SATIRE

Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Natürlich muss Deutschland in den Mali-Krieg ziehen

Dr. Alexander von Paleske — 16.1. 2013 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Jürgen Flaschenpfand-Trittin
Obergrüner, Bilderberger und MdB
Reichstagsgebäude
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

nachdem Frankreich in einem ausserordentlich mutigen, und deshalb sehr begrüssenswerten Schritt zu Luft und zu Lande massiv in den Bürgerkrieg in Mali eingegriffen hat, können wir als patriotische Grüne und Deutsche – Europäer sind wir sowieso – mit unserem Expansionsdrang nicht einfach beiseite stehen, und zuschauen, wie die Franzosen allein der desolaten Regierung des sehr rohstoffreichen Mali zu Seite stehen. Da müssen wir mitmischen.

Unangebrachte Stellungnahme
Insofern war die vorlaute Stellungnahme unserer aussenpolitischen Sprecherin Kerstin Müller völlig unangebracht.

Die grüne Friedensbewegung ist zum Glück längst tot. Lediglich ein paar Ewiggestrige, wie dieser Berufsnörgler Ströbele, faseln gelegentlich noch etwas vom Frieden und erheben die Stimme gegen unseren expansiven Patriotismus.


Das bin ich – und so sind wir: Die Grünen

Lehrmeister Joseph Martin (Joschka) Fischer
Aber unser seinerzeitiger Grosser Lehrmeister, der GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer, hat schon damals recht erfolgreich seine „grüne Kinderschar in kriegerische Rattenlöcher geführt“ (Rudolf Augstein), siehe Jugoslawien, siehe Afghanistan. Er hat uns wortreich jegliche Skrupel mit seinem (hergeholten) Auschwitz-Vergleich ausgetrieben, und wir haben, auch nach seinem Abgang in die Industrie als Klinkenputzer, diese Politik durch das ständige Abnicken des (sinnlosen) Afghanistan-Kriegs-Abenteuers konsequent mitgetragen, und damit fortgesetzt.

Afghanistan-Besuche vermieden
Natürlich haben wir als Grüne es in den letzten Jahren strikt vermieden, uns „vor Ort“ blicken zu lassen, und die deutschen Soldaten dort im Kampfeinsatz moralisch aufzurüsten, damit sie mit noch grösserer Begeisterung bis zum unvermeidlichen Abzug durchhalten.

Die Gründe dafür waren:

1. Erledigt sich das Problem durch den Abzug (unverrichteter Dinge) ja nächstes Jahr ohnehin von selbst

2. Wollen wir mit unserem Auftreten nicht Teile unserer Wählerschaft vergraulen.

3. Werden die Soldaten – aber nicht wir – dafür bezahlt, sich in Gefahrenzonen aufzuhalten.

Nach Afghanistan nun Mali
Auch in Mali werden wir Deutsche zwar zunächst nur mit Transportmaschinen und logistischer Unterstützung dabei sein.
Aber eine Ausdehnung dieses begrenzten Einsatzes befürworte ich ganz entschieden.


Mali, unser jüngstes Aufmarschgebiet

Die Gelegenheit dafür wird sich bald ergeben, wenn die Gotteskrieger Ausländer als Geiseln nehmen, und wir dann im Rahmen der „Selbstverteidigung“ auch die Bundeswehr mit Bodentruppen losschicken müssen.

Hintergrundanalyse nicht erforderlich
Eine Hintergrundanalyse des Konflikts dort brauchen wir nicht, da die Guten und Bösen ja sauber getrennt sind.

Wir ballern einfach darauf los, denn die Guten, das ist die korrupte, unfähige Regierung in der Hauptstadt Bamako, und die die Bösen, das sind die Islamisten.

Dass die Tuareg einen eigenen Staat wollen, nachdem ihre Interessen über Jahrzehnte vernachlässigt wurden, ist für uns ohne Belang. Für uns ist entscheidend, dass diese Tuareg sich mit den Gotteskämpfern vorübergehend eingelassen haben. Gotteskämpfer, welche die Scharia einführen wollen, und ausserdem die Hebung der Bodenschätze für uns erschweren würden.

Erst als diese Al Qaida Gotteskämpfer aus Algerien und Mauretanien als politische Trittbrettfahrer sich an den Konflikt dranhängten, und ihn dann dominierten, da wurden wir hellhörig.

Scharia in Saudi-Arabien
Dass die Scharia mit Handabhacken nach Diebstahl etc. am striktesten in Saudi-Arabien praktiziert wird, wo auch der Salafismus, die Religionspolizei und die Frauenunterdrückung zu Hause sind, wo ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter aus Bangladesh, Indien, den Philippinen und anderen Dritte Welt Ländern unter quasi rechtlosen Bedingungen gehalten werden, wir also aus moralischen Gründen gerade auch gegen diese Herrschaften vorgehen müssten, all das kann uns ziemlich gleichgültig sein.

Diese Saudi-Islamisten, die den Salafismus in alle Welt exportieren, sind unsere Freunde, die uns Öl liefern und unsere schweren Kriegswaffen im Grosseinkauf abnehmen.

Neuer Bundeswehr-Slogan
Deutschland, der neue Slogan für die Bundeswehr, den wir Grüne voll und ganz unterstützen:

Gestern waren wir mit der Bundeswehr in Deutschland,

heute und morgen sind wir überall wo es brennt auf der Welt.

Gerne würde ich nach den Bundestagswahlen dieses Jahr Aussenminister werden, um diese Politik noch konsequenter auch durchzusetzen, aber leider liefert dieser Peer Bilderberg-Steinbrück eine politische Dummheit nach der anderen, und trampelt in jedes der nur denkbaren politischen Fettnäpfchen.

Als letzte Schnapsidee nun dieses Volks-Genossen- Eierlikörtreffen.

Der Mann hat fertig.

Gute Nacht Deutschland

Jürgen Flaschenpfand Trittin
Obergrüner, Bilderberger, MdB

Zu den Grünen
Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft
Claudia Roth an die grüne Basis: „Das werdet ihr noch bereuen“
Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck

Mehr Satire zu Peer Bilderberg-Steinbrücks Eskapaden
Peer Bilderberg-Steinbrück: Medienhatz muss sofort aufhören

Peer Bilderberg-Steinbrück: Super Echo auf meine Vorstellungsshow
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich bin politisch groggy, aber ich mache trotzdem weiter
Granate-Renate Künast an Bilderberg-Steinbrück: „Tritt ab, Peer, Du hast fertig“
Peer Bilderberg-Steinbrück: Warum sollte ich spenden, wenn die Banken auch abkassieren?
Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?
Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin
Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

kriminalitaet

Opioide – eine weitere „legale“ Sucht in den USA

Dr. Alexander von Paleske — 11.1. 2013 — Im Jahre 1971 erklärte der damalige US Präsident Richard Nixon die illegalen Drogen zum Staatsfeind Nr. 1.

Die Bilanz nach 30 Jahren des Kampfes ist mehr als ernüchternd, sie ist erschreckend:

– Milliardenbeträge wurden für den Anti-Drogen-Kampf ausgegeben – ohne sichtbare Erfolge

– insgesamt 45 Millionen Menschen wurden in den USA wegen Drogendelikten seither ins Gefängnis geworfen

– mehr Häftlinge wegen Drogendelikten sind einsitzend, als alle Häftlinge im Jahre 1970 in den USA zusammen.

– Länder wie Mexiko und Kolumbien wurden zu Kriegszonen der Drogenkartelle

Weltmeister im Verhaften
Prozentual verhaften die USA mehr Menschen, als jedes andere Land in der Welt, an der Spitze: Afro-Amerikaner
Diese Bevölkerungsgruppe macht 13% der US-Bevölkerung aus, 14 % der Dogennutzer (-abhängigen), aber 56% der wegen Drogendelikten in Gefängnissen Einsitzenden.
Gut dargestellt in einem neuen Film: The House I live in.


The House I live in – Ein Film über die Ursachen der Drogenabhängigkeit: – Armut, Rassismus und die Folgen

Nun hat sich in den letzten 10 Jahren in den USA eine weitere Drogensucht breitgemacht, vor allem in der -Mittel- und Oberschicht: Die Opioid-Sucht, durch Drogen, die ganz legal von Ärzten verschrieben werden. An erster Stelle das Oxycodon.

Einige Vorbemerkungen
Dazu sind ein paar Vorbemerkungen erforderlich:
Lange Zeit galt die adäquate Schmerztherapie, insbesondere bei terminal Kranken aber auch bei postoperativen Patienten als vernachlässigtes Gebiet der Medizin.

Patienten, die unter heftigen Schmerzen litten, wurden oftmals nicht ausreichend mit Schmerzmitteln, insbesondere Morphin versorgt, erhielten stattdessen unzureichende „kleinere“ Schmerzmittel der Nicht-Opiat-Gruppe, wie Aspirin, Paracetamol, oder das etwas stärker wirkende Codein, das im Körper zu etwa 10% in Morphin umgewandelt wird.

In den späten 90er Jahren startete die private US-Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations eine Kampagne, deren Ziel die ausreichende Schmerztherapie, insbsondere von Krebspatienten und Patienten, die an heftigen chronischen Schmerzen litten: Die grosszügigere Verschreibung von Morphin und Opioiden.

Unwillkommener Pendelausschlag
Aber das Pendel ist mittlerweile in den USA heftig in die entgegengesetzte Richtung ausgeschlagen, und hat eine neue Drogen- und Suchtwelle losgetreten.

Für diese neue Drogenwelle zeichnen keineswegs südamerikanische Drogenkartelle verantwortlich, sondern US-Ärzte im Zusammenspiel mit einigen Pharmafirmen: Teils unwissend, nicht selten absolut skrupellos.

Es handelt sich um die grosszügigste Verschreibung von Opioiden, insbesondere von Oxycodon. Diese desaströse Entwicklung droht mit einiger Verzögerung auch nach Europa überzuschwappen.

Ein Medikament namens Oyxcodon
Oxycodon gehört zur Gruppe der synthetischen Opioide, ist keineswegs ein neues Medikament, sondern wurde bereits wurde 1916 von Martin Freund und Edmund Speyer an der Universität Frankfurt (M) entwickelt, und ein Jahr später von der Pharmafirma Merck in Darmstadt unter dem Namen Eukodal als schmerz- und hustenstillendes Mittel auf den Markt gebracht. Seit 1919 wird es als Analgetikum therapeutisch genutzt.

Für derartige synthetische Opioide gilt:

– Sie haben dieselben Nebenwirkungen wie Morphine,
vor allem auch Suchtauslösung und Euphorie

– sie haben qualitativ keine anderen Eigenschaften als Morphine

– sie unterscheiden sich lediglich in der Absorbierbarkeit und Wirkdauer
.
Für Oxycodon gilt darüber hinaus

– Suchtpotential vergleichbar Heroin

– Analgetische Wirkung etwa doppelt so stark wie Morphin

Die ersten Suchtfälle nach Oxycodon wurden bereits in den 20er Jahren bekannt.

Weltmeister im Verbrauch
Die USA, wo nur rund 8% der Weltbevölkerung leben, verbrauchen mittlerweile 80% aller weltweit verschreibungspflichtigen Opiate.

15.000 US Bürger sterben jedes Jahr an Überdosen von verscheibungspflichtigen Medikamenten, dreimal so viel wie noch vor 10 Jahren.

Verantwortungslose Werbung
An vorderster Front in der Profitmacherei mit Opioiden steht die US Firma Purdue Pharma, Hersteller von OxyContin, dem Handelsnamen für Oxycodin.

Im Sprachgebrauch heisst dieses Medikament mittlerweile Hillibilly-Heroin.
200 Millionen US Dollar gab die Firma im Jahre 2001 an Werbung für OxyContin aus – verharmlosende Werbung was das Suchtpotential betrifft.

Zielgruppe: Niedergelassene Allgemeinärzte, also die erste Anlaufstation für Patienten .

3o Tage freie Behandlung offerierte die Pharmafirma, um ihr Produkt in den Markt zu drücken. Eine Vermarktungsstrategie, von Händlern illegaler Drogen wohlbekannt

Die Firma in – man muss schon fast sagen „krimineller“ Weise – verharmloste das Abhängigkeitspotential, „lediglich 1-2%“.

Im Jahre 2007 bekam sie wegen dieser irreführenden Verharmlosung auf dem Beipackzettel und in der Werbung eine Strafe von 634,5 Millionen US-Dollar aufgebrummt.

Der Umsatz jedoch stieg und stieg auf zuletzt drei Milliarden US Dollar. Natürlich handelte es sich zum geringen Teil nur noch um Patienten, die terminal z.B. an Krebs erkrankt waren. Auch Rücken-und Gelenkschmerzen wurden zu Indikationen für diese Opioide.

Conti Express Highway
Zum US Bundesstaat mit der höchsten Verschreibungsziffer stieg Florida auf, wo sich offenbar die grösste Dichte von verantwortungslosen Ärzten befand. Ärzte, die Rezepte an „jedermann“ aushändigten, der dafür bezahlte. Die Drogenreise nach Florida bekam den Spitznamen „Conti Express Highway“.

Nachdem diese Epidemie drohte, völlig ausser Kontrolle zu geraten, wurden einige der Praxen in Florida geschlossen. Andere, die zu mehr als 50% derartige Medikamenten verschreiben, werden überwacht.
Die Abhängigen reisen nun nach Georgia oder Maine.

Aber der Geist ist längst aus der Flasche, eine Opioid-Drogenepidemie längst Realität. Und der Kampf gegen diese relativ neue „legale“ Drogensucht kaum mehr als halbherzig.

SATIRE

Betti Wulff an BILD-Kai: Danke, danke für die Raushole

Dr. Alexander von Paleske — 8.1. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Betti Körner-Wulff
Ex-Erste Frau Deutschlands
Grossburgwedel

An
Kai Diekmann
BILD-Chefredakteur
Axel Springer Haus
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg 36

Hallo BILD-Kai,

ganz, ganz herzlichen Dank für Deine mutige mediale Raushole-Aktion, die mich vor der totalen Versenkung gerettet hat.

Die BILD-Volksgemeinschaft, nein, eigentlich das gesamte deutsche Volk, dessen Tattoo-Glamour-Erste Frau ich einmal war, befand sich bereits im Begriff, mich zu vergessen, und nun drohte ich, wegen der Trennung von meinem Mann, auch noch in die Mitleidsfalle zu geraten.

Hilfreich eingesprungen
Da bist Du, lieber BILD-Kai hilfreich eingesprungen, und hast das beherzt mit Deiner grossartigen Postille BILD medial verhindert.

Vor allem hast Du dafür gesorgt, dass dieser wieder-aufstiegsgefährdende Mitleidsrummel gar nicht erst aufkommt.

Deine hervorragenden Bilder von meinem Gang zum Anwalt zeigen der Deutschen Volksgemeinschaft: Das ist eine starke (Tattoo-) Frau, die lässt sich nicht unterwulffen, äh, ich meine unterkriegen. Die nimmt ihr Schicksal in die Hand.

Da bist Du, lieber Kai, wirklich absolut zuverlässig und völlig uneigennützig tätig geworden. Ich habe Dir auf Anhieb sofort vertraut und Dir (und der BILD) deswegen die Exklusivrechte an der Trennungsgeschichte gegeben.


Bild-Kai ….sofort vertraut. Screenshot: Dr. v. Paleske

Neue Linie
Die neue Linie, die wir beide bereits eingeschlagen haben, heisst jetzt:

Eine gefallene Erste Frau, aber jetzt vom letzten Platz auf dem Weg wieder ganz nach oben (dank BILD).

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass mein aufrüttelndes Büchlein über mich:
,
„Deutschland, jetzt rede ich“

abgefasst in einer hochliterarischen Schlüsselloch-Jungmädchen- Prosa, mit ordentlichen Seitenhieben gegen meinen Gatten, mir längere Aufmerksamkeit in den Medien verschaffen würde.


Mein hochliterarisches Schlüsselloch-Büchlein

Stattdessen haben diese Raben in den Redaktionsstuben nichts als bösartige Kommentare losgelassen, und damit sowohl den Verkauf meines wertvollen Buches, als auch meine Publicity erheblich behindert.

Könnte Fahrstuhlführerin sein
Lieber BILD-Kai, Ich könnte mir vorstellen, dass ich der BILD als Prominentenfahrstuhl-Führerin sehr, sehr nützlich sein könnte, kenne ich doch so viele Prominente aus meiner Zeit als Erste Frau, auch deren Privates, um nicht zu sagen: Intimes.

Zwar haben einige böswillige Blätter wie der Stern, die bloss eifersüchtig sind, dass sie nicht die Exklusivrechte bekommen haben, bereits von „Nachtreten“ gegenüber meinem (Noch-) Gatten gesprochen. Aber das ist natürlich kompletter Blödsinn. Der Christian hat sich selbst aus dem Amt gewulfft, und ich habe nur höllisch aufgepasst, aus dem sinkenden Kahn rechtzeitig den Absprung zu schaffen. Nicht mehr und nicht weniger.

Lieber BILD-Kai, ich bin sicher, dass nicht nur mein bildhübsches Gesicht und meine attraktive Figur samt Tattoo in der Zukunft die BILD-Leser erfreuen werden, sondern ebenfalls, was ich tiefschürfend aus dem Promibereich zu berichten weiss, evtl. auch als ständige Kolumnistin, wie dieser Franz Josef Post von Wagner.

Das könnte gerade vielen Frauen Mut geben, nach derartigen Stürzen wieder auf die Beine zu kommen, und zur BILD zu greifen, wie der Süchtige nach dem Stoff.

Denkbar wäre ja auch eine Beratungs-Kolumne:

Fragen sie Frau Körner-Wulff

Viele liebe Grüsse

Deine Betti

Mehr Satire zu BILD-Kai
BILD-Diekmann: Boris Becker muss ab sofort in den Fahrstuhl
Bild-Kai (Diekmann): So schaffen wir den Wiederaufstieg von Computer-BILD
Start der „Aktion Zukunft“: 30 Millionen BILD-Leser täglich – mindestens

Hamburger Bordellbesitzer schreibt an BILD-Diekmann zur Hurenserie
BILD-Kai (Diekmann): Kampagnenstart „Junge komm bald wieder“

Das geistige Entsorgerquartett – Eine neue Show für das ZDF

An BILD-Diekmann Betr.: „Franziska (26) Ich lebe mit zwei Männern“

Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

Zum Axel Springer Verlag (keine Satire)
Grosse Feier beim Axel Springer-Verlag: Blatt- Plattmachers 100. Geburtstag

Israel

Die neue Antisemitismusdiskussion – oder: Alter Wein in neuen Schläuchen

Dr. Alexander von Paleske — 5.1. 2013 —–
Zur Zeit geistert wieder einmal eine Antisemitismusdebatte durch die Medien. Angestossen wurde sie durch die Veröffentlichung einer Liste der „führenden Antisemiten“ durch das Simon Wiesenthal Zentrum Freitag voriger Woche.

Jakob Augstein Platz 9
Auf Platz 9 findet sich der Journalist Jakob Augstein,Herausgeber der Wochenzeitung „FREITAG“, Kolumnist von SPIEGEL-online. Sohn des 2002 verstorbenen SPIEGEL-Gründers und -Herausgebers Rudolf Augstein.

Das Simon Wiesenthal Zentrum stützt sich bei diesem „Ranking“ des Jakob Augstein auf die „Expertise“ des Henryk M. Broder, ebenfalls Journalist seines Zeichens, der gerne provoziert, und u.a. auch dem Deutschland-Abschaffungsschinken des Polit-Aufmischers Thilo Sarrazin viel Positives glaubte abgewinnen zu können.


Henryk M. Broder …..Aufmischer in Sachen Antisemitismus.

Verbunden in herzlicher Abneigung
Broder fühlt sich bereits seit längerem Jakob Augstein in herzlicher Abneigung verbunden, aber mit der „Expertise“ zum Antisemitismus-Ranking hat diese Auseinandersetzung einen neuen vorläufigen Höhepunkt erreicht, und findet natürlich reichlich Widerhall in den Medien.
Wer Artikel von Jakob Augstein liest, der kann allerdings nur Kritik der aggressiven Politik der Regierung Israels gegenüber den Palästinensern konstatieren , nicht mehr und nicht weniger. Damit steht er keineswegs allein in den ernstzunehmenden Medien im In- und Ausland. Die Liste der Kritiker reicht selbst in die hochangesehene internationale Medizinzeitung LANCET.

Hintergründe einer Fehde
Um diese Auseinandersetzung zu verstehen, muss man wissen: Broder versucht immer wieder, die Kritik an der gewaltsamen Expansion Israels über die international anerkannten Grenzen von 1948 hinaus, griffig auch als Zionismus zu bezeichnen, mit Antisemitismus gleichzusetzen. Als Beleg dient ihm, dass nicht wenige Antisemiten in der Tat ihren unakzeptablen Antisemitismus mit Antizionismus tarnen.

Die wirklichen Antisemiten unter den Antizionisten zu enttarnen macht sich Broder aber gar keine Mühe, sondern setzt beides gleich. Damit verbietet sich automatisch, will man nicht als Antisemit gelten, jegliche Kritik am Expansionismus (Zionismus)der israelischen Regierung, und den aggressiven Siedlern in der Westbank und Ost-Jerusalem, samt der Abschnürungspolitik gegenüber Gaza.

Da Broder wohl kaum als undifferenzierter Dummkopf bezeichnet werden kann, stellt sich damit die weitere Frage: was sind die Hintergründe.

Broder, ein Zionist?
Die Antwort fällt nicht schwer: Broder selbst ist, ideologisch gesehen – nach einer Metamorphose – offenbar dem Zionismus zuzurechnen, der keineswegs die Forderung des Rückzugs Israels auf die Grenzen vor dem 6-Tage-Krieg von 1967 stellt, sondern, wenn auch nicht so explizit wie die Siedler, die Expansionspolitik Israels in der Westbank letztlich offenbar implizit billigt.


Jakob Augstein ….. Antisemitismusvorwürfe – vom Vater „geerbt“.

Israel hat diese Gebiete im Sechs-Tage-Krieg von 1967 erobert, sie waren auch nicht unbewohnt, sondern dort lebten und leben Palästinenser, nicht ein paar hundert, sondern Millionen.

Was die israelische Regierung gegenüber den Palästinensern betreibt ist eine systematische Unterdrückungs- und Vertreibungspolitik in Ost- Jerusalem und der Westbank. Anfangs unter dem Deckmantel, die Sicherheit Israels zu stärken, ein Staat, der – anders als 1967 – mittlerweile Dutzende von Atombomben besitzt, mit denen sich der Nahe Osten gleich mehrfach auslöschen liesse.

Eine Regierung, die mittlerweile ganz offen die schrittweise Annexion der eroberten Gebiete betreibt, und als „Rechtfertigung“ die Bibel und das juristisch völlig bedeutungslose Argument benutzt:

unsere Vorfahren waren vor 2000 Jahren schon einmal hier“.

Ein Argument, mit dem auch die Ureinwohner Australiens Millionen von Einwanderer-Nachfahren zum Verschwinden auffordern könnten, genau so, wie die Indianer Nordamerikas, deren Vertreibung zumal weniger als dreihundert, und nicht zweitausend Jahre zurückliegt.

Bereits in 60% des Westjordanlandes gibt es jüdische Siedlungen, oftmals zunächst illegal, die meisten davon anschliessend legalisiert.

Landwegnahme und Aggressionen
Die Siedler betreiben nicht selten – nach der Landwegnahme – auch noch eine aggressive Politik gegenüber den Palästinensern, schikanieren sie, fällen ihre Olivenbäume, vertreiben sie von den Weideflächen, und einige fordern in Parolen sogar die Vergasung der Araber.


Besetzte Westbank – An Häuserwände gesprühte Siedlerparolen. Screenshots: Dr. v. Paleske

Der jüngste Mosaikstein dieser Politik ist der Keil, den Netanyahu und seine Regierung in die Westbank mit neuen Siedlungen hineintreibt: weiterer Landraub gekoppelt mit einer de facto Aufspaltung des Westjordanlandes in zwei Teile.

Rechter „Shooting Star“
Nun taucht auf der „rechten Überholspur“ im Wahlkampf ein Naftali Bennett, neuer israelischer „shooting-star,“ mit seiner Partei, der ultranationalistischen Habajit Hajehudi (Jüdisches Heim) , auf, der nicht als Siedler aus der Westbank kommt, sondern mit Softwareprogrammen ein Vermögen gemacht hat.

Bennett fordert ganz offen die Annexion der besetzten Gebiete: Zionismus pur.

Araber könnten dann einen israelischen Pass bekommen – nur auf Antrag und nach sorgfältiger Prüfung versteht sich. Der Rest wird einfach staatenlos erklärt, und damit frei zur Ausweisung, z.B. nach Gaza oder anderswo hin ..

Moshe Feiglin von Netanyahus Likud Partei favorisiert die „Zuckerbrot-Vertreibungs-Lösung“: Araber mit Geldanreizen zur Emigration zu bewegen. Wörtlich:

Das ist die beste Lösung, um sie loszuwerden und ihre Gebiete einzuverleiben“

Mittlerweile warnt selbst der ehemalige Geheimdienstchef Juval Diskin vor einem erneuten Palästinenseraufstand.

Zwei-Staaten-Lösung in Israel kein Thema
Die Zweistaatenlösung ist jedoch bei den israelischen Parteien überhaupt kein Thema, und schon gar nicht für Netanyahu. Das bekräftigte noch einmal die israelische Historikerin Amar Dahl im vergangenen Monat in einem Interview mit der Tagesschau:

Amar-Dahl: …… Das zionistische Israel versteht sich so, dass das Land Israel (einschliesslich besetzter Westbank und Ost-Jerusalem) dem jüdischen Volk gehört, und damit auch dem jüdischen Staat. Das ist seine grundsätzliche ideologische Überzeugung. Deswegen hält es Regierungschef Benjamin Netanjahu auch für ein Gebot, diese Gebiete weiter jüdisch zu besiedeln. Eine Zwei-Staaten-Lösung steht gar nicht auf der Tagesordnung. Das ist eine Sache, die Israel nicht nur nicht will, sondern auch bekämpft. Und diese Politik kann Deutschland wahrscheinlich auf Dauer nicht unterstützen.

tagesschau.de: Israel will gar keine Zwei-Staaten-Lösung?

Amar-Dahl: Israel kann es nicht. Es ist auch im Land kein Thema. Auch nicht im Wahlkampf. Auch die Opposition spricht nicht davon. Netanjahu redet zwar mit dem Ausland über eine Zwei-Staaten-Lösung, aber nur aufgrund des außenpolitischen Drucks.

tagesschau.de: Also führt Israel die anderen Länder an der Nase herum?

Amar-Dahl: Das kann man so interpretieren.

Denunzierung der Kritiker
Broder, der seinerzeit für den Angriffskrieg gegen den Irak sich einsetzte, hätte das natürlich nie so gesagt, weil er damit in Deutschland nichts als Ablehnung erfahren würde.
Also versucht er offenbar seine Ziele über die Denunzierung der Kritiker des Zionismus als „Antisemiten“ zu erreichen.

Motto: wenn schon keine Zustimmung, dann keinesfalls Kritik, und schon gar keine Ablehnung.

Nur, neu ist das alles nicht: schon Vater Rudolf Augstein musste sich mit derartigen Antisemitismus-Vorwürfen auseinandersetzen.

Deutlich schrieb er ab 1967 dazu im SPIEGEL:

-dass Israel nach dem 6-Tage-Krieg durch falsche politische Schlüsse den Frieden verliert, den es mittels seine bravourösen Sieges sichern wollte

-warnte er vor Annexionen

-forderte er eine „Domestizierung“ des Sieges ohne Landwegnahmen

-beklagte er die Überwertigkeits-Arroganz der drei Millionen Israelis gegenüber hundert Millionen Arabern

-bezeichnete er Israel einen auf Eroberung programmierten Staat

-verwahrte er sich dagegen, dass, wer Israel kritisiert, automatisch Antisemit sei

-kritisierte er die israelische Besatzungsmacht in der Westbank als widerwärtig

(Peter Merseburger, Rudolf Augstein, der Mann, der den SPIEGEL machte, 2007 S. 463)

Augstein berief sich später auch auf Daniel Cohn-Bendit, Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender, der 1969 feststellte:

Es ist manchmal schwierig, sich die Naziideologie von der Herrenrasse vorzustellen. Hier in Israel ist sie ständig und überall gegenwärtig und greifbar. Eine ganze Generation von Jugendlichen hält sich für die Herrenrasse“. (Peter Merseburger aaO S. 533).

Die Antisemitismusdebatte – alles schon mal dagewesen: nichts als alter Wein in neuen Schläuchen.

Dass beide, Broder und Rudolf Augstein, Träger des Ludwig Börne Preises sind, sei nur zum Abschluss erwähnt.

E-Mail: avpaleske@botsnet.bw

Israelischer Premier Benjamin Netanyahu zur Lage in Israel und seinen neuen (alten) Provinzen
Im Schatten der Nahostkonflikte: Tägliche Attacken israelischer Siedler auf Palästinenser und deren Eigentum in den besetzten Gebieten
Günter Grass, ein Gedicht und das Jerusalem-Syndrom

SATIRE

Angela Merkel: Heute ist Neujahr – Anmerkungen und Ergänzungen

Dr.Alexander von Paleske — 1.1. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

heute ist Neujahr, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, der Deutschen Volksgemeinschaft einige ergänzende Anmerkungen zu meiner gestrigen Silvesteransprache zu machen, die ich aus taktischen Gründen sehr vage hielt.
Also: Wohin mit mir in diesem Jahr die Reise wirklich hingeht.


Angela Merkel gestern ……vage Ansprache. Screenshot: Dr. v. Paleske

Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen, lieben Menschen zu danken, die meine Popularität und Volksnähe zu steigern halfen.

Beginn mit Danksagungen
Lassen Sie mich mit den Danksagungen beginnen:
An erster Stelle danke ich dem lieben SPD-Peer Bilderberg-Steinbrück dafür, dass er meine Wiederwahl so gut wie gesichert hat.

Zwar hatte Peer durch den politischen Rückenwind, den das kettenrauchende Orakel von Hamburg-Langenhorn, Helmut Schmidt, blies, mir gegenüber einen kleinen Startvorteil. Aber der war zügig dahin, nachdem herauskam, mit welcher Energie der Bilderberg-Steinbrück selbst notleidende Gemeinden um hohe Beträge für seine Plauderstündchen erleichterte, statt, wie es sich für einen ordentlichen und gewissenhaften Bundestagsabgeordneten gehört, im Bundestag seine Diäten redlich zu verdienen.

Von seinen Auftritten bei den in Misskredit geratenen Banken ganz zu schweigen.

Dass er auch noch, wie ein „schräger Schotte“, die Bundestags-Bahncard benutzte, um zu diesen Plauder-Veranstaltungen anzureisen, tat ein Übriges.

Auch dass er typische Ministeriumsaufgaben als Bundesfinanzminister einfach an die Anwaltskanzlei Frischlinge, Bruchhaus und Krächsinger auslagerte, und damit die Ministeriumskosten in die Höhe trieb, konnte keine Freude in Deutschland auslösen.

Schlimmer noch: dass er sich später von den Frischlingen dann auch noch zu einer hochbezahlten Plauderstunde einladen liess.

Um das Mass vollzumachen verlangte er auch noch eine Gehaltserhöhung für das Amt des Bundeskanzlers bevor er antreten wollte.

Das reicht, jetzt ist der bei der deutschen Volksgemeinschaft total unten durch – und ich bin obenauf.

Koalieren mit wem?
Damit stellt sich für mich die Frage, mit wem wir koalieren sollten, nachdem ich mit der CDU/CSU die stärkste Partei bei den nächsten Bundestagswahlen im Herbst dieses Jahres werde.

Am meisten sagen mir die Grünen zu, mit der berufslosen fromm-tanzenden („lasse keinen Beat aus“) Katrin Göring-Eckardt.

Leider müssen wir dann auch noch die „Kröte“ Jürgen Flaschenpfand-Trittin schlucken, aber den schieben wir einfach auf das Ernährungs-Agrarresort oder ins Familienministerium ab.

Der Flaschenpfand Trittin ist mir aber immer noch lieber – zumal er auf der Bilderberg-Konferenz im vergangenen Jahr enorm dazugelernt hat – als diese geifernde Andrea Nahles von den Sozis.

Allerdings will ich die grüne Granate-Renate Künast auf gar keinen Fall am Kabinettstisch haben. Die soll mal besser Fraktionsvorsitzende der Grünen werden.

Dank auch an Elfriede & Co
Mein Dank gilt insbesondere auch meiner Freundin Elfriede Schalom vom Blendergut in Kampen/Sylt.
Deren hochanständige Mitarbeiter und Mitkämpfer Mathias Döpfner und Kai Diekmann – nur Bösartige bezeichnen sie als Elfriedes „Büttel“ – haben in den Springer-Medien, insbesondere in der Intellektuellen-Zeitung BILD, permanent positiven Wind für mich gemacht

Ein Dankeschön auch an den Franz Josef Post von Wagner, für seine tiefschürfenden hochpositiven Kolumnen, die immer viel Gesprächsstoff mir und meinem Mann am Frühstückstisch liefern.

Details zu Kürzungen später
Zu den weiteren Kürzungsplänen werde ich mich detailliert erst nach den Bundestagswahlen äusserrn, aber dann wird, so viel kann ich heute schon sagen, kein Auge trocken bleiben:

– Die Rentenaltersgrenze werden wir auf 70 Jahre erhöhen, nicht weil die Renter dann noch arbeiten könnten, sondern weil es zu deutlichen Rentenkürzungen kommt, wenn die völlig ausgelaugten oder arbeitslosen Arbeiter und Angestellten wie bisher mit 65 Jahren, oder sogar noch früher in Rente gehen.

-Für Hartz IV-Empfänger wird es vorwiegend Sachleistungen und Gutscheine, aber keine Barmittel mehr geben

-Die Mehrwertsteuer werden wir kräftig anheben, um so noch besser notleidenden Banken unter die Arme greifen zu können.

-In die Schafskäse-, Paella- und Spaghetti-Länder werden wir Aufpasser der EZB schicken.

Deutschland, ich freue mich auf meine Wiederwahl. Den Deutschen rufe ich zu:

„Schnallt den Gürtel enger, dann schaffen wir es“.

Glückauf Deutschland

Angela Merkel
Jetzige und zukünftige Bundeskanzlerin


Deutschland braucht mich

Mehr von Franz-Josef Post von Wagner
Franz Josef Post von Wagner schreibt an das Christkind
(Fäkalworte-) Starkolumnist Post von Wagner an SPD-Sigmar Gabriel: Sind Sie verrückt geworden?
Bild-Diekmann, Helmut Schmidts neue Liebe und Franz Josef Post von Wagners Glückwunsch-Erguss

Start der „Aktion Zukunft“: 30 Millionen BILD-Leser täglich – mindestens

Zu den Grünen
Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft
Claudia Roth an die grüne Basis: „Das werdet ihr noch bereuen“
Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck

Mehr Satire zu Peer Bilderberg-Steinbrücks Eskapaden
Peer Bilderberg-Steinbrück: Medienhatz muss sofort aufhören

Peer Bilderberg-Steinbrück: Super Echo auf meine Vorstellungsshow
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich bin politisch groggy, aber ich mache trotzdem weiter
Granate-Renate Künast an Bilderberg-Steinbrück: „Tritt ab, Peer, Du hast fertig“
Peer Bilderberg-Steinbrück: Warum sollte ich spenden, wenn die Banken auch abkassieren?
Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?
Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin
Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

SATIRE

Ex-Kanzler Österreichs, Alfred Gusenbauer: Deutschland, das bin ich!

Dr. Alexander von Paleske — 30.12. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Alfred Gusenbauer
Ex austrischer Bundeskanzler
Im Filz 3
Wien
Austrische Skandalrepublik

Guten Morgen Deutschland,

mein Name ist Alfred Gusenbauer, bin 52 Jahre alt, und habe schon Einiges im Leben durchgemacht. Manche nennen mich in respektloser, unverschämter Weise auch Alfredo Gruselbauer.


Das bin ich

Ich stelle mich den Deutschen vor, weil nicht nur Österreich mit mir rechnen muss, sondern mittlerweile auch Deutschland, und das nicht zu knapp!

Gerade hat die austrische Firma Signa um den Tiroler René Benko , wo ich den Aufsichtsratsvorsitzenden mache, zugeschlagen, und das Kaufhaus des Westens (KaDeWe ) in Berlin sich geschnappt, für lächerliche 500 Millionen Euro, und 16 weitere noch dazu.

Die gehörten zuvor einer Investorengruppe namens Highstreet, an der auch die Deutsche Bank-Tochter REEF beteiligt ist. Diese Highstreet wiederum hatte sie seinerzeit von Karstadt-Quelle (Arcandor) erworben, ein Deal, der jetzt zu einem Gerichtsprozess in Köln mit der Schickedanz-Erbin geführt hat. Aber das will ich gar nicht weiter ausführen.

Mir, äh, ich meine der Firma Signa- Prime Selection AG, gehören nicht nur der Grund und Boden des Kaufhauses Oberpollinger in München, sondern viele weitere Premium Immobilien. Und das ist keineswegs das Ende, nein, wir legen in Deutschland erst so richtig los.

Im Zentrum der Kaffeehausstadt Wien sind wir bereits der grösste Immobilienlöwe.

Vorstellung meiner Mitstreiter
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch meine hochprofessionellen Mitstreiter vorstellen:

Ex Porsche Chef Wendelin Wiedeking, der leider mit seinem hochambitionierten Versuch, als Porsche-Chef VW zu schlucken, auf die Schnauze fiel, und gegen den die Staatsanwaltschaft Stuttgart mittlerweile Anklage wegen Wirtschaftsdelikten erhoben hat – alles aus der Luft gegriffen natürlich.


Mein Freund Wendelin Wiedeking …….Vorwürfe aus der Luft gegriffen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Dann unser Gründervater René Benko, der 1999 aus dem Nichts mit einer Zwei-Mann-Firma Imofina startete, und mittlerweile steinreich ist. Die gelebte Saga „vom Tellerwäscher zum Milliardär“ sozusagen.
Der Benko fing im Gesundheitsbereich an, und stiess sich dort nicht nur gesund, sondern auch noch reich, und machte dann in grossen Immobilien.

Auch René Benko hat ein Strafverfahren laufen, wie mein Freund Wendelin, wegen angeblicher Bestechung des kriminellen ehemaligen kroatischen Regierungschefs Ivo Sanader, und hat vom Wiener Straflandesgericht bereits 12 Monate Strafhaft auf Bewährung aufgebrummt bekommen, aber natürlich sind auch all diese Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen. Der Prozess geht weiter in der nächsten Instanz, und wird – da bin ich mir absolut sicher – die Unschuld meines Freundes ans Tageslicht fördern.


Jungdynamiker und Milliardär Rene Benko …….unser unschuldiger Gründervater

Schliesslich der Milliarden-schwere griechische Reeder George Economou, den wir scherzhafterweise immer „George Economist“ nennen.

Der hat die Wirtschaftskrise im eigenen Lande glücklicherweise völlig unbeschadet überstanden, weil er rechtzeitig sein Geld dort investierte, wo weiter Milch, Kaffee und Euros fliessen, nicht aber bloss Schafskäse und Olivenöl.


George Economou ………investieren, wo Milch, Kaffee
und Euros fliessen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Aufregender Lebenslauf
Ich selbst habe zwar (noch) keine Strafverfahren laufen, aber einen wahrlich aufregenden Lebensweg hinter mich gebracht, den ich sehr gerne der deutschen Volksgemeinschaft näher bringen möchte:

Ich war Bundeskanzler der Alpenrepublik Österreich 2007 / 2008, einer der erfolgreichsten aller Zeiten, der nicht nur das Land (ein wenig skandalmässig) regierte, sondern sich auch nicht scheute, den faulen Parlamentariern die Leviten zu lesen.

Zitat:

Nur ein Drittel wird dem Leistungsprinzip gerecht, ein Drittel ist zu vergessen, und ein Drittel ist (immerhin) resozialisierbar.

Weitere Meilensteine meiner erfolgreichen Kanzlerschaft finden sich hier

Gerne Rotwein
Gerne trinke ich Rotwein der Marke Barolo. Die Farbe erinnert mich stark an meine rote Vergangenheit, welche in vielen Punkten sehr der des hervorragenden ehemaligen deutschen Aussenministers (GröDAAZ) Joseph Martin (Joschka) Fischer ähnelt. Allerdings war ich längst nicht so gewalttätig, wie der in seiner Putzgruppenzeit.

Auch mit meinem deutschen Sozi-Freund, dem Gasprom-Schröder, gibt es einige Parallelen..

Ich stamme, anders als der Kleinbürgersohn J-M. Fischer, aber aus einer richtigen Arbeiterfamilie, und die ersten ernsthaften Bücher, die ich las, waren die Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels.

Wie es sich für einen Arbeitersohn gehört
Wie es sich für einen richtigen Arbeitersohn so gehört, wurde ich Mitglied der austrischen sozialistischen Jugend, und kämpfte mich Stück für Stück ganz nach oben, bis ich es schliesslich zum Grossen Vorsitzenden der SPÖ schaffte .

Bekannt wurde ich durch meine linke (scheinradikale) Sprücheklopferei: zunächst in der sozialistischen Jugend, und dann – in wesentlich abgeschwächter Form – in der SPÖ.

Wie Papst Johannes Paul II küsste ich bei meiner Ankunft in Moskau die Erde, als ich zu den internationalen Jugendfestspielen im damaligen Vaterland der Linken, der UdSSR, eintraf.

Nur Zwischenstationen
Aber das waren alles nur Lern-Zwischenstationen auf dem Weg über die Mitte nach rechts in die Arme einer Immobilien-„Heuschrecke“ und andere Unternehmen.

Mit der gemeinen Wanderheuschrecke verbindet mich gerade die Metamorphose, die dieses Tierchen im Laufe seines Lebens durchmacht.

Längst ausgetauscht
Längst habe ich natürlich den grauen Mao-Anzug gegen feinen Zwirn getauscht, wie es sich für einen austrischen Top-Manager so gehört, und meine Zeit als austrischer Bundeskanzler hat mich gelehrt, keinerlei Berührungsängste mehr selbst mit den grössten und rücksichtslosesten Kapitalisten zu haben.

So habe ich es, nach meiner anstrengenden Arbeit als Kanzler, geschafft, mich folgenden Unternehmen – neben der Firma Signa AG – erfolgreich anzudienen, bzw. mich bei denen einzukaufen:

Der Hypo-Alpe- Adria- Skandalbank (Skandalpe) diente ich als „unersetzlicher Berater“, wofür ich von der Pleitebank im Jahre 2009 schöne 60.000 Euro für meine anstrengende Tätigkeit kassieren konnte.

Auch diente ich dem hochanständigen Peter Hochegger – ein guter Freund des ehemaligen austrischen Finanzministers Karl-Heinz Grasser (KHG) – in dessen Firma Sicon Energy als Vorsitzender des Unternehmensbeirats.

Peter Hochegger wird von der linken austrischen Kampfpresse und der verfolgungsgeilen austrischen Staatsanwaltschaft beschuldigt, knietief in die angeblichen KHG-Skandale verwickelt zu sein (Immofinanz, Linzer Terminal Tower etc). Alles Quatsch.

Ich bin ebenfalls Vorstandsmitglied der Stiftungen des Hans-Peter Haselsteiner, dem auch die grosse Baufirma STRABAG gehört, dort sitze ich auch, und zwar im Aufsichtsrat, als dessen Vorsitzender.

Ich halte einen 25% Anteil von, und bin Mitbegründer der Cudos-Gruppe. Unser Mantra:

Eine austrische Plattform, die mit Investoren attraktive Investitionsprojekte realisiert und aussergewöhnliche Renditen erzielt.

Mit Cudo rettete ich das 125 Jahre alte Textilhaus Backhausen, einst austrischer „k.u.k. Hoflieferant“, vor der Pleite, und warf gleich mal einen Teil der überflüssigen Belegschaft raus. Konkret: über die Firma Cudos Wenti AG, an der ich einen Anteil von 25% halte, der wiederum die Cudos Wenti Beteiligungs- GmbH gehört, der wiederum jetzt 51% der Backhausen-Textilfirma gehört.

Martin Schlaff, dem grossen, gewitzten austrischen Unternehmer, half ich, als der mit der Firma Mobtel in Serbien in Schwierigkeiten geriet. Der wiederum organisierte ein Riesenfest zu Beginn meiner Kanzlerschaft, an das ich mich aber aus politischen Gründen bestenfalls schemenhaft erinnern kann.

Habe es geschafft
Ja, ich habe es geschafft: den „langen Lauf zu mir selbst“, wie der GröDAAZ Fischer das zutreffend nannte, und darüber laienhaft philosophierte: Von ganz links über die Mitte in die Arme des Kapitals. Getreu dem Motto:

Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz
Wer mit 40 noch Kommunist ist, hat keinen Verstand.

Ich wünsche allen Deutschen ein gesegnetes Neues Jahr, und mir viele Euros auf meinen Bankkonten.

Herzliche Grüsse und Servus

Alfred Gusenbauer
Ex Austrischer Bundeskanzler
Einkommensmillionär

Mehr Satire zu Gusenbauer
link SPÖ-Ex Bundeskanzler Gusenbauer schreibt an Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder

Keine Satire zu Martin Schlaff
linkEin APO-Mann aus Wien – Martin Schlaff
Neues aus Oesterreich – von Skandalen, Neubesetzungen und Freisprüchen

Zu Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (KHG)
linkÖsterreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser meldet sich wieder zu Wort
linkPost von Karl-Heinz Grasser, Ex Finanzminister Österreichs
linkÖsterreichs Ex- Finanzminister Karl-Heinz Grasser: Deutschland, jetzt rede ich
linkGuten Morgen Deutschland, ich bin KHG, der Karl-Heinz Grasser aus Wien

Zu Fiona Grasser
linkFiona Grasser: Hallo Deutschland, jetzt rede ich
linkFiona Grasser: Ich lade ganz herzlich zum tierischen Ball in Wien ein

Zu Ivo Sanader
link Ex-Premier Kroatiens Ivo Sanader verhaftet – „nur“ Korruption oder auch Mordvorwurf?
linkBayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?
linkJoca Amsterdam (Sreten Jocic) oder: die Blutspur eines Mafiosi durch Europa
linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

Zu GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Zur Hypo-Alpe-Adria Bank
linkHypo Alpe (Skandalpe-) Bank und BayernLB: Die schier unendliche Skandal- (Betrugs- Untreue-) Geschichte. Ein Update

linkKlage der BayernLB auf Rückabwicklung des Hypo Alpe (Skandalpe)-Kaufs: Viel Lärm um Nichts
linkBayernLB kann Schadenersatz für Hypo-Alpe (Skandalpe)-Debakel fordern – oder doch nicht?
Bayern LB pocht auf Schadensersatz für Skandalpe-Abenteuer: Viel heisse Luft, wenig Substanz
BayernLB-Ex-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – Das dicke Ende kommt erst noch

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

Weitere Hypo Alpe Artikel
linkSkandalbank Hypo-Alpe (Skandalpe), BayernLB und der Teil-Weisswaschgang der CSU
linkDie 3,7 Milliarden Hypo-Alpe-Pleite: Stoiber wusste angeblich von Nichts
linkEx Hypo-Alpe-Adria Chef Wolfgang Kulterer – Die lange Reise des österreichischen Bankmanagers in den vorläufigen Knast
linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
linkEx BayernLB-Tochter Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) – wieviel Gülle kommt noch hoch?
linkSkandal-Update: Hypo-Alpe-Adria Bank (Skandalpe)
linkBayernLB prüft Schadensersatzansprüche – eine PR-Geschichte?
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
linkHypo-Alpe-Skandalbank – Am Ende Sozialisierung der Verluste
linkVerlustbank BayernLB zahlt weiter: Noch eine Milliarde Euro an die Hypo- Alpe
linkHypo Alpe Adria und BayernLB – Haben die Flick -Erben mitverdient?
linkHypo-Alpe-Adria-Bank – vorwärts abwärts
linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: Medienhatz muss sofort aufhören

Dr. Alexander von Paleske —- 28.12. 2012 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück
Plauderrunden-Einkommensmillionär, MdB
Hoffungsfroher SPD-Kanzlerkandidat
Ex-Bundesfinanzminister
Ex-NRW-Landesvater
Karl Schiller Allee 66
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

die unerträgliche Medienhatz gegen mich zum Thema:

„Wie viel hat der SPD-Bilderberg-Steinbrück bei seinen Plauderrunden klargemacht, und von wem“

muss sofort ein Ende finden.

Heute Focus und Bild
Heute hetzten der Focus und Bild gegen mich, wegen der lächerlichen 15.000 Euro die ich von der Anwaltskanzlei Frischlinge, Bruchhaus und Krächsinger (www.frischlinge.com) eingesteckt habe.


BILD-Hetzartikel ….muss aufhören

Was diese Tintenkulis von Focus und Bild nicht verstehen wollen: dies war eine völlig adäquate Gegenleistung für einen maximal tiefschürfenden Vortrag zum Thema: „Du und die Bankenkrise“.

Nicht von ungefähr
Natürlich kam diese Einladung nicht von ungefähr: Ich hatte als Finanzminister schliesslich deren unvergleichliche Expertise zur Überwindung der für mich völlig überraschenden Bankenkrise nutzbar gemacht.

Manus manum lavat – eine Hand wäscht die andere,

sagten die Lateiner, sagt die Mafia, und sage auch ich.


Das bin ich …….eine Hand wäscht die andere

Diese Herrschaften erhielten für ihre harte Arbeit in den Jahren 2005-2009 ein vergleichsweise bescheidenes Honorar: lediglich 1.831.397,38 Euro.

Völlig alternativlos
Die Alternative wäre gewesen, mich an die engstirnigen „Sesselfurzer“ im eigenen Hause zu wenden.

Anders als bei den Frischlingen, wo Prädikatsjuristen gerne 14+ Stunden pro Tag freudig ableisten – nur Böswillige würden das als „Zitronenquetscherei“ bezeichnen – zählten die Beamten in meinem Ministerium stattdessen die Stunden bis zum Feierabend, den sie genau einhielten.

Deren Expertise war einfach unvergleichlich geringer, als der geballte juristisch-wirtschaftliche Sachverstand der Frischlinge.
Ein äusserst ertragreiches Public Private Partnership (PPP)-Projekt.

Zu meinen hauseigenen Beamten fiel mir stattdessen immer wieder der Spruch ein:

Nemo plus iuris transferre potest, quam ipse habet“ (Niemand kann mehr an Recht übertragen, als er selbst hat)

Solche Leute brauche ich bestenfalls zum Tragen meiner Aktentasche, aber nicht zur Vorbereitung staatsrettender Entscheidungen.

Werde gnadenlos vorgehen
Deutschland, ich habe mit den Frischlingen bereits besprochen, wie wir dieser niederträchtigen Medienkampagne in Zukunft begegnen: Wir werden jeden, der es wagt, den Kuli schreibmässig gegen mich zu erheben, mit einstweiligen Verfügungen eindecken.

Gute Nacht Deutschland

Peer Bilderberg-Steinbrück
SPD-Kanzlerkandidat
Deutschlands einzige und einzigartige Hoffnung.

NACHTRAG 29.12. 2012
Ich hatte ganz vergessen: das Gehalt des Bundesskanzlers muss drastisch angehoben werden, bevor ich komme. Schliesslich habe ich mich an meine lukrativen Nebeneinkünfte so gewöhnt, dass ich ohne vergleichbare Einnahmen nicht mehr auskomme.

Zu Geld habe ich im übrigen kein erotisches Verhältnis, sondern ein durchaus praktisches.

P.B.-S.

Mehr Satire zu Peer Bilderberg-Steinbrück
Peer Bilderberg-Steinbrück: Super Echo auf meine Vorstellungsshow
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich bin politisch groggy, aber ich mache trotzdem weiter
Granate-Renate Künast an Bilderberg-Steinbrück: „Tritt ab, Peer, Du hast fertig“
Peer Bilderberg-Steinbrück: Warum sollte ich spenden, wenn die Banken auch abkassieren?
Peer Bilderberg-Steinbrück: Habe gut verdient – na und?
Jürgen Flaschenpfand–Trittin an Bilderberg-Kollegen Peer Steinbrück: Nicht Knecht des Kapitals, sondern dessen Weihnachtsmann
Peer Steinbrück: Ich kann es, ich werde Bundeskanzler
Peer Bilderberg-Steinbrück: Ich antworte Thilo Sarrazin
Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
linkSPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Keine Satire zur Bilderberg-Konferenz
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung

afrika

Südafrika: Staatspräsident Zuma besiegt politische Widersacher, Cyril Ramaphosa kehrt auf die politische Bühne zurück

Dr. Alexander von Paleske —- 27.12. 2012 ——
Vergangene Woche fand die 53. nationale Konferenz der Regierungspartei Südafrikas, des Afrikanischen Nationalkongress (ANC) statt.

Bereits im Vorfeld war darüber spekuliert worden, ob die Konferenz, die in Mangaung stattfand, mit einer Niederlage des Staatspräsidenten Jacob Zuma enden würde, wie die seines Vor-Vorgängers im Amt des Staatspräsidenten, Thabo Mbeki, auf der ANC-Konferenz 2007 in Polokwane.

Keine Wiederholung
Aber ein derartiges Spektakel wiederholte sich auf der diesjährigen ANC-Konferenz nicht..

Trotz der Bestechungsvorwürfe gegen Zuma, über welche der „SPIEGEL“ Südafrikas, die Wochenzeitschrift Mail & Guardian einen investigativen Artikel nach dem anderen publizierte, ebenso über das opulente Anwesen in dessen Heimatort in der Provinz KwaZulu-Natal, spöttisch „Zumaville“ genannt samt dessen fragwürdige Finanzierung, brachte Zuma mehr als 70% der Delegierten hinter sich.

Saftige Niederlage
Seine offenen und versteckten Widersacher, allen voran der Vizepräsident Kgalema Motlanthe mussten eine dicke Niederlage einstecken.

Damit zerschlugen sich auch die Hoffnungen des ehemaligen ANC-Jugendliga-Vorsitzenden Julius Malema, auf die politische Bühne zurückzukehren. Sein Wiederaufnahmeantrag wurde gar nicht erst behandelt. Stattdessen schaffte ein alter ANC-Kader namens Cyril Ramaphosa den Wiederaufstieg.


Cyril Ramaphosa (l.) und Jacob Zuma (r.) auf der Konferenz in Mangaung

Ein Kader namens Cyril Ramaphosa
Cyril Ramaphosa gehörte zu den einflussreichsten und zweifellos intelligentesten ANC Funktionären zur Zeit der Freilassung Nelson Mandelas aus dem Gefängnis.

Der studierte Jurist

– gründete 1982 die Minenarbeitergewerkschaft National Union of Mineworkers (NUM) und war lange Jahre deren Vorsitzender.

– Leitete das Empfangskomitee bei der Entlassung Nelson Mandelas

– War der Verhandlungsführer des ANC als der Übergang Südafrikas in eine Demokratie ausgehandelt wurde (CODESA), und schaffte es mit seinem Verhandlungsgeschick, die Voraussetzungen für ersten freien Wahlen in Südafrika 1994 auszuhandeln, aus denen Nelson Mandela und der ANC als klare Sieger hervorgingen.

– War massgeblich an der Ausarbeitung einer neuen Verfassung Südafrikas beteiligt, die 1996 zum erfolgreichen Abschluss gebracht wurde.

– War der Wunschkandidat Nelson Mandelas für das Amt des Vizepräsidenten und damit seines Nachfolgers

– Wurde durch Thabo Mbeki ausmanövriert und anschliessend mit Intrigen so frustriert, sodass er sich aus der Politik schliesslich zurückzog und in die Privatwirtschaft abwanderte.

Nur vorübergehend
Dass ein Mann, der ohne weiteres hätte auch der Nachfolger Nelson Mandelas im Amt des Staatspräsidenten werden können, den Rest seines beruflichen Lebens auf dem Chefsessel eines Minenkonglomerats zu verbringen wünscht, das glaubten weder seine politischen Feinde, noch seine Freunde, und zuletzt auch er selbst nicht.

Aber Cyril Ramaphosa tritt nur an, wenn er absolut sicher sein kann, eine Wahl auch mit grosser Mehrheit zu gewinnen.

Politische Niederlagen sind nicht nach seinem Geschmack.
Und so warf er seinen Hut für die Vizepräsidentschaft auf der ANC-Konferenz in Mangaung erst in der 11. Stunde in den Ring, und gewann absolut überzeugend mit 3018 Stimmen gegenüber 463 Stimmen für Tokyo Sexwale.

Weg frei
Damit ist für ihn der Weg frei, für den Posten des Vizepräsidenten Südafrikas, und damit auch für die Nachfolge Jacob Zumas im Amt des Staatspräsidenten.

Auch eine sicherlich ungeheure Genugtuung nach der Niederlage gegen Thabo Mbeki seinerzeit.

Wird Ramaphosa als Gewerkschafter oder als Unternehmer in die Regierung zurückkehren?

Welcher Ramaphosa?
Die Ereignisse in Marikana, wo Dutzende Minenarbeiter erschossen wurden, deuten eher auf letzteres hin. Ramaphosa, wir berichteten darüber, ist an der Minengesellschaft Lonmin beteiligt, der Betreiber der Platinmine in Marikana.

Er stellte für die Familien den getöteten Minenarbeiter aber lediglich einen Betrag von umgerechnet 30.000 Euro bereit.

Auf einer Viehauktion zwei Wochen später bot er jedoch für einen kapitalen Bullen umgerechnet 1,7 Millionen Euro. Das spricht für sich.

Zimbabwes Präsident Robert Mugabe bezeichnete ihn gar als einen „Weissen in schwarzer Haut“. Das bezog sich allerdings nicht auf die Ereignisse in Marikana, sondern auf kritische Kommentare Ramaphosas über den Zustand der Wirtschaft Zimbabwes im Jahre 1999. Und auf negative Kommentare in südafrikanischen Zeitungen über die Verhaftung von zwei Journalisten in Zimbabwe. Zeitungen an denen Ramaphosa wirtschaftlich beteiligt war.

Die nächsten Wochen und Monate werden mehr Aufschluss über eine Persönlichkeit geben, die sich selbst als „Enigma“ als undurchsichtig und geheimnisvoll bezeichnet.


Ausgezeichnmete Biografie Ramaphosas von Anthony Butler

Zu Marikana
Der Minenarbeiter-Streik in Südafrika – ein politisches Erdbeben mit Folgen
Südafrika: Das Massaker an Minenarbeitern und seine Hintergründe

Zu Julius Malema
Südafrika: Jugendliga Chef Julius Malema verliert Machtkampf gegen Präsident Jacob Zuma – vorläufig
Machtkampf in Südafrika: Präsident Jacob Zuma gegen Jugendliga-Boss Julius Malema
Südafrika: Jugendführer Julius Malema “ Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los“

deutschland

Grüsse zum Fest und Jahreswechsel

Dr. Alexander von Paleske —- 25.12. 2012 —

Liebe Leser und Freunde dieses Blogs,

ich wünsche Ihnen allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Mein besonderer Dank gilt, wie in den vergangenen Jahren, den Betreibern von Net News Express und Net News Global, ohne die unser Blog eine wesentlich geringere Reichweite hätte.

Auch im kommenden Jahr werden uns die Themen sicherlich nicht ausgehen, dafür sorgen schon die Politiker.

Wir hier im südlichen Afrika spüren den Klimawandel noch drastischer als Deutschland: Die Regenzeit droht wieder einmal auszufallen. Wasser gibt es nur noch drei Mal pro Woche.

Und so ist mein Wunsch für das kommende Jahr: Viel Regen hier.

Herzlichst
Dr. Alexander von Paleske
für die Betreiber des Blogs Nachrichten Heute

SATIRE

Danke, danke Herr Bundespräsident für diese Weihnachts-Ansprache

25.12. 2012

Dr. Alexander von Paleske
Leitender Arzt
Bulawayo / Zimbabwe

An
Herrn Bundespräsident
Joachim Gauck
Schloss Bellevue
Berlin

Betr.: Ihre Weihnachtsansprache

Hochverehrter Herr Bundespräsident,

ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre hervorragende Weihnachtsansprache.
Sie hat den Deutschen Mut gemacht, trotz aller staatlichen bereits vollzogenen und noch zu erwartenden sozialen Kürzungen, nicht nur weiterzumachen wie bisher, sondern sich noch mehr aktiv für diesen Staat einzusetzen.

Mutiger Einsatz gewürdigt
Besonders gefreut hat mich, wie Sie den mutigen Einsatz unserer Männer und Frauen in Uniform in Afghanistan gewürdigt haben, die (auf verlorenem Posten) dort ihren Mann und ihre Frau stehen. Zitat:



Vor wenigen Tagen bin ich aus Afghanistan zurückgekehrt. Es hat mich beeindruckt, wie deutsche Soldatinnen und Soldaten unter Einsatz ihres Lebens Terror verhindern und die Zivilbevölkerung schützten. Ihnen und auch den zivilen Helfern gilt mein Dank.

Auch dass Sie bei Ihrem kürzlichen Besuch dort für die toten Deutschen Soldaten gebetet haben, das hat mich tief beeindruckt, sind diese doch unter Verstoss gegen das Gebot „Du sollst nicht töten“ dort zum Einsatz gekommen.

Allerdings stört mich, dass Sie nicht für die unschuldigen afghanischen Zivilisten gebetet haben, die von deutschen Soldaten erschossen oder anderweitig getötet wurden,wie z.B. bei der Bombardierung des Tanklasters in Kundus – obgleich die deutschen Soldaten sie doch angeblich schützen sollten.

Aber das verstehe ich in gewisser Weise, schliesslich kann man – auch als Pfarrer im Amt des Bundespräsidenten – nicht den ganzen Tag mit der Bibel unter dem Arm herumlaufen.


Bundepräsident Gauck …….kann nicht den ganzen Tag mit der Bibel unter dem Arm herumlaufen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Natürlich wissen Sie aus den Lageberichten des Bundesnachrichtendienstes, die Ihnen in Abschrift zugehen, wie hoffnungslos ist die Lage dort ist, und nach dem Abzug der ISAF-Truppen die Taliban die Macht übernehmen werden, also letztlich der ganze Einsatz ein Schlag ins Wasser mit vielen sinnlosen Toten und Verletzten war. Aber derartig grausame Wahrheiten gehören nun wirklich nicht in eine Weihnachtsansprache.

Keine Worte des Mitgefühls
Dass Sie kein Wort des Mitgefühls für die vom Krieg traumatisierten Soldatinnen und Soldaten gefunden haben, finde ich im Hinblick auf die angespannte Finanzlage des Bundes nur allzu verständlich.

Schliesslich müssen wir derartige Rentenbegehren auf ein gesundes Mass zusammenstutzen, und nicht jeder SoldatIn, der/die nach den Einsätzen nachts Alpträume hat, und nicht mehr in das Zivilleben zurückfindet, kann vom Vater Staat alimentiert werden.

Die müssen eben sehen, wie sie zurechtkommen, so weit reicht die Fürsorgepflicht des Staates und der Dank des Vaterlandes nun wirklich nicht.

Solidarität angesprochen
Aber Sie haben mit ein wenig Bla Bla ja die Solidarität durchaus angesprochen, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin:
.
Wer keine Zuwendung erfährt und keine schenkt, kann nicht wachsen, nicht blühen. In der Sprache der Politik heißt das: Solidarität; in der Sprache des Glaubens: Nächstenliebe; in den Gefühlen der Menschen: Liebe. Ja – wir wollen ein solidarisches Land. 



Gute Blickbeschränkung
Gefreut hat mich natürlich, dass Sie den Blick auf Europa beschränkt haben, und nicht noch die Probleme der Dritten Welt wie Unterernährung, Kriege etc. erwähnt haben. Die stören nur die Feiertagslaune.

Apropos Kriege, hier dürfen wir in Dankbarkeit nicht vergessen, dass Deutschland mittlerweile zum Grossexporteur von Kriegswaffen aufgestiegen ist.

Hochverehrter Herr Bundespräsident, das war eine richtig gute Rede, die den Eindruck zurücklässt:

– Lieb Vaterland, kannst ruhig sein

– Der Bundespräsident schläfert Dich mit Weihnachtsreden ein

– Die Soldaten halten in Afghanistan Wacht

– Lieb Vaterland Deutschland, hab gute Nacht

Ganz ergebenst

Dr. v. Paleske

Mehr Satire zu Gauck
Franz Josef Post von Wagner schreibt an das Christkind
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck
Ansprache des neuen Präsidenten Gauck: Ich bin der richtige Mann (zur falschen Zeit)
Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck

Keine Satire
Tod in Afghanistan – Undank in der Heimat
Abzug aus Afghanistan und Rückkehr aus Afghanistan

Aus der Hölle in Krankheit und Obdachlosigkeit – US-Soldaten nach der Rückkehr von der Front

Siehe dazu auch:
Verschlissen, verwaltet, vergessen – Deutschland lässt seine Kriegsveteranen allein ZEIT 14. Juni 2012 Seite 6

Keine Satire zu Afghanistan
Afghanistan: Der weltweite Opium- (Heroin-)Nachschub ist gesichert, auch für US-Soldaten
My Lai in Afghanistan und Besuch der Angela Merkel
Bundeswehr in Afghanistan: Der Abzug sollte rasch kommen
Ein nutzloses Afghanistan-Meeting in Bonn
Liberale Wochenzeitung gibt Afghanistan-Krieg verloren
9/11 – 10 Jahre danach
Rückzug aus Afghanistan – oder: nach uns die Sintflut. Fällt nun Berlin?
Afghanistan: Frühjahrsoffensive der Taliban, die Bundeswehr schießt auf Demonstranten
K(l)eine Dosis Geschichte oder: Joseph (Joschka) Fischers Märchenstunde
Meuterei auf der Gorch Fock – bald auch in Afghanistan?

Afghanistan: Rückt das Ende des Schreckens näher?
Vietnam damals, Afghanistan heute: Kriegsverbrechen und Irreführung
Afghanistan – wann kommt der Waffenstillstand?
Blackwater–Söldner in Afghanistan oder: Mit der Bundeswehr Seit an Seit
Der Krieg in Afghanistan und eine führende liberale deutsche Wochenzeitung
Afghanistan: Milliarden für den Krieg, Peanuts zur Bekämpfung von Hunger und Unterernährung
Verteidigung westlicher Kulturwerte am Hindukusch oder: So fröhlich ist das Söldnerleben in Afghanistan
Keine Strafverfolgung deutscher Soldaten in Afghanistan?
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan

Interviews mit Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian
Nach der Afghanistankonferenz – Dr. Werner Kilian im Interview
Schrecken ohne Ende? – Ein Interview mit Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian