Krieg

Saudi-Arabien: Eine Prinzen-Oligarchie kämpft um Macht und Überleben

Dr. Alexander von Paleske 6.1. 2016
Der ehemalige Geheimdienstchef Saudi-Arabiens, Prinz Bandar, erklärte gegenüber dem seinerzeitigen Mi6-Geheimdienstchef Grossbritanniens, Sir Richard Dearlove, bereits vor dem 11.9. 2001:

The time is not far off, Richard, when it will be literally „God help the Shia“. More than a billion Sunnis have simply had enough of them.

Dearlove, nach dem Ende seiner Dienstfahrt für den Geheimdienst Ihrer Majestät zum Abt des altehrwürdigen Pembroke College, in der noch weit altehrwürdigeren Universität von Cambridge avanciert, nutzte die Gelegenheit eines Vortrags im Juli 2014 vor dem Royal Services Institut, einer Art Denkfabrik, um nicht nur dies zu enthüllen, sondern auch Saudi-Arabien vorzuwerfen, Al Qaida im Irak, die Vorläufer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) lange finanziert zu haben.


Richard Dearlove während seines Vortrags am 7.7. 2014 – Screenshot: Dr. v. Paleske

Überraschung:
Das ist allerdings keine Überraschung, denn die Terror- Company IS und ihre Mannen waren schon vor derr Eroberung der irakischen Grosstadt Mossul, wo ihnen bei der Plünderung der dortigen Banken rund 400 Millionen US Dollar in die Hände fielen, finanziell bestens ausgerüstet

Noch einmal Originalton Dearlove:

„For ISIS to be able to surge into the Sunni areas of Iraq in the way that it has done recently has to be the consequence of substantial and sustained funding. Such things simply do not happen spontaneously I

Nicht von ungefähr

In der Tat, das kommt nicht von ungefähr, sondern von den Petrodollars Saudi Arabiens: Sunni hilft Sunnii, nicht nur mit Petrodollars, sondern im Schlepptau auch noch mit raikalislamistischer Ideologie, genannt Wahabiosmus.

Den praktizieren sie im eigenen Land mit frühmittelalterlicher Lebensform:

– Unterdrückung der Frauen, die nicht nur total verschleiert in der Öffentlichkeit sich zeigen dürfen, noch allein verreisen, noch selbst ein Auto steuern dürfen

– Die unbegrenzte Anwendung der Scharia, auch hier finsterstes Mittelalter mit dem Talionsprinzip: pure Vergeltung in brutalster Art durch Todesstrafen für Ehebruch (seitens der Frau) mittels Steinigung (jeder Zuschauer darf mitmachen), oder durch Enthauptung bei anderen Delikten, auch Handamputation nach Diebstahl und öffentlichem Auspeitschen .

– Überwachung der Einhaltung all dieser finsteren mittelalterlichen Regeln durch die Religionspolizei mit Gestapo-ähnlichen Befugnissen.

Sunnitische Missionare
Seit Jahrzehnten verbreitet Saudi-Arabien seinen extremen Islamismus (Wahabismus) in der sunnitischen Welt, und schaffte damit die Basis für das Entstehen radikaler Terror-Bewegungen, die das Modell Saudi-Arabien bei sich – wenn erforderlich – mit äusserster Gewalt, sprich: Terror, einführen wollen.

Im Innern sorgte der er Wahabismus dafür, dass die sunnitischen Religionsführer die Monarchie als solche nicht in Frage stellen.
.
So ist es dann auch keine Überraschung, dass Saudi-Arabien seit dem Ausbruch der Kämpfe in Syrien dort die sunnitischen Rebellen radikalislamistischer Coleur finanziell und mit Waffenlieferungen unterstützt..

Drehen an der Eskalationsschraube
Nun dreht Saudi-Arabien weiter an der Eskalationsschraube:
:
Angefangen mit der täglichen Bombardierung des Yermen, eines der ärmsten Länder der Welt mit einer Bevölkerung von 26 Millionen Menschen.. Dort, wo schiitische Rebellen die sunnitische Regierung gestürzt hatten – ein innerjeminitisches Problem.

– . Mittlerweile hat die UN-Organisatiion UNICEF die Zerstörung bzw. Beschädigung von 61 Krankenhäusern gemeld
et, resultierend in dem Verlust der Gesundheitsversorgung für rund 15 Millionen Menschen.

– Fast die gesamte Bevölkerung hat Probleme mit ausreichender Wasserversorgung,

– rund 537.000 Kindern droht die Unterernährung, eine Verdreifachung der Zahlen verglichen mit der Zeit vor dem Start des Bombardements.

Der Westen, sonst immer schnell dabei mit der Verurteilung derartiger Verbrechen, schweigt dazu. Die lukrativen Wirtschaftsbeziehungen mit den Saudis sollen nicht gefährdet werden.

Fortgesetzt mit der Massenenthauptung, von 47 Personen, darunter der schiitische Geistliche Nimr al-Nimr am 2.1. 2016


Nimr al-Nimr …….forderte Rechte für .diskriminierte Schiiten – wurde hingerichtet

Die Tötung des prominenten regierungskritischen Geistlichen führte sofort zu schiitischen Massenprotesten:

– In Saudi-Arabien, wo sie in der Minderheit sind und diskriminiert werden

– In Bahrein, wo sie die Mehrheit stellen aber trotzdem von der Machtausübung ausgeschlossen sind,

– und im Iran, wo sie in der Mehrheit sind und Demonstranten die saudische Botschaft in Brand setzten.
.
Die anderen Hingerichteten waren grösstenteils sunnitische Oppositionelle.

Diese Eskalation der Proteste im Iran führte vorgestern zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit dem Iran, dem sich gestern die Vereinten Arabischen Emirate, Bahrein, Katar, Sudan, Djibouti und Kuwait anschlossen.

Was beabsichtigt Saudi-Arabien?
Damit stellt sich die Frage, welche Ziele verfolgt die Regierung Saudi-Arabiens, und ist dieser sunnitisch-schiitische Konflikt wirklich nur ein Religionskonflikt?

Hier gibt es gleich mehrere Erklärungen:
Zum einen findet in Saudi Arabien selbst bereits eine Art Kampf um die Nachfolge statt: Der König Salman hat mehrere Schlaganfälle hinter sich, und leidet an Alzheimer. Er ist offenbar überhaupt nicht mehr in der Lage die Regierungsgeschäfte zu führen.


Der saudische König Salman alAziz ……Alzheimer und Schlaganfälle Screenshot: Dr. v. Paleske

So tobt bereits zwischen seinen Söhnen der Kampf um das Erbe der Regentschaft. Der Verteidigungsminister Mohammed Ibn Salman versucht sich hier mit dem Bombardement im Yemen besonders zu profilieren.

Das alleine wäre als Erklärung jedoch völlig unzureichend.

Mittelalterlicher Anachronismus
Die Machtausübung in Saudi-Arabien beruht auf einer anachronistischen Vetternwirtschaft.

– Die rund 8000 Prinzen – genaue Zahlen gibt es nicht, nur Schätzungen – irgendwie Abkömmlinge des Hauses Saud, halten alle Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft besetzt bis hinunter ins mittlere Management.


Saudische Prinzen …….anachronistische Vetternwirtschaft Screenshot: Dr. v. Paleske

– Für Jobsucher gilt: Kein Prinz? – Pech gehabt, der Weg nach oben ist versperrt.

– Wer als Prinz nicht arbeitet, der wird prinzlich alimentiert – mit Staatsgeldern

Diese Prinzenoligarchie ist einer der Gründe für das Aufbegehren der Opposition, die von der Regierung brutal unterdrückt wird.

Opposition als Gefahr für König und Prinzen.
Die interne Opposition will ein Ende der Prinzen-Oligarchie.

Zunächst begeisterte sich die Opposition an dem Sturz des Schahs von Persien 1979 durch schiitische Mullahs, auch der ein Parasit und Verbündeter der USA.
Der Schah war schon einmal – 1953 – durch eine Intervention der USA und Grossbritanniens vor seinem Sturz durch den nationalistischen Premier Mossadeq gerettet worden.
Die theokratische Diktatur im Iran nach 1979 liess jedoch die Begeisterung rasch erkalten.

– Ein weiterer Grund: die enge Allianz mit dem „Satan“, den USA, die über Jahrzehnte dafür sorgten, dass das Haus Saud an der Macht blieb, und die beste Wirtschaftsbeziehungen mit dem Wüstenreich unterhielten..

Garant der Ölversorgung
Das Haus Saud war für den Westen der beste Garant des ununterbrochenen Zugang zum Öl, der zudem verhinderte, dass irgendein Land auf die Idee kommen könnte, das Öl etwa als Waffe einzusetzen: Saudi Arabien wäre sofort mit gesteigerter Produktion eingesprungen.
Einzige Ausnahme: der Jom Kippur-Krieg Ägyptens gegen Israel 1973..

Die Versorgung mit Öl insbesondere in den USA hat sich neuerdings jedoch etwas geändert, weil die USA – auch dank Fracking – mittlerweile Selbstversorger sind.
Hinzu kommt, dass die USA das Verhältnis zum Iran normalisieren wollen, was ganz und gar nicht im Interesse der Saudis liegt.

Die hatten vielmehr darauf gesetzt, dass Israel die Atomanlagen des Iran mit Luftangriffen zerstören und Iran damit militärisch schwächen würde. Zu diesem Zweck hatte Saudi Arabien den Israelis schon einmal heimlich Überflugrechte für einen derartigen Angriff eingeräumt.

Die Versuche Israels, die Verhandlungen durch diplomatische Störmanöver zu sabotieren, scheiterten

Auch IS will Ende der Monarchie
Auch die Terrortruppe IS will das Königreich abschaffen, und besitzt deshalb einige Sympathien in Saudi-Arabien – nicht weil es nicht islamistisch genug dort zugeht, das ist es für sie allemal – aber für die Terrorbanden des IS haben in einem islamistischen Scharia-Land König mit Prinzen nichts zu suchen. Ein Kalif muss her, ein religiöser Führer.

Konfliktschüren als Überlebensstrategie
So versucht das unter Druck geratene Regime Saudi-Arabiens:

– auf den Konflikt Schia versus Sunnis zu setzen und diesen auf die Spitze zu treiben:

-durch massive Erhöhung der Ölproduktion und mit dem dadurch verursachten drastischen Fall der Ölpreise den schiitischen Iran und das den Iran unterstützende Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen.

Ins eigene Knie
Zunächst aber treibt es sich selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten Der Haushalt schliesst mit einem dicken Minus ab, die Preise für Strom und Wasser wurden erhöht. Das wird insbesondere in den Armenvierteln der grossen Städte kaum Freude auslösen, sondern Unzufriedenheit schaffen, und die Opposition stärken.
. .
Ebenfalls bezeichnend: Saudi Arabien, ansonsten grosser Unterstützer der Sunnis, nimmt keinerlei sunnitische Flüchtlinge auf, obgleich es im Syrienkonflikt mit umfangreichen Waffenlieferungen an die Rebellen und finanzieller Unterstützung kräftig Öl ins Feuer gegossen hat.

Schliesslich vor zwei Wochen die Bildung der Anti-IS Koalition Saudi Arabiens mit rund 33 weiteren Ländern – alles mehrheitlich sunnitische Länder – und den sunnitischen Rebellen in Syrien


Eigenes Überleben im Visier

Und so kämpft die parasitäre Prinzenoligarchie nicht nur, aber vorwiegend, ums eigene Überleben, und versucht mit Kriegsgeschrei und Konfliktschürung die sunnitische Bevölkerung hinter sich zu bringen, was verständlicherweise die mit der parasitären Prinzenclique und dem mittelalterlichen Gesellschaftssystem verbundenen Spannungen nicht aus der Welt schaffen kann.

Fazit:
Die Monarchie in Saudi Arabien ist geschwächt, Für den Versuch, den Iran und Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, muss Saudi-Arabien selbst einen hohen Preis bezahlen, der die innenpolitischen Konflikte anheizen, und letzlich zum Sturz der Monarchie samt Prinzenclique führen könnte

Einen offenen Krieg mit dem Iran kann sich Saudi-Arabien nicht leisten, dazu ist seine Armee viel zu schwach.

Das Königreich hat zwar ein Interesse daran, den Monarchie-Feind IS loszuwerden, nicht jedoch die Konflikte in Syrien, dem Irak und Yemen zwischen Sunniten und Schiiten einer politischen Lösung näherzubringen.

Für die Bevölkerung in den Kriegsgebieten, insbesondere im Yemen und Syrien, sind das keine guten Nachrichten, weil ein Frieden weiter nicht in Sicht ist, das Leiden der Zivilbevölkerung also weitergehen wird.

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SATIRE

Angela Merkels ergänzte Neujahrsansprache

Dr. Alexander von Paleske —- 31.12. 2015 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Abend Deutschland,

wie die Medien bereits vorab berichteten, habe ich in meiner – fehlerfrei – aufgezeichneten Neujahrsansprache ein paar warme Worte an das Deutsche Volk gerichtet, die helfen sollen, die Zukunft durch eine rosarote Brille zu sehen, auch wenn die Zukunft eher grau aussieht. Im Prinzip ist es ein einziges „Wir schaffen das“ wie N-TV zutreffend feststellte

An Willy Brandt erinnert
Ich habe mich aber an die Worte des seinerzeitigen Bundeskanzlers Willy Brandt erinnert, der da sagte:

„Der deutsche Bundeskanzler hat die Pflicht, seinem Volk die Wahrheit zu sagen“.

und das möchte ich in meiner ergänzten Neujahrsansprache nun tun.

Jetzt Klartext
Während ich in meiner offiziellen Neujahrsansprache viel Bla Bla erzählt habe, will ich also jetzt Klartext reden:
Seit Jahren liegt mir die Industrie in den Ohren, wir hätten nicht genug junge Fachkräfte.
Und weil das deutsche Volk so gebärfaul sei, müssten eben die Schleusen der Immigration geöffnet werden.

Diese Chance ergab sich mit den Flüchtlingen aus den vom Westen verursachten bzw. geförderten Kriegen in Syrien und dem Irak. Und ich habe diese einmalige Chance ergriffen und ausgerufen:

Ihr Flüchtlinge kommet“

äh, ich meine

Wir schaffen das

und habe mir dafür viel Lob gerade von der deutschen Wirtschaft eingehandelt. Natürlich auch von den grünen und roten Gutmenschen.

Nicht nur Fachkräfte lachen uns da an, sondern gleichzeitig eine industrielle Reservearmee, die sich wunderbar zur Lohndrückerei einsetzen lässt.

Prima!

Jung, übernormal gesund und dynamisch
Diese Flüchtlinge sind darüber hinaus auch noch kerngesund, wie mir der Bundesärztekammer-Präsident und Senats-Professor Dr. F.U Montgomery gerade bestätigt hat.

Wörtlich:

„Die in Deutschland ankommenden Flüchtlinge sind übernormal gesunde Menschen, sie schleppen keine Infektionskrankheiten ein, und es kommen auch keine chronisch Kranken.
In der Regel sind es junge dynamische Männer. Befürchtungen vor einer Überforderung des Gesundheitssystems durch Flüchtlinge sind deshalb falsch.
>

Mit anderen Worten: Extrem belastbar.

Und Prof. Monty benutzte dann die gleichen Worte wie ich:

„Wir schaffen das“,

Worte, die in die Geschichte eingehen werden, und mich nicht nur zur Person des Jahres, sondern von dem Magazin Time auch noch zur Kanzlerin der ganzen freien Welt gemacht haben.


Angela Merkel – Kanzlerin der freien Welt

Ganz hervorragend!

Vordergründiges Wildbad-Kreuth-Geschrei
Das Geschrei von Seehofer und Konsorten ist nur vordergründig gegen weiteren Zuzug von Immigranten gerichtet, in Wirklichkeit geht es ihm darum, mit seinen pseudoradikalen Ausbrüchen keinerlei Raum rechts von der CSU für rechtsradikale und ausländerfeindliche Parteien zu lassen.

Sehr vernünftig.

Insoweit sind wir beide uns durchaus einig.

Bauwirtschaft wird angekurbelt
Natürlich werden wir viele Unterkünfte bauen müssen, aber das ist gleichzeitig ein Sofortprogramm für die Bauindustrie, die wiederum viele der Flüchtlinge beschäftigen kann.

Die erforderliche Zahl für Kitas und Schulen – ebenfalls ein Bauprogramm – und das erforderliche Personal wird auch viele arbeitslose Lehrer und Kindergärtnerinnen von der Strasse holen. Gleichzeitig werden wir ausländische Personen in Schnellkursen weiterbilden.

Syrische Ärzte werden wir Arztsitze in unterversorgten und unattraktiven ländlichen Gebieten anbieten, also dort, wo kein deutscher Arzt praktizieren möchte. Eine deutliche Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Wunderbar.

Ich sehe eigentlich nur Positives mit der Schleusenöffnung.

Ausserdem werden wir mehr Stellen bei der Polizei schaffen, um notfalls die Integration mit dem Schlagstock voranzutreiben.

Straffällige Ausländer werden wir mit Schlauchbooten in die Türkei zurück schicken.

Saftige Steuererhöhungen
Dies alles werden wir über saftige Steuererhöhungen finanzieren, am besten eignen sich dafür die Mehrwertsteuer und Verbrauchssteuern.

„Wir schaffen das“ kann ich immer wieder nur sagen.

Deutsche, es läuft im Prinzip alles ganz ausgezeichnet, unsere Geduld mit dieser Flüchtlingskrise, die in Wirklichkeit eine Immigrantenchance ist, wird alsbald reichlich belohnt werden.

Weltwirtschaft und Ölpreis
Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass die Weltkonjunktur stark anspringt. Leider haben unsere strenggläubigen wahabistischen Freunde in Saudi Arabien den Ölhahn massiv aufgedreht, was zwar einerseits Benzin und Diesel billiger macht, aber natürlich in vielen ölproduzierenden Ländern wie Iran, Venezuela, Indonesien, Nigeria zu massiven Importstreichungen gerade auch deutscher Güter führen wird, weil die Öleinnahmen – oftmals die Haupteinnahmequelle – weggebrochen sind.

Nur befristet
Aber diese Massnahme Saudi-Arabiens ist ja nur befristetet, bis Russland und der Iran in die Knie gezwungen sind, und insbesondere der Putin aber auch dieser Mullah aus Ghom namens Khamenei von den rebellierenden hungrigen Volksmassen davongejagt sind.. Dann wird es auch mit dem Ölpreis wieder aufwärts gehen.

Saudi-Arabien kann dann seine Missionsarbeit mit seinen strenggläubigen radikalislamistischen Imamen verstärkt fortsetzen, und auch nach Deutschland ausdehnen.

Weiter so!
Weiter so Deutschland wird unser Wahlspruch für das kommende Jahr sein, und meine Popularität wird wieder deutlich zunehmen.
Insofern brauche ich die Aufnahmeangebote der Grünen und der SPD – vorerst – nicht annehmen.

Gute Nacht Deutschland und einen guten Rutsch in das verheissungsvolle Jahr 2016.

Eure treusorgende Bundeskanzlerin

Angela Merkel

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deutschland

Flüchtlingskrise, Migranten, Integration und die Zukunft

Dr. Alexander von Paleske — 28.12. 2015 —– Der jüngst verstorbene ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt erklärte in einem Kurzinterview mit dem ZEIT -Chefredakteur Giovanni di Lorenzo am 8.3. 2008 auf den Vorhalt:

Ihre Generation hat Millionen von Ausländern ins Land geholt aber sich herzlich wenig um die Folgen gekümmert“:

so:

Das hat der damalige Wirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard betrieben. Im Grunde genommen ging es ihm darum, durch Anwerbung billiger ausländischer Arbeitskräfte das Lohnniveau niedrig zu halten. Im Jahre 1974 als ich die Regierung übernahm gab es hier 3 ½ Millionen Ausländer , die Hälfte davon Türken. Ich sah damals voraus, dass die Deutschen es nicht fertigbringen würden, alle Türken zu integrieren……Ich habe deshalb die Anwerbung gestoppt.“

Schmidts Fazit:
Integration muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen werden. Multikulti hat nichts gebracht.

Die Folgen
Die Folge des Versagens der Integration vieler Türken aber auch einiger später hinzugekommener Flüchtlinge:

– Parallelgesellschaften, in denen staatliche Normen , wie das Grundgesetz mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Rechtsstaatsprinzip entweder überhaupt keine Gültigkeit haben, oder nur höchst eingeschränkt gelten:

– Religionslehre schlägt staatliche Ordnungsregeln

– Eigene „Gerichtsbarkeit“ durch sogenannte Friedensrichter, die Streitfälle nicht entsprechend staatlicher Normen, sondern entsprechend der Scharia löst

– Familien-Ehrenkodex, der bei Verletzung Sanktionen wie körperliche Gewalt bis zur Tötung rechtfertigt. Täter werden als Helden gefeiert

– Zwangsehen

– Widerstand gegen die Durchsetzung staatlicher Normen durch die dafür vorgesehenen staatlichen Organe (Polizei, Gerichte)

– Schulen, in denen kein vernünftiger Unterricht stattfinden kann, da die Kinder die deutsche Sprache nicht bzw. nur rudimentär beherrschen, durch aggressives Verhalten auffallen, und die Lehrer auf uneinsichtige Eltern treffen.

Polizistin klagt an
Welche Auswirkungen diese fehlende Integration im Umgang gerade auch mit Repräsentanten des Staates wie der Polizei hat, das beschreibt die Polizistin mit Migrationshintergrund Tania Kambouri in ihrem Buch:

„Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“.

Frau Kambouri ist in Bochum in Einsatz. Aber Bochum ist offenbar überall.

Sie beklagt:

– Tägliche Beleidigungen

– Körperliche Angriffe,

– Zusammenrottungen beim Auftauchen staatlicher Ordnungshüter mit drohender Aufstellung

– selbst bei Bagatellen Einsatz oftmals nur von mehreren Streifenbesatzungen zusammen durchführbar, oftmals jedoch wegen Personalmangel unmöglich, angesichts der durch massive Stellenkürzungen dünnen Personaldecke bei der Polizei

– Abbrüche rechtmässiger Einsätze, wenn die Gefahr massiver tätlicher Angriffe besteht.

– Behinderung der Strafverfolgung selbst bei schwersten Delikten wie Mord, durch Einschüchterung von Zeugen

– Häusliche Gewalt als Folge eines mittelalterlichen Frauenbildes und eines akzeptierten Patriarchats

Nachdem bereits bei der Integration der Türken massive Defizite festgestellt werden müssen, kommen jetzt Millionen weiterer Migranten aus völlig fremden Kulturkreisen zu uns, meist mit dem gleichen Wertvorstellungen, wie die benachbarten Türken.

Ehemaliger SPD-Senator meldet sich zu Wort
In dieser Debatte hat sich nun auch der ehemalige Berliner SPD- Justiz-und Innenminister, Erhart Körting mit einem langen Kommentar zu Wort gemeldet. Er schreibt u.a.:

Außer der Sprechblase „Wir schaffen das“ ist von der Bundeskanzlerin wenig Konkretes zur Integration von Hunderttausenden Bürgerkriegsflüchtlingen und weiteren Hunderttausenden Armutsflüchtlingen gekommen. Wie viele es tatsächlich derzeit sind, wissen wir nicht. Allein diese Aussage offenbart einen Offenbarungseid des Staates.
Die Wirtschaft wird dieses Heer benutzen, um Löhne niedrig zu halten oder den Mindestlohn nach unten zu drücken. Ein Konzept der Bundesregierung zur Beschäftigung dieses Heers von Nochnichtqualifizierten, sei es durch öffentliche Beschäftigung oder durch Anreize für die Wirtschaft zur Einstellung nichtqualifzierter Arbeitskräfte, ist bisher nicht vorgelegt worden.
Nacxh vorsichjtigen Schätzungen werden 70% der Migranten keine Arbeit finden. Das wird zusätzliche Spannungen schaffen.“

Gesellschaft bereit?
Die Frage stellt sich: Ist die Gesellschaft vorbereitet, bereit und willens, diese Integration diesmal anders anzupacken. Kann also, was mit den Türken nicht gelungen ist, nun mit den neu angekommen Migranten gelingen?
Die Zeit wird die Antwort geben, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration sind jedoch alles andere als positiv zu bewerten.

Nicht einmal angemessene Unterbringung
Noch nicht einmal menschenwürdige Unterkünfte sind vorerst vorhanden, die Flüchtlinge werden einfach in Turnhallen und auf Flughäfen geparkt.

Folgen der Massenunterbringung
Die Folge sind massive Konflikte, die bereits sind vielen Unterkünften sich in Gewaltausbrüchen entluden und weiter entladen werden:.

– Konflikte zwischen den Flüchtlingen selbst, verschiedene Ethnien, verschiedene Religionszugehörigkeiten, und kaum Erfahrung der Flüchtlinge, Konflikte friedlich zu lösen, ganz im Gegenteil,

– Dann mit den Caretakern, Sicherheitsleuten und Küchenpersonal, bis dahin, das Essen von Frauen nicht entgegenzunehmen

– . Schliesslich auch die Gewalt ausländerfeindlicher Deutscher gegen die Migranten .

Merkels „Wir schaffen das“ kann sich allerhöchsten darauf beziehen die Migranten mit ausreichender Nahrung und einem Dach über dem Kopf zu versorgen. Nicht hingegen mit einer menschenwürdigen Wohnung, Ausbildung, Arbeitsplätzen ..

Unterkünfte unakzeptabel
Die Unterkünfte sind zur Zeit noch katastrophaler, als in den Flüchtlingslagern rund um Syrien, denn hier hatten die Familien wenigstens einen – notdürftig – abgegrenzten Raum zu Verfügung.
Es gehört zu den Ungereimtheiten der Politik westlicher Länder, dass sie die Programme von UN-Organisationen zur Versorgung der Flüchtlinge in der Türkei und Jordanien zuletzt völlig unzureichend unterstützt haben, was wiederum viele zunächst dort untergebrachte Flüchtlinge zur gefahrvollen Flucht bewegte.

Sofortprogramme erforderlich
Was Not täte:

– Ein ausreichendes Sofortprogramm des Bundes in Zusammenarbeit mit den Ländern und Städten/Gemeinden zum Wohnungsbau, ohne einer Ghettobildung damit Vorschub zu leisten

– Sofortige massive Aufstockung von Kindergärten, Schulen, Deutschkursen um minimale Voraussetzungen für eine Integration zu schaffen. Etwas, was bei vielen türkischen Familien bis heute nicht erreicht wurde

– Berufliche Ausbildung in Lehrwerkstätten etc.

– Aber auch: Deutliche Aufstockung der Polizei, um deutsches Recht notfalls durchzusetzen, wenn Immigranten an nicht kompatiblen Rechtsvorstellungen festhalten (Ehrenmorde, Gewalt gegen Frauen, Gewalt andere Ethnien, Gewalt gegen Andersgläubige etc,) also Konflikte mit Gewalt zu lösen versuchen

Steuererhöhungen erforderlich
Das alles bedarf massiver finanzieller Mittel, die wiederum Steuererhöhungen nach sich ziehen dürften.

Erinnert sei daran, dass zur Integration der Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg ein Lastenausgleich geschaffen wurde, der seine Mittel aus der Belastung von Grundeigentum im Westen holte.

Beschäftigt an der falschen Front
Während Angela Merkel voll damit beschäftigt ist, auf CDU und CSU-Parteitagen Beschlüsse zu verhindern, die eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen festlegen, warten jedoch ganz andere Aufgaben darauf angepackt zu werden, für die gesellschaftlicher Konsens herbeigeführt werden muss.

Auch wenn Frau Merkel von dem US-Magazin Time zur Person des Jahres erklärt wurde, so bezieht sich das allenfalls darauf die Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland ermöglicht zu haben.


Angela Merkel: Person des Jahres ……..Spaltpilz platziert

Gleichzeitig hat sie jedoch einen Spaltpilz in Europa platziert: andere Länder der EU, die genug Schwierigkeiten haben, die eigene Wirtschaft voranzubringen, sind nicht bereit, sich das Flüchtlingsproblem aufzuladen, zumal sie Frau Merkel vorwerfen, ohne Absprache die Sprechblasen losgelassen zu haben, die viele Migranten als versteckte Einladung verstanden, nach Deutschland zu kommen. Denn ein Grossteil hatte bereits unmittelbares Asyl in den Nachbarländern Syriens gefunden, von den Wirtschaftsmigranten aus Pakistan, Bangladesh, u.s.w. ganz zu schweigen.

Bisher ist nicht erkennbar, wie die Berliner Politiker diese Herausforderungen bewältigen wollen.

linkEuropas „Hilfe“ für Afrika: 2 Milliarden US Dollar „Kopfgelder“ für einige afrikanische Regierungen

Flüchtlingslawine und westliche Chaospolitiker
1 Million syrische Flüchtlinge in Jordanien bald auf dem Weg nach Deutschland?

Angela Merkel nach der EU-Türkei Konferenz – Sauberer Deal: Einreiseverhinderung gegen 3 Milliarden Euro?

Aussenpolitik Deutschlands und westlicher Länder: Bis alles in Scherben fällt
Ein Kampf um Damaskus, eine Flüchtlings- und Migrantenlawine auf dem Weg nach Europa, und ein Totalversagen der westlichen Politiker
Tod in Damaskus – Vier Jahre Krieg in Syrien
Schlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens

linkKürzung der Entwicklungshilfe im südlichen Afrika als Folge der Flüchtlingskrise

linkMörderischer Fremdenhass in Südafrika

linkKrisenrepublik Südafrika – 42 Tote und 15.000 interne Flüchtlinge

linkSüdafrika: Krieg in den Townships

vermischtes

Grüsse zum Fest und Jahreswechsel

Dr. Alexander von Paleske —- 26.12. 2015 —–
Grüsse zum Fest und Jahreswechsel allen Besuchern unserer Website.

Ausserdem Dank an die Nachrichtensammler und Verbreiter, allen voran Net News Express und Net News Global.

Nebenbei gibt es auch noch ein kleines Jubiläum zu feiern: Dieser Blog Nachrichten Heute feiert 10-jähriges Bestehen. Die Zahl der Besucher des Blogs ermutigt uns, weitermachen.

Die Themen werden uns auch im nächsten Jahr sicherlich nicht ausgehen. Dafür sorgen schon Armut, Ausbeutung und Umweltzerstörung – und natürlich Heucheleien, Lügen und Dummheiten der Politiker.

Nun auch noch die Flüchtlingskatastrophe

Hinzugekommen ist in diesem Jahr auch noch die Flüchtlingskatastrophe, welche den schon abgeschriebenen Parteien der Ausländerfeindlichkeit enormen Zulauf beschert hat, verschlimmert noch dadurch, dass die Politiker in der Flüchtlingspolitik mit gespaltener Zunge reden. Nicht zu vergessen: das Flüchtlingsproblem in Syrien wurde vom Westen erst geschaffen, als in einen innerstaatlichen, lösbaren Konflikt mit Waffenlieferungen, finanziellen Zuwendungen an die, und diplomatischer Anerkennung der Rebellen ordentlich Öl ins Feuer gegossen, vom arabischen Frühling gefaselt wurde, während gleichzeitig die Islamisten, wie schon in Libyen, die eigentlichen Profiteure waren.

Ein jahrelanger Bürgerkrieg entwickelte sich, in den jetzt auch noch die Bundeswehr geschickt wurde.

Dass die USA,, einer der Hauptkriegstreiber, und damit Hauptverantwortlicher der Verhinderung einer Konfliktlösung zu Beginn, sich weigern, in nennenswerter Zahl Flüchtlinge aufzunehmen, rundet das heuchlerische Bild ab.

Dr.- Alexander von Paleske
Bulawayo /Simbabwe

SATIRE

Bundespräsident Joachim Gauck: Gedanken zum Fest

Dr. Alexander von Paleske —- 23.12. 2015 —- folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Der Bundespräsident
Joachim Gauck
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Guten Tag Deutschinnen und Deutsche,

morgen Abend werde ich wie üblich vor einem Weihnachtsbäumchen meine warmen Zuckergussworte auf das Deutsche Volk niederschneien lassen.


Alle Jahre wieder

Während ich gerade Dresdner Stollen verspeise – ich vermeide das Wort Christstollen, damit auch Andersgläubige animiert werden, diese Leckerei zu kaufen – sind mir ein paar Gedanken gekommen, die nicht so recht in meine morgige Ansprache passen, die aber gleichwohl gerne loswerden möchte.

Grüsse an kämpfende Truppe, die zeigt, was in uns steckt
Zunächst richte ich herzliche Weihnachtsgrüsse an alle kämpfenden und kampfunterstützenden deutschen Soldaten in Afghanistan und Syrien, und wünsche ihnen ein friedliches Weihnachtsfest, das allerdings nicht den militärischen Einsatz unterbrechen sollte. Die werden unseren Feinden zeigen, was in uns steckt

Wie ich bei anderer Gelegenheit schon sagte:

Die Welt ist nun einmal nicht geheilt, sondern tief gespalten, daher könne Gewalt notwendig und sinnvoll sein, um ihrerseits Gewalt zu überwinden”.

Und ich wiederhole, was ich bereits in meiner ersten grossen Ansprache vor der Creme der Deutschen Bundeswehr in Hamburg im Juni 2012 sagte:

„Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut, und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben.
Die Römer fanden dafür die griffige Formulierung
„Dulce et decorum est pro patria mori“

Übersetzt:
Süss und ehrenhaft ist es, für das Vaterland zu sterben.“

Auch für hoffnungslose Einsätze
Das bezieht sich natürlich auch auf gänzlich hoffnungslose Einsätze wie der in Afghanistan, wo für viele nur der Zinksarg der Ruheplatz für die letzte Reise ist – aber das Deutsche Volk und ihr Präsident sind mit ihren Gedanken bei Euch tapferen Kämpfern.

Lieblingsthema abhanden gekommen
In der letzten Zeit habe ich leider mein Lieblingsthema:

Wie sich der objektive Weltgeist zweckgerichtet im Nachvollzug im Freiheitsbegriff niederschlägt“

nicht aufgreifen können. Vielmehr aus aktuellem Anlass musste ich die Angriffe auf Migrantenunterkünfte verurteilen.

Natürlich bin ich der Meinung, dass wir längst zu viele Migranten haben, aber das kann ich nur verklausuliert sagen.

Ich hatte ja schon seinerzeit den Mut des (Pseudo-)Humangenetikers Thilo Sarrazin gelobt, seine Forschungsergebnisse über das Sarrazin-Gen zu veröffentlichen, ein minderwertiges Gen, die Intelligenzentwicklung behindernd, und ich hoffe, dass der sich nicht scheut, bald ein neues Buch herauszubringen.

Mein Titelvorschlag:

Von der Migrantenunterkunft zur Machtübernahme – wie Migranten den Griff nach der Macht in Deutschland betreiben“

also insofern weit über die Humangenetik und die Erforschung des Sarrazin-Gens hinausgehend.

Schwere Zeiten
Liebe Deutschinnen und Deutsche, wir gehen schweren Zeiten entgegen, aber wie die Bundeskanzlerin Merkel schon sagte: „Wir schaffen das.“

Ich selbst werde als Zeichen des guten Willens am Weihnachtstag am Berliner Hauptbahnhof stehen, und ein paar Teddybären mit einer Bibel an Migranten austeilen. Die Botschaft lautet: das Christentum ist bärenstark.

Ich wünsche allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2016!

Gute Nacht Deutschland

Joachim Gauck
Bundespräsident

Danke, danke Bundespräsident Joachim Gauck für Ihren Besuch zum Maidan-Gedenktag in der Ukraine
Bundespräsident Gauck, die Bundeswehr und das Koppelschloss
Bundespräsident Joachim Gauck zu den Erlebnissen in der abgelaufenen Woche
Ein Jahrestag und eine Rede: Bundespräsident Gauck zum Holocaust-Gedenktag im Bundestag
Bundespräsident Gauck zu Zweifeln an den Linken: „Diese Freiheit nehm ich mir“
Wladimir Putin im Interview: „Es hat sich ausgegauckt“
Obergrüne Katrin Göring-Eckardt an BuPrä Gauck: Danke, danke für die hervorragende Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Neues Jahr, andauernde Konflikte – oder was BuPrä Gauck und BuKa Merkel in ihren salbungsvollen Ansprachen „vergassen“
Mandela, Malema und Gauck – Anmerkungen zu einer Trauerfeier
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck
Ex-Minister Otto Schily schreibt an Bundespräsident Gauck zur Paranoia um die Abhöraffäre
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Joachim Gauck: Jetzt rede ich und stelle klar
Jürgen Flaschenpfand-Trittin zur Kandidatur von Joachim Gauck

Unkategorisiert

Afghanistan: Parole heisst: Weiter Krieg und Neue Heimat

Dr. Alexander von Paleske —– 21.12. 2015 — Heute wurden in Afghanistan sechs US Soldaten in der Nähe des wohl am besten bewachten Flughafens der Welt, Bagram Airbase, Kabul, von den Taliban getötet.

Helmand droht zu fallen

Gestern warnte der Vize-Gouverneurs der afghanischen Provinz Helmand, Mohammed Jan Rasuljar, vor einer bevorstehenden Machtübernahme der Taliban in seiner Region.
Nach Monaten schwerer Gefechte mit allein 90 Toten in den vergangenen zwei Tagen stehe die südliche Provinz am Rande des Abgrunds.

In den vergangenen sechs Monaten haben die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen in Helmand deutlich zugenommen. Rasulja beklagte, die Streitkräfte würden nicht ausreichend mit Lebensmitteln und Waffen versorgt. Die Verletzten würden nicht in Sicherheit gebracht.

ZEIT-Korrespondent empfiehlt Abzug
Der ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner, der sich in mehr als 30 Reisen nach Afghanistan ein genaues Bild vor Ort verschaffen konnte, schrieb vor 4 Tagen:

Die Nato hatte zeitweise 150.000 Soldaten in Afghanistan zur Bekämpfung der Taliban stationiert. Viele Milliarden sind geflossen, um eine schlagkräftige afghanische Armee aufzubauen. Und heute sind die Taliban so stark wie zuvor. Was also ist schief gelaufen?
Die Taliban sind stark, weil der afghanische Regierungsapparat durch und durch korrupt ist. Der Westen trägt dafür eine große Mitschuld. Er überhäufte das Land mit Geld. Wer in Afghanistan an der Macht war, der konnte sich in den letzten Jahren die Taschen kräftig füllen. Die Afghanistanmission war freilich auch für viele westliche Firmen ein sehr profitables Geschäft, angefangen bei den privaten Sicherheitsfirmen.

Ladurners Fazit:

Der Westen hat sich in Afghanistan in eine aussichtslose Lage manövriert. Er kann weder bleiben, noch kann er gehen.
Aus dieser Lage muss sich der Westen, muss sich Deutschland befreien – und das geht nur, wenn er den Einsatz beendet. Das ist nicht ohne Risiko. Aber es ist unter den schlechten Optionen die beste.

Politische Falschmünzerei als gängige Währung
Vor diesem Hintergrund, einer völlig hoffnungslosen Lage, fand die Bundestagsdebatte am 17.12. 2015 über die Verlängerung und Aufstockung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan statt.

Eine gespenstische Debatte in der Tat, in der nur die Beiträge des Grünen-Abgeordneten Ströbele, der seit Jahren sich gegen den Einsatz ausspricht, und der Linksfraktion, die geschlossen gegen den Einsatz votierte, als Appelle an die Vernunft herausragten.

Lächerlich das Argument der Verteidigungsministerin :

Immer häufiger gelinge es der afghanischen Armee nach Angriffen der Taliban, diese wieder zurückzuschlagen.

Und weiter:

Am wichtigsten sei es nun, die jungen, aufgeschlossenen ehrgeizigen Afghanen mit einer Verlängerung des Einsatzes und mit einer verstärkten Entwicklungshilfe wirtschaftlich und sozial zu unterstützen.

Grüner Unsinn
Die grüne Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger hatte folgendes zu verkünden:

Sie höre und erlebe es bei ihren Besuchen immer wieder, dass das Engagement in Afghanistan insbesondere für Frauen und Mädchen grosse Veränderungen gebracht habe. ….Allerdings sei es wohl die bittere wie traurige Wahrheit, dass man das Land nicht komplett befrieden und die Taliban nicht endgültig besiegen könne. Deshalb könne es für manche Afghanen die beste Lösung sein, wenn Deutschland ihnen eine Neue Heimat bietet.

Eine Analyse, wie es zu der gegenwärtigen Lage überhaupt kommen konnte, trotz 1 Billion US Dollar, die in das Land flossen – allerdings vornehmlich zur Ölung der Kriegsmaschinerie: Fehlanzeige. Stattdessen politische Falschmünzerei als gängige Währung.

Die Abstimmung nach der Debatte wie erwartet: 480 Abgeordnete dafür, darunter auch ein Dutzend unbelehrbarer Grüne, 112 dagegen.

Fazit
Die Lage in Afghanistan ist hoffnungslos, der Krieg nicht nur nicht zu gewinnen, sondern weitgehend verloren. Die Politiker von SPD, CDU, und Teilen der Grünen versuchen sich über diese Lage hinweg zu lügen, und die Bundeswehr-Soldaten dort zu verheizen.

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Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan

kriminalitaet

Zum Tod des italienischen Schwerverbrechers Licio Gelli

Dr. Alexander von Paleske —- 16.12. 2015 —- Gestern starb der wohl grösste Verbrecher Nachkriegs-Italiens, Licio Gelli, im biblischen Alter von 96 Jahren.
Die Gehilfen seiner kriminellen Aktivitäten sassen im Vatikan, in der Wirtschaft und in der Politik.

Grobe Verharmlosung
Die heutige Meldung dazu:

Gelli, einst ein Sympathisant der Faschisten, hatte 1970 die berüchtigte Freimaurerloge Propaganda Due (P2) gegründet, die tief im italienischen Establishment verwurzelt war und Politiker, Richter, Bankiers und hochrangige Armeevertreter zu ihren Mitgliedern zählte.

Das riecht nach grenzenloser Verharmlosung. Die brutale Wirklichkeit sah etwas anders aus:

Licio Gelli war der führende Kopf der grössten kriminellen Verschwörergruppe Italiens in den 70er und 80er Jahren, in der Anfangszeit wurde er auch vom CIA finanziert.


Licio Gelli

Rechtsradikale Loge als kriminelle Vereinigung
Diese Verschwörergruppe firmierte als Freimaurerloge mit dem Namen P2 (Propaganda Due).

Mitglieder waren:
– sämtliche Führungsoffiziere der Geheimdienste Italiens,

– 44 Parlamentsabgeordnete des Mitte-Rechts Spektrums,

– hochrangige Militärs (über 50 Generäle und Admiräle),

– hochrangige Angehörige der Justiz,

– katholische Kardinäle und Bischöfe

– leitende Geschäftsleute, darunter auch der spätere Regierungschef Silvio Berlusconi

Gelli machte aus der Loge P2 eine rechtsradikale terroristische Vereinigung, in der

– Mord

– Herbeiführen einer Bombenexplosion im Hauptbahnhof Bolognas mit 85 Toten und 200 Verletzten , ,

– Betrug

– betrügerischer Bankrott

– Börsenmanupulation

– Drogenhandel

– Finanzierung der und Geldwäsche für die Mafia

alles vorhanden war. Die Vatikanbank mittendrin.

Die Hauptakteure
Hauptakteure der kriminellen Aktivitäten neben Gelli waren:

– ;Roberto Calvi, Banker der später in Konkurs gegangenen Banco Ambrosiano, die eng mit der Vatikanbank zusammenarbeitete und wo der Betrug und die Geldwäsche sozusagen zum Tagesgeschäft gehörten.


Roberto Calvi……..täglich Betrug und Geldwäsche

Michele Sindona, Rechtsanwalt sizilianischer Herkunft, eng mit der sizilianischen Mafia, der Cosa Nostra verbunden, aber ebenso in den Anfangsjahren mit dem US-Geheimdienst CIA. Später wegen betrügerischen Bankrotts verhaftet. Zog die Fäden im Hintergrund, machte Calvi mit dem Vatikanbankchef Marcinkus bekannt und dirigierte aus dem Hintergrund die betrügerischen Transaktionen.


Michele Sindona …..Mafia-Rechtsanwalt, Geldwäscher, Banken-Bankrotteur und Strippenzieher.

Fanatischer Antikommunismus
Zusammengehalten wurde dieser Verschwörerhaufen durch den fanatischen Antikommunismus.

Gelli teilte mit, wann und gegen wen ermittelt wurde, und war vermutlich indirekt auch an der Ermordung des Ermittlungsrichters Emilio Alessandrini beteiligt, der das Verfahren gegen die Banco Ambrosiano führte.


Emilio Alessandrini ….ermittelte gegen die Finanzgangster und wurde ermordet.


Grabstein

– Ebenso an der Ermordung des Rechtsanwalts Giorgio Ambrosoli


Giorgio Ambrosoli

– an der Ermordung des Journalisten Carmine (Mino) Pecorelli.


Carmine Pecorelli

– und an der Ermordung des Polizeidirektors Boris Giuliano


Boris Giuliano

Ein Banker namens Erzbischof Marcinkus
Auf der Seite des Vatikans führte der Erzbischof Paul Casimir Marcinkus die (kriminellen) Geschäfte, in enger Zusammenarbeit mit dem Banker der Banco Ambrosiano, Roberto Calvi, der nach dem Zusammenbruch der Bank von der Mafia ermordet,und an einer Brücke über der Themse aufgehängt gefunden wurde.


Paul Casimir Marcinkus …..Papst Johannes Paul I wollte ihn rauswerfen, sein Nachfolger, Johannes Paul II (hier ebenfalls im Bild) hielt ihn im Amt.

Die Vatikanbank musste schliesslich an die Gläubiger der zusammengebrochenen Banco Ambrosiano zahlen…

Keine Strafverfolgung
Wer so gut vernetzt ist, wie Gelli es war, dem droht natürlich keine Strafverfolgung. So konnte Gelli seinen Lebensabend in der Toskana geniessen, und auf ein ereignisreiches (blutgetränktes) Leben zurückblicken. Bella Italia.

Zur Verbindung Banco Ambrosiano und Deutsche Börse-Tochter Clearstream

David gegen Goliath: Französischer Journalist Denis Robert obsiegt im Verfahren wegen übler Nachrede gegen die Deutsche Börse-Tochter Clearstream.

Berlusconi und die Mafia
Berlusconi, die Mafia und ein Gerichtsurteil

Zur Mafia in Deutschland
Die Mafia, die ZEIT und ein ehemaliger Generalstaatsanwalt
Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

Zur Vatikanbank

Neuer Finanzskandal im Vatikan – oder: „Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los“

Krieg

Afghanistans Präsident Aschraf Ghani in Deutschland, Bundeswehr-Chefin von der Leyen in Afghanistan, der Verstand bei den Säuen

Dr. Alexander von Paleske — 7.12. 2015 — Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist bei „Ihren“ Soldaten in Afghanistan.

Jedes Jahr das gleiche Schauspiel
Sie weilt in Mazar-i- Sharif, nach Kundus braucht sie nicht mehr. von dort hat sich die Bundeswehr zurückgezogen, das Feldlager an die afghanische Armee übergeben. Bald werden dort die Taliban einziehen, die kurzfristig Kundus schon erobert hatten, und das gesamte Umland bereits kontrollieren.

Beachtlicher Erfolg
Ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt dass:

– 25 deutsche Soldaten im Raum Kundus ihr Leben verloren haben – für Volk und Vaterland?????.

– 250 Millionen Euro allein in das Feldlager Kundus gesteckt wurden.

Alles durch den Schornstein. Wie so vieles andere in Afghanistan auch.

Nicht ganz: denn hohe Geldbeträge landeten in den tiefen Taschen der korrupten Regierungsmannschaft von Kabul.

Neue Strategie
Eigentlich hätte es ja der letzte Besuch einer Verteidigungsministerin bei unseren Soldaten vor deren Abzug sein können, aber Frau von der Leyen hat eine Weihnachtsbotschaft mitgebracht, die kaum fröhlich stimmen kann: Die Bundeswehr bleibt nicht nur, nein, das Kontingent wird auch noch aufgestockt.

Die Ministerin hat eine neue Strategie im Gepäck – angeblich.
Man möchte sich die Augen reiben: Nach so vielen Strategien, die alle nichts taugten, die Taliban immer nur stärker und stärker wurden, immer weitere Gebiete in Afghanistan unter ihre Kontrolle brachten, nun eine neue Strategie??

Alter Wein in neuen Schläuchen
Bei näherem Hinschauen entpuppt sich die neue Strategie als die alte: Ein wenig ausbilden und im übrigen:.immer feste druff. Zwar nicht mit massivem eigenen Truppeneinsatz, sondern mit Drohnen und Flugzeugen, Syrien und der Irak lassen grüssen.

Gelegentlich fallen dann auch mal ein paar Bomben auf ein Hospital oder eine Hochzeitsgesellschaft.

Diese Strategie kann natürlich nicht aufgehen, wie sollte sie auch. Sie mag im Offizierskasino von Mazar-i-Sharif ausgeheckt worden sein.. Die Staboffiziere dort sehen ihren Einsatz in Afghanistan als Erfolg.
In einem lesenswerten Dossier der ZEIT vom 26.11. 2015 wird ein deutscher General zitiert:

Wir haben viel erreicht. Wir sind in ein Land gekommen, das noch in der Steinzeit war, die gesellschaftliche Entwicklung ist jetzt viel weiter“.

Das ist sie in der Tat: Mittlerweile geniessen die Taliban weite Unterstützung unter der Bevölkerung, die Regierung in Kabul wird als korrupt verachtet.

Die dortigen deutschen Soldaten leben völlig abgeschirmt, und trauen sich nicht aus dem Feldlager. Könnten sie es, und würden sich dafür interessieren, was die Bevölkerung denkt, dann würden sie solche Dummheiten nicht von sich geben.

Fast 1 Billion US-Dollar sind in das Land geflossen, vornehmlich um die Kriegsmaschine zu ölen. Die Taliban kontrollieren mittlerweile trotzdem weite Gebiete des Landes. An eine Rückeroberung seitens der afghanischen Armee können nur ein paar unvernünftige Träumer denken, die totale Ignoranz gegenüber der Situation demonstrieren.

Statt Zukunftshoffnung: Auswanderung
Viele Afghanen haben die Hoffnung auf eine Zukunft in Afghanistan aufgegeben. Immer mehr wollen nach Deutschland, Europa oder in die USA auswandern.

Der afghanische Präsident machte jetzt bei seinem Besuch in Berlin den abenteuerlichen Vorschlag, die Bevölkerung aus den umkämpften Gebieten in sichere Gebiete umzusiedeln, um ihnen den Geschmack an der Auswanderung zu nehmen.

Der Herr hat offenbar erkannt, dass zur Eindämmung der Flüchtlingsbewegung die deutsche Bundesregierung, wie jetzt mit der Türkei, Milliarden Euros lockerzumachen bereit ist.

Eine grossartige Idee, ein paar potemkinsche Dörfer zu errichten, bei deren Konstruktion wieder schönes Geld abgezweigt werden kann.


Längst verloren

Der Afghanistankrieg ist längst verloren, die Bundeswehrsoldaten dort wurden und werden in einem sinnlosen Krieg verheizt.

Was ansteht ist, eine Vereinbarung mit den Taliban zu schliessen, und schleunigst abzuziehen.
Die Alternative ist weit schrecklicher: dass der IS (Daesh) sich dort einnistet, und die Taliban beiseite gedrängt werden. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits.

Die Zeit drängt. Allerdings kaum für die Bundesregierung. Das könnte sich noch bitter rächen.

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Liberale Wochenzeitung gibt Afghanistan-Krieg verloren
9/11 – 10 Jahre danach
Rückzug aus Afghanistan – oder: nach uns die Sintflut. Fällt nun Berlin?
Afghanistan: Frühjahrsoffensive der Taliban, die Bundeswehr schießt auf Demonstranten
K(l)eine Dosis Geschichte oder: Joseph (Joschka) Fischers Märchenstunde
Meuterei auf der Gorch Fock – bald auch in Afghanistan?
Abzug aus Afghanistan und Rückkehr aus Afghanistan

Tod in Afghanistan – Undank in der Heimat
Aus der Hölle in Krankheit und Obdachlosigkeit – US-Soldaten nach der Rückkehr von der Front
Afghanistan: Rückt das Ende des Schreckens näher?
Vietnam damals, Afghanistan heute: Kriegsverbrechen und Irreführung
Afghanistan – wann kommt der Waffenstillstand?
Blackwater–Söldner in Afghanistan oder: Mit der Bundeswehr Seit an Seit
Der Krieg in Afghanistan und eine führende liberale deutsche Wochenzeitung
Afghanistan: Milliarden für den Krieg, Peanuts zur Bekämpfung von Hunger und Unterernährung
Verteidigung westlicher Kulturwerte am Hindukusch oder: So fröhlich ist das Söldnerleben in Afghanistan
Keine Strafverfolgung deutscher Soldaten in Afghanistan?
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan

SATIRE

Minister Sigmar Gabriel: Weihnachtsrundbrief mit Weihnachtsgrüssen und politischem Lagebericht an alle SPD-Mitglieder

Dr. Alexander von Paleske —— 4.12. 2015 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Sigmar Gabriel
Wirtschaftsminister und Vizekanzler
Im Regierungsviertel 2
Berlin

Nachrichtlich auch an:
Gerhard Schindler
Präsident des
Bundesnachrichtendienstes
Reinhard Gehlen-Strasse 1
Pullach

Liebe SPD-Genossinnen und Genossen,

ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr.
Allerdings nicht, was unsere Zustimmungswerte im Politbarometer angeht. Dort geht es einfach für uns nicht voran, behaupten jedenfalls die Meinungsforscher nach Umfragen.


Sigmar Gabriel …..es weihnachtet sehr. Screenshot: Dr. v. Paleske

Hinzu kommen dann noch Ärgernisse wie dieses:

Mit grosser Empörung habe ich vorgestern ein Memorandum über die angeblichen politischen Gefahren Saudi Arabiens zur Kenntnis nehmen müssen, verfasst vom Bundesnachrichtendienst (BND)
.
„Die bisherige vorsichtige diplomatische Haltung der älteren Führungsmitglieder wird durch eine impulsive Interventionspolitik ersetzt..

heisst es da.

Wichtiger Partner

Papperlapapp! Die Bundesregierung betrachtet Saudi-Arabien als wichtigen Partner in einer von Krisen geschüttelten Weltreligion äh, ich meine Weltregion. Ausserdem:

– Erstens bringt der Bericht nichts, was nicht bereits in der Tagespresse nachzulesen ist,

– Zweitens gefährdet diese erbärmliche Lageeinschätzung unsere guten Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Saudi-Arabien.

Ich war ja selbst vor ein paar Monaten, begleitet von einer grossen Zahl deutscher Industriebosse, in dem Wüsten-Königreich, und habe eine ganze Reihe von Projekten angeschoben, die unserer exportorientierten Wirtschaft dienen.

Auch habe erfolgreich mithelfen können, deutsche Waren in der Höhe von vielen Milliarden Euro dort loszuschlagen.

Dieser saudische Öl-Prinzen-Clan – der König leidet ja an der Alzheimer Krankheit und blickt nicht mehr so recht durch – vertrauen nach wie vor dem Made in Germany, und sind bereit, dafür ordentlich Petrodollars auf den Tisch zu legen. Gerade auch unsere Waffenindustrie profitiert davon.


Der saudische König Salman alAziz ……Alzheimer und Schlaganfälle

Screenshot: Dr. v. Paleske

……und seine parasitären Prinzen Screenshot: Dr. v. Paleske

Und nun kommen diese BND-Schlafmützen daher, und warnen vor der angeblich impulsiven, nein, destabilisierenden Politik der saudischen Herrscherfamilie.

Keine Impulsivität
Hier kann jedoch von Impulsivität keine Rede sein, sondern es handelt sich um eine über Jahrzehnte verfolgte Strategie, den Radikalislamismus in der Form des Wahabismus in die gesamte sunnitisch-moslemische Welt zu exportieren.

Zunächst ganz ausgezeichnet
Das fanden wir zunächst auch ganz ausgezeichnet, weil dieser Radikalislamismus die Moslems immun machte gegen die Schalmaien-Töne der Moskauer Kommunisten, aber auch gegen die panarabischen Sozialisten, die unter Führung des Ägypters Gamal Abd el- Nasser die Araber gegen die Herrscherhäuser aufhetzten, und von einer sozialistischen panarabischen Nation träumten.

Diese Immunisierung der sunnitischen Massen gegen die Sozialismus- und Kommunismus-Viren mit Hilfe des mittelalterlichen Wahabi-Radikalislamismus – und dank der Petrodollars – ist hervorragend gelungen. Es führte auch dazu, dass Nasser und seine Mannen aus dem Yemen in den 60er Jahren vertrieben wurden, aber auch die sowjetischen Truppen mit Hilfe von US-Stinger-Flugabwehrraketen und saudischen Petrodollars aus Afghanistan verjagt werden konnten.

Hervorragende Arbeit

Hier haben insbesondere die USA ganz hervorragende Arbeit geleistet, und das saudische Herrscherhaus mit Hilfe von erfahrenen US-Militärberatern und Geheimdienstleuten zu einem treuen Verbündeten und Handelspartner gemacht.

Auch die deutsche Wirtschaft konnte natürlich davon in den letzten 40 Jahren enorm profitieren, zumal wir uns nicht scheuten, z.B. denen Fuchs-Spürpanzer unter Umgehung von Export-Vorschriften vor dem ersten Golfkrieg aus Beständen der Bundeswehr rasch zu liefern. Super ist das gelaufen.

Saudis am Ölhahn
Hinzu kommt, dass Saudi Arabien den Ölpreis durch Öffnen und Schliessen des Ölhahns kontrollieren kann.

Zu Zeit ist der Ölhahn weit offen, die Ölpreise demzufolge im Keller.
Sehr erfreulich. Danke Saudisches Herrscherhaus.

Natürlich dient das Aufdrehen des Ölhahns in erster Linie dazu, dem Gross-Ölproduzenten Iran und Russland eins auszuwischen, deren Wirtschaft ein wenig zu sabotieren, aber das kann uns letztlich egal sein: Billiges Öl ist gutes Öl.

Moscheen-Bau statt Flüchtlingsaufnahme
Saudi Arabien hat sich zwar geweigert, selbst sunnitische Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, aber uns zugesagt, mit Millionenspenden den Bau von Moscheen in Deutschland zu finanzieren, vorausgesetzt, die Imame kommen aus Saudi Arabien. Sehr grosszügig.

Immunisierungs-Schattenseiten
Leider hat diese Immunisierung mit dem Impfstpoff Wahabi-Salafismus auch ihre Schattenseiten, weil sich nun der Virus des gewalttätigen Salafismus einnistete.

Diese Terror-Salafis nahmen dieses mittelalterliche radikalislamische Königreich, wo Frauen nichts zu sagen haben, vollverschleiert in der Öffentlichkeit auftreten müssen, weder Autos fahren, noch ohne männliche Begleitung verreisen dürfen, sich als Vorbild. Allerdings ohne einen König. Und sie verbreiteten ihre eigenwillige Islam Botschaft nicht mehr allein mit radikalisierten Priestern, sondern auch noch mit dem AK 47-Sturmgewehr und Sprengstoff am Körper. Dschihad, wie diese Psychopathen das auch nennen.

Müssen damit leben
Das passt uns natürlich ganz und gar nicht, aber damit müssen wir jetzt leben lernen. Gegen diese Radikalinskis bringen wir ganz einfach die NATO in Stellung, und lassen Bomben auf ihr Kalifat regnen.

Drei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris hat heute der Bundestag entschieden:

Auch wir machen mit

Bis zu 1.200 Soldaten sollen zunächst bis Ende 2016 mit Aufklärungsflügen und einer Fregatte die internationale Koalition im Kampf gegen den IS-Terror unterstützen.

Auch die Grünen, allen voran die berufslose Frontfrau Katrin Göring- Eckardt („waren noch nie eine pazifistische Partei“) haben prinzipiell nichts gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien, mäkeln aber an der Strategie herum. Prinzipiell ist jedoch bei denen die gleiche Linie, wie schon im Afghanistanfeldzug: Immer feste druff. Sehr patriotisch, wie ich finde.

Gegen Schiiten
Natürlich richtet sich der Hass der Sunniten gerade auch gegen die Schiiten, aber das interssiert uns nicht weiter, wenn es sich in Ländern wie dem Yemen abspielt.

Integration vorantreiben
Hier zu Hause werden wir dafür sorgen, dass die Integration dieser Millionen Flüchtlinge reibungslos vonstatten geht.
Um sie schnell mit der deutschen Kultur vertraut zu machen, werden wir eine Kultur-Offensive starten. Thema:

Das ist unser Deutschland, das ist unsere Kultur.

Dazu werden wir kostenlos CD’s in arabisch verteilen, auf denen wir Episoden des Dschungelcamps, der Nackedei-Porno-Insel-Show von RTL, die Teenie Nackedei Show mit Heidi Klum (GNTM) und die Unterschichten Profilierungsshow –Deutschland sucht den Superstar (DSDS) mit diesem Dieter Bohlen „singst wie eine Kuh beim Kacken“ zur Darstellung bringen

Alles unter dem Motto: Bei uns geht es freizügiger und toleranter zu.
Auch werden wir die Sendeanstalt RTL ermutigen, mehr moslemische Frauen und Männer in die (abgelutschte) Container-Big-Brother Show und auf die Insel zu schicken, wo sie den westlichen Freiheitsstil lernen können, und die Botschaft der gelungenen Integration verbreitern helfen.

Die SPD-Mitglieder sollten bei der Verteilung der CD schon bei der Ankunft auf den Bahnhöfen helfen.

Ich wünsche allen SPD-Genossinnen und Genossen Fröhliche Weihnachten, und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Euer Chef-Genosse und Minister

Sigmar Gabriel

linkSigmar Gabriel meldet sich von seiner Exportoffensive aus Saudi-Arabien
linkSaudi-Arabien: Der König ist tot, es leben die parasitären Prinzen, der Religionsterror, und der neue König

Ehemaliger Geheimdienstchef Grossbritanniens, Richard Dearlove: Saudi Arabien steckt hinter den Sunni-Terroristen der ISISEhemaliger Geheimdienstchef Grossbritanniens, Richard Dearlove: Saudi Arabien steckt hinter den Sunni-Terroristen der ISIS
So ticken die Scheichs von Katar …… und so schuften und sterben ihre Arbeiter
Dubai und UAE: Schöner Urlaub gegen Bares – Folter und Gefängnis gratis

Vereinigte Arabische Emirate: Eine Söldnertruppe gegen den arabischen Frühling
Dubai – Die einen stehn im Lichte….

Zum Skandal um den Verkauf der Fuchs-Spürpanzer an Saudi-Arabien
Ein Berg von Korruption und ein Maulwurfshügel von Strafverfahren- Oder: Keine Aufklärung des Leuna-Skandals zu erwarten

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Grünin Tatjana Bussner, MdB: Hervorragender Verriss des Friedensaufrufs „Nicht in unserem Namen“ durch Obergrünin Katrin Göring-Eckardt
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SATIRE

Angela Merkel nach der EU-Türkei Konferenz – Sauberer Deal: Einreiseverhinderung gegen 3 Milliarden Euro

Dr. Alexander von Paleske —- 29.11. 2015 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Guten Abend liebe Deutsche,

heute Abend habe ich eine Riesenerfolgsmeldung für das Deutsche Volk: Gegen Bares in Höhe von 3 Milliarden Euro wird die Türkei die Grenzen für Flüchtlinge dichtmachen, insbesondere den Verkauf von Schlauchbooten, Aussenbordmotoren und Schwimmwesten unterbinden.

Wir haben uns auf der heutigen Grenzschliessungs- und Flüchtlingsverhinderungs – äh, ich meine Flüchtlingshilfekonferenz, mit unserem Vorschlag

„Bares für dichte Grenzen“

durchgesetzt und .ausserdem versprochen, denen auch noch 800.000 Syrer und Iraker abzunehmen.

Allerdings wollen wir die uns selber aussuchen, entsprechend den Vorgaben der Deutschen Wirtschaft.

Zurückrudern überlegt
Seit Wochen habe ich darüber gegrübelt, wie ich von meiner Einladung an Flüchtlinge, nach Deutschland zu kommen, zurück rudern kann, nachdem die Zustimmungswerte zu meiner Politik in den Keller gerauscht sind, und dieser Seehofer mich jeden Tag mehrmals am Telefon bedrängt, verbal den Rückzug anzutreten.

Ein verbaler Rückzug kommt aber gar nicht in Frage, ich bin schliesslich keine Umfallerin.


Ich heute nach dem Gipfel ……bin keine Umfallerin

Speck zum Schinken
Da ist mir die Idee gekommen, mit Speck nach dem Schinken zu werfen, im Klartext: dem türkischen Präsidenten Erdogan ein paar Milliarden über die Theke zu schieben, der uns im Gegenzug dann die Flüchtlinge vom Hals hält.

Der Erdogan hat über seinen Ministerpräsidenten natürlich sofort zugesagt, denn ihm steht mittlerweile nach den Sanktionen Russlands, als Antwort auf den Abschuss der russischen Militärmaschine, das Wasser bis zum Hals.

Geldbeutel gerade recht
Russland hat nicht nur harte Sanktionen verhängt, sondern will auch die rund 90.000 Türken aus Russland rauswerfen. Da kamen wir ihm mit unserem Geldsack gerade recht.

Ich habe dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu auch versichert, dass unsere Kriegsschiffe und Tornados samt 1200 Soldaten, die wir demnächst ins Krisengebiet schicken, keine Gefahr für die mit der Türkei verbündeten syrischen Aufständischen sind.

Wir betreiben erst einmal Aufklärung, und dabei können für die Türkei auch noch ein paar Brosamen abfallen, indem wir nebenher auch noch die PKK-Stellungen beobachten, und unsere Erkenntnisse dann an den NATO-Partner Türkei weiterleiten.

Forderung ignoriert
Die an mich herangetragene Forderung, die türkische Regierung im Zusammenhang mit der Verhaftung von zwei regierungskritischen Journalisten, Can Dündar und Erdem Gül, sowie der Tod eines Rechtsanwalts zu rügen, und auf der Einhaltung von Pressefreiheit und Menschenrechten zu bestehen, habe ich ignoriert.Schliesslich kommt erst das Fressen und dann die Moral.

Wir können nicht das Unmögliche fordern, und aus dem Erdogan einen lupenreinen Demokraten machen. Hier müssen einfach die Prioritäten vernünftig gesetzt werden.

Auch mit einer türkischen Demokratur sind wir einverstanden, solange der Erdogan den Flüchtlingen an der Grenze die Rote Karte zeigt, und die Schlauchboot- und Aussenbordmotor-Läden schliesst .

Die zugesagten 3 Milliarden Euro sind ein angemessenes Kopfgeld, wie ich finde.

Auch die Grenzzäune, die jetzt allenthalben hochgezogen werden, zuletzt in Mazedonien, sehe ich mittlerweile durchaus positiv.


Neuer errichteter Grenzzaun an er mazedonisch-griechischen Grenze

Die Flüchtlingskrise habe ich gemeistert. Bald wird es auch mit den Zustimmungswerten wieder aufwärts gehen.

Gute Nacht Deutschland.

Angela Merkel
Bundeskanzlerin