Medizin

Zwei Schreckensmeldungen zur Antibiotika-Verfütterung in der Massentierhaltung

Dr. Alexander von Paleske — 9.1. 2012—

Meldung 1
Jedes zweite geschlachtete Hähnchen aus der Massentierhaltung hat Antibiotika-resistente Keime.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat Stichproben von Hähnchenfleisch aus Supermärkten genommen. und auf Bakterien untersuchen lassen. Das erschreckende Ergebnis des Tests: Jede zweite Probe enthielt Keime, die multiresistent sind gegen Antibiotika.

„Jede zweite Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastet“,

sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz, Weiger, am Montag in Berlin.

Dies ist die erschreckende Folge des fortgesetzten Antibiotika-Missbrauchs.“

BUND Vorsitzender Weiger sagte weiter:

„In der Intensivhaltung werden 22 bis 24 Masthähnchen pro Quadratmeter gehalten.


Zusammengepfercht in der Tierfabrik. Screenshot: Dr. v. Paleske:

Eine immer größere Zahl von Nutztieren auf zu wenig Platz zu halten, sei nur unter Einsatz großer Mengen von Antibiotika möglich. Aigner muss endlich handeln. Die industrielle Tierhaltung muss endlich zurückgedrängt werden“

Wr haben mehrfach auf diese Problematik hingewiesen. Die jetzt festgestellten Häufungen von multiresistenten Keimen in Geflügelfleisch aus der industriellen Massentierhaltung, sog. Tierfabriken, stellen nur für den Uneingeweihten eine Überraschung dar. Es war vielmehr zu erwarten.


Brutstätten der Antibiotikaresistenz: Tierfabriken – Screenshot: Dr. v. Paleske

Gleichwohl haben die Politiker aller Parteien quer durch die Länder und den Bund diesem Thema völlig unzureichend Aufmerksamkeit geschenkt.

Hinzu kommen noch die Lobbyisten der mächtigen Farbrikfarmer, die den gegenwärtigen Zustand, koste was es wolle, aufrechterhalten wollen.

Schreckensmeldung 2
Hühner sollen nach Plänen der Bundesregierung deutlich weniger Antibiotika bekommen. Ministerin Ilse Aigner (CSU) will deshalb das Arzneimittelgesetz ändern.

Um diesen Unfug zu verstehen muss man sich vergegenwärtigen dass:

– bereits jetzt die prophylaktische Verabreichung von Antibiotika in Tierfabriken – erst muss man ergänzend hinzufügen – seit dem Jahre 2006 in der EU untersagt ist.

Geändert hat sich seitdem jedoch prinzipiell nichts, wenn man davon absieht, dass feste Beimischung von Antibiotika im Futter nicht mehr zulässig ist, sondern diese getrennt gefüttert werden müssen. Konnte sich auch nichts ändern, da ständig kranke Hühner zu beobachten sind.
Der Antibiotikaverbrauch ist im Gegenteil vielmehr kontinuierlich weiter angestiegen .Das ist keine Überraschung, denn:

– ein Küken, das normalerweise in Monaten zum Huhn heranreift, wird nunmehr in vier Wochen schlachtfertig gemacht

– Die Tiere werden unter Dauerbeleuchtung im permanenten Stresszustand zwecks Dauerfütterung gehalten

– Die weitere Stressbelastung kommt durch das Zusammenpferchen auf engsten Raum

– die Ställe werden aus Kostengründen in der jeweiligen Aufzuchtzeit nicht gereinigt, die Tiere stehen oder sitzen vielmehr in ihrem Kot.

Die regelhaften Infektionen sind die logische Konsequenz, gefolgt von der Verfütterung von Antibiotika.

Es ist nachgerade lachhaft, anzunehmen, dass die Änderung des Arzneimittelgesetzes auch nur irgend etwas bezüglich des Antibiotikaverbrauchs, und damit der bedrohlichen Zunahme multiresistenter Keime, bewirken kann.

Es bleibt dabei: nicht das Arzneimittelgesetz muss geändert werden, sondern die Aufzuchtbedingungen.

Mit anderen Worten: Die Massentierhaltung muss abgeschafft werden

Wie wir bereits vor Monaten schrieben:

dass die Massentierhaltung einschliesslich Fischfarmen – insbesondere aber von Geflügel – ohne Antibiotikaverfütterung nicht darstellbar ist, weil es sonst die Tiere nicht bis zum Schlachttag schaffen.

dass – trotz des Verbots der prophylaktischen Verfütterung – der Antibiotikaverbrauch bei der Tiermast deshalb rasant weiter ansteigt.

dass die an Tiere verfütterten Antibiotika zu den gleichen Substanzklassen gehören, wie die an Menschen verabreichten

dass die massenhafte Dauerverabreichung an Tiere der Resistenzentwicklung noch mehr Vorschub leistet, als wenn es vorübergehend einem Patienten für ein paar Tage gegeben wird

dass dieses Problem nur durch Abschaffung der Massentierhaltung gelöst werden kann.

……nur durch Abschaffung der Massentierhaltung

Frühchentod und Antibiotikaresistenz

Antibiotikaresistenz: Nach Pest, Tripper, MRSA, NDM-1, TB, Campylobacter nun die Salmonellen
Bleibt die Gonorrhoe (Tripper) behandelbar?
Antibiotika-Resistenz: Spätes Erwachen. Oder: Minister Bahrs Wort zum Sonntag
WHO, Weltgesundheitstag und Antibiotikaresistenz – eine Nachbemerkung
Pest-Seuche und Antibiotika-Resistenz

Eine besiegt geglaubte Krankheit droht wieder zur unkontrollierbaren Seuche zu werden
Antibiotika oder Massentierhaltung?

Der Dioxin-Skandal flaut ab, die Probleme der Massentierhaltung bleiben
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Hilflos bei Infektionen – Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit
Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft
Bittere Pillen für die Dritte Welt

Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch</

deutschland

SPD-Chef Sigmar Gabriel und Präsident Wulff: Wieviel politische Torheit ist erlaubt?

Dr. Alexander von Paleske — 7-1- 2012—
In der Bundesversammlung am 30.6. 2010 wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt, nicht zum CDU / CSU / FDP- Bundespräsidenten, auch wenn er es mit deren Stimmenmehrheit wurde.

Nach allem, was bisher gegen Wulff bekannt wurde, steht sein Rücktritt jetzt dringender denn je an, notfalls ein Amtsenthebungsverfahren gem. Artikel 61 Grundgesetz, wenn ihm versuchte Nötigung nachzuweisen ist.

Das sieht der SPD-Vormann Sigmar Gabriel allerdings völlig anders. Am 26.12. 2011 tönte er:

Es wäre verheerend und nahe an einer echten Staatskrise, wenn innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal ein Bundespräsident zurückträte“, sagte Gabriel. „Rückhaltlose Aufklärung soll nicht zum Rücktritt, sondern zu einer Rückkehr in eine angemessene und glaubwürdige Amtsführung führen.“

Schon bei den damals bekannten Vorwürfen war diese Stellungnahme nicht nur verfehlt, sondern hatte den Geruch des billigen politischen Taktierens an sich, denn nicht der Rücktritt ist verheerend, sondern Wullfs Verbleiben im Amt. Die Staatskrise ist nicht etwa die Neuwahl eines geeigneten Kandidaten, sondern seine Weigerung zurückzutreten.

In einem gestern veröffentlichten BILD-Interview legte Gabriel nach, allerdings nicht mit einer klaren Rücktrittsforderung, sondern dies sei die Sache der Regierungsparteien, denn die hätten ihn ja gewählt.

Wörtlich:

„Es ist nicht die Aufgabe der SPD, den Bundespräsidenten zum Rücktritt aufzufordern. Wir haben ihn nämlich nicht gewählt. Bei uns ist klar, dass wir einen besseren Bundespräsidenten wollten: Joachim Gauck.“

Das ist allerdings eine Stellungnahme, die an Erbärmlichkeit kaum noch zu unterbieten ist. Eine Stellungnahme, die verständlich wäre, wenn es sich bei Wulff um einen Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU oder der FDP handeln würde, nicht aber um den Bundespräsidenten Deutschlands.

Es ist der billige Versuch, sich um eine klare Stellungnahme herumzudrücken, und die notwenige Auseinandersetzung um den Skandal-Präsidenten stattdessen als wohlfeile Munition gegen die Regierung Merkel zu verwenden. Politische Taktiererei statt verantwortungsvollem Politikerhandeln.

Wulff muss gehen, und verantwortungsbewusste Politiker sollten, nein, müssen darauf drängen, ganz gleich wer ihn seinerzeit gewählt hat oder nicht.

Der Bundespräsident lügt – und bleibt
Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet
Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

Satire zum Thema
(Fäkalworte-) Starkolumnist Post von Wagner an SPD-Sigmar Gabriel: Sind Sie verrückt geworden?
Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk
Vor der Weihnachtsansprache des Präsidenten Graf Schnorr von Wulff: eine Botschaft von Knecht Ruprecht
Bundespräsident Christian Graf Schnorr von Wulff: Jetzt rede ich Klartext
Bundespräsident Graf Schnorr von Wulff: Deutschland ist (noch) keine Bananenrepublik
Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit

deutschland

Der Bundespräsident lügt – und bleibt

Dr. Alexander von Paleske —5.1. 2012 —
Es war ein jämmerlicher Auftritt gestern im Deutschen Fernsehen, denn Wulff konnte es nicht lassen, wieder zu lügen.

Nach allem was bekannt geworden ist, hat Wulff – entgegen seiner Darstellung – keineswegs nur verlangt, den geplanten Artikel in der Bild-Zeitung um einen Tag zu verschieben, sodass er dazu nach seiner Rückkehr von einer Auslandsreise Stellung nehmen könnte.

Vielmehr hat er ganz offensichtlich versucht, den Artikel insgesamt zu verhindern, und als Mittel dazu Drohungen und Beschimpfungen eingesetzt.

Mehr noch: In dem Interview versuchte er ausserdem sich jetzt als „Opfer“ darzustellen und schwadronierte über Menschenrechte, die auch einem Präsidenten zustünden. Billige Hascherei nach Mitleids-Sympathie.

Was der Präsident dann als Plan für die Zukunft, sein Verhältnis zur Presse zu ordnen, angab, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu unterbieten.
Wer als Präsident, noch dazu als gelernter Jurist, nicht weiss, welche Bedeutung die Pressefreiheit in einer freiheitlichen Demokratie hat, dass und wie der Bundespräsident diese zu respektieren hat, er vielmehr noch „dazulernen müsse“, der ist für dieses Amt völlig ungeeignet.


Christian Wulff….…ungeeignet für das Amt des Bundespräsidenten. Screenshot: Dr. v. Paleske

Das Präsidentenamt ist nicht der richtige Ort, um das 1 x 1 der Demokratie zu erlernen. Derartige Basiskenntnisse werden zwingend voausgesetzt. Der Präsident hat Lehrer und Vorbild in Sachen Demokratie zu sein, aber nicht Schüler.

Darüber hinaus stellen sich Fragen nach seinem bisherigen Verhältnis zur Presse während seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen, aber auch davor als Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag.

Offenbar hatte er es verstanden, die Presse, insbesondere die Bildzeitung, als eine Art Hofpostille zu nutzen, oder zu instrumentalisieren. Schon dies eine Perversion eigener Art, und dann offenbar noch geglaubt, das würde immer weiter so laufen.

Nicht nur naiv ist dieser Präsident, sondern auch noch dreist.

Der Rücktritt wäre die einzig akzeptable Antwort auf all das gewesen, was sich bisher abgespielt hat.

Dass Oppositionspolitiker angesichts dieser Vorkommnisse nicht den Rücktritt klar und deutlich fordern bzw. gefordert haben, ist ein Versagen eigener Art.

Offenbar herrscht dort die Ansicht vor, politische Taktiererei ist besser als klare Forderungen zu stellen.
Insbesondere die Grünen haben wohl geglaubt, dass man über Wulff die Bundeskanzlerin Merkel angreifen kann. Ein Irrglaube, der selbst Zweifel an grüner Glaubwürdigkeit und Gradlinigkeit weckt.

Ein neues Jahr hat begonnen mit den alten Problemen, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.

Nachtrag 5.1. 17.000h
Präsident Wulff hat erwartungsgemäss die Veröffentlichung des
Protokolls seiner Schimpfkanonade verweigert, das ihn als Lügner überführen würde.
Das wird ihm aber letztlich nichts nützen, weil im Rahmen des von mir angezeigten Verdachts der versuchten Nötigung die Aufzeichnung von der Staatsanwaltschaft Berlin abgehört und Kai Diekmann als Zeuge vernommen werden muss.

Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet
Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
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Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

Satire zum Thema
Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

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Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit

SATIRE

Angela Merkel an Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen: Heute muss über dem Rubikon kurz der Rückwärtsgang eingeschaltet werden.

Dr. Alexander von Paleske — 4.1. 2012—-Folgende Mail landete just in meiner Mailbox

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

An
Christian Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen
Bundespräsident
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

EILT, sofort auf den Tisch

Lieber Christian:
Ich hoffe, Dir ist klar, was heute abend auf dem Spiele steht. Die ganze Nation sitzt vor dem Fernseher und sieht die Show „Herr Bundespräsident: Alles oder Nichts“.

Die Würfel fallen
Nach dem Interview wird es heissen: Alea iacta sunt, die Würfel sind gefallen, und sie müssen in die richtige Richtung gefallen sein, ansonsten werden wir das Amtsenthebungsverfahren gem. Artikel 61 des Grundgesetzes gegen Dich einleiten und Dich – um unsere eigene Haut zu retten – mit Schimpf und Schande aus dem Schloss Schöne Aussicht verjagen.

Harmlose Interviewer
Die beiden Interviewer – insbesondere dieser Deppendorf, der immer noch seine Leutnant-Mütze aus seinen Bundeswehrtagen in seinem Büro ausstellt – sind ja eher als harmlos einzustufen.


Ulrich Deppendorf ….Leutnantsmütze im Büro
Screenshot: Dr. v. Paleske

Das wird Dir die Gelegenheit geben, ausschweifend Dich zu erklären, ohne dass Dir allzu sehr auf den Kredit- und Nötigungs- und Reiche- Freunde-Kostenlose-Urlaube-Zahn gefühlt wird.

Deine Strategie darf auf gar keinen Fall sein: „mea culpa – ich bin unschuldig schuldig“.

Also auf gar keinen Fall nur den Zerknirschten zu spielen. Damit hättest Du nämlich vollständig verspielt, würdest tatsächlich nur noch eine Lachnummer in Büsserhaltung sein. Das darf auf gar keinen Fall passieren. Gespielte Demut ja, Unterwürfigkeit oder Zerknischtheit entschieden NEIN

Blick in die Ferne
Vielmehr muss Dein Blick (pseudo-) staatsmännisch in die Ferne schweifen, als würdest Du bereits etwas sehen, was die Deutsche Volksgemeinschaft noch nicht sehen kann: Die schweren vor Dir und dem deutschen Volk liegenden Aufgaben.

Die musst Du – etwas vage aber gleichwohl als äusserst bedrohlich – benennen. Aufgaben und Herausforderungen, welche Du mit Deinen Untertanen zusammen erfolgreich durchstehen wirst, durch Dick und Dünn sozusagen, (oder durch einen Skandal nach dem anderen).

Das Wort Rücktritt kommt Dir überhaupt nicht über die Lippen, es muss angesichts der Schwere der vor uns liegenden Aufgaben nachgerade als absurd, und diese Kredit- und Drohgeschichte geradezu als ein Relikt aus der fernen Vergangenheit erscheinen: lächerlich klein.


Präsident Wulff …..natürlich nicht an Rücktritt gedacht.
Screenshot: Dr. v. Paleske

Das muss sich aber aus dem Zusammenhang ergeben, und darf von Dir auf gar keinen Fall im Detail zerredet werden.
Motto: was geschehen ist, ist geschehen, aber jetzt heisst es mit gutem Mut – und Wulff in der Bellevue – nach vorne blicken.

Dabei ist auch wichtig zu erwähnen, wie sehr Du dieser neuen Bewegung „Occupy“ nahestehst, was sich alleine schon darin ausdrückt, dass Deine bildschöne Frau ein Tattoo am Arm und Jugend im Herzen hat, neben ihrer Volksverbundenheit.
.
Ich denke, das kannst Du schaffen und den Grossstaatsmann herauskehren. Damit werden wir die Pressemeute zum Verstummen bringen und die Deutsche Volksgemeinschaft auf Deine Seite.

Glückauf mein Christian

Deine Angela

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kriminalitaet

Strafanzeige gegen Bundespräsident Wulff wegen Verdachts der versuchten Nötigung erstattet

Ich habe heute Strafanzeige wegen Verdachts der versuchten Nötigung bei der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Berlin eingereicht.

Die Strafanzeige hat folgenden Wortlaut:

Dr. Alexander von Paleske 3.1. 2012
Arzt für Innere Medizin, Hämatologie
Leitender Abteilungsarzt
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
P.O. Box 917
Bulawayo
Simbabwe

An die
Staatsanwaltschaft
bei dem Landgericht Berlin-Moabit
Turmstrasse
Berlin
Deutschland
FAX 49 (0)30 9014 3310

Betr: Strafanzeige wegen versuchter Nötigung gegen Bundespräsident Christian Wulff

Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit stelle ich Strafanzeige gegen den Christian Wulff, Bundespräsident, wohnhaft z.Zt. Schloss Bellevue, Berlin, wegen Verdachts der versuchten Nötigung (§§ 240, 22 StGB)

Der Strafanzeige liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
Die Bild-Zeitung, zum Axel Springer Verlag gehörend, recherchierte eine angebliche Vorteilsannahme durch den Präsidenten Wulff im Zusammenhang mit einem ihm seitens einer Familie Geerkens, wohnhaft in der Schweiz, gewährten Darlehens.

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel recherchierte ebenfalls, allerdings durch ein Einsichtsverfahren in das Grundbuch, um ggf. festzustellen, ob dort Hypotheken und zu welchem Zinssatz eingetragen waren.

Der Beschuldigte Wulff, der offenbar von einer bevorstehenden Veröffentlichung erfahren hatte, rief am 12.12. 2011 den Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, aus Kuwait, wo er sich zu einem Staatsbesuch aufhielt, an, um die Veröffentlichung zu verhindern.

Da Diekmann sich zu diesem Zeitpunkt in New York befand, war sein Telefon auf Anrufbeantworter geschaltet, und dort hinterliess der Beschuldigte Wulff offenbar konkrete Drohungen, von „Rubikon überschritten“ , „Krieg“ „Ende der Zusammenarbeit“ und Androhung von Strafanzeigen war offenbar die Rede.

Damit sind die Tatbestandsmerkmale der versuchten Nötigung erfüllt.

Der Beschuldigte Wulff versuchte mit seinem Handeln den Chefredakteur einer Tageszeitung von der Veröffentlichung einer Recherche abzuhalten, deren genauen Inhalt er noch gar nicht kannte.

Er drohte mit einem empfindlichen Übel, nämlich mit einer Strafanzeige, obgleich keinerlei strafbare Handlung seitens des Presseorgans zum damaligen Zeitpunkt ersichtlich war.

Dem Beschuldigten Wulff stand auch kein Rechtfertigungsgrund zur Seite, und das eingesetzte Mittel zum beabsichtigten Zweck ist als verwerflich einzustufen.

Da die Bild-Zeitung den Artikel trotz der Drohungen druckte, ist das Vorgehen des Beschuldigten im Versuchsstadium steckengeblieben.

Zwar hat der Beschuldigte sich entschuldigt, aber auch nicht unmittelbar danach, bevor der Chefredakteur Kai Diekmann die Nachricht zur Kenntnis nehmen konnte, sondern erst zwei Tage danach.

Damit ist jedoch kein wirksamer Rücktritt vom Versuch einer strafbaren Handlung gegeben, sondern dies könnte ggf. nur im Rahmen der Schuld im Falle einer Verurteilung Berücksichtigung finden.

Die versuchte Nötigungshandlung wiegt umso schwerer, als es sich dabei um einen Angriff auf die Pressefreiheit handelt, deren Schutz auch und gerade die Aufgabe eines Staatsoberhauptes eines demokratischen Staates ist.

Zwar handelt es sich bei der Bild-Zeitung um ein „Revolverblatt“, eine „Fehlgeburt des Journalismus“, aber die recherchierte Geschichte war zur Abwechslung die Offenlegung eines politischen Skandals, und die Bild-Zeitung konnte insoweit auch in vollem Umfang die Pressefreiheit, die nicht selten von ihr missbraucht wurde, in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr.Alexander von Paleske

E-Mail avpaleske@botsnet.bw

Christian Wulff und der Axel Springer Verlag: (K)ein Herz und eine Seele?

Fröhliche Weihnachten oder: Wäre auch Wladimir Putin geeignet für das Amt des Bundespräsidenten?
Ist Michael Naumann, Chefredakteur des „Cicero“, durchgeknallt?

Satire zum Thema
Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk

SATIRE

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zweite Neujahrsansprache an das Deutsche Volk

Dr. Alexander von Paleske — 2.1. 2012 —–
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Liebe Deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem ich am Neujahrstag eine Schönwetterrede mit ein bisschen Vorwarnung gehalten habe, werde ich in mich meiner zweiten Ansprache getreu an das Motto „Ehrlich – wenn auch grausam – währt am längsten“ halten.

2011 war zweifellos ein Jahr tiefgreifender Veränderungen, allerdings nicht bei uns daheim.

Das wird sich in diesem Jahr 2012 grundlegend ändern.

Fangen wir mit dem Inland an, bevor wir dann den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Der Schnorr von Wulff zu Münchhausen-Krisenskandal
Die Wulff-Krise werde ich alsbald beenden. Nachdem dieser Herr auch noch den hochbegabten und hochanständigen Chefredakteur Kai Diekmann von Deutschlands angesehenster liberaler Zeitung BILD, die zum Medien-Imperium meiner engen Freundin Elfriede Schalom in Kampen / Sylt gehört, bedroht hat, ist nun aber Feierabend.


Bedrohungsopfer: BILD-Kai nach Rubikonüberschreitung Strafanzeige und „Krieg“ angedroht.

Wulff muss gehen, und zwar so schnell wie möglich. Ich habe diesem präsidentialen Graf Schnorr von Wulff zu Münchhausen das unmissverständlich klargemacht.


Angela Merkel………werde die Wulffkrise alsbald beenden
Screenshot: Dr. v. Paleske

Sollte er aber wider Erwarten an seinem Stuhl kleben bleiben, werden wir das Amtsenthebungsverfahren gemäss Artikel 61 des Grundgesetzes in Gang setzen. Ich hoffe aber, dass es dazu nicht kommen wird.

Die SPD wird den Nachfolger stellen, wobei dann der Boden bereitet ist für eine Grosse Koalition.

Diese Andrea Nahles, obgleich Frau, will ich aber auf gar keinen Fall in meinem Kabinett sehen, das habe ich mit meinem Freund, dem wuchtigen Sigmar Gabriel, bereits vereinbart.

Fell über die Ohren
Nicht nur den GRIPS-Ländern werden drastische Sparmassnahmen aufgezwungen, sondern auch hier bei uns. Wir werden der deutschen Volksgemeinschaft (leider) das Fell über die Ohren ziehen müssen, damit genügend Geld verfügbar ist, um die Banken zu rekapitalisieren und einigen notleidenden Deutschen Firmen aus der Patsche zu helfen.

Krankenhausschliessungen kommen
Dann werden wir eine ganze Reihe von kommunalen Krankenhäusern schliessen.

Gerade hat der Chef der Barmer Ersatzkasse, Christoph Straub, darauf hingewiesen, dass es vergleichsweise viel zu viele Krankenhausbetten bei uns gibt. Mehr noch: kommunale Krankenhäuser müssen in das Privateigentum von Klinikkonzernen überführt werden, damit drastische Lohnkürzungen und Personalentlassungen durchgedrückt werden können.

Unser Motto: „Wo ein Bett ist ist, da ist auch ein Kranker“, von Norbert Blüm einst geprägt, hat die logische Konsequenz: Wo weniger Krankenhausbetten, da auch weniger Kranke.

Deutschland wird sich gesundschrumpfen, so wahr ich Angela Merkel heisse.

Weitere Grausamkeiten
Die Pendlerpauschale werden wir abschaffen und die Mehrwertsteuer erhöhen.

Um zu verhindern, dass sich Protest dagegen erhebt, werden wir die Sicherheit erhöhen, also die Polizei aufstocken, und durch Kürzungen im Sozialetat freigewordene Mittel finanzieren.

EU wird Drei Klassen-Verein
Etwas Geld geht natürlich auch in den Europäischen Rettungsfond, aber nur gegen härteste Sparauflagen gegen die GRIPS Länder.

Insbesondere die Mafia in Italien muss zuerst einmal richtig besteuert werden, bisher genossen die völlige Steuerfreiheit.

Zehn Jahre ist es nun her, dass wir die Deutsche Mark auf diesen seeuntüchtigen Kahn namens Euro verladen haben. Wir werden, um den Kahn jetzt vor dem Kentern zu bewahren, einige der Passagiere über Bord werfen, und so unnötigen Ballast loswerden.

Anfangen werden wir mit Griechenland.

Dann werden wir die EU völlig umbauen. In Zukunft wird es Mitglieder Erster, Zweiter und Dritter Klasse geben, wie früher bei der Reichsbahn, und später dann in den Anfangsjahren bei der Bundesbahn.

Deutschland wird einen Dauer-Stammplatz in der Ersten Klasse haben, wie sich das für eine wirtschaftliche Grossmacht so gehört.

Frankreich werden wir erlauben, auch in der ersten Klasse Platz zu nehmen, jedenfalls so lange, wie es nach unserer Pfeife tanzt.

Portugal und andere Pleiteländer müssen in der Holzklasse fahren, und werden nur ein eingeschränktes Stimmrecht haben.

Dampfablassen im Internet möglich
Zum Dampfablassen werde ich im Februar eine Internet-Hydepark-Ecke einrichten, wo an einer Scheindiskussion mit mir teilgenommen werden kann. Lassen Sie sich diese psychische Entlastungsmöglichkeit bitte nicht entgehen.

Deutsche, in einem Jahr werden wir gemeinsam feststellen, dass sich vieles verändert hat und wir wieder mit (falschem) Optimismus in die Zukunft schauen können.

Und denken Sie bitte daran: Du bist Deutschland.


„Logo“ von „Du bist Deutschland“

Ein frohes und erträgliches Jahr 2012

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

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Angela Merkel: Danke, danke für die Einladung zur Jahrhunderthochzeit
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Hamburger Bordellbesitzer schreibt an BILD-Diekmann zur Hurenserie
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Bradley Manning: Hero, or Traitor?

uk Marjorie Cohn – The end of U.S. military involvement in Iraq coincided with Bradley Manning’s military hearing to determine whether he will face court-martial for exposing U.S. war crimes by leaking hundreds of thousands of pages of classified documents to Wikileaks. In fact, there is a connection between the leaks and U.S. military withdrawal from Iraq.

When he announced that the last U.S. troops would leave Iraq by year’s end, President Barack Obama declared the nine-year war a “success” and “an extraordinary achievement.” He failed to mention why he opposed the Iraq war from the beginning. He didn’t say that it was built on lies about mushroom clouds and non-existent ties between Saddam Hussein and Al Qaeda. Obama didn’t cite the Bush administration’s “Plan for Post-Saddam Iraq,” drawn up months before 9/11, about which Former Treasury Secretary Paul O’Neill reported that actual plans “were already being discussed to take over Iraq and occupy it – complete with disposition of oil fields, peacekeeping forces, and war crimes tribunals – carrying forward an unspoken doctrine of preemptive war.”

Defense Secretary Leon Panetta also defended the war in Iraq, making the preposterous claim that, “As difficult as [the Iraq war] was,” including the loss of American and Iraqi lives, “I think the price has been worth it, to establish a stable government in a very important region of the world.”

The price that Panetta claims is worth it includes the deaths of nearly 4,500 Americans and hundreds of thousands of Iraqis. It includes untold numbers wounded – with Traumatic Brain Injury and Post Traumatic Stress Disorder – and suicides, as well as nearly $1 trillion that could have prevented the economic disaster at home.

The price of the Iraq war also includes thousands of men who have been subjected to torture and abuse in places like Abu Ghraib prison. It includes the 2005 Haditha Massacre, in which U.S. Marines killed 24 unarmed civilians execution-style. It includes the Fallujah Massacre, in which U.S. forces killed 736 people, at least 60% of them women and children. It includes other war crimes committed by American troops in Qaim, Taal Al Jal, Mukaradeeb, Mahmudiya, Hamdaniyah, Samarra, Salahuddin, and Ishaqi.

The price of that war includes two men killed by the Army’s Lethal Warriors in Al Doura, Iraq, with no evidence that they were insurgents or posed a threat. One man’s brains were removed from his head and another man’s face was skinned after he was killed by Lethal Warriors. U.S. Army Ranger John Needham, who was awarded two purple hearts and three medals for heroism, wrote to military authorities in 2007 reporting war crimes that he witnessed being committed by his own command and fellow Lethal Warriors in Al Doura. His charges were supported by atrocity photos which have been released by Pulse TV and Maverick Media in the new video by Cindy Piester, “On the Dark Side in Al Doura – A Soldier in the Shadows.” [http://vimeo.com/33755968]. CBS reported obtaining an Army document from the Criminal Investigation Command suggestive of an investigation into these war crimes allegations. The Army’s conclusion was that the „offense of War Crimes did not occur.“

One of the things Manning is alleged to have leaked is the “Collateral Murder” video which depicts U.S. forces in an Apache helicopter killing 12 unarmed civilians, including two Reuters journalists, and wounding two children. People trying to rescue the wounded were also fired upon and killed. A U.S. tank drove over one body, cutting the man in half.

The actions of American soldiers shown in that video amount to war crimes under the Geneva Conventions, which prohibit targeting civilians, preventing the rescue of the wounded, and defacing dead bodies.

Obama proudly took credit for ending U.S. military involvement in Iraq. But he had tried for months to extend it beyond the December 31, 2011 deadline his predecessor negotiated with the Iraqi government. Negotiations between Obama and the Iraqi government broke down when Iraq refused to grant criminal and civil immunity to U.S. troops.

It was after seeing evidence of war crimes such as those depicted in “Collateral Murder” and the “Iraq War Logs,” also allegedly leaked by Manning, that the Iraqis refused to immunize U.S. forces from prosecution for their future crimes. When I spoke with Tariq Aqrawi, Iraq’s ambassador to the United Nations, at a recent international human rights film festival in Vienna, he told me that if they granted immunity to Americans, they would have to do the same for other countries as well.
Manning faces more than 30 charges, including “aiding the enemy” and violations of the Espionage Act, which carry the death penalty. After a seven day hearing, during which the prosecution presented evidence that Manning leaked cables and documents, there was no evidence that leaked information imperiled national security or that Manning intended to aid the enemy with his actions.
On the contrary, in an online chat attributed to Manning, he wrote, “If you had free reign over classified networks… and you saw incredible things, awful things… things that belonged in the public domain, and not on some server stored in a dark room in Washington DC… what would you do?”

He went on to say, “God knows what happens now. Hopefully worldwide discussion, debates, and reforms… I want people to see the truth… because without information, you cannot make informed decisions as a public.“

Manning has been held for 19 months in military custody. During the first nine months, he was kept in solitary confinement, which is considered torture as it can lead to hallucinations, catatonia and suicide. He was humiliated by being stripped naked and paraded before other inmates.

The U.S. government considers Manning one of America’s most dangerous traitors. Months ago, Obama spoke of Manning as if he had been proved guilty, saying, “he broke the law.” But Manning has not been tried, and is presumed innocent in the eyes of the law. If Manning had committed war crimes instead of exposing them, he would be a free man today. If he had murdered civilians and skinned them alive, he would not be facing the death penalty.

Besides helping to end the Iraq war, the leaked cables helped spark the Arab Spring. When people in Tunisia read cables revealing corruption by the ruling family there, they took to the streets.

If Manning did what he is accused of doing, he should not be tried as a criminal. He should be hailed as a national hero, much like Daniel Ellsberg, whose release of the Pentagon Papers helped to expose the government’s lies and end the Vietnam War.

sendenMarjorie Cohn is a professor at Thomas Jefferson School of Law, president of the National Lawyers Guild, and the U.S. representative to the executive committee of the American Association of Jurists. Her new book: The United States and Torture: Interrogation, Incarceration, and Abuse.

terror

Al-Qaida sucht in Libyen Nachwuchs

onlineredaktion – Das Terrornetzwerk al-Qaida sucht nach US-Angaben in Libyen verstärkt nach Unterstützern für seine Aktivitäten. Die Gruppe habe einige Mitglieder in das nordafrikanische Land geschickt und seinen Ableger al-Qaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) aufgefordert, stärker in Libyen aktiv zu werden, sagte ein US-Beamter gestern der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit Informationen des Senders CNN.

Allerdings habe al-Qaida noch nicht richtig in Libyen Fuss gefasst, sagte der Beamte. Nach zehn Jahren der Bekämpfung durch die USA sei das Netzwerk geschwächt, zudem habe der Arabische Frühling die Gruppe in den Hintergrund gedrängt. Dennoch handle es sich um eine Bedrohung, der sich die USA bewusst seien und die sie gemeinsam mit den libyschen Behörden angingen.

200 Männer rekrutiert
Dem CNN-Bericht zufolge soll El-Kaida-Chef Aiman el Sawahiri im Mai ein erfahrenes Mitglied nach Libyen entsandt haben, das bereits 200 Männer rekrutiert habe. Die befragten US-Beamten bestätigten dies zunächst nicht.

Nach dem Sturz des langjährigen libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi hatten westliche Regierungen sich besorgt über die Möglichkeit gezeigt, dass al-Qaida oder andere extremistische Gruppen die Instabilität in dem Land gezielt für ihre Aktivitäten ausnutzen könnten.

spionage

The Spy Who Bilked Me: Meet Bush’s War Profiteering Chief Bin Laden Hunter

Penn Bullock and Brandon K. Thorp – You’ve probably never heard of Marty Martin. He spent most of his life as an anonymous CIA operative. But he very recently came out of the closet as the man Bush put in charge of finding Osama bin Laden in the aftermath of 9/11, and guess what? It turns out the man Bush put in charge of finding bin Laden is an extremely shady and allegedly corrupt war profiteer. Who would have thought?

Martin, of course, never succeeded in catching bin Laden. He ran the CIA’s bin Laden unit from 2002 to 2004, a fact that we now know only because he emerged to grab some credit for bin Laden’s death and celebrate the agency’s discontinued torture program: „We got beat up for it, but those efforts led to this great day,“ he told the Associated Press three weeks ago. Prior to that, he was just a nondescript former agency official who went into the security consulting business after retiring. The closest hint to just how key an official he was came from references to a „Marty M.“—described as a sort of Jack Bauer of the bayou—in former CIA director George Tenet’s memoir.

Now that we know who Martin really is, we can get a sense of what kind of guy Bush turned to for arguably the most crucial job in the war on terror.

1. The Kind of Guy Who Bilks Taxpayers for His Own Enrichment

In 2007, after leaving the CIA, Martin joined International Oil Trading Company, a Florida company that delivered fuel to U.S. forces in the Middle East. In 2008, congressional investigators accused it of ripping off the Pentagon to the tune of hundreds of millions of dollars. This year, the Pentagon’s own audit found that the company overcharged the government by as much as $204 million on a series of massive Iraq war fuel contracts.

2. The Kind of Guy Who Bribes Foreign Officials

According to a Florida lawsuit against International Oil’s owner Harry Sargeant III, Martin paid a $9 million bribe to the head of the Jordanian intelligence service back in 2007 to secure his company’s exclusive rights to ship fuel across Jordan to U.S bases in Iraq. (That allegation comes from the Jordanian king’s brother-in-law, Mohammad al-Saleh, who is suing Sargeant for purportedly screwing him out of a $100 million stake in the company.)

3. The Kind of Guy Who Helps Launder Illegal Political Contributions

In 2008, the Washington Post reported that Sargeant, a billionaire, raised funds for John McCain’s presidential campaign with help from an unnamed „former head of the bin Laden unit“ who worked for him. The men reportedly skirted campaign finance laws by funneling the money through Arab-American „straw donors.“ McCain quickly returned $50,000 of Sargeant’s lucre. The Post never named the ex-chief of the CIA bin Laden unit involved in the fundraising, but unless two former heads of the bin Laden unit were working for Sargeant at the time, that man was Marty Martin.

4. The Kind of Guy Who Gets Totally Psyched When People Die In a War He Profits From

The Spy Who Bilked Me: Meet Bush's War Profiteering Chief Bin Laden HunterIn a court filing last week, attorneys for al-Saleh quoted from an e-mail that Martin wrote to Sargeant in 2008 in which he appeared to gloat over the escalation of violence in Iraq:

Fyi, word of a ‚re-surge‘ is floating around amidst shit hitting the fan in Iraq today. ☺

The „shit hitting the fan“ was the Battle of Basra, the Iraqi Army’s attempt in March 2008 to finally roll up militias loyal to Moqtada al Sadr. It was widely seen as a debacle and victory for al-Sadr, and many feared the conflict threatened to reignite the civil war. That month, 40 Americans died in Iraq. ☺!

In other words, he’s a former CIA agent. Anyway, that’s Marty Martin, the guy Bush put in charge of the bin Laden hunt. Glad it worked out for him.

Harry Sargeant’s lawyers couldn’t be reached for comment on this story. The CIA declined to comment. And Marty Martin’s bin Laden-hunting predecessor, Michael Scheuer –- who served for two years as a special adviser to Martin’s unit –- claims to have never heard of Marty Martin (which we can only presume is a CIA first-rule-of-Fight-Club omerta thing). Reached on his phone, Martin said: „No no, man. I don’t want to talk to you, man,“ and hung up before we had a chance to ask a question.

Krieg

Rückblick auf 2011: Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak, die Kriegsschäden bleiben noch lange – insbesondere im Gesundheitswesen

Dr. Alexander von Paleske — 31.12. 2011
Anlässlich des Abzugs der US Truppen aus dem Irak wird immer wieder auf die rund 4500 getöteten Soldaten der US-angeführten Invasionstruppen aufmerksam gemacht.


Abziehende US-Truppen …eine Spur der Zerstörung hinterlassend. Screenshot: Dr. v. Paleske

Ganz gelegentlich werden auch mal die mehr als 100.000 irakischen Zivilisten erwähnt, die als Folge des Krieges ums Leben kamen, entweder als unmittelbare oder mittelbare Folge.


Demonstration in Bagdad aus Anlass des US-Kampftruppenabzugs…….Verbrennen der US-Flagge
Screenshot: Dr. v. Paleske

Kein Ende des Sterbens
Und das Sterben hat keineswegs aufgehört. Monat für Monat werden immer noch rund dreihundert Menschen getötet.

Was nicht erwähnt wird, welche enormen Schäden durch den Irakkrieg im Gesundheitswesen angerichtet wurden. Schäden, die noch über viele Jahre nachwirken werden. Im einzelnen (Lancet 3.9. 2011 S. 863ff.) :

– Seit Beginn des Irakkrieges haben 18.000 Ärzte, die Hälfte der Ärzteschaft, wegen der andauernden Gewalttätigkeiten den Irak verlassen

– Rund 2000 Ärzte wurden seit Beginn der Kampfhandlungen ermordet.Bekannt wurden aber lediglich im Jahre 2010 die Tötung des Dekans der medizinischen Al Mustansirya Fakultät der Universität von Bagdad, Mohammed Alwan, und der Bombenanschlag gegen das Krankenhaus in Tikrit.

– Dagebliebene Ärzte werden oftmals bedroht oder getötet, wenn sie vermeintlich oder tatsächlich vom gerade im jeweiligen Krankenhaus geforderten Mainstream abweichende Meinungen vertreten .

– Verglichen mit dem Nachbarland Jordanien hat der Irak mittlerweile nur noch 1/5 der Ärztedichte und 1/3 der Krankenschwestern.

– Die durchschnittliche Lebenserwartung – vor 30 Jahren bei 65 Jahren – ist auf 58 Jahre abgesunken.

– Die Kindersterblichkeit bis zum 5. Lebensjahr ist inzwischen doppelt so hoch wie im Nachbarland Jordanien: 45 pro 1000

– Die Tuberkulose grassiert, die Inzidenz – soweit bekannt – ist 6 mal höher als in Syrien (vor Ausbruch der dortigen Kämpfe).

– Ganz zu schweigen von den Bombenanschlägen, die auf das Konto von Sektierern gehen, und den mentalen Folgen des Krieges und der Kriegsfolgen: das posttraumatische Belastungssyndrom und psychiatrische Erkrankungen, die auf eine drastisch reduzierte Zahl von ausgebildeten Psychiatern treffen. Von 1 Psychiater für 300.000 Menschen vor Kriegsbeginn auf jetzt 1 für 1 Million.

Korruption und Missmanagement
In den Krankenhäusern kommt noch die allgegenwärtige Korruption dazu. Weiter: Medikamente verschwinden aus den Krankenhäusern und tauchen auf Marktständen wieder auf.

Kurzum: Zum Terror gesellen sich totale Unterversorgung, Korruption und Missmanagement. Eine Schreckensbilanz.

Wie sagte doch seinerzeit der US-Präsident Bush: Mission accomplished. Zynischer kann man es wohl kaum sagen.


Zurückgekehrte US-Truppen, US-Verteidigungsminister Leon Panetta……salbungsvolle Reden kaschieren zahllose Kriegsverbrechen und Zerstörung. Screenshot: Dr. v. Paleske

Der lange Weg zur Wahrheit – oder: Wie Tony Blairs Irak-Krieg-Lügengebäude demontiert wird
ABRECHNUNG – Sir Richard Dearlove (MI6) gegen Tony Blair
Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg