Krieg

Ukraine-Konflikt: Putin nahe am Ziel, Merkel und EU vor den Trümmern ihrer Politik

Dr. Alexander von Paleske —- 6.2. 2015 —- Die Rebellen im Osten der Ukraine, mit massiver personeller und materieller Unterstützung Russlands, haben den Truppen der Ukraine erhebliche Verluste beigebracht.

Aus Scharmützeln seinerzeit, als die Auseinandersetzungen begannen, ist längst ein konventioneller Krieg geworden, unter dem gerade auch die Zivilbevölkerung erheblich leidet.


Krankenhaus in Donezk – von Granaten getroffen Screenshots: Dr. v. Paleske

Mehr als 5000 Menschen sind seit dem Beginn des Konflikts gestorben, rund 1 Million mussten fliehen.

Katzenjammer nach der Siegestrunkenheit
Nach dem mit grosser Fanfare in westlichen Ländern gefeierten Maidan Aufstand, an dem gerade auch viele rechtsgerichtete Kämpfer aktiv beteiligt waren, und der mit dem Verjagen der gewählten Regierung Janukowitsch, und der EU-Assoziierung der Ukraine, seinen vorläufigen Abschluss fand, herrscht jetzt allenthalben Katzenjammer.

In der Ukraine verfällt die Währung, die Wirtschaft schrumpft und der Aufstand hat nichts Greifbares erbracht:

– die Korruption blüht,

– die Oligarchen herrschen

– die Realeinkommen sinken,

– im Osten herrscht Bürgerkrieg, der droht, zu einem internationalen Krieg zu werden.

Panik in der EU
Jetzt greift unter der EU-Politikern Panik um sich. Nachdem in politischer Blindheit der Glaube herrschte, die Ostgrenze der EU mit der Assoziierung der Ukraine problemlos noch weiter nach Osten verschieben, und mit der Assoziierung Georgiens Russland quasi einzukreisen zu können, steht mittlerweile der Zerfall der Ukraine auf der Tagesordnung.

Russlands Präsident Putin hat mit seiner Politik des „bis hierher und nicht weiter“ dem Westen eine bittere Lektion erteilt.

Die vom Westen verhängten Sanktionen mit dem Ziel, Russlands Regierung kleinkriegen, und zur Akzeptierung der Ausdehnung von EU und später NATO, sowie zur Rückgabe der Krim zu zwingen, haben eher das Gegenteil erreicht. Die langfristigen Auswirkungen dieser Sanktionspolitik dürften auch in der EU noch spürbar werden.

Putins Ziele
Putin strebt zunächst einmal nicht die Zerschlagung der Ukraine an, sondern:

– weitgehende Autonomie für die russisch sprechenden Landesteile

– Akzeptanz der Eingliederung der Krim
.
– Zugang zur Krim für Russland auf dem Landweg, und nicht wie bisher zu Wasser

– Kein Beitritt der Ukraine zur NATO

Die EU und NATO forderten bisher die Einstellung der Feindseligkeiten, also eine Waffenruhe, dann könne über ein wenig Autonomie des Osten geredet werden, natürlich müsse auch die Krim zurückgegeben werden.

Schweissgebadet aufgewacht
Alles Schnee von gestern.
Während Putin weiter auf seinen Forderungen beharrt, hat sich das Blatt gewendet:. Mittlerweile scheint den Politikern der EU mit den militärischen Erfolgen der Rebellen klargeworden zu sein, dass eine grosse militärische Auseinandersetzung in der Ukraine auf der Tagesordnung steht, die Europa in einen grossen Krieg hineinziehen könnte.

Die Ukraine kann diesen Krieg alleine nicht gewinnen, mit oder ohne Waffen der USA oder der EU. Daher böte sich als militärische Alternative dann nur noch der Einsatz der NATO an.

Den aber hat nicht nur Angela Merkel kategorisch ausgeschlossen, auch wenn die Nato als Drohgebärde jetzt eine Eingreiftruppe von 6000 Mann aufstellen, und in die östlichen NATO-Mitgliedstaaten entsenden will.

Schweissgebadet aufgewacht zu den von vorneherein sichtbaren Realitäten und Gefahren – auch Ex Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte vor einem Jahr mehrfach davor gewarnt – haben sich jetzt Frankreichs Präsident Hollande und BK Merkel zum Canossagang nach Moskau aufgemacht.

Schokoladen-Klepto-Oligarch Poroschenko, dem das Wasser mittlerweile bis zum Halse steht, hat nicht mehr viel zu bestellen. Er, der nach seiner Wahl zum Staatspräsidenten erklärt hatte, die Terroristen, wie er die Rebellen nannte, nicht in Wochen, nicht in Tagen, sondern in Stunden zu besiegen, steht mittlerweile mit dem Rücken zur Wand und wird zum Befehlsempfänger der EU degradiert.


Merkel (l), Hollande (r) und Poroschenko (m) gestern ……zum Befehlsempfänger degradiert Screenshot: Dr. v. Paleske

So kommt es entscheidend nur noch darauf an, was Merkel und Hollande im Gepäck für die Reise zu Putin haben.
Beide stehen vor den Trümmern ihrer bisherigen Ukraine-Politik..

Nur noch ein umfassender, auch für Putin akzeptabler Friedensplan kann eine weitere Eskalation des Konfliktes verhindern, nicht jedoch Waffenlieferungen an die Ukraine, wie sie die USA erwägen.

Die nächsten Stunden und Tage werden zeigen, ob eine Friedenslösung erzielbar ist.

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terror

Eine Begnadigung in Südafrika und ein unaufgeklärter Mord in Schweden

Dr. Alexander von Paleske — 1.2. 2015 — Was der Justizminister der Republik Südafrika, Michael Masutha, vorgestern verkündete, war keine wirkliche Sensation: Der Massenmörder der Apartheidzeit, Eugene de Kock, ist begnadigt worden, einen Tag nach seinem 66. Geburtstag.


Eugene de Kock

Mörderischer Vollstrecker
Eugene de Kock war einer der mörderischen Vollstrecker des Apartheidregimes. Auf sein Konto gehen unzählige Morde von Aktivisten, Bürgerrechtlern und Freiheitskämpfern.

De Kock war 1996 zu 212 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die 89 Anklagepunkte umfassten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sechsfacher Mord, Verabredung zum mehrfachen Mord, mehrfacher versuchter Mord, schwere Körperverletzung, Entführung und Betrug. Und es waren wohl längst nicht alle Straftaten, die zur Anklage kamen.

Schicksale aufgeklärt, Namen genannt
De Kock gestand nicht nur seine Verbrechen, sondern half, die Schicksale vieler Aktivisten aufzuklären, die seinerzeit „spurlos verschwunden“ waren.

Mehr noch: de Kock, der am Ende der Befehlskette stand, nannte Namen der Verantwortlichen, die Befehle gaben, sich selbst nicht die Hände schmutzig machten, und offenbar bestens informiert waren, bis hinauf zu den Apartheidpräsidenten Botha und de Klerk.


Eugene de Kock mit Angehörigen eines der Opfer, die ihm vergaben

Rückblick auf die Apartheidjahre
Mit dieser Begnadigung rücken noch einmal die 70er und 80er sowie der Beginn der 90er Jahre in Südafrika in das Licht der Öffentlichkeit, in welcher der Apartheidstaat mit aller Gewalt, einschliesslich der Ermordung politischer Gegner, sein Überleben sichern wollte, was bekanntermassen misslang.

Zu diesen Versuchen, das Apartheid-Überleben zu sichern, gehörte vermutlich auch die Ermordung des schwedischen Regierungschefs Olof Palme im Jahr 1986. Die schwedische Regierung leistete damals ehebliche Finanzhilfe für die Befreiungsbewegung Afrikanischer Nationalkongress, ANC, die jetzige Regierungspartei Südafrikas.

De Kock, der zunächst als Offizier am Aufbau der Terrortruppe Koevoet beteiligt war, die im Grenzgebiet zwischen Namibia und Angola operierte, und Jagd auf Befreiungskämpfer der SWAPO, der heutigen Regierungspartei Namibias machte, übernahm 1982 Vlakplaas,
ein als Farm getarntes Folter- und Todescamp der Todesschwadron C10, 20km ausserhalb von Pretoria gelegen.


Vlakplaas: Folter- und Todescamp

Folteropfer wurden auch mit Hilfe von Gift umgebracht, das von dem Arzt und Kardiologen Dr. Wouter Basson bereitgestellt worden war.
Viele zu Tode Gefolterte wurden an der Feuerstelle verbrannt, während sich die Apartheid-Mörder mit Branntwein vollaufen liessen. Die Überreste der Leichen wurden dann irgendwie „entsorgt“.

Enttarnt wurde alles durch die Investigativarbeit des Journalisten Max du Preez in seiner Wochenzeitung Vrye Weekblad, der den Gründer und Leiter des Terrorcamps von 1979 bis 1982, Dirk Coetzee,
zum Reden brachte.


Max du Preez 1989

Während de Kock vor der Wahrheitskommission (Truth and Reconciliation Commission) detaillierte Angaben machte und um Vergebung bat, kamen seine Befehlsgeber weitgehend ungeschoren davon. Weder gestanden sie, noch baten sie um Vergebung. So praktiziert auch Dr.Wouter Basson weiter als Kardiologe.

Die Ermordung Olof Palmes
Während seines Prozesses behauptete de Kock, Schwedens Regierungschef Olof Palme sei vom südafrikanischen Geheimdienst umgebracht worden.
Weitere Angaben nach dieser explosiven Enthüllung machte er jedoch nicht.

Am 21. Februar 1986 hatte Olof Palme in einer Regierungserklärung das Apartheidregime in Südafrika attackiert, in der bisher schärfsten Form.


Olof Palme (r) mit Willy Brandt (m) und Bruno Kreisky (l)

Eine Woche später wurde er ermordet.

Craig Williamson, notorischer Apartheid-Mörder, befand sich zu diesem Zeitpunkt in Schweden. Ebenso der Apartheid-Berufskiller Roy Daryl Allen.

Die schwedische Polizei ermittelte in alle Richtungen, nur nicht in Richtung Südafrika.

Nach drei Jahren wurde schließlich ein Verdächtiger präsentiert: Christer Pettersson, der aber dann vom Mordvorwurf durch ein schwedisches Gericht schließlich freigesprochen wurde.

Im Jahre 2007 veröffentlichte der südafrikanische investigative Journalist De Wet Potgieter sein Buch:

„Total Onslaught, Exposing Apartheid‘s Dirty Tricks“

in welchem er aufgrund von Indizien als Mörder den Südafrikaner Roy Daryl Allen ausmacht, der mittlerweile in Australien lebt, und der natürlich alles abstreitet.

Roy Allen war im Project Longreach involviert, und befand sich zum damaligen Zeitpunkt in Schweden. Nach seiner Rückkehr verschafften die Apartheid-Dienste für den fraglichen Zeitraum ihm ein gefälschtes Alibi in Namibia.
Seine Reisekostenabrechnung jedoch, die er einreichte, wies den Aufenthalt in Schweden nach.


Spesenabrechnung widerlegt Alibi

Der Chef der Kriminalpolizei Schwedens zum Zeitpunkt der Ermordung Palmes erklärte in einer TV-Sendung des schwedischen Fernsehens am 8.9. 2010, dass der Hauptverdächtige der Ermordung Palmes die Apartheidregierung Südafrikas sei.

Es ist zu hoffen, dass de Kock nach seiner Freilassung noch einige Angaben machen kann, die zur Aufklärung des Mordes an Olof Palme führen können.

Uwe Barschel, Olof Palme und die Apartheid-Südafrika-Mörder-Schiene

Olof Palmes Ermordung vor 25 Jahren: Die Spuren führen ins Apartheid-Südafrika
Der Fall Barschel, der Mossad und die Waffenlieferungen in den Iran

SATIRE

Ukrainischer Schoko-Klepto-Oligarch und Präsident schreibt an BK Angela Merkel: Mehr Geld, mehr Waffen

Dr. Alexander von Paleske —- 31.1. 2015 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Petro Poroschenko
Schoko-Klepto-Oligarch
Präsident der Ukraine
Maidan1
Kiew
Ukraine

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin der
Bundesrepublik Deutschland
Im Regierungsviertel 1
Berlin
Deutschland

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
liebe Angela,

In der EU muss jetzt bezüglich unseres heissgeliebten Vaterlandes Ukraine eine andere, wesentlich härtere Gangart eingeschlagen werden.

Die bisher verhängten Sanktionen haben sich als völlig stumpfe Waffe gegen den russischen Aggressiv-Bären Wladimir erwiesen. Sie müssen drastisch verschärft werden.

Tausende von russischen Soldaten haben unsere Ostgrenze überschritten, bestens ausgerüstet und setzen unseren vaterländischen Truppen und Milizverbänden erheblich zu.
Ich schlage daher folgende Massnahmen vor, die schnellstens umgesetzt werden müssen:

1. Aufrüstung
Massive Aufrüstung unserer desolaten ukrainischen Armee.
100.000 Reservisten werden in den nächsten Tagen an die Front geworfen.

Allerdings gibt es unter denen eine ganze Reihe von vaterlandslosen Gesellen, die keine Lust haben, für unser geliebtes Oligarchenreich den Kopf hinzuhalten gemäss dem alten lateinischen Spruch:

Süss und ehrenhaft ist es für das Vaterland (Oligarchenreich) zu sterben (Dulce et decorum est pro patria mori).

Diese Feiglinge versuchen stattdessen sich ins westliche Ausland abzusetzen. Um dieser Absetzbewegung einen Riegel vorzuschieben werden wir die Pässe und Personalausweise dieses Personenkreises einziehen und sie stattdessen mit Truppendienstausweisen ausstatten.

Sollten es diese Deserteure es gleichwohl schaffen, die Ukraine zu verlassen, dann bitte ich nach deren Aufgreifen sie sofort zu uns zurückzuschicken. Wir werden sie dann vor Militärgerichte stellen und anschliessend in Strafbataillone versetzen, wo sie nur eine geringe Überlebenschance haben.


2. Mehr Waffen und Geld

Zur Aufrüstung unserer Armee für brauchen wir in erster Linie modernste Panzerabwehr-Raketen. Dazu Streubomben, die eine grösstmögliche Anzahl von feindlichen Kämpfern töten. Dass diese Waffen geächtet sind lässt uns völlig kalt, auch dass Zivilisten dabei getötet werden. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“.

Für die Aufrüstung der Armee haben wir bereits umgerechnet 4,7 Milliarden Euro im Etat für 2015 vorgesehen, wie mein (kriegstreibender) Premier Jazenjuk am 21. 1. 2015 erklärte.

Zwar sind wir bankrott, und die im Frühjahr 2014 vom IWF und der EU gewährten Kredite in Höhe von 21 Milliarden Euro sind längst für Aufrüstung – und natürlich auch zur Füllung der tiefen Taschen von uns Oligarchen – aufgebraucht.

Ich habe aber bereits auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor zwei Wochen IWF-Chefin Lagarde klargemacht, dass wir sofort weitere 16 Milliarden Euro benötigen, um die nächsten Monate über die Runden zu kommen.

3. Stellvertreterkrieg
Wir kämpfen stellvertretend auch für die Freiheit in Europa. Der grüne Bundestags-Abgeordnete Manuel Sarrazin hat sicherlich nicht nur für seine Partei gesprochen, als er in einem Interview mit der ZEIT im September 2014 feststellte:

„Die Ukraine hat auch für uns gekämpft“.

4. Auch für den Erhalt Europas
Mehr noch: Wir kämpfen für den Erhalt Europas, denn jetzt glauben diese Griechen – dank der Rückendeckung aus Moskau – der EU den Stinkefinger zeigen zu können.

Auch in Spanien wollen heute Hunderttausende gegen die von der EU diktierte Sparpolitik, eine ausserordentlich notwendige (bittere Medizin), demonstrieren.


Demonstration in Madrid heute (31.1. 2015)

Eine gefährliche Lage, die wir am ehesten meistern können, wenn wir dem russischen Bären massiv die Flügel stutzen, äh ich meine die Tatzen amputieren.

Lassen Sie sich auch bitte nicht von dem Gequassele des Greisen-Trios Schmidt / Genscher/ Gorbatschow beeindrucken.
Letzterer warnte gestern gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax vor einem neuen Kalten Krieg, der jederzeit in einen heissen übergehen könne. Dabei liess er sich zu folgendem Blödsinn hinreissen:

Alles dreht sich nur um Sanktionen Amerikas und der Europäischen Union gegen Russland, haben sie völlig denn Kopf verloren?“.

Nein Angela, Du hast einen absolut klaren Kopf behalten. Danke.

Ich rechne – wie bisher – mit Deiner politischen und grosszügigen finanziellen Unterstützung.
Mit herzlichen Grüssen

Dein Petro

Petro Poroschenko
Präsident und Klepto-Oligarch

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Genscher und Fischer – zwei ehemalige Aussenminister zum Neuen Kalten Krieg mit Russland
Schoko-Klepto-Oligarch und Ukraine-Präsident Petro Poroschenko: „Nach dem Wahltag ist Zahltag für die EU“
Futtertrog- Grüne und MdB Tatjana Bussner zum Einsatz von Streubomben durch die ukrainische Armee
Deutschland, deine Grünen: Die Ukraine, der Hanf und die Wahl in Thüringen
Bundeskanzlerin Angela Merkel: Was wir jetzt anders und besser machen in der Aussenpolitik
Konflikt in der Ukraine – oder: The chickens come home to roost
US-Präsident Obama, die Ukraine und der kalte, heisse Krieg
Bürgerkrieg, Sanktionen, Flugzeugabsturz – Die Krise in der Ukraine verschärft sich weiter
ISIS-Salafi-Terror-Chef Abu Bakr al-Baghdadi (alias Ibrahim Awwad Ibrahim): „So ein Tag, so wunderschön wie heute“
Ukrainischer Präsident Poroschenko, Premier Jazenjuk und der Bürgerkrieg in der Ostukraine
Klepto-Oligarchen: Scharfmacher und Kriegstreiber in der Ukraine
Wunderbare Freunde in der Ukraine: Klepto-Oligarchen, Ultras und Faschisten
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Vorwärtsverteidigungsministerin Dr. med. Ursula von der Leyen an den ehemaligen Bundeswehr-Generalinspekteur: „Halten Sie den Mund, General Kujat“
NATO und EU: Konfliktpolitik statt Friedenspolitik – in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, und jetzt in der Ukraine

vermischtes

Ein Jahrestag und eine Rede: Bundespräsident Gauck zum Holocaust-Gedenktag im Bundestag

Dr. Alexander von Paleske —- 28.1. 2015 —- Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee gestern im Bundestag eine denkwürdige Rede gehalten.

In Auschwitz waren in den Jahren 1940-1945 1,1 Millionen Menschen „fabrikmässig“ ermordet worden.


KZ Auschwitz – Screenshots Dr. v. Paleske

Linke klatscht Beifall
Eine Rede, zu der selbst die Linke Beifall klatschte, gehalten von einem Mann – das sollte nicht vergessen werden – dessen Eltern glühende Nazis waren, die Mutter bereits vor Hitlers Machtantritt 1932 in die NSDAP eingetreten war, der Vater kurz danach, und die der Bundespräsident später verharmlosend in seinem 4-Jahreszeiten-Buch als „Mitläufer“ bezeichnet hatte.


Nazi-Vergangenheit der Eltern verharmlost

In der Tat eine bewegende Rede, die noch einmal aufzählte, was sich in Auschwitz selbst, und in Deutschland und in der deutschen Gesellschaft im Umgang mit dieser Vergangenheit abgespielt hat.

Rolle der Roten Armee gewürdigt
Gauck vergass auch nicht, die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung des Konzentrationslagers am 27.1. 1945 zu würdigen.

Nachdem er zu Recht beklagte, wie sehr die deutsche Nachkriegsgesellschaft diese furchtbare Vergangenheit verdrängt hatte, findet sich dann folgende Stellungnahme:

Anders hingegen verhielt es sich mit der selbstkritischen Reflexion. In den 1960er Jahren setzten Intellektuelle wie Alexander und Margarete Mitscherlich fort, was Hannah Arendt schon früher begonnen hatte. Sie fragten auch nach der Mitschuld des „kleinen Mannes“, der sich einem verbrecherischen Führer verschrieben hatte und für die Folgen keine Verantwortung übernehmen wollte. Erst da gewannen die Auseinandersetzungen mit den Verbrechen größere gesellschaftliche Bedeutung. Vorangetrieben und unterstützt durch eine wachsende Zahl kritischer Intellektueller und Künstler lernten die Westdeutschen langsam zu akzeptieren, dass es auch ganz „normale“ Männer und Frauen gewesen waren, die ihre Menschlichkeit, ihr Gewissen und ihre Moral verloren hatten: oft Menschen aus der nächsten Nachbarschaft, sogar Freunde und Mitglieder der eigenen Familie.“

Rolle der Studentenbewegung unterschlagen
Es waren jedoch nicht etwa die durchaus ehrenwerten Alexander und Margarete Mitscherlich, es war vor allem die Studentenbewegung, der während und nach dem 2. Weltkrieg Geborenen, die nun ihren Eltern Fragen stellten, Fragen nach dem Unrecht und wie es überhaupt geschehen konnte.

Die Eltern wehrten ab, sie hatten angeblich von alledem ja nichts gewusst.

Gerade auch gegen diese Heuchelei, dieses Nicht-wahr- haben-wollen, aber auch gegen die Weiterbeschäftigung hoher und höchster, schwer belasteter Amtsträger in der Bundesrepublik, und gegen die Verbrechen, die nun von der Sieger- und Befreiungsmacht USA in Vietnam verübt wurden, richteten sich die Proteste der APO, der ausserparlamentarischen Opposition, die 1968 ihren Höhepunkt erreichten.

Selbst der israelische Botschafter Asher Ben Nathan bemerkte Jahre später über die APO:

„Die hat ja immerhin die letzten Nazis weggefegt“.

Und diese Bewegung führte schliesslich auch Willy Brandt an die Macht, der dann 1970 – nicht für sich selbst – Abbitte stellvertretend für alle, auch die, die Abbitte zu leisten hatten aber es nicht taten, in Warschau am Denkmal für die Opfer des Faschismus niederkniete.

Brandt, der eine Versöhnungspolitik mit den von den Nazis geschundenen Ländern Osteuropas, insbesondere Polen, einleitete, die seine Vorgänger im Amt des Bundeskanzlers nicht einleiten wollten oder konnten. Sein unmittelbarer Vorgänger: Kurt- Georg Kiesinger, seinerzeit NSDAP Mitglied und im Auswärtigen Amt beschäftigt.

Auch Ernst Klee vergessen
Aber auch Personen wie Ernst Klee, die in mühevoller Detailarbeit die Vernichtungsmaschinerie der Nazis offenlegten, und halfen, diese Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, kamen in der Rede Gaucks nicht vor.

Klee, der Namen von teilweise noch lebenden, hochbelasteten Medizinern nannte („Was sie taten, was sie wurden“), welche die Vernichtungsmaschinerie der Nazis ölten, mithalfen, „menschenunwertes Leben“ der Todesmaschinerie zu überantworten.

Mediziner wie der führende Ärztefunktionär Professor Hans Joachim Sewering, der Patienten zur Euthanasie freigegeben hatte, im Nachkriegs-Deutschland Karriere machte, und noch in den 70er Jahren mit Orden überschüttet wurde.

Nein, Mitscherlich, statt Willy Brandt und Ernst Klee, das zeigt überdeutlich, wie der Bundespräsident die Geschichte Nachkriegs-Deutschlands einordnet.

Nicht gegen BILD-Kampagne aufgetreten
Und wer, wie Gauck in seiner Rede, zu Recht den Rotarmisten dankt, die nicht nur das KZ Auschwitz befreiten, der sollte sich eigentlich gegen eine Kampagne verwahrt haben, wie sie die BILD-Zeitung noch vor einigen Monaten losgetreten hatte:

„Weg mit den russischen Panzern aus dem Tiergarten“.


Ehrenmal im Berliner Tiergarten


Kampagne der BILD-Zeitung

Über irgendwelche Proteste gegen diese erbärmliche Kampagne, sei es aus dem Bundeskanzleramt oder aus dem Schloss Bellevue, ist diesseits jedoch nichts bekannt.

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Saudi-Arabien: Der König ist tot, es leben die parasitären Prinzen, der Religionsterror, und der neue König

Dr. Alexander von Paleske —— 24.1. 2015 ——Brennpunkt Riad: Hauptstadt des Wüstenstaates Saudi-Arabien, Lagerstätte der weltweit grössten Erdölreserven. Dort verstarb vor zwei Tagen der König Abdullah – im biblischen Alter von 91 Jahren.

Nun also ein Beileids-Aufgalopp der Staatsoberhäupter aus allen Kontinenten

Alles wie bisher
Keine Sorge: kein Zeitenwechsel: Es soll alles beim alten bleiben:

– die Religionspolizei darf weiter herrschen

– öffentliche Hinrichtungen durch Enthauptung, Verstümmelungen wie Abhacken der Hände für Diebe, und Auspeitschen (bis zu 1000 Peitschenhiebe) gehören weiterhin zur Scharia-mässigen Bestrafung.

– die Unterdrückung der Frauen, die ohne männliche Begleitung nicht verreisen, und auch kein Auto steuern dürfen, und in den mittleren und oberen Etagen der Firmen wie der öffentlichen Verwaltung nichts zu suchen haben.
.
In diesen Unterdrücker-Staat kommen nun die Weltstaatsmänner angereist: der britische Thronanwärter Prinz Charles, dazu Premier Cameron (das Vereinigte Königreich exportiert Waren im Werte von 7,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr dorthin), US Präsident Obama verkürzt seinen Indien-Staatsbesuch, um ebenfalls seine Trauer zu bekunden, auch Frankreichs Hollande traf ein. Die Liste ist schier endlos.


Alter (britischer) Prinz Charles, neuer König Salman alAziz

Die britische Regierung als Zeichen „tiefer Trauer“ setzte auch gleich noch die Flaggen auf Halbmast.


Tiefe Trauer in Grossbritannien, Fahnen auf halbmast

Keine Überraschung
Kaum überraschend: Saudi-Arabien ist einer der weltweit grössten Erdölproduzenten.

Was aber nicht weniger schwer wiegt: Die saudische Regierung kauft nahezu alles ein, was der Westen herstellen kann – gegen Petrodollars, einschliesslich modernstem und teuerstem Kriegsgerät. Motto: Das beste ist gerade gut genug.

Abschirmung gegen radikale Araber
Noch ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: insbesondere die USA schirmen das Königreich gegen arabische Revoluzzer ab – seit Jahrzehnten – und die gab es in der Vergangenheit reichlich.

Beginnend mit Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser und seiner Idee vom panarabischen Sozialismus, über die Moslembruderschaft, bis hin zu den Mullahs aus dem Iran.

Nun also treffen die Staatsmänner in Riad ein, um Krokodilstränen zu vergiessen, und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch gleich ein paar Dutzend Panzer, Kampfflugzeuge und Hochgeschwindigkeitszüge zu verscherbeln.

Viele, sehr viele Prinzen
Natürlich dürfen auch noch reichlich Hände geschüttelt werden, mit einigen der parasitären Prinzen aus dem Hause Saud.


Parasitäre Prinzen aus dem Hause Saud heute

Der neue König und Regierungschef Salman alAziz hat „nur“ 13 Kinder, sein Vater hatte nicht weniger als 50 Söhne vorzuweisen – Töchter zählten gar nicht. Da kann man schon etwas den Überblick verlieren.
Auch der vorgestern verstorbene König Abdullah war produktiv – mit immerhin 34 Kindern.

8000 mehr oder weniger parasitäre Prinzen, alle Nachfahren des Staatsgründers Ibn Saud, sollen sich im Dunstkreis des Königspalastes bewegen, und vom Staatssäckel alimentiert werden.

Diese Herrschaften dominieren das politische System. Alle wichtigen Positionen bis hinunter ins mittlere Management sind für diese prinzlichen Freibeuter reserviert: Minister, Gouverneure alles House of Saud. All in the royal family sozusagen.

Spiritueller Exportartikel
Über den wichtigsten Exportartikel aus Saudi-Arabien – neben dem Öl – wird geflissentlich hinweggesehen: den Wahabismus. Das ist saudische Staatsreligion und Islamismus pur.

Über Jahrzehnte hat das saudische Königshaus dieses finsterste Religions-Mittelalter in die sunnitische Welt exportiert, einschliesslich der Finanzierung radikaler Priester. Die westlichen Länder haben entweder nicht verstanden, oder absichtlich weggeguckt – wegen der lukrativen Exporte in die Wüste.

Folgen saudischer Religionsexporte
Die Folgen lassen sich jetzt besichtigen, denn die mittlerweile von Saudi -Arabien emanzipierten Islamisten haben zwar grossen Gefallen an dem „islamistischen Modell Saudi-Arabien“ gefunden, samt Enthauptungen und Religionspolizei. Allerdings ohne ein Königshaus samt parasitärer Prinzen versteht sich. Und schon gar nicht die Freundschaft mit dem „grossen Satan“, den USA.

Stattdessen ein „göttlich erwählter“ Führer wie Abu Bakr al-Baghdadi, seines Zeichens Chef des IS-Terror-Kalifats samt Hass auf den Westen.

Und natürlich missfällt diesen Terror-Islamisten insbesondere, dass das Öl nicht als politische Waffe eingesetzt wird, um den „grossen Satan“ in die Knie zu zwingen, insbesondere Israel von der Unterstützung des Westens abzukoppeln.

Nur ein einziges Mal wurde das saudische Öl als Waffe eingesetzt:, im Yom Kippur Krieg des Jahres 1973.

So ist es dann auch keine Überraschung dass die 9/11 Attentäter grösstenteils aus Saudi-Arabien stammten, an erster Stelle Osama bin Laden, Sohn des seinerzeit grössten Bauunternehmers im Wüstenstaat, und Freund des seinerzeitigen Königs Feisal.

Vor dem Tode noch ein Schachzug
Einer der letzten Schachzüge des verstorbenen Königs Abdullah war noch, den Ölpreis durch Hochfahren der Förderung zu senken, was auch gelang. Von über 100 Dollar pro Fass stürzte er auf 50 Dollar ab. Rund drei Jahre will das Land das durchhalten.

In dieser Zeit sollen durch den Absturz der Einkommen missliebigen Ölförderstaaten wie Iran, Russland und Venezuela schwere wirtschaftliche Schäden zugefügt werden.

Gleichzeitig soll die Fracking-Konkurrenz ausgeschaltet werden: Diese umweltschädliche Förderung lohnt sich meistens erst bei einem Ölpreis von über 65 Dollar.

Während der Westen mit Händereiben die Auswirkungen des Ölpreisverfalls auf die eigene Wirtschaft begrüsst, und sich über die Auswirkungen auf den Iran, Russland und Venezuela freut, sieht er die Auswirkungen auf das Fracking eher missmutig. Aber diese Teufels-Anlagen kann man ja einmotten und später wieder anfahren – wenn der Ölpreis wieder hochgeht, spätestens in drei Jahren.

NACHTRAG
Deutschland wird auf der Trauerfeier nicht von BuPrä Gauck vertreten – der feiert sich und seinen 75. Geburtstag. Stattdessen reist der ehemalige Präsident Wulff an, auf Bitten von Angela Merkel.

Das ist vermutlich kein Problem, denn es ist fraglich, ob der neue König den Unterschied erkennt. Er soll an der Alzheimer Krankheit leiden, und hat auch schon einen Schlaganfall hinter sich.

Islamischer Staat (IS), die Kriegskoalition, und die Rückkehr des Terrors im Westen
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Irak, der Bürgerkrieg und seine Sponsoren
Bombenanschläge im Irak – was sind die Ziele der Terror-Salafisten?
Syrien, der Krieg und ein Jahrestag
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
Die Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?
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Ägypten vor dem Bürgerkrieg?
Boko Haram – Al Qaida in Nigeria?

SATIRE

„A………h“ Uber-Chef startet Charmeoffensive und verspricht 50.000 (Selbstausbeutungs-) Jobs

Dr. Alexander von Paleske —- 20.1. 2015 —- Uber–Chef Travis Kalanick, bekannt für seine Fäkaliensprache, wenn es um die Beschreibung seiner Konkurrenten, die Taxis, geht, kommt in Europa mit seinem Geschäftsmodell nicht so recht voran. Gesetze und einige Politiker zeigen sich da einfach zu sperrig.

Muss sich ändern
Das muss sich ändern. Jetzt soll jetzt eine Charmeoffensive helfen, diese Hürden zu beseitigen.

44 Milliarden US Dollar ist seine Firma angeblich wert, das würde in Deutschland glatt für die Aufnahme in den Aktienindex DAX reichen.

Produzieren tut der Herr Kalanick nichts. Seine Geschäftstätigkeit beschränkt sich darauf, bei anderen, die mit seiner Hilfe eine Taxi-ähnliche Dienstleistung anbieten, abzukassieren. Uber ist reiner Vermittler.


Travis Kalanick ….macht jetzt einen auf Charme

Hoffnungsvolle Investoren
Google, die US-Bank Goldman-Sachs und andere gehören bereits zu seinen Investoren. In mehr als 200 Städten weltweit ist der Tausendsassa Kalanick bereits mit seiner Uberei geschäftlich tätig, und dabei, dem „Arschloch Taxi“ den Garaus zu machen.

In Europa sieht das etwas schwieriger aus. Dort gibt es natürlich einen Riesenmarkt, aber der ist längst von Mietwagen und Taxis abgedeckt, überreichlich sogar.

Diese Herrschaften sollen jetzt Uber Platz machen, getreu dem Motto:

Hoppla, jetzt komm ich. Bei mir wird jeder Autobesitzer ein Ubernehmer.

Die Ubernehmer- Privatwagen werden zu deren Kapital, mit dem sie sich selbst ausbeuten dürfen – grenzenlos. Job-Creation nennt dieser Uber-Kalanick das.

Wo diesem Herrn aus dem Silicon-Valley in Kalifornien die Aggressivität und Fäkaliensprache nicht weiterhalf, in Spanien gar sein Laden gleich als illegal erklärt wurde, da soll jetzt eine Charmeoffensive weiterhelfen. So wie vorgestern in München auf der Digitalbranchen-Konferenz DLD.

„Kreide gefressen?“
Der Uber-Wolf scheint plötzlich „Kreide gefressen“ zu haben: statt Fäkalien sprudelten aus seinem Mund flotte Sprüche, und warum Uber angeblich die Zukunft gehört: weil es einfach eine moderne Sache ist: der Fortschritt in der Personenbeförderung schlechthin, und Fortschritt lässt sich bekanntlich nicht aufhalten.

Umweltfreundlich sei die Uberei auch noch: überall wo ein Kunde nach einem Taxi – pardon nach einem Ubernehmer – rufe, sei auch gleich einer zur Stelle, weil in der Nähe geparkt. Kurze Anmarschwege, also weniger Emissionen.

Und weil Uber durch Datenspeicherung auch noch weiss, wo die meisten One Night Stands in den jeweiligen Städten stattfinden, kann man den Ubernehmern gleich noch sagen wo sie sich postieren sollen: gegen 23Uhr vor den Abschlepp-Häfen und gegen 4 Uhr morgens in den Bezirken der einsamen Herzen.


Uber weiss alles …….auch wo die One Night Stands angebahnt werden, und wo sie stattfinden

Taxis überflüssig wie ein Kropf
Wozu noch Taxis? Weg damit! Die können sich dann um Kunden bemühen, wenn die meisten Ubernehmer schlafen, aber die schlafen ja eigentlich nie.

Gesetz muss weg
Ja, und dieses Personenbeförderungs-Gesetz in Deutschland, aus der Steinzeit der Personenbeförderung stammend, das muss natürlich weg, und zwar schleunigst.

Glücklicherweise hat die CDU, schwach auf der Wählerbrust in den Städten, erkannt:. Mit der Lizensierung von Uber (Motto: Uber muss aus der Grauzone raus) kann man vielleicht ein paar Punkte bei den Smartphone-Junkies schinden.

Also will die CDU das Personenbeförderungs-Gesetz so ändern, dass auch Uber da bequem hineinpasst.
Verständlich: Die Deregulierung und damit Senkung der ohnehin knappen Einkommen im Personenbeförderungs-Gewerbe ist einfach fortschrittlich und deswegen dringend.
.
Und diese „Neuschaffung“ von 50.000 Arbeitsplätzen, wo jeder Ubernehmer die grenzenlose Freiheit hat, sich selbst bis zum geht nicht mehr auszubeuten, diese „Abenteuer-Vogelfreiheit“, die brauchen wir ganz besonders natürlich in Deutschland.

Dass tausende von angestellten Taxifahrern ihre Jobs verlieren, und die Uber-Firma ihren Vermittlungs-Profit im Unternehmens-Steuerparadies Niederlande und nicht in Deutschland versteuert, wen kümmerts? Jedenfalls nicht die CDU. Die darf vermutlich in Zukunft mit Wahlspenden aus der Kalanick Schatulle rechnen

Gute Nacht Taxifahrer, Uber ist Euer Albtraum, aber Euch brauchen wir nicht mehr.

Gute Nacht Deutschland, schlafe gut und träume süss von der grenzenlosen Uberei.

Fäkaliensprache, Aggressivität, Schmutzkampagne: Uber unter allem
US-Firma Uber: Kampf dem „Arschloch Taxi“ weltweit

Krieg

Die Ukraine beginnt den Grossen „vaterländischen“ Krieg

Dr. Alexander von Paleske —– 18.1.2015 ——–
Vor einer Woche legte der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Alexander Turtschinow, dem Parlament in Kiew zwei Zukunftsszenarien vor:

– Das erste Szenario sei das Wiederaufflammen der Gewalt in grossem Ausmass, wobei die Konsequenz ein kontinentaler Krieg in grossem Stil sein könnte.

– Das zweite Szenario seien Versuche der russischen Regierung, die Stabilisierung der Ukraine zu verhindern.

Von Verhandlungen, mit dem Ziel einer friedlichen Beilegung des Konflikts, ist keine Rede. Ein derartiges Szenario existiert für die ukrainische Regierung offenbar nicht.

Ukraine setzt auf Krieg
Nun ist klar, dass die Regierung in Kiew auf das Wiederaufflammen der Gewalt setzt, also die finale Kriegsauseinandersetzung im Osten des Landes sucht.

Während der Westen mit der islamistischen Terrorgefahr voll beschäftigt ist, sucht die Regierung in Kiew im Windschatten die Entscheidung auf dem Schlachtfeld.

Panzerkolonnen wurden Richtung Donezk in Marsch gesetzt, und der Artilleriebeschuss der Stadt in vollem Umfang wieder aufgenommen.


Ukrainische Panzer auf dem Weg nach Donezk – Screenshot: Dr. v. Paleske

Reservisten einberufen
In drei Phasen sollen Zehntausende von Reservisten mobilisiert werden. Bereits beginnend übermorgen am 20. Januar sollen 50.00 Soldaten eingezogen werden.

Nur ein politischer Narr kann glauben:

– dass Russland dem ungerührt zusehen wird

– dass die Ukraine die militärischen Mittel besitzt, um die Atommacht Russland in einem konventionellen Krieg zu besiegen.

Es muss befürchtet werden, das Kalkül der Ukraine ist, die NATO in den Krieg mit hineinzuziehen.

Europa steht erneut an der Schwelle eines grossen Krieges.

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Medizin

Rettet ein neues Antibiotikum Kranke – und auch die Massentierhaltung ?

Dr. Alexander von Paleske —– 14.1. 2015 —–
Es war den meisten Medien eine Schlagzeile wert: Eine Forschergruppe aus Boston/USA hat ein Antibiotikum in Bodenproben entdeckt, von Bakterien des Stammes Eleftheria terrae produziert, das die Bildung der Bakterienhülle an mehreren Stellen blockiert und gegen das deshalb Bakterien angeblich keine Resistenz entwickeln können.

Die antibiotische Substanz nannten die Forscher aus Boston Teixobactin.

Superantibiotikum?
Die Nachricht lässt Hoffnung schöpfen. Insbesondere soll das Antibiotikum gegen Methicillin-resistente Staphylokokken wirksam sein, einer der Antibiotika- resistenten Hauptproblemkeime, und besonders in Krankenhäusern gefürchtet.

Patienten, die an Infektionen mit MRSA leiden, müssen bisher isoliert werden. Die antibiotische Behandlung ist nicht nur schwierig, sondern nicht selten erfolglos

Skepsis angesagt
Allerdings begegnet diese Nachricht einiger Skepsis. Zunächst befindet sich dieses Medikament im Stadium der Tierversuche. Toxizität, therapeutische Breite und Nebenwirkungen im Einsatz beim Menschen sind bisher nicht geklärt. Viele Antibiotika haben es schon deshalb nie zum klinischen Einsatz geschafft. Andere endeten mit anderen Indikationen, wie das Krebsmittel Doxorubicin, auch dieses ursprünglich als Antibiotikum entwickelt, wegen seiner Toxizität aber nicht zum Einsatz kam, das sich aber als hocheffektives Zytostatikum fest etablierte.

Absolut resistenzfest?
Noch mehr Skepsis begegnet allerdings die Ankündigung, das neue Wundermittel sei absolut resistenzfest, und zwar wegen der multiplen Angriffspunkte bei der Synthese der Bakterienhülle.

Das widerspricht jedoch aller Erfahrung, die bisher mit herkömmlichen Antibiotika gemacht wurde, beginnend mit dem Penicillin.

Durch Mutationen und Informationstransfer gelang es den Bakterien immer wieder, sich gegen Antibiotika erfolgreich zur Wehr zu setzen. Bestes Beispiel: Die Betalactamase- festen Cephalosporine der 3. Generation. Als sie Ende der 70er Jahre zum Einsatz kamen, an erster Stelle das von der Firma Hoechst entwickelte Cefotaxim (Claforan), galten sie als Wundermedikamente.

Schon damals warnten einige verantwortungsbewusste Infektiologen vor dem ungezügelten Einsatz – vergeblich. So bildeten sich über Jahre Resistenzen auch gegen diese Wundermedizin. Das gleiche Schicksal erfuhren auch die Chinolone und die Peneme.

Ungezügelter Einsatz in der Tiermast
Der ungezügelte Einsatz von Antibiotika findet heute insbesondere in der Tiermast statt, wo mit 1452 Tonnen dieser Medikamente pro Jahr rund 40 mal so viel Antibiotika eingesetzt werden, wie in allen Krankenhäusern zusammen, und immer noch 7 mal so viel, wie in der gesamten Humanmedizin.

Zwar deuten die Zahlen aus dem Jahre 2013 darauf hin, dass der Verbrauch an Antibiotika in der Tiermast leicht zurückgegangen ist, gegenüber 2012 um 167 Tonnen t und gegenüber 2011 um rund 250 Tonnen, , aber das ist alles zu gering und unzureichend, um die Entwicklung multiresistenter Bakterienstämme aufzuhalten.

Mehr noch: Hochpotentere Antibiotika wie die Chinolone wurden nicht weniger, sondern vermehrt in der Tiermast eingesetzt.

Nur begrenztes Einsatzgebiet
Was in den Zeitungsartikeln verschwiegen wird: das Einsatzgebiet des neuen Antibiotikums, sofern es zum Einsatz käme, betrifft nur einen Teil der multiresistenten Bakterien.

Insbesondere Extended Spectrum Beta-Lactamase (ESBL) produzierende Problemkeime wie E.coli und Klebsiellen, gefürchtete Keime gerade bei abwehrgeschwächten Patienten, auf Intensiv- und Neugeborenen Stationen und nach Operationen, können mit dem neuen Teixobactin nicht bekämpft werden.

Es bleibt dabei: Resistenzentwicklung kann nur verhindert werden, wenn der Einsatz von Antibiotika drastisch zurückgefahren wird.

Das beutet aber notwendigerweise neben strenger Indikationsstellung in Krankenhaus und Praxis die Abschaffung der Tierfabriken, eine der Haupt-Brutstätten der Antibiotikaresistenz.
Wir haben kontinuierlich seit 2007 darüber berichtet.

Stichproben liefern alarmierende Ergebnisse

Stichprobenuntersuchungen von Putenfleisch in Supermärkten, vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Auftrag gegeben, haben Erschreckendes – nicht unerwartet – zutage gefördert: Bei knapp 90 Prozent der Fleischstücke von Billig-Putenfleisch konnten multiresistente Keime nachgewiesen werden – ein klares Zeichen für die Folgen des fortgesetzten Missbrauchs der Antibiotika in der Putenmast.

Getestet wurde auf sogenannte MRSA-Keime und nach ESBL (Extended Spectrum Betalactamasen) produzierende Bakterien, also eine Substanz, die praktisch alle Betalaktamase-festen Antibiotika aufknackt . 42 mal wurden MRSA-Stämme gefunden, und 30 mal ESBL nachgewisen. Nur sieben der 57 Proben waren unbelastet.

Zum Vergleich testete der BUND auch vier Proben aus Hofschlachtereien, bei denen die Puten alternativ gehalten worden waren. Dabei wurden keine Belastungen nachgewiesen.

Bestätigung einer früheren Untersuchung
Diese Ergebnisse bestätigen, was bereits eine im November 2014 von der Tierrechtsorganisation PETA in Auftrag gegebenen Untersuchung festgestellt hatte: 65% der untersuchten Fleischstücke waren keimbelastet, davon 76% mit resistenten Bakterien (31% MRSA und 45% ESBL.)

Besonders gravierend: bei Hühner- und Putenfleisch aus der Massentierhaltung lag die Keimbelastung bei 86%.

Bisher keine umfassende bundes- oder landesweite Untersuchung

Es handelte sich um Stichproben wohlgemerkt. Eine flächendeckende Untersuchung können sich weder PETA noch BUND leisten. Sie hätte längst von der Bundesregierung in Auftrag gegeben werden müssen – nichts geschah jedoch. Auch nicht in den Ländern, wo die Grünen mitregieren, die ohnehin diesem Problem bisher nur ungenügend Aufmerksamkeit geschenkt haben.
So forderte der Obergrüne Andreas Hofreiter im Dezember 2014 ein Verbot des Antibiotika-Missbrauchs in der Tierhaltung. Völlig unklar, was hier unter Missbrauch verstanden werden soll.

Da der Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung überhaupt nur begrenzt zurückgefahren werden kann, weil es sonst die Viecher es gar nicht bis zum Schlachttag schaffen, läuft die Forderung des Hofreiter völlig leer.

Investigativuntersuchung bestätigt Befürchtungen
Immerhin hat jetzt auch die Presse Notiz von der Gefahr genommen, die von resistenten Bakterien ausgeht. Mehr noch: Welche Rolle die Massentierhaltung dabei spielt.

So hat die ZEIT in Zusammenarbeit mit der Funke Mediengruppe und CORRECT!V ein Dossier mit mehreren Folgen zusammengestellt, in dem nicht nur die katastrophalen Zustände in den Tierfabriken beleuchtet werden, sondern auch die menschenverachtende Behandlung vieler dort Beschäftigter.


Lesenswerte Artikelserie in der ZEIT

Mit den Ergebnissen der sorgfältigen Untersuchung konfrontiert erklärte Landwirtschaftsminister Schmidt: Das Thema wird Chefsache. Die letztlich konsequenzlose nebulöse Stellungnahme des Ministers ist hier nachzulesen.

Fazit:

Viel muss sich ändern, und zwar bald, damit nicht alles noch schlimmer wird. Selbst neue Antibiotika sind keine ausreichende Antwort auf die Probleme. Sie können bestenfalls in einem begrenzten Bereich eine Atempause verschaffen, wenn es nicht der Massentierhaltung endlich an den Kragen geht.

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Grossbritannien

Neue Skandale von Kindesmisshandlungen in Heimen in Grossbritannien

Dr. Alexander von Paleske —– 11.1. 2015 —
Ein neuer Skandal der Kindesmisshandlung – diesmal in einer Einrichtung der Church of England,, macht derzeit Schlagzeilen in der britischen Presse.

Wieder ist es ein Heim, in dem Kinder untergebracht waren, und wieder geht es um schwerste Vorwürfe der Misshandlung und des sexuellen Missbrauchs.

Medikamentenversuche an Kindern
Aber schlimmer noch. Die dort untergebrachten Kinder wurden Medikamentenversuchen durch einen Arzt namens Dr. Marenthiran Perinpanayagam ausgesetzt. Dieser verordnete offenbar – ohne jegliche Indikationsstellung – Medikamente gegen Parkinson und Psychosen, aber auch Sedativa wie Diazepam, allerdings in 10-facher Überdosierung.


Dr Marenthiran Perinpanayagam

Insgesamt soll eines der Opfer diese „Behandlung“ rund 1000mal erhalten haben.

Wenn Kinder sich weigerten, wurde von bis zu sechs Personen körperlicher Zwang angewendet .

Die Ergebnisse dieser Experimente, die an die Versuche des KZ-Arztes Dr. Mengele erinnern, publizierte dieser „Dr. Frankenstein“ dann auch noch in dem British Medical Journal, dem Deutschen Ärzteblatt vergleichbar..

Trotz Kenntnis nichts unternommen
Bereits im Jahre 1980 wurde dieser Skandal durch eine TV-Dokumentation ans Tageslicht gezerrt, es geschah jedoch nichts. Erst 1986 wurde das Heim geschlosssen, nachdem ein amtlicher Bericht erhebliche Bedenken über die Medikamentenverabreichung geäussert hatte und feststellte, die dort untergebrachten Mädchen „were stripped of basic human rights“

Die Folgen dieser Medizin-Experimente sind jedoch nach wie vor gravierend: Ein Opfer namens, Teresa Cooper, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr dort eingesperrt war, und 1984 die Einrichtung schliesslich verlassen konnte, brachte später drei Kinder zur Welt, eines davon blind.
Ein anderes Kind mit Atembeschwerden, unklaren Lymphknotenschwellungen und vorübergehender Erblindung.
Das dritte Kind schliesslich mit einer Gaumen-Kieferspalte und einem kleinen Unterkiefer (Pierre Robin Syndrom).

Sie begann daraufhin ihre Heim-Vergangenheit aufzuarbeiten und studierte ihre eigene Akte, die sie schliesslich im Wandsworth Council in London fand. Dort sind auch die Medikamentenversuche dokumentiert.

Kirche entschädigt nur zum Teil
Die Church of England, als Betreiber dieser Einrichtung, hat sich aussergerichtlich auf 50.000 britische Pfund Entschädigung geeinigt. Das deckt jedoch keineswegs die Folgeschäden, insbesondere die Folgen der Behinderung ihrer Kinder.

Ihre Erlebnisse in diesem „Heim des Horrors“ fasste Teresa Cooper 2007 in dem Buch „Trust no one“ (Vertraue niemandem) zusammen.

Die Chruch of England hat mittlerweile eine eigene Untersuchungskommission eingesetzt.

Ein Skandal von vielen
Dieser Skandal reiht sich ein in eine ganze Reihe von Skandalen der Kindesmisshandlung in Grossbritannien und Europa, also in der sog. zivilisierten Welt:

– In der Schweiz: die Verdingkinder

– In Grossbritannien: die Kinder-Zwangsverschickung nach Australien
(„Oranges and Sunshine“) mit den Misshandlungen dieser Kinder in australischen Heimen.

– in Australien auch noch die Wegnahme von Kindern junger lediger Mütter und Freigabe zur Adoption.

– In Österreich die menschenverachtenden medizinischen Experimente an Heimkindern

– In den Niederlanden der sexuelle Missbrauch und die Zwangskastrationen

– In Deutschland der sexuelle Missbrauch in katholischen Internaten und an der Odenwaldschule

– In Irland die Misshandlungen von Jugendlichen in den Magdalene Laundries

Weitere Skandale im Vereinigten Königreich
Im Laufe der letzten zwei Jahre sind weitere Skandale in Grossbritannien bekannt geworden, bei denen auch wieder in Heimen bzw. psychiatrischen Einrichtungen Untergebrachte Opfer sexuellen Missbrauchs wurden.

Als Täter an erster Stelle ist hier der mittlerweile verstorbene britische Fernsehstar Jimmy Savile zu nennen. Ihm werden mehr als 300 sexuelle Straftaten zur Last gelegt.

Er war nicht der einzige Täter in der staatlichen Medienanstalt British Broadcasting Corporation (BBC), auch die Moderatoren Rolf Harris und Stuart Hall wurden mittlerweile wegen sexuellen Missbrauchs zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.

Die nun jüngst aufgedeckten Vorwürfe sexuellen Missbrauchs reichen aber wesentlich weiter: in das Parlament, die Polizei und selbst in die Ministerien, entweder als Täter oder als Vertuscher.

Im Zentrum steht der ehemalige, 2010 verstorbene Parlamentsabgeordnete Cyril Smith.
Die Vorwürfe lauten auf sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung.


Cyril Smith

Auch dieser Skandal, war durch Anzeigen bei der Polizei frühzeitig bekannt, und bereits 1979 von einem lokalen Magazin und dann von dem satirischen Magazin „Private Eye“ aufgegriffen und veröffentlicht worden. Unternommen wurde nur Vertuschung, nicht aber Aufklärung.

Schliesslich landeten die Akten beim britischen Inlandsgeheimdienst Mi5. Dort waren sie sicher aufgehoben – sicher vor weiterer Strafverfolgung des Angeschuldigten.

Insgesamt geht die Polizei jetzt 144 Fällen nach, die angeblich Opfer waren. Eines der Opfer, Chris Marshall, zum Zeitpunkt des sexuellen Missbrauchs 8 Jahre alt, behauptete, dass er von einem Opfer wisse, das getötet worden sei. Die Polizei habe angeblich bei der Vertuschung geholfen.

Es soll sich aber nicht allein nur um den Parlamentsabgeordneten Smith gehandelt haben, vielmehr sei es ein ganzer Pädophilen-Ring gewesen. Die Kinder stammten aus der Knowl View residential School, einem Care Home in Rochdale, das Smith mitgegründet hatte.

Regierungsmitglieder sollen auch in den Elm Guest House child abuse scandal verwickelt sein. Auch hier wieder der sexuelle Missbrauch und die Vergewaltigung von Minderjährigen. Die Kinder und Jugendlichen stammten offenbar aus dem Grafton Close Children’s Home in Richmond.

Die Polizei ermittelt endlich (Operations Fairchild, Fernbridge und Fairbank ) Auch hier gab es frühzeitig Hinweise, die Akten sind jedoch verschwunden.

Der Labour Abgeordnete Tom Watson sprach im Parlament von einem „powerful paedophile network linked to Parliament and No 10 Downing Street“.

Die Polizei arbeitet sich erst einmal durch die unaufgeklärten Vermisstenanzeigen von 200 Kindern, weil weitere Tötungen befürchtet werden (Operation Midland).

Kinderonkologe missbraucht krebskranke Kinder
Schliesslich sei auch noch der Skandal um den Kinderonkologen Dr. Myles Bradbury, leitender Arzt am Universitätskrankenhaus Addenbrooke in Oxford, erwähnt, der im vergangenen Jahr wegen sexuellem Missbrauch seiner Patienten im Alter von 8 bis 17 Jahren, über einen Zeitraum von 4 1/2 Jahren, zu einer Gefängnisstrafe von 22 Jahren verurteilt wurde.


Skandal in Belgien

Auch in Belgien gab es einen ähnlichen Skandal : der Mörder Marc Dutroux. Dutroux trieb in den 80er und 90er Jahren sein mörderisches Unwesen.. Der Prozess gegen ihn wurde immer wieder verschleppt, obgleich die Beweise klar auf der Hand lagen.

Dutroux behauptete, Teil eines internationalen Pädophilen-Netzwerks gewesen zu sein. In der belgischen Öffentlichkeit wurde vermutet, die Prozessverschleppung sei das Resultat der Involvierung von Mitgliedern der Polizei und Regierungsbeamten.

Schöne zivilisierte Welt

Neugeborenen-Wegnahme in Australien und späte Entschuldigung der Regierung
Menschenversuche, Zwangsadoptionen und Zwangskastrationen: Schreckensberichte aus der „zivilisierten Welt“ mehren sich
Irische Regierung akzeptiert staatliche Mitschuld bei der Versklavung und Zwangsarbeit von rund 30.000 irischen Frauen in den Jahren 1922 – 1996
Verdingkinder – Oder: Wie die Schweiz Kinder ihren Eltern wegnahm und versklavte
Oranges and Sunshine – oder: verlorene Kindheit. Schockierende Kinderemigration aus England

Zu den Missbrauchsfällen in Deutschland
Die Presse und die Missbrauchsfälle in Schulen und Internaten

Zum Fall Savile
Britische Medienanstalt BBC gerät durch Missbrauchsskandal ins Zwielicht

terror

Die Empörung über die brutalen Morde in Paris kann das Nachdenken nicht ersetzen

Dr. Alexander von Paleske —- 8..1. 2015 ——
Es war eine Hinrichtung gestern in Paris, als 10 Redakteure des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo und zwei Polizisten von vermummten Attentätern, vermutlich aus dem radikal-islamistischen Umfeld stammend, ermordet wurden.

Grosse Empörung
Die Empörung über diese abscheuliche Tat war und ist gross und berechtigt. Sie enthebt uns allerdings nicht der Aufgabe, darüber nachzudenken, wie es zu dieser Bluttat kommen konnte.


Trauer und Empörung gestern abend in Paris. Screenshot: Dr. v. Paleske

Natürlich: diese brutalen Morde sind auch und gerade ein Angriff auf die Pressefreiheit, ein wesentlicher Bestandteil des demokratischen Staates.

Sie sind gleichzeitig eine blutige Rache an den Redakteuren der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo, die mehrfach Karikaturen mit/über den Propheten Mohammed veröffentlicht hatte.

Schon einmal im Jahre 2011 war die Redaktion Ziel eines Brandanschlags, der Chefredakteur hatte mehrfach Morddrohungen erhalten.


Nach dem Brandanschlag 2011

Blosse Geschmacklosigkeit?
Das Satiremagazin, ähnlich der Titanic in Deutschland, nimmt alles und jeden aufs Korn, insbesondere wenn sich das auch noch gut verkaufen lässt – also keineswegs nur den Propheten Mohammed.

Es bleibt aber die Frage: handelt es sich hier um blosse Geschmacklosigkeiten, die allenthalben in solchen Magazinen zu finden sind, hier gilt im übrigen:

one man’s food is another man‘s poison,

und die wird natürlich auch von der Pressefreiheit geschützt, die Satire in Deutschland auch noch durch die Kunstfreiheit. Oder handelt es sich vielmehr um den Versuch, eine bestimmte Volksgruppe oder deren religiöse Gefühle der Lächerlichkeit preiszugeben bzw. zu verletzen.

Satire und Diktaturen
Die Satire verkommt in Diktaturen zum Propagandavehikel, nicht nur um den politischen Gegner zu diffamieren, sondern gleich ganze Volksgruppen, wie im Dritten Reich die Juden, die dann als „Untermenschen“ ermordet wurden.

Wer diese erbärmlichen Karikaturen aus der Giftküche des Nazi-Propagandisten Joseph Goebbels sieht, der muss leider einige Parallelen zu den Mohammed-Karikaturen feststellen, wie der US-Professor Mark Juergensmeyer von der University of California in Santa Barbara, ein Experte in Sachen Terrorismus, in einem Interview mit der britischen BBC heute zutreffend anmerkte.


Prof. Juegensmeyer im Interview. Screenshot: Dr. v. Paleske

Auch bei den Mohammed-Karikaturen geht es ja nicht um eine bestimmte Person, die per Satire oder Karikatur der Lächerlichkeit preisgegeben werden soll, sondern um eine Religion, die durch den Propheten Mohammed symbolisiert wird. Insofern wird mit den Karikaturen – ob gewollt oder ungewollt – gleichzeitig eine Religion durch den Kakao gezogen.

Für Muslime ist das ein Angriff auf ihre Kultur und religiösen Gefühle ihrer Glaubensgemeinschaft, noch dazu in einer Situation, wo in Frankreich (Marine le Pen) und in Deutschland (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA), der Hass auf Ausländer im allgemeinen und Muslime im besonderen kräftig geschürt wird.

Ganz offensichtlich sehen sich diese radikalislamistischen Mordgesellen in Paris als selbsternannte Speerspitze des „wahren“ Islam , als „Verteidiger der Angegriffenen“ in der vordersten Front, und schlagen damit gleich mehrere Fliegen mit einen Klappe:

– die mediale Aufmerksamkeit, die gerade der durch die IS-Kalifatisten ins Hintertreffen geratenen Al Qaida wieder Auftrieb verschaffen könnte

– Den Hass gegen Muslime in der Gesellschaft zu schüren, was dann den rechten Parteien Zulauf bescheren dürfte, um damit das innenpolitische Klima weiter zu vergiften, und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen herbeizuführen.

– Die Verbreitung von Furcht und Schrecken durch brutale Akte, ein integraler Bestandteil der Aktionen der radikalislamistischen Terroristen.

Klammheimliche Freude?
Dass vielleicht einige Muslime klammheimliche Freude über diesen Anschlag empfinden, nach dem Motto „geschieht denen ganz recht“, damit muss gerechnet werden. Auch das ein Ziel der Mordbuben, die den islamistischen-Terrorismus damit in ihrer Glaubensgemeinschaft akzeptabler machen wollen.

Respekt notwendig
In einer Gesellschaft, in der Respekt vor den religiösen Überzeugungen und Gefühlen anderer Menschen fehlt, können sich Hass und Gewalt ihren Weg bahnen. Das kann und darf eine Gesellschaft nicht zulassen, und das hat auch nichts mehr mit Pressefreiheit zu tun.

Genau so wenig, wie der Holocaust geleugnet werden darf, die Gewalt verherrlicht, oder Volksverhetzung betrieben, genauso gibt es eine Grenze der Satire, nämlich dann, wenn nicht einzelne Individuen, mögen die Politiker, Pfarrer oder Unternehmer sein, mittels Satire durch den Kakao gezogen werden, sondern gleich ganze Kultur-bzw. Glaubensgemeinschaften.

So wenig wie zugelassen werden darf, dass Einzelne oder Gruppen eine eigene Rechtsordnung kreieren, in der sie Ankläger, Richter und Vollstrecker einer (Todes-)Strafe in einer Person sind. Das ist nichts als Terror, von welcher Seite er auch kommt, der mit allen rechtstaatlichen Mitteln bekämpft werden muss.

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Zur Satire in Deutschland
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