SATIRE

Ex Ministerpräsident Kurt Beck an die SPD: Geld, davon kann man nie genug haben

Dr. Alexander von Paleske —- 11.10. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Kurt Beck
Chef der Friedrich Ebert Stiftung
Ex Ministerpräsident von Rheinland Pfalz
Gut dotierter Berater von Boehringer Ingelheim
Pensionärsstrasse 1
Mainz

Rundschreiben an SPD-Genossinnen und Genossen

Verteiler: Alle SPD Gliederungen bis zur Ortsvereinsebene

Nachrichtlich an:

1. Hans Eichel, Ex Ministerpräsident Hessens und Ex Bundesfinanzminister
Strasse der unterbezahlten Pensionäre 1,
Berlin

2 . Bischof Franz Peter Tebartz van Elst,
Bischöfliches Verschwendungsnest
Abt. Potz Protz
Schwarzer Schafsberg 1
Limburg/Lahn

Liebe Genossinnen und Genossen nah und fern.

heute hat die unverschämte Presse, die mir schon während meiner Zeit als (erfolgloser) SPD- Bundesvorsitzender zugesetzt hatte, versucht, mich wieder an den Pranger zu stellen.

Lukrative Arbeit
Der Hintergrund ist meine lukrative Arbeitsaufnahme bei der Pharmafirma Boehringer Ingelheim, um meine kleine Staatspension ein wenig aufzupäppeln.


Kurt Beck …..Pension ein wenig aufbessern.

Nach der langen und sehr anstrengenden Tätigkeit als Politiker stünde mir ja nun wirklich eine hohe Pensionszahlung zu, aber das Gegenteil ist leider der Fall.

Der Fall Eichel
Hans Eichel, der bis vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gezogen war, um seine Pension von lächerlichen 8200 Euro monatlich auf 14.550 Euro aufzubessern, hat dort leider kein Recht bekommen, und ist jetzt im Alter auch noch gezwungen, fast hartzmässig sich in Bescheidenheit zu üben.

Gerade dieses Beispiel hat mich abgeschreckt, und deshalb bin ich jetzt auch den Gasprom-Schröder- und Klinkenputzer-J.Fischer-Weg gegangen: als Lobbyist in die Industrie.

Meine Pfunde
Ich konnte bei den Vertragsverhandlungen mit den Boehringer-Leuten mit den Pfunden meiner Netzwerkbeziehungen ein wenig wuchern, wenn auch das Multimillionen-Euro-Debakel mit dem Nürburgring meiner Reputation, und damit einer hoch-lukrativen Besoldung, ein wenig im Wege stand.

Ausserdem bin ich ja auch noch Geschäftsführer der Friedrich Ebert Stiftung, von der ich eine „kleine Aufwandentschädigung“ erhalte.

Diese Stiftung wird ja grösstenteils mit Steuergeldern alimentiert, weil sie eine ausserordentlich segensreiche Aufklärungsarbeit, sowohl hier in Deutschland als auch im Ausland, leistet.

Zwei Fliegen mit einer Klappe
Da haben die Boehringer-Ingelheim-Leute sich und ich mir gesagt: wenn ich in der weiten Welt unterwegs bin, um bei den Niederlassungen der Ebert Stiftung nach dem Rechten zu sehen, dann kann ich ja auch gleichzeitig ein paar Prospekte für die Boehringer Firma mitnehmen, und dort verteilen.

Vielleicht auch noch den einen oder anderen Fototermin bei deren Kunden wahrnehmen.

Ich kann da überhaupt keinen Interessenkonflikt erkennen. Die erbärmliche christ-demokratische Opposition im Mainzer Landtag versucht daraus auch noch politisches Kapital zu schlagen. Lächerlich.

Die sollten sich vielmehr um das schwarze Limburger Schaf, den Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst kümmern, der nicht warten konnte, bis seine Amtszeit abgelaufen ist, und er dann einen Beraterjob wie ich annimmt, sondern der wollte schon während seiner Amtszeit richtig und pompös auf die Pauke hauen.

Gehört sich nicht
So etwas gehört sich einfach nicht. Aber ich habe natürlich wiederum auch Verständnis für ihn: der hatte mit diesem aufwändigen Lebenswandel , den ich mir ja jetzt auch genehmige, begonnen, als der alte Papst Benedikt noch im Amt war, und nicht dieser neue Franziskus, der immer Bescheidenheit predigt, und damit auch mir „auf die Nuss geht“.


Schwarzes Schaf: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Vielleicht hatte dieser van Elst sich auch ein Beispiel genommen an dem seinerzeitigen Kardinal John Cody von Chicago, der auch einen aufwändigen Lebenswandel führte.

Der hielt sich sogar eine Mätresse namens Helen Dolan Wilson, die er als seine Cousine ausgab und reich mit Kirchengeldern beschenkte, aber klug genug war, dem Vatikan viele US-Dollars zuzuschieben, sodass insbesondere die Herrschaften der Vatikanbank, wie dieser Bischof Paul Casimir Marcinkus, immer und gerne ein gutes Wort für ihn einlegten, wenn die Beschwerdebriefe aus der Diözese Chicago im Vatikan überhand nahmen.


Schwarzes Schaf: John Cody

Dem Cody wäre fast auch ein bescheidener Papst, Johannes Paul I, zum Verhängnis geworden, aber der war nur 33 Tage im Amt, und bei seinem Nachfolger, Johannes Paul II, blieb alles beim alten. Der freute sich vielmehr über die weiter reichlich fliessenden milden Gaben aus Chicago.

Ja, liebe Genossinnen und Genossen, ich freue mich schon auf den lukrativen Herbst meines Lebens, den ich glücklicherweise nicht in Armut verbringen muss.

Mit sozialistischem Gruss
Kurt Beck

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Medizin

Impfstoff gegen Malaria – wirklicher Fortschritt?

Dr. Alexander von Paleske — 9.10. 2013 —- Malaria ist und bleibt eine gefährliche Infektionskrankheit, mit pro Jahr mehr als 219 Millionen Infektionen weltweit, und rund 600.000 Toten (Weltgesundheitsorganisation, WHO 2010).

Die Statistiken der WHO liegen jedoch noch deutlich unter den jüngst von einer Forschergruppe an der Universität von Seattle /USA veröffentlichten Daten: Danach ist die Zahl der Infektionen noch höher, ebenfalls die Todesziffer mit über 1 Million.

Zwischen 60 und 70% der Patienten mit der der schweren Form der Erkrankung sterben daran..

Insbesondere im Afrika südlich der Sahara sind 16-24% der Todesfälle bei Kindern auf Malaria zurückzuführen.


Jede Minute stirbt ein Kind an Malaria

In mehr als 90 Ländern
Malariaerkrankungen sind in über 90 Ländern endemisch, fast ausnahmslos auf der Südhalbkugel, vor allem aber in Afrika südlich der Sahara.


Höchste Todesrate in Afrika

Malaria tropica
Auch der Erreger der gefährlichsten Form der Malaria, der Malaria tropica, die unbehandelt zum Tode führt, wird durch die Anopheles-Mücke übertragen.

Die Gründe für die hohen Todesraten lassen sich wie folgt zusammenfassen:

– Unzureichende Labordiagnostik, insbesondere in ländlichen Gebieten

– Bei Säuglingen und Kleinkindern vergleichsweise höherer Parasitenbefall

– Klinisch-diagnostische Probleme: Zu Beginn der Erkrankung, wenn die Therapie am erfolgreichsten, weil der Parasitenbefall noch gering ist, sind es unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber – bei Kleinkindern ohnehin häufig.

Im weiteren Verlauf kommt es schliesslich zu wiederkehrenden hohen Fieberschüben mit Durchfall und Krämpfen, und als schwere Komplikation die zerebrale Malaria mit Koma und oftmals raschem Tod.

– Späte Behandlung (grosse Entfernung zur Klinik oder Krankenstation, fehlerhafte Diagnose etc)

– Unzureichende Medikamentenversorgung

Medikamente ohne Wirkstoffe, oder unzureichenden Mengen an Wirkstoffen (Scheinmedikamente).

– zunehmende Resistenzentwicklung der Parasiten gegen die herkömmlichen Medikamente.

Letzte Station Artemisinin
Wegen der Resistenzentwicklung sind das Artemisinin und dessen Derivate die derzeit wirksamsten Medikamente und weltweit im Einsatz.

Der in der 60er und 70er Jahren in China entdeckte und weiterentwickelte Wirkstoff galt als die Wunderwaffe gegen die Malaria tropica, nachdem die zunehmende Resistenz der Parasiten zunächst gegen Chloroquin, dann schliesslich auch gegen Chinin und Mefloquin zu Behandlungsproblemen führte.

Die Resistenzentwicklung begann in Südostasien im thai-kambodschanischen Grenzgebiet, breitete sich dann schliesslich auch in Afrika aus.

Ende der Fahnenstange
Mittlerweile gibt es aber die ersten Resistenzen auch gegen Artemisinin und seine Derivate. Das Ende der Fahnenstange wäre erreicht, mit bösen Folgen: ein Ausweichmedikament steht bisher nicht zur Verfügung, und damit ist wohl auch in absehbarer Zeit auch nicht zu rechnen.

Glaxo und sein Impfstoff
Nun kommt eine scheinbar recht positive Nachreicht: Die Firma Glaxo Smith Kline hat erfolgreich einen Impfstoff gegen Malaria entwickelt. Bezeichnung „RTS,S“.

Der Hintergrund ist die stattfindende Stimulierung des Immunsystems nach einer durchgemachten Malariainfektion, die einen – zeitlich begrenzten Schutz – gegen eine Neuinfektion ermöglicht: bei einer Reihe von Exponierten, jedoch längst nicht bei allen.

Dieses Phänomen ist seit langem bekannt und zeigt sich daran, dass immunkompetente Patienten, – deutlich weniger jedoch HIV-Infizierte – nach einer kürzlich durchgemachten Malariainfektion bei der erneuten Exposition nach weniger als zwei Jahren oftmals keine Neuinfektion erleiden, oder aber zumindest einen leichteren Verlauf bei einer Reinfektion haben.

Oder im umgekehrten Fall: wenn nach mehreren Trockenperioden, also Ausbleiben der Regenzeit, in der dann wieder einsetzenden Regenzeit es zu massenhaftem Auftreten von Malaria kommt, weil die Teilimmunität nicht mehr vorhanden ist.

Selbst erlebt
Das habe ich hier im Süden Simbabwes mehrfach erlebt, besonders schlimm war es 1987 – nach mehreren Jahren der Trockenheit.

Ein Impfstoff kann natürlich im besten Fall nicht mehr leisten bezüglich der Aktivierung des Immunsystems, wie eine durchgemachte Infektion. Einen vollwirksamen Schutz, wie bei Impfungen gegen Viruserkrankungen (Hepatitis B, Masern, Mumps etc.)) kann daher von einem Impfstoff gegen Malaria kaum erwartet werden.

Getestet und für wirksam befunden
Das Unternehmen Glaxo hatte den Impfstoff in einem grossangelegten Feldversuch an 15.000 Kindern in Afrika – auf elf Orte in sieben Länder verteilt – eingesetzt , mit folgenden Ergebnissen:
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– der neue Impfstoff erzielte bei Babys im Alter zwischen fünf und 17 Monaten bereits nach dem ersten Einsatz in knapp der Hälfte der Fälle (46%) eine positive Wirkung

– bei Säuglingen im Alter zwischen sechs und zwölf Wochen zeigt sich ebenfalls ein Erfolg – hier lag die Wirksamkeit von „RTS,S“ nach der ersten Impfung immerhin bei 27 Prozent.

Die Dauer des Impfschutzes, also der Wirksamkeit der Impfung – 18 Monate – war keine Überraschung. Praktisch bedeutet das: Nach Ablauf dieser Zeit stünde eine erneute Impfung an.

Fortschritt ja oder nein
Ist dieser neue Impfstoff trotzdem als Fortschritt anzusehen? Der Impfstoff, der offenbar bezogen auf das Immunsystem erstmals eine ähnliche Wirkung hat, wie eine durchgemachte Malariainfektion, ist derr erste nachgewiesenermassen wirksame – begrenzt wirksame. Das ist sicherlich ein – bescheidener – Fortschritt.

Angesichts des Zustands des Gesundheitswesens in den meisten Ländern Afrikas südlich der Sahara ist ein flächendeckender Einsatz jedoch zur Zeit recht unrealistisch.

Einsatzfähig, gerade auch wegen der vielen erforderlichen Nachimpfungen, ist er nur, wenn es sich um ein hochentwickeltes Gesundheitswesen handelt, das sich nicht nur den Impfstoff einmal leisten kann, sondern auch die Folgeimpfungen. Das träfe im südlichen Afrika zur Zeit nur auf Botswana zu.

Touristen und Geschäftsleute
Uns so werden wohl in Zukunft vor allem Touristen und Geschäftsreisende die Nutzniesser eines derartigen Impfstoffes sein, wenn sie in Malaria-Endemiegebiete reisen.

Das Hauptproblem – mit oder ohne Impfstoff – bleibt jedoch: wirksame neue Medikamente gegen die Malaria zu entwickeln, oder gegebenenfalls Substanzen, welche die Resistenzfaktoren gegen Medikamente wie das Chloroquin hemmen.

Dafür gibt es jedoch zur Zeit keinen Anhalt.

Und so dümpeln wir mit der zunehmender Resistenz, auch gegen die Artemisinine und deren Derivate, langsam einer Katastrophe entgegen – mit oder ohne Impfung.

Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Im Profil: Chinesische Pharmazie-Forscherin Tu Youyou

Medikamente ohne Wirkstoffe – ein hochlukratives Geschäft mit tödlichen Folgen
Weltgesundheitsorganisation (WHO) – ein teurer, bisher zahnloser Tiger im Kampf gegen gefälschte Medikamente

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Thilo Sarrazin: Ich bin jetzt als Online-Experte beim FOCUS mit meinen Ideen

Dr. Alexander von Paleske — 6.10. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Dr. Thilo Sarrazin
Deutschlanderneuerungsirrpfad 1
BERLIN

Guten Morgen abschaffungsgefährdete deutsche Volksgemeinschaft,

ich habe einen neuen Job ergattert: Neben den vielen Vortrags-Verpflichtungen, wie der Deutschnationale-Kongress des Jürgen Elsässer auch 2. Konferenz zur Souveränität genannt, und der Arbeit an meinem drtten Buch, Arbeits-Titel:

Mein Europa

worin ich meine politischen Gartenzwerg-Vorstellungen über die Zukunft Europas verbreiten will, bin ich von dem Wochenblatt FOCUS jetzt zum Online- Experten berufen worden.

Grössere Bühne
Das gibt mir naturgemäss eine noch grössere Bühne zur Verbreitung meiner hoch wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Mein jüngster Artikel vom 2.10. 2013 dort lautet:

Warum (Gasprom-)Gerhard Schröder ein grosser Reformator gewesen ist

In diesem Artikel habe ich klargestellt, warum der Genosse Gerhard ein so grossartiger Sozial-Reformatismus-Manager war, der Deutschland, zusammen mit der grünen Kinderschar, 2003 Hartz IV aufs Auge drückte.

Flankenschutz gegeben
Ich darf für mich in Anspruch nehmen, parallel dazu als SPD-Finanzsenator von Berlin folgende ideologischen Flankenhilfen gegeben, bzw. Missstände angeprangert zu haben:

Fettsucht und 24 / 7 Dauerfernsehen, sowie die Faulheit von Unterschichtmitgliedern

– Das Herumschlurfen von vermutlichen Hartz IV-Empfängern tagsüber in schlampigen Trainingsanzügen

– Die Empfehlung, nein, Forderung das Geld von Hartz IV Empfängern zu kürzen, wenn deren Kinder die Hausaufgaben nicht machen, oder die Schule schwänzen

– Zu Recht beklagt, dass viele Hartz IV Empfänger die Wohnungstemperatur, statt am Heizkörper, über das Öffnen und Schliessen der Fenster regeln, und damit die Nebenkosten für die Wohnung schamlos in die Höhe treiben. Ich schlug stattdessen Kalt- statt Warmduschen vor, schon aus Gesundheitsgründen ein sehr vernünftiger Vorschlag.

Nachgewiesen, dass ein Hartz IV-Empfänger den Grundnahrungsbedarf für einen Tag mit 4 Euro und 25 Cent spielend decken kann. Mit den Hartz IV Zahlungen es deshalb ein Leichtes ist, sich als Hartzer vollwertig und gesund zu ernähren. Bei vielen fettsüchtigen Hartz-IV Empfängern sollte ausserdem ein- bis zweimal pro Woche eine Hungerdiät empfohlen werden.

– Dass die sich ausbreitenden Suppenküchen und Tafeln verschwinden müssen, weil sie die materiell völlig ausreichend versorgten Hartzer zur Unselbständigkeit erziehen, und ausserdem Gelder für den Zigaretten- und Alkoholkonsum freisetzen..

Und nun ergänzend:

– Kochkurse für Hartz IV-Bezieher eingerichtet werden sollten, wo diese lernen, richtig Eintopf zu kochen

– Haushaltskurse angeboten werden sollten, wo Hartzer angeleitet werden, den Pfennig, Pardon Cent, viermal herumzudrehen, bevor er ausgegeben wird. Also z.B. bei Kleidersammlungen und Sperrmüll sich zu bedienen, bevor die Gegenstände eingesammelt werden, statt neue Waren zu kaufen, und sich nicht scheuen, auch Mülltonnen nach Verwertbarem zu inspizieren.

Bundesländer korrumpiert
Natürlich konnten diese „Reformen“ nur deshalb von Gasprom-Schröder, Katrin Göring-Eckardt, und Prof. h.c. Joseph Martin (Joschka) Fischer im Jahre 2005 durchgepeitscht werden, weil gleichzeitig Länder und Gemeinden mit Milliarden-Zusagen geködert, oder, wie ich es formulierte, „bestochen“ wurden.

„Die Kombination von Geldgier, Zeitdruck und Unübersichtlichkeit ermöglichte eine Reform, die eigentlich gar nicht zum Sozialstaat Deutschland passt“

schrieb ich in dem hervorragenden FOCUS-Artikel.

Druckentfaltung und Angsterzeugung
Besonders positiv fand ich zweierlei:

– Einmal die Druckentfaltung gegenüber jedem, der seinen Arbeitsplatz verloren hatte. Devise: Weg mit der Arbeitslosenhilfe, stattdessen: Stütze ( früher Sozialhilfe, jetzt Hartz IV oder vornehm verschleiernd ALG II genannt).

– Dann die Massnahmen:

„Zurück auf den Arbeitsmarkt, egal wie“

mit Minijobs, Ein-Euro-Jobs etc.. die zum Dauerzustand wurden und deshalb später im Rentenalter fast jeden zum Hartz IV Empfänger machen werden.

Jeder, der seinen Arbeitsplatz verliert, muss spüren:

„Ich stehe am Abgrund“

und nicht wie früher bei der Arbeitslosenhilfe, die vor dem Abgrund der Sozialhilfe als Zwischendeck eingefügt war.

In guter Gesellschaft
Mit meinen Thesen bezüglich der Ausplünderung der Mittelschicht durch die Unterschicht, die ich erstmals im Dussmann-Keller am 8.4. 2010 anlässlich der Vorstellung des Buches

„Hurra wir dürfen zahlen“

von dieser TAZ Journalistin Ulrike Herrmann geäussert habe, fühle ich mich voll und ganz in diesem neuen Buch des STERN– Reporters Walter Wüllenweber bestätigt:

Die Asozialen

Wüllenweber, der viele Reisen in die Unterwelt, äh, ich meine Unterschicht, unternommen hat, kommt zu dem für mich keineswegs überraschenden Ergebnis, dass nicht nur Gierbanker und Superreiche, sondern gerade auch die Unterschicht mit den an sie geleisteten Transferzahlungen, und ihrer penetranten Leistungsverweigerung, unser Land parasitär ruinieren.

Anders als dieser Wüllenweber habe ich mich aber nicht gescheut, praktikable Vorschläge wie Koch- und Haushaltskurse zu machen, statt nur über Missstände zu lamentieren.

So viel für heute.

Gute Nacht Deutschland!

Thilo Sarrazin
Nimmermüder Deutschland-Abschaffungs-Verhinderungs-Forscher,
Ex Bundesbanker,
Gendatenbanker, Entdecker des Intelligenz-Sarrazin- Gens,
Unterschicht-Heizungskosten-Spar-Consultant,
Hartz IV- Nahrungsmittelspezialist,
Politisch-kaltduschender Pofi-Aufmischer,
Selbsternannter Integrationsfachmann,
Sprecher der Obsthändler- und Kopftuch-Crisis- Group

Thilo Sarrazin: Meine Geisterbahnfahrt mit Peter Scholl-Latour und Eva Herman zum Leipziger Compact-Kongress
Beschwerde eines Pro-Sieben Fans über Raabschlägers Unterschichten-Klamaukshow „Absolute Mehrheit“
Thilo Sarrazin: Deutsche Volksgemeinschaft, nur noch zwei Tage bis zum Buch2-Day
Ursula Sarrazin: Deutschland, jetzt schreibe ich!
Neues vom politischen Schlachtermeister Thilo Sarrazin</b
Mein neues wissenschaftliches Werk steht vor der Veröffentlichung

Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin – Gentest beweist: Ich bin nicht verwandt mit dem Zwickauer Mörder-Trio
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin: Wunderbar diesen Wowereit abgewatscht
Elfriede Schalom an Thilo Sarrazin: Du wunderbarer Spaltpilz
Hurra, ich habe gewonnen und bleibe (in der SPD)
Thilo Sarrazin: Warmwasserduschen und die Bundesbank-Schrottmillionen

SATIRE

Granate-Renate Künast an BuPrä Joachim Gauck: Hervorragende Rede zum 3. Oktober

Dr. Alexander von Paleske — 4.10. 2013 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Granate-Renate Künast
MdB, Obergrüne
Veggie-Day -Promoterin
Reichstagsgebäude
Berlin

Seine Exzellenz
Bundespräsident Joachim Gauck
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Hochverehrter Herr Bundespräsident,
lieber Joachim

ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zu Deiner Rede gestern in Stuttgart anlässlich des Nationalfeiertags „Deutsche Einheit“.

Diese Rede wird sicherlich als eine Deiner ganz grossen Reden Eingang in die Geschichtsbücher Deutschlands und auch Europas finden.

Mich inspiriert
Insbesondere haben die folgenden Worte mir nicht nur besonders gut gefallen, sondern mich für mein zukünftiges politisches Handeln auuserordentlich nachhaltig inspiriert:

„Auf die neue Regierung und den neuen Bundestag kommen große Herausforderungen zu: die neue Verantwortung Deutschlands in einer Welt voller Krisen und Umbrüche.,
Unser Land ist keine Insel. Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, wir könnten verschont bleiben von den politischen und ökonomischen, den ökologischen und militärischen Konflikten, wenn wir uns an deren Lösung nicht beteiligen.“

Im Zusammenhang
Diese in die Zukunft weisenden Ermahnungen müssen natürlich im Zusammenhang mit Deiner Rede vor der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg im Juni vergangenen Jahres, aber auch schon mit Deinen zuvor abgegebenen Stellungnahmen z. B. zum Afghanistan-Feldzug gesehen werden, z.B. mit dieser:

„Um es klar zu sagen, ich finde den Afghanistan Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt. Es ist schon sehr merkwürdig, dass eine politische Richtung, die Jahrzehnte lang den bewaffneten Befreiungskampf in Afrika und anderswo bejubelt hat, nun einen Radikalpazifismus pflegt. Das ist ein taktischer, aber kein ethischer Pazifismus”.

Und in Hamburg hast Du erfreulicherweise vor den Führungsoffizieren der Bundeswehr das noch einmal präzisiert:

„Unsere glücksüchtige Gesellschaft kann es nur schwer ertragen, dass es wieder deutsche Gefallene und Kriegsversehrte gebe und ziehe daher ein Nicht-Wissen-Wollen vor..
Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut, und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben.“


Gauck bei der Bundeswehr —— melde dem Bundespräsidenten: Bundeswehr angetreten zum weltweiten Einsatz

Die Römer fanden dafür die griffige Formulierung:

„Dulce et decorum est pro patria mori“ Süss und ehrenhaft ist es, für das Vaterland zu sterben.

Ganz unsere Linie
Das ist auch voll und ganz unsere grüne Auffassung, wie wir das mit unserem freudigen und wiederholten Abnicken der Bundeswehreinsätze in Serbien, Afghanistan und Mali immer wieder unter Beweis gestellt haben.

Eigentlich könnte man Deine Äusserungen in Stuttgart auch so zusammenfassen:

Am deutschen Wesen muss wieder einmal die Welt genesen

Opfer des „Schweinejournalismus“
Was mich aber in der letzten Woche wieder einmal geärgert hat, ist dieser erbärmliche „Schweinejournalismus“, wie es unser Jürgen Flaschenpfand-Trittin griffig nannte, der uns hochanständigen und aufrechten Menschen in der Politik das Leben schwermacht.

Es fing mit dieser untergürteligen Biografie dieses Mario Frank an, der versucht:

– Dich als schusseligen und amtsmüden Präsidenten zu erniedrigen

– Dich als Ego-Potenzierungs-Freak darzustellen, der deshalb das Bad in der Menge suche.

– Dich als Trittbrettfahrer des Bürgerprotestzugs der „DDR“ zu verunglimpfen, auf den Du erst aufgesprungen seiest, als dieser sich bereits in voller Fahrt befand.

– Dich als jemanden blosszustellen, der das Flirten mit Frauen jeglichen Alters nicht lassen könne, trotz Deines fortgeschrittenen Alters .


„Schweinejournalismus“

Alles Quatsch, Du bist einer der besten Präsidenten, den die Bundesrepublik je hatte, auch wenn im FOCUS-Ranking der Beliebtheit Deutscher Bundespräsidenten Du Dich näher an Heinrich Lübke befindest als an Gustav Heinemann.

Aber ich bin stolz auf uns Grüne, dass wir es waren, die Dich damals vorschlugen – natürlich vor allem auch, um der Merkel eins auszuwischen.

Selbst ein Opfer
Auch ich wurde, wo ich gerade mit aller Kraft das Amt der Bundestagsvizepräsidentin anstrebe, das mir eines Tages eine höhere Pension ermöglicht, wieder das Opfer dieses „Schweinejournalismus“.

Diesmal kam der untergürtelige Angriff von der FAZ, genauer gesagt: von einem Christian Füller,
der diese Pädophilie-Schmierkampagne auch nach den Wahlen gegen uns Grüne glaubt fortsetzen zu müssen.

Dieser Füller hat mit seiner Wühlarbeit einen Dieter Fritz Ullmann ausgegraben, der mittlerweile längst verstorben ist, zu Lebzeiten ständig wegen pädophiler Straftaten mit Kindern unter 10 Jahren strafverfolgt wurde, und öfter mal im Kittchen landete.

Nur weil dieser Ullmann bei der Alternativen Liste (AL) – den Vorgängern der Grünen in Berlin, der ich auch angehörte – in den frühen 80er Jahren nicht nur als mein Parteifreund sich blicken liess, sondern auch mit schrägen pädophilen Parolen versuchte, uns ein pädophil-freundliches Parteiprogramm unterzujubeln, will dieser FAZ-Tintenkuli mir einen Strick daraus drehen.

Natürlich kann ich öffentlich nicht zugeben, dass ich diesen Ullmann sehr gut kannte, der ja bei der AL bekannt war, wie ein bunter Hund. Selbst der Chef-Grüne und seinerzeitige Pflasterstrand-Herausgeber Daniel Cohn-Bendit, damals führendes Mitglied von Joseph Martin (Joschka) Fischers Frankfurter „Wahnsinnigen-Gang“ liess verlauten:

Bald gibt es Krach in Berlin, wenn die Berliner Grünen 10 Prozent gewinnen, kommt Dieter Ullmann ins Berliner Abgeordnetenhaus.

Diese Linie der angeblichen Vergesslichkeit werde ich bis auf weiteres fortsetzen, und hoffe, dass sie meiner Kandidatur zur Vizepräsidentschaft des Bundestages nicht schadet.

Ganz herzliche Grüsse

Granate-Renate Künast

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SATIRE

Grüne Elite: Was interessiert uns der Weltklimarat, was die Massentierhaltung? Wir schwafeln über Schnittmengen und Pöstchenschieberei

Dr. Alexander von Paleske 28.9. 2013 — Folgende E-Mail landete heute in meiner Mailbox:

Hans Grünfink
Interims-Sprecher der Grünen-Fraktion
Berlin

Guten Morgen liebe Grüninnen und Grünlinge,

ich bin der Interims-Sprecher der Grünen nach den Massenrücktritten wegen des Wahldebakels vor einer Woche .

Ökologische Petitessen
Gestern kam das Gutachten des Weltklimarates heraus, das deutlich belegt, wie katastrophal der Klimawandel bereits vorangeschritten ist, und deshalb unverzüglich Massnahmen getroffen werden müssen, um den Ausstoss von CO2 drastisch zu reduzieren, und zwar nicht nur in Deutschland, aber auch dort.

Aber auch zu dem uns Grüne eigentlich am Herzen liegenden Thema, der Zurückdrängung der Massentierhaltung, kam in dieser Woche eine neue Untersuchung heraus, die in der Zeitschrift TEST veröffentlicht wurde, und die belegt, welche katastrophalen Auswirkungen der unumgängliche Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung auf die Resistenzentwicklung von Bakterien hat.

Leider haben die Führungs-Grünen gegenwärtig keine Zeit für solchen ökologischen Kleinkram, denn bei uns läuft zur Zeit die Aktion „Pensionssicherung und Pöstchenschieberei“, die in ihrer Bedeutung – jedenfalls für einige grüne Führungsfiguren – nicht weniger wichtig ist, als Weltklimarat und die Probleme der Massentierhaltung.

Ansturm auf Pöstchen
Ich möchte zunächst erklären, warum ein solcher Ansturm verdienter und nachstrebender Grünlinge und Grüninnen auf die wenigen vakanten Posten stattfindet, der einige Aussenstehende verwirren könnte:

Nach einem langen und aufreibenden Leben in der – und für die – grüne(n) Politik, insbesondere also die sogenannten Gründungsgrünlinge und –grüninnen, steht, nach dem nun bevorstehenden Generationswechsel – die Gruppe 40+ will verständlicherweise auch mal an die Futtertröge – die finanzielle Absicherung der Alt-Grünen für den Herbst des Lebens an.

Finanzielle Absicherung für verdiente Parteiveteranen
Verständlich auch dass diese, um das Gemeinwohl lange so besorgten Grüninnen und Grüne, aus den Bereichen Realo, Fundi, Linke und anderweitige nicht genannte Strömungen, im Alter ihre Häuser nicht mit Ikea-Möbeln einrichten, und am Hungertuche nagen wollen.

Das Beispiel Fischer
Der grösste deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ), unser hochverehrter Joseph Martin (Joschka) Fischer, hat das ja eigentlich hervorragend vorgemacht. Der kann auf der Terrasse seines putzgruppensicheren und geräumigen Haus im Berliner Stadtteil Grunewald jetzt die milde Herbstsonne auf seinen scheingrünen Schädel scheinen, und sich von seiner 5. Ehefrau Minu Barati (36) umsorgen lassen.


Villa Fischer

Aber nicht alle verdienten Grünlinge und Grüninnen können kurz vor dem Abtritt in den Schaukelstuhl noch zum Industrie-Klinkenputzer mutieren. Für diese steht daher eine Pöstchenzuteilung an, wie z.B. der Posten einer Bundestags-Vizepräsidentin. der ihnen bei Erreichen des Rentenalters eine höhere Pension sicherstellt, als sie langjährigen Bundestags-Abgeordneten zusteht.

Keine Lottoverwaltung auf Bundesebene
In den Ländern werden solche verdienten Parteiveteranen gerne in den jeweiligen Landes- Lottoverwaltungen platziert.

SPD-Hans Eichel hat das ja in Hessen vorgemacht, wo sie dann Woche für Woche die glücklichen Lottogewinner begrüssen dürfen.

Leider gibt es keine Lottoverwaltung auf Bundesebene. Aber der Posten der Bundestags-Vizepräsidentin ist ja auch nicht sehr anstrengend, und ausserdem mit vielen erholsamen Reisen ins Ausland verbunden.

Der Posten ist ja jetzt frei, nachdem die berufslose, abgebrochene Theologiestudentin Katrin Göring-Eckardt – trotz des Wahldebakels – nicht kürzer treten will, sondern für den Fraktionsvorsitz der Grünen kandidiert, der sie ihrem angestrebten Ziel, eines Tages Bundespräsidentin zu werden – das präsidiale Gehabe hat sie ja schon hervorragend verinnerlicht – sicherlich näher bringen wird.

Zwei grüne Bewerberinnen für ein Pöstchen
Grüne Bewerber für den Posten der Bundestagsvizepräsidentin sind gleich zwei verdiente Damen: „Eichhörnchen auf Ecstasy“, Claudia Roth, und die gern geifernde Granate- Renate Künast.


Renate Künast…………..Veggie Day in der Bundestagskantine

Die Wahl der Künast hätte den Vorteil, dass dann in der Bundestags-Kantine ein Veggie-Day eingeführt werden könnte, was benachbarten Restaurants, wo Fleischgerichte angeboten werden einigen Zulauf bescheren dürfte.

Grüninnen und Grüne, lasst den Kopf nicht hängen, nach dem Generationswechsel wird alles noch viel besser, noch viel grüner.

Herzlichst
Hans Grünfink

Mehr zu den Grünen
Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Jetzt rede ich Klartext nach dem grünen Wahldebakel
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Grüne Claudia Aufrege-Roth: was für ein Parteitag, was für grüne Aussichten, was für ein herrliches Täuschungsmanöver

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Hans Eichel schreibt an das Bundesverwaltungsgericht: „Pensionserhöhung mehr als gerechtfertigt“

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Joseph Martin (Joschka) Fischer: Hurra, ich bin 65, habe alles erreicht, und bereue nichts
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen

Zur Massentierhaltung (keine Satire)
linkNeue Hiobsbotschaften zur Antibiotika-Resistenz – Massnahmen dagegen nicht in Sicht
linkErgebnisse neuer Studie machen die Abschaffung der Massentierhaltung noch dringlicher
linkDer ARZNEIMITTELBRIEF zur Krise der Antibiotikaresistenz
linkGrossbritannien: Gefahr der Antibiotikaresistenz vergleichbar mit Terrorismusgefahr und Gefahr der Klimaveränderung

SATIRE

Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Jetzt rede ich Klartext nach dem grünen Wahldebakel

Dr. Alexander von Paleske ——- 23.9- 2013 —— Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Jürgen Flaschenpfand-Trittin
MdB, Bilderberger, Obergrüner
Reichstagsgebäude
Berlin

Liebe Grüninnen und Grüne,

beginnen möchte ich heute mit einem Zitat des ehemaligen Grossen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas, Mao:

„Es kommt darauf an, Niederlagen in Siege zu verwandeln“.

Genau das werden wir Grüne jetzt tun.


Viele jetzt geplatzte grüne Träume und Luftballons – aber wir verwandeln Niederlagen in Siege.

Dabei kommt es keineswegs auf irgendwelches inhaltliches Bla Bla an, sondern nur darauf: Wie kommen wir am besten an die Futtertröge: kurz- oder mittelfristig.

Nicht täuschen lassen
Lasst Euch nicht täuschen: das Bild, was jetzt in den Medien verbreitet wird, wo wir, ich meine die berufslose Katrin Göring-Eckardt, unser „Eichhörnchen auf Ecstasy“, Claudia Roth, Lufthansa-Meilen Spezialist Cem Özdemir und ich eher wie begossene Pudel dastehen, gibt unsere mentale Verfassung keineswegs korrekt wieder.


………wie begossene Pudel

Zwar Suppenhuhn, aber attraktiv
Natürlich hätten wir lieber 15% gehabt, aber auch als „gerupftes Suppenhuhn“ sind wir durchaus attraktiv für die verzweifelt nach einem Koalitionspartner suchende Wahlgewinnerin aber nicht –siegerin Mutti Merkel. Und das bedeutet: MINISTERPOSTEN auch für uns Grüne.

Mehr noch: für unsere Katrin (KGE) , die ja langfristig vorhat, die erste Bundespräsidentin zu werden, einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg.

Kein Direktverkauf möglich
Natürlich können wir das unserer Basis so direkt nicht verkaufen, sondern denen gegenüber müssen wir in Büsserhaltung nach diesem Wahlergebnis uns präsentieren: erst einmal zurücktreten, (aber nicht für immer), Abbitte tun und dann die Zukunft schwarz-grün malen.

Die Zukunft heisst Schwarz-Grün
Wir wollen die schwarz-grüne Koalition, wie unsere Katrin dies hier auf diesem Blog bereits lange vor der Wahl angekündigt hatte:
:
„Im Bundestagswahlkampf werden wir als Frontkämpfer, also mein Flaschenpfand-Bilderberg-Jürgen und ich, die Wähler über unsere wahren Ziele natürlich täuschen, und etwas von „Rot-Grün“ faseln.
„Grün-Rot oder Merkel“ heisst unser total irreführender Wahlspruch.

Gemeinsam mit Flaschenpfand-Jürgen werde ich auf die Merkel verbal eindreschen. Nach der Wahl heisst es dann staatstragend: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Wir tauschen einfach das „oder“ in ein „und“, schwupps heisst es dann „Grün und Merkel“, und schon steht die Koalition mit der CDU/CSU.“

In dieser Koalition werden wir dann voll die Rolle der FDP übernehmen, und der CDU eine Kröte nach der anderen zu schlucken geben. Dann wird irgendwann klarwerden, wer hier Kellner und wer Küchenjunge, äh, ich meine Küchenfrau ist. Allerdings werden wir die Dummheiten der FDP nicht nachmachen, sondern uns scheinradikal gebärden.

Die abstossende Alternative, im Bundestag immer nur als zweite Oppositionspartei auf die Pauke zu hauen, bringt gar nichts.

Wir werden vielmehr herausstellen, dass wir die „FDP 2017″ sind, sodass die bisherigen FDP-Wähler zu uns ins Scharen überlaufen.

Die AFD, jene Partei, deren Parteiprogramm sich auf weniger als einer Seite, ja, in nahezu einem Satz zusammenfassen lässt : Weg mit dem Euro“, hat nicht nur ein Ein-Satz-Parteiprogramm, sondern ist auch eine politische Eintagsfliege.

Nach der Entsorgung ist vor der Koalition
Nachdem wir ohnehin weitestgehend unsere einstigen Forderungen und Zukunftsträume im Laufe der Zeit entsorgt haben, gewinnen wir ständig an Attraktivität für die Schwarzen.Gut so!

Das Geschrei der „Schweinejournalisten“ nach der Wahl, wir müssten uns neu erfinden, ist lächerlich, denn das haben wir mit dem Überbordwerfen von linkem und friedenspolitischem Ballast längst getan.

Unser Plan bleibt im übrigen weiter, die SPD zu beerben, indem wir diese Partei als völlig überlebt darstellen, deren letzter Sargnagel dieser Vortragskassierer namens Peer St. war.

Grünlinge und Grüninnen, es sieht gar nicht so schlecht aus. Das jetzige Wahlergebnis wird uns nur noch stärker machen.

Unsere Taktik
Als Taktik schlage ich vor, es so wie seinerzeit unser Chefopportunist Joseph Martin (Joschka) Fischer Anfang der 80er Jahre mit seiner Wahnsinns-Gang in Hessen zu machen: langsam die grüne Basis an den Gedanken einer Koalition – damals mit der SPD – zu gewöhnen. Also erst Tolerierung und schliesslich dann ran an die Futtertröge. Vorher noch mit seinen Wahnsinnigen alle innerparteilichen Widersacher totsabbeln, oder notfalls auch mal körperlich bedrohen.


....totsabbeln, notfalls körperlich bedrohen

Natürlich kann ich im ersten Anlauf noch nicht meine mir massgescheiderte Position als Finanzminister einnehmen, aber der Schäuble wird auch irgendwann amtsmüde, und der stehe ich mit der ganzen Vitalität eines Bilderbergers bereit, zuzulangen.
Grüninnen und Grüne, die Zukunft ist licht und schwarz-grün.

Herzlichst
Euer Kämpe
Jürgen Flaschenpfand-Trittin, MdB

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Medizin

Neue Hiobsbotschaften zur Antibiotika-Resistenz – Massnahmen dagegen nicht in Sicht

Dr. Alexander von Paleske —– 20.9. 2013 —– Vier neue Schreckensnachrichten zur Antibiotikaresistenz erreichten in den letzten Tagen die Öffentlichkeit:

1. Die Bundesregierung liess auf Anfrage verlauten: Der Anteil an Klinik-Keimen in Deutschland, die gegen alle Antibiotika resistent sind, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

2. In der Uniklinik Düsseldorf verseuchten Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) eine chirurgische Station und eine internistische Intensivstation.

3. Das US-Center for Disease Control and Prevention (CDC) schlug Alarm, weil mittlerweile in den USA rund 23.000 Patienten pro Jahr an Infektionen mit multiresistenten Keimen versterben.

4. Die Forscherin Joan Casey von der Johns Hopkins Universität schlug Alarm, weil ihre Arbeitsgruppe in der Nähe von Schweinemastbetrieben eine deutlich erhöhte Zahl von Haut und Weichteilinfektionen mit multiresistenten (Methicillin resistenten) Staphylokokken (MRSA) fand, ganz offensichtlich das Ergebnis des Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast.

Bundesregierung zur Antibiotikaresistenz
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU):
„Der Anteil an Klinik-Keimen, die gegen alle Antibiotika wenig oder gar nicht empfindlich sind, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Daten, die das belegen, stammen aus einem Kontrollprojekt zu Antibiotika-Resistenzen, bei dem Kliniken ihre einschlägigen Ergebnisse mitteilten.

Bei 17 Millionen Krankenhauseinweisungen pro Jahr wird mittlerweile mit 600.000 dort erworbenen Infektionen gerechnet.

Rund 15.000 Patienten sterben daran, oft genug an multiresistenten Keimen.

Keine Überraschung
So ist dann auch die Meldung aus Düsseldorf über den Ausbruch von Infektionen mit Vancomycin-resistenten Enterokokken keine Überraschung..

Gleiches gilt mittlerweile auch für Infektionen mit Clostridium difficile Bakterien, die schwere hämorrhagische Diarrhöen verursachen können. Betroffen sind in der Regel Patienten, die mit Antibiotika vorbehandelt sind, als deren Folge sich die Clostridien im Darm – wegen der durch Antibiotika veränderten Darmflora – ungehindert ausbreiten können.

Vancomycin war lange Zeit das Antibiotikum der (letzten) Wahl – nicht mehr so bei Vancomycin-resitenten Keimen.

Vermeidbar, aber…..
Rund ein Drittel dieser Infektionen wäre durch strikte Hygiene, die mit regelmässigem Händewaschen beginnt, und mit der Isolierung von Keimträgern multiresistenter Keime noch nicht aufhört, vermeidbar.

Das zur Bekämpfung derartiger Infektionen verabschiedete Infektionsschutzgesetz kann jedoch nicht umgesetzt werden, weil es nicht genügend Hygieniker gibt, die entsprechende Leitlinien erarbeiten, und die strikte Umsetzung in den jeweiligen Krankenhäusern überwachen.

Das Gesetz sieht vor, dass in allen Kliniken mit mehr als 400 Betten, mindestens ein Arzt als Krankenhaushygieniker arbeiten muss.

Fachleute beim im Mai 2013 veranstalteten 2. Berliner Hygienesymposium der Initiative Infektionsschutz stellten fest:

Weder werde das zur Umsetzung des Gesetzes und der darauf fussenden Länderhygieneverordnungen benötigte Personal zur Verfügung stehen, noch werde das Ziel einheitlicher Bedingungen erreicht.

Fazit: Ab 2016 produzieren die Krankenhäuser in Deutschland eine nicht gesetzeskonforme Dienstleitung, und das angesichts einer sich ständig verschärfenden Krisensituation.

CDC warnt
Das US Center for Disease Control and Prevention(CDC)
hat erstmals die Zahl der menschlichen Opfer von multiresistenten Keimen geschätzt, und ist zu einem alarmierenden Ergebnis gekommen: In dem Report

„Antibiotic resistance threats in the United States 2013“

heisst es:

„Pro Jahr kann von 23.000 Toten ausgegangen werden als Folge multiresistenter Keime. Folge des ungezügelten Einsatzes in der Human- und Tiermedizin.“

Und weiter:

„Durch das Stoppen dieses unnötigen und unangemessenen Einsatzes kann die Hälfte der Antibiotika beim Menschen, und ein grosser Teil des Einsatzes in der Veterinärmedizin eingespart werden“

.
Studie findet Verursacher in Mastbetrieben
Fast zur gleichen Zeit wurde eine Studie der Umweltwissenschaftlerin Joan Casey von der hochangesehenen Johns Hopkins Universität in Baltimore / Maryland im Journal oft he American Medical Association (JAMA) veröffentlicht

Das Forscherteam um Joan Casey stellte fest, dass Menschen, die in geringer Entfernung von Schweinemastbetrieben leben, bzw. von Feldern, die mit Gülle von Schweinemastbetrieben gedüngt werden, ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an Infektionen mit multiresistenten (Methicillin-resistenten ) Staphylokokken-Keinen (MRSA) zu erkranken.

Was alle Untersuchungen und Berichte jedoch verschweigen, auch der Artikel in der ZEIT vom 5.9. 2013 Seite 35„ Im Krankmachhaus“: Dem Problem der Antibiotikaresistenz – bei Aufrechterhaltung der Massentierhaltung, zu der die Verfütterung von Antibiotika zwingend gehört, weil es die Tiere sonst nicht bis zum Schlachttag schaffen – ist so nicht beizukommen, selbst wenn die Hygiene sich im Krankenhaus verbessern sollte.

Mittlerweile werden die multiresistenten Keime längst nicht mehr allein im Krankenhaus erzeugt, sondern Patienten und Besucher bringen sie unbeabsichtigt als unerwünschte Beigabe „von draussen“ mit – eine Folge der weiten Verbreitung dieser Keime durch die Massentierhaltung.

Zur Erinnerung: Bereits im Jahre 2011 wurden in Deutschland 1734 Tonnen Antibiotika in der Massentierhaltung verfüttert – 40 mal so viel wie in allen Krankenhäusern zusammengenommen, und 7 mal mehr als in der gesamten Humanmedizin in Deutschland.

Fazit:
Es kann so nicht weitergehen: Die Massentierhaltung muss verschwinden, sonst verschwindet die Wirksamkeit der Antibiotika mit katastrophalen Folgen.

linkErgebnisse neuer Studie machen die Abschaffung der Massentierhaltung noch dringlicher
linkDer ARZNEIMITTELBRIEF zur Krise der Antibiotikaresistenz
linkGrossbritannien: Gefahr der Antibiotikaresistenz vergleichbar mit Terrorismusgefahr und Gefahr der Klimaveränderung
Deutsche Spitzenforscher: Späte Warnung vor Antibiotikaresistenz und unzureichende Vorschläge
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Neue schlechte Nachrichten zur bakteriellen Resistenz gegen Antibiotika

SATIRE

Grüner schreibt an Grünen-Boss Jürgen Flaschenpfand-Trittin: „Kopf hoch in der Pädophil-Debatte“

Dr. Alexander von Paleske —- 17.9. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Herrn
Jürgen Flaschenpfand-Trittin, MdB
Reichstagsgebäude
Berlin

Guten Morgen lieber Jürgen,
es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, Dir in dieser unsäglichen Pädophil-Debatte grünen Mut zuzusprechen.

Mühselig und beladen
Natürlich haben wir Grüne seinerzeit nach der Devise gehandelt:

Kommt zu uns, Pädophile, Päderasten und Partenophile die ihr mühselig und beladen seid von der staatlichen Sexualverfolgung.“

Und dies in unseren Aktions-Programmen festgezurrt, auch die Forderung nach Straflosigkeit derartiger sexueller Handlungen, soweit sie nur auf Beeinflussung z.B. durch Geschenke und Süssigkeiten, aber nicht auf Androhung oder Ausübung von körperlicher Gewalt beruhen. So äusserte sich auch der hochverdiente parlamentarische Geschäftführer von Bündnis 90 / Die Grünern, Volker Beck:

„Entkriminalisierung der Pädosexualität“ ist dringend erforderlich“

Du hast das ja seinerzeit mitgeglaubt, acht lange Jahre, bis dieser Kokoloris im Jahre 1989 wieder aus dem Parteiprogramm – nach langen Diskussionen und sorgfältiger Abwägung des Für und Wider – herausflog.


Das bist Du – und so sind wir: Die Grünen

Offenheit und Selbstkritik
Du hat mit der Dir eigenen Offenheit und Selbstkritik die Forderung nach Straflosigkeit derartiger Handlungen (jetzt) als Fehler eingesehen. Sehr anständig, wie ich finde.

Auch der Volker (Beck) will von seinem damaligen „Quark“ nichts mehr wissen.


Unser Volker (Beck) ……will von dem alten Quark nichts mehr wissen.

Das ist ausserdem alles sehr lange her, wir Grüne haben seitdem ohnehin fast alles über Bord geworfen, was uns einst heilig war, und damit unsere ungeheure Flexibilität und Anpassungswilligkeit unter Beweis gestellt.

Ich nenne unter anderem:

– die grüne Friedenspolitik

– den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit

– die Forderung „Raus aus der NATO“

– unsere seinerzeit ablehnende Haltung zur Wiedervereinigung

– unsere Haltung zu Stuttgart 21

– die Forderung nach unverzüglicher und totaler Abschaffung der Massentierhaltung

– und natürlich die Forderung nach Straflosigkeit der Pädophilie

Im Nachvollzug: Fallrückzieher
Zweckgerichtet im Nachvollzug haben wir die folgenden Fallrückzieher – von dem Berufsnörgler Ströbele einmal abgesehen – ausgeführt, und uns geradlinig auf den Mainstream zubewegt, grösstenteils so weit, dass man uns kaum noch von anderen Parteien unterscheiden kann.

Die wichtigsten Fallrückzieher im einzelnen:

– Vorbehaltlose Unterstützung der (sinnlosen) Kriegsabenteuer in Afghanistan und jetzt Mali, zuvor bereits in Serbien unter dem hergeholten Motto: „Nie wieder Auschwitz“, was unser grösster deutscher Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) , der Professor h.c. Joseph Martin (Joschka) Fischer mit bedeutungsschwerer Miene in die Debatte eingeführt hatte.

– Durchpeitschen der Gasprom-Schröder-Grün Agenda 2010, wobei sich insbesondere unsere Frontfrau, die berufslose Katrin Göring-Eckardt, hervorgetan hatte. Zitat:

„Hartz 4 erfüllt wichtige grüne Forderungen, die das Arbeitslosengeld II zu einem Schritt in Richtung Grundsicherung machen. Mit der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe wird eine aktivierende Grundsicherung geschaffen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichert und die Aufnahme von Erwerbstätigkeit fördert.“

Also: Ziel ist Hartz IV für jeden nach dem Ende des Berufslebens.

– Schwafeln vom Zurückdrängen der Massentierhaltung ohne konkrete Schritte anzugeben

– Aufgabe von Distanz zu Politikern wie Ex-US Aussenminister Henry Kissinger, der tief in den blutigen Putsch in Chile verwickelt war.

– Teilnahme an demokratieverhöhnenden Bilderbergkonferenzen durch Dich und vorher schon durch Joseph Martin (Joschka)Fischer.

Täuschung der Öffentlichkeit vor der Volksabstimmung über Stuttgart 21 , durch Vorenthalten wichtiger Infos

Christliche Schamlosigkeit
Was die CDU und die FDP betreiben ist daher eine schamlose Abgrenzungs- und Verleumdungspolitik, und das, nachdem wir durch prinzipienloses Überbordwerfen einst heiliger Forderungen uns ihnen schon so weit angenähert haben.

Was diese angeblich christlichen Herrschaften machen, ist nichts weiter als ein Dolchstoss, nur wenige Tage vor der Bundestagswahl. Unterstützt dabei von einem, wie Du es zutreffend bei anderer Gelegenheit genannt hast, „Schweinejournalismus“, insbesondere in Focus und FAZ, aber nicht nur dort.

Ich glaube, lieber grüner Flaschenpfand-Jürgen, das brauchen wir uns nicht bieten zu lassen.
Ich halte es deshalb für erforderlich, dass du Dich mit einer Ansprache an die Deutsche Volksgemeinschaft wendest, unsere grünen Positionen erläuterst, und den ständigen Wandel, dem sie unterliegen.

Glückauf Grün, was immer das auch heissen mag!

Ein grünes Parteimitglied

Nachtrag vom 21.9. 2013
Lieber Flaschenpfand Jürgen,

nachträglich wollte ich auch mein Verständnis ausdrücken für Dein Schweigen auf die bei abgeordnetenwatch.de am 18.9. 20013 von einem gewissen Daniel Simon gestellte Frage:

Sie haben öffentlich den Rücktritt von Klaus Wowereit gefordert, weil sich der Bau des Berliner Flughafens massiv verzögert hat. Sie haben öffentlich den Rücktritt von Verteidigungsminister de Maizière gefordert, weil das „Drohnen-Projekt“ der Bundeswehr vorerst gescheitert ist. Sie haben schließlich öffentlich den Rücktritt von Annette Schavan gefordert, weil ihr aufgrund von formellen Fehlern in ihrer mehr als dreißig Jahre zurückliegenden Dissertation der Doktortitel aberkannt wurde.

Herr Trittin, würden Sie auch einen Politiker zum Rücktritt auffordern, der sich in der Vergangenheit für einen Wahlaufruf verantwortlich gezeichnet hat, in dem für die Legalisierung von Geschlechtsverkehr mit Kleinkindern plädiert wurde?

Und wenn nein: Warum wiegt dieses „Vergehen“ in Ihren Augen weniger schwer?

Das wäre ja noch schöner, das hat es ja noch nie gegeben, wo kämen wir denn dahin, wenn ein Politiker der Grünen im Wahlkampf solch unanständige Fragen beantworten müsste!

Gruss

Ein grünes Parteimitglied

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Kretschmann 21 zur Bahnhofsfrage Stuttgart

Medizin

Sinkende Bereitschaft zur Organspende und Vertrauensverlust: Die Folgen der Ärzteskandale in Deutschland

Dr. Alexander von Paleske —– 16.9. 2013 —
Der Skandal um die Verstösse leitender Ärzte gegen die Transplantationsrichtlinien, nun offenbar auch in Münster, sowie in Göttingen, Leipzig, München (Klinikum rechts der Isar), haben Vertrauen zerstört, und den ärztlichen Berufsstand erneut ins Zwielicht gebracht.

Die Bundesärztekammer hat zwar nach dem Bekanntwerden der ersten Verstösse in Göttingen eine Untersuchungskommission eingesetzt, die alle Transplantationszentren einer genauen Überprüfung unterzog, und prompt auch anderswo fündig wurde.

Aber das konnte die schwerwiegendste Folge des Skandals, das drastische Sinken der Bereitschaft zur Organspende, was wiederum verhindert, dass Schwerkranke mit einem dringend benötigten Organ versorgt werden können, nicht verhindern: Um 19% fiel die Zahl der Organ-Spender nach dem Bekanntwerden der Skandale in diesem Jahr.
.
Fragen über Fragen
Das schiere Ausmass dreister Verstösse gegen klare Transplantationsrichtlinien, verbunden mit der Meldung von gefälschten Patientendaten an die Organ-Vermittlungs- und Zuteilungsagentur Eurotransplant, wirft allerdings weit mehr Fragen auf, als die, wer im einzelnen was, wo gemacht hat. Denn es handelt sich leider keineswegs um den einzigen Skandal im Medizinbereich in den letzten Jahrzehnten.


….aufgrund gefälschter Daten Organe zugeteilt

Dieser Transplantationsskandal ist vielmehr nur einer in einer langen Liste von Skandalen in den letzten 50 Jahren, wenngleich sicherlich der schwerwiegendste.

Schwarze Flecken auf weissen Kitteln
Angefangen hatte es nach dem Ende des Nazi-Herrschaft mit der Nichtverfolgung der allermeisten Mediziner, die tief in die braune Vernichtungsmaschinerie verstrickt waren. Wer gegen Kollegen mit brauner Vergangenheit, wie z.B Prof. Hans Joachim Sewering, der es sogar bis in den Vorstand der Bundesärztekammer schaffte, seine Stimme erhob, wurde als „Nestbeschmutzer“ angesehen. Motto: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Und so schaffte es die deutsche Ärzteschaft erst im Jahre 2011 diese Vergangenheit aufzuarbeiten, und im Jahre 2012 sich öffentlich zu entschuldigen, zu einem Zeitpunkt, als nahezu alle seinerzeit Verantwortlichen bereits verstorben waren.

Es war bis dahin nicht die Ärzteschaft, die diese braune Vergangenheit der Mediziner ans Tageslicht zerrte sondern der dieses Jahr verstorbene Journalist Ernst Klee.

Die letzten 20 Jahre sahen wiederum ein Anhäufung von Skandalen in den Bereichen Wissenschaftsbetrug, Bestechlichkeit, unerlaubte Patientenversuche und betrügerische Bereicherung.

Der Hintergrund
Nach dem 2. Weltkrieg gab es für alle Mediziner genügend Aufstiegschancen, und bei den niedergelassenen Ärzten noch kein Gedrängel, selbst in den Ballungsgebieten.

Wer eine akademische Karriere anstrebte, konnte, selbst wenn er es nicht bis zum Lehrstuhl schaffte, zumindest mit einer lukrativen Chefarztstelle in einem grossen Krankenhaus rechnen.

Diese Zeiten sind vorbei. Im wissenschaftlichen Bereich findet mittlerweile härtester Wettbewerb statt, 150 Publikationen sind Mindeststandard für eine Professorenstelle, möglichst in peer reviewed Journals. Und selbst dem Oberarzt mit Professorentitel winkt keineswegs mehr automatisch eine Chefarztstelle in einem grossen Krankenhaus.
Vielmehr findet auf allen Ebenen ein härtester Konkurrenzkampf statt, auf dessen Boden eben auch das rechtswidrige Verhalten gedeiht.

Und nicht nur beim Aufstieg zum Lehrstuhl, sondern auch bei der Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte spielt die Präsenz mit Vorträgen auf der inflationär zunehmen Zahl von Kongressen und Publikationen in den ebenfalls inflationär zunehmenden, einschlägigen Journals eine entscheidende Rolle. Eine Fehlentwicklung, die den Boden für Wissenschaftsbetrug geradezu bereitet.

Skandal-Uniklinik Freiburg
Die spektakulärsten (bekannten) Wissenschaftsbetrügereien in Deutschland spielten sich in der Universitätsklinik Freiburg in den Abteilungen für Hämatologie /Onkologie und der Abteilung Sportmedizin ab.


Altes Siegel, neue Skandale

Gerade in der erstgenannten Abteilung war das Ausmass der Fälschungen durch den Oberarzt und Professor Fiedhelm Herrmann geradezu atemberaubend.

Aber auch gegen den prominenten Freiburger Sportmediziner Professor Hans-Hermann Dickhuth hagelte es Plagiatsvorwürfe.

Als wäre das noch nicht genug: Es folgte der Skandal um den Unfallchirurgen Professor Hans Peter Friedl. Eine extrem lange Publikationsliste korrelierte mit offenbar dünner klinischer und operativer Erfahrung.
Zu der langen Publikationsliste gesellte sich nach Amtsantritt dann eine lange Liste von angeblichen und nachgewiesenen Behandlungsfehlern, bis schliesslich die Klinik ihn vom Operationstisch verbannte.

Mittlerweile gibt es Beispiele von Universitäts-Klinikchefs in nichtoperativen Fächern, die wegen „wissenschaftlicher Verpflichtungen“ entweder gar keine oder kaum noch Stationsvisiten mehr machen, und trotzdem unbehelligt bleiben, obgleich die Krankenversorgung essentieller Teil der Aufgaben dieser Medizinprofessoren ist.

Weitere Skandale
Genannt sei ebenfalls Professor Bodo E. Strauer, zuletzt Ordinarius in Düsseldorf, der „Erfinder“ der Stammzelltransplantation nach einem Herzinfarkt: ein nach wie vor hochumstrittenes Verfahren, bei dem Knochenmark-Stammzellen nach einem Herzinfarkt in eine Koronararterie gespritzt werden.

Strauer legte mit dieser Behandlungsmethode los, ohne zuvor in Tierversuchen die Wirksamkeit dieser Massnahme und deren Risiken überprüft zu haben.

Strauer, der ausserdem für unerquickliches Betriebsklima gesorgt haben soll – einer seiner Assistenzärzte, Dr. Kl., nahm sich das Leben – ist mittlerweile im Zentrum eines Skandals angekommen, nachdem sich herausstellte, dass in seinen publizierten Studien sich angeblich auch noch Hunderte von Fehlern befanden, wie der SPIEGEL vermeldete.

Bis heute gibt es zwar Studien, die genau diese Behandlungsmethode überprüfen, aber keine genügend hohe Anzahl von Patienten, die, verglichen mit einem unbehandelten Vergleichskollektiv, in einer sauber randomisierten Studie, eindeutig besser abschnitten.

Gleichwohl tönte Strauer, als er noch Lehrstuhlinhaber war, gegenüber der Presse von seinen grossartigen Erfolgen, und die Medien griffen das begierig auf, ohne kritische Fragen zu stellen – Sensationsjournalismus der billigsten Sorte.

Aber nicht nur derartig fragwürdige Behandlungen ohne vorangegangene Grundlagenforschung wachsen auf diesem vergifteten Boden..

Geld, davon kann man nie genug haben
Auch hochbezahlte Medikamentenstudien, wie die des Mainzer Psychiatrieprofessors Otto Benkert , machten Schlagzeilen. Benkert „versäumte“ es, die Einkünfte der Universitätsverwaltung zu melden und dann anteilig abzuführen. Er wurde im Jahre 2000 wegen Betrugs bestraft und nahm seinen Hut, um einer disziplinarischen Amtsentfernung zuvorzukommen.


Hospital Tribune vom 19.12. 2000

Der weit schwerer wiegende, gegen ihn seinerzeit erhobene Vorwurf, er habe psychiatrische Patienten ohne deren Einwilligung, und ohne sie aufzuklären, mit neuen, noch in der Erprobungsphase befindlichen Medikamenten behandelt, wurde von der Staatsanwaltschaft gar nicht erst weiter verfolgt nach dem Motto: Psychiatriepatienten sind keine geeigneten Zeugen.

Eine Mitteilung an die jeweiligen Hausärzte der Patienten
über die eingeschlagene „neue Therapie“ unterblieb oft genug.

Gier, rücksichtslose Karrieresucht, und gnadenloser Kampf um Forschungsgelder sind der Boden, auf dem derartige Skandale prächtig gedeihen, zumal in den meisten Fällen die Mediziner, so sie überhaupt erwischt werden, oft genug mit lächerlichen Strafen bzw. sogar ohne beamtenrechtliches Disziplinarverfahren davonkamen.

So wurde ein Disziplinarverfahren gegen den Leiter der Hämatologie / Onkologie in Freiburg, Professor Roland Mertelsmann, erst gar nicht durchgeführt, und der „verunfallte“ Freiburger Chirurg Hans Peter Friedl wurde, nachdem er wegen mehrfacher Körperverletzung verurteilt worden war, mit einer millionenschweren Abfindung wegen „entgangener Einkünfte“ – aus der Uniklinik „getragen“ Ein Disziplinarverfahren mit dem Ziel der abfindungslosen Amtsentfernung eröffnete der Dienstherr wegen angeblicher „Aussichtslosigkeit“ nicht. Ein Skandal im Skandal.

Fortsetzung folgt
Kassenärzte liessen sich von Pharmafirmen dafür bezahlen, deren Medikamente einzusetzen.
Die Staatsanwaltschaft klagte an, das Verfahren endete mit dem Freispruch des Mediziners der sicherlich kein Einzelfall war: Der Vorwurf der Bestechlichkeit musste fallengelassen werden, weil Kassenärzte keine Angestellten der Krankenkassen sind, sondern einen freien Beruf ausüben – frei von Strafbarkeit wegen Bestechlichkeit. Wie schön.

Und Kassenärzte liessen sich von bestimmten Krankenhäusern finanziell belohnen, ihre Patienten dorthin, und nicht woanders stationär einzuweisen, auch „Fangprämie“ genannt.

Fallpauschale als Treibsatz
Aber – auch das darf nicht unter den Tisch fallen: die Bundesregierung, mit der seinerzeitigen Dienstwagen-Affäre- und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, hat mit der Einführung der Fallpauschale das ihrige getan, um nicht nur überflüssige Operationen in die Höhe zu treiben, wir berichteten darüber, sondern gleichzeitig den Druck auf die Ärzteschaft massiv erhöht, und die Ärzte gezwungen, in wirtschaftlichen Kategorien zu handeln nach dem Motto: Gut ist, was dem Krankenhaus Geld in die Kasse spült.

Dass dies nicht gerade kompatibel mit einer patientenorientierten menschlichen Medizin ist, versteht sich von selbst.
Und da viele Jungärzte angesichts dieser Zustände in den Krankenhäusern das Weite suchen, werden dann Gastärzte eingestellt, die oftmals nicht der deutschen Sprache mächtig sind, oder aber denen woanders wegen ärztlichen Fehlverhaltens oder anderweitiger krimineller Aktivitäten der Laufpass gegeben wurde.

Schliesslich noch die hohe Zahl von fehlerhaften Behandlungen, die von den Kassen jüngst veröffentlicht wurde.

Fazit:
Das verlorene Vertrauen muss wiederhergestellt werden. Solange sich an den beschriebenen Zuständen nichts ändert, dürfte das kaum gelingen. Das kann aber kaum die alleinige Aufgabe der Bundesärztekammer sein.

Der Verfasser ist Internist, Hämatologe und leitender Arzt, ebenfalls ehemaliger Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)

Medizin unter dem Hakenkreuz – späte Aufarbeitung – oder: Die Mörder waren lange unter uns
Eine unzureichende Entschuldigung und ein unzureichender Artikel

Ärzte vor Gericht
Ärzte und Medizinzeitschriften als „Prostituierte“ der Pharmaindustrie?
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, rot-grüne Reformen, und die Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen

Betrug an den Krankenkassen? – Ein Einwurf
Neuer Skandal in der Berliner Charité – oder: was nicht sein darf auch nicht sein kann

Krankenkassen im Goldrausch, Neurodermitiskranke im Bezahldrama
Weg mit dem Ballast, oder: Lasst schneller sterben und ihr werdet belohnt – Perverse Finanzanreize für britische Krankenhäuser
Weiter bergab im europäischen Gesundheitswesen
Sparmassnahmen schicken Europas Gesundheitswesen auf die Krankenstation
Berichte aus Griechenland, die keine Schlagzeilen mehr machen
Griechenland: Aus der Ausweglosigkeit in den Freitod – kein Einzelfall
Strafgesetzbuch und Sterbehilfe – Eine Nachbemerkung zum Fall der Krebsärztin Dr. Mechthild Bach

Siehe auch die informativen ZEIT-Artikel:

Klappe halten und wegsehen ZEIT vom 20.9. 2012 S. 32

Das Ende der Schweigepflicht ZEIT vom 15.5. 2012

Zu Ulla Schmidt
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben
linkDanksagung an Event-Manager Manfred Schmidt für die Ulla-Schmidt-Geburtstagsparty
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt

Entwicklungshilfe

Norwegen nach der Wahl: Was bleibt von der Unterstützung von Gesundheitsprojekten in der Dritten Welt?

Dr. Alexander von Paleske —– 13.9. 2013 —
Norwegen ist mit seinen rund 5 Millionen Einwohnern, pro Kopf gerechnet, eines der reichsten Länder der Welt: In den Tresoren des Investment-Arms der Norges-Bank,
welcher die Auslandsinvestitionen des Statens-Pensjonsfond steuert, und damit die nachhaltige Verwendung der Einnahmen aus der Erdöl- und Gasförderung garantieren soll, befindet sich der Investitions-Schatz in Höhe von 737,2 Milliarden US Dollar.

Pro Woche kommt 1 Milliarde hinzu, die neu investiert wird.


Jede Woche 1 Milliarde – Investmentbanker der Norges Bank. Screenshot: Dr. v. Paleske

Und so besitzt die als Notenbank fungierende Staatsbank Norwegens bzw. der Statens-Pensjonsfond rund 2% aller Aktien gelisteter Unternehmen in Europa, und 1% der gesamten Welt.

Durch Finanzkrise kaum beeinträchtigt
Die Finanzkrise hat dieser Staatsfond gut überstanden, da die Investments alle langfristig angelegt sind und deshalb keinerlei Notverkäufe getätigt werden mussten.

Mit dem Staatsfond soll Vermögen angesammelt werden für die Zeit, wenn die enormen Öl-und Gasreserven des Landes, aus denen seit 1979 der Reichtum des Landes sprudelt, erschöpft sind.


Noch sprudeln sie: Ölplattform vor norwegischer Küste. Screenshot: Dr. v. Paleske

Reichtum und Verantwortung
Mit diesem schier unermesslichen Reichtum kommt Verantwortung, sollte man meinen. Verantwortung nicht nur für das Land selbst.
So sahen es auch die regierende Arbeiterpartei, die mit Sozialisten und der ökologischen Zentrumspartei in einer Koalition in den letzten 9 Jahren die Regierung stellte.

Die norwegische Regierung mit dem Premier Jens Stoltenberg an der Spitze, zeichnete sich durch grosses Engagement bei der Unterstützung von Gesundheitsprojekten in bzw. für die / der Dritten Welt aus: Die Globale Allinaz für Wirkstoffe und Immunisierung (GAVI), die sich um die Finanzierung von Impfprogrammen insbesondere in 3. Welt Ländern kümmert, erhielt 1,4, Milliarden US Dollar, und machte Norwegen damit zur drittgrössten Gebernation nach Grossbritannien und Frankreich.

Der Global Fund zu Bekämpfung von Malaria, Tuberkulose und HIV / AIDS erhielt 500 Millionen, deutlich mehr als Deutschland bereitstellte.

Die Regierung erklärte darüber hinaus, Global Health zu einem Schwerpunkt ihrer Aussenpolitik zu machen.

Nun Geschichte
Das muss angesichts des Wahlergebnisses wohl als Geschichte bezeichnet werden, denn am 9. September fanden Wahlen in Norwegen statt, welche die Arbeiterpartei verlor. Sie blieb zwar stärkste Partei, noch vor den Konservativen, aber das bisherige Regierungsbündnis kommt zusammen nur noch auf rund 40% der abgegeben Stimmen.

Die Konservativen unter Erna Solberg, auch „Eiserne Erna“ genannt, streben eine Koalition mit Christdemokraten, Liberalen und den Rechtspopulisten an. Erstmals wären damit die Rechtspopulisten mit dem irreführenden Namen „Fortschritts-Partei“ an der Regierung beteiligt.

Dritte Welt und Global Health sind Themen, die diese Parteien – wenn überhaupt – bestenfalls am Rande interessieren.
Ihr Schwerpunkt ist vor allem: Wie Norwegen freihalten von Asylsuchenden und Immigranten. Darüber hinaus die Arbeitslöhne zu senken.

Auch Andreas Behring Breivik
Auch Anders Behring Breivik, der Massenmörder, war einst Mitglied der Fortschrittspartei, wo er sozusagen politisch „auf Vordermann“ gebracht wurde, bevor er dann noch weiter nach rechts abdriftete.

Keine guten Nachrichten vom Land hoch im Norden – nicht nur für Norwegen.

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