Südafrika
Zum Waffen-Korruptions-Skandal
Deutsche Firma Ferrostaal, Waffenexporte nach Südafrika und steuerabzugsfähige Millionen- Schmiergeldzahlungen
Deutschland, Südafrika und ein Waffenskandal ohne Ende
Südafrika – Auf dem Weg in eine Bananenrepublik?
.

Zu Julius Malema
Südafrika: Jugendliga Chef Julius Malema verliert Machtkampf gegen Präsident Jacob Zuma – vorläufig
Machtkampf in Südafrika: Präsident Jacob Zuma gegen Jugendliga-Boss Julius Malema
Südafrika: Jugendführer Julius Malema “ Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los“

Zu den HIV / AIDS Leugnern
Welt Aids-Kongress in Wien, die HIV-AIDS-Leugner laden zum Gegentreffen

SATIRE

Präsident Erdogan: Ich schaffe die formierte salafistische Türkei

Dr. Alexander von Paleske —- 3.8. 2016 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tayyip Erdogan
Staatspräsident der Türkei
Präsidentenpalast
Ankara
Demokraturische Republik Türkei

Guten Morgen türkische Untertanen,

das waren Wochen der notwendigen Säuberung von diesen Gülen-Anhängern und deren 5. Kolonne im öffentlichen Dienst, der Armee, und der Richterschaft nach dem fehlgeschlagenen Putsch.

Wer noch dazugehört, den wir noch nicht kennen, das werden wir in unseren Folterkammern erfahren, die wir landesweit eingerichtet haben.


Das bin ich …….werde alles erfahren

Unsere bisherige Erfolgsbilanz sieht so aus:

– 60.000 Staatsbedienstete rausgeworfen

– davon 43.000 im Bereich von Schulen und Universitäten, also vorwiegend Lehrer und Professoren

– 142 Medien dichtgemacht, deren Angestellte davongejagt

– 3000 Richter auf die Strasse geworfen
.
Fangen erst richtig an
Aber das ist noch lange nicht das Ende, nein, wir fangen jetzt erst so richtig an, insbesondere das Militär werden wir uns noch richtig vorknöpfen und säubern.

Diese Gülen-Bewegung, die meiner Schaffung eines formierten salafistischen Sunnitenstaates im Wege steht, werden wir mit Stumpf und Stiel ausrotten, ausräuchern.


Fetullah Gülen …werden wir ausräuchern

Natürlich hatte ich das schon lange vor, und wartete nur auf die passende Gelegenheit, nach den Kurden nun auch diese Heils-Sekte mir vorzuknöpfen, die einen offenen Islam und Toleranz predigt, das sind beides für mich rote Tücher.

In einem Jahr wird die Türkei nicht wiederzuerkennen sein. Überall freudige Gesichter, die immer wieder mich, den Grossen Kalifen vom Bosporus, preisen.

Natürlich kann ich nicht gegen alle Seiten gleichzeitig kämpfen, deswegen habe ich mit diesem Russen Putin erst einmal Frieden geschlossen. Das ist aber nur ein Burgfrieden. Aber jetzt rollt der Handel wieder langsam an, und die Russen werden auch bald wieder bei uns Urlaub machen, sehr erfreulich.

Gejaule unbeachtlich
Mit dem Gejaule der westlichen Länder habe ich gerechnet, es kann mich jedoch nicht davon abhalten, weiter auf dem Pfad der salafistischen Tugend voranzukommen – Insch Allah.

Vielmehr werde ich jetzt zum Mittel der politischen Erpressung greifen, sollten Merkel & Co nicht spuren.
Diese Merkel in Berlin weiss ganz genau, dass eine neue Flüchtlingswelle ihr politisches Ende bedeuten würde. Also klammert sie sich an das Abkommen mit uns wie ein Affe an einen Baum..

Nachdem die deutsche Menschenrechtsbeauftragte Bärbel Kofler sich weit aus dem Fenster rausgehängt und gefordert hatte, in der Türkei müsse die Rechtsstaatlichkeit wiederhergestellt werden, ist sie prompt von der Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer zurückgepfiffen worden. Die Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle war förmlich zu spüren.

In das gleiche Horn tutete dann der Sprecher es deutschen Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer.

Diesen Heuchlern habe ich vorgeworfen, den Terror in Europa aktiv zu unterstützen, statt ihn zu bekämpfen: Wir hatten Akten von 4000 Terroristen übermittelt, vorwiegend Kurden, die sich in Europa aufhalten. Unternommen wurde jedoch nichts.

Visafreiheit muss kommen – wird kommen
An unserer Forderung der Visafreiheit halten wir natürlich fest. Die ist absolut erforderlich, um den Abschaum der türkischen Gesellschaft, also Kurden, Journalisten, Professoren – kurzum das ganze Gülen-Pack – schleunigst in Richtung Europa loszuwerden.

Wenn diese Herrschaften er EU nicht spuren, werde ich die Fluttore einer Flüchtlingswelle ein wenig öffnen. Das wird diese Herrschaften rasch zur Vernunft bringen.

Gibt keinen Plan B
Griechenland fordert jetzt einen Plan B, falls ich die Tore ganz öffnen sollte, aber einen derartigen Plan gibt es nicht, und wird es auch nie geben, weil es keine Alternative zu dem Abkommen mit uns gibt.

Sollte die Flüchtlingswelle wieder von der Türkei aus rollen, dann hiesse das für viele griechische Inseln „Land unter“. Den Griechen würde dann nichts andere übrigbleiben, als die Flüchtlinge ans Festland zu bringen, und dann an die Grenze zu Bulgarien und Mazedonien weiterzureichen. Die dort gestrandeten Flüchtlinge würden letztlich dann doch in Europa landen. Ein Albtraum für Merkel und Co.

Ja, es läuft prima.

Euer Tayyip Erdogan

Erwählter Staatspräsident und
zukünftiger Kalif

Türkischer Präsident Tayyip Erdogan: Ich fordere die Todesstr…. äh 20 Jahre Zuchthaus für diesen Böhmermann
Türkischer Staatspräsident Erdogan an seine Untertanen: Jetzt haben wir die EU und diese Merkel fest im Griff
Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdoğan dankt Angela Merkel für die tatkräftige Wahlhilfe
Türkischer Präsident Erdoğan schreibt an Angela Merkel: „Das sind meine wirklichen politischen Ziele“

SATIRE

Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview: „Warum ich Donald Trump im Wahlkampf unterstütze“

Dr. Alexander von Paleske —- 30.7. 2016 — Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:

Interviewer
Dobroje utro Gospodin Praesident

Wladimir Putin
Zdravstvuitje

Interviewer
Herr Präsident, im Westen wird behauptet, Sie würden Donald Trump im Wahlkampf unterstützen: Zwar nicht direkt, aber durch Diskreditierung der Kandidatin der Demokratischen Partei, Hillary Clinton. Insbesondere durch die Veröffentlichung von peinlichen E-Mails, zu denen sich russische Regierungshacker Zugriff verschafft haben sollen.

Präsident Putin
Lassen Sie mich etwas weiter ausholen. Wir haben zur Zeit in der Welt eine Reihe von Konflikten, die direkt und indirekt Folge der expansiven und fehlgeleiteten Politik der USA sind.
Ich nenne den Syrienkonflikt, den Irakkonflikt und den Yemenkonflikt. In den dort stattfindenden blutigen Auseinandersetzungen haben inzwischen Hunderttausende ihr Leben verloren, und ein Ende dieser Konflikte ist immer noch nicht in Sicht. Insbesondere das Ausbreiten der Terrororganisation IS, der aus der Al Kaida im Irak hervorgegangen ist, muss als direkte Folge des völkerrechtswidrigen Einmarsches der USA und seiner Verbündeten in den Irak 2003 angesehen werden.
US Präsident Obama, mit dem Hoffnungen auf Deeskalierung verbunden waren, hat diese Hoffnungen jedoch bitter enttäuscht. Er hat zwar seine Truppen aus dem Irak abgezogen, aber ein politisches Chaos hinterlassen. Und statt die Irakkrise zu lösen, hat er den Syrienkonflikt angeheizt und dort ordentlich Öl ins Feuer gegossen statt mit uns über eine Lösung des Konflikts zu verhandeln.
Als dann der IS sich in Syrien und dem Irak ausbreiten konnte, haben die USA in keiner Weise energisch den Kampf gegen diese Terrortruppe aufgenommen. Die Luftangriffe auf den IS können diese Terroristen jedoch nicht vertreiben. Den entscheidenden Kampf führt in Syrien Präsident Assad, den wir durch unsere Luftwaffe effektiv unterstützen. Ohne den Kampf der syrischen Armee mit der Unterstützung durch unsere Luftwaffe, wäre Damaskus längst in der Hand des IS und anderer Islam- Terroristen wie der Al Nusra Front.
Kandidatin Hillary Clinton würde als Präsidentin diese gefährliche Politik der Konfliktschaffung und Konflikteskalierung fortsetzen. Es gibt daher keinen Grund, eine Präsidentschaft dieser Dame mit irgendwelchen Hoffnungen auf Konfliktlösungen zu verbinden.
Mehr noch, Hillary Clinton wirft uns und der VR China vor, die Menschenrechte nicht zu achten. Lächerlich angesichts der Tatsache, wie wenig den USA die Menschenrechte beispielweise in Syrien und dem Irak wert sind.

Und was versprechen Sie sich von Donald Trump?

Donald Trump hat nicht nur mir gegenüber Respekt bezeugt, sondern will persönlich mit den Nordkoreanern reden, so wie seinerzeit Nixon mit der Regierung der VR China, statt immer neue Sanktionen zu verhängen. Das wird erheblich zum Abbau der Spannungen in Korea beitragen..
Trump will auch die Nato schwächen, das dürfte sich positiv auf eine Deeskalierung in Osteuropa auswirken, wo die NATO mittlerweile im Rotationsverfahren Truppen an der Grenze zu Russland stationiert. Ein klarer Verstoss gegen getroffene Vereinbarungen. Gleiches gilt für die Auseinandersetzungen mit China im südchinesischen Meer.
Und er wird nicht zögern, mit uns zusammen zügig dem IS den Garaus zu bereiten, so wie seinerzeit die Alliierten mit Hitler.
Aus diesem Grunde habe ich unseren Regierungshackern den Auftrag gegeben, belastendes Material gegen Hillary Clinton zusammenzusuchen, und die sind auch prompt fündig geworden. Dieses Material werden wir dosiert freigeben.
Die Heuchelei, für welche diese Dame steht, werden wir offenlegen, das berechtigte Misstrauen vieler Amerikaner über ihre Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Vertrauenswürdigkeit werden wir schüren.

Nun heisst es in einer Deutschen Zeitung heute: Donald Duck würde Donald Trump wählen.

Das ist insoweit zutreffend, als Donald Duck stellvertretend für die hart arbeitende Mittelschicht in den USA steht, die Jobverlust und sozialen Abstieg fürchtet. Der in Dukaten schwimmende Dagobert Duck, der für den Wallstreet-Kapitalisten schlechthin steht, würde selbstverständlich Hillary Clinton wählen.

Könnten Sie sich eine Männerfreundschaft mit Donald Trump vorstellen, ähnlich wie mit dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder?

Nein, Donald Trump ist für uns nur das kleinere Übel. Taktische Bündnisse: ja – aber eine echte Freundschaft mit diesem Herrn kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

Spassibo, vielen Dank für dieses Interview

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SATIRE

Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Bundespressekonferenz: Wir schaffen es – die falsche Sicherheit

Dr. Alexander von Paleske —– 28.7. 2016 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Abend Deutschland,

gerade nach der stressigen Bundespressekonferenz wo ich viele Sprechblasen losliess, ich mich vorwiegend in den Gefilden des Vagen aufhielt, und für die ich auch noch meinen hochverdienten Urlaub unterbrechen musste, habe ich mich nun aber entschlossen, Deutschland reinen Wein einzuschenken, gemäss dem von Willy Brandt seinerzeit verkündeten Motto:

Der Deutsche Bundeskanzler hat die Pflicht, dem Deutschen Volk die Wahrheit zu sagen“.


Ich am 28.7. 2016 …..sage jetzt die Wahrheit.
Screenshot: Dr. v. Paleske

Dazu habe ich 7 Punkte für ein Regierungsprogramm nach den Terrorattacken zusammengestellt, die ich hier vorstellen möchte:

1. Sicherheit vorzugaukeln ist die erste Politikerpflicht.
Wie ich heute auf der Bundespressekonferenz ausführte:

Schlimm ist die allgemeine Verunsicherung. Deshalb muss der Staat seiner Aufgabe gerecht werden, das weitestgehende Vertrauen wieder herzustellen. Und daran arbeiten wir.“

2. Zunächst einmal schaffen wir Sicherheit durch Statistik: Die Wahrscheinlichkeit in Deutschland durch einen Terrorangriff getötet oder verletzt zu werden liegt bei 1 : 10 Millionen und ist damit ungleich geringer, als bei einem Verkehrsunfall getötet oder verletzt zu werden. Diese Statistik werden wir durch Flugblätter an alle Haushalte verbreiten.

3. Wir schaffen Sicherheit durch Aufstellung einer Reservearmee, eine sogenannte Territorialarmee, der Nationalgarde in den USA vergleichbar, die mit Maschinengewehren und Panzerfahrzeugen aufmarschieren kann, wenn es zu einem grösseren Terrorangriff kommen sollte, den ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings für extrem unwahrscheinlich halte.
Um die Bevölkerung zu beruhigen, lassen wir diese Kampfverbände an Brennpunkten regelmässig aufmarschieren, um der Bevölkerung zu suggerieren

„ wir sind bereit, komme was da wolle“.

4. Wir kündigen ausserdem den verfassungswidrigen Einsatz der Bundeswehr im Innern an, dafür scheint mir jetzt der geeignete Zeitpunkt gekommen zu sein.

5. Wir festigen die Freundschaft mit dem Türken Erdogan, ganz gleichgültig was der da im Innern mit seinen Widersachern anstellt: ob Folter und Terror, ob legal oder illegal: für uns ist das sch…..egal. Hauptsache: Erdogan hält sich an die mit uns abgeschlossenen Verträge, und hält uns weitere Flüchtlinge vom Leibe.

6. Wir demonstrieren Stärke, indem wir wahrheitswidrig behaupten, wir würden an unserer bisherigen Politik „Wir schaffen das“ festhalten, während wir in Wahrheit diese Politik natürlich längst auf den politischen Müllhaufen geworfen haben. Die Bevölkerung will kein Wanken sehen, und wir müssen deshalb den falschen Eindruck vermitteln:

Landesmutti Merkel führt uns mit sicherer Hand auch durch die finsterste Nacht.

Insofern ist das, was ich heute auf der Bundespressekonferenz sagte:

„Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe – und dies ist eine historische Bewährungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung – gerecht zu werden. Wir schaffen das.“

nichts als kalter Kaffee.

7. Wir behaupten wahrheitswidrig, wir könnten ein Frühwarnsystem etablieren, obgleich kein Geheimdienst dieser Welt je ein derartiges Frühwarnsystem je mit Erfolg aufgebaut hat, und es ohnehin unmöglich ist, diese Hundertschaften von potentiellen Terroristen lückenlos zu überwachen.
Aber Frühwarnsystem klingt gut, kommt ja aus der Luftabwehr und ist ein weiterer Baustein unserer vertrauensbildenden Massnahmen, an denen wir arbeiten.

Gute Nacht Deutschinnen und Deutsche
Schlaft gut

Eure Angela Merkel
Bundeskanzlerin


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SATIRE

Hamburger Bordellbesitzer fordert: „Naked Attraction“-Kuppelshow für moderne aufgeklärte Menschen, muss auch nach Deutschland kommen

Dr. Alexander von Paleske —- 27.7. 2016 ——-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Otto Anschaffer
Grosse Freiheit 6
Hamburg St. Pauli

An
Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
– Programmdirektor –
Mainz 500

Sehr geehrter Herr Programm-Direktor,
Darf ich mich zunächst vorstellen: mein Name ist Otto Anschaffer und ich bin Besitzer mehrerer Etablissements im Hamburger Rotlichtviertel.

Im Grossbritannien gibt es jetzt eine neue Show, die unbedingt auch nach Deutschland kommen muss. Im Vereinigten Königreich erzielt sie bereits Zuschauerrekorde.

Über seriösen Kanal

Sie wird nicht etwa über einen Schmuddelkanal ausgestrahlt, sondern im Channel 4 des britischen öffentlichen Fernsehens. Es handelt sich um die Nackt-Dating-Kuppelshow Naked attraction. Die Dating Bewerber treten nackt vor die Kamera.


Bewerberin in der 1. Show

Einer aus sechs
Die Kupplungs-Bewerberin darf nach Begutachtung dann einen aus sechs Nackedeis auswählen.

Diese Dating-Show lässt keine Fragen mehr offen, und beantwortet insbesondere die für viele Zuschauer brennende Frage, die sich viele bei den bisherigen Dating-Shows – und nicht nur dort – stellt: Was hat er Kandidat oder die Kandidatin unter ihrem Fummel anzubieten.

Die Kuppelage fängt also dort an, wo die übrigen Dating Shows aufhören, und verhindert so, dass ein Bewerber bzw. eine Bewerberin die „Katze im Sack“ einkauft, und dann später enttäuscht feststellt, dass die Körper-und Gliedermaße nicht den Wunschvorstellungen entsprechen.

So machen wir es in unseren Bordellen ja auch, wo die Damen nackt im Kontaktraum sich anbieten und die Herren dann auswählen können – gegen Entrichtung eines kleinen Obulus.

Weg mit der Phantasie
Das Fernsehen, im Zeitalter der Reality-Shows, das ist völlig klar, darf nichts mehr der Phantasie der Zuschauer überlassen. Und diese Lagerfeuer-Shows wie die Schweinespermien-Schluckerei und Kakerlaken-Fresserei im Dschungelcamp, das ist mittlerweile todlangweilig, nachdem das gesamte Ekelprogramm abgearbeitet wurde.
Gleiches gilt für „Bauer sucht Frau“

Wie beim Metzger
In den Kuppel-Shows muss konsequenterweise die nackte Realität präsentiert werden, wie beim Metzger das Fleisch: Ohne Zutaten, und ohne Verpackung.

So zeigt die Kamera im britischen Fernsehen erfreulicherweise den Intimbereich im Detail, alles muss ans Licht gezerrt, und zum Gaudi des Publikum serviert werden.

Die Kandidatin kann dann entscheiden, wer ihr nach genauer Inspektion am besten zusagt, wobei sich Tattoos an delikaten Stellen sicherlich positiv auswirken.

Sie selbst hat sich ebenfalls zu entblättern, allerdings erst nachdem sie ihre Wahl getroffen hat.

Nicht mehr wisch und weg
In Zukunft also nicht mehr dieses Wisch und Weg-Tindern, sondern gleich im ersten Anlauf die Vollinspektion.

Charlotte Roche muss es machen
Ich bin er Meinung, dass Charlotte Roche, Verfasserin nobelpreisverdächtiger Literatur, die geeignete Fernsehdame wäre, um durch die Sendung zu führen, wenn diese hoffentlich bald nach Deutschland kommt.

Gleichzeitig werden wir dem Fernsehen Werbespots anbieten, in denen die Vorzüge unserer Etablissement angepriesen werden. Unsere Freudenhäuser sind ja die logische Fortsetzung dieser Show.

Herzliche Grüsse von (Freuden)Haus zu Haus

Ihr

Otto Anschaffer

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Krieg

Afghanistan, der Westen und das Leiden der Zivilbevölkerung

Dr. Alexander von Paleske —– 24.7. 2016 —


Der gestrige Anschlag mit 80 Toten und über 200 Verletzten in Kabul durch die islamistische Terrororganisation IS auf eine friedliche Demonstration der Hazara, .einer schiitischen Minderheit mit mongolischen Wurzeln, wirft erneut ein grelles Schlaglicht darauf, was der Westen mit seinem Einmarsch in Afghanistan letztlich dort angerichtet hat:


Demonstration der Hazara am 23.7. 2016

– Unvorstellbares Leid unter der Zivilbevölkerung: mehr als 11.000 Tote und Verletzte allein im Jahre 2015.

– Die Hälfte des Zivilbevölkerung Afghanistans lebt unterhalb der Armutsgrenze – und dies trotz der seit 2001 direkt und indirekt in das Land geflossenen rund 1 Billion US-Dollar, zum ganz überwiegenden Teil in den Krieg gepumpt, und die Taschen korrupter Politiker gefüllt.

Ein Krieg der – trotz der immensen verschwendeten Mittel, die ausgereicht hätten, um gleich mehrere Länder der Dritten Welt über die Armutsgrenze zu hieven – nicht zu gewinnen ist. Im Gegenteil: Mehr und mehr Gebiete Afghanistans, insbesondere im Süden, fallen unter die Kontrolle der Taliban.
Dazu noch:

– Korruption unvorstellbaren Ausmasses seitens der afghanischen Regierung.

– Vordringen seitens der Terrororganisation IS, der versucht, mit grosser Brutalität die Taliban noch zu überholen.

Interne Flüchtlinge
Starten wir mit der Zivilbevölkerung: Dank des Krieges sind seit 2001 rund 1,2 Millionen Menschen zu internen Flüchtlingen ohne Einkommensgrundlage geworden, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres allein waren es 118.000, und seit dem Jahre 2012 hat sich die Zahl der internen Flüchtlinge glatt verdoppelt.

Ein Zeichen für die Zunahme des brutalen Kriegsgeschehens in allen Provinzen nach dem Abzug der Alliierten.
Die Ernährungslage dieser internen Flüchtlinge ist miserabel. Viele leiden an Unterernährung.

Nur ein Fünftel der von der UN angeforderten Hilfe in Höhe von 393 Millionen US Dollar ist bisher zugesagt worden, nachdem das vom Krieg geschundene Land weitgehend aus den Weltnachrichten verschwunden ist.

Gesundheitswesen in der Notaufnahme
Das Gesundheitswesen ist ebenfalls völlig unzureichend und wird notdürftig mit Hilfe von Nichtregierungsorganisation wie Ärzte ohne Grenzen aufrecht erhalten, die zudem auch noch Angriffen seitens alliierter und afghanischer Truppen wie im Falle Kunduz ausgesetzt sind.
Letztes Jahr allein leisteten Mitarbeiter von MSF Geburtshilfe bei 69.500 Entbindungen.

Noch nicht alles
Die Schreckensbilanz ist jedoch noch nicht vollständig:

– 2,6 Millionen Afghanen sind aus dem Lande geflohen, mit einer grossen Zahl weiterer Flüchtlinge in Richtung Europa muss gerechnet werden.

– Eines von 10 Kindern schafft es nicht bis zum 5. Lebensjahr.

– Weniger als die Hälfte der Kinder besucht eine Schule.

– die Analphabetenrate liegt bei rund 70%.

– Im Human Development Index liegt das Land auf Platz 171 von 188 Staaten.

Ende nur mit Schrecken
Der Krieg muss beendet werden, und zwar durch Verhandlungen mit den Taliban, und das so schnell wie möglich. Dass dabei nichts, aber auch gar nichts von den ursprünglichen Kriegszielen der Alliierten erreicht werden kann, ist mittlerweile völlig belanglos.

Ein Ende mit Schrecken ist allemal besser als ein Schrecken ohne Ende, wie seinerzeit auch im Vietnamkrieg.

Ansonsten IS
Jede weitere Verzögerung ermöglicht die weitere Ausbreitung der menschenverachtenden IS-Terroristen, und wird darüber hinaus den Krieg auch noch in die nördlich angrenzenden, mehrheitlich islamischen Nachbarländer der ehemaligen UdSSR tragen

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Krieg

Nach Nizza: der nächste Anschlag liess nicht auf sich warten, mit weiteren muss gerechnet werden

Dr. Alexander von Paleske —– 18.7. 2016 —— Ein Prophet brauchte man nicht zu sein, um vorauszusagen, dass der brutale Anschlag in Nizza nicht der letzte seiner Art sein würde: Heute unternahm ein Islamist in Kasachstan einen Terrorangriff, wiederum mit einem Fahrzeug, und tötete mehrere Personen. .

Tägliche Anschläge – kaum der Rede wert
Von den unzähligen fast täglichen Anschlägen der Islam-Terroristen in Bagdad mit jeweils Dutzenden von Toten nimmt in Europa leider kaum noch jemand Notiz.

Auch bedurfte es keiner Prophetie, dass die Geheimdienste nicht in der Lage sein würden, individuell radikalisierte Islam-Terroristen in der westlichen Welt rechtzeitig zu erkennen, und so derartige Anschläge zu verhindern.

Teil des täglichen Lebens
Derartige Attentate werden leider zum Leben – nicht nur wie bisher in Bagdad, sondern auch in der westlichen Welt – in Zukunft gehören.

Die Verantwortung dafür tragen zum nicht geringen Teil westliche Regierungen mit ihrer aberwitzigen Politik: Vom Einmarsch in den Irak 2003, über die Beseitigung Gaddafis in Libyen, bis zum Versuch des Sturzes Assads in Syrien.

In zwei Aspekten unterscheiden sich diese Islam-Terroristen von den herkömmlichen Terroristen mit denen wir es bisher zu tun hatten:

– Sie wollen den Anschlag nicht überleben, weil sie sonst ja nicht als Märtyrer den Eingang in das Himmelreich finden können, wo Jungfrauen im Dutzend angeblich auf sie warten.

– Sie richten sich mit ihren Attentaten vornehmlich nicht etwa gegen Einrichtungen des verhassten Staates der Ungläubigen, sondern gegen unbeteiligte Zivilisten, auch wenn darunter moslemische Glaubensbrüder sind.

Maximaler Terror

Es geht ihnen um maximale Zahlen von Todesopfern, um Angst und Schrecken zu verbreiten, gleichzeitig Stärke zu suggerieren, die wiederum andere Islamisten motivieren soll, es ihnen gleichzutun, bzw. sich aufzumachen in Richtung Syrien und Irak, um dort die Feinde des Kalifats, des Gottesstaates, zu bekämpfen.

Die staatliche Ordnung westlicher Prägung wird als unreligiös abgelehnt, eine Integration ist unter diesen Umständen ausgeschlossen. Das gilt im übrigen nicht nur für gewaltbereite Islamisten, sondern auch für nicht gewaltbereite radikale Moslems.

Mehr Konflikte statt weniger

Angesichts dieser Terrorlage dürfte man erwarten, dass alle Kräfte weltweit gebündelt würden und werden, um diesen Todesbringern das Handwerk zu legen.

Davon kann jedoch keine Rede sein.

Der Nachschub an Menschen aus westlichen Ländern in den IS „Gottesstaat“ über die Türkei wurde nicht wirksam unterbunden. Die türkische Regierung hat in den vergangenen Jahren diese Terrorbanden auf seinem Staatsgebiet als Transithelfer gewähren lassen, solange sie gegen die syrische Regierung unter Assad kämpften, fei nach dem Motto: Meines Feindes Feinde sind meine Freunde.

Stattdessen konzentrierte sich Präsident Erdogan darauf,, die kurdische Minderheit anzugreifen, den Waffenstillstand aufzukündigen, und die Opposition im eigenen Lande zu verfolgen: sie entweder einzusperren oder ins Exil zu treiben. Und nach dem fehlgeschlagenen Putsch die Massenverhaftungen – welche Gelegenheit könnte günstiger sein.

Tolerierung heuchlerischer Politik
Gleichwohl hat der Westen diese heuchlerische Politik der türkischen Regierung nicht scharf angegriffen, sondern die Türkei als NATO-Brudernation behandelt: die Bundesregierung schickte Patriot-Abwehrsysteme zum Schutz gegen angeblich drohende Angriffe der syrischen Regierung dorthin, und benutzt jetzt türkische Militärbasen für Aufklarungsflüge über Syrien.

Feind Nr. 1: Assad
Die syrische Assad-Regierung wurde vom Westen 2012 zum Feind Nr.1 erklärt, die so schnell wie möglich davongejagt werden müssse, Verhandlungen mit dem syrischen Verbündeten Russland zur friedlichen Lösung des Konflikts abgelehnt, die Gefahr durch Terrorislamisten heruntergespielt.

Die USA, im Verein mit Saudi-Arabien und Katar, lieferten Waffen im Wert von mehreren Hundert Millionen US Dollar über die Türkei an die angeblich gemässigten syrischen Oppositionsgruppen.
Diese Waffen landeten aber schliesslich bei Terrorislamisten vom Schlage der Al Nusra und dem islamischen Staat (IS).

Nichts gelernt
In Libyen wurde ein Diktator und entschiedener Feind der Islamisten namens Gaddafi mit Hilfe Frankreichs, Grossbritanniens und der USA verjagt, schliesslich getötet, und damit Raum geschaffen für die Ausbreitung von Islamisten dort. Libyen degenerierte zu einem „failed state“,

In Afghanistan ist der Feldzug afghanischer Truppen, die Afghanisierung des Krieges gegen die Taliban, bisher gescheitert, nun sollen die US-Truppen nicht nur nicht vollständig abgezogen, sondern sogar wieder aufgestockt werden.

Die in den Afghanistan-Krieg gepumpten rund 1 Billion (!!!) US Dollar, soweit sie nicht in den Taschen korrupter afghanischer Politiker verschwanden, haben die Taliban bestenfalls nur mässig geschwächt, aber immerhin so weit, dass jetzt auch der Islamische Staat (IS) sich dort ausbreiten kann.

Auch noch Ukraine
Als wenn dies der Konflikte noch nicht genug wäre, kam nun der Ukraine Konflikt hinzu, ein Konflikt der sich im Anfangsstadium durch Verhandlungen mit Russland hätte lösen lassen.

Stattdessen betrieb die EU eine Expansionspolitik, die längerfristig die vollständige Einbindung nicht nur der Ukraine sondern auch Georgiens und Moldawiens vorsah, was der verstorbene Helmut Schmidt seinerzeit zutreffend schon als Unfug bezeichnete.

Mittlerweile versinkt die Ukraine in Korruption, der Krieg im Osten geht weiter, die Krim ist verloren, das Land hängt finanziell am Tropf von EU und IWF, und die einstigen Maidan-Aktivisten sind bitter enttäuscht.

Wer das als einen Erfolg feiert, wie leider auch die Grünen, die zudem den sinnlosen und blutigen Afghanistan-Feldzug immer wieder abgenickt haben, der muss den politischen Verstand verloren haben. Statt kritisch die aussenpolitischen Fehler aufzuarbeiten, streiten sie darüber, mit wem sie in Zukunft koalieren wollen: Kretschmann gegen Trittin statt inhaltlicher Auseinandersetzung.

Nato-Expansion
Die NATO breitete sich nach Osten aus. Selbst in Georgien tauchten NATO-Militärs auf. Nato Truppen marschierten manövermässig in Ostländern mit der Feindlage: „Russland greift an“, was nur die Spannungen mit Russland erhöhte und eine neue Aufrüstungsspirale auf beiden Seiten in Gang zu setzen droht.

Statt den IS mit aller Entschiedenheit zu bekämpfen, werden neue Konflikte kreiert, bzw. alte Konflikte angeheizt.

Nicht zu vergessen: Jetzt will die EU auch noch die Mittel zur Unterstützung der Eingreiftruppe der Afrikanischen Union ( AU), die in Somalia gegen die dortigen Islamterroristen namens Al Shabab kämpft, kürzen..

Die politischen Torheiten westlicher Politiker, insbesondere auch Angela Merkels, kannten und kennen offenbar keine Grenzen.


NACHTRAG 19.7.2016 03.30 Uhr

Die Terrorattacke im Zug nahe Würzburg war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels noch nicht bekannt.

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