afrika

Wahlen in Simbabwe noch 2011?

Dr. Alexander von Paleske — 19.6. 2011 —
Vergangenes Wochenende trafen sich die Staatsmänner des südlichen Afrika in der der Republik Südafrika.

Hauptpunkt der Tagesordnung: Simbabwe, wieder einmal.

Simbabwes Präsident Robert Mugabe war anwesend. Sein Ziel war es, die April 2011-Konferenzergebnisse von Livingstone/Sambia zu annullieren. Dort hatte Mugabe eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Wir schrieben nach der Konferenz:

Vor zwei Wochen fand ein Treffen in Sambias Resort-Town Livingstone statt. Anwesend waren die Präsidenten Sambias, Südafrikas, Tansanias und Simbabwes Präsident Robert Mugabe.

Mugabe wollte in altgewohnter Manier erklären, dass in Simbabwe alles bestens läuft. Daraufhin bekam er massive Vorwürfe, insbesondere von dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma, zu hören, der ihn unverblümt aufforderte, die Gewalt seiner Anhänger sofort zu beenden.
Mugabe Einwürfe wurden von den anderen Präsidenten vom Tisch gewischt.
Mugabe war schockiert, so etwas war ihm bisher noch nicht passiert. Er ließ nach seiner Rückkehr über seine Gefolgsleute „unfreundliche“ Äusserungen insbesondere gegen Jacob Zuma los, die er aber, nachdem ihm klar geworden war, dass der Schaden dadurch nur noch grösser würde, wieder abmilderte, und seine Botschafter in den jeweiligen Ländern zur Schadensbegrenzung in Marsch setzte.
Hinter der harten Haltung der afrikanischen Staatsmänner steht die Furcht, dass es angesichts der neuen Gewaltkampagne in Simbabwe zum Aufruhr kommen könnte, ähnlich in den nordafrikanischen Staaten.

Hoffnungen Mugabes nicht erfüllt
Auf der Konferenz in Südafrika hoffte Mugabe, die Konferenzergebnisse von Livingstone nullifizieren zu können. Der Versuch misslang gründlich.

Wer allerdings die staatlich kontrollierten Medien wie den Herald in Harare und den Chronicle in Bulawayo liest, der könnte tatsächlich den Eindruck gewinnen, die Konferenz am vergangenen Wochenende habe dieses, von Mugabe erwünschte, Ergebnis erbracht-.


Herald (Sunday Mail) von heute, 19.6.2011

Die nicht staatlich kontrollierte Presse Simbabwes und die Zeitungen Südafrikas berichten aber eine ganz andere Geschichte:


Zimbabwe Independent 17.6. 2011


Sunday Times (Südafrika) heute, 19.6. 2011


Daily News, 14.6. 2011

Danach wurden die Ergebnisse der Konferenz in Livingstone/Sambia keineswegs zurückgewiesen.
Die Konferenzteilnehmer gewannen darüber hinaus offenbar den Eindruck, dass sich das Alter Mugabes (87 Jahre) nun deutlich bemerkbar macht. Den Staatspräsidenten Südafrikas, Jacob Zuma, nannte Mugabe offenbar Nelson Mandela. Als er schliesslich auf diesen Irrtum hingewiesen wurde, bemerkte er „May his soul rest in peace“, wie es bei Verstorbenen angemessen ist.

Nelson Mandela lebt glücklicherweise noch und trat bereits 1999 von seinem Amt als Staatspräsident zurück.

Angesichts der Alterserscheinungen und der offenbar gesundheitlichen Probleme – nach Presseberichten leidet Mugabe an Prostatakrebs, er reiste mehrfach in den letzten drei Monaten nach Malaysia zur ärztlichen Behandlung – ist der Kampf um seine Nachfolge in seiner Partei, ZANU/PF, mehr oder weniger offen ausgebrochen.


Sunday Times (Südafrika) 19.6. 2011

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass nach dem Abtritt Mugabes diese Partei vermutlich nicht mehr zusammengehalten werden kann.

Der Plan Mugabes, angesichts seiner angeschlagenen Gesundheit zu schnellen Neuwahlen zu kommen, weil er keinem seiner potentiellen Nachfolger zutraut, Wahlen – selbst mit Gewalt – zu gewinnen, wurde jedenfalls auf der Konferenz in Südafrika zurückgewiesen.
Erst müsse sich die innenpolitische Lage stabilisiert haben, und eine „Roadmap“ auf dem Weg dorthin vereinbart sein.

Ob Mugabe an seinem Plan festhält, festhalten kann – trotz seiner offenbar angeschlagenen Gesundheit, trotz des Widerstands Südafrikas und anderer afrikanischer Länder – wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Allgemein wird die Ansicht vertreten, daß er Wahlen nur durch den Einsatz von Drohung , Einschüchterung und Gewalt gewinnen kann.


Zimbabwe Independent vom 10.6. 2011

Und genau diesen „Einsatz“ will Südafrikas Präsident Jacob Zuma verhindern.

linkSimbabwe – Der Wahlkampf hat schon begonnen
linkWird Simbabwe den Weg Ägyptens gehen?
linkWohin treibt Simbabwe?
link 30 Jahre Simbabwe, 30 Jahre Robert Mugabe
linkSimbabwe: Mugabes Umzug ins Paradies

SATIRE

Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel Thema: Griechenlandkrise

Dr Alexander von Paleske 16.6. 2011 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Josef „Feldherr“ Ackermann
Vorstandsetage
Deutsche Bank
Am Teufelsrad 1
Frankfurt (M) O.T. Krankfurt

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

EILT, SOFORT AUF DEN TISCH

Liebe Angela,

für die morgigen Gespräche mit dem Napoleon-Franzosen Sarkozy über die Griechenlandkrise wollte ich Dir noch einmal frischen Mut zusprechen, und Dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

In meinem letzten Privatseminar „Bankbetriebslehre“ hatte ich Dir ja noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten, das Problem Griechenland zu lösen, aufgezeigt, und das am Beispiel des Wechsels erklärt.

Problem-Zusammenfassung
Fassen wir noch einmal zusammen:

– Griechenland ist de facto pleite, die Schulden betragen 150% des jährlichen griechischen Bruttosozialprodukts

– Die bisherigen Kredite an Griechenland haben nur dazu gedient, die laufenden Kreditzinsen an uns Banken zu bedienen, nicht mehr.

– Die für uns wunderbar hohen Kreditzinsen, noch getrieben durch die Kreditversicherungen (und finanzielle Massenvernichtungswaffen) Credit Default Swaps, CDS’s hatten natürlich verhindert, dass es je zu einer wirtschaftlichen Gesundung kommen konnte.

– Aber wir Banker haben uns da genau so verhalten, wie wir es auch gegenüber den de facto bankrotten Kommunen in Deutschland getan haben: Selbst unter solchen Umständen lassen sich noch segensreiche Geschäfte machen, z.B. mit Zinswetten.

– Die von dem Sozi Papandreou eingeleiteten Maßnahmen sind nicht nur ungenügend, sondern bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein.


Mit dem Rücken zur Wand: Griechischer Premier Papandreou – Screenshot: Dr. v. Paleske

– Wenn die offizielle Zahlungsunfähigkeit durch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch, Moody’s und andere festgestellt wird, dann werden die Credit Default Swaps (CDS) fällig. Auf etliche Banken rollen dann Zahlungsverpflichtungen in Milliardenhöhe zu, die zu einer Lehman-Pleitebank-ähnlichen Katastrophe führen würden.

– Wir, die grundsolide Deutsche Bank, haben natürlich vor diesem Szenario keine große Angst, weil wir die maroden Griechenlandanleihen längst paketweise aus den Tresoren geworfen, und an die europäische Zentralbank (EZB) losgeschlagen haben. Zwar hatten wir Euch Politikern bei Ausbruch der Krise Gegenteiliges versprochen, aber Ihr Politiker haltet Euch ja auch nicht an das, was Ihr den Wählern versprecht. Das haben wir uns bei Euch abgeguckt.

Gleichzeitig haben wir mit den Wetten auf den finanziellen Niedergang Griechenlands riesige Beträge über unsere Casino-Abteilung Investmentbanking eingesackt. Sehr erfreulich!

– Unsere Finanzanalysten hatten uns schon rechtzeitig auf diese Gefahr hingewiesen, und nun haben auch noch mit ihren Streiks und Demonstrationen die Griechen die letzten Touristen, eine der Haupteinnahmequellen des Landes, verjagt..


Demonstraten gestern vor dem Parlament in Athen – ´Screenshot: Dr. v. Paleske

Die Abwärtsspirale wird sich daher sich immer schneller drehen.

Wie stoppen?
Du fragst, wie das drohende finanzielle Debakel, die rasende Abwärtsspirale, zum endgültigen Stillstand gebracht werden kann.

Ich will noch einmal die Möglichkeiten mit einfachen Beispielen darstellen.

– Wenn im Geschäftsleben ein Schuldner pleite ist, dass kann er den Konkurs (vorübergehend) vermeiden, wenn er die Gläubiger mit der Ausstellung eines neuen Wechsels oder der Aufnahme eines neuen Kredits (vorübergehend) ruhigstellt. meistens gegen einen höheren Zinssatz.

Das schafft aber nur eine sehr begrenzte Zeit zum Luftholen. Da die Geschäfte weiter schlecht laufen, käme als nächster Schritt dann doch nur der Konkurs, modern Insolvenz genannt, in Frage.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: den ordnungsgemäßen Konkurs und den betrügerischen Bankrott.

Ersterer würde bedeuten, dass mit dem Bankrott alle Kredite seitens der Gläubiger abgeschrieben werden müssen.

Hier wehrt sich nun der kleine Napoleon Sarkozy, weil seine französischen Banken wie BNP Paribas etc. ihre Bankenhütte voll mit diesen Schrottpapieren haben.

Das wäre also ein richtiger, jedoch völlig ungeplanter Bankenstresstest, der zum Zusammenbruch des einen oder anderen Bankhauses führen würde.

Volle Keller bei der EZB
Hinzu kommt noch, dass die EZB auf Anweisung der Regierungen der Eurozone diesen griechischen Anlageschrott aufgekauft hat, sobald er auf dem Markt erschien.

Deren Keller in Frankfurt sind also ebenfalls gut gefüllt, und diese Papiere könnten dann nur noch zum Heizen benutzt werden. Deshalb das laute Gebrülle auf Deinen Vorschlag hin, auch die Privatwirtschaft an der Griechenlandrettung zu beteiligen. Was zumindest zur Teilabschreibung, Laufzeitverlängerung oder Zinsstundung führen würde.

Wir von der grundsoliden Deutschen Bank horten natürlich sehr wenig von diesem Schrott,, anders als die verstaatlichte deutsche Pleite-Bank Hypo-Real Estate (HRE) bzw. die Anlage-„Müllhalde“ Bad Bank .
Wir sind im Interesse unserer Aktionäre, und in tiefer Sorge um das Gemeinwohl, keineswegs bereit, weiteren Schafskäseschrott bei uns einzulagern.


Griechenland-Anleihen im Besitz Deutscher Banken. Screenshot: Dr. v. Paleske

Welcher Bankrott?
Käme also die nächste Variante, welche die Franzosen favorisieren: der betrügerische Bankrott: einfach Griechenland weiterwursteln lassen, obwohl pleite..

Die Banken müssten also, wie bei der Wechselreiterei, einen alten Wechsel gegen einen neuen tauschen.
In der Zwischenzeit sollen dann Gebete helfen, Griechenland wieder auf die Beine zu bringen.

Damit kannst Du dich vielleicht noch bis zu den nächsten Wahlen retten, mehr aber auch nicht.

Damit bleibt dann doch nur die allerletzte Möglichkeit offen: dem griechischen Staat im Wege einer Gnadenschenkung alle Schulden zu erlassen, die Banken und die EZB zu entschädigen. Der deutsche Steuerzahler packt die Geschenkpakete.

Dies kann auf zwei Wegen geschehen. Entweder die Mehrwertsteuer auf 25-30% zu erhöhen oder die Gelddruckmaschinen Tag und Nacht laufen zu lassen, was zur galoppierenden Inflation führen würde.

Nach der Schenkung müsste aber dann Griechenland aus dem Euroverbund geworfen werden, weil mittlerweile durch die ganzen Maßnahmen der griechischen Regierung auf Befehl aus Brüssel, die Wirtschaft Griechenlands abgewürgt, und der griechische Mittelstand in den Abgrund gejagt sein wird.

Aber die sollen dann sehen, wie sie alleine damit fertig werden. Notfalls muss der Konflikt mit der Türkei wieder angeheizt werden.

So, und nun ran ans Verhandeln

Sei ganz herzlich gegrüßt von

Deinem Banklehrer Josef (Ackermann)


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Zur Swapserei
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Merkel-Satire
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Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel

SATIRE

SPD-Ulla Schmidt schreibt an SPD-Hoffnungsträger Peer Steinbrück

Dr. Alexander von Paleske— 15.6. 2011 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Ulla Schmidt, MdB
Ex SPD-Gesundheitsministerin
Barbarinastrasse 6 / Ecke Schinzelplatz
Aachen

An
Peer Steinbrück, MdB
SPD-Ex-Finanzminister, Bilderberger und
Partei-Hoffnungsträger
Willy Brandt Memorial Haus
Berlin Mitte

Lieber Genosse Peer

Ich hoffe, dass Du eine gute Rückreise hattest von dieser hochwichtigen Bilderberg-Konferenz in St. Moritz, zu der Du die außergewöhnliche Ehre hattest, eingeladen zu werden.

Ganz zu Recht versuchen diese Bilderberg-Organisatoren wie Deutschbanker Josef „Feldherr“ Ackermann und Top Journalismus-Ethik-Spezialist und ZEIT-Chefreporter Matthias Nass Dich in dieses Weltverschwörer-Gremium zu integrieren.

Bilderberg weit besser als Nationalsouveränität
Wie der US-Milliardär und professionelle Wohltäter cum Bilderberger Rockefeller bereits 1991 feststellte, ist eine supranationale Souveränität, bestehend und angeführt von einer intellektuellen Elite und Weltbankern (wie Bilderberg), der nationalen Souveränität, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde, eindeutig vorzuziehen.


Peer Steinbrück – Frischgebackener Bilderberger & SPD-Hoffnungsträger

Dieser Meinung schließe ich mich voll und ganz an. Ich hoffe, dass auch ich zu einer der nächsten Konferenzen eingeladen werde. Vielleicht kannst Du ein gutes Wort bei Chefbilderberger Matthias Nass für mich einlegen.

Ich schreibe Dir aber hauptsächlich, um Dich auf die außerordentlich positive Entwicklung im Krankenkassenwesen aufmerksam machen, die ich, als Gesundheitsministerin (und als ehemaliges Mitglied der Massenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, KBW) seinerzeit in die Wege geleitet hatte, und deren positive Auswirkungen jetzt deutlich zu spüren sind.

Der KBW hatte ja seinerzeit zu Recht gefordert, die Vielfalt der Krankenkassen abzuschaffen und stattdessen eine Einheitsversicherung anzustreben, sowie die Ärzte zu Angestellten dieser Einheitskasse zu machen.


Ja, das bin ich – SPD-Fachfrau für durchschlagende Reformen im Gesundheitsbereich

Good bye Vielfalt
Dank meiner Maßnahmen sind schon eine ganze Reihe von Krankenkassen verschwunden.
Hier die Meilensteine unseres Erfolgs:

1990: 1147 Krankenkassen

1998: 600 Krankenkassen

2011: 155 Krankenkassen

Und der Zusammenschluss von AOK Rheinland-Pfalz, AOK Saarland und IKK Südwest steht zum 1. Oktober 2011 an.
Sehr erfreulich. Ich bin stolz darauf.

Gerade hat die City BKK dichtgemacht und 20 weitere Krankenkassen befinden sich in grossen finanziellen Schwierigkeiten.

Zutreffend heisst es dazu heute in der Ärztezeitung:

Von Ulla Schmidt (SPD) über Philipp Rösler bis Daniel Bahr (beide FDP) haben die Gesundheitsminister in jüngerer Zeit Kassenschließungen und -fusionen bis hin zur Pleite als Folge des „politisch gewollten Wettbewerbs“ bezeichnet.

Dass vor allem ältere und oftmals kranke Mitglieder Schwierigkeiten haben, eine neue Kasse zu finden sehe ich nicht als grosses Problem an, da diese ja meist berentet sind, und daher nicht unter Zeitdruck stehen, sich also in aller Ruhe nach einer Ersatzkasse umschauen können.

Nach Auskunft des Bundesversicherungs-Aufsichtsamts stehen von insgesamt 150 Krankenkassen mittlerweile bereits 93 unter Beobachtung , weil ihr Gebäude finanzielle Risse aufweist.

Letztlich brauchen wir natürlich eine Einheitsversicherung, damit wir die Gesundheitskosten, also die Lohnnebenkosten, weiter senken können, um so noch besser auf dem Weltmarkt mit Deutschen Produkten auftreten zu können, da bin ich mit meinen rechten Kanalarbeitergenossen vom Seeheimer Kreis der SPD absolut einer Meinung.

Erfreuliche Diktatur
Diese Einheitskasse kann so zukünftig die Bedingungen diktieren. Denen sind dann die raffgierigen Ärzte hilflos ausgeliefert, mit oder ohne Frankieboy Montgomery.

Da die schwarz-gelbe Koalition völlig abgewirtschaftet hat, versucht die CDU jetzt nach dem Bündnis 90 / Die Grünen –Strohhalm zu greifen. Aber die zieren sich natürlich, weil sie nach dem Atommeiler hin-und her den Merkel-Schwarzen nicht mehr trauen.

Wir werden also alsbald wieder Koalitionspartner in einer Bundesregierung sein, und ich stehe als einer der erfahrensten Gesundheitspolitiker bereit, weiter segensreich im Gesundheitsbereich politisch tätig zu sein.

Mit Sozialistischem Gruss

Deine Genossin
Ulla (Schmidt)

Mehr Satire zu Ulla Schmidt
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt
Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben

Keine Satire zu Bilderberg
linkEin Prozess in München und die geheime Bilderbergkonferenz
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Als Satire
linkGrußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

kriminalitaet

Der Fall Uwe Barschel als Deutsches „Loch Ness“?

Dr. Alexander von Paleske — 14.6. 2011 —
Pünktlich zur Sommerzeit, wenn der Fluss an Nachrichten in Stocken geriet, wurden in der Vergangenheit Nachrichten „erfunden“. Als besonderer Dauerbrenner erwies sich dabei das Ungeheuer von Loch Ness in Schottland.

So ähnlich scheint es nun mit dem Fall des am 11.10. 1987 in Genf tot aufgefundenen ehemaligen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Uwe Barschel, zu laufen.
Der Fall ging im November vergangenen Jahres erneut durch die Medien. Der renommierte Schweizer Toxikologe Prof. Hans Brandenberger hatte die These aufgestellt, dass Barschel vom israelischen Geheimdienst Mossad ermordet worden war.

Brandenberger stützte seine These darauf, dass die toxikologischen Untersuchungen mit der Darstellung des Mossad-Abtrünnigen Victor Ostrovsky haargenau übereinstimmten.

DNA-Test soll Klarheit schaffen
Nun also soll ein DNA-Test weitere Aufschlüsse erbringen. Es soll mit anderen Worten geprüft werden, ob sich genetische Fingerabdrücke von anderen Personen an den Kleidungsstücken des Toten befinden.

Unterstellt, es findet sich genetisches Material von anderen Personen, ist das höchstens ein Indiz, dass Barschel in näheren Kontakt mit einer oder mehreren Personen gekommen ist, einen Mord beweist das herzlich wenig. Da sind die Erkenntnisse des Schweizer Toxikologen wesentlich aufschlussreicher.

Wie wir bereits im vergangenen Jahr schrieben, Mord unterstellt, dann sollte zunächst einmal abgeklärt werden, ob die von Ostrovsky gemachten Sachverhaltsdarstellungen zutreffend waren: also Ausbildung iranischer Piloten auf einem Flugplatz in Schleswig Holstein und die Waffenlieferungen Israels an den Iran, ebenfalls über dieses Bundesland.

Gleichzeitig müsste die Rolle des Waffenhändlers Moll aufgeklärt werden.

BND könnte Klarheit schaffen
Licht in dieses Dunkel könnte umfassend nur der Bundesnachrichtendienst bringen, sofern seitens der Politiker der Wille beteht, endlich diesen Fall einer Aufklärung zuzuführen. Doch daran fehlt es, an dem Aufklärungswillen. Es könnte sich nämlich dann eine Pandorabüchse öffnen.

Merkwürdigkeiten
So bleibt es – mit oder ohne DNA-Test – weiter bei Vermutungen und Merkwürdigkeiten:

– dass der damalige CIA Mann und jetzige US-Verteidigungsminister Robert Gates in der gleichen Lufthansa Maschine wie Barschel am 6.10. 1987 nach Genf flog.

– dass der Lufthansa Pilot, nachdem er dies publik machte, Drohanrufe bekam, und er daraufhin seinen Mund hielt.

– dass der BND Agent Mauss sich zur gleichen Zeit in Genf aufhielt.

Weitere Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten siehe hier

Es gibt gute Gründe zu vermuten, dass sich hinter dem Fall Barschel in Wirklichkeit ein riesiger Politskandal verbirgt, der auch heute noch, 23 Jahre danach, zu massiven Erschütterungen führen könnte, so denn die Wahrheit ans Licht käme.

Der Fall Barschel ist daher kein Sommertheater, kein Deutsches „Loch Ness“. Es handelt sich ja nicht um ein Hirngespinst, oder um absurde Verschwörungstheorien, sondern es gibt Indizien, die darauf hindeuten, dass Barschel ermordet wurde.

Die DNA-Untersuchungen werden zur Aufklärung, vor allem wer dahinter gesteckt haben könnte, allerdings wenig bzw. gar nichts beitragen.

Der Fall Barschel, der Mossad und die Waffenlieferungen in den Iran

Uwe Barschel, Olof Palme und die Apartheid-Südafrika-Mörder-Schiene

Olof Palmes Ermordung vor 25 Jahren: Die Spuren führen ins Apartheid-Südafrika

global player

Ein Prozess in München und die geheime Bilderbergkonferenz

Dr. Alexander von Paleske — 13.6. 2011 —
Zur Zeit findet ein Prozess in München statt, in dem der einstige Medienmogul Leo Kirch die Deutsche Bank und seinen ehemaligen Vorstand und späteren Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf-Ernst Breuer auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt.

Und gestern ist in St. Moritz die geheime Bilderberg-Konferenz zu Ende gegangen, trotz der Anwesenheit von 130 Politikern und Spitzenmanagern, darunter den Chefs von Coca Cola, Nestle, der Chase Manhattan Bank und vielen anderen, nebst SPD-Mann Peer Steinbrück, von der deutschen und internationalen Presse weitgehend totgeschwiegen.

Diese beiden Ereignisse haben scheinbar nichts miteinander zu tun – oder doch?

Bilderberg zu (am) Ende
Zunächst zu Bilderberg. Der internationalen Presse wurde bedeutet, dass ihre Anwesenheit nicht erwünscht sei, und sie keinen Zutritt zum Konferenzgebäude, dem 5-Sterne Suvretta House bekommen würde.

Zwei EU-Parlamentarier, die es gleichwohl versuchten, wurden abgeführt und aus dem Schweizer Kanton Graubünden ausgewiesen, was noch ein diplomatisches Nachspiel haben dürfte.

Die Presse hat – wie sonst nur in totalitären Staaten üblich – sich dieser Anordnung der Konferenzorganisatoren (freiwillig) gefügt, anstatt die Konferenz durch geballtes Auftreten mit dem demokratischen Recht auf Zugang zu Informationen zu konfrontieren, und damit den Aufgaben einer freiheitlichen Presse gerecht zu werden.

Dass die Deutsche Wochenzeitung Die ZEIT nicht pressemäßig vertreten war, versteht sich von selbst, schließlich ist Matthias Nass, ihr ehemaliger stellvertretender Chefredakteur und nunmehriger Chefkorrespondent, einer der Ausrichter dieser erbärmlichen Konferenz.

Aber auch andere leitende Redakteure, vom britischen Economist, über die führende niederländische Tageszeitung NRC Handelsblad, bis zum österreichischen Standard waren bei der Konferenz anwesend, als Geheimnisträger sozusagen, ohne an der Verhöhnung von Demokratie und Pressefreiheit Anstoß zu nehmen.

Aber auch Presseorganen, wie der Süddeutschen und Spiegel war die hochkarätige Konferenz, die unter dem Etikettenschwindel „privat“ antritt, offenbar keinen analytischen Artikel wert, ganz zu schweigen davon, diese demokratiefeindliche Veranstaltung einer notwendigen Kritik zu unterziehen.

Zu viel stand offenbar für deren Anzeigenabteilungen auf dem Spiel, schließlich will man Firmen wie Coca Cola, Nestle und Co nicht als Anzeigen-Kunden verlieren.

Was hat das alles mit dem Prozess in München zu tun?
In beiden Fällen haben wir es mit der Arroganz der Mächtigen zu tun. Eine Arroganz, die offenbar der Meinung ist, daß bestimmte Regeln nur für das einfache Volk gelten, nicht jedoch für sie.

Als Zeuge in München musste am 19.5. 2011 der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Clemens Börsig, erscheinen.
Sein offenbar arrogantes Auftreten vermittelte den Anwesenden den Eindruck, es sei eine Zumutung, einen so wichtigen Top-Manager wie ihn vor Gericht zu laden, und damit seinen vollgestopften Terminkalender durcheinanderzubringen.

Am nächsten Termin trat dann Thomas Middelhoff in den Zeugenstand, einst Chef von Bertelsmann und später Arcandor besser als Karstadt-Quelle bekannt. Eine Firma die schließlich in die Insolvenz rutschte.

Middelhoff wollte offenbar die Rolle „Jungdynamischer Top Manager“ spielen. Obwohl bereits 58 Jahre alt, gab er sein Alter zunächst mit 53 Jahren an, vermutlich weil ihm dauernd ins Ohr geflüstert wird, er sehe erst wie Anfang Fünfzig aus. Dann änderte er seine Falschaussage in „Jahrgang 1953 also 54 Jahre“ , um nach dem Gelächter des Publikums die erneute Falschaussage zu korrigieren in sein wahres Lebensalter: 58 Jahre.
.
Man könnte das alles als Posse abtun, aber es ist diese offenbar maßlose Arroganz, die Überheblichkeit und die Eitelkeit, die eine Reihe von diesen Herrschaften auszeichnet, welche über das Wohl und Wehe von vielen Menschen entscheiden, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wenn es denn recht ist.

linkIn drei Wochen: Bilderbergkonferenz in St. Moritz/Schweiz
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit

Als Satire
linkGrußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin


Keine Satire zur „Deutschen Bank“

Deutsche Bank: „Raubtierkapitalismus“, Staatsknete und rechtswidriges Vorgehen als Geschäftsidee?

Deutsche Bank und CDO’s oder: wie man Schrottpapiere losschlägt und dabei noch einen Riesen-Reibach macht. Drei Beispiele

Mehr zur Deutschen Bank
linkProstituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
linkDie Grossbanken und der Staatsanwalt
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Deutsche Bank, Anlagemüll und die Zinswetten mit hochverschuldeten Kommunen
Deutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen
linkDeutsche Bank-Swapsen in Würzburg oder: Wir zocken – Ihr zahlt

Medizin

Antibiotika-Resistenz: Spätes Erwachen. Oder: Minister Bahrs Wort zum Sonntag

Dr. Alexander von Paleske — 12.6. 2011 —
Die Antibiotikaresistenz ist alarmierend. Wir haben mehrfach auf diese drohende Gefahr, die viele Errungenschaften der modernen Medizin zunichte machen würde, hingewiesen.

Zeit läuft davon
Die Gefahr droht nicht nur, vielmehr läuft die Zeit davon, noch dringend notwendige Gegenmaßnahmen zu treffen.

Andere Länder haben das immerhin erkannt, so berichtet die international hochangesehene Medizinzeitung LANCET am 28 Mai 2011 (Lancet Vol. 377, Seite 1823 f.) über eine 2-tägige Krisenkonferenz in Sydney / Australien, die im Februar 2011 stattfand, und an der sowohl Vertreter der Humanmedizin, als auch der Veterinärmedizin, und der Pharmaindustrie teilnahmen.

Die Konferenz beschloss, die australische Regierung zu drängen, eine nationale Behörde zu schaffen, die

– Daten sammeln soll über den Verbrauch von Antibiotika

– Kontinuierlich die Resistenzlage ermittelt, und zwar landesweit innerhalb und außerhalb von Krankenhäusern, und im Bereich der Veterinärmedizin, also der Nutztierhaltung, wo Antibiotika massenhaft zum Einsatz kommen, und zwar dauernd
.
– Ratschläge für den sparsamen Verbrauch von Antibiotika geben soll und zwar sowohl in der Humanmedizin wie in der Veterinärmedizin.

50 % überfüssig
Nach Auffassung der Konferenzteilnehmer sind 50% der verschriebenen Antibiotika in der Humanmedizin nicht indiziert, also überflüssig. Das zeigt sich, wenn man den z.B. den Verbrauch in Australien in Relation zu einem Land setzt, in dem die Menschen trotz halb so großem Verbrauchs auch nicht kürzer leben: In den Niederlanden.

Ein Superbug aus Indien
Mittlerweile ist der zuerst in Abwässern in Indien entdeckte, total resistente Stamm, der das Enzym New Delhi Metallo-Betalactamase (NDM-1)produziert – ein potentielles Todesurteil für Patienten bei systemischer Infektion mit diesem Keimen – in Australien wie auch in Südkorea angekommen.

Gleichzeitig tendiert das Interesse der Pharmafirmen, neue innovative Antibiotika zu erforschen und zu produzieren, eher gegen Null, weil sich damit nicht genügend Gewinne erzielen lassen. Stichwort: Nur kurzdauernder Einsatz beim jeweiligen Patienten.

Stattdessen gehen Milliardenbeträge in die Erforschung neuer Arzneien zur Behandlung von chronischen Krankheiten, wo also Patienten dauernd, oder zumindest eine längere Zeit, Medikamente einnehmen müssen (Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen, Hochdruck, Rheuma etc.).

Tiermast und Antibiotika
Aber nicht nur in der Humanmedizin, gerade auch in der Veterinärmedizin sind drastische Maßnahmen erforderlich. Dort muss der horrende Antibiotikaverbrauch zur Tiermast massiv zurückgefahren werden, was letztlich nur über die Beseitigung der Massentierhaltung, den sogenannten Tierfabriken und Fischfarmen, möglich sein wird.

Zuletzt hat das EHEC Bakterium, das aller Wahrscheinlichkeit nach mit Bio-Dünger auf die Sprossen kam, und das gegen fast alle herkömmlichen Antibiotika bereits resistent ist, gezeigt, wohin die Reise geht.

Bahrs Wort zum Sonntag
Nun hat sich der Bundesgesundheitsminister Bahr heute zu diesem Thema in der Bild am Sonntag zu Wort gemeldet:.

„In Deutschland müssen Antibiotika gezielter eingesetzt werden, um Resistenzen zu vermeiden“, sagte Bahr der „Bild am Sonntag„. Derzeit würden diese „oft zu breit und nicht spezifisch genug eingesetzt“. Der FDP-Politiker verwies auf Pläne der Bundesregierung, den Antibiotikaverbrauch zumindest in Krankenhäusern künftig zu erfassen“

Man braucht kein großer Fachmann zu sein, um zu erkennen, dass angesichts der kritischen Lage dies geradezu lächerlich ungenügende Maßnahmen sind.

EHEC-Epidemie in Deutschland: Die Finger deuten auf Massentierhaltung und Tiermast
WHO, Weltgesundheitstag und Antibiotikaresistenz – eine Nachbemerkung
Pest-Seuche und Antibiotika-Resistenz

Eine besiegt geglaubte Krankheit droht wieder zur unkontrollierbaren Seuche zu werden
Antibiotika oder Massentierhaltung?

Der Dioxin-Skandal flaut ab, die Probleme der Massentierhaltung bleiben
Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Hilflos bei Infektionen – Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit
Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft
Bittere Pillen für die Dritte Welt

Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch</
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Krieg

US arms sales to Baharin

Onlineredaktion – The US increased its military sales to Bahrain just before Manama began its brutal crackdown on protesters in February, says a report by the US State Department.

The annual report that provides sales figures between the US weapon manufacturers and foreign governments showed a USD 112 million increase in military sales to Bahrain between 2009 and 2010, The Washington Post reported.

In total, the US government has approved USD 200 million in military sales to the Persian Gulf kingdom during this period.

Previously, the sales included military hardware for aircraft and military electronics. However, in 2010, the US government also approved the sale of USD 760,000 in rifles, shotguns and assault weapons to Bahrain.

Since the anti-government demonstrations began in mid-February this year, the Al Khalifa regime has confronted the demonstrators with armed military and police, firing live ammunition. Scores have been killed and hundreds injured.

This comes as the West has remained silent on the Al Khalifa regime’s massive crackdown on the anti-government protesters.

Maryam al-Khawaja, activist from Bahrain Center for Human Rights, in a conference in Berlin on Friday, criticized the “double standards” of the West regarding the “non-stop campaign of state terror” committed by the Al Khalifa regime.

“In Libya, you saw foreign troops coming in to protect and save people from their government who is killing them; in Bahrain, you saw foreign troops coming in to save and protect the government from its people who are unarmed, and who are demanding things like human rights and freedoms and democracy,” she said.

Bahrain is a key US ally in the Persian Gulf region and hosts the US Navy’s Fifth Fleet.

Chris Bambery, the Middle East analyst, said in an interview with Press TV on Friday that Bahrain is also “a major banking center for British and American finance.”

In 2009, the first year of US President Barack Obama’s term, Washington sold an overall of USD 40 billion in military hardware to countries in the Middle East and North Africa.

This is an increase from the final year of former President George W. Bush’s term in 2008, when the US State Department approved USD 34.2 billion in military sales.

vermischtes

Kill him, raped child tells the police

Onlineredaktion – A nine-year-old Saudi girl who was kidnapped and raped by an unknown man in the Gulf Kingdom tearfully told police to catch the criminal and kill him. Her father, a police man, vowed that he would not rest before he catches the rapist.

Maha recounted to police how that man snatched her from a rest house late night, slapped her many times before bundling her in his car and took her to an apartment where he raped her. Her father nearly collapsed as he listened to his daughter telling police investigators about her ordeal.

“Kill him…kill him when you catch him,” the school girl told the police after recounting what she had been through and how she came back home.

Maha was with her family in a wedding at a rest house in the western Red Sea port of Jeddah when the outside door was knocked late night.

She went and opened the door to find a strange man who asked her to come with him and take a bag for the bride.

Scared by his looks, she refused and was about to rush back into the rest house when he grabbed her and dragged her to his car. He slapped her many times, bundled her in his car and sped away.

As he headed for an unknown area, Maha tried to scream but he slapped her again. After a while, he reached a two-level villa, pulled Maha out and told her to close her eyes and carry her shoes in her hand before pushing her up.

“Inside the flat, I tried to scream and he slapped me again and again…he then threatened to kill me and throw my body to the dogs,” Maha told the police as she glanced at her father, who was weeping.

“He kept me there until the next day…he then took me by his car and dumped me in a park….I started to cry until a man came to me and offered help…he looked a good man and I trusted him….I told him what happened to me and he immediately rented a limousine car and took me back home,” the girl said, according to the Saudi Arabic language daily Okaz.

The paper said Maha is one of several little Saudi girls believed to have been raped by who it described as “the human wolf.”

In a report this week, Okaz and other Saudi papers said police had launched a massive manhunt for the man believed to have raped several little girls after stalking them near shopping malls and wedding halls.

They quoted police as saying they had established that the same man was behind a series of rape crimes against girls aged between six and nine years in Jeddah over the past few months.

“I want to see this human wolf punished for what he had done to my daughter and other innocent girls…I will not rest before I catch him and hand him to justice,” Maha’s father said, quoted by Okaz.

USA

US army woman gets 10 years for drug dealing

Onlineredaktion – A Kuwaiti criminal court sentenced an American woman working at a US army base in the Gulf emirate for 10 years in prison after she was convicted of dealing in drugs, a newspaper reported on Thursday.

Kuwaiti detectives posing as customers bought the drugs from the unnamed women and immediately arrested her near the military camp.

Police also arrested a Bangladeshi man who confessed to supplying the narcotics to the woman.

Alanba Arabic language daily said both defendants work at the US army base in Doha area in Kuwait but it did not specify their jobs.

SATIRE

Grußbotschaft des Industrie-Klinkenputzers Joseph Martin (Joschka) Fischer an die Bilderberg-Verschwörer-Konferenz

Dr. Alexander von Paleske 11.6. 2011 —
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

11.6. 2011
Joseph Martin (Joschka) Fischer
Industrie-Klinkenputzer und
Ex Aussenminister
Prominentenallee 68
Berlin-Westend

Peer Steinbrück
SPD-MdB
Ex Bundesfinanzminister
z. Zt. Bilderberg-Verschwörer-Konferenz
Suvretta Haus
St. Moritz
Demokratische Republik Schweiz

Lieber Peer

ich hoffe, du fühlst Dich wohl in diesem Super-Hotel, umgeben von so vielen VIP’s, die darüber beratschlagen, wie es in der Welt weitergehen soll.


Diskreter Hinweis zum Konferenzort


5-Sterne Hotel für 5-Sterne VIP’s
Screenshots: Dr. v. Paleske


Mein Freund und Bilderberger Peer

Grosse Ehre
Ich selbst empfand es seinerzeit als eine große Ehre, dass ich als Ex-Putzgruppenmitglied, Ex-Turnschuhminister, Ex-Radau-Parlamentarier und schließlich GröDAAZ (Grösster Deutscher Außenminister aller Zeiten), zu diesem erlauchten Kreis eingeladen wurde.

Aber hervorragende Journalisten wie dieser Bilderberg-(Mit-)Organisator Matthias Nass von der Wochenzeitung „Die ZEIT“ hatten natürlich längst erkannt, dass ich über Jahre nur ein Versteckspiel gespielt habe, ich also in Wirklichkeit ein ausgekochter Opportunist bin.

Letzter Schliff
Mir hatte seinerzeit diese Konferenz den letzten Schliff auf dem Wege zum Industrie-Klinkenputzer gegeben, und mir gezeigt, wie Entscheidungen zum Gesamtwohl der Menschheit in Wirklichkeit nur von so einem kleinen Kreis verantwortungsbewusster West-VIP’s getroffen werden können – und müssen.

Dass die Pressemeute bei dieser Konferenz nichts zu suchen hat, versteht sich unter diesen Umständen von selbst, Demokratie hin, Pressefreiheit her..


Nein, nein, nein, die dürfen nicht rein – Berichterstatter in St. Moritz. Screenshot: Dr. v. Paleske

Grüne imperial, staatstragend
Ich denke, Du solltest den anwesenden hochwichtigen Gesamtwelt-Zukunfts-Entscheidungsträgern klarmachen, dass auch von den Deutschen Grünen keine Gefahr für die Weltwirtschaft mehr ausgeht.

Nicht nur mit unserem lauten Ja, ja zu den Kriegseinsätzen in Jugoslawien und Afghanistan haben wir unsere Imperial-staatstragende Rolle unter Beweis gestellt.
Auch gerade in Stuttgart, auf regional-lokaler Ebene, haben wir, die Grünen, gezeigt , wie verantwortungsvoll wir handeln, und das (verkehrspolitisch sinnlose) Projekt Stuttgart 21 mit einigen kosmetischen Änderungen weiterlaufen lassen werden, nachdem wir das Protestwasser auf unsere grüne Mühle geleitet hatten und so ein sagenhaftes Wahlergebnis einfuhren.

Schließlich muss Geld in die Schatullen der kontraktierten Firmen unter dem Vorwand der Erhaltung von Arbeitsplätzen gespült werden..

Bilderberger Grussadresse
Hier meine Grußadresse an die Bilderberger, die ich bitte laut auf einer der Plenarsitzungen zu verlesen:

Liebe Biilderberg-Getreuen,
ich wünsche Eurer Konferenz gute, fruchtvolle Diskussionen und ein gutes Gelingen, schliesslich ist die vor Euch stehende Aufgabe enorm: Entscheidungen zu treffen, die Vorherrschaft der westlichen Welt in dieser Krisensituation zu sichern.

Ich bin der festen Überzeugung, und da weiß ich mich mit meinem Freund Josef (Jupp) Feldherr Ackermann von der Deutschen Bank völlig einig, dass die Banken nicht nur ungeschoren sondern vielmehr als Gewinner aus der Griechenland-Krise hervorgehen, und die Steuerzahler die Rechnung bezahlen müssen. Einige Banken, darunter auch die Josefs-Bank haben ja schon mit Swaps-Wetten auf den Niedergang Griechenlands schöne Geschäfte gemacht.

Nachdem es den Banken gelungen ist, bereits 1/3 der Griechenland –Staats-Schrottanleihen an die Europäische Zentralbank zu verkaufen, sollte es nun darum gehen, die restlichen 2/3 ebenfalls an die EZB loszuschlagen. Mit diesem Geld sollte dann in Gold und andere Rohmetalle investiert werden, entweder direkt oder im Umweg, wie z.B. über die Schweizer Firmen Glencore und Xstrata.

Alsdann kann die EZB die Gelddruckmaschinen auf Volldampf laufen lassen. Das wird zwar zur Inflation führen, aber letztlich nur Dummköpfe treffen, die ihr Geld auf ein Sparkonto gebracht haben, und die Rentner, welche letztlich ohne Bedeutung für den Produktionsprozess sind..

Ich bin der Überzeugung, dass diese wunderbare Bilderberg-Konferenz nicht ohne richtungweisende Beschlüsse und Einmütigkeit in der Beurteilung der Weltlage auseinander gehen wird.

Glückauf Bilderberg!

Prof. h.c. und Bilderberger Joseph Martin (Joschka) Fischer.

Lieber Peer,
Bitte lass auch durchsickern, dass ich bereit stehe, die schwere Bürde eines Deutschen Bundeskanzlers zu übernehmen, sollte ein derartiger (grüner) Ruf an mich ergehen.

Es grüßt Dich ganz herzlich

Dein
Joschika Joseph Martin (Fischer)

Nachtrag
Offenbar versehentlich wurde die Mail an Cem Özdemir gesandt, der aber wider Erwarten nicht kam, sie wurde deshalb an SPD-Peer Steinbrück umadressiert, um die Verlesung der Grussadresse zu gewährleisten.
Die Teilnehmerliste findet sich hier

Mehr Satire zum GröDAAZ Fischer
Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
Professor J. Fischer: Jetzt rechne ich mit Gasprom Schröder ab
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire
linkIn drei Wochen: Bilderbergkonferenz in St. Moritz/Schweiz
link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

Zu Glencore und Xstrata
linkGlencore, der Börsengang, und der Weg zum Rohstoff-Riesenkraken