afrika

Nelson Mandelas Nachfolger – Erst AIDS-Leugnung, dann Korruption

Dr. Alexander von Paleske — 18..4.2016 — Welt-
Staatsmann Nelson Mandela, Südafrikas Präsident – nach den ersten freien Wahlen – von 1994 bis 1999, hat bisher keine Nachfolger gehabt, die für sich in Anspruch nehmen können, in seine Fusstapfen zu treten.

Stattdessen unter seinem unmittelbaren Nachfolger, Thabo Mbeki, AIDS-Leugnung. Noch dazu in einem Land mit rund 5 Mllionen HIV-Infizierten.

300.000 Tote
Die Folge: Verweigerung der Versorgung AIDS-Kranker und HIV-infizierter Schwangerer mit hochaktiven antiretroviralen Medikamenten Das brachte rund 300.000 Menschen den frühzeitigen Tod, und rund 30.000 Neugeborenen die vermeidbare Übertragung des HIV-Virus von der Mutter.

Internationale HIV-Dummschwätzer
Unterstützt in seiner Quacksalber-Wahnfahrt, die er jüngst noch einmal zu rechtfertigen versuchte, von seiner trunksüchtigen und kleptomanen Gesundheitsministerin Manto Tshablala-Msimang. Und von von einem internationalen AIDS-Leugner-Beraterteam, darunter der Kieler Internist Claus Koehnlein und der Wiener Gynäkologe Christian Fiala.

Von der Realität weggelaufen
Auf dem internationalen AIDS-Kongress im südafrikanischen Durban im Jahre 2000 versuchte Mbeki diesen Leugner-Schwachsinn auch noch den angereisten internationalen Wissenschaftlern zu verkaufen..
Als dann der an AIDS leidende und mittlerweile daran verstorbene 11-jährige Nkosi Johnson die Bühne betrat und sagte:

I hate having AIDS, and I get sad when I think of all the other children that are sick with AIDS, I wish the government can give AZT to pregnant HIV mothers.

und mit seinem Auftritt die Anwesenden zu Tränen rührte, verliess Präsident Thabo Mbeki mit seinen Leuten eilig die Konferenz.


Nkosi Johnson ….Präsident Mbeki verliess die Konferenz

Erst sein Nachfolger im Amt, der Interimspräsident Kgalema Motlanthe, setzte diesem Spuk ein Ende.

16 Jahre danach
Dieses Jahr findet die internationale AIDS-Konferenz wieder in Durban statt, der AIDS-Leugner-Quark bestenfalls eine unerquickliche historische Fussnote.

Auch Korruption
Aber auch in in Sachen Korruption waren die Nachfolger Mandelas nicht untätig. So fädelte Thabo Mbeki einen Multimilliarden US-Dollar Waffendeal ein, von dem insbesondere Deutsche Firmen wie Ferrostaal profitierten..
Diese Deals kosteten Südafrika viel Geld, das woanders viel dringender gebraucht wurde, z.B. in den Wellblechhütten- Townships.. Hinzu kam, dass schwerste Waffen und Flugzeuge zur Bekämpfung eines Feindes angeschafft wurde, den es nach dem Ende der Apartheid nicht mehr gab und auch nie wieder geben wird.
Die Bestechungsgelder landeten in Heisse-Luft-Projekten und in den tiefen Taschen korrupter ANC-Politiker, wir berichteten ausführlich darüber.

Griff in die Staats-Ladenkasse
Einmal die Schleusen richtig geöffnet, wucherte unter Mbekis Nachfolgern die Korruption weiter.
So griff der jetzige Präsident Jacob Zuma in die Staats-Ladenkasse und baute sich einen pompösen Ruhesitz in seinem Heimatdorf in der Provinz Kwa Zulu Natal .
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Südafrikas Präsident Jacob Zuma …….Griff in die Staats-Ladenkasse

Auch Nelson Mandela baute sich seinerzeit einen Alterssitz in seinem Heimatdorf Qunu, ein Abbild des Hauses der letzten Gefängnisstation, dem Victor Vester Gefängnis. Finanziert ausschliesslich mit Einnahmen aus seinem Buch „Long Walk to Freedom„.

Bescheidenheit fremd
Solche Bescheidenheit ist seinen Nachfolgern jedoch fremd.

Die Oppositionspartei Economic Freedom Fighters,(EFF), eine Illustre populistische Truppe, die behauptet, die Interessen der Massen zu vertreten,, deren Anführer, Julius Malema aber selbst knietief in Ausschreibungsskandale verwickelt war, um seinen teuren Lebensstil zu finanzieren, brachte diesen Selbstbedienungs-Skandal vor das Verfassungsgericht Südafriklas. Zuvor hatte Thuli Madonsela, ihres Zeichens Public Protector, bereits das finanzielle Gebaren Zumas scharf gerügt, worauf Regierungsmitglieder eine Diffamierungskampagne gegen sie starteten.

Ohrfeige für den Präsidenten
Das Verfassungsgericht versetzte dem Präsidenten Zuma eine schallende politisch-rechtliche Ohrfeige, stellte Verfassungsbruch auf Seiten des Präsidenten fest, und verpflichtete ihn, die aus der Staatskasse entwendeten Gelder binnen einer kurzen Frist zurückzuzahlen.

Die führende Sonntagszeitung Südafrikas, die Sunday Times forderte – und nicht nur sie – Zuma solle abtreten.

Den Gefallen tat der der Opposition natürlich nicht, zu süss schmeckt auch für ihn die Macht.
Zuma überstand auch einen Misstrauensantrag der Opposition im Parlament.

Meine Freunde, die Guptas
Das war in Sachen Korruption aber keineswegs das Ende: Zuma pflegte mit der Industriellen-Familie Gupta höchst korrupte Beziehungen. Das ging so weit, dass Minister von den Guptas erfuhren, wenn ihre Entlassung bevorstand, bzw, Aspiranten, dass sie demnächst ministrabel würden,

Auch brachte brachte er Familienmitglieder in leitenden Positionen der Gupta-Firmen unter . Aus Gupta und Zuma entstand in den Medien der wenig schmeichelhafte Name „Zupta“

Gleichzeitig wartet die Bevölkerung in den armseligen Townships auf bessere Unterkünfte und Verbesserung der Infrastruktur, also Kliniken, Müllabfuhr und befestigte Strassen, sowie ,mehr Sicherheit dort – und Arbeitsplätze.

Nein, von Mandela haben diese Herrschaften nichts gelernt, stattdessen Gier und Machthunger, bei Mbeki auch noch Paranoia und Glaube an Verschwörungstheorien.

Südafrika hat nach den langen Jahren des Apartheidterrors wahrlich Besseres verdient. Wie das geht hat Nelson Mandela längst vorgemacht.

Nelson Mandela wird 94 – in Südafrika Korruption und Gefahr für die Pressefreiheit

Zum Waffen-Korruptions-Skandal
Deutsche Firma Ferrostaal, Waffenexporte nach Südafrika und steuerabzugsfähige Millionen- Schmiergeldzahlungen
Deutschland, Südafrika und ein Waffenskandal ohne Ende
Südafrika – Auf dem Weg in eine Bananenrepublik?
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Zu Julius Malema
Südafrika: Jugendliga Chef Julius Malema verliert Machtkampf gegen Präsident Jacob Zuma – vorläufig
Machtkampf in Südafrika: Präsident Jacob Zuma gegen Jugendliga-Boss Julius Malema
Südafrika: Jugendführer Julius Malema “ Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los“

Zu den HIV / AIDS Leugnern
Welt Aids-Kongress in Wien, die HIV-AIDS-Leugner laden zum Gegentreffen

deutschland

Das Merdogangate der Bundesregierung, oder: der Merkelsche Kniefall vor dem Tyrannen Erdogan

Dr. Alexander von Paleske —- 16.4. 2016 —- „Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, Ist sich des rechten Weges wohl bewußt“ lässt Goethe den Faust sagen.

Regel abhanden gekommen
Diese gute Regel scheint der Bundeskanzlerin Angela Merkel abhanden gekommen zu sein. Anders lässt sich das Nachgeben gegenüber dem strafrechtlichen Druck des türkischen Staatspräsidenten und Tyrannen Erdogan wohl kaum verstehen.

Der Drang der Merkel, das von ihr höchstpersönlich auf die Spitze getriebene Flüchtlingsproblem loszuwerden, liess sie mit dem türkischen Polit-Luzifer Erdogan paktieren. Und wie das bei Teufeln so ist, irgendwann präsentieren die ihre Rechnung, wie im Faust, so jetzt im Falle Böhmermann.

Geschmacklose Satire
Die Satire des Böhmermann finde ich geschmacklos, um es vorsichtig auszudrücken. Je weniger Geist Satiriker auf die Beine stellen können, umso mehr neigen sie dazu, in die Kiste der Fäkalien- und sonstigen Gossensprache zu greifen.

Insofern es keine Überraschung, dass Böhmermann eine Talk-Sendung mit dieser Charlotte Roche produzierte, deren Buch-Produkte wir hier schon mehrfach in satirischer Form – aus den gleichen Gründen – einer vernichtenden Kritik unterzogen haben.

Aber das ist meine Meinung, und in der Kunst gilt nun einmal : One man‘s food is another man‘s poison. Oder auf deutsch: was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall.

Dass Präsident Erdogan sein Heil in einer Anzeige wegen Beleidigung sucht – geschenkt.

Unakzeptables Plazet
Aber die Bundesregierung hat ihr Plazet zu einer Strafverfolgung aus einem Paragraphen gegeben, der eine Verschärfung bei Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter vorsieht, Paragraph 103 Strafgesetzbuch..
Eine Form der Strafbarkeit der Majestätsbeleidigung.

Nicht zum ersten Mal
Es ist nicht das erste Mal, dass dem Druck eines Tyrannen auf Strafverfolgung nachgegeben wurde: So hatte im Jahre 1958 die Illustrierte STERN eine Reportage über einen angeblich bevorstehenden Putsch im Iran losgelassen.

Für die deutschen Leser nur deshalb interessant, weil damit die Scheidung des Schahs von der deutsch-persischen Kaiserin Soraya wegen Kinderlosigkeit in Zusammenhang gebracht wurde.

Die iranische Regierung sah diesen Artikel als eine unentschuldbare Beleidigung des Schahs. Der damalige deutsche Botschafter in Teheran wurde mehrmals in das Amt des persischen Hofmarschalls einbestellt. Um eine weitere Beschädigung des deutsch-iranischen Verhältnisses zu verhindern, erteilte der damalige Bundesaußenminister Heinrich von Brentano die notwendige Ermächtigung zur Anklageerhebung gegen das Magazin wegen Beleidigung.

Lex Soraya
Sogar ein neues Gesetz sollte verabschiedet werden, welches derartige Reportagen überhaupt unter Strafe stellen sollte, auch „Lex Soraya“ genannt.
Aus dem Gesetzentwurf lugte die Pickelhaube der Kaiserzeit hervor. Das Gesetz scheiterte nach einem Aufschrei der öffentlichen Meinung gegen diese neuen Zensurbestimmungen..

Kaiserin Soraya durfte weiter die Spalten der Regenbogen-Presse füllen, bis zu ihrer tränenreichen Scheidung, und noch darüber hinaus bis in die Mitte der 60er Jahre. Der tyrannische Schah noch länger. Unvergessen sein Staatsbesuch in Berlin 1967, der von Demonstrationen gegen seine Tyrannei begleitet war, und mit der gezielten Tötung des Studenten Benno Ohnesorg durch den Berliner Polizisten Kurras ihren traurigen Höhepunkt erreichte. Später stellte sich dann heraus, dass der auch noch ein Agent der Ostberliner Stasi war.

Frau Merkel hat mit ihrem Teufelspakt und dem Plazet zur Strafverfolgung des Böhmermann ihr Gesicht verloren, tausendmal mindestens. Ein politischer Skandal, der seinesgleichen sucht. Ein Merkel-Erdogan-Gate.

Frau des Jahres 2015? – Schlechter Witz lass nach.

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deutschland

Grüner Volker Beck, MdB: Ihr Verhalten ist unerträglich – treten Sie ab!

Dr. Alexander von Paleske —- 14.4. 2016 —— Volker Beck, der prominente parlamentarische Frontkämpfer der Grünen, der mit der Droge Crystal Meth kurz nach deren Einkauf vor einigen Wochen von der Polizei erwischt worden war, hat sich gestern erstmals wieder zu Wort gemeldet. Gerade war das Strafverfahren gegen ihn gegen Geldauflage von 7000 Euro eingestellt worden.


Volker Beck

In Büsserhaltung, mit zerknirschter, Attitude präsentierte er sich der Öffentlichkeit.

Originalton Beck:

Mein Verhalten war falsch und dumm. Ich habe in den letzten Wochen viel über meine Gesundheit nachgedacht Mein Verhalten war falsch, und es war dumm. Das tut mir leid. Leid tut mir auch, dass ich vielen Menschen, die mich seit Jahren unterstützen, es in den letzten Wochen nicht gerade leicht gemacht habe.Ich bitte um Entschuldigung. Die Sorge um mich und der Beistand haben mir in der schwierigen Zeit geholfen.
Die letzten Wochen haben mich auch zum Nachdenken gebracht: Sie haben mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist: diese Menschen und ihre Anliegen und alle, die mir in dieser Zeit beistanden, und auch meine Gesundheit Dem will ich nun gerecht werden.“

Von den Wählern, die ihn und die Grünen gewählt haben, und deren vermuteter Enttäuschung kein Wort.

Gleich einschränkend bemerkte Beck dann, der Vorfall betreffe seine Privatsphäre.

Wieder Originalton Beck:

„Abgeordnete müssen wie alle Bürgerinnen und Bürger im Rechtsstaat die rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns tragen. Das ist richtig und gut so. Aber für sie gelten, wenn sie Beschuldigte oder Tatverdächtige sind, auch die gleichen Rechte wie für andere auch. Ich mache deshalb vom Recht zu Schweigen Gebrauch.“

Keine Privatsphäre
Abwegig, dass der Vorfall angeblich nur seine Privatsphäre betreffen soll. Derartige Straftaten sind bei öffentlichen Amtsinhabern und Abgeordneten keineswegs eine Privatangelegenheit. Zumal Beck sich auch noch öffentlich dezidiert zur Drogenpolitik zuvor geäussert hatte.

Helmut Schmidt bemerkte dazu in einem Interview mit dem ZEIT Chefredakteur di Lorenzo im Februar 2008:

Politiker sollten auf ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf sämtlichen Feldern menschlichen Lebens. Das ist zu viel verlangt“.

Aber noch nicht einmal diesen Minimalansprüchen ist Beck gerecht geworden.

Mehr noch: es sich bei Crystal-Meth um eine hochgefährliche Droge handelt, ,deren Konsum sich zur Zeit wie ein Flächenbrand ausbreitet, auch in der Schwulenszene.

Nicht zum ersten Mal
Es ist nicht das erste Mal, dass Volker Beck in scharfe Kritik geriet, zuletzt in der Pädophilie-Debatte vor der letzten Bundestagswahl. Beck hatte abgestritten, seinerzeit, in den 80er Jahren, das Schutzalter für sexuelle Kontakte von 18 auf 16 Jahre herabzusetzen gefordert zu haben.

Diese Beck-Lüge hatte extrem kurze Beine. Es konnte anhand von Dokumenten ihm rasch das Gegenteil dessen, was er behauptet hatte, nachgewiesen werden.

Treten Sie ab
Treten Sie ab, Herr Beck, legen Sie Ihr Bundestagsmandat nieder, es ist allerhöchste Zeit. Es ist schlimm, dass Ihnen das gesagt werden muss, weil Sie es nicht sofort aus freien Stücken getan haben. Die Wähler haben solche Parlamentarier, wie Sie, nicht verdient.

NACHTRAG
Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, glaubte folgenden Kommentar abgeben zu müssen:

Volker Beck wird sein Mandat behalten und wir freuen uns darüber. Welches Amt er künftig in der Fraktion ausüben wird, werden wir zusammen mit ihm besprechen.“

Dazu erübrigt sich allerdings jegliche weitere Stellungnahme.

Grünen-MdB Tatjana Bussner zum Drogenkonsum im Bundestag und Volker Beck


Neue Psychodrogen mischen den Markt auf, und schaffen neue Gefahren und Abhängigkeiten

Neue Partydrogen treiben HIV-Infektionen in London hoch

SATIRE

Türkischer Präsident Tayyip Erdogan: Ich fordere die Todesstr…. äh 20 Jahre Zuchthaus für diesen Böhmermann

Dr. Alexander von Paleske —- 12.4. 2016 —–.Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tayyip Erdogan
Staatspräsident der Türkei
Präsidentenpalast
Ankara
Demokraturische Republik Türkei

Guten Morgen türkische Untertanen,

ich habe heute die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel angerufen, und ultimativ verlangt, diesen Jan Böhmermann wegen schwerster Straftaten sofort in Untersuchungshaft zu nehmen..

Dieser fehlgeleitete Pseudohumorist hat in einer Fernsehsendung
„Neo Magazin Royale“ mich, und damit das türkische Volk, deren erwählter Herrscher ich bin, auf das Schwerste beleidigt.

Teuflische Freude
Das hat nichts mit Humor, sondern nur mit der teuflischen Freude etwas zu tun, andere beleidigend niederzumachen. Bei mir ist er aber damit an die falsche Adresse gelangt, weil ich gegenüber Deutschland am dreifach längeren Hebel sitze.

Nach türkischem Landrecht grenzt das Verhalten dieses Böhmermann an Hochverrat, wenn ein Staatsoberhaupt wie ich durch den Kakao gezogen wird.

Ich habe der Merkel auch klargemacht, dass nur die Todesstr…. äh, ich meine ein Strafmass von mindestens 20 Jahren Zuchthaus mir und meinen Untertanen Genugtuung verschaffen kann.


Jan Böhmermann ……20 Jahre Zuchthaus-mindestens

Als Gerichtsvorsitzenden für den Strafprozess schlage ich den Hamburger Richter Andreas Buske vor, der durch seine einschränkende Auslegung der Pressefreiheit durchaus wohlwollend von uns Türken beobachtet wird.


Richter Andreas Buske (m)

Am besten wäre es aber, diese Spitznase Böhmermann gleich in die Türkei auszuliefern, sodass voll die Scharia zur Geltung kommt.

Äusserstenfalls 3 Milliarden Euro
Nur äusserstenfalls wären wir bereit, eine Art Wiedergutmachungsgeld in der Höhe von 3 Milliarden Euro zu akzeptieren.

Ich habe die Merkel in einem Telefonat auch darauf hingewiesen, dass bei Nichterfüllung der Forderung mit schwersten Gegenmassnahmen unsererseits gerechnet werden muss: also vor allem mit der weiten Öffnung der Flüchtlings-Schleusentore.

Auch könnte ich eine Fatwa bei einem Winkel-Imam in Auftrag geben, den Böhmermann für immer in die Hölle zu schicken.

Die Merkel hat sich in Ehrerbietigkeit fast überschlagen, und bei dem Wort Flüchtlinge hörte ich förmlich durch das Telefon, wie ihr der Schweiss vom Gesicht lief.

Fest im Griff
Diese Dame haben wir fest im Griff, und die hat mir auch versprochen, in Sachen Medienfreiheit in den nächsten Wochen nicht mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumzulaufen sondern auch mal einen Blick in das türkische Landrecht zu werfen.
Ich nehme an, dass ich und die Türkei von der deutschen Bundesregierung alsbald Satisfaktion erhalten werden.

Insch Allah

Tayyip Erdogan
Staatspräsident

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SATIRE

Wladimir Putin im Interview: Wir haben die Panama-Papers erbeutet und freigegeben

Dr. Alexander von Paleske — 9.4. 2016 —- Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:

Interviewer
Dobroje utro Gospodin President

Wladimir Putin
Zdravstvujte

Interviewer
In dieser Woche wurden die Inhalte der Panama-Papiere veröffentlicht, sie haben bereits ein politisches Erdbeben ausgelöst: der isländische Premier musste abtreten, der britische Premier kämpft um sein Überleben, ebenso der argentinische Präsident. Multibillionen US-Dollars wurden offenbar über die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama verschoben, und vor der jeweiligen nationalen Steuer verheimlicht. Auch Sie werden in diesen Papieren zwar nicht genannt, wohl aber ihr enger Freund der St. Petersburg House of Music Direktor Sergei Roldugin, der soll ebenfalls dort Geld gebunkert haben, angeblich Ihr Geld.
Nun tauchen auch noch Gerüchte auf ein russischer Regierungs-Hacker sei der Einbrecher bei der Firma Mossack Fonseca gewesen. Das behauptet jedenfalls die Washington Post, unter Berufung auf den Mitarbeiter der hoch angesehenen Brookings Institution, Clifford Gaddy. Was sagen Sie dazu?

Wladimir Putin
Ja, das ist zutreffend, ein russischer Regierungs-Hacker ist dort eingebrochen, und hat das wertvolle Material gesichert, und ich persönlich habe es freigegeben.

Was war Ihr Motiv dafür?

Seit Jahren werden wir verteufelt, und wegen unserer vaterländischen Politik mit Sanktionen belegt.
Da haben wir uns entschlossen, es diesen Herrschaften zu zeigen: Um was für eine korrupte Gesellschaft es sich bei denen handelt, und die politische Falschmünzerei bei denen Tagesgeschäft ist., Wein trinken und den Massen predigen, Wasser zu trinken.

Aber sie werden ja nun selbst in diesen Panama-Papieren indirekt genannt, das spricht doch gegen diese Theorie

Überhaupt nicht, hier handelt es sich darum, Spuren zu verwischen: es soll der Eindruck vermieden werden, wir stünden hinter dieser Aktion. Denn das hätte einen neuen Cyberkrieg ausgelöst, daran haben wir kein Interesse.

Warum gerade jetzt?

Es stand das Referendum in den Niederlanden an, ein ganz wichtiger Akt des niederländischen Volkes, zu zeigen: wir machen diese Expansionspolitik von NATO und EU nicht mehr mit. Schon gar nicht mit diesem ukrainischen Klepto-Oligarchen Petro Poroschenko, der natürlich auch knüppeldick in diesen Papieren auftaucht.
Der und seine Mitstreiter waren sogar persönlich in die Niederlande gereist, um für ein Ja zu werben. Rechtzeitig zogen wir ihm die Heuchlerkleidung vom Leib und zeigten, was für einem korrupten Oligarchen und Steuerhinterzieher sie ihre Zustimmung geben sollten. Und das haben diese aufrechten Holländer dann natürlich abgelehnt.

Und der isländische Regierungschef?

Den hatten wir eigentlich gar nicht auf dem Radar, der interessierte uns nicht weiter. Der ist sozusagen ein Kollateralschaden Wir hatten unser Augenmerk auf diesen britischen Scharfmacher David Cameron geworfen, und der ist nun massiv angeschlagen. Wenn der im Amt bleibt, dann geht das Votum für die EU und gegen den BREXIT für ihn in die Hose, Europa wird weiter geschwächt. Gut für uns.

Aber Frau Merkel ist doch der Haupttreiber für die Sanktionen gegen uns

Diese Kanzlerin konnten wir mit den Enthüllungen nicht treffen, das wussten wir, wohl aber viele deutsche Wirtschaftskapitäne. Damit treffen wir sie natürlich auch indirekt.

Wie stehen Sie überhaupt zu Frau Merkels Politik zur Türkei

Damit hat diese Kanzlerin gezeigt, was für ein Ausbund an Heuchelei sie in Wirklichkeit ist. Das Schicksal der Flüchtlinge interessierte sie überhaupt nicht wirklich, und die Türkei ist kein demokratischer Staat, sondern eine Erdogan-Diktatur. Solch ein Land hätte Deutschland vor wenigen Jahren noch mit Sanktionen belegt. Heute kann sie gar nicht aufhören diesem Türken auf die Schulter zu klopfen und mit ihm Geschäfte über Flüchtlinge zu machen. Erbärmlich.

Spassibo, vielen Dank für dieses Interview

Stellungnahmen von Wladimir Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview zur Lage in Syrien
Wladimir Putin im Interview: „Es hat sich ausgegauckt“
Russlands Präsident Putin an Angela Merkel: Hüten Sie sich vor einem Atomkrieg
Putin-Memo an Angela Merkel vor dem WM-Finale in Rio“

Zur Ukraine, ihren Klepto-Oligarchen und Azov-Faschisten
Die Ukraine, das Gesundheitswesen und die EU“
Aussenpolitik Deutschlands und westlicher Länder: Bis alles in Scherben fällt“
Ukraines Premier Arsenij Jazenjuk: „Wir bauen mit EU-Geldern einen Europa-Schutzwall gegen die Putin-Barbaren“
Ukrainisches Regierungsmitglied und rechtsradikaler Anführer Dmytro Jarosch stellt sich vor: „Deutschland, das bin ich“
Danke, danke Bundespräsident Joachim Gauck für Ihren Besuch zum Maidan-Gedenktag in der Ukraine
Ukraine-Konflikt: Putin nahe am Ziel, Merkel und EU vor den Trümmern ihrer Politik
beginnt den Grossen „vaterländischen“ Krieg
Genscher und Fischer – zwei ehemalige Aussenminister zum Neuen Kalten Krieg mit Russland
Ukraine: Die Rekrutierung von Söldnern geht weiter, westliche Befürworter von Sanktionen bekommen kalte Füsse
Ukraine: Parlamentseröffnung, Milizen, und die Sanktionen gegen Russland
Ober-Grüner und „Steuerspar-Fachmann“ Anton Hofreiter, Blackwater (Academi)-Söldner in der Ukraine, Günter Wallraff und ein Nachrichtenmagazin namens SPIEGEL
Die Ukraine, der Maidan und der Katzenjammer der Aktivisten – ein Jahr danach

SATIRE

Angela Merkel: Morgen geht es richtig los

Dr. Alexander von Paleske —- 3.4. 2016 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Angela Merkel
Bundeskanzlerin der
Bundesrepublik Deutschland
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Morgen Deutschland,

ich freue mich auf morgen, denn dann beginnt die von mir ausgedachte Endlösung, äh, ich meine das Ende der Flüchtlingslawine.

Morgen startet die Aktion:

„Fort mit Euch zum Erdogan“

Nicht friedlich
Tausende, nein Zehntausende, werden die Griechen in unserem Auftrag in die Türkei schaffen.

Das wird natürlich nicht friedlich abgehen: Szenen mit Gewaltausbrüchen, schreienden Müttern und heulenden Kindern sind unvermeidlich. Sie sind der Preis dafür, dass meine Worte:

„Wir schaffen das“

in ihrer Einfalt von den Migranten als Einladung verstanden wurden, nach Deutschland zu kommen.

Ich habe dem deutschen Regierungsfernsehen strikteste Anweisung gegeben, diese unerfreulichen Szenen entweder überhaupt nicht zu bringen, oder wenn, dann so kurz wie möglich.

Der Rücktransport wird so lange weitergehen, wie noch Schlauchboote von der Türkei nach Griechenland kommen. Hier ist Pragmatismus gefragt, nicht Demokratietheorie wie er EU-Kommissar Oettinger heute zutreffend feststellte.

Ich könnte noch hinzufügen:

„Die Demokratie muss gelegentlich in Schlauchboote verladen werden, da kann schon mal der eine oder andere Grundgesetz-Artikel über Bord gehen“.

Kein Demokrat – macht nichts
Natürlich haben wir mit dem Türken Erdogan es nicht gerade mit einem lupenreinen Demokraten zu tun, der zudem auch noch keinen satirischen Spass versteht.
Vielmehr mit einem sunnitischen Kurdenfresser und Pressehasser, mit einem Schiitenfeind, der den Konflikt in Syrien so richtig angeheizt hat, was wir seinerzeit mit grossem Wohlwollen, und der Entsendung von Bundeswehr-Soldaten samt Patriot Boden-Luftraketen an die syrische Grenze goutiert haben.

Durchreise erlaubt

Dieser Erdogan ist ein sunnitischer Internationalist, der die in westlichen Ländern rekrutierten sunnitischen Radikalislamisten zu den Religionsfaschisten des islamischen Staates passieren liess nach dem Motto:

Meines Feindes Feinde sind meine Freunde.

Kurzum: ein politisch-krimineller Präsidenten-Strolch, mit dem sich aber durchaus Geschäfte machen lassen wie: Geld gegen Flüchtlingsrücknahme.

Politischer Stinkbovist Putin
Auch in der Beurteilung des Russen Wladimir Putin sind wir mit Erdogan weitgehend einer Meinung:

Putin ist ein Stinkbovist im Konzert der Weltstaatsmänner.

Deswegen haben wir dem Erdogan auch nicht von seinem Plan abgehalten, die
Demokratur-Republik Aserbeidschan zu
unterstützen, und den (Schein-)Demokraten Ilham Aliyev bei seinem Besuch in Ankara vor zwei Wochen zu ermuntern, wieder Trouble am Berg Karabach zu machen, damit der Putin von Syrien abgelenkt wird.


(Schein-) Demokrat Ilham Aliyev …….Trouble schaffen am Berg Karabach

Diese Enklave Berg Karabach, wo sich vorwiegend christliche Armenier aufhalten, gehört völkerrechtlich eindeutig zu Aserbeidschan, auch wenn die Moslems diese Christen dort lieber heute als morgen in das ungläubige Armenien verjagen würden.


Schwarz: Berg Karabach, Orange: von Armenien besetzt

Die Trouble-Empfehlung des Erdogan haben die Demokratur-Politiker in Aserbeidschan sofort freudig aufgegriffen und Schiessereien gestartet.

Partner Erdogan gehört ja auch zu den Leuten, die den seinerzeitigen Völkermord der Türken an den Armeniern leugnen, und deshalb den Deutschen Botschafter in Ankara eindringlich davor gewarnt hat, in Deutschland diese Völkermord-Wahrheiten zu verbreiten.

Auch in Sachen Syrien einig
Ich bin mir mit dem Erdogan auch darin einig: es war eine Katastrophe, dass die syrische Antikenstadt Palmyra von syrischen Regierungstruppen mit der Hilfe von russischen Militär-Flugzeugen besetzt wurde – von Befreiung will ich hier gar nicht reden – und nicht von der von uns unterstützten Freien (kleinen) Syrischen Armee.

Auf jeden Fall muss verhindert werden, dass die Islamistenhochburg Raqqa von Assads Truppen auch noch eingenommen wird.

Auch in der Ukraine
Auch in der Ukraine muss es militärisch endlich vorwärts gehen. Deshalb haben wir die Ukraine ermuntert, alsbald ihre Frühjahrsoffensive zu starten.

Parallel dazu werden unsere amerikanischen Freunde eine Panzerbrigade in die Ostländer verlegen. Zur Erhöhung der Spannungen und Ablenkung des Putin.

Mit dem Tode des ehemaligen Bundesaussenministers Genscher ist im übrigen eine der letzten kritischen Stimmen aus der Steinzeit der russophilen Gorbi-Ära verstummt.

So viel für heute.

Gute Nacht Deutschland

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

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Tod in Damaskus – Vier Jahre Krieg in Syrien
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deutschland

Städte, Gemeinden und Banken: In der allergrössten Not bringt die Swapserei den Tod

Dr. Alexander von Paleske —- 2.4. 2016 —– Den Städten und Gemeinden stand und steht das Wasser bis zum Hals – finanziell gesehen, und zwar schon lange bevor die Flüchtlingswelle nach Mitteleuropa schwappte.

Immer mehr Lasten
Immer mehr Lasten wurden den Kommunen aufgebürdet, oftmals begleitet von sinkenden Steuereinnahmen und Zuweisungen.

Insbesondere die Unvorhersehbarkeit der Zinsentwicklung machten eine vernünftige Zukunftsplanung unmöglich:

Griff nach dem Strohhalm
In einer so verzweifelten Lage griffen Gemeinden und Gemeindebetriebe dankbar zu, als sich Banken als scheinbare Retter in der Not anboten: Mit Zinsswaps.

Keine Wohltäter
Banken sind keine Wohltäter, sondern wollen Geschäfte machen. Die Gemeinden hingegen wollten ihre Schuldenlast verringern, zumindest die Zinslast der laufenden Kredite verringern. Auf jeden Fall aber über Jahre nicht von den Zins-Schwankungen auf dem Kapitalmarkt abhängig sein.

Da boten die Banken einen scheinbar idealen Ausweg an, und in der Lage, in der sich die Kommunen war selbst der Griff zum Strohhalm vielversprechend, und blindes Vertrauen die Geschäftsgrundlage. Das sollte sich bitter rächen.

Wettgeschäfte mit Banken
Die Banken tauschten mit den Gemeinden die Zinslast. Die Gemeinden zahlten von nun an einen festen Zinssatz, unabhängig von jeglichen Schwankungen, die Banken hingegen zahlten die Differenz, wenn der Marktzinssatz über dem vereinbarten Zinssatz lag, die Gemeinde hingegen an die Bank weit mehr, wenn der aktuelle Zinssatz darunter lag, da eine Anpassung ausgeschlossen war, sie blieb auf den höheren Zinsen sitzen.
Eine 50:50 Wette, bei der die Wahrscheinlichkeit, dass die Gemeinden der Gewinner und die Banken der Verlierer sind, bei 50% lag.

Eins Zinswette und damit ein Spekulationsgeschäft, denn wenn der Marktzins sinkt, haben die Gemeinden das Nachsehen. Und genau das spielte sich in den vergangenen mit extrem niedrigen Kapitalmarktzinsen ab.

Klar, dass die Banken nicht wirklich an dieser Risikoverteilung interessiert waren, sondern die Wahrscheinlichkeit des Verlustes deutlich reduzieren wollten, „Optimierung“ auch genannt. Das geschah auf zweierlei Weise:

– durch die Koppelung mit weiteren Spekulationsgeschäften wie Anbindung der Kreditsumme an Fremdwährungen, sog Cross Currency Swaps.
Als Referenzwährung diente dann nicht der Euro, sondern vielfach der Schweizer Franken. Und der steigerte seinen Wert gegenüber dem Euro um satte 30%, mit der Folge, dass sich die Schuldenlast der Gemeinden weiter steigerte. die Gemeinden schliesslich weit, weit mehr zu zahlen hatten, als das was ursprünglich an Zinsen angefallen wäre

– durch Verkoppelung an weitere spekulative Entwicklungen und Geschäfte, sodass aus dem einfachen Swap ein kompliziertes komplexes Etwas wurde, bei dem nur noch gewiefte Volkswirte den Durchblick behielten – wenn überhaupt.

Die Banken wiederum sicherten sich durch gegenläufige Geschäfte ab, hedgen auch genannt.

Mit andere Worten aus einem 50 : 50 Risikogeschäft wurde das Risiko der Banken vermindert, das Risiko der Gemeinden ,jedoch drastisch erhöht.

Teure Blindheit
Nachdem die Gemeinden recht unsanft aus ihrem Schlaf erwachten, standen sie nun vor Riesenverlusten. So z.B. die Stadt Hagen mit schlappen 50 Millionen, eine Stadt, die nicht gerade mit einem hohen Steueraufkommen gesegnet ist. Nicht wesentlich besser ging es der Stadt Neuss. Die Liste der so geschädigten Kommunen ist schier endlos.

Pacta sunt servanda – Verträge müssen eingehalten werden, das sagten die Banken, allen voran die Deutsche Bank, das sagten oft auch die Untergerichte, die entscheiden sollten, ob die Gemeinden über den Tisch gezogen worden waren, und deshalb einen Anspruch auf Rückabwicklung hätten, oder nicht.

Nicht wenige Gemeinen scheuten das Prozessrisiko und schlossen Vergleiche, die den Banken immerhin einen guten Teil ihrer Gewinne
sicherten und die Kommunen lediglich mit einer Begrenzung der Verluste davonkommen liess.

BGH zieht Reissleine
Einige wenige, wie die Kommune Hückeswagen, zogen das Verfahren bis zum Bundesgerichtshof (BGH), der daraufhin jetzt die Reissleine zog, diesen Geschäften die rote Karte zeigte und klare Regeln aufstellte, sollten die Verträge Gnade vor den Gerichten finden.

Reichlich spät.

Mittlerweile swapsen die Gemeinden nicht mehr. Das teure Lehrgeld aber bezahlten weder die Gemeindevertreter noch die Banker, sondern die Bürger, die mit Leistungseinschränkungen wie Schwimmbad-Schliessungen, Erhöhungen des Wassergeldes etc. rechnen mussten.

Deutsche Bank, Anlagemüll und die Zinswetten mit hochverschuldeten Kommunen
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Deutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen

Medizin

Welt-Tuberkulosetag – untergegangen in den Berichten über die Terrorangriffe in Brüssel

Dr. Alexander von Paleske —– 28.3. 2016 — Am 24. März war Welt-Tuberkulosetag. Davon nahmen die Medien nach den Terrorattacken in Brüssel wenig Notiz. Zu Unrecht: handelt sich es sich doch um eine der grössten Seuchen weltweit, die 2014 noch 9,6 Millionen Menschen neu befiel, und 1,5 Millionen daran starben.

Keine Neuinfektionen ab 2030??
Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Die Tuberkulose-Neuinfektionen bis zum Jahre 2030 auf Null zu drücken.

Ein utopischer, zur Zeit völlig unrealistischer Plan, weil dazu hochwirksame neue Medikamente und eine Infrastruktur in allen Ländern zur Diagnose und Behandlung gehört, beides ist bisher – und wohl auf absehbare Zeit – nicht vorhanden.

Nur 1,5% weniger pro Jahr – wenn überhaupt
Zur Zeit fällt die Zahl der Neuinfektionen jährlich bestenfalls nur um 1,5%, in einigen Ländern steigt sie:sogar an: dort wo Bürgerkriege, Unterernährung und Flüchtlinge das Bild beherrschen.

Ein Anstieg daher auch in den Ländern, die Flüchtlinge aufnehmen, wie Deutschland. Hier stieg die Zahl der Tuberkulosefälle von 4533 im Jahre 2014 auf 5865 im Jahre 2015.

Hinzu kommt: die Bereitstellung von Ressourcen zu Behandlung der Tuberkulose wird angesichts der finanziellen Krise deutlich abnehmen. Mehr Geld wird stattdessen für die Terrorbekämpfung und die Versorgung und Integration von Flüchtlingen bereitgestellt werden müssen.

Keine Rückkehr
Die Medien berichten in reisserischer Form von einer „Rückkehr der Tuberkulose
“, davon kann jedoch keine Rede sein,

Vielmehr war in Deutschland die Tuberkulose auch nach Einführung der hochwirksamen Tuberkulostatika in den 60er Jahren nie ausgerottet, aber auf einem deutlich geringeren Level als heute.

Risikogruppen waren Alkoholiker, und Immunsupprimierte, also Menschen, die immunsuppressive Medikamente einnahmen. Hinzu kam dann ab den 80er Jahren die Immunschwächekrankheit HIV/AIDS. Die Einführung hocheffektiver antiviraler Medikamente bremste jedoch den Trend in dieser Risikogruppe .

Der erneute Anstieg der Tuberkulosekranken in Deutschland ist auf die hohe Zahl von Immigranten zurückzuführen, von denen einige an Tuberkulose erkrankt sind, insbesondere Migranten aus Gebieten mit ärztlicher Unterversorgung durch Bürgerkriege, deren Erkrankung deswegen nicht diagnostiziert und nicht behandelt werden konnte.

Anstieg der HIV-Infektionen und mehr Tuberkulose zu befürchten

Mit der erneuten Zunahme der HIV-Infektionen durch ungeschützen Mehrfachverkehr bei Sexparties nach der Einnahme von Drogen wie Crystal Meth, auch ChemSex genannt, erstmals in Grossbritannien beobachtet, muss in Deutschland gerechnet werden, denn mittlerweile sind diese „Sorglos-Endlos-Rammelparties“ ebenfalls in Deutschland im Ansteigen begriffen. In deren Folge muss nicht nur mit der Zunahme von Hepatitis B und C, und- teilweise antibiotika-resistenten – Geschlechtskrankheiten, sondern auch mit einer Zunahme der HIV-Infektionen, und in deren Folge mit Tuberkulose gerechnet werden.

In diesen Risikogruppen klammern sich zu allem Überfluss immer noch einige an den Aberglauben, dass HIV nicht zu Aids führt, und müssen für diesen Aberglauben einen hohen Preis bezahlen.

Viel Unfug
Was die Medien ansonsten verbreiten, bedarf der Klarstellung. So heisst es in einem Artikel im Hamburger Abendblatt vom 24.3. 2016:
Es gibt seltene Fälle von Lymphknoten- und Knochentuberkulose.

Diese Fälle sind jedoch keineswegs selten, Wir sehen zum, Beispiel im südlichen Afrika Lymphknotentuberkulose in 30-40% aller an Tuberkulose Erkrankten.


Lymphknotentuberkulose. Unter dem Mikroskop: übersät mit Tuberkelbakterien (rot)
Fotos: Dr. v. Paleske

In 10% unselektierter Knochenmarkpunktionen konnten ebenfalls Tuberkelbakterien nachgewiesen werden, wir berichteten darüber.

Eine gründliche ärztliche Eingangsuntersuchung eines jeden Migranten – nicht nur eine Röntgenaufnahme der Lunge – ist daher essentiell, allerdings nicht nur aus diesem Grunde

Keineswegs Schrecken verloren
Auch die Behauptung, die Tuberkulose habe ihren Schrecken verloren, weil sie innerhalb eines halben Jahres geheilt werden kann, trifft leider nicht mehr zu, denn die medikamentenresistente Tuberkulose (MDR) ist auf dem Vormarsch.

Mehr als drei Prozent aller Tuberkulosebakterien sind auf die Erstlinientherapie bereits resistent. Tendenz: Steigend.

In bestimmten Risikogruppen, wie Insassen von Gefängnissen in einigen osteuropäischen Ländern, ist dieser Anteil jedoch weit höher. Ebenfalls ist die extensiv resistente und damit nur langfristig und mit teuren Medikamenten und bei weitem nicht immer erfolgreich behandelbare Tuberkulose (XDR-TB). auf dem Vormarsch. nicht nur im südlichen Afrika.

Was gebraucht wird zur erfolgreichen Behandlung dieser resistenten Tuberkelbakterien sind daher neue Medikamente zu erschwinglichen Preisen.

Tuberkulosetag 2016: Kein Grund zum Aufatmen und zur Verharmlosung

Tuberkulose, Südafrika und deutscher Journalismus
Tuberkulose – nicht nur am 24.3., dem Welt-Tuberkulosetag
Eine besiegt geglaubte Krankheit droht wieder zur unkontrollierbaren Seuche zu werden
Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch</
Tuberkulose und die Krise bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Kein Nachlassen der Schreckensmeldungen
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit

Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Verfassers zur Tuberkulose
linkLymph node aspirates in Tuberculosis-Diagnosis: New challenges, new solutions – a study of 156 patients

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Zu den HIV / AIDS Leugnern
Welt Aids-Kongress in Wien, die HIV-AIDS-Leugner laden zum Gegentreffen


Zum Drogenproblem


Neue Psychodrogen mischen den Markt auf, und schaffen neue Gefahren und Abhängigkeiten

Kanada: Indigene von Ärzten mit Opiaten süchtig gemacht – unter dem Dach des staatlichen Gesundheitsdienstes

Opioide – eine weitere „legale“ Sucht in den USA

Neue Partydrogen treiben HIV-Infektionen in London hoch

SATIRE

Türkischer Staatspräsident Erdogan an seine Untertanen: Jetzt haben wir die EU und diese Merkel fest im Griff

Dr. Alexander von Paleske —– 19.3. 2016 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tayyip Erdogan
Staatspräsident der Türkei
Präsidentenpalast
Ankara
Demokraturische Republik Türkei

Guten Morgen türkische Untertanen,

was für ein Tag gestern in Brüssel! Nicht wie auf einem Basar, wo Preise ausgehandelt werden, sondern ich habe die Bedingungen zur Lösung des Flüchtlingsproblems den ungläubigen Europäern diktiert, und die haben das zähneknirschend abgenickt.

Versuch gescheitert
Diese Merkel hat zwar noch versucht, zu handeln, aber da hat mein Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu nur sein maliziöses Lächeln aufgesetzt und ihr gesagt:

„Entweder oder“

und die Merkel spurte sofort.


Ahmet Davutoglu und Angela Merkel: ,,,,,,,,,entweder oder Screenshots: Dr. v. Paleske

Die Alternative wäre schrecklich für die Merkel und Europa gewesen: Ich hätte Busse mit Flüchtlingen an die griechische Grenze gebracht, sie dort ausgespuckt, und auch die Schlauchboote wären weiter mit Flüchtlingen in Richtung griechische Inseln getuckert.

Kleine Brötchen backen
Gerade diese Merkel soll mal ganz kleine Brötchen backen. Die hatte völliges Desinteresse nicht nur an den syrischen Flüchtlingen gezeigt, bis die schliesslich in grosser Zahl nach Deutschland kamen, sondern auch noch die Zuwendungen für Nichtregierungsorganisationen wie die Welthungerhilfe gekürzt, die sich um die syrischen Flüchtlinge nicht nur bei uns, sondern auch im Jordanien und im Irak kümmerten.

Wasser bis zum Hals
Mittlerweile steht der Merkel, angesichts der nicht enden wollenden Flüchtlingslawine mit Ziel Deutschland, aber das Wasser bis zum Hals, nachdem der Bayer Seehofer das politische Wassermass auf Überlaufen gestellt hat.
Mit solchen Personen unter Druck lassen sich gute Übereinkünfte schliessen – jedenfalls für uns.

Schulterklopfen ohne Ende

Die Berufsdemokraten, die sich gestern in Brüssel trafen, wollten schier nicht aufhören, meinem Premier Ahmet Davutoglu auf die Schulter zu klopfen, während der Angstschweiss bei der Merkel vom Gesicht tropfte.
Die politische Falschmünze ist eben auch bei denen die gängige Währung

Jetzt fliesst so richtig Geld von der EU in Richtung Türkei: 6 Milliarden Euro, und das ist nur der Anfang.

Demokratur kein Thema

Diese europäischen Regierungschefs haben sich wohlweislich gehütet, das absurde Thema Demokratie – ich nenne es Demokratur – in der Türkei zur Sprache zu bringen.

Ich hatte meinem Premier strikte Anweisung gegeben, die Konferenz sofort zu verlassen, sollte sich diese Herrschaften erdreisten, sich in die inneren Angelegenheiten meiner Türkei einzumischen.

Insbesondere Abschaffung der Visapflicht
Ganz besonders war mir natürlich an der Abschaffung der Visapflicht gelegen: Ab 1. Juni kann jeder Türke visafrei in die EU einreisen. Das gilt natürlich auch für die Kurden, die wir lieber heute als morgen loswerden wollen.

Wir werden den Bombenterror gegen die Kurden im Südosten der Türkei massiv verstärken, insbesondere die kurdischen Städte im Südosten in Schutt und Asche legen.


Bereits zerbombte Stadt im der Südost-Türkei

Ausserhalb der Städte bauen wir Zeltlager auf, wo im Schnellverfahren brandneue türkische Pässe ausgestellt werden, verbunden mit einem Freifahrtschein für die Reise nach Deutschland – ohne Rückfahrt versteht sich.

In unsere Computer werden wir dann ein Einreiseverbot für die Zukunft speichern, weil es sich ja um Terroristen handelt. Die werden wir auf diese Weise elegant los.

Gleiches gilt für Hochschulprofessoren, Journalisten und sonstige Krakehler, die sich über meine Politik zum Wohle des Volkes aufregen.

Soweit bereits unter dem neuen Anti-Terrorgesetz inhaftiert, lassen wir die aus dem Gefängnis frei, mit der Auflage, sofort aus der Türkei auszureisen – visafrei. Sollten die nicht spuren, wandern die prompt wieder ins Gefängnis, verbunden mit harter Arbeit: körperlicher Arbeit, nicht geistiger versteht sich.

Das wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen sollten, auf diese Weise eine Erdogan-formierte Gesellschaft zu schaffen.

Kein Grund für Dankbarkeit
Der EU Dank abzustatten, dafür gibt es keinen Grund. Zu lange wurden wir als Kümmeltürken beschimpft, und als schlechtbezahlte Arbeiter auf dem Bau und bei der Müllabfuhr in Europa, insbesondere in Deutschland, ausgebeutet. Die Mitgliedschaft in der EU wurde uns verweigert. Aber nun läuft es prima für mich und meine Türkei – Kurden ausgenommen.

Tayyip Erdogan
Präsident der Türkei

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SATIRE

Grünin Tatjana Bussner, MdB: In Sachen Betroffenheit lassen wir uns von niemandem was vormachen, auch nicht von Norbert Blüm und Ai Weiwei

Dr. Alexander von Paleske 13.3. 2016 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tatjana Bussner, MdB
Arbeitskreis Flüchtlinge und grüne Betroffenheit
Reichstagsgebäude
Berlin

Guten Morgen liebes grünes Völkchen,

noch in dieser Woche, unmittelbar nachdem die Ergebnisse der Landtagswahlen raus sind, wird eine grosse grüne Delegation nach Griechenland reisen, und insbesondere die Grenzstadt Idomeni besuchen, wo rund 13.000 Flüchtlinge gestrandet sind, und unter unmenschlichen Bedingungen leben.

Heute las ich den Bericht über die Geburt eines Kindes in einem überfüllen Zelt, das anschliessend mit Brackwasser gewaschen wurde. Schockierend!

Die Reise war wegen der heutigen Landtagswahlen aus wahltaktischen Gründen verschoben worden.

Berufaufgeregte Betroffenheitsspezialistin dabei
Mitglied der Delegation wird natürlich unsere berufsaufgeregte Betroffenheits-Fachfrau und Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth sein, die besonders glaubwürdig ihre Empörung über die Zustände dort vermitteln kann.

Die Reise dorthin ist jetzt besonders dringlich geworden, weil sich dieses politische Fossil aus der Helmut Kohl-Steinzeit namens Norbert Blüm dort hat blicken lassen. Dieser ehemalige Arbeits- und Sozialminister(80) hat dort demonstrativ sein Zelt aufgebaut und will dort auch übernachten.


Norbert Blüm ….Fossil aus der Kohl-Steinzeit — Photo:Chester100/Udo Grimberg

Ebenfalls hat der chinesische Bürgerrechtler Ai Weiwei das Lager besucht und für eine Flüchtlingsfrau und Pianistin.gleich ein Klavier mitgebracht.


Ai Weiwei ……… Piano mitgebracht


Flüchtlingsfrau am Piano

Dagegen lässt kaum etwas einwenden, auch nicht gegen Nobbi Blüms Schelte für das unbarmherzige und kulturlose Europa, das diesem Elend einfach zuschaut, aber wir Grüne hätten die ersten dort sein müssen.

Nächste Woche holen wir das dann nach, und werden die Gelegenheit nutzen, der Kanzlerin Merkel ordentlich einzuheizen:
Wer A sagt muss auch B sagen. Wer einlädt darf nicht die Tür den Gästen vor der Nase zuschlagen, nur weil mehr kommen, als erwartet, und sich dann hinstellen und blöken: niemand habe Anspruch auf eine Weiterfahrt nach Deutschland. Ausserdem – viel schlimmer – Gleichgültigkeit gegenüber dem Flüchtlingselend zur Schau zu stellen.
.
Wir Grüne dagegen meinen: Die Flüchtlinge hätten längst auf dem Luftwege in Deutschland eintreffen müssen.

Natürlich werden wir auch die Gelegenheit nutzen, um den vorgesehenen Pakt zur Migrationsverhinderung mit der Türkei anzugreifen.

Ehrung nicht für Pastorentochter
Hier zeigt sich ganz deutlich: nur wir Grünen – nicht aber diese Pastorentochter Merkel – sind die wirklichen Gutmenschen. Wir verdienen den Friedensnobelpreis, nicht diese CDU-Politikerin.

Grüninnen und Grüne, nach den Landtagswahlen kommen wir in Sachen Flüchtlingskrise wieder richtig in die Offensive.

Ich werde ständig über Twitter berichten.

Herzliche grüne Grüsse

Eure

Tatjana Bussner, MdB

NACHTRAG 14.3. 2016 14.00Uhr

Franz Josef Post von Wagner…… „Ich bin Deutschland“

Heute hat auch Franz Josef Post von Wagner, der herzwärmende Kolumnist einen Kommentar in der BILD losgelassen, mit dem Tenor:

Blüm: Du bist alt, aber okay.

So wie ein altes Ei, das man aber trotzdem noch essen kann.

Ich erwarte einen Kommentar, wenn wir da eintreffen, mit dem Tenor:

Die anderen Parteien und Merkel fehlten, aber die Grünen waren da.

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